Psychonauts 2 bereits zu knapp zwei Dritteln finanziert

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9. Dezember 2015 - 11:25 — vor 1 Jahr zuletzt aktualisiert

Vor nicht mal einer Woche hat Tim Schafer die Crowdfunding-Kampagne zu Psychonauts 2 gestartet, für das die Spieler mindestens 3,3 Millionen US-Dollar zusammentragen sollen. Bereits jetzt, gut 34 Tage vor dem Ende der Kampagne am 12. Januar 2016, haben mehr als 13.600 Backer fast zwei Drittel der gewünschten Zielsumme gespendet. Da Crowdfunding-Kampagnen traditionell besonders in den ersten Tagen nach dem Start sowie bei bereits erfolgreicher erreichter Zielsumme in den letzten Tagen die meiste Unterstützung erhalten, ist derzeit nicht sicher zu sagen, ob die 3,3 Millionen US-Dollar erreicht werden. Die Chancen dafür stehen allerdings alles andere als schlecht.

Double Fine und Tim Schafer hatten in der Vergangenheit bereits mehrere Crowdfunding-Kampagnen erfolgreich abgeschlossen. Das ehemals bei Kickstarter als "Double Fine Adventure" finanzierte Spiel Broken Age (Test: Note 7.0) war ihre finanziell bislang erfolgreichste. Dabei brachten es mehr als 87.000 Unterstützer auf 3.336.371 US-Dollar – ein Kickstarter-Rekord für Videospielprojekte, der bis heute lediglich noch von Spielen wie Torment - Tides of Numenera, Pillars of Eternity, Mighty No. 9, Bloodstained - Ritual of the Night und zuletzt sehr deutlich von Shenmue 3 übertroffen werden konnte.

euph 23 Langzeituser - P - 44483 - 9. Dezember 2015 - 11:32 #

Ich denke, dass die Kampagne das Ziel erreichen wird.

Zudem wurde im dritten Update ein Youtube-Video mit einer rund 18-minütigen Doku zum Thema veröffentlich. Hab sie noch nicht gesehen. So wie ich DF und 2PP kenne, wird die aber bestimmt ganz interessant sein.

lolaldanee 13 Koop-Gamer - 1336 - 9. Dezember 2015 - 11:45 #

respekt, hätte ich nicht gedacht, dass sie auf ihrer eigenen plattform so viel erfolg damit haben! da scheint mal wieder die große masse mit ihren 2 kickstartern viel zufriedener gewesen zu sein als die laute minderheit die beklagt wie sehr doch broken age ein desaster gewesen sei

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 11701 - 9. Dezember 2015 - 12:11 #

als desaster würden das wohl auch nur die wenigsten bezeichnen. es war ja objektiv ein nettes spiel, hat aber die erwartungen, die man da von einem vermeintlichen revival des adventure-genres erhofft hätte, nun bei weitem nicht erfüllt. jetzt aus dem erfolg ihrer neuesten kickstarter-kampagne zu schließen, dass die kritik an BA nur von einer kleinen minderheit kam, halte ich für einen fehlschluss. auch sollte man beachten, dass mit diesem spiel nicht unbedingt die selbe zielgruppe angesprochen wird.

Mike H. 14 Komm-Experte - 2305 - 9. Dezember 2015 - 13:07 #

Gefühlt waren aber die gesamte Spielepresse und die Foren voll davon, welche Katastrophe doch die Entwicklung von Broken Age angeblich gewesen sei (weniger das Endergebnis als Double Fines vermeintlich verschwenderischer Umgang mit Geld). Selbst hier auf GamersGlobal gab es ja erst unlängst allen Ernstes User, die sich nicht zu schade für die dreiste Unterstellung waren, Tim Schafer habe Geld in die eigene Tasche gesteckt.

Von da her ist der Erfolg dieser neuen Kampagne durchaus eine schöne Antwort auf diesen ganzen Unsinn. Und ich denke durchaus, dass viele Broken Age Backer auch hier wieder zu den Unterstützern zählen.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12260 - 9. Dezember 2015 - 22:46 #

Na ja, das mit "in die eigene Tasche" fand ich auch daneben. Tatsache ist aber, dass man das Spiel außerhalb von Kalifornien für ein Zehntel der Kosten hätte machen können.

CBR 20 Gold-Gamer - P - 21051 - 10. Dezember 2015 - 9:53 #

Falsch. Die Lohnkosten in Deutschland betragen nicht ein Zehntel derer in den Staaten und die Deutschen sind auch nicht zehnmal so fleißig, als dass es darüber eine Ersparnis gegeben hätte. Richtig gewesen wäre es, zu sagen, dass es für einen Bruchteil des Geldes ein (anderes) gutes Adventure hätte geben können.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12260 - 10. Dezember 2015 - 15:03 #

Der Punkt ist, dass in Deutschland und England Adventures mit solcher technischen Qualität für ein Zehntel produziert werden. Nicht nur können sondern eben tatsächlich werden.

Dass hat erst einmal wenig mit den eigentlichen Lohnkosten zu tun. Wobei Spieleentwickler in Deutschland allerdings ja tatsächlich sehr wenig zu normalen Informatikern hierzulande verdienen.
Alleine die Miete der Büros in San Francisco soll Unsummen verschlingen. Wieso Double Fine ansonsten noch so viel Geld mehr braucht für so einen Titel, abseits der teuren Sprecher, kann ich allerdings auch nicht beantworten.

Just my two cents 16 Übertalent - 4825 - 10. Dezember 2015 - 15:49 #

Naja, ich sehe den Punkt. Aber nicht überall in San Francisco werden die Mieten Unsummen betragen und wenn man sich das anschaut, was man in den 2P Videos gesehen hat, dann war das eine Fabrikhalle, Nach der Argumentation müsste man auch Jörg sagen, dass er Gamersglobal statt in der unmittelbaren Umgebung von München doch in Greifswald viel günstiger betreiben könnte - er sitzt aber auch nicht z.B. in der Maximilianstraße...
Und ich glaube wir machen uns immer falsche Vorstellungen was die Kosten der Spiele angeht. Nehmen wir doch mal DAS deutsche Beispiel. Daedalic und Deponia. Zum einen hat(te) Daedalic lange den Ruf auf kostenlose bzw. billige Praktikanten zu setzen und diese als Vollzeitkräfte zu benutzen. Dazu baut Daedalic seine Adventures mit einer "Fertigengine" aus dem "Baukasten".
http://www.visionaire-studio.net/

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 11701 - 10. Dezember 2015 - 16:30 #

fertigengines nutzen ja ganz viele enwickler mittlerweile, selbst die großen AAA-entwickler. auch Double Fine hat für Broken Age keine eigene entwickelt, sondern die Moai-engine genutzt (wird zB auch von Insivible Inc. verwendet). klar, keine spezielle adventure-engine, aber ne menge arbeit spart man sich dabei trotzdem.

TheGood 14 Komm-Experte - 2569 - 10. Dezember 2015 - 20:20 #

Der Untesrchied einer allgemeinen Engine zu einer speziell für adventure getrimmten Engine kann man nicht mit einem ach is ja kein grosser unterschied wegwischen. Von dem mal abgesehen ist das Game auf zick erschienen:
Windows, Linux, MACOS, Ios, Android, Quya, Playstation Vita, P4, XboxOne usw.
Auch dafür gibt es ein in einer Folge einen schönen Überblick mit dem Lead Programmer und allen unterstützten Systemen. Dazu muss man tablets auch noch jeweils komplett anpassen.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12260 - 10. Dezember 2015 - 22:20 #

Dir ist schon klar, dass es etliche Engines extra für Adventures gibt? Dass ist eine der häufigsten und günstigsten Art der Spieleengines überhaupt.

PS: Android und Ouya ist das selbe.

TheGood 14 Komm-Experte - 2569 - 11. Dezember 2015 - 2:24 #

Relevanz? Doublefine hat eben keine solch hochspezialisierte Engine genutzt....

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12260 - 11. Dezember 2015 - 14:02 #

Das ist ja ihr Problem. Technisch ist ein Adventure aber auch nicht sonderlich aufwendig, selbst wenn man keine Engine nutzt.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12260 - 10. Dezember 2015 - 18:20 #

Das mit den hohen Mieten war mal aus einem Video mit Tim Schafer und war eine seiner Ausreden wegen der hohen Kosten.

monkeyboobs 13 Koop-Gamer - 1477 - 9. Dezember 2015 - 13:19 #

Die Resonanz der BA-Backer war den Kommentaren auf Kickstarter und im Double Fine Action Forum zufolge mit deutlicher Mehrheit wohlwollend bis begeistert. Wenn man sich mal bspw. auf deutschen Community-Seiten bewegt, fällt stark auf, dass dort dagegen fast ausnahmslos bissige Kritik hagelte.

Das scheint aber, so wie ich das verstehe, generell ein "deutsches" Problem zu sein: Alles, was von der Formel "klassisches Point & Click + schwere Rätsel + 30h Spieldauer" abweicht, wird wie von einer Horde wilder Hunde zerrissen. Episodenspiele? Bäh. Vereinfachte/abweichende Steuerung? Bäh. Komprimierte Spielzeit? Bäh. Das hiesige Publikum ist recht konservativ gestrickt. Motzt über zu wenig Adventures und gleichzeitig über Versuche von Entwicklern, das Genre durch Experimente einer größeren Zielgruppe bekannt zu machen bzw. weiterzuentwickeln.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 11701 - 9. Dezember 2015 - 13:45 #

allerdings sind deutsche spieler eben auch was vom genre gewohnt, im gegensatz zum US-markt hielten deutsche spieler das genre ja nie für tot. wir haben ja das letzte jahrzent regelmäßig neue und auch klassische adventurekost genossen. und da haben sich insbesondere deutsche spieler (die lucasarts-adventure sind ja hier besonders beliebt) von einem Tim Schafer einen neuen kult-klassiker im genre erhofft. stattdessen ist es ein titel geworden, der sich in dem heutigen genre-umfeld nicht wirklich abhebt.

deinem erklärungsmodell kann ich da nicht folgen. BA hat ja weder die genre-grenzen gesprengt, noch irgendwelche neuen noch nie gesehenen features implementiert. an dem spiel war nichts, woran sich der konservative spieler hätte stören können. das problem war die mittelmäßigkeit des spiels. bei der erwartungshaltung die vorab geschürt wurde, war BA für genre-kenner schlussendlich einfach unterwältigend.

monkeyboobs 13 Koop-Gamer - 1477 - 9. Dezember 2015 - 13:55 #

Der zweite Absatz zielte nicht auf BA, sondern war eine allgemeine Feststellung. Hab ich vielleicht nicht deutlich genug getrennt. (Auch wenn es durchaus von der "Formel" abweicht: zu kurz, angebliches Schauplatz-Recycling*, Zweiteilung, seichte Rätsel...)

Der Rest ist Geschmackssache. Es gibt zu BA Reviews, die das Spiel in den Himmel loben und andere, die es für belanglos/enttäuschend erachten. Destructoid, EGM, GameInformer, IGN, Polygon gehören bspw. zur "Fan-Abteilung". Man kann in jedem Fall festhalten, dass BA polarisiert hat.

* ein Eindruck, der meiner Meinung nach der Zweiteilung geschuldet ist. In Adventures, die als Ganzes erscheinen, kehrt man auch immer wieder an alte Schauplätze zurück. Aber ich schweife ab.

Noodles 22 AAA-Gamer - P - 36923 - 9. Dezember 2015 - 15:42 #

Mal abgesehen davon, dass ich kein 30-Stunden-Adventure kenne, finde ich es ziemlichen Blödsinn, was du schreibst. Ich glaube, niemand hat was dagegen, wenn das Adventure-Genre durch Innovationen vorangebracht wird, aber davon ist Broken Age jedenfalls weit entfernt. Es ist ein gutes Adventure, mehr auch nicht. Nenn mir mal ein paar Beispiele für Adventures, die Experimente wagen und zerrissen wurden? Mir würden da nur die Telltale-Spiele einfallen, die bei den Adventure-Fans stark polarisieren und ich aber auch nicht mehr als Adventures bezeichnen würde, sondern schlicht und einfach als interaktive Filme.

v3to (unregistriert) 9. Dezember 2015 - 18:20 #

Das mit der Spielzeit ist ohnehin ein schmales Brett, wenn man damit bei klassischen Adventures umherwedelt. Schonmal jemand die Netto-Spielzeit im Lucasarts-Umfeld verglichen? Da erreicht man mit Müh und Not mal 3 Stunden, eher 2 bis 2 1/2 Stunden.

Just my two cents 16 Übertalent - 4825 - 10. Dezember 2015 - 15:52 #

Ja, wenn du das Spiel mittlerweile auswendig kennst. Aber dann hat auch Deponia keine längere Spielzeit mehr...

Ghusk 15 Kenner - P - 2958 - 9. Dezember 2015 - 12:37 #

2,2 Mio mit nur 13.600 Leuten ... WOW, das sind etwa 160$ pro Nase. Wenn ich den Durchschnitt sonst bei Spiele-Kampagnen ausrechne, liegt der immer im Bereich 40..70$. Hier gibt es wohl einige sehr enthusiastische Unterstützer.

Slaytanic 23 Langzeituser - P - 39779 - 9. Dezember 2015 - 12:42 #

Rund die Hälfte des Summe kommt von "Klein-Investoren" und da fängt das glaube ich erst bei 500 $ an.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 11701 - 9. Dezember 2015 - 12:43 #

wobei hier ja auch die möglichkeit besteht ab eine bestimmten summe als "mitfinanzierer" eingestuft und am gewinn beteiligt zu werden im gegensatz zu kickstarter. insofern vlt nicht verwunderlich, dass das auch die ersten gleich genutzt haben. was dann den höheren durchschnittswert erklären würde.

invincible warrior 13 Koop-Gamer - 1451 - 9. Dezember 2015 - 15:32 #

Hehe, sicherlich wird der werte Herr Schafer die Hollywoodaccounting einführen. Die sind so Meister, dass selbst Blockbuster wie Harry Potter offiziell noch Miese machen.

Dark Souls ist Gott 13 Koop-Gamer - 1344 - 9. Dezember 2015 - 15:06 #

Nachdem ich zunächst enthusiastisch mein Geld rein schmeißen wollte, bin ich jetzt doch einen Schritt zurück gegangen. Mir ist die 39$ Hürde für die Katze im Sack echt zu hoch. Ich bin zwar sehr an der 2PP Dokureihe interessiert, aber die lässt sich auch im frei empfangbaren YouTube sehen.

euph 23 Langzeituser - P - 44483 - 9. Dezember 2015 - 15:09 #

So geht es mir auch, zumal ich für meine Konsole ja noch mal 18 Dollar drauflegen müsste. Ich schließe nicht aus, dass ich das Spiel am Ende kaufen werde. Aber bis dahin gebe ich mein Geld für anderes aus.

Jassir 11 Forenversteher - 738 - 9. Dezember 2015 - 16:42 #

Das ist wirklich nicht einfach. Auf der einen Seite hat Schafer ja mehrmals gezeigt, das er nicht übermässig vertrauenswürdig ist was Crowdfunding-Mittel betrifft (Budgetüberschreitung, Einstellung von Spacebase DF9). Auf der anderen Seite ist die Wahrscheinlichkeit eher hoch, das sie es gebacken gekriegen, wenn die Kohle stimmt.
Alles was sie für eine Fortsetzung brauchen haben sie noch am Start.

Allerdings erstmal 33$ Minimum ansetzen trotz nicht vorhandener Kickstarter Gebühren...und dann nur 3300 Slots. Das ist schon wieder grenzwertig. 39$ trauen sich die meisten ja noch nichtmal im Early Access. Mir stinkt der Gedanke, nochmal von Schafer abgezogen zu werden...

Just my two cents 16 Übertalent - 4825 - 9. Dezember 2015 - 19:20 #

"Auf der einen Seite hat Schafer ja mehrmals gezeigt, das er nicht übermässig vertrauenswürdig ist was Crowdfunding-Mittel betrifft (Budgetüberschreitung, Einstellung von Spacebase DF9)."

Hat er das? Broken Age hat mehr gekostet als geplant. Schafer/DF hat trotzdem geliefert und den Rest aus eigener Tasche bezahlt. Spacebase DF) ist kein Crowfunding Titel gewesen, sondern Early Access. Und da hat er gezeigt, dass er in der Lage ist rechtzeitig die Notbremse zu ziehen. Die haben das Spiel auf Steam im Early Access veröffentlicht und es hat sich laut DF sehr schlecht verkauft und es kam kein Geld rein. DF hat die Notbremse gezogen und das Spiel "fertiggestellt".
Wenn man sich aber die Forenkommentare ansieht, dann hätte man weiterhin Geld in ein Produkt investieren müssen, dass sich schlecht verkauft, da anderenfalls das eingesetzte Geld futsch ist... Das ist völlig unwirtschaftlich und irrational...

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 11701 - 9. Dezember 2015 - 20:04 #

wobei das mit Early Access auch noch mal ein eigenes thema ist. mittlerweile wird es zwar von einigen entwicklern so genutzt (so manch ein spiel scheint aus dieser phase auch nie rauszukommen), aber man kann als entwickler nicht erwarten, dass selbst interessierte kunden eine als unfertig bezeichnete version vorab kaufen. wenn dann ein projekt eingestellt wird, weil es in der EA-phase nicht genügend geld eingebracht hat, wirkt das aus dieser sichtweise absurd. denn eigentlich beginngt der reguläre verkauf ja erst mit dem fertigen produkt am release-tag.

so stülpt man aber die situation eben um und überlasst das risiko den kunden bzw EA-käufern. wobei es traditionell das risiko des entwicklers war ein spiel auf den markt zu werfen, welches vlt niemanden interessiert. und genau diese art von geschäftsmodell ist das, was dann verständlicherweise auf große kritik stößt.

Just my two cents 16 Übertalent - 4825 - 9. Dezember 2015 - 20:44 #

"aber man kann als entwickler nicht erwarten, dass selbst interessierte kunden eine als unfertig bezeichnete version vorab kaufen."

Wir Kunden tun es aber, sonst gäbe es diese Kategorie bei Steam nicht...

"wenn dann ein projekt eingestellt wird, weil es in der EA-phase nicht genügend geld eingebracht hat, wirkt das aus dieser sichtweise absurd."

Nein, absurd ist es weitere zigtausende in ein Spiel zu stecken, an dem augenscheinlich kein Interesse besteht, also wurde es "fertiggestellt".

"so stülpt man aber die situation eben um und überlasst das risiko den kunden bzw EA-käufern."

Was ist aus, du sollst nicht vorbestellen geworden? Natürlich trägt man als EA-Käufer ein Risiko. Das ist aber selbst gewähltes Elend.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 11701 - 9. Dezember 2015 - 21:43 #

"Wir Kunden tun es aber, sonst gäbe es diese Kategorie bei Steam nicht..."

wir? ich und viele andere tun es nicht, sondern warten auf den eigentlichen release. wenn der nie kommt (bzw die EA-phase dann einfach in dem ist-zustand abgebrochen wird), dann wird das spiel trotz interesses eben nicht gekauft.
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"Nein, absurd ist es weitere zigtausende in ein Spiel zu stecken, an dem augenscheinlich kein Interesse besteht, also wurde es "fertiggestellt"."

nein, absurd ist es den verkaufserfolg eines wohlgemerkt unfertigen produkts als entscheidungskriterium zu nutzen, ob man das projekt fortführt oder nicht.
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"Was ist aus, du sollst nicht vorbestellen geworden? Natürlich trägt man als EA-Käufer ein Risiko. Das ist aber selbst gewähltes Elend."

vorbestellen ist auch noch mal was anderes (was ich auch nicht empfehlen würde). EA ist eigentlich dazu da, die community am design eines spiels zu beteiligen, bei dem sie andernfalls erst feedback im release-zustand geben könnten. hier wird aber EA eben dazu missbraucht um daraus eine weitere kickstarter-alternative zu machen. wer EA benötigt um die eigentliche entwicklung zu finanzieren, der sollte sich vlt nach einem anderen modell umschauen. aber so ist das einfach ein kundenfeindliches geschäftsmodell, was zurecht kritisiert wird.

Just my two cents 16 Übertalent - 4825 - 10. Dezember 2015 - 0:56 #

"wir? ich und viele andere tun es nicht, sondern warten auf den eigentlichen release. wenn der nie kommt (bzw die EA-phase dann einfach in dem ist-zustand abgebrochen wird), dann wird das spiel trotz interesses eben nicht gekauft."

Wo ist dann dein Problem. du hast den Ist-Zustand zu Release gesehen und Dich gegen einen Kauf entschieden.

"nein, absurd ist es den verkaufserfolg eines wohlgemerkt unfertigen produkts als entscheidungskriterium zu nutzen, ob man das projekt fortführt oder nicht."

Hast du in den letzten Monaten mal in die Steam Verkaufscharts geschaut? Kerbal Space Program, DayZ, Life is feudal, Ark, Rust - selbst H1Z1 waren laufend in den Top Charts und haben sich besser verkauft als neu erschienene Spiele. Wenn sich andere Spiele im unfertigen Zustand blendend verkaufen, das von Double Fine aber nicht, dann ist das ein Entscheidungskriterium!

"EA ist eigentlich dazu da, die community am design eines spiels zu beteiligen, bei dem sie andernfalls erst feedback im release-zustand geben könnten."

Nein, dafür ist ein (Public)Beta Test da - da zahlt man aber nicht für den Zugang. EA ist primär ein Finanzierungsmodell an dem kein Käufer teilnehmen muss...

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 11701 - 10. Dezember 2015 - 10:43 #

"Wo ist dann dein Problem. du hast den Ist-Zustand zu Release gesehen und Dich gegen einen Kauf entschieden."

ich muss nicht selbst zu den EA-käufern gehören um diese art von geschäftsmodell kritisieren zu können und damit ist es dann schlussendlich ein image-problem von DF. das mangelnde vertrauen in zukünftige projekte (wo DF ja gerade gerne crowdfunding nutzt) haben sie sich durch so eine verhalensweise selbst zuzuschreiben.
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"Hast du in den letzten Monaten mal in die Steam Verkaufscharts geschaut? Kerbal Space Program, DayZ, Life is feudal, Ark, Rust - selbst H1Z1 waren laufend in den Top Charts und haben sich besser verkauft als neu erschienene Spiele. Wenn sich andere Spiele im unfertigen Zustand blendend verkaufen, das von Double Fine aber nicht, dann ist das ein Entscheidungskriterium!"

ist mir bekannt. das macht es aber nicht besser, denn weder Squad, Bohemia, Bitbox, Wildcard, Facepunch noch Daybreak sind diejenigen die ein EA-spiel aufgrund zu geringer einnahmen einfach abgebrochen haben, sondern Double Fine. hätte das irgendein anderer entwickler gemacht, wären sie dafür ja genauso scharf kritisiert worden.
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"Nein, dafür ist ein (Public)Beta Test da - da zahlt man aber nicht für den Zugang. EA ist primär ein Finanzierungsmodell an dem kein Käufer teilnehmen muss..."

nö. EA ist genauso wenig ein "finanzierungsmodell" wie es der verkauf eines fertigen spiels ist. EA-spiele werden auf dieselbe weise im store angeboten und mit denselben rechten verkauft wie reguläre titel auch.

und public beta tests sind für entwicklungs-feedback ungeeignet. diese werden nur genutzt um den netcode oder server-infrastrukturen bei MP-titeln einem stresstest zu unterziehen und fungieren gleichzeitig als demo. das höchste der gefühle wären da noch anpassungen ans balancing.

Just my two cents 16 Übertalent - 4825 - 10. Dezember 2015 - 19:10 #

"nö. EA ist genauso wenig ein "finanzierungsmodell" wie es der verkauf eines fertigen spiels ist."

Natürlich ist beides ein Finanzierungsmodell. Notch ist so Millionär geworden... Und auch der Verkauf eines fertigen Spiels ist Teil eines Finanzierungsmodells, da dann Fremd- oder Eigenkapital zurückgezahlt werden soll/muss.

"und public beta tests sind für entwicklungs-feedback ungeeignet."
Das Public steht in Klammern bei mir.

"hätte das irgendein anderer entwickler gemacht, wären sie dafür ja genauso scharf kritisiert worden."

Das haben aber auch schon diverse andere Entwickler gemacht... Dazu kommt eine ganz simple Tatsache. Features zu streichen ist in der Spieleentwicklung das normalste der Welt - der Spieler merkt das im Normalfall nicht, da er die "Work in Progress" Version nicht sieht und nie erfährt, was eigentlich geplant war. Es ist eben ein Risiko dabei alles sofort haben zu wollen...

Lorion 17 Shapeshifter - 7647 - 9. Dezember 2015 - 20:07 #

Ja, grosse Überraschung, das die Alphaversion eines Spiels, das über so gut wie keines der Feature verfügt, die es potentiell interessant gemacht hätte, sich schlecht verkauft.

Für mich zeigt das nur, das DF das komplette Risiko auf die Kunden auslagern will und auch überhaupt kein Problem damit hat selbige mit unfertigem Schrott im Regen stehen zu lassen, so bald sichs für sie nicht mehr lohnt.

Also mir müsste da jedenfalls echt was fehlen, wenn ich bei so jemandem in Vorleistung gehen würde. Ist der Anschiss ja quasi vorprogrammiert.

Just my two cents 16 Übertalent - 4825 - 9. Dezember 2015 - 20:48 #

"Für mich zeigt das nur, das DF das komplette Risiko auf die Kunden auslagern will"

Natürlich tun sie das. Jede Crowdfundingkampagne ist eine Auslagerung von Risiko, egal ob von Schafer, Roberts, Gilbert und wie sie alle heißen.

"und auch überhaupt kein Problem damit hat selbige mit unfertigem Schrott im Regen stehen zu lassen, so bald sichs für sie nicht mehr lohnt."

Sollen sie lieber Pleite gehen weil sie weiter an dem unfertigen Schrott arbeiten? Die Sunk costs fallacy lässt grüßen...

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 11701 - 9. Dezember 2015 - 21:37 #

EA ist kein crowdfunding sondern der verkauf eines (bewusst unfertig deklarierten) produkts. und ob man ein spiel zuende entwickelt, sollte man eben überdenken bevor man anfängt es zu verkaufen.

Lorion 17 Shapeshifter - 7647 - 9. Dezember 2015 - 22:47 #

Genau, wenn sie zumindest ein oder zwei Leute als Nebenprojekt mit geringer Priorität hätten dran weiterarbeiten lassen, wäre die komplette Bude pleite gegangen... ich schenke solchen Märchen jedenfalls keinen Glauben. Und selbst wenn man einfach mal annimmt, das da ein Fünkchen Wahrheit dran ist, dann spricht das doch für eine extreme Misswirtschaft, die jeden bei klarem Verstand davon abhalten sollte, solch einer Bude Geld im Voraus anzuvertrauen.

Hinzu kommt noch dieser Unsinn, das Interesse am fertigen Spiel anhand einer inhaltsarmen Alphaversion festzumachen. Ich hätte am fertigen Spiel bspw. Interesse gehabt, nur fällt mir halt im Traum nicht ein Geld für eine Alphaversion ohne Spielinhalt auszugeben.

Und was man dabei auch nicht vergessen sollte, das wir hier ja nicht von AAA-Bombasttiteln sprechen, an denen 300-400 Leute arbeiten, sondern von kleinen Indiespielchen, die andere Entwickler im Alleingang/mit 2-3 Leuten fertigstellen!

euph 23 Langzeituser - P - 44483 - 10. Dezember 2015 - 7:28 #

Ganz geliefert hat DF bei Broken Age aber noch nicht. Ich warte immer noch auf die Box des Spiels und die wird immer weiter nach hinten geschoben. Kam wohl sehr überraschend, dass die Videos der Doku für die DVD/Bluray erst noch mal überarbeitet werden müssen.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12260 - 10. Dezember 2015 - 15:08 #

Da soll noch eine Box kommen? Das Game kostet in Sales doch nur noch 5 Euro.

Wunderheiler 20 Gold-Gamer - 21914 - 10. Dezember 2015 - 23:35 #

Die Box Version war eine der Rewards.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12260 - 11. Dezember 2015 - 1:12 #

Wieso Reward? Kann doch jeder kaufen:
http://www.amazon.de/Square-Enix-Life-Strange-Limited/dp/B017L66LL2/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1449789121&sr=8-2&keywords=life+is+strange+pc

Slaytanic 23 Langzeituser - P - 39779 - 11. Dezember 2015 - 1:48 #

Es ging doch um Broken Age und nicht um Life is Strange?

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12260 - 11. Dezember 2015 - 14:14 #

Ähmm okay, irgendwie geistiger Aussetzer ...

Just my two cents 16 Übertalent - 4825 - 11. Dezember 2015 - 1:51 #

Ähmmm....

euph 23 Langzeituser - P - 44483 - 11. Dezember 2015 - 8:49 #

Wie unten schon gesagt, geht es um die Backer-Box von Brogen Age. Das Spiel selbst gibt es bereits als Retail. Aber für die damaligen Unterstützer steht noch die Special Edition aus, die oldschool in einer Pappschachtel in der neben dem Spiel auch noch die Dokumentation auf DVD/Bluray enthalten sein wird ausgeliefert werden soll. Liefertermin wohl frühestens im März, nur vier Jahre später ;-)

Slaytanic 23 Langzeituser - P - 39779 - 11. Dezember 2015 - 12:26 #

Das Spiel ist doch noch keine 4 Jahre auf dem Markt. ;)
Und auf meine Star Citizen Box will ich auch warten bis sie fertig ist. :)

euph 23 Langzeituser - P - 44483 - 11. Dezember 2015 - 12:41 #

Vier Jahre nach Ende der Kickstarter-Kampagne war gemeint.

TheGood 14 Komm-Experte - 2569 - 9. Dezember 2015 - 23:00 #

Vor allem das Gebashe von Broken Age ist doch nur lächerlich. Eigentlich kann man es sich nicht mehr anhören. Herr Schafer hat eine Vision verkauft fuer ein kleines Game und dabei nicht wirklich was genaues zum Spiel definiert. Die Vorstellung wie das Game aussehen könnte ist in den Köpfen der meisten selbst entstanden.
Dies entsprach leider nicht dem was sich einige vorgestellt haben und diejenigen reden sich nun selbst ein man wäre betrogen oder verarscht worden...

Am Ende haben Sie einen Haufen Kohle reingesteckt um ein Spiel zu abzuliefern, das so eigentlich gar nicht geplant waren. Klar haben Sie auf dem Weg zum Spiele vieles falsch eingeschätzt und sonst einige Fehler gemacht (z.b. allein auf da Art Design von Nathan Staple zu setzen, dessen Stil keiner so recht nachahmen konnte und somit ne Single Source entstand. Ebenso haben Sie sich meiner Meinung nach viel zu sehr um die Animationen im Spiel gekümmert, die ja mehr als nur exzessiv eingesetzt wurden und ebenfalls einen Haufen Kohle kosten.
Leider trifft man Fehlentscheidung (auch was die Puzzle Schwierigkeit betrifft) aber diese haben Sie korrigiert und am Ende geliefert. DAs ist doch was zählt. Somit ist am Ende niemand auf irgendeine Art beschissen worden und von einem Desaster kann man wohl auch nur in den wildesten Träumen reden.

Was DF allerdings mit Spacebase 9 gemacht haben ist in meinen Augen auch nicht korrekt zumindest aus moralischer Sicht. Spätestens wenn Sie wieder etwas Kohle haben, hätten Sie sich wieder um den Titel kümmern sollen um dort wenigstens noch rudimentär etwas zu tun. Es gibt wohl einen Fan Mod welcher noch einige Spielelemente hinzufügt, vielleicht haben Sie da ja auch etwas mitgeholfen.

Nichtsdestotrotz ist Doublefine ein Entwickler in dem Kreativität, Spass, Freude am Job usw. zählt und alleine aus diesem Grund haben sie auch weiterhin die Unterstützung verdient. Kein Mensch braucht noch ein weiteres Triple AAA Studio mit den jährlichen gleich langweiligen Neuauflagen.

Desotho 16 Übertalent - P - 4260 - 9. Dezember 2015 - 23:25 #

Sehe ich ähnlich.

Gorny1 16 Übertalent - 4728 - 10. Dezember 2015 - 22:32 #

Sehe ich auch ählich, wobei ich jetzt auch nicht Geld gebe für das neue Spiel. Das ist einfach nicht mein Genre.

Broken Age habe ich gerne unterstützt. Die Doku war es im Endeffekt locker Wert. So einen guten Einblick in Spielentwicklung habe ich noch nie erhalten. Das hat meine Sicht auf das Business stark geprägt. Dafür bin ich Double Fine sehr dankbar.
Das Spiel selbst gefiel mir schon bei der ersten Präsentation des Art-Styles nicht mehr. Trotzdem fand ich Teil 1 von Broken Age sehr schön gemacht. Teil 2 ist dann aber nicht so schön, finde ich. Aber was solls.

Massive Chalice ist überraschend gut geworden. Das habe ich gerne unterstützt. Nur, wiedermal, die Grafik-Style Entscheidung, gefällt mir nicht.

Spacebase DF9 habe ich im EA-status gekauft, weil ich den Prototypen schon ziemlich cool fand. Überhaupt die Idee den eigenen Mitarbeitern die Freiheit zu geben eigene kleine Projekte zu verwirklichen finde ich einfach fantastische und unterstützungswürdig. Die Einstellung des Titels fand ich hingegen schlecht umgesetzt. Es als "fertig" zu bezeichnen ist halt einfach der falsche Weg. Das wirkt ein bischen wie Betrug. Da wäre es mir fast lieber gewesen, wenn das in EA geblieben wäre, halt auf Sparflamme. Das hätte Double Fine sicher nicht ruiniert. Zumal immer mal wieder Kräfte frei werden, zwischen Projekten. Ein paar Tage alle paar Monate hätten schon gereicht um das Spiel immer wieder einen ordentlichen Schub zu verpassen. Gerade bei so einem Spiel, kann schon ein einzelner Programmierer mit einem Grafiker zusammen extrem viel erreichen in nur wenigen Tagen. Hätte man dann noch Modder involviert um dann die Bugs auszuschalten, wäre das ein wunderbares Projekt geworden. Siehe Dwarf Fortress oder Rimworld. Diese Spiele laufen auch extrem gut auf Basis einer guten Community.

Just my two cents 16 Übertalent - 4825 - 10. Dezember 2015 - 23:18 #

Naja, was ist Sparflamme? Nach DF9 wurden bei DF immerhin 12 Leute entlassen weil irgendein anderer Deal geplatzt ist. Ich glaube Studios wie Double Fine arbeiten praktisch immer am Rande des Wahnsinns, da jeder geplatzte Deal, jeder gefloppte Titel das Studio in Bedrängnis bringen kann.

Jassir 11 Forenversteher - 738 - 11. Dezember 2015 - 13:38 #

Kein Problem wenn Du deiner Kohle nicht hinterhertrauerst, ich tu das schon. Währenddessen wird von seinem Mentor ein echtes Adventure entwickelt. Da weiß man jetzt schon recht genau, woran man ist.

Ist man deswegen jetzt Bashmob weil die Brieftasche sich eingeschüchtert in der Tasche verkriecht wenn DF mal wieder nur Versprechungen liefert aber keinerlei Material oder Zusage das es keine Episoden-Aufsplittung und derlei Spirenzchen geben wird?

Ich glaube nicht, Tim.

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