Buddhistenführer: Videospiele sind emotionale Therapie

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Carsten 12134 EXP - 18 Doppel-Voter,R10,S10,C9,A8
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22. September 2009 - 10:47 — vor 8 Jahren zuletzt aktualisiert

Buddhistische Mönche meditieren den ganzen Tag und sind alle mindestens so friedliebend wie Ghandi? Denkste! In einem Interview mit der Times of India gestand das 24-jährige Oberhaupt einer buddhistischen Schule Trinley Dorje, gerne mal die Waffen sprechen zu lassen -- allerdings nur in Videospielen.

"Ich sehe Videospiele als eine Art emotionale Therapie, eine weltliche Ebene emotionaler Therapie."

Dorje ist der Meinung, jeder Mensch habe Emotionen verschiedenster Art, Buddhist oder nicht, mit denen er umzugehen lernen müsse. Er selbst baue seine Aggressionen gerne mit Videospielen ab. Dadurch könne er die angestaute negative Energie im Rahmen der Illusion des Spiels abbauen.

"Die Aggression, die in Videospielen abgebaut wird, befriedigt jeden Wunsch den ich habe, dieses Gefühl auszudrücken. Für mich ist das sehr geschickt, denn wenn ich das tue, muss ich nicht hingehen und irgendjemanden schlagen."

Die Frage, ob dafür nicht die Meditation genutzt werden solle, verneinte Dorje. Videospiele seien einfach eine geschickte Methode, mit diesen Emotionen klarzukommen.

Tchibo 13 Koop-Gamer - 1450 - 22. September 2009 - 11:12 #

so sehe ich das für mich auch.
Wenn mich irgendwas total aufregt. Kurze Runde Quake3 und schon gehts mir besser... es sei denn ich krieg ständig auf die Nase ;)

GingerGraveCat (unregistriert) 22. September 2009 - 11:48 #

Na das ist doch mal eine gute Aussage im Bezug auf die Killerspiel Debatte.

Tomsn 05 Spieler - 56 - 22. September 2009 - 12:39 #

Kenne es auch nur so. Wie Tchibo schon sagte: Beispielsweise eine Runde Quake und man baut so richtig schön Aggressionen ab, die man über den Tag sammelte. Niemals hatte ich ein entgegengesetztes Gefühl bei Videospielen, wie diverse Studien immer behaupten möchten. Ich vergleiche es immer gerne mit "geistigem Sport", der auch wie richtiger Sport Stress abbaut und nicht generiert.

Hedgehog 12 Trollwächter - 1043 - 22. September 2009 - 15:15 #

Dir ist ein Fehler unterlaufen. Rashmee Roshan Lall ist der Name des Journalisten, der das Interview geführt hat. Der Interviewte heisst Trinley Dorje, Karmapa Lama der Karma-Kagyü-Schule, wobei der Begriff Schule hier als eine der verschiedenen Lehren des Buddhismus zu verstehen ist. Somit solltes du vieleicht anstatt Leiter besser Oberhaupt schreiben.

Carsten 18 Doppel-Voter - 12134 - 22. September 2009 - 15:23 #

Danke für den Fehlerhinweis und die Kritik. Oberhaupt passt wohl besser. :)

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