Arcade-Check: Laserlife
Teil der Exklusiv-Serie Arcade-Check

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17. Oktober 2015 - 13:00 — vor 1 Jahr zuletzt aktualisiert
Jede Woche stellt der Arcade-Check ein interessantes Downloadspiel vom Xbox-Marktplatz vor, egal ob Indie oder Vollpreis. Die Rubrik wird von unseren Usern mrkhfloppy und Old Lion betreut.

Der Wunsch, Bestimmtes zu erfahren, liegt in der Natur des Menschen. Sobald neuartige oder fremde Dinge geschehen, versuchen wir nicht selten, die Funktion und den Hintergrund der Sache zu ergründen. Aber nicht nur uns geht es so, auch außerirdische Lebensformen sind neugierig, besonders wenn es um den Menschen geht. So will es uns jedenfalls das Spiel Laserlife vermitteln, das wir im heutigen Arcade-Check vorstellen.
Taufrisch ist die Leiche nicht mehr, dafür aber noch gut zu gebrauchen.
Zwei Laser
Vorsichtig piekst das Alien mit seinem knochigen Finger in den toten Körper des vor ihm liegenden Astronauten. Es dreht den Kopf, bewundert sein Fundstück von mehreren Seiten und scheint fasziniert ob der wunderlichen Gestalt. "Was mag das für ein Wesen sein?", denkt sich das Alien. Um dies herauszufinden, begibt es sich mittels einer hochentwickelten Technologie in die fast nicht mehr existenten Gedanken des kleinen Raumfahrers und stellt diese, in der Hoffnung, die Kreatur zu verstehen, die ganz allein durch das All saust, mithilfe zweier Laser nach und nach wieder her.

Was hier wie der spannende Anfang eines Adventures klingt, ist der Phantasie des Autors dieser Zeilen entsprungen, der sich so oder so ähnlich die Begegnung des Aliens mit dem Astronauten vorstellt. Tatsächlich beginnt Laserlife ohne eine einführende Geschichte, sondern setzt das oben Geschriebene als bekannt voraus und startet direkt ins Spiel. Ihr steuert also besagte Laser, einen für jeden Stick, und versucht, die Gedankenmoleküle, die noch vereinzelt herumschwirren, einzufangen und anschließend zusammenzusetzen. Die gebündelten Lichtstrahlen sind dabei frei beweglich und verzeihen auch ungenaues Zielen gerne mal. Die Moleküle müssen nur getroffen werden, damit sie gesammelt werden.

Zum Ende eines Abschnittes folgt dann eine weitere Sequenz, in der ihr die gesammelten Fragmente zusammenfügt. Das Spielprinzip bleibt, nur die Ziele haben sich in Aussehen und Form geändert. Solltet ihr auch diesen Punkt erfolgreich abgehandelt haben, fordert euch nur noch ein kleiner Geschicklichkeitsparcour, auf dem ihr ankommenden Hindernissen ausweicht, heraus. Danach habt ihr jeweiliges Level geschafft und könnt nach Betrachtung einer sehr kurzen Zwischensequenz zur nächsten Erinnerung springen.
Durch das Sammeln der Moleküle setzt ihr die Gedanken des Toten später wieder zusammen.
Hypno-Soundtrack
Während ihr vor euch hinsammelt, treibt euch der hypnotische Soundtrack immer weiter voran. Der Bildschirm rast auf euch zu, es gibt einige schnellere Passagen und immer kürzer hintereinander zu treffende Ziele. Das Spiel ist darauf ausgelegt, an einem Stück durchgespielt zu werden und das ist auch unsere Empfehlung. Der psychedelische Sound und die anamorphotische Grafik versetzen euch im abgedunkelten Zimmer fast schon in eine Art Trance. Allerdings täuschen diese Aufgeregtheiten nicht über ein schwaches Gameplay hinweg, das durchweg repetitiv ist und kaum Abwechslung verspricht. Jedes Level läuft gleich ab, eventuell erlebt ihr im Hintergrund ein paar Veränderungen.
Die grünen Punkte zeigen euch an, ob ihr genau gezielt habt.
Fazit
Laserlife ist ein Spiel, das nach zwei bis maximal drei Stunden mit dem Abspann glänzt. Die Laser lassen sich problemlos steuern, allerdings braucht es ein wenig Übung, bis ihr die umherfliegenden Moleküle sicher trefft. Die Hintergrundgeschichte findet nicht statt, vieles muss eurer Phantasie entspringen. Das ist nicht ganz so schlimm, allerdings wäre ein bisschen mehr Fleisch am Knochen nicht verkehrt gewesen. Grafisch ist das Spiel auch kein Highlight, wie ihr auf dem ersten Bild sehen könnt. Das ist ebenfalls enttäuschend, zumal nicht allzu viel Abwechslung herrscht und so wenigstens ein paar Punkte hätten gut gemacht werden können. 
  • Geschicklichkeitsspiel
  • Einzelspieler
  • Für Einsteiger geeignet
  • Preis am 17.10.2015: 14,99 Euro
  • In einem Satz: Transzendente Erfahrung mit verblassten Gedanken
EddieDean 14 Komm-Experte - P - 2324 - 17. Oktober 2015 - 13:20 #

Sehr schön geschriebener Artikel! Das Spiel hört sich interessant an, allerdings muss für mich der preis noch runter.

mrkhfloppy 21 Motivator - P - 30734 - 17. Oktober 2015 - 17:00 #

Trance? Transzendenz? In Software gegossene Einschlafhilfe! Das könnte eine Apotheke rezeptfrei verkaufen :)

Mädchen 16 Übertalent - 4523 - 18. Oktober 2015 - 20:08 #

Vielleicht sollte die traurige Grafik das *Verblassen* der Gedanken unterstreichen? ;-)

Wieder sehr schön formuliert! Ich seh das kleine Alien direkt vor mir, wie es den Astronauten wie so ein Tier am Straßenrand vorsichtig anpiekt ...

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 33743 - 19. Oktober 2015 - 13:42 #

Anamorphotische Grafik?? :O

Was auch immer das ist, die ganze Sache klingt recht abgefahren... Und ein bisschen teuer für die kurze Spielzeit.

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Casual Game
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nicht vorhanden
7
Choice Provisions
Choice Provisions
22.09.2015 () • 14.10.2015 () • 22.10.2015 ()
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