Humble Bundle entlässt 20 Prozent seiner Mitarbeiter

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13. Oktober 2015 - 19:16 — vor 1 Jahr zuletzt aktualisiert

Das für Spielesonderangebote bekannte Unternehmen Humble Bundle hat laut Information von polygon.com zwölf Mitarbeiter und somit rund 20 Prozent seiner Belegschaft entlassen. Laut Firmenmitbegründer John Graham sei der Schritt notwendig gewesen, da Humble in der letzten Zeit zu schnell expandiert hätte. Trotz anhaltend guter Umsätze fallen Stellen in nahezu allen Bereichen weg, betroffen sind unter anderem die Kreativ- und Techniksparte sowie die Geschäftsentwicklung und die Kommunikationsabteilung.

Die Humble-Bundle-Plattform wurde bereits 2010 gestartet und bietet regelmäßig Spielekollektionen an, die ihr zum Preis eurer Wahl kaufen könnt. Zusätzlich gibt es wöchentliche Sonderangebote und einen angeschlossenen Store mit preisreduzierten Mainstream- und Indie-Titeln. Ein Teil der Einnahmen geht an wohltätige Organisationen wie die Electronic Frontier Foundation oder Child's Play. Zuletzt führte das Unternehmen ein Spiele-Abonnement ein, bei dem ihr jeden Monat verschiedene Titel zu einem Festpreis erhaltet (siehe auch unsere News Humble Monthly Bundle: Spiele-Abonnement vom Humble Store).

Just my two cents 16 Übertalent - 4594 - 13. Oktober 2015 - 21:04 #

Mich überrascht immer wieder wie viel Geld in solchen Mittelmännern steckt. Am Ende machen sie nichts anderes als Steamkeys verkaufen. Aber dann überrascht es mich wiederrum nicht - Das Humble Bundle war vor ein paar Jahren was neues, kreatives und tolles. Heute sind sie nur ein Player unter vielen und bieten auch mehr Masse als Klasse. Klar bricht da das Interesse der Nutzer irgendwann ein.

Boris 16 Übertalent - P - 4004 - 14. Oktober 2015 - 12:49 #

> Heute sind sie nur ein Player unter vielen

Das sehe ich noch anders. Bei den bundles habe ich auch schon laenger nicht mehr zugeschlagen, da ist die Luft was raus, aber sie haben immer noch zwei Features vielen anderen voraus.

Zum einen gibt es das Humble Widget mit dem Hersteller eine sehr einfache Kaufmoeglichkeit auf ihrerer eigenen Seite anbieten koennen, bei dem man normalerweise einen Steam-Key bekommt. Was ich vorher an Shops bei Herstellern gesehen habe war oft gruselig umgesetzt oder umstaendlich, so dass man doch lieber bei Steam gekauft hat oder die meisten haben ganz auf eigene Angebote verzichtet. Immer wenn das jemand anbietet, dann nutze ich das auch.

Und zum anderen bekommt man bei Indiespielen oft den Steam-Key UND eine DRM-freie Version, falls es sie gibt. So kann man auf Steam spielen und es trotzdem noch DRM-frei fuer die Zukunft archivieren.
Leider ist das nicht ueberall der Fall, so gibt es Telltales Spiele schon laenger bei gog, aber weiterhin nicht drm-frei im humble store. Aber im Prinzip ist das bei einigen Spielen auch ein Vorteil fuer mich.

endymi0n 16 Übertalent - P - 5870 - 13. Oktober 2015 - 21:23 #

Ich wäre auch dafür, dass sich Humble wieder auf das "Kerngeschäft" konzentriert - DRM-freie, gerne auch unbekannt aber gute Indie-Titel.

Ich würde öfter kaufen, wenn es denn nicht nur Steamkeys gäbe - bei manchen Bundles gebe ich gar 100% an die Charity - der Humble Tip entfällt dann, da ich den Gedanken des "Bundles" nur als Werbung
für aktuelle Titel verstehen kann (wie beim Total War Bundle).

Tassadar 17 Shapeshifter - 7769 - 13. Oktober 2015 - 22:38 #

So sehe und handhabe ich das auch. Die einzige Verbesserung in letzter Zeit bei Humble ist, dass man sich jetzt eine Charity aussuchen darf. Das ist echt klasse. Ansonsten missfällt mir so einiges, was sie letzter Zeit gemacht haben und das resultiert dann natürlich in Nicht-Käufen oder Käufen ohne jeglichen Tip an Humble oder Käufen, deren Betrag komplett nur an die Charities gehen.

Ich wünsche mir von Humble, dass sie alle Spiele auch DRM-frei anbieten und für mehrere Plattformen, also neben Windows mindestens noch für Linux und MacOS. Und dass sie Indie-Perlen ausgraben und bekannt machen.

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 14. Oktober 2015 - 0:44 #

Die porten ja auch selber Spiele, aber das kostet halt alles Geld und die grossen Publishersales spielen nunmal mehr Geld ein als die Indiebundles - trotz DRM.

Tassadar 17 Shapeshifter - 7769 - 14. Oktober 2015 - 1:37 #

Tun sie das (porten)? Ich dachte sie helfen dabei nur ein bisschen und das zuletzt dann wohl auch immer weniger.

Edit Off-Topic: Beim aktuellen Capcom-Bundle werden dann mal wieder die deutschen Kunden verarscht. Wir erhalten OHNE VORWARNUNG eine LV (low violence) Version von DMC: Devil May Cry, bei der es sich verrückterweise um die japanische Version handelt, die auch nicht in Deutsch gespielt werden kann und in einer Szene zensiert ist.

Decorus 16 Übertalent - 4246 - 14. Oktober 2015 - 1:55 #

Letztes Jahr waren es knapp 100 Titel, heute wohl einige mehr:
http://blog.humblebundle.com/post/101186281150/you-helped-bring-over-100-games-to-linux

Nudeldampfhirn 14 Komm-Experte - P - 2383 - 14. Oktober 2015 - 12:17 #

Das finde ich auch immer wieder eine Schweinerei, bei irgend einem Bundle hatten sie die Keys doch auch noch im späteren Verlauf durch geschnittene ersetzt - wer da zu spät eingelöst hatte, war der dumme.
Ich frage mich nur, wovon sie das abhängig machen - IP des Käufers oder gemeldetes Land bei Paypal/Kreditkarte?

Der Marian 19 Megatalent - P - 17731 - 14. Oktober 2015 - 8:20 #

Die Bundles der letzten Zeit waren auch nicht so die Krachen.

Kirkegard 19 Megatalent - 15519 - 14. Oktober 2015 - 9:13 #

Dank der Humble Bundles hab ich alles, auch das was ich nicht brauchte.
Hatte immer ein gutes Gewissen beim kaufen ;-)
Aber irgendwann ist man satt, bis auf irgendeine "nie entdeckte Superduperperle" brauch ich keine Altspiele mehr.
Ich denke mal das geht anderen auch so. Ich kann mich jetzt endlich auf ein paar Neuerscheinungen konzentrieren, und wenn eine lange Durststrecke kommt, gibt's immer noch den Haufen der Schande. Wobei ich da lieber noch mal ein altes Lieblingsspiel zocke. Dank Altersbedingter Vergesslichkeit ist das dann auch fast jedes mal eine "neue" tolle Spielerfahrung.

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