Lenhardts Nachtwache vom 10.10.15
Teil der Exklusiv-Serie Lenhardts Nachtwache

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Heinrich Lenhardt 9103 EXP - Freier Redakteur,R8,S3,A1
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10. Oktober 2015 - 0:25 — vor 2 Jahren zuletzt aktualisiert
Ab welchem Gier-Grad entwerten Mikrotransaktionen den Spielspaß? Trösten wir uns mit den „Herzgeschichten und Schicksalen“ eines neuen Retro-Magazins.

Live aus Vancouver für GamersGlobal: Während Deutschland friedlich schläft, grummelt Heinrich Lenhardt an der fernen Westküste in seine Tastatur und kommentiert aktuelle Spielegeschehnisse. „Lenhardts Nachtwache“ erscheint (fast) jeden Samstagmorgen und ist die Gute-Nacht-Geschichte für Rotaugen beziehungsweise der Muntermacher für Frühaufsteher.

Abt. „Zuzahlungsrechner“:
Gefühlsregungen und Versicherungen

Früher war alles noch einfach. Da studierte man ein paar Testberichte und Händlerpreise, um eine Computerspiel-Kaufentscheidung zu fällen. Doch im Mikrotransaktions-Zeitalter ist die Kostenfrage so komplex geworden, dass man am liebsten langfristige Ausgabenpläne mit einem Finanzberater durchrechnen würde.

Digitale Dinge und Spielerleichterungen zu verhökern ist die Grundlage von Free-to-play-Titeln, die im Smartphone-Markt dominieren. Doch auch die Zahlung von 60 Euro für ein neues PC- oder Konsolenspiel schützt nicht vor der stetig aufgehaltenen Hand.
 
Letzte Woche gab es gleich zwei Meldungen zu diesem strittigen Thema. Zum einen zitierte Gamespot einen Analysten, der durch die Einführung von Mikrotransaktionen bei Destiny Potential für „hunderte von Millionen“ Dollar Umsatz im Jahr sieht. Zum anderen versuchte Polygon auf der Basis von Forum-Beiträgen die Versicherungskosten in einem Multiplayer-Modus von Metal Gear Solid V zu erklären. Eine typische Hausratsversicherungspolice ist ein Klacks dagegen.
 
Auch bei der Versicherung einer digitalen Söldnerbasis ist das Kleingedruckte zu beachten: Zwar werden entwendete Materialen und Mitarbeiter prinzipiell ersetzt, aber es gibt Ausnahmen wie zur Verteidigung abgestelltes Personal. Und die Versicherung haftet nicht für den Verlust von Nuklearwaffen, was ein wenig schäbig wirkt angesichts einer Wochenprämie von 200 Münzen. Letztere lassen sich im Spiel mühsam verdienen oder halt gegen harte Devisen kaufen. Fehlt nur noch Snake Kaiser, der Vertreter mit dem Aktenköfferchen, der einem tief in die Augen blickt und mahnt: „Das ist ihnen die Sicherheit ihrer Basis doch wert, oder?“.
 
So eine Online-Söldnerbasis hat enormes Abgabenpotenzial, warum nicht auch Müllgebühr und Vergnügungssteuer? Mich bestätigen solche Meldungen nur in dem Glauben, einen weiten Bogen um jegliche Online-Komponenten von Metal Gear Solid V zu machen, wann immer ich es mal in Ruhe spielen werde. Ja, sicher, die Kosten sind „optional“, aber Vorteil ist Vorteil. Es wird immer kniffliger abzuschätzen, wie sich Mikrotransaktions-Gemauschel auf welche Spielmodi auswirkt. Solange Destiny nur zusätzliche Emotes anbietet, gibt es keinen Vorteilsfaktor für Draufzahler – aber wer weiß, wie tief die Hemmschwellen noch gelegt werden, um die Millionen-Fantasien der Börsianer zu befriedigen.
 
Kurzfristige Zusatzeinnahmen findet jeder toll, aber Firmen wie Konami unterschätzen anscheinend, wie sich absurde Abzockmechanismen aufs Image einer Marke auswirken können. Die Versicherung eines digitalen Stützpunkts gegen Online-Übergriffe ist etwas, das ich eher in einem kostenlosen Handy-Spiel erwarte, aber nicht bei einem 60-Euro-Titel.
 
Der Erfolg gibt solchen Geschäftsmodellen recht, sollte man zumindest meinen. Denn noch scheint die Schlacht gegen Mikrotransaktionen in AAA-Spielen nicht verloren zu sein. Ansatzweise  überraschend will sich Electronic Arts bei Star Wars Battlefront mit Echtgeld-Transaktionen vornehm zurückhalten, obwohl es eine eigene Währung zum Erwerb von Ausrüstung im Spiel gibt. Diese Credits können aber nur durch spielerische Leistungen verdient werden, zitiert Gamespot DICE-Design-Director Niklas Fegraeus, Mikrotransaktionen seien „nicht Teil des Kerndesigns“. Electronic Arts hat anscheinend kapiert, welchen faulen Beigeschmack die Käuflichkeit gerade bei Multiplayer-Spielen hervorrufen kann. Bleibt nur zu hoffen, dass Yodas Cash-Shop nicht später noch dazu gepatcht wird.

Abt. „Retro-Magazine“:
Woran ihre Liebe wirklich zerbrach

Angespannte Stimmung bei der Redaktionskonferenz von Retro Gamer, in der Luft hängt der Geruch von Angstschweiß und kaltem Zigarrenrauch. Chefredakteur Langer hat längst die Krawatte gelockert, mit grimmiger Miene nimmt er einen Schluck kalten Kaffee. Der Krisenstab wurde einberufen, weil Gerüchte über ein neues Konkurrenzmagazin den Münchner Stadtrand erreichten: „RETRO – Unsere Stars gestern und heute“ von der Bauer Media Group. Dabei kann es ja nur um die Stars der Retro-Spieleszene gehen, oder?
 
Doch dann wankt ein Bote herein, gehetzt, ausgemergelt, es fehlen nur noch ein paar Pfeile im Rücken. Mit letzter Kraft lässt er ein Titelbild fallen, es zeigt die erste Ausgabe von RETRO. Muss man das jetzt immer groß schreiben? Und warum sind so wenige Pixel zu sehen?
 
Es kommt noch überraschender: Hinter dem Titeltext „Woran ihre Liebe wirklich zerbrach“ hatte man die Story von Jack Tramiel und Commodore vermutet, aber nein, hier geht es um Romy Schneider und einen gewissen Alain Delon. War der nicht Mitgründer von Ubisoft oder so ähnlich? Und Moment mal, „Jetzt ist Harry der König der Herzen“ hat gar nichts mit Pitfall-Harry zu tun?  Eine mutmaßliche Reportage über die Geschichte der Echtzeitschatten-Berechnung („Ihr Leben im Schatten von Gracia“) entpuppt sich als Artikel über menschliche Dramen in Monaco (dem Fürstentum, nicht dem Spiel)? Messerscharfe Schlussfolgerung: Bauers neue Zeitschrift ist wohl doch keine Retrospiele-Publikation.
 
Eine Pressemitteilung sorgt für Gewissheit: Bei den Promis, deren „Herzgeschichten und Schicksale“ im Mittelpunkt stehen, handelt es sich nicht um Chris Roberts, Peter Molyneux oder Sid Meier. Ob deren Liebesleben wohl auch eine unterhaltsame Lektüre abgeben könnte? Vielleicht erreicht man damit die „attraktive weibliche Zielgruppe ab 50 Jahren“, die Bauer-Verlagsgeschäftsführer Ingo Klinge den Anzeigenkunden verspricht. Deshalb dürfen bei der „Verbindung von Gestern und Heute“ auch „hilfreiche Servicethemen zu Haushalt und Rezepten“ nicht fehlen. Falls sich Artikelideen wie „Die schönsten Mario-Pilzgerichte“ oder „Gesund kochen mit Resident-Evil-Kräutern“ in die nächste Retro Gamer verirren, wäre das natürlich nur reiner Zufall.

Maverick 30 Pro-Gamer - - 271224 - 10. Oktober 2015 - 0:30 #

Danke für die neue Ausgabe,bei Snake Kaiser musste ich schmunzeln. ;)

Thomas Barth 21 Motivator - P - 27890 - 10. Oktober 2015 - 0:32 #

Ja, und woran zerbrach die Liebe von Romy Schneider und Alain Delon nun? Nun spann uns doch nicht auf die Folter!

zfpru 16 Übertalent - P - 4161 - 10. Oktober 2015 - 0:54 #

Diesen Cliffhanger löst Heinrich nur gegen eine Microtransaktion auf. Du musst bei ihm eine Versicherung kaufen.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 24791 - 10. Oktober 2015 - 8:33 #

Aber ich wollte doch nur ein E!

Smutje 16 Übertalent - P - 4287 - 10. Oktober 2015 - 10:51 #

An Nathalie Barthélemy.

blobblond 19 Megatalent - 18471 - 10. Oktober 2015 - 0:39 #

"Die Versicherung eines digitalen Stützpunkts gegen Online-Übergriffe ist etwas, das ich eher in einem kostenlosen Handy-Spiel erwarte, aber nicht bei einem 60-Euro-Titel."

In SC von einen gewissen CR kann man digitale Schiffe versichern und das ist voll dufte!

rammmses 19 Megatalent - P - 13156 - 10. Oktober 2015 - 14:03 #

Und das Jahre bevor das Spiel erscheint! ;)

quelaan 13 Koop-Gamer - 1253 - 10. Oktober 2015 - 0:46 #

pünktlich pünktlich.
Für mich aber erst morgen zur Mittagsstunde :)

blobblond 19 Megatalent - 18471 - 10. Oktober 2015 - 1:32 #

Irgendwo auf Welt ist immer Mittagsstunde!

RoT 18 Doppel-Voter - 10200 - 10. Oktober 2015 - 1:05 #

nette lese mal wieder...

v3to (unregistriert) 10. Oktober 2015 - 1:17 #

Das mit diesem Retro-Gala-Sonderheft ist schon irgendwo skurril, da es an sich einige Jahre die Zeitschrift Retro aus dem CSW Verlag gibt (die sich dann wieder zum Teil mit Spielen auseinandersetzt)...

Decius 14 Komm-Experte - 1970 - 10. Oktober 2015 - 1:34 #

Ein Magazin für jüngere Promigeschichte, hoffentlich nicht Thema in der ABI-Prüfung 2016, gleich nach Solzialkunde am Beispiel von Familien im Brennpunkt.
Der grösste Vorteil für die Macher ist aber wahrscheinlich das einen tote Promis nicht verklagen können.

Ich finde das sich die „attraktive weibliche Zielgruppe ab 50 Jahren“ ein Beispiel an der Autoindustrie nehmen und mehr Lobyarbeit leisten sollte. Wenn man sich Zeitungen für diese Zielgruppe ansieht scheinen Verlage die nicht für sehr inteligent zu halten.

Blacksun84 17 Shapeshifter - P - 7523 - 10. Oktober 2015 - 1:51 #

Naja, attraktive, weibliche Frauen ab 50 Jahre widerspricht sich auch irgendwie.

Decius 14 Komm-Experte - 1970 - 10. Oktober 2015 - 2:15 #

Madonna würde dem wahrscheinlich nicht zustimmen...

Mantarus 16 Übertalent - P - 5479 - 10. Oktober 2015 - 13:58 #

Die ist aber weder besonders weiblich noch in irgendeiner Art attraktiv. :)

Nicht mal singen kann sie ordentlich ;)

Major_Panno 15 Kenner - 3004 - 10. Oktober 2015 - 6:21 #

Noch nie eine MILF oder GILF gesehen? ;-)
Respektier hier mal ruhig besser die Damen ab 50 ;-)

EvilNobody 14 Komm-Experte - P - 1883 - 10. Oktober 2015 - 9:50 #

Ich hatte letztens im Buchladen eine Kundin, die mindestens so um die 45-50 war und verspürte sofort den Drang, mit ihr zu schlafen. :)
Hab mich dann aber zurückgehalten...

Smutje 16 Übertalent - P - 4287 - 10. Oktober 2015 - 10:54 #

Was läuft denn hier bitteschön schon wieder für ein Film - Spielemagazin für Erwachsene ... ich zweifele zunehmend daran...

blobblond 19 Megatalent - 18471 - 10. Oktober 2015 - 12:57 #

Jahwohl Sir, gehen hab jetzt in den Keller zu lachen, Sir!

Smutje 16 Übertalent - P - 4287 - 11. Oktober 2015 - 16:52 #

Hab leider keinen Keller "aber wenn es einen Anlass zum scherzen gibt, schmunzele ich gern einmal" ... den gibt's hier aber nicht.

blobblond 19 Megatalent - 18471 - 14. Oktober 2015 - 12:46 #

Ich habe nicht geschrieben das du in den Keller gehen solltest.

Ganon 23 Langzeituser - P - 39063 - 15. Oktober 2015 - 11:30 #

Was war an der Aussage denn nicht erwachsen? Haben volljährige Menschen neuerdings keine sexuellen Gelüste mehr?

blobblond 19 Megatalent - 18471 - 10. Oktober 2015 - 16:03 #

"Noch nie eine MILF oder GILF gesehen? ;-)"

GILF = Granny ’d Like to ****?

Wobei GILF habe ich noch nie gehört.
Kenne nur MILF, Cougar und Mature.

Tr1nity 28 Endgamer - 101130 - 12. Oktober 2015 - 10:14 #

Er respektiert allgemein keine Frauen. Das merkt man mit jedem seiner Chauvi-Sprüche.

ganga Community-Moderator - P - 16995 - 10. Oktober 2015 - 11:14 #

Jodie Foster, Courtney Cox, Andie McDowell, Julienne Moore, Michelle Pfeiffer.. Um mal ein paar zu nennen. Mal ganz davon abgesehen dass mir schon einige attraktive Frauen im Alltag begegnet sind.
Aber das passt ja offensichtlich nicht in dein Frauenbild dass du hier nicht zum ersten Mal zeigst.

buddler 13 Koop-Gamer - 1639 - 12. Oktober 2015 - 7:33 #

Die Ansicht eines Jungspunds, der gerade der Windel entwachsen ist?

Blacksun84 17 Shapeshifter - P - 7523 - 10. Oktober 2015 - 1:53 #

Koch- und Lebenstipps in der Retrogamer fände ich gut, Mikrotransaktionen bei Vollpreistiteln sind hingegen ein absolutes Nogo.

Galford 12 Trollwächter - 1133 - 10. Oktober 2015 - 2:08 #

"Bei den Promis, deren „Herzgeschichten und Schicksale“ im Mittelpunkt stehen, handelt es sich nicht um Chris Roberts, Peter Molyneux oder Sid Meier."

Was? Nicht einmal Chris Roberts? Aber der hatte doch damals Hits wie "ich bin verliebt in die Liebe" oder "du kannst nicht immer 17 sein". ;-)

Heinrich Lenhardt Freier Redakteur - P - 9103 - 10. Oktober 2015 - 3:02 #

Sehr guter Hinweis. Man stelle sich den Monat vor, in dem RETRO und Retro Gamer jeweils mit einer Chris-Roberts-Titelstory erscheinen, zum jeweiligen Chris passend - Panik und Verwirrung an den Kiosken! Der Schlager-Titel "Du bist nicht mit Gold zu bezahlen" funktioniert Chris-übergreifend als Kommentar zu den Star-Citizen-Entwicklungskosten?

Rafael Sägemehl 15 Kenner - 3527 - 10. Oktober 2015 - 9:34 #

Argh, jetzt habe ich Kaffee auf der Tastatur.

Aber welch wunderbares Gedankenspiel, herrlich bizarr. Das kann man doch sicher in irgendeiner Nerd-Serie "verwursten"...

gnal 12 Trollwächter - 1080 - 11. Oktober 2015 - 1:14 #

Während sich der eine Chris Roberts gerade wieder einmal mit den Scheidungsanwälten seiner (jetzt Ex-)Frau geeinigt hat, muss sich der andere noch länger mit seinen Backern herumschlagen.

Despair 16 Übertalent - 5019 - 10. Oktober 2015 - 11:09 #

Man stelle sich ein Best of-Chris Roberts-Album mit seinen größten Hits vor, gesungen vom Kilrathi-Chor unter der Leitung von Chewbacca.

Zaroth 17 Shapeshifter - P - 7092 - 10. Oktober 2015 - 5:14 #

Also ich sehe keine Konkurrenz zwischen den Retro Gamer und RETRO Stars - Heften. Die eine Zeitschrift hat die attraktive weibliche Zielgruppe ab 50 Jahren und die andere die attraktive männliche Zielgruppe ab 50 Jahren. Also wird der Markt ab 50 gut bedient und beim Friseur können sich die Senioren - Paare die Heftchen teilen.

Klasse Nachtwache wieder - und Mikrotransaktionen sind es wert, ausgestorben zu werden.

Rafael Sägemehl 15 Kenner - 3527 - 10. Oktober 2015 - 9:35 #

Der Friseur, der statt Auto- und Fußballzeitschriften Retro Gamer im Angebot hat, gewinnt mindestens einen Stammkunden dazu.

guapo 18 Doppel-Voter - 10898 - 11. Oktober 2015 - 15:54 #

Bei letzterem dabei! :)

Funatic 14 Komm-Experte - P - 2654 - 10. Oktober 2015 - 6:32 #

interessant wäre es doch wenn die Retro, entschuldigung RETRO alte herzblattgeschichten abdrucken würde. So nach dem Motto "Das war 1983 bei den Windsors los". und die dame ab 50 sitzt dann auf ihrem rüschenkissen und seufzt "achja da kann ich mich noch so gut daran erinnern."

Aladan 23 Langzeituser - - 39177 - 10. Oktober 2015 - 8:20 #

Vielen Dank Heinrich, war mal wieder wunderbar :-)

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 24791 - 10. Oktober 2015 - 8:36 #

Ach, der Herr Kaiser! Von der Hamburg Mannheimer! Ei, da werden Erinnerungen an die Kindheit wach :D

Markus 13 Koop-Gamer - 1522 - 10. Oktober 2015 - 8:38 #

Also ich finde Heinrichs Vorstellung einer Retrospiele-Klatschzeitschrift klasse - würde ich sofort kaufen.
Fantastische Nachtwache wieder mal!

Baughardt 07 Dual-Talent - 106 - 10. Oktober 2015 - 8:45 #

Eindeutig wieder ein gekaufter Werbeartikel der schamlosen Klatschblattindustrie. Anscheinend reichen die Milliarden (wenn nicht gar Millionen!) die EA, Activision und co pro Wertungspunkt bezahlen noch nicht aus und die GG-Redaktion möchte sich noch weitere Ferraris neben ihre Villen stellen.

Wenigstens von Gamersglobal hätte ich erwartet, dass so ein bezahler Auftragsjournalismus mit "Werbung" gekennzeichnet ist.

Polonaise Blankenese (unregistriert) 10. Oktober 2015 - 10:27 #

Wenn man sich die große Schnittmenge der beiden Leserschaften ansieht, ist dieser Vorwurf sicherlich zutreffend.

Unregistrierbar 17 Shapeshifter - P - 6706 - 10. Oktober 2015 - 9:02 #

Grandios kurzweiliger Blick auf Kuriositäten der Szene.

Im übrigen wiederholt sich am Beispiel des F2P in der Gaming-Branche das altbekannte Phänomen des "Sell-Out", wie wir es aus der Rockmusik kennen. Leute machen coole Mucke, die Masse springt darauf an, die Industrie sieht Potenzial und der Sell-Out beginnt. Irgendwann finden das die Leute aber langweilig und es ensteht neue coole Mucke, die anfangs noch wenige kennen, bis...usw.

Das gibt Hoffnung für die Gaming Szene: es wird immer gute neue Impulse geben, jedoch am allerwenigsten aus der AAA-Szene.

Hendrik -ZG- 26 Spiele-Kenner - P - 66785 - 10. Oktober 2015 - 9:06 #

Tolle Nachtwache ! So beginnt der Tag mit einen fröhlichen Grinsen. :D

Slaytanic 23 Langzeituser - P - 40240 - 10. Oktober 2015 - 10:32 #

Snake Kaiser von der Hamburg Ranschleimer, waren das noch Zeiten! :)

Zerberus77 13 Koop-Gamer - P - 1715 - 10. Oktober 2015 - 12:43 #

Der Abschitt über die "Konkurrenz" ist wirklich toll. Bei den ähnlichen Namen kann man echt durcheinander kommen. Als ich den Namen des Verlagsgeschäftsführer las, dachte ich: Was macht Heiko den bei dem Blatt?"

Triton 16 Übertalent - P - 5828 - 10. Oktober 2015 - 13:10 #

Ach wie schön war P2P. Jeder Spieler hat sein Obulus gezahlt und somit die gleichen Chancen und Voraussetzungen. Dann kam die "Geiz ist geil" Generation und nun sind wird dort wo wir sind, oft steht oben wer mehr zahlt. Also nichts mehr mit das Können zählt sondern nur noch das Konto.

Jeder wie er will aber für mich ist es Zeitverschwendung solche Spiele zu spielen, wie beim Doping, der Sieg ist nichts Wert. Witzig finde ich immer, in einem Thread behauptet Spieler X Casualgamer zu sein und in einem anderen das er Spiel Y täglich 3 bis 4 Stunden spielt also nichts mit Casualgamer.

rammmses 19 Megatalent - P - 13156 - 10. Oktober 2015 - 14:08 #

Selbst bei reinen F2P Titeln liegt die Zahl der Bezahl-User bei deutlich unter 10% (Angaben schwanken) und das muss noch nicht mal P2W sein, oft ist ja nur Kosmetik usw. Im Allgemeinen kannst du beim durchschnittlichen MP-Spiel davon ausgehen, dass du keinen Nachteil hast ;)

Dreadnout 09 Triple-Talent - 330 - 10. Oktober 2015 - 13:55 #

Moin!

Lustig, auf einer Internetpräsenz über "Mikrotransaktionen" zu schwadronieren, die selbst häufig und oft Geld für Content sehen will.
Lustige Nachtwache, wobei der erste Teil ganz genau auf die zunehmnden Bezahlschwellen bei Onlinepräsenzen passt ;)

MfG

rammmses 19 Megatalent - P - 13156 - 10. Oktober 2015 - 14:05 #

Hast du erstmal 60 EUR für die allgemeine Nutzung der Website locker gemacht, bevor du zu etwaigen weiteren Beträgen aufgefordert wurdest? ;)

Heinrich Lenhardt Freier Redakteur - P - 9103 - 10. Oktober 2015 - 18:00 #

Naja, die Webseite ist ja quasi "free to play", und bei Spielen dieser Arts sind Mikrotransaktionen wie erwähnt auch akzeptabel, da das Geschäftsmodell "alles immer kostenlos" schlecht funktioniert. Doof finde ich halt, wenn auch ein 60-Euro-Spiel mit käuflichen Vorteilen versehen ist.

Arno Nühm 15 Kenner - - 2830 - 10. Oktober 2015 - 21:24 #

Klasse Nachtwache :-)

Jörg Langer Chefredakteur - P - 349115 - 11. Oktober 2015 - 10:55 #

Muss mit die Mario-Pilze-Rezeptidee mal notieren...

Heinrich Lenhardt Freier Redakteur - P - 9103 - 11. Oktober 2015 - 17:47 #

PS: Auch bei Halo 5 gibt es neue Details zu Mikrotransaktionen - https://www.halowaypoint.com/en-us/community/blog-posts/halo-5-guardians-building-your-req-collection-part-2

Ganon 23 Langzeituser - P - 39063 - 15. Oktober 2015 - 11:29 #

Snake Kaiser und Kochen mit Resident-Evil-Kräutern waren sehr schöne Lacher. Danke für die unterhaltsame Kolumne (wie immer).

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