Halo 5 - Guardians im Arena- und Warzone-Modus gespielt

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28. September 2015 - 13:34 — vor 2 Jahren zuletzt aktualisiert
In London konnten wir nicht nur die Kampagne, sondern auch einige der Multiplayer-Modi von Halo 5 anspielen.
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Nachdem wir euch vor wenigen Tagen bereits ausführlich die Kampagne zu Halo 5 - Guardians (zu unserer Preview) vorgestellt haben, folgen nun unsere Eindrücke zum Multiplayer-Modus. Dieser ist in zwei Bereiche eingeteilt – Arena und Warzone. Während Arena als Sammelbegriff für alle klassischen Mehrspieler-Varianten wie Deathmatch und Capture the Flag in kleinen Gruppen steht, erwarten euch in Warzone Partien, in denen sich bis zu 24 Spieler bekriegen.

Höchste Controller-Präzision
Im Arena-Modus bekämpft ihr euch wie gewohnt in kleinen Teams auf meist kompakten Karten.
Unabhängig vom Spielmodus macht sich gleich das sehr gute bis exzellente Spielgefühl bemerkbar. Unser Charakter reagiert absolut präzise und ohne jegliche Verzögerung auf unsere Eingaben – so kennen wir es neben der Halo-Reihe ansonsten nur von den Call of Duty-Spielen. Als besonders effektiv erweist sich wie schon in der Kampagne die Dash-Fähigkeit, mit der wir Geschossen noch schnell ausweichen können.

In Arena stellt sich für uns sowie die meisten anderen Pressevertretern schnell ein Favorit heraus: Breakout. Bekannt ist der Modus, in dem zwei Vierer-Teams gegeneinander antreten, bereits aus der Beta. Die wohl größte Besonderheit ist, dass jeder Teilnehmer nur ein Leben pro Runde besitzt – anstatt schnell vorzupreschen, empfiehlt es sich nun, taktischer vorzugehen. Auch die Kommunikation über das Headset ist wichtig, um Teamkollegen schnell warnen zu können, bevor ihnen ein Gegner in den Rücken fällt. Nach zahlreichen Runden in Breakout sind wir uns sicher, dass der Modus vor allem im eSport-Bereich viele Freunde finden wird.
Die KI-Gegner in Warzone sind kein Kanonenfutter wie die Grunts in Titanfall.
Ein bisschen wie Battlefield
Gänzlich neu ist auch der Warzone-Modus, der uns mit seiner Mischung aus schnellen Infanteriegefechten, der Einnahme von Außenposten und Fahrzeugen fast schon an Battlefield erinnert. An die Größe der Karten des Dice-Teamshooters kommt Halo 5 zwar nicht heran, trotzdem sprechen die Entwickler zu Recht von den größten Arealen im Halo-Multiplayer.

Bevor wir gemeinsam mit unserem bis zu zwölf Mann starken Team die Außenposten einnehmen dürfen, müssen wir erstmal für eine eigene Basis sorgen. Die wird zu Beginn allerdings noch von KI-Feinden besetzt – erst wenn wir diese ausgeschaltet haben, gehört das erste Gebäude inklusive seines Kerns uns. Gleich danach machen wir uns zum ersten Außenposten auf, an dem ebenfalls wieder Aliengesocks auf uns wartet. Spätestens an der mittleren Station treffen wir dann erstmals nicht nur auf die KI, sondern auch auf das feindliche Team.

Hier ergibt sich dann eine spannende Situation, deren Ausgang so in unseren Probepartien nie vorauszusagen war: Sollen wir uns gemeinsam mit unseren Feinden auf die Computerfeinde stürzen? Oder schalten wir zuerst das gegnerische Team aus und kümmern uns dann um die KI? Als besonders fies hatte sich auch die Taktik erwiesen, die andere Mannschaft für klare Verhältnisse am zentralen Punkt der Karte sorgen zu lassen, während wir diesen außer Acht ließen und uns sofort zum hinteren Außenposten aufmachten.
Am mittleren Kontrollpunkt der Karte treffen meist gleich drei Parteien aufeinander.
Unterwegs mit dem Warthog
Ziel in Warzone ist es, entweder zuerst 1.000 Punkte zu erreichen oder den gegnerischen Kern zu zerstören. Punkte gibt es für Abschüsse von menschlichen Gegnern und der KI – später taucht etwa auch ein Bossgegner auf. Die schnellere Methode wäre allerdings, den Kern unter Beschuss zu nehmen. Dummerweise ist die feindliche Basis mit einem Energieschild geschützt, solange wir nicht alle drei Außenposten halten – dementsprechend häufig wechseln auch die Kontrollzonen, bei zwei ausgeglichenen Teams ist Spannung garantiert.

Fliegende Vehikel nehmen zwar keine Außenposten ein, sind als Unterstützung für ihr Team aber ungemein wertvoll.
Im Inneren der Außenposten finden wir auch sogenannte Req-Stationen, über die wir bessere Ausstattung oder auch Fahrzeuge spawnen dürfen. Je länger wir damit warten, desto mehr Punkte dürfen wir ausgeben und desto stärkere Vehikel stehen uns (einmalig) zur Verfügung. Es gilt also immer abzuwägen, bereits relativ früh mit einem Banshee mitzumischen oder später mit einem mächtigen Panzer über die Karte zu rollen.

Die Fahrzeuge sorgen in Warzone für zusätzliche Dynamik und peppen die Stellungskämpfe ungemein auf. Gemeinsam mit einem Mitspieler am Bordgeschütz eines Warthogs über die Karte zu pesen, macht unglaublich Laune – zumindest, solange man nicht plötzlich von einem Phaeton in der Luft verfolgt wird.

Autor: Christoph Vent (GamersGlobal)

Christoph Vent
Dass der Halo-Multiplayer eine enorm hohe Qualität aufweist, war mir immer schon bewusst. Allerdings habe ich mich dort nur selten wohl gefühlt. Meist hatte ich das Gefühl, dass die Lücke zwischen Einsteigern / Gelegenheitsspielern zu Profis noch größer ausfällt an in ähnlich gelagerten Titeln. Mit dem Warzone-Modus scheint 343 Industries nun aber die Lösung gefunden zu haben. Hier bin ich Teil eines größeren Teams, kann gemeinsam mit meinen Kameraden vorgehen oder auch mal einen Alleingang wagen. Vor allem hat es mir aber die Mischung aus Kämpfen gegen die KI und menschliche Spieler angetan, die immer wieder für unvorhersehbare Situationen sorgt. Dass ich zusätzlich auch noch an Bord eines Fahrzeugs steigen kann, sagt mir als Battlefield-Fan umso mehr zu.
 
Der Arena-Modus, in dem der Hersteller die klassischen Multiplayer-Modi bündelt, richtet sich dann wieder vornehmlich an eSport-orientierte Spieler. Mein Favorit ist hier ganz klar Breakout – die Partien dauern meist nicht mehr als zwei Minuten, erfordern höchste Konzentration und Präzision an den Sticks.
. 21 Motivator - 27828 - 28. September 2015 - 17:24 #

Auf den Warzone Modus bin ich schon ziemlich gespannt. Was man bisher davon sah und las, sieht nach viel Spass aus. :)

Marulez 15 Kenner - P - 3579 - 29. September 2015 - 6:29 #

Hört sich klasse an. Ist so oder so eh der Must -Have auf meinem Zettel dieses JAhr noch.

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