Verona: Kickstarter-Kampagne zum Adventure mit Anleihen bei Firefly und Shakespeare

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3. Oktober 2015 - 23:57 — vor 1 Jahr zuletzt aktualisiert

Auf der PAX East in diesem Frühjahr enthüllte Prior Games sein neuestes Projekt, das Episoden-Action-Adventure Verona. Dieses soll, wenn es sich als erfolgreich genug erweist, wahrscheinlich als Serie ausgebaut werden – denn am 29. September ist die Kickstarter-Kampagne für die erste Staffel gestartet. 375.000 US-Dollar sind als Ziel gesetzt, zusätzliche Inhalte hat Prior Games in Stufen bis 750.000 US-Dollar definiert. Beim Erreichen des höchsten Stretchgoals wird es zusätzlich zur PC- auch eine Xbox One- und Playstation 4-Version geben. Die Kampagne verläuft bisher schleppend, zum Zeitpunkt des Schreibens dieser News haben etwa 100 Backer erst rund 3.000 US-Dollar zur Verfügung gestellt.

In Verona kontrolliert ihr ein Team sogenannter "Extraktoren". Diese Schatzsucher erbeuten und transportieren im 22. Jahrhundert alles, was sich die privilegierte Oberschicht wünscht. Diese hat sich bereits vor einer akuten Apokalypse in Sicherheit gebracht: Die Erde droht in die Sonne zu stürzen. Nun residieren sie in sicheren Kolonien und lassen die Extraktoren so viele Hinterlassenschaften von der Erde holen wie diese heranschaffen können. Das Gameplay ist dabei abwechslungsreich, Mo Mozuch von dem Magazin iDigitalTimes hat Verona auf der PAX East anspielen können. Er berichtet, aus welchen Teilen sich das Spiel zusammensetzt:

  • In jeder Episode muss etwas wichtiges, interessantes, sehr wertvolles oder einfach monumental Großes beschafft werden. Jede Mission besitzt einzigartige Mini-Spiele rund um diese Aufgabe.
  • Rätsel lösen mit der abnehmbaren Drohne (das "Firefly") im First-Person-Modus.
  • Zurücksenden von [zusätzlich gefundenen] Sammlerstücken in speziellen, extrem langlebigen Behältern und Scandaten zum Mutterschiff um mehr Geld zu machen.
  • Aufrüsten der Drohne, Werkzeuge und Waffen. Neue, oder geänderte Gameplay-Features oder Zugang zu vorher gesperrten Bereichen.

Für die Geschichte hat sich der Entwickler von der TV-Serie Firefly, sowie William Shakespeares Romeo und Julia inspirieren lassen. Damit gibt es genug Potential für eine Vielzahl an (Gewissens-)Konflikten und Entscheidungen, die ihr treffen sollt, denn der Entwickler möchte diverse Handlungsstränge und unterschiedliche Enden in dem Spiel unterbringen. Den Ingame-Trailer zur PAX East könnt ihr euch direkt am Ende dieser News anschauen.

Die Kampagne zu Verona läuft noch bis zum 29. Oktober. Teilnehmen könnt ihr ab einem Mindestbetrag von fünf US-Dollar, eine digitale Kopie des Spiels erhaltet ihr ab einem Einsatz von 15 US-Dollar. Erscheinen soll Verona, wenn die Finanzierung zustande kommt, im Dezember 2016.

Video:

COFzDeep 19 Megatalent - P - 14537 - 4. Oktober 2015 - 9:19 #

Hmm, sieht eigentlich ganz interessant aus. Schade dass es keine Demo gibt. Und schade, dass eine Folge nur 45-60 Minute lang sein soll, mit Ansage. Ja, Walking Dead war vermutlich oft auch nicht viel länger, aber da wusste man es vorher wenigstens nicht ^^
Mal sehen, ich denke ich werde einsteigen, aber nicht mit viel. Leider brauchen sie ja noch eine ganze Menge Geld...

Makariel 19 Megatalent - P - 13454 - 4. Oktober 2015 - 10:51 #

Ich bin mit seiner Interpretation von Romeo & Julia nicht einverstanden, entsprechend bin ich eher skeptisch.

RobGod 14 Komm-Experte - 2358 - 4. Oktober 2015 - 11:59 #

Womit genau bist du nicht einverstanden?

Makariel 19 Megatalent - P - 13454 - 4. Oktober 2015 - 15:58 #

"Was wäre wenn Romeo jemanden umgebracht hätte der Julia näher gestanden hätte?" geht meines Erachtens nach am Kern vorbei und in eine Richtung die ich uninteressant finde. Aber hey, das ist das tolle an Interpretationen, jeder kann seine eigene haben ;-)

RobGod 14 Komm-Experte - 2358 - 5. Oktober 2015 - 10:49 #

Okay, legitim! ^^
Da bin ich auch voll bei dir. Das ist irgendwie nicht die Grundaussage des Stücks...

Jürgen -ZG- 21 Motivator - 28283 - 4. Oktober 2015 - 16:11 #

Gibt es irgendwo im Netz einen Artikel darüber, warum (gefühlt) viele Entwickler gerade auf das Episodenformat setzen? Wird die Entwicklung dadurch billiger? Reichen weniger Inhalte?

Seraph_87 (unregistriert) 4. Oktober 2015 - 17:07 #

Man kann durch die Zwischenveröffentlichungen dann schon Geld einnehmen, um die restliche Entwicklung besser zu finanzieren, zumindest bei Kickstarter-Projekten wird es meist so gehandhabt. Bei Broken Age ging das Geld aus und zur Veröffentlichung von Akt 1 war noch nicht mal klar, ob sie Akt 2 finanzieren können durch die Verkäufe, bei Dreamfall Chapters gingen ebenfalls Zeit und Geld aus und man ist auf Episoden umgestiegen, bei Baphomet 5 lag es vermutlich auch an irgendwelchen finanziellen Gründen, obwohl die offizielle Begründung immer nur ein "Wir wollten wie versprochen vor Weihnachten etwas liefern" war.

Bei Telltale ist das natürlich was anderes, die haben sich einfach auf dieses Serienformat spezialisiert und nutzen das mittlerweile auch mit der Handlung von der Dramatik her bestens aus, um wie eine Fernsehserie zu wirken. Die übernehmen sich mittlerweile nur mit zu viel Projekten, weswegen ihnen das Episodenformat sicher auch entgegenkommt. ;)

Jürgen -ZG- 21 Motivator - 28283 - 5. Oktober 2015 - 15:52 #

Bei Baphomet 5 verstehe ich das ja noch, da Teil zwei (zumindest auf dem IPad) dann erst später per InApp-Kauf noch nachgekauft wurde. Aber die ganzen anderen Dinger werden doch von Anfang an als Komplettpaket angeboten, oder? Kaufen denn so viele Leute nur z.B. Teil 1 und 2 und finanzieren damit den Rest?
Nu ja, das Format ist mir an und für sich egal, solange der Inhalt stimmt. Bis ich ein Spiel kaufe, muss es sowieso komplett erschienen sein.

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