Arcade-Check: Super Toy Cars
Teil der Exklusiv-Serie Arcade-Check

PC XOne WiiU
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18. September 2015 - 10:36
Jede Woche stellt der Arcade-Check ein interessantes Downloadspiel vom Xbox-Marktplatz vor, egal ob Indie oder Vollpreis. Die Rubrik wird von unseren Usern mrkhfloppy und Old Lion betreut.

Der Indie-Racer Super Toy Cars erschien bereits im Spielesommer des letzten Jahres auf der WiiU sowie dem PC und soll nun auch auf der Xbox One große und vor allem kleine Rennfahrer begeistern. Ob das Spielzeugauto-Rennspiel die Kurve kriegt, verraten wir euch im heutigen Arcade-Check.

Streckenposten
Herzstück von Super Toy Cars ist die Karriere. Zu Beginn wird euch ein Auto gestellt, das in puncto Schnelligkeit, Handling und sonstigen Attributen im guten Durchschnitt liegt und zumindest in den ersten Rennen treu den Dienst verrichtet. Ihr erhaltet den lieblosen Namen "Player 1" – ändern dürft ihr ihn nicht – und schon geht es los.

Mit den ersten Erfolgen fahrt ihr auch die ersten Punkte sowie Groschen auf euer Konto ein und könnt schon sehr bald das sauer verdiente Geld in neue Boliden investieren. Dabei stehen euch 16 verschiedenen Autos zur Verfügung. Die Auswahl bietet vom straßentauglichen Rennwagen, über den SUV und dem VW Bully bis hin zum Formel-1-Flitzer nahezu alles, was der Bleifuß begehrt. Aber vorsicht, die Steuerung variiert stark, sodass eine augenscheinliche Flunder nicht zwingend am Boden klebt, sondern sich eher wie ein Schaukelpferd über die Piste bugsieren lässt.

Mit jedem weiteren Rennen schaltet ihr zudem Bodykits frei, mit denen ihr das Aussehen der Vehikel verändert. Upgrades stehen auch zur Verfügung. So könnt ihr, wenn noch etwas Geld über ist, den Motor tunen oder auch das Gewicht der Karosserie verringern, um noch mehr aus eurem Gefährt herauszuholen. Die gewonnenen Punkte benötigt ihr, um weitere Rennevents freizuschalten. Pro Event erwarten euch sechs Rennen, wobei hier entweder um den Platz, gegen die Zeit oder um das Erreichen von Streckenabschnitten gefahren wird. Hinzu gesellt sich zum späteren Zeitpunkt noch ein Eliminationsmodus.
Gentlemen, start your engines. Im Hintergrund liegt die todbringende Billardkugel.
Power-Up
Auf der Strecke verteilt findet ihr Power-Ups mit diversen Funktionen. Mit der aufgesammelten Cruise Missile oder der überdimensionalen Billardkugel schießt ihr die davonfahrenden Kontrahenten kurzerhand von der Strecke, oder ihr legt als Führender eine Ölspur, damit nachfolgende Racer ins Schlingern geraten. Sollte euch der Singleplayer irgendwann mal zu langweilig werden, könnt ihr bis zu drei Freunde im Splitscreen herausfordern. Dabei habt ihr freie Autowahl und kommt so in den Genuss, einzelne Fahrzeuge auch mal zu testen, bevor ihr sie später in der Karriere kauft.

Positiv fällt Optik auf: In der Nahaufname sind viele Details zu erkennen, in der Ferne macht sich ein hübscher Unschärfeeffekt bemerkbar. Die Spiegeleffekte auf den Strecken, die allesamt schön designt sind und die komplette Bandbreite an Spielzeugen abdecken, sind sehr gut gelungen und glänzen im wahrsten Sinne des Wortes.
Rundherum findet ihr alles, was ein Kinderzimmer so hergibt.
Fazit
Super Toy Cars ist ein solides Rennspiel für zwischendurch, das nicht nur den Kleinsten Spaß macht. Allerdings ist der Anspruch sehr gering, das Gamepad solltet ihr daher lieber dem Nachwuchs überlassen, der in Forza Motorsport 6 (im Test, Note: 8.5) noch nicht fehlerfrei über die Strecke heizt und so auch mal dem Geschwindigkeitsrausch frönen kann. Für knappe 10 Euro erhaltet ihr dafür ein nettes Spiel, das vielleicht auch einigen, dem Gamerscore nicht abgeneigten Spielern gefallen könnte.
  • Funracer
  • Einzelspieler und Splitscreen (bis zu 4 Spieler)
  • Für Anfänger und Fortgeschrittene jedes Alters
  • Preis am 16.9.2015: 9,99 Euro
  • In einem Satz: Spielzeugautos machen das Kinderzimmer unsicher.
Amco 18 Doppel-Voter - P - 10805 - 18. September 2015 - 10:49 #

Schönes Spiel, erinnert mich irgendwie an Mirco Maschiens.

Mabeo 13 Koop-Gamer - P - 1775 - 18. September 2015 - 10:53 #

Dachte gerade das gleiche, Toybox Turbos ist ein guter MM-Klon.

Olipool 16 Übertalent - 4145 - 18. September 2015 - 11:34 #

Jau das haben wir damals auf dem Amgia rauf und runter gespielt :)

Amco 18 Doppel-Voter - P - 10805 - 18. September 2015 - 12:12 #

Ich hatte eine Version für meinen 386/25

Jürgen -ZG- 22 AAA-Gamer - P - 35158 - 18. September 2015 - 12:06 #

Mein Spiel damals war Re-Volt. Mann, was bin ich damals gerne mit den Autochen gefahren :-)

Scando 23 Langzeituser - P - 42296 - 18. September 2015 - 15:17 #

Dank GoG mache ich das heute noch.

Maverick 30 Pro-Gamer - - 231978 - 19. September 2015 - 23:54 #

Re-Volt hat mir damals auch viel Spass gemacht. ;)

xan 16 Übertalent - P - 4155 - 18. September 2015 - 12:27 #

Klingt doch ganz spaßig für zwischendurch. Werde es mir mal anschauen.

Fliege 12 Trollwächter - 859 - 26. Februar 2016 - 12:45 #

Ich habe mich auch an Micro Machines erinnert gefühlt. Leider ist es nicht so gut wie das "Urgestein". Toybox Turbos war wesentlich besser gemacht. Generell ist es etwas lahm. Breite Strecken und teilweise viel zu lang gezogen. Ich habe verspielten Streckenabschnitte wie bei Micro Machines oder Toybox Turbos vermisst.

Es ist jetzt nicht richtig schlecht, aber ich bin doch etwas enttäuscht.

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