Gamers4Refugees: Spendensammlung für Flüchtlingshilfe

Bild von McSpain
McSpain 27097 EXP - 21 Motivator,R8,S3,A6,J10
Alter Haudegen: Ist seit mindestens 5 Jahren bei GG.de registriertGold-Jäger: Hat 75 Erfolge erreicht -- Wahnsinn!Gold-Gamer: Hat den GamersGlobal-Rang 20 erreichtAlter Haudegen: Ist seit mindestens 3 Jahren bei GG.de registriertMeister-Poster: Sammelte 5000 EXP durch ForumspostsDebattierer: Hat 5000 EXP durch Comments erhaltenSilber-Jäger: Hat Stufe 10 der Jäger-Klasse erreichtDieser User hat uns an Weihnachten 2013 mit einer Spende von 10 Euro unterstützt.Dieser User hat uns an Weihnachten 2012 mit einer Spende von 12 Euro unterstützt.Dieser User hat uns an Weihnachten 2011 mit einer Spende von 11 Euro unterstützt.Missionar: 3 Neu-User für GamersGlobal.de anwerbenBronze-Jäger: Hat Stufe 5 der Jäger-Klasse erreicht

7. September 2015 - 14:08 — vor 1 Jahr zuletzt aktualisiert

Als Gamer beschäftigen wir uns täglich mit First-World-Unterhaltung und dazu gehören dann eben auch First-World-Probleme. Doch außerhalb dieser Virtualität ereignet sich aktuell, in einem Zusammenspiel vieler Faktoren, die größte humanitäre Katastrophe seit dem Zweiten Weltkrieg. Obschon aktuell die Bevölkerung gerade in einer beeindruckenden Weise Hilfe und Zivilcourage beweist, brennen dennoch täglich Flüchtlingsheime in Deutschland und die Lage in Ungarn spitzt sich stündlich zu.

Seit einer Woche läuft daher unter dem Hashtag und der Seite Gamers4Refugees eine Aktion, die ein Zeichen in der Gamingcommunity für eine aktive Flüchtlingshilfe setzen will. Die Seite ist von einer kleinen Gruppe von Spielern gestartet worden und setzt primär auf eine Verbreitung in der Let's-Player- und Streamingszene. Schon letzte Woche haben sich viele Streamer daran beteiligt, indem sie die Flüchtlingssituation zum Thema ihrer Titelauswahl (zum Beispiel mit dem Titel This War of Mine) machten  und mit ihren Übertragungen Geldspenden für ProAsyl gesammelt haben. Insgesamt sind so in der ersten Woche bereits über 3.000 Euro zusammengekommen.

Helfen könnt ihr aber auch Abseits von Geldspenden (über die Aktionsseite von betterplace.org): Falls der ein oder andere von euch selbst streamt, kann er sich über die Seite der Organisatoren melden und der wachsenden Unterstützerliste anschließen. Jegliche Form von Verbreitung und Teilen der Aktion auf Social-Media-Kanälen hilft natürlich genauso.

Old Lion 26 Spiele-Kenner - P - 65264 - 7. September 2015 - 13:25 #

Schöne Sache. Wüsste aber nicht, wie ich das per Stream bewerkstelligen sollte, da Spenden einzunehmen!

McSpain 21 Motivator - 27097 - 7. September 2015 - 13:44 #

Die meisten Streamer (und da spreche ich jetzt aus einer Beobachter-Noob-Position heraus) haben meist ihre eigenen Spendenseiten (Patreon usw.) im Bild durchlaufen und erwähnen eingehende Spender dann im Stream namentlich usw. In diesem Falle ersetzt der Streamer dann eben Spendemöglichkeiten für den eigenen Kanal durch die für die Aktion. Oder weißt eben durch Einblendung und Gespräch darauf hin. Andere Möglichkeit der Streamer spendet Einnahmen die er durch den Stream und die Werbeeinblendungen verdient.

Old Lion 26 Spiele-Kenner - P - 65264 - 7. September 2015 - 13:49 #

Also kann Otto-Normal-Streamer auf Twitch da nix machen! Schade.

McSpain 21 Motivator - 27097 - 7. September 2015 - 14:04 #

Du kannst im Stream darauf hinweisen evtl. mit Ticker im Bild. Aber ich bin da der falsche Infogeber glaube ich, da müsstest du die Organisatoren oder die anderen Streamer unter den Unterstützern mal fragen. ^^

Harald Fränkel Freier Redakteur - 6444 - 7. September 2015 - 17:12 #

Das geht relativ einfach über ein Paypalkonto zum Beispiel.

Old Lion 26 Spiele-Kenner - P - 65264 - 7. September 2015 - 17:23 #

Hmmm, das könnte ich dann in der Twitchbeschreibung einbauen! Gute Idee!

jqy01 15 Kenner - 3279 - 7. September 2015 - 17:29 #

Hallo Harald, schön was von dir zu lesen. Vielleicht liest du ja auch das: Viel Kraft bei deiner jetzigen schwierigen Situation. Ich drück dir die Daumen. Hab deinen Kanal immer gerne geschaut.

Zum Thema bleibt mir nur einfach zu sagen: Schöne Aktion! Viel Erfolg!

Harald Fränkel Freier Redakteur - 6444 - 7. September 2015 - 17:52 #

Danke!

Toxe 21 Motivator - P - 26535 - 7. September 2015 - 14:04 #

Nette Aktion. Aber als jemand, der Streaming sowohl aktiv als auch passiv so fremd gegenübersteht wie ein Luftballon einem Nadelkissen, ist das wohl weniger was für mich. Aber trotzdem schön, wenn Leute etwas organisieren bzw. sich beteiligen.

BriBraMuc 14 Komm-Experte - 2322 - 7. September 2015 - 14:14 #

Alle rauf auf den Hypetrain! Chu chu...

Admiral Anger 24 Trolljäger - P - 48713 - 7. September 2015 - 14:23 #

Ja total grässlicher Hype, wenn sich Leute für andere einsetzen...

BriBraMuc 14 Komm-Experte - 2322 - 7. September 2015 - 23:12 #

Ja wir brauchen definitiv mehr die am Bahnhof stehen und klatschen und Leute umarmen. Leute setzen sich schon immer für andere Leute ein, da gehöre auch ich dazu, aber das momentan.. ich finds einfach nur noch abartig wie sie aus allen Löchern kommen und "helfen"... und 20 Meter weiter, ausserhalb vom Bahnhof sitzt der Obdachlose und kriegt nichtmal eine einzige Trinkflasche ab, mieser Penner der! Welcome all!

McSpain 21 Motivator - 27097 - 8. September 2015 - 8:08 #

Es hält dich niemand davon ab zu diesem Penner zu gehen und ihm zu helfen. Nebenbei soll es auch Leute geben die sich für Obdachlose einsetzen. Und ganz am Rande ist das "Man sollte auch XY helfen" zwar ein gutes Argument, aber nie wirklich gegen eine andere Form von Hilfe.

BriBraMuc 14 Komm-Experte - 2322 - 8. September 2015 - 8:16 #

Mir ist nicht ganz klar woher Du zu wissen glaubst das ich gegen die "andere" Form der Hilfe bin. Selbstverständlich muss man den Hilfsbedürftigen helfen, im Falle von Flüchtlingen, sie möglichst schnell beschulen und arbeiten lassen. Leider kriegt das unser Staat aber nicht auf die Reihe und die vielen freiwilligen Angebote können leider auch nicht alles abdecken.

Wenn die Eingliederung im großen Stil funktioniert, werden wir als Land davon profitieren, wenn sie jedoch nicht gelingt, gute Nacht.

Aber an den Bahnhof zu gehen und zu klatschen... Sorry, das begreife ich einfach nicht.

McSpain 21 Motivator - 27097 - 8. September 2015 - 8:51 #

Wie hier mehrfach erwähnt wurde waren die "Klatscher" im Medienfokus (nebenbei die Medien die doch angeblich keiner mehr schaut oder gut findet) aber die "Klatscher" haben auch bei Orientierung, Sprachproblemen, Güterverteilung und so weiter geholfen. Zudem hast du mit dem Hypetrain-Spruch ja bereits entweder nur getrollt oder die Spendensammlung für ProAsyl mit dem "Klatschern" gleichgesetzt.

Und ich glaube das du mit deinem Argument entweder nur provozieren willst oder eben die echten Helfer hinter den Klatschern bewusst ignorieren oder schwächer reden willst, wenn es um die "Penner" geht.

steever 16 Übertalent - P - 5090 - 8. September 2015 - 18:16 #

Ich finde es immer wieder "amüsant", wie wenig Obdachlose ansonsten das Interesse der Menschen wecken, aber als Argument gegen Flüchtlinge, dafür scheinen sie zumindest gut genug zu sein.

BriBraMuc 14 Komm-Experte - 2322 - 8. September 2015 - 22:25 #

Ich argumentiere doch überhaupt nicht gegen Flüchtlinge. Das kriegt hier wohl keiner auf die Reihe... Und genau das bemängel ich ja... jeden Tag gehen die Menschen, zumindest in Großstädten zu hauf an Hilfsbedürftigen vorbei und da werden mal nicht eben in der Mittagspause drölf Sachen gekauft und ihm/ihnen vorbeigebracht. Aber auf einmal ist es groß in der Presse und da kommen sie aus allen Winkeln und wollen helfen und stolz sein und ihr Gewissen schön beruhigen... und morgen, da halten wir dann wieder schön rücksichtlos mim Cayene aufm Behindertenparkplatz, schauen mit gerümpfter Nase auf den stinken Penner und kaufen im Biosupermarkt die völlig überteuerten Lebensmittel ein... no thx!

Daher kommt überhaupt erst meine Provokation mit dem Hypetrain. Das passt zwar nicht in das linksgeprägte Weltbild mancher Leute hier aber man kann auch für Hilfe sein aber gegen die zur Schau stellung wie sie gerade passiert. Und das ist weder richtig noch falsch sondern einfach nur meine Meinung. Aber ne, da wird hineininterpretiert was geht und bloß geschaut, dass man "Kritiker" möglichst schnell nach weit rechtsaußen schiebt um da ja wieder gut schlafen zu können weil links ja gerade hipp ist.

Age 19 Megatalent - P - 13978 - 8. September 2015 - 23:36 #

Links sein ist also gerade hipp?! :D Der GamersGlobal-Kommentarbereich wird immer mehr zur Wiege der Wissenden. :D

blobblond 19 Megatalent - 17845 - 9. September 2015 - 12:15 #

Klar ist "Links sein" gerade hipp.
Jahrelang hetzt die Presse, allen voran der Springerverlag, gegen Ausländer, jetzt auf einmal folgt die 180-Grad-Wende.
Das Presseecho: Der Schwarze ist gut, noch besser, wenn er über das Mittelmeer kommt Syrer sind gute Ausländer, weil gegen Assad; Sinti und Roma sind grundsätzlich kriminell, Griechen sind faul und korrupt und Türken sind irgendwie kriminell und Schläger.
http://www.bildblog.de/69287/brandstifter-im-loescheinsatz/

Firmen wollen trotz Stellenabbau und Einsparungen wieder Einstellen, aber nur die "guten" Flüchtlinge. Der der vom Stellenabbau betroffen ist dürfte sich doch vollkommen verarscht fühlen.
Laut Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer sind jugenlichen Flüchtlinge die besseren Azubis, weil diese ja eine Odyssee hinter sich haben.

Wohnungsbau, jetzt soll auf einmal alles schnell gehen, jahrelange wurde der Wohnungsbau vernachlässig. Gerade bei Studenten, gibt es eine Wohnungsnot, einige leben sogar im Zelt. Komisch die Bereitschaft einen Flüchtlinge aufzunehmen ist bei Politiker und Privatpersonen ist gerade hipp, warum vorher keinen Studenten? Heisst es jetzt: "Mein Haus, mein Auto, mein Baum und mein Flüchtling"?!

Letzes Jahr war es die Icebucketchallenge heute sind es Flüchtlinge, heute spricht und spendet keiner mehr gegen den Kampf von ALS.

McSpain 21 Motivator - 27097 - 9. September 2015 - 12:51 #

Und keiner spendet an die Krebshilfe!!!!11111einseinseins

Sorry, aber oberflächlich auf Apple eindreschen nicht mögen aber selbst nur von einem Aufreger zum nächsten gehen finde ich persönlich zum kotzen.

Natürlich macht Springer nur Stimmung und ist Opportun. Das waren sie aber schon immer und auch nächstes Jahr sind sie wieder Rechts wenn es gerade passt.

Aber selbst wenn "Links" jetzt mal 2-3 Wochen "In" ist. Was hat das mit dem Thema zu tun? Heißt es dann automatisch das "Rechts" jetzt was für Hipster ist und edgey? Was zum teufel hat irgendwas damit mit irgendwas zu tun?

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 62128 - 7. September 2015 - 14:24 #

Dein Ernst ?

BriBraMuc 14 Komm-Experte - 2322 - 7. September 2015 - 23:09 #

ja.

Blacksun84 17 Shapeshifter - P - 6663 - 7. September 2015 - 14:24 #

Selten war es einfacher, hirnlos zu handeln, keine drei Monate weit zu denken und sich gleichzeitig so gut zu fühlen. Mich graust ob des Leichtsinns vieler meiner Mitmenschen, was das Thema angeht. Und die Medien blasen weiter zum Angriff.

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 11885 - 7. September 2015 - 14:35 #

Sehe ich auch so. Ein bisschen mehr kritisches denken statt moralisch verklärter Aktionismus ist manchmal auch nicht verkehrt.

Iceblueeye 14 Komm-Experte - P - 2633 - 7. September 2015 - 17:47 #

Besser hätte ich es nicht sagen können.

McSpain 21 Motivator - 27097 - 7. September 2015 - 14:48 #

Oh. Man kann mit kritischem Weitblick auch feststellen, dass man Menschen grundgesetzlich zustehendes Asyl bzw. Prüfungsverfahren zukommen lassen kann ohne dabei andere grundgesetzliche Werte wie Unversehrtheit zu vernachlässigen.

Und wenn man dann noch weiter in die Zukunft blickt
z.b. das Deutschland auch mit Zuwanderung kontinuierlich schrumpf und mehr Zuwanderung braucht um den Wohlstand aufrecht zu erhalten.(http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/bevoelkerungsentwicklung-so-schrumpft-deutschland-a-1051770.html)
oder das Deutschland bisher im Schnitt an jedem Migranten verdient (http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/auslaender-bringen-deutschland-laut-studie-milliardeneinnahmen-a-1005217.html)

Klar. Jetzt kann man ja sagen: Gut das wir langfristig durch Waffenexporte dafür sorgen, dass diese Ströme an Zuwanderung lange nicht abreißen werden.

In etwa diese Weitsicht und kritische Denke war gemeint? Oder war damit nur die besorgte Bürgerlichkeit der "Grundgesetzkritiker" gemeint? Dann sag das doch gleich. ;)

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 11885 - 7. September 2015 - 15:02 #

Es gibt ebenso Studien, die einen großen unkontrollierten Zustrom insbesondere aus fremden Kulturen für eher problematisch für eine Gesellschaft halten. In dem, was du anführst, geht es um reguläre Einwanderung, nicht um Völkerwanderung. Nicht ganz umsonst nennen Länder wie Großbritannien oder Frankreich Zahlen wie 15 bis 25 Tausend, die sie aufnehmen würden, und nicht an die Million wie Deutschland, dass damit nebenbei bemerkt eine massive Aufbruchstimmung in diversen ländern provoziert. Es machen sich wohl allein aus Syrien und Irak nach Schätzungen täglich 20.000 auf den Weg nach Deutschland. Die Schlepper freuts sicherlich.

Stonecutter 19 Megatalent - - 15510 - 7. September 2015 - 15:05 #

Hier bei uns reisst der Zustrom einer fremden Kultur zwar immer noch nicht ab, wir werden regelrecht überrannt, aber mittlerweile hab ich mich an meine Deutschen Kollegen gewöhnt.

Wenn man sie nicht mit Wintersportthemen oder weit zurückliegende Fussball-WM-Meisterschaftsspiele nervt, sind sie halbwegs erträglich. ;)

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 11885 - 7. September 2015 - 15:07 #

Na dann ;)

McSpain 21 Motivator - 27097 - 7. September 2015 - 15:12 #

Die Schlepper freut es weil die EU die Grenzen dicht hält und legale Wege vor Ort sperren will.

Welche Millionen? Die Nachbarländer wie die Türkei haben "Millionen" Ein Großteil davon bleibt in der Nähe ihrer Heimat und machen sich nicht auf den Weg nach Europa. Hat die Türkei Angst vor eine Überfremdung? Nein? Warum denken wir dann dass auch (wenn es so wäre) 1 Mio. Syrier unsere Gesellschaft von 80 Mio überrumpeln werden? Das sind 1,25%.

Sorry, wenn ich deine Studien und Argumentation anzweifel. Aber deine Begriffe von Völkerwanderung und deine Zahlenspiele kommen aus einer ziemlich klaren argumentativen Ecke. Es gibt keinen Grund vor Asylsuchenden Angst zu haben und "Problematisch" ist nur alles was eine ordentliche Politik nicht richtig angeht oder vorbereitet. Und das lässt sich ändern, wenn die Bevölkerung sich einsetzt.

(Nebenbei kenne ich leider keine Syrer aber viele Iraner. Und die sind furchtbar nett und beeindruckend fleißig und klug. Insofern habe ich da auch meine Angst eher davor dass ich mich daneben immer fürchterlich faul finde.)

Ansonsten hab ich noch das Zitat aufgeschnappt: "Jeder Mensch der sich durch diese Gefahren, Strapazen und Risiken kämpft um nach Europa/Deutschland zu kommen ist genau die Art Mensch die eine Gesellschaft braucht." Und dem habe ich nichts hinzuzufügen. Weitere populistische Debatte muss ich anderen überlassen. Muss weiter arbeiten.

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 11885 - 7. September 2015 - 15:19 #

Ich auch ;). Hoffe du hast recht...

McSpain 21 Motivator - 27097 - 7. September 2015 - 15:21 #

Bei den meisten Dingen hoffe ich nicht das ich Recht habe. Aber davon wollte ich auch nicht anfangen. :D

joker0222 26 Spiele-Kenner - P - 71493 - 7. September 2015 - 15:21 #

Was für ein Quatsch. Das liegt eher daran, dass es hier mehr Sozialleistungen als anderswo gibt. Wieso ist denn am WE kaum einer in Österreich geblieben, also auf sicherem Boden? Weil es dort weniger Geld gibt und man auch nicht davon ausgehen kann, dass wer einmal drin ist bleiben kann.
Aber Österreich ist ja so ein kriegsbedrohtes Land. Die müssen unbedingt von Deutschland aufgenommen werden, weil dort die Lage so unsicher ist.

McSpain 21 Motivator - 27097 - 7. September 2015 - 15:31 #

Euhm. Österreich hat die Flüchtlinge aus Ungarn zum Transit nach Deutschland freigegeben. Das war keine Entscheidung der Flüchtlinge sondern die Entscheidung von Deutschland die Dublin-Regelung zu umgehen und die Flüchtlinge aufzunehmen. Zudem hat Deutschland mehr Fläche, Kapazität und ja auch Geld um den Menschen eine Zuflucht zu bieten als Österreich.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29541 - 7. September 2015 - 15:33 #

Wer einmal in Deutschland ist bleibt also auf jeden Fall? Du hast dich auch schon länger nicht mehr mit der Realität beschäftigt, die stört nur oder?

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 11885 - 7. September 2015 - 16:10 #

Google doch mal nach den realen Zahlen von Abschiebungen. De facto verlässt so gut wie niemand Deutschland, abgelehnter Asylantrag hin oder her.

McSpain 21 Motivator - 27097 - 7. September 2015 - 17:06 #

Dann liefer doch eine Zahl statt einen Google-Auftrag zu stellen. Wenn ich hier von 2013 zitieren darf:

"In Deutschland wurden vergangenes Jahr mehr als zwei Drittel (71 Prozent) aller bearbeiteten Anträge abgelehnt. Insgesamt wurden fast 9.000 Personen als Flüchtlinge anerkannt, weitere 8.500 erhielten subsidiären Schutz oder humanitären Rechtsschutz"

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2013-10/Fluechtlingspolitik-Debatte-Statistik

Im August 2015 heißt es:
"Im ersten Halbjahr 2015 seien 8178 abgelehnte Asylbewerber abgeschoben worden, berichtete die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf das Bundesinnenministerium. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sei dies ein Anstieg um 42 Prozent. Freiwillig kehrten demnach bis Ende Juni mehr als 12.600 Menschen in ihre Herkunftsländer zurück. Davon stammten 85 Prozent aus den Staaten des westlichen Balkans.
https://meta.tagesschau.de/id/101275/zahl-der-abschiebungen-aus-deutschland-deutlich-gestiegen

Klar sind es keine belastbaren oder vollständigen Zahlen aber vielleicht hast du ja Quellen für deine "De Facto"-Fakten für mich?

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 11885 - 7. September 2015 - 17:11 #

Du hast doch gerade selbst selbst gepostet, dass in einem halben Jahr so viele gegangen sind wie derzeit täglich allein München ankommen. Muss man kein Mathematiker sein. Suche bei Gelegenheit ausführlichere Statistiken, kann grad nicht ;)

McSpain 21 Motivator - 27097 - 7. September 2015 - 17:22 #

Ähm. Zwischen "ALLE BLEIBEN OMG!!!!!" und "in einem halben Jahr so viele gegangen sind wie derzeit täglich allein München ankommen" ist ein Unterschied. Und der Bezug ist auch etwas vage.

Es geht ja nicht darum eine tägliche +/- Null Quote zu erwarten. Natürlich werden jetzt und die nächsten Wochen, Monate mehr Menschen einreisen als abgeschoben oder ausgewiesen. Das hat aber nun nichts damit zu tun, dass zu wenig Abgeschoben wird oder Abgelehnte "einfach bleiben". Das sind gänzlich andere paar Schuhe.

Wir nehmen auf, Prüfen, Schieben ab (letzteres mit Sicherheit dank der Regierung bald nach Regeln des Aktionismus in sehr menschenrechtlich zweifelhaften Kategorien). Dazu verpflichtet Grundgesetz und das Grundrecht auf Asyl. (Und sicher noch so manche internationale Charta).

Was man eben hätte machen sollen wäre eine Vorbereitung und Investition in besagte Abläufe. Aber man gab das Geld lieber Frontex um das Problem möglichst außer der Sichtweite der Bundesbürger zu bekommen. Zudem nahm man nicht als wirtschaftführende Nation die Feder in die Hand um hier schwächere Staaten von vornherein zu entlasten. All das führt ja gerade zu dem Chaos in dem Menschen aktuell Fehler ausbügeln die die Politik die letzten Jahre leider verpennt oder auszusitzen versucht hat.

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 11885 - 7. September 2015 - 18:53 #

Nochmal die Zahlen fix nachgereicht:
2015 wurden bisher 218.000 Asylanträge gestellt, davon wurden 63% abgelehnt. Würde heißen 137.000 müssten wieder gehen. Abschiebungen gab es um die 10.000 und etwa 12.500, die freiwillig gingen. Da die Daten nicht exakt denselben Zeitraum abdecken und die Bearbeitung länger als 3 Monate dauern kann, ist das natürlich mit Vorsicht zu genießen. Aber tendentiell kann schon von ca. 100.000 Menschen ausgegangen werden, die komplett illegal hier sind. Mit den bis Jahresende 800.000 Anträgen und technisch unmöglich durchzuführenden Abschiebungen dürfte das tendentiell steigen. Geht dabei natürlich vor allem um Wirtschaftsflüchtlinge, nicht die Kriegsopfer aus Syrien, die natürlich bleiben dürfen und das auch sollten.

http://de.statista.com/statistik/daten/studie/197867/umfrage/abgelehnte-asylantraege-in-deutschland/
http://de.statista.com/statistik/daten/studie/76095/umfrage/asylantraege-insgesamt-in-deutschland-seit-1995/
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/deutschland-ueber-10-000-abschiebungen-im-laufenden-jahr-a-1051445.html

McSpain 21 Motivator - 27097 - 7. September 2015 - 19:01 #

Aha. Aber im Kern sagst du selbst das es hierbei um logistische Probleme geht. Man kann nicht jeden Tag mit Militärtransportflugzeugen tausende Flüchtlinge in Maschinen setzen. Das hat dann aber wenig damit zu tun, dass hier eine Gefahr entsteht oder das die Leute aktiv sich hier verschanzen. Das heißt am Ende nur das wir entweder die Leute ein paar Wochen oder Monate länger hier lassen oder eben für teures Geld mehr Infrastruktur aufbauen und nutzen müssen.

Wie gesagt geht es dir irgendwie um eine kurzfristige +/- Nullbilanz in der Abschiebung die angesichts der aktuellen Lage a) nicht möglich und b) auch eben kurzfristig gedacht ist (was ja gesagt wurde ein Problem ist wenn man kurzfristig denkt).

Über die Defintion "Wirtschaftsflüchtling" sollten wir nicht anfangen bevor ich noch implodiere. Jeder Flüchtling ist Wirtschaftsflüchtling, da jeder Ort an dem man Zuflucht sucht auch Wirtschaftlich besser gestellt ist. Das ganze ist eine Sprachspitzfindigkeit die viel zu lange den Leuten einimpft wurde damit man Flüchtlinge direkt und noch lange vor dem Antrag in Gute Flüchtlinge und schlechte Flüchtlinge einteilen kann.

Nebenbei waren alle DDR-Flüchtlinge Wirtschaftsflüchtlinge die wir nicht zurück über die Mauer geschickt haben.

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 11885 - 7. September 2015 - 19:17 #

Ich sage damit, dass die Zuwanderung momentan völlig unkontrolliert ist, da wir eben organisatorisch, gesellschaftlich und perspektivistisch nicht hinterherkommen. "Erstmal alle herholen und dann schauen wir weiter" halte ich für eine fragwürdige Politik und dass viele "irgendwann wieder gehen" ist illusorisch, ebenso wie die problemlose Integration. Mit Wirtschaftsflucht meine ich den Sozialtourismus aus den Balkan-Ländern, die wissen doch genau, dass 99% abgelehnt werden, aber auch, dass es einige Monate dauert; sie in der Zeit Leistungen bekommen und die Abschiebung faktisch kaum durchgesetzt wird, vor allem nicht in der jetzigen hilflos überforderten Situation. Da sehe ich einen erheblichen Unterschied zu Flüchtlingen aus Kriegsgebieten. Den DDR-Vergleich halte ich der ganzen Debatte für völlig unangebracht.

McSpain 21 Motivator - 27097 - 7. September 2015 - 19:23 #

Unangebracht? Inwiefern?

Ansonsten ändert alles oben nicht meine Aussagen. Klar gibt es Probleme und klar hat die Politik versagt. Wird sie aber auch weiterhin, da sie eben ähnlich deiner Argumentation meint das Problem auf dem rechten Wege zu lösen. Würde die Politik und die Menschen an einem Strang ziehen sehe ich da nur Herausforderungen und keine Gefahren.

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 11885 - 7. September 2015 - 19:35 #

Das Rückgängigmachen einer künstlich herbeigeführten Teilung eines historisch und kulturell zusammengehörenden Landes ist schon etwas anderes als die Flüchtlingskrise, über die wir derzeit reden.
Wenn du keine Gefahren siehst, ist das schön für dich und - ich schrieb es schon einmal - hoffe ich, dass du recht hast und ich tatsächlich nur unnötig besorgt bin und alles "irgendwie gut wird", bevor das Pulverfass hochgeht und die naiven Träumereien von der Realität überrollt werden.

McSpain 21 Motivator - 27097 - 7. September 2015 - 19:43 #

Naja. Das wir kulturelle Grenzen und Vorurteile in den Köpfen haben die vor allem in Regionen ohne Kontakt dazu (Bayern und Sachsen) die Lage so angespannt machen. Und wir durch eine sehr unschöne Verteilung des Vermögens in Deutschland den Eindruck haben, dass Mittel schwinden während sie zunehmen und nur in der Verteilung kippen. Das alles sind politische Probleme die jetzt dieses Problem verschärfen, die man aber auch schon vorher hätte angehen können.

Meine größere Befürchtung seitens der Politik ist eher, dass man in den Flüchtlingen (mal wieder) einen Sündenbock finden wird dem man alles zuschieben kann und somit der Hass auf Flüchtlinge und Flüchtlingshelfer dann der große Rückschlag wird.

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 11885 - 7. September 2015 - 20:15 #

Könnte passieren. Im Grunde reicht schon die erste größere Ausschreitung oder wenn der erste (statistisch gesehen vermutlich vorhandene) Islamist aktiv wird, und ganz fix schlägt die Stimmung von Euphorie in das Gegenteil um. Vielleicht reicht auch schon die nächste oder übernächste nach oben korrigierte Zahl. Die Leute müssen nur das Gefühl haben, dass wir es nicht mehr im Griff haben und dann wird es schnell ungemütlich und so kommen dann bestimmte Parteien an die Macht, die da nichts verloren haben...

McSpain 21 Motivator - 27097 - 7. September 2015 - 20:59 #

Die CSU? Schreckliche Vorstellung. Nebenbei haben die Leute vor 2 Wochenenden das Gefühl gehabt, dass die Politik nichts mehr im Griff hat und seit ein paar Tagen das Gefühl das die EU nichts mehr im Griff hat. Die Konsequenz sind große Hilfe und Zivilcourage gewesen.

Aber vielleicht hilft es auch einfach Zivilcourage zu loben und sie nicht als Mitschuldigen an ertrinkenden Kindern darzustellen oder nebulös vor der großen Bedrohung zu warnen oder so. Ich hab das Gefühl das von rassistischen Vorurteilen und "Bedenken" eher ein Gefühl von "Bedenken" und rassistischen Vorurteilen verbreitet wird als von Flüchtlingshilfe in Deutschland. ;)

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 11885 - 7. September 2015 - 21:07 #

Der Einsatz von freiwilligen Helfern ist natürlich lobenswert. Gut, dass es die Flüchtlinge endlich aus den hart umkämpften Krisengebieten wie Ungarn und Österreich geschafft haben. Das hätte man nicht mit ansehen können ;)

McSpain 21 Motivator - 27097 - 7. September 2015 - 21:12 #

Hast du dir ernsthaft neben deinen Anschienend primären Quellen für dumpfen Populismus mal Bilder aus der Nationalistischen-Faschistischen Lage in Ungarn angesehen? Wenn nein: Nachholen. Wenn ja und du die Lage dort für Menschenwürdig oder gut halten solltest bin ich endgültig raus schüttel den Kopf über so viel....

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 11885 - 7. September 2015 - 21:36 #

Ui, Ungarn bemängelt das aussetzen des Dublin-Verfahrens und die Sog -Wirkung der deutschen Flüchtlingspolitik. Gleich "Faschisten"? Starkes Stück. Muss Deutschland wohl alles richten... Denke, bin dann auch langsam raus. Schauen wir mal, wie sich alles entwickelt und wie es Ende des Jahres aussieht ;)

McSpain 21 Motivator - 27097 - 7. September 2015 - 21:44 #

Schon mal mit der derzeitigen Regierung Ungarns beschäftigt? Wirkt nicht wirklich so.

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 11885 - 7. September 2015 - 22:08 #

Rechts außen definitiv, aber Faschisten? Da wären wir wieder bei Populismus;)

McSpain 21 Motivator - 27097 - 8. September 2015 - 8:09 #

Faschisten im Sinne von Kontrolle u.A. der Medien und oppressiver Einsatz der Staatgewalten? Sehe ich eigentlich schon.

Unregistrierbar 16 Übertalent - 4735 - 7. September 2015 - 20:39 #

Historisches Faktum ist aber auch, dass die DDR 40 Jahre lang ein souveräner Staat war. Man kann diesen Staat beurteilen, wie man will aber das ändert nichts an der historischen Tatsache.

Weiter ist Kultur eine äußerst fließende Sache. Ein Schwabe wird mit einem Elsässer bisweilen mehr Gemeinsamkeiten haben als mit einem Berliner.
Ausserdem haben uns weder historische noch kulturelle Unterschiede daran gehindert, viele Länder, aus denen nun Flüchtlinge kommen gnadenlos auszubeuten. Will sagen: ein guter Teil unseres Wohlstandes fusst auf der Konolialisierung jener Staaten, deren Menschen manche nun zu angeblichen Wirtschaftsflüchtlingen degradieren. Wir haben diehistorische Pflicht, diesen Ländern beim Aufbau zu helfen und wenigstens die Auswirkungen an den Menschen zu kompensieren.

Zuletzt finde ich es erschreckend, wenn ethisch fundierte Politik als Träumerei abgetan wird. Seien wir doch froh, das Politik (noch) nicht völlig zur Technokratie verkommen ist und es noch politische Entscheidungen gibt, die sich nicht ausschliesslich an Machbarkeit orientieren.

Unregistrierbar 16 Übertalent - 4735 - 7. September 2015 - 20:25 #

...Sozialtourismus...
haben wir hier das Unwort des Jahres gelesen?

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 11885 - 7. September 2015 - 20:30 #

Ja, ist eigentlich zu euphemistisch.

Unregistrierbar 16 Übertalent - 4735 - 7. September 2015 - 20:48 #

Euphemismus... kein wirklich deutsches Wort, oder? Und welches Wort verniedlichst Du denn damit? Schmarotzer? Verstehe.

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 11885 - 7. September 2015 - 20:51 #

Wobei man den Leuten eigentlich keinen Vorwurf machen kann, eher dem deutschen Gesetzgeber, der das ermöglicht/begünstigt und zuschaut.

McSpain 21 Motivator - 27097 - 7. September 2015 - 21:00 #

Autsch. Damit wären wir bei der untersten populistischen Stufe angekommen oder hast noch was drunter?

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 11885 - 7. September 2015 - 22:06 #

Klar: Alle Ausländer sind faul! :P nein, das zum Thema Sozialtourismus war in meinen paar Sätzen viel zu kurz gegriffen und verallgemeinert. Den Populismus-Vorwurf muss ich damit durchgehen lassen. Aber nicht der richtige Ort hier, um das jetzt im Detail zu klären, denke ich.

Unregistrierbar 16 Übertalent - 4735 - 7. September 2015 - 21:05 #

Zeig mir doch bitte mal den Paragrafen, der "Sozialtourismus" erlaubt.
Sorry, aber das ist völlig unseriös, was Du schreibst.

Punisher 19 Megatalent - P - 14241 - 7. September 2015 - 16:10 #

Realität stört immer, wenn man diese Argumentationsketten anschaut... "wer nach Deutschland kommt, bleibt" ist genauso beliebt wie "die kriegen mehr als die Hartz4-Empfänger", "die haben massenhaft Geld, weil sie Smartphones haben", "die nehmen uns die Jobs weg", "da kommen haufenweise Terroristen mit", "das sind alles Verbrecher" und was man die letzten Tage alles lesen musste. Schlimm genug, dass das jetzt auch hier losgeht.

Viktor Lustig 15 Kenner - P - 2902 - 7. September 2015 - 16:03 #

Es ist schon paradox; Scheinbar ist es vielen Deutschen nicht geheuer, dass man uns nicht nur wegen unserem Geld lieben und schätzen kann. Eine seltsame Sicht auf das eigene Volk ist das, wir sollten uns da schon mehr zutrauen;

1. Dir ist vielleicht nicht in den Sinn gekommen, dass Menschen vielleicht gerade in die Länder flüchten, von denen sie wissen, dass dort schon Freunde oder Verwandte leben?
Es gibt in vielen deutschen Großstädten, allerdings auch in so manchen eher ländlichen Gebieten bereits seit über 30 Jahren syrische Communities. Bei deinem konkreten Beispiel Österreich ist das zumindest was die Syrer angeht nicht der Fall.

2. Man muss auch den historischen Kontext betrachten; Die Syrer kennen Deutschland schon seit dem Mittelalter als verlässlichen Handelspartner. Fragt doch mal Syrer was sie in der Schule über Europa lernen; Da ist Deutschland immer ein wichtiges Thema, schon alleine wegen den alten weit zurückliegenden Verbindungen. Wir gelten als Demokraten, Philosophen, Idealisten, Kunstliebhaber und Verfechter von Menschenrechten.

3. Deutschland hat einen guten Ruf im nahen Osten! Und das liegt sicher größtenteils nicht an den "üpigen" Sozialleistungen hier! Die Deutschen gelten als verlässlich! Sie gelten als Diplomaten, die eher den Weg des Verständnisses suchen, als direkt eine Konfrontation anzetteln. Auch unsere ausgebaute Infrastruktur ist gerade für gut ausgebildete und gebildete Syrer (vor dem Krieg war Syrien kein 3 Welt Land!) anziehend, da sie hier gute Chancen sehen sich sinnvoll einzubringen. Weiterhin sind wir nicht wie Großbritannien und Frankreich als Kolonialmacht bei ihnen aufgetreten. Und zuletzt gelten Deutsche, man höre und staune, als muslimfreundlich! Das liegt zum einen wohl auch darin begründet, dass es schon zu Kaisers Zeiten Moschen und moslemische Gemeinden in großen Städten, allen voran Berlin und München gab. Zum anderen muss man auch sehen, dass gerade Österreich und Ungarn im nahen Osten zu den Ländern zählen, die Islamfeindlich eingestellt sind (historisch bedingt).

Dann finden uns die Leute mal nicht nur gut, weil wir eine starke Wirtschaft haben, pedantisch sind und scheinbar in Geld schwimmen, sondern wegen ganz anderen, sehr positiven Wesenszügen (ob bereichtig oder nicht spielt hier keine Rolle), und da haben genug Deutsche echt nichts besseres zu tun, als den bornierten Rassisten raushängen zu lassen und ewig mit Ressentiments und Vorurteilen (" die wollen nur unser Geld" ) zu spielen. Haben wir Deutsche wirklich aus unserer eigenen Sicht nur diese eine positive Seite, dass wir ein reiches Land sind?

McSpain 21 Motivator - 27097 - 7. September 2015 - 17:00 #

Man will halt lieber das man uns aus der Ferne neidisch beäugt. ;) Und einige deiner Punkte z.B. die Muslimfreundlichkeit ist ja nicht etwas wo du bei besagten Deutschen etwas ansprichst auf das sie in der Lage sind Stolz zu sein. Dann doch lieber Schiller und Goethe nennen. Kennt zwar keiner ein Werk wirklich, macht sich aber gut. ;)

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 11885 - 7. September 2015 - 22:15 #

Danke für den schönen Beitrag, sind ein paar anregende Gedanken drin. :)

Stonecutter 19 Megatalent - - 15510 - 7. September 2015 - 16:33 #

Viele sind nicht in Österreich geblieben, weil sie in Deutschland Verwandte oder Freunde haben, was einen Neustart erheblich erleichtert. Aus einem ähnlichen Grund zieht es soviele Afghanen und Pakistani nach Großbritannien.

Übrigens, die deutschen Sozialleistungen sind im Vergleich zu den Leistungen einiger Nachbarländer nicht übermässig großzügig.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23624 - 7. September 2015 - 19:02 #

In Österreich gibt es keine Sozialleistungen für Flüchtlinge? Würde ich bezweifeln. Ich schätze Deutschland mit großen multikulturellen Städten wie Berlin ist einfach attraktiver für syrische Flüchtlinge als die österreichische Provinz. Man geht eben dahin, wo schon viele Landsmänner wohnen.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12372 - 7. September 2015 - 17:38 #

Die nachbarländer haben die gleiche Kultur, das ist der Unterschied.
Integration heißt nicht das man den Leuten bisschen Deutsch bei bringt und ihnen Arbeit gibt.
Es bedeutet auch das man sie in die Kultur und Gesellschaft integriert und diese unterscheidet sich teilweise deutlich von unserer. Kannst dir ja zb paar Sachen durchlesen wie es homosexuelle Flüchtlinge, bei der Flucht und in den Lagern, ergangen ist.
Das zweite die Leute welche vor dem Krieg fliehen müssen auch irgendwie psychologisch betreut werden damit sie in ein normales Leben wieder rein finden, nicht alle aber sicherlich die meisten. Daran schon einmal gedacht wie viele von ihnen ein Kriegstrauma haben?

Wenn man allen Flüchtlingen wirklich gut helfen will kann man einfach nicht alle Töre weit öffnen und sagen sie sollen ruhig kommen.
Vor allem aktuell ist grad etwas Hilfseuphorie vorhanden, nur so etwas ebbt auch wieder schnell ab und wird wohl nicht dauerhaft von bestand sein, spätestens wenn die Medien wieder ein neues Thema gefunden haben. Man muss schon helfen, aber nicht indem man die Probleme durch den Flüchtlingsstrom ausblendet.

Die EU müsste da einfach mal handeln, und nicht nur Deutschland und Österreich, aber die hat ja die letzten 4 Jahre nur zugesehen und schaut auch weiterhin zu.

McSpain 21 Motivator - 27097 - 7. September 2015 - 17:47 #

Zum Ende keine Widerrede. Natürlich muss die Politik (EU-Weit) sich der Realität anpassen, Kommunen entlasten und Aufnahmeeinrichtungen und Pläne vorlegen um Aufenthalt, Abschiebung und dauerhafte Aufnahme geregelt hinzukriegen. Integration ist wichtig, aber da reicht eine rudimentäre Schulung über Gesetze und Regeln und Sprachgrundlagen (welche aber eben auch nicht finanziert oder organisiert wurde). Aber auch dafür wird eben gespendet um die fehlenden Mittel der Politk auszugleichen. Aber ein Trauerspiel ist die Politik der EU schon länger. Daher freut mich auch der Blick an die Bahnhöfe. Natürlich reicht das Jubeln am Bahnhof nicht. Aber ich sehe da hinter den Klatschern vor allem derzeit viele die Menschen die Essen und Spenden sortieren und verteilen, die Unterricht und medizinische Versorgung, Internetzugänge und Suchaktionen für verlorene Familienmitglieder starten. Und dafür muss man nicht weit von den Klatschern wegschauen und kann sich zumindest ein wenig erfreuen.

Problematisch ist wenn die Politik (so wie der DFB am Samstag im Aktuellen Sporstudio zu dem Thema) jetzt sagt: "Supi! Das Eherenamt ist wichtig! Es ist ein Pfeiler der deutschen Kultur! *merkelstimme*"

Dann haben wir das Problem, dass sich diese Helfer bald allein und verarscht fühlen werden. Die Politik sollte die aktuelle Stimmung aufgreifen und weitertragen und unterstützen. Gelder müssen in die Flüchtlingshilfe gehen die auch Unmengen an Arbeitsplätzen schaffen könnten. Leider wird man glaube ich lieber alles dafür tun der Wirtschaft den Vorzug zu geben und aus dem Signal ableiten: "Supi! Die Leute machen es freiwillig! Da können wir uns ja wieder um anderes kümmern."

Vidar 18 Doppel-Voter - 12372 - 7. September 2015 - 18:38 #

Klar kann man sich daran erfreuen nur aktuell ist es ein Kartenhaus und wenn da weiterhin immer mehr kommen wirds zusammenbrechen.
Evtl seh ichs etwas kritischer weil man bei uns (Rosenheim) sieht wie überfordert da alle mit der Sache sind. Bei uns werden nicht mal mehr Sachspenden angenommen weil man nicht weiß wie/wann man sie weiterleiten/sortieren soll.

Letztlich sind wir uns ja einig das die Politik was tun muss, und wohl mehr als das was heute beschlossen wurde. Am besten das ganze noch bevor die Ferien zu Ende sind und viele frewillige Leute wieder Verpflichtungen haben.

McSpain 21 Motivator - 27097 - 7. September 2015 - 18:52 #

Naja. Das Problem ist das man hier zwei Seiten sehen kann. Bricht das Haus zusammen weil zu viele auf die Etagen klettern oder weil die Politk nicht das Fundament festigt?

Das Problem das du schilderst lässt sich auch nur dadurch lösen dass man den Menschen ihr Grundrecht verweigert oder sie in Zuständen wie in Ungarn überlässt oder eben einfach statt Ehrenamtler mal ein paar Gelder den Gemeinden oder Vereinen gibt damit Leute die Hilfe übernehmen können. Und man schafft am Ende diese seltenen Arbeitsplätze für die sich sonst immer alle auf den Kopf stellen. Und die Leute die dann in den Unterkünften arbeiten geben dann evtl. das Geld für sowas wie Kleidung oder Videospiele aus und kurbeln die Wirtschaft an...

Was die Politik heute gemacht hat nehme ich als nichts wahr. Das ist der gleiche Mist der seit Jahren passiert und die Linie wird weiter gefahren. Herkunftsländer umetikettieren ändert an der Realität so wenig wie Berichte zur sozialen Ungerechtigkeit umschrieben. Ignoranz und der Versuch das Nichtstun zu strecken bis sich Dinge von allein lösen.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12372 - 7. September 2015 - 20:31 #

Nun das Haus bricht aus beiden Gründen zusammen oder? Letzterer ist natürlich der entscheidende.

Meinte mit den Entscheidungen heute das Geld für die Kommunen, aufstockung des Bundesfreiwilligendienst/Polizei und Unterkünfte für 150000... ob das bei uns am Ende reicht halte ich zwar für fraglich aber besser als gar nichts...
Das mit den frischen "sicheren" Ländern klammere ich mal aus, da ich ehrlich gesagt keine Ahnung habe wie die Situation in den Balkanländern aktuell überhaupt ist.

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 11885 - 7. September 2015 - 20:43 #

In Serbien 25% Arbeitslosigkeit und 13% unter der Armutsgrenze. Da geht es vielen beschissen, aber kein Kriegsgebiet. Wie bei allen Ländern müssen die Maßnahmen vor Ort getroffen werden und nicht über das Asylrecht.

McSpain 21 Motivator - 27097 - 7. September 2015 - 21:04 #

"Nicht über das Asylrecht" Also wie jetzt? Nebenbei gibt es auch verfolgte Kulturgruppen und Minderheiten in Staaten in denen keine Kriege stattfinden die damit nach Grundrecht Asyl-berechtigt sind. Nebenbei ist die Arbeitslosigkeit in Ländern mit Krieg auch recht hoch.

Unregistrierbar 16 Übertalent - 4735 - 7. September 2015 - 20:14 #

selbst, wenn asylkritische Studien (welche?) ernstzunehmen wären: hieße das also, die Hilfe zu verweigern und weitere Tote in Kauf zu nehmen?

Oder gehts da nicht vielleicht doch nur um die altbekannten fremdenfeindlichen Ressentiments?

Iceblueeye 14 Komm-Experte - P - 2633 - 7. September 2015 - 17:49 #

Oh ein Link zum Spiegel, na die Weltverbesserer da haben immer recht und den meisten Durchblick;-)

blobblond 19 Megatalent - 17845 - 8. September 2015 - 7:02 #

Stärker ist schrupfung bzw. vergreisung in Osteuropa.
http://www.manager-magazin.de/politik/europa/a-1051611.html

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/fluechtlinge-osteuropa-braucht-dringend-zuwanderer-a-1051598.html

Zuwanderung kann aber auch kein Allheilmittel sein, vernünftige Familienpolitik bzw. Anreize eine Familie zu gründen.

McSpain 21 Motivator - 27097 - 8. September 2015 - 8:26 #

Klar. Aber dann fang mal an eine Familien und kinderfreundliche Welt aufzubauen. Die Bilder aus Heidenau und vom braunen Pack dort lassen meinen Fortpflanzungstrieb tendenziell stoppen. Zudem ist die Familiengründungsquote in den sozial starken Schichten das Problem. In den schwachen klappt es da ganz gut. Das könnte am Ende nicht an der Familienpolitik sondern an der Wirtschaftspolitik liegen, dass man mit Kindern kein Risiko des Abstiegs riskieren will.

Aber auch hier gilt nicht von einem Problem mit einem anderen Antworten. Natürlich könnte man auch Ungarn aufklären und ihnen sagen, dass Zuwanderung für sie langfristig nach Investition lohnt. Aber ich persönlich lebe nicht in Ungarn und verzweifle ja schon an an den deutschen Dickschädeln. ;)

Makariel 19 Megatalent - P - 13578 - 8. September 2015 - 11:43 #

Welche Anreize sollten das sein? Ist doch leider so das Kinder zu kriegen als 'Problem' für die Karriere gilt. Grad vor kurzem wieder nach einem Meeting mit paar Vertretern eines großen deutschen Chemiekonzerns gehört: "X geht nächste Woche in Vaterschaftsurlaub." "Oh Mann, seine Karriere ist damit vorbei." "Tja, ist nunmal so."

Tjo.

Punisher 19 Megatalent - P - 14241 - 8. September 2015 - 13:09 #

Das sollte aber inzwischen die Ausnahme sein... oder meine Wahrnehmung ist hier durch mein eigenes Umfeld getrübt, aber so gut wie JEDER meiner Bekannten, die in den letzten 2-3 Jahren Vater wurden (und das waren quasi alle) hat Vaterschaftsurlaub genommen. Auch in den Firmen, in denen ich mich rumtreibe - Verlage, Finanzen, Medien - ist so gut wie dauernd jemand im Vaterschaftsurlaub, ohne dass es die Leute irgendwie bremsen würde. Ich kann mit aber gut Vorstellen, dass das in traditionell eher maskulin-raubeinigen Branchen (= Industrie) anders gesehen wird.

McSpain 21 Motivator - 27097 - 8. September 2015 - 13:13 #

Dennoch redest du von Vätern aus dem Umfeld. Bei Frauen steht eben auch Karriere und Mutterschaft auf noch wackeligeren Beinen. Und generell ist mein Problem mit der Kinderbereitschaft auch eher: Egal wie hoch in der Karriereleiter ich mich kämpfe, die Sicherheit auf dauerhafte Beschäftigung ist es die den Kinder und Familienwunsch unterdrückt. Aktuell bekomme ich und meine Freundin trotz Uni-Abschluss nur befristete Arbeitsverträge und das macht die Idee damit noch Kinder mitzuschleppen nicht unbedingt leicht.

Punisher 19 Megatalent - P - 14241 - 8. September 2015 - 17:48 #

Das Beispiel auf das ich antwortete bezog sich explizit auf den Verschaftsurlaub, daher hab ich darauf geantwortet. Ich konnte aber auch bei den Frauen im Bekanntenkreis und in den o.g. Branchen keine wirklichen Nachteile erkennen. Nun mag das daher kommen, da man dort zum einen viel Wert auf Gleichstellung und sowas legt und einen schier Hyperaktiven Betriebsrat hat (Finanzen und Versicherungen, Verlage), oder Größtenteils recht modern unterwegs ist, auch was Arbeitszeitenmodelle etc. angeht (Medien, Agenturen)... ich plädiere da immer für ein bisschen Mut.

Ganz ehrlich, ein Kind ist nie "leicht" - ich hab zwei davon. Auch unbefristete Arbeitsverträge sind inzwischen keine Garantie mehr, Betreuungszeiten in Schulen und Kindergärten tun ein Übriges, um das Ganze maximal unbequem zu machen.

Ich stimme 100% zu, dass in Deutschland viel Nachholbedarf besteht, was die Familienförderung angeht. Aber es geht und das ist für mich als "Betroffener" tatsächlich eher ein politisches Problem als eines des Arbeitgebers. Ich kenne sogar einige Betriebe, bei denen Familie und Kinder ein Pluspunkt sind, einfach weil sie wissen, dass die Mitarbeiter mit Familie länger in der Firma bleiben (damit ist nicht die Arbeitszeit gemeint) und nicht wie heute oft üblich nach 2-4 Jahren das Weite suchen. Auch hier gilt natürlich - das ist sicher von Branche (ich weiss ja nicht, was du so machst) und auch von der geographischen Lage und der Anzahl der zur Verfügung stehenden Arbeitsplätze abhängig, weshalb ich hier auch nicht in Anspruch nehme, irgendeine absolute Wahrheit zu kennen. :)

McSpain 21 Motivator - 27097 - 8. September 2015 - 17:59 #

Das stimmt.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29541 - 8. September 2015 - 19:18 #

Aus eigener Erfahrung kann ich gut über Tagesmütter sprechen - deutlich flexibler als Kindergärten und dazu gibts Betreuung in kleinen Gruppen und damit individuellere Förderung.

Hab da zufällig jemanden in der Familie und unserem Sohn hats bei einer "fremden" Tagesmutter auch gut getan. Ermöglichte uns, dass meine Frau studieren und ich weiter in Vollzeit arbeiten gehen konnte.

Makariel 19 Megatalent - P - 13578 - 8. September 2015 - 13:31 #

In meinem Bekanntenkreis kenne ich genau einen der Vaterurlaub genommen hat. Was ich so mitbekomme ist es in vielen Industriebetrieben nach wie vor verpönt sich als Mann um den Nachwuchs zu kümmern. Das ist aber nicht nur in Deutschland der Fall, das ist ziemlich international.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73802 - 7. September 2015 - 14:42 #

Das ist kein Spiel.

BriBraMuc 14 Komm-Experte - 2322 - 7. September 2015 - 23:13 #

Sag ich doch garnicht.

Stonecutter 19 Megatalent - - 15510 - 7. September 2015 - 14:55 #

Wenige hundert Meter von mir entfernt sind am Wochenende ein paar Tausend Syrer angekommen. Alles, was hilft, deren Leben ein wenig leichter zu machen, finde ich unterstützenswert.

Blacksun84 17 Shapeshifter - P - 6663 - 7. September 2015 - 15:02 #

Ich hoffe, du denkst noch so, wenn die nächsten tausend kommen. Und danach noch zehntausend. Aber der gemeine Spieler will sich ja gut fühlen , da klinke ich mich mal aus und beobachte halb amüsiert, halb mit kritischem Blick, ab wie vielen Flüchtlingen die Stimmung kippt? Wie Sims, nur ohne 20 Addons :-

Stonecutter 19 Megatalent - - 15510 - 7. September 2015 - 15:10 #

Ach, wir haben die Ungarn, den Prager Frühling, den Fall des eisernen Vorhangs und die Jugoslawienkriege überlebt, die paar Syrer finden sicher auch noch einen Platz in unserer Gesellschaft. ;)

McSpain 21 Motivator - 27097 - 7. September 2015 - 15:16 #

Ach. Wenn man darauf besteht das ganz Ostdeutschland zum Wolfsreservat wird wird es natürlich eng.

Oh vergessen wir auch nicht die ganzen Wirtschaftsauswanderer die jedes Jahr Deutschland ins Ausland verlassen und dabei natürlich nach alter Tradition ihre Wohnungen und Heimatstädte mit Handtüchern reserviert halten. ;)

McSpain 21 Motivator - 27097 - 7. September 2015 - 15:20 #

Die Stimmung kippt bei einigen Menschen (für die ich mir ein adjektiv spare) auch schon bei einem Türken im Wohnhaus oder einer lesbischen Dame in der Firma. Das Problem sind die Leute die an ihrer eigenen Engstirnigkeit nicht arbeiten können. Beim Rest kann ich nur sagen mir gefällt Sims immer noch auch wenn ich nicht alle Teile kaufe, so kann ich im Regal gut damit Leben das dort immer mehr Regalfläche für sie zur Verfügung steht, da auch meine Spiele weiterhin genügen Fläche bekommen. Da habe ich genug Empathie mit den Leuten die lieber Sims spielen und evtl. nicht meinen Spielegeschmack teilen.

Punisher 19 Megatalent - P - 14241 - 7. September 2015 - 16:17 #

Daran, dass die Stimmung sind leider nicht die Flüchtlinge schuld, sondern auch der zurückhaltende Umgang mit dem Thema durch die Regierung und die Teils unglückliche Verteilung. Klar, wenn du in der Turnhalle einer 5000-Seelen-Gemeinde 500 oder 600 Flüchtlinge alle zusammen einquartierst werden die Leute da den Eindruck haben, "überrannt" zu werden. Sie werden auch den Eindruck haben, dass das alles Barbaren sind, weil eine Turnhalle nach 4-5 Wochen, in denen 500 Menschen darin gehaust haben, nicht mehr taufrisch aussieht und wahrscheinlich erstmal gereinigt werden muss (genau wie übrigens ein beliebiges Festival/Volksfest/Konzertgelände nach wesentlich kürzerer Zeit).

Manchen Menschen kann man tatsächlich kaum einen Vorwurf aus ihrer negativen Einstellung oder einer ablehnenden Haltung machen, die aus solchen Einzelerfahrungen resultiert - genau da würde aber Aufklärung und ein etwas anderer Umgang mit dem Thema von offizieller Seite Not tun. Aber unsere Teflon-Führungsriege... ach, damit fang ich jetzt nicht an. Reg ich mich nur auf.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9347 - 7. September 2015 - 17:25 #

Liegt vor allem auch daran, dass sich die Regierungen aktuell nicht an die vereinbarten Regeln und Gesetze halten. Und es an Perspektiven/Fahrplan fehlt. Was ist denn mit nächstem Jahr? Da werden weiter Menschen kommen. Wie will man die jetzigen integrieren? Mit einem Sprachkurs ist die Integration nicht getan. Das Geld, was jetzt wieder zur Verfügung gestellt wird, reicht wiedermal nicht im Ansatz.

Es fehlt im Moment einfach eine klare politische Führung.

Jonas -ZG- 17 Shapeshifter - - 7115 - 7. September 2015 - 17:09 #

Du hast ja mal absolut null Schimmer. Warum soll die Stimmung kippen? Sinnlose Stimmung- und Panikmache.

furzklemmer 15 Kenner - 3118 - 7. September 2015 - 15:39 #

Das verstehe ich. Bin selbst nicht weit von einer LEA entfernt und bekomme fast täglich mit, wie es da zu geht.

Als ich die Bilder von klatschenden Menschen an diversen Bahnhöfen gesehen habe, ging natürlich auch mir das Herz auf und ich hatte Tränen in den Augen. Welch großartige Geste für diese geplagten Menschen.

Doch leider ist das alles viel komplexer. Die Leute unterschätzen, welche vielschichtige Folgen es haben kann, wenn solche Bilder um die Welt gehen. Im positiven, wie im negativen. Manche davon werden wir die nächsten Wochen und Monate spüren. Manche erst in 5 Jahren. Ich verstehe, dass manche davor Angst haben. Ganz wohl ist mir dabei auch nicht. Selbst wenn die EU Quoten einführt. Welcher Flüchtling möchte schon nach Italien, Spanien, Polen, Frankreich, Ungarn, Tschechien, Portugal, Österreich, Großbritannien, wenn er in Deutschland mit so viel Wohlwollen empfangen wird?

Und dieser unreflektierte Umgang von links und rechts gerade stört mich. Von daher hört sich Hypetrain erstmal pervers an, aber es ist ein bisschen was dran. Möchte in diesen Tagen nicht Politiker sein.

McSpain 21 Motivator - 27097 - 7. September 2015 - 15:48 #

Nach der Erstaufnahme und Registrierung verteilt man nach der Quote. Alles kein Problem wenn man sich EU-Weit bereits in Vorfeld auf Prozeduren und Regelungen geeinigt hätte statt für Unsummen Grenzen abzuschotten. Nimm mal Schweden: Etwas mehr Geld in die Behörden stecken um die Bearbeitung der Anträge zu beschleunigen macht schon eine Menge aus. Leider macht man es auch jetzt wieder lieber mit dem Holzhammer (Herkunfsländer als Sicher Deklarieren) statt einfach und langfristig das Aufnahme und Bearbeitungsverfahren mit kleiner Investition und guten Kräften zu bestücken damit sich was strukturell bessern kann.

Und generell: Ob die Leute am Arsch der Welt klatschende Deutsche oder Heime-Anzündende sehen, ob sie 10€ mehr oder weniger bekommen werden. Das wird an dem Strom nichts signifikantes Ändern. Das Deutschland die größte Wirtschaftsmacht in Europa ist wissen sie auch so, weil sie evtl. nicht nur Social-Media nutzen sondern auch mal wirkliche Zahlen googlen. ;)

TSH-Lightning 17 Shapeshifter - P - 7191 - 7. September 2015 - 16:24 #

Leider unterliegst du einem fatalen Irtum, dass das am Strom nix ändern wird (http://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-jeder-zweite-fluechtling-in-jordanien-traeumt-von-europa-a-1051756.html) Das Bild von den jubelnden Gutmenschen am Bahnhof hat sich wie ein Lauffeuer verbreitet. Die nächsten 250.000 Fachkräfte, alleine aus Jordanien, sind in Kürze unterwegs.

Pomme 16 Übertalent - P - 5995 - 7. September 2015 - 16:41 #

"Gutmenschen", ey...

TSH-Lightning 17 Shapeshifter - P - 7191 - 7. September 2015 - 17:03 #

Wie soll ich die Leute denn sonst nennen? Meiner Meinung nach naive Leute, die gute Absichten haben, aber wegen denen jetzt weitere Flüchtlinge ins gelobte Land aufbrechen und von denen garantiert nicht alle lebend ankommen, weil sie von Schleusern ausgebeutet oder irgendwo ertrunken sind? Niemand von den Menschen die am Bahnhof die Ankommenden mit Blumen begrüßt haben, wird sagen: Das sie eine Mitschuld haben wenn wieder ein Junge in der Ägais ertrunken ist!

Stonecutter 19 Megatalent - - 15510 - 7. September 2015 - 17:09 #

Wow, so hab ich das noch gar nicht betrachtet. Jetzt fühl ich mich echt schuldig. Ich wünschte, ich hätte deinen Durchblick, und dein Herz für unsere Mitmenschen.

McSpain 21 Motivator - 27097 - 7. September 2015 - 17:13 #

Nein, wie können sie auch! Ich bin ja schon froh, dass die Leute die die Flüchtlingsheime anzünden dem Plan der Regierung so tatkräftig unterstützten Deutschland unattraktiv zu machen und so heldenhaft das sinnlose Sterben zu verhindern. -.-

TSH-Lightning 17 Shapeshifter - P - 7191 - 7. September 2015 - 20:11 #

Sehr traurig was du da anscheint implizierst. Lassen wir es gut sein. So kann man nicht diskutieren.

steever 16 Übertalent - P - 5090 - 7. September 2015 - 20:42 #

Um meine Frage weiter unten, ob du das auch wirklich ernst meinst, etwas mehr zu erläutern: Ich finde es eher sehr traurig, was du implizierst. Da folgt McSpain lediglich deiner eigenen Logik. Du implizierst bzw. sprichst es gar aus, dass Menschen, die andere mit Blumen begrüßen, eine Mitschuld daran tragen, dass Kinder ertrinken. Als würde ein Papa in Syrien gerade Fernseh schauen, just diese Aktion sehen und dann auf den Gedanken kommen: "Hey, lass uns da hingehen, da schenken die einen Blumen, sind die Menschen freundlich." Es wird zig Gründe geben, warum der Vater mit seiner Familie losziehen wird, diese Aktion dürfte nur zu einem geringen Bruchteil dazu beitragen, wenn überhaupt.

In deiner - von McSpain aufgegriffenen - Logik, sind dann diejenige, die Flüchtlingsheime anzünden die Guten. Denn sie schrecken die potentiellen Flüchtlinge ab nach Deutschland zu kommen und - nach deiner Logik - verhindern sie so, dass kleine Kinder und Erwachsene auf dem Weg hierher ertrinken/sterben.

TSH-Lightning 17 Shapeshifter - P - 7191 - 8. September 2015 - 17:04 #

Doch das meine ich Ernst, obwohl ich es überspitzt formulierte. Die Flüchtlinge sind ja nicht blöd, das wichtigste ist Ihr Smartphone und sie stehen in Kontakt zu Ihrer Verwandtschaft + Freunden.

Die Leute mit Blumen und Geschenken, unsere Kanzlerin mit der Aussage "kein Syrer wird selbst in EU-Länder zurückgeschickt", Herr Gabriel mit der Aussage "wie können jedes Jahr 500000 aufnehmen", unsere Medien + Politiker die das Märchen vom Fachkräftemangel (Gibt es nicht, siehe gleichnamige Doku) verbreiten und gleichzeitig behaupten wir bräuchten Zuwanderung von "Fachkräften" (Arbeitslos mit 50 und du findest keine Job mehr) sind alle dafür Verantwortlich.

Zurück zu dem Papa, der auch ein Smartphone hat und eben die Bilder mit Blumen sieht, die Nachrichten schaut und dann auch noch von seinem Schwager erzählt bekommt, dass es in Deutschland friedlich ist und man das alles bekommt:

- bedingungsloses Grundeinkommen ohne Sanktionen vom Amt
- kostenlose Wohnung
- kostenloses Internet/Freifunk
- kostenlose Computer, Smartphones usw
- kostenlose Krankenversicherung
- verringerte Wartezeit bei psychischen Problemen
- erleichterter Zugang zu Universitäten und Hochschulen

Dann nimmt er auch die Risiken auf sich. Genau das steht in dem verlinkten Artikel von SPON weiter oben (50% aus Jordanien =250000)

Warum aber bekommen die schon vorhandenen (Langzeit)Arbeitslosen, Studenten usw. nicht auch so eine Unterstützung? Viel frage ich mich, wie eine alleinerziehende Mutter sich eine Wohnung in den Ballungsräumen leisten kann, wenn sie noch arbeiten gehen muss? Denn bezahlbaren Wohnraum gibt es jetzt schon zu wenig und die Flüchtlinge wollen nicht in die Uckermark sondern nach München, Frankfurt, Hamburg usw.

McSpain 21 Motivator - 27097 - 8. September 2015 - 17:13 #

Also nur populistischen Schwachfug? Okay. Das war schon vorher klar hättest du nicht so breit ausbreiten müssen.

Wieso du aber davon ausgehst, dass der syrische Schwager ähnlich unzuverlässige objektive und populitische Quellen verwendet und sich nicht ordentlich informiert wundert dann schon.

TSH-Lightning 17 Shapeshifter - P - 7191 - 8. September 2015 - 18:38 #

Bei dir also nur links-grüne Sozialromantik und "Heile-Welt-Gefasel"? War schon vorher klar, hättest du nicht sagen müssen, deine übrigen Kommentare sagen bereits alles, wo du scheinbar immer das letzte Wort haben musst.

Du lieferst selbst keine einzige Quelle und ich liefere dir zum Bsp. SPON, verweise auf Dokus und nachprüfbare Fakten auf und du kommst mir mit "populistische Quellen", weil es dir nicht gefällt? Das ist ja lächerlich! Daher schrieb ich oben schon... lassen wir es, mit dir kann man nicht diskutieren.

McSpain 21 Motivator - 27097 - 8. September 2015 - 18:57 #

1) "links-grüne Sozialromantik und "Heile-Welt-Gefasel"" zeugt nicht von einem unpolemischen differenzierten Weltbild sondern von eben einem festgefahrenen Feindbild jenseits jeder Argumente.

2) Habe ich hier überall in dieser News auch jede Menge Zahlen und Quellen genannt, wenn du dich umschaust. Auf deine geballte Keule an wirklich langweiligen "Argumenten" hab ich jedoch die Lust verloren, weil es mir wirklich mit Anlauf zu doof ist.

3) Habe ich weiter unten bei blobblond schon darauf hingewiesen, dass ein Großteil der "Fachkräfte"-Debatte nicht wirklich etwas mit dem Thema zu tun hat um das es hier geht. Außer man möchte halt diese komische Kausalität ziehen.

4) Werden einige meine ärgsten Mitdiskutierer der letzten Jahre auf GG dir gerne bestätigen, dass ich sehr wenig "Heile Welt" von mir gebe und eher auf viele Probleme hinweise. Diskriminierung, Arm-Reich-Schere, Bildungsproblematik, Arbeitsmarktirrsinn, Rechts-Ruck in Europa, Rechts-Ruck in Deutschland, Nationalismus, Rassismus, Neoliberalismus, DLCs und DarkSouls-Hype. Ich bin jemand der jeden Tag irgendwo große Probleme der Welt sieht und anspricht. Frag mal Scrion wie oft ich den Glauben an die Menschheit verliere.

blobblond 19 Megatalent - 17845 - 8. September 2015 - 17:32 #

Erstaunlich ist auch seit Jahren liegt die Jugendarbeitslosigkeit in Südeuropa bei 25%.
Dort stehen doch auch gut ausgebildete junge Leute bereit.

Wobei gerade Evonik und Bayer als erster Schreien
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/fluechtlinge-arbeit-zu-vergeben-1.2637354

Dabei will doch Evonik bis 2017 1000 Stellen streichen.Bayer 700.
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/sparprogramm-und-stellenabbau-evonik-macht-es-wie-lanxess-und-bayer/8836062.html

Wobei sich dann die Frage ste wie die das schaffen woen kein Mindestlohn für Migranten und Flüchtlinge oder über Steuergelder gesponsert?
Ein wahres Paradies für jedes Unternehmen. Migranten und Flüchtlinge einstellen und nur 1,50€ bezahlen. Hoch lebe das moderne Sklaventum. Und die überbezahlten 8,50€ Nervensägen fliegen raus. Und wenn einer mit den 1,50€ nicht zufrieden ist, tja Pech gehabt, draußen stehen sie schlange.
Oder über das Eingliederungsgeld: Wenn ich als Unternehmen die möglichkeit habe, meine Personalkosten zu senken, weil der Staat durchschnittlich 50 % des Gehaltes für das erste Jahr trägt, würde ich auch erstmal Flüchtlinge einstellen - Ich muss ja lediglich garantieren, diese für ein jahr zu beschäftigen. Billiger kommt man zur Zeit nicht an Arbeitskräfte. Von seitens der Unternehmen ist das also kein aufwachen, sondern ein abwarten, bist die neuen Facharbeiter endlich freigesetzt werden.
Das Ganze dann in den Medien als "sozial" und "verantwortungsvoll" verkaufen.Widerlich !

Dabei kann einen auch schlecht werden:
"Doch Gildner ist weder städtischer Beamter, noch barmherziger Samariter. Er ist Geschäftsmann, Bau- und Immobilienbranche. Und er scheut sich nicht, von einer „Flüchtlingsindustrie“ zu sprechen, die in Deutschland entstehe und mit Traumrenditen von 20 Prozent pro Jahr locke. „Das zieht auch unseriöse Glücksritter an“, sagt Gildner. Er habe selbst gesehen, wen die Gemeinden angesichts des Mangels an Notunterkünften zu Betreibern von Asylheimen machen: „Leute, die vorher Autos verkauft haben, und jetzt aufs schnelle Geld hoffen.“"
http://www.berliner-zeitung.de/politik/bau--und-immobilienbranche-gute-geschaefte-mit-fluechtlingen,10808018,31730426.html

Hoffentlich wird das in Deutschland besser funktionieren, als in Dänemark. http://www.thelocal.dk/20150309/denmarks-refugee-integration-efforts-have-failed

McSpain 21 Motivator - 27097 - 8. September 2015 - 17:37 #

Das die Wirtschaft unter der aktuellen Führung am Ende als Gewinner dastehen wird ist ja nun kein Hexenwerk hat aber mit der ursächlichen Flüchtlingshilfe nix am Hut. Für den Frust auf die Unternehmen und Lobbypolitik der Regierung kann nun weder der Flüchtling noch der Fluchthelfer was. -.-

steever 16 Übertalent - P - 5090 - 7. September 2015 - 20:19 #

Das meinst du jetzt nicht so wirklich ernst, oder? oO

Unregistrierbar 16 Übertalent - 4735 - 7. September 2015 - 20:51 #

Autsch... Gutmenschen... bleibt mir in diesem Thread gar nichts erspart?

Makariel 19 Megatalent - P - 13578 - 8. September 2015 - 11:27 #

Gutmenschen lol

Ok, damit hat sich der Beitrag per Definition disqualifiziert, trotzdem Danke fürs mitmachen :)

Stonecutter 19 Megatalent - - 15510 - 7. September 2015 - 16:48 #

Die Politiker drehen sich mit dem Wind, um die mach ich mir keine Sorgen.

Wenn die Zahlen stimmen, ist bereits jeder zweite Syrer auf der Flucht, das beunruhigt mich eher. Um sovielen Leuten zu helfen, muss die ganze zivilisierte Welt mit anpacken. Mit Stacheldraht an den Grenzen erreicht man da nicht sonderlich viel.

Unregistrierbar 16 Übertalent - 4735 - 7. September 2015 - 20:57 #

Nachdem rechtsradilkale Kriminelle mehrfach Asylbewerber-Unterkünfte angezündet haben, war es ein Segen für Deutschland, dass viele anständige Deutsche ein Zeichen gegen Unmenschlichkeit gesetzt haben. Die haben genau die richtigen strategischen Überlegungen gehabt: sollen wir den paar Nazis das Feld überlassen oder der Welt zeigen, dass sie meisten Deutschen mitnichten dumpfbackige Nationalisten sind?

Die Willkommensszenen hätte es nicht gegeben, wenn der rechte Pöbel durch seine kriminellen Handlungen nicht die Notwendigkeit dazu erzeugt hätte.

McSpain 21 Motivator - 27097 - 7. September 2015 - 15:01 #

Mal abgesehen von dem an sich schon dämlichen Spruch:

Die Aktion startete letzte Woche zu einem Zeitpunkt als sich gerade der Wind in Heidenau drehte und noch bevor mit dem Bild des ertrunkenen Kindes die breite Öffentlichkeit mobilisiert war. Oder eine Bild ihr Fähnchen im Winde gedreht hat. Die Aktion startete aus einer Perspektive der Fassungslosigkeit. Leider hatte ich keine Zeit letzte Woche diese News zu schreiben und mein Vorschlag wurde auch nicht angenommen. Inzwischen, da gebe ich dir Recht, ist die Hilfe und Empathie zu einem großen Teil der Bevölkerung durchgedrungen.

Nebenbei bleibt aber auch noch genug Zeit Star Wars Episode 7 und Fallout 4 zu hypen. Hype ist zum Glück kein endliches Gut.

BriBraMuc 14 Komm-Experte - 2322 - 7. September 2015 - 23:16 #

Ach Spain, von mir kriegst Du keine Antwort darauf.

McSpain 21 Motivator - 27097 - 8. September 2015 - 8:26 #

Stellte ich eine Frage?

BriBraMuc 14 Komm-Experte - 2322 - 8. September 2015 - 8:41 #

Puuuuuhhhh..... Dann benennt doch den Knopf von antworten in reagieren um. Bist aber auch wieder spitzfindig heute du Schelm!

Rashim of Xanadu 16 Übertalent - 4072 - 7. September 2015 - 16:13 #

Neiiiin, bloß nicht mit dem Hypetrain fahren. Lieber die erprobte deutsche Strategie fahren: Augen zu, paar Jahre warten, wenn der letzte Flüchtling im Mittelmeer versoffen oder im Lieferwagen verreckt ist, Augen wieder auf und schnell rufen "Oh mein Gott, wir haben davon doch nichts gewußt!" Beim Aussprechen und Wiederholen des Satzes nicht vergessen, möglichst betroffen bis entsetzt zu gucken.
Ist die ultimative Strategie. Geschichtlich belegt. Funktioniert super.

BriBraMuc 14 Komm-Experte - 2322 - 7. September 2015 - 23:15 #

Schade, dass Dir nur zwei mögliche Arten einfallen, da gibts noch viel, viel mehr!

[ModEdit-McSpain]Dieser Kommentar wurde gelöscht, da mehrere Mods eine Verbindung zwischen den "zwei möglichen Arten" und den geäußerten Flüchtlingstoden des Vorposters gesehen haben. Der User hat uns per PN (neben Anschuldigungen) versichert, dass er mit den "Arten" aber "Hilfe und Ignorieren" der Flüchtlinge meinte. Mit dieser Zusatzinformation die aus dem Ursprungsposting nicht hervorging wurde der Kommentar nun wiederhergestellt. Wir bitten die Missverständnisse zu Entschuldigen.[/ModEdit-McSpain]

Rashim of Xanadu 16 Übertalent - 4072 - 9. September 2015 - 16:29 #

Ich fürchte, Du überschätzt mich massiv. Wenn ich Menschen in Not sehe, fallen mir noch nicht einmal zwei "Arten" der Reaktion ein. Mir fällt nur eine einzige ein: Helfen.
Diese Hilfe kann ganz verschieden ausgeprägt sein. Das geht von Geldspenden an die Flüchtlingshilfe, über das Bereitstellen eines nicht benötigten Zimmers in den eigenen vier Wänden bis zum Klatschen am Bahnhof, um eventuell herumlungerndem braunen Pöbel zu zeigen, wessen Geistes Kinder in diesem Land noch zumindest das Sagen haben.

Wenn nun ein charakterlich Benachteiligter daherkommt, und Empathie und Hilfsbereitschaft als "einem Hype aufgesessen" bezeichnet, kann da schonmal ein blöder Spruch meinerseits zurück kommen. In meiner ins Absurde übersteigerten Gutmenschlichkeit kann das passieren, und ich bitte dafür um Entschuldigung.
Eine spontane Umfrage in meinem Gästezimmer zum Thema "Sind Hilfeleistende nur tumbe, kurzsichtige, einem Hype aufgesessene Trottel?" brachte übrigens ein klares "Nein!" als Ergebnis. Naja, aber was wissen Syrer schon von deutscher Lebensart.

An dieser Stelle müßte ich Dir jetzt wohl einen schönen Tag wünschen, aber seien wir ehrlich. Du weißt es. Ich weiß es. Es wäre eine glatte Lüge.

McSpain 21 Motivator - 27097 - 9. September 2015 - 16:37 #

"Naja, aber was wissen Syrer schon von deutscher Lebensart."

Mit einem klaren "Nein" auf dem Lippen ist aber schon eine gute Grundlage geschaffen. ;)

KlausigerKlaus 11 Forenversteher - 758 - 7. September 2015 - 14:33 #

Danke für den Hinweis auf die Aktion. Bin zwar ebenfalls kein Streamer, aber habe die Möglichkeit zum Spenden genutzt.

Disteldrop 13 Koop-Gamer - P - 1625 - 7. September 2015 - 15:22 #

Schön zu sehen dass nicht alle braun sind. Ausserdem gibt es in Deutschland sowieso viel zu wenig Kinder. Die Geburtenrate ist so niedrig hier. Wenn ich dann aber so Sätze höre wie"Ich hab ja nix gegen Ausländer, aber die Türken..." bla bla, geht mir schon der Hut hoch.
Ich mein wenn man Charakter hat, hat man es nicht nötig schlecht über andere Menschen zu reden. Aber so ist es halt, die Mehrheit in der Gesellschaft ist braun. Das sind Assis.
Dabei ist es doch gerade diese Vielfalt die so schön ist.
Aber mit dem Finger auf andere zeigen ist natürlich viel einfacher und man muss nichtmal denken dafür.
Ich hasse diese scheiß braune Mentalität. Ich denk mal bei vielen ist auch das Umfeld Ausländerfeindlich. Da lob ich mir so Typen wie den Til Schweiger. Der macht das Maul auf. Ein sehr Niveauvoller Mensch.

hier&da (unregistriert) 7. September 2015 - 16:44 #

Wer sagt das wir zu wenig Kinder haben?
Unsere seriösen deutschen Leitmedien?
Sei es die Wirtschaft oder das Wachstum der Bevölkerung, alles muss ohne wen und aber nur nach oben!
Und die Behauptung das die Mehrheit der Gesellschaft Braune Asis sind, ist eine Anschuldigung die ich seitens GG hier nicht tolerieren würde!

Disteldrop 13 Koop-Gamer - P - 1625 - 8. September 2015 - 8:37 #

Ach weißte, genauso Leute wie Dich würd ich nichtmal in meinem entferntesten Bekanntenkreis dulden.
Und das Gegenteil von den braune Assis sind die kultivierten Menschen.
Solche hilfsbereiten Menschen können einen ungemein inspirieren weißte?
Aber wahrscheinlich kennste solche Leute eh nicht, sonst würdste nicht so reden.

Makariel 19 Megatalent - P - 13578 - 8. September 2015 - 11:20 #

Selbst der letzte Depp sollte auch ohne Leitmedien kapieren, das wenn die Bevölkerungspyramide mal am Kopf steht die Kacke am Dampfen ist. Und wer sagt das Deutschland die niedrigste Geburtenrate in Europa hat ist das statistische Bundesamt. Aber wenn ich mir so manche Kommentar hier durchlese wundert mich langsam nicht mehr, warum keiner in Deutschland mehr Kinder haben will.

Tyrion 14 Komm-Experte - P - 2649 - 7. September 2015 - 17:11 #

Vielen Dank für deinen humorvollen Beitrag, ich habe mich gerade köstlich amüsiert. Besonders der Teil über Til Schweiger war zum Schießen. Weiter so! :)

Disteldrop 13 Koop-Gamer - P - 1625 - 8. September 2015 - 8:55 #

Ach was weisst Du schon...

Hohlfrucht 14 Komm-Experte - 2692 - 7. September 2015 - 20:52 #

Ja, Multikulti ist absolut super! Als Jemand der in Duisburg aufgewachsen ist kann ich Marxloh sehr empfehlen. Tolle Wohngegend. Zieh da mal hin. So für 5 Jahre. Und danach unterhalten wir uns noch mal über Multikulti ;)

Jonas -ZG- 17 Shapeshifter - - 7115 - 7. September 2015 - 21:05 #

Ach ich denke auch da kann man es aushalten.
Das Problem liegt dort weniger an den Ausländern sondern daran das es zu wenig Arbeitsplätze gibt. Da ist es egal ob die Hautfarbe braun, schwarz oder weiß ist irgendwann wird es denen langweilig oder sie geraten auf die schiefe Bahn. ;)

Hohlfrucht 14 Komm-Experte - 2692 - 7. September 2015 - 21:19 #

Naja, was war zuerst da, die Henne oder das Ei?

Ich mag derartige Ghetto Bildung einfach nicht und möchte in so einem Viertel nicht (mehr) wohnen. Und wer mir erzählen will das sei alles nicht so schlimm und man könne es dort gut aushalten, dem empfehle ich dorthin zu ziehen und sich selbst ein Bild zu machen.

McSpain 21 Motivator - 27097 - 7. September 2015 - 21:26 #

Nicht unbedingt Henne und Ei. Die Frage ist eher ob die Henne aus dem einen oder den anderen Ei geschlüpft ist. ;) (siehe unten)

Wie ich unten schon schrieb möchte ich auch in kein deutsches Ghetto auf der Alp oder in Sachsen ziehen wo es auch ausreicht als Deutscher fremd genug zu sein. Ghetto-Bildung ist neben der Ursache auch immer so ein zweischneidiges Ding in der Sache warum es ein Ghetto ist und wer die schuld trägt. Primär ist sowas aber wirklich ein sozialer Brennpunkt ob mit oder ohne Ausländer.

Jonas -ZG- 17 Shapeshifter - - 7115 - 7. September 2015 - 21:26 #

Ja, sind die Ausländer auch noch Schuld das die Deutschen dort wegziehen. Es gibt viele Gegenbeispiele die zeigen das Multikulti funktioniert.

Hohlfrucht 14 Komm-Experte - 2692 - 7. September 2015 - 21:36 #

Problematisch wird es wenn man sich in seinem eigenen Viertel irgendwann als Ausländer fühlt, weil man die Sprache nicht mehr versteht und die Schilder auf den Einkaufsläden nicht mehr lesen kann. Ja, das bewegt mich zum wegziehen.

McSpain 21 Motivator - 27097 - 7. September 2015 - 21:45 #

Mich bewegt sowas (auch wenn ich im Bus nicht die Gespräche verfolgen kann) immer dazu die Sprache lernen zu wollen. ¯\_(ツ)_/¯

Hohlfrucht 14 Komm-Experte - 2692 - 7. September 2015 - 21:51 #

Ist doch schön, dann gibt es dort jede Menge freien Wohnraum für Leute wie dich :)

Jonas -ZG- 17 Shapeshifter - - 7115 - 7. September 2015 - 21:49 #

Komisch. Wohne derzeit in Leipzig - dort existiert laut Pro 7 die gefährlichste Straße Deutschlands - Eisenbahnstraße. Ja dort gibt es allerlei Läden Russische, syrische, türkische, italienische, aber alle auch mit deutscher Beschriftung und dort ist nicht mehr oder weniger los als woanders in Leipzig.
Das Problem ist nicht die Nationalität sondern schlicht und einfach welche Pespektive die Leute haben und ob sie überhaupt eine haben.

https://www.youtube.com/watch?v=T6Zo1cwNw5A

Wobei ich mich dem Beitrag so nicht anschließen kann.

Hohlfrucht 14 Komm-Experte - 2692 - 7. September 2015 - 22:00 #

Dann gefällt dir bestimmt auch die Wanheimerstraße in Duisburg Hochfeld. Am besten nach 22 Uhr besuchen.

Jonas -ZG- 17 Shapeshifter - - 7115 - 7. September 2015 - 23:58 #

Werde ich mal machen, aber denke so schnell komme ich nicht in die Ecke. Laut Google wird die derzeit saniert, finde ich schön das der Soli auch im Ruhrgebiet ankommt.

SirCartman 14 Komm-Experte - P - 2119 - 8. September 2015 - 8:26 #

Ich hab in Hochfeld 4 Jahre gewohnt und ging ins McFit. Bin dort häufig Abends (und auch Nachts) gelaufen. Die Bus/Straßenbahnverbindung hat häufig nur so halb gepasst. Worauf hatte ich da achten sollen?

Dominius 17 Shapeshifter - P - 7006 - 8. September 2015 - 2:10 #

Ich habe mal ein paar Nächte in der Eisenbahnstraße verbacht und - war sehr unspektakulär. Aber es gibt überall Falafel und für mich als Veganer ist sowas halt praktisch - aber da wäre Leipzig eh praktisch.

Weiß auch nicht, was da so gefährlich war.

Ich bin auch ab und an mal in Kreuzberg oder Neukölln (auch alleine und nachts) und dunno, vielleicht bin ich immer nur an den falschen Ecken, wo nichts passiert ;).

Viktor Lustig 15 Kenner - P - 2902 - 8. September 2015 - 0:55 #

Hey Hohlfrucht, Grüße aus dem südlich von Duisburg gelegenen Düsseldort. Hier gibt es auch mehrere Viertel, dir praktisch fest in ausländischer Hand sind; Oberkassel, Niederkassel, und Teile der Innenstadt. Diese Ausländet sind Japaner, und die integrieren sich null in die deutsche Gesellschaft; Es gibt die japanische Schule, nur für japanische Schüler, einen japanischen Kindergärten , reine japanische Wohnviertel wo kein Deutscher lebt. Die meisten Japaner lernen nie unsere Sprache, ach ja, einen japanischen Tempel gibt es auch. Und was machen die Deutschen? Die passen sich an; Apotheken hängen ihre Angebote auf Japanisch aus, so wie die Bäcker und Feinkostläden. Und die deutschen Schüler haben dort an ihren Schulen Angebote Japanisch zu lernen, und diese nehmen sie sogar gerne an! Und alle erfreuen sich an den Japanischen Restaurants in der Stadt, und am Japan Feuerwerk. Ach ja, rein japanische Läden gibt es auch, die überhaupt keine deutschsprachige Auslage haben.

Und jetzt mal kurz innehalten; Wenm man an meinem Text Japan und die Japaner sagen wir mal mit Türken und Türkei, oder auch Araber austauscht, was wäre es dann für ein Geschrei; Mieses Viertel, da darf man ja deine eigene Sprache sprechen, die Integrieren sich nicht, die haben sogar ihre eigen Moschee und eigne Schulen!

Wie gesagt, Japaner integrieren sich überhaupt nicht, sie haben eine Paralellgesellschaft aufgebaut, die wir bei anderen Völkerm nicht tolerieren. Warum messen wir da mit zweierlei Maß? Mit den Chinesen ist es im Übrigen dasselbe...

blobblond 19 Megatalent - 17845 - 8. September 2015 - 6:01 #

Vielleicht liegt es an der unterschiedlichen Mentalitäten von Asiaten und Moslems.

Während die eine Gruppe eher zu Gewalt neigt, neigt die andere Gruppe eher zur zurückhaltung.

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/duisburger-problemviertel-merkel-und-die-leiden-von-marxloh-13768738.html

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/no-go-area-duisburg-marxloh-wo-kinder-auf-autos-trampeln/12207662.html

McSpain 21 Motivator - 27097 - 8. September 2015 - 8:35 #

Du argumentierst Rassen und Kulturgenetik an dem Beispiel von einem (!) Problemviertel. Wie man im Pott sagen würde: Ja, neeee, is klar.

Viktor hat schon recht. Japaner sind introvertierter und Südländer extrovertierter. Ändert aber nichts daran was er über Integration und Anpassung gesagt hat. Da sind Vorurteile und "Passt zu mir/uns vs. Passt nicht zu mir/uns" die obersten Gründe.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29541 - 8. September 2015 - 10:07 #

Es gibt "besorgte Bürger", die sich den Japanern deutlich näher fühlen auch abseits der Introvertiertheit: Nicht wenige Japaner sind leider (zurückhaltende und introvertierte..) Rassisten, da fühlt man sich halt heimisch. Eine japanische Bekannte beschwert sich, dass es auf deutschen Ämtern keinen Übersetzer für sie gibt, kann ja nicht sein, dass sie nach zehn Jahren in Deutschland immer noch gezwungen wird Deutsch zu sprechen. Und sie beschwert sich über die viel zu luxuriösen Geldleistungen für Ausländer, bezog selbst aber fast ihren gesamten Aufenthalt in Deutschland über ALG II und jammerte dass das zum Leben nicht reicht. Ich verstehe diese Mentalität einfach nicht. Aber ich sehe, dass die Rechten offenbar sowohl in Deutschland als auch in Japan ähnlich verquer und unlogisch denken.

McSpain 21 Motivator - 27097 - 8. September 2015 - 10:46 #

Klar. Die japanische Kulturgeschichte ist da eine sehr in sich Geschlossene. Aber das führt jetzt weit weg vom Thema.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29541 - 8. September 2015 - 10:58 #

Wenn du wüsstest, was für Zeug sie bei Facebook postet, das ist schon sehr nah an der Diskussion hier. Asyl abschaffen, Ausländer raus (außer Japaner, die haben schon im WW2 geholfen, die sind gut), ALG II für alle (außer sie und ihren Mann) abschaffen, Flüchtlinge ohne Deutschkenntnisse ausweisen. Von einer, die selbst kein Deutsch kann und in Deutschland aus sozialen Kassen lebt. Das ist genauso krank wie das was in den Hirnen vieler deutscher "besorger Bürger" abgeht.

Wunderheiler 19 Megatalent - 19842 - 10. September 2015 - 11:14 #

Dem ersten würde sich ja leicht Abhilfe verschaffen lassen, indem du die Links zu ihren Aussagen posten würdest :)

Disteldrop 13 Koop-Gamer - P - 1625 - 8. September 2015 - 8:51 #

Ach übrigens, die Wiege der Menscheit ist Afrika. Wir alle stammen aus Afrika ab. Und wem es nicht passt dass Menschen in Deutschland Hilfe suchen, der sollte sich mal Gedanken drum machen wieso das so ist.
Es ist krass wie mit Menschen umgegangen wird.

McSpain 21 Motivator - 27097 - 7. September 2015 - 21:09 #

Was Jonesy sagt. Schau dir manche Dörfer in Ostdeutschland an mit hoher Arbeitslosenquote völlig ohne Multikulti. Da darf man Korrelationen nicht mit Kausalitäten verwechseln. Es gibt genug viertel mit hohem "MultiKulti" die aber Sozial besser stehen und das klappt super. Gehe in eine Universitätsstadt bspw. Problemzonen sind Problemzonen ja. Aber nicht zwangsläufig wegen der Ausländer und Kulturkonflikte dort.

Hohlfrucht 14 Komm-Experte - 2692 - 7. September 2015 - 21:32 #

Ich weiß nicht wie es sich in einem Dorf in Ostdeutschland lebt. Und ich will mir auch nicht anmaßen mir vorstellen zu können wie es sich dort wohl lebt. Ich weiß nur, dass mich keine Zehn Pferde mehr nach Duisburg zurück kriegen und das liegt zu einem Großteil an den netten Mitbürgern mit türkischem Migrationshintergrund auf die ich dort getroffen bin.

McSpain 21 Motivator - 27097 - 7. September 2015 - 21:49 #

Und daher masst du dir an Multi-Kulti als ganzes Bewerten zu können? Also ich hab schon in Gegenden gelebt wo ich mit ziemlich vielen Steuerberatern aus Münster im Krach lag. Spricht jetzt auch nicht gegen Steuerberater oder das Münsterland. Daher vielleicht persönliche Erfahrungen als das verbuchen was sie sind und dann in einem großen Rahmen einbetten und querverbinden.

Stonecutter 19 Megatalent - - 15510 - 7. September 2015 - 21:45 #

Hab 30 Jahre in so einer Gegend gelebt. Also, lass uns über Multikulti reden. Was willst du wissen?

Disteldrop 13 Koop-Gamer - P - 1625 - 8. September 2015 - 9:00 #

Wenn man auf Menschen offen zugeht, kriegt so viel tausendmal mehr zurück als mit Vorurteilen. Oft genügt auch schon ein Lächeln.

Pitzilla 18 Doppel-Voter - - 11214 - 7. September 2015 - 21:38 #

", die Mehrheit in der Gesellschaft ist braun. Das sind Assis."

Du gehörst selbstverständlich zur rühmlichen Minderheit? Im Ernst: Denkst Du nach, bevor Du hier postest? Kannst Du Deine Aussage belegen? Oder ist das nur Deine Meinung, die Du hier als Fakt darstellt.

Du hat also offensichtlich keine Charakter, oder? Denn dann braucht man nach Deinem Post ja nicht schlecht über andere Menschen zu reden und zu behaupten, die Mehrheit der Gesellschaft sind braun und damit "Assis" ist schlecht über andere zu reden.

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 11885 - 7. September 2015 - 21:45 #

Sein Beitrag war doch Satire?

Pitzilla 18 Doppel-Voter - - 11214 - 7. September 2015 - 23:23 #

Könnte natürlich sein, kann man heutzutage in den Weiten des Internets leider nicht mehr einfach so von ausgehen.

Disteldrop 13 Koop-Gamer - P - 1625 - 8. September 2015 - 9:08 #

Ach was regst Du Dich auf. Ich bin halt kein Ja-Sager.
"Komische Leute gibts hier, aber die gibts überall", denke ich wenn ich so manchen Kommentar von einigen Leuten hier lese.
Aber ich hab auch nix anderes erwartet. Ihr mit Euren Vorurteilen.

blobblond 19 Megatalent - 17845 - 8. September 2015 - 9:05 #

Bei Til Schweiger ist es nur PR.
Auch beim Thema Flüchtlinge geht es dem lieben Til ums Geld, nächstenliebe ist eher zweitrangig.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73802 - 8. September 2015 - 9:06 #

Die Unterstellung finde ich jetzt aber weit aus dem Fenster gelehnt...

blobblond 19 Megatalent - 17845 - 8. September 2015 - 9:19 #

Naja es gibt dazu ein paar Aussagen seiner "Partner".

""Ich gebe zu, anfangs dachte ich an ein Flüchtlingsheim, weil sich damit Geld verdienen lässt", gesteht Karras im "Mopo"-Interview ein. Doch dann habe bei ihm - "auch dank Til" - ein "Wertewandel" stattgefunden. Plötzlich steht hinter der Idee also reiner Altruismus? "
http://www.stern.de/panorama/gesellschaft/til-schweiger--bodyguard-wehrt-sich-gegen-vorwuerfe-zum-fluechtlingsheim---stern-nicht-widersprochen-6426148.html
http://www.spiegel.de/panorama/leute/till-schweiger-partner-fuer-geplantes-fluechtlingsheim-will-wohl-verkaufen-a-1049229.html

DomKing 18 Doppel-Voter - 9347 - 8. September 2015 - 9:21 #

Naja, es ist also weniger Til Schweiger, sondern eher seine windigen Partner.

McSpain 21 Motivator - 27097 - 8. September 2015 - 10:50 #

Ich bastel mal einen "Differenzieren!" Skript für dich. ;)

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73802 - 8. September 2015 - 11:03 #

Aha. Also irgendein Partner spricht da nur von sich, aber der Schweiger war's? Interessante Sichtweise.

ganga Community-Moderator - P - 15736 - 8. September 2015 - 9:14 #

Du hast ja einen sehr genauen Einblick in die Denkweise von Herrn Schweiger.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9347 - 7. September 2015 - 15:25 #

Nette Idee, würden die Spenden nicht an ProAsyl gehen. Da gibt es weitaus bessere Organisationen, denen man das Geld spenden könnte.

Pomme 16 Übertalent - P - 5995 - 7. September 2015 - 15:35 #

Welche Organisationen empfiehlst du denn so für Spenden?

DomKing 18 Doppel-Voter - 9347 - 7. September 2015 - 15:40 #

Direkt der UNO-Flüchtlingshilfe, die Organisationen von Aktion-Deutschland-Hilft, Ärzte ohne Grenzen, DRK oder einfach mal vor Ort gucken, wer dort Spenden braucht.

Klabauter 10 Kommunikator - P - 380 - 7. September 2015 - 17:28 #

Worin besteht bei Pro Asyl denn das Problem, wenn man fragen darf?

DomKing 18 Doppel-Voter - 9347 - 7. September 2015 - 17:43 #

Es ist eine Lobbyorganisation. Mit allen Vor- und Nachteilen. Wenn man Flüchtlingen direkt helfen will, gibt es meiner Meinung nach, bessere Anlaufstellen, nämlich jene, die vor Ort helfen.

Mal davon abgesehen unterstützt man damit auch jegliche Meinung von Pro Asyl. Wenn man dem zustimmt gerne, mir sind sie dann doch zu einseitig. Eben eine Lobbyorganisation.

RoT 17 Shapeshifter - 8691 - 7. September 2015 - 20:47 #

wenn du zusätzlich noch kurz erläutern kannst für wen die lobbyarbeit machen, würde das vielleicht eine kleine recherche meinerseits sparen :)

DomKing 18 Doppel-Voter - 9347 - 8. September 2015 - 8:35 #

Ich denke du schaffst das schon, auf deren Webseite zu gehen und dir die Themen und Positionen durchzulesen.

Stonecutter 19 Megatalent - - 15510 - 7. September 2015 - 16:39 #

Es gibt ja dieses Spendensiegel, Jörg postet den link immer zur Weihnachtsspendenaktion, da hast du eine schön lange Liste.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 21292 - 7. September 2015 - 17:28 #

Gehen die Einnahmen durch "Schrei nach Liebe" nicht auch an ProAsyl? Wenn eine Band wie "Die Ärzte" sich für diese Organisation entscheidet, würde ich mal denken, dass diese nicht so schlecht sein kann.

McSpain 21 Motivator - 27097 - 7. September 2015 - 17:33 #

Gehen sie. Was das Problem ist weiß ich nicht. Aber ich weiß generell das Spendenorganisationen immer sehr kritisch gesehen werden und da schnell nach Haaren in der Suppe gesucht wird. Als ich vor dem frisch gebauten HQ von WorldVision stand z.b. habe ich auch eher skeptisch geschaut. ;)

Vidar 18 Doppel-Voter - 12372 - 7. September 2015 - 17:47 #

Gibts da nen speziellen Grund?
Mein würde das Geld auch eher zu Aktion Deutschland hilft geben aber Geld sollte doch bei ProAsyl auch ankommen. Kommt sogar evtl eher an ^^
Edit: okay hab die obere erklärung gesehen.

Dominius 17 Shapeshifter - P - 7006 - 8. September 2015 - 2:10 #

Die sind schon okay.

Und im Gegensatz zu so riesigen Organisationen wäre ich recht sicher, dass dort nicht so mega viel Geld in der Verwaltung versickert.

Wer kann, kann aber mal direkt vor Ort schauen, ob da was möglich ist, faktisch gibt es in jeder deutschen Großstadt da mindestens eine Anlaufstelle.

Mädchen 16 Übertalent - 4527 - 7. September 2015 - 16:08 #

Schöne Aktion. Auch, um ein Zeichen zu setzen, das längst nicht alle Deutschen/Europäer Angst oder Hass gegenüber Fremden empfinden.

Aber wenn ich hier so einige herablassende und populistische Platitüden lese, wird mir schlecht.

Jussylein 12 Trollwächter - 951 - 7. September 2015 - 16:14 #

nein danke spende nichts!

Stonecutter 19 Megatalent - - 15510 - 7. September 2015 - 16:37 #

Zu spät, deine Wortspende hier ist bereits angekommen.

Sindbadius 10 Kommunikator - 546 - 7. September 2015 - 16:41 #

https://www.youtube.com/watch?v=0Q4SaUJ7KYI

Ich kann Buschkowsky nur zustimmen.

Harald Fränkel Freier Redakteur - 6444 - 7. September 2015 - 16:52 #

Schöne Aktion. Hätte mich aber ehrlich gesagt auch über eine kleine News gefreut, als ich schon vor Monaten etwas Ähnliches gemacht und eine News angeregt habe. Da bestanden aber eventuell Bedenken wegen "gewerblicher" Hintergründe, weil ich eine Firma als Unterstützer hatte. Sehr schade trotzdem.

Stonecutter 19 Megatalent - - 15510 - 7. September 2015 - 17:01 #

Wenn du mal wieder sowas machst, würd ich mich über ne zeitnahe News oder zumindest eine Forumsmeldung freuen! Erstmal wünsch ich dir gute Besserung!

Harald Fränkel Freier Redakteur - 6444 - 7. September 2015 - 17:17 #

Danke!

McSpain 21 Motivator - 27097 - 7. September 2015 - 17:09 #

Sorry, hab ich leider nichts von mitbekommen. Die Aktion habe ich auf Twitter aufgeschnappt bzw. wurde angesprochen. War keine persönliche Sache in Bezug auf dich. :/

Harald Fränkel Freier Redakteur - 6444 - 7. September 2015 - 17:20 #

Nichts gegen dich! Es ist halt so, dass damals sogar Pressemitteilungen an alle Gamingseiten rausgingen, mehrfach sogar zu verschiedenen Spendenzwecken. Unter anderem für die Uno-Flüchtlingshilfe. Ich glaub, genau eine Seite hat berichtet. Aber vielleicht war das Thema damals noch nicht salonfähig genug. GG hab ich extra noch persönlich angetextet, weil ich hoffte, wegen unserer gemeinsamen Vergangenheit würde was gehen. War aber nix, warum auch immer. Das enttäuscht mich halt persönlich sehr. Dass jetzt allgemein was geht, ist ja trotzdem klasse.

McSpain 21 Motivator - 27097 - 7. September 2015 - 17:28 #

Mein Newsvorschlag hat auch auch seit einer Woche niemand aufgenommen und war schon auf die Löschhalde verschwunden. Ich denke viele Magazine wollen die Debatte nicht. Warum sieht man ja auch in Auszügen hier. Besagte Aktion hat sich eben mehr über Social-Media verbreitet. Aber fangen wir nicht über Netzwerke und so weiter an. Schrieb mich bei sowas nächstes mal an. ;)

Und ja. Die Dämme der öffentlichen Wahrnehmung haben sich letzte Woche schlagartig geändert. Zum Glück eben auch weg von der Ost-Bürger-Bashing hin zur Hilfe im Vordergrund. Allein wie schwer es vor einigen Wochen noch war Ansprechpartner zu finden für Flüchtlingshilfe vor Ort. So langsam entstehen die Strukturen. Leider, Leider auch hier nur aus der Not und der Zivilcourage nicht irgendwie vorbereitet oder organisiert. :/

Harald Fränkel Freier Redakteur - 6444 - 7. September 2015 - 17:50 #

"Ich denke viele Magazine wollen die Debatte nicht."

Noja, ich dachte, wenn's um eine gute Sache geht, könnte man mal die Arschbacken zusammenkneifen, aber ich bin wahrscheinlich einfach zu naiv. ;)

steever 16 Übertalent - P - 5090 - 7. September 2015 - 19:09 #

Schön dich zu lesen und alles Gute weiterhin! :)

Disteldrop 13 Koop-Gamer - P - 1625 - 7. September 2015 - 16:58 #

Echt schön dass es noch liebe Menschen gibt.

Age 19 Megatalent - P - 13978 - 7. September 2015 - 17:00 #

Danke für die News, endlich konnte ich meine GG-Blockliste wieder um eine handvoll besorgter Gamer erweitern. \o/

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3240 - 7. September 2015 - 17:08 #

Ich weiß schon, warum politische Themen in vielen Foren tabu sind. Ich tippe mal auf 500 blutige Kommentare in den nächsten 2 Tagen. ;)

Jonas -ZG- 17 Shapeshifter - - 7115 - 7. September 2015 - 17:15 #

Ach ich glaube an das Gute in den Gamer und schätze die Zahl der "besorgten Gamer" doch eher als gering ein. Die paar "besorgten Gamer" sollte man mit der geballten Rhetorik von der GG-Community schnell den Wind aus ihren "besorgten" Segeln nehmen können.

DocRock 13 Koop-Gamer - 1216 - 7. September 2015 - 17:36 #

Oder es sind einfach mal die, die nicht nur nach dem 0/1 Schema leben. Die flüchtlinge kosten dieses Jahr den Bund schon mehr, als er die Gemeinden im gesamten Bereich Bildung entlastet hat (http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2014/11/2014-11-25-gesamthaushalt-2015.html). Die gesparte Summe aus dem Betreuungsgeld geht auch nicht in die Kita, sondern in den Bundeshaushalt. Dieses Jahr, kein Ding. Werden wir schon hinkriegen.

Aber in 5 Jahren?

in 10?

Wo ist denn der langfristige Plan dabei? Aber klar, es ist deutlich einfacher alle als Nazis zu beschimpfen, die gerne wissen möchten wie es langfristig funktionieren soll. Machen Jugendhelden a la Joko und Klaas auch so vor.

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 11885 - 7. September 2015 - 17:41 #

Die Debatte vermisse ich auch, im Ausland gibt es auch viele kritische Stimmen, bei uns ist das tabuisiert. Da hat man das Gefühl für jeden kritischen Gedanken gleich mit den Vollpfosten gleich gesetzt zu werden, die Heime anzünden.

Jonas -ZG- 17 Shapeshifter - - 7115 - 7. September 2015 - 18:18 #

Ist doch nicht tabuisiert. Das bisher von der Regierung wenig bis null kam ist offensichtlich, aber was können die Flüchtlinge dafür?
Und das Thema kosten ist lächerlich. Deutschland hatte neben der Wiedervereinigung 89-92 3,1 Millionen Spätaussiedler und Flüchtlinge aufgenommen. Die jetzigen Zahlen sind ein Witz, die Kosten dafür lächerlich.

Deutschland schrumpft, Deutschland hat Platz. Auf langer Sicht sind die Flüchtlinge für Deutschland eine Win-Win Situation. Wer das nicht sehen will und weiter auf besorgt macht ist für mich ein Nazi. ;)

furzklemmer 15 Kenner - 3118 - 7. September 2015 - 18:23 #

Wow, danke für den letzten Satz. Was sind dann die Nazis für dich? Also die von 1939-1945? „;)“

Jonas -ZG- 17 Shapeshifter - - 7115 - 7. September 2015 - 18:26 #

Nazis. Ich lasse das Neo für die heutige Nazigeneration weg. Die He­r­an­ge­hens­wei­se der früheren Nazis und der heutigen unterscheidet sich nicht wirklich.

McSpain 21 Motivator - 27097 - 7. September 2015 - 18:27 #

Nein. Nationalsozialsten sind das nicht. Rassisten, Nationalisten und verängstigte Konservative größtenteils. Und halt Nationalkapitalisten. Napis also.

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 11885 - 7. September 2015 - 18:35 #

Dein letzter Satz verbietet eigentlich jegliche Antwort, aber 1. ist deine Zahl viel zu hoch, das ist die Gesamtzahl aller Flüchtlinge seit 1953, nicht, was in den paar Jahren zusammengekommen ist. Der Höchststand waren etwas über 400.000 Anträge im Jahr 1992, woraufhin das Gesetz verändert wurde. 2. Der Großteil kam aus Osteuropa; die heutigen arabisch geprägten Muslime oder Nordafrikaner stellen eine völlig andere Herausforderung in Sachen Integration dar. Die Analphabeten-Quote wird auf 25% geschätzt, ähnlich die Zahl von PTSD-Opfern. Das kann man nicht so einfach vergleichen, schon gar nicht mit der Wiedervereinigung. Das Kostenproblem ist eher zweitrangig, ich sehe da die kommenden sozialen Probleme deutlich stärker.

McSpain 21 Motivator - 27097 - 7. September 2015 - 18:42 #

Wie oben schon: Quellen für deine Statistiken?
"Die Analphabeten-Quote wird auf 25% geschätzt, ähnlich die Zahl von PTSD-Opfern." Dem entgegen steht, dass Syrien kein dritte Welt Land war und durch die hohen Preise der Schleuser primär die Mittel und Oberschicht des Landes überhaupt erst hier ankommt. Sicher das die Analphabeten nicht Kinder sind die man ein Politiker von der Schulpflicht befreien will? Natürlich werden die Probleme stärker. Aber ich dachte immer "an Herausforderungen wächst man". Dann lass dieses Land und die Gesellschaft doch daran wachsen zu lernen auch Kulturen die fremder als Polen sind einzugewöhnen. ;) Vielleicht lernen beide Seiten am Ende noch was. (Und bitte nicht eine Integration fordern die nur eine Bringschuld in die eine Richtung will)

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 11885 - 7. September 2015 - 18:58 #

Habe das diversen Artikeln entnommen, die ich in den letzten Tagen gelesen habe, daher immer schwer gleich zu verlinken. Finde den noch spontan, der ganz interessant ist. Paar Zahlen habe ich oben noch nachgereicht.

http://www.sueddeutsche.de/politik/debatte-um-integration-de-maizire-will-grundgesetz-wegen-fluechtlingen-aendern-1.2631546

McSpain 21 Motivator - 27097 - 7. September 2015 - 19:20 #

Sorry wenn ich bei dem Versuch der GroKo das Grundgesetz ändern zu wollen meine Zweifel bekommen. Zudem zeigt sich natürlich eine Ängsliche Haltung in Sachen Zuwanderung und Asyl wenn du dich auf Aussagen des Innenministeriums berufst dessen Aufgabe es ist sich ausschließlich mit der inneren Sicherheit zu beschäftigen. Da kannst du ja auch gleich einen Möhrenzüchter nach seiner Meinung über Kaninchen fragen.

Da du doch gerne Hinterfragen willst und komplexer Denken: Was sagen den die Minister und Verantworlichen für Zuwanderung und Integration vom BMI? Die sind für mich die ersten die ich Frage bevor ich mich darüber wundere das mir ein Innenminister ausnahmsweise (haha) mal Angst machen will.

Edit: Ich stelle mit Erschütterung und traurigem Bedauern fest, dass die BMI dem Inneren unterstellt ist. Ich gehe traurig den Kopf schüttelt von dannen und wundere mich nicht über die "Besorgtheit" im Lande.

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 11885 - 7. September 2015 - 21:44 #

Es ist doch schon denkwürdig, dass unser Innenminister auch offensichtlich mit einer Einschätzung der Lage überfordert ist. Ordentlich reflektiert hat das Vorgehen demzufolge niemand unter den Verantwortlichen.

McSpain 21 Motivator - 27097 - 7. September 2015 - 21:46 #

"Das Vorgehen" durch "Die Arbeit der letzten 10 Jahre" ersetzten und ich kann dir in einem Punkt sogar teilweise zustimmen.

Jonas -ZG- 17 Shapeshifter - - 7115 - 7. September 2015 - 18:43 #

Die 3,1 Millionen waren nur der Zeitraum 88-93, aber ja ich habe 88 und 93 unterschlagen.
Ich rede auch nicht nur von Asylanträgen sondern der tätsächlichen Zuwanderung.
Und warum sollte es bei arabischen/Nordafrikanischen Muslimen eine andere Herausforderung oder Integration sein als die damaligen Gastarbeiter aus der Türkei? Zwischen 69-73 kamen 3,4 Millionen Gastarbeiter nach Deutschland überwiegend aus der Türkei die ja ebenfalls den Islam als Glauben haben.

Dir empfehle ich den Film Almanya - Willkommen in Deutschland.

Punisher 19 Megatalent - P - 14241 - 7. September 2015 - 18:27 #

Ich glaube gegen eine vernünftige Debatte mit Argumenten hat keiner was, nur leider sind die wirklich fundierten Kritiken sehr dünn oder - wie leider oft auf Facebook gesehen - nehmen sich dann Teilaspekte raus, um ihren Punkt zu untermauern.

Herr Gysi hat das in einer Fragestunde mal schön auf den Punkte gebracht, als er einen fragenden zurückfragte, ob er denn der Meinung wäre, das Geld würde TATSÄCHLICH in die Bildung/Krankenversorgung/Sozialleistungen investiert, wenn nicht für die Flüchtlinge. Ausserdem ist das nach wie vor etwas zu kurz gedacht, speziell bei diesem Argument, denn die Geflohenen werden früher oder später Steuerzahler (zumindest ein Teil davon) und als solche auch wieder zur Gemeinschaft beitragen.

Stonecutter 19 Megatalent - - 15510 - 7. September 2015 - 18:45 #

Der Punkt ist, DocRocks Argumentation ist genauso unmenschlich wie die Frage, ob für fünf Monate Lebensverlängerung für nen Krebspatienten dem Steuerzahler sechsstellige Eurosummen zumutbar sind. Da kann der Patient noch soviele Abgaben in seinem Leben in den Steuertopf gesteckt haben, am Ende geht sich da keine Null aus.

Niemand verlangt oder erwartet, dass die Deutschen/Europäer die Flüchtlingsproblematik alleine lösen. Aber wir dürfen uns nicht drauf ausreden, dass Hilfe Geld kostet.

Punisher 19 Megatalent - P - 14241 - 7. September 2015 - 21:24 #

Über die Menschlichkeit der Argumentation brauchen wir gar nicht reden. Aber zumindest Fakten anstelle von Halbwahrheiten als DiskussionsGRUNDLAGE wären halt eine Sache, die die Diskussion soweit zulassen würde, dass man als nächstes auch mal über Menschlichkeit reden kann. Wenns aber gleich mit selektiver Wahrnehmung und schlicht nicht belegbaren Argumenten losgeht werden wir da gar nicht ankommen, weil die Diskussion von vorne herein schwachsinnig ist. Das fängt aber ja schon beim Vokabular an - mit jemandem der behauptet, Deutschland werde mit Islam-Anhängern "überflutet" braucht man gar nicht reden, weil er schlicht schon die Bedeutung dieses einfachen Wortes nicht versteht - mit so jemandem muss ich doch gar nicht über ethische Fragen diskutieren.

DocRock 13 Koop-Gamer - 1216 - 8. September 2015 - 12:11 #

So funktioniert das aber nicht in der echten Welt. Das sind theoretische Argumente, die vielleicht bei Star Trek funktionieren. Geld ist ein endlicher Betrag, der halt nur bis zu 100% ohne Schulden verteilt werden kann. was jst denn noch alles unmenschlich? Obdachlose auf der Straße? Der an Krebs sterbende Verwandte, weil nicht unendlich viel Geld in die Krebsforschung geht? Der Hartz 4 Empfänger, der keine Chance erhält da kein Geld für seine Weiterbildung da ist? Alte Menschen, die in Pflegeheimen dahinsiechen?

Jetzt sind die Flüchtlinge gerade mal das Hauptthema. Dadurch fällt dann für alle anderen weniger ab. Wäre doch mal interessant zu wissen, wie es weitergehen soll. Alle die wollen, kommen jetzt nach Deutschland während sich alle anderen Länder fein raushalten? Dann sind in 10 Jahren dann etwa 15-20% von Deutschland Syrer? Oder wie ist das geplant?

Was mich ankotzt ist, dass man diese Frage einfach nicht stellen darf. Sieht man ja hier in den Reaktionen auch zur Genüge. Alles ab CDU sind Nazis etc., das ist schön einfach. Da muss man auch nicht zuviel denken.

McSpain 21 Motivator - 27097 - 8. September 2015 - 12:18 #

Sorry, aber Geld ist keine endliche Ressource sondern auch nur ein gesamtgesellschaftliches Konstrukt.

"Dann sind in 10 Jahren dann etwa 15-20% von Deutschland Syrer? Oder wie ist das geplant?"
Du rechnest mit 16 Millionen Syrern in Deutschland? Es gab vor 2 Jahren gerade mal 22,85 Millionen Syrier in Syrien. Ergo 70% aller Syrier landen bei uns? Was für komische Vorstellungen manche haben. Und selbst wenn alle Syrierer dieser Erde bei uns ankommen, dann sind würden sie rein theoretisch 28% der Bevölkerung ausmachen. Knapp über ein viertel. Oha. Ja. Wirklich nicht auszudenken. Und dann? Und dann? *stimmungsvolledramamusik*

Defacto geht es nicht darum bestimmte Fragen zu verbieten. Aber die dümmsten Fragen die jeglicher Faktengrundlage entbehren (siehe oben) zu beantworten kostet Zeit, Energie und Geld (also endliche Resourcen ;) ) und die fehlt dann evtl. für wichtige Fragen.

Stonecutter 19 Megatalent - - 15510 - 8. September 2015 - 13:38 #

Doch, genau so funktioniert es in der echten Welt, und zwar schon seit es Menschen gibt. Um das zu sehen, muss man sich nur mit unserer Geschichte auseinandersetzen. Die Syrer haben das flüchten nicht erfunden, und in den letzten 120 Jahren ist noch keine Gesellschaft untergegangen, weil sie sich für Flüchtlinge geöffnet hat. Im Gegenteil, Deutschland hat im letzten Jahrhundert von Zuwanderung stark profitiert, Wirtschaftsflüchtlinge und Gastarbeiter haben ihren Anteil an der heutigen wirtschaftlichen Stärke Deutschlands erbracht.

Du kannst alles hinterfragen, was du willst. Wenn du irgendwelche Dystopien an die Wand malst, mit Argumenten, die schon unzählige Male durch die Realität ausgehebelt wurden, und seit Jahrzehnten den gleichen Zweck haben, nämlich Neid zu schüren, werde ich auch weiterhin widersprechen.

Klabauter 10 Kommunikator - P - 380 - 7. September 2015 - 17:51 #

Wenn man beim Punkt "weiter denken" ist; wo kommen die Steuereinnahmen denn her? Unter anderem von Sig Sauer, Heckler&Koch, Krauss Maffei Wegmann, EADS und wie sie alle heißen...(mit EADS Material wird übrigens gerade im Jemen bombardiert)
Wenn also z.T. mit dem Elend/Leid in der Welt Geld verdient und Steuern generiert werden, kann man das ja durchaus humanitär einsetzen.

Langfristiger Plan wäre also eher: keine Konfliktbeteiligung und politische Konfliktprävention, dann müsste man auch nicht so viel bezahlen.

McSpain 21 Motivator - 27097 - 7. September 2015 - 17:54 #

Zudem generieren Migranten sehr schnell Gewinne für den Start und stärken das Sozialsystem. Wie überall müsste man aber investieren um Gewinne zu bekommen. Invetsieren um schnell Anträge zu bearbeiten und die Menschen einzugliedern. Und langfristig haben wir nur Vorteile.

Z.b. Könnte Sachsen, wenn die Migration so wie aktuell noch 20 Jahre weitergeht wieder auf den Bevölkerungsstand von 1990 kommen.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12372 - 7. September 2015 - 18:09 #

Keine Konfliktbeteiligung hat uns eigentlich erst in diese Situation gebracht. EU/Nato haben 3 Jahre zugeschaut wie erst Assad Kriegsverbrechen am eigenen Volk begeht und danach wars die IS. Hätte man mal gemacht, und wenn es nur zum Schutz der Zivilbevölkerung gewesen wäre, wäre es vielleicht(!) nicht so arg.
Konfliktprävention hilft auch nichts wenn der Konflikt im Gange ist oder Parteien involviert sind die nicht zu Gesprächen bereit sind.^^

Klabauter 10 Kommunikator - P - 380 - 7. September 2015 - 18:27 #

Achso, und wer hat Assad (Senior) die Komponenten für Giftgas verkauft? Evtl. waren das deutsche Firmen?!
Warum ist Assad noch da? Vmtl. weil ein nicht unerheblicher Teil der Bevölkerung mehr Angst vor den Rebellen hat?!
Woher kommt der IS? Evtl. haben CIA, Saudi-Arabien und die Türkei ihre Finger zumindest mit im Spiel?!

Also Konfliktprävention wäre "Verbündete" zu kritisieren, und nicht z.B. Waffen in den Nordirak zu schicken.
Militärische Interventionen der letzten Jahre haben praktisch nie zur Konfliktbeilegung geführt, sondern fast immer zur Ausweitung desselben.
Ich frage mich also wie man, wenn man Lybien, Irak und Afghanistan "mitbekommen" hat, wie man ernsthaft für Syrien ein militärisches Eingreifen fordern kann? Solche Konflikte lassen sich nur durch politischen Druck (auf Russland, USA, Saudi-Arabien, Iran und Türkei in diesem Fall) lösen.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12372 - 8. September 2015 - 9:37 #

Assad ist noch da weil Russland und China es wollten.
Wer Waffen verkauft hat, wie die IS entstanden ist, ist scheiß egal man hätte einschreiten müssen.

Wie ist letztlich egal. Ich sprach vom Schütz der Zivilisten, hat man da irgendwas großartig gemacht? nein.
Höchstens mal paar Blauhelme runtergeschickt wenn Giftgas hochgegangen ist, die Bevölkerung wurde allein gelassen. Wundert mich eh das es so lange gedauert hat bis sie ihr Land verlassen haben.

Und Politischer Drück löst gar nichts wenn der Konflikt schon zu weit fortgeschritten ist, da es in diesem Fall die Konfliktparteien gar nicht interessiert. Denn Druck auf Assad hat man zb durchaus aufgeübt, schränkte ihn aber nicht wirklich ein.

Den Krieg da unten hätte man sicherlich auch anders verhindern können bzw verhindern können das er so eskaliert, aber auch da hätte man drastisch Einschreiten müssen (meine da nicht militärisch)... was man nicht getan hat.

Klabauter 10 Kommunikator - P - 380 - 8. September 2015 - 11:54 #

Achja, wieso ist egal wie der IS (/ISIS) entstanden ist? Wenn man immerzu die selbst (/von Verbündeten) gelegten Feuer löscht, stellt das die gemeinsamen Werte nicht ziemlich in Frage?

Mal so nebenbei: Assad schützt auch Zivilisten. Und ohne Rückhalt eines großen Teils der Bevölkerung/Eliten wäre er schon lange Weg vom Fenster egal was Russen oder Chinesen wollen. Und ohne diesen zweifelsfrei skrupellosen Diktator beschönigen zu wollen: den Syrern ging es vor dem vom Westen und Saudi-Arabien/Bahrain/Türkei angezettelten Bürgerkrieg vergleichsweise (Region) gut.
Das Assad durchaus kompromissbereit ist, zeigte bspw. wie schnell er das Giftgas herausrückte (der Einsatz desselben geht nach Recherchen von Seymour Hersh übrigens auf das Konto der "Rebellen")
Das die Russen/Iran ihre Verbündeten nicht einfach fallen lassen, hat sicher geopolitische Hintergründe und ist eigentlich logisch. Sie sind aber wie man beim Giftgas sah sehr wohl bereit Druck auszuüben um Kompromisse zu schließen. Und daran sieht man auch, dass dieser Konflikt politisch (und nur so) gelöst werden kann.

Man muss nur Kompromisse wollen und das wollen in erster Linie die USA, Saudi-Arabien und der IS nicht (hoffentlich noch)

furzklemmer 15 Kenner - 3118 - 7. September 2015 - 18:16 #

Dein Idealismus in allen Ehren, aber glaubst du ernsthaft, dass es heute im nahen Osten weniger Gewalt gäbe, wenn die weniger mit deutschen, sondern mehr mit russischen, amerikanischen und chinesischen Waffen aufeinander schießen?

Auf moralischer Ebene kann ich deine Haltung nachvollziehen, sehe darin aber keine Problemlösung. Was mich wundert, dass nach wie vor keiner über einen (UN geführten) langfristigen Einsatz von Bodentruppen in Syrien spricht. Aus meiner Sicht das einzige, was mittelfristig helfen könnte.

McSpain 21 Motivator - 27097 - 7. September 2015 - 17:51 #

Die gesparte Summe geht in den Gesamthaushalt weil man die schwarze Null schaffen will. Tabuisierung oder Nazivergleich hin oder her. Aber 0/1 Schema sollte man kritisieren wenn man dann selbst mehr als nur 2 Faktoren addiert.

Die Bundespolitik hat bewusst die Gemeinden mit den Flüchtlingen belastet um das Problem abzuwälzen. Der langfristige Plan liegt daran den Euro schwach und Deutschland wirtschaftlich Auszubauen. Und dann halt noch mal ein paar Banken retten. Falls das mit Griechenland schon vergessen wurde.

Stonecutter 19 Megatalent - - 15510 - 7. September 2015 - 17:56 #

Irgendwie kam mir diese Argumentation bekannt vor, hat nicht lange gedauert, bis ich sie in meiner Bibliothek entdeckt habe:

Dr. Jakob Graf, "Biologie für Oberschule und Gymnasium" Band 4. Jg. 1942, Seite 429:

"Ausgaben für Bildung-Kunst-Forschung in der Provinz Niederschlesien im Jahre 1929: 0,8 Millionen Reichsmark.

Ausgaben für die Erziehung normaler Fürsorgezöglinge: 2,1 Millionen Reichsmark

Ausgaben für die Erziehung Minderwertiger im selben Zeitraum: 2,6 Millionen Reichsmark"

"Für drei Geisteskranke gab man fast soviel aus wie für 6000 Kleinkinder"

usw.

Der Plan ist ganz einfach: Da sind Menschen, die brauchen Hilfe, und wir helfen.

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 11885 - 7. September 2015 - 18:14 #

Bämm! Nazikeule...

McSpain 21 Motivator - 27097 - 7. September 2015 - 18:21 #

Die Argumentation ist im Kern die gleiche. Auch wenn ich nicht zwingend eine Gleichung draus machen würde. Aber eine Korrelation ist in der Angst etwas zu verlieren und dem Bedürfnis nach Abgrenzung schon da.

Jetzt aber bitte weg vom Nazi-Vergleich der nur eskaliert, kay?

Stonecutter 19 Megatalent - - 15510 - 7. September 2015 - 18:29 #

Mitgefühl war jedenfalls nicht seine Stärke, aber ich vermute, du hast Recht, Dr. Graf war ein übler Nazi.

Jussylein 12 Trollwächter - 951 - 7. September 2015 - 21:31 #

genau deswegen, ich sag dass ich das Thema Flüchltinge nicht mehr ertragen kann, und ich bin kein Nazi, aber ich denke wie die CSU und war begeistert dass Herr Seehofer den mut hatte mal die Wahrheit auszusprechen... auf dauer schafft das keine Gesellschaft die ganzen Flüchtlinge aufzunehmen, und Mitleid hab ich mit den wenigstens in Ungarn denn alle wo Merkel merkel , Deutschland Deutschland rufen, sind für mich welche die sonderwünsche haben.. schaut doch mal die Videos an, die Flüchtlinge nicht alle schmeißen die Essenpakete in den Müll und schlagen Polizisten weil sie nicht in ein Zelt wollen sondern gleich in eine Wohnung!!!

und da soll ich spenden? nein sicher nicht.. und ich gehöre nicht zu den Gutmenschen, da ich weiß dass wir alles später bezahlen werden, Steuer werden erhöht, Flüchltings-Soli wird eingeführt, und von welchen Geld von uns!! deswegen hasse ich dieses Thema denn mich macht das Wütend, ich hab Mitleid mit den Kriegsflüchtlinge aber kein mitleid mit den Witschaftsflüchtlinge deswegen begrüße ich dass dank der CSU das Asylgesetzt verschärft wird...

Age 19 Megatalent - P - 13978 - 7. September 2015 - 21:57 #

Hallo besorgte Gamerin, sicherlich bist mit deinen CSU-Gedanken über diese ganzen Wirtschaftsflüchtlinge so in Rage geraten, dass du nicht mal deine Muttersprache, auf die du sicher sehr stolz bist, auch nur drei Worte lang auf die Panzerkette kriegst. Mir ist klar, dass man da schon Angst bekommen kann, dass ein motivierter Kriegsflüchtling irgendwann gesellschaftlich anerkannter ist.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12372 - 8. September 2015 - 7:10 #

Das wirklich schlimme an der Diskussion sind solche Pfosten, sorry ich muss es so sagen, die jeden automatisch in eine Schublade stecken wenn sie nicht gleicher Meinung sind. Eigentlich ziemlich intolerant oder?

Da braucht man sich nicht wundern warum so halbbraune Gruppierungen so viel zulauf erhalten wenn jeder mit kritischeren Äußerungen automatische in eben diese Ecke geschoben wird.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73802 - 8. September 2015 - 7:48 #

Das könntest du auch den Leuten sagen, die diejenigen, die befürwortende Worte sagen, Verständnis zeigen, helfen wollen oder wie weiter oben beschrieben die Syrer mit klatschenden Händen empfangen (beim Mauerfall war's offensichtlich OK), in die Ecke der Gutmenschen drücken wollen bzw. solch Wortwahl auch noch treffen müssen. Da denkt man sich seinen Teil.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12372 - 8. September 2015 - 8:09 #

Klar stimme dir zu, nur sollte man sich nicht immer gleich verallgemeinern. Hat sie sich zu den Helfern irgendwie negativ/kritisch geäußert? Nein
Irgendwo das Wort "Gutmensch" benutzt? Nein
Sie hat ihre Meinung gesagt warum SIE nichts spenden wird. Ob man diese Meinung nun gut findet oder nicht ist natürlich was anderes, dass kann man es auch normal besprechen. Es ist aber kein Grund Leute deshalb gleich zu diffamieren, bringt auch die blumige Ausdrucksweise nichts.

Zeigt oft einfach das viele Leute selbst eigentlich kein Deut besser sind als das was sie selbst verurteilen...

McSpain 21 Motivator - 27097 - 8. September 2015 - 8:13 #

Euhm.

"Klar stimme dir zu, nur sollte man sich nicht immer gleich verallgemeinern. Hat sie sich zu den Helfern irgendwie negativ/kritisch geäußert? Nein
Irgendwo das Wort "Gutmensch" benutzt? Nein"

Doch? Aber schöne subjektive Wahrnehmung.

Nebenbei bevor wir hier wieder die Toleranz für Intoleranz-Sache abarbeiten müssen mal was schlaues von Popper (nicht der mit den Pinguinen)

http://www.welt.de/print-welt/article154640/Karl-Popper-ueber-Toleranz.html

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73802 - 8. September 2015 - 8:19 #

"...und da soll ich spenden? nein sicher nicht.. und ich gehöre nicht zu den Gutmenschen, da ich weiß dass wir alles später bezahlen werden..."

Und nein, sie "muß" nichts spenden. Und nein, sie "muß" auch nicht helfen. Andere aber zu verurteilen, die helfen wollen, egal wie, muß sie dann aber auch nicht.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12372 - 8. September 2015 - 8:20 #

Okay Verzeih, ändert aber nichts daran das man deshalb andere nicht automatisch diffamieren muss.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73802 - 8. September 2015 - 8:25 #

Wie gesagt, sag das auch anderen.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12372 - 8. September 2015 - 9:38 #

keine Sorge, sowas mach ich gerne ^^

McSpain 21 Motivator - 27097 - 8. September 2015 - 8:52 #

Vielleicht hätte dann die Diffamierung "Gutmensch" auch stecken gelassen werden können.

Wie dem auch sei und ohne das "Er hat Angefangen"-Kindergarten-Spiel.
Debatte um unsere CSU-Freundin jetzt beenden. Danke.

Age 19 Megatalent - P - 13978 - 8. September 2015 - 8:36 #

Du bist echt ein Knaller. :D
"ich bin kein Nazi, aber "
"Mitleid hab ich mit den wenigstens in Ungarn denn alle wo Merkel merkel , Deutschland Deutschland rufen, sind für mich welche die sonderwünsche haben.."
"und ich gehöre nicht zu den Gutmenschen, da ich weiß dass wir alles später bezahlen werden, Steuer werden erhöht, Flüchltings-Soli wird eingeführt, und von welchen Geld von uns!!

Age 19 Megatalent - P - 13978 - 8. September 2015 - 8:07 #

Mir kommen die Tränen. Vielleicht sind die Leute aber halt auch einfach nur fremdenfeindlich und nationalistisch. Und deine genannte halbbraune (Warum eigentlich halbbraun? Findest du die halb-OK? Muss man ja mal sagen dürfen und so? Meinungsfreiheit?) Ecke hält sich selber für das Volk und die Mitte der Gesellschaft. Also erzähl mir nix, du Pföstchen. :)

Vidar 18 Doppel-Voter - 12372 - 8. September 2015 - 8:14 #

Natürlich jeder der nicht so denkt wie man gerne hätte muss natürlich nationalistisch und fremdenfeindlich sein.

Halbbraun weil da nicht jeder automatisch mit schwarz/weiß/roten Fahnen aufläuft oder rassistisch ist. Und lustig wie du mir indirekt auch schon wieder etwas Unterstellst.
Verallgemeinerung und Unterstellungen, hmm woher kennt man das nur....

McSpain 21 Motivator - 27097 - 8. September 2015 - 8:21 #

Naja. Der Kern stimmt aber. Dahinter stehen Nationalistische (Dieser Staat geht vor anderen Staaten) und Rassistisch (Dieser Mensch ist guter Wirtschaftsflüchtling, weil er meine Kulturkreise teilt; Dieser Mensch ist schlechter Wirtschaftsflüchtling, weil er vom Balkan kommt; Dieser Mensch ist aus einem Krieg geflohen und gut (aber leider Moslem) usw. usf.)

Das da im Kern nationales und rassentrennende Gedankengut im Vordergrund steht kannst du ja mal widerlegen.

Verallgemeinerung wäre wenn jemand sagen würde: Jeder Asylgegner ist ein NeoNazi. Das stimmt nicht zwangsläufig, aber jeder Asylgegner ist gegen das Grundgesetz und Grundrecht auf Asyl. Das ist keine Verallgemeinerung sondern ein Fakt der sich leider aus der Realität ergibt. Und das die meisten Thesen der "Asylgegner" sich aus Nationalistischen und Rassitischen Dingen herleiten lassen ist leider auch ein objektiver Fakt.

Wobei man ganz klar sagen muss das die meisten einfach nur dem Facebook und YT-Idol nacheifern und mitlaufen mit den Parolen der CSU und sich daher eben nicht der ursprünglichen Verbindung zwischen der Politik der CSU und Nationalismus & Rassismus gestellt haben oder stellen wollen.

Age 19 Megatalent - P - 13978 - 8. September 2015 - 8:26 #

Das ist das Problem (und jetzt unterstelle ich dir wirklich was) von Leuten wie dir: Anderen etwas vorwerfen, was sie selber die ganze Zeit tun. Aber dafür braucht man halt Selbstreflexion. Viel Spaß beim Suchen.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12372 - 8. September 2015 - 8:50 #

Lustig dass du von Selbstreflexion schreibst.
Aber bitte kläre mich doch mal auf was ich denn die ganze Zeit über mache.

McSpain 21 Motivator - 27097 - 8. September 2015 - 8:54 #

Auch hier bitte zum Ende kommen und weitere Reflexionen per PN klären, kay?

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23624 - 8. September 2015 - 12:24 #

Wer Sachen wie "und ich bin kein Nazi, aber" schreibt, der braucht sich nun wirklich nicht wundern in eine Schublade gesteckt zu werden.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12372 - 8. September 2015 - 7:21 #

Natürlich wollen sie nach Deutschland, was aber wohl hauptsächlich daran liegt das Deutschland (und Österreich) die einzigen Länder sind welche auch offen Flüchtlinge aufnehmen. Die wo hier nämlich "Deutschland Deutschland" rufen sind keine Wirtschaftsflüchtlinge. Der Rest der EU wehrt sich strickt dagegen.
Mein ein Großbritannien will zb sage und schreibe 20000 Flüchtlinge aufnehemen... wow Problem ist nur so viele Flüchtlinge sind allein am Wochenende in München angekommen.

Zu der Sache das die Flüchtlinge nicht in Zelten wollen, wenn du flüchtest und wirst dann mit einem Massenaufgebot an Polizei und mit Stacheldraht umzäunte Barikaden "empfangen" willst du da bestimmt auch nicht bleiben.

McSpain 21 Motivator - 27097 - 8. September 2015 - 8:15 #

Mal was anderes als Texte der CSU blind lesen. Nur so als Tipp. Könnte evtl. auch dazu führen eine Meinung zu haben die nicht einseitig und kleingeistig ist.

Toxe 21 Motivator - P - 26535 - 7. September 2015 - 17:20 #

Ich nehme die News erstmal wieder von meiner Tracking-Liste, auf so eine politische Streiterei habe ich gerade keinen Bedarf.

steever 16 Übertalent - P - 5090 - 7. September 2015 - 19:13 #

Schöne Aktion! :O)

RoT 17 Shapeshifter - 8691 - 7. September 2015 - 21:01 #

gute aktion, auch das es die news gibt, weiter so...

Dominius 17 Shapeshifter - P - 7006 - 8. September 2015 - 2:10 #

Finde die Aktion auch gut und bin doch etwas erleichtert, dass sich die Diskussion hier in einem gewissen Rahmen bewegt und nicht wie an anderen Orten im Netz völlig eskaliert und von dutzenden Nazitrollen dominiert wird.

Mal schauen, was sich hier vor Ort tun lässt.

BigBS 15 Kenner - P - 2960 - 8. September 2015 - 8:25 #

Ach ja, im Moment bekommen wir einfach nur das, was wir jahrzentelang gesät haben.

Hat der "reiche Westen" denn tatsächlich geglaubt er könne sich überall einmischen, Bodenschätze rauben, Demokratie an alle Ungläubigen verteilen, Waffen an jeden mit Geld verkaufen, Arm- und Beinprothesen an die Leute liefern, die sich mit den zuvor von uns gekauften Waffen die Beine weggeschossen haben, usw...?

Haben wir wirklich geglaubt, dass die Menschen sich nicht irgendwann einmal auf den Weg machen, mit dem Ziel auch etwas von dem Kuchen abzuhaben?

Da helfen auch keine gut gemeinten Spenden (oder auch moderne Ablässe) mehr, die Menschen kommen und wollen bleiben.

So ist es, so schauts aus, damit werden wir leben müssen.

Da kann der rechte Mob noch so schäumen, das wird die Realität in den nächsten Jahren werden.

Da ist es auch zu spät über die Fehler der Vergangenheit zu grübeln, wir müssen es jetzt ausbaden und schauen wie wir damit klar kommen.

Und nein, Zäune werden die Menschen auch nicht abhalten zu kommen. Es wird nur mit mehr Gewalt passieren.

Nun, ich sehe mit ein wenig Grausen in die Zukunft. Denn das ist erst der Anfang.

Aber, wie vorab schon erwähnt, das ist die eigene Schuld des reichen Westen. Wir habe einfach zu lange zu gut auf den Schultern der anderen gelebt.

McSpain 21 Motivator - 27097 - 8. September 2015 - 8:32 #

Das mit den Spenden siehst du falsch. Die sind nicht dazu da, damit das Problem verschwindet. Die sind dafür da, dass eben dieser Übergang den du schilderst mit möglichst wenig Leid passiert.

Ansonsten geht es natürlich um Ungleichheit. Terrorismus war eben eine andere Form um damit umzugehen. Da war es der Hass. Jetzt ist es das Hilfeersuchen. Das Problem sind eben Menschen und Politiker die glauben diesen Wohlstand lieber "bis zur letzten Patrone" (Zitat Seehofer) verteidigen zu müssen (oder zu können) bevor man ein Stück davon abgibt.

BigBS 15 Kenner - P - 2960 - 8. September 2015 - 9:11 #

Ja, da machen dann so Zitate wie "Wir verteidigen unsere Demokratie am Hindukusch" auf einmal brutalen Sinn. ^^

McSpain 21 Motivator - 27097 - 8. September 2015 - 10:49 #

Man könnte halt sehr sehr sehr sehr oft Demokratie durch Wohlstand ersetzten und ist dann überrascht wie glaubwürdig vieles klingt. ;)

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23624 - 8. September 2015 - 12:30 #

"Aber, wie vorab schon erwähnt, das ist die eigene Schuld des reichen Westen. Wir habe einfach zu lange zu gut auf den Schultern der anderen gelebt."

Wir haben auf Kosten der Syrer gelebt? Bezweifle ich. Die arabischen Staaten sind nicht unbedingt ärmer als Deutschland, manche wie die Vereinigten Arabischen Emirate und Katar sogar deutlich reicher.

Leidtragende der Globalisierung sind wohl eher Bauern in Afrika und Näherinnen in Bangladesh. Aber die werden niemals so viel Geld ansparen können, um Europa zu erreichen.

An der aktuellen Flüchtlingskrise ist der Irak-Krieg Schuld, der ein Machtvakuum geschaffen hat, das erst den Irak erfasste und nach dem Aufstand der Opposition in Syrien auch deren Land.

BigBS 15 Kenner - P - 2960 - 8. September 2015 - 13:23 #

Naja, wer hat denn den ganzen nahen Osten destabilisiert?

Der sogenannte Westen unter den fadenscheinigsten Gründen wie z. B. der Bevölkerung alles Heil der Welt in Form von Demokratie zu bringen.

Und wer diese Begründung glaubt, der glaubt auch noch an den Nikolaus.

Es ging dort nur um eines: Geld.

Und zwar in Form von Öl, andere Rohstoffe, Waffen mit denen wir (ich sag jetzt einfach mal wir) erst die eine Gruppe ausgerüstet haben und dann die andere um die erstere wieder zu zerschlagen. Usw....

Doch, ich glaube schon, dass wir auch dort sehr gut auf deren Kosten gelebt haben.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23624 - 8. September 2015 - 14:05 #

Wie viele deutsche Soldaten stehen oder standen in Syrien oder dem Irak? Wie viel Erdöl besitzt Afghanistan? Was die USA gemacht haben oder nicht, steht ja auf einem anderen Blatt und hat nichts damit zu tun, dass die Länder in Europa den Flüchtlingsstrom verdient hätten.

Koter (unregistriert) 8. September 2015 - 8:28 #

Jo krass, wie viel braunes Pack hier auf Gamers Global unterwegs ist. Hätte ich nicht gedacht. Vermutlich weil die meisten hier die deutsche Sprache beherrschen (im Gegensatz zu dem Großteil ihrer Gesinnungsgenossen). Ich weiß nicht, was ich dazu schreiben soll, ohne das der Kommentar entfernt wird. Ich wünsche euch das Allerschlechteste.

Ihr sorgt euch um Anonyme? Entfernt mal lieber hier eure Mitglieder der Herrenrasse... wie wär´s da mal mit einer Abstimmung?

McSpain 21 Motivator - 27097 - 8. September 2015 - 8:40 #

Hey. Wie heißt es so schön: Die Gedanken sind frei. Und auch wenn hier entschieden nicht die Neo-Meinungsfreiheits-Doktrin gilt so werde auch ich als Moderator auch Meinungen stehen lassen die mir nicht schmecken. Hetzerei oder persönliche Angriffe unter der Gürtellinie werden gelöscht und verwarnt. Wenn du dich anmeldest kannst du zudem mit Argumenten dagegenhalten und solche Postings an uns melden.

Alles in allem finde ich die Debatte hier im Vergleich zu anderen Seiten durchaus auf einem hohen Niveau und in jeder größeren Community wirst du auch leider Extremmeinungen finden.

Punisher 19 Megatalent - P - 14241 - 8. September 2015 - 9:14 #

Meinungsfreiheit funktioniert nach Rechts wie nach Links. Solange die Meinung eine Meinung und keine strafrechtlich relevante Äusserung ist sie mMn. als solches zu respektieren und nicht von der "Öffentlichkeit" zu ahnden. Persönlich scheisse find ich solche Meinungen auch und rede auch ggf. dagegen. Durch "aussperren" und "zivile Bestrafung" wie verpfeifen beim Arbeitgeber erreicht man nur auf lange Sicht nichts.

McSpain 21 Motivator - 27097 - 8. September 2015 - 10:50 #

"Verpfeifen" bei eben strafrechtlich relevanten Äußerungen ist aber natürlich davon auszunehmen. Wollte ich nur noch mal raustellen bevor das jemand in den Post von dir reindeuten will.

blobblond 19 Megatalent - 17845 - 8. September 2015 - 8:33 #

Jaja der "Fachkräftemangel"....

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/fluechtlinge-arbeit-zu-vergeben-1.2637354
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/fluechtlinge-diese-branchen-hoffen-auf-arbeitskraefte-a-1047238.html
http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/karriereleiter-gibt-es-den-fachkraeftemangel-wirklich/12078256.html
Was ist eigentlich mit den ca. 7 mio Arbeitslosen bzw. Austockern?

Selbst der Zentralrat der Muslime sagt das gerade einmal 10%-12% eine höhere Schulbildung/Ausbildung oder ein Studium nach dem europäischen Standards verfügen.
Der größte Teil hat das Wissen einer 6jährigen Volksschule.
15% bis 20 % sind Analphabeten.
Und der weitaus überwiegende Teil hängt konservativen, rückwärtsgewandten Interpretationen des Islam an.

"
Schulen/Kindergärten

"Integration verbessern" heißt eine Überschrift im Koalitionsbeschluss. Dabei geht es um Sprachkurse und Qualifikation für den Arbeitsmarkt. Kein Wort allerdings wird zur Integration Zehntausender Kinder und Jugendlicher verloren, die mit ihren Eltern nach Deutschland kommen. Auch wenn das Ländersache ist: Sie müssen so schnell wie möglich in die Kitas und Schulen, doch dafür werden die vorhandenen Strukturen nicht reichen. Zusätzliche Erzieher- und Lehrerstellen müssen geschaffen werden, zudem braucht es auch hier weitere Angebote zur Sprachförderung. "
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fluechtlinge-nach-dem-gipfel-von-cdu-csu-und-spd-geht-die-arbeit-erst-richtig-los-a-1051737.html
Die Kommunen haben doch jetzt schon Probleme Kitaplätze zu schaffen.

McSpain 21 Motivator - 27097 - 8. September 2015 - 8:46 #

Dann muss der Bund halt Gelder locker machen. Klappt doch auch wenn es um Bankenspekulationen geht. ;)

Die Aufstocker und Arbeitslose sind nebenbei eine Folge von wirtschafthöriger Arbeitsmarkt verkrüppelung. Bedingungsloses Grundeinkommen und für Staatsbürger und (geringere) Hilfeleistungen für Asylantragstellr und Schwupps haben die Besorgten eine Sorge weniger.

Im Grundgesetz steht was von "Eigentum verpflichtet" und dass gilt von ganz unten eben auch nach ganz oben. Wirtschaftsmacht in Europa sein kommt mit einem Preis. Hätte man sich denken können. Hat man aber wohl nicht, weil man generell bei der Union sich selten um das Grundgesetz zu kümmern scheint (Ausländermaut, Herdprämie, VDS, usw)

Vidar 18 Doppel-Voter - 12372 - 8. September 2015 - 9:00 #

Wobei man sagen muss Geld allein reicht da nicht.
Selbst wenn der Staat das Geld für Kitas locker macht das jeder irgendwo unterkommt fehlen laut Bertelsmann Stiftung über 100000 Erzieher die sich um die Kitas dann auch kümmern.
Da werden die Flüchtlinge auch nicht viel helfen können wenn es ums integrieren geht, denn da müssen sie auch gut Deutsch können und da kommt man zum nächsten Punkt.
Es gibt in Deutschland auch zu wenig Lehrer die sich darum angemessen kümmern können.

Klar das Problem ist hausgemacht da man seit Jahren rumeiert aber all zu schnell lösen lässt sich das nun auch nicht mehr.

Koter (unregistriert) 8. September 2015 - 10:03 #

Ach so, ihr braucht noch 6 Milliarden Euro mehr pro Jahr? Ja dann gebt doch endlich Cannabis frei... 2 Millarden Euro Steuereinnahmen und 4 Milliarden Euro Einsparungen durch wegfallende Strafverfolgung. Jedes Jahr. Nur in Deutschland. Plus Arbeitsplätze. Plus weniger Kranke durch verseuchtes Gras. Plus weniger Alkoholkonsum = weniger alkoholbedingte Todesfahrten, Todesfälle und Totalausfälle. Alles belegt. Colorado zieht es seit zwei Jahren durch. --> hanfverband.de

Koter (unregistriert) 8. September 2015 - 9:59 #

Aber ganz im Ernst... niemand von uns (ich meine damit alles links der CDU) würde mit Leuten, die Zeug verzapfen wie joker oder blacksun, in einem Sportverein zusammen trainieren wollen oder mit solchen Leuten einen Kneipentisch teilen. Warum also hier Meinungen austauschen und dann im Mario-Thread wieder friedlich weitermachen? Das hat keine Linie, das ist Faulheit, ja fast schon ein Paradoxon. Gerade den Leuten, die dichte Grenzen fordern, sollte man auch schon im Kleinen zeigen, was das bedeutet.

Ihr geht mit schlechtem Beispiel voran. Solche Leute gehören von der normalen Gesellschaft ausgegrenzt. Die sollen ihr eigenenes GamersGlobal-Braun (ohne Ausländer! Jippie! Also die schlechten Ausländer, nicht die guten, ihr wisst schon) aufmachen.

Warum billigt ihr denen ihre eigene Meinung zu, nur weil sie keine Glatze haben und tatsächlich drei Wörter geradeaus schreiben können? Ich denke es gibt genug Beispiele für wohlangezogene und wohlartikulierte $%&. Mit den dumpfen Glatzen wollen ja nicht mal die Nazis im Anzug (offiziell!) was zu tun haben. Ja die Springerstiefelbrigade hat wahrscheinlich nicht mal ne Playstation oder würde es schaffen, hier einen sinnvollen Kommentar abzugeben. Das sind einfach nur sehr dumme Leute. Gefährlicher sind die ein bißchen weniger Dummen, die nur hier im Internet ihre Knöpfchen drücken, um die ganz Dummen auf der Straße zu aktivieren.

McSpain 21 Motivator - 27097 - 8. September 2015 - 10:54 #

Das schrieb ich dir oben. Zudem denke ich das es besser ist hier argumentativ diese "Argumente" auszuhebeln statt sie zu unterdrücken. Menschenfeindliche Aussagen werden gelöscht und ermahnt. Der Rest wird aktiv betitelt. Es steht zudem jedem User frei einen anderen User auch unter eine Mario-News zu ignorieren oder ob seines Weltbildes auszugrenzen.

Ich würde dich bitten weitere Beiträge etwas gemäßigter und weniger provozierend zu schreiben, da wir sie sonst nicht mehr freischalten werden. Danke.

Disteldrop 13 Koop-Gamer - P - 1625 - 8. September 2015 - 22:53 #

Ich finde Koter hat da vollkommen recht.

McSpain 21 Motivator - 27097 - 9. September 2015 - 8:17 #

Mag sein. Ich habe meine Position als Moderator dargestellt und ihm nicht widersprochen.

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 11885 - 8. September 2015 - 11:27 #

Jawoll, gehören ausgegrenzt und an den Pranger gestellt, ach was, können doch Lager für sie bauen... (du möchtest dich also von rechtem Gedankengut distanzieren? Bist hier von allen Beiträgen am nähsten dran, was Intoleranz angeht.)

BigBS 15 Kenner - P - 2960 - 8. September 2015 - 11:48 #

Warum nicht einfach mal eine andere Meinung akzeptieren?

Willst Du alles totschweigen? Wer entscheidt denn darüber was eine gute Meinung ist, und was eine schlechte?
Was ist, wenn dann auf einmal deine Meinung eine schlechte in der öffentlichen Wahrnehmung ist? Uiuiui, dann sieht es schon wieder anders aus, nicht wahr?

Also, wenn dir eine Meinung nicht in den Kram oder in dein Weltbild passt, nun...dann ignoriere sie oder diskutiere mit dem Gegenüber.

Kannst du das nicht, nun, dann hast du ein Problem. Du, nicht die anderen.

In dem Sinne, immer flauschig bleiben. :-)

Triforce (unregistriert) 8. September 2015 - 12:47 #

Irgendwie beschleicht mich das Gefühl du willst hier irgendwas beweisen und schreibst nicht deine tatsächliche Meinung.

politpyro.de/nazis-wie-untermenschen-behandeln-ist-eher-so-mittelklug/

McSpain 21 Motivator - 27097 - 8. September 2015 - 12:53 #

Fakt ist das es nur über die Stränge schlagendes Provozieren ist und ab jetzt auch nicht mehr freigeschaltet wird.

Dominius 17 Shapeshifter - P - 7006 - 8. September 2015 - 23:57 #

Neofaschistische Gesinnung ist keine Folge von mangelnder Intelligenz oder Bildung, sondern von spezifischen gesellschaftlichen Umständen, die eine solche Gesinnung befeuern: Konkurrenzdenken, Nationalismus, Selbstbezogenheit/Egoismus und eben Sozialdarwinismus (oder in der harmloseren Variante als Klassismus).
Die historischen Nazis waren auch nicht alle dumm (teilweise ganz im Gegenteil) und die wussten trotzdem ganz genau, was sie tun.

Sonst versuche ich irgendwie, meine politische Gesinnung möglichst aus meinem Videospielhobby rauszuhalten, weil es einerseits Leute nichts angeht und es andererseits vermutlich nur zu Konflikten führen würde (siehe Sexismus-Debatten).
Das heißt noch lange nicht, dass ich mit Rassist*innen zusammen spiele, aber am liebsten kenne ich die Meinung der anderen gar nicht. Und bei Indymedia wird nicht so viel über Spiele geschrieben und diskutiert.

Für politische Auseinandersetzungen nutze ich andere Plattformen und da trete ich auch wesentlich vehementer auf. Falls sich hier entsprechende Diskussionen ergeben, werde ich - falls nötig - auch meinen Senf abgeben, aber im Vergleich zu anderen Orten im Netz läuft hier das meiste recht human ab.

Und Leute, mit denen ich mich anfreunden möchte, treffe ich schon lange nicht mehr im Netz.

Triforce (unregistriert) 8. September 2015 - 12:57 #

Oh, habt Ihr Probleme. Lasst mal prüfen, ob ihr sie nicht mit Euch selbst habt. Wer gestern die frohen Gesichter der Flüchtlingskinder und ihrer Eltern beim Schulanfang gesehen, der kann nicht so pessimistisch diskutieren wie das manche hier ständig tun, immer auf der Suche nach einem Punkt über den man vermeintlich meckern kann. Wichtig ist jetzt nicht Schwadronieren, sondern mithelfen, anpacken, organisieren, andere mitreißen, motivieren...

Andreas P (unregistriert) 8. September 2015 - 16:30 #

Grundfalscher Ansatz. Damit entwickelst Du nur eine Sogwirkung auf noch viel mehr Flüchtlinge - wir müssen die Ursachen in den Kriegsgebieten beilegen. Dafür muss man aber vom hohen deutschen Pazifistenross heruntersteigen und auch Kampfeinsätze mittragen.

Die Flüchtlinge hier in D fair, aber nur temporär betreuen. Die viele Menschlichkeit ist schön, aber zwinge Dich auch mal 24 Monate in die Zukunft zu schauen, wenn die Million an Flüchtlingen ohne Wohnung und mit schlecht bezahlter Arbeit dastehen. Das ist alles nicht abbild- und finanzierbar, so leid es mir tut.

Age 19 Megatalent - P - 13978 - 8. September 2015 - 17:25 #

Puh, wasn Glück, dass damals die ganzen Ossis drüben geblieben sind und nicht seit Jahrzehnten millionenfach in den Westen abwandern, alle in Lohn und Brot stehen, ihr gesamtes Vermögen nicht unter Wert getauscht haben und der ganze Zinnober zu Billionenbelastungen des bundesrepuplikanischen Haushalts geführt hat.

Wer weiß wo wir dann stehen würden, wenn das so gekommen wäre.

Jonas -ZG- 17 Shapeshifter - - 7115 - 8. September 2015 - 17:36 #

Bulshit uuuuund Bulshit. :)

DomKing 18 Doppel-Voter - 9347 - 9. September 2015 - 8:38 #

Nö. Die Sogwirkung existiert bereits, wie man am Wochenende sehen konnte. Trotzdem machen sich weiterhin Menschen auf den Weg nach Deutschland. Und die Lösung müsste tatsächlich in Syrien und im Irak gesucht werden.

Die langfristige Situation hat scheinbar wirklich keiner im Blick. Den Kommunen fehlt es an Geld und Wohnraum. Bis Ende des Jahres geht es bei vielen noch gut, danach ist Schicht im Schacht. Zusätzlich ist die Frage der Integration noch völlig offen. Wie will man diese Massen integrieren und beschäftigen?

Finde es eigentlich auch peinlich, dass so ein sinnfrei-Kommentar wie dieser, hier stehengelassen wird, während nach (vermeintlich) Rechts gerne ausgeteilt wird.

Netter Beitrag von Serdar Somuncu:

http://www.wiwo.de/politik/deutschland/fluechtlingspolitik-das-ist-so-typisch-deutsch/12267808.html

McSpain 21 Motivator - 27097 - 9. September 2015 - 11:23 #

Die andere Beiträge wurden aber auch jeweils ermahnt.

Ganz ehrlich muss mir aber jemand erklären warum ich die Logik "Mehr Krieg für weniger Flüchtlinge" nicht als Bullshit bennen darf. Muss so offensichtliche zu simple Denke inklusive Falschannahme noch mit Fakten widerlegt werden?

Zudem beschreibst du mit deinen Argumenten ja durchaus wichtige und richtige Punkte. Aber "Lösungen in Syrien finden" ist eben mitnichten ein Kampfeinsatz Deutschlands. Über Humanitäre Lösungen können wir reden. Aber selbst wenn morgen ISIS und Assad fallen wird es den Flüchtlingsstrom (z.b. aus Afrika) nicht beenden maximal reduzieren (und dann auch nur weil einfach mehr Leute schon vor der Flucht sterben).

Am Ende wäre ein Option den Kuchen vor Ort zu teilen. Z.b. den Balkan und Afrika mit Geld unterstützen und den Lebensstandard dort erhöhen. Das wäre auch eine Lösung vor Ort. Das Problem liegt aber im Kern nicht daran ob der Kuchen hier oder dort geteilt wird. Sondern daran das der Kuchen nicht geteilt werden soll. ;)

DomKing 18 Doppel-Voter - 9347 - 9. September 2015 - 12:13 #

Meinst du es wird eine realistische Lösung mit dem IS geben, der nicht auf einem Militärschlag fußt? Meinst du, man könne mit denen verhandeln, was schonmal bedeuten würde, dass man den IS als Verhandlungspartner anerkennt?

Natürlich wird ein Kampfeinsatz nicht die alleinige Lösung sein. Der IS ist eine Ausprägung von Problemen in der Region, die schon länger bestehen.

Aber jeglicher Versuch im Nahen Osten Frieden zu bringen (egal auf welche Weise), wird scheitern, da die Akteure im Moment nicht zu einem Kompromiss bereit sind. Dazu zählen vor allem eben die USA und Russland, aber auch die Türkei und die arabischen Staaten. Deswegen habe ich auch wenig Hoffnung in den mutmaßlichen Versuch von Russland, eine Lösung zu finden. Aber ich sage auch ganz deutlich: Hier bin ich extrem von der Bundesregierung und Europa enttäuscht. Man hätte schon lange nach einer Lösung suchen können und in der Flüchtlingsfrage auch die USA zur Verantwortung ziehen können. Wenn ein Sprecher der Regierung dort sagt, dass sei Europas Problem, dann hätte Herr Seibert mal schön offen antworten können, dass die USA dann gefälligst keine Kriege vor der Haustür Europas anzetteln sollen.

Die afrikanischen Flüchtlinge sind ein anderes Thema. Auch da gibt es vielfältige Ansätze, zu denen aber auch wieder keiner den Mut hat. Der Ausdruck "wirtschaftlichen Kolonialisierung" Afrikas hat durchaus einen wahren Kern. Aber dazu müsste man einsehen, dass bestimmte Entwicklungshilfe auch kontraproduktiv sein kann, weil sich deswegen dort keine Industrie entwickeln kann. Den Lebensstandard einfach mit Geld zu erhöhen bringt übrigends nichts, siehe Griechenland oder eben die Entwicklungshilfe für Afrika. Dazu gehören auch andere Voraussetzungen.

Der Kuchen wird übrigends geteilt. Aber ich werfe es den Menschen nicht vor, dass sie zuerst auf sich selbst (Deutschland/Europa) schauen und dann erst auf den Rest der Welt.

Ist natürlich alles schwer verkürzt, da die Probleme wesentlich komplexer sind.

McSpain 21 Motivator - 27097 - 9. September 2015 - 12:53 #

Naja. Die Ukraine ist ein beispiel wo zwei Seiten fröhlich an der Haustür zündeln. Und klar ist auch von meiner Seite nur ein komplexes Problem verkürzt dargestellt. Insofern natürlich auch die Lösungsansätze. Aber z.b. Griechenland finde ich von dir an dieser Stelle selbst verkürzt sehr falsch eingeworfen.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9347 - 9. September 2015 - 14:27 #

Der Hintergedanke bei Griechenland war folgender: Es ist egal, wie nah du am Geld sitzt und viel Unterstützung erhälst, wenn z.B. das politische System korrupt ist und das Geld dadurch mehr oder weniger versickert, steigerst du nicht auf Dauer deinen Wohlstand. Und die Korruption und Ineffizienz Griechenlands kann man ja u.a. bei Transparency International nachlesen.

McSpain 21 Motivator - 27097 - 9. September 2015 - 14:31 #

Aha. Aber das man z.b. Milliarden in die Rettung der Banken gesteckt hat, statt mit dem Geld die Pyramide von unten aufzubauen hätte zumindest mal als Experiment gut funktioniert wie man mit Geld und Struktur evtl. solche Schlupflöcher stopft.

Aber wie woanders jemand schon schrieb: Die Summen für sämtliche linksversifften Gutmenschen-Ideen sind da. Sie landen nur woanders. Und damit meine ich nicht griechische Korruption oder falsche Entwicklungshilfe in Afrika.

COFzDeep 19 Megatalent - P - 14711 - 9. September 2015 - 13:48 #

Ich fand ja schön wie de Maizière in der Bürgerpressekonferenz gesagt hat, dass "wir in der Entwicklungshilfe in den letzten 30, 40 Jahren nicht so wirklich erfolgreich" waren. Einsicht ist ja der erste Weg zur Besserung, oder so. Und eine vernünftige Hilfe zur Entwicklung ist das einzige, was langfristig hilft, das ist klar. Abgesehen von geographischen Umständen (wenig Regen, steile Berge, ewiges Eis etc.) gibt es kein Argument was dagegen spricht, dass es allen Menschen auf der Erde gleich (gut) gehen sollte. Wir hatten das Glück und sind hier in einer Industrienation geboren worden, viele andere Menschen hatten das Glück nicht. Aber global betrachtet ist genug Essen/Trinken/Bla da, um allen Menschen ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Und wir sollten daran arbeiten, dass das jeweils vor Ort möglich ist. Solange das aber nicht funktioniert (und es ist noch ein weiter Weg bis dahin), müssen wir uns hier um die Flüchtlinge kümmern. Und wenn sie hier bleiben wollen - gerne. Das sollten wir erlauben, ermöglichen und ihnen dabei helfen. Und trotzdem sollten wir nicht vergessen an den Ursachen zu arbeiten (und bitte NICHT militärisch, das provoziert nur neuen Hass) und dafür sorgen, dass die Herkunftsländer der Flüchtlinge (wieder) zu lebenswerten Orten werden.
Mit "wir" meine ich übrigens nicht nur die Deutschen. Dazu gehören alle, die es sich leisten können. Was allein mit dem US-Militärhaushalt alles gemacht werden könnte... oh mann. Und ja, dann werden halt ein paar Waffenproduzenten arbeitslos, und die Soldaten. Aber für die findet man mit Sicherheit andere, sinnvolle Aufgaben.

Jonas -ZG- 17 Shapeshifter - - 7115 - 9. September 2015 - 13:32 #

Die sogenannte Sogwirkung ist billige Stimmungsmache.
Anstatt gegen die Flüchtlinge zu hetzen sollte man die Regierung in die Verantwortung nehmen, weil die reagiert derzeit viel zu träge bis gar nicht.
Deutschland schrumpft und überaltert seit Jahren. Ich bin der Meinung das es durchaus möglich ist diese Massen zu integrieren und beschäftigen zu können.
Der Kommentar von Serdar, sorry ist bulshit. Egal was wir machen es wird immer gemeckert. Unterstützt man die Flüchtlinge wird von Heuchelei geredet oder sogar davon das man mit ihnen Geld verdienen will. Einfach mal glauben das es auch gute Menschen gibt die sich uneigennützig für die schwächeren einsetzt kommt viele gar nicht mehr in den Sinn.
Jetzt ist links sein hipp und immer diese Gutmenschen. Hört ihr euch da mal zu was ihr für Grütze labbert?
Es gibt weder gute noch schlechte Flüchtlinge genauso wenig sind die Griechen und Türken unheimlich.
Was Sinti und Roma betrifft empfehle ich dir den Film Dein Weg mit Martin Sheen anzuschauen.

blobblond 19 Megatalent - 17845 - 9. September 2015 - 13:43 #

"Doch Gildner ist weder städtischer Beamter, noch barmherziger Samariter. Er ist Geschäftsmann, Bau- und Immobilienbranche. Und er scheut sich nicht, von einer „Flüchtlingsindustrie“ zu sprechen, die in Deutschland entstehe und mit Traumrenditen von 20 Prozent pro Jahr locke. „Das zieht auch unseriöse Glücksritter an“, sagt Gildner. Er habe selbst gesehen, wen die Gemeinden angesichts des Mangels an Notunterkünften zu Betreibern von Asylheimen machen: „Leute, die vorher Autos verkauft haben, und jetzt aufs schnelle Geld hoffen.“
Da gibt es mehr oder weniger solvente Unternehmer, die Schrott-Immobilien kauften und sie nun zu Wucherpreisen an die Kreise vermieten. Und es gibt Firmen, die einen Heimbetreiber-Vertrag ergattern – und bald pleitegehen, weil sie die Kosten unterschätzen. Irgendwo dazwischen scheint sich die Firma Princess of Finkenwerder bewegt zu haben, die behauptete, mit dem Schauspieler Til Schweiger ein Asylheim im Harz eröffnen zu wollen. Die Behörden vor Ort haben das laut NDR inzwischen abgelehnt."

http://www.berliner-zeitung.de/politik/bau--und-immobilienbranche-gute-geschaefte-mit-fluechtlingen,10808018,31730426.html

Jonas -ZG- 17 Shapeshifter - - 7115 - 9. September 2015 - 13:58 #

Natürlich lässt sich sowas nicht ausschließen, aber das ist eine Minderheit. Dagegen muss man auch was unternehmen.

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 11885 - 9. September 2015 - 13:46 #

"Ich bin der Meinung das es durchaus möglich ist diese Massen zu integrieren und beschäftigen zu können." Sehr fundierte Meinung... Irgendwann und mit enormen Aufwand vielleicht, aber das wird massiv unterschätzt. Wir sind ja streckenweise schon mit der eigenen Bevölkerung überfordert, was Bildung angeht. Ich arbeite im Lehrwesen. Es werden "Willkommensklassen" eingerichtet, in denen Schüler unterschiedlichen Alters und Kulturen, meist komplett ohne Englisch- geschweige denn Deutschkenntnisse, teilweise Analphabeten, zusammengewürfelt werden. Sie haben dann exakt 1 Jahr Zeit Deutsch zu lernen, um danach eine Regelschule zu besuchen. Wahrscheinlich ist es schon für Außenstehende nachvollziehbar, wie schwer das ist. Und ich rede noch von motivierten Jugendlichen, nicht von Erwachsenen ohne jede Ausbildung, die einen beträchtlichen Teil ausmachen. Die Medien mögen das gerne so darstellen, als wären das alles angehende Herzchirurgen, aber das entspricht nicht der Realität und es gibt noch immer keine verlässlichen Erhebungen, wie genauso sich die hundert tausenden Menschen zusammensetzen und wie das funktionieren soll. Mit Klatschen am Bahnhof jedenfalls nicht.

Jonas -ZG- 17 Shapeshifter - - 7115 - 9. September 2015 - 13:59 #

Das Klatschen auf dem Bahnhof ist doch nur eine Reaktion auf Freital und Heidenau. Schlicht und ergreifend um den Flüchtlingen zu zeigen das Deutschland mehr zu bieten hat als nur dümmliche Idioten. Das wird nun wieder als Sogwirkung ausgelegt und befürchtet das nun ganz Syrien nach Deutschland kommt. :D
Syrien war vor dem Bürgerkrieg kein 3. Welt Land woher ziehst du nun also die Erkenntnis das ein Großteil der Erwachsenen ohne Ausbildung den beträchtlichen Teil ausmachen, Quellen dazu?

blobblond 19 Megatalent - 17845 - 9. September 2015 - 14:22 #

Achim Dercks, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie-und Handelskammertages in der Neuen Osnabrücker Zeitung:
"Richtig sei aber auch, dass ein großer Teil von ihnen sich wegen geringer Qualifikationen und mangelnder Deutschkenntnisse schwertue."

http://www.presseportal.de/pm/58964/3031521

"Die Bundesagentur für Arbeit (BA) dämpft Erwartungen, Asylbewerber rasch in den deutschen Arbeitsmarkt integrieren zu können. Es werde nur in Einzelfällen gelingen, Asylbewerber bereits nach drei Monaten einen Arbeitsplatz zu vermitteln, sagt BA-Vorstand Raimund Becker der Tageszeitung "Die Welt".

Asylbewerber dürfen inzwischen nach dreimonatigem Aufenthalt in Deutschland arbeiten. In den ersten 15 Monaten müssen die Arbeitsagenturen aber prüfen, ob die Stelle nicht auch mit einem Deutschen oder einem EU-Bürger zu besetzen ist.

Nach Beckers Einschätzung sind zwar Motivation und Arbeitswillen der Flüchtlinge groß. Doch fehlten die nötigen Sprachkenntnisse und Qualifikationen. "In der Regel sprechen Flüchtlinge nach drei Monaten nicht genügend Deutsch, um einen Arbeitsplatz antreten zu können", sagte Becker. "Es hakt auch vielfach an den mitgebrachten Qualifikationen, die nicht passen, um nachhaltig im Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.""
http://www.manager-magazin.de/politik/deutschland/arbeitsagentur-daempft-job-aussichten-fuer-fluechtlinge-a-1050715.html
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/arbeitsmarkt-bundesagentur-daempft-hoffnung-fuer-fluechtlinge-a-1050705.html

"Deutsches Handwerk zweifelt an Qualifikation der Flüchtlinge"
http://www.wiwo.de/unternehmen/mittelstand/arbeitsmarkt-deutsches-handwerk-zweifelt-an-qualifikation-der-fluechtlinge/12268246.html

"„Bei weitem nicht alle arbeitsfähigen Flüchtlinge sind ausgebildete Fachkräfte“, mahnt Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD).
"15 Prozent sind Akademiker
In Regierungskreisen wird die Größe der Aufgabe inzwischen offen benannt: Der syrische Arzt mit guten Deutschkenntnissen sei keineswegs der Normalfall, heißt es.

Die wenigsten derjenigen, die jetzt kämen, hätten verwertbare Abschlüsse. „Sie können was, benötigen aber neue Qualifikationen.“
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge kam bei einer freiwilligen Erhebung 2014 auf einen Anteil von 15 Prozent Akademikern; 50 bis 60 Prozent der Asylbewerber hatten keine abgeschlossene Qualifikation. "

http://www.otz.de/web/zgt/politik/detail/-/specific/Schwere-Jobsuche-in-Deutschland-50-bis-60-Prozent-der-Fluechtlinge-ohne-Qualifi-312053589

McSpain 21 Motivator - 27097 - 9. September 2015 - 14:28 #

Mein Prof würde mir jetzt sagen: Zwischen den Zitaten darf gerne auch eine Schlussfolgerung oder Eigenleistung stehen.

Worauf willst du hinaus? Vieles was da steht unterschreibe ich sofort. Wer denkt den oder behauptet ein Syrer kann in 2 Wochen Deutsch lernen und einen mittelständischen Handwerksbetrieb gründen und am besten noch 3 deutsche Azubis einstellen? Wenn man sagt das man aus Zuwanderung auch positive Entwicklungen generieren kann, heißt das ja nicht das es nicht ohne Investionen, Mühen und Herausforderungen geht.

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 11885 - 9. September 2015 - 14:08 #

Habe ich weiter oben schon verlinkt; die Schätzung liegt bei 20% Analphabeten. Du darfst auch nicht vergessen, dass Syrien nur einen relativ kleinen Teil der Flüchtlinge ausmacht. Bei Flüchtlingen aus Nordafrika oder Armutsflüchtlingen aus dem Balkan sieht es sicher noch problematischer aus, was Ausbildung angeht. Zudem auch die muslimische Kultur nicht unterschätzen, Frauen sind gewöhnlich ohne jede Ausbildung und Arbeitserfahrung.
Alter Artikel, aber das Prinzip wird deutlich: http://www.spiegel.de/politik/ausland/familienpolitik-in-syrien-die-meisten-frauen-haben-nur-kinderkriegen-im-kopf-a-423171.html

McSpain 21 Motivator - 27097 - 9. September 2015 - 14:25 #

Und die Balkanflüchtlinge werden nicht integriert, weil der Asylantrag eh nicht durchgeht. Nicht soviele Zahlen und Konzepte bunt durcheinander würfeln nur damit das Bedrohungsszenario noch irgendwie passt.

Reduziert auf die Syrier: Es fliehen überwiegend Männer aus der Mittel bis Oberschicht. Die Anzahl der Analphabeten davon will ich gerne sehen. Auch bitte nicht jetzt von einer Vorurteilsdebatte zur nächsten Hüpfen damit es viel Aufwand und Zeit kostet darüber zu reden. Syrien und der Iran hat auch sehr viele aufgeklärte Menschen und die aktuelle Fluchtlage filtert (eigentlich leider/in dem Fall zynisch gesehen als gute eigenschaft) schon sozial sehr stark aus wer hier ankommt. Und das sind auch primär gebildete und ressourcenreiche Syrer.

Im Gegensatz zum Beispiel zur den Gastarbeitern aus der Türkei früher die zu einem Großteil ein niedriges Bildungsniveau hatten und sehr konservative Vorstellungen hatten.

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 11885 - 9. September 2015 - 14:36 #

Natürlich müssen wir den Balkan mit berücksichtigen, habe weiter oben ja schon ausgeführt und verlinkt, dass es illusorisch ist, dass die "wieder gehen" oder gar zu zehn tausenden abgeschoben werden. Die müssen genauso integriert werden, da sich Deutschland nun mal dazu entschlossen hat, illegale Einwanderer (mit Beifall) in absurder Anzahl aufzunehmen. Dass es "überwiegend" Männer aus den Oberschicht sind, kannst du nicht belegen, über meinem Betrag wurden ja auch ganz gute Quellen veröffentlicht. Grundsätzlich gehen alle halbwegs seriösen Schätzungen, die ich bisher finden konnte, davon aus, dass nur eine Minderheit der Flüchtlinge tatsächlich "Fachkräfte" sein könnten.
Hier noch ein Interview mit einem britischen Politologen, der die Lage ganz gut zusammenfasst und deutlich macht, warum anscheinend nur Deutschland so reagiert.
http://www.deutschlandfunk.de/deutschland-und-die-fluechtlinge-wie-ein-hippie-staat-von.694.de.html?dram:article_id=330441

McSpain 21 Motivator - 27097 - 9. September 2015 - 14:38 #

Achso. Ja die Briten. ;)

Nebenbei hab ich deine merkwürdige Argumentation wieso die "nie wieder gehen" oben schon bemängelt und halte sie für falsch. Insofern können wir uns einfach einigen beide keinen "Schwachsinn" mehr zu schrieben und es dabei bewenden lassen, dass wir noch bis zum St. Nimmerlein Zahlen und Statistiken der einen und der anderen Seite um uns pfeffern können. Wer keinen Hippistaat will kann ja Merkel dann endlich mal abwählen oder nach England auswandern. Dann gleichen sich die Zahlen auch wieder aus. ;)

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 11885 - 9. September 2015 - 14:44 #

Merkel hat ja sowieso den Vogel abgeschossen. Dass sie gerne mal "unberechenbar" ist und kein klares politisches Konzept verfolgt ist zwar nicht neu, aber ihre Einstellung zur Flüchtlingsdebatte kam für mich doch sehr überraschend und so richtig nachvollziehen kann ich es nicht, außer sie will wirklich einfach nur immer auf die allgemeine Stimmung in der Bevölkerung aufspringen. Politik geleitet von Emotionen, na wenn das mal gut geht. Und hast natürlich recht, dass wir beide (und auch sonst niemand) die Lage vernünftig einschätzen kann. Wir kommen halt nur zu unterschiedlichen Schlussfolgerungen ;)

McSpain 21 Motivator - 27097 - 9. September 2015 - 14:57 #

Merkel hat das Problem das sie zwei mal in ihrere Karriere ihre eigenen Ansichten über die der Partei und Lobbyführung stellte. Wenn quasi der Druck des eigenen Gewissens sie übermannt hat. Das war nach Fukushima und jetzt. Wenn sie konstante Politik nach diesem Gewissen machen würde wäre auch besser als das Chaos das sie so entstehen lässt. Für mich nur die zwei Lichtblicke in dunklen 10 Jahren.

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 11885 - 9. September 2015 - 14:59 #

Des einen Lichtblicke sind des anderen Enttäuschungen. Wir kommen politisch nicht zusammen^^

McSpain 21 Motivator - 27097 - 9. September 2015 - 15:01 #

Wär mir nicht aufgefallen. Aber wie wäre es dann mal mit Abwählen? Vielleicht Seehofer und seine Bande in die alleinige Verantwortung. Dann müsste man auch keine Angst mehr vor Gewissen und so haben. ;)

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 11885 - 9. September 2015 - 15:12 #

Im Moment schwierig, CDU und SPD haben sich so stark angenähert, dass ich dir nicht mal mehr sagen kann, wo der Unterschied liegt. Eine wählbare liberale Alternative fehlt gerade, obwohl 3 Parteien sich da irgendwie zu positionieren versuchen, die aber alle irgendwie scheiße sind. Naja, bis 2017 ist noch ne Weile^^

blobblond 19 Megatalent - 17845 - 9. September 2015 - 14:35 #

Das die Schleuser die Preise gesenkt haben ist ja auch völlig unmöglich.

Jonas -ZG- 17 Shapeshifter - - 7115 - 9. September 2015 - 14:37 #

Geht man mal von den Gastarbeitern aus wie sieht den die heutige Zahl dazu aus derer die in Deutschland geblieben sind? Die türkischen Frauen gehen zur Schule schließen meistens sogar mit einem guten Abschluss ab und arbeiten mittlerweile auch und noch besser sie sind Muslime.
Keine Ahnung was manche von den Flüchtlingen erwarten? Das sie sofort Deutsch können, die Frauen sofort arbeiten gehen weil es bei uns seit 20-30 Jahren so üblich ist. Davor war es auch so das die Frau für den Haushalt und Kind zuständig war, aber hey da ist das war was ganz anderes. ;)

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 11885 - 9. September 2015 - 14:38 #

Wie kommst du daraus, dass die Integration türkischer Gastarbeitet auch nur ansatzweise erfolgreich war? Das ist doch das Negativbeispiel schlechthin.

Jonas -ZG- 17 Shapeshifter - - 7115 - 9. September 2015 - 14:48 #

Negativ? Ernsthaft? Du musst ja wirklich schlechte Erfahrungen gemacht haben.
Ich bin in Oberschwaben aufgewachsen. Tiefste konservative Provinz. Ich hatte viele türkische Frauen wie Männer in der Klasse. Die konnten alle Deutsch, haben einen guten bis sehr guten Schluabschluss gehabt. Die türkischen Frauen hatten überwiegend keine Kopftüchter und machen heute nichts anderes wie ein Deutscher auch. Arbeiten, Familie & Kinder. Also im Gegenteil die heutige Generation der damaligen Gastarbeiter haben sich hervorragend integriert.
In unserer Stadt 12.000 Einwohner gibt es auch eine Moschee. Keiner stört sich daran.

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 11885 - 9. September 2015 - 14:57 #

Ich wohne in Berlin und kenne diverse Statistiken zu dem Thema. Habe nicht mehr alle Zahlen im Kopf, aber so um die 20% sprechen trotz Migranten 2. Generation kein deutsch, 40% arbeitslos. Großes Problem auch Bildungschancen der Kinder, geh mal nach Kreuzberg.

McSpain 21 Motivator - 27097 - 9. September 2015 - 15:00 #

Wie oft wollen wir den noch klar stellen das soziale Brennpunkte nicht allein durch Zuwanderer oder Ausländer zu Brennpunkten werden? Geh mal in ein Almdorf und finde jemanden der Hochdeutsch lernen will oder schau dir die Arbeitslosenquoten in Sachsen an wo kein einziger Ausländer lebt.

Kausalität und Korrelation bitte trennen und mit Vorsicht genießen.

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 11885 - 9. September 2015 - 15:05 #

Die Arbeitslosgikeit bezieht sich explizit auf türkischstämmige in Deutschland und natürlich ist die Einwanderung nebst fehlender Integration die Ursache für den sozialen Brennpunkt von dem ich sprach. Was interessiert es da, was in Sachsen los ist. Themen trennen ;)

Jonas -ZG- 17 Shapeshifter - - 7115 - 9. September 2015 - 15:13 #

Gar nicht war. In Leipzig gibt es auch genug Ausländer. Gut Leipzig gehört zwar zu Sachsen, aber will möglichst wenig mit Dresden und Co. zu tun haben. :D

BriBraMuc 14 Komm-Experte - 2322 - 9. September 2015 - 15:19 #

Ich glaube, dass es da (gefühlte) Unterschiede zwischen Großstädten und der Provinz gibt. Hier in München, wo es m.M.n. noch gut klappt sind die Einwanderer fleissig und haben sich teilweise super integriert, deren Kinder jedoch nicht in der Menge. Viele sind zwar in Deutschland geboren, identifizieren sich aber nicht mit dem Land. Viele der "Problemviertel"-Kids stehen weniger aif Bildung sondern mehr auf das schnelle (illegal) verdiente Geld. Zum Glück gibt es aber auch genug Ausnahmen. Ich glaube, dass Integration am Land leichter und erfolgreicher ist.

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 11885 - 9. September 2015 - 15:34 #

Wichtig an der Stelle natürlich auch, dass man nie verallgemeinern sollte. Natürlich gibt es sehr viele, die sich (auch hier) gut integriert haben. Das heißt aber nicht, dass das selbstverständlich ist. Und ich finde es gerade in der derzeitigen Debatte bedenklich, wenn aus Gründen vermeintlicher politischer Correctness lieber so lange nach einem angehenden Arzt für das TV-Interview oder einer aus dem Zusammenhang gerissener Theorie über Vorteile von Einwanderung gesucht wird, bis das Bild wieder passt. Damit habe ich hier glaube auch langsam genug von dem Thema^^

McSpain 21 Motivator - 27097 - 9. September 2015 - 15:42 #

Hast du auch einen Beleg für diese platte Unterstellung von Manipulation und Lügen mit welchem ominösen Ziel, dass sich damit so groß angelegte Methoden lohnen würden oder sich genug Anhänger finden? Würde mich mal Interressieren wer hier der große Strippenzieher ist und warum.

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 11885 - 9. September 2015 - 15:51 #

Es gibt keinen großen Strippenzieher, das ist Unfug; der höchstens von irgendwelchen Lügenpresse-Schreihälsen geglaubt wird. Wohl ist es aber so, dass Journalisten abwägen, welche Bilder sie zeigen und veröffentlichen und da wird (unbeabsichtigt?) auch gerne mal ein Bild gezeichnet, das angenehmer ist. Es sind ja auch keine Lügen, nur eben eine eingeschränkte Vorauswahl. Auf wievielen Titelseiten waren die 100 Klatscher aus München? Auf wieviel die gleichzeitig 10.000 Demonstranten in Dresden? Wie intensiv wird über Brandanschläge auf Heime berichtet, wie oft widerum über Übergriffe der Flüchtlinge aufeinander und gegen die Helfer in den Heimen? Wenn Flüchtlinge zu Wort kommen, anscheinend nur angehende Akademiker, die fließend Englisch sprechen usw. Ist mein Eindruck der Berichterstattung, die mir persönlich nicht neutral genug ist, um ja keine "falschen" Eindrücke zu wecken.

McSpain 21 Motivator - 27097 - 9. September 2015 - 16:01 #

Und da möchte ich persönlich einmal kräftig schütteln und Bullshit rufen. ;)

Was für mangelnde Neutralität? Es wurde in der gleichen Presse über Angriffe auf Heime, Randale in Heimen, EU-Politik, Flüchtlingshilfe und Flüchtlingshetze berichtet.

Ich habe all deine lustigen Aufzählungen den gleichen Medien entnommen die ja angeblich nicht neutral berichten. Sorry. Natürlich hetzt die Bild gegen Griechen, dann gegen Flüchtlinge und dann gegen Leute die hetzen.

Natürlich ist ein Journalist nur ein Mensch der auch eine subjektive Meinung hat. Aber im Internetzeitalter damit anzukommen, dass wir hier alle konspirativ an der Nase rumgeführt werden oder etwas falsch dargestellt wird.

Dann liefer mir einen Beweis, dass man stundenlang Flüchtlinge durchsucht bis man einen Vorzeigemenschen findet. Das man Straftaten vereitelt. Wenn mich fragst könnte ich jetzt damit Anfangen wie man lang genug AFD beim Nationalismus-Zündelt gewährt und ihnen eine Bühne gegeben hat während man systematisch die GEZ-Feindlichen Piraten ignoriert hat.

Wie gesagt: Was hilft uns die Debatte über vermeintlich nicht neutrale Berichterstattung wenn die wahre Berichterstattung und Wahrnehmung eh schon längst bei Twitter und Facebook angekommen ist wo jeder seine eigene Filterblase konsumiert und dann sagt das der Mainstream nicht "NEUTRAL" genug ist?

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 11885 - 9. September 2015 - 16:10 #

Das heißt dann wohl, dass du mir schon irgendwie zustimmst, oder? Jedenfalls lieferst du gute Beispiele nach^^

McSpain 21 Motivator - 27097 - 9. September 2015 - 16:24 #

Naja. Wenn ich sage das Links der Presse Rechtslastigkeit vorwirft und Rechts der Presse Linkslastigkeit vorwirft sehe ich das als Argument, dass die Presse schon in der Mitte ist sonst würde man nicht jede Seite gegen sich haben. ;)

Daher mein Erklärungsversuch über die Filterblasen und der gefühlten Falschen Perspektive auf einen Großteil der altmodischen Presse.

blobblond 19 Megatalent - 17845 - 10. September 2015 - 11:36 #

Was ist mit der Lüge vom Fachkräftemangel?

6 Bewerber, die auch passen, auf eine Stelle, ganz klarer Fachkräftemangel!

McSpain 21 Motivator - 27097 - 14. September 2015 - 10:10 #

Fachkräftemangel als Grund für Zuwanderung hat nichts mit den Flüchtlingen zu tun. Asyl != GreenCard-Zuwanderung.

McSpain 21 Motivator - 27097 - 9. September 2015 - 14:58 #

Aber selbst wenn steht die BRD noch. Und in der Summe (also ohne KapitalVERTEILUNG) betrachtet steht sie besser da als je zuvor.

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 11885 - 9. September 2015 - 15:02 #

Was auch immer du damit sagen willst.

McSpain 21 Motivator - 27097 - 9. September 2015 - 15:38 #

Das auch die schlechte Integration eines teils der Gastarbeiter nicht das Land in der Summe gefährdet haben oder haben und Deutschland in der Summe mehr davon profitiert als nachteile hat.

Nebenbei schicken wir der Türkei ja auch nicht umbedingt unsere Elite: (Warnung: Humor: https://twitter.com/Podolski10/status/641624320192716800 )

DomKing 18 Doppel-Voter - 9347 - 9. September 2015 - 14:35 #

Der Kernpunkt von Somuncu ist doch folgender: Es gibt immer nur Extreme. Entweder ist alles gut oder ist alles scheiße. Jetzt sind alle Flüchtlinge gut und jeder, der nur im Ansatz Zweifel an der aktuellen Politik hat, ein Nazi.

Zu dem Rest wurde ja schon genug gesagt: Einwanderung ja, aber vor allem geregelt und gezielt. Und ja, den östlichen EU-Staaten klarmachen, dass sie jeden Menschen ordentlich zu behandeln haben, gehört auch dazu.

Mein Problem ist aktuell: Es gibt Regeln und Gesetze und die werden im Moment gnadenlos übergangen. Und das ist schlicht und einfach nicht notwendig. Die Politik hat aber zu langsam reagiert und reagiert immer noch viel zu langsam. Natürlich gibt es keine guten oder schlechten Flüchtlinge. Es gibt Menschen, die einen Asylgrund besitzen und jene, die keinen Anspruch auf Asyl haben.

PS: Es heißt Bullshit.

Jonas -ZG- 17 Shapeshifter - - 7115 - 9. September 2015 - 14:40 #

Ja, aber für die Handlungsunfähigkeit der Regierung können die Flüchtlinge doch nichts.
Einwanderung und Asyl sind immer noch zwei paar Schuhe. ;)

DomKing 18 Doppel-Voter - 9347 - 9. September 2015 - 17:22 #

Ich kritisiere nie die Flüchtlinge bzw. die Menschen, die hier hin kommen. Die Beweggründe kann ich nämlich nachvollziehen.

Und wo vermische ich Einwanderung und Asyl? Die Regeln für Einwanderung, Asyl und Flüchtlinge werden ja gebrochen. Jeweils auf ihre eigene Art.

McSpain 21 Motivator - 27097 - 9. September 2015 - 14:47 #

Schön gesagt. Diese Extreme aber nicht vergessen in beide Richtungen kritisieren. Davon ab, dass kein "linksgrüner versiffert (und was noch hier schon alles gegen mich flog) die aktuelle Politik lobt. Insofern geht es bei "Nazi" auch nicht um Politikkritiker sondern meist um allumfassende Asyl und Grundrechtskritiker.

Und um den Bogen zu der News zu schlagen: Es geht bei der Hilfswelle darum eben die aktuelle Unterbringung zu verbessern und die Versäumnisse der Politik auszugleichen.

Viel der ganzen Debatten hier und sonstwo sind halt auch viel Nebelkerzen um lieber eine Gefahr der Zukunft zu mahlen statt in der Gegenwart zu helfen.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9347 - 9. September 2015 - 17:23 #

Ich kritisiere beide Seiten. Mir geht es tierisch auf die Eier, dass quasi jede Nacht ein Flüchtlingsheim brennt. Ich finde es auch beschämend, dass dort nicht verstärkte Polizeistreifen fahren, aber auch das liegt an fehlerhafter Politik (Polizei hat nicht genug Geld/Personal).

Nur muss ich, wenn ich eine Sache kritisiere, nicht andauernd schreiben "ich find auch Nazis doof". Auch, wenn ich es nun gemacht habe.

Und wie ich auch weiter oben schrieb: Ich finde Hilfsaktionen und das generelle Engagement gut. Nur kritisiere ich 1. dass es bessere Organisationen als Pro Asyl gibt und 2. stelle ich die Frage, was denn in wenigen Wochen und Monaten passieren soll, wenn die Hilfswelle eben abebbt. Es fehlt das politische Konzept. Von kurz- bis langfristig.

blobblond 19 Megatalent - 17845 - 10. September 2015 - 11:26 #

Es gibt keine Sogwirkung?

"Noch mehr Syrer als sonst haben sich diese Woche vor der deutschen Botschaft im Libanon eingefunden. Sie ist auch für Syrien zuständig. Die meisten Syrer waren direkt aus ihrem Heimatland zur Botschaft angereist.
Der Grund für den Ansturm: Über soziale Netzwerke hatte sich das Gerücht verbreitet, Deutschland werde Schiffe senden, um Syrer direkt vom Libanon und von der Türkei aus nach Europa zu bringen.
Ketteneffekt: In der Heimat herrscht Hoffnungslosigkeit. In den sozialen Netzwerken sehen die Menschen fröhliche Bilder und Berichte von Freunden und Verwandten, die bereits nach Europa aufgebrochen und angekommen sind. Nun setzen auch die Zurückgebliebenen all ihre Hoffnung auf die Ferne. Der Ketteneffekt funktioniert sogar länderübergreifend: Die Iraker sehen, wie die Syrer einen Weg nach Westeuropa gefunden haben und reisen hinterher. Auch andere sehen ihre Chance gekommen: Junge Iraner, Afghanen, Pakistaner reisen in die Türkei und schließen sich an."

http://www.spiegel.de/politik/ausland/fluechtlinge-aus-syrien-und-irak-warum-gerade-jetzt-so-viele-fliehen-a-1052095.html

McSpain 21 Motivator - 27097 - 9. September 2015 - 11:27 #

Kleines Update: Das für September angepeilte Ziel von 4000€ wurde dank der Spenden bereits nach 9 Tagen erreicht und die Summe an ProAsyl übergeben. Die Aktion wird aber noch wie geplant weiterlaufen und Gelder und Unterstützung sammeln.

Und generell: Kann jeder natürlich sich auch vor Ort bei sich erkundigen, wie er oder sie auch ohne Geld mit Sachspenden und Arbeitseinsatz helfen kann.

Kommentar hinzufügen

Neuen Kommentar abgeben
(Antworten auf andere Comments bitte per "Antwort"-Knopf.)