Lenhardts Nachtwache vom 29.8.15
Teil der Exklusiv-Serie Lenhardts Nachtwache

Bild von Heinrich Lenhardt
Heinrich Lenhardt 9093 EXP - Freier Redakteur,R8,S3,A1
Dieser User unterstützt GG seit drei Jahren mit einem Abonnement.Alter Haudegen: Ist seit mindestens 5 Jahren bei GG.de registriertArtikel-Schreiber: Hat 15 redaktionelle Artikel geschriebenEdelfeder: Schreibt konstant auf hohem NiveauAlter Haudegen: Ist seit mindestens 3 Jahren bei GG.de registriertMeister-Antester: Hat 10 Angetestet-Artikel geschriebenIdol der Massen: Hat mindestens 10.000 Kudos bekommenMissionar: 3 Neu-User für GamersGlobal.de anwerbenLoyalist: Ist seit mindestens einem Jahr bei GG.de dabeiAntester: Hat 5 Angetestet-Artikel geschriebenBronze-Reporter: Hat Stufe 6 der Reporter-Klasse erreichtTester: Hat 5 Spiele- oder Hardwaretests veröffentlicht

29. August 2015 - 1:46 — vor 1 Jahr zuletzt aktualisiert
Wetten werden angenommen, ob eSports-Disziplinen zur Winter-Olympiade 2030 gehören. Vorher kann ein Zwangs-Update Festplatten zum Überlaufen bringen.

Live aus Vancouver für GamersGlobal: Während Deutschland friedlich schläft, grummelt Heinrich Lenhardt an der fernen Westküste in seine Tastatur und kommentiert aktuelle Spielegeschehnisse. „Lenhardts Nachtwache“ erscheint (fast) jeden Samstagmorgen und ist die heitere Gute-Nacht-Geschichte für Rotaugen beziehungsweise der Muntermacher für Frühaufsteher.

Abt. „Darauf könnt ihr wetten“:
Winter Games 2030

Eine schöne Ausrede für alle diejenigen, die gerade ihre Hearthstone-Decks mit Das große Turnier-Karten bestücken oder sich ganze Nächte mit Counter-Strike Go um die Ohren schlagen: Das ist nicht nur Selbstbespaßung, sondern auch eine gute Vorbereitung, um demnächst mal den nationalen Medaillenspiegel zu bereichern. eSports könnte noch zu unseren Lebzeiten ins Olympia-Programm aufgenommen werden, darauf sollten wir vorbereitet sein. Man muss den Koreanern ja nicht kampflos alle Starcraft-Medaillen überlassen.

Für mich klingt die Idee noch etwas absurd, dass Videospiele als olympische Disziplinen anerkannt werden könnten. Irgendwie verbinde ich mit dem Medaillenpodium größere körperliche Anstrengungen als hektisches Mausklicken. Andererseits sind auch eher gemütliche Leibesertüchtigungen wie Golf auf dem Weg ins olympische Programm und die eSports-Szene beschäftigt sich bereits mit der Doping-Problematik – hmm, von daher wären League of Legends & Co. durchaus olympiareif.

eSports wird vom britischen Sportwetten-Anbieter Betway so ernst genommen, dass er nicht nur Wetten auf den Ausgang einzelner Turnierpartien anbietet. In der Kategorie „Specials“ kann man auch Geld darauf setzen, dass ein bestimmtes Spiel zu den Disziplinen der Winter-Olympiade 2030 gehören wird. Bei Hearthstone gäbe es für ein Pfund Einsatz einen Hunderter zurück. Als (relativ) realistischer schätzt Betway die Olympia-2030-Berücksichtigung von Dota 2 (1:80) und Counter-Strike: Go (1:50) ein. Bemerkenswert: Letzteres halten die Quotendefinierer für wahrscheinlicher als den Gewinn der Fußball-EM 2016 durch die Schweiz (1:67).

Betway-Sprecher Alan Alger versucht gegenüber Eurogamer den Eindruck zu erwecken, dass es sich bei diesen eSport-Wetten nicht nur um eine Publicity-Aktion handelt: „Wir finden, dass nicht ausgeschlossen werden kann, dass Hearthstone zur 2030-Winterolympiade gehören wird. Die 99/1-Quote ist vielleicht sogar viel zu großzügig“. Seine Begründung: „Um olympisch zu werden, muss eine Sportart laut der olympischen Charta ‚in nicht weniger als 40 Ländern und auf drei Kontinenten ausgeübt‘ werden. Hearthstone erfüllt diese Kriterien mit Leichtigkeit.“

Dieser Logik folgend dürften sich freilich auch Disziplinen wie Schneemannbauen oder Hundeschlittenrennen Hoffnungen auf Olympiade 2030 machen, schließlich haben die sogar einen winterlichen Bezug. Hearthstone kann da (neben dem Firmennamen Blizzard) allenfalls mit Frost-Magier und Eisheuler punkten. Ich denke, ich würde mein Wettgeld eher darauf setzen, dass Liechtenstein seine Qualifikationsgruppe zur Fußball-WM 2018 gewinnen (Quote 1:5001). Und ansonsten dem IOC nahelegen, vor allem der C64-Version von Winter Games eine olympische Chance zu geben – das passt thematisch besser und lässt mir geringfügige Medaillenchancen.
 
Abt. „Größenwahn“:
Destiny sprengt Festplatten-Volumen

Destiny ist Bungies Geschenk an die Kolumnisten dieser Welt: Auch ein Jahr nach seiner Veröffentlichung liefert der MMO-Shooter unermüdlich Steilvorlagen für die schreibende Zunft (mal ganz abgesehen davon, dass die bloße Erwähnung seines Namens immer für ein paar Hass-Kommentar-Extraklicks gut ist). Man erinnere sich an unveröffentlichte Gag-Dialoge, Content-Belohnungen für Kampftrinker oder die Sprecherdramen um Peter Dinklage – das Sommerloch, das sich nicht durch Destiny-News füllen lässt, muss erst noch erfunden werden.

Destiny ist eben ein großes Thema – so groß, dass es bald rekordverdächtige Speicherplatzmengen auf Konsolen-Festplatten für sich beanspruchen wird. Gamespot analysierte die neuen Systemanforderungen für das am 8. September eintreffende Zwangs-Update. Und siehe da, auch wenn man sich die kommende Erweiterung The Taken King verkneift und nur weiter Basis-Destiny spielen will, wachsen die Ansprüche ganz beträchtlich. Auf PS4 und Xbox One soll das Update 18 GByte groß sein, nach der Installation veranschlagt Destiny dann insgesamt 60 GByte. Und es ist ja nicht der einzige Dickmacher: Until Dawn, Mad Max, es gibt scheinbar kaum ein PS4-Spiel mehr, das sich mit unter 40 GByte begnügt. Löschen geht natürlich immer, die Spielstände lagern irgendwo in der Cloud, aber jede Re-Installation wird zum Zeit- und Platz-fressenden Staatsakt.

Bei den Konsolen der vorherigen Generation sprengt Destiny gar die Grenzen älterer Xbox-360- und PS3-Modelle: 30 GByte freier Speicherplatz sind dort während der Installation erforderlich. Es sind keine allzu großen Kopfrechenkünste erforderlich, um hier ein Problem zu erkennen, wenn man noch eine Konsole mit 20-GByte-Festplatte hat.

Glücklicherweise hat Bungie hilfreiche Tipps für die Platzgeplagten auf Lager: „Upgrade deine Konsole“ zum Beispiel, also schnell mal eine PS4 oder Xbox One kaufen. Kostet halt Geld und womöglich den Spielstand, wenn man vom Sony- ins Microsoft-Lager oder umgekehrt wechseln will. Wenn das keine Option ist, möge man den Kundendienst von Publisher Activision kontaktieren, „um die richtige Lösung zu finden“. Dafür wartet man gerne in der Telefon-Warteschleife: Die hochkompetenten Call-Center-Mitarbeiter werden sicher eine Patentlösung dafür haben, wie man auf magische Weise mehr GByte in seine alte Konsolen-Festplatte kriegt.

Die naheliegende Lösung wäre wohl, solche Wonnebrocken-Updates optional zu machen: Kein Platz oder keine Lust auf die Erweiterung? Dann spiel‘ einfach dein Vanilla-Destiny weiter. Doch solche Freiheiten sind im Zeitalter von Online-Verbindungszwang und Patch-Pflicht keine Selbstverständlichkeit mehr. 

Elfant 16 Übertalent - P - 4145 - 29. August 2015 - 2:06 #

Wieder eine gelungene Nachtwachte

floppi 22 AAA-Gamer - - 33573 - 29. August 2015 - 2:39 #

Hach, waren das noch Zeiten als Programmierer Speicherplatzschonend entwickeln mussten. Würde auch heute nicht schaden.

Maik 20 Gold-Gamer - - 21606 - 29. August 2015 - 4:19 #

Das war eine Zeit, wo Programmierer noch Ahnung hatten. Außerdem hat sich das Kreisel um Plattengröße und benötigtem Plattenplatz immer schneller in die Höhe gedreht.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 10459 - 29. August 2015 - 7:24 #

kompetente programmierer können nicht verhindern, dass media-daten ne menge platz verbrauchen. der code eines spiels an sich liegt in aller regel unter 100MB.

Bruno Lawrie 16 Übertalent - P - 5068 - 29. August 2015 - 14:50 #

Die Inkompetenz liegt ja eher bei den Sony-Entwicklern. Wie reine Updates auf zweistellige Gigabyte-Patches kommen können, ist mir ein Rätsel. Es werden ja nicht mal eben 30% aller Texturen angepasst.

Gute Update-Systeme arbeiten mit Deltas, bei Sony hat man den Eindruck, dass einfach die kompletten Dateien, die sich geändert haben, runtergeladen werden. Wenn die Texturen wie üblich in einem Container stecken, kommt man dann bei einer ausgetauschten Textur gleich auf mehrere GB für den Patch.

Also schon schlechte, ineffiziente Programmierung. Nur halt beim Plattformbetreiber. Deltas für Patches sind ja auch eine uralte, etablierte Technik, die fast jedes DOS-Spiel in den 90ern schon genutzt hat.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 10459 - 29. August 2015 - 15:26 #

leider nicht nur bei sony üblich, auch auf steam machen das viele spiele so.

floppi 22 AAA-Gamer - - 33573 - 29. August 2015 - 15:07 #

Warum muss ich dann immer Gigabyteweise Patches laden? ;)

Aladan 22 AAA-Gamer - - 31341 - 29. August 2015 - 8:06 #

Das tun sie heute noch, aber die Assets heutzutage fressen einfach den Platz, da Gott sei Dank keine oder nur wenig Komprimierung genutzt wird.

Man sollte auch nicht vergessen, dass die Spiele z. B. bei der PS4 auf die Konsole kopiert werden. Läuft ähnlich wie bei Spielen mit Stream Installation, so muss der Spieler nur ca. 10 Sekunden warten und schon kann es losgehen, während der Vorgang im Hintergrund fortgesetzt wird.

Dazu kommt natürlich auch noch, das PS4 und Xbox One einen entsprechend großen Cache pro Spiel freihalten. Beim PC kann man inzwischen ja das gleiche verfolgen. Und zumindest bei den Sony Konsolen hat der Spieler die Möglichkeit, die HDD wie beim PC nachzurüsten, falls der Platz nicht mehr reicht.

TSH-Lightning 17 Shapeshifter - P - 7222 - 29. August 2015 - 8:27 #

HDD tauschen ist bei PS4 total einfach. Kumpel hat sich die 2 TB Platte eingebaut weil er immer Platzprobleme hatte. Einziges Problem, dass PSN hat 2 Tage gebraucht bis alles wieder runter geladen war...

firstdeathmaker 17 Shapeshifter - P - 6610 - 29. August 2015 - 11:55 #

Liegt nicht immer an den Programmierern. Ich weis aus zweiter Hand von einem Programmierer, der immer ziemlich über die Grafiker und Leveldesigner gelästert hat, weil diese es immer wieder geschafft haben, überdimensionierte Grafiken und Modelle in den Build zu schmuggeln. Hintergrund: Viele Assets werden erst mal mit sehr vielen Polygonen gemodelt und dann später runter gedampft. Wenn dann die Modellierer eine simple Säule mit zig hunderttausend Polygonen belassen, ist es kein Wunder, wenn die Datenmenge durch die Decke geht.

Bruno Lawrie 16 Übertalent - P - 5068 - 29. August 2015 - 15:00 #

Geometrie kostet kaum Speicherplatz. Für ein Dreieck hast du gerade mal neun Zahlenwerte (x-, y-, z-Koordinaten für drei Vertices). Nehmen wir mal an, jeder Wert wird als double Typ gespeichert, dann sind das für das Polygon 9*8 Byte = 72 Byte.

Bei 100.000 Polygonen sind das 6,9 MB. Und der Wert ist viel zu hoch angesetzt, weil die die Dreiecke ja aneinanderhängen und dadurch viele Vertices mit anderen Dreiecken teilen. Zusätzlich kann man diese Daten auch sehr gut verlustfrei komprimieren. Da kommt man am Ende höchstens auf ein MB, wenn überhaupt.

Eine unkomprimierte Textur mit 4096x4096 Pixeln kommt hingegen auf:
4096 * 4096 * 32 Bit = 64 MByte
Mit verlustfreier Kompression etwa die Hälfte.

Das Problem bei der hohen Poylgonzahl ist nicht der Speicher, sondern die dafür nötige Rechenleistung.

endymi0n 16 Übertalent - P - 5851 - 29. August 2015 - 16:39 #

Da fehlt außerdem noch Tesselation-Map und ähnliches, sind zwar nur s/w aber gerne mehrere Maps für verschiedene Sachen.

Maverick 30 Pro-Gamer - P - 177761 - 29. August 2015 - 6:15 #

Danke für die neue Ausgabe. ;)

Zaroth 16 Übertalent - P - 5346 - 29. August 2015 - 8:25 #

Wieder einmal eine klasse Nachtwache. Hat mich gerade zum Grübeln gebracht: Wieviel Speicher hat wohl meine alte PS3? Und wieviel ist darauf noch frei? Hmmm...

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11209 - 29. August 2015 - 12:14 #

Habe meiner 80GB Fat Lady vergangenen Sommer die noch rumliegende 250GB Platte aus meinem alten kaputten Notebook eingesetzt.

Davon ist etwa die Hälfte mit Spielinstallationen belegt, die 80GB hatten einfach nicht mehr gereicht. Bis auf den OST von Heavy Rain sind keine anderen Daten neben Spielen mehr drauf.

Markus 13 Koop-Gamer - 1341 - 29. August 2015 - 8:40 #

Wo bleiben die guten alten dubiosen Festplattenverdopplerprogramme für Konsolen? Ich sehe da eine klaffende Marktlücke.
Sehr schöne Nachtwache wieder mal!

Bruno Lawrie 16 Übertalent - P - 5068 - 29. August 2015 - 15:04 #

Da die meisten Assets schon komprimiert sind, würde so eine Software kaum was bringen.

Aus heutiger Sicht sind komprimierte Dateisysteme auch durchaus wieder interessant. Weniger wegen des Speicherplatzes als mehr für die kürzere Übertragungszeit. Festplatten sind im Vergleich zu RAM und CPUs extrem langsam und immer das Nadelör des Systems. Bei 50% Komprimierung ist das ein großer Unterschied, da spart man erheblich mehr Zeit als man für die Dekomprimierung braucht. Aber auch deswegen sind die Spiele-Assets eben schon komprimiert.

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 34068 - 29. August 2015 - 9:15 #

So kann das Wochenende starten, jetzt die Nachtwache mit einem Kaffee und kurz nach dem Mittag zum Flohmarkt um dort ein paar Bierchen zu vernichten. ;)

immerwütend 21 Motivator - P - 29525 - 29. August 2015 - 9:22 #

Es ist doch immer wieder schön zu sehen, wie brav die Spieler den Firmen die Entscheidung überlassen, was auf ihren Festplatten zu geschehen hat. Früher hat man noch selbst bestimmt, was mit einem gekauften und bezahlten Gerät zu geschehen hat...

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 34068 - 29. August 2015 - 9:28 #

...du willst also das Festplattenverdoppler Programm wieder zurück haben. ;)

immerwütend 21 Motivator - P - 29525 - 29. August 2015 - 9:36 #

Mir scheint, die Destiny-Spieler werden das dringender brauchen. :-)

blobblond 19 Megatalent - 17880 - 29. August 2015 - 11:37 #

Alter Hausfrauentrick: Die Festplatte ausbauen, eine halbe Stunde ins gefrierfach und man hat den doppelten Speicherplatz.
Den Daten ziehen such bei kälte zusammen!

Despair 16 Übertalent - 4553 - 29. August 2015 - 11:43 #

Verdoppelt sich dadurch auch die Lesegeschwindigkeit?^^

firstdeathmaker 17 Shapeshifter - P - 6610 - 29. August 2015 - 11:57 #

Aber aufpassen, wenn man dann schnell weitere Daten drauf packt, kann die Festplatte platzen und die dabei herum fliegenden Bytes können benachbarte Speichergeräte (wie USB-Sticks etc.) verschmutzen.

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 34068 - 29. August 2015 - 19:38 #

Wenn ich gewusst hätte das hier auch jemand aus dem Audio Forum postet hätte ich die Fresse gehalten. ;)

Toxe 21 Motivator - P - 27059 - 2. September 2015 - 17:25 #

Du kannst auch heute noch entscheiden, ob Du Dir Destiny kaufst oder nicht.

zfpru 15 Kenner - P - 3178 - 29. August 2015 - 15:15 #

Leider pendelt sich die Nachtwache auf mäßigem Niveau ein. Ich glaube das wöchentliche Erscheinen ist zu viel. Ggf. ist hier weniger mehr.

Drapondur 25 Platin-Gamer - - 57006 - 29. August 2015 - 11:56 #

Gibt es 2030 Hearthstone überhaupt noch?

ShaftShambler 14 Komm-Experte - 1804 - 29. August 2015 - 15:07 #

Also 2025 strebt Blizzard als Minimum an ^^

Arno Nühm 15 Kenner - - 2788 - 29. August 2015 - 12:56 #

Feine Nachtwache :-)

thepixel 14 Komm-Experte - 2008 - 30. August 2015 - 0:50 #

Wenn Counter Strike eine Disziplin der Olympischen Winterspiele wird, bekommt man dann Counter Strike mit dem Spiel zu den Olympischen Spielen mitgeliefert?

De Vloek 14 Komm-Experte - P - 2021 - 30. August 2015 - 15:19 #

Wer will denn 2030 noch die hässlich-verpixelten, schlecht gealterten und hoffnunglos überholten Spiele von 2015 zocken? Maximal doch nur Retro-Fans, und keine ambitionierten Olympioniken. Ausser es gibt Olympia 2030 einen Retro-Games-Ableger, wo auch lustige Sportarten wie Pankration ausgeübt werden ;)

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 12111 - 30. August 2015 - 16:55 #

Die " progamer" sind da sehr leidensfähig. Counterstrike 1, unreal tournament und vor allem starcraft werden ja auch noch gespielt trotz ihres alters. Olympia oder erstmal überhaupt irgendeine Bedeutung abseits der ultra-nerd-Kultur (außerhalb koreas) sehe ich aber in den nächsten 15 Jahren auch nicht... Aber die wettquoten sind verlockend ;)

Aladan 22 AAA-Gamer - - 31341 - 31. August 2015 - 5:37 #

Ach sei beruhigt, Grafik Updates gibt's ja auch noch, das gibt's ja sogar jetzt schon bei Hearthstone mit den animierten Karten.

Disteldrop 13 Koop-Gamer - P - 1632 - 30. August 2015 - 20:26 #

Hat Spaß gemacht zu lesen.

Fozzie 12 Trollwächter - 1015 - 31. August 2015 - 8:46 #

Das gute alte Winter Games ist auf jeden Fall anstrengend und gelenkbelastend genug, dass es als echte Sportart durchgehen kann... ;-)

Olipool 15 Kenner - 3794 - 3. September 2015 - 12:53 #

Da 2030 ja die Klimaerwärmung so weit vorangeschritten sein wird, dass es nirgendwo merh verlässlich Schnee gibt, lässt man eben alle Sportler mit VR Brillen die disziplinen virtuell durchleben. Der Zuschauer merkt dank Motion Capture davon nichts. Spaßig wird es dann, wenn sich findige Hacker einklinken und als Flitzer über die Piste laufen :D

Kommentar hinzufügen

Neuen Kommentar abgeben
(Antworten auf andere Comments bitte per "Antwort"-Knopf.)