Sonntagsfrage: Wie seht ihr die Zukunft von VR?
Teil der Exklusiv-Serie Sonntagsfrage

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Benjamin Braun 282208 EXP - Redakteur,R10,S10,C10,A10,J10
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30. August 2015 - 7:00 — vor 1 Jahr zuletzt aktualisiert
News-Update (Ergebnis):

Mehr als ein Viertel der Umfrageteilnehmer (27 Prozent) glaubt, dass VR die Zukunft gehört, es aber noch längere Zeit dauern könnte, bis sich die Technik endgültig am Markt etabliert. Gut 8 Prozent sind aber sicher, dass diese Situation bald eintreten wird. Gut elf Prozent sind unschlüssig und gehen davon aus, dass der Erfolg nicht zuletzt am Preis der Geräte liegen wird, der aber ihrer Ansicht nach schnell fallen könnte.

Weitere 22 Prozent sind skeptischer und haben Zweifel daran, dass ein paar "beeindruckende Demos" reichen werden, um Käufer zu finden. Sehr pessimistisch sind wiederum 17 Prozent, die glauben, die VR-Blase wird schnell platzen, da zu wenig Leute die Geräte kaufen und deshalb letztlich niemand Spiele dafür entwickelt. Ein kleiner Teil von 2 Prozent geht davon aus, dass sich VR durchsetzen wird, aber von den beiden großen "PC-Brillen", Oculus Rift und HTC Vive, nur eine das Rennen machen wird.

VR ist definitiv die Zukunft. Bis sich die Geräte am Markt etablieren, wird's aber wohl noch einige Zeit dauern.                                                                                                                                                                                                         27%
 
Beeindruckende kleine Demos sind schön, aber dafür kauft sich keiner eine VR-Brille.                                                                                                                                                                                                         22%
 
Die Blase wird irgendwann platzen. Erst kauft's keiner und dann macht keiner Spiele dafür.                                                                                                                                                                                                         17%
 
Ist mir egal, VR interessiert mich nicht die Bohne.                                                                                                                                                                                                         13%
 
Viel wird am Preis der Geräte hängen. Selbst die "Premium"-Brillen werden sicher schnell günstiger werden.                                                                                                                                                                                                         11%
 
Die Technik ist super, und sobald genug Leute VR-Geräte haben, kommen auch die großen Spiele.                                                                                                                                                                                                         8%
 
VR wird sich durchsetzen, aber HTC Vive oder Oculus Rift werden unter die Räder kommen. Beide zusammen geht nicht.                                                                                                                                                                                                         2%
 


Ursprüngliche News:

Seit der Kickstarter-Kampagne zur VR-Brille Oculus Rift ist "Virtual Reality" mittlerweile nicht mehr aus der Spieleberichterstattung wegzudenken. Nachzügler gibt es gleich mehrere: Sony produziert die Morpheus für die PlayStation 4, HTC und Valve arbeiten gemeinsam an der noch für dieses Jahr angekündigten HTC Vive (auf der GC15 ausprobiert). Bislang allerdings gibt es nicht viel mehr als eine Reihe von VR-Demos und mit ein Tricks freischaltbaren VR-Ansätzen in Spielen wie Alien - Isolation (im 3D-Video), die mal sehr, mal weniger beeindruckend sind. Komplett mit Unterstützung von VR-Geräten spielbare Games gibt es bislang aber nur wenige, von den großen Publishern ist bislang noch nichts Nennenswertes in Sachen VR-Support angekündigt worden.

In unserer heutigen Sonntagsfrage möchten wir von euch wissen, wie ihr die Zukunft von VR aktuell seht. Glaubt ihr, dass HTC Vive, Oculus Rift und Co. in den kommenden Jahren zum Massenphänomen werden oder seid ihr eher der Ansicht, dass die VR-Blase über kurz oder lang in sich zusammenbrechen wird?

Wie üblich bitten wir euch nicht bloß, an der Umfrage teilzunehmen, sondern rufen euch dazu auf, uns in den Kommentaren unter dieser News-Meldung ausführlicher eure Sicht auf das aktuelle Thema zu schildern und diese mit den anderen Usern zu diskutieren. Bei unserer Sonntagsfrage könnt ihr wie jedes Mal bis zum kommenden Montag Morgen um 10:00 Uhr abstimmen. Danach nehmen wir die Auswertung vor, präsentieren das Umfrageergebnis und geben euch einen Überblick über das Meinungsbild.

Ihr habt eine Idee für eine unserer kommenden Sonntagsfragen? Dann besucht einfach diesen Foren-Thread, in dem ihr uns Vorschläge für eine der kommenden Umfragen hinterlassen könnt – gerne auch mit möglichen Antwortmöglichkeiten. Ob zeitlose Themen oder brandaktuell spielt dabei keinerlei Rolle. Sofern wir eure Frage für interessant genug halten, könnte sie schon bald an dieser Stelle gestellt werden.

Sonntagsfrage: Wie seht ihr die Zukunft von VR?

Die Blase wird irgendwann platzen. Erst kauft's keiner und dann macht keiner Spiele dafür.
17% (89 Stimmen)
Die Technik ist super, und sobald genug Leute VR-Geräte haben, kommen auch die großen Spiele.
8% (42 Stimmen)
VR ist definitiv die Zukunft. Bis sich die Geräte am Markt etablieren, wird's aber wohl noch einige Zeit dauern.
27% (139 Stimmen)
Beeindruckende kleine Demos sind schön, aber dafür kauft sich keiner eine VR-Brille.
22% (113 Stimmen)
Viel wird am Preis der Geräte hängen. Selbst die "Premium"-Brillen werden sicher schnell günstiger werden.
11% (59 Stimmen)
VR wird sich durchsetzen, aber HTC Vive oder Oculus Rift werden unter die Räder kommen. Beide zusammen geht nicht.
2% (11 Stimmen)
Ist mir egal, VR interessiert mich nicht die Bohne.
13% (65 Stimmen)
Gesamte Stimmenzahl: 518
Vidar 18 Doppel-Voter - 12273 - 30. August 2015 - 7:06 #

VR wird scheitern wenn sie abseits der Videospiele keinen Massenmarkt findet. Für ne Handvoll Spiele bleibts ne Nerd Spielerei ^^

Passt da irgendwie nirgends rein.

Phoenix 16 Übertalent - 4127 - 30. August 2015 - 8:08 #

Ich seh es genau anders rum.
VR wird scheitern wenn sie versuchen (klassische )Videospiele zu machen. Was ich mir gut Vorstellen kann ist zum Beispiel, das man sich Dinge wie in echt ansieht, zu denen man sonst keinen Zugang hätte. zb. wie bei "Es war einmal Das Leben". Das man mit einem Fahrzeug durch den Körper geleitet wird und sich das ansehen kann.

Was ich mir nicht vorstellen kann, ist das man in 3 Jahren so Call of Duty spielt. Glaub nicht das es für klassische Computerspiele geeignet ist und ich glaube auch nicht das sich Spiele diese Hardware kaufen werden.

MrFawlty 17 Shapeshifter - P - 6324 - 30. August 2015 - 9:01 #

Ich denke auch man kann nicht einfach alle bestehenden Spiele mit VR-Patch spielen, sondern muss die Spiele für VR neu entwickeln.

Was sehr leicht gehen wird ist alles, wo man sitzt:
Flug- und Fahr-Simulationen mit 3D-Cockpits, wie Project Cars, Elite Dangerous oder andere Hubschrauber-, Panzer-, Bagger-Simulatoren.
Aber auch Tisch-Spiele wie BattleChess, wo man dann in einer Höhle einem Oger gegenüber sitzt, das Spielbrett vor sich hat und mit den VR-Controllern die Figuren bewegt.
Auch sowas wie Shufflepuck Cafe würde gut funktionieren.
http://www.mobygames.com/images/shots/l/123804-shufflepuck-cafe-dos-screenshot-playing-skip.gif
https://lh5.ggpht.com/eROESodQMPAoilmvLXAcxuOTFCDKhnKRPBc_WhVVOzwZpgcvB5Rw_acfPTRjTIOdcA=h900
Oder Kartenspiele wie Hearthstone. Man sitzt in einem VR-Gasthaus an einem Tisch und die Warcraft-Helden gegenüber.

Andere Spiele könnte man als VR-Diorama spielen. Stell dir Plants vs Zombies als 1 m großes Diorama mit 30 cm großen Zombies vor. Du stehst an der Haus-Seite und setzt mit dem Controller die Pflanzen auf die Spielfläche. So könnte man alle möglichen Arten von Tower-Defense Spielen realisieren, z.B. auch Baller-Burg.

Spiele wie Die Siedler, Anno xxx oder Civilization könnte man in einem Populus-Diorama spielen. Man steht in einem VR-Raum und hat einen 1,5 x 1,5 m Tisch mit der Landschaft vor sich. Mit den Controllern kann man dann die Landschaft bewegen grab&pull.
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/2/2d/Amiga_Populous.png

RC-Sims würden auch sehr gut mit VR funktionieren, man steht in einer VR-Landschaft und lässt ferngesteuerten Flugzeuge, Autos oder Schiffe um sich herum fliegen bzw fahren:
https://www.youtube.com/watch?v=zSvqJtI2q7Q

Oder man sitzt/steht in einem 1x1 m großen Bereich in einem 10x10 m VR Raum, wo eine U-förmige Carrera Bahn um einem gebaut ist, auf der man Rennen fahren kann.

Golf-Spiele kann ich mir auch sehr gut mit der Vive vorstellen, man bewegt sich immer in einem kleinen Bereich um den Ball, nach dem Schlag wird umgeblendet und man steht im nächsten Bereich wieder neben dem Ball, ohne laufen. Natürlich auch Bogenschießen, Kegeln, Tennis. Einen Schießstand/Tontauben Schießen.

Durch große Levels könnte man sich auch auf einer beweglich Plattform bewegen, ähnlich dem Zug in Half-Life.
http://media.moddb.com/images/mods/1/17/16578/c2a2d0002.jpg
Man fährt über ein komplexes Schienennetz und muss von Zug aus Dinge an den Wänden manipulieren. Weichen, Aufzüge und Drehscheiben. Unter Lichtschranken ducken.

Bruno Lawrie 16 Übertalent - P - 4489 - 30. August 2015 - 11:32 #

Das Problem bei den meisten von dir genannten Beispielen ist, dass solche Spiele einerseits auf einem klassischen 2D-Monitor viel bequemer sind und andererseits der Mehrwert durch VR dort gering ist. Also bleiben die meisten bei 2D.

Gerade sowas wie Civilization hat ja schon das Problem, dass man leicht nach unten sehen muss, was mit dem Gewicht der Brille nach einer Viertelstunden einfach sehr unangenehm wird.

Ich hab einiges an Geld in einen 144Hz-Monitor mit Shutterbrille gesteckt und Spiele wie Alien Isolation sind damit extrem beeindruckend. Trotzdem spiele ich zu 99% in 2D, auch bei 3D-Vision-kompatiblen Spielen. Einfach weil es simpler und bequemer ist.

VR muss Spiele bringen, die nur mit VR gehen und einen nicht belasten. Das wird verdammt schwer, bisher ist in der Hinsicht ja rein gar nichts zu sehen und das ein halbes Jahr bevor die Geräte auf den Markt kommen. Und zwei Jahre nachdem sich Entwickler mit dem Thema befassen.

Das wird zum Start erst mal ein großer Erfolg, weil sich Nerds wie ich sowas sofort kaufen. Aber wenn die mal abgedeckt sind, wird es verdammt schwer, neue Käuferschichten zu erschließen. Dafür braucht man Topspiele und von denen ist nichts zu sehen.

MrFawlty 17 Shapeshifter - P - 6324 - 30. August 2015 - 12:35 #

Ich denke der VR-Mehrwert ist in allen Fällen die Atmosphäre bzw die starke Immersion. Hearthstone profitiert spielerisch nicht vom VR, aber stell dir eine WoW Taverne mit besserer Grafik vor:
http://i.ytimg.com/vi/h9LjmwG-9Hg/maxresdefault.jpg
Du sitzt an einem Tisch der WoW-Held des Gegners gegenüber. Auf dem Tisch das Spielbrett, im Kamin knistert das Feuer, Rauchschwaden ziehen durchs Gewölbe, andere Gäste vergnügen sich oder sehen beim Spielen zu. Vielleicht gibt es auch eine Schlägerei an einem anderen Tisch.
Es meine es gab auch schon eine Schach-in-Höhle-mit-Oger-Präsentation von Oculus, aber ich habe das Video nicht mehr gefunden.

Ein key-feature der Siedler/Anno Spiele ist der Wuselfaktor. Mit VR
hast du dann praktisch eine Modell-Eisenbahn der Spielwelt vor dir, die du dir sehr genau aus allen winkeln ansehen kannst. Man kann auch die Höhe des Tisches variieren um nicht zu sehr nach unten zu schauen.

Beim Golf ist es auch ein Unterschied, ob man den Golfplatz auf dem Monitor sieht oder auf dem Golfplatz steht.

Die Spiele, die einen realen Vorteil bieten sind Fahr- und Flug-Simulationen, weil man sich da mal kurz intuitiv umschauen kann, wo der Gegner ist.

Der Trage-Komfort ist natürlich ein großes Thema, wobei schon einige Leute sagen, dass sie nach kurzer Zeit vergessen haben, dass die eine Brille tragen und zumindest in den 30 min Demo keine Probleme hatten (HTC Vive).
Die hier waren z.B. sehr begeistert:
https://www.youtube.com/watch?v=u6pvg4a7qyE

Ein weiteres Manko der aktuellen Generation ist auch noch die Lesbarkeit von Texten, weswegen Menüs und Anzeigen auch extra für VR angepasst werden müssen.

Bruno Lawrie 16 Übertalent - P - 4489 - 30. August 2015 - 14:45 #

Ich finde die genannten Beispiele ganz nett. Aber halt nicht so toll, dass ich denke, dass es eine nennenswerte Anzahl Gamer dazu bringt, ein paar hundert Euro auszugeben und sich während des Spiels komplett von Partner/Familie zu isolieren.

Bei den Simulations-Freaks, die sich für hunderte Euros Lenkräder oder Hotas-Sticks holen, sich eine TrackIR-Mütze aufsetzen und drei Monitore anschließen, wird das sicher seinen Platz finden, keine Frage.

Es müsste schon ein absolutes Megaspiel mit massiver Immersion und was alle VR-Probleme im Griff hat, geben, damit sich das weiter verbreitet. Aber so ein Konzept oder gar Spiel ist nirgends in Sicht.

Was Aussagen von Leuten, die das ausprobiert haben, angeht - das ist ja nicht die breite Masse. Das sind Enthusiasten, die sich teure Devkits kaufen oder stundenlang dafür auf einer Messe anstehen. Und dass das beim ersten Test für vielleicht 15min beeindruckt, ist klar. Aber deswegen gibt man nicht gleiche 300€ und mehr aus, schon gar nicht, wenn es keine Spiele, sondern nur Techdemos gibt.

Ich kann deine Faszination aber durchaus nachvollziehen und werde mir selbst auch früh so ein Teil kaufen. Das ist mir die Faszination ab und an wert. Aber ich hab heute schon so speziellere Devices wie z.B. Hotas und 3D Vision und packe das eher selten aus. Einfach weil es umständlich ist.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 30. August 2015 - 17:35 #

Ich habe nicht anstehen müssen und kein DevKit gekauft. Trotzdem bin ich begeistert. Interessanterweise ist auch (oft interessanterweise weiblicher) Besuch immer sehr interessiert und begeistert. Sie freuen sich meisten tatsächlich auf Casual-Spiele oder MMOs in der VR. Noch mehr wird aber virtuelles Kino gewünscht. Gefolgt von sowas wie Second Life in VR. Mehrheitlich aber zumindest in meinem Bekanntenkreis VR von Gamern abgelehnt und von den Partnerinnen herbeigesehnt. Explizit sogar abseits der Megaspiele :) .

Ich selbst freue mich natürlich auf gut angepasste Spiele und bin angesichts der schon gezeigten Demonstrationen extrem guter Dinge. Da kommt was sehr spannendes auf uns zu. Wie sich die Preisfrage dann auf die Beliebtheit auswirkt muss sich zeigen. Es ist aber interessant, dass zumindest in meinem Dunstkreis gerade die Mädels bereit sind 300-400 Euro zu investieren während ihre zockenden Freunde den Kopf schütteln und VR keine Chance geben.

Hermann Nasenweier 14 Komm-Experte - P - 2616 - 30. August 2015 - 13:38 #

Ich sehe das aehnlich. Genauso wie das Rumgefuchtel oder Rumgehopse vor Kamera wird VR an der Faulheit der Spieler scheitern. Abends nach der Arbeit sitzte ich auch lieber faul auf dem Sofa anstatt vollverkabelt vorm PC zu sitzen. VR ist in manchen Spielen wirklich beeindruckend, aber es ist halt viel Aufwand.

Daher denke ich wird es ein Nischenthema bleiben, Rennspiele und die anderen oben genannten Spiele wird es wohl einige geben, aber die Masse sitzt trotzdem vorm Fernseher oder Monitor.

Allerdings sehe ich eine viel schwerwiegenderen Knackpunkt. Mit VR Helm ist man einfach abgekapselt. Mit Frau/Mann und Familie kann man immer noch interagieren solange man vorm TV spielt. Ich denke aber das komplette abkapseln unter einem Helm wird wenigen Partnern gefallen. Auch vielen Spielern wird das dann zuweit weg von der Realitaet sein.

An dieser Stelle sollte man auch nicht vergessen dass einen Teil des Spielerlebnisses eben auch ausmacht, dass man erkennt das man ein Spiel spielt und diese Erlebnis mit den Anwesenden Familienmitgliedern teilen kann. Auch wenn sie manchmal nerven weil sie immer in den Cutszenes reinquasseln muessen ;)

Jadiger 16 Übertalent - 4890 - 30. August 2015 - 9:08 #

Wenn es nur Schienen Grafikdemos bietet dann wird es scheitern. Solche Spiele sind ganz nett ein paar Minuten später aber eher langweilig.
Wenn dann sollte man Vr benutzen um Spiele intensiver zumachen und nicht zu Grafik demos abzuwerten, weil das hat noch nie geklappt. War auch oft der Grund warum Zubehör bei Konsolen immer scheiterte, weil es nicht viel mehr ist wie eine Zubehörs Demo. Ein Spiel darf nicht bloß auf das Zubehör aufbauen es muss genug bitten um alleine Spaß zumachen.

MrFawlty 17 Shapeshifter - P - 6324 - 30. August 2015 - 10:19 #

Hast du meinen Post über dir gelesen?

Jadiger 16 Übertalent - 4890 - 31. August 2015 - 9:33 #

es waren nur 2 um 9 Uhr und einer ist Zeitgleich der rest ist später dazu gekommen. Siehe Timeline.

Can1s 15 Kenner - 3194 - 31. August 2015 - 16:58 #

Es wird nicht scheitern, weil sie eine Gewinnträchtigste Branchen mit dabei haben.
http://www.gamersglobal.de/news/74449/oculus-rift-sex-chat-unterstuetzung-steht-in-den-startloechern

VikingBK1981 18 Doppel-Voter - P - 12864 - 30. August 2015 - 7:09 #

Für Spiele, Simulationen, und auch Virtuelle Museen ist die Technik echt gut.

CBR 20 Gold-Gamer - P - 20293 - 30. August 2015 - 7:19 #

Das Gesehene ist schon beeindruckend. Aber da dies nicht der erste Versuch ist, werde ich mal abwarten und Tee trinken - und definitiv kein Early Adaptor sein. Aus dem Alter bin ich raus.

Triton 16 Übertalent - P - 5289 - 30. August 2015 - 7:33 #

Eine wirklich passende Antwort habe ich nicht gefunden. So eine Spekulation, was es zur Zeit einfach ist, finde ich zu verfrüht. Da müssen erst mal mehr Geräte und Spiele auf den Markt kommen. Es gibt ein großen Hype um VR, aber erst wenn genug VR getestet haben kann man wirklich über deren Zukunft schwadronieren.

Persönlich hoffe ich schon auf eine Zukunft, gerade als Star Citizen Fan. Die Immersion ist jetzt schon Klasse und man fühlt sich als sitzt man in einem Raumschiff Cockpit, auch wenn ich nur Flugzeug Cockpits kenne. Aber das "Cockpit-Feeling" kommt in Star Citizen real herüber, natürlich muss man schon mit einem Hotas spielen um ein reales Gefühl zu erreichen. Dazu noch das I-Tüpfelchen VR und es wird wohl zu dem Erlebnis schlechthin. Mittendrin statt nur dabei. ;)

Athavariel 21 Motivator - P - 27873 - 30. August 2015 - 7:41 #

Das ist eine riesige Blase die schon bald platzen wird.

steever 16 Übertalent - P - 4927 - 30. August 2015 - 7:54 #

Wenn es bei Videospielen bleibt, bleibt es wohl ein Nischengerät ohne Zukunft. Der verhasste Occuluskauf durch Facebook, gibt aber Hoffnung, dass noch mehr mit gemacht wird, mehr Leute angesprochen werden könnten, es vieleicht doch eine Zukunft haben könnte, wenn auch nur in einer größeren Nische vielleicht eventuell unter Umständen.

Pro4you 18 Doppel-Voter - 11353 - 30. August 2015 - 8:02 #

Nur Games? Nein, Games sind da eher Niesche. Wenn man bedenkt, dass größere Sender wie HBO, die Filmindustrie,Sport und Freizeitparks mit der Technologie erschlossen werden, dann kommt man bald (10-20) Jahre nicht mehr dran vorbei. Bedenk mal wie schnell sich das Smartphone etabliert hat und wie viele es nutzen. Die Konsequenzen von Facebook will ich mir aber noch nicht ausmalen. Wenn man bedenkt, wie schnell sich die Technik weiter entwickelt (HTC) dann befindet sich die Technik und der Fortschritt jetzt erst noch am Anfang. Das Ding wird sehr sehr groß und im Hintergrund wird eine Menge getan, damit es so auch passiert.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9909 - 30. August 2015 - 13:42 #

wobei sich dieses interesse von dritten nicht ganz erschließt. virtuelle musueumsrundgänge sind ja noch sinnvoll, aber VR ist nun keine technik die sonderlich sinnvoll ist für filme. die ganze interaktivität des sich im raum bewegens geht dabei ja flöten und schon in vergangenheit waren 360° filme stets eher skurrile experimente. und für den virtuellen kinosaal, der in diesen diskussionen öfter mal angesprochen wird, ist die auflösung einfach viel zu gering. da reicht dann auch 4k nicht aus. und wie soll das bei sport und freizeitparks aussehen? spieleumsetzungen ja (da wären wir dann wieder bei games), aber wie sollen diese bereiche denn bitte sehr von VR profitieren?

ok, hab mal weiter unten deine kommentare gelesen. du scheinst mir da die gebiete VR und AR zu vermengen.

Pro4you 18 Doppel-Voter - 11353 - 30. August 2015 - 13:48 #

Es wird keine zwei Techniken geben. Ich stell mir eher einen Hybrid vor, der einerseits einen vollen Raum virtuell darstellen kann, aber andererseits auch durch außenbefestigte Kameras sowie an der Brille selbst, den echten Raum darstellen kann, mit dem du ebenfalls mit deinen Händen interagieren kannst. Sprich beides in einem. Der Vorteil du brauchst nicht wie bei der HTC Vive zusätzliche "Indtrumente" mit denen du steuerst. Klar die kannst du alternativ nutzen, aber prinzipiell ist wie bei der Hololense auch alles mit deinen Händen möglich.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9909 - 30. August 2015 - 14:29 #

das wäre sicherlich der nächste logische schritt.

MrFawlty 17 Shapeshifter - P - 6324 - 30. August 2015 - 14:17 #

Bei Freizeitparks kann man echte Achterbahnen oder andere Attraktionen fahren und dabei die Realität durch eine VR-Welt austauschen:
http://vr-coaster.com/

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9909 - 30. August 2015 - 14:30 #

darauf bin ich gar nicht gekommen. jo, das ist eine nette idee.

Pro4you 18 Doppel-Voter - 11353 - 30. August 2015 - 7:59 #

Die Blase wird platzen? Bin erstaunt wie viele das glauben

ganga Community-Moderator - P - 15587 - 30. August 2015 - 10:58 #

Jep, genauso wie bei Motion.

Pro4you 18 Doppel-Voter - 11353 - 30. August 2015 - 11:03 #

Motion?

Bruno Lawrie 16 Übertalent - P - 4489 - 30. August 2015 - 11:17 #

Vor ein paar Jahren waren ja Wiimote, Kinect, Move, Leap Motion & Co groß angesagt.

Heute ist davon nichts mehr übrig. Liegt vielleicht ganz banal daran, dass so ein Controller einfach viel entspannter zu benutzen ist. Und ein Fernseher oder Monitor ist viel entspannter als ein VR-Set.

Ich hab einen stereoskopie-fähigen Monitor mit 3D-Shutterbrille. Manche Spiele wie Tomb Raider oder Alien Isolation sind echt der Wahnsinn damit. Trotzdem spiele ich die meiste Zeit in 2D, weil es einfach bequemer und simpler ist.

Pro4you 18 Doppel-Voter - 11353 - 30. August 2015 - 11:35 #

Mir war nie klar, dass Kinect und Wii Remote jemals ein großes Thema war. Nach der Logik mit der Wii Mote kannst du auch den Xbox 360 Controller hinterfragen, der eben auch keine große Sache ist. Ich hab wegen Kinect nicht weiter verfolgt wie es sich in der Medizin, zum aktuellen Stand, nützlich macht, aber das hat nichts mit dem hier zu tun. Klar Microsoft hat es wie die HD DVD versucht zu etablieren, einen Markt für sich zu erschließen, aber hier geht es eben um etwas viel größeres - Unternehmen übergreifend. VR ist jetzt schon weiter als die Kinect jemals war, ich finde deinen Vergleich unpassend.

Und bitte setz 3D bitte nicht mit VR gleich.

Bruno Lawrie 16 Übertalent - P - 4489 - 30. August 2015 - 11:42 #

Der 360-Controller war nur eine Weiterentwicklung der typischen Controller. Und die gibt es seit mindestens 1983 mit dem NES-Controller. Diese Art Steuerung bzgl. Erfolg zu hinterfragen wäre da schon sehr seltsam.

3D setze ich nicht vom Erlebnis mit VR gleich, sondern vom Komfortproblem. Bei beiden muss man was aufsetzen, während 2D einfach so funktioniert. Das ist in meinen Augen ein ganz erheblicher Vorteil von 2D. Deswegen taucht 3D auch nur alle 20 Jahre mal wieder als kurzer Hype auf und verschwindet dann wieder. Es ist halt kurzfristig faszinierend, aber langfristig störend.

Pro4you 18 Doppel-Voter - 11353 - 30. August 2015 - 11:51 #

Wie bereits weiter oben ausführlicher Beschrieben, wird das Thema VR sehr sehr ernst genommen. Ich habe keine Glaskugel, aber es wird denke ich unseren Alltag mindestens genau so bestimmen wie Smartphones. Vielleicht nicht heute und auch nicht morgen, aber die Technik wird sich in den nächsten Jahr/zehnten etablieren und viele Medien die wir Konsumieren, wie; Film/TV/Freizeitpark/Gaming/Sport/Wissenschaft/Internet beeinflussen. Vielleicht auch nicht in dieser Form. Wenn sich AR und VR weiterhin so schnell weiter Entwickelt gibt es irgendwann sogar Kontaktlinsen, wer weiß

Bruno Lawrie 16 Übertalent - P - 4489 - 30. August 2015 - 14:52 #

Das kannst du ja gern glauben, ich glaube es nicht. :-) Trotzdem werde ich einer der ersten sein, die sich so ein VR-Set holen, ich musste mich bei den Devkits schon beherrschen. Aber ich sehe mich nicht als besonders repräsentativ für die breite Masse bei so einem Thema an.

Bei AR sehe ich es übrigens anders, das hat Potential. Zwar nicht mit so einem riesigen "Fahrradhelm" à la Hololens (damit will niemand rumlaufen), aber die Miniaturisierung in der IT wird dieses Problem ja schnell lösen. AR lässt sich im Gegensatz zu VR im Alltag verwenden, hat viel Mehrwert und isoliert einen nicht von anderen Menschen.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 30. August 2015 - 17:37 #

Da wirds kein entweder oder geben. AR und VR sind Zukunftstechnologien, die einiges an Potentiel haben unser Leben zu verändern. Mit komplett unterschiedlichen Zielgruppen und Ansätzen. Gibt ja auch Autos und Fahrräder, PC und Konsole, etc - eines schließt das andere ja nicht aus.

Pro4you 18 Doppel-Voter - 11353 - 30. August 2015 - 19:13 #

Warum kein Hybrid aus beidem der die Vorteile beider vereint?

Bruno Lawrie 16 Übertalent - P - 4489 - 30. August 2015 - 19:53 #

Nö, schließen sich nicht aus. Ich denke einfach nur, dass VR ein Nischenbereich sein wird.

Bei AR sehe ich hingegen Potential, wenn es sich solange halten kann, bis die Geräte einfach wie eine normale Sonnenbrille zu tragen sind. Bei der Hololens glaube ich auch nicht, dass sie sich in der jetzigen Form weitreichend etablieren kann.

ganga Community-Moderator - P - 15587 - 30. August 2015 - 20:31 #

Das Thema Motion wurde auch sehr ernst genommen. Und es war auch mal DAS Thema der E3. Heute sieht man ja was davon übrig geblieben ist. Ich glaube du überschätzt die ganze Entwicklung gewaltig. Letztendlich wird VR meiner Meinung nach hauptsächlich daran scheitern, dass man es sich noch extra dazu kaufen muss und es im Moment auch einfach noch zu viele unterschiedlich Konzepte gibt. Mal ganz abgesehen davon, dass man sich die Dinger auch noch extra aufziehen muss und sie unbequem sind. Ich hab da keine Lust drauf ständig noch dieses Teil zu tragen. Geschweige denn dafür nochmal 200-300 Euro zusätzlich zu meiner Konsole oder meinem PC auszugeben.
Das es grundsätzlich ein interessantes Konzept ist, da stimme ich dir zu.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23274 - 30. August 2015 - 11:53 #

Kinect hat sich über 20 Millionen mal verkauft, die Wii über 100 Millionen mal. Wenn HTC Vive und Oculus Rift ein Zehntel davon erreichen, können sie schon froh sein.

Pro4you 18 Doppel-Voter - 11353 - 30. August 2015 - 12:29 #

Dir ist schon bewusst das HTC Vive nicht nur auf den privaten Konsum abzielt? Aber schön, dass du wohl so eine Glaskugel hast.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23274 - 30. August 2015 - 14:33 #

Aber wir sind hier auf einer Computerspielwebsite. Also reden wir über den Erfolg in dem Bereich und nicht darüber, dass Vergnügungsparks und Hochschulen ebenfalls Interesse an der Technologie zeigen.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 30. August 2015 - 17:39 #

Hängt aber schon zusammen: Wenn sich VR in Hochschulen durchsetzt, ist die Chance auf pfiffige Anwendungen von interessierten Studenten sehr hoch. Computerspiele wären damals auch nicht so schnell groß geworden ohne Hochschulen mit entsprechender Ausstattung.

Und Museumsbesuche mit VR-Support können auch neue Zielgruppen erschließen. Leute, die sich begeistern lassen und dann auch privat VR nutzen wollen. Je weiter die Verbreitung im normalen Leben, desto selbstverständlicher wird eine Anschaffung auch im Privatbereich - wenn der Preis nicht zu hoch ist natürlich.

OASIS (unregistriert) 31. August 2015 - 0:40 #

...und trotzdem freue ich mich schon darauf, damit im Weltall herumzudüsen, meinen Truck zu lenken, meine Truppen zu kommandieren, in einem RPG Abenteuer zu erleben. Du spielst doch jetzt schon in virtuellen Welten, mit der Brille und evtl. weitere Gerätschaften, wird die Immersion nochmal um einen ordentlich Level gesteigert.

Ein Shutterbrille oder die 3D-Brillen sind dagegen nur ein lächerlicher Witz.

Kannst darauf warten, das es Leute geben wird, die eine Art "Second Life 2.0" entwickeln werden.

Noch lieber als die Brille wäre mir ein richtiger Helm, in Airwolf-, Star Wars-, etc. Style. Dazu noch die passenden Daten-Handschuhe, evtl. eine Art Wiimote. Das wird einfach nur genial :)

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23274 - 31. August 2015 - 6:38 #

Ich freu mich auch drauf, konnte Oculus Rift und HTC Vive ja schon ausprobieren. Aber geniale Hardware hat nicht immer den verdienten Erfolg, siehe PlayStation Vita. Es muss auch genug zugkräftige Exklusivspiele geben.

Bruno Lawrie 16 Übertalent - P - 4489 - 30. August 2015 - 14:57 #

Was in dem Kontext auch interessant ist: Kinect (und auch das Wii Balancing Board) haben sich wahnsinnig gut verkauft, aber es gab trotzdem kaum Spiele dafür. V.a. keine guten.

Der Grund ist auch simpel - wenn man die Xbox oder Wii ohne das Addon unterstützt, erreicht man ein Vielfaches der Käufer.

Und das Problem zieht sich ja seit Ewigkeiten durch die Videospielbranche, siehe Eye Toy, siehe X32, siehe N64-Speichererweiterungen.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9246 - 30. August 2015 - 7:59 #

VR hat eine große Zukunft. Nur nicht unbedingt bei Videospielen. Dort ist es sicherlich sinnvoll für Simulationen und Rennspiele und kann sicherlich die Head-Tracker ablösen. Andererseits wird es eine neue Art von Spielgenre geben, die direkt für VR zugeschnitten ist.

Der große Absatzmarkt für VR-Brillen sehe ich aber überall anders: Immobilien, Bekleidung, Sex, Kunst und was man sich nicht alles vorstellen kann.

Pro4you 18 Doppel-Voter - 11353 - 30. August 2015 - 8:05 #

Durch HTC sieht man doch was bei Spielen möglich ist. Das ist einfach eine ganz andere Art von Immersion. Wir dürfen da nicht zu sehr in Kategorien denken, ich denke, dass VR in der Zukunft maßgeblich dazu beitragen wird,wie wir Medien jeglicher Art neu konsumuieren.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 30. August 2015 - 12:55 #

Mag durchaus angehen. Aber nicht in den nächsten fünf Jahren. Vielleicht in 10 bis 20.

Pro4you 18 Doppel-Voter - 11353 - 30. August 2015 - 13:17 #

Doch klar. In den nächsten paar Jahren kommen die ersten Brillen auf den Markt. Dann kommt langsam die Industrie mit Freizeitparks usw. Stell dir mal wie bei Sky vor, dass du statt einem Receiver eine VR Brille erhälst und statt eine Brille zu kaufen diese so gesehen mietest und nur das Geld für das Angebot als solches ausgibst. Kostenlose Brillen bei Freizeitparks,Events,Sport oder Kinos werden denk ich auch irgendwann mal alltag.

steever 16 Übertalent - P - 4927 - 30. August 2015 - 13:22 #

Dann bräuchte man für Sky ein paar Brillen, es sei denn man lebt alleine, kennt niemanden. Und so ein gemütlicher Fernsehabend in der Familie, in der jeder seine Brille aufsetzt... naaaja... ;D

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 30. August 2015 - 13:26 #

Mit mehreren zusammen an einem Gerät? Das funktioniert schon wegen der Hardwareleistung nicht.

Oder soll das Bild dann für jeden einzeln gestreamt werden? Unter 100MBit für zwei Personen wird das nichts werden, vom Lag bei nicht lokal generierten Daten mal ganz zu schweigen.

Pro4you 18 Doppel-Voter - 11353 - 30. August 2015 - 13:27 #

MS geht mit der AR Brille da in die richtige Richtung. Dort ist die Hardwarepower in der Brille verbaut.

steever 16 Übertalent - P - 4927 - 30. August 2015 - 13:28 #

Heute. Geht aber um die Zukunft und da dürfte es technisch zumindest sicher irgendwann keine Probleme mehr geben.

Pro4you 18 Doppel-Voter - 11353 - 30. August 2015 - 13:31 #

Ist bei MS schon jetzt möglich. VR und AR ist ja nicht eine einzige Generation die, wenn sie erst mal raus ist stehen bleibt. Die wird immer günstiger,kleiner, verbreiteter(sorry für die Steigerug) und inovativer. Mich würds nicht wundern, wenn selbst am Ende Apple mit auf den Zug springt oder ihre eigene Interpretation verwirklicht.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 30. August 2015 - 13:34 #

Das wir sicherlich so sein, deswegen ja meine 10 - 20 Jahre bis das dann wirklich Massentauglich ist und nicht bloß ein Zusatzgerät zum Fernseher oder Computermonitor sondern eine echte Alternative, welche die alten Bildschirme dann in 50 Jahren etwa vielleicht dann auch mal beerbt.

Pro4you 18 Doppel-Voter - 11353 - 30. August 2015 - 13:40 #

Ich denke auch das Handy oder zumindest Tablet.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 30. August 2015 - 13:46 #

Auch die natürlich, ich meine Bildschirme im generellen.

Aber ich glaube halt nicht daran, dass dies in den nächsten Jahren geschieht. Weil man eine (kabellose) Technik benötigt, die das Bild direkt auf die Netzhaut spiegelt oder besser direkt ins Gehirn transferiert. Solange dies nicht geschieht sind normale Monitore die erste Wahl.

Pro4you 18 Doppel-Voter - 11353 - 30. August 2015 - 13:51 #

Erst einmal muss der Schritt gelegt sein, dass all die Power ohne zuviele Kabel (Maximal 2) in der Brille selbst verbaut ist. Da macht ja die Hololense so gesehen den richtigen Schritt. Und mit jeder weiter Entwicklung (Kosten Reduktion, Ergonomie der Brille, verkleinerung der eingebauten Technik,erschließung neuer Märkte, etablierung alter Märkte usw.) wird die Brille immer Populärer.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 30. August 2015 - 14:00 #

Womit wir wieder bei den 10 bis 20 Jahren sind ...

Pro4you 18 Doppel-Voter - 11353 - 30. August 2015 - 14:03 #

Hm warum? Mircrosoft ist doch schon jetzt soweit. Vielleicht 10 damit es günstiger wird und somit Massenmarkt fähig

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 30. August 2015 - 15:29 #

Für AR, für die volle Dosis VR hingegen...

Pro4you 18 Doppel-Voter - 11353 - 30. August 2015 - 13:28 #

Noch mal statt einem Receiver erhälst du von Sky diese Brille.

steever 16 Übertalent - P - 4927 - 30. August 2015 - 13:30 #

Nochmal: Wenn dann mehrere Brillen oder schaust du Filme nur alleine? Und einen Filmabend, bei dem jeder seinen Kasten auf dem Kopp hat: Nein danke.

Pro4you 18 Doppel-Voter - 11353 - 30. August 2015 - 13:39 #

Warum können diese Brillen kein Wlan haben und statt einen abgeschotteten Raum in der VR, wird das ganze Wohnzimmer sammt Freunde gezeigt. Stell dir mal Jahrzehnte später vor (jetzt in hinblick was bis jetzt schon mit HTC Vive möglich ist) dann setzt ihr nicht einfach rum und schaut gemeinsam einen Film, sondern seit in dem Film drin und interagiert, beeinflusst die Handlung. Die VR ist ja nicht dazu da, dein TV zu ersetzen, es ist ein neues Medium. Alles ist eben Immersiv. Vor paar Jahren (3 Jahre?) war es nur den Kopf zu bewegen. Heute erfassen schon Kameras deine ganze Bewegung, während du in einem Raum bist. Und das innerhalb weniger Jahre Entwicklung.

steever 16 Übertalent - P - 4927 - 30. August 2015 - 13:44 #

VR Heavy Rain? Klar, wird es sicher geben und wird sicher nett sein. Aber bleibt eher was für Freaks wie mich und andere. ;)

Pro4you 18 Doppel-Voter - 11353 - 30. August 2015 - 13:52 #

Wenn du das sagst. Interessant, dass du direkt an Heavy Rain denkst und nicht an ein Uncharted oder Skyrim.

steever 16 Übertalent - P - 4927 - 30. August 2015 - 13:55 #

Du sprachst von interaktiven Filmen, die man mit seinen Freunden beeinflussen kann, las sich zumindest so und da denke ich eher an Heavy Rain, als an Skyrim, ja.

Pro4you 18 Doppel-Voter - 11353 - 30. August 2015 - 14:00 #

Heavy Rain sehe ich aber nicht alsinteraktiven Film. Ich meinte damit einen Film interaktiv zu erleben, statt in einem Spiel das versucht mehr Film zu sein.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9909 - 30. August 2015 - 14:47 #

das ist dann halt nur kein film mehr sondern ein spiel. ein film kennzeichnet sich ja gerade dadurch aus, dass er nicht interaktiv und beeinflussbar ist. das mag man jetzt für haarspalterei halten, äußert sich aber schon darin, dass ein film eine abfolge vorgegebener bilder ist. bis auf eine abenteuerbuch-interaktivität (springe zu szene 18!) lässt sich damit diesbzgl nichts anstellen. wie gesagt, daher ist das medium film in hinsicht auf VR eigentlich ziemlich uninteressant.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 30. August 2015 - 13:22 #

Du meinst wie im Kino!?

Spezielle Angebote in Freizeitparks kann ich mir vorstellen. Im Hansapark gab es schon vor 20 Jahren ein 3D Kino mit diesen Brillen. In anderen Parks habe ich auch schon bewegliche Sitze dazu gesehen.
Das ist abe auch nur eine Nische.

Bei Events und Sport reicht normales 3D, ebenso beim hier häufiger genannten Porno. Das Problem dabei ist nämlich, dass das keine computergenerierten Level sind sondern reale bzw gefilmte Szenen. D.h. frei den Kopf bewegen oder gar irgendwohin gehen ist nicht. Und wie erfolgreich normales 3D ist, das wissen wir ja.

Pro4you 18 Doppel-Voter - 11353 - 30. August 2015 - 13:26 #

http://m.fastcompany.com/3040435/inside-the-nbas-plan-to-give-every-fan-a-virtual-reality-courtside-seat

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 30. August 2015 - 13:29 #

Im Stadion? Das ist eine Idee, mehr auch nicht. Das scheitert schon daran, dass die Brillen zu teuer sind um alle Zuschauer damit auszustatten und ständig Ersatzgeräte vorzuhalten sowie daran, dass man dann so ein Teil auf dem Kopf hat und jeder andere auch (auch Zuhause), was viele nicht wollen, es sei denn sie schauen alleine.

Pro4you 18 Doppel-Voter - 11353 - 30. August 2015 - 13:37 #

Ich kanns nur noch mal wiederholen. Wir sind am Anfang der Entwicklung nicht am Ende.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 30. August 2015 - 13:48 #

Ich kann mich auch nur wiederholen. Bis die von dir angedachten Medien ausgereift sind, etwa Filme, werden noch Jahrzehnte ins Land gehen, von den Kosten mal ganz zu schweigen. Ein normaler Hollywood Blockbuster kostet heute mal gerne 100 Millionen. Wenn der jetzt nur ein paar Verzweigungen hat und die wieder ein paar, dann kostet er schnell 1 Milliarde!

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 30. August 2015 - 13:50 #

Natürlich, aber bis der Massenmarkt erreicht werden kann werden eben noch ein paar Jahrzehnte vergehen. Die heutigen Ansaätze unterscheiden sich, bis auf bessere Technik, ja nun gar nicht von denen der 90er Jahre. Und wie die geendet haben wissen wir.

Wenn die Smartwatch in der Lage ist mir ihr Bild in VR Manier ohne Verkabelung oder extra Peripherie auf die Augen zu beamen, dann können wir weiterreden.

steever 16 Übertalent - P - 4927 - 30. August 2015 - 13:26 #

VR Filme gibt es schon etliche (Kurzfilme und Reportgaen vorwiegend). Sind auch ganz nett, frei den Kopf und sich überall umsehen geht da eben auch.

Pro4you 18 Doppel-Voter - 11353 - 30. August 2015 - 13:29 #

Die Technik ist sich noch am Entwickeln, wir sind nicht beim Ende des möglichen angelangt,sondern beim Anfang.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 30. August 2015 - 13:32 #

Das sind Experimente.

Spielfilme zeichnen sich durch eine stringente lineare Story aus und sind so gar nicht möglich.

Es wird vielleicht ein paar nicht lineare Filme dann geben aber das wird eine noch ärgere Nische als bei Spielen.

steever 16 Übertalent - P - 4927 - 30. August 2015 - 13:38 #

Hinzu kommen die Schnitte. Bei den Vr Filmen, die ich bis jetzt gesehen habe, war alles in einem Schnitt.

Wenn ich aber erst in der Schlacht bin, dann über dieser, dann wieder woanders, dann verfolge ich wieder den Helden etc. ohne dass ich es vorher weiß... hmmm...

Pro4you 18 Doppel-Voter - 11353 - 30. August 2015 - 13:41 #

Warum immer so Kurzsichtig?

steever 16 Übertalent - P - 4927 - 30. August 2015 - 13:58 #

Klar, kann man sich alles mögliche vorstellen, was in X Jahren sein wird. Da lass ich mich zu nem Kumpel beamen etc. Aber die heutige VR, mit ihren Kästen auf dem Kopf, das wird für mich Nische bleiben.

Pro4you 18 Doppel-Voter - 11353 - 30. August 2015 - 14:07 #

Also ist für dich bereits etwas Niesche, dass noch gar nicht veröffentlicht wurde? Ich verstehe Leute nicht die sich aus Prinzip nicht ihren Horizont erweitern wollen. Wir sind jetzt schon nicht mehr an dem Punkt wo es nicht nur darum geht seinen Kopf zu bewegen.

steever 16 Übertalent - P - 4927 - 30. August 2015 - 14:13 #

Ich sagte: Das wird für mich eine Nische bleiben, die heutige Vr mit dem Kastenformat. Kann auch nichts für, wenn es darum in der Umfrage geht, wie man die Zukunft davon sieht. Aber wenn man dem ganzen eine rosige Zukunft attestiert, obwohl es noch nicht veröffentlicht wurde, das wäre ok, nehme ich mal an.

Xentor 14 Komm-Experte - 2164 - 30. August 2015 - 8:10 #

Pfff es liegt wie gesagt dran, wie teuer es ist. Und ob sich ein Markt jenseits des Spielesektor entwickelt. Und das handling. Wenn die Dinger so klobig und "ungemütlich" bleiben wird es auch abschreckend sein.
Sonst endet das ganze wie die 3D modi für Grafikkarten (Mit dne Shutterbrillen, ein nettes Spielzeug aber kein Musthave.
Fraglich sind auch die Langzeitfolgen für die Augen. Ich mein jeder der grossteils am Computer arbeitet weiß das Monitore auf dauer Kurzsichtigkeit fördern, leider. Wie is das erst wnen der Monitor direkt vorm Auge klebt? (Bei laaaaaanger (jJahrelanger) Verwendung.
VR wird allerdings nie die normalen Monitore ablösen. Ich meine wer will schon Exeltabellen in VR machen.....

Pro4you 18 Doppel-Voter - 11353 - 30. August 2015 - 8:16 #

Für exeltabellen gibt es dann AR

Bruno Lawrie 16 Übertalent - P - 4489 - 30. August 2015 - 11:22 #

Wenn du bei großen Exceltabellen wie z.B. Businessplänen damit plötzlich einen virtuellen 50"-Monitor (mit entsprechender 8K-Auflösung o.ä. natürlich, heute würde das noch nicht funktionieren) verwenden kannst, hat das schon seinen Reiz. Man hätte seine Arbeitsfenster auch nicht übereinander verdeckend liegen, sondern könnste sie frei sichtbar im ganzen Raum verteilen. Manche Arbeiten wären damit bestimmt deutlich effizienter als mit heutigen Multimonitoring-Lösungen.

Wobei ich für solche Anwendungsfälle eher AR à la Hololens sehe. Gerade im Büro ist komplette Isolierung von der Außenwelt nicht praxistauglich.

Starslammer 15 Kenner - P - 2745 - 30. August 2015 - 8:56 #

VR wird so erfolgreich wie das Spielen mit der 3D-Brille, denke ich mal.

JackoBoxo 17 Shapeshifter - P - 6327 - 30. August 2015 - 8:58 #

Mir fehlt sowas wie: "Ist wie damals die Bewegungssteuerung: jeder will es haben, wirklich nutzen tut es niemand. Ist dann bald kein Thema mehr."
Die Technologie ist wirklich spannend - aber das wird noch eine lange Weile dauern, bis es *wirklich* benutzbar sein wird.
Die jetzigen Ansätze sind toll, aber hat noch zu viele Einschränkungen.

Asderan 14 Komm-Experte - 2321 - 30. August 2015 - 9:03 #

Erinnert mich an mich an den Spieleveteranenpodcast, in dem Heinrich voraussgesagt hat, dass das Ipad kein Erfolg wird :)

Bruno Lawrie 16 Übertalent - P - 4489 - 30. August 2015 - 11:26 #

In gewisser Weise hatte er ja recht. Das iPad ist ein Luxusprodukt mit geringem Marktanteil, dessen Wachstum rückläufig ist. Es hat sich in einer Nische etabliert, aber wurde ganz sicher nicht zum "Post-PC-Produkt", wie Apple das gern gehabt hätte.

Mittlerweile generiert die Mac-Abteilung bei Apple wieder mehr Umsätze als die des iPads.

Das iPad war ein gewisser Erfolg, weil es einen kleinen Marktbereich etabliert hat und gut bedient. Aber im Vergleich zum Notebook oder Smartphone war es kein Erfolg, diese Geräte sind weiterhin um Dimensionen relevanter.

Palladium 09 Triple-Talent - 339 - 30. August 2015 - 11:55 #

Man sollte das iPad nicht so stark von den tablets insgesamt abgrenzen (mir ist im Endeffekt auch egal, wer VR entwickelt, hauptsache die Systeme funktionieren - meinetwegen eine Luxusvariante und mehrere günstigere).

Betrachtet man die die tablets insgesamt, hatte HL natürlich unrecht. Z.B. hier:
http://de.statista.com/statistik/daten/studie/181569/umfrage/weltweiter-absatz-von-media-tablets-nach-quartalen/

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23274 - 30. August 2015 - 9:20 #

Ich glaube schon, dass sich ein paar Leute für beeindruckende Demos eine VR-Brille kaufen werden, aber die dürften wie die Besitzer von SLI-Grafikkarten und 4K-Monitoren in der Minderheit sein.

Erst wenn die Technik für jedermann erschwinglich ist, werden sich die Brillen im Massenmarkt durchsetzen.

Für Edutainment stellt es auch eine interessante Technik da, vorausgesetzt der Steuerzahler subventioniert die Entwicklung der Software.

Aladan 21 Motivator - - 28680 - 30. August 2015 - 9:17 #

Kleine Demos werden die Brillen nicht in den Mainstream bringen. Dafür benötigt es große Publisher und deren Marken

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 11675 - 30. August 2015 - 9:23 #

Steht und fällt mit der Software. Technik allein nutzt nichts, ohne überzeugende Anwendungen. Und die sind grundsätzlich eher eingeschränkt für ein gutes Erlebnis (keine eigen Bewegung). Zudem müsste reichlich investiert werden, was aber sehr riskant ist. Ich prophezeie einen kleinen Markt für Enthusiasten, dann aber schnell in Vergessenheit. Zukunft sehe ich eher bei augmented reality.

Zille 18 Doppel-Voter - P - 10736 - 30. August 2015 - 9:24 #

Ich glaube, dass die Zukunft schon da ist, aber bei den Spielen wird es es auf absehbare Zeit eine Nische bleiben. Ich denke, dass gerade im filmischen Bereich viel Potenzial steckt. *hust*

Punisher 19 Megatalent - P - 14037 - 31. August 2015 - 10:13 #

Super, grad eine ewige Abhandlung geschrieben und dann den Tab geschlossen... Aber vielleicht besser kurz und prägnant:

Das "freie Bewegen" in einem Film ist so ziemlich der größte Alptraum für mich als Cineast. Ein Spielfilm erzählt eine Geschichte und soll den Zuschauer durch von einem Künstlerteam inszenierte Bilder, Szenen und Abläufe beeindrucken. Schon jetzt hat die künstlerische Freiheit wie ich finde arg unter 3D gelitten, weil oft Szenen und Framing mehr nach der 3D-Tauglichkeit als nach künstlerischen Aspekten ausgewählt und überlegt werden. Schon mal aufgefallen, dass die großen Hollywood-Filme, die man als Meilenstein oder Meisterwerk betrachtet in den letzten Jahren stark in Richtung 0 tendiert? Sicher, es kommen gute Filme... aber keine, an die man sich in 20 oder 30 Jahren noch erinnern würde. Der künstlerische Aspekt kommt eigentlich nur noch in Genre-Filmen zum Tragen, bei Special Events im Kino gezeigte Filme werden immer älter - weil nichts erinnerungswürdiges mehr nachkommt.
Und jetzt stelle ich mir vor, ich könnte mich einem Film auch noch frei bewegen und aus beliebiger Perspektive zuschauen (abgesehen davon, dass die meisten wahrscheinlich eh unter irgendwelchen Röcken oder am Ausschnitt von Black Widow hängen würden)... grauenvoll, dem Cineastischen Nerd in mir, der nach einem Film auch gern mal ne Ewigkeit über Intentionen, Kameraeinstellungen und visuelle Reminiszenzen an andere Filme diskutiert rollt sich da alles auf.

Anders mag das bei Dokumentationen sein - wenn ich mich durch das Löwenrudel in der Serengeti frei bewegen kann oder zur Giraffe nach oben schaue... das kann ich mir wiederum gut vorstellen, da würde es Sinn machen. Aber bei normalem Unterhaltungsfilm? Wäre für mich das abtöten jeglicher Fantasie, die der Konsument für die Erzählform noch braucht und damit das Ende einer Kunstform.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 31. August 2015 - 10:43 #

Auch bei Filmen bedarf es einer gewissen Menge an Vorstellungsvermögen für neue Technologien. Vor einigen Jahrzehnten war der Stummfilm das Maß der Dinge und als die Schauspieler plötzlich sprechen konnten war die Sorge groß, dass das Filme negativ verändern könnte ;) .

Bei VR ist es etwas kniffliger, das stimmt. Aber schau dir mal den 360-Grad-Teaser der Marvel-Superhelden an. Da ist man nur Beobachter in der Mitte der Szene und kann halt nur beeinflussen, wo man jetzt lieber hinschaut. VR-Film muss ja nicht bedeuten, dass man in der Szene herumläuft, man kann auch als Zuschauer dabeistehen. Oder im Film interessehalber auf eine Schulterkamera des Hauptdarstellers umschalten. Und es gibt sicher noch viel spannendere Möglichkeiten - hätte ich da perfekte Lösungsvorschläge, ich würde sie aber wohl eher nicht einfach nur in ein Gamesforum posten sondern viel Geld damit verdienen :P .

Suzume 14 Komm-Experte - 1810 - 30. August 2015 - 9:32 #

Filme, Games, ArchViz, MedViz, Drohnensteuerung... Einsatzgebiete gibt's dafür genug. Sich nur auf Games zu beschränken dürfte der Technik aber nicht den erwünschten Erfolg bringen.

andreas1806 16 Übertalent - 4327 - 30. August 2015 - 9:36 #

Ich hab mir bei der Antwort schwer getan, ich kann mir vorstellen, das Vr irgendwann mal gut wird. So wie früher schon im Film Rasenmäher-Man, ich bin nicht sicher ob man damit die Leute erreichen kann... alles nur Demos.

TValok 13 Koop-Gamer - 1649 - 30. August 2015 - 9:51 #

Die aktuelle Technik ist noch Murks - zu wenig Leistung, zu wenig Innovation. Da müsste noch sehr viel Forschung betrieben werden um VR mehr voran zu bringen.

Despair 16 Übertalent - 4437 - 30. August 2015 - 9:57 #

Wenn die Pornoindustrie auf den Zug aufspringt, wird sich VR schon durchsetzen. Ansonsten kommt es hauptsächlich auf den Preis und die Hardwarevoraussetzungen an. Vielleicht könnte auch "Star Citizen" eine gewisse Rolle spielen. ;)

ganga Community-Moderator - P - 15587 - 30. August 2015 - 10:59 #

Das könnte tatsächlich das Hauptargument werden D

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9909 - 30. August 2015 - 14:54 #

gerade pornographie (und filme im allgemeinen) sind ziemlich uninteressant für VR. es gibt da schon erste anbieter, aber im vergleich zu regulären pornos ist das ziemlich öde. erotik-spiele wären hingegen tatsächlich interessant, aber in diesem sektor hat man ein gewaltiges uncanney-valley-problem und ein gewissen schmuddel-nischen-image.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 30. August 2015 - 15:34 #

Ich kenne keine VR Pornos aber ähnlich wie bei Filmen halte ich das auch für nicht wirklich umsetzbar. Das geht nur bei Spielen und da sieht man halt, dass das Computergrafik ist und kein echter Mensch. Und wenn das als FMV gemacht wird, dann ist es wieder zu eingeschränkt.

Despair 16 Übertalent - 4437 - 30. August 2015 - 18:08 #

Die gibt's schon. Scheinen momentan aber eher unfreiwillig komisch zu sein.^^

Die Gamestar hat's "getestet":
https://www.youtube.com/watch?v=T2UkQjwF_Gg

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 31. August 2015 - 12:33 #

Lol, ja, da war aber bei so einem "Test" auch nichts anderes zu erwarten.

Rashim of Xanadu 16 Übertalent - 4072 - 30. August 2015 - 10:04 #

VR wird sich natürlich durchsetzen. Irgendwann.

Virtual Reality, für die ich mir einen Schuhkarton auf den Kopf setzen muß, wird den Weg aller Datenhandschuhe, Shutterbrillen, Strategic Commanders und 4D-Mäuse gehen: Geradewegs in Richtung Kuriositätenecke diverser Retro-Seiten.

Blacksun84 17 Shapeshifter - P - 6529 - 30. August 2015 - 10:49 #

VR ist noch ausbaufähig, aber für mich gerade für außerhalb des Spielethemas interessant, z.B. im Gesundheitsbereich oder im Bausektor im Planungsbereich. Bei Spielen bin ich nach wie vor skeptisch, als Rollenspieler sind noch Bewegungsprobleme zu lösen, nicht jeder hat dazu Platz, um im Wohnzimmer eine Laufplattform aufzustellen. Und für den Bereich Strategie sehe ich noch keinen Mehrwert. 5-10 Jahre weitere Entwicklung und wir können drüber reden.

cyco99 13 Koop-Gamer - P - 1483 - 30. August 2015 - 10:56 #

Zumindest die ersten 1-2 Generationen werden unausgereift sein und es wird kaum sinnvolle Spielekonzepte geben. Ob danach noch Interesse besteht, darf bezweifelt werden. Was wurde denn aus den Fuchtel-Spielereien Move und Kinect?
In ferner Zukunft wird VR sicherlich kommen, aber die heutigen Konzepte wirken wie passive Jahrmarkt-Attraktionen aus den 90ern.

Tanami71 12 Trollwächter - P - 835 - 30. August 2015 - 11:08 #

Meiner Meinung nach wird VR scheitern.
Die Gründe sind vielfältig aber das größte Problem ist meiner Meinung nach daß nur wenige Leute bei TV oder Spielen eine Brille aufsetzen möchten. Ich kann mir einfach nicht vorstellen irgendwann mit einer Brille vor meinem Fernseher/Monitor zu sitzen.
Aus dem gleichen Grund mag ich auch keine 3D-Filme sehen. Wenn ich mit meiner Frau ins Kino gehe , dann möchte ich auch manchmal sie anschauen um ihre Reaktion auf bestimmt Szenen zu sehen.

Liebe Gruesse

fgynbtx (unregistriert) 30. August 2015 - 11:09 #

3D, VR, was auch immer, wird genau so ein Randprodukt bleiben, wie es heute Lenkräder und Joysticks für Konsole und PC sind, so lange sich der durchschnittliche Michel dafür eine (große und klobige) Brille auf die Nase setzen muss.
Und auch dann bleibt es ebend nur eine Brille mit Kopfhörern. Ohne wirkliches Feedback für die anderen Sinne, zumindestens für den Tastsinn, wird es erst recht Nichts.

Langfristig sehe ich eher den Erfolg bei solchen Dingen wie der Hololense von MS, wenn denn endlich mal das gesammte Blickfeld genutzt wird, in Verbindung mit Brillenlosen 3D-Bildschirmen.

Und langfristig ebend 3D-Projektionen in den Raum hinein.

Aber bei den ganzen Firmen die aktuell in die Richtung Arbeiten kann die Blase einfach nur platzen. Der Markt ist nicht ansatzweise groß genug für so viele Anbieter, die teilweise jeweils eigene Optimierungen benötigen.

Drapondur 25 Platin-Gamer - - 55841 - 30. August 2015 - 11:10 #

Geräte der ersten und zweiten Generation haben es immer schwer am Markt und sind teuer. Danach könnte ich mir vorstellen, dass es Massenmarkttauglich wird. Vor allem, wenn es dann die eine oder andere "Killerapplikation" gibt.

Bruno Lawrie 16 Übertalent - P - 4489 - 30. August 2015 - 11:10 #

Für mich fehlt ein bißchen die Antwortmöglichkeit: "etabliert sich stabil in einem Nischenbereich für Enthusiasten, ähnlich wie Lenkräder, Hotas, 3D Vision, TrackIR"

Dass ein nennenswerter Teil der Leute sich mit so einem VR-Set komplett von der Außenwelt isoliert, kann ich mir einfach nicht vorstellen. Der Typ Gamer, der sich 16 Stunden am Stück in WoW zurückzieht oder der andere Typ Gamer, der sich mit Voice Attack & TrackIR & Hotas durch das Elite Dangerous Universum bewegt, wird sicher offen gegenüber solcher Hardware sein. Aber der große Rest?

Davon abgesehen hat man in Sachen Spielen bisher keinen Systemseller gesehen. Das sind alles kleine, kurzfristig beeindruckende Techdemos, aber sonst leider nichts. Und Spiele, die nicht auf VR zugeschnitten sind, sind mit VR halt problematisch, ohne weiteres geht das nur mit Rennspielen oder Spaceshootern, wo man auch im Spiel sitzt.

Maulwurfn Community-Moderator - P - 13882 - 30. August 2015 - 11:26 #

Welche Zukunft? Bleibt vielleicht eine Nische, am ehesten sehe ich es bei Simulationen als Ablösung für TrackIR.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 20695 - 30. August 2015 - 11:33 #

"Beeindruckende kleine Demos sind schön, aber dafür kauft sich keiner eine VR-Brille."

-> Ich bin der Meinung, das viel vom letztendlichen Spieleangebot abhängen wird. Die schwierigste Aufgabe wird es sein, die Geräte nicht nur auf den Markt zu werfen, sondern gleich vom Start weg mit spannenden, neuen Spiel(konzept)en zu füttern und somit das Interesse zu wecken. Wenn das nicht klappt, ist VR zumindest in der Gaming-Industrie ohnehin zum Scheitern verurteilt.

timeagent 16 Übertalent - P - 4372 - 30. August 2015 - 11:39 #

Da ist keine Antwort dabei, die für mich passen könnte. Ist auch nicht ganz einfach zu sagen. Zum einen braucht es "Systemseller", also gute Spiele, bei denen das VR auch Sinn macht. Einfach nur ein "funktioniert auch mit VR" reicht nicht, das wäre das equivalent zu den vielen 3D-Konvertierungen im Kino - komplett unnötig.

Dann natürlich die wichtigere Frage nach der Fragmentierung, bzw. Kompatibilität. Funktioniert ein VR-Spiel für die Occulus auch für die Vive und umgekehrt? Wenn es bei Insellösungen bleibt und/oder mehr Hersteller mit ihrer eigenen Suppe nachziehen, ist der Ofen aus, bevor er richtig warm geworden ist.

Deshalb sag ich mal: Im besten Fall wird es (wie Bruno Lawrie geschrieben hat), ein Nischenbereich für Enthusiasten. Für den Mainstream wird es wohl wie die 3D-Funktion bei den Fernsehern/Beamern bleiben: Es gibt die Möglichkeit, allerdings nutzt es keiner, aus welchen Gründen auch immer (Komfort, nur mal 30 Minuten spielen, keine guten Inhalte etc).

JanDE (unregistriert) 30. August 2015 - 11:41 #

Ein großes Problem ist die Verträglichkeit. Stichwort Gaming Sickness. Bei den VR Brillen soll das ja noch extremer sein. Ich habe das bei einigen Spielen. Wenn mir von dem Ding auch übel wird, käme es für mich nie in Frage.

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61429 - 30. August 2015 - 11:47 #

Interessante Idee, aber ich hätte keine Lust mit so einem klobigen Teil im Gesicht zu spielen.

IhrName (unregistriert) 30. August 2015 - 12:41 #

Das Zugpferd für VR ist die Pornoindustrie.
Da diese auch schon einiges in der Richtung anbietet und die Nachfrage in dem Bereich sicherlich gegeben ist, wird VR sich durchsetzen.
Ohne es jemals erlebt zu haben können mich jedoch nur wenige Demos die bisher vorgestellt wurden jedoch vom Spiele/Erlebnispotential uneingeschränkt überzeugen.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9909 - 30. August 2015 - 14:54 #

wie oben schon erläutert, das halte ich für unsinng. nicht bei jeder technik hängt der erfolg von der pornoindustrie ab. und pornos sind in hinsicht auf VR auch ziemlich uninteressant.

IhrName (unregistriert) 31. August 2015 - 13:48 #

Ich halte es für sher sinnig, finde es extrem intressant und denke das bei jeder Technik der Erfolg von der Pornoindustrie abhängt. Das Internet selbst ist das beste Beispiel.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 31. August 2015 - 14:46 #

Das Internet wurde doch nicht wegen Porno so erfolgreich. Als es in den 90ern durchstartete dauerte das runterladen selbst eines einzelnen niedrig aufgelösten JPG Bildes doch schon mal eine halbe Minute. Von Filmen war da noch gar keine Rede. Die Pornos starteten selbst erst mit DSL und Co richtig durch, das war ab Anfang der 2000er also mind. drei bis fünf Jahre später.

IhrName (unregistriert) 31. August 2015 - 16:08 #

Also Pornos sind bei mir schon durch die 56k Modems gekommen und trotz stundenlanger ladezeiten von sekundenlanger miniclips im Grunde das intressanteste am Netz.
Die Aufrüstung auf ISDN und später DSL war dabei natürlich vor allem deswegen intressant.
Ich wüsste jetzt gerne was denn deiner Meinung nach die "Killerapp" des Internets war.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9909 - 1. September 2015 - 12:23 #

die killerapp des internet war das WWW (nein, es handelt sich dabei nicht um dasselbe).

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9909 - 31. August 2015 - 15:02 #

du solltest nicht den fehler machen und aus dem anteil an pornographischen inhalten im netz auf deren relevanz für die verbreitung desselbigen schließen. genauso wenig haben pornos den kampf zwischen bluray und hddvd entschieden oder zum boom von smartphones oder tablet PCs beigetragen. umgekehrt wird ein schuh daraus, pornos werden auf allen geräten angeboten und konsumiert die auch mediale inhalte wiedergeben können,

wie schon weiter oben erläutert ist das in hinsicht auf VR eben (wie mit filmen im allgemeinen) ziemlich uninteressant. denn das was VR ausmacht fehlt bei einem film: die freie bewegung und die interaktivität, es bleibt lediglich ein stereoskopischer 360°-film übrig. bzgl erotik-spielen sieht das natürlich anders aus, aber das sind eben keine filme und die werden auch nicht von der porno-industrie hergestellt, die schließlich mit realen darstellern arbeiten und nicht virtuelle figuren designen und animieren.

Elfant 15 Kenner - P - 3839 - 31. August 2015 - 15:56 #

Interaktive Pornos gibt es nun schon und das könnte man sich erweitert gut in VR vorstellen, nur gibt es da ein interessantes Problem: Unseren persönlichen Schutzbereich. Wenn VR - Traumfickmaus sich auf unseren virtuellen Körper niederlässt ist noch alles in Ordnung, aber wenn sich ihr Kopf dem unserem nährt (zum Küssen, säuseln und so weiter) kenne ich keinen der nicht zurückschreckt und sich die Brille vom Kopf reißt.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9909 - 31. August 2015 - 18:25 #

das wäre ja nur eine gewöhnungssache denke ich. die fehlende interaktivität (wie gesagt, höchstens auf abenteuerbuch-niveau) und die durch VR eingeschränkte perspektive sind da die eigentlichen probleme.

um auf letztes mal einzugehen. aufgrund der immersion von VR soll man fremdgesteuerte bewegungen und perspektiv-wechsel vermeiden. was heißt das für einen porno? dass du das ganze aus der ich-perspektive des mannes (oder auch frau) betrachtest, der optimalerweise selbst eine stille position einnnimmt und nichts macht und nicht mal seine hände verwendet, um nicht mit der wahrnehmung des zuschauers zu kollidieren.
und genau so sind bisherige VR-pornos, wenn man zB mal auf VirtuelRealPorn vorbeischaut. im vergleich zu regulären oder auch stereoskopischen pornos, die nicht an solche einschränkungen gebunden sind, ist das ziemlich öde.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 1. September 2015 - 8:47 #

Und was spricht dagegen, als virtueller Spanner um ein Pärchen herumzugehen? Alles mal ganz "genau" zu betrachten?

Warum werden generelle Funktionen immer angezweifelt nur weil die Fantasie für neue Möglichkeiten fehlt? "Gibts noch nicht, kanns nie geben, basta" - hört man so oft, ist viel zu oft falsch.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9909 - 1. September 2015 - 11:10 #

das habe ich eigentlich schon angesprochen. weil du selbst dieses herumgehen nicht machen kannst, sondern nur der kameramann solange es ein film ist und fremdgesteuerte bewegung ist bei VR ja zu vermeiden. frei funktioniert das eben nur mit einem virtuellen raum und dann sind wir nicht mehr bei einem porno sondern einem spiel.

ehrlich, bei aller VR-begeisterung sollte man auch kritikpunkte nicht ständig mit "ihr habt zu wenig fantasie" wegwischen. da machste es dir nicht nur sehr einfach, es trägt auch inhaltlich nichts bei.

kannst ja gerne mal stattdessen selbst darlegen, wie du dir vorstellst wie pornographische (wohlgemerkt) filme von VR profitieren können. bis auf den kick eines stereoskopischen 180°-pornos sind die konzepte doch sehr eingeschränkt. die eigentlichen VR-features können nicht genutzt werden, weder kann man seine position noch den blickwinkel durch kopfbewegungen verändern. lediglich den bildausschnitt bestimmst du innerhalb des fertigen und starren films.

wieso immer pornos im zusammenhang mit VR erwähnt werden, ist mir daher schleierhaft. aber vlt stellen sich im ersten moment auch viele mehr vor, als eigentlich mit der technik film möglich ist.

Elfant 15 Kenner - P - 3839 - 1. September 2015 - 13:54 #

Das Problem ist, wie Du richtig schreibst, das Feedback. Technisch sind Wischgesten zwar für möglich, aber es fehlt eben die Hapitik. Man kann das Modell zwar bewegen und hat nur in der visuellen VR eine Reaktion ganz gleich ob wir von Pornos oder Brettspielen schreiben. Das ist eine der generellen Einschränkung bei der visuellen VR - Technik. Deswegen gab es auch schon damals eher wenig funktionales Zusatzgeräte wie Handschuhe oder Feedback - Anzüge.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9909 - 1. September 2015 - 14:19 #

für die haptik gibts auch schon verschiedenes spielzeug, zum teil schon verfügbar oder in entwicklung. das problem ist immer noch, dass selbst ein brettspiel dir mehr VR-erlebnis bietet, einfach weil dich dort bewegen und interagieren kannst.

langsam kriege ich den eindruck hier, dass manche leute denken filme würden durch VR auf einmal etwas völlig anderes werden. ohne virtuelles rendern einer szene lässt sich der blickwinkel und die position nicht frei verändern, daran ändert auch ein VR-gerät nichts.

Elfant 15 Kenner - P - 3839 - 1. September 2015 - 15:22 #

Und ich denke da gehen wir auseinander. Ich gehe von 3D Modellen, virtuellen Rendern und so weiter aus, weil man sonst wirklich nur einen POV - Filmchrn hat. Das ist dann nach Kinomasstäben 3D (da ist der Begriff ja etwas mehrdeutig), aber eben nicht VR.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9909 - 1. September 2015 - 15:49 #

das meinte ich ja auch eingehend. das potential seh ich bei spielen sehr wohl. davon profitiert aber dann die pornoindustrie nicht, die mit darstellern arbeiten und filme drehen. solche spiele haben wie gesagt auf der anderen seite das problem des uncanny valley, weshalb sie wohl auch nie sonderlich populär geworden sind.

Elfant 15 Kenner - P - 3839 - 1. September 2015 - 16:33 #

Ich denke eher, dass es sich in die passive Filmchenecke mit dem bekannten POV - Konzept und interaktiven Erotikspieleszene aufteilen wird. Letztere dann mit Sex - Suit und weniger realistischen als vielmehr stilorientierten Graphik.
Mir dämmert auch warum wir aneinander vorbei geschrieben haben. Du beziehst Dich beim Begriff Pornoindustrie fast nur die Filme, während ich ihn offener für die gesamte Pornographie herstellende Industrie verwende.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9909 - 1. September 2015 - 16:42 #

pornoindustrie seh ich tatsächlich als die branche an die mit realen sex-darstellern arbeitet. aber über die begriffsdefinition kann man sich natürlich streiten. immerhin sind wir auf einen gemeinsamen nenner gekommen ^^

IhrName (unregistriert) 31. August 2015 - 16:21 #

Was VR ausmacht ist das 360° mittendrin gefühl samt natürlicher steroskopie - anders lässt sich wohl kaum erklären warum early adopter selbst bei selbstlaufenden Demos mit kläglicher Grafik regelmäßig von den Socken sind von VR.
Freie Bewegung und Interaktivität bieten ja alle heutigen Spiele bereits mit besserer Grafik. Du denkst das es darum geht weil du Gamer bist und VR hauptsächlich mit Gaming assoziierts, aber das ist einer der größeren Irrtümer die es derzeit um VR gibt.
Die Begrenzungen hinsichtlich von Filmen und ähnlichen die du für Film und Pornoindustrie siehst erscheinen mir etwas naiv. Du siehst was es bisher gibt und glaubst dieses Medium wird sich nich darüber hinaus entwicklen. Das ist wie jemand der zu Beginn der Filmindustrie sagt das es niemals Ton in einem Film geben wird und daher das Radio nie durch Filme übertrumpft werden kann oder das es niemals Farbe im Film gibt ect. Das ist einfach sehr kurzsichtig.
VR Filme können in Zukunft mehrere wählbare Perspektivpunkte bieten, selbstverständlich auch Schnitte und Szenenwechsel, sowie in absehbarer Zukunft komplett frei wählbare Betrachtungsorte weil inhalte komplett in 3D eingescannt werden können.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9909 - 1. September 2015 - 12:13 #

der zentrale knackpunkt bei VR ist überhaupt die interaktivität und das bewegen innerhalb eines raumes, also der von manchen leuten bezeichnete holodeck-effekt. dieser fehlt bei einem film völlig. nein, eine 360°-sicht (die bei VR-filmen dann auch oftmals nur 180° betragen dürfte) reicht für ein mittendrin-gefühl keineswegs aus. dies dürfte wohl eines der größten VR-irrtümer derzeit sein ;)

denn trotz VR-helm bist du dabei immer noch passiver zuschauer ohne möglichkeit hinter objekte zu blicken, die illusion sich daher an diesem ort zu befinden ergibt sich somit nicht - im eigentlich sinne des wortes findet hierbei die "Virtuel Reality" nicht statt, sondern es bleibt bei einem passiven betrachten einer festgelegten abfolge von bildern.

und wie ich schon dennis schrieb. kritik einfach beiseite zu wischen mit sprüchen ala "ihr habt einfach zu wenig fantasie" ist sehr billig und bringt uns nicht weiter. erläutere doch einmal wie du dir genau vorstellt inwiefern porno-filme von VR profitieren können.
die pseudo-ineraktivität ala abenteuerbuch habe ich schon selbst angesprochen (und die gibts bei DVDs und Blurays auch schon lange). und bzgl eingescannten räumlichkeiten sind wir wieder bei spielen und nicht bei filmen, weil dann der bildinhalt und figuren virtuell gerendert werden müssen und da habe ich ja schon eingangs gesagt, dass pornographische spiele das eigentlich interessante sind.

IhrName (unregistriert) 1. September 2015 - 14:47 #

Ich finde deine Kritik gerechtfertik und deine Skeptik gegenüber der Technologie verständlich. Vielleicht bin ich eher Opfer meiner eignen Fantasie als du deiner "Fantasielosigkeit" (die ich dir aber garnicht unterstellen will), jedoch finde ich das diese Unterhaltung punktlos ist wenn wir nicht über das Potential der Technologie spekulieren können - denn dann ist es eben so das Ton nie Farbe oder Ton haben kann und niemals ein größere Rolle spielen wird als das Radio.
Sich der spekulation einfach zu verschließen ist ebenso billig und bringt uns hinsichtlich der Technologie und seinem Potential viel weniger weit.
So haben wir halt alle undere Standpunkte und diese mal auszutauschen fand ich ganz intressant. Danke. Was tatsächlich draus wird und wer mit seiner Prognose näher an der Wahrheit liegt werden uns die nächsten paar Jahre sicherlich aufzeigen.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9909 - 1. September 2015 - 16:14 #

da wäre ich dann umgekehrt wohl ein opfer meiner ausbildung ^^
ich sage ja nicht, dass es nicht gehen würde weil es etwa an performance mangelt, sondern weil entsprechende techniken nicht existieren. d.h. nicht, dass es sowas nicht geben wird. aber nach unserem heutigen akademischen wissenstand ist es nicht möglich, dass man mit der technik der bildaufnahme eine flexible VR-erfahrung machen kann. ein potential ist da schlicht nicht vorhanden.

es gibt zwar solche nachträglichen positions- und perspektivverschiebungen (stichwort visual computing), wenn man denn die selbe szene mit mehreren kameras aufnimmt, allerdings entstehen dabei bildfehler (man denke an google street view). um einen überzeugenden flüssigen übergang zu ermöglichen, müsstest du möglichst an jeder xyz-koordinate in der betreffenden szene eine 360°-kamera haben. was sowohl bzgl der dadurch resultierenden datenmenge als auch der praktischen umsetzung natürlich blödsinn ist.

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 11675 - 30. August 2015 - 15:44 #

Pornografie hat sich so stark auf kostenlos und Internet verlagert, ich denke nicht, dass die noch maßgeblich den erfolg einer Technologie beeinflussen könnten wie damals zu vhs zeiten. Mal ganz abgesehen von der grausigen Vorstellung mit so einem ding auf dem Kopf und... Naja

IhrName (unregistriert) 31. August 2015 - 13:53 #

Wieso VHS, genau das Kostenlosargument hat je erst das Internet so stark befördert - und das so ca. 90% durch die Pornoindustrie.
Ich kann mir kaum vorstellen das jemand der gerne Pornos konsumiert nicht auch gerne eine höhere Immersion mit tatsächlicher räumlicher Tiefenwahrnehmung seiner liebsten Sexfantasien erleben möchte.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9909 - 31. August 2015 - 15:02 #

räumliche tiefenwahrnehmung haste ja schon mit 3D-pornos, dazu benötigt es kein VR.

IhrName (unregistriert) 31. August 2015 - 16:26 #

Räumlich Tiefenwahrnehmung habe ich schon im echten Leben. Die ist aber um einges überzeugender als ein 3D Porno. Die VR Tiefenwahrnehmung mit 3D Video oder 3D Kino gleich zu setzen ist als würdes du paralax scrolling mit einer in 3d modelierten Welt vergleichen.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9909 - 1. September 2015 - 12:20 #

dein vergleich passt nicht, der stereoskopische effekt wird bei einem VR-film nicht anders erzeugt wie bei einem 3D-film. dass ein größeres blickfeld hingegen immersiver wirkt ist klar. nur hast du bei VR dann wieder die oben diskutierten einschränkungen, die bei einem regulären 3D-film über einen monitor nicht gegeben sind (szenenwechsel, fremdbewegung usw).

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23274 - 30. August 2015 - 16:58 #

Ob die Pornoindustrie in Zeiten von YouPorn noch so viel Relevanz besitzt bei der jüngeren Zielgruppe? Sind die bereit richtig viel Geld in die Hand zu nehmen bzw. in ein Schmuddelkino mit VR-Brillen zu gehen?

IhrName (unregistriert) 31. August 2015 - 14:03 #

Alle Leute sind immer bereit für ihre sexuellen Fantasien Geld in die Hand zu nehmen. Gerade VR bietet sich für junge Leute dabei an, denn selbst im Elternhaus kann man sich das als Entertainmentprodukt bestellen oder kaufen und damit die Qualität seiner sexuellen Fantasien steigern ohne das dies offensichtlich ist.
Wer sich da irgendwo eine FleshLight oder Gummipuppe bestellt ist schon eher in Erklärungs- und Verstauungsnöten.

nothanks 10 Kommunikator - 541 - 30. August 2015 - 13:04 #

* "Virtual Reality" Brillen werden eine Nische bleiben.

* "Augmented Reality" (Google Glass, MS Hololens) hingegen werden erfolgreicher sein. Allerdings muss dafür der Raum 3D gescannt werden und der Field-of-View muss über den gesamten Sichtbereich reichen - beides kann Hololens noch nicht (die Minecraft E3 Demo war ja gefaked, der Sichtbereich in Echt nur Mini-klein und der Raum wurde vorher aufwändig per Laser gescannt). Erst wenn die Brillen den Raum in Echtzeit scannen, der Sichtbereich groß ist und die Brille möglichst klein wird und der Preis unter 500€ sinkt sich das durchsetzen - also frühestens in 5 Jahren. Es müssen dann auch spezielle Spiele dafür entwickelt werden, aber auch die Anwendung in der Industrie sind vorstellbar.

Horschtele 16 Übertalent - P - 5389 - 30. August 2015 - 13:25 #

Ich halte VR-Brillen für ne sichere zukünftige Alternative zum Monitor/Fernseher. Aber eine Gefahr sehe ich allerdings noch, die das ganze Thema nachhaltig stören kann: bei VR Brillen nennen die meisten Leute in einem Atemzug nur HTC Vive, Sony Morpheus und Oculus Rift. Das "Bewerberfeld" umfasst aber noch viele weitere Unternehmen.

Es gibt leider auch Firmen, die versuchen mit billig produzierten Brillen ihren Schnitt im niedrigen Preissegment zu erreichen. Namentlich z.B. Razor. Das bedeutet dann Fliegengitter im Display, hohe Latenz bei Bewegungen, unausgereifte Treiber (Open-Source-Entwicklung ist hier das Mittel der Wahl), fehlende Unterstützung von VR-fähigen Titeln und mieserable Haltbarkeit.

Wenn diese Qualitätsprobleme bei einem Großteil der VR-Brillen zutreffen, dann kann das den Hype ganz schnell enden lassen. Dann wirds egal sein, wie ausgereift die Dreifaltigkeit der Brillen ist. Viele potentielle VR-Enthusiasten werden mit dem ersten Gerät vergrault, weil sie es nur mal günstig ausprobieren möchten.

Davon abgesehen gibt es genügend Industriezweige, die einen immensen Nutzen aus VR und AR Geräten ziehen können. Auch wenn sich die Dinger auf dem Endkonsumentenmarkt wahrscheinlich erst mittelfristig etablieren können, wird es sicherlich eine große Nachfrage für professionelle Anwendungen geben.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9909 - 30. August 2015 - 14:49 #

da würde ich mich einigen anderen hier anschließen. auf ein monitor oder ein gerät zu blicken ist immer noch wesentlich bequemer, als sich jedes mal dafür ein VR-gerät auf den kopf zu schnallen.

Lacerator 16 Übertalent - 4001 - 30. August 2015 - 13:19 #

Mir ist das völlig wurscht. Solange es dafür keine etablierte Basis mit einer großen Auswahl richtiger (!) Spiele gibt, wüsste ich nicht, warum ich mich auch nur eine Sekunde lang näher mit dem Thema beschäftigen sollte.

Davon mal abgesehen: die Vorstellung, mir so ein Ding ins Gesicht zu schnallen, will mir nicht so recht gefallen.

Grohal 13 Koop-Gamer - P - 1658 - 30. August 2015 - 14:13 #

Zuallererst mal darf so ein Ding nicht wesentlich mehr wiegen als eine normale Brille. Dann können wir gerne weiter reden.

Nokrahs 16 Übertalent - 5685 - 30. August 2015 - 14:32 #

In 100 Jahren vielleicht.

EvilNobody 13 Koop-Gamer - 1635 - 30. August 2015 - 15:08 #

Ich halte VR für den nächsten großen Schritt. Die Leute äußern nur immer dieselben Bedenken, weil es anscheinend sonst keine plausiblen Gründe gegen VR gibt. Ist wohl die Angst vor dem Neuen. "Man ist abgeschottet" ist doch nun wirklich kein Argument, mit Headset bin ich auch abgeschottet, außerdem dürfte es kaum ein Problem sein, mal 1-2 Stunden "abwesend" zu sein. Die Brillen sind auch nicht schwer, ist also auch kein legitimes Argument gegen VR.
Wenn ich mir dagegen ansehe, was mit VR möglich ist, dann wundere ich mich, dass Gamer anscheinend sooo wenig Fantasie haben.

Unregistrierbar 16 Übertalent - 4616 - 30. August 2015 - 15:11 #

Es ist etwas für Nerds. Die Geräte werden sehr teuer sein müssen, um sich zu rentieren. Ich kenne niemanden, der sich so ein Ding anziehen würde.

Meine Gründe dafür:

Jedesmal den Kopf drehen zu müssen, wenn ich mich umsehen will, artet in Sport aus. Ausserdem führt die Abweichung der optischen Information von Gleichgewicht und motorischem Empfinden zu Schwindel.

Das hält abgesehen von mir sicher auch einen Großteil des Normalgamers davon ab, viel zu viel Geld für einen anfänglichen AHA-Effekt auszugeben.

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 11675 - 30. August 2015 - 15:38 #

Kopf bewegen als unzumutbarer Sport? Also ich mache mir ein wenig Sorgen um dich ;)

MrFawlty 17 Shapeshifter - P - 6324 - 30. August 2015 - 15:42 #

"Jedesmal den Kopf drehen zu müssen, wenn ich mich umsehen will, artet in Sport aus."

Ein Wunder, dass du noch lebst! Man sollte sich in seiner Umwelt regelmäßig umschauen. Z.B. beim über die Straße laufen und beim Rad- oder Autofahren.
Kopf bewegen ist ganz normal. Stundenlang auf den Monitor sehen ist medizinisch ungesund!

" Ausserdem führt die Abweichung der optischen Information von Gleichgewicht und motorischem Empfinden zu Schwindel."

Diese Probleme sind in den aktuellen VR-Brillen (Rift, Vive) bereits behoben.

Unregistrierbar 16 Übertalent - 4616 - 30. August 2015 - 16:12 #

In der natürlichen Umwelt macht das auch Spaß oder ist zumindest überlebenswichtig (Dein Beispiel von der Straße). Wenn ich ich ein Spiel spiele, will ich doch nicht dauernd den Kopf bewegen... und ich gehe davon aus, dass das viele andere Gamer auch nicht wollen. Ich rede nicht von "mal eben", sondern von ständigem hin- und herwenden, denk mal an einen Ego-Shooter.

Zum letzten Satz: wie wollen die das "behoben" haben? Den Vestibularapparat kann eine Brille nicht beeinflussen.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 20695 - 30. August 2015 - 19:17 #

Ich weiß zwar jetzt nicht konkret, was sich die Entwickler einfallen lassen haben, um körperliches Unwohlsein zu verringern, aber ein optischer Fixpunkt, der unabhängig vom Spielgeschehen immer an ein- und derselben Stelle im Bild verweilt, könnte schon hilfreich sein, schätze ich.

Unregistrierbar 16 Übertalent - 4616 - 30. August 2015 - 19:32 #

Wie soll denn das gehen, wenn man die Blickrichtung frei verändern kann?

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 20695 - 30. August 2015 - 19:34 #

Mal einfach mittig einen schwarzen Punkt auf das VR-Display, schon hast Du Deinen Fixpunkt, der sich unabhängig von den Kopfbewegungen und der graphischen Darstellung des Spieles immer an derselben Stelle befindet. Der muss ja auch nicht groß und störend sein. Da reicht wahrscheinlich schon ein kleiner Fleck, der eher unbewusst wahrgenommen wird.

Unregistrierbar 16 Übertalent - 4616 - 30. August 2015 - 20:06 #

Das mit dem Schwindel ist leider nicht so leicht zu lösen, sonst könnte man Schwindelpatienten eine Brille mit eben einem solchen Punkt verordnen. Googel mal "mismatch schwindel", da wird das klarer, was ich meine.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 20695 - 31. August 2015 - 10:12 #

Drum sag ich ja, ich weiß es nicht genau, was sich die Entwickler der Geräte haben einfallen lassen. Mit dem Fixpunkt war nur eine Idee meinerseits. Tatsache ist aber dennoch, dass an der Problematik durchaus mit zunehmendem Erfolg gearbeitet wird. Zuletzt habe ich immer wieder gelesen, dass man die Geräte immer länger ohne Unterbrechung beschwerdefrei nutzen kann.

Punisher 19 Megatalent - P - 14037 - 31. August 2015 - 10:18 #

"man" ist in diesem Fall allerdings nicht jeder. Das Schwindelgefühl wird maßgeblich durchs Gamedesign beeinflusst - hast du viele Bewegungen in verschiedenste Richtungen, die dem Empfinden im Innenohr widersprechen, kann das bei empfindlichen Personen zu Problemen führen. Das kann man durch Geschwindigkeit, Intensität der Bewegungen und Framerate sowie Bildstabilität beeinflussen, komplett negieren kannst du das aber nicht, sobald Bewegungen vorkommen - ähnlich wie bei Motion Sickness im Auto oder Flugzeug ist die Schwelle da individuell sehr verschieden, so dass eine universelle Lösung eh kaum zu erreichen ist.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 20695 - 31. August 2015 - 10:25 #

Das ist sicherlich richtig. Ego-Shooter sind ja aufgrund von Motion Sickness auch nichts für jedermann.

Punisher 19 Megatalent - P - 14037 - 31. August 2015 - 10:45 #

Das merkt man aber schon ein Problem... die wirkliche Anzahl der Leute, die das tatsächlich benutzen können über längere Zeit ist vollkommen unbekannt weil bisher einfach nur kleine Stückzahlen verbreitet wurden und die Ergebnisse keineswegs repräsentativ sein können.Repräsentativ testen dürfte überhaupt schwierig sein, weil man ja die Motion Sickness an keinem sozialen oder sonstigem Kriterium festmachen kann. Weiters ist man in den Spielen, die man für teures Geld produziert, auch eingeschränkt, wenn man eine große Zielgruppe erreichen will muss man möglichst alles vermeiden, was Motion Sickness auch bei weniger empfindlichen Menschen auslöst... ich bin wirklich gespannt, wie sich das entwickelt und finds sehr spannend, große Euphorie oder die Überzeugung, dass das DER neue Scheiss wird will sich aber nicht einstellen, dafür sind einfach zu viele offene Fragen im Raum.

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 32786 - 30. August 2015 - 20:07 #

Jetzt soll auch noch eine virtuelle, sich nicht bewegende Fliege projeziert werden? :)

Unregistrierbar 16 Übertalent - 4616 - 30. August 2015 - 20:46 #

Haha, dann würde ich immer treffen, egal wie blau ich bin :)

Esketamin 14 Komm-Experte - P - 2555 - 30. August 2015 - 19:25 #

Zumindest so Dinge wie TrackIR benutzen beispielsweise in Arma sehr viele Leute. In den meisten Flugsimulatoren geht es kaum ohne (oder halt eine Alternative). Da denke ich schon, dass viele VR-Brillen benutzen werden.

Lorin 15 Kenner - P - 3637 - 30. August 2015 - 15:42 #

Spiele für die man sich per Kopfbewegung umdrehen muss sind auch gar nicht so das große Ding. Aber Autorennen, Flugsimulationen, Weltraumspiele... da läuft die Steuerung weiterhin per Controller und der Kopf ist nur dazu da die ganze Szenerie zu genießen, oder wie bei Eve auch um mal ne Rakete aufzuschalten. Was auch spannend sein könnte sind Adventures, aber da habe ich noch keine "Experimente" gesehen.

Unregistrierbar 16 Übertalent - 4616 - 30. August 2015 - 16:15 #

Also ein Spiel, bei dem sich das Szenario nicht an die Kopfbewegungen anpasst, würde natürlich das Problem des Schwindels eindämmen, trotzdem käme das Hirn durcheinander, wenn man dann trotzdem den Kopf bewegen würde, denn Kopf bewegt sich, Bild aber nicht -> mismatch -> Schwindel.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9909 - 30. August 2015 - 16:34 #

das bild sollte sich schon entsprechend der kopfbewegung ausrichten, nur die bewegungsrichtung nicht. daher hat Lorin ja cockpit-spiele erwähnt, weil es dort ganz natürlich so gegeben ist.

Lorin 15 Kenner - P - 3637 - 30. August 2015 - 20:10 #

So war es gemeint.

Ich kann jeden der noch nie eine VR Brille der aktuellen Generation benutzt hat verstehen wenn er/sie das ganze mehr als skeptisch betrachtet, mit 3D im Kino vergleicht.. usw.
Fakt ist, man kann es nicht beschreiben, man muss es selbst erleben, dass man sich wirklich IN der Welt befindet. Trotz der Pixel wird das ganze geradezu erschreckend realistisch. Und genau davon könnten wirklich viele Spiele profitieren. Nur halt nicht der klassische 1st/3rd Person Shooter.

Lorin 15 Kenner - P - 3637 - 30. August 2015 - 15:39 #

Ich glaube dass VR in Zukunft ein profitables Marktsegment besetzen wird. Der wichtigste "Verbreiter" für VR ist für mich Sony, denn sie können als einziger Hardwarehersteller auch, zumindest in der Theorie, dafür garantieren dass große Titel mit VR Unterstützung erscheinen. Ich nenne das jetzt mal den "Apple-Effekt". Occulus und Valve/HTC machen zwar tolle Hardware, aber ohne passende Software geht diese auch schnell den Bach runter.
Und die PR-Maschinerie muss gigantisch sein. Im Prinzip muss jeder Interessierte die VR Hardware auch ausprobieren können.

Elfant 15 Kenner - P - 3839 - 30. August 2015 - 17:32 #

Ich kann verstehen, warum die Jüngeren sich für das VR - Thema so erwärmen können. Ich habe diesen Trend ja auch in den 1990 - igern mitgemacht und sehe jetzt die gleichen Fehler wie damals. Die Ausrüstung mag ja kleiner, leichter und besser sein, aber es fehlen weiterhin die Spiele, die Spielkonzepte und ich sehe auch nichts wirklich Neues um die Grundprobleme wie Bewegung im Raum zu lösen.
Zusätzlich gibt es Aussagen von Hardwareentwicklern, dass der erste Schwung bei Nerds landen wird und man sich dann der Industrie (Simulatoren für Architekten, Mediziner und so weiter) zuwenden wird.

Nokrahs 16 Übertalent - 5685 - 30. August 2015 - 21:22 #

Komme aus der selben Ecke. 90er und natürlich auch alles was neu und interessant war getestet. Ich erinnere mich noch dunkel an eine MPEG-1 Zusatzkarte (Reel Magic) die für Gamer was können sollte. Außer "Dragon's Lair" und einer "Zork" Fassung blieb nichts hängen.

Aber ich schweife ab, denn es geht ja um "VR", mal wieder.

Den teuren "VFX-1" Cyberhelm hatte ich natürlich genauso wie die NVidia 3D Shutterbrillen. Im Grunde immer noch das Gleiche was jetzt auch wieder hochkocht mit "VR" nur eben in höherer Auflösung.

Am Prinzip hat sich leider überhaupt nichts verbessert. Immer noch klobige Geräte zur Nutzung und keine relevanten Einsatzmöglichkeiten im Gaming Bereich, weil für den Dauerbetrieb einfach ungeeignet.

Im Falle von Pornos und anderer "non-videogaming" Einsatz, ist der aktualisierte VR Kram aber bestimmt ein Schritt in die richtige Richtung.

Unregistrierbar 16 Übertalent - 4616 - 30. August 2015 - 22:08 #

Ich stimme Dir in allem zu, allerdings ist das bzgl. Pornos nicht dasselbe wie seinerzeit VHS. Es ist einfach zu unbequem für die Masse. Gummipuppenbesitzer werden das bestätigen!

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 30. August 2015 - 23:20 #

Ehh, nein, die aktuellen VR-Lösungen sind deutlich vom VFX-1 entfernt. "Nur höhere Auflösung" ist als wenn du eine Geforce GTX 980 Ti als "kleinen Grafikbeschleuniger aber auch nicht viel besser als eine Riva 128" bezeichnest.

Elfant 15 Kenner - P - 3839 - 31. August 2015 - 8:20 #

Dennoch reden wir von Evolution (geringeres Gewicht, höhere Auflösung, bessere Sensoren) und da erschließt sich mir einfach die entscheidene Neuerung nicht, warum es dieses Mal funktionieren sollte.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 31. August 2015 - 9:44 #

Eben deshalb: der Erfolg damals blieb aufgrund mangelhafter Technik aus. Jetzt passt die Technik. Damals waren die Sensoren so mau, dass die virtuelle Kopfbewegung spürbar (!!) nach der echten erfolgte. Vor dem DK1 der Rift war auch bei anderen Headtrackern die Latenz zu hoch. Die Videobrille von Zeiss bekam kurz vorher einen Headtracker, Zeiss war der Meinung, damit ein wirklich flottes und technisch gutes Gerät anzubieten. Die Rift hatte trotzdem himmelweit die Nase vorn. Alleine der spürbar bessere Headtracker verbesserte das Nutzungsgefühl massiv.

Höhere Auflösung und mehr Rechenleistung sowie schneller ansprechbare Displays (OLED) sind ebenfalls ein wichtiger Punkt. Untexturierte Polygone in 320x200 mit Schlieren und Rucklern - wie soll sowas erfolgreich sein können? Sicher, Computerspiele funktionierten so auch. Aber dabei wird einem halt nicht schlecht, mit den alten VR-Lösungen schon. Übrigens, mit Rift und Vive wird aktuell nur noch sehr sensiblen Personen schlecht.

Hast du die neuen VR-Lösungen eigentlich ausprobiert und/oder mit den alten, gefloppten, direkt verglichen? Klar ist es "nur" Evolution. Aber ein Steinzeitmensch, den ja auch "nur" ein wenig Evolution von uns trennt, würde auch nicht zum Mond fliegen können.

Elfant 15 Kenner - P - 3839 - 31. August 2015 - 12:34 #

Ja ich hatte das Vergnügen 3 der aktuellen VR - Lösungen auszuprobieren mit interaktiven Demos. Nein ich konnte es nicht direkt mit der damaligen Technik vergleichen, weil ich weder meinem alten Rechner mit P1 - Prozessor aufbewahrt habe noch mein heutiges Selbst gegen mein damaliges Selbst austauschen konnte. Für jeniges war damals Strippoker VR nämlich photorealistisch und mit unbändiger Sexualität aufgeladen, was mein heutiges Selbst überhaupt nicht mehr nachvollziehen kann.

Wie Du selbst schreibest waren Videospiele aber damals so und folglich sind auch meine Erinnungen an das alte VR weder unzulässige noch falsche Begründungen. Ich schreibe auch nicht von Übelkeit oder Tragekomfort, weil ich an Erster weder damals noch heute leide und bei Zweiter stundenlang isoliert in einem stickigem Helm und Handschuhen verbrachte. Ich verstehe aber durchaus die Bedenken dabei.
Was ich sehe, ist aber das Grundproblem der Bewegung im realen Raum. Sich in VR über ein Eingabegerät zubewegen fühlt sich immer noch merkwürdig an, bis man sich daran gewöhnt. Wie sehen dazu die Lösungen aus? Anscheinend hat noch keiner den "Käfig" mit dem Laufball am Boden wiederbelebt, sondern man braucht eine freie Fläche von etwa 16 Quardratmetern, was zumindest außerhalb meiner Lebenswirklichkeit liegt, oder bleibt am Controler.

Und nun weiter unten den vermissten Spielen: Nein ich erwarte nicht, dass es schon Spiele für VR gibt, aber ich vermisse die Demo, welche mir zeigt warum VR 2016 soweit sein soll. Ich sah und las bis jetzt 3D Spielereien, uralte Spielkonzepte, Simulatoren und beeindruckendes ohne ein Spielekonzept. Keine Demo könnte mir bis jetzt zeigen warum Spiele abseits der Simulatoren mit VR irgendwie besser sein sollten.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 31. August 2015 - 12:41 #

Du vergisst dabei allerdings, dass das damals Stand der Technik war und die Nerds auch alles haben wollten, insbesondere weil VR damals noch ein heißes Thema war. Gescheitert ist es nicht an der schlechten Technik sondern an der Umständlichkeit, dem Preis und vor allem fehlender Software.

Elfant 15 Kenner - P - 3839 - 31. August 2015 - 12:49 #

Ich würde auch Umständlichkeit außen vorlassen. Wir befinden und da noch in einer Zeit, als Nerds es noch gewohnt waren, händisch jedes Programm für ihren Rechner anpassten zu müssen.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 31. August 2015 - 12:50 #

Der hohe Preis, die Umständlichkeit und auch die fehlende Software sind aber direkte Konsequenzen aus der schlechten und damals noch teuren Technik.

Elfant 15 Kenner - P - 3839 - 31. August 2015 - 13:00 #

Dann sind wir aber bei einer Henne - Ei - Frage und wir haben eine ähnliche Situation wie damals oder wie bei Kinect und Konsoerten: Die Spieler kaufen die VR - Brillen nicht, weil es dafür keine AAA - Spiele gibt und die Industrie produziert keine VR Spiele, weil sich der Mehraufwand nicht lohnt. Sony mit der Morpheus könnte da allerdings das Eis brechen.

Nokrahs 16 Übertalent - 5685 - 31. August 2015 - 15:35 #

Stimmt, die Sony Morpheus ist deswegen interessant, weil hier gezielt VR Spiele geplant werden. Konsolen haben es aufgrund mangelnder Upgrade Optionen eben schwerer. Da kann Sony nicht einfach eben mal die GPU Leistung verdoppeln für VR Modi. Am PC stecke ich eben eine flottere Grafikkarte rein. Bin ich auch mal gespannt.

Der Rest ist für mich einfach nur das Gleiche wie in den 90ern nur in hübscher, da sich am Prinzip zu wenig verändert hat. Wie schon oben geschrieben wurde. "Evolution" aber nichts was mich momentan aus den Schuhen hauen würde.

Ever Quest 1 war mit NVidia Shutter Brille auch der Hingucker, aber für den Dauereinsatz eben unbrauchbar. VR ist nett um mal eben einen "oha" Effekt zu erzielen.

Ein Film geht auch noch, aber spiele mal eine 7 Stunden Elite Dangerous Session mit VR Gerät...

Da geht noch viel Zeit ins Land, bis VR eine für den Spieler angenehme und natürliche Erfahrung sein wird, die am Ende 2D Gaming überflügelt.

OASIS (unregistriert) 31. August 2015 - 0:50 #

Nicht nur die Jüngeren! Ich warte schon ewig auf das Zeugs. Welche Spiele fehlen den? Du kannst ja auch Brett- und Kartenspiele im VR spielen. Halt dann in 3D. Nimm Siedler von Catan in hochauflösend 3D vor dir schwebend, oder nimm Warhammer. Anstatt Figuren auf einem Tabletop herumzuschieben, kannst du sie direkt auf einem virtuellen Schlachtfeld kämpfen lassen. Richtiges 3D-Battelschach ala Harry Potter mal Schachfigur sein. Mann Leute! Die Möglichkeiten sind endlos, und beschränken sich nicht nur auf Simulatoren xD

Elfant 15 Kenner - P - 3839 - 31. August 2015 - 9:27 #

Und jenes unterscheidet in wie fern von damals? Die Idee ist ja ebenso wenig neu wie Lightgunshooter in die VR umzusetzen. Und warum sollte man nun Heathstone mit einer VR Brille spielen? Oder Schach? Zugegeben Battleschach hört sich nach der besten Idee aller Zeiten an, aber wie oft hat man es gespielt? Bis man jede Kampfszenen einmal gesehen hatte und danach waren sie für Schachspieler zu einfach und Schaulustige uninteressant.
Ja die Möglichkeiten sind vielfältig, aber an der Umsetzung für gute VR - Spiele hapert es bis jetzt.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 31. August 2015 - 9:45 #

Du beschwerst dich über fehlende Inhalte ein gutes halbes Jahr vor dem Release der ersten Hardware? Ist jetzt nicht dein Ernst oder?

Elfant 15 Kenner - P - 3839 - 31. August 2015 - 12:40 #

Siehe oben. Ich beschwere mich über fehlende Konzepte.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 31. August 2015 - 12:42 #

Die Wahrscheinlichkeit, dass gute und vor allem viele und vielfältige Inhalte kommen werden, darf halt durchaus angezweifelt werden.

Robby 12 Trollwächter - P - 878 - 30. August 2015 - 18:03 #

VR hat großes Potential, aber für ein richtig gutes Erlebnis müsste man sich selbst ordentlich bewegen können. In meinen Augen eine Chance für eine neue Generation von Arcade Hallen. Dann eben eher VR Hallen. Damals boten diese technisch Neues, dass man zu Hause nicht realisieren konnte. Auch bei VR wäre es möglich, dass kommerzielle Anbieter zu einem Abenteuermsgneten werden, wenn sie gute Spiele und Konzepte umsetzen. Leute würden für solches Erlebnis anreisen und auch Geld bezahlen, glaube ich. Die Technik sollte dann aber auch erste Sahne umgesetzt werden.

Lorin 15 Kenner - P - 3637 - 30. August 2015 - 20:13 #

Die ersten Konzepthalle werde ja schon ausgestattet. Das könnte tatsächlich richtig, verzeiht die Wortwahl, geil werden. Eine riesige Halle, in der man sich im Prinzip jedes Szenario kaufen kann das man will und das ganze mit Freunden bespielen.... Im Prinzip IST das das Holodeck, nur noch mit kleineren Makeln wie fehlendes (oder umständlich aufzubauendes) haptisches Feedback.

Esketamin 14 Komm-Experte - P - 2555 - 30. August 2015 - 19:22 #

Zumindest aus dem Kreis der Fans von Flugsimulatoren und zum Beispiel bei Elite Dangerous denke ich, wird sich VR durchsetzen können, da es das Potential hat, viele 1000€ teure Homecockpits teilweise zu ersetzen. Für normale Spiele wage ich das zu bezweifeln. Und da wir Simmer eine kleine Gruppe sind, denke ich die Blase wird platzen.

GreenAlien 08 Versteher - 172 - 30. August 2015 - 19:28 #

Ich denke es ist noch nicht der richtige Augenblick für VR. Die Welt schlittert von einer Krise in die Nächste, auch die "reichen" Länder. Da werden viele Leute andere Prioritäten setzen und schon froh sein wenn sie sich weiterhin Games leisten können, ganz ohne teure extra Hardware.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 30. August 2015 - 20:45 #

Unterschätz mal nicht den Faktor "Realitätsverdrängung" ;) .

Triforce (unregistriert) 30. August 2015 - 20:46 #

Was wollen Leute aktuell? Smartphones und Tablets. Hätte mir Jörg sein HTC Vive-Video als revolutionäre Methode seines Augenarztes verkauft, ich hätte es geschluckt. Und das Teil soll ja noch dieses Jahr erscheinen. Wie viel Prozent der Deutschen wissen das? Unter 1%. Damals wollten alle in meinem Freundeskreis den Steel Battalion-Controller. Tolles Spielzeug für Nerds, aber nichts für Otto Normalverbraucher. Ähnlich wird es auch VR ergehen. Es reicht ja nicht die teure Brille zu besitzen, sondern man muss auch noch einen potenten Desktop-PC haben.

Noodles 21 Motivator - P - 30187 - 31. August 2015 - 0:13 #

Ich finde VR faszinierend, aber es wird auf die Spiele ankommen. Simulationen funktionieren gut mit VR, aber ansonsten müssen sich die Hersteller auf VR zugeschnittene Spielkonzepte ausdenken. Und da ist dann die Frage, ob ich das dann spielen will. Aber selbst, wenn die Antwort Ja wäre, wären mir 300 € wohl noch zuviel für so eine Brille. ;)

mein name (unregistriert) 31. August 2015 - 0:29 #

Ich habe eine Elsa 3D Revelator im Schrank liegen - was soll ich sagen außer Nr.1...

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 31. August 2015 - 9:47 #

Ich habe ein altes Fahrrad in der Garage. Das ist technisch sooo doof, daher werden sich Flugzeuge NIE durchsetzen können!

Du vergleichst nicht ersthaft eine Revelator mit einer VR-Lösung? Was haben die beiden denn deiner Meinung nach miteinander zu tun? Es sind Brillen? In meinem schrägen Fahrradvergleich haben Flugzeug und Fahrrad auch Räder.

mein name (unregistriert) 31. August 2015 - 13:21 #

Wieso ist das Ding technisch doof. Es funktioniert sogar heute noch ganz gut als 3D-Brille. Man bräuchte nur einen CRT mit 100Hz und eine nVidia im Rechner.

Das ist jetzt aber schon das wievielte Mal, dass die 3D- und VR-Kuh durchs Dorf getrieben werden?

Im Kino und bei Fernsehern gibt es jetzt fast nurnoch 3D, die Technik ist also mitlerweile wirklich verbreiteter. Nur interessiert das die breite Masse garnicht.
VR wird nicht einmal die Hardwarebasis haben.

Die Elsa hat mich im Bezug auf Technologien, die eine extra HW benötigen geheilt.

Rashim of Xanadu 16 Übertalent - 4072 - 31. August 2015 - 14:47 #

Im Gegensatz zur Revelator hat sich das Fahrrad aber durchgesetzt. Hätte sich die Meinung durchgesetzt, daß Fahrräder unhandlich und gefährlich sind, würden wir vielleicht heute noch auf Flugzeuge warten. :)

supersaidla 15 Kenner - P - 3892 - 31. August 2015 - 2:19 #

Naja die Zukunft ist VR auf jeden Fall, ob ich das aber mitmache hängt wohl am Preis und der Qualität der Spiele. Irgendwann so in 10 Jahren evtl mal.

marshel87 16 Übertalent - 5584 - 31. August 2015 - 7:34 #

ich denke ja es ist eine nette Spielerei. Manch einer, der gerne solch neue Sachen ausprobieren wird, wird es sich zulegen. Evtl. werden es auch die ein oder anderen Spiele unterstützen. Aber ich denke nicht, dass es was für den breiten Markt ist, das wird sich vermutlich schnell wieder verlaufen und auf eine kleine Hardcore Zielgruppe fixieren.

Harlevin 11 Forenversteher - 573 - 31. August 2015 - 8:46 #

Ich war lange Zeit überhaupt nicht von VR überzeugt, bis ich eine Rift DK2 bei einem Freund aufgesetzt habe. Absolut beeindruckend, wie gut die Kopfbewegungen umgesetzt werden und das "Mittendrin"-Gefühl aufkommt. Ich hatte auch ein kleines Horrorspiel gespielt und gerade da habe ich gemerkt, dass beim Spielen auf einem regulären Monitor immer noch eine Barriere zwischen Spiel und Spieler ist, und die fällt mit der Rift.
Jedoch: die Bildschirme in den VR-Brillen müssen deutlich höher auflösen, rechts und links jeweils 1080p ist das Mindestmaß. Und die Technik muss leichter werden und am besten komplett kabellos. Ein Preis von 300€ ist vollkommen angemessen und die Projekte wie Cardboard, wo man einfach sein Smartphone als VR-Brille nutzen kann, helfen beim Einstieg.

Was dann noch fehlt, sind die Spiele. Aber ich gehe davon aus, dass in Zukunft vor allem Star Citizen als Zugpferd dienen kann.
Und wenn noch ein paar gute Horror- und Actionspiele VR-Unterstützung bieten, na, dann geht's rund. Stellt euch nur mal P.T. mit VR-Brille vor. Ohje.

Ghost0815 13 Koop-Gamer - 1635 - 31. August 2015 - 10:16 #

Man vergisst immer noch, das man nicht nur 300 Euro für die Brille ausgeben muss, sondern auch noch ein paar Euro für eine schnellen PC. Ohne 60 oder mehr Frames als Minimum bei Spielen wird das kein Vergnügen!

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 31. August 2015 - 12:48 #

Ich denke, auch dass ist ein großes Problem. Ich gebe z.B. für eine PC Grafikkarte max. 250 Euro aus, die hält dann immer zwei, drei Jahre ziemlich gut durch. Bei VR muss ich aber erheblich mehr Power haben.

Am Anfang reicht vielleicht eine zweite 250 Euro Karte im SLI, aber das geht auch nicht bei jedem Mainboard. Um konstant die 60 FPS x 2 zu erreichen braucht man mind. eine 500 Euro Karte - und wahrscheinlich dann jedes Jahr eine neue, damit die FPS gehalten werden können. Ich denke, nicht viele Zocker machen das mit.

Toxe 21 Motivator - P - 26093 - 31. August 2015 - 10:29 #

VR ist für mich nur mit "echten" Spielen interessant und nicht für Tech-Demos oder Filme oder ähnliches.

Ich habe fast das ganze letzte Wochenende Witcher 3 gespielt, was aber nur ging, weil ich das ganz entspannt vor dem Fernseher spielen konnte. Wenn ich bedenke, daß ich dabei die ganze Zeit eine VR Brille hätte tragen sollen und mich ständig aktiv mit dem Kopf umsehen müsste, wäre das gar nicht möglich gewesen. Da wäre ja jede Entspannung dahin.

Quasi das selbe Problem, das Kinect hat.

Man darf halt nie den Bequemlichkeitsfaktor unterschätzen. Leute wollen sich abends vor den Fernseher setzen und in Ruhe irgendwas schauen oder spielen. Die meisten wollen sich dabei nicht auch noch anstrengen.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 31. August 2015 - 10:46 #

Spiele wie Witcher oder GTA lassen sich nicht 1:1 in VR umsetzen, das stimmt. Aber darum gehts auch nicht, für VR wird es neue Spielprinzipien geben. Die sind dann, sagt meine Kristallkugel, ebenfalls sehr motivierend aber eben kein klassisches Open World.

Kinect kann man nur schlecht mit VR vergleichen, da fehlt schon die spontane Faszination bei der Nutzung. Kinect ist nur Bewegungssteuerung, ein Zwischenschritt. Einige Technologien sind halt nur ein Bestandteil des großen Ganzen. Und das kommt, indem es Bewegungen mit freiem Umschauen und der gigantischen Immersion einer VR mischt. Sagt meine Kristallkugel. Aber die ist eigentlich ganz zuverlässig gewesen in den letzten Jahren.

Toxe 21 Motivator - P - 26093 - 31. August 2015 - 11:24 #

Ich habe jetzt nicht mal Angst vor neuen Spielideen, die Sache ist einfach nur daß ich "grosse" Spiele mag, in die ich mich stundenlang vertiefen kann.

Wenn VR nun vor allem für neue Spielerlebnisse verwendet wird, die eher in kürzeren Happen konsumiert werden, dann fürchte ich, daß diese neuen Spiele für mich nach der kurzen Neugierphase genau so wenig interessant sind wie zB. Mobile-Spiele. Auf Dauer möchte ich halt nicht die kleinen 5, 15, 30 Minuten Happen haben sondern das grosse stundenlange Festmahl im Stile eines Dragon Age, Witcher, Fallout, irgendein JRPG, Strategiespiel usw.

Oder dieser VR/AR Gedanke von "Du schaust bei diesem Strategiespiel von oben wie auf ein Spielbrett und ziehst Deine Einheiten durch die Gegend, wie auf einem echten Tisch!" ist ja in der Theorie ganz nett – aber eben nicht für 4 Stunden am Stück.

Ich möchte halt die klassischen Spiele haben. Wenn VR nun was ganz anderes mitbringt, okay, werde ich mir mal die Berichte darüber anschauen und mich auch nicht davor verschliessen, aber ich habe halt so richtig Null Interesse an "Oh hey, hier ist eine neue Achterbahn die Du mal ausprobieren musst!"

Bei VR habe ich eigentlich überhaupt keine Zweifel, was die Technik angeht, es sind eher die Spiele oder Einsatzzwecke, bei denen ich arge Zweifel habe.

Elfant 15 Kenner - P - 3839 - 31. August 2015 - 12:39 #

Naja Civilization ist auch nicht mehr als ein Brettspiel und auch jenes wird stundenlang am Rechner gespielt. Frag mich bitte nicht warum, ich spiele es lieber mit Menschen am Brett.

Toxe 21 Motivator - P - 26093 - 31. August 2015 - 13:46 #

Ich meinte mit dem Brettspielvergleich, daß es auch schon Argumente für VR Strategiespiele gab, wo Leute dann meinten, daß diese Spiele ja so aufgemacht sein könnten wie Brettspiele, und wo man dann auf ein virtuelles Brett schaut usw.

Mein Kommentar dazu ist einfach nur, daß sowas natürlich machbar wäre, nur müsste man sich dann natürlich auch wirklich so hinsetzen, als würde man auf ein Brett schauen. Entweder mit VR oder AR am Küchentisch. Mein Punkt ist, daß ich mir das auf Dauer als nicht besonders bequem vorstelle und dann entweder a) wirklich ein echtes Brettspiel ohne Technik nehme oder b) auf Dauer doch bei den Spielen vor dem Monitor bleiben möchte.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 31. August 2015 - 12:53 #

Du wirst ja auch weiter deine klassischen Spiele bekommen. Dass es wahrscheinlich sehr motivierende Spiele für VR gibt, die eben kein klassisches Open World sind, schließt "herkömmliche" am-Monitor-Spiele ja nicht aus. Ich werde auch VR spielen UND mit GTA und Witcher besorgen und am Monitor spielen. Klingt immer wie "man muss sich jetzt entscheiden und den Monitor wegwerfen wenns VR gibt".

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 31. August 2015 - 13:27 #

Das Problem dabei, wenn ich 300 - 400 Euro für die VR Brille, plus 500 Euro oder mehr für passende Grafikkarte, dann womöglich noch neue spezielle Controller für 100 Euro ausgeben muss, dann muss es auch wirklich beeindruckende Spiele auf Triple A Niveau geben. Und zwar nicht nur 1 oder 2 sondern konsistent über Jahre mind. 5 - 10 große Titel im Jahr - die mich interessieren. Was also dann heißt, dass weitaus mehr 50 bis 100 Millionen Produktionen kommen müssen als das. Eigentlich müssten sogar mehr VR Triple A Spiele kommen als momentan überhaupt Triple A Titel. Die müssen nicht alle das Niveau von GTA oder Star Citizen haben aber in Richtung Tomb Raider, Batman Arkham oder Witcher muss einfach sein.

Für meine 1000 Euro Extrainvestition erwarte ich das einfach, sonst lohnt es sich schlicht nicht.

Und was ich weder brauche noch sehen will sind Brettspiele oder ähnliches. Wenn ich ein Brettspiel will, dann nehme ich ein echtes.

Despair 16 Übertalent - 4437 - 31. August 2015 - 13:37 #

Vielleicht sind es aber gerade kleine Indie-Titel, die VR mit neuen Spielideen auch ohne übermäßige Grafikpracht pushen können. Dementsprechend wäre auch keine Monsterhardware nötig. Wäre vielleicht kein schlechter Weg, die Leute anzufixen.

Ansonsten bin ich immer noch gespannt, was Facebook vor hat. Irgendwelches Virtual-Social Media-Gedöns in Verbindung mit einem moderaten Preis für die Hardware könnte VR auch abseits von Spielen den Durchbruch bescheren.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 31. August 2015 - 13:44 #

Ja aber VR lebt doch gerade von der Grafikpracht, oder? Wenn ich nur Tron-Look geboten bekomme, dann wäre zumindest mir das viel zu wenig. Davon ab, Indyspiele haben immer das Problem, dass ich die gerne mal fünf Minuten zwischendurch zocke, richtig eintauchen ist in so einer kurzen Zeit aber nicht möglich.

Despair 16 Übertalent - 4437 - 31. August 2015 - 14:10 #

Och, auch ein grafisch relativ anspruchsloses Casualgame oder ein Comicgrafik-Jump'n'Run könnte durch VR mächtig Eindruck schinden. Klar, mir wäre ein "The Witcher 3 VR" ebenfalls lieber, aber man sollte vielleicht erstmal 'ne Nummer kleiner anfangen.

Btw: Die Tron-Lightcycle-Rennen stelle ich mir mit VR-Brille aufm Kopp relativ brutal vor. :D

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 31. August 2015 - 14:49 #

Ein Comicgrafi J&R scheitert wahrscheinlich schon an der 2D Grafik, die irgendwie in 3D umgesetzt werden muss.

Ein Tron Lightcycle-Rennen finde ich durchaus interessant. Aber wie Snakes und Co ist das ein Spielkonzept, das einmal für ein paar Minuten, dann wegen der VR Technik, fasziniert und danach nicht mehr angerührt wird.

Despair 16 Übertalent - 4437 - 31. August 2015 - 16:39 #

Eine kurze Spieldauer kommt VR doch entgegen. Für stundenlange Sitzungen sind die Brillen halt doch noch zu klobig. Und wenn ein Konzept Spaß macht, wird das Spiel auch immer mal wieder gespielt werden, siehe Tetris, Bejeweled und wie sie alle heißen.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 31. August 2015 - 16:57 #

Für mal ein Spiel zwischendurch muss man aber schon extremer Nerd sein, um da mehrere Hundert Euro für zu investieren.

Despair 16 Übertalent - 4437 - 31. August 2015 - 17:59 #

Oder von Facebook dazu genötigt werden, weil man sonst den nächsten hippen Social Media-Train verpasst. Ich glaube außerdem, die Leute würden mitternächtlich für ein VR-Headset Schlange stehen, wenn sich ein angebissener Apfel darauf befinden würde... ;)

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 1. September 2015 - 8:50 #

WENN die Leute für eine VR-Lösung stundenlang Schlange stehen wirst du mit den anderen Skeptikern auf jeden Fall laut brüllen, dass das nur Markenfetischismus ist. Und nie nie nie mit toller Technik und überzeugten Nutzern zu tun haben kann.

Despair 16 Übertalent - 4437 - 1. September 2015 - 10:00 #

Willst du mir ernsthaft erzählen, dass es bei Apple-Produkten bei vielen Leuten NICHT um Markenfetischismus geht? Na sicher. Das heißt aber nicht, Apple-Produkte würden nix taugen. Der Kult, den manche Leute darum aufbauen, ist trotzdem bescheuert. Oder findest du es normal, dass der erste Käufer eines neuen iPhones Applaus bekommen und es bis in die Nachrichten schaffen kann? ;)

Ansonsten stehe ich dem Thema VR relativ wohlwollend gegenüber, wie man aus diversen Postings ersehen kann. Und laut brüllen würde ich auch nicht, nur milde lächelnd den Kopf schütteln. Ich würde mich nämlich für kein Luxusprodukt in 'ne Schlange stellen.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 1. September 2015 - 10:44 #

Ich halte wenig davon, Apple-Fans als Fanatiker darzustellen. Sehr einseitig. Wenn ich in einem Samsung-Test zu harsche Kritik äußere, bekomme ich teils strafrechtlich relevante Drohmails von Samsung-Fans. Aber die sind ja in Ordnung weil sie Apple hassen ;) .

Will sagen: Deppen gibts überall. Und den meisten Apple-Nutzern in meinem Bekanntenkreis geht es tatsächlich nicht um die Marke. Sondern darum, ihr gewohntes Ökosystem nutzen zu können. Die Zeiten von fanatischen Applejüngern sind doch schon lange vorbei. Ebenso wie der fanatische Microsoft-Hass der 1990er. Nur der Hass auf Applenutzer, der bleibt lustigerweise.

Disclaimer: Ich habe sowohl Android- als auch WP-Geräte und zusätzlich auch ein iPad. Ganz ohne Fanatismus, auch wenn mir der, meist von Apple-Hatern lustigerweise, immer wieder unterstellt wird. Jetzt nicht von dir. Aber ich beschreibe halt meine Erfahrungen..

Despair 16 Übertalent - 4437 - 1. September 2015 - 11:41 #

Ich rede ja nicht von allen Apple-Usern oder Apple an sich, sondern um das Buhei, das einige Leute um Marken im allgemeinen veranstalten. Sowas kann ich nicht nachvollziehen. In Bezug auf VR kann ich mir halt vorstellen, dass es den Verkaufszahlen nicht schaden würde, wenn Apple auf dem Gerät steht und nicht Huawei. Weil es eben Menschen gibt, die unbedingt das neueste Apple-Teil haben müssen - ob sie es brauchen oder nicht. Weil Apple nunmal mehr Zugkraft und einen höheren "Lifestyle-Faktor" hat als andere Marken. Klappt zwar nicht immer (Apple-Watch), klappt aber oft.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich hab' weder was gegen Apple noch Apple-User. War nur ein Beispiel. ;)

Toxe 21 Motivator - P - 26093 - 1. September 2015 - 12:55 #

So ist es doch im Grunde mit vielen Marken. Sei es nun Technik oder der Sportverein der Wahl.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 1. September 2015 - 13:38 #

Also ich kenne recht viele Apple Nutzer. Ich würde sie grob in drei Kategorien einteilen. 1. Die Markenfetischisten "Apple ist geil, Apple ist in, wer ein iPhone hat hebt sich ab und ist hip", 2. Die Microsoft Hasser (betrifft dann eher Computer), die dann keine Alternative mehr haben und 3. Diejenigen, denen die Bedienung und das in sich stimmige und abgeschlossene System wirklich gut finden, weil es einfach und komfortabel ist.

Man sollte weder über einen Kamm scheren noch verharmlosen. Genauso wie es die Apple Hater Fraktion gibt, gibt es inzwischen auch die Samsung Hater Fraktion. Und wenn du mal auf Seiten wie Golem schaust, dem "großen" Heise Konkurrenten, dort sollen zu 50 Prozent Linuxnutzer unterwegs sein, dass Microsoft gehate ist jedenfalls dort oft noch schlimmer als bei heise.

Toxe 21 Motivator - P - 26093 - 31. August 2015 - 14:43 #

Ich hab's schon häufiger gesagt bei diesem Thema aber mir geht es da genau andersrum: Ich will keine möglichst photorealistische Grafikpracht, ich will die abstrakten Szenarien, denn genau die kann ich in der Realität nicht haben.

Einen hübschen Wald kann ich auch im echten Wald haben aber eine Welt im Stile eines Tron oder Child of Light oder Grow Home oder Journey oder irgendwas sehr abstraktes kann ich in der Realität nicht haben, egal wie sehr ich mich auch anstrenge oder Geld investiere.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 31. August 2015 - 14:53 #

Nur in deinem echten Wald kannst du halt keine Abenteuer erleben geschweige denn mit einem Schwert Monster verkloppen.

Natürlich gibt es verschiedene Arten von Spielern. Ich bin halt Storyzocker. Andere lieben die Herausforderung oder spielen gerne kompetitiv, wieder andere erfreuen sich an minimalistischen aber innovativen Konzepten usw.

Ich sehe aber keinen Grafikstil, der in VR besonders innovativ oder besonders wäre, den es bisher noch nirgends in normalen Games gab. So eine Tron Grafik ist halt mal ein paar Minuten interessant, danach wird sie schnell langweilig und steril.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 31. August 2015 - 15:19 #

Oh der Tron-Shooter hat damals wirklich viel Spaß gemacht. Gerade wegen der Grafik. XIII funktioniert auch super trotz nicht-realistischer Grafik. Da ist schon einiges denkbar.

Toxe 21 Motivator - P - 26093 - 31. August 2015 - 17:58 #

"Nur in deinem echten Wald kannst du halt keine Abenteuer erleben geschweige denn mit einem Schwert Monster verkloppen."

Nimm mir doch nicht alle Illusionen! ;-)

Toxe 21 Motivator - P - 26093 - 31. August 2015 - 13:56 #

Aber ich behaupte doch gar nicht, daß man sich entscheiden muss oder daß es zukünftig die alten Spiele nicht mehr gäbe.

Ich sage nur: Ich mag die grossen, traditionellen Spielsitzungen.

Und ich sehe nicht, daß via VR oder AR etwas vergleichbares erzeugt werden kann. Ergo müssen eigene Genres für VR/AR gefunden werden – und genau bei diesen habe ich eben meine Zweifel, weil ich davon ausgehe, daß diese Spiele oder Erfahrungen auf eher kürzere Sessions ausgelegt sind, bemüht-vergleichbar mit Mobile-Spielen. Aber, wie schon geschrieben, bin ich kein Fan von so kurzen Spielsitzungen. Und DAS ist der Grund, weswegen ich zumindest für mich bei VR/AR noch meine Zweifel habe.

Quasi: Traditionelle (lange) Spiele wird man mit VR/AR vermutlich nicht spielen können/wollen, und ob mich die speziell für VR/AR geschaffenen (was die Sitzungen angeht vermutlich kürzeren) Spiele begeistern können, zweifle ich im Moment etwas an.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73397 - 31. August 2015 - 11:02 #

Reden wir in 10 Jahren nochmal drüber...

Maulwurfn Community-Moderator - P - 13882 - 31. August 2015 - 12:33 #

...neee ;)

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73397 - 31. August 2015 - 13:42 #

Na gut, schreiben ;).

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 11675 - 31. August 2015 - 15:53 #

Wenn sich dann noch jemand dran erinnert.

Freylis 20 Gold-Gamer - 20965 - 31. August 2015 - 13:57 #

Ah, ich habe zwar nicht an der Abstimung teilgenommen, aber wie ich sehe, hat das güldene Dreigespann aus gesundem Menschenverstand, Fortschritt und Wahrheit den Sieg davongetragen. ;)

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