Indie-Check: Absolute Drift
Teil der Exklusiv-Serie Indie-Check

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12. August 2015 - 10:40 — vor 1 Jahr zuletzt aktualisiert
In unserer Rubrik Indie-Check stellen wir euch jede Woche ein interessantes PC-Spiel eines unabhängigen Entwicklerstudios vor. Die Rubrik wird von unseren Usern Der Marian, Zaunpfahl, Vampiro und Dominius betreut.

Im Indie-Check war mittlerweile fast jedes Genre bereits vertreten, mit dem Rennspiel Absolute Drift schließen wir auch die letzte Genre-Lücke. Der Name allein beschreibt bereits, was euch in diesem Racer erwartet. Der Schwerpunkt auf spektakulären Fahrmanövern kommt nicht von Ungefähr. Als Inspirationsquelle für Absolute Drift nennt der kanadische Entwickler Dune Casu nämlich die Videos des Fahrkünstlers Ken Block, den viele von euch wahrscheinlich noch aus Dirt 3 kennen. Mit Codemasters' Rennspiel hat Absolute Drift jedoch nur wenig gemeinsam, auch wenn euch einzelne Aufgaben womöglich bekannt vorkommen.
AbsoluteDrift8
Die Strecken fordern euch präzise Fahrmanöver auf engstem Raum ab.
Auf die Plätze...
Zum Start werdet ihr erst einmal ein Tutorial absolvieren, das euch die grundlegenden Spielelemente und -mechaniken vorstellt, sowie in die Steuerung einführt. Letztere dürfte Spielern von ähnlich gelagerten Spielen sehr vertraut vorkommen: Auf dem Xbox-Controller halten die Trigger für Gas und Bremse her, der B-Knopf löst die zum Driften essentielle Handbremse aus. In mehreren Stufen driftet ihr zunächst um Kurven, durch Schikanen und lernt schließlich das Driftkana kennen. Hier gibt es nicht nur Möglichkeiten zum driften, sondern auch drei Spezialaufgaben. So müsst ihr etwa in einem kleinen abgegrenzten Bereich sogenannte Donuts um verschiedene Objekte herum ausführen, also mit qualmenden Reifen das Fahrzeugheck im Kreis schleudern lassen. Während ihr beim einfachen Driften stetig Punkte sammelt, müsst ihr einen Donut oder Spin eine gewisse Zeit ausführen um die Punkte dafür zu kassieren.
In der offenen Spielwelt müsst ihr Aufgaben erfüllen und schaltet gleichzeitig neue Strecken frei.
Fertig...
Nach dem Tutorial landet ihr in einer recht großen, offenen Spielwelt, in der ihr Aufgaben erfüllen müsst, um weitere Gebiete freizuschalten. Dazu zählt etwa ein Sprung über einen Kanal, ein Donut um ein Gebäude oder ein präziser Drift zwischen abgestellten Eisenbahnwaggons. Gleichzeitig findet ihr über die Karte auch neue Fahrzeuge und Strecken. Über Menüs lassen sich diese Orte nicht finden, sondern nur direkt in der Welt. Das funktioniert prinzipiell gut, gilt es jedoch die letzten noch verbliebenen Aufgaben zu finden, kann dies zeitaufwendiger werden als es sein müsste.

Die fünf Welten sind abwechslungsreich gestaltet. Ihr startet in einer Hafenanlage, wechselt in ein Industriegebiet und zu einem Flughafen. Schließlich geht es über eine kurvige Straße einen Berg hinauf in ein Wohngebiet. Trotz des minimalistischen Grafikstil, der einfachen Formen und begrenzten Farbpalette sind die Welten sehr unterschiedlich gestaltet und gut wiederzuerkennen. Das wirkt sich auch auf die einzelnen Rennstrecken aus, die ebenfalls in verschiedenen Settings angesiedelt sind.
 
Grundsätzlich könnt ihr nach einmaligem Befahren in der Kampagne alle 24 Strecken auch über das reguläre Hauptmenü aufrufen. Diese verteilen sich einigermaßen gleichmäßig auf die drei Disziplinen Drift auf Rundkursen mit mehreren Runden, Mountain Drift mit langen, kurvigen  Strecken und Driftkhana, wo ihr es auf kleinen Arealen mit unzähligen Hindernissen zu tun bekommt. Eines haben jedoch alle Modi gemeinsam: kaum ein Rennen dauert länger als 3 Minuten. Die Kurse sind alle recht klein, erfordern aber trotzdem jedes Mal aufs neue Übung für die perfekte Runde. Das ist Teil des Spielprinzips, denn Absolute Drift will eher ein Rennspiel mit kleinen Häppchen für Zwischendurch, aber mit großer Langzeitmotivation sein. Deshalb spielt auch die Highscore-Jagd eine zentrale Rolle. Nach jedem Rennen bekommt ihr eure Punktzahl angezeigt und wie gut ihr euch im Vergleich zum Rest der Welt geschlagen habt. Am Anfang sollte es euch nicht wundern, erst einmal im unteren Drittel zu landen, denn die Steuerung erfordert einiges an Übung und jede Kollision mit einer Wand setzt den Punktemultiplikator zurück.
AbsoluteDrift2
Bei den Driftkhana-Events müsst ihr gezielte Spins und Donuts ausführen.
Los!
Absolute Drift bietet eine ansprechende Herausforderung an euer fahrerisches Können und hebt sich mit dem Schwerpunkt auf Skill-basierten Gameplay angenehm von vergleichbaren Spielen ab. Die Steuerung erfordert anfangs etwas Übung, aber nach einer guten halben Stunde kann man sich schon in die höheren Ränge der Highscore-Listen fahren. Der sehr simple Grafikstil wird gekonnt als Stilmittel eingesetzt und lenkt zusammen mit dem eher zurückhaltenden Soundtrack nicht davon ab, die bestmöglichen Punkte-Kombo zu erzielen.

Störend ist, dass man sich die Aufgaben in der offenen Welt komplett manuell und ohne Hinweise suchen muss und sorgt vor allem für eine Streckung der überschaubaren Spielzeit von etwa zwei bis drei Stunden. Dann nämlich habt ihr alle Fahrzeuge und Strecken freigeschaltet und es bleibt nur noch die sehr motivierend geglückte Jagd nach den Highscores.
  • Fun-Rennspiel
  • Einzelspieler
  • Für Einsteiger und Fortgeschrittene
  • Preis: 11,99 Euro
  • In einem Satz: Eine Spielmechanik, simple Grafik, unendlich viel Spaß mit querstehenden Autos bei der Highscore-Jagd

Olphas 24 Trolljäger - - 46974 - 12. August 2015 - 10:59 #

Das sieht doch mal ziemlich spaßig aus. Danke für den Check.

endymi0n 16 Übertalent - - 5413 - 12. August 2015 - 11:05 #

Klingt gut. Wird bestimtm mal gekauft, auf dem Wunschzettel ist es jetzt.

Gronka 12 Trollwächter - 874 - 12. August 2015 - 14:02 #

Da habe ich auch Bock drauf. Sieht spaßig aus für zwischendurch.

firstdeathmaker 17 Shapeshifter - P - 6556 - 12. August 2015 - 14:35 #

Sieht cool aus. Danke für den Bericht!

COFzDeep 19 Megatalent - P - 14529 - 12. August 2015 - 17:19 #

Danke für den schönen Check! Hatte das Spiel letztens schon auf Steam entdeckt, leider gibt es keine Demo zum Ausprobieren. Aber so wie sich das liest lohnt sich ein Kauf für mich wohl :)

Der Marian 19 Megatalent - P - 17288 - 12. August 2015 - 17:45 #

Das sieht echt super aus. Klingt auch zumindest kurzfristig kurzweilig.

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