GC15: Quantum Break angeschaut

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6. August 2015 - 12:43
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Angekündigt bei der ersten Vorstellung der Xbox One im Mai 2013, gaben Remedy und Microsoft auf der Xbox-Pressekonferenz am Dienstag nun ein genaues Releasedatum für Quantum Break bekannt. Am 5. April 2016 soll es nun endgültig so weit sein – passend dazu haben wir uns den Titel auf der Gamescom erneut angesehen und einige bisher unbekannte Details erfahren.

Zeit außer Kontrolle
Die grundlegende Story von Quantum Break ist bereits seit einiger Zeit bekannt, daher möchten wir euch hier nur eine kurze Zusammenfassung liefern: Im ostamerikanischen Küstenstädtchen Riverport führt der Konzern Monarch riskante Experimente mit der Manipulation der Zeit durch. Es kommt, wie es kommen muss und einer der Versuche läuft gründlich schief. Bemerkbar macht sich das beispielsweise dadurch, dass die Zeit immer wieder ins Stocken kommt. Protagonist Jack möchte die Hintergründe hinter dem Phänomen aufdecken und kommt Monarch dabei zwangsläufig in die Quere.

Jack besitzt allerdings einige entscheidende Fähigkeiten: Er ist nicht nur immun gegen den Schluckauf der Zeit, er kann Letztere sogar selber beeinflussen. So beherrscht er etwa den Time Blast, mit dem er die Zeit in einem kleinen Areal für kurze Zeit komplett außer Kraft setzen kann. Die Konsequenzen sehen wir gleich in einer Spielsequenz, wobei der Time Blast in diesem Fall von einem seiner Gegenspieler ausgelöst wird. Während wir einen Industriehafen erkunden, fallen plötzlich einige Container zusammen – die Umgebung stürzt regelrecht in sich zusammen. Doch Jack reagiert geistesgegenwärtig und schaltet in den Time-Run-Modus, mit dem er die herabfallenden Container wieder einfriert.

Diese Aktionen führt der Spieler übrigens in Echtzeit aus. Unklar ist uns allerdings noch, wie genau wir Jacks Fähigkeiten im richtigen Moment auswählen. Neben dem bereits erwähnten Blast und Run gibt es nämlich auch noch den Shield (ein Schutzschild), den Rush, mit dem wir uns in Windeseile Feinden nähern, sowie den Dodge zum Ausweichen. In der Präsentation wirkte das Zusammenspiel aus den ganzen Aktion beeindruckend, insbesondere in Verbindung mit der sehr hübschen Grafik. Dennoch bleibt die Frage, ob die Steuerung von Quantum Break am Ende nicht selbst für gekonnte Actionspieler etwas zu komplex ausfallen könnte.

Neue Details zur Serienverknüpfung
Im zweiten Part der Demonstration nannte Sam Lake von Remedy neu Details zu der zugehörigen TV-Show. Insgesamt wird Quantum Break während des Spiels vier Mal unterbrochen, um Episoden mit einer Laufzeit von je 22 Minuten einzuspielen. Diese zeigen uns den Handlungsverlauf aus der Perspektive von Monarch-Mitarbeitern, wir sollen also einiges über die Hintergründe und Motivation unserer Gegenspieler erfahren.

Zwingend erforderlich soll die Serie zwar nicht sein, Cutscene-Verweigerer dürfen sie also auslassen, doch zeigt sie uns auf direkte Weise die Konsequenzen unserer Entscheidungen. Quantum Break wartet mit mehreren sogenannten Junction Points auf. Je nachdem wie wir uns dort verhalten – ob wir einen Verantwortlichen von Monarch etwa töten oder ihn verschonen – sehen wir eine dazu passende Folge der Serie. Sam Lake zufolge habe man für jede Episode gleich mehrere Alternativen in petto. Wie viele es aber im Detail sind, wollte er nicht verraten.

Angetan waren wir von der Produktionsqualität der Serie, die wir bereits in kurzen Ausschnitten sehen konnten. Auf den ersten Blick hätten wir sie nicht von einer professionellen TV-Show unterscheiden können, auch die Leistung der Schauspieler konnte sich sehen lassen. Besonders gefallen hat uns aber eine weitere Art der Verknüpfung von Show und Spiel. So sehen wir in einer Folge eine unserer Verbündeten, die sich mit einem Unbekannten trifft. Beide halten Waffen in ihren Händen, die jedoch vom einen auf den anderen Moment verschwunden sind.

Aufgeklärt wird die Situation aber erst im Spiel. Wir wir nun erfahren, liegt Jack während dieser Szene bewusstlos in einem Van, der in der Serie bereits die ganze Zeit im Blickfeld war. Als der Hauptcharakter wieder zu sich kommt, hören wir bereits den Dialog aus der Serie. Doch die Zeit scheint wieder verrückt zu spielen. Wir verlassen den Van, unsere Verbündete sowie ihr Gegenüber stehen wie festgefroren in der Szenerie. Wir nehmen ihnen ihre Waffen ab und machen uns aus dem Staub.

xan 15 Kenner - P - 2958 - 6. August 2015 - 12:51 #

Wie woanders bereits geschrieben, ich bin echt gespannt auf das Spiel. Fürchte aber es bleibt hinter der Hype-Erwartungsblase zurück, obwohl ein sehr gutes Spiel wird.

Werder es aber vermutlich allein für die Symbiose aus Serie und Spiel ausprobieren wollen. Aber ob es sich durchsetzt?

Dachte nach LA:Noir auch, dass diese detaillierten Gesichtsaufnahmen sich auch in weiteren Spielen finden lassen wird, aber Nix ist.

endymi0n 16 Übertalent - - 5413 - 6. August 2015 - 15:08 #

Der Typ im Screenshot sieht aus wie ein abgemergelter Schwarzenegger.

Olphas 24 Trolljäger - - 46973 - 6. August 2015 - 16:04 #

Oo Das ist mir vorher nicht so aufgefallen. Aber jetzt wo Du es sagst werde ich ihn vermutlich nie wieder anders sehen können!

Fischwaage 17 Shapeshifter - 6765 - 6. August 2015 - 18:50 #

Hmm, ich hab nicht an Arnie sondern zuerst an einen jungen Agent Smith bzw. Hugo Weaving gedacht.

http://static.giantbomb.com/uploads/square_small/15/155745/2179159-agent_smith.jpg

Noodles 21 Motivator - P - 30154 - 6. August 2015 - 23:26 #

Eigentlich ist das Bild eh veraltet, der Spielcharakter sieht gar nicht mehr so aus.

ADbar 13 Koop-Gamer - P - 1365 - 8. August 2015 - 20:43 #

Ausgemergelt heißt des.

;)

DarkVamp 12 Trollwächter - 903 - 6. August 2015 - 21:01 #

Für mich jetzt schon DAS Spiel 2016 ! Absoluter Anwärter auf das "Game of the Year". Habe optisch bisher NICHTS in dieser Liga spielen sehen.

Fischwaage 17 Shapeshifter - 6765 - 7. August 2015 - 11:15 #

Warte auf den Downgrade! Viele Spiele sahen schon unfassbar geil aus (Watch Dogs *hust*) und was kam am Ende dabei raus?! Meeeh!

Noodles 21 Motivator - P - 30154 - 6. August 2015 - 23:25 #

Exakt das im Text beschriebene hab ich heute in der Präsentation gesehen, wurde leider nur nicht von Sam Lake vorgeführt. :D Aber das Spiel sieht mit diesen Zeitspielereien schon ziemlich beeindruckend aus und die Szenen aus der Serie haben einen guten Eindruck gemacht. Nach der Präsentation hatte ich nun auch eine viel bessere Vorstellung, wie die Verbindung zwischen Spiel und Serie funktioniert, das könnte echt gut werden. Bleibt nur weiter das Warten auf die Ankündigung einer PC-Version. :D

Ach und für Fans von Game of Thrones: Aidan Gillen spielt den Bösewicht. ;)

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 11667 - 8. August 2015 - 20:08 #

Schön endlich mal deatils zur Einbindung der Serie zu lesen. Dass diese professionell ist, dürfte doch klar sein in Zeiten, in denen solche Spiele ein vielfaches von serien kosten.

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