GG-Meinung: Mick Schnelle wünscht sich Wunderkinder

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15. September 2009 - 21:16

Mick Schnelle wird vermutlich morgen erbost in die Redaktion gerannt kommen (er wohnt nicht weit von hier), wenn er die leicht irreführende Verwendung seines Kolumnentitel liest. Was er aber tatsächlich in seiner soeben veröffentlichten Meinung beklagt, ist das Fehlen von Wunderkindern in der Spielebranche: Die alten Heroen werden immer älter, junge Ersatzkräfte für Molyneux und Co. scheinen nicht nachzuwachsen.

Viel Spaß beim Lesen!

Loco 17 Shapeshifter - 8092 - 15. September 2009 - 23:05 #

Sehe ich auch so, es fehlen die Stars in der Branche bzw. der Nachwuchs. Werde ich mir gleich mal durchlesen... falls ichs noch schaffe ;) (muss morgen früh raus)

annonymaus (unregistriert) 16. September 2009 - 8:37 #

ich bin frueh auf und gebe mir den i punkt .
sorte " molyneux und co " waechst zzt nicht gut ..
gut das mick rennt :g

Timbomambo (unregistriert) 16. September 2009 - 9:15 #

Die Kolumne hört sich ein wenig verbittert an, allerdings klinge ich genauso wenn ich über die Games-Industrie herziehe. Ich denke ein Großteil des Problems resultiert u.a. daraus das Spiele heutzutage echte Teamarbeit erfordern und das dort wenig Platz für schrullige Genialisten ist. Kombiniert mit der so schön formulierten "Generation angepasst" (was auch nur einen Teil betrifft) ist das natürlich tödlich für Experimente, die finanziell nach hinten los gehen können.

Seit Ende der 90er EA immer größer und größer wurde habe ich das Gefühl der Großteil der Branche passte sich diesem Geschäftsmodell an. Letztendlich eine natürliche Entwicklung einer Branche wenn die Nachfrage steigt, doch wurde sie hier sehr radikal und schnell vollzogen.

Mittlerweile sehe ich die Games-Branche ähnlich der Hollywood-Film-Branche. Es gibt die enorm grosse, seelenlose Blockbuster-Ecke, in der alles vermarktet wird was nicht niet- und nagelfest ist.
(Bsp.: Filme: Transformers, Final Destination 4;
Games: Residend Evil 5, Leisure Suit Larry: Box Office Bust ...)
Andererseits gibt es immer wieder Lichtblicke im Grossen wie im Kleinen.
(Bsp.: Film: District 9, Inglorious Basterds;
Game: Mass Effect, The Maw, The Whispered World ...)

Bei den genannten Spielen und Filmen gehen die Meinungen natürlich weit auseinander, jedoch zeigt genau das den Fakt das die Zielgruppe enorm umfangreich geworden ist im Gegensatz zu den 90ern. Dies wiederrum erhöht die Problematik von originellen Spielideen, da die Angst der Publisher vorm Verlustgeschäft enorm gross ist (oder ihrer Angst die Machtstellung abzugeben).
Da bleibt natürlich wenig Platz für Querdenker und jeder der persönlich ein Genie kennt weiss, dass die wenigsten teamfähig sind.
Ergo: ein echtes Problem was da herrscht; auch gefördert von Herren wie diesem hier: http://www.gamersglobal.de/news/10296

Dennoch bleibe ich da optimistisch. Was bleibt auch übrig...
Ich denke so krasse Persönlichkeiten wie Herr Garriot, Herr Wright oder Herr Molyneux werden immer seltener werden aber auf intelligente Spiele mit Herzblut programmiert und mit Leidenschaft kompiliert werden wir nie verzichten müssen.
Da haben mich in letzter Zeit zu viele (kleinere) Spieltitel überzeugt.
Nur werden eingespielte Teams die Rolle der Einzelnen Visionäre übernehmen.

Aber ich wünsche mir manchmal die alten Spieleboxen zurück....

Zenturio_Kratos 12 Trollwächter - 1162 - 16. September 2009 - 9:41 #

Liegt vielleicht auch daran, dass die Teams immer größer werden und Einer alleine nichts mehr machen kann.
Im Moment sehe ich allerdings auch keinen Visionär in der Branche, es gibt zwar immer wieder Leute die sich positiv heraussetzen aber nur kurzfristig.
Leute wie Hideo Kojima oder Peter Molyneux werden auch nicht jünger, da muss mal was nachkommen!

Basil Plumley 05 Spieler - 45 - 16. September 2009 - 10:44 #

Mick hat vollkommen recht! Wie soll Nachwuchs entstehen, bei den Geschäftsmodellen von AB und EA. Gewinnmaximierung! Alles andere zählt nicht und kostet sowieso nur Geld. Welcher innovative Nachwuchsprogrammierer soll denn ohne Förderung entwickeln? Für C64 und Amiga (z.B.) konnte man noch zuhause Spiele schreiben, Developement Kits unnötig. (Aus dieser Zeit kommen die erwähnten Herren ja!) Je aufwendiger die Produktionen, um die aktuelle Hardware auszunutzen, desto geringer, weil zu teuer, die Möglichkeiten für Visionäre.
Und wenn die SWOT Analyse dann noch zu viele Unbekannte enthält pinkeln sich die Shareholder eher in die Calvin Kleins, als zu investieren.

Phoenix 16 Übertalent - 4127 - 17. September 2009 - 15:58 #

werds mir gleich mal durchlesen

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