Assassin's Creed Syndicate: Kritik an Unity wird berücksichtigt

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13. Juli 2015 - 15:51
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Creative Director Marc-Alexis Côté hat in einem Video-Interview mit Resero Network über die Verbesserungen in Assassin's Creed Syndicate gesprochen, die aufgrund der Fan-Kritik an Assassin's Creed Unity (GG-Test: 9.0) vorgenommen wurden. Wie Côté verrät, habe man unter anderem den Ein- und Ausstieg durch die Fenster in die Häuser überarbeitet, da es speziell zu diesem Punkt viele Beschwerden seitens der Spieler gegeben habe. So soll der Charakter nicht mehr an irgendwelchen Gegenständen hängen bleiben und auch die Steuerung an sich sei verbessert worden.

Im Verlauf des Interviews äußert er sich auch zum Seilwerfer, den einige Puristen seit der ersten Präsentation mit Skepsis betrachten, weil sie befürchten, dass damit die Kletterpartien im Spiel an Bedeutung verlieren könnten. Laut Côté werde das neue Werkzeug sehr spaßig sein, weil sich London stark von den Städten der bisherigen Spiele unterscheide.

Das viktorianische London ist eine ganz andere Stadt, als das, was wir in der Vergangenheit erschaffen haben. Die Straßen sind viel breiter und mit der Moderne kommen auch viel höhere Gebäude. Wir haben das höchste Gebäude, das wir je in diesem Franchise hatten. Eines der Dinge, die wir aus den Jahren der Erfahrung mit der Serie gelernt haben, ist: Je einfacher es für Spieler ist, auf die Dächer zu gelangen, desto mehr genießen sie das Spiel. Und genau darauf wollen wir uns fokussieren.

Darüber hinaus spricht Côté auch über das Stealth-System und verrät, dass das lästige „Kleben“ an Deckungen, wie im Vorgänger, entfernt wurde. Zudem habe man zusätzliche Tasten hinzugefügt, die Angriffe aus dem Hinterhalt erleichtern sollen. Das komplette Video-Interview könnt ihr euch an dieser Stelle bei uns zu Gemüte führen.

Video:

Noodles 22 AAA-Gamer - P - 35136 - 13. Juli 2015 - 15:59 #

Ich spiele momentan Unity und die Steuerung hat mich schon einiges an Nerven gekostet, da Arno sich oft weigert, durch Fenster oder Bodenluken zu klettern, an Objekten festhängt und einfach nicht loslassen will, nicht weiterklettert, obwohl es gehen müsste usw. Besonders störend ist sowas natürlich, wenn man unentdeckt vorgehen will und wegen solcher Steuerungsmacken dann entdeckt wird. Man kann ja Mordors Schatten vorwerfen, dass es viel bei AC klaut, aber dort hatte ich nicht solche Probleme mit der Steuerung.

Leser 14 Komm-Experte - P - 2026 - 13. Juli 2015 - 18:57 #

Mit Maus und Tastatur hatte ich bis auf gelegentliches "auf Brunnenrand hängenbleiben" keinerlei Steuerungsprobleme. Könnte es vielleicht am Gamepad liegen?

Noodles 22 AAA-Gamer - P - 35136 - 13. Juli 2015 - 18:58 #

Ich spiel mit Maus und Tastatur. ;)

Leser 14 Komm-Experte - P - 2026 - 14. Juli 2015 - 7:40 #

OK, dann liegt der Unterschied vermutlich in der Spielweise. Ich hab eher als "Super-Ninja" gespielt. Vermutlich fielen mir Hänger/Verzögerungen deshalb einfach nicht so auf.
Außerdem war es mein erstes AC, ich war also nicht von eventuellen Abweichungen zu den Vorgängern beeinflusst.

Noodles 22 AAA-Gamer - P - 35136 - 14. Juli 2015 - 13:17 #

Es ist auch mein erstes Assassin's Creed. ;) Und wie spielt man denn als Super-Ninja? :D

Freylis 20 Gold-Gamer - 21529 - 13. Juli 2015 - 16:08 #

Das Problem war eigentlich eher, dass der Protagonist dauernd wie ein Iltis waehrend der Paarungszeit alle moeglichen Objekte besteigt, die sich anbieten, anstatt ab und zu auch mal drumherum zu gehen wie ein normaler Mensch. Ubisoft weiss vielleicht nicht, dass ein Controller seit den 90er Jahren meht als ein oder zwei Tasten hat - und dass es einen Grund dafuer gibt. ;)

Seraph_87 (unregistriert) 13. Juli 2015 - 16:15 #

Der Controller ist halt leider eh schon ziemlich überbelegt, das ist vermutlich das Problem. Mich stört das hakelige Klettern auch seit dem ersten Teil, aber ich könnte nicht sagen, wie man es großartig besser machen soll, ohne dass der Fluss verloren geht und man stärker mit dem Controller rumfummeln muss.

Das Klettern wird denke ich immer ein Problem bleiben. Man kann Sachen optimieren wie bei Unity, wie zum Beispiel das Abwärtsklettern, aber damit kommen dann meistens irgendwo wieder andere Nervigkeiten her.

furzklemmer 15 Kenner - 3155 - 13. Juli 2015 - 16:39 #

Hehe, schön gesagt. Das Problem, keinen (Protagonisten) mehr hochzukriegen hatte ich in den letzten Teilen mal so gar nicht mehr.

Lieber sollten sie wieder eine dedizierte Sprint-Taste einführen, ohne dass man gleich die Wände hochgeht. War doch glaub am Anfang so, oder?

fellsocke 16 Übertalent - P - 5388 - 13. Juli 2015 - 22:14 #

Ich persönlich habe nie verstanden, was an der Steuerung aus Teil 2 so schlecht war, dass man sie immer weiter "verbessern" musste. Da war es nämlich noch so, dass man entweder sprintete oder kletterte, je nach Tastendruck. So hat sich Ezio wenigstens halbwegs vorhersehbar bewegt. in Unity hat mich die Steuerung vor allem beim Klettern oft tierisch genervt. Aber jetzt wird ja alles viel besser.

ganga Community-Moderator - P - 16275 - 14. Juli 2015 - 14:05 #

Hab ich auch nie verstanden. Die Steuerung in ac3 war ein graus dabei hatte es doch davor bei brotherhood bestens funktioniert

Goldfinger72 15 Kenner - 3133 - 14. Juli 2015 - 12:55 #

"Je einfacher es für Spieler ist, auf die Dächer zu gelangen, desto mehr genießen sie das Spiel. Und genau darauf wollen wir uns fokussieren."

Juhuu. Das Spiel besteht nur noch aus Dächern.

jqy01 15 Kenner - 3281 - 14. Juli 2015 - 13:03 #

"Je einfacher es für Spieler ist, auf die Dächer zu gelangen, desto mehr genießen sie das Spiel. Und genau darauf wollen wir uns fokussieren."

Gut, dann gehöre ich wohl nicht zur Zielgruppe. Auf Dächer rumhüpfen macht Spaß, keine Frage, aber irgendwann nudelt sich das Spielprinzip doch aus. Ich hätte mal mehr am Missionsdesign und an der Geschichte geschraubt. Beides hat mich spätestens seit Unity nicht mehr vom Hocker gehauen. Es liegt wohl auch daran, dass ich einfach durch den jährlichen Erscheinungsrythmus einfach auch übersättigt bin.

fellsocke 16 Übertalent - P - 5388 - 14. Juli 2015 - 21:53 #

Übersättigt bin ich an sich nicht, denke ich. Aber in Unity hat mir irgendwie der rote Faden gefehlt, nach recht vielversprechendem Beginn wurde die Story extrem öde und leider auch nicht gut erzählt. Das Ende hat mich völlig kalt gelassen und das ganze Spiel hat auf mich nicht gewirkt, als würde da viel Herzblut drinstecken. Man hat einfach gemerkt, dass es fertig werden musste, aber eigentlich noch jede Menge Feinschliff nötig gewesen wäre. So jedenfalls mein Eindruck. Das war mein erstes AC zum Vollpreis und auf jeden Fall auch das letzte.

vangoth 10 Kommunikator - 371 - 14. Juli 2015 - 18:17 #

Die Kritik an Unity werde ich persönlich ebenfalls berücksichtigen. So schnell kommt mir von Ubisoft nichts mehr auf die Platte, und mit Syndicate werden sie eh nur wieder einmal beweisen dass sie keine Visionen mehr für AC haben ausser den Kunden zu melken.

Die Fachpresse wird wie üblich mit hohen Wertungen um sich schmeissen während die Spielerschaft kaum glauben kann was ihnen da mal wieder aufgetischt wurde.

Wie immer also, nur in Zukunft ohne mich wenn's um Ubisoft geht.

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