Forge of Empires: F2P-Titel erzielt 100 Mio. Euro Umsatz

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12. Juni 2015 - 1:09 — vor 1 Jahr zuletzt aktualisiert

Das Hamburger Unternehmen InnoGames gab kürzlich bekannt, dass mit Forge of Empires inzwischen ein Gesamtumsatz von etwa 100 Millionen Euro erreicht werden konnte, was das 100-fache der ursprünglichen Entwicklungskosten in Höhe von einer Million Euro bedeutet. Ebenso wie der monatliche Umsatz – zu dem keine Auskünfte gemacht werden – soll sich auch die Anzahl der Nutzer kontinuierlich entwickelt haben: Nach Angaben des Anbieters sind derzeit um die 25 Millionen Spieler für den F2P-Titel registriert, der als Browserversion sowie als Android- und iOS-App zur Verfügung steht.

Die Ursachen für die aus der Sicht des Unternehmens positiven Zahlen erläutert Armin Busen, Chief Product Officer bei InnoGames, wie folgt:

Der große Erfolg von Forge of Empires ist nur durch das Zusammenwirken von hoher spielerischer Qualität sowie einem funktionierenden und nachhaltigen Geschäftsmodell möglich. Durch das Free-to-Play-Prinzip erreichen wir eine sehr hohe Zahl an Spielern und erwirtschaften unseren Umsatz über einen langen Zeitraum. Viele Spieler haben über mehrere Jahre lang Spaß an unseren Produkten. Langzeitmotivation ist daher in unseren Spielen ein wichtiges Merkmal.

Neben Forge of Empires – das beim Deutschen Computerspielpreis 2013 als bestes Browsergame ausgezeichnet wurde (wir berichteten) – wird von den Hamburgern auch für Grepolis das Überschreiten des 100-Millionen-Euro-Betrages prognostiziert. Dass der Umsatz eines Titels auch nach längerer Zeit gesteigert werden kann, macht Busen am Beispiel von Die Stämme deutlich:

Wir investieren auch nach dem Start eines Spieles in die Weiterentwicklung und in das Marketing. Allerdings erfolgen diese Investitionen auf Basis der ersten wirtschaftlichen Kennzahlen. Das heißt, dass wir sehr früh erkennen, welches wirtschaftliche Potenzial in einem Spiel steckt. Lediglich die anfänglichen Entwicklungskosten haben einen erhöhten Risiko-Anteil, danach ist das wirtschaftliche Risiko der Investitionen überschaubar. Zeitgleich ist es möglich, den Umsatz über einen längeren Zeitraum zu steigern. Mit dem Spiel Die Stämme haben wir 2014 einen neuen Umsatzrekord erzielt – elf Jahre nach der Veröffentlichung.
 

Kirkegard 19 Megatalent - 15723 - 12. Juni 2015 - 7:37 #

Wo ist der Test? ;-)
Muss ja ein echter Burner sein.

CptnKewl 20 Gold-Gamer - - 23782 - 12. Juni 2015 - 8:14 #

Ich wette Karsten ist schon dran :-)

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 36686 - 13. Juni 2015 - 19:36 #

Der Arme. ;)

Fohlensammy 16 Übertalent - 4183 - 12. Juni 2015 - 9:29 #

Ich muss zugeben, dass ich mit Browser-Spielen eigentlich nicht viel anfangen kann. Vor einiger Zeit habe ich spaßeshalber mal Monster World oder ähnliche kleine Spiele bei Facebook gestartet und sie nach ein paar Monaten schließlich liegen gelassen.

Forge of Empires spiele ich jetzt aber seit ziemlich genau 1,5 Jahren täglich. Mich überzeugt die Langzeitmotivation auf ganzer Linie und vor allem habe ich hier auch meinen Spaß und komme gut weiter, wenn ich keinen einzigen Cent für Ingamewährungen ausgebe. Das war mir bei anderen immer viel zu aufdringlich und notwendig.

falc410 14 Komm-Experte - 2429 - 12. Juni 2015 - 12:41 #

Aber obwohl es Online ist, spielt man es doch eher allein oder? Ich habe nur kurz reingeschaut und gesehen das ich alleine auf dieser Weltkarte bin. Ich suche Browserspiele wie Grepolis, bei denen ich mit anderen Spielern aktiv zusammen und gegen sie spiele und nicht ein Single Player Strategiespiel mit Chat.

Fohlensammy 16 Übertalent - 4183 - 12. Juni 2015 - 12:53 #

Man spielt in einer sogenannten Nachbarschaft. Mit diesen etwa 70 Spielern kann man handeln, man kann sie angreifen und plündern usw. Wenn man einer Nachbarschaft entwächst, kommt man in eine neue, die werden in regelmäßigen Abständen mit Algorithmen generiert. In meiner jetzigen spiele ich aber beispielsweise schon viele Wochen bis Monate. Ist also nicht so, dass die Nachbarn täglich wechseln.

Die Karte, die du gesehen hast, ist eine von den Mitspielern unabhängige Karte. Hier erspielst du Erweiterungen, Gold, Vorräte sowie neue Güter.

Zudem gibt es Gilden mit gemeinsamen Foren und Fördergemeinschaften. Vor einiger Zeit wurde auch ein Schlachtfeld für Gilden veröffentlicht. Da kämpft man dann gemeinsam gegen andere Gilden und erobert Ländereien bzw. verteidigt sie. Das ist taktisch gar nicht mal so ohne, habe echt einige Zeit gebraucht, bis ich das vollständig verstanden habe.

Also Interaktion ist auf jeden Fall zuhauf vorhanden und möglich, dein erster Eindruck war scheinbar ziemlich ungünstig. ;)

falc410 14 Komm-Experte - 2429 - 12. Juni 2015 - 15:18 #

Danke für die gute Erklärung. Dann sollte ich dem Spiel doch noch eine Chance geben.

firstdeathmaker 17 Shapeshifter - P - 6637 - 12. Juni 2015 - 17:06 #

Ich würde das auch gerne mal verstehen, inwiefern ist es denn wirklich fordernd? Ich kenne z.B. so Spiele wie die Siedler online, die eigentlich nur ein etwas besseres Farmville sind, in denen man möglichst täglich vorbei schauen muss, wie eine trainierte Ratte auf die einzelnen Produktionsstätten tippen muss und dann nach und nach weiter kommt. Und dann Einheiten baut, mit denen man eine weitere Art von Ressourcen erschließen kann.

Dann gibt es so Spiele wie Vega Conflict, die eigentlich Pay2Win sind, aber wo die Kosten dermaßen hoch sind, dass sich das nur Millionärsblagen leisten könnten und es dadurch in der Praxis keine Rolle spielt und man sie erstaunlicherweise ganz gut spielen kann (Weil Echtzeit-Schlachten drin sind), aber trotzdem noch ziemlich grindig sind.

In beiden Spielen sind die Interaktionen mit anderen Spielern aber immer nur auf wenige Dinge beschränkt, so richtig frei fühlt man sich dabei nicht.

Fohlensammy 16 Übertalent - 4183 - 13. Juni 2015 - 11:06 #

Ich bin echt kein Experte und kenne kaum andere F2P-Titel bzw. gar keine Pay2Win-Spiele.

Fordernd ist das Spiel insgesamt gesehen sicherlich nicht. Das bezog sich auch mehr auf die Gildenkämpfe. Hierbei muss man sich tatsächlich mit den anderen Gildenmitgliedern auf einen Tag und eine Uhrzeit einigen, um einen gemeinsamen Angriff zu starten. Nur so hat man eine Chance, um einen Sektor einer anderen Gilde zu erobern. Da ist also wirklich Kommunikation und gemeinschaftliches Vorgehen erforderlich. Die Kämpfe selbst finden hingegen solo und gegen die vom Computer gesteuerten Einheiten der Gegner statt. Das gesamte Gilden vs. Gilden-System ist einigermaßen komplex und nicht so eben zu erklären. Aber es ist auch freiwillig, man kann Forge of Empire auch wie eine trainierte Ratte spielen. ;)

Triton 16 Übertalent - P - 5622 - 12. Juni 2015 - 17:21 #

Das Spiel hat ein Wert von 10€ würde man es kaufen können. Aber durch die User die wirklich dafür Geld aufbringen um sich Erfolg zu erkaufen, verdienen die sich eine goldene Nase. Naja, wer drauf steht.

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