The Old Republic vielleicht doch "Free To Play"?

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Gadeiros 3062 EXP - 15 Kenner,R8,S3
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10. September 2009 - 7:05 — vor 7 Jahren zuletzt aktualisiert
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Welches Geschäftsmodell wird Star Wars - The Old Republic, das neue MMO von LucasArts und Bioware, wohl haben? Laut einem Interview von GamesIndustry.biz mit Darrell Rodriguez, dem Präsidenten von LucasArts (der in letzter Zeit gerne in Jediritter-Robe auf Pressekonferenzen auftaucht), ist das derzeit noch unsicher. Electronic Arts und LucasArts scheinen derzeit alle Varianten auszuloten.

Man schaut sich an, wie unterschiedlich Communities - also Territorien wie Asien - eigentlich Games spielen. Wir beginnen damit all das in unsere Überlegungen miteinzubeziehen -- insbesondere deshalb, weil wir [The Old Republic] zu einem weltweiten Phänomen machen wollen.

Im Klartext: Da in Asien das im Westen übliche Abomodell weitgehend unbekannt ist (beziehungsweise auf wenig Akzeptanz trifft), ist mit einiger Sicherheit davon auszugehen, dass The Old Republic dort keine Monatsgebühren kosten wird, sondern entweder dem WoW-Beispiel (kleinere Zeiteinheiten gegen Geld) oder dem Free-to-Play-Prinzip folgen wird. Ob das umgekehrt dann auch Auswirkungen auf den Westen haben wird, ist nicht gesagt, denn hier ist das Monatsmodell bekanntlich akzeptiert und erfolgreich.

Doch auch in den USA und Europa zeigt der rasche Erfolg eines Runes of Magic, dass Free-to-Play eine interessante Alternative sein kann. Nur ginge damit EA das Risiko ein, die sicherlich horrenden Herstellungskosten von The Old Republic nicht oder nur sehr spät wieder reinzuholen.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 323799 - 10. September 2009 - 9:43 #

Bitte das Zitat noch übersetzen, dann kann die News online gehen.

Florian Pfeffer Freier Redakteur - 25273 - 10. September 2009 - 11:55 #

Hab das mal fix erledigt, hoffe es passt.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12256 - 10. September 2009 - 16:07 #

ganz ehrlich wenn es diesen Microtrans wie bei allen Free2Play spielen hätte werd ichs nicht spielen!

Ceifer 13 Koop-Gamer - 1783 - 10. September 2009 - 16:22 #

Bin gespannt... allerdings glaube ich hat das im Endeffekt wirklich Auswirkungen auf die Qualität.

10 Euro und gut ist, meine Meinung.

Gadeiros 15 Kenner - 3062 - 10. September 2009 - 17:11 #

ich wette so oder so darauf, daß europa ne 15€-runde bekommt. nordamerika vielleicht 10-15$
und asien mit microtrans/f2p oder bis zu 10$

Liam 13 Koop-Gamer - 1222 - 10. September 2009 - 17:57 #

Ein reines "free to play" würde mich ziemlich wundern, sicher gibt es da einige die sich damit finanzieren und Gewinn machen, aber der Unterschied zwischen mehreren Millionen Kunden die monatlich 10 Euro+ überweisen und mehreren Millionen Kunden, von denen 10% vielleicht diesen Monat Gegenstand x haben wollen oder auch nicht, dürfte doch recht erheblich sein. Von Aspekten wie Planungsunsicherheit mal ganz zu schweigen.

Außerdem kann ich mir nicht vorstellen, dass EA und Biowares Ambitionen nur dahin gehen ein besseres Runes of Magic abzuliefern, dazu ist alleine schon der Aufwand es komplett zu vertonen (auch noch in mehreren Sprachen) viel zu massiv.

Ich glaub schon sie werden def. versuchen den Genreprimus anzugreifen und da sie dieselbe Vorraussetzungen haben wie Blizzard aka sehr bekannte (vor allem nicht nur bei Spielern) Marke in Kombination mit sehr renommierten Entwickler der einen Ruf für Qualitätsprodukte hat, könnten sie da wohl auch Chancen haben.

Sich zu überlegen wie sie es in den unterschiedlichen Märkten finanziell am besten positionieren können, halte ich einfach nur für die üblichen Überlegungen wenn man weltweit agieren will. Die Zahlungsmentalität ist numal zwischen Westen und Osten eine ganz unterschiedliche. Ähnlich wie MMORPGs auch dazu übergangen sind hier in Deutschland Lastschriftverfahren anzubieten, einfach weil Kreditkarten bei uns bei weitem nicht der Standard sind wie in den USA.

Carsten 18 Doppel-Voter - 12131 - 10. September 2009 - 18:33 #

Von dem Gedanken, dass TOR Free2Play in Europa wird, kann man sich verabschieden. Die Überlegung bezieht sich, da bin ich mir sicher, nur auf den asiatischen Raum. Denn dort werden Mikrotranskationen bzw. Prepaid-Spielzeitkontingente von den Spielern bevorzugt.

bolle 17 Shapeshifter - 7613 - 10. September 2009 - 19:20 #

Ganz einfach. Wer zahlt, kriegt die Macht.
Dann wäre auch das Problem der zu vielen Jedis gelöst ;)

syL 13 Koop-Gamer - 1629 - 10. September 2009 - 22:24 #

Ich wünsche mir ein Geschäftsmodell wie bei GW, dann werde ich es garantiert spielen. Wenn es monatlich kosten solle, werde ich wohl darauf verzichten, weil ich solche Spiele aus Prinzip nicht spiele.

André Pitz 15 Kenner - 2976 - 10. September 2009 - 22:40 #

Geht mir ähnlich. Ich verstehe zwar, dass durch eine monatlich Gebühr Server und Weiterentwicklung bezahlt werden müssen, aber jeden Monat fast 15€ zu zahlen und dafür auf Budget für andere Spiele zu verzichten muss für mich nichts sein. Ein halbes Jahr World of Warcraft hat mir gereicht.

Earl iGrey 16 Übertalent - 5042 - 10. September 2009 - 23:08 #

Dieser Microtransfer gehört zu den fairsten Bezahlmethoden für digitale Inhalte, die ich mir denken kann.

Gadeiros 15 Kenner - 3062 - 10. September 2009 - 23:45 #

was würdet ihr zu einem abnehmenden geldmodell halten?

also man (als einzelperson- nicht die komplette community) fängt mit 15$ an und nach nem halben jahr zocken hat man eben als treuebonus nurnoch nurnoch ne 10$-rate zu zahlen.. und dann zum einjährigen eben nur 5$.
würde sowas sich wohl lohnen?

Carsten 18 Doppel-Voter - 12131 - 10. September 2009 - 23:59 #

Eher nicht. Denn seh's mal so: Die meisten MMORPGs haben nach Release die größte Spieleranzahl. Nur sehr wenige verzeichnen einige Monate nach Release noch steigende Abozahlen. Und nach einem Jahr, wenn die Spielerzahlen sinken/gesunken sind, zusätzlich noch die Gebühren verringern? Würde wenig Sinn machen, denke ich.

Das Modell, welches ich viel mehr als interessant ansehe, ist das Kaufen von Spielzeit. Soll heißen: Ich kaufe mir für 10 Euro 100 Ingame-Stunden. Der Timer tickt also nur, wenn ich spiele und bleibt bei mehreren Tagen oder Monaten Pause erhalten. Für Hardcore-Gamer lohnt sich das bestimmt nicht, da rechnet sich eher das Abo-Modell. Für Casual-Gamer, glaube ich, sehr wohl.

Gadeiros 15 Kenner - 3062 - 11. September 2009 - 0:13 #

1. meinte mit meiner abstufung eher den einzelnen spieler um langzeitspielen weiter anzustubbsen, nicht die komplette community.

2. ja, das mit der spielzeit find ich stark.

und als wert kann man einen durchschnitt von 4-5 stunden pro tag annehmen. das über 30 tage eines monats wären 120-150 stunden und wenn man sozusagen n euro pro 10 stunden rechnet käme man auf seine 12-15€ pro monat. das würde also auch hinkommen.

aber das macht keiner,.. die meisten wollen eher geld fürs nichtspielen kassieren. dann bezahlt der spieler für nichterbrachte leistung..

Carsten 18 Doppel-Voter - 12131 - 11. September 2009 - 0:27 #

Macht doch keinen Unterschied: Du hast 1 Mio Spieler zu Beginn, nach einem Jahr sind die Hälfte dieser Spieler wieder weg und 100.000 sind dazu gekommen. Das sind 600.00 Spieler. Und von diesen 600k 500k Spielern das Abo um ein Drittel zu senken macht wenig Sinn. So sieht die rein rechnerische Seite aus.

Wenn man nun noch das Risiko der verschiedenen Modelle mit einbezieht, hat dein Vorschlag mit Sicherheit das größte und wird somit wirtschaftlich recht unattraktiv.

Zum Theme bezahlt Spielzeit. In der westlichen Welt hast du sicher recht, in Fernost findet dieses Modell z.B. bei Aion Anwendung.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12256 - 11. September 2009 - 8:28 #

dann lieber nur für den Spieltag zahlen wo man auch wirklich spielt!
heißt man kauf sich 30 tage und wenn man sich einloggt wird 1 Tag abgezogen und man kann 24stunden spielen^^

genauso hat es zb finalFantasy 14 vor

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