Harald Fränkel vs. Fanboys

Warum Dark Souls stinkt

Finger weg, Finger weg, Finger weg! Mit diesen sechs Worten sollte jeder Dark-Souls-Test beginnen – und enden. Das jedenfalls meint Harald Fränkel. Dem einen oder anderen Leser mag bereits schwanen: Fans des Rollenspiels, die gerade kein Mittel gegen Bluthochdruck zur Hand haben, sollten diese Kolumne vielleicht besser nicht lesen...
Harald Fränkel 9. Oktober 2011 - 17:46 — vor 2 Jahren aktualisiert
Anfuehrung
Mein Name ist Harald, und ich bin Alkoholiker. Stop, falsche Selbsthilfegruppe. Noch mal von vorn. Hallo, ich heiße Harald, und ich bin Auf-dem-leichten-Schwierigkeitsgrad-Spieler. Kurz: AdlSS. Offen zugeben würde ich das natürlich keinesfalls. Wer unter Zockern verlautbart, er daddle am liebsten auf „Easy“, hat keine Freunde. Nicht mal auf Facebook, wo sogar Gaddafi welche hat. Wir AdlSS sind es nicht wert, zu leben. Wir stehen ganz am Ende der Nahrungskette. Noch hinter den Nicht-englische-Fassung-Spielern, die bekanntlich schlimmer sind als Atomkrieg, Pankreaskarzinom und Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien zusammen.

AdlSS: Spielen auf dem einfachen Schwierigkeitsgrad Mir macht es Spaß, mich manchen Spielen im einfachen Schwierigkeitsgrad zu widmen. Wobei es hart war, sich das selbst einzugestehen, ohne komplett die Selbstachtung zu verlieren. Ich habe nur etwa dreieinhalb Monate lang mit dem Finger auf mich gezeigt und gelacht. Doch dann ging's. Vor anderen, in Foren etwa, halte ich die Klappe. Ich lege mich doch auch nicht freiwillig vor ein Rudel Hyänen und sag: „Fresst mich, aber bitte langsam, damit ich länger was davon hab!“
 
Dabei ist doch klar: Ich möchte mich wenigstens in einem Spiel mal als mächtiger Held fühlen, wenn mich schon das Leben jeden Tag fickt. Vielleicht liegt es auch am Alter, dass ich es gemächlicher mag. Wobei ich wohlgemerkt nicht glaube, dass reifere Spieler per se schlecht spielen – Parkinson kann bei einer Runde Decathlon am Commodore 64 echt hilfreich sein. Der Punkt ist vielmehr: Ich bin mittlerweile in einem Alter, wo die eigene Beerdigung statistisch gesehen deutlich näher liegt als der Geburtstag. Folglich möchte ich a) keine Zeit mit etwas verschwenden, was mich frustriert und b) auch virtuell keine 1.000 Tode sterben. Hat da gerade jemand Dark Souls gesagt? Einen Moment bitte noch, ich komme sofort darauf zu sprechen.
 
Auch wenn ich gleich klinge wie mein Vater und deshalb bestimmt sehr viel mehr kotzen muss als ich je essen könnte, es stimmt nun mal: Mit zunehmender Lebenserfahrung nimmt der Drang ab, sich beweisen oder irgendwelche Heldentaten an die große Glocke zu hängen zu müssen. Ich kriege auch dauernd Penis-Enlargement-Mails, liebes Jungvolk, muss das aber nicht mit Dark Souls kompensieren! Das tu ich, indem ich Lamborghini fahre und ein Schweinegeld für meine Putzfrau Katrina Bowden ausgebe. Nein, kleiner Scherz am Rande, ich fahre keinen Lamborghini. Natürlich macht mich die Lebenserfahrung gelassener. Die sagt mir zum Beispiel, dass alles ab 20 Zentimeter völlig okay ist.
 
Wurzel des Übels: Demon's Souls
Es hat mich aber vor allem meine Nerven gekostet
Wobei die Wurzel allen Übels aus meiner Sicht nicht Dark Souls, sondern Demon's Souls heißt. Als das erschien, war ich gewissermaßen Spieler wie ihr auch. Das Ding bekam man zunächst nur als Import, also holte es sich Klein-Doof-Harald übers Internet, in einem Kuhkaff namens Qinhuangdaoodersoähnlich. Die chinesische Fassung also, denn die verfügte wenigstens über englische Untertitel, statt mich mit Schriftzeichen zu überfordern – mein Japanisch ist nämlich etwas eingerostet, müsst ihr wissen. Bitte nicht lachen, Spiele-immer-in-der-Originalfassung-Spieler!
 
Gekostet hat mich Demon's Souls damals summa summarum um die 80 Öcken. Es hat mir aber vor allem meine Nerven und fast das Leben gekostet. Zum Glück war der Föhn kaputt und mein Pfleger erhöhte die Antidepressiva-Dosis. Wenn ich Freigang hatte, bin ich zu jedem Weinfest in der Würzburger Umgebung, weil ich mutmaßte, dass meine Dauerflennerei unter den anderen Heulsusen nicht so auffällt. Nein, selbst schönsaufen hat nicht geholfen, Demon's Souls wurde nicht zu meiner großen Liebe. Was war geschehen? Tja, ich war voll in die Review-Falle getappt. Die Tests klangen alle gleich, deshalb kann ich sie noch heute auswendig rezitieren:
 
Demon's Souls ist sehr schwierig, manchmal an der Grenze zum Frustigen, aber nie-nie-nie unfair und deshalb total super, 11 von 10 Punkten, jeder echte Hardcoregamer muss es haben. 
 
Heute kann ich darüber lachen. Schaut: MUAHAHAHA! Trotzdem finde ich es übel, dass es mit Dark Souls nun genauso gelaufen ist. Von Ausnahmen abgesehen, die bekanntlich die Regel bestätigen, hieß es in den Rezensionen:
 
Dark Souls ist sehr schwierig, manchmal an der Grenze zum Frustigen, aber nie-nie-nie unfair und deshalb noch superer als Demon's Souls, 12 von 10 Punkten, jeder lebende oder tote Hardcoregamer muss es haben.   
 

Designentscheidungen bei Dark SoulsDamit wir uns nicht missverstehen, Dark Souls hat viele Stärken. Ich schaue es mir aus beruflichem Interesse an und vergucke mich gerade vielleicht sogar ein bisschen darin. So finde ich das Kampfsystem extrem sexy. Mir gefällt die erwachsene Atmosphäre, da sie weder auf Kinderkacki- noch Wühltisch-, sondern Düster-Fantasy setzt. Außerdem macht's Spaß, die riesige virtuelle Welt zu erforschen, weil sie mich zwingt, dies mit Bedacht zu tun. ABER: Wer als Tester bei Spiel A, B und C bestimmte Design-Entscheidungen mit Abwertungen bestraft, muss auch den Arsch in der Hose haben (oder die Fanboy-Brille absetzen) und dies bei Produkt D tun.
 
Nur ein Beispiel: Zu weit auseinander liegende Speicherpunkte bei jedem anderen Spiel als schlimmste Erfindung seit Justin Bieber zu brandmarken und dann plötzlich bei Dark Souls nicht, kann keinesfalls im Interesse der Leser sein. Wenn ein Spiel so einsteigefreundlich ist wie ein fahrender ICE oder eben Dark Souls, muss sich das deutlich auswirken. Denn bei der Bewertung eines Spiels geht's nach meinem Berufsverständnis nicht nur um persönliche Befindlichkeiten. Unfair oder nicht unfair? Kratzt mich erst mal nicht. Wenn ein Spiel für 95 Prozent der sogenannten Hardcoregamer zu schwierig und damit frustrierend ist, dann muss ich sie davor warnen. Dabei reicht es nicht, die Rezension mit den Worten „Finger weg, Finger weg, Finger weg!“ beginnen und enden zu lassen. In einem auf Noten bauenden Testsystem hat auch eine entsprechende Zahl drunter zu stehen. 
 
„Woher will dieser Professor Doktor Klugschiss und AdlSS wissen, was für uns Hardcoregamer zu hart ist?“, mag der eine oder andere Einwand kommen. Hier besteht zunächst ein Missverständnis. Hardcoregamer sind aus meiner Sicht zunächst mal nur Vielspieler und nicht zwingend herausragende Könner. Uneingeschränkt empfehlen würde ich Dark Souls eigentlich nur Zeitgenossen, die Jonathan Wendel heißen oder mit diesem einigermaßen mithalten können. Für mich kommen ergo nur zwei Arten des Homo ludens digitales als Zielgruppe von Dark Souls infrage: Lasst uns die einen Skillgamer nennen und die anderen Megalomanie-Patienten. Die einen wollen ihre Fähigkeiten beweisen, die anderen sich daran berauschen, dass sie ein Spiel zocken, das 95% der anderen Spieler überfordert.

Wertest du zu niedrig, bist du zu schwach
Ach ja: Als Ü40, man mag's kaum glauben, habe ich schon so zwei, drei Spiele in meinem Leben gedaddelt, um mir halbwegs eine Einschätzung in puncto Schwierigkeitsgrad zuzutrauen. Ich erinnere mich mit einer Mischung aus Schrecken und Freude spontan an Ghosts'n Goblins, Battletoads und Grand Prix Legends, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Und: Seit nunmehr 15 Jahren hocke ich berufsbedingt vor irgendwelchen Rechnern und Konsolen herum, verdiene mein Geld also spielend. Hier gehört es natürlich dazu, sich jeden Schwierigkeitsgrad eines Titels anzusehen. Glaubt mir, dabei entwickelt man ein gewisses Gespür.
 
Eine 9, 10 oder 92% ist aber für Dark Souls schlicht zu hoch
Wird ein Dark Souls aus der Sicht derer, die es lieben, zu niedrig bewertet, ist die Kacke mächtig am Dampfen. Doch gerade das ist der Kasus Knaxus: Ein Spiele-Magazin darf einen solchen Titel nicht für diejenigen beurteilen, die ihn vergöttern. Die Rezension darf auch nicht für die geschrieben sein, denen schon der Vorgänger wahnsinnig gut gefallen hat. Ein Spiele-Magazin muss versuchen, allen seinen Lesern gerecht zu werden. Eine 9, 10 oder 92% ist aber für Dark Souls schlichtweg zu hoch, da zu viel uneingeschränkte Kaufempfehlung!
 
Alle AdlSS möchte ich deshalb ermutigen, selbstbewusster zu werden. Schaltet euch bei Diskussionen um das Thema Schwierigkeitsgrad ein. Zeigt den Skillgamern, dass sie nicht der Nabel der Welt sind. Erklärt ihnen, warum ihr selbst als Vielspieler euch beim Daddeln entspannen und nicht arbeiten wollt. Ich kann bestens ver
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stehen, warum man in einem Spiel der King sein möchte. Vielleicht auch, wenn man ein Kindheitstrauma verarbeiten muss: Ich war zu meiner Schulzeit im Fußball so schlecht, dass ich nicht mal als Letzter in die Mannschaft gewählt wurde. Als Totalpfeife musste ich immer den Schiri mimen. Seither kicke ich bei FIFA auf der Stufe „Amateur“  und gewinne mit Bayern München gegen Arminia Bielefeld. Ein gewaltiges Erfolgserlebnis, das mich die Demütigungen von einst vergessen lässt!
    
Wenn ihr, liebe Dark-Souls-Fans, nicht verstehen wollt, dass euer Liebling nicht zwingend eine 8, keinesfalls jedoch eine 9 oder 10 als Wertung verdient hat, dann kann ich wohl nur noch drohen: Ich werde mich dafür einsetzen, auf GamersGlobal künftig regelmäßig Tests zu Pony-, Barbie- und Hello-Kitty-Spielen schreiben zu dürfen und mich bei der Bewertung ganz dolle in ein kleines Mädchen mit rosa Schleifchen im Haar hineinversetzen. Für die das dann halt eine 9 oder 10 ist. Ihr habt die Wahl! So, jetzt muss ich weg. Noch ein bisschen Dark Souls sterben.

In diesem Sinne: schönes Leben noch!

Abfuehrung
Userwertung
8.3
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Rollenspiel
Einzelheld-Rollenspiel
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16
FromSoftware
Namco Bandai Games
07.10.2011
PCPS3360
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Harald Fränkel 9. Oktober 2011 - 17:46 — vor 2 Jahren aktualisiert
uLu_MuLu 13 Koop-Gamer - Abo - 1672 EXP - 9. Oktober 2011 - 18:06 #

Schöne Kolumne...!

Anonymous (unregistriert) 9. Oktober 2011 - 19:58 #

Mir ist jetzt entgangen warum jemand der am liebsten auf leicht spielt und sich nichts beweisen muss das frustrierenste Spiel seiner Zeit für 80 € aus china importiert und sich hinterher beschwert das es schwer ist ... und wenn ich mich nicht irre Deus Ex: HR als generell zu leicht eingestuft hat ... Ich rieche Selbstinszenierung ...

Jörg Langer Chefredakteur - Abo - 255184 EXP - 9. Oktober 2011 - 21:36 #

Weil er auf Reviews reingefallen ist, steht doch drin. Nicht drin steht hingegen in der Kolumne, dass Harald nur oder überwiegend auf leicht spielt: Er will nur nicht gefrustet werden.

bist Du irre? (unregistriert) 20. Februar 2013 - 17:13 #

Langer: "Nicht drin steht hingegen in der Kolumne, dass Harald nur
oder überwiegend auf leicht spielt"

...doch, gleich erster Absatz:

"Hallo, ich heiße Harald, und ich bin Auf-dem-leichten-Schwierigkeitsgrad-Spieler."

EbonySoul 15 Kenner - Abo - 3088 EXP - 10. Oktober 2011 - 19:19 #

" Ich rieche Selbstinszenierung ..." Die rieche ich schon sei der "topten" Diskussion...

Valiant (unregistriert) 9. Oktober 2011 - 18:08 #

Lieber Harald Fränkl, vielen Dank für diese erste wirklich treffende Einschätzung einer Profilierungsprothese für Nerd-Gamer. Bitte unbedingt einen Durchschlag an die Mitbewerber von 4Players schicken! :)

floxyz 16 Übertalent - Abo - 4553 EXP - 9. Oktober 2011 - 18:10 #

Sehr interessante Ansicht und auch sehr lesenswert geschrieben. Es trifft auch ziemlich genau das was ich mir auch gedacht habe wie ich den Test von Gamersglobal (wo die Wertung gut zum Geschriebenen passst) und die Kommentare dazu gelesen habe!
Mal schauen ob die Fanboys auch diese Kolummne zerreißen...Popcorn raushol und zurücklehn.

Aja, weil es sein muss: Gegen Wertungen in Zahlenform (in welcher auch immer), ein Fazit mit Kaufempfehlung für welche Zielgruppe wäre zielführender! Dark Souls zeigt das wie selten ein Titel zuvor.

John of Gaunt Community-Moderator - Abo - 35552 EXP - 9. Oktober 2011 - 18:21 #

"Aja, weil es sein muss: Gegen Wertungen in Zahlenform (in welcher auch immer), ein Fazit mit Kaufempfehlung für welche Zielgruppe wäre zielführender! Dark Souls zeigt das wie selten ein Titel zuvor."

Dazu ein klares und deutliches JA von meiner Seite!

Valiant (unregistriert) 9. Oktober 2011 - 18:25 #

Das würde ich auch ohne Wenn und Aber unterschreiben. Ein guter Test soll dem Leser vermitteln, ob das besprochene Spiel für ihn in Frage kommt und keinen virtuellen "Größenvergleich" befeuern.

MoGas 08 Versteher - 202 EXP - 23. Oktober 2011 - 9:01 #

full ack

Makariel 17 Shapeshifter - Abo - 8284 EXP - 10. Oktober 2011 - 11:21 #

"Aja, weil es sein muss: Gegen Wertungen in Zahlenform (in welcher auch immer), ein Fazit mit Kaufempfehlung für welche Zielgruppe wäre zielführender! Dark Souls zeigt das wie selten ein Titel zuvor."

Volle Zustimmung von meiner Seite :)

Hedeltrollo 14 Komm-Experte - Abo - 2164 EXP - 19. Februar 2014 - 22:01 #

Von meiner Seite aus Zustimmung. Ein Test soll sich nicht an eine bestimmte Zielgruppe richten. Er soll deskriptiv sein, nicht präskriptiv. Damit sich JEDER Leser ein möglichst gutes Bild vom Spiel machen kann um einschätzen zu können, ob es etwas für einen ist.

Ike 13 Koop-Gamer - Abo - 1761 EXP - 9. Oktober 2011 - 18:12 #

Du hast Recht. Alles ab 20 Zentimeter ist völlig okay.

Und der Rest stimmt auch. Ich hab Demon's Souls noch hier rumliegen, muss mich bald mal dransetzen. Aber ich werde da sicher nicht tagelang meine Gamepadfähigkeiten optimieren, um bei diesem Spiel weiterzukommen, oder mich mit 1.000 Toden durchzusterben. Dazu hat man als 30jähriger dann einfach keine Zeit mehr, bzw. noch genug andere Beschäftigung (z. B. andere Spiele).
Und Dark Souls, wenn es wirklich schwerer sein sollte, werde ich auch erstmal vorsichtig betrachten.

Makariel 17 Shapeshifter - Abo - 8284 EXP - 10. Oktober 2011 - 11:23 #

Bis jetzt kommt mir Dark Souls nicht schwerer vor als Demon's Souls. Vor allem der Einstieg ist ein bisschen entschärft worden, auch wenn das Spiel sich nach wie vor nicht erklärt.

1000dinge 14 Komm-Experte - Abo - 1955 EXP - 9. Oktober 2011 - 18:13 #

Sehr schön und nachvollziehbar geschrieben.

Aber ich höre schon einige Skillgamer schreien: Auf ihn mit Gebrüll! Fränkel soll brennen! :-)

*BierAusDemKühlschrankHol* *ZurückLehn* *Alle5MinutenF5Drück*

Harald Fränkel Freier Redakteur - 6080 EXP - 9. Oktober 2011 - 18:20 #

Ich habe übrigens ein rollenspieliges Easteregg im Artikel versteckt. Wer es findet, darf es behalten, hehe.

Max von K (unregistriert) 9. Oktober 2011 - 18:23 #

Das Dark Souls Coverfoto wurde auf eine Oblivionschachtel gepappt...

Gravian 10 Kommunikator - 387 EXP - 9. Oktober 2011 - 18:26 #

Was soll uns das jetzt sagen? :O
War dem Autor Oblivion etwa auch zu schwer?!

Jörg Langer Chefredakteur - Abo - 255184 EXP - 9. Oktober 2011 - 18:27 #

Das ist interessant, wäre mir nicht aufgefallen :-) Muss mal den Harald fragen, welche tieferen Botschaften sich da verstecken...

Harald Fränkel Freier Redakteur - 6080 EXP - 9. Oktober 2011 - 18:30 #

Das ist schnell erklärt: Eine Mischung zwischen Oblivion und Dark Souls würde mir sehr taugen. :)

Harald Fränkel Freier Redakteur - 6080 EXP - 9. Oktober 2011 - 18:28 #

Glückwunsch! ;) Ich hab hier leider nur eine Promofassung des Spiels, da musste ich fürs Foto bissel mauscheln.

Crizzo Community-Moderator - Abo - 10041 EXP - 9. Oktober 2011 - 18:30 #

Dein Farbdrucker ist aber auch nicht so das Wahre. :D

Gravian 10 Kommunikator - 387 EXP - 9. Oktober 2011 - 18:23 #

Sehr schöne Kolumne! :)

Sebastian Conrad 16 Übertalent - 4740 EXP - 9. Oktober 2011 - 18:24 #

Danke, Harald. So sehr der Artikel an manchen Stellen vielleicht überzogen ist und ein typisch Fränkel'sches Werk darstellt, der Inhalt bringt die Sache auf den Punkt. Denn:

Ich bin zwar kein Jonathan Wendel, habe eSport allerdings auf Internationalem Niveau gespielt und mich durch Eurocups geschlagen. Ich würde mich zu jeder Zeit und vor allem auch ungefragt in der Hinsicht als Skillgamer bezeichnen (~10 Meldungen bei Steam wegen angeblichen Cheatens am Tag sprechen für sich), aber: Wann immer ich kann, spiele ich Spiele tatsächlich auf einem der leichteren Schwierigkeitsgrade. Nicht unbedingt weil ich ne Pussy bin. Aber wie du es richtig gesagt hast: Ich will ein Spiel spielen um zu entspannen, um am Ende als Uber-Held dazustehen. Ich brauche nicht immer die Absolute Herausforderung. Die habe ich schon jeden Tag in meinem Job. Wenn ich nach Hause komme und mich vor den Rechner setze, will ich abschalten, nicht da weitermachen, wo im im Job aufgehört habe.

Harald Fränkel Freier Redakteur - 6080 EXP - 10. Oktober 2011 - 11:25 #

Sehr interessanter Beitrag, vielen Dank!

MoGas 08 Versteher - 202 EXP - 23. Oktober 2011 - 9:05 #

Ich hab ja Mass Effect 1 auch erst mal auf super easy durchgespielt, um die story zu geniessen. Ein episches Spielerlebnis, voller Emotion.

Bei zweiten durchlauf auf Hardcore mit dem ganzen Skill/Waffengefrickel ist das dann auf der Strecke geblieben.

John of Gaunt Community-Moderator - Abo - 35552 EXP - 9. Oktober 2011 - 18:25 #

Großartig geschrieben! Bitte stellt den Mann endlich fest ein, damit uns diese Ausflüsse fränkelscher Genialität nie, nie, nie wieder verloren gehen!

Ansonsten freue ich mich schon mal auf die Souls-Fans, die sich hier bestimmt gleich das Maul zerreißen werden :D

*mit Popcorn zu den anderen setz*

floxyz 16 Übertalent - Abo - 4553 EXP - 9. Oktober 2011 - 18:31 #

Auch ich muss dir voll zustimmen ;-) Hoffentlich wird der Fränkel bald fix eingestellt, seine Art zu Schreiben ist einfach wunderbar.

Old Lion 21 Motivator - Abo - 26438 EXP - 9. Oktober 2011 - 19:24 #

Herr Fränkel ist leider nicht zu bezahlen!

Athavariel 20 Gold-Gamer - Abo - 23127 EXP - 9. Oktober 2011 - 20:17 #

Jo Fränkel for GG! Bitte Jörg!

MoGas 08 Versteher - 202 EXP - 23. Oktober 2011 - 9:06 #

+1

Mathias Müller 17 Shapeshifter - Abo - 6504 EXP - 9. Oktober 2011 - 18:44 #

*dazu setz*

Großartige Kolumne! Das Grinsen will noch immer nicht aus meinem Gesicht verschwinden... :D

Arno Nühm 14 Komm-Experte - Abo - 1831 EXP - 9. Oktober 2011 - 23:15 #

Treffend ausgedrückt!
Ein erstklassiger Artikel, sehr schön, in typisch Fränkelscher Manier geschrieben.
Vote 4 Festanstellung für Harald :-)

Miesmuschel (unregistriert) 10. Oktober 2011 - 11:11 #

Ich bin zwar noch nicht ganz so alt wie der Herr Fränkel, aber immerhin dicht auf den Fersen. Und mir gefällt der Schreibstil überhaupt nicht, auch wenn ich ihm im Thema rechtgebe. Das ist wie in den amerikanischen Spieletests, wo jeder versucht die meisten Lacher pro Satz unterzubringen.
Das hat für mich auch mit Journalismus nichts mehr zu tun, sonder eher mit Kabarett. Der Stil ist für eine Kolumne sicherlich in Ordnung, aber leider wird er bei Tests übernommen. Das Angespielt von "Max Payne 3" konnte ich nur mit großen Schmerzen lesen.
Herr Fränkel hätte damals sicher in der Amiga-/PC-Joker schreiben können, die haben den Stil auch konsequent durchgezogen. Aber u.a. deshalb habe ich mir diese Zeitungen auch nicht gekauft.

rkunit 13 11 Forenversteher - 591 EXP - 10. Oktober 2011 - 17:00 #

tststs du bist mir ja einer....Harald ist Harald ..Punkt aus ..sein Schreibstil passt zu seiner Persönlichkeit...seine Tests sind halt darauf aus die Wahrheit zu vermitteln...besonders für Spieler die nicht nur ne rosa rote Brille anhaben...wenn wir dich jetzt nach deinem Schreibstil analysieren müssten wärst du ein WARMDUSCHER und ein BILDCOMPUTERSPIELE Abbonent...du Lusche..echt...bleib fern von GamersGlobal!!!!!!!!!

webs1 (unregistriert) 10. Oktober 2011 - 17:08 #

Und Dein Schreibstil passt offensichtlich auch zu Deiner Persönlichkeit...

Tr1nity Community-Moderator - Abo - 60222 EXP - 10. Oktober 2011 - 17:12 #

Kein Grund gleich beleidigend zu werden. Bitte bei aller Diskussion sachlich bleiben. Danke.

webs1 (unregistriert) 10. Oktober 2011 - 17:19 #

Das war keine Beleidigung, sondern ein Spiegel. Wenn der beleidigend wirkt, sollte sich der Gespiegelte Gedanken machen. Was auch meine Intention war.
Oder ist Deine Ermahnung an ihn gerichtet? Dann bitte auch so verlinken..

Tr1nity Community-Moderator - Abo - 60222 EXP - 10. Oktober 2011 - 17:24 #

Bitte genau hinschauen, ich hatte nicht dir geantwortet, sondern dem User. Da muß man nichts verlinken, dafür gibt es ja den Antwort-Button.

webs1 (unregistriert) 10. Oktober 2011 - 17:28 #

Den meinte ich auch mit verlinken. Aber Du hast schon recht, ich habe nicht registiert, dass vor Deinem Post kein Einzug ist. Sorry..

DerMitDemBlunt 14 Komm-Experte - 2173 EXP - 9. Oktober 2011 - 18:26 #

Na dann mal her mit den regelmäßigen Tests zu Pony-, Barbie- und Hello-Kitty-Spielen ;)

Fuutze 11 Forenversteher - 710 EXP - 10. Oktober 2011 - 21:38 #

Dann sag ihm aber auch das er sich den Iro pink färben muss wenn er sich in die Psyche kleiner Mädchen reinversetzen will.
Alternativ geht auch eine Keroppi-Maske, grün steht ihm sicherlich auch.

McGressive 19 Megatalent - Abo - 13498 EXP - 9. Oktober 2011 - 18:26 #

"Wer als Tester bei Spiel A, B und C bestimmte Design-Entscheidungen mit Abwertungen bestraft, muss auch den Arsch in der Hose haben (oder die Fanboy-Brille absetzen) und dies bei Produkt D tun."

Absolut richtig, aber warum gibt es hier dann Tests wie diesen --> http://www.gamersglobal.de/test/duke-nukem-forever ??

"Eine 9, 10 oder 92% ist aber für Dark Souls schlichtweg zu hoch [...]"

Auch hier kann ich diese Meinung durchaus nachvollziehen, aber eine 7.0 wird diesem Spiel genauso wenig gerecht. Meiner Meinung nach lässt sich diese Bewertung NUR auf deine sog. AdlSS anwenden, nicht aber auf das Gros der Leserschaft (behaupte ich jetzt einfach mal ganz dreist).

Letztendlich denke ich, dass im selben Maße, wie vielen Fans dieser Spiele vorgeworfen wird, dass sie sich lediglich im Glanze des Schwierigkeitsgrades profilieren wollen, es genauso jene 'Anti-Fans' gibt, die ihr Geltungsbedürfnis dadurch stillen, dass sie sich öffentlich und mit aller Vehemenz gegen die Qualitäten des Spiels aussprechen; frei nach dem Motto "Hauptsache dagegen" oder "Ich bin voll nicht Mainstream". Die entsprechende und vermutlich gewollte Aufmerksamkeit ist diesen Tro...äh... Leuten gewiss! ;)

Ansonsten wiedermal bissig und locker-flockig geschrieben! Hut ab, Señor Fränkel! =)

PS: Ja, ich bin Fan von DeS und DaS und trotzdem nicht doof :P

Christoph Hofmann Redakteur - 55036 EXP - 9. Oktober 2011 - 18:35 #

"Absolut richtig, aber warum gibt es hier dann Tests wie diesen --> http://www.gamersglobal.de/test/duke-nukem-forever ??"

Du meinst einen vierseitigen Text in dem lang und breit dargelegt und ausführlich begründet wird, warum es ein gutes Spiel ist?

McGressive 19 Megatalent - Abo - 13498 EXP - 9. Oktober 2011 - 18:53 #

Christoph, das ging wirklich in keinster Weise gegen dich. Bitte fühl dich nicht persönlich angegriffen. Ich würde DNF vermutlich auch nicht (viel) schlechter bewerten.
Ich wollte damit lediglich auf Haralds Aussage bzgl. offensichtlicher 'Design-Schwächen' und deren notwendiger Abstrafung Bezug nehmen.
Ein anderer Tester hätte womöglich auch für DaS einen vierseitigen Text in dem lang und breit dargelegt und ausführlich begründet wird, warum es ein gutes Spiel ist, schreiben könnnen, sofern er denn die entsprechende Affinität für einen solchen Titel hätte. Aber da wären wir wieder bei der ewigen Diskussion um die Subjektivität/Objektivität von Reviews...
Würde man sich aber an Haralds oben genanntes Credo halten, so müsste (in meinen Augen) z.B.(!) auch DNF für eben jene Design-Schwächen abwerten. Nur wird hier im Sinne des 'Gesamterlebnisses' darüber hinweg gesehen (was ich für richtig halte) und das vermisse ich ein wenig beim Dark Souls-Test. "Better than the sum of its parts" ist das, worauf ich hinaus will.
Nicht übel nehmen, Christoph; war absolut nicht meine Intention. =)

Jörg Langer Chefredakteur - Abo - 255184 EXP - 9. Oktober 2011 - 19:53 #

Ehrlich gesagt schien mir bei Duke Nukem Forever ein ähnlicher Herdentrieb bei den meisten Magazinen im Negativen vorzuliegen wie jetzt bei Dark Souls im Positiven. Nur hat die Mehrheit nicht zwangsweise immer Recht...

McGressive 19 Megatalent - Abo - 13498 EXP - 9. Oktober 2011 - 20:11 #

Die Minderheit aber genauso wenig (tendenziell vielleicht, aber nur vielleicht, sogar weniger) ;P
"Recht haben" ist in Bezug auf eine subjektive Spielspasswertung ohnehin schwer möglich und auch nichts, was ich für mich beanspruchen möchte.

Jörg Langer Chefredakteur - Abo - 255184 EXP - 9. Oktober 2011 - 20:14 #

Da hast du sicherlich nicht komplett Unrecht :-)

Hedeltrollo 14 Komm-Experte - Abo - 2164 EXP - 19. Februar 2014 - 22:04 #

Es geht nicht darum, ob die Mehrheit oder Minderheit recht hat, sondern wie gut eine Meinung begründet ist.

v3to 15 Kenner - Abo - 3403 EXP - 16. März 2014 - 17:30 #

die grenzen zwischen vertreten der eigener meinung und sturer verteidigung von fehleinschätzungen sind halt fließend.

Woldeus 13 Koop-Gamer - 1371 EXP - 9. Oktober 2011 - 18:33 #

lese ich da eine kritik an den ganzen wertungssystemen raus?

hast aber völlig recht. es muss nicht immer mittel oder ultramega schwer sein, so dass das spiel sich wie fließbandarbeit anfühlt.
spiele selbst einige titel auf "leicht". einfach, weil die spiele die kämpfe nur dazu einsetzen, um die spielzeit künstlich zu verlängern. nach dem 20 gegner ist die luft einfach bei den meisten games, dem langweiligen kampfsystem sei dank, raus.
als gutes bsp. möchte ich die assasins's creed reihe erwähnen. die kämpfe gehen locker von der hand, man kann dabei die tollen animationen bestaunen und ist schnell durch die kleien lückenfüller, um das interessante(die welt, atmossphäre, attentate usw.) am spiel weiter zu genießen.
anderes bsp:
the witcher 1. auch hier ist mMn das kampfsystem super. geht schnell, leicht taktisch angehaucht und weiter geht mit dem eig. spiel.
gegenbsp.:
the witcher 2. hier muss man aktiv ausweichen, dies und das machen, blubb. ich will als spieler bei storygames durch atmossphäre und story usw. unterhalten werden, nicht immer durch pflichkämpfe aus dem "traum" erwachen müssen.
nicht falsch verstehen. hab nix gegen kämpfe, nur gegen zu viele.

naja, meine meinung und sry, bin abgescheift^^

Hokustollus (unregistriert) 30. Juli 2013 - 2:34 #

Kritik an den Wertungssystemen hin oder her - verwechseln wir hier bitte nicht das eine mit dem andern. Das eine ist das Spiel, das andere die Story. Wenn hier immer wieder angesprochen wird, wie gern hier auch leicht oder sehr leicht spiele wegen der Atmosphäre durchgespielt werden und die Kämpfe schon als nervig angesehen werden, denke ich mir: Kauf mal ein Fantasy Buch, du wirst überrascht sein. Keine Kämpfe.
So ehrlich muss man zu sich selbst sein: Man kauft das Spiel auch wegen des Kampfsystems UND der Story. Erst durch das Ineinandergreifen denken wir "Hm, lieber den Witcher als das olle Fantasybuch. Aufm Klo lesen hin oder her" (Bei Witcher 1 fand ich übrigens, dass das Kampfsystem so einfach und tatsächlich sogar schlecht war, dass es trivial wurde... also genau andersherum). Dark Souls hat keine stringente Knallerstory. Aber wie jedes gute Fantasyepos eine gewaltige Lore im Hintergrund (nennen wir es gewaltig). Genau das wird bei jedem einzelnen Review auf der Strecke gelassen.
Bei Assassin's Creed gebe ich dir sonst uneingeschränkt Recht. :D

Hermbaum 08 Versteher - 193 EXP - 9. Oktober 2011 - 18:36 #

Wäre die Wertung, ausgedrückt in Zahlen am Ende des Tests/der Kritik der einzig entscheidende Faktor, den es als Konsument zu beachten gibt, wäre die hitzige Diskussion in meinen Augen wohl noch irgendwo gerechtfertigt. Da jedes das geschriebene Wort in Form des eigentlichen Tests jedoch den größeren Stellenwert hat, ist es sehr verwegen zu behaupten eine 92 wäre für Dark Souls viel zu hoch. Jeder testet Spiele nunmal stark subjektiv, Skill und Spielerfahrung sind nicht einfach auszublenden. Im Test sind die Vor- und Nachteile ja klipp und klar dargestellt, wie sie im Endeffekt wiegen lässt sich doch aber nicht pauschalisieren. Man kann das Beispiel mit den Speicherpunkten z.B nur schwer auf Dark Souls übertragen, da es das Scheitern und erneute Versuchen als bewusstes Spielkonzept darstellt.
Dass sich Spieler mit geringer Frustresistenz und Toleranz gegenüber einem zu hohen Schwierigkeitsgrad sowieso von Dark Souls fern halten sollen, wird in jedem Test immer wieder hervorgehoben. Wieso sich dann darüber ärgern, dass einem die Schwierigkeit doch zu sehr zusetzt und die Meinung anderer dann als "falsch" darstellen?
Solange eine Wertung plausibel erklärt ist und dabei die Schwere der Negativpunkte vom Tester in Bezug auf die Endwertung ausreichend erklärt und dargestellt wird, verstehe ich nicht, wie man an diesen Entscheidungen zweifeln kann. Wo Dark Souls für den einen ein aufregend fordernedes Spielereignis ist, mag es für den nächsten die reine Qual sein. Jedoch würde ich keine der beiden Meinungen, sofern sie vernünftig dargestellt wird, in Frage stellen oder für falsch erklären.

Harald Fränkel Freier Redakteur - 6080 EXP - 9. Oktober 2011 - 19:13 #

Du, das hier ist ein Meinungsartikel. Es darf gern jemand anderer Meinung sein als ich und von mir aus auch 100 Prozent für richtig halten. Ich gebe Denkanstöße. Der Leser entscheidet am Ende, was für ihn passt. Ach ja, das mit den Speicherpunkten ist nur ein exemplarisches Beispiel, Dark Souls hat etliche Kanten. Und gut ist es trotzdem, das bestreite ich keinesfalls.

InvalidNick 07 Dual-Talent - 136 EXP - 13. Oktober 2011 - 19:40 #

"Harald Fränkel vs. Fanboys"
"Finger weg, Finger weg, Finger weg! Mit diesen sechs Worten sollte jeder Dark-Souls-Test beginnen – und enden."

Das nennst du einen Denkanstoß?
Anders ausgedrückt: wenn ein bekennender Hardcorespieler (der mMn genau die selbe darseinsberechtigung hat wie Leute die gerne auf leicht spielen) der sich schon seit Ewigkeiten über den niedrigen Schwierigkeitsgrad in Spielen aufregt und Spiele als Herausvorderung sieht, soll so jemand seinen Testbericht auch mit "Finger weg, Finger weg, Finger weg!" beginnen und sich als Fanboy bezeichnen?

Ghostwriter 14 Komm-Experte - 2049 EXP - 9. Oktober 2011 - 21:31 #

Verdammt, hätt ich das früher gelesen, hätt ich mir meinen Kommentar unten sparen können...

Earl iGrey 16 Übertalent - 4890 EXP - 9. Oktober 2011 - 18:39 #

Großartig, auch habe zuviel Lebenserfahrung um noch auf hohem Schrierigkeitsgrad zocken und mich auf diese Weise beweisen zu müssen.

:D

skelethor 13 Koop-Gamer - 1494 EXP - 9. Oktober 2011 - 18:50 #

Schön wie du so nebenbei allen, die gerne auf schwer zocken, Lebenserfahrung absprichst.

anonymer Onkel (unregistriert) 9. Oktober 2011 - 19:27 #

Ich glaube, er wollte nur charmant umschreiben, dass er ein alter Sack ist.

estevan2 13 Koop-Gamer - 1310 EXP - 9. Oktober 2011 - 18:48 #

Sehr schön geschrieben, wobei ich mit meinen fast 40 jahren lebenserfahrung, familie und kindern, demons souls echt toll finde. Warum - bin ich ein masochrist? Nein, im gegensatz zu den meisten anderen spielen, kann ich demons souls jederzeit unterbrechen, und nächstes mal an der stelle weitermachen, es speichert nämlich ständig. Das ist ein riesen vorteil gegenüber einem spiel, wo ich zum speichern erst einen savepoint erreichen muss.

Tests sind ausserdem immer zielgruppenorientiert. Sonst wären mache Sportspiele echt nieten ;)

skelethor 13 Koop-Gamer - 1494 EXP - 9. Oktober 2011 - 18:53 #

Naja....Sportspiele sind aber ein klassisches Massenmarktgenre. Von den Gelegenheitsspielern, die nur 2 Spiele besitzen haben sicherlich 90% (zumindest bei den männlichen Spielern) mind. ein Sportspiel ;)

estevan2 13 Koop-Gamer - 1310 EXP - 9. Oktober 2011 - 18:56 #

Ich sagte ja mache, äh manche sportspiele, a la golf, dart, minigolf und was es sonst noch so gibt.

skelethor 13 Koop-Gamer - 1494 EXP - 9. Oktober 2011 - 18:57 #

hmm...mir war nicht bewußt das solche Randgruppensportspiele irgendwo getestet werden ;)

estevan2 13 Koop-Gamer - 1310 EXP - 9. Oktober 2011 - 19:28 #

Für mich könnte aber fifa xx auch eine 10.0 haben, ich würde es trotzdem nicht spielen, da fussball nicht mein Ding ist. Aus sicht eines e-fussballers mag es aber eine 10,0 haben.

Wenn jetzt die atmosspäre eines demons souls viele menschen schlchtweg umhaut, siehe metacritc, muss ich es denn abstrafen da der schwierigkeitsgrad andere abschreckt? Und die frage ist doch, ob demons souls mit vielen save points überhaupt noch funktionieren würde - und an der Stelle gibts ein klares Nein von mir. Natürlich könnte man es noch verbessern, aber einfacher machen dürfte man es nicht. Ich will die welt in dieser form, wie sie ist erleben und erforschen.

Ich will ja gar keine andere wertung haben und dark souls habe ich nicht gespielt, aber hätten damals bei demons souls alle magazine so wie gg entschieden, wäre es wahrscheinlich nie ausserhalb japans erschienen. Deshalb meiner meinung nach eine falsche gg entscheidung, denn es gibt menschen die sind fasziniert. Mit schwanz vergleich haben diese spiele nichts zu tun, denn auch ein herr Fränkel hat erkannt, das es einige Qualitäten in den Spielen gibt. So wie die kommentare jetzt hier ausfallen scheinen auch einige hier überhaupt nicht zu verstehen, was den reiz daran ausmacht, und das kann ja nicht richtig sein.

Entschuldigung für meine schreibe, aber ipad tippen ist echt mist.

Wuslon 18 Doppel-Voter - Abo - 9038 EXP - 9. Oktober 2011 - 18:50 #

Sehr guter Artikel, ein typischer Fränkel halt :-)

Karsten Scholz Freier Redakteur - Abo - 6635 EXP - 9. Oktober 2011 - 19:04 #

Wie immer sehr erfrischend, Harald :-)

Faxenmacher 15 Kenner - Abo - 3574 EXP - 9. Oktober 2011 - 19:11 #

"Wenn ein Spiel so einsteigefreundlich ist wie ein fahrender ICE"

Haha sehr gut :D und stimme dem Rest voll zu. Trotzdem soll jeder der will mit DS seinen Spass (oder Frust) haben. :)

Hinkelbob 12 Trollwächter - 1141 EXP - 9. Oktober 2011 - 19:12 #

super zum Lesen, ich werde mir das SPiel demnächst aus der videothek ausliehen und sehen, ob es was für mich ist

Bruno Lawrie 14 Komm-Experte - Abo - 1876 EXP - 9. Oktober 2011 - 19:13 #

Ich hab auch nie verstanden, wie man Spiele als Sport oder Herausforderungen sehen kann. Für mich müssen die Spaß machen.

Ich hab natürlich auch nichts gegen schwere Spiele, solange es einen Easy-Mode gibt, wo man's gemütlich ohne 1000 geladene Spielstände durchspielen kann.

Am schlimmsten finde ich eigentlich aber Spiele, die an sich OK und fair sind, aber dann bockschwere Stellen haben, die gefühlt 100x schwerer als der Rest des Spiels sind. Ein aktuelles Beispiel wäre das neue Deus Ex, wenn man alles auf Schleichen ausgebaut hat und dann auf den ersten Bossgegner trifft. Horror.
Und mein Alltime-Classic: der Lava-Level in Conker Reloaded auf der ersten Xbox. Nach ca. 150 Versuchen hab ich aufgegeben und das Spiel nicht wieder angefasst. Alles davor hab ich in diesem Spiel als simpel empfunden.

Schade übrigens auch, dass Cheats ausgestorben sind. Die haben solche Stellen massiv entschärft. Generell war's spaßig in Doom damals mal eben iddqd und idkfa einzugeben und sich stressfrei durch den Level zu ballern.

Ich bin übrigens auch kein Casual-Gamer, sondern seit den frühen 80ern auf nahezu allen Computern und Konsolen dabei. Und Spiele wie Ghost'n'Goblins hab ich vom Schwierigkeitsgrad schon damals gehasst. :-)

anonymer Onkel (unregistriert) 9. Oktober 2011 - 19:32 #

Spaß an der Herausforderung! Ist das wirklich so abwegig für manche/viele?

Anonymous (unregistriert) 9. Oktober 2011 - 21:17 #

"Am schlimmsten finde ich eigentlich aber Spiele, die an sich OK und fair sind, aber dann bockschwere Stellen haben, die gefühlt 100x schwerer als der Rest des Spiels sind."

jo das seh ich genau so. ich spiele gerne spiele leicht wenn ich entspannen will und gerne bockschwere games wenn ich mich mal beweisen will aber ungern mischungen.

doomhsf 15 Kenner - Abo - 3772 EXP - 10. Oktober 2011 - 11:37 #

Rat mal warum Cheats ausgestorben sind... - Weil die Spiele einfach zu leicht sind.

Spiritogre 16 Übertalent - 5641 EXP - 10. Oktober 2011 - 18:27 #

Nein, weil man in den meisten Titeln jetzt (fast) überall speichern kann.

doomhsf 15 Kenner - Abo - 3772 EXP - 11. Oktober 2011 - 11:47 #

Konnte ich früher, zumindestens bei PC-Spielen, auch.

pepsodent 12 Trollwächter - Abo - 1183 EXP - 11. Oktober 2011 - 15:59 #

*prust*
Der war gut.
Und ist vor allem, wenn man an Doom denkt ja auch total logisch. Da konnte man ja mal wirklich so überhaupt gar nicht speichern, wenn ich mich recht erinnere.

Fuutze 11 Forenversteher - 710 EXP - 11. Oktober 2011 - 19:36 #

Falls Du Doom1 bzw. Doom2 meinst: Da konnte man jederzeit ins Menü und in einen der Slots speichern. Ebenfalls gab es Quicksave und Quickload.

skelethor 13 Koop-Gamer - 1494 EXP - 11. Oktober 2011 - 22:20 #

*Ironieschild hochhalt*

Mithos (unregistriert) 9. Oktober 2011 - 19:14 #

Mensch Harald, du musst das Spiel auf einer Meta-Ebene betrachten und dabei als Gesamtkunstwerk bewerten. Diese ständigen, frustrierenden Situationen im Spiel sind doch lediglich ein Abbild für das fortwährende, mühsame Scheitern der Menschheit auf ihrem steinigen Pfad, bis es dann irgend wann doch einmal gelingt.

;-)

*duckundweg*

Dragon Ninja 13 Koop-Gamer - 1216 EXP - 9. Oktober 2011 - 19:28 #

Mit ebenfalls "fortgeschrittenen" Alter kann ich Demon's Souls und Dark Souls geniessen ohne nebenbei Herztabletten nehmen zu müssen. Ja, die Spiele verlangen einiges von einem ab. Nur wer behutsam vorgeht, wird am Ende mit einem tollen Erfolgserlebnis vom Platz gehen. Wer die Mechanik der Spiele nicht versteht, wird nach wenigen Stunden frustriert die Konsole ausschalten und sich fortan leichteren Werken widmen. Mir ist die Zahl am Ende des Tests eigentlich egal. Nach einem intensiven Dark Souls Wochenende ist mir allerdings klar geworden, dass die Tester und vielleicht auch Harald Fränkel die Spiele falsch angegengen sind. So sind die Leuchtfeuer zum Beispiel keineswegs meilenweit von happigen Stellen entfernt. Man erkundet zunächst die Abschnitte, levelt nach dem "Rundgang", in dem Tore geöffnet wurden und nicht respawnende Zwischenbosse besiegt wurden auf, und geht dann den direkten Weg zum großen Boss. So muss man sich meist "nur" ein paar popelige Standardgegner vom Hals halten und dann den Obermotz mit fast vollständiger Energie und der Höchstzahl an Heiltränken in Grund und Boden hauen. Das geht sehr gut wenn man sich auf das harte Abenteuer einlassen kann und will. Spieler mit solchen Ambitionen haben ihre helle Freude mit dem Titel, alleine schon wegen der tollen Atmosphäre und der fantastisch designten Welten und Monster. Daher finde ich die Überschrift "Warum Dark Souls stinkt" genauso daneben wie das Gejammere der hardcorigen Fanboys.

estevan2 13 Koop-Gamer - 1310 EXP - 9. Oktober 2011 - 19:35 #

Schade ist nur das gg mit diesem, echt toll geschriebenen, artikel einige leute vor diesem einzigartigem spielerlebnis abschreckt. Fair ist allerdings das der artikel von herren luibl verlinkt ist, der meiner meinung nach alles wiederspiegelt, was die faszination ds ausmacht.

skelethor 13 Koop-Gamer - 1494 EXP - 9. Oktober 2011 - 19:44 #

Ich seh jetzt nicht, wo jemand aus der Zielgruppe des Spiels abgeschreckt wird. Ich hab jetzt Bock drauf ;). Sollen Sie jetzt eine uneingeschränkte Kaufempfehlung aussprechen, damit alle das Spiel kaufen und nach 2 Stunden wieder verkaufen, weil es ihnen keinen Spaß macht?
GG sollte unter jeden Test < 90 den guten alten Satz "Fans greifen zu, alle anderen Spielen Probe" packen. Scheinbar vergessen die meisten ja gerne, das es verschiedene Geschmäcker gibt.

estevan2 13 Koop-Gamer - 1310 EXP - 9. Oktober 2011 - 19:49 #

Stimmt schon, aber vielleicht würde auch der ein oder andere, der noch keinen ds kontakt hatte, es toll finden. Nur frust - ist eben eine ganz schlecht ds beschreibung

Harald Fränkel Freier Redakteur - 6080 EXP - 9. Oktober 2011 - 19:56 #

Hi Dragon, danke für deine Meinung. Ich glaube allerdings nicht, dass ich Dark Souls "falsch" spiele. ;) Zum Thema Überschrift: "Warum Dark Souls stinkt" provoziert natürlich ganz bewusst. Ich will ja, dass meine Artikel gelesen werden. Wer den Text dann tatsächlich konsumiert, der weiß, dass Dark Souls nicht wirklich blöd ist. Der Ansicht bin ich ja auch nicht.

Dragon Ninja 13 Koop-Gamer - 1216 EXP - 9. Oktober 2011 - 20:25 #

Deswegen habe ich ja auch "vielleicht" geschrieben. Was ich jetzt noch ergründen muss ist der Wahrheitsgehalt der Aussage, dass Dark Souls wirklich unfair ist. Bisher gings eigentlich ganz gut. Die wiederkehrenden Skelette sind ein graus, aber eventuell gibt es ja ein Mittel um diese dauerhaft auszuschalten, zumindest bis zum nächsten Respawn.

Den reißerischen Ton des Artikels finde ich dennoch etwas ärgerlich, gerade auch weil Demon's Souls und Dark Souls eine frische Einzigartigkeit neben den vielen AAA Spielewiederholungen darstellen. Man muss diese Spiele schon mögen, aber aufgrund der vorherrschenden Härte nicht unbeding abstrafen oder verhöhnen.
Die Warnung an die weniger frustresistenten Spieler im Test halte ich für äusserst wichtig. Diese sollte aber nicht den Mittelpunkt des Test einnehmen.

Mal was anderes: Ich habe das "Die Stunde der Kritiker" Video zu Rage gesehen. Herr Langer spielt das Ding wie ein Mädchen, nämlich gleichermaßen schreckhaft wie unprofessionell. Von Kimme und Korn hat er wohl noch nix gehört. Wenn er daher fehlende Fairness für Dark Souls bescheinigt, wundert mich das nicht. No Offence, aber sagen muss ich das schon mal. :)

Jörg Langer Chefredakteur - Abo - 255184 EXP - 10. Oktober 2011 - 9:17 #

Danke für den zweitlustigsten Kommentar der gesamten Diskussion bislang (der lustigste ist für mich der unter dem Test, der schlicht das 4players-Fazit zitiert)! Ich beziehe mich natürlich nur auf deinen letzten Absatz, weil der meine ganze Redakteurs-Ehre und Spieler-Seele tödlich trifft. Du entlarvst mich da aber so was von als Noob, nein, als MÄDCHEN, dass ich nun sofort den Beruf wechseln werde. Besser spät als nie!!

Aber damit auch du nachvollziehen kannst, wieso mich dieser Absatz so köstlich amüsiert, einige Denkanstöße:

1. Ich habe Darks Souls gar nicht getestet.
2. Weil ich nicht gut Auto fahre, darf ich keine Meinung zur LKW-Maut haben? Bestechende Logik!
3. Hast du dir das Rage-Video ganz angeschaut? Am Ende treffe ich ganz gut...
4. Wieso habe ich wohl überhaupt Szenen ausgewählt, wo ich "schreckhaft" bin und nicht treffe?
5. Schon mal drüber nachgedacht, dass Heinrich und ich nicht wirklich beim Spielen die ganze Zeit labern und Schreckensschreie von uns geben? Sondern dass das für die Stunde der Kritiker ist, weil einstündiges konzentriertes Schweigen kein sehr lustiges Video ergeben würde?

No Offense!

Dragon Ninja 13 Koop-Gamer - 1216 EXP - 10. Oktober 2011 - 12:56 #

Langsam Dude, das war doch gar nicht böse gemeint! Weiter oben schreibe ich doch ausdrücklich, dass mir die Testnote nicht interessiert, wohl aber die reißerische Überschrift des Kolumnentextes. Ich mag das Spiel sehr und finde eine Einleitung wie etwa "Finger weg, Finger weg, Finger weg sollten die ersten und letzten sechs Worte am Anfang und am Ende jedes Dark Souls Tests sein" ebenso daneben, wie auch so manche "witzige" Bemerkungen über Krebserkrankungen. Ich bin auch der Meinung, dass Ihr mit dem Dark Souls Test vor allem potentielle Käufer abschreckt und den Titel sogar mit subjektiven "Falschaussagen" in ein ehrer schlechtes Licht rückt. Viel lieber würde ich im Test mehr über das fantastische Gegnerdesign oder die wunderschönen Levelabschnitte lesen. Ganz klar muss auch etwas über den für manche Spieler sicherlich sogar als unbarmherzig empfundenen Schwierigkeitsgrad geschrieben werden. Nur rückt diese erwähnenswerte Nebensächlichkeit in diesem Test einfach zu sehr in den Vordergrund!
Mir ist auch bewusst, dass Du den Test nicht durchgeführt hast. Da Du aber schon so viele Kommentare bezüglich der wilden Testdiskussion abgegeben hast, welche eine tiefere Kenntnis deinerseits zum Testvorgang belegen, habe ich mir mal die kleine Frechheit erlaubt einen "witzigen" Seitenhieb nach Fränkelart zu äußern. Ehrlich gesagt fand ich Dein Agieren im Kritiker Video sogar gleichermaßen sympathisch wie unterhaltsam und keinesfalls so schlimm. Das schreckhafte Vorspielen konnte man aber wunderbar mit der von Dir in den Komentaren bekräftigten Aussage zum viel zu schweren Dark Souls in Verbindung bringen. Wenn der Fränkel "lustig" sein darf, dann doch sicher auch ein GG User mit anderer Meinung, oder?

Also bitte verstehe meinen Spruch da oben nicht als Beleidigung. Ich kenne Deine Arbeit übrigens schon seit der ersten Gamestar Ausgabe. Daher weiß ich auch, dass Du eher ein Rollenspieler und Stratege bist. Da braucht man nicht unbedingt gute Shooterskills. Trotzdem solltet Ihr in Zukunft mehr über die Qualitäten der getesteten Spiele schreiben. Der harte Schwierigkeitsgrad muss erwähnt werden, aber er darf niemals in den Vordergrund treten. Immerhin ist diese Geschichte der bisher einzige Aufreger meinerseits seit Bestehen dieser Seite, was dann wohl für die Qualitäten von GamersGlobal spricht. Frieden? :)

Larnak 19 Megatalent - Abo - 16321 EXP - 10. Oktober 2011 - 15:04 #

Im Gegensatz zum Fränkel war das bei dir aber irgendwie weder lustig noch als "witzig gemeint" erkennbar ;D

Dragon Ninja 13 Koop-Gamer - 1216 EXP - 10. Oktober 2011 - 15:10 #

Bist Du mein neuer Wachhund oder was?

Anonymous (unregistriert) 10. Oktober 2011 - 10:01 #

mit verlaub,

der provokative tenor der bei deinen artikeln öfter mitschwingt ist mit ein grund warum diese so lesenwert sind. zumindest für mich.

sollte ich mir gedanken machen wenn ich den artikel und das spiel interessant finde? :)

Larnak 19 Megatalent - Abo - 16321 EXP - 9. Oktober 2011 - 20:04 #

"Wer die Mechanik der Spiele nicht versteht, wird nach wenigen Stunden frustriert die Konsole ausschalten und sich fortan leichteren Werken widmen."
Oder Spieler, die halt einfach keine Lust auf sowas haben. Soll's ja auch geben ;)

Dragon Ninja 13 Koop-Gamer - 1216 EXP - 9. Oktober 2011 - 20:30 #

Du hast schon recht, aber jeder halbwegs informierter Käufer weiss doch was auf ihn zukommt. "Prepare To Die" heisst die Devise. "Mach Dich auf Dein Ende gefasst" prangert zentral platziert in den Werbeanzeigen. Es wird keiner gezwungen dieses Spiel zu kaufen ;)

skelethor 13 Koop-Gamer - 1494 EXP - 9. Oktober 2011 - 21:15 #

und für die nicht informierten Käufer ist der Test mit der "unterirdischen" Wertung ;). Wird ja keiner gezwungen sich nach dem Test zu richten ;)

Larnak 19 Megatalent - Abo - 16321 EXP - 10. Oktober 2011 - 0:23 #

Wenn das sowieso jeder weiß, kann GG ja dichtmachen :)

Dragon Ninja 13 Koop-Gamer - 1216 EXP - 10. Oktober 2011 - 8:15 #

Das Wissen bezüglich des hohen Schwierigkeitsgrads war gemeint ;)

Larnak 19 Megatalent - Abo - 16321 EXP - 10. Oktober 2011 - 15:06 #

Das habe ich schon verstanden. Aber warum sollte das jeder wissen? Ich habe vor dem Test noch nicht einmal was von dem Spiel gehört und erinnere mich auch nicht bewusst an den Vorgänger, von daher habe ich davon eigentlich gar nichts gewusst.

Dragon Ninja 13 Koop-Gamer - 1216 EXP - 10. Oktober 2011 - 15:29 #

Schon wieder Du...

Wer kauft sich denn bitte ein Spiel für 60 Euro ohne vorher Informationen darüber eingeholt zu haben? Außer Eltern, die unwissend ein Casualspiel für ihre Kinderchen kaufen weil die Schachtel so schön aussieht wohl niemand.

Larnak 19 Megatalent - Abo - 16321 EXP - 10. Oktober 2011 - 15:43 #

Die Information, die man sich einholt, sind doch genau die Tests. Vor dem Lesen der Tests weiß ich davon also noch nichts, sonst bräuchte ich die Tests nicht.
Wo wir wieder bei "Wenn das sowieso jeder weiß, kann GG ja dichtmachen" wären.

Dass du schon wieder du bist, ist mir übrigens auch aufgefallen. Nicht, dass du denkst, du seist der einzige, der bemerkt, dass der, mit dem du gerade schreibst, die selbe Person ist, mit der du schon einige Zeit zuvor geschrieben hast.

webs1 (unregistriert) 10. Oktober 2011 - 16:27 #

Wenn man dieser Logik folgt, hat GG aber eine riesige Verantwortung und die Pflicht zu fairer Berichterstattung. Denn wenn ich hier das erste Mal etwas vom Spiel lese, werde ich eher abgeschreckt. Wie ich tatsächlich auf das Spiel reagieren würde, weiß ich nicht.
Sprich: vielleicht bewahren der Test und die Kolumne ein Dutzend Spieler vor einem Fehlkauf. Ebenso möglich ist es aber, dass eine handvoll Leute, denen das Spiel tatsächlich gut gefallen würde, hier so abgeschreckt wurden, dass sie die Finger davon lassen.

Wahrscheinlich stimmt beides...oder aber, die Diskussion zieht immer weitere Kreise, entfacht das Interesse an dem Spiel und verhilft zu mehr Verkäufen. Inzwischen neige auch ich eher zu dieser These.

Larnak 19 Megatalent - Abo - 16321 EXP - 11. Oktober 2011 - 0:23 #

Stimmt, die Medaille hat natürlich zwei Seiten, deshalb sollte ein Test zu Dark Souls natürlich auch nicht die guten Seiten des Spiels verschweigen, was ja hier auch nicht geschehen ist, sonst wäre keine 7,0 dabei herausgekommen :)
Und ja, GG (und überhaupt: Journalismus allgemein) hat eine große Verantwortung, weil das, was geschrieben wird, in der Regel von einigen Lesern geglaubt werden könnte :)

Dragon Ninja 13 Koop-Gamer - 1216 EXP - 10. Oktober 2011 - 19:21 #

Solange Du Dich nicht auf mich einschiessen willst ist alles easy ;)

Klar dienen Tests der Kaufentscheidung. Aber gerade der Dark Souls Test auf GG schreckt die Käufer eher ab, weil hauptsächlich die Unfairness dieses offensichtlich unschaffbaren Werks erwähnung findet. Ich sagte das ja schon mehrfach...

Einige User haben sogar kommentiert, dass sie das Spiel aufgrund des Textes abbestellt haben. Das sollte nicht sein. Nicht falsch verstehen, im Grunde leisten die Leute bei GG gute Arbeit. Die hitzige Diskussion bestätigt aber, dass viele User mit der Meinung der Tester nicht einhergehen. Ich meine ausdrücklich nicht die Note selbst. Eher ist es die Tatsache, dass ich im Gegensatz zu vielen anderen Spielern Spaß am harten Erarbeiten meiner zahlreichen Erfolgserlebnisse in der dunklen Fantasywelt von Dark Souls habe, so unverständlich das für den "normalen" Spieler auch sein mag.

Bezüglich der Kaufberatung fährt wohl der Spieler am besten, der sich seine Meinung (unter anderem) anhand verschiedener Tests bildet. Ich lege mich da auch nicht auf die Quellen fest. Gerne lese ich klassische Spieletests und parallel dazu eine etwas andere Berichterstattung wie man sie z.B. in der englischen EDGE findet. Ansonsten entscheide ich auch gerne aus dem Bauch heraus wenn ich genug über einen für mich interessanten Titel gelesen habe.

Larnak 19 Megatalent - Abo - 16321 EXP - 11. Oktober 2011 - 0:26 #

Naja, ob das so nicht sein sollte, kann man aus einer allgemeinen Position schwer entscheiden. Du hast schon Recht: Es besteht das Risiko, dass auch Käufer zu Unrecht abgeschreckt werden. Aber dieses Risiko besteht immer und natürlich auch anders herum. Das wird man nie komplett aus der Welt schaffen können. Der Vorteil ist: Die Diskussion nach Test und Kolumne kann den abgeschreckten Usern vielleicht (ergänzend) noch deutlicher als der Test zeigen, was sie von dem Spiel erwarten dürfen und ob es vielleicht doch etwas für sie ist.

Dass für eine ernsthafte Kaufberatung verschiedene Tests nötig sind, ist natürlich auch klar. Oder - alternativ - das Wissen, dass man den testenden Redakteur bzw. das testende Magazin so gut kennt, dass man den Test einordnen kann. Bei der Gamestar kann ich das immer noch sehr gut, bei GamersGlobal fällt es mir tatsächlich noch immer schwer, weil viele Redakteure noch nicht bekannt genug sind.

Dragon Ninja 13 Koop-Gamer - 1216 EXP - 11. Oktober 2011 - 9:32 #

Aber dafür sind die Tests auf GG im Allgemeinen recht nah an der Wahrheit. Bis auf diese eine Ausnahme hier fand ich die Texte immer recht nah an meiner persönlichen Einschätzung. Ich lege mich nicht auf bestimmte Redakteure fest. In der EDGE steht unter keinem Text der Autor, was ich ziemlich spannend finde. So reimt man sich nicht irgendwelche Dinge wie "Der Langer ist ein Stratege, also halte ich seine Meinung zu einem Egoshooter für unglaubwürdig." Solche Gedanken gehen einem Leser immer dann durch den Kopf, wenn die Vorlieben der einzelnen Redakteure auf einer Teamseite veröffentlicht werden. Warum soll ein Rennspielfreak nicht auch mal ein RPG reviewen? Das Ergebnis könnte durchaus erfrischend sein.
Sorry für den OT ;)

OT Draufrumreiter (unregistriert) 13. Oktober 2011 - 14:26 #

Ich persönlich finde es ganz gut zu wissen von wem Tests oder Berichte geschrieben werden.
Die Bewertung an sich interessiert mich recht selten, weil ich selbst nach knapp 20 Jahren zocken nicht rausgefunden habe wie sich 5 Prozent oder 0.5 Punkte Spielspaß anfühlen.
Wenn ich z.B. weiß, dass der Autor auf Rollenspiele steht, wie auch ich, dann interessiert mich sein RPG-erfahrenes Fazit mehr, als die eines nicht-RPG-Spielers.

Gamaxy 17 Shapeshifter - Abo - 6622 EXP - 18. Oktober 2011 - 1:05 #

Prangt, prangt, prangt! Nicht prangert!!!111elf

MachineryJoe 15 Kenner - Abo - 3706 EXP - 9. Oktober 2011 - 19:34 #

Sehr schöner unterhaltsamer Artikel!

Labrador Nelson 22 AAA-Gamer - Abo - 32732 EXP - 9. Oktober 2011 - 19:39 #

Wie immer sehr amüsant und zutreffend! Die Erfahrung habe ich auch gemacht, zwar weniger mit Dark Souls als mit diversen anderen Titeln. Als Gamer seit 1985 habe ich mich kürzlich vor The Witcher 2 gesetzt und voller Vorfreude den Dark-Mode Schwierigkeitsgrad begonnen. Es blieb bei der Vorfreude! VERGISS ES! Was soll die Sch****? Ich glaube, dass könnte echt am Alter liegen. Ich bin schlicht zu alt für den Mist. Ich wollte mich auch nur in der Atmo entspannen und von der hervorragenden Story und Inszenierung unterhalten lassen, aber doch nicht alle 10 virtuelle Meter verrecken! Super Features und exklusive Ingame-Items hin oder her. Bin mit dem Normal-Mode bestens bedient und habe meinen Spass. Wenn ich Herausforderung suche, zocke ich einen ordentlichen Schluck Super Meatboy! Game on! ;)

Larnak 19 Megatalent - Abo - 16321 EXP - 9. Oktober 2011 - 20:05 #

Was mich an der Stelle dann doch interessiert:
Warum hast du den Dark-Mode Schwierigkeitsgrad überhaupt gewählt?

Labrador Nelson 22 AAA-Gamer - Abo - 32732 EXP - 10. Oktober 2011 - 4:27 #

Na weil mich die super-tolle-stylische-mörder-hammer-special-dark-rüstung gelockt hat, warum denn sonst? ;)

Larnak 19 Megatalent - Abo - 16321 EXP - 10. Oktober 2011 - 15:08 #

Ach, da gibt's dann eine Belohnung für? Nettes Konzept :O
Da gab es im Drakensang: Am Fluss der Zeit einen Boss, den man durch den Einsatz von Items schwächen konnte. Der Clou: Je mehr dieser Items ich nach dem Ende des Kampfes noch besitze, desto besser die Belohnung, die ich bekomme. Auweih, der Kampf war hart und hat mich viele Stunden gekostet. Aber am Ende hatte ich alle Items noch und hab mich über einen coolen Zauberring gefreut ;D

Raug 08 Versteher - 208 EXP - 11. Oktober 2011 - 12:09 #

Ich muss nur kurz was einwerfen: The Witcher 2 ist schwerer als Dark Souls. Ich hab nach kurzer Zeit auf "Leicht" umschalten müssen, weil ich an einfachen Standard-Gegnern nicht mehr durch kam. In Dark Souls hatte ich bislang keine solchen Frustmomente, auch wenn ich noch nicht bei dem angeblich schwerstem Part des Spiels angelangt bin.
Für Dark Souls muss man aber tatsächlich anders spielen - zumindest als normaler Spieler, der bei Deus Ex 3 selbst auf Leicht bei den Bossgegnern hängen geblieben ist. Man sollte sich bevor man in ein neues Gebiet wagt, im Netz oder in der Lösung schon mal über Gegner und Lagen der Checkpoints informieren, welche Items (wie Giftheilmittel etc) man mitnehmen sollte und überhaupt ab welchem Level man sich hineinwagen kann. Und man sollte auch mal ein wenig grinden, was auch nicht jedem zusagt.

Der Test ist aber imo absolut ok - viele Spieler werden frustriert sein, weil sie nicht die Zeit haben die man vielleicht benötigt. Das die Wertung missfällt liegt wohl eher daran, dass das klassische Wertungssystem einfach seit langem überholt ist. Darüber gibt es aber ja genug andere Diskussionen.

Strategiker (unregistriert) 9. Oktober 2011 - 19:42 #

Schön geschriebener Artikel, allerdings bin ich dezent anderer Meinung. Demon's wie auch Dark Souls sind schwere Spiele, keine Frage. Man stirbt alle Nase lang und muss dann das ganze Level noch einmal von vorne beginnen - ABER: ich interpretiere genau das als wesentlichen Aspekt des Spielkonzepts. Learning by dying, wie es so schön heißt.

Ich treffe auf einen Gegner, der versohlt mir den Arsch. Ich treffe wieder auf ihn und merke: der verkloppt mich schon wieder. Beim dritten Mal dann geht mir langsam der Trichter auf, warum der es schafft mich zu verdreschen ... und so kann ich ihn, weil ich den Gegner und seine Angriffsmuster durchschaut habe, vielleicht nicht beim vierten, aber doch zumindest beim fünften oder sechsten Mal besiegen.

Für mich ist das der selbe Reiz, den ein Super Meat Boy entwickelt hat oder auch ein Starcraft im Online-Bereich. Da kriege ich als Anfänger auch erst einmal fünfzig Partien lang auf den Sack, bevor ich auf der Lernkurve soweit hochgestiegen bin, dass ich mal eine Partie gewinne. Ich persönlich brauche durchaus mal die Herausforderung eines schweren Spiels, eine Hürde, die meinem Geist und/oder meinen Fingerfertigkeiten viel, wenn nicht sogar alles abverlangt.

Allerdings muss ich zugeben, dass ich Spiele hin und wieder auch auf dem niedrigsten Schwierigkeitsgrad zocke, schlicht weil ich mal einen leichten Sieg möchte oder nach einem harten Arbeitstag abschalten will - manch einer guckt dafür Fernsehen, ich zocke dann meine Easy-Civ4-Marathon-Map und überrolle die Computer-Ritter mit meinen Panzern oder laufe mit All-Weapon-Cheat durch einen Ego-Shooter. Und sei es nur, um dem Computer mal zu zeigen, wie das so ist - ständig welche drauf zu kriegen. ;-)

Fazit: mir gefällt Dark Souls, weil es mir eine Herausforderung bietet und in diesem Sinne wäre eine hohe Wertung durchaus gerechtfertigt. Wenn ich diese allerdings nicht oder bei anderen Spielen suche, dann ist Dark Souls natürlich nichts für mich. Darauf muss bei Tests hingewiesen werden - ob das allerdings eine niedrige Wertung rechtfertigt, mag ich abschließend nicht beurteilen. Aber ich war schon zu Schulzeiten kein Fan von Endnoten. ;-)

robomarv 09 Triple-Talent - 300 EXP - 9. Oktober 2011 - 19:47 #

Ok, die härtesten Schwierigkeitsgrade tue ich mir auch so gut wie nie an, und Dark Souls ist dann wahrscheinlich auch nichts für mich, aber was ist dann zum Beispiel mit Spielen wie Assassin's Creed?

Die Kämpfe sind so einfach, dass einem irgendwann langweilig wird!
(Und das spiegelt sich in keinster Weise in irgendwelchen Wertungen ab)

Die netten Animationen und zahlreichen Waffen, können nur bedingt über die Belanglosigkeit der Kämpfe hinwegtäuschen...
Der Endkampf von AC2 war einer der enttäuschendsten meiner Videospielzeit. Zudem werden ganze Story-Abschnitte unlogisch: "Lauf weg, Ezio, ganz Florenz/Rom ist hinter dir her!" "Warum denn weglaufen? Ich besiege eh jeden mit 1, 2 Mausklicks..."

Frustmomente zu vermeiden ist gut und schön, aber man kann es auch übertreiben!

ANNONÜM (unregistriert) 9. Oktober 2011 - 19:50 #

Hallo Weichei Fränkel,

Rauche weiter nikotinfreie Zigaretten, trinke weiter alkoholfreies Radler mit viel Limo, iss soviele kalorienreduzierte Produkte wie Du willst, tanke weiter SuperE10, föhne Deine Zehen nach dem Duschen und zocke alle Spiele auf Schwierigkeitsgrad "Spiele-Noob".

Nutze weiter Wörter wie "ficken" in Kommentaren zu Computerspielen, mach' weiter Witze über Bauchspeicheldrüsenkrebs und mach' Dir keine Gedanken, wo Geschmacklosigkeit den Witz einer überzogenen satirischen Darstellung im Keim erstickt.

Aber natürlich ist es legitim, eine ans Absurde grenzende Diskussion über den Schwierigkeitsgrad eines Computerspiels weiter auf die Spitze zu treiben, das Stilmittel der Übertreibung handzuhaben sollte man aber mindestens auf dem Schwierigkeitsgrad "Profi-Schreiber" drauf haben und nicht nur auf "Vulgarus Beginner".

Alle Leser des Kommentars sollten sich darüber im Klaren sein, dass er höchstens eine 3er Wertung verdient, niemals aber eine 4 oder gar eine 4,01.

Viele Grüße
Ein Profi Zocker

Harald Fränkel Freier Redakteur - 6080 EXP - 9. Oktober 2011 - 19:58 #

Oh, war wieder Fütterungszeit, Herr Langer? ;)

ANNONÜM (unregistriert) 9. Oktober 2011 - 20:31 #

Es gab schwerverdauliche Witze, weichgekochte Eier, im eigenen Saft geschmorte Frustmedaillons von der schwach geschmückten Testtafel mit unaufmerksamer Bewertung ähh... Bewirtung, unausgegorene Punktehäppchen am schwach gedünsteten Razz-Fazit Schinken, der Wein war fruchtlos beim Abgang am gelangweilten Zäpfchen.

Harald Fränkel Freier Redakteur - 6080 EXP - 10. Oktober 2011 - 11:24 #

@ANNONÜM: Schade, dass es keinen Clown gab, hehe.

Z 12 Trollwächter - 1009 EXP - 10. Oktober 2011 - 12:35 #

Krieg ich 'nen Abzug von deinem Hirn? Ich brauch noch nen Zweithintergrund zu meinem Alice im Wunderland Desktopbild.

Harald Fränkel Freier Redakteur - 6080 EXP - 10. Oktober 2011 - 12:40 #

Warum? Und wie viel lässte springen?

Z 12 Trollwächter - 1009 EXP - 10. Oktober 2011 - 21:48 #

Wie, du hast sein Hirn?

Harald Fränkel Freier Redakteur - 6080 EXP - 11. Oktober 2011 - 8:46 #

Noch nicht, aber ich bin alt und brauche das Geld.

Miesmuschel (unregistriert) 10. Oktober 2011 - 14:26 #

Sehr wahr und erfrischend zu lesen. Leider hat es Herr Fränkel nicht vestanden.
Harald Fränkel = Dark/Demon Souls. Unantastbar für die Jünger und nicht kritikfähig.

Samoth 10 Kommunikator - Abo - 513 EXP - 9. Oktober 2011 - 19:54 #

Danke Harald! :-) Ein typischer Fränkel-Artikel der dabei nicht nur von Dark Souls handelt sonder auch andere Probleme (da fällt mir wieder der Christian Schmidt ein) bei den Mags beleuchtet.

Hat mich köstlich unterhalten und steckt, meiner Ansicht nach, so voller Wahrheit. Wird gleich mal an die Freunde weitergeschickt...

@Redaktion: Behaltet den Typen unbedingt!

Retrofrank 11 Forenversteher - 746 EXP - 9. Oktober 2011 - 20:07 #

Hach ja.
Egal ob Musik- Computer- oder Filmmagazin,die Leute die rumheulen "Warum habt ihr mein Lieblingsprodukt so abgewatscht" werden wohl nie aussterben.

Ich persönlich komme bei kleinen Zwichendurch-Häppchen wie "Super Meat Boy" vieleicht mit dem Try and Die Spielprinzip klar.
Bei großen Vollpreistiteln sollte aber meiner Meinung nach theoretisch jede Stelle auch beim ersten Versuch zu schaffen sein,wenn man sich geschickt und taktisch klug verhält.
Dann darf es ruhig auch etwas schwerer sein.

Anonymous (unregistriert) 9. Oktober 2011 - 20:10 #

Ich hab weder Demon Souls gespielt, noch werde ich Dars Souls kaufen. Ich finde es albern das der Titel so diskutiert wird, nur weil er schwer ist. Einem Spiel, dessen oberstes Ziel ist schwer zu sein (Siehe Werbekampagne ect.) vorzuwerfen das es sein Ziel erfüllt ist ungefähr so blöd Super Mario vorzuwerfen das es ein Jump 'n Run ist.
Und warum ist den Fans die Wertung nicht sowieso egal, sie können es doch kaufen. Und wer schwere Spiele nicht mag muss auch kein Spiel kaufen wenn es irgendwo 92% kriegt.

Also dieser Hokus Pokus hier ist total für'n Arsch und ich kann allen Fraktionen nur wünschen das sie mal wieder den Weg vor Konsole und PC finden um das zu zocken was sie zocken wollen. Causal, Hardcore, Tiefsinn, Schwachsinn, Open World, Schlaulevel ... ist doch egal.

xanatos32 09 Triple-Talent - 263 EXP - 9. Oktober 2011 - 20:12 #

Das war ganz große Unterhaltung. Alleine vor seinem Notebook zu sitzen und laut zu lachen ist - denke ich - das größte Lob für einen Autoren.

Ist mir das letzte Mal beim Lesen von Bartimäus passiert. Die Fußnoten bei diesem Buch sind einfach Weltklasse, ebenso wie diese Kolumne.

Samoth 10 Kommunikator - Abo - 513 EXP - 9. Oktober 2011 - 20:33 #

Offtopic: Hatte ich mir damals auch erhofft, aber leider war es bei allen drei Titeln nicht so :-/

Harald Fränkel Freier Redakteur - 6080 EXP - 9. Oktober 2011 - 20:47 #

@xanatos: Ja, das ist ein riesiges Kompliment, freut mich sehr und ist auch wichtig. Weil man merkt, dass man seine Arbeit nicht umsonst macht. Danke - auch an alle anderen, die gut finden, was ich tue. Und danke denen, die vielleicht anderer Meinung sind, aber auch die meine gelten lassen. So soll's sein.

N1d3L 09 Triple-Talent - 259 EXP - 9. Oktober 2011 - 20:14 #

Richtig gut geschrieben! Ich hab sowas ähnliches befürchtet und mir erstmal für kleines Geld Demons Souls bestellt. Wenn das zu schwer ist, mach ich um Dark Souls nen riesen Bogen. Vielleicht hab ich ja skills?!?

hendrikn666 10 Kommunikator - 493 EXP - 9. Oktober 2011 - 20:16 #

Foto: Oblivion game of the year edition?! spielt da einer raubkopien mit ausgedruckten covers?^^

Gamaxy 17 Shapeshifter - Abo - 6622 EXP - 11. Oktober 2011 - 10:27 #

Hatten wir schon:
http://www.gamersglobal.de/meinung/warum-dark-souls-stinkt#comment-393660

Der mit dem Gnu im Schuh (unregistriert) 9. Oktober 2011 - 20:20 #

Beim meinem ständigen Vergleichen der eigenen Wertung mit denen der "Profis", liegt derzeit 4Player vorne. Meine letzten 2 Käufe waren der Duke und Xenoblade - DNF war eine Gurke und Xenoblade war süchtig machend. Dies hat 4P einfach besser abgebildet als "ihr".

Seit "Pursuit Force" weis ich auch das 4P bei schweren Titeln zu positiv wertet. Also kann ich auch mit 92% umgehen und den Titel im Laden lassen.

Deswegen mein Wunsch an alle Testprofis: Bleibt euch treu - das macht es dem Leser einfacher eure Wertungen zu bewerten.

Pitzilla 17 Shapeshifter - Abo - 8564 EXP - 9. Oktober 2011 - 20:36 #

Hi Harald,

Ich bin bekennender Demon's Souls und Dark Souls Fan und finde Deine Kolmne trotzdem toll, weil sie mich zum Schmunzeln bringt und ich über den Tellerand hinausschauen kann, Ach, übrigens, ich zähle knapp 40 Jahre, ordne mich altertechnisch also irgendwo bei Dir ein, muß mir nichts mehr beweisen und hab auch einen Heidenspaß bei Casual Games.
Warum ich hier poste? Weil ich der Meinung bin, dass Deine Kolumne am Kernpunkt der Sache vorbei geht. Ja, Dark Souls ist schwer, sehr schwer sogar. Ich empfinde es aber eben nicht als frustierend schwer, sondern als motivierend schwer. Das ist eingewaltiger Unterschied und ich denke, viele Gamer sehen das genauso. Wenn die "Souls" Spiele wirklich für 95% zu schwer, zu frustierend sind, warum wurde Demon's Souls dann doch noch in den USA released, warum dann noch in Europa? Warum schafft es der Nachfolger im Geiste auf die XBox? Ich denke, weil sich die Spiele verkaufen und eben doch viele Spieler motivieren und nicht frustiert zurücklassen. Sonst würde es auch nicht so viele positive Posts zu den Spielen im Internet geben, die können nicht alle von den 5% Hardcore-Gamern stammen.
Aber in einem Punkt gebe ich Dir Recht: Wer Demon's Souls oder Dark Souls spielt, nur um sich damit zu brüsten und NICHT, weil es ihm einfach Spaß macht, hat nicht kapiert, dass er nur dieses eine Leben hat.

Und was die Wertung der "Hello Kitty" Spiele angeht: Es wäre nur konsequent, wenn auch die entsprechend hoch bewertet werden, wenn sie denn die Qualität für die Zielgruppe (5-jährige Mädchen...) besitzen. Das eine 92% bedeutet, JEDER Gamer wird dem Spie glücklich, ist doch eh Makulatur. Oder muß ich jetzt doch anfangen, mich für Golf-Spiele zu interessieren oder mir das neuste Call of Duty (gähn...) kaufen? Dieses "eine Wertung für Alle" funktioniert doch eh nicht.

Ach, bin ich froh, dass Tests nicht nur aus Zahlen bestehen, das macht die Meinungen so schön nachvollziehbar, besonders, wenn es dann noch so gut wie in dieser Kolumne transportiert wird.

Prismendrache 11 Forenversteher - 593 EXP - 9. Oktober 2011 - 20:29 #

Erst kommt Dark Schmidt, dann Christian Souls.
GG hat seine 7,0 mit dem Test gut erläutert. Aber wenn ich (da alle schon die Konkurrenz zitieren) bei 4players ins Schwärmen komme, fühle ich auch die 92 gerechtfertigt. Ich denke beide Seiten haben auch Recht.
Man muss sich nur vergewissern, dass der Unterschied von gut "20%" nicht einen Spielspaßbereich darstellt "Je nachdem wie man spielt, hat man 70-90% der Zeit Spaß", sondern die Unterschiedlichen Wertungen spiegeln unterschiedliche Wertungsphilosophien wider. Der eine betrachtet mehr das Spiel, was es leistet. Der andere kommentiert, wie der Spieler beeinflusst wird.
Und es ist gut, dass wir unterschiedliche Magazine und damit unterschiedliche Ansätze zur Charakterisierung eines Spieles haben. So kann sich jeder ein Urteil formen nach seinen Ansprüchen an ein Spiel.

Athavariel 20 Gold-Gamer - Abo - 23127 EXP - 9. Oktober 2011 - 20:31 #

Danke für die Kolumne Harald bitte mehr davon.

Es gibt auch wenige Spiele, die ich auf schweren Schwierigkeitsgraden zocke. Gerade festgestellt, dass Gears of War 3 das erste der Reihe war, dass ich auf Hardcore beendet habe und sogar auf Wahnsinnig bis in den 2 Akt vorgestossen bin. Das Spiel hat mich so gepackt. Demon Souls habe ich auch, jedoch nie zu Ende gespielt. Keine Ahnung wie weit ich es gespielt habe. Den Nachfolger habe ich mir auch gekauft aus neugierde einfach und aus dem Asyl kommt man ja noch ziemlich gut. Jedoch die Skelette, insbesondere die Grossen, sind zum kotzen. Zum Glück kam in diesen Tagen auch noch Rage raus, das zocke ich im Moment auf Normal.

Ghostwriter 14 Komm-Experte - 2049 EXP - 9. Oktober 2011 - 21:28 #

Kurzer Tipp, die Skelette sind zu Beginn genau die falsche Richtung, in der Gegenrichtung gehts einfacher weiter.

Aber Zustimmung, mehr davon Harald!

Athavariel 20 Gold-Gamer - Abo - 23127 EXP - 10. Oktober 2011 - 9:02 #

Ja das habe ich so nach gefühlten 3897 Tode auch gemerkt, weil ich keine Lust mehr hatte und einfach mal in der Gegend rumgetrotten bin und dann die Treppe auf der anderen Seite bemerkt habe. Trotzdem die Skelette sind an dieser Stelle schon unfair, nicht jeder geht halt immer nach rechts.

Ghostwriter 14 Komm-Experte - 2049 EXP - 10. Oktober 2011 - 9:59 #

Natürlich nicht, ich bin auch erstmal den Skeletten in die arme gelaufen, danach habe ich mich aber einfach nicht mehr in das Gebiet getraut und nen anderen Weg gesucht :)

McGressive 19 Megatalent - Abo - 13498 EXP - 10. Oktober 2011 - 10:56 #

Klar, aber irgendwo ist das doch auch der Witz bei den Souls-Spielen?!
Anstatt dir eine verschlossene Tür vor die Nase zu stellen für die du nach irgendeinem Levelboss den Schlüssel hinterher geworfen bekommst, werden hier entsprechend starke Gegner platziert, die ein Weiterkommen erst bei entsprechendem Level bzw. antrainiertem Skill ermöglichen...

Raven 13 Koop-Gamer - 1290 EXP - 9. Oktober 2011 - 20:52 #

Vollkommen richtig! Ich spiele meine Spiele immer auf "normal" durch. Das genügt mir völlig :D

Trax 14 Komm-Experte - 2046 EXP - 9. Oktober 2011 - 20:53 #

Das ist ein netter und unterhaltsamer Artikel - vielen Dank dafür.
Leider beseitigt er immer noch nicht die leichten Bauchschmerzen, die ich mit dem GG Test habe und die basieren eben nicht auf dieser Wertung, an der sich scheinbar 95% aller Leute hier hochziehen.
Ich bin weiß Gott kein Pro Gamer oder besonders talentierter Spieler, aber sogar ich (als mittlerweile Gelegenheitsspieler ohne viel Freizeit) konnte bzw. kann Demon's Souls relativ entspannt genießen, da der Schwierigkeitsgrad zwar fordernd ist, aber eben nicht so unglaublich hoch wie überall gerne behauptet wird.

Zudem springt einen im GG Test an jeder Ecke der Frust an und vor allem diese umfangreiche Kritik an der Steuerung bzw. dem Zielsystem (die 1:1 aus dem ersten Teil übernommen wurden und dort seltsamerweise wunderbar funktioniert haben), klingt nun mal alles andere als sonderlich professionell für mich.
Wie gesagt: Die Wertung vom Test ist mir persönlich völlig egal.
Ob ihr dem Spiel 5,6 oder 7 Punkte gebt ist mir einerlei.
Klar sind DeS und DaS keine großen Mainstream Titel, die man uneingeschränkt jedem empfehlen kann, aber euer Test liest sich für mich weiterhin so, als ob eure Tester nicht wirklich wussten, was sie da eigentlich vor sich hatten.

Ghostwriter 14 Komm-Experte - 2049 EXP - 9. Oktober 2011 - 21:30 #

Dem zweiten Absatz stimme ich vollkommen zu! Ich hätt mir nach all der Berichterstattung was viel schwereres erwartet.

Pitzilla 17 Shapeshifter - Abo - 8564 EXP - 10. Oktober 2011 - 15:14 #

Mein einziger Kritikpunkt an Dark Souls ist, dass das Zielsystem eben NICHT 1:1 aus dem Vorgänger übernommen wurde! In Demon´s Souls konnte man nach dem Aufschalten des Zielsystems auf einen Gegner mit dem rechten Analogstick zwischen den Zielen wechseln. In Dark Souls klappt das bei mir nicht, was in der Praxis heißt: Ziel aufschalten - Mist, falsches Ziel - Ziel abschalten - Position korrigieren - Neues Ziel aufschalten.
Für mich ein kleiner Rückschritt und die Behauptung, das Zielsystem wurde 1:1 übernommen ist somit falsch und macht die Sache nicht professioneller.
Oder überseh ich etwas?

Makariel 17 Shapeshifter - Abo - 8284 EXP - 10. Oktober 2011 - 16:05 #

Das wechseln funktioniert schon, aber mir kommt vor man muss den rechten Stick viel mehr bewegen um das Ziel zu wechseln. Was mir auch schon passiert ist: ich wollte auf ein Ziel aufschalten das knapp außer Reichweite war und plötzlich drehte ich mich 90 grad nach links, wo zwar ein Gegner stand aber nicht der den ich wollte...

Pitzilla 17 Shapeshifter - Abo - 8564 EXP - 11. Oktober 2011 - 14:03 #

Das Wechseln funktioniert? Muss man den rechten Analog-Stick dann mit Gewalt nach rechts oder linke drücken? Spielst Du PS3 oder XBox-Fassung?

McGressive 19 Megatalent - Abo - 13498 EXP - 11. Oktober 2011 - 14:06 #

Es funktioniert, allerdings nicht mehr 'so gut' wie in Demon's Souls. Ich habe das Gefühl, dass es nur dann möglich ist, wenn die betreffenden Gegner wirklich exakt den gleichen Abstand zum Spieler haben..? Optimal ist das wirklich nicht; ich hoffe das wird nachgepatcht. Ich spiele auf PS3.

Makariel 17 Shapeshifter - Abo - 8284 EXP - 11. Oktober 2011 - 17:14 #

Spiele auf PS3 und wie McGressive schrieb funktioniert es nicht mehr so gut wie in Demon's Souls. Vor allem wenn ein Gegner etwas weiter weg ist, man aber trotzdem auf ihn schalten will (Magier z.B.) stellt das lock-on mitunter auf stur und man muss 'manuell' umschalten indem man das lock-on löst und wieder auf das neue Ziel aufschaltet.

Bernd (unregistriert) 9. Oktober 2011 - 20:54 #

Ja, da schau her. Nach der Papst-Nullnummer und der halbwegs passablen Schämfortsetzung von Herrn Lenhardt, mal (wieder) eine echt gelungene Kolumne auf GamersGlobal. Herr Fränkel, Hut ab. Hat mir ausgesprochen gut gefallen und mich (leider) auch selbst wiedergefunden, so zwischen all den Zeilen. Ja, ab 40 wirds bei manchen Schwierigkeitsgraden schon finster im Gebälk, das muss man sich dann doch irgendwann eingestehen. Demon Souls ist schon lange wieder verhökert, weil es dann doch zu frustig wurde. Da hätte ich mir damals schon eine solche "vernünftige" Bewertung der Fachpresse gewünscht, wie es jetzt auf GG zu Dark Souls geschehen ist.

Keksus 20 Gold-Gamer - 24270 EXP - 9. Oktober 2011 - 21:00 #

Ok, ähm ... etwas lächerlich muss ich sagen. Der Kernpunkt der Aussage ist doch anscheinend der, den Christian Schmidt mal aufgegriffen hatte: Ein Spielemagazin muss für jeden Spieler sein, der auch nur einmal einen Controller in der Hand hatte und soll weg von der eigentlichen Zielgruppe.

Dark Souls bekam dieser Kolumne nach zu urteilen also eine so niedrige Wertung, weil es Herrn Fränkel zu schwer war? Aha. Das Spiel hat den Ruf schwer zu sein. Der Vorgänger hatte diesen Ruf. Dabei waren die nichtmal so schwer, nur schwerer als andere Spiele. Diese Kolumne zielt im Endeffekt dadrauf ab, dass es in Zukunft doch nur noch Spiele geben soll, die sich quasi von allein spielen. Dieser Trend nimmt doch in der Industrie derzeit immer weiter zu: Spiele werden langsam aber sicher zu Filmen. Wieso soll ich da noch spielen? Demons Souls und Dark Souls sind mal Kontraste zu dem Ganzen: Bei einem Spiel will man das Gefühl haben etwas erreicht zu haben, ohne dass dafür erst irgendeine Trophy aufblitzen muss um einen zu sagen: "Hey, du hast gerade was erreicht!" Ich spiele jetzt seit über 10 Jahren und ein Erfolgserlebnis hat mir schon seit Ewigkeit kein Spiel mehr gegeben. Es war imer nur das übliche: Man setzt sich hin. Werkelt ein bisschen am Controller und nach 6 - 8h ist man fertig. Das wars. Bei Demons Souls hatte man mal wieder ein richtiges Spiel in der Hand. Wenn ich endlich einen Boss besiegt hatte, dann hatte ich ein Erfolgserlebnis. Wenn dann die Trophy aufploppte war sie mir ziemlich egal. Sie war kein Vergleich zu der Tat den Boss erledigt zu haben. Wenn Herr Fränkel sowas nicht mag, dann ist das seine Sache, aber er soll es doch nicht an Dark Souls auslassen, welches in der vercasualisierten Spielewelt mal den Mut hat sich wieder an Spieler zu richten. Bei dem Spiel wird nichts vorgegaugelt: Wer das kauft, der weiß worauf er sich einlässt. Sollen Spiele jetzt also in Zukunft immer abgewertet werden, weil sie zu schwer sind? Mick Schnelle hatte die Aussage von Christian Schmidt damals aufs schärfste in einem beitrag hier auf GG kritisiert. Demnach werden viele davon ausgehen, dass GG eine Seite ist, die sich nicht an jeden richtet, sondern an die Zielgruppe. Wer dann einen Titel wegen seiner Schwierigkeit abwertet, der hat es kaum anders verdient, dass sich die Besucher beschweren. Denn immerhin schreibt ihr hier doch für die Zielgruppe und nicht für jedermann. Vielleicht wäre es da für Personen wie den Kolumnisten doch besser, wenn sie die Finger vom Controller lassen, sich hinsetzen und mal wieder ganz "altmodisch" einen Film schauen.

Harald Fränkel Freier Redakteur - 6080 EXP - 9. Oktober 2011 - 21:04 #

Schade, dass du mich überhaupt nicht verstanden hast.

ANNONÜM (unregistriert) 9. Oktober 2011 - 21:17 #

Haben Sie das Gefühl, dass Sie niemand versteht?
Scheitern Sie immer wieder beim Spielen von Computerspielen?
Glauben Sie, ein Loser zu sein?

Begen Sie sich in professionelle Hände:

Schlachthof Würzburg
Ghost&Goblins Allee 69

Larnak 19 Megatalent - Abo - 16321 EXP - 10. Oktober 2011 - 0:29 #

Wenn du aufmerksam die Kommentare verfolgt hättest, wäre dir aufgefallen, dass die meisten Harald sehr wohl verstanden haben ;)

Labrador Nelson 22 AAA-Gamer - Abo - 32732 EXP - 10. Oktober 2011 - 4:24 #

langsam...*gähn...langweilts...

Anonymous (unregistriert) 10. Oktober 2011 - 9:16 #

oh mann... ^^

Keksus 20 Gold-Gamer - 24270 EXP - 9. Oktober 2011 - 22:42 #

Dieser Eindruck entstand bei mir nunmal beim lesen: Schwere Spiele sind doof. Alles muss einfach und für jeden machbar sein. Ich weiß nicht, wie ich das sonst verstehen soll.

Larnak 19 Megatalent - Abo - 16321 EXP - 10. Oktober 2011 - 0:31 #

Wo hast du denn das genau gelesen?
Harald schreibt doch ganz klar, warum eine hohe Wertung nicht gerechtfertigt wäre. Und das ist nicht in erster Linie ein tendenziell hoher Schwierigkeitsgrad.

Keksus 20 Gold-Gamer - 24270 EXP - 10. Oktober 2011 - 0:51 #

So wie ich das hier sehe ist doch gerade das der Hauptpunkt der Kolumne: "9.0 = Für jeden, Spiel zu schwer -> Nicht für jeden, Abwertung"

Anonymous (unregistriert) 10. Oktober 2011 - 1:36 #

psssst.... google mal nach dem Begriff "verstellbarer Schwierigkeitsgrad". Und dann überleg mal, was dieses eine zusätzliche Wort in der Diskussion hätte verändern können. Oder ist die Jagdtrophäe dann nicht mehr attraktiv genug? ;)

Keksus 20 Gold-Gamer - 24270 EXP - 10. Oktober 2011 - 2:00 #

Diese Wortgruppe würde die Atmosphäre des Spiels ruinieren. Die geht nämlich flöten, wenn man nicht an jeder Ecke und von jedem noch so kleinem Gegner erledigt werden kann. Wurde hier scheinbar nicht bedacht, oder?

Außerdem warte ich dann noch auf die Kolumne weil man ein Spiel abwertet, da es zu einfach ist. Assassin's Creed Revelations kommt ja bald. Ich warte. Zumal da noch ein Fakt ist: Bei einfachen Spielen einen schweren Schwierigkeitsgrad anbieten schadet niemanden. Aber Demons Souls / Dark Souls einfach zu machen ist, wie gesagt, nicht möglich. Wenn man wegen sowas also Spiele abwerten will, dann sollte man das eher bei zu leichten tun.

So viel also zu dem Punkt "veränderbarer Schwierigkeitsgrad".

Zille 18 Doppel-Voter - Abo - 9367 EXP - 10. Oktober 2011 - 9:15 #

"Aber Demons Souls / Dark Souls einfach zu machen ist, wie gesagt, nicht möglich."

Das verstehe ich nicht? Ist der Schwierigkeitsgrad und die für dich damit einhergehende Atmosphäre das einzige, was das Spiel in deinen Augen spielenswert macht?

Was ist mit den zigtausend Normalspielern, die das Spiel wegen dem aufgeklebten "4P - 92%" und "Eurogamer - 10/10" kaufen? Ist es für die dann besser als einzige Alternative zum ungewollten Dauerfrust das Spiel gar nicht erleben zu können?

In meinen Augen ist es völlig ok dem Spiel eine Kaufempfehlung auszusprechen, wenn man denn auf eine Zahlenwertung oder ähnliches verzichtet. Durch eine Kurzzusammenfassung aller Punkte zu einer Zahl erhebt man den Anspruch, da alles drin zu haben - weil eine Zahl nicht mehr hergibt. Das klappt eh nie wirklich (auch nicht hier auf Gamersglobal), aber wenn ich mir die doch eher kleine Zielgruppe des Spiels anschaue ist hier das Missverhältnis doch viel größer, als normalerweise.

Pitzilla 17 Shapeshifter - Abo - 8564 EXP - 10. Oktober 2011 - 15:27 #

Der Schwierigkeitsgrad ist sicher nicht das einzige, aber er gehört essentiell zu Dark Souls dazu.
Es hat schon seinen Grund, warum Website und Covertext hinten von "Prepare to die" sprechen. Das ist ein Teil der Spielmechanik.
Allein das Abwegen, ob ich gesammelte Seelen jetzt ausgebe und die Gegner respawnen oder ich es etwas weiter wage und den Verlust rsikiere machen einen Teil des Reizes bei Demon´s Souls und Dark Souls aus.
Ganz zu Schweigen von den daran angeknüpften Spielmechaniken den Online-Part betreffend (lebend/tot), der Beeinflussung der World Tendency bei Demon´s Souls oder der Humanity bei Dark Souls.

Ist bei Assassin´s Creed das klettern über Häuserdächer das einzige, was das Spiel spielenswert macht? Nö, nicht das einzige, aber ohne würde das Ganze nicht funktionieren. So ist es eben auch bei den "Souls" Spielen mit dem Schwierigkeitsgrad.

Anonymous (unregistriert) 10. Oktober 2011 - 10:14 #

"Diese Wortgruppe würde die Atmosphäre des Spiels ruinieren."

Wow, du bestimmst gerade für die Allgemeinheit, dass ein _optionales_ technisches _Zusatz_angebot das Spielerlebnis zerstört und dass für alle Spieler die Unterhaltung bei Computerspielen im meistern eines Schwierigkeitsgrades liegen.

Argumentativ bewegst du dich übrigens auf demselben Niveau wie die Leute, für die Fallout 3 kein legitimer Nachfolger von Fallout 1+2 ist und moderne Rollenspiele generell keine echten Rollenspiele mehr sind. Weil sie sich nicht gegen den Trend der Echtzeit-Kampfsysteme stellen und zur Rundentaktik zurückkehren. Beware!

Wenn jemand unbedingt auf veraltete Konzepte wie Rundentaktik oder fehlende Schwierigkeitsabstufungen setzen will, darf er das gerne. Es gibt für alles einen Fetisch und das meiste hat irgendwo seine Daseinsberechtigung. Wenn er dafür allerdings keine Höchstwertungen oder durchgängige Jubelarien kassiert, sollte er sich aber auch nicht beschweren.

Keksus 20 Gold-Gamer - 24270 EXP - 10. Oktober 2011 - 15:08 #

Genau das tut Gamersglobal doch auch mit der Wertung: Für die Allgemeinheit sprechen und sagen es wäre zu schwer. Soll in Zukunft also nur noch Titel eine Kaufempfehlung bekommen, die jedes Grundschulkind meistern kann?

Was wäre denn, wenn es ein einfach gebe? Ich garantiere dir, dass dann Haufen Leute rumrennen würden und sich darüber aufregen würden, dass bei dem Spiel doch gar keine Atmosphäre da ist, da man ja keine Angst haben muss zu sterben, da es viel zu leicht ist.

Larnak 19 Megatalent - Abo - 16321 EXP - 10. Oktober 2011 - 15:11 #

Ein Grundschulkind ist genauso wenig die Allgemeinheit wie hardcore-Profis o.ä. :)

Anonymous (unregistriert) 10. Oktober 2011 - 16:15 #

Nö. GG schreibt für die Breite seiner anvisierten Leserschaft. Wer das sein soll, legt die Redaktion durch ihre selbstgewählten Testmaßstäbe fest. Wer es letztlich ist, bestimmt der Leser durch Klicks oder Nichtklick. Es ist mit Sicherheit nicht die gesamte Gesellschaft oder die Gemeinschaft aller deutschen Computerspieler gemeint. Wer CBS liest und gut findet, kann wahrscheinlich wenig mit den Schwerpunkten der Gamestar anfangen, steht vermutlich nicht auf den Humor einer PC Action und hat möglicherweise auch keine Lust an künstlich hochstilisierten Artikeln von GEE oder EDGE (Vorsicht, Übertreibung; Ausnahmen --> Regel). Ansonsten hätte er sich nicht für das eine oder andere Format entschieden. In pluralistischen Gesellschaft wird wahrscheinlich niemand ernsthaft behaupten, allgemeingültigen Wahrheitsanspruch erheben zu können. Die "Glanzzeiten" der Prawda sind (glücklicherweise) vorbei, und selbst der haben nicht alle geglaubt. Das ist bekanntlich das anstrengende heutzutage, dass man seine Informationen und Wahrheiten selber filtern muss, anstatt blind einem Meinungsmacher hinterherzulaufen (auch wenn man sich das aus Bequemlichkeitsgründen in manchen Punkten sicherlich wünschen würde).

Ein Spiel kann auf schwer schwer sein und auf leicht leicht, ohne dass jemand rumheult. Dragon Age hat auch deutlich unterschiedliche Schwierigkeitsgrade, mit denen ein großer Teil der Spielerschaft scheinbar sehr gut leben kann. Die größten Kritikpunkte der beiden Spiele waren meines Wissens nicht der zu niedrige oder zu hohe Schwierigkeitsgrad (wobei sich auch da bestimmt eine Ausnahme findet). Etwas ähnliches war von FromSoftware für DeS nicht gewünscht und trifft damit nach GG-Einschätzung nicht den Geschmack der breiten anvisierten Leserschaft der Seite. Ergo keine Höchstwertung.

Das Spiel cheatet an manchen Punkten nachweislich, denn die im Test angesprochenen Punkte wie das telepathische Herbeirufen von weit entfernten Gegnern oder Spontanteleportationen sind nicht einmal aus der Logik der Spielwelt heraus nachvollziehbar. Da hat der unsichtbare Lenker nachgeholfen, um der KI einen Vorteil zu verschaffen. Bevor hier die Empörung ausbricht, das machte zumindest früher jedes zweite RTS und die 4/5 der Civilization-Reihe genauso und bedeutet nicht zwangsläufig, dass das Spiel doof ist oder niemand mehr daran Spaß haben darf. Bedeutet aber auch nicht, dass jeder das gleich gut finden muss.

webs1 (unregistriert) 10. Oktober 2011 - 16:31 #

Hm, habe ich da was überlesen? Ich dachte, Teleportationen und spawns gäbe es keine, sondern im Test wird sich darüber echauffiert, dass Gegner aus entlegenen Levelgebieten "angerannt" kommen? Ist aber wohl schwierig, den Unterschied feststellen und beweisen zu können..

Anonymous (unregistriert) 10. Oktober 2011 - 19:06 #

Man beachte die Passage über das an der Stufe hängen gebliebe Skelett, dass sich auf Teufel komm raus nicht fotografieren lassen wollte.

Anonymous (unregistriert) 11. Oktober 2011 - 2:54 #

Das war ein Bug, keine allgemeine Spielmechanik.

Larnak 19 Megatalent - Abo - 16321 EXP - 10. Oktober 2011 - 2:18 #

Der Kernpunkt das Spiel betreffend ist dieser:
"Wer als Tester bei Spiel A, B und C bestimmte Design-Entscheidungen mit Abwertungen bestraft, muss auch den Arsch in der Hose haben (oder die Fanboy-Brille absetzen) und dies bei Produkt D tun."
Im Verlauf der Kolumne werden dafür als Beispiele die weit auseinander liegenden Speicherpunkte sowie die nicht vorhandene Einsteigerfreundlichkeit genannt. Punkte, die jedem anderen Spiel tatsächlich (und wie ich finde zurecht) ordentlich Wertungspunkte kosten.

Der Großteil der ersten Absätze beschäftigt sich noch nicht mit dem Spiel, sondern jeweils mit anderen Themen.

Harald Fränkel Freier Redakteur - 6080 EXP - 10. Oktober 2011 - 11:21 #

Danke für deine Erklärung/Vermittlungsversuche an diversen Stellen hier - ich verlier langsam bissel die Übersicht. ;)

Keksus 20 Gold-Gamer - 24270 EXP - 10. Oktober 2011 - 15:16 #

Würde man dann heutzutage also auch fleißig Mario oder Prince of Persia 1 abwerten? Oder was weiß ich was es noch für Perlen gibt, die ziemlich schwer waren.

Das Spiel selbst ist nicht so extrem schwer. Ich sehe hier jedoch nur, dass es abgewertet wurde, weil es sich mal traut dem Spieler nicht alles an die Hand zu geben. Wie du sagst: Weit auseinanderliegende Speicherpunkte, geringe Einsteigerfreundlichkeit. Sollen also lieber wieder 20.000 Tutorialmeldungen aufploppen?

Es bleibt doch nach wie vor bei dem Kernpunkt meiner Aussage. Dass Tester immer gleich werten sollten. Schwierige Sache. Ich denke nicht. Sie sollten nicht als Fanboy werten, aber sie könnten sich nach der Zielgruppe für die Spiele richten. Autorennspiele erhalten auch gerne mal sehr hohe Wertungen. Gerade Simulationen. Müsste man die dann nicht auch abwerten? Weil die sind nichts für mich. Ich will da maximal was wie Flatout spielen. Simulationen sind mir nämlich zu schwer.

Gadreel 11 Forenversteher - 725 EXP - 10. Oktober 2011 - 17:12 #

Sorry wenn ich es so sagen muss, aber lies mal etwas genauer,..... .
Das Spiel wird nicht abgwertet weil es schwer ist, sondern nicht aufgewertet, nur weil es schwer ist. Das ist ein Unterschied.

Larnak 19 Megatalent - Abo - 16321 EXP - 11. Oktober 2011 - 0:33 #

Ich habe doch gerade erklärt, dass Harald gerade nicht mit der Schwierigkeit argumentiert, wenn er sagt, dass das Spiel keine 9,0 verdient hat :o
Renn-Simulationen bekommen auch keine hohe Wertung, weil sie schwer sind, sondern weil sie gute Spiele sind, die (in solchen Top-Wertungs-Fällen) in der Regel auch sehr gute Tutorials und zuschaltbare Fahrhilfen haben, sodass auch die Spieler, die so etwas spielen wollen, aber noch nie gespielt haben, guten Zugang zum Spiel finden.

webs1 (unregistriert) 11. Oktober 2011 - 13:30 #

Tut mir ja leid, da jetzt nochmal drauf rumreiten zu müssen, aber was Du schreibst ist schlicht falsch. Harald schreibt wörtlich:

"Wenn ein Spiel für 95 Prozent der sogenannten Hardcoregamer zu schwierig und damit frustrierend ist, dann muss ich sie davor warnen. Dabei reicht es nicht, die Rezension mit den Worten „Finger weg, Finger weg, Finger weg!“ beginnen und enden zu lassen. In einem auf Noten bauenden Testsystem hat auch eine entsprechende Zahl drunter zu stehen."

Wie kann man denn da behaupten, "dass Harald gerade nicht mit der Schwierigkeit argumentiert, wenn er sagt, dass das Spiel keine 9,0 verdient hat"?

Übrigens würde ich mal stark vermuten, bei Harald hätte DS eher eine 8,0 bekommen, und es wäre gar nicht zu dieser schönen Diskussion gekommen.

Green Yoshi 19 Megatalent - 13423 EXP - 9. Oktober 2011 - 21:08 #

Fängt das jetzt hier auch schon an? Dass wie bei 4Players für kontroverse Tests die passenden Kolummnen geschrieben werden? ;-)
Ihr solltet euch ein bestimmtes Dieter Nuhr Zitat nicht nur bei Spielen für PSP und 3DS zu Herzen nehmen.^^

Retrofrank 11 Forenversteher - 746 EXP - 9. Oktober 2011 - 21:09 #

Ab 40 ?

Bis 40 habe ich noch drei Jahre,und als ich vor längerer Zeit,noch auf dem PC mal gedacht habe "Schau doch mal über den Tellerrand deines Single-Player-Daseins und zocke eine Ego-Shooter online.",musste ich feststellen,daß dort größtenteils Leute unterwegs waren,von denen die ältesten 10 Jahre jünger waren als ich,sich in einer Sprache verständigten,die mir das Gefühl vermittelte in einen ausländischen Film ohne Untertitel geraten zu sein und Reaktionszeiten hatten,mit denen ich nicht mehr annähernd mithalten konnte.
*Seufz* Na,ja.
Alleine Spielen ist ja auch ganz schön.

crux 12 Trollwächter - 1150 EXP - 9. Oktober 2011 - 21:22 #

Ist das jetzt dieses Spielefeuilleton von dem die Rede war? Finde ich gelungen.

maximiZe 12 Trollwächter - 1142 EXP - 10. Oktober 2011 - 0:52 #

Quatsch.

Ghostwriter 14 Komm-Experte - 2049 EXP - 9. Oktober 2011 - 21:24 #

Sehr unterhaltsamer Artikel. In einer nicht so extrem überzogenen Form auch in jedem Punkt nachvollziehbar, ABER: Battletoads ist definitiv härter als Dark Souls :) Aber vielleicht liegt diese Fehleinschätzung ja an zu häufigen Weinfestbesuchen in Würzburg, nach Bierfestbesuchen in Nürnberg wär sowas nich passiert :P

Nun aber doch noch meine Einschätzung zur aktuellen Wertungsdiskussion... Meiner Meinung nach ist selbst eine 10/10, 100%, phänomenal, wasauchimmer Wertung keine klare Kaufempfehlung an alle Spieler. Auch das Beste Spiel ist eben nur für die entsprechende Zielgruppe wirklich der Heilige Gral als der er oft dargestellt wird. Sei das ein GTA IV, Oblivion, Starcraft, COD oder ähnliche. Von daher empfinde ich die Diskussion allgemein in eine falsche Richtung geführt. Es geht nicht nur darum Kaufentscheidungen zu forcieren, sondern eben auch hin und wieder mal darum, die eigenen Erfahrungen mit einem Spiel widerzuspiegeln. Was bringt es mir, wenn ein Fachmagazin mir detailliert und obejtkiv alle Waffenarten, Grafikdetails und Soundeffekte zum nächsten Call of Duty erwähnt ohne zusätzlich zu erwähnen, dass es doch im Endeffekt wieder das gleiche Spiel vor leicht geänderter Kulisse ist und sich vielleicht langsam Ermüdungserscheinungen einschleichen? In diesem Fall hätte ich von der subjektiven Einschätzung viel mehr als von dem pseudo-objektiven Gefachsimpel (Objektivität ist einfach nicht möglich, ein subjektives emfpinden fließt in jeden Text mit ein),
Dementsprechend kann ich sowohl die Gamersglobal Wertung zu Dark Souls, als auch eine Höchstwertung von anderen Magazinen nachvollziehen, solange im Test genug darauf eingegangen wird wieso so geurteilt wurde. Da das zumindest in den Tests, die ich bisher gelesen habe der Fall ist, sehe ich kein Problem darin, dass Leser eben nicht nur eine Zahl ansehen, sondern sich eben auch den zugehörigen Test durchlesen und sich davon ein Bild sollten.

Und nun entschuldigt mich, ich muss weiter Dark Souls für diese gottverdammte Kröte verfluchen, die mir die halbe Energie geklaut hat :)

orlandoX (unregistriert) 9. Oktober 2011 - 21:36 #

Ich wußte gar nicht, dass Mario Barth unter dem Pseudonym Harald Fränkel für Gamers Global schreibt.

Tr1nity Community-Moderator - Abo - 60222 EXP - 9. Oktober 2011 - 22:54 #

Ah geh, welch Beleidigung für Herrn Fränkel. Herr Fränkel ist wenigstens komisch, Herr Barth versucht's dagegen nur die ganze Zeit :).

maximiZe 12 Trollwächter - 1142 EXP - 10. Oktober 2011 - 1:24 #

Ich lese Haralds Sachen meist recht gerne, diese Kolumne ist humortechnisch gesehen aber imo ein Schuss in den Ofen.
Zum Inhalt kann ich mich noch nicht äußern, aber zunächst liest es sich wieder wie das Ventil eines über alle Maßen gefrusteten Spieleredakteurs.

Tr1nity Community-Moderator - Abo - 60222 EXP - 10. Oktober 2011 - 1:41 #

Ok, dann drück ich es so aus: Herr Fränkel hat per se Komikerqualitäten, die der neudeutsch ernannte Comedian Herr Barth nicht hat. Der ist und bleibt unlustig :).

Larnak 19 Megatalent - Abo - 16321 EXP - 10. Oktober 2011 - 2:20 #

Wie auch der Humor ist natürlich auch der Schuss in den Ofen höchst subjektiv. Ich (und offenbar auch einige andere, wie man hier in den Kommentaren lesen kann) finde die Kolumne schlicht großartig, weil sie die Wahrheit so herrlich verdreht doch irgendwie auf den Punkt bringt und dabei zwar schwer und teilweise frustrierend, niemals aber unfair wird.

Harald Fränkel Freier Redakteur - 6080 EXP - 10. Oktober 2011 - 11:15 #

Oh Mann, und ich hab das mit Herrn Barth als Kompliment verstanden. Ich find den eigentlich ganz gut. Ihr zerstört meine Träume!

Z 12 Trollwächter - 1009 EXP - 10. Oktober 2011 - 12:39 #

Übertreib's nicht mit dem Outen ;)

Harald Fränkel Freier Redakteur - 6080 EXP - 10. Oktober 2011 - 12:45 #

Ach, du weißt doch wie das mit dem Ruf ist.

Green Yoshi 19 Megatalent - 13423 EXP - 9. Oktober 2011 - 23:01 #

Wie kommst Du darauf? Harald hat doch gar nichts über seine Freundin geschrieben.
Obwohl man Dark Souls durchaus als zickiges Biest bezeichnen könnte.^^

ganga 18 Doppel-Voter - 10840 EXP - 10. Oktober 2011 - 14:42 #

Dark Souls! Kennste? KENNSTE? KENNSTEEEE?

McGressive 19 Megatalent - Abo - 13498 EXP - 10. Oktober 2011 - 15:07 #

xD Good one!

Thomas Barth 19 Megatalent - Abo - 19510 EXP - 9. Oktober 2011 - 21:40 #

Jetzt verstehe ich die Wertung von Dark Souls absolut. Nur leider ist sie für mich völlig falsch, da ich bei einem Spiel nicht entspannen kann, wenn der niedrigste Schwierigkeitsgrad aktiviert ist. Also kommt es auf die to-Buy-Liste.

Larnak 19 Megatalent - Abo - 16321 EXP - 10. Oktober 2011 - 0:35 #

Harald meint nicht primär den Schwierigkeitsgrad, wenn es um die Wertung geht: "Wer als Tester bei Spiel A, B und C bestimmte Design-Entscheidungen mit Abwertungen bestraft, muss auch den Arsch in der Hose haben (oder die Fanboy-Brille absetzen) und dies bei Produkt D tun."

Daniel001 09 Triple-Talent - 346 EXP - 9. Oktober 2011 - 21:45 #

Echt gute Kolumne ! Danke ;)

Henke 15 Kenner - 3343 EXP - 9. Oktober 2011 - 21:52 #

Ein typischer Fränkel, bissig wie immer...
Als selbsternannter ADlSS, der Du zugegebenermaßen bist, würde mich mal interessieren, ob Du bei Battletoads auf dem NES jemals den Abspann gesehen hast oder auch an diesem dämlichen Düsenrad-Parkour gescheitert bist wie so viele (mich eingeschlossen)???

Harald Fränkel Freier Redakteur - 6080 EXP - 10. Oktober 2011 - 11:14 #

Du, das war damals noch Privatvergnügen, keine Ahnung mehr, wie weit ich kam - aber nein, den Abspann hab ich garantiert nicht gesehen.

Desotho 13 Koop-Gamer - Abo - 1222 EXP - 9. Oktober 2011 - 21:58 #

Ich spiele viele Sachen auch auf "leicht". Ich spiele ja nicht um irgendjemandem was zu beweisen, sondern um Spass zu haben.

Bei einem Test ist vor allem wichtig dass drin steht wie es mit den Schwierigkeitsgraden aussieht. Auch ein schweres Spiel kann gut sein, aber ich weiss dann ggf. dass es für mich persönlich nichts ist.

In Anbetracht dessen dass der Schwierigkeitsgrad bei den meisten Spielen ja nicht so superhoch ist, finde ich es auch fair dass es ab und an Titel gibt die dann was für die Hardcore Nerds sind.

Vor 15 Jahren oder so sah man noch von einem Großteil der Spiele nur die ersten leveln weil es danach einfach zu schwer wurde.

Anonymous (unregistriert) 9. Oktober 2011 - 22:19 #

2 Dinge:
zum einen: An sich sind witzige Kolumnen ja ganz cool. Das hier ist aber eine Gag-Orgie wie ich sie schon lange nicht mehr gelesen habe. Nur: viel hilft nicht viel. Zwischen all den Witzen und Zoten geht die Kernaussage fast unter. Ich hatte ziemlich Mühe, alles durchzulesen, da der Inhalt viel zu verwässert ist.

zum anderen:
Bei ihrer Kolumne geht ziemlich unter, für wen Dark Souls eigentlich ist: Es ist nicht für Rollenspiel- oder Actionfans. Nein: es ist für die Hardcore-Eisenfresser-Variante von Rollenspiel- und Actionfans. (Ich würde auch keinem Jump'n Run-Retro-Fan Super Meat Boy empfehlen, wenn er sagt: "der Kampf gegen Bowser war echt schwer.")

Und die bekommen hier genau das, was sie wollen. Tut mir leid, Herr Fränkel, aber für Sie und für mich ist Dark Souls einfach nicht gemacht. Das habe Ich in den Jubelwertungen genauso erkennen können wie im Test von Gamersglobal, egal, ob das Spiel nun 322 von 10 oder 7 von 10 bekommt. Von daher ist die Wertung hier durchaus gerechtfertigt, aber nur, wenn man bedenkt, wer dieses Spiel gerade getestet hat (geben wir uns keiner Illusion hin. Spiele-Wertungen sind und werden immer subjektiv sein).

Denken wir doch einmal andersherum: was soll ein Dark-Souls-Fan von Fable sagen? "An sich ein hübsches Spiel, aber der lächerliche Schwierigkeitsgrad beschert mir regelmäßig ein Gähnen im Gesicht. Daher nur 7 von 10 und eine Kaufwarnung aufgrund 30 Stunden Einschlafgefahr." Und das sagt der nicht aus Aroganz, sondern weil es ihm wirklich viel zu leicht ist.

Das wäre das gleiche von der anderen Seite gesehen.

Von einer Kaufwarnung zu sprechen halte ich daher für ziemlichen Quatsch. Wenn jeder sagt: das ist ein schweineschweres Spiel und Sie das aber missachten und sich dann darüber beschweren, kann ich das erstmal nur als Frust-Ablassen ansehen.

maximiZe 12 Trollwächter - 1142 EXP - 10. Oktober 2011 - 1:19 #

Sehr guter Kommentar, spiegelt ziemlich genau meine Gedanken zur Kolumne wider.

Übrigens habe ich den Vorgänger mangels PS3 nie gespielt, mit dem Kauf von Dark Souls nur minimal geliebäugelt und es mir jetzt nach der Lektüre dieses Atikels bestellt.

Massimo 07 Dual-Talent - 138 EXP - 9. Oktober 2011 - 22:25 #

Harald, so sehr mich dein Beitrag hier auch amüsiert hat, finde ich stellst du einen Punkt etwas falsch dar:

Die DS-SPiele werden eben nicht nur von den 5% Hardcore-Super-elitären-Ausnahmespielern gespielt, sondern von tausenden, stinknormalen Ich-und-Du Gamern bei denen im Spieleregal auch ein Assassins Creed, Read Dead Redemption etc steht und welche trotzdem Lust auf dieses Spielerlebnis haben und ein DS auch mit Begeisterung zocken.

Deshalb stört mich auch deine Aussage, 92% seien für DS zu viel. Das wäre in etwa so als würdest du die Wertung von FIFA12 kritisieren, weil Nicht-Fußballfans ja wohl kaum Spaß mit dem Titel haben würden.

Nixdestotrotz ein klasse Artikel, hat mich sehr amüsiert.

Larnak 19 Megatalent - Abo - 16321 EXP - 10. Oktober 2011 - 0:38 #

Harald findet eine 92% nicht allein wegen des hohen Schwierigkeitsgrades für zu hoch:
"Wer als Tester bei Spiel A, B und C bestimmte Design-Entscheidungen mit Abwertungen bestraft, muss auch den Arsch in der Hose haben (oder die Fanboy-Brille absetzen) und dies bei Produkt D tun."
Sein Punkt: Wer das bei DS täte, würde nicht mehr auf die 92% kommen, da das Spiel auch abseits der Diskussion zu viele Macken hat -- die ein Fifa wohl einfach nicht hat.

Massimo 07 Dual-Talent - 138 EXP - 10. Oktober 2011 - 15:19 #

Ist natürlich auch eine Meinung die man so vertreten kann, passt schon.
Nix desto trotz meine ich, man kann auch ein Dark Souls guten Gewissens mit einer hohen Wertung versehen. Aber man kann da natürlich geteilter Meinung sein, vollkommen klar.

Dragonborn (unregistriert) 9. Oktober 2011 - 22:26 #

Es ist vollkommen okay, wenn ein Spiel etwas bieten will, was die Mehrheit nicht tut: Eine besondere Herausforferung. Das macht durchaus vielen Leuten Spass und funktionert zudem noch als Motivation, die man sonst kaum irgendwo bekommt. Die bloße Existenz eines solchen Schwierigkeitsgrads macht das Spiel nicht schlechter oder besser. Was wichtig ist, ist dass der hohe Schwierigkeitsgrad durch eine möglichst komplexe (aber nachvollziebare) und Geschicklichkeit erfordernde Spielmechanik erreicht wird. Nicht durch Unvorhersehbarkeit.
Natürlich muss auch jedes Spiel für jeden potenziellen Kunden genießbar sein, klar. Und in dem Sinne ist Dark Souls ein Fehlschlag. Allerdings sind so gesehen die meisten Spiele für mich ein kleiner Fehlschlag, weil sie nach meiner langen Spielerfahrung zu einfach sind. Wenn ein Spiel hier wirklich als gut gelten will, muss es für ALLE eine Herausforderung auf dem passenden Level bieten können. Sprich: Schwierigkeisgrade. Da bei den meisten der "Dark Souls" Schwierigkeitsgrad fehlt, ist das Spiel existenzberechtig, wenn auch nicht "gut".

Casa 11 Forenversteher - Abo - 692 EXP - 9. Oktober 2011 - 22:30 #

Sowas von 100% nein 1000% meine Meinung! Danke dafür, ich liebe Euch!

pauly19 13 Koop-Gamer - 1625 EXP - 9. Oktober 2011 - 22:44 #

Mr. Fränkel, glückwunsch zu einer "richtig geil" geschriebenen Kolumne. Man hatte richtig Spaß beim Lesen, was heutzutage ja nicht immer der Fall ist.

Cloud 17 Shapeshifter - Abo - 7594 EXP - 9. Oktober 2011 - 22:50 #

Ich habe zwar noch nie etwas von Dark Souls gehört, die Kolumne fand ich aber dennoch ausgesprochen unterhaltsam :-)

Anonymous (unregistriert) 9. Oktober 2011 - 22:56 #

Wer sich in der Schule 5 Jahre lang fast täglich durch seine Hassfächer durchquält, damit auf dem Zeugnis gerade noch eine die Versetzung nicht gefährdende 4 herauskommt, der ist im echten Leben frustresistent und ausdauern.

Mir gehen mit Ü40 die Spiele aus meiner "Telespieljugend" immer noch leicht von der Hand, aber ohne die Möglichkeit, wenigstens zwischen den Leveln immer und überall zu speichern, das geht ja gar nicht!

Würde man mich heute zurück in die Schule schicken, ich würde das Affentheater keine Woche mitmachen!

Vielleicht sind Spiele wie Demon's Soul und Dark Souls einfach das Futter für die (schlechten) Schüler von heute.

volcatius 17 Shapeshifter - Abo - 7055 EXP - 9. Oktober 2011 - 23:32 #

Ich fand es damals bei Demon's Souls schon etwas befremdlich
"Kauf es, DS ist sauschwer!!"
"Und was ist sonst noch so toll?"
"Du stirbst an jeder Ecke!"
"Aber die Story ist sehr schwach, die Charaktere äußerst blass, die Inszenierung nicht vorhanden?"
"Na und, ist halt nix für Weicheier!"

maddccat 17 Shapeshifter - 8140 EXP - 10. Oktober 2011 - 0:19 #

Da hast du dich eindeutig mit den falschen Leuten unterhalten. ;) DS hat z.B. eine tolle Atmosphäre und ein gelungenes, komplexes Kampfsystem. Das es schwer ist, macht nur einen Teil des Reizes aus, da man ganz anders an das Spiel herangeht, beispielsweise jeden Gegner ernst nimmt und seinen Charakter überlegt ausbaut und bewaffnet. Das macht Spaß. :)

Anonymous (unregistriert) 9. Oktober 2011 - 23:09 #

Harald, du bist ein loser und hast das Spiel in keinster Weise verstanden - danke für soviel inkompetenz!

Larnak 19 Megatalent - Abo - 16321 EXP - 10. Oktober 2011 - 0:42 #

Jetzt hast du's ihm aber gegeben ;)

Harald Fränkel Freier Redakteur - 6080 EXP - 10. Oktober 2011 - 11:13 #

Aber so was von! :)

LePatron 11 Forenversteher - Abo - 591 EXP - 10. Oktober 2011 - 12:20 #

Hach! Endlich kann ich den Link hier mal posten! :-D

http://www.der-postillon.com/2011/09/anonymer-internet-kommentator-der.html

Rindy 06 Bewerter - 95 EXP - 9. Oktober 2011 - 23:21 #

Hach ist das lustig wie die gefühlten 3 Fanboys (Oder wie sie sich auch selber nennen "Veteranen") nun hier weiterschreiben. Das hat ja schon fast was religiöses. Da fällt mir was ein.

Von mir bekommt bekommt euer Doof Souls 10,5/10.

Ok. Und nun lobpreiset Mich und huldigt Mir meine Jünger!

Genug rumgeblödelt. Hey für euch ist es ein tolles Spiel. Die meisten anderen die sich hier nicht äußern (und das ist die aller größte Mehrheit) sind mit dem Test einverstanden oder es geht ihnen gänzlich am Arsch vorbei. Ich zum Beispiel kannte den Titel bis vor kurzem garnicht.(inkl. Vorgänger) Und ich kann mich selber als Vielspieler bezeichnen. Allein in meiner Steam-Bibliothek steht der Zähler auf 179. Also kein Grund ein Fass auf zu machen. Immer schön durch die Hose atmen und erfreut euch an eurem Spiel. Aber zwingt nicht anderen Eure Meinung auf.

maddccat 17 Shapeshifter - 8140 EXP - 10. Oktober 2011 - 0:48 #

Schade, dass es hier keine Ignore-Funktion gibt. Du hättest mit diesem provokativen Kommentar einen Platz sicher. Dass du die beiden DS nicht kennst, ist als PC-Spieler wohl auch nicht weiter verwunderlich. Da hilft auch ein noch so hoher Steam-Zähler nicht weiter. ;)

Anonymous (unregistriert) 10. Oktober 2011 - 9:38 #

wie viele spiele du in deiner biblio hast ist ja höchst interessant... "gähn"

ich hab 2 (BAM!) und noch nicht mal eine ps und kenn das spiel trotzdem.

Anonymous (unregistriert) 9. Oktober 2011 - 23:38 #

Thats it! Danke Harald :-)

M@rlon 12 Trollwächter - 884 EXP - 10. Oktober 2011 - 0:10 #

Danke! Treffender hätte man es nicht schreiben können. Auch mir machte Demon Souls Spass, aber die Wertungen waren wie Harald schon schrieb zu hoch, und hier wirds wohl genau so sein, DANKE!

Deathproof 14 Komm-Experte - 1862 EXP - 10. Oktober 2011 - 0:29 #

Ich finde eher das es sich um einen künstlichen, nach eigenen empfinden, schwierigkeits Grad ist.
Man braucht Einarbeitungszeit und währendessen einen hohen tolleranzgrad.
Ist es frutrierend einen Gegner 10 mal unterlegen zu sein und auf den Weg dahin auch nochmal 20 mal zu Sterben? Ja!
Nur wenn man eine Taktik entwickelt hat, dann ist man zu risiko bereit oder hat man hat mal pech gehabt.
Es ist aber wie im Straßenverkehr, solange alles wie gewohnt ist, ist es leicht wenn aber mal ein Ampel aufällt oder ein Rettungswagen mit Blaulicht kommt, totales Chaos bei einigen.
Stimmt solche situationen beim nächsten mal besser ausweichen als sie zu bewältigen und mit abwertung bestrafen.

magnuskn 09 Triple-Talent - 309 EXP - 10. Oktober 2011 - 0:49 #

Ja, das geht mir ähnlich, Harald. Mit wachsendem Alter nimmt leider die freie Zeit ab ( oder sie vergeht schneller, ich weiss es auch nicht ), womit mein Wille, Spiele auf "richtig knackig schwierig" zu spielen auch mehr und mehr verschwindet.

Da ich persönlich sowieso eher jemand bin, der eine gute Story erleben will, ist es mir auch inzwischen relativ egal, ob ich das auf Schwierigkeitsgrad "Normal" oder "Super Elite!" tue. Immmerhin habe ich beim vierten Durchgang durch Mass Effect 2 ( weil ich dieses Spiel einfach perfekt gut finde ) diesen komplett auf Veteran geschafft. :p

raumich 16 Übertalent - Abo - 4554 EXP - 10. Oktober 2011 - 0:41 #

Sehr schöner Artikel. Spricht mir aus der Seele. Bin auch ein AdlSS.

maddccat 17 Shapeshifter - 8140 EXP - 10. Oktober 2011 - 1:33 #

Ich habe kein Problem mit der 7.0 des Dark-Soul-Tests. Jedoch habe ich ein kleines Problem damit, wenn ich mit einem Test relativ wenig anfangen kann, da schlicht die Vergleichbarkeit fehlt und der Test nicht einzuordnen ist. Demon's Souls ist anders als viele Spiele dort draußen, ja generiert Spielspass durch ganz andere Faktoren als die sonst üblichen Spiele. Darauf muss sich der Spieler einlassen können. Das Gleiche dürfte für den Nachfolger gelten, weshalb hier ein Vergleich geradezu zwingend notwendig ist um in Erfahrung zu bringen, ob der Tester dies konnte und auch dazu gewillt war und ob der Nachfolger nun besser oder schlechter ist. Hätte irgendwo im Test gestanden, wie der Tester Demon's Souls empfand oder bei einzelnen Features darauf Bezug genommen, könnte man eine 7.0 dazu in Relation setzen und deuten. Ich spiele Demon's Souls sehr gerne und habe nach diesem Test kein Bild davon, ob der Tester sich wirklich drauf einlassen konnte -also mit mir vergleichbar wäre- noch, ob das neue DS nun besser oder schlechter ist.

Anonymous (unregistriert) 10. Oktober 2011 - 1:55 #

richtig so haralt.
zocken soll spaß machen und keine arbeit sein.
die entwickler müssen das endlich einsehen.
so schwere games kauft doch keiner.
nur masoschisten und extremnerds wegen denen ich das game nicht erleben darf.
dabei sieht das kämpfen echt cool aus und die welt.
ich hoffe das ein nachfolger kommt und der auch von normalen leuten mit reallife gezockt werden kann.
aber wahrscheinilch gehen sie vorher pleite weil das hier keiner haben will.
schade aber nja egal.

maddccat 17 Shapeshifter - 8140 EXP - 10. Oktober 2011 - 2:34 #

Ironie? Nein, du meinst das wirklich ernst, oder? Also du kennst das Spiel nicht, aber die Entwickler müssen Nachfolger leichter gestalten weil es dir zu schwer ist? Interessant.

CptHausschuh 11 Forenversteher - Abo - 777 EXP - 10. Oktober 2011 - 2:44 #

Der Vergleich von Demon's Souls mit Grand Prix Legends gefällt mir sehr gut. Beides sind Spiele die erst durch den kompromisslosen Schwierigkeitsgrad so gut werden konnten wie sie sind. Und beides sind Klassiker, die in ihrem Genre als letzte Herausforderung für Fans einsam an der Spitze der Nahrungskette stehen.

Das gefällt nicht jedem, muss es aber auch nicht. Dafür sind diese Spiele gemacht. Die Wertungen können m.E. nicht hoch genug sein, da Massenkompatibilität und Qualität nicht zwingend zusammenhängen müssen. Wer keine Herausforderung sucht ist dort eben falsch und soll sich woanders umschauen. Wer die aber möchte, für den gibt es nichts besseres. Auf "Can I play, daddy?" würde das Gameplay bei beiden Titeln niemals nur ansatzweise funktionieren.

Also beginn dein Review ruhig mit einem dreifach donnernden Finger Weg! - aber vergiss am Ende nicht trotzdem die 9 oder die 10 zu geben. Sowohl GPL als auch Demon's Souls sind gerade deswegen die besonderen Kandidaten die die Höchstwertung verdienen.

Kopa 11 Forenversteher - 713 EXP - 10. Oktober 2011 - 2:53 #

Sehr schöner Artikel, besser als die letzten paar Wochenrückblicke, um etwas Kritik zu üben ;)

Persönlich spiele ich lieber auf höheren Schwierigkeitsgraden. Die Niederlage kann auch zum Spielspaß beitragen, so lang es nicht frustig wird.
Da lobe ich mir Spiele wie "3D Dot Game Heroes" welche ein wenig an das alte Spielgefühl anknüpfen. Damals als der gut dosierte Pixeltod noch fester Bestandteil der Spielemechanik war. So lang das richtig eingesetzt wird finde ich es spaßiger als zu einfache Spiele.

Zu schwierige Spiele und gerade ein schwerer Einstieg sind aber nicht mein Geschmack, da stimme ich Harald gern zu. Ich erinnere mich an die sinnlos schwere Einstiegs-Szene aus Driver. Einfach nur dämlich so ein Spiel zu beginnen.

Es ist wie beim Kochen, ein bitterer Beigeschmack kann reizvoll sein, muss aber gut dosiert werden.

Anonymous (unregistriert) 10. Oktober 2011 - 3:02 #

Ich verstehe nicht, wie man Spiele-auf-niedrigem-Schwierigkeitsgrad-spielen als spaßiger bezeichnen kann als auf die "normale" oder sogar "harte" Tour. Ein gut durchdachtes Spielprinzip (ich nehm als passendes Beispiel einfach mal Gears of War) mit Coverwechseln und einigermaßen guter AI, verkommt auf niedriger Stufe zu einem spaziergang, bei welchem man nichtmal alle Spielelemente nutzen muss... (Bei allen Egoshootern und Rollenspielen verhält es sich genauso.)
NATÜRLICH geht es beim Spielen AUCH um die Herausforderung, weil die das Gewinnen doch erst schön und befriedigend macht.
Man geht doch (um mal ein "Real life"-Beispiel zu geben) auch nicht als Männertruppe auf nen Bolzplatz und fordert dort dann 12-jährige Jungs auf ein Spiel heraus um dann 10:0 zu gewinnen... oh, waren wir heute wieder gut! Nein, man sucht sich angemessene Gegner die einen auch mal fordern (und gegen welche man eventuell auch verlieren kann (!)) und das Ganze wird erst spannend.
Übertragen heißt das: Man spielt auf dem Schwierigkeitsgrad, der hart an der Grenze des eigenen "Skills" ist... erst wenn man, schon halbtot, zwei Gegner besiegt und dann das Level schafft freut man sich doch wieder aufgrund der spannenden Szene und hat wieder Lust auf mehr davon!
btw: Der Artikel ist ganz lustig (wenn auch Schwachsinn)! Und Dark Souls das bislang beste Spiel 2011!!
btw2: Duke Nukem Forever war der letzte Schrott, seitdem lese ich eure Tests auch nicht mehr!

Casa 11 Forenversteher - Abo - 692 EXP - 10. Oktober 2011 - 5:57 #

Was ich immer noch nicht verstehe ... warum ist es eigentlich so schwer auch bei Dark Souls einen 2ten Schwierigkeitsgrad zu integrieren, damit einfach mehr Leute das Spiel auch spielen? Meinetwegen solls der Weichei Modus sein, wo man dann auf jedwede Erfolge (was auch immer) verzichten muss. Und einfach nur die Story geniessen kann, wäre das so unglaublich schlimm ?! Oder würden sich die Fanboys dann gekränkt fühlen, das auch andere das Spiel durchspielen können, die nicht so die "harten Kerle" sind?

estevan2 13 Koop-Gamer - 1310 EXP - 10. Oktober 2011 - 9:08 #

Weil das spiel dann nicht funktionieren würde.

Ich versuche es nochmal zu erklären, was echt schwierig ist. Diese spiele leben von einem fast perfekten kampf system. Das fühlt sich hervorragend echt an. Aber auch nur, weil die gegner dieses vorgehen erzwingen. Wenn es einfach wäre, wäre das spiel nicht möglich, da es seinen eigentlichen reiz verlieren würde.

Auf dieses kampfsystem baut das ganze spiel auf. Es gibt hunderte waffen, rüstungen, magische und nicht magische gegenstände und zaubersprüche, die sich alle anders anfühlen und verhalten. Wäre das spiel einfach, wären all diese spielelemente zunichte gemacht.

feierabend (unregistriert) 10. Oktober 2011 - 6:45 #

Der Erfolg von Deamons/Dark Souls Zeigt mir, was ich schon länger wusste.
Der Spielspass wird unter anderem von Herrausforderung und die Beweltigung der selben getragen.
Das impliziert natürlich auch mehrfaches Scheitern auf dem Weg dahin.

Da das in den meisten heutigen Spielen nur noch in homöopathischen Mengen vorhanden ist freuen sich viele Spieler über D* Souls.

Im Grunde ist es doch schön, dass man heute die Wahl hat und da alle Test, die ich gelesen habe deutlich auf den hohen Schwierigkeitsgrad hinweisen verstehe ich den Aufreger der Kolumne nicht.

Ich persönlich spiele gerne Spiele, wo ich erst nach dem 10. Versuch einen Gegner besiege. Da habe ich viel mehr Spass als bei "Moorhuhn" CoD oder dem Xten Endgegnern auf Supermario/Zelda Niveau.

SirDalamar 14 Komm-Experte - 1953 EXP - 10. Oktober 2011 - 7:50 #

Es ist schon seltsam. Bei Retros Donkey Kong war der Schwierigkeitsgrad ein Pluspunkt für viele, bei DS nicht. Ich glaube das liegt daran, dass Spiele OHNE Story schwerer sein dürfen, als solche mit. Interessanter Gedanke.

Amco 17 Shapeshifter - Abo - 6199 EXP - 10. Oktober 2011 - 8:17 #

Schön geschrieben, macht spass zulesen.

Demon's Souls ist Gott (unregistriert) 10. Oktober 2011 - 8:36 #

Muhahahaha! Jetzt holen se sogar den Fränkel von der Straße im Kampf gegen die bösen, bösen Fanboys und zur Verstärkung im Kreuzzug gegen Dark Souls zum Wohle der westlichen Zivilisation!
Sehr witzig geschrieben, jetzt weiß ich wieder, warum ich mir für einige Zeit die Pc Action geholt hab.
Hilft aber alles nüschts, der Test von Dark Souls is Murks! Statt nem Vergleich mit dem Vorgänger oder mit dem ganzen restlichen Casual Zeugs aufm Markt gibt's nur Genöhle. Mir is die Bewertung auch relativ Wurst, wir DS Asis wissen schon, dass wir Muttern nicht das Solitaire ausschalten können, um ihr DS in die Hand zu drücken. Seltsam is halt nur, dass bei jeder Inkarnation von Hubert Schmidts Minigolf Worldtour ein Sportspiele-Experte eingesetzt wird, der GG-typisch dann mindestens eine 9 zieht, und dann bei Dark Souls kein ausgewiesener Kenner und Liebhaber des Subgenres From Softwares Meisterwerke genommen wird. So hat sich die ganze Bewertungsnummer doch nunmal eingependelt. Wenn's nach mir ginge, würd doch keiner von diesen Drecksshootern ne 5 kriegen, weil ich die Dinger nich ausstehen kann. Und? Rage bekommt trotzten ne 9, obwohl es nich für mich is (Skandal), aber eben für die ganzen Counter Strike Kinders. Ihr habt also mit zweierlei Maß gemessen, und das is aa.
So, und jetzt geh ich mich wieder im Spiegel begucken - ich hab nämlich trotz widrichster Umstände - Job, 33 Lenze, Familie - Demon's Souls 2x durch. Man, was bin ich geil

Jörg Langer Chefredakteur - Abo - 255184 EXP - 10. Oktober 2011 - 9:04 #

Jau, Mann, nur "Genöhle"!!!! Unpräzises Zielsystem -- Absicht, um die Schwierigkeit zu steigern! Klippenspringende Zombiekämpfer -- 1A-Design! Gummipuppen-Physiksystem -- muss so sein! Mieses Tutorial -- hält die Loser ab, das passt schon so! Zielsuchende Homing-Gegner, die durch den halben Level in deinen Rücken rennen -- so ist's nun mal in der Progamer-Welt! Bosse, die dich beim ersten Auftauchen chancenlos wegzappen -- Ja, mehr davon!! Wiederauferstehende Standardgegner, die dir auch beim zigsten Umhebeln keine Seelen bringen -- Molyneux könnte es nicht besser! Du hast's erfasst: Demon's Souls ist Gott. Denn Gott straft ohne Erklärung und Nachvollziehbarkeit, das passt schon.

Also, Du hast da meinem schüchternen Dafürhalten nach einiges nüscht ganz kapiert, danke, dass ich darum noch mal so einiges zusammenfassen darf, was ich schon unter dem Test geschrieben habe:

A) Hat Sven zwar den direkten Vorgänger nicht gespielt, aber den Vor-Vorgänger King's Field 2 sehr lange. Er ist sicher der Thematik nicht abgeneigt.

B) Wir lassen generell nur Leute Spiele testen, die sich dafür interessieren (naja, von wenigen Ausnahmen abgesehen, aber Dark Souls war keine). Welchen Sinn würde für sämtliche Beteiligte eine andere Strategie machen?

C) Haben die beiden Demon's-Souls-Kenner in der Redaktion (Harald ausgenommen) kräftig mitdiskutiert bei der Wertung.

D) Muss man ein Spiel sowieso auch dann testen können, wenn man nicht den Vorgänger kennt -- es steht ja auch nicht auf der Packung "Nur kaufen, wenn Vorgänger gespielt!".

E) Ist 7.0 keine schlechte Wertung.

F) Begründen wir ausführlich, wieso wir eine 7.0 geben -- und keine 8.0 oder 6.0.

G) Wäre es in der Tat besser gewesen, wir wären im Test auf die Unterschiede zu Demon's Souls eingegangen. Ging halt nicht, außer, der Tester hätte irgendwo abgeschrieben. In Christophs Angetestet-Artikel von vor ein paar Wochen aber wird durchaus Bezug zum Vorgänger genommen.

H) Wären die ganzen nachweisbaren Designmängel nicht (einige habe ich oben geschrieben), hätten wir längst nicht so ein großes Problem mit der Schwierigkeit, weil sie dann mit faireren Mitteln erzielt würde. Wir hätten dann eine höhere Note gegeben, vermutlich aber immer noch keine 9, die ja die einzige akzeptable Mindestwertung zu sein scheint.

I) Ist eine nur knapp gute Bewertung nicht als Angriff auf alle gedacht, die das Spiel persönlich besser finden.

Und jetzt geh ICH mich im Spiegel begucken, weil ich es dir so doll gegeben habe. Nüscht wahr?

McSpain Community-Moderator - Abo - 18810 EXP - 10. Oktober 2011 - 9:16 #

"Finish Him" Hihi

To Topic: Auf dieser Trollwiese sollte ich mich mit Posten wohl zurückhalten. ^^ Ich spiele fast immer auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad. Aber verstehe wenn eben nicht jeder bei Spielen gefrustet werden will sondern versucht sich entspannt zu unterhalten. Jedem das seine. Aber Trolleranz ist halt ein seltenes Gut.

Demon's Souls ist Gott (unregistriert) 10. Oktober 2011 - 9:52 #

Alter, krieg dich ma wieder ein. Schön mal in ne Tüte atmen, dann wird alles wieder gut.
Das ganze Zeugs hab's doch bei Demon's Souls auch schon, is trotzdem eins der außergewöhnlichsten Spiele der letzten Jahre. So, jetzt hab ich's gesagt. Jehova! Der Vergleich fehlt im Test trotzdem und hilft unsereins deshalb wenig. Ja Gott, da habt ihr's halt vermaselt. Dafür könnt ihr ja beim nächsten Teil ne Gegenüberstellung machen und ne 6 zücken, weil es noch gemeiner zu euch is. Und dann haben wir uns alle wieder lieb.
Und in der Zwischenzeit räumen Software Perlen wie Der Duke höchstwertungen ab :-P

Larnak 19 Megatalent - Abo - 16321 EXP - 10. Oktober 2011 - 15:28 #

Ich finde an solchen Stellen immer faszinierend, wie die Hemmschwelle, persönlich und abfällig gegenüber anderen Personen zu werden, im Internet sinkt. Außerhalb des Internets ist es mir jedenfalls noch nie passiert, dass mir jemand anders wegen einer anderen Meinung zu einem Spiel so einen persönlich-emotionalen Kommentar gegeben hat, der bei den richtigen Menschen gut und gern in einer Prügelei enden könnte.

Demon's Souls ist Gott (unregistriert) 10. Oktober 2011 - 17:02 #

(Vorsicht: böser Anonymität des Internets ausnutzender, aber dennoch gerade noch höflicher Kommentar:)
Du bist ein echt amüsant. Eigentlich wollte ich ein wenig die Schärfe aus dem Ganzen nehmen, weil der Jörg schon wieder wie n HB Männchen hochgegangen ist. Aber nun gut, da du hier im Thread eh alle maßregelst, musste es mich ja zwangsläufig erwischen. Ich geh jetzt in die Ecke und muss zur Strafe Dark Souls bis zum bitteren Ende durchspielen. Verdammt.

Larnak 19 Megatalent - Abo - 16321 EXP - 11. Oktober 2011 - 0:31 #

Viel Spaß dabei ;)

Ghostwriter 14 Komm-Experte - 2049 EXP - 10. Oktober 2011 - 10:18 #

+1
Ich hab mich schlappgelacht :D

Flakes (unregistriert) 10. Oktober 2011 - 16:57 #

Versuche mal auf die einzelnen Punkte einzugehen.

A) OK

B) Nur weil sich jemand dafür Interessiert, heißt es ja nicht das der Tester dann auch in die Zielgruppe des Spieles fällt. Bei Nischenspielen ist es natürlich schwer zu bewerten, wenn man scheinbar nicht in diese Nische gehört.

C) Kenner oder jemand der den Vorgänger auch mochte?

D) Nein, natürlich nicht.

E) Aber eine Mittelmäßige, und das Spiel ist alles andere, nur nicht mittelmäßig.

F) Gründe die scheinbar von sehr vielen Leuten nicht nachvollzogen werden können.

G) Schade.

H) Unpräzises Zielsystem -- Wo das denn?
Klippenspringende Zombiekämpfer -- Blöd, aber letztendlich doch nur ne Kleinigkeit.
Gummipuppen-Physiksystem -- Japp, das ist wirklich blöd.
Mieses Tutorial -- Einer der Zentralen Punkte des Spieles. Es ist die Aufgabe des Spielers diese Dinge selbst herauszufinden und genau das macht den Spielspaß aus. Wenn der Tester das schon scheiße findet, dann gehört er nicht zur Zielgruppe und testet das falsche Spiel.
Zielsuchende Homing-Gegner, die durch den halben Level in deinen Rücken rennen -- Wegrennen is nunmal nicht.
Bosse, die dich beim ersten Auftauchen chancenlos wegzappen -- Unvorbereitet in einen Bosskampf gehen ist nicht die Schuld des Spieles. Das Spiel kaut einem nunmal nicht alles vor und so soll es sein.
Wiederauferstehende Standardgegner, die dir auch beim zigsten Umhebeln keine Seelen bringen -- Oh nein wie schlimm.

I) Ihr habt einfach am Sinn des Spieles vorbei gespielt, deshalb fühlen sich viele halt etwas veräppelt. Da bekommt man den Eindruck, der Tester wisse gar nicht was er da gerade macht.

Im Prinzig habt ihr einfach nur eure Unfähigkeit unter Beweis gestellt sich auch mal etwas in ein Spiel einzuarbeiten und die Feinheiten zu lernen, denn darum geht es bei Dark Souls. Es geht um Ausdauer und Geduld und die Fähigkeit sich mit anderen Auszutauschen um die Herausforderungen zu meistern. Und nein, da geht es nunmal nicht das man einen Easy Mode rein baut, denn dann ist das Abenteuer für die Katz.

Larnak 19 Megatalent - Abo - 16321 EXP - 11. Oktober 2011 - 0:35 #

Von einem Easy-Mode spricht doch auch niemand ...

Jörg Langer Chefredakteur - Abo - 255184 EXP - 11. Oktober 2011 - 13:18 #

Lies noch mal selber, was du da scheibst:

"Im Prinzig habt ihr einfach nur eure Unfähigkeit unter Beweis gestellt sich auch mal etwas in ein Spiel einzuarbeiten und die Feinheiten zu lernen, denn darum geht es bei Dark Souls."

Findest du nicht, nach gut 40 Stunden Testzeit (ich glaube, die tatsächliche Spielzeit war durch Jonas' Video, Zeit fürs Screenshot-Machen und so noch ein gutes Stück höher) sollte die Einarbeitung irgendwann mal vorbei sein?

Ansonsten ist die Kernaussage deiner Antwort: "Da ihr nicht so wertet, wie ich finde, dass ihr werten müsstet, habt ihr versagt." Das hättest du auch kürzer schreiben können.

Anonymous (unregistriert) 10. Oktober 2011 - 19:54 #

es läuft immer aufs gleiche raus. solche menschen wie du wissen anscheinend nicht, was gut gemacht bedeutet. ist ja auch nicht schlimm. spiels weiter und werd glücklick, und fühl dich "cool".

estevan2 13 Koop-Gamer - 1310 EXP - 10. Oktober 2011 - 9:17 #

Scheint sich ja echt ein hass gegen das spiel entwickelt zu haben?

Das was hier viele versuchen durch diskussion zu vermitteln, ist das durch diesen test halt mehr nichtkenner abgescheckt werden. Es gäbe bestimmt ein paar leute mehr die sich in dieses spiel verlieben würden. Der test geht echt falsch an die sache ran.

But - hate it or love it ... Wie wahr

Jörg Langer Chefredakteur - Abo - 255184 EXP - 10. Oktober 2011 - 9:26 #

Hass? Du meine Güte, natürlich nicht.

Leute abschrecken: Das glaube ich wirklich nicht. Denn dass es überhaupt eine solche ausführliche und teils emotionale Diskussion gibt, zeigt doch deutlich, dass Dark Souls für einige Leute etwas ganz Außergewöhnliches ist. Soviel Begeisterung kann das Interesse Unbeteiligter überhaupt erst wecken! Zweitens finde ich, dass unser Test dem Spiel sehr wohl gerecht wird, da er Pro und Contra nennt. Wer kein Problem mit unseren Negativpunkten zu haben glaubt, wird sich doch davon nicht abschrecken lassen. Drittens sind wir ja nun wirklich eines der wenigen Magazine, die die Fehler von Dark Souls stark gewichtet. Allein die deutschen Sites, die es toll finden, dürften so ungefähr die vielhundertfache Leserschaft erreichen als unser kleines, zartes Newcomer-Pflänzchen GamersGlobal. Ergo kann schon deshalb kein großer Schaden entstehen...

estevan2 13 Koop-Gamer - 1310 EXP - 10. Oktober 2011 - 9:38 #

Stimmt schon, die diskussion alleine, ist schon toll - und das erweckt aufmerksamkeit

McGressive 19 Megatalent - Abo - 13498 EXP - 10. Oktober 2011 - 11:16 #

Ich zitiere:
"Da hast du sicherlich nicht komplett Unrecht :-)"
;)
Da spricht der Langer schon ein sehr wahres Wort: die ganze Diskussion und die damit einhergehenden passionierten 'Souls'-Fans werden womöglich mehr Leser zu diesem Spiel bekehren, als es ein 9.5-Test jemals könnte...

John of Gaunt Community-Moderator - Abo - 35552 EXP - 10. Oktober 2011 - 12:05 #

Ich bin einer dieser Bekehrten. Nach Lektüre des Tests hätte ich es nie gekauft, nach Austausch mit Kennern auf jeden Fall :D

McGressive 19 Megatalent - Abo - 13498 EXP - 10. Oktober 2011 - 12:32 #

Mission accomplished :D

Larnak 19 Megatalent - Abo - 16321 EXP - 10. Oktober 2011 - 15:30 #

Bin ja mal gespannt, was du dann nachher dazu sagst ;)

John of Gaunt Community-Moderator - Abo - 35552 EXP - 10. Oktober 2011 - 16:03 #

Damit bist du nicht der Einzige :D

EvilMonkey 08 Versteher - 210 EXP - 10. Oktober 2011 - 9:35 #

absolut grossartiger artikel! mehr davon bitte! gut gelacht...

aideron 08 Versteher - 201 EXP - 10. Oktober 2011 - 9:38 #

Ich war bei der Überschrift des Artikels auch skeptisch. Immerhin ist bekannt, dass die Spiele (Demon's Souls, Dark Souls) bockschwer sind, weshalb ich mir diese Spiele auch nie kaufen würde. Aber Spieler mit genug Geduld, Leidensfähigkeit oder einfach nur Skill werden hierin sicher Ihre Erfüllung sehen bzw. einfach nur Spiele, die einen endlich mehr fordern. Ich spiele meist auf "normal", hab aber auch schon auf "leicht" runtergeschraubt, z.B. bei God of War 1+3 jeweils im letzten Drittel. Bei Vanquish hingegen hab ich problemlos auf "normal" spielen können, auch wenn der Titel auch nicht wirklich leicht ist. Auch Probotector (Mega Drive) oder Ghouls'n Ghosts (Mega Drive) hab ich nach zig Versuchen geschafft.

Wo Harald aber recht hat:

Die Wertung 9.0 oder 90% (und höher) heißt ja wirklich "uneingeschränkte Kaufempfehlung", sprich: Dieses Spiel ist wirklich so gut, dass es ein Spieler bzw. Freund des Genres (Jump'n Run Hasser werden wahrscheinlich auch mit Super Mario Galaxy nicht warm!) unbedingt spielen MUSS. Und das trifft auf Demon's Souls und Dark Souls halt eher nicht zu. Das sind bockschwere Titel für Hardcore-Gamer bzw. Gamer, die bereit sind, viel Zeit+Frust in einen Titel zu investieren. Spätestens ab "Fester Job, Familie, wenig Zeit" geht das halt nicht mehr.

Das sind aber Probleme im Wertungssystem an sich. Sollte man jetzt Spiele, die dem Tester zu schwer sind bzw. allgemein als zu schwer anerkannt werden abwerten? Das würd ja auch für Donkey Kong Country Returns gelten, der Titel ist auch sehr schwer. Hat aber sogar meiner Freundin sehr gut gefallen. Die schweren Passagen hab ich dann halt gemacht. Nach teilweise langem Auswendiglernen der Passagen. Fair ist da auch anders. Abwerten würd ich das Teil nicht.

Vielleicht eine zielgruppengerichtete Wertung? Direkt über dem Wertungskasten "Für Kinder", "Für Hardcore-Gamer", "Für Jedermann" etc. und dann die Wertung für genau diese Zielgruppe? Dann könnte man auch das nächste Ponyhof-Spiel gerecht bewerten. Bei reinen Kinderspielen ist es ja durchaus gut, wenn die nicht zu umfangreich und schwer sind. Kinder spielen Passagen gern auch immer wieder und Eltern wollen oft ja nur kurze Spielsessions erlauben.

Makariel 17 Shapeshifter - Abo - 8284 EXP - 10. Oktober 2011 - 12:01 #

Wenn du Vanquish auf normal geschafft hast, sollte auch Demon's Souls für dich kein größeres Problem darstellen. Ich hab Vanquish auch "nur" auf normal geschafft. Auf höheren Schwierigkeitsgraden fliegt mir bei Vanquish zu viel zu schnell in der Gegend rum ;-)

Gamaxy 17 Shapeshifter - Abo - 6622 EXP - 20. Oktober 2011 - 10:43 #

Vielleicht sollte man neben dem Wertungskasten ja eine Art Farb-Ampel einbauen, die etwas über den Schwierigkeitsgrad aussagt. Oder eine Bewertung mit 1 - 5 Totenköpfen. Dafür dann Dark Souls z.B. eine 8,0 geben, aber mit 5 Totenköpfen als Hinweis. Damit man weiß, dass das Spiel gegenüber einem CoD, das nur 2 oder 3 Totenköpfe bekommt, deutlich schwieriger ist.

Natürlich gäb's dann dieselben Diskussionen über die Wertung des Schwierigkeitsgrades, wie es sie momentan über die Gesamtwertung gibt.

In der PC Games haben sie solche Plaketten, die bestimmte Spiele besonders kennzeichnen, z.B. wenn sie eine besonders beeindruckende Grafik haben usw. - vielleicht wäre es ja eine Idee, solche Plaketten einzuführen bei den Tests? Ähnlich wie die GG-Medaillen, die beim Mouseover durch einen Tooltip erklärt werden. Bei Dark Souls könnte man dann ein "Vorsicht, gefährlich"-Symbol einbauen, das beim Überfahren mit der Maus erklärt, dass der Titel nichts für Weicheier ist. Quasi das von Harald Fränkel vorgeschlagene "Finger weg, Finger weg, Finger weg!" in Form eines Piktogramms ;-)

Faerwynn 16 Übertalent - Abo - 4297 EXP - 10. Oktober 2011 - 11:19 #

Naja. Ich finde die Kolumne hat ein bisschen Bild Stil. Grundsätzlich finde ich, dass bei Dark Souls die Zielgruppe Hardcore-Gamer und der Schwierigkeitsgrad nicht zu Abwertung führen sollten, es gibt ja auch genug Casual-Games, die hohe Wertungen trotz fehlendem Tiefgang bekommen. Und selbst wenn nicht, was ist dann der "geforderte" Komplexitätsgrad für den es keine Abwertung gibt?

Das Spiel ist endlich mal wieder eins, das mich fesselt und herausfordert. So wie früher an Amiga, Atari und SNES, wo es bockschwere Spiele gab, die die Mehrheit der Spieler nicht mal ganz geschafft hat (Und damals musste man noch immer wieder in Level 1 anfangen *g*). Ich hab solche Spiele geliebt. Wer das nicht mag, der brauchs auch nicht spielen. Aber ich erhoffe mir eigentlich, dass die Fachpresse - und dazu gehören eben auch Kommentare wie der von Herrn Fränkel - differenzierter kommentiert und versucht den Blickwinkel eines Hardcoregamers einzunehmen. Auch wenn das schwierig sein mag, wenn man seit 20 Jahren in der Branche ist und die Begeisterungsfähigkeit und die Bereitschaft viel Zeit mit solchen Spielen zu verbringen leicht abgenommen hat.

Und, Herr Fränkel, zum Glück gibt es ja genügend Casual Titel um sich nach der schlimmern Erfahrung mit Dark Souls wieder aufzupäppeln. Ich empfehle eine ausgedehnte Wii Session ;)

Makariel 17 Shapeshifter - Abo - 8284 EXP - 10. Oktober 2011 - 11:57 #

Also wird jetzt allen die Demon's bzw. Dark Souls mögen Lebenserfahrung abgesprochen oder wie? :-P

Ich selbst werd nämlich auch langsam ein alter Sack und hab schon eine Reihe von Spielen aufgehört weil sie mir zu frustrierend wurden. Jüngstes Beispiel ist The Witcher 2, wo ich den zweiten Boss als unfair bezeichnen würde.

SPOILER
Er konnte alles was ich konnte, nur besser, hat tonnenweise Lebensenergie und aufgrund der Tatsache das die Tränke in während Gesprächen und Cutscenes ablaufen hatte ich genau 10 sekunden "Trankzeit" übrig als der Kampf begann. Nach laden des alten Spielstandes und durchzappen durch die Gespräche warens wenigstens 2 Minuten... trotzdem bin ich ein paar weitere male gestorben, bis ich den Schwierigkeitsgrad auf leicht gestellt hab und ihn endlich erledigen konnte. Aber was passiert dann? Ich 'verliere' denk Kampf in einer lächerlichen Cutscene und verliere dabei auch mein Schwert. WARUM?!? Hab ich die 10 mal davor nicht 'gut genug' verloren? Wenn es ohnehin fest steht das ich den Kampf nicht gewinnen KANN, warum zwingt mich das Spiel 50% der Lebensenergie des Bosses runterzuhacken? Genau derselbe Blödsinn ist in Modern Warfare 2 ebenfalls passiert, allerdings war der Kampf bis dorthin nicht so schwierig. DAS finde ich unfair, wenn das Spiel mir die Kontrolle entreißt und zwingt zu verlieren.
/SPOILER

Ich hab einen haufen anderer Spiele aufgehört da sie mich frustriert haben (u.a. Oblivion, das im Foto so nett versteckt wurde :-P). Ergo glaub ich nicht das man mir übertriebenen Masochismus vorwerfen kann.

Demon's Souls hab ich hingegen durchgespielt, ohne übermäßig frustriert zu werden. Klar es ist schwer, aber bleibt dabei fair und nimmt mir nie die Kontrolle über das Spiel aus der Hand. Bei Dark Souls bin ich bislang ebenfalls gut weitergekommen und hab schon einige Dämonen verkloppt ohne allzu oft zu sterben, da ich sehr vorsichtig agiere. Nichtmal der Ziegendämon hat mich kalt erwischt, da ich immer mit erhobenen Schild rumrenn. Ich könnte an sich L1 mit Klebeband festmachen ;). Getötet hat mich der Ziegendämon trotzdem 4 mal, währenddessen ich versucht hab die passende Taktik zurechtzulegen. Beim 2. Boss von Witcher 2 bin ich ebenfalls 4 mal gestorben bis ich ihn erledigt hatte. Dort fühlte ich mich am Ende verarscht, als der Ziegendämon umgefallen ist war ich hingegen voll motiviert.

Anonymous (unregistriert) 10. Oktober 2011 - 13:22 #

Kritik an einem Spiel ist nicht automatisch eine Kritik an den Spielern. Diese Abstraktionsleistung darf man eigentlich getrost voraussetzen. Es sei denn, du identifizierst dich und deine Persönlichkeit mit dem Spiel, was ich dir nicht wünsche. Ein Test und eine Meinung ist eine Einschätzung im Hinblick auf eine mehr oder weniger scharf umrissene Zielgruppe. Wenn du da scheinbar nicht dazugehörst, dann darfs dir also getrost egal sein, was als Note drunter steht. Lies dir den Text durch, vergleiche es eventuell mit anderen Tests und finde deine eigene Meinung. Wenn du dich nie nie nicht mehr mit den hiesigen Testberichten anfreunden kannst, dann lies eben woanders oder schreib einen Gegenartikel. So einfach ist das in der Demokratie. Aber Wertungen persönlich zu nehmen, daraus Rückschlüsse auf die eigene Person abzuleiten oder anderen vorzuschreiben, was sie "objektiv" zu schreiben haben, trifft den Kern der Sache nicht ganz.

Makariel 17 Shapeshifter - Abo - 8284 EXP - 10. Oktober 2011 - 13:31 #

Der Artikel hier ist eine Meinung und die halbe Zeit wird auch nicht über D-Souls sondern über die Spieler geschrieben die es spielen. Wenn ein Spiel mit dem Prädikat 'nur für Masochisten' prämiert wird, fang ich mich schon an zu fragen was passiert ist, da ich mich nicht für einen Masochisten halte ^^ Tatsächlich hab ich wie erwähnt eine Reihe von Spielen aufgehört weil sie mich gefrustet haben.

Übrigens ist mir die Zahl am Ende wurscht, da ich denke das man ein Spiel nicht in Form einer Zahl zwischen 1 und 10 festmachen kann. Mir gings mehr darum was in dem Test geschrieben wurde und dort gab es eine Reihe von Dingen die ich nachvollziehen kann. Natürlich kann man drauf (wie du) antworten "wenn's dir nicht gefällt GTFO", aber ich dachte der Sinn und Zweck von Kommentaren unter Artikeln wäre das man darauf antworten kann. Sonst bräuchte es ja kein Kommentarfeld mehr, sondern nur einen zusätzlichen 'like'-button, der automatisch eine Nachricht wie 'Super Harald!', 'lol' oder 'Denkt denn niemand an die Kinder?' postet :-P

Anonymous (unregistriert) 10. Oktober 2011 - 13:49 #

Den Artikel von den Reaktionen auf den Test zu trennen, ist unmöglich. Epitext, Kausalzusammenhang und so. Zweitens ist es nicht (nur) eine Meinung, sondern eine Glosse. Die Schreiber dieser Textsorten folgen den seit mehr als einem Jahrhundert aus dem Zeitungswesen bekannten Regeln von Spott und Übertreibung, bis hin zur Polemik (und zu dessen prominentesten Vertreter HF in der Spielepresse zweifelsohne gezählt werden darf und einen Teil seines Bekanntsgrades ausmacht). Zweck und Ziel ist der eines Gedankenanstoßes durch gezielte Übertreibung. Als in etwa das, was ein Kabarettist auch macht. Fühlst du dich von Dieter Nuhr auch in deinem Ehrgefühl angegriffen?

Makariel 17 Shapeshifter - Abo - 8284 EXP - 10. Oktober 2011 - 14:09 #

"Fühlst du dich von Dieter Nuhr auch in deinem Ehrgefühl angegriffen?"
Klar, jeden Donnerstag.

Ich glaub du missverstehst mich hier ein bisschen, ich fühle mich nicht in meinem "Ehrgefühl" angegriffen. Es wird doch wohl erlaubt sein auch auf einen nicht 100% ernst gemeinten Text nicht 100% doof zu antworten, ohne das einem generelle Humorlosigkeit zugesprochen wird?

Anonymous (unregistriert) 10. Oktober 2011 - 16:19 #

Okay, dann nehm ich das zurück.

Anonymous (unregistriert) 11. Oktober 2011 - 2:49 #

Ich mag deine Kommentare, Makariel, sowohl hier als auch unter dem Test. Wollte ich nur mal anmerken, mangels Kommentar-Kudo-Button ;)

Makariel 17 Shapeshifter - Abo - 8284 EXP - 11. Oktober 2011 - 13:24 #

Danke für die Blumen :)

Arthur Chronos 11 Forenversteher - Abo - 704 EXP - 10. Oktober 2011 - 14:05 #

Jetzt muss ich GG aber wirklich mal ein Lob aussprechen.

Beim Lesen des Textes sticht einem dann doch die sehr geschickt plazierte Anzeige für Priorin Haarwuchsmittel ins Auge, quasi direkt unter dem Bild von Harald Fränkel plaziert wurde, auf welchem er schielend in die gefakte Spieleverpackung beisst.

Sowas nenne ich mal optimales Product Placement !

Sehr amüh Sand! Meer da fon.

heisenberg 11 Forenversteher - 698 EXP - 10. Oktober 2011 - 14:33 #

Was dieses ständige Diskussion wegen eines Testes soll. Die beiden Tester haben ihre subjektive Meinung dargelegt und fertig. Das man
anderer Meinung sein kann, ist jedem sein gutes Recht. Dann kann er auch einen Usertest zum Spiel veröffentlichen, um seine Sicht der
Dinge darzulegen. Leider verfällt das Ganze hier in eine unsachliche Diskussion mit Verallgemeinerungen.

Ich selbst habe den Vorgänger einmal durchgespielt und meinen Spaß gehabt. Muss ich mich jetzt zu dieser Randgruppe (?) der
Hardcoregamer dazuzählen? Diese Diffamierung, die hier stattfindet, kann ich nicht gutheißen. Ich sitze auch nicht in meinen stillen
Kämmerlein mit heruntergezogen Schalosienen und verbringe mein ganzes Leben mit Spielen. Scheinbar teilen einige diese Vorstellung von
denjenigen, die Spaß mit Demon bzw. Dark Souls haben bzw. hatten.
Ich freue mich auf jedem Fall schon einmal auf das kommende Wochenende, wenn ich einen Teil meiner Freizeit mit Dark Souls verbringen kann.

Koffeinpumpe 14 Komm-Experte - 2515 EXP - 10. Oktober 2011 - 14:41 #

Hehe, klasse geschrieben!
(Und er hat unbewusst zugegeben, wie doof Punkte- Prozent- Wasauchimmer-Wertungen eigentlich sind. *ätsch*)

>>Ich bin mittlerweile in einem Alter, wo die eigene Beerdigung statistisch gesehen deutlich näher liegt als der Geburtstag<<

Verdammt, wenn man so darüber nachdenkt… da kann einem glatt schlecht werden… :/

ganga 18 Doppel-Voter - 10840 EXP - 10. Oktober 2011 - 14:54 #

Super Meinung Harald. Ich bin auch ein AdISS.

orlandoX (unregistriert) 10. Oktober 2011 - 15:19 #

Harald Fränkel schreibt:
"Wer als Tester bei Spiel A, B und C bestimmte Design-Entscheidungen mit Abwertungen bestraft, muss auch den Arsch in der Hose haben (oder die Fanboy-Brille absetzen) und dies bei Produkt D tun."

Diese Forderung ist m.E. völliger Schwachsinn, bzw. macht nur Sinn bei völlig identischen Spielen!

Stell dir vor, du hast 10 unterschiedliche Kuchen, und in allen ist Zimt drin. Beim Apfelkuchen sagst du: Prima, lecker, paßt. Beim Zwiebelkuchen sagst du: Äh, bäh, indiskutabel. Beim dritten Kuchen sagst du vielleicht: Interessant, hätte nie gedacht, dass das schmeckt.

Es ist immer dieselbe Zutat, und trotzdem bewertest und gewichtest du sie bei jedem Kuchen unterschiedlich. Ganz nach deinem Geschmack, der nicht der meine sein muß.

Für mich ist nur wichtig , wie man mit "Andersgeschmäcklern" umgeht. Und da macht GG für mich eine lausige Figur!

Dir gefällt unser Test nicht, und du willst nicht aufhören, darüber zu diskutieren? - Fanboy! Hardcoregamer! Skillgamer! Minderheit!
Du suchst in einem Spiel Herausforderungen und hasst Beamten-RPGs? - Megalomane! Selbstbespiegler! Willst dir wohl was beweisen, was?!

(Und das Ganze dabei so witzig wie Oliver Pocher & Mario Barth gemeinsam unter der Dusche.)

Ich habe weder Demon's Souls noch Dark Souls gespielt, aber die Welt von Dark Souls interessiert mich. Ob sie mir schmeckt? Werd' ich sehen ...

Sicher bin ich nur, dass die Welt von Gamers Global mir nicht mehr schmeckt!

In diesem Sinne,
Tschüss

Larnak 19 Megatalent - Abo - 16321 EXP - 10. Oktober 2011 - 15:39 #

Du hast die Kolumne eindeutig nicht verstanden ;)

webs1 (unregistriert) 10. Oktober 2011 - 16:14 #

Wie wäre es, wenn Du Dich mal mit Argumenten auseinandersetzt, statt hier einfach beleidigende Behauptungen in den Raum zu werfen?
Ich könnte jetzt einfach mal behaupten, Du hast den Kommentar nicht verstanden. Oder vielleicht gar nicht ganz gelesen?

Larnak 19 Megatalent - Abo - 16321 EXP - 11. Oktober 2011 - 1:00 #

Die Behauptung ist (in meinen Augen) nicht beleidigend. Zumal es eben nicht einfach nur eine dahergesagte Provokation, sondern ein Hinweis darauf ist, dass er eben tatsächlich etwas nicht verstanden hat.
Argumente zu Haralds Aussage gibt's dann jetzt mal weiter unten. Hier zum Rest:
orlandoX findet Harald offenbar nicht witzig. Gut, seine Sache. Dabei ist ihm aber entgangen, dass Harald nicht nur ein paar Witze in die Kolumne eingebaut, sondern auch weite Strecken seines Artikels satirisch überzogen und verzerrt dargestellt hat, sodass die Kritik in Bezug des Umgangs mit Andersdenkenden, die orlandoX stört, gar nicht passend ist, weil dieser Umgang in der Form, wie orlandoX es verstanden hat, gar nicht aufgetreten ist, also auch kein 'lausiger' Umgang mit Andersdenkenden auf GG zu finden ist.
Der zweite Punkt ist dann noch, dass orlandoX die Kolumne von Harald auf ganz GG verallgemeindert, was natürlich auch wieder darauf hindeutet, dass er nicht nur die Aussage, sondern auch Sinn und Funktion der Kolumne nicht verstanden hat, da hier schlicht Harald seine Meinung geschrieben hat, die selbstverständlich nicht auch die allgemeine Meinung von GamersGlobal sein muss.

Macht insgesamt also 3 Punkte, an denen Missverständnis oder Unverständnis vorliegen. Von 3 Punkten, aus denen der Beitrag von orlandoX besteht. Da finde ich es durchaus gerechtfertigt zu sagen, er habe es nicht verstanden ...

Demon's Souls ist Gott (unregistriert) 10. Oktober 2011 - 16:54 #

Hab ich irgendwo gelesen:
"Ich finde an solchen Stellen immer faszinierend, wie die Hemmschwelle, persönlich und abfällig gegenüber anderen Personen zu werden, im Internet sinkt. Außerhalb des Internets ist es mir jedenfalls noch nie passiert, dass mir jemand anders wegen einer anderen Meinung zu einem Spiel so einen persönlich-emotionalen Kommentar gegeben hat, der bei den richtigen Menschen gut und gern in einer Prügelei enden könnte."

webs1 (unregistriert) 10. Oktober 2011 - 17:03 #

Jep, diese Diskrepanz ist mir auch aufgefallen. Zum Glück kann man sich fast immer - auch das ein faszinierender Aspekt von online-Diskussionen - mit "Ironie" herausreden..

Larnak 19 Megatalent - Abo - 16321 EXP - 11. Oktober 2011 - 0:44 #

Unglaublich raffiniert, das muss ich schon sagen ;P
Wo steht denn, dass ich mich selbst nicht auch faszinierend finden darf, mh? Bin ich Gott? Wohl nicht. Also auch genau den gleichen menschlichen Fehlern und Verhaltensweisen unterworfen wie du ;)

Davon aber tatsächlich abgesehen war es mit der Aussage nicht beabsichtigt, ihn zu beleidigen, sondern wollte nur darauf hinweisen, dass er sich da in etwas verrennt, was hier nicht gemeint war.

webs1 (unregistriert) 11. Oktober 2011 - 13:38 #

Wenn man aber jemandem vorwirft, etwas falsch/nicht zu verstehen, muss man das auch begründen. Alles andere ist unhöflich und eben auch tendenziell beleidigend, auch in einem online-Forum.

Larnak 19 Megatalent - Abo - 16321 EXP - 12. Oktober 2011 - 21:52 #

Es gibt Momente, in denen man dazu keine Motivation hat ;)
Wenn sich jemand dadurch gern beleidigt fühlen möchte, kann er das natürlich gern tun.
Oder er denkt nochmal drüber nach, worauf die Aussage basieren könnte. Oder fragt einfach.

webs1 (unregistriert) 13. Oktober 2011 - 1:52 #

"Wie wäre es, wenn Du Dich mal mit Argumenten auseinandersetzt, statt hier einfach beleidigende Behauptungen in den Raum zu werfen?"

Also in meinem Universum ist das eine Frage. ;)

P.S.: Es gibt auch Momente, in denen ich keine Motivation habe, jemandem mehr als ein verächtliches "Arschloch" entgegenzublaffen. Unhöflich bin ich dann aber wohl trotzdem....

Larnak 19 Megatalent - Abo - 16321 EXP - 13. Oktober 2011 - 4:14 #

Das war natürlich an den gerichtet, der sich von der Nicht-Beleidigung beleidigt fühlen könnte. Was du nicht sein kannst, an dich war das schließlich nicht gerichtet. Komischerweise machst du trotzdem den Eindruck, als würdest du die Aussage gerade mutwillig auf dich beziehen und als Beleidigung sehen wollen.

Aber du kannst gern noch weiter darauf herumreiten, dass ich so etwas Böses gesagt habe, ohne es zu begründen. Mir macht das nichts aus.
Mittlerweile habe ich allerdings das Gefühl, dass die Summe deiner zwischen-den-Zeilen-Abfälligkeiten mir gegenüber (wohlgemerkt im Einzelnen nicht begründet, versteh dies bitte als Aufforderung, die bitte nachzuliefern) durchaus schwerer zu wiegen beginnen als meine kurzzeitig unbegründet gebliebene Aussage zu Beginn dieses Gesprächs ;)
Von mir aus kannst du das A-Wort auch gern in die Tastatur nehmen, schließlich liest man sowieso aus jedem deiner Buchstaben heraus, dass du das gern möchtest.

webs1 (unregistriert) 13. Oktober 2011 - 11:39 #

Unsinn. Ich würde niemanden, der sich in diesem Thread äußert, auch nur in die Nähe eines A-Verdachts setzen. Geht doch im großen ganzen recht zivilisiert ab.
Das war tatsächlich ganz allgemein gemeint. Ich hatte nur die leise Hoffnung auf so eine Reaktion Deinerseits, um die von Manchen hier verwendete "Wem der Schuh passt-" Rhetorik zu kritisieren.
Die fand ich nämlich etwas daneben, und vielleicht kannst Du jetzt auch nachvollziehen, wieso.
Würde ich es mir nämlich genau so leicht machen wollen, könnte ich hier einfach schreiben: Ich habe damit natürlich nicht Dich gemeint, aber wenn Du Dir diesen Schuh anziehen und Dich beleidigt fühlen willst, bitte.
:P

webs1 (unregistriert) 10. Oktober 2011 - 16:12 #

Word!

Auch wenn Larmak zigfach auf diese Textstelle hinweist, wird sie dadurch nicht richtiger.
Das spiegelt aber ein Problem wider, welches die gesamte Branche betrifft.
Bestimmte "objektive" Fakten sind eben keine. Das passiert auf jeder Seite bei manchen Tests immer wieder, weil der Versuch, die eigene Meinung zu vermitteln, bei manchen den Impuls des Verallgemeinerns hervorruft.

Natürlich hat Dark Souls objektiv feststellbare Schwächen. Bei der schlechten Kollissionsabfrage, die für an den Hacken hängende Skelette sorgt, sind wir uns wohl alle einer Meinung. Das ist aber kein "Designmangel", weil sicher nicht Absicht, sondern eine Programmiernachlässigkeit.

Man kann sich eigentlich, will man eine zielführende Diskussion führen, nur mit den einzelnen Punkten, die ja Jörg netterweise nochmal aufführt, auseinandersetzen:

"Unpräzises Zielsystem -- Absicht, um die Schwierigkeit zu steigern!
Klippenspringende Zombiekämpfer -- 1A-Design!
Gummipuppen-Physiksystem -- muss so sein!"

Diese Punkte kann man sicher als objektive Schwächen des Spiels sehen. Allerdings sind es keine Punkte, die für mich den Spielspaß so dämpfen würden, dass man dafür mehr als einen halben Punkt abziehen muss - wenn überhaupt.
Anders sieht es bei den "Designentscheidungen" aus.

"Mieses Tutorial -- hält die Loser ab, das passt schon so!"
Das es sich hier um Geschmackssache handelt, zeigen die Kommentare, die das Tutorial als stimmige Einstimmung in die (gnadenlose) Welt von DS sehen.

"Zielsuchende Homing-Gegner, die durch den halben Level in deinen Rücken rennen -- so ist's nun mal in der Progamer-Welt!"
Auch hier kann man sich streiten, ob die Gegner wirklich so weit entfernt sind, dass sie realistisch betrachtet den Schlachtenlärm nicht hören, oder vielleicht konstant in telepathischem Kontakt stehen? Das hört sich jetzt vielleicht unsinnig an, aber im Gegensatz zu Spielen, in denen Gegner in der Nähe einfach spawnen ist der Ansatz doch fair. Man muss immer damit rechnen, dass Verstärkung eintrifft, diese wird aber nicht teleportiert, sondern muss den Weg zum Kampfgeschehen durchaus selbst zurücklegen, und "fehlt" dann an anderer Stelle.

"Bosse, die dich beim ersten Auftauchen chancenlos wegzappen -- Ja, mehr davon!!"
Das ist doch mit Abstrichen bei den meisten Spielen so. Siehe den ersten Endgegner beim neuen Deus Ex: wer auf stealth augmentiert, wird die ersten paar Mal keine Chance haben. Wo ist denn dieser Ansatz denn so anders? Im Gegensatz zu DS wird einem da sogar zuvor suggeriert, man könne das Spiel ganz ohne Gewalt schaffen. Pustekuchen!
Auch in anderen Kommentaren wird auf unfaire(!) Bosse in anderen Spielen hingewiesen.
Hier wird von Euch m.M.n. ganz subjektiv ein Maßstab angelegt, bis zu welcher Grenze dieses Vorgehen noch erlaubt ist. So nach dem Motto, bis 15 Bildschirmtode ist okay, darüber scheiße. Dabei vergesst Ihr auch, dass der Spaß, sich an einem Gegner zum wiederholten Male zu versuchen, je nach Spielmechanik sehr divergieren kann. Und gerade hier schein DS nach Meinung vieler Spieler ja einiges richtig zu machen, weil sie sich auch nach 20 Toden der Herausforderung noch einmal stellen wollen.

"Wiederauferstehende Standardgegner, die dir auch beim zigsten Umhebeln keine Seelen bringen"
Designentscheidung, die man hassen oder mögen kann. Vielleicht werde ich auch daran verzweifeln. Aber ein objektiv negativer Punkt ist das nicht. Siehe oben: viele Spieler finden das Kampfsystem so klasse, dass sie gern öfter gegen die gleichen Gegner kämpfen.

Larnak 19 Megatalent - Abo - 16321 EXP - 11. Oktober 2011 - 0:55 #

Zunächst: Ich habe nicht auf die Textstelle hingewiesen, um sie richtiger werden zu lassen, sondern um die Diskutierenden darauf hinzuweisen, was Haralds Kernaussage in diesem Aspekt ist, da viele hier davon ausgingen, Harald hätte gesagt, das Spiel wäre keine 9,0, weil es so schwer ist.

Dann ist der Vergleich, den orlandoX zieht, nicht passend. Es geht ja nicht um Zutaten, sondern um Design- oder Programmier-Schnitzer. Schimmel ist immer schlecht, egal in welchem Gericht, gleiches gilt für ranzige Butter.
Mir schien das vorhin ein so offensichtlicher Fehler, dass ich zeitweise der Erklärung müßig wurde und daher nur den einen Satz geschrieben habe. Schande über mich, dass ich nicht fehlerfrei bin.

Natürlich gibt es Leute, die praktisch nicht vorhandene Tutorials mögen. Aber wenn ich bei Spiel x sage, dass es blöd ist, weil es kein Tutorial bietet (Beispiel Renn-Simulation, weil weiter oben schon gefallen) und Renn-Neulinge daher nicht/ sehr schwer ins Spiel finden, ist das auch bei Dark Souls ein Punkt. Natürlich finden das die Serien-Veteranen gut, die kennen das Spielprinzip ja schließlich schon und brauchen kein gutes einführendes Tutorial mehr. Man kann übrigens auch ein gutes einführendes Tutorial einbauen, ohne sämtliche Kampftaktiken zu verraten.

Ob das jetzt bei anderen Punkten nicht so ist, kann und will ich im Detail nicht diskutieren, dazu müsste ich das Spiel wohl zunächst selbst spielen. Trotzdem bin ich der Meinung, dass Haralds Aussage zutrifft. Wenn die auch an anderen Stellen nicht durchgehalten wird, ist das eine berechtigte Kritik.
Natürlich bezieht sich Haralds Aussage, wie schon gesagt, nicht auf Zutaten an sich. Ich kann bei Spiel A einen Koop-Modus super finden, während er bei Spiel B einfach nicht ins Spielprinzip passt und langweilig ist (z.B. Shooter vs. Rennspiel mit "Beifahrer-MP" als Extrembeispiel, das mir gerade einfällt). Aber was ein Mangel in Spiel A ist, wird in den allermeisten Fällen (Ausnahmen bestätigen die Regel) auch ein Mangel in Spiel B sein.

webs1 (unregistriert) 11. Oktober 2011 - 13:08 #

Dass Du derjenige bist, der Haralds Aussage falsch bzw. sehr eigen interpretiert, diese Idee ist Dir noch nicht gekommen, oder?
Harald (und Du, da Du ihn korrekt zitierst) schreibt eben explizit von Designentscheidungen, nicht Mängeln. Dass er und wohl auch Du diese für Mängel halten, ist eine andere Sache, über da man wieder diskutieren könnte (und ich es ja auch versuche). Dann sollte aber klar sein: wer Mängel meint, schreibt nicht Entscheidungen. Dann ist nämlich orlando-x' Beispiel durchaus passend.

Larnak 19 Megatalent - Abo - 16321 EXP - 12. Oktober 2011 - 22:02 #

Da er sich an anderer Stelle für meine Vermittlung bedankt hat, ist das nicht unbedingt besonders wahrscheinlich. Aber doch, der Gedanke ist mir selbstverständlich schon gekommen. Wenn ich aber meine Beiträge noch zusätzlich zu den grundsätzlich zwangsweise vorhandenen Selbstzweifeln garnieren muss, wird das für die Leser erstens ziemlich langweilig und zweitens auch wenig zielführend. Irgendwann muss man sich auch mal entscheiden ;)
Getreu dem Motto "Erst denken, dann schreiben" ist dieser Prozess dann für Leser nicht mehr sichtbar. Ich glaube, das ist durchaus für alle Beteiligten von Vorteil. Eine Meinungsäußerung macht wenig Sinn, wenn man noch keine Meinung hat ...

Eine Designentscheidung, die nicht gut ist, wird natürlich automatisch zu einem Mangel. "Schlechte Design-Entscheidungen" und "Mangel" ist daher gleichbedeutend. Im Grunde also so, wie die Entscheidung, ranzige Butter oder verschimmelte wasweißich für meinen Kuchen zu verwenden. Dadurch bekommt mein Kuchen dann auch einen Mangel.
Natürlich kann ich auch durch ein falsches Gewürz einen Mangel in einen Kuchen induzieren, aber das ist eben nicht das, was Harald offenbar ausdrücken möchte.

webs1 (unregistriert) 13. Oktober 2011 - 1:54 #

Eine Designentscheidung, die nur in Deinen Augen schlecht ist, wird aber nicht für die ganze Welt zum Mangel, ne? D.h. wenn Du willst, dass Dich die ganze Welt versteht, sagst nennst Du die Ente beim Namen..

Man könnte auch einfach eine klare Sprache nutzen und das sagen, was man meint. Dann müsste man sich auch später nicht aalgleich herauswinden..

Larnak 19 Megatalent - Abo - 16321 EXP - 13. Oktober 2011 - 3:51 #

Ich habe schon an anderer Stelle gesagt, dass ich über die Dinge, die Harald im einzelnen meint, nicht urteilen kann, weil ich das Spiel nicht gespielt habe und Harald auch nur ein einzige Beispiel nennt, dein Angriff auf meine Sichtweise auf Design-Entscheidungen ist daher vollkommen unangebracht. Die Thematik ist doch hier ein ganz abstrakteres Level. Wenn es um Design-Entscheidungen geht, die grundsätzlich eine Abwertung sinnvoll werden lassen, versteht es sich von selbst, dass es sich allgemein um Mängel handeln muss.

Wenn du mich fragst, ob jedes Spiel ein gutes Tutorial und jedes passende Spiel anständig verteilte Speicherpunkte haben sollte, antworte ich in jedem Fall mit ja.
Das heißt: Ja, es gibt Design-Entscheidungen, die unabhängig von der Sichtweise allgemein als schlecht bezeichnet werden können. Andernfalls bräuchte es keine Tests mehr -- und schlechte Spiele wären ausgestorben. Bei Spielen ist es aber nun mal so, dass es immer Design-Entscheidungen sind, die zu Mängeln führen. Sei es die Entscheidung, etwas nicht zu tun, also z.B. kein Tutorial zu erstellen.
Die Entscheidung zu einem schlechten Tutorial ist wohl kaum abhängig von der Sichtweise. Ein mieses Tutorial bleibt ein mieses Tutorial und weit auseinander liegende Speicherpunkte bleiben weit auseinander liegende Speicherpunkte, egal, wer sich das Spiel anguckt. Die Sache mit den Speicherpunkten liest man ja teilweise hier auch von Fans des Spiels.

Im Übrigen ist es in erster Linie Harald, der das in seiner Kolumne so sieht. Und er hat tatsächlich an der Stelle auch in klarer Sprache gesagt, was er meint. Warum sich da jetzt ein User mit dem praktisch nicht vorhandenen Unterschied zwischen schlechten Design-Entscheidungen und Mängeln aalgleich herauswinden will, nur damit er die grundsätzliche Aussage nicht für akzeptabel halten muss ...

webs1 (unregistriert) 13. Oktober 2011 - 11:54 #

Ein signifikanter Unterschied zwischen Mangel und Entscheidung ist einfach, dass ein Mangel in der Regel unabsichtlich oder als Folge einer Programmierschlamperei entsteht, eine Entscheidung aber per definitionem absichtlich und damit irgendwie motiviert ist. Das heißt, sie hat im Kontext des Spiels einen intendierten Sinn. Ob man dem jetzt folgen kann/will, ist eine andere Frage.
Deshalb sind die nachziehenden Skelette ein Mangel, das Tutorial aber eine Entscheidung. Man muss diese Entscheidung nicht nachvollziehen können, darf sie gerne für eine ganz schlechte Idee halten, aber deshalb wird sie trotzdem nicht zum Mangel.

Kurz gesagt: Für Dich ist kurzes Tutorial = schlechte Designentscheidung = Mangel. Es wird aber viele Menschen geben, die das nicht genau so sehen. Und rein semantisch gesehen ist es auch einfach nicht so. Und weit davon entfernt, ein praktisch nicht vorhandener Unterschied zu sein.
Du setzt hier Deine subjektive Einschätzung mit einer objektiven Tatsache gleich. Ein großes Problem für jede Form der Kommunikation.
Wenn Du nun mit diesen Menschen oder auch der Allgemeinheit kommunizieren willst, musst Du das allgemein akzeptierte Vokabular nutzen um verstanden zu werden, einen Mangel also Mangel nennen.

DerDani 15 Kenner - Abo - 3420 EXP - 13. Oktober 2011 - 15:16 #

Um mal euren Dialog ein wenig zu unterbrechen (ich hoffe ich störe nicht):

Die Sache Mangel oder bewusste Entscheidung soll in den Tests ja irgendwie "objektiv" erfasst werden. Das geht schonmal nicht.
Ob man jetzt nur nach Intention des Designers geht, oder man es nach seiner eigenen Meinung bewertet ist ja schon ein Unterschied. Letzteres sollte doch eigentlich normalerweise erfolgen (der Entwickler sitzt ja nicht daneben und erklärt, was er mit dieser oder jener Mechanik erreichen will).

Das man Designentscheidungen als Mangel sehen kann (z.B. wird in fast allen Spielen fehlendes freies Speichern als Mangel empfunden). Inwieweit man diese Mängel sammelt und "objektivierbar" macht, um seine Testnote am Ende zu begründen, sei dann dahingestellt. Für mich z.B. scheinen manchmal einige Punkte an den Haaren herbeigezogen oder relativ egal (z.B. brauche ich kein freies speichern, wenn die Speicherpunkte nicht zu weit auseinander sind - im Gegenteil kann es auch einen Reiz nehmen, wenn man hinter jeder Ecke ein Quicksave macht).

Gerade bei kritischeren Seiten (4players hat ja z.B. den Ruf) findet man (ist jetzt vielleicht was übertrieben) Dinge wie: "der dritte Grashalm hinten links hat eine matschige Textur und ich kann die Stuhlbeine nicht einzeln wegschiessen" - mit einer entsprechend niedrigen Wertung. Und normalerweise wird bei Spielen mit fehlendem Tutorial, schwerem Einstieg und weit auseinanderliegenden Speicherpunkten dies auch negativ ausgelegt. Dazu muss man auch noch sagen, dass man nicht davon ausgehen kann, dass der potentielle Spieler den Vorgänger kennt (ich hab z.B. keine PS3, bin aber an der Xbox Version interessiert).

Wenn man den Schwierigkeitsgrad nicht in die Note einfliessen darf, dann darf man auch ein Fable 3 nicht abwerten, weil es recht einfach ist.
Das der Schwierigkeitsgrad ein zentraler Punkt beim Design von DS (was ja anscheinend die Balance zwischen "Schwer" und "Unfair" gut hinbekommt) wusste man ja schon vorher (der Entwickler hat ja auch damit geworben, dass es noch schwerer wird).

Ich hab mir aus dem (meiner persönlichen Meinung nach guten) Meinungsartikel folgende Punkte rausgenommen, die mich auch nerven:
- Man darf sich ja im Internet kaum in dem Maße äussern, dass einem Spiele zu schwer sind oder man nicht auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad spielt. Die Spieler brüsten sich ja schnell mit: Spiels gerade zum 2. mal auf Hardcore durch. Das erste mal war nach 12 Minuten durch. Leider wurde ich einmal getroffen. Jetzt brauch ich noch das Achievment. Ich hab z.B. Bayonetta ab dem 4. Level auf Leicht gestellt. Dann war's wirklich leicht, noch nett anzusehen. Aber ich wollte einfach durch. Diese Möglichkeit lässt einem Dark Souls doch garnicht (?).
- Es gibt genügend Spieler, die von den beiden Souls-Spielen gefrustet sind/sein werden und es nicht spielen werden. Auch diese Spieler lesen die Tests -> und man muss eigentlich nur anhand der Noten darauf schliessen, dass es DAS Pflichtspiel ist (habe bisher noch keine schlechten Bewertungen gesehen). Klar wurde auch schon vorher gesagt, dass es schwer sei, aber das wurde immer nur als Plusplunkt angesehen.
- Sobald man nach ner deutschen Synchro fragt, bekommt man aus allen Ecken zu höhren, dass man es so spielen soll, wie der Entwickler es wollte (Nein, ich spiele Witcher nicht auf polnisch, Metro 2033 auf russisch - wobei das sogar atmosphärisch sinn machen würde...). Das ganze hat schon etwas sehr elitäres.

Um jetzt die Runde zurück zu drehen und auf den eigentlich Punkt Mangel vs. Desingentscheidung zu kommen: Die fehlende einstellbarkeit des Schwierigkeitsgrades ist eine Designentscheidung - es kann mir niemand erzählen, dass es so schwer ist, z.B. die Lebensenergie des Helden zu erhöhen - das ist programmiertechnisch in sehr kurzer Zeit geschehen. Aus meiner Sicht ist diese Designentscheidung ein dicker, fetter Mangel, der absolut nicht zeitgemäß ist. Einen Sinn hat sie trotzdem: der Entwickler will, dass die Spieler oft sterben - so soll das Spiel gespielt werden.
Sollte ich jetzt was falsch verstanden haben und es einen leichten Schwierigkeitsgrad geben, wäre das gerade gesagte natürlich blödsinn.

Ansonsten finde ich die Diskussion Mangel/Designentscheidung ein wenig unsinnig. Den Entwicklern sind in den letzten 25 Jahren (so lange spiele ich jetzt ungefähr) schon einige dumme Dinge eingefallen. Es gibt doch kaum ein Spiel, dass nicht eine wirklich dämliche Designentscheidung hat. Und diese soll man ja auch als Mangel sehen dürfen und dementsprechend mit dem Produkt umgehen können.

P.S.: Sorry, das war jetzt nicht nur auf den einen Kommentar bezogen - sondern auch auf die lange Diskussion, die ihr (alle) euch bisher gegeben habt.

webs1 (unregistriert) 13. Oktober 2011 - 16:33 #

Schön, dass Du Dich auch zu Wort meldest. Wir haben vielleicht vor lauter privaten Kabbeleien den Blick für das Wesentliche verloren.
Außerdem finde ich das Thema an sich so interessant, dass ich auch an meinem freien Tag entgegen anderer Ankündigungen nicht davon lassen kann.

Du schreibst viele Dinge, die ich nachvollziehen kann, auch wenn ich in Teilen anderer Ansicht bin.
Ich habe zum Beispiel kein Problem damit, dass beim DS-Test und auch Haralds Kolumne die Schwierigkeit angesprochen wird, was mich stört ist die Tatsache, dass sie zentrales Thema des einen und beim anderen offensichtlich zum massiven Punktabzug geführt hat.

Während Fable3 trotz Zusatz, es wäre für erfahrene Spieler unterfordernd, 8,5 bekommen hat, mit dem Zusatz:
"Wer darüber hinwegsehen kann, den erwartet eine angenehm lange Spielzeit in einer gelungenen Spielwelt voller Möglichkeiten. "

Vielleicht sind die 7,0 als Korrektiv zu den ganzen 9(0)er-Tests ganz gut.

Allerdings sind wir uns sicher darüber einig, dass man auch den ganzen Text lesen sollte, und nicht nur die Wertung anschauen.
Und wer das z.B. bei 4P macht, wird auch umfassend darüber informiert, das DS bockschwer ist, dass aber die positiven Seiten das für den Tester bei weitem kompensieren.

So findet man auch im Forum nicht nur euphorisierte Fanboys und begeisterte bereits-Spieler, sondern auch vorsichtige Naturen, die zwischen der im Text erwähnten Härte und Faszination hin und her gerissen sind und nachfragen, wie schwer es denn wirklich ist und ob es lohnt. Das heißt, in diesem Fall hat der Text wohl seine umfassende Informationspflicht erfüllt, indem er einerseits eine klare Kaufempfehlung gibt, andererseits aber klar macht, dass man mit vielen Bildschirmtoden rechnen muss. (und das soll jetzt keine Schleichwerbung sein, bei manchen Texten von Jörg Luibl stellen sich mir auch die Nackenhaare auf).

Es gibt im Spiel übrigens eine automatische Speicherfunktion, wenn man wieder mal in die richtige Welt zurück will. Das "Speicherproblem" bezieht sich also "nur" auf die Möglichkeit, nach einem Tod direkt an der gleichen Stelle weitermachen zu können.

Zum Thema onine-Foren: okay, wenn auch Du es so wahrnimmst, gibt es wohl tatsächlich eine Anzahl an nervigen Skillgame-Posern.
Es finde allerdings, dass man sich als AlDSS über solche Angebereien nicht allzusehr aufregen sollte. Es etwas anders liegt der Fall, wenn man aufgund der Vorliebe, Spiele just for fun zu zocken, direkt angegangen wird. Passiert das wirklich?

Zurück zum Mängelthema: jeder definiert Mangel wohl ein bisschen anders: für mich hat der Begriff etwas objektives, deshalb finde ich, bei einer bewussten Entscheidung der Designer sollte schon eine breite Mehrheit die Wahrnehmung teilen, bevor man von Mangel sprechen kann.
Bis dahin würde ich von einer unglücklichen Entscheidung oder einem Fehler sprechen..als was ja auch Publisher bewusste Entscheidungen später bezeichnen, nachdem sich herausstellt, dass die User nicht damit einverstanden sind und sie dafür abstrafen.

Wenn der Hauptverantwortliche von DS dagegen in einem Interview sagt, man würde sich für den Schwierigkeitsgrad nicht entschuldigen, dann glaube ich ihm und gehe nicht davon aus, dass sich diese Einstellung jemals ändert. Deshalb würde ich diese Entscheidung auch niemals als Mangel ansehen.
Und der Erfolg gibt ihm Recht. Demon's Souls hat in den USA und in Europa die erwarteten Verkaufszahlen bei weitem übertroffen und gezeigt, dass es durchaus einen mehr-als-Nischenmarkt für solche Titel gibt. Und damit die Entwicklung von Dark Souls in dieser Form erst möglich gemacht.

Klar gibt es sicher genug Leute, für die der Schwierigkeitsgrad ein Grund ist, sich das Spiel niemals zuzulegen. Klar kann man deshalb nicht von einer uneingeschränkten Kaufempfehlung ausgehen.
Aber die Gewichtung des einen negativen Punktes ist hier meiner Meinung einfach ein wenig übertrieben.

Interessant ist es übrigens, dass schwer nicht immer das gleiche bedeutet. Während der Schwierigkeitsgrad bei vielen Spielen mit dem Maße steigt, in dem man schnell reagieren muss, ist es bei DS vor allem Vorsicht, die gefordert wird. Auch das mag ein Grund sein, wieso es manchen erstmal so hart vorkommt. Es wird ein Skill verlangt, der in kaum einem anderen Spiel angesprochen wird.

Jörg Langer Chefredakteur - Abo - 255184 EXP - 10. Oktober 2011 - 23:37 #

Lieber orlando-x,

wir haben zunächst mal gar niemanden angegriffen, sondern unseren Job gemacht und nach bestem Wissen und Gewissen ein Spiel benotet. Da sie die Wertung als unpassend empfunden haben, haben sich daraufhin diverse Leute -- überwiegend Fans des Spiels oder des Vorgängers, teils eifernde Fanboys, vereinzelt auch schlicht Trolle -- hier zu Wort gemeldet. Wir antworten auf die Kommentare, wie wir es immer machen: auf sachliche Kritik sachlich, auf weniger nette Kritik weniger nett, und verteidigen unseren Test. Schließlich stehen wir dazu.

Dann schreibt Harald, der mit dem Test überhaupt nichts zu tun hatte, eine zugespitzte, spöttisch formulierte, aber absolut ehrlich gemeinte Meinungskolumne.

Und nun kommst du uns damit, dass wir "mit Andersgeschmäcklern lausig umgehen." Ich kapiere beim besten Willen nicht, was du damit meinst. Wir sind doch angegriffen worden für unseren Test -- dürfen wir uns da nicht verteidigen? Darf Harald nicht seine Meinung schreiben?

Vielleicht sind wir ja die "Andersgeschmäckler", und du gehst lausig mit uns um?

webs1 (unregistriert) 11. Oktober 2011 - 0:11 #

Lieber Jörg,

wieso kommt es mir nur so vor, als würdest Du nur auf Abschnitte in den Posts antworten, die Dir eine gute Angriffsfläche bieten, aber tatsächlichen sachlichen Diskussionen geschickt aus dem Weg gehen?

Ich habe hier einiges an konstruktiver, sachbezogener Kritik gelesen, seltsamerweise antwortest Du aber eher auf die emotionalen, unsachlichen Aspekte einzelner Posts oder einfaches Rumgetrolle.
Das sollte eigentlich nicht in Eurem Sinne sein, wer den Troll füttert, macht ihn bekanntermaßen nur hungriger..

orlando-x beispielsweise hat mit seinem Vergleich mit dem Kuchenrezept meiner Meinung nach einen interessanten Anstoß gegeben, der als ernsthafte Diskussionsgrundlage über die Grenzen von Testwertungen oder Objektivität in der Kritik dienen könnte, abseits vom Thema DS.
Du aber beantwortest nur den Aspekt seines Posts, in dem er emotional wird. Offensichtlich bist Du am Ende des Tages nicht so viel anders wie wir alle und an tatsächlichem Austausch nur am Rande interessiert bzw. emotional ziemlich involviert.
http://imgs.xkcd.com/comics/duty_calls.png

Es melden sich hier übrigens auch Leute zu Wort, die weder Trolle, noch Fans des Spiels oder des Vorgängers sind, sondern einfach ihre Meinung zu einer interessanten Thematik und Kritik an zwei Artikeln mit ein paar unglücklich Formulierten Stellen loswerden wollen.

Jörg Langer Chefredakteur - Abo - 255184 EXP - 11. Oktober 2011 - 0:55 #

Wieso dir das so vorkommt, kann ich dir echt nicht sagen.

Aber mal konkret zu orlando-x: Ich empfinde seinen Kuchenvergleich keinesfalls als eine ernsthafte Diskussionsgrundlage, sondern -- in diesem Zusammenhang -- als großen Mumpitz, der von einem weitreichenden Unverständnis Haralds Kolumne gegenüber zeugt. Hätte ich auf darauf geantwortet, wäre das wirklich so selektiv gewesen, wie du mir vorwirfst.

Der von mir beherrschte Zahlenraum reicht übrigens nicht aus, um nachzubilden, wie oft mir betont sachlich und vernünftig formulierende Menschen wie du schon mitgeteilt haben, dass ich "emotional involviert" oder ähnliches in Diskussionen auf GamersGlobal sei. Sie scheinen das als Vorwurf oder entlarvend zu meinen, oder vielleicht als besorgten Rat.

Vorbehaltlos zustimmen kann ich dir, wenn du schreibst, ich sei "am Ende des Tages nicht so viel anders wie wir alle".

webs1 (unregistriert) 11. Oktober 2011 - 13:16 #

Ja, das war tatsächlich als besorgter Rat gemeint. Gerade weil es mir selbst oft nicht besser geht. Und wir werden ja alle nicht jünger.

Inzwischen habe ich mir auch andere Artikel bei Euch angeschaut (nachdem mich die Kontroverse DS hierhergelockt hatte) und festgestellt, dass Du dort sehr wohl sachlich diskutierst. Muss wohl wirklich am Herzblut liegen.

Und um nochmal auf orlando-x' Vergleich zurückzukommen. Hat Harald jetzt oder hat er nicht von DesignENTSCHEIDUNGEN gesprochen? Und was sind das anderes als Zutaten, die man weglassen kann, wenn man denkt, dass sie nicht zum Rest des Rezeptes passen?
Ich zum Beispiel sehne mich zurück nach den Zeiten, wo es gar keine Tutorials gab, weil man nur durch Lektüre des Handbuchs alles wusste, was man (für den Anfang) brauchte.

Anonymous (unregistriert) 11. Oktober 2011 - 18:11 #

Ein letztes P.S. meinerseits:

Lieber Jörg, ich hatte vergessen, wie fruchtlos es ist, mit Anhängern der reinen Objektivitätslehre und des richtigen Textverständnisses zu diskutieren. Du darfst meinen Kuchenvergleich also gerne weiter als Mumpitz abtun und dich damit aus der Affäre ziehen.

Allen anderen, die sich durch dieses Thema herausgefordert (!) fühlen, empfehle ich als spannenden Einstieg das Buch "Wie wirklich ist die Wirklichkeit" von Paul Watzlawik.

Bei meinen restlichen Anmerkungen hätte ich deutlich machen sollen, dass ich mich dabei sowohl auf den DS-Test-Thread als auch auf die Fränkel-Kolumne beziehe. Der DS-Test-Thread ist der Kolumne vorausgegangen, Begriffskeulen wie Fanboy, DS-Jünger bzw. Gläubige sind dort von dir eingeführt worden, wie auch fast alle Fränkel-Argumente dort bereits von dir genannt wurden. Ich halte es daher für legitim, GG als Ganzes anzusprechen, da Fränkel zumindest auch deine Meinung transportiert.

So wie ihr zu eurer Meinung steht, bleibe ich bei meiner Einschätzung, dass ein Hauptziel der Kolumne das schenkelklopfende Abwatschen der Testkritiker war. Und hinterher braucht man dann nur zu sagen: Ach komm, das hast du falsch verstanden, war doch alles nur Spaß & Ironie.

orlandoX

Larnak 19 Megatalent - Abo - 16321 EXP - 12. Oktober 2011 - 22:15 #

Wer Harald etwas länger/ aufmerksamer verfolgt, weiß, dass es eben genau das ist: Sein Stil. Und ein Spaß. In dem, natürlich, auch eine gewisse Wahrheit (Im Sinne von: Seine Meinung) steckt, die aber nicht einfach in den geschriebenen Worten zu finden ist, sondern etwas tiefer.
Du kannst natürlich gern bei deiner Einschätzung bleiben, seist aber hiermit darauf hingewiesen, dass sie wahrscheinlich falsch ist. Und dass es durchaus häufiger vorkommt, dass jemand in Harald einen bösen Menschen zu erkennen glaubt, der mies mit Andersdenkenden umgeht.

Harald hat die Testkritiker persönlich eben so auf's Korn genommen, wie er das an anderer Stelle schon mit denen gemacht hat, die Spiele gern in der englischen Sprachausgabe spielen, daher auch der Vergleich. Das bezieht sich vor allem auf die Art, wie einige Kritiker (ebenso wie einige englische-Sprachausgabe-Spieler) denen gegenüber auftreten, die eine andere Einstellung dazu haben: Mit einem von-oben-herab "Bist halt zu schlecht" oder eben "lern' halt mal Englisch". Dass das Ablehnen gegenüber Dark Souls oder eben der englischen Sprachausgabe nicht unbedingt damit zusammen hängen muss, dass man zu schlecht für das Spiel/ die englische Sprache ist, fällt vielen nicht ein oder wird absichtlich nicht bedacht. Diese Leute werden also durch die Betrachtungen Haralds tatsächlich auf humorvolle Art "abgewatscht", nicht aber alle Testkritiker. Wenn Harald das getan hätte, bräuchte er ja gar nicht mehr damit beginnen, im nächsten Absatz zu begründen (!), warum Dark Souls aus seiner Sicht keine bessere Wertung bekommen darf. Und über den Teil haben wir ja nun schon gesprochen.

edit: Ich sehe gerade, Harald hat das unten auch nochmal angesprochen.

mrekim 10 Kommunikator - 439 EXP - 10. Oktober 2011 - 16:13 #

Volle Zustimmung. Ich hab mir das Spiel spontan am Freitag gekauft. Schlecht ist es nicht aber so besonders toll ist es ebenfalls nicht. Die Welt ist Steril, die "Story" beschissen, NPCs wirken deplatziert, es gibt keine Erklärungen, was denn überhaupt "Aushöhlung umkehren" bedeutet, wozu man Menschlichkeit erst nochmal benutzen muss um sie auch benutzen (sic!) zu können... joa... und unfair ist es auch. Da habe ich jetzt noch gar nicht das backtracking und notwendige seelen-farming erwähnt. Ich schiele da mal ganz vorsichtig Richtung 4P und erwähne nebenbei noch einmal Dead Island. Da wackelt mir der Hut. Dead Island ist def. das bessere Spiel.

Anonymous (unregistriert) 10. Oktober 2011 - 19:32 #

leider auch falsch. dark souls ist ein schlechtgemachtes spiel, klar.
dead island ist nochmal 100mal schlechter gemacht.

was kapieren menschen eigentlich nicht an ihren wörtern "gut", "besser" o.ä.???
schaut auch einfach an: ist das gameplay gut, flüssig. das pacing gut (bisher gibt es nur ein spiel, was ein perfektes pacing hat), die präsentation gut, die inszenierung, der soundtrack, der sound, das sounddesign, die charaktere, die story gut erzählt (ob sie an sich gut ist, ist subjektiv, da es da keine anhaltspunkte gibt), etc.

Dark Souls wäre, bei einer Zahlenbewertung ne 5 von 10. dead island eine 1 oder 2.

Massimo 07 Dual-Talent - 138 EXP - 10. Oktober 2011 - 20:08 #

Damit ist es dann also offiziell

Makariel 17 Shapeshifter - Abo - 8284 EXP - 11. Oktober 2011 - 11:54 #

psssst, nicht noch mehr füttern :)

Dark Soles (unregistriert) 21. Januar 2013 - 22:58 #

...sound and sharp,
similar to my opinion. I am glad that I am able to read german

Anonymous (unregistriert) 10. Oktober 2011 - 17:15 #

Wenn diese Spiele aber nun mittel oder mäßig-schwer wären, hätten sie dann noch einen Sinn? Sie sollen sich ja gerade von anderen Spielen absetzen und diese gnadenlose Erfahrung bieten, in der man sich nicht so leicht männlich fühlen kann.

Demon's Souls ist Gott (unregistriert) 10. Oktober 2011 - 18:08 #

Ist euch eigentlich auch aufgefallen, dass die User Wertung von Dark Souls seit Erscheinen dieses Artikels von gestern 9,6 auf zwischenzeitlich 7,0 gefallen und dann wieder auf 7,8 gestiegen ist ?
Laut landläufiger Meinung braucht man ja weit, weit mehr als 40 Stunden für einen vernünftigen Test (sorry, Jörg, den konnt ich mir einfach nich verkneifen :-P ) Also gehen wir mal von 40 Stunden aus: soviel Zeit kann doch seit Release keiner damit verbracht haben! Okay, der böse, böse, GG feindlich gesinnte Fanboy mag nach ner Stunde zu ner 10 gekommen sein; alles klar, soweit nichts Neues.
Aber wo kommen die Leute her, die dem Spiel ne schlechte Note reinwürgen? Gibt es gar Regulatoren? GamersGlobal Fanboys, die es nicht ertragen können, dass die Meinung des Volkes von der ihres Lieblings abweicht?
Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber wenn meine Hypothese stimmt, stelle ich mir gerade belustigt die Frage, über wen ich mich mehr amüsieren soll.

Tr1nity Community-Moderator - Abo - 60222 EXP - 10. Oktober 2011 - 18:55 #

"GamersGlobal Fanboys, die es nicht ertragen können, dass die Meinung des Volkes von der ihres Lieblings abweicht?"

Ich hab eher den Eindruck, daß es DS-Fanboys sind, die das Ergebnis des Tests nicht ertragen können, was man ja an solchen Kommentaren erkennen kann.

Was die User-Wertung angeht kann ich mir vorstellen, daß halt mittlerweile allgemein mehr Votings abgegeben wurden, nachdem sie es (durch-)gespielt haben und vielleicht nicht nur anfangs von reinen DS-Fanboys, die per se gleich mal ne 10 reinhauen ;).

Makariel 17 Shapeshifter - Abo - 8284 EXP - 11. Oktober 2011 - 12:51 #

"Was die User-Wertung angeht kann ich mir vorstellen, daß halt mittlerweile allgemein mehr Votings abgegeben wurden, nachdem sie es (durch-)gespielt haben und vielleicht nicht nur anfangs von reinen DS-Fanboys, die per se gleich mal ne 10 reinhauen ;)."

Das erklärt aber nicht den zwischenzeitlichen Absturz, nun ist die Wertung plötzlich wieder auf 8,3 (kann sich aber in Minuten ändern ;-))
Natürlich gibt es nicht gezwungenermaßen einen direkter Zusammenhang zwischen den Postings hier und beim Test und der Bewertung. Aber man sei verziehen wenn man zu dem Schluss kommt eine Reihe von Leuten wollten Dark Souls mit niedrigen Wertungen 'abstrafen'.

p.s. ich hab keine 10 vergeben, auch keine 1 :-P

Larnak 19 Megatalent - Abo - 16321 EXP - 11. Oktober 2011 - 1:05 #

Gibt immer solche und solche. Überrascht dich das? Ich habe jedenfalls nicht erwartet, dass schwarze Schafe nur in einer von zwei 'streitenden' Parteien vorkommen.

DoubleA (unregistriert) 10. Oktober 2011 - 19:12 #

Dieser "Meinungstest" trifft den Nagel ziemlich auf den Kopf, auch wenn ich 3 Dinge korrigieren muss:

1) Dark Souls stinkt nicht, es ist einfach nur extrem sauschwer unfair.
2) Daher verdient es sicher nicht mehr als eine 7er Bewertung :-)
3) Und korrekterweise muss es im Fränkelschen Falle "alles ab 20 Zentimeter WÄRE völlig okay" und nicht "alles ab 20 Zentimeter IST völlig okay" heißen, muahhaha.

Anonymous (unregistriert) 10. Oktober 2011 - 19:28 #

joah, stimmt schon alles. demon und dark souls sind überbewertete spiele. aber hier wird ja ein ganz anderer, viel wichtigerer punkt angesprochen.
spiele einfach richtig zu bewerten, und sinnlose subjektivität rauszulassen. ja, danke. bitte machen.
uncharted 2 ist das bisher best gemachteste spiel. fakt.
uncharted 3 wird das sicherlich noch toppen und dann somit das best gemachteste spiel sein. wenn das keine 10 bekommt, joah, ists hald doch wieder nur subjektivität, die bewertet, ob der tester die story "mochte" oder was auch immer.
aber egal. wenigstens gibts in der mainstream presse auch noch solche artikel.
sonst wird man ja leider mit so anti spielen, anti cod sachen, anti whatever überrant im internet - von eben solchen "skillgamern", die meinen, sie müssten sich mit irgendnem spiel von der masse abheben.

DoubleA (unregistriert) 10. Oktober 2011 - 19:37 #

Ich stimme dir vorbehaltlos zu, dass Uncharted 2 für DICH das bisher best gemachte Spiel ist.

Für mich ist es einfach nur ein sehr gutes Spiel und für manchen anderen vielleicht sogar völlig uninteressant.

Spielegeschmack ist zumindest teilweise subjektiv, genau so wie Wahlen oder Körperhygiene :-)

webs1 (unregistriert) 10. Oktober 2011 - 20:42 #

Naja, Körperhygiene ist von allen genannten Dingen doch am wenigsten subjektiv..;)
Spiele aber sind es in gewaltiger Weise. Selbst Dinge wie Sound, Grafik, etc. sind bei näherer Betrachtung deutlich subjektiver als mancher denkt..

Anonymous (unregistriert) 10. Oktober 2011 - 21:46 #

Ist das jetzt Ironie? Im übrigen gibt es sowas wie "ist überbewertet" nicht, es wird genauso bewertet wie gewollt.

John of Gaunt Community-Moderator - Abo - 35552 EXP - 11. Oktober 2011 - 12:36 #

Creasy, du bist einfach immer noch der lustigste Troll, der sich hier auf GG rumtreibt. Ich hab ja schon weiter oben gedacht, dass du hier am Start bist (wo du so oft "gut" verwendest), aber das toppt mal wieder jeden anderen Kommentar. Ich lach mich hier echt mal wieder schlapp. Bitte komm öfter vorbei und versüß mir mit deinem Schmarn den Tag :D

Und ganz nebenbei noch: "gemachteste" ist kein deutsches Wort, da man Partizipien im Gegensatz zu Adjektiven nicht steigern kann.

webs1 (unregistriert) 11. Oktober 2011 - 13:20 #

Außerdem dürfte man auch ein Adjektiv nur einmal steigern. Das "am meisten grünste Gras" gibt es auch nicht.

Green Yoshi 19 Megatalent - 13423 EXP - 10. Oktober 2011 - 20:40 #

Für 3DS Besitzer gab es letztens Zelda 1+2 (alte NES-Spiele) zum Download. Verglichen damit ist Dark Souls ein einsteigerfreundliches und faires Spiel. ;-)

Das Spiel erfordert Konzentration, aber es ist keine moderne Inkarnation der ultraschweren RPGs in der Frühzeit der PC-Spiele, die 99% der Spieler an den Rand des Wahnsinns getrieben haben.
Wenn man keine Deadline, an der der Test fertig sein muss, hat, sondern unbeschwert draufspielen kann, ist der Frust echt verschmerzbar.

Hurga_Gonzales (unregistriert) 10. Oktober 2011 - 21:26 #

Nunja, Dark Souls spaltet die Gemüter scheinbar tiefer als der neue Krater im Brachland. Ehrlich gesagt, ich bin auch Ü40 und spiele seit....hm....shit...drecks Alzheimer...sagen wir 1977, Pong war das damals denke ich. Ich glaube, Dark Souls wurde weder von der einen noch vond er anderen Testerfraktion verkannt. Vielmehr findet man in jedem Test genügend Wahrheiten, um das Spiel richtig einschätzen zu können. Ok ok, Jörg Luibls Lobeshymne enthielt schlussendlich weniger spielbezogene Informationen als begeisterten SingSang. Aber sonst kann man sich doch nicht beschweren, zumal Ihr ja einen eher kritischen Test gebracht habt, der auf der anderen Seite die Spieler zufriedenstellend informieren sollte, die eben lieber die Casual-Ware spielen (sorry, blödes Wort, aber passt grade gut rein).

Niemand möchte gerne gefrustet werden, schon gar nicht bei einer so wunderbaren Freizeitbeschäftigung wie dem Zocken. Aber einige Leute finden es halt toll, wenn sie sich an einem Spiel so richtig die Zähne ausbeissen müssen und manchmal halb am Verzweifeln sind, um ungeahnte emotionale Höhenflüge zu erleben, wenn eine schwierige Stelle endlich gemeistert wurde. Ich glaube, es ist letztendlich doch auch eine Sache der persönlichen Befindlichkeiten. Zwar nicht auf Seiten der Spieltester und da stimme ich Harald zu, denn in Fachjournalismus gehört nichts anderes hinein als kompromislose Objektivität. Nur haben wir es nicht mit einer völlig eindimensionalen Spielercommunity zutun, sondern mit einer sehr vieldimensionalen. Es gibt nicht nur "Casuals" und "Core-Gamer", sondern auch noch jede Menge zwischendrin. Ich selbst halte mich eher für ein Zwischen Ding; mal so mal so. Hinsichtlich Dark Souls muss ich sagen, dass ich es bis zu einem bestimmten Punkt ohne fremde Hilfe gespielt habe. Daraufhin musste ich feststellen, dass es einfach zuviel von meiner Zeit killt, alles selbst heraus zu finden. Daher spiele ich das Spiel mit der, wie ich finde, gut gelungenen Komplettlösung von Eurogamer (keine Schleichwerbung ;)). Selbst da ist das Spiel und seine Mechanik noch ein ahrter Brocken, aber nun weiß ich wenigstens, wie ich in bestimmten Situationen vorzugehen habe, was mit viel von meiner sehr wertvollen Zeit spart, obwohl ich das Spiel immer noch in vollen Zügen genießen kann.

Seien wir also froh, dass es für jeden Geschmack etwas gibt und da wird auch Dark Souls noch lange nicht das schwierigste sein, was es zu haben gibt. Glücklicherweise geht's auch anders und es ist ja für jeden Geschmack etwas zu haben.

Mone 09 Triple-Talent - 320 EXP - 10. Oktober 2011 - 21:44 #

*unterschreib*
Schönes Schlusswort finde ich. :)

webs1 (unregistriert) 11. Oktober 2011 - 0:23 #

Das mit der sehr wertvollen Zeit sollte jeder von uns unterschreiben können. :)

Anonymous (unregistriert) 11. Oktober 2011 - 3:33 #

Das hat wohl weniger was mit emotionalen Höheflügen zu tun (dazu dürfte es geeignetere Spiele geben), sondern mit einer speziellen Immersion. Es ist eine andere Atmosphäre als wenn es einfacher wäre. Ganz einfach. So ähnlich wie jetzt alle Das Lied von Eis und Feuer toll finden, weil es da so heftig zugeht. Da könnte ich auch sagen, das ist ja nicht schön und frustrierend, wie kann man sowas nur gut bewerten. Aber es ist eben ein anderes Medium. Bei Spielen kommt noch eine zusätzliche Anspannung hinzu und die Einsteigerrate sinkt deutlich. Letztlich ist das Zeitargument auch nicht sehr überzeugend, denn wenn man das Gefühl hat, mit einer seichten Spielerfahrung seine Zeit zu vergeuden, ist man bei Demon's Souls deutlich besser aufgehoben. Ja, es könnte sogar eine "Zwischendurch"-Spielerschaft geben, die gar nicht in großen Maßen einzelne Titel zockt.

Anonymous (unregistriert) 10. Oktober 2011 - 23:41 #

95% aller Dark Souls Spieler sind frustrierte Casual Gamer.
Kopiere diesen Kommentar wenn du zu den 5% gehoerst die mit dem Spiel gerade einen super Spass haben.

Tr1nity Community-Moderator - Abo - 60222 EXP - 10. Oktober 2011 - 23:47 #

Einmal den gleichen Blödsinn schreiben/kopieren reicht.

Harald Fränkel Freier Redakteur - 6080 EXP - 11. Oktober 2011 - 9:01 #

Ein paar allgemeine abschließende Worte von mir (auf alle Posts hier einzeln einzugehen, ist unmöglich):

Zum Vorwurf, mein Text würde hie und da Spieler abschrecken, sich an DS zu versuchen: Äh ... JA. Sehr gut! Genau das war beabsichtigt. Wenig frustresistente Leute abzuschrecken, damit sie kein Geld zum Fenster rausschmeißen. Das ist mein Job als Journalist. Mein höchstes Ziel ist es IMMER (nicht nur bei DS), möglichst viele Fehlkäufe zu verhindern. Es ist mir im Zweifel lieber, dass ein oder zwei Spieler DS verpassen, obwohl es ihnen gefallen würde. Weil sie dann nichts vermissen. Im anderen Fall geben sie aber eine ganze Stange Geld aus, das sie SICHER vermissen. Abgesehen davon glaube ich, dass der GG-Test und auch meine Glosse sogar dazu beigetragen haben, manche erst neugierig zu machen. Insofern gleicht sich alles aus. Yin und Yang.

Zum Vorwurf, ich würde Andersdenkende beleidigen: Ich finde z.B. Menschen kacke, die sich für etwas Besseres halten. Manche (ich schreib's noch mal groß: MANCHE) "Spiele-nur-in-der-Originalfassung-Spieler" etwa, die andere, die das nicht tun, abwerten. Wer sich nun durch meinen Artikel persönlich angesprochen fühlt, wobei ich solche Punkte wohlgemerkt nur ganz allgemein und nicht personenbezogen aufgreife, und sich den Schuh somit anzieht, dem passt er auch. Ja, in einem solchen Fall ist meine in polemischer Form formulierte Kritik (= Glosse) an der richtigen Adresse. Ich halte nur den Spiegel vor.

Zur Anmerkung, mein Artikel sei nicht journalistisch, sondern kabarettistisch: cool, tolles Kompliment!

Zum Thema Schwierigkeitsgrade: Im Normalfall würde ich das auch im Fall von DS begrüßen. Wobei ich aber natürlich das Problem verstehe, ich habe ja geschrieben, dass sich die Zielgruppe "daran berauscht, ein Spiel zu zocken, das 95% der anderen Spieler überfordert." Das ist doch in Ordnung? Will heißen: Ich finde das nicht schlimm. Ist doch letztlich wurst, woraus man seinen Spaß zieht.

Die wohl eigentlich rhetorisch gemeinte Frage, ob man manche frustrierend schwere Klassiker von früher heute auch niedriger bewerten müsste, kann ich beantworten: NATÜRLICH. Zumindest in vielen Fällen. Denn die Welt dreht sich weiter, das nennt man Fortschrtitt. Heute habe ich schlichtweg andere Ansprüche an ein Spiel als früher.

Liebe DS-Fans, bitte: Es ging nie darum, euch eine reinzuwürgen. Im Text steht auch Positives zum Spiel. Außerdem daddle ich es selber, falls das dem einen oder anderen entgangen sein sollte. Ich wollte nur deutlich machen, dass man für das Spiel keine absolute Kaufempfehlung geben kann. Dass es DS gibt, ist trotzdem prima, weil eine bestimmte Zielgruppe sehr glücklich macht. Habt doch einfach Spaß dran! Ich gönne es euch WIRKLICH.

Christoph 16 Übertalent - Abo - 5077 EXP - 11. Oktober 2011 - 9:56 #

Die im Artikel vertretene Meinung war konsequent und überzeugend dargestellt, in der üblichen Fränkel-Form - gute Glosse, danke!

Und in Kombination mit diesem Kommentar dürfte jetzt wirklich keiner mehr Grund haben, sich (immer noch) (pro oder contra) reinzusteigern, sonst wäre es langsam lächerlich.

maximiZe 12 Trollwächter - 1142 EXP - 11. Oktober 2011 - 10:11 #

Jeder, dem der Artikel, aus welchen Gründen auch immer, nicht zusagt, ist also ein Fanboy oder steigert sich "lächerlich rein"? Ganz schlechter Stil, das.

Christoph 16 Übertalent - Abo - 5077 EXP - 12. Oktober 2011 - 6:42 #

Falsch. Nicht jeder. Aber zu viele. Lies doch mal!
(Und von "Fanboy" habe ich überhaupt nichts gesagt.)

maximiZe 12 Trollwächter - 1142 EXP - 11. Oktober 2011 - 10:28 #

Mit dieser Klarstellung sollte natürlich erstmal alles in Ordnung sein. Allerdings: überlegt euch mal, wie oft Printmagazine eine Klarstellung abdrucken müssen, und was dann die Gründe dafür sind - eine wirklich gute Satire muss man nicht lange erklären und relativieren.

Larnak 19 Megatalent - Abo - 16321 EXP - 12. Oktober 2011 - 22:19 #

Gut gemachtes Kabarett sorgt immer dafür, dass sich einige davon angegriffen fühlen. Auch bei der Satire liegt es in der Natur der Sache, schließlich möchte Harald damit auch etwas aussagen und die, die sich davon angesprochen fühlen, könnten zumindest theoretisch auch damit gemeint sein.
Wenn nicht: Naja, gründlicher lesen ;)

McGressive 19 Megatalent - Abo - 13498 EXP - 11. Oktober 2011 - 11:22 #

"Abgesehen davon glaube ich, dass der GG-Test und auch meine Glosse sogar dazu beigetragen haben, manche erst neugierig zu machen."

Najaaa, wenn ehrlicherweise irgendetwas dazu beiträgt, Leser dieses Test und deiner Glosse auf DS neugierig zu machen, dann wohl schon eher die Fans und Kenner (nicht! Fanboys ;P), die manch genanntem Kritikpunkt mit nachvollziehbaren Gegenargumenten widersprechen und die positiven Aspekte in den Vordergrund stellen. Denn der GG-Test und dein Text tun in erster Linie tatsächlich das, was sie sollen: abschrecken.

Anyhow, Haralds Texte sind und bleiben erfrischend, diskussionswürdig, oft lustig und polarisierend. Deshalb mag ich den Fränkel, deshalb ist er eine Bereicherung für GG und deshalb WILL ich, dass er uns gefälligst erhalten bleibt! Und das sage ich als bekennender Demon's und Dark Souls-'Verehrer' ;P

Larnak 19 Megatalent - Abo - 16321 EXP - 12. Oktober 2011 - 22:20 #

Naja, ohne Harald bzw. den kritischen Text, hätten die Liebhaber des Spiels nicht so ein breites Publikum für das Betonen der positiven Aspekte des Spiels gehabt :)

McGressive 19 Megatalent - Abo - 13498 EXP - 12. Oktober 2011 - 22:50 #

...was aber gar nicht notwendig gewesen wäre, wenn man dies bereits im eigentlichen Test getan hätte ;P.
Naja, egal. Mittlerweile wurde, glaube ich, endgültig abgesteckt für welche Zielgruppe dieses Spiel entwickelt wurde und diese wird schon wissen, wie sie diesen Test zu werten hat. Der Rest hätte es sich wohl ohnehin nicht gekauft. Denn im Vorfeld wurde eigentlich auch recht deutlich gemacht (sowohl durch Publisherseite/PR und Fachpresse), dass dieses Spiel eben nicht für die AdlSS gemacht ist... Und die Zeiten in denen sich Konsumenten Spiele allein aufgrund eines schicken Covers gekauft haben, sollten doch nun wirklich vorbei sein..? :)

Larnak 19 Megatalent - Abo - 16321 EXP - 13. Oktober 2011 - 4:01 #

Also ich hätte mich bei einem 9,5-Testergebnis und ohne Kolumne weit weniger mit dem Spiel beschäftigt als ich es so gemacht habe :D
Wenn ich eine entsprechende Konsole hätte, würde ich jetzt in jedem Fall das Bedürfnis verspüren, das Spiel auch mal zu spielen. Was vorher nicht der Fall war. Oder um es anders zu sagen: Wenn es eine PC-Version gäbe, würde ich es mir kaufen :)

Anonymous (unregistriert) 11. Oktober 2011 - 16:05 #

Ich stimme McGressive zu, ferner hat euer Test vor allem Fans des Vorgängers abgeschreckt, für die DS 'schwer, aber fair' war und die jetzt bei euch lesen mussten, wie unfair Dark Souls doch sei. Dabei bringt ihr keinerlei Vergleiche zum Vorgänger und klammert so alle Kenner von DS als Zielgruppe für den Test einfach aus. Wenn diese Leute sich nun doch für den Nachfolger interessieren, dann nur wegen des Protests einer 'kleinen, aber lautstarken Minderheit' (wie Jörg die Kritiker des Tests nannte).

Anonymous (unregistriert) 11. Oktober 2011 - 21:18 #

"Ich finde z.B. Menschen kacke, die sich für etwas Besseres halten. Manche (ich schreib's noch mal groß: MANCHE) "Spiele-nur-in-der-Originalfassung-Spieler" etwa, die andere, die das nicht tun, abwerten."

Was für'n Quatsch. Es ist völlig angemessen, die optimale Zugangsweise zu etwas zu vertreten. Natürlich kann man dann etwas Verständnis für andere zeigen, die darauf keinen Wert legen, darauf einfach nicht geachtet haben, den einfacheren Weg gehen wollen usw. Aber gegenseitiges Runterputzen gibt es immer und auf jeder Seite, da ist nur leichter die populistische Seite zu wählen. Zudem ist das seltenst als persönliche Beleidigung oder dauerhafter Grabenkampf aufzufassen, wohl aber pauschal alle Besserwisser komplett als kacke hinzustellen.

Crizzo Community-Moderator - Abo - 10041 EXP - 11. Oktober 2011 - 21:24 #

"die optimale Zugangsweise"
Da fängt es schon was. Den Begriff legt auch jeder anders aus.

Larnak 19 Megatalent - Abo - 16321 EXP - 12. Oktober 2011 - 22:22 #

Da haben wir aber doch schon genau das, was Harald meint.
"Es ist völlig angemessen, die optimale Zugangsweise zu etwas zu vertreten." -> Damit sagst du doch automatisch, dass andere, die das nicht tun, nicht die 'optimale Zugangsweise' nutzen. Und das soll nicht abwertend gemeint sein?
Was für jemanden optimal ist, entscheidet doch gerade bei solchen Dingen jeder für sich selbst.

Cas (unregistriert) 11. Oktober 2011 - 17:41 #

Nach 20 Stunden Dark Souls und schätzungsweise 40-50 Toden kann ich einfach nur zu dem Schluss kommen das bei dem Test teilweise einfach absichtlich übertrieben wird.
Ihr wollt mir doch nicht erzählen das euer Praktikant in dem Video sich nicht absichtlich so angestellt hat oder hatte er zum ersten mal ein Gamepad in der Hand? Was ist an nem Boss schwer von dem man alle Angriffe blocken kann und jeder Angriff 2-3 Sekunden vorwarnzeit hat? Mit so einer Reaktionszeit würde der Kollege bei Bayonetta nicht mal die erste Szene auf Leicht schaffen. Genauso der Minuspunkt im Test, der Tutorialboss wäre schwer, das stimmt einfach nicht.
Wer nicht blockt oder versucht als Ritter mit schwerer Rüstung per Rolle auszuweichen der spielt einfach nur schlecht (ja, schlechter als ein normaltalentierter Spieler, auch Coregamer genannt, ohne hard davor), nichts anderes.
Spielt ihr Fifa auch ohne passen zu benutzen und kritisiert das euer Spieler nicht vom eigenen 16er zum gegnerischen Tor durchlaufen kann?
Oder Rennspiele ohne Bremse? Oder Shooter nur mit aus der Hüfte schiessen?
Wenn ihr Dark Souls unfair findet, dann lasst euch sagen, euer Test ist es stellenweise auch. Da ich ja jetzt zur 5% Fanboy rosarote Brille Hardcorenerd Masochist Minderheit zähle möchte ich noch erwähnen das ich dem Spiel 85% geben würde.

Jörg Langer Chefredakteur - Abo - 255184 EXP - 11. Oktober 2011 - 17:43 #

Hmm... ich habe irgendwie das Gefühl, als sei ich in ein Zeitloch gefallen und vor 2 Wochen wieder herausgekommen -- siehe die Comments beim Angetestet-Video. Nur zur Sicherheit: Das Video entstand eine Woche VOR dem Test, das ist dir klar?

Makariel 17 Shapeshifter - Abo - 8284 EXP - 12. Oktober 2011 - 0:12 #

Das ändert nix dran das 14 mal beim Tutorial zu sterben schon eine herausragende Leistung ist. Ich muss zustimmen das besagter Spieler bei Bayonetta wohl nichtmal auf leicht über das erste Level hinauskommen würde. Aber im Test zu Bayonetta ist von 'unfair schwer' nix zu lesen.

Fantroll (unregistriert) 12. Oktober 2011 - 6:13 #

Also mir ist das schon klar, mir ist auch der subtile GG-Humor (Todescounter, Praktikantenbewerbung, Vorspulen des Weges zum Boss usw.) nicht entgangen. Das ändert aber nix daran, dass der Praktikant selbst die einfachsten Grundlagen der Spielmechanik ignoriert und in der Folge zigmal krepiert. Ich weiß ja nicht wie andere das machen, aber ich persönlich versuche bei einem neuen Spiel als erstes, die Regeln zu verstehen und zocke nicht blind drauflos in der Erwartung, das Spiel werde sich schon so spielen lassen, wie ich das für richtig halte. Nichtmal in einem nicht ganz ernst gemeinten Teil eines Angespielt-Videos würde ich das machen, weil zumindest einige Leser glauben könnten, der Tester habe das Spiel auch so gespielt (zumal es ja leider auch kein 'richtiges' Testvideo gibt).

Larnak 19 Megatalent - Abo - 16321 EXP - 12. Oktober 2011 - 22:25 #

Vielleicht sind dann Leute wie der betreffende Praktikant einfach stellvertretend zu verstehen für diejenigen, die nicht für das Spiel geeignet sind, weil sie nicht besonders daran interessiert sind, besonders genau auf die Spielmechanik zu achten, sondern (beispielsweise) einfach drauf los spielen wollen.

Und wenn man anfängt, Dinge nicht zu tun, weil jemand sie nicht verstehen könnte, wird der Journalismus bald nur noch ganz traurige Texte hervorbringen. Der Spaß entsteht doch gerade dann, wenn zwischen den Zeilen gelesen und zwischen den Pixeln geguckt werden muss.

Cas (unregistriert) 12. Oktober 2011 - 21:16 #

War das Spiel eine Woche vor dem Test schwerer? Gabs nen Day1 Patch der die Sache erleichtert hat? Wäre mir jedenfalls neu. Ich hab auch kein Problem mit "auf lustig" getrimmte Videos die irgendwelche Besonderheiten eines Spieles auf die Schippe nehmen oder halt parodistisch übertreiben. Aber dann zu sagen das ist so passiert, nicht gestellt und den Anschein zu erwecken das 14x mal beim ersten Tutorialboss sterben wäre normal, das find ich dann halt unfair den Entwicklern des Spiels gegenüber. Ob das Video nun 2 Wochen alt ist, ist doch irrelevant, ihr verkauft es hier als "Testvideo" nicht als "die ersten Gehversuche ohne Plan und Verstand".

Larnak 19 Megatalent - Abo - 16321 EXP - 12. Oktober 2011 - 22:26 #

Mh, ich weiß nicht, nach dem, was ich hier so (vor allem von den Fans) lese, glaube ich, dass es für unbedarfte Spieler gar nicht so ungewöhnlich wäre, so oft zu sterben :o

Poledra 18 Doppel-Voter - Abo - 12206 EXP - 11. Oktober 2011 - 18:34 #

Sehr schöner Artikel, mußte immer wieder schmunzeln.
Bin auch ein AdlSS, Ü40 und spiele zur Entspannung und nicht um Frustmomente zu sammeln.

Danke Harald, weiter so :)

ANNONÜM (unregistriert) 11. Oktober 2011 - 19:06 #

Warum Harald Fränkel stinkt.

- Polarisierung stinkt.
- Spieler in Gruppen nach gespieltem Schwierigkeitslevel einzusortieren ist oberflächlich (Zumal ein und drerselbe Spieler Spiele unterschiedlicher Genres auf unterschiedlichen Schwierigkeitsleveln spielen kann).
- Zu behaupten ein Spiel würde von Spielern nur gespielt, um sich was zu beweisen, um dann etwas später mitzuteilen, man gönne diesen Spielern den Spass doch, ist inkonsequent.
- Komik mit Kraftausdrückem herzustellen, um auf diese Weise Emotionen auszulösen, ist billig.
- Spiele zu bewerten oder in dieser Art und Weise zu kommentieren, ohne sie zumindest größtenteils durchgespielt zu haben, ist unprofessionell.

Könnte noch weiter machen, liest dann aber keiner mehr.

Also:
Der Test stinkt, Harald stinkt, Jörg muffelt etwas, Gamers Global riecht und Dark Souls - ist dufte!

Anonymous (unregistriert) 11. Oktober 2011 - 23:59 #

Ficken, Kotzen... Ganz tolle Kolumne. Wäre noch toller gewesen, wenn du erläutert hättest, warum Dark Souls "stinkt" (bei mir stinkt übrigens nur das schicke Artbook).
Es werden nur die zu weit auseinander liegenden Checkpoints erwähnt. Diese sind mir besonders bei den ersten Bossen auch aufgefallen. Allerdings benötigt man dann doch meistens nur wenige Minuten zurück zur Stelle des Todes, wenn man die Gegend und die Gegner in dieser Gegend gut kennt.
Ansonsten muss ich echt mal anmerken, dass mir diese "andersdenkenden" in der letzten Zeit unglaublich auf die Nerven gehen. 8,4 oder 92%? Wow, was für ein Unterschied. Vorallem meint der Verfasser ja, er hätte die Weisheit mit Löffeln gegessen und alle, die dem Spiel eine (in seinen Augen) zu hohe Wertung gegeben haben, haben natürlich keine Ahnung...
Wertungen gehören abgeschafft. Dann würde man vielleicht auch öfter mal die Reviews selbst lesen. Dort kann man dann meistens sehr gut nachvollziehen, warum Spieler A vom Spiel so begeistert ist. Deine "Kolumne" (warum muss jeder Vogel heutzutage eigentlich eine Kolumne schreiben?) hat auf jedenfall NULL Informationswert.

Harald Fränkel Freier Redakteur - 6080 EXP - 12. Oktober 2011 - 6:02 #

Recht haste, Schnucki, ich fordere auch schon seit Jahren eine staatliche Prüfung für Kommentarschreiber. Aber es geht ja nichts voran in unserem Land. :)

ANNONÜM (unregistriert) 12. Oktober 2011 - 7:33 #

Was hat denn die inhaltliche Kritik an der Kolumne mit staatlicher Prüfung zu tun?
Langsam wird" s hier echt peinlich.
Niemand hat hier Kontrolle verlangt. Das geht nichtmal als Gag durch, weil es 0,0 Bezug zu dem Posting hat.
Wäre mal ein echter Schritt nach vorne, wenn man die Kritiker der Kolumne mal etwas ernster nehmen würde und nicht versuchen würde, mit jedem möglichen und unmöglichen Mitteln alles ins Lächerliche zu ziehen.

Harald Fränkel Freier Redakteur - 6080 EXP - 12. Oktober 2011 - 8:01 #

1. Ordentlich artikulierte Kritik = ordentlich artikultierte Stellungnahme, das ist eine ganz einfache Formel. 2. Peinlich sind übrigens vor allem einige deiner Postings, deshalb hast du von mir bisher auch keine Antwort bekommen. 3. Du hast den Gag nicht verstanden oder einfach eine andere Art von Humor. 4. Du magst mich nicht, ich habe das längst verstanden und kann prima damit leben. 5. Lass uns mit dem Schmarrn aufhören, wir haben sicher beide Besseres zu tun. Ja? Prima!

Anonymous (unregistriert) 12. Oktober 2011 - 8:27 #

1. Ordentlich artikulierte Kritik zu einer unordentlichen Kolumne ist eher untypisch. Wer austeilt muss auch einstecken können. Trotzdem fehlt die Auseinandersetzung mit der Kritik an der Kritik des Spiels.
2. Manchmal ist das Leben eine Pein, da muss man durch.
3. Erklär' ihn mir - und allen anderen hier auch.
4. Na das stimmt aber nicht. Was habe ich schon über andere Publikationen von Dir gelacht und geschmunzelt, nur diese hier - und nur darum geht es - finde ich nicht o.k.
5. Ok, reden wir von der Sache. Gibt' s nen Nachtest?

Harald Fränkel Freier Redakteur - 6080 EXP - 12. Oktober 2011 - 8:42 #

Du, ich kann es dir eh mit keiner Antwort recht machen. Das wissen wir beide. Ich hab hier bereits mehrfach Stellung bezogen, wenn eine anständige Kritik kam. Ich tu das gern auch weiterhin, wenn noch jemand was wissen will und ich Zeit finde. In deinem Fall bringt das aber nichts. Das würde eine Endlosdiskussion. Und mich für jeden Kleinkram rechtfertigen muss ich mich auch nicht. Ich bitte dich einfach, das jetzt mal zu respektieren.

webs1 (unregistriert) 12. Oktober 2011 - 10:50 #

Naja, Harald, tatsächlich waren die meisten Deiner Kommentare hier Flachs oder Eierschaukeln, auf Kritik bist Du nur zweimal kurz und einmal in einem löblichen (aber allgemein formulierten) längeren Eintrag eingegangen. Aber auch da hast Du Dich zu zentralen Kritikpunkten gar nicht oder etwas kryptisch geäußert.
Beim Punkt Schwierigkeitsgrad zum Beispiel:

"Zum Thema Schwierigkeitsgrade: Im Normalfall würde ich das auch im Fall von DS begrüßen. Wobei ich aber natürlich das Problem verstehe, ich habe ja geschrieben, dass sich die Zielgruppe "daran berauscht, ein Spiel zu zocken, das 95% der anderen Spieler überfordert." Das ist doch in Ordnung? Will heißen: Ich finde das nicht schlimm. Ist doch letztlich wurst, woraus man seinen Spaß zieht. "

Was genau sagt das denn jetzt aus?

Nebenbei hast Du Dich noch bei user Larnak für die Unterstützung bedankt, der nachweisbar Deinen Artikel nicht richtig gelesen/verstanden hat.

Ähnliches muss ich in diesem Thread auch über Jörg sagen, der den meiner Meinung nach zutreffenden Kuchenvergleich von orlando-x einfach als Mumpitz abtut und sich so jede Beschäftigung damit selbst erspart. So kann man Diskussionen auch im Keim ersticken..

Nicht falsch verstehen, es ist schön, dass Ihr Euch selbst so oft in den Kommentaren zu Wort meldet, so bleibt aber am Ende für Außenstehende wie mich der Eindruck, dass zumindest überlegenswerte Kritikpunkte oft einfach ignoriert werden, während auf jede provokante Übertreibung reflexhaft reagiert wird.
Wobei das natürlich auch erklärt, warum manche User inzwischen zu dieser Taktik greifen, um sich bei Euch Gehör zu verschaffen.
Und es ausgerechnet ein Kommentar (von FrEEzE2046 weiter unten) ist, der mich zum ersten Mal erahnen lässt, warum DS tatsächlich UNFAIR sein könnte.
Und das ist (alles) etwas schade.

Harald Fränkel Freier Redakteur - 6080 EXP - 12. Oktober 2011 - 13:55 #

Naja, Harald, tatsächlich waren die meisten Deiner Kommentare hier Flachs oder Eierschaukeln, auf Kritik bist Du nur zweimal kurz und einmal in einem löblichen (aber allgemein formulierten) längeren Eintrag eingegangen.

******* Ach, und das reicht nicht? Ich nahm eigentlich an, dass im Grunde klar ist: Feedback zu den Kommentaren gebe ich als Bonus ab, weil dich die Community hier mag - der Trollanteil ist so schön niedrig. Es sollte aber doch klar sein, dass ich nicht die Zeit habe, auf alles zu antworten. Logisch, dass ich deshalb selektieren muss.

Aber auch da hast Du Dich zu zentralen Kritikpunkten gar nicht oder etwas kryptisch geäußert.

******* Wie gesagt: Zeitgründe, daher Selektion. Wenn ich zu jedem Kritikpunkt etwas antworten müsste, würde ich nichts mehr anderes tun. Also lasse ich Kritik auch einfach mal so stehen. Ist doch okay, dass nicht alle Menschen gleicher Meinung sind. Bei allem Respekt, ich bin doch nicht der Kindergärtner hier, der sich um alle kümmern muss.

Beim Punkt Schwierigkeitsgrad zum Beispiel:
"Zum Thema Schwierigkeitsgrade: Im Normalfall würde ich das auch im Fall von DS begrüßen. Wobei ich aber natürlich das Problem verstehe, ich habe ja geschrieben, dass sich die Zielgruppe "daran berauscht, ein Spiel zu zocken, das 95% der anderen Spieler überfordert." Das ist doch in Ordnung? Will heißen: Ich finde das nicht schlimm. Ist doch letztlich wurst, woraus man seinen Spaß zieht. "
Was genau sagt das denn jetzt aus?

******* Dass es in Ordnung ist, wenn jemand DS durchspielt und sich darüber freut, weil das nur wenige schaffen/durchhalten/können/wollen. Wenn er Freude daraus zieht, dass er etwas Besonderes geleistet hat. Ich weiß nicht, was an meiner Formulierung missverständlich war.

Nicht falsch verstehen, es ist schön, dass Ihr Euch selbst so oft in den Kommentaren zu Wort meldet,

******* Na wenigstens etwas. Wir geben uns in dem Bereich echt Mühe. Wenn ich aber auf etwas antworte, gerade auf kritische Punkte, und daraufhin wieder neue Vorwürfe und Stänkereien kommen, verliere ich irgendwann die Lust, meine Zeit zu verschwenden. Ich = Mensch, insofern sollte meine menschliche Reaktion bitte respektiert werden.

so bleibt aber am Ende für Außenstehende wie mich der Eindruck, dass zumindest überlegenswerte Kritikpunkte oft einfach ignoriert werden, während auf jede provokante Übertreibung reflexhaft reagiert wird.

******* Ich hoffe, ich konnte das jetzt einigermaßen klären. Zeitnot. Selektion. Und so weiter. Eins muss aber klar sein: Wenn mich irgendjemand direkt anpisst, mit Beleidigungen, Vorwürfen oder Unterstellungen, dann fällt er der Selektion zum Opfer. Und falls mir dann noch jemand unterschwellig vorwirft, meine Kolumne sei ja sooooooo böse zu ihm gewesen, weswegen er mir jetzt eins nach dem anderen reinwürgen müsse, dann muss ich sagen, zeugt das von einer stark verbesserungswürdigen Sozialkompetenz. Ich möchte doch bitten: Ein redaktioneller Beitrag, der vielleicht polemisch formuliert ist, aber niemanden persönlich angreift (außer jemand will sich den Schuh anziehen) ist ja wohl was ganz anderes als dann die Diskussion im Kommentarbereich. Dort kommunizieren Menschen direkt miteinander. Ergo wünsche ich mir dort gegenseitigen Respekt. Aber: Wie es in den Wald hinruft … und ich bin nicht Jesus, ich halte nicht die andere Wange hin.

Wobei das natürlich auch erklärt, warum manche User inzwischen zu dieser Taktik greifen, um sich bei Euch Gehör zu verschaffen.

******* Möchte der Kommentarschreiber nicht im normalen Umgangston mit mir kommunizieren, weil er aus irgendeinem Grund sauer auf mich ist, dann ist das auch in Ordnung. Macht mir nix. Steck ich weg. Er braucht sich aber bitte nicht wundern, wenn gar nix oder nix Ernsthaftes zurückkommt. Sorry, aber ich kann und werde Trolle nicht ernst nehmen.

Und es ausgerechnet ein Kommentar (von FrEEzE2046 weiter unten) ist, der mich zum ersten Mal erahnen lässt, warum DS tatsächlich UNFAIR sein könnte.
Und das ist (alles) etwas schade.

******* Nun, wenn du meine Kolumne nicht nachvollziehen konntest, tut mir das leid. Viele konnten es. Es liegt ja nicht immer nur am Sender, sondern manchmal auch am Empfänger oder sonstigen Widrigkeiten, wenn ein Kommunikationsproblem besteht. Ich kann aber doch hinterher nicht für jeden Satz einer Kolumne noch eine Erklärung nachschieben. Hallo, ich bitte um einen Realismuscheck! Ok jetzt? Frieden? Danke!

webs1 (unregistriert) 12. Oktober 2011 - 15:10 #

"Ich hab hier bereits mehrfach Stellung bezogen, wenn eine anständige Kritik kam."

Dass ich das für leicht übertrieben halte, wollte ich mit dem Beginn meines Posts deutlich machen.

"Ich hoffe, ich konnte das jetzt einigermaßen klären. Zeitnot. Selektion. Und so weiter. Eins muss aber klar sein: Wenn mich irgendjemand direkt anpisst, mit Beleidigungen, Vorwürfen oder Unterstellungen, dann fällt er der Selektion zum Opfer."

Mein Problem ist, dass Du damit wohl positive Selektion meinst.
Jörg und Du gehen nämlich auf solche Posts besonders oft ein. Natürlich ist es menschlich, sich gegen persönliche Angriffe verteidigen zu wollen, aber entsteht dadurch nicht auch ein Kreislauf, in dem User das Gefühl haben, nur auf aggressive oder provokante Posts Antwort zu erhalten? Und in dem ernsthafte Diskussionen oder das Klären von Punkten gar keinen Platz mehr haben?

"Dass es in Ordnung ist, wenn jemand DS durchspielt und sich darüber freut, weil das nur wenige schaffen/durchhalten/können/wollen. Wenn er Freude daraus zieht, dass er etwas Besonderes geleistet hat. Ich weiß nicht, was an meiner Formulierung missverständlich war. "

An der Formulierung war an sich nichts missverständlich, sie passte nur nicht in den Kontext des Textes und der Reaktionen darauf.
Der Satz "im Normalfall würde ich das auch im Fall von DS begrüßen." impliziert eigentlich, dass danach ein dickes ABER kommt. Tut es aber nicht. Womit Du aussagen willst, dass es an sich kein Problem ist, wenn ein Spiel sehr schwer ist? Warum hast Du den Text denn dann geschrieben?

Es wurde schon einmal gesagt, aber vielleicht sollte ich nochmal darauf hinweisen, dass die Diskussion hier sich auch teilweise auf den Test bezieht, weil sie in quasi verteidigt. Deshalb ist manches auch gar nicht an Dich gerichtet, sondern in Stellvertretung an Sven.

Im Übrigen wurde hier auch von Leuten, die den Test/Euch verteidigen, ein sehr rauer Ton angeschlagen. Ist klar, dass Ihr Euch darüber nicht beschwert, aber man sollte auch die umgekehrten Fälle dann nicht als Fanboy-Hyperventilationen abtun, sondern als leider kommunikative Realität im Netz.Und wenn Jörg reflexhaft einem Leser, der einen bestimmten Minuspunkt kritisiert, empfiehlt, doch bitte den ganzen Text zu lesen, dann spricht das vielleicht für langjährige schmerzhafte Erfahrungen mit Minderbemittelten, ist aber in manchen Fällen tatsächlich voreilig und verletzend.

Zum letzten Punkt noch: Ich habe Deine Kolumne sehr wohl verstanden (und sogar amüsant gefunden), konnte sie aber argumentativ nicht in allen Punkten nachvollziehen. Das heißt, es gab überhaupt kein Kommunikationsproblem, sondern ich bin schlicht anderer Meinung.
Dass Du mir auf subtile Art mitzuteilen versuchst, ich hätte Dich einfach nicht verstanden, ist also nicht angebracht. Und auch ein Reflex.

Nicht nachvollziehen konnte ich Deine Prämisse, nämlich, dass DS sackschwer ist. Darauf baust Du ja Deinen gesamten Text auf (es wird im Titel des Textes sogar eine Erklärung angekündigt, die aber nicht wirklich erfolgt), es liegt aber nicht wirklich in Deinem Interesse, diesen Punkt zu erläutern oder zu beleuchten, deswegen unterfütterst Du ihn mit nur einem Beispiel, den weit auseinanderliegenden Speicherpunkten.
Das ist ja auch okay, allerdings ist es klar, dass Du dafür von den Lesern, die Deine Prämisse so nicht nachvollziehen können (z.B. weil sie das Spiel selbst haben und nicht als so schwer empfinden, oder weil ihnen ein einzelnes Beispiel nicht ausreicht, um Dir kommentarlos zu folgen), Kritik bekommst.
Wenn dann jemand, der das Spiel schon hat, tatsächlich einmal erklärt, welche negativen Folgen diverse Designentscheidungen der Entwickler haben können, ist klar, dass er in diesem Punkt mehr leistet als Du, oder?

Und zum Schluss zum Thema Bedeutung des Spiels:
Mit Euren Formulierungen erweckt Ihr denn Eindruck, DS durchzuspielen sei nur einem erlauchten Kreis von Gamern vorenthalten. Ich bezweifle aber, dass das Spiel (und der Vorgänger, der in Europe immerhin mehr als 300.000 Einheiten verkauft hat) so ein Nischentitel ist. Momentaner Verkaufsrang bei Amazon bei PS3-Spielen: 2. Natürlich werden von denen viele irgendwann erbost den Controller weglegen, aber selbst wenn nur 10% den Titel durchspielen wären das noch eine ganze Menge.

Friede.

Larnak 19 Megatalent - Abo - 16321 EXP - 12. Oktober 2011 - 22:54 #

Das "Aber" beim "Normalfall" ist wohl hier, dass es sich bei Haralds Text 'nur' um eine Kolumne handelt und dass das Spiel aus Haralds Sicht andere, handfeste Mängel aufweist, die eben dazu geführt haben, dass diese Kolumne nicht lobhudelnd auf den Schwierigkeitsgrad von Dark Souls eingeht :)

Davon abgesehen: Eine Kolumne (oder besser: diese) hat nun mal nicht den Zweck, die Wertung des Spiels zu erklären. Das soll der Test tun. Wenn er das nicht gut tut und es ein User besser geschafft hat, ist das eine Kritik am Test, nicht an der Kolumne. Ich finde übrigens auch, dass der in der Disziplin besser sein könnte.
Die Kolumne hatte (wenn ich das richtig überblicke) zwei Intentionen: Erstens denen, die sich abfällig über User äußern, die kein Interesse an Bockschweren Spielen haben und Tests dafür kritisieren, dass sie auf solche User Rücksicht nehmen, den Spiegel vorzuhalten. und
zweitens zu begründen, warum Harald der Meinung ist, dass Dark Souls nicht wegen der Schwierigkeit keine 9,0 verdient hat -- und kurz anzureißen, auf welcher Basis er das so sieht. Klar, das hätte er jetzt auch im Detail erläutern können (aber nicht müssen). Da er das nicht getan hat, hätte man auch in den Kommentaren detailliert über dieses Thema diskutieren können. Aber, schau dir doch mal die Kommentare an. Du bist hier einer der ganz wenigen, die hier tatsächlich auf der Basis "Sind die Mängel, die Harald gemeint haben könnte, denn wirklich Mängel/ überhaupt vorhanden?" Beiträge geschrieben hat. Dann gibt es eine ganze Reihe an Usern, die Harald für die Kolumne loben -- und wieder einige wenige, die die Kolumne ganz offensichtlich zu ernst/ persönlich nehmen (wollen) oder sich auf Punkte versteifen, die in der Kolumne so gar nicht ausgesagt werden.

maximiZe 12 Trollwächter - 1142 EXP - 13. Oktober 2011 - 0:15 #

"Die Kolumne hatte (wenn ich das richtig überblicke) zwei Intentionen: Erstens denen, die sich abfällig über User äußern, die kein Interesse an Bockschweren Spielen haben und Tests dafür kritisieren, dass sie auf solche User Rücksicht nehmen, den Spiegel vorzuhalten."

Dazu zwei Sachen: einerseits habe ich nahezu NIE etwas in der Richtung gehört, dass "Schwer-Spieler" auf "AdlSS" herabschauen bzw. sich vor allem abfällig gegenüber denen äußern. Wirklich nicht, nicht bei Singleplayer-Spielen. Dieses Problem sehe ich einfach nicht. Bei Multiplayer-Spielen ist das zugegebenermaßen was anderes, darum ging es in der Kolumne allerdings gar nicht.

Auf der anderen Seite: warum sollte ein Test bzgl. ganz eindeutigen Geschmacksfragen Rücksicht auf möglicherweise anders denkende Leute nehmen? Das Spiel sollte eigenständig und als das, was es ist, beurteilt werden. Eine Actionfilmkritik nimmt auch keine Rücksicht auf Leute, die nur romantische Komödien schauen und wertet deshalb den sehr guten Actionfilm ab.

webs1 (unregistriert) 13. Oktober 2011 - 1:45 #

Ich frage mich sowieso, inwiefern die Behauptung, als AdlLS (oder wie Harald das auch immer abkürzt) zu einer verlachten Minderheit zu gehören, überhaupt zutrifft.
Ich habe eher das Gefühl, dass man damit gemütlich mitten im Mainstream schwimmt, und viel eher alle, die sich wieder etwas Herausfordernderes wünschen, sich anhören müssen, dass das heutzutage nicht mehr gewünscht wird etc..

Larnak 19 Megatalent - Abo - 16321 EXP - 13. Oktober 2011 - 3:09 #

Die Behauptung trifft natürlich überhaupt nicht zu.
Das Problem, auf das Harald ansprechen möchte, ist, dass sich in seinen Augen einige der Spieler, die hohe Schwierigkeitsgrade mögen, sich selbst für 'etwas Besseres' halten und denen gegenüber, die diese Vorliebe nicht teilen, zum Ausdruck bringen, dass sie eben einfach 'zu schlecht' für das Spiel seien und sich damit über sie erheben.

Wie schon oben erwähnt ist mir das nicht besonders aufgefallen, aber unterschwellig kann man das so durchaus aus einigen Beiträgen herauslesen, wenn man sich über solche Themen im Internet unterhält.

webs1 (unregistriert) 13. Oktober 2011 - 15:33 #

Ich glaube, ein großer Teil des Rechtfertigungsdruck kommt aus dem Kopf des AdLSS selbst. So häufig sind die Anfeindungen nämlich sicher nicht.
Aber wenn man liest, wie GamerX Spiel Y in ultraschwer durchgespielt hat, meldet sich bei vielen wohl eine innere Stimme, die fragt, warum sie selbst auf mittel Schwierigkeiten mit dem Game hatten.
In diesem Sinne verstehe ich Haralds Kolumne jetzt als gelungene Form der Selbsttherapie.

Larnak 19 Megatalent - Abo - 16321 EXP - 13. Oktober 2011 - 3:06 #

Naja, du musst davon ja nicht "gehört" haben, aber Harald war offenbar der Meinung, dass das Überhand nimmt. Mir wäre das jetzt in dem anderen Thread auch nicht besonders aufgefallen. Allerdings ist es schon so, dass bei solchen Diskussionen schnell mal ein Unterton mitschwingt. Aber so deutlich wie bei den Englisch-Spielern habe ich das auch nicht empfunden.

Zu dem zweiten: Tests werden grundsätzlich immer an eine Art Durchschnitts-Spieler gerichtet, das dürfte jedem nach den ersten paar gelesenen Tests auffallen. Sonst hätten wir praktisch nur noch Top-Wertungs-Titel, irgend jemand findet die Spiele schließlich immer gut. In diesem Fall war dieser Durchschnitts-Spieler eben einer, der einen normalen Schwierigkeitsgrad mag. Und für solche, so der Test, wir das Spiel an vielen Stellen frustig. Ich finde das Vorgehen grundsätzlich vernünftig, andernfalls würde man ja nie auf einen akzeptablen Nenner kommen. Der Einzelne muss für sich dann nur wissen, in welcher Art und Weise er vom "Durchschnittsspieler" abweicht, schon kann er mit den Tests etwas anfangen.
Hier war wohl das Problem, dass die Fans des Vorgängers das Gefühl haben, dass der absolut fair ist. Entsprechend sorgt das natürlich für Verunsicherung, wenn hier etwas von unfair steht -- oder eben dann zu Verärgerung, wenn sich heraussstellt, dass das Spiel im Grunde genauso "fair" ist wie der Vorgänger.
Ich würde allerdings an dieser Stelle schätzen, dass GG auch dem Vorgänger vorwerfen würde, unfair zu sein ... ? Und nach dem, was ich von einigen anderen hier und dort gelesen habe, die den Vorgänger ausprobiert, aber schnell aufgegeben haben, scheint das im Rahmen der "Durchschnitts-Spieler-Testausrichtung" auch ganz vernünftig zu sein.

Larnak 19 Megatalent - Abo - 16321 EXP - 12. Oktober 2011 - 22:36 #

Also den Nachweis, wo der "user Larnak" Haralds Artikel nicht richtig gelesen und verstanden hat, bist du aber noch schuldig geblieben :)

Aber wir haben ja noch Zeit, ich warte einfach mal ab, was da noch kommt.

webs1 (unregistriert) 13. Oktober 2011 - 2:11 #

Dank denk doch nochmal drüber nach, worauf diese Ausage basieren könnte. :P

Oder warte: ich bin ja so nett, ohne Nachfrage eine konkrete Antwort zu geben.
Dazu zitiere ich einfach mal Dich, und meine erschöpfende Antwort darauf:

"Larnak 5050 EXP - 16 Übertalent - 10. Oktober 2011 - 0:31 #

Wo hast du denn das genau gelesen?
Harald schreibt doch ganz klar, warum eine hohe Wertung nicht gerechtfertigt wäre. Und das ist nicht in erster Linie ein tendenziell hoher Schwierigkeitsgrad."

"Larnak 5050 EXP - 16 Übertalent - 11. Oktober 2011 - 0:33 #

Ich habe doch gerade erklärt, dass Harald gerade nicht mit der Schwierigkeit argumentiert, wenn er sagt, dass das Spiel keine 9,0 verdient hat :o"

"webs1 24 EXP - 04 Talent - 11. Oktober 2011 - 13:30 #

Tut mir ja leid, da jetzt nochmal drauf rumreiten zu müssen, aber
was Du schreibst ist schlicht falsch. Harald schreibt wörtlich:

"Wenn ein Spiel für 95 Prozent der sogenannten Hardcoregamer zu
schwierig und damit frustrierend ist, dann muss ich sie davor
warnen. Dabei reicht es nicht, die Rezension mit den Worten
„Finger weg, Finger weg, Finger weg!“ beginnen und enden zu
lassen. In einem auf Noten bauenden Testsystem hat auch eine
entsprechende Zahl drunter zu stehen."

Wie kann man denn da behaupten, "dass Harald gerade nicht mit
der Schwierigkeit argumentiert, wenn er sagt, dass das Spiel
keine 9,0 verdient hat"?"

Harald hat nach meinem dafürhalten eben nicht einmal angerissen, auf welcher Basis abgesehen vom Schwierigkeitsgrad Dark Souls keine 9,0 verdient hat. Der Design"mangel" (hier liegt übrigens der Knackpunkt: Kritiker Haralds sehen in der Entscheidung nämlich gerade keinen Mangel, und deshalb darf man die beiden Begriffe hier auch nicht synonym denken) lange Speicherpunktabstände ist doch tatsächlich auch nur ein Aspekt des Schwierigkeitsgrades.
Und jetzt nenn mir doch bitte eine einzige Textstelle, in der Harald -abgesehen von der Schwierigkeit - sagt, warum DS "stinkt".

Er hat immerhin einen ganzen Abschnitt mitsamt Zwischentitel genutzt, um zu rechtfertigen, warum seine Einschätzung von "hart" und "schwierig" allgemein anerkannt werden sollten.

Ich finde übrigens Leute Kacke, die in Diskussionen einfach nicht zugeben können, dass sie jetzt vielleicht einmal im Leben nicht recht hatten - und das stattdessen mit betont komplexem Geschwafel zu überspielen versuchen.

Larnak 19 Megatalent - Abo - 16321 EXP - 13. Oktober 2011 - 4:03 #

Na, du hast dich ja wunderbar auf mich eingeschossen. Macht nichts, wenn dir langweilig wird, sag einfach Bescheid, was du als nächstes von mir lesen möchtest, damit du dich drüber echauffieren kannst :)

Interessant ist in dem Zusammenhang dann auch, dass du die Beiträge, die dir offenbar nicht genug Angriffsfläche bieten, einfach ignorierst. War das nicht genau das, was du eben noch Jörg vorgeworfen hast?

Den Kommentar, den du mir gerade nochmal zitiert hast, habe ich übrigens tatsächlich übersehen. Du hast Recht, das "gerade nicht" war nicht richtig, ich korrigiere zu "nicht hauptsächlich", dann passt es auch wieder zu dem Beitrag, auf den sich das bezieht :)
Ich habe extra für dich auch nochmal meine anderen Beiträge zu dem Thema durchgelesen und festgestellt, dass ich tatsächlich an allen anderen Stellen (sofern ich nichts übersehen habe) daran gedacht habe, die Einschränkung richtig zu setzen. Womit dann auch die Frage beantwortet ist, wie man so etwas "denn da behaupten" kann.
Die Frage ist jetzt natürlich, ob du ganz bewusst die eine von vielen Aussagen zu dem Thema herausgesucht hast, in der ich es mal falsch schreibe, oder ob das Zufall war ... Ein Schelm, wer Böses dabei denkt ;D (Und nein, ich bin kein Schelm)
Aber zurück zum Thema, mein Einsatz "ich korrigiere zu "nicht hauptsächlich"".
Es geht dabei doch um den Frust. Die DS-Fans meinen, dass DS so fair wäre, dass es nicht frustig wird. Harald meint, dass das allgemein nicht so ist. Immerhin steht die Aussage in direktem Kontext mit der Design-Entscheidungs-Sache.
Wenn ein Spiel vernünftig an den Schwierigkeitsgrad heranführt oder ausreichend Tipps gibt, ist es nicht mehr so sehr frustrierend, wie DS scheinbar für Unbedarfte ist.
Ein Spiel wird doch nicht in-die-Ecke-Werfens-würdig, wenn es schwer ist, sondern dann, wenn man als Spieler irgendwo immer wieder scheitert, nicht vorwärts kommt o.ä., also wenn es frustrierend wird. Und da kommen natürlich wieder die Design-Entscheidungen ins Spiel, weil die scheinbar genau dazu führen.

Dass DS stinkt, sagt er ja tatsächlich außerhalb der Überschrift nirgendwo, das ist doch gerade der Witz an der Sache ... Wäre ein bisschen merkwürdig, wenn er einem Spiel, dass er selbst spielt, nachweisen würde, dass es stinkt, oder? :)
Wie schon weiter oben gesagt: Als Kernpunkt der Aussage, warum DS keine 9,0 verdient hat, verstehe ich den Satz mit der 'Gleichbewertung' von Mängeln bei verschiedenen Spielen. Offen bleibt
a) Welche Mängel das im Detail sind und ob sie auch für jeden Mängel sind sowie
b) ob das auch tatsächlich bei anderen GG-Tests bisher so gehandhabt wurde.
Für eine Kolumne finde ich es aber (wie schon weiter oben erwähnt) völlig in Ordnung, wenn beides offen bleibt, das ist schließlich nur eine Meinungsäußerung :)

maximiZe 12 Trollwächter - 1142 EXP - 13. Oktober 2011 - 10:25 #

Aber warum darf ein Spiel nicht bewusst schwer und extrem herausfordernd sein? Warum muss es zugänglich sein, um eine gute Wertung überhaupt möglich zu machen?
Ein Mulholland Drive wird nicht abgewertet, weil er schwer zugänglich ist. Vielleicht wird er von einigen Kritikern abgewertet, weil er ihnen aus verschiedenen, zusammenhängenden Gründen nicht gefallen hat - was auch völlig legitim ist, schließlich ist es am Ende die (hoffentlich fundierte und gut verfasste) Meinung einer einzigen Person.

Ich halte einfach nichts von dem Anspruch, "Designmängel" als vollkommen objektiv und für jeden gültig zu deklarieren, Spiele in ihre Einzelteile zu zerlegen und eine Kauf- oder eben Nichtkaufempfehlung für einen arbiträren und nicht definierbaren "Otto-Normalspieler" aussprechen zu wollen. Dark Souls will schwer sein, will vielleicht auch frustrieren, um am Ende die Erfolgserlebnisse wirklich spürbar zu machen. Ein Kritiker muss bereit sein, sich darauf einzulassen, anstatt eine standardisierte Liste aller "Designmängel" zu fordern.

Wenn's ihm am Ende nicht zusagt, bitte - allein dieser Objektivitätsanspruch geht in die völlig falsche Richtung. Das weiß man mittlerweile im Literatur-, Musik- und Filmjournalismus, wann kommt es endlich bei den Spielen an?

webs1 (unregistriert) 13. Oktober 2011 - 11:26 #

Es wäre sowieso mal an der Zeit für eine Objektivitätsdebatte in der Testwelt.
Leider haben Leute wie Jörg für sowas offensichtlich keine Zeit(kein Interesse, was auch verständlich ist, gibt es wohl auch so genug Arbeit.

Bei FIFA12 gibt es übrigens ein neues Defensivfeature, das erstmal dafür sorgt, dass jeder, der das Spiel wie seinen Vorgänger spielen will, gnadenlos Tore eingeschenkt bekommt. Zwar wird diese neue Defensivmechanik im Handbuch erklärt, außerdem kann man sie (soweit ich weiß) im Training üben, trotzdem wird die Möglichkeit, sie auszuschalten und mit der altvertrauten Mechanik zu spielen, von sehr vielen Spielern (zunächst) genutzt.
Trotzdem hat das Spiel Höchstbewertungen noch und nöcher abgesahnt und der einhellige Tenor war (zumindest meiner Erinnerung nach): wenn man es erst mal raus hat, ist das Spiel noch viel besser/realistischer als der Vorgänger. Hier mal aus dem Test von GG:

"Erst nach einer gewissen Eingewöhnungsphase werdet ihr gegen die KI genauso viele Tore in den höheren Schwierigkeitsgraden erzielen wie in FIFA 11. Sobald ihr das System beherrscht, werdet ihr es lieben! Und wenn ihr es dann immer noch nicht mögt, deaktiviert ihr das System einfach in den Spieleinstellungen."

Fairerweise muss man sagen, dass bei den Minuspunkten dann tatsächlich "Erfordert selbst von Serien-Veteranen eine längere Eingewöhnungsphase" angeführt ist.

Jetzt mag man ein jährliches "Update", bei dem man sich über jede Änderung erstmal freut, vielleicht nicht mit dem gerade mal zweiten Spiel eines Franchises vergleichen, aber auch dann bleibt die Frage:
wer definiert, was Einsteigerunfreundlich bedeutet? Und wie kann man das objektiv festmachen? Wieso ist bei FIFA eine Eingewöhnungszeit kein Problem, bei DS aber ein Manko?

webs1 (unregistriert) 13. Oktober 2011 - 11:06 #

Dass ich durchgehend Dich kritisiere spricht ja für eine gewisse Kohärenz Deinerseits.
Aber es stimmt schon, man sollte es auch mal gut sein lassen, tatsächlich habe ich heute sogar besseres zu tun, und Du wohl auch.

Mein Widerspruch gegen Deine Deutung von Haralds Kolumne war aber absolut, unabhängig von Deiner Formulierung. Denn für mich hat Harald sich inhaltlich wirklich NUR auf den Schwierigkeitsgrad bezogen und damit argumentiert. Ganz einfach weil mangelnde Zugänglichkeit, oder auch fehlende Fairness, für mich letztlich Fragen der Schwierigkeit sind. Übrigens sagt Harald in der Kolumne auch, dass ihn Fairness/mangelnde Fairness letzten Endes gar nicht interessiert..
Aber da Du diese Aspekte offensichtlich stärker differenzierst als ich: gut, so wird jeder nach seiner Fasson glücklich.

Noch einmal zum Kuchenbeispiel: für mich verstehe ich es so, dass man Dinge wie ein (zu) knappes Tutorial mit gewissen Gewürzen vergleichen kann, die im Kontext der meisten Gerichte eher stören würden (ich denke da an Kümmel oder Anis, aber das ist nur eine subjektive Meinung, Kümmel- und Anisfreunde, verschont mich bitte!), aber zu zwei, drei Rezepten unbedingt dazugehören, um den Gesamtgeschmack rund und so zu machen, wie er sein soll (z.B. Zwiebelkuchen).
Deshalb bin ich auch der Meinung, dass man durchaus manche Designentscheidungen bei manchen Titeln nachvollziehen kann, bei anderen weniger, und dass Haralds Forderung, wiewohl logisch klingend, letzten Endes eine Objektivität vorgaukelt, die es, zum Leidwesen vieler Autoren, in Spieletests nie geben wird.
Schau Dir doch mal an, wie hier jemand auf der letzten Kommentarseite ohne jede Anzeichen von Ironie (oder habe ich die übersehen?) behauptet, Uncharted 2 sei das bis jetzt eindeutig und objektiv am besten gemachte Spiel. WTF?

P.S.: Ich äußere mich aus Prinzip nur zu Aussagen, die ich so nicht unterschreiben kann.
Auf was ich also nicht eingehe, damit gehe ich konform.

Immerhin komme ich aus Süddeutschland, da isch
it gschumpfe globat gnua. ;)

ANNONÜM (unregistriert) 12. Oktober 2011 - 18:38 #

Tue ich. Ich finde das ist eine hervorragende Basis für eine fruchtbare freundschaftliche Zusammenarbeit.
Dann werde ich mich bei GG gleich mal registrieren.

Larnak 19 Megatalent - Abo - 16321 EXP - 12. Oktober 2011 - 22:48 #

Zu 4.)
Der Humor hier ist genau der gleiche wie immer. Vielleicht hilft dir das weiter? Der Unterschied ist eben, auf welcher Seite man steht. Wer sonst mit Harald lacht, sollte auch lachen, wenn es zufällig mal die eigenen Vorlieben trifft, die überzogen dargestellt und veralbert werden :)
Zugegeben, beim ersten Mal fällt das etwas schwer. Aber man kann sich daran gewöhnen ;)

NickHaflinger 16 Übertalent - 4967 EXP - 12. Oktober 2011 - 1:56 #

"Ein Spiele-Magazin darf einen solchen Titel nicht für diejenigen beurteilen, die ihn vergöttern"
Völlig richtig. Am besten wäre es gar keine Note zu vergeben, sondern nur eine Beschreibung des Spiels, eine Genre-Einordung, eine Auflistung der Stärken und Schwächen und eine persönliche Einschätzung. Das würde mir völlig reichen.

FrEEzE2046 10 Kommunikator - 362 EXP - 12. Oktober 2011 - 7:41 #

Ich stelle mal die These auf, dass wir uns alle in einem Punkt einig sind: Dark Souls polarisiert - so wie es schon bei Demon Souls der Fall war.

Dreh- und Angelpunkt der Diskussion ist die Frage: "Fordernd oder unfair?". Dies ist objektiv nur sehr schwer zu beantworten. Es gibt aber Fakten die das Pendel in eine der beiden Richtungen ausschlagen lassen können.

Dark Souls verzeiht keine Fehler. Natürlich meine ich damit auch die (zu) weit auseinander gesetzten Speicherpunkte, an die man durch den teils beim ersten Versuch unvermeidbaren Bildschmirmtod zurückversetzt wird.
Vor allem aber erlaubt mir das Spiel stundenlang in ein Gebiet vorzudringen, für das der Charakter - laut Storyline - noch gar nicht vorgesehen war. In Kombination mit den "fordernden" Kämpfen und den "interessant" gesetzten Speicherpunkten, führt dies unweigerlich dazu, dass ich nach vielen (schweißtreibenden) Stunden vor einem verschlossenen Tor stehe.
Da das Spiel einem keinen Hinweis darauf gibt, wohl eher den falschen Weg eingeschlagen zu haben, gibt es zahlreiche Berichte von Spielern, die eben dieses Schicksal ereilt hat. Nicht selten kommt es vor, dass der notwendige Rückweg aufgrund von fehlender, weil kaputtgegangener, Ausrüstung oder durch die (zweifelsfrei "witzige") Stafellung von Malussen scheitert. Als einziger Ausweg bleibt der Neuanfang ...

Ist es also wirklich fordernd, wenn mir ein Spiel keine(!) Chance gibt vor dem Scheitern die richtigen Entscheidungen zu treffen? Aus Fehlern lernen. Wie soll das gehen, ohne wissentlich einen Fehler begangen zu haben. Am Ende wird man vor Tatsachen gestellt. Man weiß, was man beim nächsten mal anders machen könnte. Was man vorher falsch gemacht hat jedoch nicht ...

webs1 (unregistriert) 12. Oktober 2011 - 10:26 #

Danke! Genau so eine Erklärung hätte man sich im Test oder Haralds Artikel gewünscht, die es auch mit der zehnfachen Textmenge nicht geschafft haben, mir ihren Hauptkritikpunkt transparent zu machen. Macht einen schon ein wenig nachdenklich...
Wenn es denn stimmt, was Du schreibst, wäre das ein valider Kritikpunkt. (wobei man wohl inzwischen zumindest online von solchen Irrläufen abgehalten wird).

McGressive 19 Megatalent - Abo - 13498 EXP - 12. Oktober 2011 - 12:21 #

Eine durchaus nachvollziehbare Kritik... bis auf die Tatsache, dass ich nicht verstehe, warum der Rückweg einen vor irgendwelche Probleme stellen sollte? Wenn du dich bis zu besagter Sackgasse durchgekämpft hast, sollten doch alle Gegner, die sich auf dem Weg befunden haben, vernichtet worden sein und dementsprechend sollte es auf der vermeintlichen Rückreise doch zu keinerlei Komplikationen kommen, oder? Es sei denn, man ist durchge'rusht' und hat zuvor alle Gegner links liegen gelassen, aber das entspräche nun wirklich nicht dem Spielprinzip...
Vielleicht habe ich auch einfach nur die Bezeichnung "Staffelung von Malussen" nicht kapiert? ;P
Ist keine Kritik an deinem Comment; ich versuch's nur wirklich gerade zu verstehen... :)

Fantroll (unregistriert) 12. Oktober 2011 - 12:27 #

Ich vermute mal, dass er auf dem Weg zum Tor ein Lagerfeuer angezündet hat und daher alle Gegner respawnt sind.

FrEEzE2046 10 Kommunikator - 362 EXP - 14. Oktober 2011 - 13:56 #

Ich bin wirklich mehrere Stunden in die "falsche" Richtung gelaufen. Dementsprechend habe ich natürlich mehrere Lagerfeuer entzündet.

Mit der "Staffelung von Malussen" meinte ich, dass es im Spiel Gegner gibt, die einem einen Malus auferlegen (in diesem speziellen Fall war es ein Fluch, der die Lebensenergie halbiert). Eben dieser ist staffelbar.

Fantroll (unregistriert) 12. Oktober 2011 - 12:23 #

Die Kritik finde ich nachvollziehbar, möchte aber noch einige Punkte anmerken:

- das Problem mit der verschlossenen Tür hast du bei fast allen RPGs mit einer offenen Welt, die zum eigenständigen Erforschen einlädt
- es gibt ein Werkzeug, mit dem man eigene Ausrüstung reparieren kann
- man kann unbegrenzt viel Zeug im Inventar haben, eine Zweitwaffe und -rüstung einzupacken sollte also gehen
- ein 'Neuanfang' kostet oft nur die gesammelten Seelen, denn man behält alle gefundenen Items auch nach dem Tod im Inventar
- ferner gibt es Abkürzungen, die man auf dem Weg zu diesem Tor 'aktivieren' kann. Man muss den Weg also nicht komplett nochmal machen, wenn man den Schlüssel dann später hat

Korrigier mich bitte, wenn ich Unsinn schreibe, ich gehe in erster Linie vom Vorgänger DS aus. Kann mir aber nicht vorstellen, dass das geändert worden ist.

maddccat 17 Shapeshifter - 8140 EXP - 12. Oktober 2011 - 15:36 #

"- man kann unbegrenzt viel Zeug im Inventar haben, eine Zweitwaffe und -rüstung einzupacken sollte also gehen"

Wird das Zeug nicht mehr durch die Tragelast limitiert? Bei DeS ist es jedenfalls so. Für eine zweite oder dritte Waffe reicht das sicher, aber mehrere Rüstungen sind je nach Art, Charakter, Seelenlevel und sonstigem Plunder nicht unbedingt drin.

Fantroll (unregistriert) 12. Oktober 2011 - 16:22 #

Soweit ich weiß nein. Limitiert ist das, womit du direkt ausgerüstet bist, so dass ein Magier in Plattenrüstung Probleme mit der Ausdauer bekommt. Mitschleifen kannst du aber nahezu endlos viel, gibt glaube ich auch keinen NPC zum Deponieren von Kram mehr, sondern erst später eine 'bottomless box'.

FrEEzE2046 10 Kommunikator - 362 EXP - 14. Oktober 2011 - 14:05 #

"Verschlossene Türen in fast allen RPGs":
Da hast natürlich recht. Jedoch fallen mir spontan keine anderen Spiele aus der jüngeren Verangenheit ein, bei denen diese "Tür" mehrere Spielstunden entfernt ist.

"Reperaturwerkzeug für Ausrüstung":
Wohl dem, der es auch dabei hat und nicht zu weit entfernt von der Kaufoption ist.

"Neuanfang":
Das ist richtig. Jedoch wird deine Ausrüstung auch zerstört. Zudem staffeln sich (mit besonders viel Pech) Malusse (wie oben beschrieben).

Das mag natürlich nur einem Bruchteil der Spieler von Dark Souls so gehen und es gehört auch eine gehörige Portion Pech dazu. Jedoch muss man dem Spiel einfach ankreiden, dass es den Spieler nicht ausreichend davor schützt. Damit meine ich keine rot blinkenden Warnsymbole. Es sollte einfach für den Spieler erkennbar sein. Ein ganz grober Design-Schnitzer ist jedoch, den Spieler nachdem er diesen "Fehler" begangen hat, derart in der Traufe stehen zu lassen.

Was ich hier kritisiere und was auch GG hier im Test kritisiert hat ist ja nur ein Aspekt des Spiels. Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass Dark Souls ein tolles Spiel ist. Aber deshalb darf man trotzdem nicht über seine Schwächen hinwegsehen oder gar eine uneingeschränkte Kaufempfehlung aussprechen.

Makariel 17 Shapeshifter - Abo - 8284 EXP - 12. Oktober 2011 - 13:05 #

Von welchem Gebiet redest du, von Blighttown? Ich mache noch einen Bogen um das Gebiet nachdem mich das Empfangskommittee so stark vergiftet hat das normales Moos gar nicht mehr wirkte O_O

Cas (unregistriert) 12. Oktober 2011 - 21:29 #

1. Sollte man ja recht schnell verstehen das das letzte benutzte Lagerfeuer der Rücksetzpunkt ist. Wenn man also an Gegnern vorbeirennt und dann bewusst ein Lagerfeuer benutzt, dann ist man auch 100% selbst schuld.
2. Dauert es ewig bis Ausrüstung kaputt ist. Meine Startwaffe war nach mehreren Stunden erst bei einer Haltbarkeit ab der einen das Spiel warnt das die Waffe bald kaputt gehen wird. Und selbst das hätte nochmal locker über ne Stunde gedauert.
3. Man kann unendlich viele Waffen und Rüstungen im Inventar haben, nur ausgerüstete Gegenstände erhöhen die Traglast.

Daher sollten die Tests halt einfach klar machen das einem das Spiel nicht an die Hand nimmt und man den "leichtesten" Weg alleine finden muss. Oder man liest einen der zig Guides, aber das wäre wohl schon wieder zuviel verlangt von nem normalen Spieler.

Ulrich Beck (unregistriert) 12. Oktober 2011 - 15:38 #

Ich kann und werde "Dark Souls" zwar nicht spielen, weil ich schlichtweg nicht in Besitz einer Konsole bin und mir für ein (oder wenige) Spiele nicht extra eine zulegen werden und ich kann auch den in dieser Kolumne vertretenen Standpunkt sehr gut nachvollziehen, allerdings hoffe ich dennoch, dass dem Spiel gerade wegen dem hohen Schwierigkeitsgrad kommerzieller Erfolg beschieden sein wird, denn in Zeiten, in denen Spiele im Schnitt immer leichter und einsteigerfreundlicher werden, können Titel wie "Dark Souls" als Korrektiv fungieren, die eben unter Beweis stellen, dass auch immernoch ein ausreichend großer Markt für schmerzfreie Hardcore-Gamer vorhanden ist. Damit will ich nicht unbedingt das allem Anschein nach frustrierende Gameplay schönreden, aber im Umkehrschluss sollten die und andere Entwickler solche und ähnliche Kritik auch nicht zum Anlass nehmen, in Zukunft doch noch stärker auf Zugänglichkeit zu setzen. Insofern ist das hier eine absolut vertretbare Meinung, die sich aber hoffentlich nicht durchsetzt.

maddccat 17 Shapeshifter - 8140 EXP - 12. Oktober 2011 - 16:19 #

Der Erfolg scheint From Software recht zu geben. Die Verkaufszahlen des Vorgängers haben die Erwartung übertroffen und Reviews sowie Fanbeiträge zu beiden Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Daher kann ich mir nicht vorstellen, dass sie in absehbarer Zeit von diesem Konzept abweichen werden. Zumal beide Titel sich ganz bewusst an eine bestimmte Gruppe von Spielern richten - Zugänglichkeit und generelle Schwierigkeit also kalkuliert sind.

Tyanosis 11 Forenversteher - 771 EXP - 12. Oktober 2011 - 15:43 #

Darksouls ist und bleibt halt ein Spiel dass sich an eine etwas masochistisch veranlagte Spielergruppe richtet, sollte deshalb aber nicht verflucht werden.
Es ist halt ein Nieschenspiel dass irgendwie in den mainstream gerückt wird bzw. wurde.

Tyanosis 11 Forenversteher - 771 EXP - 12. Oktober 2011 - 15:46 #

ach und @maddccat es gibt nur noch Traglast bei den Sachen die du aktiv trägst, nicht mehr für das Inventar. Heißt du kannst alles aufsammeln und mitnehmen, es gibt auch keine Obergrenze.

und @ Makariel du kannst dir stärkere Kräuter kaufen bei der Frau hinterm Gitter in dem Abwasserdurchgang oder gezielt bei den Baumwesen im Garten farmen.
Damit bekommst du dieses stake Toxin dann weg

maddccat 17 Shapeshifter - 8140 EXP - 12. Oktober 2011 - 15:49 #

Okay, danke für die Info.

Falk 13 Koop-Gamer - 1604 EXP - 13. Oktober 2011 - 11:50 #

Ich find's ja total gut, dass mir mitten im Text ein Haarwuchsmittel angepriesen wird. Da ich definitiv über ausreichend Haarwuchs verfüge, muss sich die Werbung an das Teaser-Bild richten. Find ich wirklich gut, intelligente Werbung!

Die Diskussionen hier finde ich hingegen albern, da es sich bei Dark Souls um ein Konsolenspiel handelt, ihr also ohnehin allesamt Noobs seid. Ha!

cl4wdit 03 Kontributor - 16 EXP - 13. Oktober 2011 - 22:39 #

darum ! -> http://www.youtube.com/watch?v=iZWDyCZrYKE

Edit Tr1nity: Link angepaßt.

cl4wdit 03 Kontributor - 16 EXP - 13. Oktober 2011 - 22:46 #

Und vor allem deswegen!: http://www.youtube.com/watch?v=lwmsDR5F500

Edit Tr1nity: Link und Schreibweise angepaßt.

Tr1nity Community-Moderator - Abo - 60222 EXP - 14. Oktober 2011 - 1:06 #

Du kannst übrigens deine Kommentare auch editieren. Zudem bitte in Zukunft auf permanentes Großschreiben und Übertreiben mit Ausrufezeichen verzichten. Normales schreiben tut's vollkommen. Danke.

cl4wdit 03 Kontributor - 16 EXP - 14. Oktober 2011 - 3:19 #

np :d

Sebastian Conrad 16 Übertalent - 4740 EXP - 15. Oktober 2011 - 12:47 #

D:

Nach dem ich mich mal durch die ganzen Kommentare hier gekämpft habe, bin ich zu folgendem Schluss gekommen:

Das nächste mal, wenn mich jemand als Fanboy flamed, weil ich gerne den CoD-MP spiele, verweise ich auf diese Kolumne.

oO

Goldfinger72 14 Komm-Experte - 1892 EXP - 17. Oktober 2011 - 17:15 #

Ich denke dass die meisten Fans des Spiels sich nicht über die Wertung des Spiels an sich aufregen, sondern über die Tatsache dass dort Dinge als Negativ angeführt werden, die schlicht und ergreifend nicht stimmen.

Dark Souls ist nicht unfair. Es wurde vielleicht nur nicht ganz fair beurteilt.

Aber wie dem auch sei, eine schönere Liebeserklärung als die ganzen Threads wie schwer doch alles ist und wie unfair die Welt doch ist, könnte man einem Spiel wie Dark Souls doch gar nicht machen!

Es ist eine absolute Wohltat, dass es auch noch Spieleschmieden gibt, die dem Spieler etwas abverlangen und nicht den Puderzucker in den virtuellen Hintern blasen, wie es z. B. bei WoW der Fall ist.

Lostboy 12 Trollwächter - 895 EXP - 18. Oktober 2011 - 9:35 #

Der Harald hat mit dem Artikel wieder mal einen Nerv getroffen :)

Mittlerweile kann man echt sagen, dass die Kommentare das 2.-unterhaltsamste nach einem Redakteursartikel sind ;)

PS: Meinungsfreiheit für Alle! ftw :)

NickHaflinger 16 Übertalent - 4967 EXP - 19. Oktober 2011 - 19:26 #

"Ich werde mich dafür einsetzen, auf GamersGlobal künftig regelmäßig Tests zu Pony-, Barbie- und Hello-Kitty-Spielen schreiben zu dürfen und mich bei der Bewertung ganz dolle in ein kleines Mädchen mit rosa Schleifchen im Haar hineinversetzen. Für die das dann halt eine 9 oder 10 ist. Ihr habt die Wahl!"
Gibt es dafür schon eine Petition? Bei den Umfragen finde ich nichts.

Kirkegard 17 Shapeshifter - Abo - 6853 EXP - 20. Oktober 2011 - 15:50 #

Klasse Artikel!
Wenn auch ein paar Tage zu spät, trotzdem mein Dank für die kurzweilige Unterhaltung. Da es gerade etwas langweilig auf der Arbeit war, habe ich mir grinsend den dazugehörigen Thread durchgelesen.
Ich fasse den Artikel mal zusammen, Satire!
Prima.
Und das Game hat ein Gutes, es wird in Massen gebraucht und billig in Kürze kaufbar sein, weil sich viele der toughen Skillgamer doch bissel überschätzt haben.
Naja, früher war das mal so, man hatte die Tester des Vertrauens, deren Urteil man vom Kauf eines Games ein wenig abhängig gemacht hat.
Naja, und heute ist es auch nicht anders. Die Hype Wertungen bei Spielen, die 4Players, Eurogamer und wie sie alle heißen Redakteure mögen, sind durchschaubar.
Weiter so Harald,
Jungspund!

webs1 (unregistriert) 22. Oktober 2011 - 11:01 #

Naja, der Artikel ist sicher amüsant, aber inwiefern das Satire sein soll, musst Du mir mal erklären.
Und ich glaube, im Abschnitt ist Dir ein kleiner Denkfehler unterlaufen. Wieso sind es Hype Wertungen, wenn die Spiele, wie Du selbst sagst, den entsprechenden Redakteuren einfach gefallen?
Weil Du selbst sie nicht magst?

Vielleicht ist es leicht vorhersagbar, dass z.B. einem Jörg Luibl ein Spiel, dass sich von der breiten Masse abhebt, wohl etwas besser gefallen wird. Aber liegt das an seinem übersteigerten Distinktionsbedürfnis oder vielleicht eher daran, dass er von den immergleichen Inhalten und mangelndem Anspruch einfach genug hat?

webs1 (unregistriert) 22. Oktober 2011 - 11:03 #

+letzten (vor Abschnitt)

Anonymous (unregistriert) 24. Oktober 2011 - 16:19 #

Was ist das Problem mit dem Schwierigkeitsgrad? Die meisten Leute wissen doch was auf sie zukommt und dass man hier bedachter vorgehen muss. Wer anständig levelt hat auch nicht wirklich allzuviele Probleme in dem Spiel. Sollte es mal knapp werden kann man immer noch zur voll aufgelevelten Pyromanten-Flamme greifen und voila - der Gegner ist hinüber! Keine Ahnung was an dem Spiel "unfair" sein soll.. Gebe dennoch zu dass eine 8 auf des Spiel passt, denn ein wie von mir erhofftes Übergame ist es nicht geworden.

Prof. Dr. Anonymous (unregistriert) 25. Oktober 2011 - 20:24 #

Tja, für mich ist DS mindestens eine 9/10 (ein Punkt Abzug wegen technischer Schwächen).

Der Schwierigkeitsgrad an dem Spiel und die anfangs scheinbar unüberwindlich scheinenden Situationen wecken in mir eine Art der Motivation, die mir in den letzten Jahren zwischen all den immer seichter werdenden Spielen regelrecht abhanden gekommen ist. Jeder verteilte Erfahrungspunkt, jeder Schritt ist wichtig und hat enorme Bedeutung. Wenn man ständig von Spielen an die Hand genommen wird und praktisch als Idiot behandelt wird (ganz egal ob man "leicht" oder "schwer" wählt), wird einem das ganze Erlebnis irgendwie gleichgültig. Mir ging es zumindest so bei 99% der Spiele in den letzten 10 Jahren.

In Dark Souls hab ich mich bisher 100 Stunden verloren und ich denke nicht daran aufzuhören - das hat nichtmal Red Dead Redemption und erst recht kein modernes RPG mehr geschafft. Das letzte Spiel, was mich derart fasziniert hat, war Shadow of the Colossus.

Auf das noch viele Spiele in der grandiosen "... Soul"- Reihe erscheinen mögen! Nicht jeder muss sie mögen und spielen, das sollte klar sein. Allerdings ist das Argument "zu schwer" kein Grund für eine Abwertung. Unfair ist es meiner Meinung nach übrigens nicht. Natürlich muss man erst ein paar Tode sterben um die Muster der Bosse zu lernen etc. Sterben ist in dem Spiel eine Spielmechanik. Und natürlich ist Dark Souls kein Spiel zum Entspannen. Es ist ein Spiel zum Abtauchen und die Belohnung dafür, dass man sich drauf einlässt, ist ungleich befriedigender als bei anderen Spielen der Marke "Oma kanns auch spielen". Selbstverständlich hat beides hat seine Daseinsberechtigung. Für mich persönlich sind die Souls-Spiele eine Offenbarung, die einen erloschenen Funken Spielfreude wieder zum Glühen gebracht haben.

buddler (unregistriert) 26. Oktober 2011 - 7:35 #

Hallo Herr Fränkl!
Wie bei schon so vielen anderen Spieletests frage ich mich tatsächlich, was an Dark Souls oder auch seinem Vorgänger Demon's Souls denn tatsächlich so schwer ist?
Ich komme auf diese Fragestellung, denn mit meinen mittlerweile 40 Lenzen kann auch ich auf einige Spielerfahrung zurückgreifen. Und ich bin verheiratet, sogar mit einer Frau, die ich auch für das Thema Videospiele begeistern konnte. Doch meine Frau hat keine guten Reflexe. So spielen wir zwar sehr gern im Koop Ego-Shooter, doch immer auf dem leichtesten Schwierigkeitsgrad. Meine Frau hat aufgegeben irgendeinen Ego-Shooter auf einem anderen Schwierigkeitsgrad zu spielen, denn dann kommt sie nicht voran und stirbt tausende virtuelle Tode - wie gesagt: ohne voran zu kommen!
Dann kam Demon's Souls auf den Markt. Wenn ich nun aber Kommentare lese, die sagen, dass dieses Spiel noch schwerer und härter ist als alle anderen Spiele zusammen (Übertreibung hier als Mittel der Emphase), dann müsste ich zu dem Schluss kommen, dass dieses Spiel nichts für meine Frau ist. Und doch hat sie es mehrere Male durchgespielt und hielt es bis zum erscheinen von Dark Souls, das wir beide seit Erscheinen spielen, für das beste Spiel der Welt.
Warum ist das so? Warum kann sogar ein Noob, wie meine Frau, dieses Spiel spielen und hat Spaß dabei?
Weil man sich langsam vortasten kann! Weil man sich schrittweise in neue Gebiete vorarbeiten kann und die Gegner analysieren muss. Weil man in der Regel ohne Hektik und in Ruhe jeden Gegner besiegen kann. Weil das Spiel einen Koop anbietet, wenn ein Gegner doch mal zu stark ist.
Warum sehen das Spiel aber so viele Leute als zu schwer an? Weil sie es gewohnt sind in einem Anlauf durch die Level zu stürmen. Genau dieses Verhalten wird aber bei beiden Spielen bestraft. Ist ein Gegner zu stark, dann verbessere deine Fähigkeiten - steige ein paar Stufen auf - und versuche es erneut!
Es mag zwar ein paar wenige Spieler geben, die schon im ersten Anlauf den schwarzen Ritter besiegen, weil sie Akrobaten am Pad sind, doch auch der Rest kann diesen Gegner irgendwann besiegen.
Vielleicht schaffe ich den ersten Dämon bereits mit Level 10 und meine Frau benötigt Level 20, weil ihre Reflexe nicht so gut sind, doch das ändert nichts am Spass, den sie mit dem Spiel hat!
Viele Leute jammern, dass nach einem viruellen Tod der Erfolgt von mehreren Stunden hin ist, wenn man stirbt. Das ist falsch! Der Erfolgt bleibt doch an der Stelle des Todes liegen um erneut eingesammelt zu werden! Lediglich wenn man erneut stirbt, dann ist es futsch! Man muss also schon zweimal in Folge das laibliche segnen!

Lieber Harald,
nimm dir einfach etwas mehr Zeit und gehe gelassen mit dem virtuellen Tod um, dann klappt es auch mit dem (angeblich) schwersten Spiel, welches derzeit auf dem Markt ist. :)

Mazrim_Taim 14 Komm-Experte - Abo - 2427 EXP - 21. November 2011 - 9:51 #

Ich zock mit meinen 36 Jahren auch nur moch auf EASY.
Hat neben den genannten Vorteilen zusätzlich bewirkt das ich sie auch mal zu ende durchzocke.

Anonymous (unregistriert) 21. November 2011 - 20:56 #

Ach jo... Fränkel, ich dachte du bist ein zocker alter schule, aber nein, das bist du nicht. Wirfst dich mit dem netten, witzigen textchen vor deine redakteurskollegen um noch zu retten was zu retten ist.
Das Darksouls genial ist dürfte jeder halbwegs frustresistente zocker (und davon gibts gottseidank immer noch ne menge, siehe die konkurrenz) mittlerweile begriffen haben, da nutzt es auch nix wenn die widerlich schleimigen GG-Fanboys die Dark Souls Fanboys auslachen.
Das GG ein absolutes und bedingungsloses Casualportal ist hab ich jetzt begriffen und werde mich dementsprechend fernhalten.
Mit dem Test hattet ihr mir irgendwie den Tag vermiest und das der von mir geschätzte herr fränkel diese meinung bedingungslos teilt gibt mir zu denken.

Ihr habt anscheinend einfach keinen draht zu spielen die "anders" sind, fordernde, kratzige und ungenormte spiele.. das ist sehr schade, denn ihr begreift nicht was mit dem spielemarkt passiert ist. Und ihr begreift nicht, was es für ein risiko ist für eine firma ein spiel wie Dark Souls rauszubringen. Ihr heult nur rum... wuääähh, ist unfaaaaiiir.

Bin selten von einem Test so entäuscht gewesen, das letzte mal vielleicht beim test von Peter Braun in der ASM beim Test von "Mike Tysons Punch Out" (schon etwas länger her, ja...). Oo

Ein letzter Gruß von einem
"Dark Souls Fanboy"

marco (unregistriert) 26. März 2013 - 13:34 #

sauber ^^

dark soul (unregistriert) 3. Dezember 2011 - 21:54 #

> demon und dark souls sind überbewertete spiele.
für dich vielleicht

> uncharted 2 ist das bisher best gemachteste spiel. fakt.
fakt, aha. und warum sind mir bei dem game die füße eingeschlafen? alles geschmackssache oder?

wem dark souls zu schwer ist der lässt es halt wo ist das problem. leuten denen das spiel gefällt allerdings vorzuwerfen sie würden das nur tun um sich selbst was zu beweisen sollten evtl. mal überlegen wie es um ihr eigenes selbstwertgefühl bestellt ist … evtl. ertragen sie den gedanken einfach nicht von so einem spiel gefrustet zu werden. das sind die gleichen typen die immer denken wenn jemand bei irgendwas besser ist als sie dann ist er entweder hässlich, mit 40 noch jungfrau oder autist mit allen bekannten vor- bzw. nachteilen. tja wenns euch dann besser geht …

EastFrisian 08 Versteher - 194 EXP - 10. Dezember 2011 - 10:42 #

Generell ist das eine interessante Idee mit Decathlon. Als Angehöriger brauchte ich allerdings eine Weile, weil das für mich keinen Sinn ergab. Mein Vater hat Parkinson und leidet dabei, wie viele Parkinson-Patienten, vor allem an Rigor und Bradykinese, also Muskelstarre und Unbeweglichkeit. Ab und zu auch an Akinese, also totaler Erstarrung. Besonders auffällige Tremorpatienten (wie Michael J. Fox es wohl ist) sind mir bisher nicht begegnet. Vielleicht wegen der Medikamente usw.

Vermutlich reicht die Beweglichkeit und Koordinationsfähigkeit auch bei Tremorpatienten nicht mal mehr für Decathlon. Es tremort sich auch eher zu langsam, glaube ich. Und muss man nicht im richtigen Moment einen Knopf drücken? Musste es zum Glück nie spielen... :-)

Es liegt mir fern, anderen Leuten Humor-Vorschriften zu machen. Gerade von mir wäre das lächerlich. Ich finde es nur etwas zu unüberlegt hingeschludert (wie eigentlich große Teile dieser Kolumne). Es ist halt vor allem ein olles Klischee.

Aber gibt es das für die Wii? Wenn hier ein Zivi (oder wie man das heute nennt) eh irgendwo mit kranken Leuten kegeln muss: Ruhig mal Decathlon ausprobieren!

PS: http://de.wikipedia.org/wiki/Parkinson-Krankheit
PPS: "So einsteigerfreundlich wie ein fahrender ICE" ist hingegen ein großartiger Witz! Hoffentlich ist es etwas übertrieben, weil ich mir jetzt unbedingt DS zulegen will und mit fast 30 auch nicht mehr so fit wie in den 80ern bin...

Anonymous (unregistriert) 18. Februar 2012 - 13:43 #

Was ich an den ganzen Schwierigkeits Gerede nicht verstehe:

Das Game ist doch nicht schwer O.O´

Es wird als solches dargestellt. Kann aber absolut nicht zu stimmen.

Fast jeder Gegner ist so ausgelegt, das man Ihn auch gemütlich mit Pfeil und Bogen töten kann.
Zwar stirbt man bei Endgegnern im offenen Kampf schon sehr oft. Kann dies aber auch als art Übungsweg oder Forschung sehen.

Ich bin einer der Art Leute die versuchen so tief in "gefährliche gebiete" wie möglich vor zu dringen. Sich Hardcore Waffen suchen und danach ein davor vermeintliches Gebiet auf suchen, welches als schwer galt. Zack zerack und schon war ich durch dieses ach so schwere Game durch. Wer zu blöd ist solch ein leichtes Rpg spiel zu spielen. Braucht gar kein Rpg an zu fassen. Jedes FF ist schwieriger als Dark Souls oder Demon Souls. Ich hatte sogar mehr Probleme bei Secret of Evermore auf Snes als wie bei diesem Game.

Es wird einen doch geradezu alles bereit gelegt. Damit man das Spiel sehr leicht schaffen kann.
Wer ZU BLÖD zum blocken ist. Hat selbst schuld!!! Den lediglich da liegt die Würze in DS verborgen.
Wer anderes behauptet kann echt einpacken und "Hello Kitty" spiele- spielen gehen. JA - ICH BIN KEIN HARDCORE ZOCKER! Und Dark Souls war für mich LEICHT und sehr schön.
Habe allerdings diesen ganzen Werbe Heckmeck erst nach dem Spielen gelesen. Da ich mir jeglichem Spoiler von einem Spiel vor enthalte.

Nun stehe ich kurz vor dem Endgegner (immer noch im ersten Durchlauf)
habe über 60% an Trophis. Kann auch mich mit Level über 200 nicht beschweren , das des nicht machbar wäre. Bei jedem Endgegner brauchte ich maximal 10 Versuch. Schwer ist was anderes. Da habe ich öfter "LEON!!"oder "SNAKE!!" gehört- oder bei Wow meinen Körper gesucht. (Nein ich bin kein Wow Getier, das zockte ich nur kurz)

Ja das ist mein kleiner Log dazu.

Demon Souls fand ich im Übrigen tatsächlich wesentlich schwerer aber auch nicht so hart.
Dark Souls war Kinderkram in Sachen Schwierigkeit aber in Sachen Story und Atmosphäre das beste bisher.

Achja Spielt mal Monster Hunter Ps2 , das ist wesentlich schwerer gewesen. ;) Oder Silent of Blood Curse , Way of Samurai 1-3 oder Tenchu. Da is wirklich härte und Geschick an gesagt. Bei Dark Souls ist es nur R1 und L1 wo man drücken muss ;)

Anonymous (unregistriert) 17. März 2012 - 22:37 #

Dark souls ist ein verdammt gutes spiel,
er kommt nicht damit klar das,dass spiel anspruch hatt.
er sagt ja nicht mal,"mir ist es zu schwer" NEIN er sagt es ist ein schlechtes spiel!

"FINGER WEG"
spiele tester mit nivau sagen so etwas nicht
DARK SOULS eigentschaft die es "berühmt" macht ist nicht das du da wie in mario in 2 min durch bist

ES FRUSTET EINEN MANCHMAL,SO IST ES, SO IST ES GUT!!!

wer gelegenheitsspieler sollte es nicht umbedingt spiel
DIESES SPIEL BERUHT AUF ERGEIß

PS,geh dich in die ecke schämen

Tr1nity Community-Moderator - Abo - 60222 EXP - 17. März 2012 - 22:49 #

"wer gelegenheitsspieler sollte es nicht umbedingt spiel"

Ja dann hat das Gesagte eben für diese Gelegenheitsspieler doch genau die richtige Aussage: Finger weg ;).

Anonymous (unregistriert) 18. März 2012 - 1:14 #

LOL

Das war ein Gelegenheits Spiel für mich. Eine Woche durch wars, kleiner als Beispiels Ff7 oder sonnst ein klassisches Rpg. Schwer ? Pff Da hatte ich bei Tenchu mehr Probleme oder Metal gear Solid.
Wer das Spiel als so schwer ansieht. Hat wahrscheinlich gedacht in jeden Mob darf man rein rennen >.<
Bei Wow macht das doch auch keiner. Mann geht seine Etappen Schritt für Schritt durch und davon bietet Dark Souls für Einsteiger genügend. Will niemanden beleidigen aber der Intellekt, der Spieler ist in den letzten 8 Jahren einfach so enorm gesunken, das es traurig ist einen solchen Bericht von einem doch schon älteren Spiele Tester zu lesen.
Wie darfs denn sein? Wie Wii dumm im Kreis hüpfen und Monotonen Bewegungen folge wo mehr Sport beim Einkaufstüten tragen zu finden ist.

Der Header sollte sich in Grund und Boden schämen

PSN: squats_and_oats (unregistriert) 8. April 2012 - 15:17 #

Ich denke als großer Fan der Souls Serie (Demon's Souls 160h played NG+++ / Dark Souls 200h played Ng++++, beide Games ungeglitcht) kann ich Herrn Fränkels Artikel sogar nachvollziehen.

Ganz in der Tradition der King's Field Serie (dem quasi Vorgänger) sind Souls-Titel einfach nur für eine bestimmte Zielgruppe gemacht. Leute die bewusst unmenschlich erscheinende Herausforderungen meistern wollen.

Leute die einfach nur unterhalten werden wollen (kein Verbrechen, ich spiele etwa auch manchmal aus langer weile den Single Player von Call of Duty XY auf "leicht") sollten entweder einen großen Bogen um die Serie machen oder sich nicht wundern, dass konventionelle, zurückgelehnte Herangehensweisen an Problemsituationen hier keinen Bestand haben werden.

Man soll sich bewusst bedroht fühlen und immer auf der Hut sein. Das ist der Kern der Serie. Folglich ist die Souls-Serie nichts für "Gelegenheitsspieler" oder Leute die leicht frustriert sind, wobei ich sagen muss, dass man als Spieler leider darauf konditioniert worden ist, den Tod der eigenen Spielfigur als frustrierend zu empfinden, was bei einem Spiel, dass den Tod als mitunter fast zentrales Gameplay-Element hat, nicht gerade von Vorteil ist.

Einem Spieler der nur Unterhaltung und keine Herausforderung sucht diese Serie UNEINGESCHRÄNKT zu empfehlen, ist, wie als würde man jemandem, der einen simplen Actionfilm sehen möchte, raten, sich Filme von David Lynch oder Lars von Trier anzusehen. Deswegen sollte man immer herausstellen, dass Souls-Titel nicht für jeden geeignet sind. Jeder, der das unterschlägt handelt fahrlässig imho.

Praise the Sun!

Anonymous (unregistriert) 9. April 2012 - 5:08 #

tja darksouls hätte durchaus eine 9 verdient, wären die nervigen fpseinbrüche an manchen stellen nicht...(blighttown zbsp)

schwierigkeit fand ich eigentlich ganz ok, außer stellen wie capra+ornstein beim 1. playthrough

wenn man rausfindet, dass es riposte gibt, kommt man eigentlich ganz gut und fix durch die meisten gruppen

Rascal (unregistriert) 23. Mai 2012 - 16:16 #

Tja die Leute die einfach zu Schwach sind oder einfach gleich die Hoffnung aufgeben sind echt zu bemitleiden -_-

Demon+Dark Souls ist Mega Geil

Fanboy (unregistriert) 11. Juni 2012 - 11:23 #

Ich bin 34, spiele ebenfalls seit dem C64. Vor kurzem wollt ich schon komplett aufhören mit dem Daddeln (war gerade bei Assassins Creed Revelations) weil fast alle Spiele für "Schonkostliebhaber runtergedummt" werden heutzutage, die komplette Unterforderung. Dann hab ich mir vor einer Woche Dark Souls geholt, endlich mal wieder ein Game das mich frustriert und an meine spielerischen Grenzen bringt.

Ich liebe es. Wer einfach nur schöne Bilder sehen will kann sich doch let`s play Videos auf YT reinziehen. Wozu dann noch selber spielen im Easy Mode, wenn es nur darum geht das Hirn auszuschalten und sich berieseln zu lassen?

Eine ärgerliche Tendenz ist das, dass Spiele nur noch achtjährige fordern und Dark Souls hat völlig zurecht 92% bekommen, weil es eben nicht diesem Trend hinterhecheln möchte.

The_Edge1982 (unregistriert) 28. Juni 2012 - 0:01 #

hab heute Dark Souls nach rund 100 Spielstunden geknackt...licht und schatten würde ich sagen. Zum Teil genial designte Gebiete, fordernde, unterhaltsame Bosskämpfe und eine tolle Atmosphäre. Auf der anderen Seite habe ich viel, viel Zeit mit stupidem Seelensammeln verbracht, um zu leveln und meine Waffen etc. zu verstärken. Wenn nicht nebenher immer Fußball-EM gelaufen wäre, weiß ich nicht, ob die Geduld dafür gehabt hätte.

Ich würde wahrscheinlich so knapp unter 90% geben. Ich hab außer bei Pro Evolution Soccer noch nie so geflucht, aber auch gejubelt bei einem Spiel, aber demgegenüber stand viel nervtötende, zähe Trial and Error und eben Seelensammel-Arbeit. Respekt an alle, die Dark Souls ohne durchspielen.

Fazit: Außergewöhnliches Spielerlebnis, das unvergleichliche Momente hat (Atmosphäre in Schandstadt z.B.), aber bei Skyrim fand ichs schade, als es nichts mehr zu tun gab, bei Dark Souls bin ich froh, dass ichs endlich durch hab und verspüre keien Motivation für einen 2. Durchgang.

Anonymous (unregistriert) 10. Juli 2012 - 15:44 #

habe das game zusammen mit ner ps3 von meiner freundin zu weihnachten 2011 geschenkt bekommen, und es innerhalb von 130 stunden mit level 120 abgeschlossen (ok hab etwas gesuchtet und ca 2 wochen am stück gezockt). davor hatte ich nie die gelegenheit dazu ernsthaft ein pc oder konsolen spiel zu spielen, dark souls war ( im ernst !) mein erstes game ( wenn man von gothic 1 auf pc absieht) welches ich komplett durchgespielt habe, nun warten auf mich die ng+, aber ersteinmal bin ich beim vorgänger dran ;)
demnach weiss ich wirklich nicht was die leute mit schwer oder frustrierend meinen. es ist ein spiel und es macht spaß, sofern es dem eigenen geschmack entspricht.

BloodyFootstep (unregistriert) 29. August 2012 - 12:27 #

"warum ihr selbst als Vielspieler euch beim Daddeln entspannen und nicht arbeiten wollt"

Das kann ich nur mit einem entspannten Grinsen unterschreiben. Das Wort "Arbeit" mit dieser Art von Spiel zu assoziieren, ist mir schon beim Review von Demons Souls passiert. Denn wenn all die erspielten Fortschritte Stunden deines Lebens fressen, nur um dann hinterher durch den Trial-And-Error-Todeshammer zunichte gemacht zu werden, ist das alles andere als eine Spielspaßservierplatte.

Mich stört gerade an Dark Souls die Tatsache, dass ein Block nicht während einer bereits vorschnell ausgeführten Attacke geschieht oder die Spielfigur sich gemächlich wie ein hingefallener Opa wieder aufrappelt und der 54x so große Endboss dann genügend Zeit hat mit einem weiteren Schlag kostbare Energie abzuziehen. Auch die Einnahme eines Healthtrankes ist dann nicht möglich.
All das - neben den immer und immer wieder respawnenden Gegnern - sind absolute Designfehlentscheidungen, die nicht hätten sein müssen.
Wenn man es nicht drauf hat dem Spieler auch Schwierigkeitsgradalternativen anzubieten und so trotz verschiedener Erlebnisstufen zu entertainen, hat man keine große Arbeit geleistet.

Klar ist es ein knisterndes Gefühl soviel Angst vor den nächsten Monstern zu haben, aber die Strafe ist und bleibt leider unverhältnismäßig groß.
Ein einfaches "Du stinkst!" auf verbaler Ebene hätte mir von den Entwicklern schon gereicht, um zu wissen, dass sie mich als Endkunden nicht leiden können.

Naja, ich habe denen wenigstens kein Geld in den Rachen geworfen und die Spiele testweise aus der Videothek besorgt.

marek (unregistriert) 13. September 2012 - 14:52 #

Hallo Harald,

Spielertypen wie dich gibt es mehr und mehr, mit deiner Meinung stehst du ja überhaupt nicht alleine da. Diese Konsumhaltung wird ja auch von der Industrie wahrgenommen und seit Jahren bedient. Deshalb haben wir Kinect, Call of Duty, quick time events, push X to win, Schlauchlevels, autosave, autoregeneration und autoaim. "Danke".

Chris__L (unregistriert) 18. September 2012 - 18:25 #

Hallo.

Ich habe mir das Spiel neulich für den PC gekauft (prepare to die Edition oder so ähnlich) und war auch gespannt auf die Qualität und den Schwierigkeitsgrad, da ich viel darüber gelesen habe.

Ich habe auch diesen Artikel vor dem Kauf gelesen und er hätte mich auch fast dazu gebracht die Finger von dem Spiel zu lassen. Am Ende siegte jedoch die schiere Neugier.

Ein bisschen Angst hatte ich auch dass ich das Spiel dann "nicht schaffe", weil ich halt doch nicht mehr soviel spielen kann wie früher noch und weniger Gamepaderfahrung habe als wohl die meisten Konsolenspieler.

Bin jetzt Level 50 beim ersten Durchspielen, also noch mittendrin.

Meine bisherige Einschätzung zum Schwierigkeitsgrad:
Die Speicherpunkte sind, wenn man einmal das Gebiet "kennt" und dann zum Beispiel mal "rückwärts" von Speicherpunkt zu Speicherpunkt durchspielt, keinesfalls zu weit auseinander. Das ist schlicht falsch.
In Schandstadt und angrenzende Gebiete habe ich das mal getestet.
Wenn man das Gebiet kennt, also weiß wo man lang muss, wo die Gegner sind, wie man sie tötet, sind es keine 5 Minuten von Speicherpunkt zu Speicherpunkt - Eher noch weniger!
Das System hat ja den Sinn das man sich nicht "Vorwärtssterben" kann. Irgendeinen Abstand müssen sie ja am Ende haben und 5min Spielzeit sind da in Ordnung denke ich. Und keinesfalls zu hoch gegriffen.

Schwierigkeitsgrad allgemein: Es kann durchaus vorkommen dass man mal bei einem Boss keine Idee mehr hat wie man ihn besiegen soll.
Zum Glück ist das ein Onlinespiel.
Mit den verfügbaren Hilfen ist für jeden jeder Boss besiegbar.
Wenn man trotzdem alleine spielt und dann eben in einer Komplettlösung im Internet nachschaut wie ein Boss den zu besiegen ist und dann lesen muss wie lächerlich einfach teilweise die Lösung des Problems ist und man eigentlich nur mal in Ruhe hätte nachdenken und die Situation des Kampfes genau analysieren müssen... Dann ärgert man sich am Ende nur das man nicht selbst draufgekommen ist und freut sich andererseits natürlich, dass man im Spiel "weitergekommen ist".
Also um es zusammenzufassen:
Mit den Berücksichtigung der verfügbaren Hilfen ist es absolut schaffbar; für jeden der schon vorher mal ein paar Computerspiele gespielt hat.

Zur Qualität des Spiels im allgemeinen:
Hier und da gibts ein paar Sachen die mich ein bisschen stören - technischer (Konsolenport halt) und inhaltlicher Gestalt (Erzählweise für mich zu undurchsichtig, irgendwas bleibt hängen, aber auf "erklär mal worums in der Story geht" hab ich noch keine nützliche Antwort entwickelt - vielleicht kommt das nach dem Abspann dann alles nach und nach... mal schauen) aber das Gesamtergebnis ist gut genug, dass man da drüber hinwegwegsehen kann.

Eine Zahl oder Wertungsprozente geb ich aber keine.

Wenn sich jemand über zu hohe oder zu niedrige Quantifizierungen eines Spiels, oder eines Films, oder eines Liedes aufregt kann man es entweder ignorieren oder sich an den Kopf greifen. Was erwartet man denn von einer Zahl? Ist der Spieler/Zuschauer/Hörer so eindimensional das man mit einer einzigen Zahl ausdrücken kann wie gut ihm ein Spiel/Film/Lied zusagen wird? Das ist vollkommen lächerlich. Und sich dann darüber aufzuregen dass es trotzdem gemacht wird und nicht den eigenen Vorstellungen entspricht ist genauso absurd.

Ich sag soviel, dass das Spiel, für ein Spiel halt, eine echte Erfahrung ist und Unterhaltung bietet - es gibt viel zu Entdecken und es hebt sich von anderen Spielen deutlich ab - und das obwohl man eigentlich das gleiche macht wie in diesen anderen Spielen, (rumschnetzeln rumlaufen rumgucken Sachen-einsammeln usw...) das heißt schon was, denke ich.

Ich muss schon lange zurückdenken um ein Spiel zu finden was mich ähnlich begeistern konnte - vielleicht Morrowind, auch wenn die Schwerpunkte der beiden Rollenspiele klar verschieden sind.

-
Noch was zum Artikel. Ist es Absicht das so ausschweifend lange, weit hergeholte, jugendlich anmutende und gleichzeitig zwanghaft künstlich wirkende Metaphern und Vergleiche so oft aneinander gereit werden, dass man schon sehr suchen muss um etwas stichhaltige Kritik an dem Spiel im Artikel zu finden?! Was soll das? Das klingt teilweise als hätte man Yuri aus Berlin beim Fluchen das Diktiergerät unter die Nase gehalten (<- das war jetzt auch mal so ein "sinnvoller Vergleich" ähnlichen Kalibers...)

-
achja und nochwas:

aus dem Artikel:
"Dabei ist doch klar: Ich möchte mich wenigstens in einem Spiel mal als mächtiger Held fühlen, wenn mich schon das Leben jeden Tag fickt."

und ein paar Zeilen weiter:

"Mit zunehmender Lebenserfahrung nimmt der Drang ab, sich beweisen oder irgendwelche Heldentaten an die große Glocke zu hängen zu müssen."

Also du willst ein virtueller Held sein, dich als Held fühlen aber dann lieber doch nichts in der virtuellen Welt tun was in der virtuellen Welt heldenhaft wäre? Verstehe ich das falsch? Wenn nein, verstehst du es? Salopp: Was denn jetzt? Held oder Sofa? Kaffee trinken oder Kämpfen?

InitArt (unregistriert) 11. Oktober 2012 - 3:48 #

Klar, das Spiel ist schwer, aber deshalb an der Wertung pfuschen?
Kurz: Schwachsinn.

Das Spiel an sich wird durch den Schwierigkeitsgrad keineswegs schlechter, viel eher ist der Schwierigkeitsgrad gar beabsichtigt. Einige Spieler haben daran Spaß, trotz vielen Toden. Der Erfolg endlich den Boss geschlagen zu haben.

In einem Review könnte man einen großen rot blinkend Warnhinweis platzieren, das dass Spiel sehr fordernd ist, aber da hört die Sache meiner Meinung nach schon wieder auf.

Objektiv bewertet werden kann schlichtweg nur der Code, Sound, Grafik, Atmosphäre, Umfang usw. Nicht jedoch persönliche Meinungen wie "ist mir zu schwer :'(".

- Bin ich mal gespannt, wie viel empörte Rezension ich hierfür erwarten darf. Als absoluter Anti Fanboy von irgendwas.

R-X-D 06 Bewerter - 97 EXP - 17. November 2012 - 15:50 #

Harald, wenn ich nicht schon eine Frau und einen Sohn (der deinen Blick auf dem Photo oben übrigens cool findet) hätte, ich würde ein Kind von dir wollen.

Ja, ja, und nochmals ja. THIS! Ich unterschreibe jeden Buchstaben dieser Meinung.

Der unsägliche und unfaire (Rücksetzung mit erneuten Gegnern - obwohl Bosse dann tot sind = Logik?) Schwierigkeitsgrad ist Bestandteil, fast schon Hauptbestandteil des Spiels und sollte daher auch massiv auf die Wertung Einfluss haben.

Und da hat DS einfach nichts jenseits der 6.0 verdient. Am besten gefällt mir die Sache mit dem "My little Pony"-Test am Ende: Absolut richtige und logische Schlussfolgerung.

@über mir:
Kurz: KEIN Schwachsinn. Das Spiel wird durch den Schwierigkeitsgrad (und da es vor allem nur den einen gibt) nicht nur schlechter sondern teilweise einfach ohne Cheat unspielbar.

HARALD, Danke für diese Worte zu diesem "Spiel".

Geoffrey (unregistriert) 13. Februar 2013 - 13:30 #

du hast das spiel allem anschein nach noch nie selbst gespielt.

Na Klar (unregistriert) 23. November 2012 - 20:31 #

RXD: Schleimtest bestanden, 1, setzen.

..und jetzt zurück auf deinen Casual-Ponyhof.

Marie (unregistriert) 2. Dezember 2012 - 16:06 #

Ich spiele Games auch hauptsächlich auf einfach, eigentlich immer, aber Dark Souls hab ich mir trotzdem geholt - weiß Gott warum. Wahrscheinlich weil ich überredet wurde. Und ich find's wirklich toll. Ich verurteile keinen, dem es zu schwer ist, aber ich finde es wirklich sehr fair und der Schwierigkeitsgrad ist... seltsam. Wenn man zum 3. Mal bei einem Boss gestorben ist, würde man am liebsten das Gamepad wegschmeißen (hab ich auch schon getan) aber wenn man es dann geschafft hat, denkt man sich nur: "Hm, war doch garnicht so schwer!" Also es ist wirklich nicht zu schwer, man muss nur immer eins im Kopf haben: Immer Schild hoch und nicht zu gierig sein mit den Schlägen. Wenn man dann die Taktik für den Gegner raus hat, wird's nochmal einfacher. Und dennoch werde ich wohl andere Spiele weiterhin hauptsächlich auf einfach spielen.

Viel Spaß noch. :D

Azmodan 12 Trollwächter - 1049 EXP - 14. Dezember 2012 - 16:27 #

Danke für diese sehr schöne Einschätzung von Dark Souls, ja ich gehöre selber zu den Leuten die sich dieses Spiel antun, warum auch immer. Laufen, Schild hoch, schlagen, sterben und wieder von Vorne das Ganze.
Ja Dark Souls gehört zu den Spielen, die jeden, und ich meine Jeden Fehler sofort bestrafe, einmal falsch gestanden Tod, einmal nicht pariert = Tod, usw.. Aus meiner Sicht ist dieses Spiel nur für Leute die ein Nervenkostüm haben eines Pflegers in einer Geschlossenenanstallt. Als ich damit begonnen habe, saß neben mir auch ein wirklich begnadeter Gamer, aber auch er sagte, ich sollte nach 10 Minuten bitte aufhören weil es im schon vom Zuschauen her frustriert. Ja Dark Souls was soll man mit dir machen ?
Ich weiss nur eins, ich werde weiterhin dich Spielen und immerwieder Sterben.

Leberkäs 4ever (unregistriert) 14. Dezember 2012 - 17:32 #

Ich möchte nun meine Meinung hierzu kundtun, da ich gerade nichts besseres zu tun habe:)

Ganz Unrecht hat Herr Fränkel wohl nicht, mit dem was er schreibt, da ein Review aber immer ein subjektiver Eindruck des jeweiligen Testers ist, finde ich seine Reaktion doch überzogen. Wenn in einem Review eine 92 vergeben wird, und klar im Test hervorgeht, dass es sich um ein knüppelhartes Spiel handelt, so ist man selbst schuld, wenn man nur nach der Wertung geht.*

Was mich vor Allem stört ist dann aber die "Drohung" sich als Tester von Barbie-Pony-sonstwas Spielen in die Rolle eines 7-Jährigen Mädchens zu versetzen und deshalb 8er, 9er oder 10er Wertungen (von 10) rauszuhauen... Denn meiner Meinung nach, sollten die Tester eine gewisse Genreaffinität besitzen. Wenn man nun einen Shooter-vor-allem-wegen-CoD-Hasser das neue CoD testen lässt, ist klar dass da kein vernünftiger Test dabei rauskommt. (Womit ich hier Cod nicht gut- oder schlecht reden möchte) (ich mag es nicht^^)

Da man aber eher selten in der Redaktion ein 7-Jähriges Mädchen angestellt hat, welches schreiben kann wie ein ausgebildeter Journalist, muss der jeweilige Tester natürlich berücksichtigen wie das Spiel denn für die Zielgruppe zu bewerten ist. So habe ich (als sehr selten Shooter Spieler) schon häufig aus Tests mit 90er+ Wertungen wie CoD, BF3 etc. herauslesen können, dass es für MICH (achtung, eigener Geschmack und so) nichts taugt, während ich dann bei Tests welche "nur" (Wertungsinflation²) 68-72 hatten Lust auf Red Orchestra 2 bekommen habe.

*Nun zu dem, was hierauf wohl die Antwort sein wird (falls es nach all der Zeit noch eine gibt)
"Aber in den Reviews stand dass es nie(selten) unfair wird"

Es gab manch eine Stelle, die wirklich als unfair zu bezeichnen war, wenn man mit einem zu niedrigen lvl hinkam, oder einen unpassenden Char (mit weniger nützlichen Skills, für die entsprechende Situation) hatte. Aber dann muss man eben einfach entweder leveln gehen, oder die Taktik überdenken. Am leichtesten war es allerdings, man beschwört sich Hilfe herbei. dadurch war das Spiel an manchen Stellen fast lächerlich einfach, wenn das helfende Phantom zufällig irgendein Progamer war, mit perfekt abgestimmten Items etc. der einem einfach alles an Gegnern weggerotzt hat.

Alles in allem würde ich den Reviews zum Beispiel durchaus zustimmen, dass es nie wirklich unfair in dem Sinne war, da man ja gegen alles etwas unternehmen konnte, und wenn man zur Not in einen Guide oder sonst was blicken muss. Das war früher nicht anders, und soll bitte auch in Zukunft wieder mehr sein.

Und Spiele die mehrere Schwierigkeitsgrade haben, darf natürlich jeder auf dem Spielen, den er sich zutraut/worauf er Lust hat aber das Spiel schlecht zu reden, weil man sich augenscheinlich nicht genügend damit befasst hat (mehr leveln, Guides anschaun, Freunde fragen, Phantome und NPCs als Hilfe beschwören etc. pp.) oder weil man nicht so ganz in die Steuerung/das Gameplay hineingefunden hat, empfinde ich dem Spiel gegenüber als unfair.

Und ich bin zwar vermutlich überdurchschnittlich begabt am Gamepad, aber fürchterlich weit davon entfernt ein Progamer zu sein. Ich Spiele aber eben Spiele, die ich als Herausforderung betrachten kann (was mich nicht zum besseren Menschen macht^^) und würde mich über mehr auf diesem oder höherem Schwierigkeitsgrad freuen. Vor allem, wenn es sich ausnahmsweise mal nicht um Shooter handelt.

*random flame*, einfach nur so^^

GamerKey (unregistriert) 3. Januar 2013 - 3:30 #

Vielleicht etwas sehr spät, aber das kann ich mir jetzt nicht verkneifen.

Ich setz mich gern zu den Anderen dazu und schaue (respektive lese) was die Fanboys so zu dem Thema vorzubringen haben (btw, hat mir noch jemand etwas Popcorn?). Allerdings lässt sich dieser ganze hübsch geschriebene Text mit einem Satz zusammenfassen:

"Wer beim Spielen nicht auch mal ne bockschwere Herausforderung haben will, an der er sich erstmal die Zähne ausbeißt wenn die Reflexe fehlen, sollte Dark Souls lieber nicht in seine Spielesammlung aufnehmen."

Damit wäre die Sache für alle elegant gelöst. Diesen Satz sollte man an den Anfang und ans Ende einer jeden Dark Souls Review schreiben.

"Finger Weg!..." suggeriert ja selbst den Gamern die das Spiel spielen könnten, ohne dank Demenz alle 5 Minuten zu vergessen wies geht, dass das Spiel ein schlechtes sei.

In diesem Sinne bedanke ich mich für das Schmunzeln beim Lesen und gehe mal wieder gepflegt Dark Souls zocken und hin und wieder mal sterben, weils halt einfach dazugehört wenn man die Aufmerksamkeit zwischendurch schleifen lässt. :)

ezpk8k (unregistriert) 10. Januar 2013 - 10:10 #

Ich hab keine ahnung was ihr da geschrieben habt und ganz ehrlich interessierts mich auch net :D
Aber warum dark souls stinken könnte ist dass der verfasser 15 wochen lang net geduscht hat und die wohnung auch dementsprechend riecht und somit der geruch auf die arme dark souls verpackung übertragen wurde.

Dark Souls is eines der wenigsten Spiele, die nicht abgepauscht wurden.
Naja ok Monster Hunter kommt nah heran. Aber die story ist einzigartig und einfach fantastisch. Der Schwierigkeitsgrad passt!

Und der Verfasser dieses Artikels ist bestimmt einer dieser 0815 Beschwerer, die dafür verantwortlich sind, warum in Guild Wars 1 o.ä. Spiele fast tägliche patches gab, die die skills verändert haben und letzendlich guild wars auch schlechter wurde. Eines sag ich, L2P motherfker :O or DIE!

Sorry sich nicht genug darüber zu informieren und dann nach dem Kauf zu erfahren, dass es für einen persönlich ein Fehlkauf war, FAIL und der platz für nen Artikel im inet oder sonst wo zu schreiben ist ein größeres FAIL! Unwissenheit und Strafe, ne?
Youtube hätts aufklären können und wenn man unbedingt die first-version spielen möchte, muss man in kauf nehmen, dass sie nicht 100% fehlerfrei is.

Dark Souls ist eines der BESTEN! Spiele überhaupt wenn man so den Mainstream verfolgt sind alle Spiele zum kotzen. Entweder grinder oder abzocker mit shop-systeme für bares geld.

Für mich ganz klar Dark Souls ist ein episches Spiel mit Stil und Stiel. Mit Stiel meine ich, man kann auf story, kampfsystem und Schwierigkeitsgrad bauen.

Ehrlich.. lasst es sein mit mimimi.. das spiel ist zu schwer, die intention der spielemacher war auch so gedacht! - prepare to die -
Keiner redet dir ein, wie du deine Suppe kochst. Wer das bei mir machen würde, den hätt ich raus geschickt.

Spiel doch Mickey Mouse oder noch besser, bedien nen dvd player, da braucht man nur playknopf und paar andere tasten.

Mit zunehmenden Alter nimmt die Reaktionsgeschwiendigkeit ab, net mehr. PVP gibts auch nur wenn man menschlich ist und als Hollow gibts kein PVP. - Sorry für den flame, aber Leute wie du! zerstören epische Spiele, denn wenn man nach ner viertel Stunde Spielen gleich sowas schreibt und sich gar net mal mit dem Kampfsystem auseinander gesetzt hat und verdammt nochmal 100 tode hinter sich hat - dafür hab ich auch ein Adrenalinspiegel von 200% nach dem ich den Boss ENDLICH besiegt habe und ich mich auch like a boss fühle - .. argh °,..,° ...

Spische Spiele gehen kaputt junge! :D durch Leute wie dich!

ezpk8k (unregistriert) 10. Januar 2013 - 10:30 #

Sorry vorab für noch nen post..

Aber es gibt genug fans der Souls-Reihe und Leute wie dich, die mit dem system net klarkommen und sich beschweren und die publisher bzw programmieren dies dann lesen und sich dann gedanken machen über easy mode in Dark SOuls 2 - was ich persönlich scheiße finde - denn ich brauch ne Herausforderung, sonst würd ich noch heute Tetris spielen -
und den fans die wirklich das Spiel intensiv spielen und! sich damit identifizieren - und es gibt echt genug Leute - du aber dann nach dem durchzocken in - sagen wir - 2 stunden dann das spiel zur Seite legen - PC GAMES und andere Spielebewerter das Spiel als schlecht bewerten weils zu einfach geht, die Programmierer und publisher dann über ein Item-Shop nachdenken damit "mehr" Inhalt zur Verfügung gestellt wird und letzenendes " Souls in der Mainschiene fällt, sozusagen in die Strichszene fällt, ja fällt, denn es ist ne Abwertung,.. ja

Dark Souls braucht kein easy mode - L2p :)

btw .. spielt mal die DLC ohne Sif davor zu töten, befreit sif in dem DLC und bekämpft dann (nicht DLC)-Sif! Tränen-Video

Metatronic 04 Talent - 29 EXP - 15. Januar 2013 - 16:54 #

Also ich bin kein Hardcoregamer spiele hin und wieder mal, hab auch kein bestimmtes Genre spiele also alles was mir gefällt. Die Story ist recht schwach aber der Reiz war auch ein anderer es immer wieder nach dem tot zu probieren denn ich wollte keine Niederlage gegen einen Boss ich wollte ihm zeigen wo der Hammer hängt!!! ^^ Nach kurzer Eingewöhnungsphase kam ich mit den Gegnern und Bosse ganz gut klar. Von mir bekommt das Spiel eindeutig positive Bewertung weil ich es genial finde immer noch Stärker und mächtiger werden zu können!

Kaisa Sozey (unregistriert) 17. Januar 2013 - 8:26 #

Wow... ich spiele DS jetzt seit nem halben jahr und das ist das erste forum das ich mir antue seit ich angefangen habe zu spielen (ja ich weiss bin spät dran mit meinem post). mal ganz im ernst,habt ihr sie noch alle? hauptsächlich 2 gruppen exestieren in dieser, nennen wir es diskussion,die die das spiel "wirklich" beschreiben wie es ist und die die den verfasser in den himmel loben und mit voller verliebtheit verteidigen. die einzigste aussage des artikels die korrekt ist : das spiel ist schwer und fordert einen. der rest ist klamauk,ein versuch comedy in einen bewertungsartikel unterzubringen. ich habe mir tatsächlich jeden comment durchgelesen(konnte nicht schlafen)und es ist schon bedauerlich wie sehr hier aneinander vorbeigerredet wird. und lieber redakteur/spieletester/comedian whatever,aber so etwas unprofessionelles habe ich selten gelesen. da sie anscheinend bekannt sind für humorristische und bissige artikeln und das leben sie jeden tag "fickt" muss ich sie einfach fragen: sind sie wirklich sicher das sie glücklich sind mit ihrem beruf,ihrem leben? denn das ist das was ich aus ihrem artikel raushöre. und ehrlich gesagt habe ich eine spielbewertung erwartet aber nicht das. jedesmal wennn sie "mal" mit einem sinnvollen antikommentar konfrontiert wurden sind mehr oder weniger nur ausgewichen und haben darauf verwiesen das der derjenige sich anscheinend nicht aufmerksam genug den artikel durchgelesen hat und nichts verstanden hat. ebenfalls wahnsinnig professionell. ich habe sehr wohl verstanden das sie das spiel nicht abwwerten,im gegenteil. es sollte wohl mehr eine warung an die spieler sein,die ihrer meinung keine nerds sind und spielen um spass zu haben. aber das war schon echt schwer herauszufiltern,dank ihrere blumigen sprache. würde ich das spiel nicht kennen und hätte ihren artikel als erstes gefunden auf der such nach einer seriösen bewertung ,wäre ich genauso schlau wie vorher. mir ist klar das ich von ihnen keinen kommentar dazu bekomme (da ich auch sehr spät dran bin mit meiner meinung,völlig klar) aber ich hoffe inständig das sie das hier lesen und sich gedanken machen ob sie wirklich damit spielern helfen die sich nur informieren wollen. fazit zu ihrem artikel ohne sie persönlich beleidigen zu wollen( auch wenn das folgende jetzt garantiert so aufgefasst wird) das war stupider mist,überhaupt nicht informativ und mehr selbst profilierung als alles andere. zum spiel selber : dark souls ist eine erfahrung die jeder hobby/möchtegern/nerd/noob/hardcore was auch immer gamer mal erlebt haben sollte. es weckt glücksgefühle und emotionen die man das letzte mal als kind hatte.vorausgesetzt mann steht auf diese genere von spielen.optisch ein hingucker und die welt harmoniert so wie ich es selten erlebt habe. ich kann diese subjektive aussage treffen aufgrund meiner multiplayer erfahrung mit hunderten anderen spielern ,die ich während meiner zeit bei ds getroffen habe und mir diese meinung immer und immer wieder bestätigt wurde. übrigens das hochlastige multiplayer feature wurde noch nicht mal erwähnt in ihrem artikel,und das macht einen grossteil des spiels aus. nämlich DAS man sich gegenseitig helfen kann und zusammen welten erkunden kann... ist ja nicht gerade unerwähnenswert... fazit zum spiel: ausleihen,selber anzocken und rausfinden ob mans mag punkt. wow war das jetzt echt so schwer? bye

Anonymous (unregistriert) 17. Januar 2013 - 15:29 #

Dir ist klar, dass das hier eine Kolumne ist und kein Test? Liest sich in deinem Kommentar nämlich nicht so...

marco (unregistriert) 26. März 2013 - 12:07 #

ABSOLUT GEILES STATEMENT !!!

LANG LEBE

***D A R K S O U L S***

Christian (unregistriert) 14. Februar 2013 - 4:19 #

mal sehen ob das noch einer liest - hab darks souls erst vor kurzem erworben in prepare to edition auf xbox - und den schwierigkeitsgrad sollte man wohl am allerwenigsten kritisieren - hätte nicht gedacht, dass jemand heute noch den mut hat, einen vollpreistitel mit so einem hohen frustfaktor auf dem markt zu bringen - respekt! -

allerdings die die anderen eigenschaften betreffend ist hier nicht alles gold was glänzt - das kampfsystem wirkt wie eine schlechte kopie von blade of darkness - die backstab-abfrage is bestenfalls 50:50 -
1hit-kills scheinen nicht zu funktionieren > die gegner laufen mit 0 hp weiter > hatte schon mehrmals damage bugs - statt 50 nur noch 5 - gegner können durch wände schlagen, der spieler nicht - gegner werden von ihrem ausgeführten aoe schaden nicht verletzt - sry aber das alles sollte bei einem derartigen "echtzeit"-kampfsystem nicht passieren - zudem kann ich keine verschossenen pfeile oder wurfmesser wieder aufnehmen, eigentlich standard in so einem setting
das loot-grabbing ist schlechter ein witz, nur um zu sehen was hinter der seele steckt, wird das inventar zugemüllt - ebenfalls unpassend, dass man ein komplettes waffenarsenal mitschleppen kann -
aus dem Mensch/Untot Wechsel wurde imo auch zu wenig gemacht - wäre nur logisch wenn beide Seiten Vor- und Nachteile hätten - was ich also bis jetzt gesehen, wird vom spieler sehr viel gefordert, dass spiel selber liefert über längere strecken nur mittelmässig

ezpk8k (unregistriert) 20. Februar 2013 - 17:06 #

sorry, keine ahnung was du meinst. Bei mir klappt das mit aoe, dass geister durch wände schlagen ist wohl jedem klar, und durch manche "wände" oder eher holztüren kann der spieler auch durchschlagen. Das Waffenarsenal dass du mitschleppst, kannst du verkaufen oder wegwerfen oder einfach nicht aufheben, wenn dich das nervt. Und das Waffenarsenal ist breitgefächert und dabei hebt sich keine besondere waffe raus. Alle waffen sind perfekt letztendlich, es sei denn du spielst das spiel auf N++++++++++ ... dann heben sich ganz wenige waffen heraus.
Das spiel ist vielleicht noch mit wenigen buggs infiziert, aber es spielt sich super und da gibts eine riesen community und fangemeinde. Wenn es dir nicht gefällt kauf es nicht, aber bitte lass die schlechte bewertung, denn es gibt nur sehr wenige spiele bei denen man die abgeschossenen pfeile aus der pixelleiche "looten" kann. Hab kein Metal Gear gesehen, wo er die kugeln wiederverwendet, nachdem er seine gegnerleichen ausbeutet. Und trotzdem ist das spiel gut. Das spiel hat eine fantastische, epische storry und eine großartige atmosphäre. Die geschichten sind offen gehalten und man kann vieles interpretieren, wie es wohl sein könnte, zb achtung spoiler
............................................................................... Artorias sich der dunklen seite angeschlossen hat oder auch nicht .........................................................
....................................................................

marco (unregistriert) 26. März 2013 - 12:00 #

@ezpk8k

ganz deiner meinung !

Shad0wdance (unregistriert) 22. Februar 2013 - 17:13 #

Sehr gut geschrieben und vorallem mit viel Humor! :)

Finde es gut das sich einer mal traut zu sagen was sache ist. Hab Dark Souls aufm PC durch und würde es weder als Perle, noch als ein Spiel welches den Hardcoregamer ausmacht bezeichnen. Ruckelige, kaum Zeitgemäße Grafik, stellenweise sehr buggy und auch jaaa unfaire Parts für die der Spieler jedesmal auf übelste bestraft wird. Es gibt genug andere gute Games die auf höchster Stufe sehr an der Geduld des Spielers nagen, dabei aber besser aussehen. Dark Souls hat Flair, ja das hat es, es ist dreckig und düster, man fühlt sich verwundbar und allein, dieses Feeling bringt es sehr gut rüber. Doch das wars dann schon für mich. Kampfsystem ist ok und kann Spass machen wenn man nicht gerade mal wieder rumbuggt. Speicherpunkte sind der Witz und wer sich nicht informiert, wird plötzlich von irgendwelchen "Hardcoregamern" invaded, geschlachtet und verspottet. Irgendwie hab ich auch das Gefühl, dass die meisten verfechter nie wirklich gezockt haben, sondern einfach mal behaupten sie gehören zum auch so erlauchten Kreis, traurige Welt.
Die PC Version (Konsolen Version kenn ich nicht, daher keine Meinung) war gerade so ihre 12€ wert.

Was ich außerdem sehr gut gesagt finde ist: Hardcoregamer sind Leute die viel und gern Spielen, nicht Leute die Dark Souls durch haben.

In diesem Sinne, gute Kolumne, weiter so :)

marco (unregistriert) 26. März 2013 - 11:53 #

@Shad0wdance

"Kampfsystem ist ok und kann Spass machen wenn man nicht gerade mal wieder rumbuggt"

das kampfsystem ist nicht ok , sondern genial !!!

schau dir das lächerliche kampfsystem von skyrim oder assasin an....

kaum ein spiel , hat so ein geiles kampsystem!

ich spiele es heute noch , mit meiner xbox360 und es buggt garnicht......

lang lebe dark souls
lang lebe dark souls
lang lebe dark souls

und ob du es wirklich durch gespielt hast , wollen wir mal dahin gestellt lassen..(eventuell mit cheats gg*)

ezpk8k (unregistriert) 27. Februar 2013 - 20:34 #

Man kann ein Spiel einfach mal so durchspielen ohne großartig die Welt anzuschauen, nur um zu sagen : ja ich habs durch, fertig.. keine Ahnung
worums geht, aber ich habs durch. Oder sich mal mit dem Spiel identifizieren und die Geschichte anhand der Items-Beschreibung mal erfahren. Wenn dich wer fragen würde, worums geht, ja ka um untote und kampf und unfair und doof und Baum. Jo, ich habs durch. Versteh mich net falsch, wenn ich nach Urlaubsorte schau, dann sehe ich mir viele Bewertungen an. Andere Fotografieren hinter dem Bett unter die Fugen mit Nahaufnahme und beschweren sich, dass da bisschen Staub ist. Andere
beschweren sich, dass bei nem 5sterne Hotel morgens in den Malediven Sand auf der Liege liegt. Aber haben es gar net erwähnt. dass es in der Nacht zuvor gestürmt hat. Naja Beurteilung ohne Qualität. Ich finde, man sollte im allgemeinen mal loben, dass dieses Spiel ein NICHT-Mainstream ist, und die Entwickler sich getraut haben etwas anderes hervor zu bringen und meiner Meinung nach auch sehr qualitativ ist.

Stiefelriemen Bill (unregistriert) 6. März 2013 - 20:05 #

Sehr guter Artikel!

Da in Dark Souls doch eine Menge fehlt.. sei es gewollt oder ungewollt.. man hätte Features wie zB ner Karte per Schwierigkeitsgrad regeln können!

Zudem habe ich das Spiel wegen dem Coop gekauft.. bei STEAM steht drunter Coop.. also habe ich Coop erwartet.. aber so wirklich cooperativ zocken.. der Coop ist einfach nur ein Witz.. und das war sogar noch gewollt, obwohl mans zB per "Archievment" (Spiele Dark Souls im Solo Modus auf leicht/mittel/schwer/extrem durch) oder direkt bei der Charaktererstellung (Solo-/Coop-Charakter) hätte regeln können!

Ich will das Spiel nicht zu schlecht reden.. ich spiele es gerade durch.. manche Sachen sind lächerlich einfach, obwohl sie zuerst groß und schwer wirken.. andere Sachen sind hingegen wieder sehr schwer bis man sich einen Überblick verschafft hat!

Wenn das Spiel also absichtlich schwer sein wollte, dann hat es das nur teilweise geschafft!
Die Athmosphäre und das Leveldesign an sich hat mir sehr gut gefallen.. man läuft oft wirklich mit Angst (vor dem Tod) durch das Spiel und die Gegner sind größtenteils auch super designed!

Leider könnte ich hier aber noch ein paar Dinge mehr aufzählen, die in Dark Souls fehlen.. und sei es nur ein Häkchen in der Option für ein richtiges Tutorial, oder bessere Tooltips.. die meisten Items liegen einfach nur rum, weil ich Angst habe sie sinnlos zu verbrauchen.. also verbrauche ich sie gar nicht... auf lange Sicht gesehen ist das ebenfalls sinnlos, aber wer will schon ne Drachenschuppe (die Dinger womit man Drachenwaffen aufwerten kann) in die erste Drachenwaffe stecken.. vielleicht kommt ja noch ne bessere.. vielleicht kommt aber auch keine mehr, weil man sie nicht findet, oder sonst was!

Dark Souls belohnt auf eine ungewohnte Art und Weise.. diese ist nicht unbedingt gleich schlecht.. aber trotzdem sollten Optionen für normale Spieler verfügbar sein, denn ein normaler Spieler hört spätestens nach dem Tutorial vorm 2. Boss auf!
Ich habe weiter gespielt.. nicht weil ich hardcore bin oder sowas.. sondern weil ich hier und da einfach den Blick für die Situationen hatte... oder auch mal Glück und dadurch eben wieder Motivation hatte zum weiter spielen!
Ob ich es durchspiele weis ich noch nicht.. ich spiele erst seit 4 Tagen daran (nicht am Stück.. sollte klar sein.. bei so nem Frustspiel).. wenn überhaupt spiele ich es ein mal durch.. gab schon schlechtere Spiele von denen ich das gesagt habe.. was ich damit meine ist.. Dark Souls hat verdammt viel Potenzial für einen hammergeilen Nachfolger... da aber alle Minuspunkte in diesem Spiel so gewollt sind, werde ich es mir 2 mal überlegen ob ich mir den Nachfolger zulege!

marco (unregistriert) 25. März 2013 - 23:06 #

@Harald Fränkel

der artikel geht mal garnicht.....

wieviel prozent würden sie denn geben ???

mich hätte es sogar gefreut , wenn das spiel 98% bekommen hätte.
für mich hätte es , das spiel des jahres 2011 sein müssen....

marco (unregistriert) 26. März 2013 - 13:59 #

ich habe das spiel bis heute nicht durch und besitze es schon seit ca. 14 Monaten !!!

ich bin kein hardcore gamer
ich bin ein ganz normaler spieler , wie viele ander auch !!!

das spiel ist schwer ja !

fazit:

ICH LIEBE ***D A R K S O U L S***

p.s. was sagt dir das lieber HARALD !!!

shinchan (unregistriert) 31. März 2013 - 20:52 #

hallo dark souls spieler. ich lese schon seit 13 stunden eure ganzen kommentare. ich finde die diversen meinungen über dieses spiel sehr interessant. und darum möcht ich auch meine meinung über dieses spiel bekanntmachen: also, dark souls ist ja mal voll cool, ich träume immer von dark souls...da seh ich immer so leuts und dann muss ich aufn knubbel drücken (obwohl ich im traum keinen hab) und dann erscheint das weiße kreis'chen bei dem gegener und dann muss ich zuschlagen und dann sterben sie...und ich verarsche auch immer die spieler undso..weil ich kritzel auch immer mit der kreide aufm bodn ummanand und schreib lauter bobba hin..thihi ich find das voll witzig. und was ich an dark souls auch noch so cool finde, ist: da is ja son komischer großer, dicker typ der was schiedet und der macht immer wieder dieselben töne, das finde ich sehr lustig...der macht so tiktiktik taktaktaktak tok...und dann immer wieder so um immer leiser undso...und ja aber voll schwierig ist das ...ich sterbe immer wieder..nach 3min wollt ich nimmer...hihi das hat sich grad gereimt. :)
ich freue mich auch ein persönluches vorstellungsgepräch.
ich tanz den po- boogie-woogie...das nervt dich so boogie-woogie...

Neutral. (unregistriert) 4. April 2013 - 0:49 #

Ich finde dieses Spiel einfach großartig, denn im Gegensatz zu anderen Spielen fordert es den Spieler einmal richtig. Ich kann verstehen wenn es einige Spieler eher leicht mögen und möchte diese auch auf keiner Art und Weise beleidigen, aber dann sollen sich jene auch nicht an ein Spiel wie Dark Souls wagen, wo jegliche Promotion doch sagt das dieses einen wahnsinnig hohen Schwierigkeitsgrad besitzt.
Viele Spieler lieben nun einmal die Herausforderung und haben nur auf ein solches Game gewartet, und diese Spieler haben dann auch Spaß daran. Für solche wurde dieses Spiel schlussendlich auch entwickelt.
Ich bin auch kein Hardcore-Gamer, kann mich aber prima mit diesem Spiel anfreunden, denn nicht jeder spielt schwierige Spiele um danach bei seinen Freunden angeben und sagen zu können das er der Beste ist, nein, sondern einfach weil man Spaß an Herausforderungen hat, da man kleine Erfolgserlebnisse umso mehr zu schätzen weiß und Freude nach einem Sieg intensiver empfindet.
Dieses Spiel bietet Atmosphäre.
Und wer ein solches Spiel komplett negativ bewertet nur weil es zu schwer ist, ist für mich in gewisser Weise selbst ein Fanboy, einer der sich ausschließlich mit einfachen Sachen anfreunden kann ..

superduper (unregistriert) 11. April 2013 - 21:05 #

ich finde dark souls echt maga schwer !!! das man immer wenn man stirbt durch die halbe welt laufen muss um sie wieder zu erlangen, man muss mensch sein um coole items zu finden und ja es FRUSTRIERT ungemein !!! ich liebe es trotzdem und kenne keinen der das auch gut findet einfach nur weil sie genauso viel heulen wie ich bei dem game xD

und dieser artikel ist sehr geil ich verstehe ihn und er hat mich zum lachen gebracht das glaubt ihr nicht :) jeder der heult wenn er das liest ... bitte mal den STOCK AUS DEM ANUS ZIEHEN LASSEN !)

schööö

Schagg (unregistriert) 14. April 2013 - 8:56 #

Also, ich hab Dark Souls jetzt vier mal durch, finde es einfach nur saugeil und hab dementsprechend drei Anläufe gebraucht um den Artikel zu lesen, weil er mich einfach zu sehr aufgeregt hat^^
Das zeigt mir mal wieder, dass ich immer viel zu früh ein Urteil bilde!
Gut geschrieben und sehr sympathisch, wenn man's ganz durchliest, Herr Fränkel wird wohl nicht auf meiner Abschussliste landen^^

Aber wie gesagt, Dark Souls ist in meinen Augen eines der besten Spiele, weil
1. man nicht alle zwei Minuten ein Erfolgserlebnis in den Arsch geschoben bekommt,
2. dieses Erfolgserlebnis, wenn man mal eines hat, um einiges größer ist als bei den meisten anderen Spielen,
3. die Atmosphäre UNGLAUBLICH gut ist und man nicht mit den wohlbekannten, rollenspiel-typischen Questsalven eingedeckt wird,
4. jeder Gegenstand, den man findet auch WIRKLICH EINEN NUTZEN HAT!!,
5. das Kampfsystem solide, realistisch und gut durchdacht ist,
6. es TATSÄCHLICH nie unfair ist: wenn man stirbt ist man's selber schuld,
7. die KI der Gegner absolut genial ist, man hat wirklich das Gefühl zu KÄMPFEN anstatt nur auf dämliches Kanonenfutter einzuprügeln.

Das wars von meiner Seite, ciao ;)

Gelegenheit (unregistriert) 2. Mai 2013 - 23:52 #

Ich gehöre ja genau zu der von Hr. Fränkel gewarnten Spielergruppierung: Gelegenheitsspieler fortgeschritteneren Alters der pro Woche ca. 3-4h Zeit hat für ein PC Spiel, wenn er denn überhaupt etwas spielt.

Dark Souls wurde mir geschenkt, also hab ich es mir in Ruhe angeschaut, bin zu Beginn 4-5x gestorben und hab in den ersten 2 Stunden die Spielmechanik langsam begriffen. Danach war es ein faszinierend entspanntes Spiel das sich insbesondere durch seine Fairness dem Spieler gegenüber auszeichnet. Jedes weitere Verständnis des Kampfsystems spiegelt sich direkt in Spielerfolgen. Die Speicherpunkte sind i.d.R. ca. 5min auseinander und wenn man ein Gebiet durchlaufen hat öffnet sich quasi immer ein Shortcut mit dem man umgehend zum Endgegner kommt falls man woanders weitermachen will (Bei mir in der Tomb of Giants geschehen da das Tor zu Nito noch nicht aufging).

Die Endgegner sind wenn man sie nicht kennt ab und zu schwer oder sehr schwer solange man deren Taktik/Schwächen nicht durchschaut hat, aber wem das zu lange dauert der kann sich ja oft noch NPCs oder sogar zusätzlich Phantome beschwören. Ein Feature was letztendlich den Schwierigkeitsgrad der Bosse beliebig auch auf "sehr leicht" runterstufen lässt.

Auf menschliche Helfer habe ich zum Beispiel weitestgehend verzichtet, da diese in der Regel erfahren waren und die Endgegner zu leicht wurden.

Ich bin der Inbegriff eines Gelegenheitsspielers ohne großartige "Skills" und sehe diese hervorzuhebende "Schwere" einfach nicht (in meinem Bekanntenkreis dasselbe). Anspruch ja, Immersion ohne Vergleich..etc aber extreme Schwierigkeit?

Hr. Fränkel wird bei seinem Alter sicher Perlen wie Ultima 6-8, Wizardry 7, DSA, EoB oder Ultima Underworld I-II gespielt haben. Die waren damals "normal" und würde ich vom heutigen Standpunkt her als schwer bezeichnen. Dark Souls ist da einfacher, aber wie bei jedem guten RPG muss man bereit sein sich auf die Spielmechanik einzulassen. Eine Eigenschaft die z.B. die Redakteure der seligen Powerplay damals oder später der PC Player auszeichnete.

Also Gelegenheitsspieler traut euch!

Alex soooooooo (unregistriert) 3. Mai 2013 - 18:31 #

Die Community die hier postet ist schrecklich. Zu leicht schwache Story.. blabla wie alt seid ihr überreifen denn? 47? Das spiel punktet in jeder Hinsicht. Muss jedes Spiel es gleich machen? Grafik Story und ein 4 stündiger Spaziergang ohne sich mal Gedanken zu machen? Na dann spielt flipper bitte, ihr habt es wirklich nicht verdient so eine Perle überhaupt anzufassen. Oder geht schwimme n aber passt auf denn da müsst ihr euch auch auf gefahren einlassen. Eine Herausforderung und das Gefühl wirklich was geschAfft zu haben wenn man mal hängt zählt ja nix, nur Grafik und Klischees. Harald du bist unnötig, bleib bei deinen schlechten witzen und mines sweeper dass dir ws auch zu schwer ist

Lyuro (unregistriert) 4. Mai 2013 - 12:03 #

Naja ich weiss nicht wo das Problem sein soll. Mich reizt Dark Souls genau weil es so schwer ist, manche frustet das halt nur. Wer keine Geduld halt oder halt einfach nicht so viel Zeit in ein Spiel reinstecken will soll die Finger davon lassen.

Desmond (unregistriert) 14. Mai 2013 - 3:42 #

Ich möchte das angeschnittene Thema, Schwierigkeitsgrad als Bewertungskriterium, einmal ganz allgemein ins Rampenlicht rücken. Ich sollte allerdings auch erwähnen: Ich habe Dark Souls genossen, sehe mich jedoch nicht als "Fanboy". Dennoch habe ich eine ganz klar andere Ansicht zu dem Thema.

Der Schwierigeitsgrad eines Spiels wird sehr subjektiv empfunden. Ein Spiel das einem Spieler leicht erscheint mag für den anderen unglaublich schwer sein, dieses Empfinden kann alleine schon durch das Überschreiten von Genregrenzen auftreten. Ich zum Beispiel kann keine Actionspiele spielen, es gibt keinen ersichtlichen Grund dafür aber selbst God of War und Devil may cry sind für mich bereits auf einfachem Schwierigkeitsgrad ein Spiesrutenlauf, dennoch würde ich die Spiele deswegen nicht schlecht bewerten, da das eben ein rein subjektives Empfinden und kein allgemeinenes Qualitätsmerkmal ist. Desweiteren wird ein hoher Schwierigkeitsgrad von einem Spieler als Prokriterium ausgelegt von einem anderen als contra. Dadurch ist es ebenfalls unmöglich einen genreinternen hohen Schwierigkeitsgrad im Rahmen der Bewertung anzuführen. Man sollte ihn selbstverständlich erwähnen, da er für den Spieler relevant ist, aber eine zuweisung als gut oder schlecht ist unmöglich. Ich persöhnlich empfinde ein zu leichtes Spiel als Zeitverschwendung, dies ist jedoch eine subjektive Einscätzung und wird sich nie auf mein allgemeines Urteil gegenüber einem Spiel niederschöagen, da ich weis, dass es Spieler gibt die gerne leicht spielen oder Einsteiger die Steuerelemente von Spielen die für uns Dauerzocker vollkommen natürlich sind erst erlernen müssen. Schwierigkeitsgrad ist somit vergleichbar mit dem Genre. Wer keine Strategiespiele mag sollte sie nicht spielen, dass heist jedoch nicht das Total War eine schlecht Reihe ist nur weil man keine Strategiespiele mag.

Anders verhält es sich natürlich wenn die Schwierigkeit sich aus Design-, oder Programierfehlern ergiebt. Mit Designfehlern meine ich Beispielsweise Bosskämpfe, die aus dem sonst üblichem Niveau des Spiels ausscheren und im Vergleich zu allen anderen Szenarien im Spiel einen viel zu hohen Schwierigkeitsgrad aufweisen, oder das Interface des Spielers den Schwierigkeitsgrad unnötig erhöht. Das sind durchaus negativ Kriterien. Diese werden allerdings zu recht durch das in den meisten Bewertungen zu Darksouls enthaltene: "Hart aber fair." ausgeschlossen, genauso wird unwertend erwähnt, dass der generelle Schwierigkeitsgrad sehr hoch ist und sollte für jemanden, der diesen nicht mag als Abschreckung wirken. Die Anforderungen die Darksouls and den Spieler stellt sind sogar ausergewöhnlich konstant und damit würde ich den einheitlichen Schwierigkeitsgrad, unter oben genannten Kriterien, eher als positives Merkmal anführen. Wenn man sich auf dem Niveau das Darksouls fordert wohl fühlt wird man keinen Frust erleben da es wenige Abweichungen nach oben oder unten gibt.

Die Kolumne von Harald Fränkel ist was sie ist. Eine Kolumne und damit subjektiv, da sie allerdings appeliert subjektivität in objektive Berichterstattung, oder beziehungsweise Bewertung mit einfließen zu lassen, kann ich nicht umhin kommen das was Fränkel sagt als Meinung zu repektieren aber für mich als schlichtweg falsch zu bewerten.

BananaJoe (unregistriert) 14. Mai 2013 - 23:45 #

mir ging anders obwohl parallelen bestehen...ich bin 37, spiele videospiele seit ewigkeiten (started on c64). ich kann mit dem argument mitgehen das der drang sich durch spiele zu beweisen nachlässt je älter man wird. ich bin beruflich eingespannt, habe eine freundin, mache musik, hab nen hund, geh laufen, alles kostet genau die zeit die mich weniger spielen lässt - kurzum, ich spiele die meisten games nur noch auf normal, manchmal sogar auf einfach, damit ich mehr zeit für andere spiele habe die mich auch interessieren. früher war sowas undenkbar. klar habe ich auch noch immer mal lust ein spiel auf schwer zu spielen wenn ich es besonders mag, halo reach auf legendary war z.b. so eins - das kommt bei mir mittlerweile aber sehr sehr selten vor. aus eben diesen gründen habe ich mir erst vor kurzem demons souls zugelegt, da ich dachte es würde mich frustrieren, ich würde es wahrscheinlich eh nur anfangen und nie zu ende spielen - es soll ja soooo schwer sein. absolut frustrierend, nahezu unspielbar. falsch: ich liebe es. jede sekunde. ich war total drin und gebannt von diesem game wie lange lange lange von keinem anderen. es erinnerte mich an alte zeiten und war trotzdem sehr modern. oh mann, ich brauchte ein spiel wie demons souls - hatte es nur nicht gewusst. es waren gar nicht zu viele spiele und zu wenig zeit. es waren einfach zu viele öde spiele und zu wenig fordernd. die gamesindustrie prduziert auf schnellen konsum. game kaufen wegkonsumieren, nächstes kaufen, konsumieren.....usw. demons souls setzt gegen diesen trend und verdient alleine schon deshalb achtung. es war ein mutiges projekt und es ist sogar gelungen. from software hat einen gewinn erzielt und einen nerv getroffen, deshalb gibt es dark souls, mein nächstes projekt für das ich gerne das ein oder andere spiel sausen lassen werde da es so viel zeit fressen wird. ich hoffe es wird wie demons souls. es war schwierig, aber schaffbar, es war fordernd aber fair und befriedigend, es war athmosphärisch, suchterzeugend und magisch. es war schlicht und ergreifend das beste spiel das ich in den letzten 10 jahren gespielt habe und es verdient gute wertungen. für mich ist es eine 10/10 auch wenn es technisch nicht perfekt ist, da es einfach ein spileerlebnis liefert das unvergleichlich ist. eine wertung unterhalb 8/10 ist m.M.n. jedoch unseriös für das spiel........dark souls, kann ich leider (noch) nicht beurteilen. es kommt hoffentlich morgen an :)

Chris#05 (unregistriert) 17. Mai 2013 - 19:44 #

Ich bin Pc-Spieler alter Schule, also nur an Maus und Tastatur gewöhnt, spiele die letzten Jahre wieder viel, bin aber sicher nicht besonders gut darin. Für jedes Prince of Persia oder Tomb Raider der Vergangenheit stimmt deswegen was der Artikel sagt: ich habe mich über irgendeine schwierige Geschicklichkeitspassage geärgert, die ich auch im zehnten Anlauf nicht hinbekam und für mich dann das Spielende bedeutete.
Beim zaghaften Antesten von Dark Souls auf dem PC habe ich mich dann über die schlechte Portierung, Maussteuerung und das mäßige Tutorial geärgert, aber nicht über den Schwierigkeitsgrad. Nicht über die versteckten Lagerfeuer und entfernten Speicherpunkte. Das liegt erstens daran, dass es bei aller Geschicklichkeit auch ein Rollenspiel mit Charakterwerten ist und die kann ich mit der Zeit steigern. Wenn der Gegner mich dauernd niedermetzelt, kann ich das angehen wie in einem WoW-Raid: erst mal bessere Ausrüstung suchen und bekannte Gebiete farmen. Zweitens ist die Welt von Dark Souls offen und ich kann bei häufigem Scheitern erst mal einen anderen Weg versuchen und nach einigen Leveln zu einem Boss zurückkommen. Dadurch bin ich hier tatsächlich viel weniger frustriert als in den streng linearen, reinen Action- und Geschicklichkeitsspielen. Die Voraussetzung ist natürlich, dass man als Spieler den Wunsch, "imba zu sein", ablegt und man kann, finde ich, Dark Souls zu Recht den Vorwurf machen, dass es diese Spielertypen von Beginn an eiskalt gegen die Wand laufen lässt, anstatt ihnen die Umstellung durch ein umfangreicheres Tutorial etwas zu erleichtern. Dass es sich aber lohnt, die Batman/Assassin/Darksiders-Überheldenrolle im Kampf gegen dutzende Trashmobs einmal gegen die Dark Souls-Spielerrolle einzutauschen, bei der einem anfangs jeder Gegner mindestens auf Augenhöhe begegnet, finde ich auf alle Fälle, gerade weil sie so von der (ausgelutschten) Spielatmosphäre der gängigen Blockbustertitel abweicht.

Neogeon (unregistriert) 8. Juni 2013 - 15:24 #

Ganz ehrlich, der Beitrag kommt mir vor, als ob er von einem älteren Mann geschrieben worden ist, der einfach nicht mehr mithalten kann mit der heutigen Gamerwelt.

Ich meine überhaupt welcher Trottel holt sich ein Spiel für 80 € oder Mark, keine Ahnung was da aktuell war, von dem er weiss das es ein sau schweres Spiel ist aber selbst immer nur auf leicht spielt? Naja und dan rumheult es sei zu schwer für ihn. Das alles kann nur noch getopt werden in dem das selbe "Genie" sich den darauffolgenden Titel holt und wieder rumheult es sei zu schwer für ihn.

Ich meine beide Spiele haben damit geworben schwer aber herausfordernd zu sein. Beide Spiele hatten für jeden den gleichen Schwierigkeitsgrad und beide haben das so auch erfüllt.

Aufeinmal kommt dann ein Angrybird Veteran und meint ein Spiel ohne leichten Schwierigkeitsgrad sei schlecht! Ganz ehrlich der Schreiber ist völlig ungeeignet um solche Spiele überhaupt bewerten zu können. Also Spiele die absichtlich nicht leicht sind.

Wer so dumm ist und sich dann doch so ein Spiel holt das einem von vorne bis hinten zu schwer ist und das auch mehrmals mitgeteilt bekommt, dem ist auch nicht mehr zu helfen.

Das ist aufjedenfall meine Meinung dazu.

Ich meine das wäre so als ob ich einen 3 Seiten langen Aufsatz schreibe in dem ich erkläre warum mir Angrybirds zu leicht ist?! Das wäre doch einfach nur bekloppt!

unregistriert (unregistriert) 17. Juli 2013 - 16:57 #

ganz meiner meinung

in der werbung sagten sie "prepare to die" und nicht "kuscheln mit dem hasen"

Lecker Eiskrem (unregistriert) 5. Juli 2013 - 13:17 #

Dark Souls würde ich persönlich nie spielen wollen, da ich endlosen Gegnerrespawn hasse. Das ist einfach nur enervierend, stumpfsinnig und langweilig sich immer und immer wieder durch dieselben Gegnerhorden zu schnetzeln. Außerdem ist das für mich auch ein großer Atmokiller, weil ich dann überdeutlich das Gefühl habe ein Videospiel zu spielen. Das wirkt irgendwie unrealistisch, genauso wie ein übertrieben hoher Schwierigkeitsgrad. Wie schwer das Spiel tatsächlich ist, kann ich nicht sagen da nie gespielt. Auf Gameplayvideos sieht es gar nicht so schwer aus, allerdings habe ich bisher auch nur ungefähr die erste Stunde vom Spiel gesehen. Zombiekrieger brauchen eine Ewigkeit um eine Attacke auszuführen, da hat man mehr als genug Zeit um angemessen zu reagieren. Wie das dann im weiteren Verlauf aussieht weiß ich nicht, aber es ist wohl anzunehmen, dass es dann auch mal ziemlich unfair wird. Oder warum sonst ist das Game so berüchtigt? Für endloses Grinden bis mein Char endlich stark genug ist, um es mit größeren Gegner aufzunehmen ist mir meine Lebenszeit auch zu schade. Sowas ist mir auch zu stumpfsinnig. Aber darüber kann ich nur spekulieren, wie hartnäckig die Gegner sind, bzw. wieviel Zeit man in das Spiel investieren muss, bis man einen günstig geskillten Char hat mit dem man überhaupt eine Chance hat.
Storymäßig die üblichen Low Fantasy-Klischees. Man erwacht in einem Dungeon und muss sich rauskämpfen, um irgendeinen Oberdämon der die Welt bedroht plattzumachen. Habe ich das nicht irgendwann, in irgendeinem Fantasy-RPG schon gesehen? Das düstere Setting sagt mir aber zu und die Atmo im Spiel scheint auch interessant zu sein. Wahrscheinlich ist das Ganze aber wegen des nervigen Gameplays nix für mich.

Surosa (unregistriert) 24. Juli 2013 - 11:40 #

Für die Leute, die es als zu Schwer Empfinden, lasst es und spielt Dark Souls nicht wenn ihr zu Weich dafür seit. Ich hab das Spiel 8 mal durchgespielt und bereue es kein einziges mal, jedes mal wenn man einen Boss besiegt, sei es im Koop oder alleine, diese Freude danach ist Unbeschreiblich und das bietet kein anderes Spiel. Leute die auch behaupten das Spiel sei zu Unfair, ist es nicht. Jeder Gegner hat Stärken und Schwächen und ihr solltet schon mal gucken wie man vorran gehen muss und wie eben nicht. Sicher bin ich auch das 80 % der Leute die soetwas schreiben gleich ohne bedacht einfach nur in den Kampf rein laufen und danach rumheulen. Wenn es euch einfach zu Schwer ist dann geht und Spielt halt Skyrim auf Einfach und habt euren Spaß aber beurteilt kein Dark Souls als Schlecht wenn ihr es mit sicherheit nicht mal 2 Stunden gespielt habt weil ihr in der Zeit kein Stück weiter kommt.

Judg3 (unregistriert) 24. Juli 2013 - 13:29 #

Ich persönlich habe Demon souls und darksouls durchgespielt! und ich freue mich schon auf den 2ten teil. Meiner ansicht nach ist darksouls das erste spiel wo seine 60 euro wert ist ! es bietet einen langen spielspaß und ist nicht wie die ganzen anderen casual gamer games in 5 stunden durch.

Dark souls ist mit abstand eins der besten spiele die ich jemals gespielt habe. ich wäre mit einer Bewertung von 98% durchauszufriedener! jeden cent wert das spiel

eddyed (unregistriert) 26. Juli 2013 - 22:11 #

Und morgen kauft sich jemand Fifa obwohl er Fußball hasst und schreibt dann eine Rezenzion darüber wie blöde es ist dass es kein rollenspiel ist............
Kurz gesagt Dark Souls ob Fan oder Hater hat als Spiel an sich kaum wen auch gar keine Schwächen. Keine Bugs(zumindest noch keine endekt) flüssiges Kampfsystem, geniale Atmosphäre, Anspruch und noch vieles mehr.
Das Game richtet sich einfach nicht an alle Gamer es richtet sich an Gamer die Anspruch wollen, sich mit dem Game beschäftigen wollen und ein Game für lange Zeit suchen.
Dark Souls eine schlechte Bewertung zu geben nur weil es einem nicht steht ist meiner Meinung nach nicht korrekt, denn das Game an sich ist Hammermäßig.

Pumiro (unregistriert) 27. Juli 2013 - 16:27 #

Genau so ist es !

Pumiro (unregistriert) 27. Juli 2013 - 16:26 #

lächerlich... habe mir das Spiel gekauft und es nach ca. 70 Stunden durchgespielt. Ein geniales Spiel und nicht so ein Spiel wo man zwei Tasten drücken muss um zu alles auf dem obersten Schwierigkeitsgrad zu schaffen. Wenn man im Internet hört dass es schwer ist soll man sich darauf einstellen zu sterben aber dann NICHT das Spiel flamen.
In meinen Augen eine nicht gelungene Rezension, zumal das Spiel nicht einmal sooooo schwer ist, für den schwierigsten Boss maximal 25 Versuche gebraucht also ungefähr 2-3 Std, und dann hatte man das Gefühl was geschafft zu haben und nicht Battlefield mäßig man wirft einmal Ammo und wird mit 3000000 Punkten belohnt und bekommt 20 Level ups sowie 50 Neue unlocks weil man ja was so tolles geschafft hat.
Greetz :D

Nico f (unregistriert) 27. Juli 2013 - 23:35 #

"Mit zunehmender Lebenserfahrung nimmt der Drang ab, sich beweisen zu müssen"
Aha, am besten jegliche Schuld von sich abweisen und davon ausgehen dass dies der einige Grund ist schwere Spiele zu spielen. Du hast dein Hobby verfehlt, so was wie dich nennt man n00b. Erst wenn das Spiel zu schwer ist um es durch bloßes herum klicken gemeistert zu werden wird ein Spiel spannend. Das Gameplay ist Kernelement jedes Spieles, es ist das was es von Filmen und Musik unterscheidet. Die Möglichkeit taktische Überlegungen u machen und durch Verbesserung seines Geschicks einen Boss zu besiegen ist die größte Freude in einem Spiel. Davon abgesehen ist das Spiel nicht einmal wirklich schwer. Aber die verwöhnten Spieler können heute nichts blind rein rennen bis sie sterben und sich dann darüber aufregen dass das Spiel zu schwer ist.

Ich versteh nicht wie man Spaß daran haben kann einfach herum zu rennen und ein bisschen z klicken um ein Spiel zu meistern. Es wirkt total sinnlos auf mich. Das hat nichts mit "sich etwas beweisen" zu tun

Nico f (unregistriert) 27. Juli 2013 - 23:50 #

"Zu weit auseinander liegende Speicherpunkte...kann keinesfalls im Interesse der Leser sein."
Doch, es ist sogar verdammt wichtig dass es so ist. Dadurch das man durch den Tod gewisse Nachteile fürchtet man sich erst vor dem Tod. Sie verstärken dadurch sowohl die Atmosphäre als auch das Gameplay. Es passt einfach zu dieser düsteren Atmosphäre, dass man nicht einfach rein rennen kann ohne etwas fürchten zu müssen.

avengedsevenfold (unregistriert) 10. August 2013 - 18:04 #

1. Dark souls hat am anfang nur einen schwierigkeitsgrad. Mit ein bißchen fantasie kannst du dir zumindest vorstellen, du würdest auf "leicht" spielen! ;)

2. Wenn ich lese das ein spiel mörder-schwer ist, warum kauf ichs mir dann, wenn ich schon keine herausforderung suche?

3. Es gibt heutzutage ja eine breite auswahl an casual spielen (vielleicht wäre das was für dich!) und auch "normale" spiele werden immer einfacher. Da sind spiele wie dark und demon's soul eine willkommene abwechslung.

Darksoulsistzuleicht (unregistriert) 17. August 2013 - 20:18 #

Checkt mal epicnamebro auf youtube ab. Der hat sich auch mit dem Thema befasst und nein ein easy mode für DarkSouls zerstört das Spiel. Wer ein Überheld sein will soll auch ein Spiel spielen in dem das gewollt ist.

Außerdem ist DarkSouls verdammt leicht wenn man weiß wie(Spedruns 4 STUNDEN)
Dark Souls erzieht einem zum besseren Spieler wer das nicht will soll hacknslay zocken=)

Godfried (unregistriert) 1. September 2013 - 11:50 #

Soll er halt weiter Farmville und Schlümpfe spielen...
Dark Souls ist nur was für echte Männer.
Es ist sehr leicht, wenn man weiß wie man es spielen muss.
Man kann sich jederzeit Hilfe beschwören und jeder Boss wird zum Kindergeburtstag.

Majordante (unregistriert) 3. Oktober 2013 - 16:35 #

Der Titel hätte lieber "Harald Fränkel Stinkt" heißen sollen.

So einen Bullshit über Dark Souls habe ich ja noch nie gelesen, viele Frustrationen und Verzweiflungen sind mir aber sehr gut bekannt, denn so erging es mir am Anfang des Spiels auch.

Mir hat das Spiel Respekt eingeflößt und ich habe mir sehr schnell angeeignet Behutsam und Vorsichtig durch das Spiel zu gehen und siehe da, auf einmal ist das Spiel nur noch Halb so Schwer.

"Mit zunehmender Lebenserfahrung nimmt der Drang ab, sich beweisen zu müssen" vielleicht mag das bei ihnen zutreffen Herr Fränkel aber "Der Drang Aufmerksamkeit zu kriegen egal wie" trifft bei ihnen glaube ich auch zu.

Wenn man zu Blöd zum Spielen ist sollte man es bleiben lassen und man sagt auch "Wer lesen kann ist klar im vorteil" was bei ihnen wohl nicht der Fall ist. Bevor das Spiel auf den Markt gekommen ist haben die Entwickler damit geworben das es wahrscheinlich mit das Schwerste Spiel des Jahres wird, warum also das Spiel kaufen und Rumheulen? Versteh ich nicht.

Ebenso möchte ich darauf hinweisen das die Entwickler ebenfalls geschrieben haben dass das Spiel nicht zu Schwer sei, sondern einfach nur keine Fehler verzeiht.

Zulgohlan (unregistriert) 14. November 2013 - 11:57 #

Auf Grund des Kampfsystems(melee) einhergehend mit dem Schwierigkeitsgrad ist dies eines der besten Spiele die ich jemals in meinen letzten 30 Jahren gezockt habe.

Jedoch gibt es einige gravierende Kritikpunkte die im Jahre 2013 völlig indisskutabel sind. (mal ganz davon abegesehn, dass die Konvertierung auf den PC der mieseste Dreck ist, den ich bis jetzt erlebt habe und man sich zuerst mit dem Browser und Mods herumschlagen muss)

die größten Designfehlentscheidungen

1) keine direkten Speicherpunkte vor Bossen; zum xten mal minutenlang zum Encounter latschen und die ewig gleichen Gegner niederstrecken hat nichts mehr mit learning by dying zu tun wenn man den Weg zum Endfight blind navigieren kann, sondern ist einfach Timewaste

2) keine klaren Information über die Statuswerte und zu der Aurüstung; mitzuschreiben bzw schätzen oder nachrechnen wie hoch zb die prozentuale feuerabsorbtion eines ringes ist, verdichtet für mich nicht gerade die Spielatmosphäre

3) sehr schwache Story die gewaltiges Potential hätte wurde einfach in den Sand gesetzt

mfg zul

Anonymus (unregistriert) 28. Januar 2014 - 0:40 #

Offenbar hat der Autor dieses Dreckpfuhls von einem Artikel in keinster Weise bemerkt, was die tatsächlichen "Hardcore-Fans" dieser Serie so an eben dieser fesselt.
Es ist nicht der Schwierigkeitsgrad -der nebenbei bemerkt nicht einmal so hoch ist, sobald man sich an die Mechanik gewöhnt hat- sondern die Art wie die Geschichte erzählt wird, sofern man überhaupt von einer Erzählung sprechen kann. Jedes kleinste Bisschen wird einem kryptisch vor die Füße geworfen. Jeder dieser Happen bietet Raum für Spekulationen. Man tastet sich in völliger Schwärze voran; ein ungemein befriedigendes Gefühl, wenn man sich denn darauf einlässt.
Es ist die liebevoll bin ins kleinste Detail durchdachte Welt, die sich um die Handlung schlingt, wie ein Nerz an einem Winterabend.
Und postremo ist es natürlich die Inszenierung der Gegner, besonders die der Bosse. Wem nicht ein kalter Schauer über den Rücken lief, als er das erste Mal Zeuge war, wie sich der Klaffdrache erhob, wem nicht ganze schweißene Sturzbäche aus den Poren drangen, als Smaug Ornstein erschlug, dem ist -aus dramaturgischer Sicht- nicht mehr zu helfen.
Dies sind die Dinge die Dark Souls zu etwas besonderem machen, nicht die niederen Vermutungen des Autors.
Bitte verstehen Sie mich nicht falsch. Natürlich hat ihre Meinung ihre Berechtigung, ja sogar Ihre Einschätzung der Spieler mag seine Richtigkeit haben, zumindest auf einen kleinen Teil bezogen.
Aber bitte verallgemeinern Sie den Fankreis dieses Werkes nicht so stark.

G.A.M.E.R. (unregistriert) 6. Februar 2014 - 20:55 #

Mal so an alle Dark Souls Spieler.
Die Kernaussage im Artikel war das man ein Spiel welches
wohl über 90% nicht hinbekommen nicht mit 9 von 10 Punkten
bewerten sollte.
Wenn dieses Spiel nicht diesen hohen Schwierigkeitsgrad hätte
würde es sofort in jeder Rezension zerissen oder deutlich schlechter
abschneiden.

AnonXXX (unregistriert) 31. März 2014 - 17:24 #

falls das überhaupt noch jemand liest

wenn das spiel einen niedrigeren Schwierigkeitsgrad hätte, würde es andere Werbung bekommen, wie z.b. einzigartiges kampf- und ausrüstungssystem

aber man kann genau so gut sagen, wenn ein Auto nicht 4 sondern 2 räder hätte, würde es in der luft zerissen werden, wenn Fußball ohne körperliche Aktivität wäre, würde es in der luft zerissen werden

und dass 90% der leute es nicht hinbekommen ist eine super aussage, denn 90% aller leute können sich Auto XXX nicht leisten, 90% aller leute kaufen sich keinen Kaviar, 90% aller leute mögen irgendeine musikrichtung nicht, ist das alles deswegen schlecht, also in einem ranking von 1-10 garantiert keine 9 punkte wert?

nein ist es nicht, denn die Sachen konzentrieren sich auf gewisse Zielgruppen und sollten deswegen auch auf diese zugeschnitten bewertet werden, nur weil es anderen nicht gefällt ists nicht schlecht, sonst hätte selbst tetris zu seinen Glanzzeiten höchstens 6 von 10 erreicht, genau so wie der beste score der auf der gesammten welt je erreicht worden wäre höchstens eine 7 geworden wäre

Long Sky (unregistriert) 24. Februar 2014 - 17:52 #

Ich muss offen und ehrlich sagen das ich den Artikel sehr schlecht finde. Nicht weil er polemisch ist, nicht weil er Fäkalsprache enthält und auch nicht weil er Dark Souls kritisiert , sondern weil er Informationen enthält die so meiner Ansicht nach nicht stimmen.

Zweifellos ist Dark Souls ein ziemlich anspruchsvolles Spiel für viele Menschen die 8 Stunden am Tag arbeiten und nur wenig Zeit und darüberhinaus vielleicht auch recht wenig Skill haben sicherlich auch zu anspruchsvoll aber so schwer wie im Artikel dargestellt ist das Spiel meiner Ansicht nach nicht.

Es ist im Prinzip möglich in Dark Souls jeden Gegner zu überleveln. Nachdem mir der Einstieg in Dark Souls recht leicht viel hatte ich z.B. bei den Gargoyles massive Probleme und kam nicht weiter. Ich starb mehrere male und machte daraufhin das was man in jeden anderen Rollenspiel auch macht. Ich nahm mir ein paar Stunden Zeit und levelte die Route Feuberband Schrein bis zum Leuchtfeuer vor dem Finsterwurzbecken.

Und siehe da mit der dadurch gewonnen Erfahrung waren die Garoyles kein Problem mehr. Der Ziegendämon viel beim ersten mal , der Klaffdrache beim vierten mal , Quelag beim ersten mal. Ich möchte betonen das ich in diesen kämpfen keine herausragende Skillmoves eingesetzt habe , ich habe die Gegner schlicht und ergreifend einfach niedergeknüppelt. Gerade Anfängern würde ich eine Dicke Rüstung , ein starkes Schwer wie das Schwert des Drachentöters und eine Konsequente Skillung von Vitalität, Kondition und Stärke empfehlen und siehe da auf ein mal verliert dieses Spiel seinen schrecken da man genug Zeit vorausgesetzt wirklich jeden Boss schlicht und ergreifend überleveln kann. Gute Levelstationen sind z.B. der Wald von Artorias und am Anfang die oben genannte Creeproute.

Natürlich gibt es immer noch einige schwere Stellen, natürlich erfordert das Spiel mehr Mühe als z.B. Skyrim aber so schwer wie dargestellt ist es meiner Ansicht nach einfach nicht. Zumal man wenn man mal wirklich nicht weiterkommt auch mit Internetlösungen arbeiten kann.

Für völlig abwegig und nicht nachvollziehbar halte ich den Vergleich mit Battletoads. In Battletoads kann man die Gegner eben nicht überleveln. Stattdessen muss man die zum Teil extrem unfairen da unvorhersehbaren Level auswendig lernen. Und sobald man seine Leben verbraucht hat ( und das wird als Einsteiger sehr oft passieren) muss man das gesamte Spiel wieder von vorne beginnen , einschließlich der bereits absolvierten zum Teil mörderischen Passagen. Ich halte Battletoads für deutlich schwerer als Dark Souls wie auch viele andere Spiele, insbesondere Shoot em ups.

Souler (unregistriert) 25. Februar 2014 - 10:54 #

Man muss sich nicht wie all die Anfänger schwerfällig in dicken Rüstungen durch die Gegend schleppen...und man muss sich auch nicht zu Tode leveln.Das alles ist gar nicht nötig.Ne gute Waffe,ein gutes Schild und ein bisschen Übung genügt völlig um das Spiel zu spielen.

Long Sky (unregistriert) 24. Februar 2014 - 19:08 #

Nach meiner Generellen Kritik an diesem meiner Ansicht nach sehr schwachen Artikel, hier noch eine Analyse der einzelnen Textpassagen:

Harald Fränkel: "Mein Name ist Harald, und ich bin Alkoholiker. Stop, falsche Selbsthilfegruppe. Noch mal von vorn. Hallo, ich heiße Harald, und ich bin Auf-dem-leichten-Schwierigkeitsgrad-Spieler. Kurz: AdlSS. Offen zugeben würde ich das natürlich keinesfalls. Wer unter Zockern verlautbart, er daddle am liebsten auf „Easy“, hat keine Freunde. Nicht mal auf Facebook, wo sogar Gaddafi welche hat. Wir AdlSS sind es nicht wert, zu leben. Wir stehen ganz am Ende der Nahrungskette. Noch hinter den Nicht-englische-Fassung-Spielern, die bekanntlich schlimmer sind als Atomkrieg, Pankreaskarzinom und Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien zusammen."

LongSky: Absolut falsch und unsinnig.Es mag sicherlich irgendwo auf dieser Kugel Spieler geben die über Casual Gamer lästern, das ist jedoch definitiv nicht die Regel. Es ist vollkommen ok wenn man Aufgrund mangelnder Zeit oder mangelnden Talents oder mangelnder Frustrationstoleranz einfache Spiele spielt oder eben Spiele auf den einfacheren Schwierigkeitsgraden.

Harald Fränkel: "Mir macht es Spaß, mich manchen Spielen im einfachen Schwierigkeitsgrad zu widmen. Wobei es hart war, sich das selbst einzugestehen, ohne komplett die Selbstachtung zu verlieren. Ich habe nur etwa dreieinhalb Monate lang mit dem Finger auf mich gezeigt und gelacht. Doch dann ging's. Vor anderen, in Foren etwa, halte ich die Klappe. Ich lege mich doch auch nicht freiwillig vor ein Rudel Hyänen und sag: „Fresst mich, aber bitte langsam, damit ich länger was davon hab!"

LongSky:Wenn es sogenannte "Hardcore" Spieler gibt die über "Casuals" lästern dann dürfte das eher die Ausnahme sein. Ich persönlich habe die Community vieler schwerer Spiele immer als recht hilfbereit und angenehm erlebt. Eine etwas schärfere Reaktion gibt es hin und wieder durchaus wenn jemand lautstark fordert das man das Spiel so zurecht Patcht das es deutlich leichter wird. Das ist nicht verwunderlich denn das was das Spiel dann für Sie angenehm machen würde würde es für viele versauen. Das gilt gerade deswegen weil die meisten der heutzutage veröffentlichten Rollenspiele doch eher an Casuall Spielern orientiert sind und man eben nicht allzu viele große Kaufalterntliativen hat wenn man es "etwas härter" mag. Die sogenannten Hardcore Gamer fordern nicht sonderlich stark das z.B. Skyrim deutlich schwerer wird. Wieso fordern sie dann gerade das Dark Souls leichter wird? Zumal sich Dark Souls ja gerade mit seinem Rezept eine ordentliche Käuferschicht erschlossen hat.

Harald Fränkel:"Dabei ist doch klar: Ich möchte mich wenigstens in einem Spiel mal als mächtiger Held fühlen, wenn mich schon das Leben jeden Tag fickt. Vielleicht liegt es auch am Alter, dass ich es gemächlicher mag. Wobei ich wohlgemerkt nicht glaube, dass reifere Spieler per se schlecht spielen – Parkinson kann bei einer Runde Decathlon am Commodore 64 echt hilfreich sein. Der Punkt ist vielmehr: Ich bin mittlerweile in einem Alter, wo die eigene Beerdigung statistisch gesehen deutlich näher liegt als der Geburtstag. Folglich möchte ich a) keine Zeit mit etwas verschwenden, was mich frustriert und b) auch virtuell keine 1.000 Tode sterben. Hat da gerade jemand Dark Souls gesagt? Einen Moment bitte noch, ich komme sofort darauf zu sprechen."

LongSky: Wenn Ihnen Dark Souls zu schwer ist ist das doch vollkommen ok. Es muss nicht jeder Zeit und Mühe aufbringen um dieses Spiel zu meistern. Keiner erwartet das von Ihnen und keiner lacht deswegen über Sie.

Harald Fränkel: "Auch wenn ich gleich klinge wie mein Vater und deshalb bestimmt sehr viel mehr kotzen muss als ich je essen könnte, es stimmt nun mal: Mit zunehmender Lebenserfahrung nimmt der Drang ab, sich beweisen oder irgendwelche Heldentaten an die große Glocke zu hängen zu müssen. Ich kriege auch dauernd Penis-Enlargement-Mails, liebes Jungvolk, muss das aber nicht mit Dark Souls kompensieren! Das tu ich, indem ich Lamborghini fahre und ein Schweinegeld für meine Putzfrau Katrina Bowden ausgebe. Nein, kleiner Scherz am Rande, ich fahre keinen Lamborghini. Natürlich macht mich die Lebenserfahrung gelassener. Die sagt mir zum Beispiel, dass alles ab 20 Zentimeter völlig okay ist."

LongSky:Sie müssen sich auch vor niemanden Beweisen. Es spielen sicherlich auch wenige Leute Dark Souls um sich vor anderen zu Beweisen sondern eher weil ihnen die etwas größere Herausforderung Spaß macht.Als jemand der mit den deutlich härteren Spielen der neunziger und frühen Nuller Jahre aufgewachsen ist kommen mir heute viele Spiele in der Tat zu leicht vor und ich sehe in ihnen kaum eine Herausforderung. Um so mehr freut es mich das Dark Souls ein Spiel ist was meinen Ansprüchen gerecht wird. Wenn sie eher einfachere Spielen mögen ist das doch vollkommen ok. Und mal ehrlich das durchspielen von Dark Souls ist kein großer Beweis von Skill für den man bejubelt wird, da muss man sich dann doch an andere Kaliber heranwagen wie z.B. diverse Japanische Shoot em Ups oder an Spektakuläre Speedruns.

Harald Fränkel:"Wobei die Wurzel allen Übels aus meiner Sicht nicht Dark Souls, sondern Demon's Souls heißt. Als das erschien, war ich gewissermaßen Spieler wie ihr auch. Das Ding bekam man zunächst nur als Import, also holte es sich Klein-Doof-Harald übers Internet, in einem Kuhkaff namens Qinhuangdaoodersoähnlich. Die chinesische Fassung also, denn die verfügte wenigstens über englische Untertitel, statt mich mit Schriftzeichen zu überfordern – mein Japanisch ist nämlich etwas eingerostet, müsst ihr wissen. Bitte nicht lachen, Spiele-immer-in-der-Originalfassung-Spieler!"

LongSky: Ich frage mich gerade warum um Himmels willen sie sich ein Spiel besorgen von dem bekannt war das es äußerst schwer ist wenn sie solche schweren Spiele nicht mögen. Um sich dann als "Casual" Spieler über zu schwere Spiele aufzuregen? Damit machen sie doch letztendlich das was sie "Hardcore Spielern" unberechtigt vorwerfen nur umgekehrt.Sowohl Casual Spiele als auch Hardcore Spiele haben ihre daseinsberechtigung auf dieser Welt. Genauso wie Autos und Motorräder. Ich kann es nicht nachvollziehen wie man gegen ein anderes Genre so stark polemisieren kann nur weil es einen selbst nicht zusagt.

Harald Fränkel: "Gekostet hat mich Demon's Souls damals summa summarum um die 80 Öcken. Es hat mir aber vor allem meine Nerven und fast das Leben gekostet. Zum Glück war der Föhn kaputt und mein Pfleger erhöhte die Antidepressiva-Dosis. Wenn ich Freigang hatte, bin ich zu jedem Weinfest in der Würzburger Umgebung, weil ich mutmaßte, dass meine Dauerflennerei unter den anderen Heulsusen nicht so auffällt. Nein, selbst schönsaufen hat nicht geholfen, Demon's Souls wurde nicht zu meiner großen Liebe. Was war geschehen? Tja, ich war voll in die Review-Falle getappt. Die Tests klangen alle gleich, deshalb kann ich sie noch heute auswendig rezitieren: Demon's Souls ist sehr schwierig, manchmal an der Grenze zum Frustigen, aber nie-nie-nie unfair und deshalb total super, 11 von 10 Punkten, jeder echte Hardcoregamer muss es haben.

Long Sky: Wieso kaufen sie sich Spiele die ihnen vom Schwierigkeitsgrad her nicht zusagen. Demon Souls hatte den Anspruch einen besonders hohen Schwierigkeitsgrad zu haben und ist in diesem Bereich seiner Zielgruppe gerecht geworden. Daher auch psotive Reviews. Daher kamen die positiven Kritiken. Sie mögen den Schwierigkeitsgrad nicht und das ist ok, aber dann kaufen sie doch dieses Spiel einfach nicht. Ich kaufe doch auch kein Auto mit Gangschaltung wenn ich Gangschaltung nicht mag. Und wenn ich es tun würde hätte ich hinterher kein recht mich beim Hersteller zu beschweren.

Harald Fränkel: "Heute kann ich darüber lachen. Schaut: MUAHAHAHA! Trotzdem finde ich es übel, dass es mit Dark Souls nun genauso gelaufen ist. Von Ausnahmen abgesehen, die bekanntlich die Regel bestätigen, hieß es in den Rezensionen:
Dark Souls ist sehr schwierig, manchmal an der Grenze zum Frustigen, aber nie-nie-nie unfair und deshalb noch superer als Demon's Souls, 12 von 10 Punkten, jeder lebende oder tote Hardcoregamer muss es haben."

Long Sky: Das ist doch eine letztendlich faire Review. Für "Hardcore Spieler" ist das Spiel toll. Das bedeutet im Umkehrschluss das es für viele "Casuals" eher zu schwer ist. Warum kaufen sie es sich dann? Lassen sie es doch einfach bleiben , es gibt genug Alternativen. Einen Vorwurf könnte man der Review nur machen wenn sie gesagt hätten "Dark Souls ist super für jedermann".

Harald Fränkel: Damit wir uns nicht missverstehen, Dark Souls hat viele Stärken. Ich schaue es mir aus beruflichem Interesse an und vergucke mich gerade vielleicht sogar ein bisschen darin. So finde ich das Kampfsystem extrem sexy. Mir gefällt die erwachsene Atmosphäre, da sie weder auf Kinderkacki- noch Wühltisch-, sondern Düster-Fantasy setzt. Außerdem macht's Spaß, die riesige virtuelle Welt zu erforschen, weil sie mich zwingt, dies mit Bedacht zu tun. ABER: Wer als Tester bei Spiel A, B und C bestimmte Design-Entscheidungen mit Abwertungen bestraft, muss auch den Arsch in der Hose haben (oder die Fanboy-Brille absetzen) und dies bei Produkt D tun.Nur ein Beispiel: Zu weit auseinander liegende Speicherpunkte bei jedem anderen Spiel als schlimmste Erfindung seit Justin Bieber zu brandmarken und dann plötzlich bei Dark Souls nicht, kann keinesfalls im Interesse der Leser sein. Wenn ein Spiel so einsteigefreundlich ist wie ein fahrender ICE oder eben Dark Souls, muss sich das deutlich auswirken. Denn bei der Bewertung eines Spiels geht's nach meinem Berufsverständnis nicht nur um persönliche Befindlichkeiten. Unfair oder nicht unfair? Kratzt mich erst mal nicht. Wenn ein Spiel für 95 Prozent der sogenannten Hardcoregamer zu schwierig und damit frustrierend ist, dann muss ich sie davor warnen. Dabei reicht es nicht, die Rezension mit den Worten „Finger weg, Finger weg, Finger weg!“ beginnen und enden zu lassen. In einem auf Noten bauenden Testsystem hat auch eine entsprechende Zahl drunter zu stehen.

LongSky: Zugegeben der Einstieg in Dark Souls ist ziemlich schwer. Und manchmal hatte ich Probleme damit herauszufinden wo ich eigentlich hin muss. Das habe ich dann gegoogelt. Speicherpunkte sind Geschmacksfrage. In der Regel halte ich sie für relativ fair platziert nur sehr selten finde ich sie einen Tick zu weit auseinander. Das zehnte mal laufen zu Ornstein und Smough hat keinen Spaß gemacht. In einen Test gehört das definitiv eindeutig erwähnt. Allerdings ist das hier meiner Ansicht nach keine Designer Sünde sondern etwas was die entwickler mit voller Absciht gemacht haben um den Anspruch zu erhöhen. Alles im allen finde ich es fair.Deutlich mehr Speicherpunkte würden dem Spiel seine Atmosphäre nehmen und die Herausforderung deutlich schmählern. Und das Spiel hat nun mal den Anspruch schwer zu sein und an diesem Anspruch sollte es auch gemessen werden. Man kann meiner Ansicht nach eben nicht für Spiele die mit voller Absicht als schwer Designt wurden "Casual" Maßstäbe anlegen.

Frank Schätzel: "„Woher will dieser Professor Doktor Klugschiss und AdlSS wissen, was für uns Hardcoregamer zu hart ist?“, mag der eine oder andere Einwand kommen. Hier besteht zunächst ein Missverständnis. Hardcoregamer sind aus meiner Sicht zunächst mal nur Vielspieler und nicht zwingend herausragende Könner. Uneingeschränkt empfehlen würde ich Dark Souls eigentlich nur Zeitgenossen, die Jonathan Wendel heißen oder mit diesem einigermaßen mithalten können. Für mich kommen ergo nur zwei Arten des Homo ludens digitales als Zielgruppe von Dark Souls infrage: Lasst uns die einen Skillgamer nennen und die anderen Megalomanie-Patienten. Die einen wollen ihre Fähigkeiten beweisen, die anderen sich daran berauschen, dass sie ein Spiel zocken, das 95% der anderen Spieler überfordert."

LongSky:Und hier muss ich ihn ganz eindeutig widersprechen und Frage mich ob sie das Spiel überhaupt längere Zeit gespielt haben. Richtig ist zunächst mal das "Hardcore Gamer" wie ich tendenziell eher vielspieler sind und eben keine Skillgenies. Nur reicht bei Dark Souls vielspielerei in jeder Beziehung aus. Sie können jeden Gegner Problemlos überleveln. Man muss weder das Kampfsystem perfekt beherrschen noch muss man eine perfekte Reaktionszeit haben um Dark Souls zu meistern. Nur Geduld , Zeit zum Leveln und eine Gewisse Frustresistenz. Bei anderen Spielern wie z.B. Ikaruga und Mushihimesama sieht das anders aus. Hier können sie die Gegner nicht mit einem höheren Level besiegen sondern brauchen in der Tat ein immenses Reaktionsvermögen , gute Vorbereitung und sehr viel Talent und Ausdauer. Ikaruga , Mushihimesama usw sind zweifelos Spiele wo vielspielerei nicht mehr ausreicht. Hier müssen sie wirklich Professionell an die Sache herangehen. Das sind dann wirklich eher "Pro Spiele". Selbiges gilt für Diverse Rundenstrategiespiele auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad wie z.B. Kings Bounty. Hier reicht Zeit nicht mehr aus sondern sie müssen sich ein richtig gutes Konzept überlegen. Bei Dark Souls ist das jedoch nicht der Fall. Zeit reicht hier aus und man muss wahrlich kein Jonathan Wendel sein oder ein Strategisches Mastermind.Im Prinzip kann man Dark Souls mit Dicker Rüstung, großen Schwert und konsequenten aufleveln sehr gut schaffen ohne dabei im Kampfsystem brillieren zu müssen.

Harald Fränkel: "Ach ja: Als Ü40, man mag's kaum glauben, habe ich schon so zwei, drei Spiele in meinem Leben gedaddelt, um mir halbwegs eine Einschätzung in puncto Schwierigkeitsgrad zuzutrauen. Ich erinnere mich mit einer Mischung aus Schrecken und Freude spontan an Ghosts'n Goblins, Battletoads und Grand Prix Legends, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Und: Seit nunmehr 15 Jahren hocke ich berufsbedingt vor irgendwelchen Rechnern und Konsolen herum, verdiene mein Geld also spielend. Hier gehört es natürlich dazu, sich jeden Schwierigkeitsgrad eines Titels anzusehen. Glaubt mir, dabei entwickelt man ein gewisses Gespür."

LongSky: Nein das glaube ich Ihnen nicht. Ihr Gespür spreche ich Ihnen hier ab. Vielmehr denke ich sie haben bei Dark Souls frustriert aufgegeben nachdem es recht hohe Anfangschwierigkeiten gab.Battletoads ist in jeder Beziehung schwerer ohne das das Großartig diskutiert werden muss. Bei Dark Souls reichen Schwert+Schild + leveln für jeden Gegner aus. Viele machen da halt den Fehler das sie als Magir oder Dieb spielen und zu wenig Rüstung und Hp haben. Spielt man als Dieb oder Mage ist es nun mal so das man nur wenige Treffer überlebt. Also muss man in der Tat so viel Skill entwickeln nicht oft getroffen zu werden. Kann man das nicht muss man halt einfach einen ganz klassichen Haudrauf Ritter spielen.Dann ist Dark Souls auch für eher schwächere Spieler gut machbar. Battletoads hingegen ist die Hölle. Es ist in jeder Beziehung unfair da man viele Fallen nicht voraussehen kann. Scheitert man in einem Level und verliert alle Leben so muss man ganz von vorne Anfangen und schwere gemeistere Passagen nochmal und nochmal und nochmal bestehen. Dieses Try und Error Prinzip ist deutlich frustiger und schwerer als Dark Souls.Ohne jetzt gegenüber "Casual" Spielern patzig werden zu wollen stellt sich doch die Frage ob Spieler wie sie die offenbar mit höheren Schwierigkeitsgraden große Probleme haben überhaupt dazu in der Lage sind den Schwierigkeitsgrad von Spielen angemessen zu beurteilen. Denn in der Regel kann man nur das Beurteilen was man beherrscht. Man kann nicht sagen das Dark Souls zu schwer ist nur weil man es selbst nicht schafft. Man muss dafür schon ein klein wenig über den Dingen stehen.

Harald Fränkel:"Wird ein Dark Souls aus der Sicht derer, die es lieben, zu niedrig bewertet, ist die Kacke mächtig am Dampfen. Doch gerade das ist der Kasus Knaxus: Ein Spiele-Magazin darf einen solchen Titel nicht für diejenigen beurteilen, die ihn vergöttern. Die Rezension darf auch nicht für die geschrieben sein, denen schon der Vorgänger wahnsinnig gut gefallen hat. Ein Spiele-Magazin muss versuchen, allen seinen Lesern gerecht zu werden. Eine 9, 10 oder 92% ist aber für Dark Souls schlichtweg zu hoch, da zu viel uneingeschränkte Kaufempfehlung!"

LongSky: Eine schwierige Frage. Muss eine Review wirklich ALLEN Spielern gerecht werden? Dark Souls hat von Anfang an dezidiert erklärt das es sich an ein anspruchsvolles Publikum richtet und eben nicht an jedermann. Wäre es dann nicht auch gerechtfertigt den Bewertungsmaßstab dahingehend zu verändern in dem man Überprüft wie Dark Souls seiner Zielgruppe gerecht wird. Das Spiel "Prinzessin Lillifee: Feenball und Seejungfrau " wird ja auch nicht gnadenlos niedergeschrieben weil es zu infantil und zu Flach ist.Bei solchen Spielen wird nämlich auf die Zielgruppe rücksicht genommen und es werden eben nicht Allgemeine Maßstäbe angelegt.

Harald Fränkel: "Alle AdlSS möchte ich deshalb ermutigen, selbstbewusster zu werden. Schaltet euch bei Diskussionen um das Thema Schwierigkeitsgrad ein. Zeigt den Skillgamern, dass sie nicht der Nabel der Welt sind. Erklärt ihnen, warum ihr selbst als Vielspieler euch beim Daddeln entspannen und nicht arbeiten wollt. Ich kann bestens ver
Anzeige stehen, warum man in einem Spiel der King sein möchte. Vielleicht auch, wenn man ein Kindheitstrauma verarbeiten muss: Ich war zu meiner Schulzeit im Fußball so schlecht, dass ich nicht mal als Letzter in die Mannschaft gewählt wurde. Als Totalpfeife musste ich immer den Schiri mimen. Seither kicke ich bei FIFA auf der Stufe „Amateur“ und gewinne mit Bayern München gegen Arminia Bielefeld. Ein gewaltiges Erfolgserlebnis, das mich die Demütigungen von einst vergessen lässt!

LongSky: Realistisch betrachtet ist es doch eindeutig so das die Spiele in nahezu jedem Genre in den letzten 20 Jahren leichter geworden sind. Das ist auch ok , die Spielhersteller wollen massentauglicher werden. Nur warum lassen Sie uns nicht unsere Nische. Wieso sollten sich irgendwelche Leute gegen den Schwierigkeitsgrad in Dark Souls wenden obwohl es so viele leichtere Alternativen gibt. Leute wie sie versuchen unsere Nische zu zerstören, wohingegen wir in keiner Weise fordern das alle Spiele so schwer werden sollen wie Dark Souls. Wenn die Situation die wäre das 90% der Spiele wie Dark Souls wären dann könnte ich ihre Kritik durchaus verstehen. Das ist aber eben nun mal nicht der Fall , insofern verstehe ich schlicht und ergreifend nicht was Sie mit ihren Ausführungen bezwecken.

Harald Fränkel: "Wenn ihr, liebe Dark-Souls-Fans, nicht verstehen wollt, dass euer Liebling nicht zwingend eine 8, keinesfalls jedoch eine 9 oder 10 als Wertung verdient hat, dann kann ich wohl nur noch drohen: Ich werde mich dafür einsetzen, auf GamersGlobal künftig regelmäßig Tests zu Pony-, Barbie- und Hello-Kitty-Spielen schreiben zu dürfen und mich bei der Bewertung ganz dolle in ein kleines Mädchen mit rosa Schleifchen im Haar hineinversetzen. Für die das dann halt eine 9 oder 10 ist. Ihr habt die Wahl! So, jetzt muss ich weg. Noch ein bisschen Dark Souls sterben. "

LongSky: Für uns die Zielgruppe dieses Spieles ist es eine hohe 8 oder eine neun. Das es das für euch nicht ist steht außer Frage. Aber das will es doch auch gar nicht sein. Ihre Kritik geht ins Lehre ... ähnlich wie eine Kritik gegen Prinzessin Lillifee wegen mangelnder ernsthaftigkeit ins leere gehen würde. Ich bin von dem schwachen Artikel wirklich sehr enttäuscht.

Souler (unregistriert) 25. Februar 2014 - 11:13 #

Dieser Artikel ist doch nichts anderes als eine Rechtfertigung bzgl.der 7. ,die hier für Dark Souls vergeben wurde.Gamersglobal ist für mich ein bisschen die Spieleseite der sympathischen Noobs ;)

Jeder der eine solche Seite hochzieht,hat erstmal Respekt verdient und Geschmäcker sind verschieden und alle hier können sehr gut Schreiben und machen einen guten Job,denke ich,aber mit Spielen,die etwas schwieriger sind,hat man es hier glaube ich nicht so.

Und das ist absolut ok.

Für mich ist Dark Souls das beste Spiel,das ich jemals gespielt habe.Durch den ersten Durchgang damals hart gekämpft und mit mir gerungen und ca.95 Stunden gebraucht.Dann 60 Stunden,dann 40 usw.

Irgendwann auf Level 1 durchgespielt,spezielle Chars erschaffen,PvP,Online-Coop,andere Spieler bei Bossfights supportet usw.

Bei keinem anderen Spiel wird man selber immer besser und kein anderes Spiel bietet einem eine solche Spannung und Vielfältigkeit und fast schon unendliche Möglichkeiten WIE man es spielen will.

Ja das Spiel ist zu Beginn schwer,das stimmt und man wird leiden,aber wie im Leben auch,erfährt man die größte Genugtuung und die größte Freude erst, nachdem man vorher viel investiert hat.

Slaytanic 19 Megatalent - Abo - 16993 EXP - 8. März 2014 - 22:32 #

Für so einen Schwall ist mir meine Zeit zu kurz. ;)

marcolino (unregistriert) 8. März 2014 - 22:16 #

mein erster durchgang , hat mich ca. 115 stunden gekostet...

@Souler

genialer kann man es nicht beschreiben.....

Dark Souls 4-ever

Souler (unregistriert) 11. März 2014 - 11:56 #

Oh,vielen dank.
Hätte garnicht damit gerechnet,dass es noch gelesen wird,bzw.noch eine Antwort kommt.

Viel Spaß mit Dark Souls 2,
auf das der Freitag schnell kommen möge ;)

Nobody14 (unregistriert) 12. März 2014 - 16:33 #

Dass ein zweieinhalb Jahre alter Internetkommentar zu einem Videospiel immer noch diskutiert wird, sagt doch schon vieles über das Spiel aus.
Ich gehe inzwischen auch stark auf die 40 zu und habe in den letzten 30 Jahren inzwischen vermutlich einen kleinen Berg an Games (durch)gezockt. Ich bin also ein Hardcoregamer ganz nach Haralds Definition (=Vielspieler) und es sagt natürlich wenig über meine Skills aus (obwohl ein gewisser Übungseffekt sich sicher nie vermeiden lässt).
Demon's Souls habe ich zunächst ignoriert, weil die Tests, die ich gelesen hatte, lediglich den Schwierigkeitsgrad herausstellten. Und ich hatte gar keine Lust, mich durch irgendwas zu quälen. Bis ich den Test von Jörg Luibl gelesen hatte, der fast schon eine Liebeserklärung darstellte und dem es gelang, mir nur mit Worten zu vermitteln, was dieses Spiel wirklich ausmacht. Ich war so begeistert, dass ich es mir sofort gekauft habe.
Und das war kein Fehler, ich habe fast schlagartig gemerkt, was ich bei Viedeospielen die letzten 15 Jahre vermisst habe. Als Kind haben mich Spiele stark in ihren Bann gezogen, ich hatte eine spürbare Angst vor dem Bildschirmtod und beim Erreichen eines neuen Levels oder Spielabschnitts konnte einem das Herz auch schon mal bis zum Hals schlagen. Dieses Gefühl ist im Laufe der Jahre verloren gegangen, was nicht nur an den Spielen lag, sondern natürlich auch daran, dass man älter und damit wohl weniger leicht zu beeindrucken wurde.
Dank Demon's/Dark Souls darf ich das alles auch als Erwachsener wieder erleben, genauso intensiv und lebendig wie damals als Kind.
Mit Profilierungssucht hat das rein gar nichts zu tun, es ist einfach nur die pure Freude am Adrenalinkick, den dieses Spiel zuverlässig erzeugen kann. Manchmal bin ich nach einer Session total erschöpft, aber gleichzeitig auch total zufrieden.
Das liegt vor allem auch daran, dass dieses Spiel rein gar nichts mit meiner Ansicht nach wirklich frustverursachenden Spielen a la Ghost'n'Goblins zu tun hat. Die Spiele aus dieser Zeit hatten überhaupt keine Speicherfunktion, man musste mit 3 Leben das ganze Spiel durchhalten und die nicht selten hakelige Steuerung erforderte übermenschliche Skills. Man musste 1000e Male die gleichen Stellen spielen um einigermaßen den Dreh herauszukriegen oder einfach mittels Glück weiterzukommen.
In der Souls-Reihe ist das völlig anders, jede investierte Zeit wird so gut wie immer mit einem Fortschritt belohnt. Man kann viele Stellen mit guten Skills meistern, aber es gibt eben auch viele andere Wege. Es ist ein RPG, also kann man mit besserer Ausrüstung oder Charakterwerten bedingt ausgleichen. Aber zum Glück nie so viel, dass sich stupides Grinden lohnen würde. Für jede Stelle gibt es eine Vielzahl von Taktiken, da ist immer etwas dabei, was zum eigenen Spielstil passt. Die Rücksetzpunkte sind nicht so ewig weit auseinander, und man kann immer da, wo es notwendig ist, auch eine passende Abkürzung zwischen den Punkten freischalten. Das ist das geniale: Abkürzungen bleiben dauerhaft freigeschaltet, entscheidende Gegner respawnen nicht, gefundene Waffen und Rüstungen verliert man nicht mehr. Jeder dieser kleinen Fortschritte vereinfach alle folgenden Versuche spürbar, dadurch kommt es praktisch nie zu einem Stillstand und dem frustrierenden Gefühl, inverstierte Zeit vertan zu haben. Hat man eine bestimmte Stelle gerade satt, arbeitet man sich an einer anderen weiter. Ich habe über 120 Stunden Demon's Souls gespielt und bislang über 90 in Dark Souls. Ich habe so viel Spaß gehabt, wie selbst mit meinen bisherigen Lieblingsgames (vor der Souls-Ära) nicht.

Kenner der Episoden 19 Megatalent - Abo - 13445 EXP - 15. März 2014 - 1:23 #

Schon interessant, dass der Artikel auch nach all der Zeit offenbar nicht nur weiterhin viele Leser (-> Hot-Status), sondern auch weiterhin Kommentare bekommt. Bin mir nicht ganz sicher was das aussagt. ;)

Stabn 07 Dual-Talent - Abo - 148 EXP - 16. März 2014 - 6:57 #

Dark Souls ist Arbeit. Das Verstehen der Spielmechanik wird zum eigentlichen Inhalt des Spiels. Mir persönlich ist das zuviel, genau so wie bei Flug- oder allzu komplexen Wirtschaftssimulationen. Mafia 1 fand ich übrigens in weiten Teilen auch doof, wegen der trial-and error-Abschnitte. ("Kuck mal, hinter dem Laster habe ich übrigens auch einen Gegner versteckt, jetzt biste tot und beim Neustart weißte das dann.") Ich mag keine Spiele spielen, die von mir verlangen, dass ich herausfinde, was sie von mir wollen.

Es gibt aber auch Spieler, denen genau das gefällt. Und nu? Sind nun die Spiele doof oder die Spieler? Es läuft m.E. wieder einmal auf die Bewertungsfalle hinaus. Wozu braucht man diese bekloppte Zahl? Ich fände es schön, in Reviews zu Spielen einen Test, eine SdK mit Heini und Jörg + eine Kolumne wie die hier von Harald zu bekommen. Aus all dem bilde ich mir dann ein Urteil und gut ist. Eine "Note" ist nicht nur wenig objektiv, sondern auch z.T. völlig irreführend, wie Harald in dieser Kolumne wunderbar pointiert dargestellt hat.

Hans am Meer (unregistriert) 16. März 2014 - 21:11 #

"AutoMotorSport darf sich nicht nur auf die Rennspezialisten stützen. Es muss auch die breite Masse ansprechen. Und wenn der neue Lamborghini einfach so derart bissig reagiert, was den Durchschnittsautofahrer einfach überfordert, und dazu noch utopische 6stellige Beträge kostet, ist eine 9 von 10 einfach zu hoch..."

Man könnte hier unzählige ähnlicher Vergleiche anbringen: "Warum muss Dwarfen Fortress so kompliziert sein", "wieso muss Super Meat Boy so fies sein", "Wieso muss Geometry Wars so chaotisch sein"

Herr Fränkel verlangt hier, dass ein Spiel, dass sich offen die Hölle auf die Fahnen geschrieben hat, dafür abgestraft wird. Und das halte ich für völlig falsch. Man kann Dark Souls nicht dafür abstrafen was es sein will. Abstrafen kann man nur, was nicht geht oder scheiße ist, aber anscheinend liebt die Fangemeinde die ganze Reihe genau für diese Spieler-ich-hass-dich-Mentalität. Wenn Herr Fränkel der strahlende Held sein will (was aufgrund des Settings und der Story der Souls-Spiele so oder so nicht möglich ist) soll er bitte Fable oder Skyrim zocken. Dark Souls ist einfach nicht für ihn gemacht.

Und genauso wie man einem Call of Duty nicht vorwerfen kann ein Shooter zu sein kann man Dark Souls auch nicht vorwerfen extrem schwer zu sein.

"Eine 9, 10 oder 92% ist aber für Dark Souls schlichtweg zu hoch, da zu viel uneingeschränkte Kaufempfehlung."

Nein ist es nicht. Das ist der weit verbreitete Irrglaube, die Großartigkeit eines Spieles anhand einer Zahl ausdrücken zu können. Und das klappt NIE. 9 von 10 sagt nur aus, dass das, was das Spiel machen will, funktioniert hat. Für alles weitere sollte zumindest ein Fazit herangezogen werden und in diesem wird, gerade bei Spielen wie Dark Souls, stehen, dass es einen schweren, frustrierenden Schwierigkeitsgrad hat und diesen auch haben will. Wenn ein Call of Duty eine 9 von 10 kriegt, rennt der Shooter-Hasser da los und kauft es sich? Nein, denn man kann vorraussetzen, dass er weiß, dass Call of Duty ein Shooter ist. Und wenn der Nicht-Hardcore-Gamer losrennt und dann meckert, dass Dark Souls zu schwer ist und die 9 von 10 deswegen völlig überbewertet ist, heißt das nur eins: Mangelnde Lesebereitschaft.

Nobody14 (unregistriert) 17. März 2014 - 16:23 #

Passend zum Thema: Ich habe gestern endlich mal ernsthaft mit "Duck Tales Remastered" angefangen. Ich könnte heulen. Wie auf dem NES, nur schlimmer. Die Steuerung ist, wenn man z.B. Super Mario dagegen hält, einfach nur hakelig. Vieles ist einfach nur Trial and Error und man muss die langen Levels immer wieder komplett von vorne beginnen. Schlimmer als auf dem NES sind die extrem häufigen Zwischensequenzen, die man sich bei jedem Versuch neu ansehen muss. Kann man abbrechen, aber dazu muss man ins Menü, abbrechen wählen und dann trotzdem noch einen Augenblick warten.
Natürlich werde ich es irgendwann schaffen. Aber ich bin nach nicht mal 2 Stunden schon frustrierter, als ich es in über 200h Demon's/Dark Souls je war...

Freylis 18 Doppel-Voter - 10446 EXP - 17. März 2014 - 17:31 #

Jetzt mach aber mal 'nen Punkt. :) JEDER Levelaufstieg, JEDE erlernte Faehigkeit, JEDES gefundene Item, JEDER gelungene Bosskampf, JEDES geglueckte Mannoever, sprich: JEDWEDES Achievement in Spielen kommt aus dem tiefen, menschlichen Drang, sich beweisen zu muessen. Und daraus resultiert auch der Spielspass. Dabei ist es egal WIE schwierig sich eine Aufgabe/ein Spiel konkret darstellt. - Wenn du dich zu alt fuehlst, um dich beweisen zu muessen, empfehle ich darum kein Dark-Souls-Gemaekel, sondern dir einen SpielFILM anzuschauen. - Es ist keine Schande, ich habe auch nicht immer Lust und Zeit, mir die fiesesten Spiele anzutun. Aber vergiss bitte nicht, dass es juengere, fittere und bessere Spieler gibt (zu letzteren zaehle ich mich), die vielleicht genau das suchen. Schliesslich willst du doch nicht klingen wie ein vergraetzter Komplett-Oppa. ;)

Nobody14 (unregistriert) 18. März 2014 - 17:28 #

Wer D-Souls spielt, weil er sich beweisen MUSS, bestätigt doch nur eines von Haralds Vorurteilen. "Sich beweisen müssen" finde ich auch eher neurotisch als normal. Es ist aber erwiesen, dass eine gemeisterte Herausforderung das Belohnungssystem im Gehirn aktiviert. Aber eben nur dann, wenn man es auch schafft, ansonsten bleibt der Frust. Also sollte sich jeder einfach die Spiele suchen, die eine passende Herausforderung für ihn darstellen.

Quatschkopf (unregistriert) 20. März 2014 - 13:27 #

Ich spiele Demon / Dark Souls, weil es mir Spaß macht,
nicht auf Grund des Schwierigkeitsgrades.

Und nur weil die Gesellschaft sagt, das Spiel ist Bock und Ultra schwer, heißt das nicht, dass das stimmen muss.

Reißt man in dem Spiel seine Augen auf, hält sein Schild oben
und tastet sich Schritt für Schritt vorann, ist es ein leichtes,
und ich spreche da von 10 jährigen Cousins, das Spiel zu beenden.

Tr1nity Community-Moderator - Abo - 60222 EXP - 20. März 2014 - 13:31 #

Nenn mich altmodisch, aber so ein Spiel gehört erst gar nicht in die Hände von 10-jährigen ;).

Quatschkopf (unregistriert) 20. März 2014 - 13:57 #

ICH hab da die Hand nicht drüber. ;)

Hildemoose (unregistriert) 29. März 2014 - 18:19 #

Guten Abend,

als erstes möchte ich betonen, dass der Artikel einen selten benannten Teil der Spielerschaft anspricht, großes Lob dafür.
Leider muss ich dem jedoch gleich die ein oder andere Sache entgegen stellen.

Ich verstehe folgendes Paradoxum nicht:
"Denn bei der Bewertung eines Spiels geht's nach meinem Berufsverständnis nicht nur um persönliche Befindlichkeiten."
Ok, diese Aussage ist nur all zu verständlich und darf unter keinen Umständen vernachlässigst werden.
Allerdings vernachlässigt der gesamt Artikel diese Aussage selbst.
Der Verfasser dieses Artikels selbst spielt spiele gerne auf dem leichten Schwierigkeitsgrad und scheint die Schwierigkeit von "Dark Souls" als nicht angemessen zu finden. Dies allerdings ist lediglich seine eigene Befindlichkeit.
Das alleine stellt die Glaubwürdigkeit dieses Artikels, in meinen Augen, infrage.

Doch was ich eigentlich genannt haben möchte, ist folgendes:
Der Autor hat das Spiel zu sehr auf einen Aspekt konzentriert.
Was "Dark Souls" gut ankommen ließ, und ebenso "Demon's Souls", war nicht zuallererst die Schwierigkeit des Spiels.
Oberste Priorität hatten die Ideen der Entwickler und sie taten, was zu viele Spiele längst vergesen haben:
Sie haben ihr Produkt nicht auf biegen und brechen der möglichst breiten Masse schmackhaft machen wollen, sondern ein Produkt zur Verfügung gestellt, welches selbstbewusst dasteht und sich spezialisiert, anstatt, wie viele andere, verwaschene Mischungen zu erzeugen, die jeden minimalst befriedigen, aber niemanden aus der Reserve locken.
Das war auch der Grund, weshalb so viele Kaufempfehlungen angeboten wurden.

Zum Schluss möchte ich noch einen kleinen Hinweis zur Wortwahl geben:
Umgangssprache ist schön und gut, in Artikeln und Kolumnen sollten anstößige Wörter wie "gefickt" jedoch vermieden werden.

Ich verabschiede mich somit für's erste und wünsche noch viel Erfolg.

zocker-flocke (unregistriert) 30. März 2014 - 20:20 #

Also ich verstehe nicht was ihr habt...ich habe sehr viele reviews gesehen zu dark souls gesehen bevor ich mir das spiel gekauft habe. Ich bin kein guter Zocker, habe nie eine playstation gehabt, trotzdem habe ich mir extra für DaS einen Sony Controler besorgt. Also bin ich als kompletter "Noob" an die Sache ran gegangen, es war hart am anfang, doch mitlerweile klappt es schon sehr gut und wenn ich dann nach dem Xten versuch endlich eine Area frei hab oder einen Boss gekillt habe, ist das ein super tolles gefühl! Wer dieses Gefühl sucht wird es bei DaS finden, wer nur entspannen will sollte sich was anderes holen, mit dem Training kommt der Erfolg(wie in so vielen Dingen im Leben). Worauf ich hinaus wollte ist das die Wertungen 8,9 oder 10 absolut gerecht fertigt sind, es wird ja auch immer gesagt das es nix für Spieler ist die keine Herausforderung suchen, wer dennoch das Spiel kauft und dann enttäuscht ist, der hat sich vorher nicht genug informiert ;-)

AnonXXX (unregistriert) 31. März 2014 - 9:04 #

Interessante Review, aber soweit ich das sehe nicht ganz passen.

Zum einen wird angesprochen, dass die Bewertungen allgemein gehalten werden sollen, nicht auf bestimmte Leute zugeschnitten (wie es eben ist, die Mehrheit der Leute die endlich mal wieder Herausforderungen will, wie es sie vor 10 Jahren und davor gab und der auf Rollenspiele steht wird es mögen), dann spricht der Author aber auf sich selbst und ähnliche Leute an, die gerne auf leicht spielen und verfasst eine Bewertung, die schon für einen durchschnitts-freizeit-spieler nicht mehr passt.

und um allen, die das lesen mal Gründe für die so extrem hohen Bewertungen von Demons Souls und Dark Souls zu liefern:
Jedes andere spiel kann von einem durchschnittsspieler ohne Tod durchgespielt werden, beinah-tode werden nur beim einhändig spielen oder bei den großen Boss-Gegnern erreicht
die standartgegner in den spielen sind normalerweise 1 oder 2-hit und man spamt einfach nur die angriffstaste bis die weg sind, dann nimmt man ne Heilung weil man 5% Leben verloren hat (hinter einem ein leichenfeld von 2000 Gegnern) und weiter geht's
Demons Souls (welches ich sogar schwerer fand als Dark souls) und Dark souls hingegen erschweren es deutlich, zum einen ist das spiel fast unmöglich wenn man nur eine Waffengattung benutzt, ohne nah- UND fernkampf geht's einfach nicht, man kann nicht einfach die fetteste Rüstung anlegen um immun zu werden, da man dann immer getroffen wird und die dickste waffe mit viel schaden macht auch mehr Probleme als den schild-Slot der die Verteidigung minimal erhöht zu belegen
standartgegner, vor allem in Hinterhalten oder in gruppen, sind gefährlich, bossgegner nur mit taktiken zu besiegen, nicht mit gepowerten stats

und ein grund, weshalb ich persönlich die Bewertung schlecht finde:
in JEDER Werbung für das spiel findet man, dass es schwer ist, in wirklich jeder, wobei es immer noch gut möglich ist, ich bin ein casualgamer und habe dennoch jedes Areal mit ungefähr 10 Toden geschafft
wenn man, wie der author weiß, dass man auf leicht spielen will, sollte man sich kein spiel holen, bei dem der Modus leicht ein äquivalent zu heutigen titeln auf dem Schwierigkeitsgrad hardcore ist

Unbekannt (unregistriert) 8. April 2014 - 13:49 #

Hallo zusammen,

auch wenn ich damit den Zorn einiger auf mich ziehe finde ich diesen Artikel nur Mist, unabhängig davon ob man Dark Souls mag/spielt oder nicht bzw. sich überlegt dieses zu kaufen oder nicht.

Er enthält keinerlei echte Informationen sondern ist nur aufreißerisch. Hier wird lediglich Propaganda gemacht um die eigene Website zu pushen.

Für wen sollen Spiele-Test denn sein, wenn nicht für die Leute, denen das Spiel vermutlich gefällt. Ist es nicht bei fast jedem Spiel so, dass 10% das Spiel mögen und 90% nicht? Für die 90% müsste man es in etwa so schreiben: "Dark Souls das vermutlich schlechteste Spiel aller Zeiten. Schwierigkeitsgrad ist übertrieben hoch, man kriegt nicht so viele Gegenstände die einen total übermenschlich werden lassen und knallig bunt ist es auch nicht. Da hilft auch die gute Grafik und die tolle Spielwelt nicht, da jeder Casual-Gamer nicht über das Tutorial-Level hinauskommt." Damit wüssten die Leute, die sich dieses Spiel kaufen wollen immer noch nicht was es auszeichnet. Lediglich die AdlSS wüssten, dass sie dieses Spiel nicht kaufen brauchen. Warum sollte ein super Spiel keine 9/10 verdienen, nur weil manche es für zu schwer halten? Ist World of Warcraft ein schlechtes Spiel nur weil ich lieber alleine oder mit Freunden spiele? Warum muss zu wirklich allem irgend jemand seinen Senf abgeben? (*selbstironie aus*) Ich persönliche halte Call of Duty für Müll, gut gemacht ist es trotzdem. Auch wenn ich es nicht mit hohen Wertungen überschütten würde muss ich trotzdem zugeben, dass es genau der Shooter ist, den sich viele Spieler wünschen.

Dark Souls ist ebenfalls eines dieser Spiele. Für ein paar wenige, die genügend Ehrgeiz mitbringen um sich den Widrigkeiten des Spiels zu stellen wird es eine tolle Erfahrung sein. Ich muss sagen, dass ich seit langem endlich mal wieder ein Spiel wirklich suchten kann (und das obwohl ich kein Hardcore Gamer bin). Ständig gab es für mich etwas zu bemängeln. Das "richtige" Spiel war einfach nie dabei. D.h. natürlich nicht, dass die Spiele schlecht waren. Nur, dass sie nicht meinen Geschmack trafen.

Zum Ende des geflames: Es gibt Spiele für jeden. Von Hardcore bis Casual. Warum muss man immer öffentlich über geliebte Dinge anderer herziehen, nur weil man anderer Meinung ist? Wie meine Oma immer sagte: "Wenn du nichts nettes zu sagen hast dann sag lieber garnichts."

Meine €0.02 dazu :)

sanctuslight 10 Kommunikator - 435 EXP - 2. Mai 2014 - 13:21 #

Wahre Worte. Es muss nicht immer super duper ich reiß dir den Arsch auf schwer sein. Ich finde es gut das fordernde Schwierigkeitsgrade angeboten werden, denn bei einigen Spielen will ich es auch so schwer wie möglich haben ich hätte aber bei jedem Spiel trotzdem gerne die Wahl auf Leicht umzustellen. Darksouls bietet mir das nicht. Deswegen ist Darksouls auch für mich keine Option

NameNAMENAME (unregistriert) 17. Juni 2014 - 16:27 #

Diese Spielbewertungen sind doch individuele Meinungen und nichts wo man eiine Göttliche Eingebung kriegt und danach ist es ein Stein gemeißelt und muss für alle gelten. Leute die schnell gefrustet werden geben dem Spiel ne 0. Und Leute die von Spielen gerne gefordert werden geben dem Spiel ne 10. Ich finde man sollte diesen Bewertungen keine Beachtung schenken. Reviews können bei einer Kaufentscheidung schon wichtig sein, man sollte aber trotzdem im Hinterkopf behalten das sie von einem Individuum und nicht von einem allwissenden kollektiv geschrieben wurden.

Misterno (unregistriert) 20. Juni 2014 - 0:00 #

Also dass Dark souls villeicht nicht gerade für alle tauglich ist stimmt ja schon. Aber wenn du Demon's souls schon für zu schwierig gehalten hast, verstehe ich nicht warum du von dem schwierigkeitsgrad des Nachfolgers so entsetzt bist.
dass die speicherpunkte zu weit entfernt sind ist meiner Meinung nach auch nicht als Mangel des spiels anzusehen, da das spiel wert auf einen hohen schwierigkeitsgrad legt und dieser eben auch durch weit entfernte speicherpunkte gesteigert werden kann.

Außerdem muss man es auch mal so betrachten:
in Zeiten von Call of Duty und Wolfenstein ist ein schweres Spiel wie Dark souls eine echte erfrischung und definitiv auch ein unikum.
Ich finde man sollte diese Entwicklung zu super easy Schwierigkeitsgrad als standard nich auch noch damit unterstützen dass man eines der Letzten Singleplayerspiele das wirklich skill erfordert auch noch runterzumachen nur weil es für den
Ottonormalgamer zu schwierig ist

Ansonsten mag ich deine Art reviews zu machen und feier deinen Humor
Gruß misterno

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