Offline-Modus gesucht Meinung

Roland Austinat verzweifelt:

Roland Austinat / 28. Oktober 2015 - 23:09 — vor 1 Jahr aktualisiert
Steckbrief
PS3PS4WiiU360Xbox One
Casual Game
Musikspiel
ab 6 freigegeben
12
FreeStyleGames
Activision
20.10.2015
Link
Amazon (€): 16,96 (360), 44,95 (PlayStation 4), 35,00 (Xbox One), 24,99 (WiiU)
Roland Austinat ist ein alter Hase in Sachen Spiele spielen und Spiele testen. Natürlich geht er mit der Zeit, ist iOS-Games ebensowenig abgeneigt wie nächtelangen Sessions mit WoW. Doch es gibt Momente, in denen ihm etwas weniger Modernität ganz recht wäre, insbesondere, wenn Modernität mit "always on" gleichgesetzt wird.
Anfuehrung
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22. September 2015. Irgendwo über dem Atlantik. Ich sitze im Flugzeug auf dem Weg nach Deutschland. Endlich die Gelegenheit, ein paar von meinem alten Kollegen und Mit-Veteran Mick Schnelle empfohlenen iOS-Spiele auszuprobieren. Die hatte ich schließlich schon vor geraumer Zeit auf mein Smartphone geladen. Ich klappe den wackeligen Tisch hoch, lehne mich zurück, soweit das möglich ist, stecke mir meine geliebten Sennheiser-In-Ear-Kopfhörer ins Ohr und freue mich auf ein paar entspannte Stunden.
 
Los geht es mit Star Trek: Trexels, dem Strategiespiel, in dem alle Enterprise-Serien vergnügt im Pixel-Look miteinander vermengt werden. Meine Freude wächst, als George Takei das klassische Intro spricht, dann die Original-Titelmusik aus den 1960ern erklingt, während eine Pixel-Enterprise durchs Weltall saust. Doch dann folgt eine Warnung: "No Network Connectivity. Please try relaunching with internet connectivity." Hm. Seltsam. Trexels ist doch kein MMO? Aber gut. Probieren wir die nächste Schnelle-Empfehlung: Final Fantasy Record Keepers. Doch damit komme ich über das Bild einer Bücherei, in der ein putziger Held einen Stapel Bücher mit einem Moogle obendrauf trägt, nicht hinaus. Hilflos dreht sich ein "Lade Daten"-Symbol, ohne weitere Informationen. Was ein Elend! Als letztes probiere ich Star Wars: Uprising, das erste Spiel, das eine storytechnische Brücke zwischen dem letzten und dem Weihnachten erscheinenden Star-Wars-Kinofilm schlagen soll. Spannend! Doch was soll ich sagen? Nach den Lucasfilm- und Kabam-Logos mault Uprising: "Unable to connect to network. Retry?"

Auf diversen Zugreisen innerhalb Deutschlands hätte ich laut Bahn zwar Zugang zum Bord-Internet gehabt. Doch das lief selbst in den allerneuesten ICEs so unzuverlässig, dass ich davon Abstand genommen habe, meine Versuche zu wiederholen.
 
Wieso blocken Entwickler einen Offline-Modus bei Einzelspielertiteln?
Verstehen wir uns nicht falsch: Mir ist schon klar, dass ich offline bei einem MMO oder einem Team-Shooter schlechte Karten habe, ob im Flugzeug oder im Zug. Doch warum blocken Entwickler einen Offline-Modus bei selbst ganz offensichtlichen Einzelspielertiteln? Nicht jeder verzahnt seine Titel schließlich so mit einem hauseigenen Online-Dienst wie Blizzard. Wobei wir auch hier prächtig diskutieren könnten, warum Diablo 3 nicht wenigstens einen optionalen Offline-Modus bekommen kann. Und wer erinnert sich nicht an das Sim City-Debakel? Das im März 2013 erschienene Städtebausimulation musste angeblich Teile der Simulation in die Cloud auslagern, weil sie dem eigenen Rechner zu viel abgefordert hätten. Blöd nur, dass die EA-Server zum Start unter der Last zusammenbrachen und manche Features daher überhaupt nicht funktionierten. Wie interessant, dass dann ein Jahr später ein Offline-Modus nachgeschoben wurde.

Oder nehmen wir aktuelle Beispiele: Beim neuen Guitar Hero Live ist man offline auf gerade mal 42 Songs begrenzt, beim Hauptmodus GHTV geht ohne Internetverbindung gar nichts, bis hin zu einem interaktivem Musikvideo-Streaming, bei dem ich nicht mal die Songs wählen kann. Oder Sword Coast Legends: Schön, dass es einen Spielleiter-Modus bietet sowie Koop für bis zu vier Recken. Aber wieso muss sich das Programm selbst fürs reine Solospiel beim Anbieter einloggen, zusätzlich zum Steam-Konto?
 
Ich bin gewiss kein Technikverweigerer. Bei mir daheim sind durch die Bank weg alle Konsolen und Computer mit dem Internet verbunden. Ich checke teilweise täglich, ob es neue Updates für Spiele und Treiber gibt. Doch das ist daheim, und da sorgt eine 30-MBit-Anbindung für rasante Downloads und Mehrspielerpartien. Und selbst da: Sogar Steam schafft es, seinem Spieledienst und damit dem Berg von dort verfügbaren Titeln einen Offline-Modus zu verpassen. Warum können das dann nicht auch Nicht-Steam- oder Mobilspielentwickler, bei deren Titeln es weder auf Ortsdaten noch Mehrspielerinteraktionen ankommt? Etliche Steam-Spiele merken sich im Offline-Modus sogar neu errungene Achievements und gleichen sie mit den Servern ab, sobald die Verbindung zum Internet wieder besteht.
 
Hier sind wir als Journalisten allerdings auch selbst in die Verantwortung genommen. Egal in welchem Medium: Ich würde mir für Spieletests wünschen, dass die Tester schon im Faktenkasten explizit vermerkt, ob man das Spiel auch offline spielen kann - oder ob eine permanente Online-Verbindung zwingend erforderlich ist (siehe übrigens den GamersGlobal-Wertungskasten). Gewiss, das mag erfordern, mal ein Kabel aus dem PC zu ziehen, oder beim Mobilspiel ein paar Minuten lang nicht anderweitig erreichbar zu sein. Doch wenn wir als Leser oder Hörer erst einmal ein Spiel gekauft haben, nur um festzustellen, dass eine permanente Online-Anbindung erforderlich ist, dann ist es zu spät.
 
Wenn Indie-Programmierer so etwas hinbekommen, warum nicht auch große Studios?
Ich habe es übrigens doch noch geschafft, auf dem Flug nach Deutschland etwas zu spielen: das reisethematisch passende 80 Days. Dieses großartige Adventure, in dem ich – angelehnt an den gleichnamigen Jules-Vernes-Roman – in 80 Tagen um die Welt reise, setzt eigentlich auch auf eine Online-Anbindung. Schließlich kann es mir nur so anzeigen, wo sich meine Konkurrenten gerade befinden und welche Routen sie genommen haben. Doch statt mit einem Meckerverweis den Start zu verweigern, läuft 80 Days auch im Offline-Modus. Es blendet dann ganz einfach die anderen Weltreisenden aus, erlaubt mir aber den eigenen Fortschritt. Wenn Indie-Programmierer so etwas bei ihrem Fünf-Dollar-Titel hinbekommen, warum nicht auch große Studios mit teilweise millionenschweren Lizenztiteln?
 
Welche Spiele haben Euch einen Offline-Verweigerungsstrich durch die Spielspaßrechnung gemacht? Ich freue mich auf Eure Kommentare.
 
Euer Roland Austinat
Abfuehrung
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Roland Austinat 28. Oktober 2015 - 23:09 — vor 1 Jahr aktualisiert
bolle 17 Shapeshifter - 7613 - 28. Oktober 2015 - 23:15 #

Warum? Weil die Information, wer was wann spielt, unglaublich wertvoll ist.

Ich habe das Gefühl, die Grenze zwischen Soft- und Spyware verschwimmt zur Zeit sehr.

Pro4you 18 Doppel-Voter - 11334 - 28. Oktober 2015 - 23:18 #

Die Paranoier ist leider einer der Krankheiten die wir im 21. Jahrhundert noch nicht bekämpfen konnten.

John of Gaunt Community-Moderator - P - 58771 - 28. Oktober 2015 - 23:21 #

Offensichtlich nicht die einzige...

Pro4you 18 Doppel-Voter - 11334 - 28. Oktober 2015 - 23:22 #

Ja gibt so einige Gaunt

McSpain 21 Motivator - 27019 - 28. Oktober 2015 - 23:28 #

Du meinst die mit D vorne die gerade extrem grassiert?

John of Gaunt Community-Moderator - P - 58771 - 28. Oktober 2015 - 23:39 #

Konkret hab ich gerade an was anderes gedacht, zu nennen wäre die aber sicher auch.

5tza8m8 (unregistriert) 28. Oktober 2015 - 23:44 #

Als überzeugter Paranoiker kann ich dir sagen, dass es bei ausgeprägter Erscheinungsform der Krankheit nicht unbedingt hilfreich ist, wenn es immer wieder Bestätigungen der eigenen Vermutung gibt.

Nun könnte ich natürlich auf irgendwelche Geheimdienstkreise verweisen.

Aber ich denke es reicht schon einmal aus sich zu überlegen womit Google, Twitter und Facebook Geld verdienen.
Wer auch immer dieses Geld zahlt ist der Kunde. Was dann das Produkt ist, das ist eine erhellende Erkenntnis.

Nur bedeutet es nicht, dass ein solches Produkt nicht auch für andere Unternehmen interesant wäre.

Tassadar 17 Shapeshifter - 7747 - 29. Oktober 2015 - 0:24 #

Wenn man schon so einen auf mehreren Ebenen inhaltlich völlig unqualifizierten Kommentar vom Stapel lässt, sollte man doch wenigstens nicht auch noch das Schlüsselwort falsch schreiben. Sonst macht man sich noch lächerlicher.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 28. Oktober 2015 - 23:30 #

Nicht nur die Info. Bei Online bleibt halt die volle Kontrolle beim Publisher. Wann das Spiel endet, wann ein Patch kommt und primär eben auch um zu verhindern, dass jemand nachher noch die Premium-Währung oder Inhalte durch Cheats und Hacks, statt durch Echtgeld freischaltet.

Tassadar 17 Shapeshifter - 7747 - 29. Oktober 2015 - 0:30 #

Ist tatsächlich so, ich beobachte in den letzten Wochen und Monaten zunehmend, dass bei Steam auf den Store pages rechts ein Kästchen mit der Information "Requires agreement to a 3rd-party EULA" zu finden ist. Ich habe mir da mal einige angeschaut. Ein paar sind harmlos ("nur Lizenz, kein Recht zu Vervielfältigung, etc."), die meisten erlauben sich aber die Totalüberwachung des Spielers und Auswertung oder gar noch Weitergabe der Daten. Für mich völlig inakzeptabel und sobald ich das sehe, ist jegliche Kaufabsicht komplett verschwunden. Ich muss mich nicht ausspionieren lassen, nur um ein Spiel spielen zu dürfen. Dann eben nicht. Spart wieder Geld.

Jüngstes Beispiel: Life is Strange. Das klingt richtig super, aber die EULA, die da zu finden ist, ist eine Katastrophe. Zu so etwas stimme ich niemals zu.

Lorion 17 Shapeshifter - 7535 - 29. Oktober 2015 - 3:50 #

Geheimtipp: die .exe des jeweiligen Spiels in der Firewall blocken, kein unerwünschter Datentransfer mehr.

Nudeldampfhirn 14 Komm-Experte - P - 2340 - 29. Oktober 2015 - 7:54 #

Hmm, die spannende Frage die sich mir gerade stellt ist, wenn ich über eine .exe im Spiel hintenrum eine andere .exe (oder wie auch immer ausführbare Datei) aufrufe um Daten abzusammeln - würde die dann auch geblockt?
Ist ja eigentlich ein separat laufender Prozess, der damit aufgemacht wird - oder gilt das dann als Kindprozess, der ebenfalls automatisch geblockt wird?

McSpain 21 Motivator - 27019 - 29. Oktober 2015 - 8:20 #

Also bei meiner Firewall habe ich den Autopilot aus und da fragt er jede Verbindung die Aufgebaut wird ab. Also auch wenn ein Prozess einen anderen Prozess startet. Hängt denke ich von der Software ab die man benutzt.

CptnKewl 20 Gold-Gamer - - 22482 - 29. Oktober 2015 - 8:30 #

Bei ner Desktop-Firewall zählt doch dann die Anfragende Datei.

Suzume 14 Komm-Experte - 1810 - 29. Oktober 2015 - 12:21 #

Wenn es einen Kommentar-Kudos gäbe, würde ich dir einen Daumen nach oben geben.
Genau so ist es - die großen Entwickler/Publisher wollen und dürfen nicht, weil sie an die Daten der Spieler herankommen wollen/müssen (auf Verlangen der Investoren).

Wer, wann, wie lange, was funktionierte, was wurde nicht begriffen - und vielleicht noch die eine oder andere Mikrotransaktion oder Werbeeinblendung in eigener Sache. Da ist gar kein Interesse an einem Offline-Modus.

Das ist mittlerweile eine echte Nische geworden, die von kleinen Studios gefüllt werden kann.

Cohen 16 Übertalent - 4452 - 28. Oktober 2015 - 23:24 #

Einfach auf kostenpflichtige Spiele-Apps umsteigen. Da ist die Wahrscheinlichkeit ein Vielfaches höher dass sie auch offline funktionieren als bei den oben genannten Gratis-Apps mit In-App-Käufen.

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 28. Oktober 2015 - 23:26 #

Mein letzter Titel den ich offline nicht weiterspielen konnte, war NBA 2K14. Als es rauskam war es ein reines Offline-Spiel mit optionalen Multiplayer, dann haben sie für den Karriere-Modus, der sowieso nur im Singleplayer funktioniert, ein Always-On-Patch gebracht und ich konnte meinen Spielstand nicht mehr offline weiterspielen, da der Fortschritt dann nicht übertragen wird, sobald ich wieder online bin.

Da war mir schon klar, dass es nur darum ging, den Spieler in den Online-Modus zu zwingen, weil Offline die Mikrotransaktionen nicht funktionieren.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23260 - 28. Oktober 2015 - 23:32 #

Im Mobilsektor läuft so einiges schief. Der fehlende Offline-Modus dürfte hauptsächlich mit dem Free2Play-Geschäftsmodell zu tun haben. Wer nicht mit dem Internet verbunden ist, kann keine virtuellen Münzen/Edelsteine/wasweißich kaufen.

Daher hoffe ich, das 3DS und PS Vita so schnell nicht aussterben.

Desotho 15 Kenner - P - 3166 - 28. Oktober 2015 - 23:52 #

3DS, Vita. Offline unterwegs keine Probleme =P

ReD_AvEnGeR 12 Trollwächter - P - 930 - 29. Oktober 2015 - 8:22 #

mach ich auch so.. smartphone kann alles aber nix richtig.
navigation mit google maps usw taugt auch nix.

RoT 17 Shapeshifter - 8556 - 28. Oktober 2015 - 23:56 #

schöne meinung roland :)
da bin ich dabei, obwohl ich bisher noch keine schlechten erfahrungen gesammelt habe da ich hauptsächlich ältere schinken spiele oder eben zu hause online bin.

zum Spiel 80 days gibts auch ein hervorragend geschriebenen indie-check:

http://www.gamersglobal.de/news/106022/indie-check-80-days

der wäre es durchaus wert hier erwähnt und verlinkt zu werden.

liebe grüße...

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8033 - 29. Oktober 2015 - 0:09 #

Internet war wech: "Jut, passiert, halt Steam auf Offline. Dann mal wieder in MGS5 reinschauen..." Oh? Es gab wohl ein Update und wurde seitdem nicht Neugestartet während ich im Online-Modus war... Steam/MGS5 verweigerte dann den Start. Sehr nervig.

Always On im Singleplayer ... Hässlich hoch 10.

Horschtele 16 Übertalent - P - 5388 - 29. Oktober 2015 - 1:25 #

Ein Großteil der Apps besteht nunmal aus Webapps oder Hybridapps. Das heißt, dass wesentliche Inhalte gar nicht auf dem Smartphone berechnet werden. Stattdessen braucht es die ständige Serververbindung. Hat den Vorteil für den Entwickler/Publisher, dass die Kosten für Multiplattform-Anwendungen drastisch gesenkt werden und das Unternehmen behält die vollständige Kontrolle über die Nutzungsmöglichkeiten. Was der User will interessiert doch niemanden.

Jens Janik 12 Trollwächter - 969 - 29. Oktober 2015 - 1:34 #

Mach es wie ich und such dir einfach ein neues Hobby. Mir macht das Gaming schon lange keinen Spaß mehr. Nichts kann das flair von LAN-Partys ersetzen, die es unter diesen Vorraussetzungen nie mehr in dem damaligen Ausmaß geben wird. Es ist doch ein Witz dass auf heutigen LAN-Partys übers Internet gespielt werden muss.

Drugh 15 Kenner - P - 2898 - 29. Oktober 2015 - 5:22 #

Öhm, LAN Partys bei Singleplayerspielen?

Roland Austinat Freier Redakteur - 3303 - 29. Oktober 2015 - 9:06 #

Jein. Ich habe irgendwie weniger Zeit als früher, Spiele komplett durchzuspielen. Ab und an packt es mich dann aber doch noch ... die letzten fünf Tage habe ich mehr Destiny gespielt, als gut für mich ist. ;)

RoT 17 Shapeshifter - 8556 - 29. Oktober 2015 - 9:21 #

lan partys im flugzeug waren wohl auch eher eine seltenheit ;)

allerdings verstehe ich, was du meinst....

Jörg Langer Chefredakteur - P - 324083 - 29. Oktober 2015 - 9:47 #

Ey, ich wurde schon vor ca. 15 Jahren von Nintendo-Mitarbeitern zum Spielen von Four Swords im Flugzeug genötigt!

RoT 17 Shapeshifter - 8556 - 29. Oktober 2015 - 12:17 #

hehe, nicht jeder hat das privileg in solch vornehmen kreisen zu reisen ;)

aber gute nebeninfo :D

Elfant 15 Kenner - P - 3809 - 29. Oktober 2015 - 1:54 #

Hmmm lasst mich überlegen mein letztes "Always on" - Spiel dürfte Bioshock 1 gewesen sein als es für einen Fünfer auf dem Grabbeltisch lag. Always on ist weder bei meiner Internetverbindung noch bei meinem Geschmack schlicht keine Alternative.
Nachdem GG hier aber gelobt wurde, bin ich aber auch gezwungen auch Kritik zu üben: Bei Sword Coast Legends ist an den entsprechenden Punkten im Bewertungskasten noch kein Haken gesetzt.

Noodles 21 Motivator - P - 30152 - 29. Oktober 2015 - 1:59 #

Das erste Bioshock hatte doch kein Always On. Es hatte SecuROM als Kopierschutz und man hatte nur eine bestimmte Anzahl an Aktivierungen zur Verfügung. Weiß nicht mehr genau, ob sie das irgendwann rausgepatcht haben, aber Always On hatte es definitiv nicht.

Elfant 15 Kenner - P - 3809 - 29. Oktober 2015 - 2:19 #

Hmmm dann täuscht sich mein löchriges Gedächnis. Mir war so, als ob jenes damals der große "Aufreger" war. Dann muss ich wohl mal meine Sammlung durchforsten.

Just my two cents 16 Übertalent - 4357 - 29. Oktober 2015 - 4:21 #

Man hat irgendwann die Registrierungszahl auf unendlich gesetzt. Du findest bis heute praktisch auf sämtlichen Spieleseiten die Info, dass das rausgepatcht wurde - stimmt nicht. Spätestens wenn es die Server irgendwann mal nicht mehr gibt wird man es bei den alten Retailversionen merken... Die Steamversion ist aber ohne Securom - also Pest und Colera.

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61293 - 29. Oktober 2015 - 14:08 #

Es gibt ja noch den dritten inofiziellen Weg....

thatgui 10 Kommunikator - 535 - 2. November 2015 - 10:31 #

Wie ist es denn um die Version bestellt, die DRM frei über Humblebundle.com verkauft wird ?

NovemberTerra 12 Trollwächter - 1003 - 29. Oktober 2015 - 1:54 #

Das erste Spiel bei dem es mir richtig übel aufgefallen ist war damals Dragon Age Origins. Man konnte einfach keine Savegames mehr laden wenn man nicht mit dem Internet/Server verbunden war aufgrund einer Abfrage des Spiels an den Server über die installierten DLC's.

Sim City vor zwei Jahren war in meinen Augen eine totale Katastrophe für Maxis. Nicht nur dass die Entwickler im Vorfeld der Veröffentlichung falsche Tatsachen verbreitet haben was die grundlegenden Funktionen des Spiels anging.. Stichwort Agenten statt Simulation, obwohl vor der Veröffentlichung beinahe gebetsmühlenartig von einer Simulation gesprochen wurde.. man war auch bis gut 1 Woche nach release nicht in der Lage stabile Server bereit zu stellen.

Und die Sache mit den serverseitigen Berechnungen der komplizierten "Simulation" wird für mich immer einen Ehrenplatz haben wenn es darum geht PR-Bullshit von sich zu geben ;-)

Player One 12 Trollwächter - P - 1094 - 29. Oktober 2015 - 6:39 #

Bei Assasins Creed Syndicate das Gleiche. Defekter Router; kein Savegame konnte geladen werden. Das war mir vorher nicht bewusst.

Roland Austinat Freier Redakteur - 3303 - 29. Oktober 2015 - 9:06 #

Zum Router hab ich auch eine tolle Geschichte. Ich hatte einen Netgear-Router, der plötzlich beschlossen hatte, mich immer dann aus WoW auszuloggen, wenn ich ein Quest abgeschlossen habe.

Das habe ich mir ein paar Tage angesehen, dann kam einer von Linksys ins Haus, den ich heute noch mit eigens geflashtem DD-WRT-BIOS laufen habe.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 324083 - 29. Oktober 2015 - 9:48 #

Das war der "Ich heile dich von deiner WoW-Sucht"-Spezialrouter, hat dir bestimmt eine nahestehende Person heimlich installiert damals.

Roland Austinat Freier Redakteur - 3303 - 30. Oktober 2015 - 9:50 #

Sehr gut!

Kirkegard 19 Megatalent - P - 15084 - 29. Oktober 2015 - 9:54 #

Der hats nur gut mit dir gemeint ;-)

Roland Austinat Freier Redakteur - 3303 - 30. Oktober 2015 - 9:51 #

Ich aber nicht mit ihm. ;)

Horschtele 16 Übertalent - P - 5388 - 29. Oktober 2015 - 10:15 #

Da hast du ja Glück, dass du deinen Router selbst wählen darfst. Bei 1&1, Vodafone und co bekommst du nämlich irgendeinen Schrott vorgesetzt und kannst im Problemfall gar nichts machen. Aber das entsprechende Gesetz dagegen ist ja auf dem Weg. Hoffentlich kommts durch.

Roland Austinat Freier Redakteur - 3303 - 30. Oktober 2015 - 9:50 #

Mein geliebt-gehasster Provider Comcast - siehe auch Twitter-Post heute nachmittag - sagt mir nur, welches Kabelmodem er empfiehlt. Was ich dann daran hänge, ist egal.

Am liebsten würde Comcast mir natürlich ein integriertes Modem-Router-Gebilde vermieten, aber das ist 'ne absurde Nummer. Denn damit ist es möglich, dass auch andere Comcast-Nutzer auf die eigene Anbindung zugreifen.

TurgoN 11 Forenversteher - P - 807 - 6. November 2015 - 0:23 #

Mein Standard-Vodafone-Router läuft wie ne Eins.

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61293 - 6. November 2015 - 12:24 #

Ich konnte mir eine Fritz Box aussuchen mit der ich hochzufrieden bin.

CBR 20 Gold-Gamer - P - 20262 - 29. Oktober 2015 - 9:13 #

Dragon Age: Origins - Das Spiel, weswegen ich mir niemals ein weiteres Origins-Spiel holen werde! Nachdem ich den dem Spiel beiliegenden Code für einen DLC eingelöst hatte, poppte alle 5-10 Minuten ein Fenster auf, das mir mitteilte, dass eine Serververbindung nicht aufgebaut werden konnte. Das nenne ich Immersion!
Hinzu kam, dass es nicht möglich war, das Fenster zu schließen, wenn es während einer Zwischensequenz aufpoppte, wie es mir nach einem Bosskampf passiert ist, den ich daraufhin wiederholen durfte. Nervig!

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61293 - 29. Oktober 2015 - 14:09 #

Crack drauf, Ruhe! ;)

Faerwynn 17 Shapeshifter - P - 6665 - 29. Oktober 2015 - 16:05 #

Drogen sind keine Lösung ;)

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61293 - 29. Oktober 2015 - 18:09 #

Made my Day :D

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 29. Oktober 2015 - 22:59 #

Kommt mir manchmal so vor, dass viele bereits den guten alten NoCD-Crack vergessen haben. Heute ist es halt der NoInternet-Crack, die Haupt-Bezugsquelle GCW existiert aber immernoch. ;)

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61293 - 30. Oktober 2015 - 5:19 #

Genau, das war immer meine Anlaufstelle Nummer eins bei Securom und Co.

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 11666 - 29. Oktober 2015 - 2:16 #

Kenne mich nicht mit mobile aus, aber falls die genannten free2play sind, ist ja logisch, dass sie always on sind. Schkieslich wollen die gern mit inapp käufen verdienen, was offline schwer ist.
Ich persönlich habe eher nichts zu beklagen, Spiele nahezu ausschließlich auf ps3 bzw 4 und da ist always on die absolute Ausnahme bzw. Sind das dann auch multiplayer Spiele. The crew würde mir höchstens einfallen, was nur online geht, obwohl man da auch solo spielen kann.

PatStone99 15 Kenner - 3623 - 29. Oktober 2015 - 2:51 #

Nicht falsch verstehen, ich spiele selbst immer noch sehr gern WoW, aber " mit der Zeit gehen " & " WoW spielen " in einem Satz, da mußte ich schon schmunzeln ^^

Drugh 15 Kenner - P - 2898 - 29. Oktober 2015 - 5:24 #

Ich glaube, er meint das als Beispiel für einen (!) Vertreter von Spielen, die halt zu 100% online sind. Außerdem ist WoW bashing out. Zumindest, bis die nächsten sinkenden Abozahlen genannt werden.

Roland Austinat Freier Redakteur - 3303 - 29. Oktober 2015 - 9:07 #

Das Intro hat aber doch Meister Langer geschrieben, nicht ich selbst. ;) Und WoW spiele ich deutlich weniger als früher - die letzten paar Male noch nicht mal beim Podcast-Aufnehmen. ;)

stefanr2 10 Kommunikator - P - 530 - 30. Oktober 2015 - 20:31 #

Hehe. Was läuft stattdessen nebenbei?

Roland Austinat Freier Redakteur - 3303 - 31. Oktober 2015 - 11:03 #

Der Ventilator, bei 30 Grad am Schreibtisch Ende Oktober.

Lorion 17 Shapeshifter - 7535 - 29. Oktober 2015 - 3:58 #

Eigentlich mitlerweile normal bei F2P-Mobile-Spielen, da die Onlineanbindung durch den permanenten Abgleich der Spieldaten mit den Serverdaten auch gleichzeitig einen Schutz vor "Hacktools" wie Gameguardian & Co. bietet, mit denen die Spieler sich ansonsten problemlos beliebige Mengen der Echtgeldwährung "ercheaten" könnten, der Entwickler mit dem Spiel also kein Geld verdient.

Skeptiker (unregistriert) 29. Oktober 2015 - 5:48 #

Vielen Dank für die Warnung zu Sword Coast Legends. Nix ist schlimmer als unzählige Accounts bei irgendwelchen Publishern oder Studios anlegen zu müssen. Doppelt nervig, wenn das bei einem Spiel auf Steam passiert. So eine Registrierseite ist bis heute der Grund, warum ich noch nie Rise of Flight gespielt habe. Als nervige Hersteller fallen mir Stardock (bei Steam) und Relic (zeitweise) ein.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 324083 - 29. Oktober 2015 - 9:49 #

Du merkst davon, einmal eingeloggt, nicht mehr viel, aber ich stimme dir zu: Ein Steam-Spiel zu starten, und dann auf eine Website zur Konto-Erstellung zwangsumgeleitet zu werden (beim ersten Mal), ist irgendwie nervig.

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61293 - 29. Oktober 2015 - 14:11 #

Vor allem wenn man ohne aufschreiben langsam den Überblick verliert.
PW speichern, schön und gut, aber wenn dann Rechner bzw Smartphone mal zurückgesetzt werden geht das große Rätseln los.

Lencer 14 Komm-Experte - P - 1837 - 29. Oktober 2015 - 7:04 #

Aktuell bei AC: Black Flag auf der Wii U. Die Handelsmissionen bzw. die Flottenverwaltung funktionieren nicht ohne Internet ... nervig und unsinnig.

Blacksun84 17 Shapeshifter - P - 6527 - 29. Oktober 2015 - 7:17 #

Wenn mich mein PC mit ärgert, dann schalte ich diesen aus und U oder 3ds an

Magnum2014 16 Übertalent - 4718 - 29. Oktober 2015 - 7:23 #

Ich hatte mich sehr geärgert über den Onlinezwang bei Diablo 3 auf dem PC. Zudem besteht der immer noch nach Abschaltung von dem Echtgeld Auktionshaus. Das es auch ohne geht zeigen die Konsolenversionen von D3. Auf der PS4 spiele ich dann offline ohne Probleme aber mit viel Spaß am Game! Warum nicht auch beim PC? Ich spiele mittlerweile lieber ofline so Games wie wasteland 2 oder witcher 3. Klar mache ich noch die updatechecks aber das wars dann auch. Mal offline zu sein bzw offline zu spielen ist erholsam und macht mir sehr viel Spaß.

Roland Austinat Freier Redakteur - 3303 - 29. Oktober 2015 - 9:15 #

Auf der Konsole kann man halt seinen Spielstand nicht so "manipulieren" wie auf dem PC. Daran wird es hauptsächlich liegen. Ich war aber auch etwas angefressen, dass ich mir für einige der Destiny-Dungeons und -Raids ein PlayStation-Plus-Abo holen musste, während es andere Dungeons und Missionen kostenlos gibt, auch mit Mitspielern. Und Bungie in einem Jahr nach dem Hauptspiel schon drei (!) Erweiterungen herausgebracht hat - in so einer Geldnot können die gar nicht sein.

Magnum2014 16 Übertalent - 4718 - 29. Oktober 2015 - 9:53 #

Wie kommst Du von Diablo 3 von Blizzard auf Destiny? Verstehe ich jetzt nicht ganz so. Und das Argument man könnte ja auf dem PC die Chars per hack ändern etc zieht aucht nicht so richtig. Ich sage immer wer es nötig hat und unfähig ist soll halt mogeln und manipulieren. Der darf sich dann aber nicht wundern wenn es dann keinen Spaß mehr macht oder es Ärger gibt. Ich würde niemals auf die Idee kommen zu schummeln bei Diablo egal welches Diablo es ist. Und dann aber im Gegenzug hatte Blizzard ja das Echtgeldauktionshaus gemacht welches ja am meisten für Ungerechtigkeit und Schummeln steht. Nach dem Motto ich spiele das Spiel nur wenn ich alles erkaufen kann. Das war schon eher Pay 2 Win anstatt ein normales Action-RPG wie es früher Diablo war. Wer sich das ausgedacht hatte - naja man kann sich den Rest denken. Und die Leute die wieder mit dem Argument kommen sie hätten zu wenig Zeit um entsprechende Items normal zu erspielen...wenn dem so ist dann zockt das Spiel einfach nicht. Man weiß doch wie solche Spiele ticken und wer sich drauf einlässt braucht viel viel Zeit und Geduld. So sehe ich das jedenfalls...

Roland Austinat Freier Redakteur - 3303 - 30. Oktober 2015 - 9:53 #

Einfach: Sowohl D3 wie auch Destiny laufen auf Konsole und da lassen sich die Charaktere weniger leicht hacken wie auf dem PC. Deswegen hatte ja schon Diablo 2 zwei Spielmodi bekommen: lokal - cheaten hurra! - und online, bei dem die Charakterdaten auf dem Blizzard-Server lagerten. So sieht es auch bei Destiny aus.

John of Gaunt Community-Moderator - P - 58771 - 30. Oktober 2015 - 10:08 #

Was man liest, ist die Konsolenversion von D3 regelrecht überschwemmt mit Hackern und Cheatern, die sich unmögliche Werte auf ihre Ausrüstung packen und normalen Spielern im öffentlichen MP so den Spaß verderben. So schwer kann es also nicht sein, das auf der Konsole zu machen.

Roland Austinat Freier Redakteur - 3303 - 31. Oktober 2015 - 11:04 #

Two words: öffentlicher MP. :)

ThokRah 14 Komm-Experte - P - 2042 - 29. Oktober 2015 - 10:29 #

Das Argument der manipulierbaren D3 Chars auf PC zieht aber auch nicht. Ich kann ja den Char auch Solo spielen und da kann es Blizzard quasi egal sein, was ich mit dem Char mache.
Bei D2 ging es doch auch: einen Solo Char und eine Online-only-Char.

Roland Austinat Freier Redakteur - 3303 - 30. Oktober 2015 - 9:54 #

Genau. Das hätte ich auch gerne bei D3 gesehen. Aber vermutlich war die Pflege von zwei Modi "zu viel Arbeit". ;)

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9804 - 29. Oktober 2015 - 11:32 #

da hätte man ja auch wie bei D2 eine open und closed bnet option anbieten können. für mich war das bei D3 jedenfalls auch ein ausschlusskriterium und das insbesondere wegen mods, weswegen ich überhaupt so lange noch spaß am vorgänger hatte. für mich unverständlich wieso das game immer noch einen online-zwang hat.

Roland Austinat Freier Redakteur - 3303 - 30. Oktober 2015 - 9:55 #

Nach dem Wegfall des unsäglichen Auktionshauses ist D3 extrem spielbar geworden. Es droppen sogar Gegenstände für den aktuell gespielten Charakter, und auch gute. Probier's mal aus. :)

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9804 - 30. Oktober 2015 - 10:43 #

nein danke. solange es noch online-zwang hat, kommt es mir nicht auf die platte. da spiele ich lieber noch mal torchlight 2 mit mods.

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 61293 - 29. Oktober 2015 - 14:15 #

"Auf der Konsole kann man halt seinen Spielstand nicht so "manipulieren" wie auf dem PC."

Da bist du aber mächtig auf dem Holzweg. ;)
Schau mal bei zb Rennspielen in die Bestenlisten, da wirfst du dich weg.

Roland Austinat Freier Redakteur - 3303 - 30. Oktober 2015 - 9:56 #

Mit einem Disk-Editor kann man doch deutlich leichter an die PC-Festplatte als an die in einer Konsole kommen? Weil, der läuft ja nativ gar nicht auf einer *ungecrackten* Heimkonsole. :)

Warwick 17 Shapeshifter - 6391 - 29. Oktober 2015 - 7:30 #

Also die genannten StarTrek, StarWars und FinalFantasy-Spiele sind tatsächlich Free2Play, die sich über InApp-Käufe finanzieren. Ohne Onlineanbindung kann man dem Spieler nix verkaufen, daher gibt es keinen Offline-Modus. 80 Days muss man sich hingegen für einen knappen 5er im Appstore kaufen, der Titel finanziert sich als in erster Linie über den Einmal-Kauf.

CBR 20 Gold-Gamer - P - 20262 - 29. Oktober 2015 - 9:15 #

Nicht alle FF-Titel benötigen Always On. Ich spiele beispielsweise gerade Final Fantasy (I). Das geht problemlos offline. Ob Teil 2-5 auch offline funktionieren, habe ich noch nicht getestet.

Ich glaube, der Autor spielt einfach die falschen Spiele ;-)

pepsodent 13 Koop-Gamer - P - 1414 - 29. Oktober 2015 - 9:35 #

Yep.
Keine Spiele mit In-App-Käufen zu spielen sollte schon reichen.
In den meisten Fällen sind die eh so designt, dass man kaufen MUSS oder halt keinen dauerhaften Spaß haben kann, und dann kann ich auch direkt auf den Scheiß verzichten. Gibt genug andere Spiele, die mich nicht verarschen.

Roland Austinat Freier Redakteur - 3303 - 30. Oktober 2015 - 9:57 #

Ha! Wenn mir Bruder Mick welche empfiehlt, sind das dann die falschen? ;)

AndyCH 09 Triple-Talent - 286 - 29. Oktober 2015 - 8:12 #

Als Vielflieger kenne ich das - zuletzt gerade wieder mit FIFA 16 auf dem IPad. Wenn man heute offline auf IOS spielen möchte, wird man schon von erstaunlich vielem ausgeschlossen...

Roboterpunk 16 Übertalent - P - 4273 - 29. Oktober 2015 - 8:34 #

Ich denke, die Hersteller bauen die always-on-Mechanik aus einem einfachen Grund ein: Der Hoffnung Geld zu verdienen. Ob das nun als "Community-Feature" oder direkt als Echtgeld-Shop gemacht wird, ist mir eigentlich egal, da ich solche Sachen gar nicht nutze. Ich spiele einfach wie eh und je das Spiel und bin dabei am PC sowieso immer mit dem Internet verbunden.
Zwei Sachen nerven mich aber gewaltig. Es gibt Spiele, die aufgrund von Bugs (oder Verbindungsausfall meinerseits) dann nicht mehr funktionieren. Kommt selten vor, ist dann aber sehr frustrierend. Andere Spiele plagen einen wenigstens nur mit dauernden Meldungen, dass man jetzt nicht mehr online sei.
Was mich aber viel mehr stört, ist die Art und Weise, wie die Hersteller den Onlinezwang gegenüber ihrer Kundschaft rechtfertigen. Da wird in schönster Marketingsprache dieser und jener Grund angeführt und dem Spieler weisgemacht, es handle sich um ein ganz tolles System und das Spiel würde ohne gar nicht richtig laufen. Wie SimCity gezeigt hat, muss man solche Aussagen letztlich als das ansehen, was sie sind: Lügen. Und ich mag es nicht, angelogen zu werden.

Roland Austinat Freier Redakteur - 3303 - 29. Oktober 2015 - 9:14 #

Das mag schon sein - mich bringt eine solche Herstellerhoffnung eher davon ab, das Spiel überhaupt zu spielen oder eben ein paar Dollar dafür auszugeben. ;)

Kirkegard 19 Megatalent - P - 15084 - 29. Oktober 2015 - 9:41 #

Danke für die "Meinung" Roland. Da sind wir d'accord.
Wie andere auch hier schon schruben, bei SP Spielen gibt es eigentlich nur das statistische Erfassen von Kundenverhalten/Daten als Grund.
Always On nervt!

Khronoz 14 Komm-Experte - 1825 - 29. Oktober 2015 - 10:26 #

Generell bei Solospielen ohne Multiplayer nervig. Diablo 3 fällt mir da irgendwie als erstes ein. Da brechen dann auch die (täglichen) Quests einfach ab wenn man afk geht, Speichern ist ja nicht mehr ! Und überhaupt die AFK-Meldung bei einem Solospiel ist so dermaßen hirnrissig ... aber wichtig ... "AFK, Nicht mehr an der Tastatur" . Bei einer USK 16 Freigabe sollte man erwarten dass die Spieler nicht den IQ von 100 m Feldweg wie offenbar die Produktdesinger von Blizzard haben. Aber Datenerfassung, kein Modding, kein Cheaten, keine Weitergabe des gebrauchen Spiels an Freunde, Implementierung eines Onlineshops und der perfide Zwang sich in einem sozialen Netzwerk anzuschließen gehen eben über den/die Offlinegedanken.

God bless America.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 29. Oktober 2015 - 16:10 #

Deswegen steht Diablo 3 auch auf meiner "irgendwann wenn ich eine PS4 habe" Liste. Gibt genug Hack & Slay Action RPG Alternativen wie Van Hellsing oder Victor Vran, die auch nicht schlechter sind.

Roland Austinat Freier Redakteur - 3303 - 30. Oktober 2015 - 10:01 #

Ich sehe den Online-Modus bei etwa Action-Adventures im SP-Modus nur in einem einzigen Fall als interessant für den Entwickler an: um herauszufinden, wie weit die Spieler den Titel überhaupt spielen.

Ich hab diese Tage etwa eine PSN-Trophäe bei Destiny bekommen, die angeblich "rare" ist und von weniger als der Hälfte aller Spieler erspielt wurde. Was mich wundert, denn es ist eine nicht schwer erreichbare Ruf-Nummer. Aber Hersteller sehen dadurch, in welchem Level/Kapitel das Interesse abflaut und könnten es so wieder "spannender" machen. Warum sie das aber nicht schon von Anfang an so machen ...

Telltale macht das ja angeblich bei seinen Adventures so. Je nachdem, wie und wofür sich die Spieler entscheiden, hat das Auswirkungen auf die Produktion der nächsten Episode(n).

Bluff Eversmoking 13 Koop-Gamer - P - 1476 - 29. Oktober 2015 - 10:26 #

Telefone taugen nicht nur wegen dieses Beispiels kaum als Plattform für Spiele,wennse mich fragen. 3DS, PSP, Vita werden so schnell ihre Daseinsberechtigung nicht verlieren.

Roland Austinat Freier Redakteur - 3303 - 30. Oktober 2015 - 9:58 #

Darüber haben wir erst heute in der #73 gesprochen. Für uns sicher richtig, doch wie ist es mit der aufwachsenden digitalen Generation? Ist für die 3DS & Co. noch cool? Oder setzen die lieber aufs Smartphone?

Jay.OB 11 Forenversteher - 685 - 29. Oktober 2015 - 11:10 #

Da fällt mir jüngst folgendes Beispiel ein:

Ein Freund und ich haben im August tatsächlich die Motivation gehabt, mal wieder mit ein, zwei hopfenhaltigen Getränken eine LAN zu starten (Man wird alt, dauert dann eh nicht länger als 4-5 Stunden, aber dazu nichts weiter) ...Wir haben uns also schön ein, zwei Spiele gekauft, die Lust auf ein LAN machen.. Wie zum Beispiel: Act of Aggression...schöne Strategie ein bisschen wie C&C dachten wir uns...aber nichts da... kein LAN Modus (wir haben uns vorher nicht informiert)...Wir sind dann zwischen Diablo 3 (always ON) und Team Fortress 2 (always ON) hin- und hergependelt nachdem ich dann unser LAN mit meinem Internetrouter verbunden habe...ein tolles lokales Netzwerk.
Mich / uns ärgert diese Entwicklung. Ein persönliches Beieinander-sein zum spielen auf privater Ebene (kommerzielle E-Sport Veranstaltungen ausgenommen) werden erschwert...Manchmal heisst es doch eben "Good ol' times" m.E.

Kriesing 19 Megatalent - - 14073 - 29. Oktober 2015 - 12:14 #

Da fällt mir ja spontan meine Farcry 4 Erfahrung von vor ein paar Tagen ein.

Ich hatte das Spiel kurz nach Release über Steam gekauft. Gut, das man neben Steam auch noch den Ubisoft-Lauscher braucht hatte ich dann hingenommen. Ich hab dann auch 80 vergnügliche Stunden mit dem Spiel verbracht, so weit so gut. Als ich nun vor ein paar Tagen Abends vor meinem Rechner sass wollte ich es nochmal zocken. Ich startete Steam und dann Farcry 4, meldete mich im Ubisoft-Lauscher an und drückte auf den Spielen-Button. Sofort kam eine Warnmeldung das ich nicht alle Online-Feature nutzen könnte, weil ich irgendetwas deaktiviert hatte. Ich dachte egal ich habs ja bisher auch mit diesen Einstellungen gespielt und drücke auf Bitte trotzdem fortfahren Knopf. Die Steam Seriennummernbestätigung auch noch gedrückt und dann passierte ... nichts. Kein Spiel. Auch nach zwei weitern Versuchen und der Aktivierung aller möglichen Online-Einstellungen war kein spielen möglich. Meine Überlegung das Internet zu deaktivieren und damit Steam in den Offline-Modus zu schicken schlugen fehl. Zwar bot mir Steam an Farcry 4 im Offline Modus zu spielen aber der Ubisoft-Lauscher verkündigte man müsse das Spiel zumindest einmal Online gespielt haben bevor man es Offline starten könnte. Die Frage ob 80 Stunden dafür nicht ausreichen schoss mir durch den Kopf, blieb aber unbeantwortet. An diesem Abend gabs somit kein Farcry 4 aber dafür die Überlegung ob der nächste Patch vielleicht ein No-Launcher-Crack wird.

Schade wenn man als zahlender Kunde solche Überlegungen anstellen muß.

Jadiger 16 Übertalent - 4881 - 29. Oktober 2015 - 12:53 #

Smartphone Spielen bauen doch die meisten sowieso auf F2P auf und Micropay. Selbst gekaufte Titel haben fast immer eine Option große Geld summen einfach zu verbraten würde man die Spiele Ofline lassen könnte niemand dieses großartigen Käufe tätigen. Außerdem habt ihr einmal angeschaut was Spiele für rechte wollen auf Smartphones mit einem Ofliene Modus wäre das doch hinfällig. Datenhandel ist heute gang und gäbe, was alleine dadurch ein Zusatz einkommen besteht. Dann kommt noch die ganze Werbung in solchen Spielen dazu.

VikingBK1981 18 Doppel-Voter - P - 12855 - 29. Oktober 2015 - 13:33 #

Erstmal schön wieder was von Roand zu lesen, vermisse meine ConsolPlus immernoch. Zum Thema muss ich auch sagen, dass ich es wirklich störend finde. Es gibt immer mal Situation wo ich kein Internet habe, aber trotzdem spielen möchte. Bei SP Titel muss doch nichts übermittelt werden, warum also eine Anbindung.

Roland Austinat Freier Redakteur - 3303 - 30. Oktober 2015 - 10:05 #

Danke - das war die deutsche Ausgabe für die österreichische Zeitschrift, für die ich Kolumnen aus den USA geschrieben habe? Welt am Draht! ;)

McSpain 21 Motivator - 27019 - 29. Oktober 2015 - 13:37 #

Und mit dem Ende der Netzneutralität dürfen wir dann für ""Online"-"Gaming"" noch ein Schippchen extra bezahlen.

Was der natürliche Lauf der Dinge ist. Also das wird die Telekom uns jetzt einreden bis wir es glauben. http://www.telekom.com/medien/managementzursache/291708

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73391 - 29. Oktober 2015 - 13:50 #

Reine Singleplayer-Spiele und Always On geht gar nicht. Die Entwickler/Publisher sollten wieder umdenken und diesbezüglich zu den Wurzeln zurückkehren. Solange aber die Kunden mit der Macht ihres Geldbeutels auch nicht umdenken, können die im Grunde machen was sie wollen. Man merkt es ja auch an den immer mehr verbreiteten "unvollständigen" Spielen, die erst mit dem xten DLC und Season Pass "komplettiert" werden, Microtransanktionen, Day-1-Patches für die desaströse Qualitätssicherung undsoweiterundsofort. Ich bleibe dabei: Wir brauchen ihre Spiele nicht, aber die brauchen uns als Kunden. Machen wir was draus. Wehrt euch - und verzichtet halt auch mal komplett auf ein Spiel.

Maik 20 Gold-Gamer - - 21500 - 29. Oktober 2015 - 16:03 #

Also ich verzichte wirklich auf die SP-Spiele mit Daueronline oder Aktivierungspflicht. Ich greife da nur noch auf GOG zu, wenn das gegeben ist. Steam und Konsorten ist bei mir abgeschlossen. Wenn es natürlich um reine MP-Titel geht, dann ist ja klar, dass ohne Online nix läuft.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 29. Oktober 2015 - 16:08 #

Habe ich früher auch so gehandhabt und war strikter Gegner. Aber als dann Skyrim als Legendary Edition im Bereich 25 Euro ankam (auf Disc) bin ich doch schwach geworden. Inzwischen handhabe ich es so, große Triple A Titel die ich unbedingt möchte als reiner Download zahle ich bis 8 Euro, wenn "Gold Editions" mit viel dabei auch mal 10. Kleinere Titel und "nur gerne haben" Spiele bis zu 5 Euro. In der Regel das meiste aber in Bundles wo es dann fünf oder mehr gute Spiele für maximal 15 euro gibt. Bei den Preisen sage ich mir halt: "okay, dann eben nur noch für wirklich schmales Geld".

Maik 20 Gold-Gamer - - 21500 - 29. Oktober 2015 - 16:59 #

Ich habe in den letzen Jahren gemerkt, dass ich fast nur noch Onlinetitel spiele, daher kommen nur noch selten SP-Titel auf den Bildschirm. Jetzt ist gerade die Divnity EE raus und die werde ich mal spielen, aber sonst habe ich vor kurzem noch Tomb Raider Reboot durchgespielt. Ich ärger mich sogar inzwischen, dass ich M&B Warband über Steam gekauft habe, denn dass ist ja mit Onlineverbindung absolut sinnfrei.

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 32762 - 29. Oktober 2015 - 17:11 #

Schön mal wieder eine interessante Kolummne von Roland A. zu lesen.

Roland Austinat Freier Redakteur - 3303 - 30. Oktober 2015 - 10:05 #

Danke, das probiere ich in Zukunft wieder öfter. :)

Besondere Themenwünsche auch gerne an @austinat tweeten.

Deepstar 14 Komm-Experte - P - 2657 - 30. Oktober 2015 - 15:03 #

Also im Mobile Bereich bin ich diesem Phänomen noch nie begegnet.
Das einzige was man mal nach dem Download aus dem Store machen sollte, es eben einmalig zu starten, weil dann in den meisten Fällen nochmal Daten nachgeladen werden.

Wer ohne einen vorherigen Spielstart ein Mobile Spiel irgendwo in eine Offline-Zone mitnimmt, ist mMn selber Schuld, wenn es nicht funktioniert. Danach sind Einzelspielerspiele absolut offline fähig. Zumindest auf Android werden auch Offline irgendwelche Errungenschaften (wenn denn aktiviert) auch behalten und mit dem Server abgeglichen, sobald man irgendwie wieder online ist.

Konsolen und diverse Clients auf dem PC können das sowieso schon länger.

Meines Wissens hat jedes Blizzard-Spiel einen Offline Modus. Sogar World of WarCraft, da allerdings nur per Kommandozeile aktivierbar (nützt ja auch nichts ^^). Aber Diablo 3 und StarCraft 2 kann man meines Wissens sehr wohl ohne Internet betreiben. Es sei denn die haben das rausgepatcht. Nur der erstmalige Start einer Installation muss wegen dem Benutzerkonto Online erfolgen. Das ist aber halt überall so, selbst bei Steam kann man den Großteil der Spiele im Offline Modus erst spielen, wenn sie einmal nach dem Download online gestartet wurden, weil sie erst dann auch lokal für die Steam Installation verifiziert werden.

Neue Spiele die irgendwie ohne vorherige Onlineanbindung irgendwas offline spielbar sind, gibt es meines Wissens seit Jahren nicht mehr.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8033 - 30. Oktober 2015 - 15:42 #

"*** Daten nachgeladen werden."

Und warum muss das zwingend nötig sein? Das ist eine Entscheidung des Entwicklers und eine dumme dazu.

"*** Meines Wissens hat jedes Blizzard-Spiel einen Offline Modus. Sogar World of WarCraft, da allerdings nur per Kommandozeile aktivierbar (nützt ja auch nichts ^^). Aber Diablo 3 und StarCraft 2k ann man meines Wissens sehr wohl ohne Internet betreiben"

WoW ist ein MMO, wenn du die Serversoftware selber besitzt kannst du vielleicht was deixeln, aber das ist nicht im Sinne des Erfinders und hat mit der Spielerrealität rein garnix zutun.

Was deines wissens betrifft, nein D3 kann man unmodifiziert nicht Offline spielen (am PC) und StarCraft 2 kannst du nur Offline spielen, wenn du innerhalb der letzten 30 Tage mind. 1 x Online warst. Ansonsten ist da auch Dunkeltuten.

Bis auf die alten Blizzard-Spiele, gibt es für den PC nur SC2 das (nicht genauer betrachtet) Offline (für eine Zeit) Spielbar ist.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23260 - 30. Oktober 2015 - 23:51 #

"Und warum muss das zwingend nötig sein? Das ist eine Entscheidung des Entwicklers und eine dumme dazu."

Damit eine zu große Megabyte-Angabe im Store die Leute nicht vom Download der App abhält.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8033 - 31. Oktober 2015 - 3:22 #

Das ist dein persönliches Kriterium für ein Mobil Spiel?
Du würdest also lieber BubbleGumFighter im Pixellook für 1mb spielen, als zB Heartstone (was nen Gigabyte frisst)?

Das glaub ich nicht. Die meisten intressiert es doch nicht, wie gross die Software ist, weil sie nicht mal wissen wieviel Platz überhaupt auf dem Gerät frei ist und diejenigen, die darauf achten, sind ja dann noch dümmer dran, weil aus dem 50kb Spiel plötzlich 50mb werden und ... schaawupps ist das Phone voll.

Was mich im Store abhält, sind 1.) ein hoher Preis, 2.) viele 1er Bewertungen und 3.) der gesunde Menschenverstand.

Genausowenig wie ich ein Retail PC-Spiel kaufen will, das nach dem Install erstmal ein Day-One Patch braucht um überhaupt zu funktionieren, will ich auch keine Mobil (Singleplayer/Offlinespiele) die erstmal Online gehen müssen.

Stupid is stupid.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23260 - 31. Oktober 2015 - 13:14 #

Meine Kriterien sind andere, aber ich bin nicht die relevante Zielgruppe für Mobile Games. Platz ist ein knappes Gut auf vielen Handys und ich vermute, dass mit solchen Tricks die Megabyte-Angabe im Store geschönt werden soll.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8033 - 31. Oktober 2015 - 15:44 #

Die relevante Zielgruppe (jeder der ein Mobil-Phone hat) bist auch du (und ich) - auch wenn wir evtl mehr durchblick haben in technischer Hinsicht.

Die anderen können aber mit KB, MB und GB herzlich wenig anfangen, daher glaube ich nicht das Otto-Normal-Smartphone-Nutzer auf die größe des Downloads schaut.

Allerdings werden selbst die mittlerweile so schlau doch große Sachen über ein WLan zu laden - spätestens nach der ersten Drosselung. Das diejenigen aber einen Plan haben, wieviel den noch Frei ist ... nee, wohl kaum.

Unregistrierbar 16 Übertalent - 4607 - 30. Oktober 2015 - 23:31 #

Ja, der kommerzielle Spiele-Markt ist von den Imperativa des Kapitalismus genauso geprägt wie jeder andere Marktsektor. D.h. Daten = Kohle. Und was ursprünglich kein Markt ist, wird von diesem vereinnahmt, siehe Profisport.

Auf der anderen Seite ist es eben auch dieser Kapitalismus, der uns hin und wieder richtige Konsens-Knüller beschert. Vergessen wir nicht: Baldurs Gate 2 war ein AAA-Titel, voll gehyped und durch und durch vermarktet. Und trotzdem ein Riesen-Spiel.

Mit als überzeugtem Online-Verweigerer macht das nichts aus, denn die Auswahl ist so überwältigend groß, dass auch bei völliger Online-Abstinenz noch genügend gute Solo-Spieler-Games übrig bleiben.

Interessant wäre es, herauszufinden, ob mittlerweile eine marktwirtschaftlich relevante Masse ebenso denkt. Wäre dies der Fall, könnte man auf die einzige Art Druck auf die Industrie ausüben, die möglich ist: durch den Konsum von Einzelspieler-Games. Dazu bedarf es aber einer Öffentlichkeit, die auch wahrgenommen wird.

Von daher: besten Dank für diese wichtigen Artikel.

Nokrahs 16 Übertalent - 5684 - 1. November 2015 - 18:49 #

Guter Artikel. Bin selbst hin und wieder frustriert, wenn Online Anbindung in einem offensichtlichen "Solo Spiel" als Pflicht vorhanden ist.

Zuletzt hat mich das sehr bei "Elite: Dangerous" gestört. Wenn schon die Option "Solo" im Hauptmenü zur Auswahl steht, dann sollte das auch komplett offline laufen.

Gerade wenn ich mir vornehme einen gemühtlichen Spiele Abend zu verleben im Solo-Spiel und dann nicht loslegen kann, weil Server nicht zur Verfügung stehen.

Unterwegs zocke ich eher wenig bis gar nicht, hier ist es derzeit nicht so relevant für mich. Plants vs. Zombies funktioniert jedenfalls offline auf meinem Lumia. Es sind wohl die kleinen Dinge über die man sich freuen muss.

ganga Community-Moderator - P - 15577 - 2. November 2015 - 13:45 #

Recht hast du Roland. Und nebenbei ist 80days wirklich ein hervorragendes Spiel!

Xentor 14 Komm-Experte - 2164 - 3. November 2015 - 4:54 #

Warum spielst der herr auch nur AAA titel? selbst schuld.
Also meine Spiele gehen (bis auf die paar MMO`s) alle offline.
Ja auch die auf meinem Steamkonto, die kann ich ALLE ohne Steam starten. Und warum?
Weil es zu 90 % Indie Titel sind. Also von kleinen Firmen die nicht so "geil" auf meine privatdaten sind.
Wer das bis heute noch nicht gelernt hat,... sorry der hat dne zug echt verpasst.
(Achja und meine Handyspiele gehen auch alle Offline)

Roland Austinat Freier Redakteur - 3303 - 3. November 2015 - 12:10 #

Gelesen hast Du meine Kolumne aber schon? ;)

Mehrfach auf das Indie-Spiel (!) 80 Days hingewiesen.

Und Trexel/Record Keeper sind nun nicht gerade AAA-Produktionen vom Schlage eines Assassin's Creed oder so.

Mobilspiele gehen sicher offline, wenn man die geknackten Versionen auf ein Jailbreak-Smartphone lädt, oder? ;)

Xentor 14 Komm-Experte - 2164 - 3. November 2015 - 13:25 #

Mag sein, aber ich hab mein Phone nicht gecrackt, weiss nichtmal wie das geht :-)

SaRaHk 16 Übertalent - 4366 - 6. November 2015 - 11:55 #

Sennheiser-Kopfhörer! Der Mann weiß, was gut ist. :) Ernsthaft: Selbst deren billigsten Kopfhörer (um die 8,9 Euro in jedem Groß-Elektronikkonzern zu finden) sind besser als das Gros der anderen Anbieter.

Was den Onlinezwang angeht ... nun, da hab ich mir zumindest nichts vorzuwerfen. Ich hab Half-Life 2 (aus genau jenem Grund) damals rigoros ignoriert und aus einem sturen Protest heraus genau deswegen nicht für meinen PC gekauft. Das damit ein Stein ins Rollen kam ist also nicht mir zu verdanken, sondern den ganzen anderen Lemmingen. Aber genau das sind ja diejenigen, die sich heutzutage lauthals beschweren. :P

Interessante - und verdammt gut zu lesende - Kolumne. Gerne mehr davon.

Roland Austinat Freier Redakteur - 3303 - 11. November 2015 - 10:55 #

Danke, danke. :)

Ich schwöre auf die IE4 (http://www.amazon.com/Sennheiser-IE4-IE-4-Earphones/dp/B0018Z7EIM) - die liegen netterweise bei einem In-Ear-Bundle von Sennheiser bei, kann man aber auch separat kaufen.

Ich bombardiere Jörg gerade mit Themenvorschlägen, drei hat er schon. :)

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