Offline - Das Leben ist kein Bonuslevel Meinung

Unterhaltsamer Gaming-Film

Benjamin Braun / 17. Februar 2017 - 16:43 — vor 12 Wochen aktualisiert
Am 23. Februar startet der deutsche Film über Gamer in den Kinos. Benjamin hat ihn bereits für euch angeschaut und verrät, weshalb sich der Abstecher ins Lichtspielhaus lohnt.
Anfuehrung
Wenn Videospiele und Filme zusammenkommen, dann schrillen bei mir in der Regel die Alarm-Glocken. Denn meist handelt es sich tatsächlich um Adaptionen der Vorlage, die trotz namhafter Besetzung wie im Fall von Uwe Bolls Machwerk Far Cry, Timothy Olyphant in Hitman oder auch dem Assassin's Creed-Film mit Michael Fassbender selbst mit rein qualitativ hochwertiger Umsetzung nicht über das Mittelmaß hinauskommen. Trash ist der Begriff, der mir dabei am ehesten in den Sinn kommt – allerdings meine ich das zunächst gar nicht wertend. Denn in seiner charmant-trashigen Art habe ich etwa die erste Mortal Kombat-Verfilmung mit Christopher Lambert (den Nachnamen des Schauspielers bitte immer französisch aussprechen!) nicht bloß einmal, sondern gleich mehrfach genossen.
 
Fakten zu Offline
Titel: Offline - Das Leben ist kein Bonuslevel
Produktionsland: Deutschland
Produktionsjahr: 2016
Darsteller: Mala Emde, Moritz Jahn, Hannes Wegener, Ugur Ekeroglu u.a.
Regie: Florian Schnell
Kinostart: 23. Februar
Laufzeit: 87 Minuten
Weitere Infos: Eintrag in der IMDB
Ende Februar schickt sich mit Offline - Das Leben ist kein Bonuslevel ein neuer Streifen an, Gamer und Filmfreunde gleichermaßen an die Kinokassen zu locken. Es ist eine deutsche Produktion, als Regisseur fungiert Florian Schnell, und mit Akteuren wie Mala Emde, die 2015 für die Hauptrolle in Meine Tochter Anne Frank den Nachwuchspreis des Bayerischen Rundfunks erhielt, ist der Streifen alles andere als schlecht besetzt. Im Kern geht es zunächst um Spielefreaks im Online-Rollenspiel Schlacht um Utgart. Als die Handlung des mit knapp 90 Minuten erfreulich knapp gehaltenen Films beginnt, verbleiben gerade mal 90 Stunden, bis das sogenannte Ragnarök-Turnier beginnt.
 
Heißester Anwärter auf den Thron ist in jenem Jahr Jan (Moritz Jahn), der seinem spielinternen Helden den Namen Fenris verpasst hat. Angetreten wird in Teams, wobei Jan seinem schnippischen Mitstreiter „Gotrax“ im echten Leben nie begegnet ist – wie das bei Online-Freundschaften eben so sein kann. Er selbst eifert seinem Vorbild Tristan nach, der als dreifacher Gewinner des Turniers nicht nur bei ihm Kultstatus genießt.

Natürlich ist Jan ein ziemlicher Freak: im Online-Rollenspiel schlägt sich der kommende Abiturient die Nächte um die Ohren und bereitet sich während des Zockens Sandwichtoast mit Scheiblettenkäse zu, der nicht ganz aschfahl ist wie er selbst. Begrenzt verwundert ist er zudem, als ihm sein Gamer-Kumpel und Real-Life-Freund Deniz einen Pinkelbeutel in der Schule überreicht, durch den er während Ragnarök garantiert nicht vom PC aufstehen muss. Um in leere Bierflaschen zu urinieren, ist er womöglich auch einfach noch zu jung.
 
Ein typische Szene im Film: Karo (Mala Emde) balanciert auf einem Baumstamm, unten gibt es eine Einblendung wie in Videospielen.

Für das echte Leben scheint Jan nur bedingt geeignet zu sein. Das hübsche Mädchen in der Schule, das ihn um Hilfe bei ihrem streikenden PC bittet, hat zwar nicht wirklich Interesse an ihm. Die bei Jan verschwimmenden Grenzen zwischen Realität und Fiktion in Form eines imaginierten Multiple-Choice-Dialogs zeugen jedoch auch so von seiner Unfähigkeit, auf herkömmliche Weise in der echten Welt Kontakte zu knüpfen.
 
Offline - Das Leben ist kein Bonuslevel versucht allerdings keineswegs, die Spiele-Freaks zu diskreditieren oder lächerlich zu machen. Vielmehr wirkt das Ganze wie der selbstironische Blick eines Gamers auf sich selbst. Peinliche und bisweilen verstörende Momente gibt es aber dennoch. Der reichlich überzogene „Yo-Bro“-Jugendslang von Deniz in einer der ersten Szenen des Films sollte euch aber keinesfalls dazu verführen, vorzeitig den Kinosaal zu verlassen. Tatsächlich zielt Offline langfristig darauf ab, eine Balance zwischen der Bedeutung des echten Lebens und der für Gamer nicht zu verleugnenden Bedeutung ihres liebsten Hobbys herzustellen, ohne jemals mit dem erhobenen Zeigefinger zu arbeiten.
 
Die Handlung selbst wartet mit einigen Wendungen auf. Nachdem Jans Account von seinem Ragnarök-Konkurrenten Loki gehackt wurde, versucht er, irgendwie wieder Zugang zu seinem Account zu erlangen. Genau dafür muss er zwingend ins echte Leben, sich gar quer durch unwegsame Waldlandschaften schlagen und sich den von Loki zur Real-Life-Quest aufgerufenen Verfolgern erwehren. Im Zuge seiner Account-Rettung macht er persönliche Bekanntschaft mit seinem Online-Verbündeten Gotrax, hinter dem sich mit Kora fast schon selbstverständlich eine hübsche junge Frau verbirgt. Verkörpert wird sie von der Schauspielerin Mala Emde, die mit ihrer Leistung auch in diesem Film belegt, dass der eingangs genannte Nachwuchspreis kein Zufall war.
 
Die Videospielszenen im Film stammen von Piranha Bytes, konkret aus Risen 3.
Die Stärke von Offline - Das Leben ist kein Bonuslevel offenbart sich allerdings weniger in der Haupthandlung, sondern vielmehr in witzig gestalteten Einzelsituationen. Um einer bedrohlichen Situation zu entfliehen, sieht Jan etwa ein Inventar wie in seinem Online-Spiel vor sich und prüft damit seine Möglichkeiten, der Lage zu entkommen. Was etwa liegt beim Zugriff auf eine Flasche Cola und die Minzpastillen in Karos vor Schreck aufgerissenem Mund näher, als beides zu einer sprudelig-klebrigen Waffe zu verbinden?
 
Für Gamer spannend sind zudem die computergenerierten Spielszenen. Die stammen nämlich allesamt aus Risen 3 – die Online-Figur von Antiheld Loki etwa ist einer der Titanen aus Piranha Bytes' Rollenspiel. Und auch sollten Kenner des Spiels diverse Charaktermodelle und Schauplätze bekannt vorkommen. Piranha Bytes Kreativchef Björn Pankratz taucht zudem mehrfach in einer Gastrolle als „Raidanführer“ in Schlacht auf Utgart auf.
 
Wie nicht anders zu erwarten wird Jan schließlich auf eine Probe gestellt, bei der Realität und Online-Spiel miteinander in Konflikt stehen. Was ist ihm wichtiger? Der Sieg im Ragnarök-Turnier oder doch die Bindung zu Karo aka Gotrax? Wie sich Jan letztlich entscheidet, das können sich die meisten wohl denken. Die schauspielerische Leistung der Akteure und vor allem die Güteklasse der Regieleistung von Florian Schnell retten die bisweilen vorhersehbare Handlung, auch durch sehr humorvoll inszenierte Eifersuchts-Szenen, letztlich vor dem Mittelmaß.
 
Trotz der hochwertigen, unter anderem vom bayerischen Filmfonds geförderten Produktion bleibt am Ende dennoch bloß ein Film, den man sich ohne Reue anschauen kann, der dem geneigten Zuschauer aber kaum längere Zeit nach dem Anschauen im Gedächtnis bleiben wird. Ja, dieser Film lohnt sich gerade für Gamer, da er ihr Hobby aufgreift und persifliert, ohne die Spieler selbst oder ihre Lieblingsfreizeitbeschäftigung zu verletzen und in Misskredit zu bringen.
 
Computerfreaks im echten Leben.

Zur Pflichtveranstaltung wird Offline - Das Leben ist kein Bonuslevel jedoch nicht, auch wenn der Film in groben Ansätzen einen nicht unerheblichen Beitrag zur Anerkennung des Gamertums in der Gesellschaft zu leisten im Stande wäre. Immerhin werden Gamer hier nicht als Vollidioten dargestellt, sondern auch in all ihrer Abgefahrenheit als vollwertige Mitglieder dieser Gesellschaft, über deren Eigenheiten man lachen darf, die man allerdings nicht belächeln sollte. Aus Sicht mancher Gamer mögen auch die Gastauftritte der YouTuber Sarazar und Daniele Rizzo von Bedeutung sein. Ich hätte mit jedweder Alternative eher keine Probleme gehabt.
 
Zugegeben, das klingt alles etwas hochtrabend. Aber in Zeiten der immer noch geringen gesellschaftlichen Akzeptanz für die Videospiel-Kultur in Deutschland mit immer wieder mal aufkeimenden „Killerspiel“-Debatten, darf man den Einfluss eines Films wie Offline - Das Leben ist kein Bonuslevel auch nicht unterschätzen. Allein das rechtfertigt fast schon den Kauf eines Kinotickets. Vielleicht wird sich der eine oder andere von euch beim Anschauen dieses Films peinlich berührt oder gar ertappt fühlen. Die Gefahr, dass Langeweile aufkommt, ist allerdings sehr gering.
 
Euer Benjamin
 
 
Abfuehrung
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Benjamin Braun 17. Februar 2017 - 16:43 — vor 12 Wochen aktualisiert
Christoph Vent Redakteur - P - 131892 - 17. Februar 2017 - 16:44 #

Viel Spaß beim Lesen!

euph 23 Langzeituser - P - 41801 - 17. Februar 2017 - 16:56 #

Schöner Blick über den Tellerrand. Werde ich wohl nicht im Kino sehen, aber irgendwann mal zuhause.

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 36211 - 17. Februar 2017 - 17:24 #

Ja, so sehe ich das auch. Klingt immerhin besser als befürchtet.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 23470 - 18. Februar 2017 - 0:18 #

So wird es bei mir vermutlich auch laufen.

TheRaffer 15 Kenner - - 2717 - 17. Februar 2017 - 17:03 #

Das fiel jetzt besser aus als ich dachte. Vor allem der Fremdschäm-Anteil scheint geringer zu sein als erwartet. :)

Olipool 16 Übertalent - 4046 - 17. Februar 2017 - 17:06 #

Danke für die Rezi. Klingt nicht sooo übel aber mir vermutlich doch etwas zu verhersehbar.

Zu den letzten beiden Absätzen: ist denn das Gamertum nicht längst in der Gesellschaft angekommen? Spätestens seit Wii und Handyspielen ist "Gaming" doch in größerer Breite vertreten als je zuvor. Und wenn jemand heut äußert, der spielt gern Computerspiele ist er doch längst nicht mehr der absonderliche Freak. Ich finde, gerade das Eingeblende von GUI-Elementen, Spiel und Realität nicht gut auseinander zu bekommen und die Unfähigkeit im realen Leben klar zu kommen, könnten hier einen recht rückschrittlichen Blick auf Gamer liefern.
Und die Killerspieldebatte hat sich gefühlt auch eher ins Gegenteil gedreht, dass heut kaum noch jemand wagt, den Begriff in ernsthaften Debatten zu verwenden.

Elfant 16 Übertalent - P - 4701 - 17. Februar 2017 - 17:15 #

Du meinst außer ein Bundesinnenminister, wenn er eine schnelle Antwort auf ein komplexes Problem für die Massen braucht?
Nein Videospiele spielen ist aus meiner Sicht noch lange nicht in der Gesellschaft angekommen. Es wird heute nur mehr toleriert als in "unseren" Kindertagen, aber von einer Akzeptanz sind wir noch weit entfernt.

Golmo 16 Übertalent - 4210 - 17. Februar 2017 - 17:22 #

Nope, in Australien hat sich da noch nix geändert...

https://www.facebook.com/7newssydney/videos/1549090041781790/
(Vorsicht, Video kann lautes gelächter und/oder Agressionen auslösen!)

Benjamin Braun Redakteur - 301226 - 17. Februar 2017 - 17:24 #

Ich sehe es nicht so, dass das "Gamertum" in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist, wenigstens nicht in Deutschland. Ich meine, ich hatte das im Podcast mit Jörg zum Thema Nacktheit in Spielen auch mal am Rande thematisiert. In Deutschland werden auch Filmfreunde immer noch als Kulturfreunde zweiter Klasse betrachtet. Wer liest, ist toll, wer Filme schaut nicht so sehr. Das ist etwa in Frankreich ganz anders. Da haben Filme eine vergleichbar hohen kulturellen Stellenwert wie Bücher. Bei uns das bei weitem nicht so, und Videospiele stehen mindestens noch mal eine ganze Stufe unter den Filmen. Was traurig und falsch zugleich ist.

Funatic 14 Komm-Experte - P - 2470 - 17. Februar 2017 - 20:07 #

Naja also jetzt kommt mal wieder runter, zocken ist definitiv in der mitte angekommen. Wenn man sieht das sich in einem PC-Land die PS4 Millionenfach verkauft, die Spieleabteilungen in den Elektromärkten immer grösser werden, gefühlt jeder zweite candy crush auf seinem smartphone zockt und aktuell Resident Evil 7 im Feulliteon der FAZ besprochen wird ist Gaming sehr wohl in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Es ist doch wie beim Fussball: Fast jeder schaut es aber die harten Auswärtsfahrer oder Ultras werden trotzdem noch komisch beäugt. So ist es mit gaming doch auch, wenn ich täglich ne stunde am tablet oder konsole zocke ist das doch völlig normal und kann von fast jedem nachvollzogen werden. Wenn ich mein wochenende mit stundenlangen raids oder anderweitigen zocksessions verbringe wird man vielleicht schräg angeschaut. Ich würde wahrscheinlich ähnlich schauen wenn mir jemand erzählt das er seine wochenende damit verbringt an seinem auto rumzuschrauben oder decken zu häckeln.
Glaub da müssen wir coregamer mal ein bissel unser rumgeheule "warum sind spiele keine kunst" und keiner mag uns einstellen und einfach akzeptieren das wir zu einer gruppe gehören die ihr hobby exzesiv ausleben, dafür wird man uns in 30 jahren noch etwas schief anschauen aber das liegt NICHT an der art des hobbys sondern der zeit die wir reinstecken.

Pomme 17 Shapeshifter - P - 6091 - 17. Februar 2017 - 22:04 #

Sehe ich anders und liegt wohl auch am persönlichen Umfeld: Im beruflichen Umfeld bewegen sich bei mir etwa 100 Menschen, die ich mehr oder weniger gut kenne. Wenn die was zu Games wissen wollen, fragen sie mich oder vier, fünf der anderen Personen. Alle anderen haben mit Spielen gar nichts am Hut.

kommentarabo 14 Komm-Experte - 2329 - 17. Februar 2017 - 23:41 #

"Glaub da müssen wir coregamer mal ein bissel unser rumgeheule "warum sind spiele keine kunst" und keiner mag uns einstellen und einfach akzeptieren das wir zu einer gruppe gehören die ihr hobby exzesiv ausleben, dafür wird man uns in 30 jahren noch etwas schief anschauen aber das liegt NICHT an der art des hobbys sondern der zeit die wir reinstecken."

magst du das nochmal formulieren? ich glaube, da fehlt das verb.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 23470 - 18. Februar 2017 - 0:22 #

Ich glaube, bei Dir fehlen die Großbuchstaben. Immer.

:]

kommentarabo 14 Komm-Experte - 2329 - 18. Februar 2017 - 0:25 #

hm. versuchst du irgendwie, mcspains lücke zu füllen, oder so? kaum schreib ich was, kommt ein schlaues, schlagfertiges gellersen-post.

wie früher mal mit mcspain, bloss ohne politik. aber politik darf man ja auch gar nicht mehr. :)

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 23470 - 18. Februar 2017 - 0:29 #

Ich bin vermutlich schlauer, als Du von Dir selbst denkst :)

kommentarabo 14 Komm-Experte - 2329 - 18. Februar 2017 - 0:31 #

bestimmt! und so schlagfertig! schrieb ich ja schon. :)

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 23470 - 18. Februar 2017 - 0:35 #

Danke, danke. Es kommt viel zu selten vor, dass mich mein Lieblings-Bro lobt.

kommentarabo 14 Komm-Experte - 2329 - 18. Februar 2017 - 0:38 #

jeder weiss: die elite geht hierzulande nunmal in die pflege oder in die erziehung. insofern überrascht mich das kein bisschen. :)

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 23470 - 18. Februar 2017 - 0:46 #

Das ist so rührend von Dir. *schnief*

Funatic 14 Komm-Experte - P - 2470 - 18. Februar 2017 - 0:39 #

Nö!

Maulwurfn Community-Moderator - P - 15102 - 18. Februar 2017 - 7:11 #

Du liegst falsch, aber du hast ja geschrieben "ich glaube".

Rumgeheule e i n s t e l l e n.

Olipool 16 Übertalent - 4046 - 20. Februar 2017 - 12:04 #

Ok, vielleicht ist Mitte der Gesellschaft zu hoch gegriffen. Aber es dürfte so ziemlich jeder wissen, dass es Computerspiele gibt und dass sie gespielt werden. Das meinte ich. Sie sind ein etabliertes Medium geworden und keine Schulhof-Subkultur. Vielleicht ist es aber auch nur meine Wahrnehmung.
Dass sie kulturell und künstlerisch nicht so viel gelten wie Bücher oder Filme hat damit für mich nichts zu tun. Ich finde es auch gar nicht schlimm oder falsch das zu sagen, Spiele sind definitiv das jüngste Medium derer und haben sich längst noch nicht gefunden. Film hat sich ja über Jahrzehnte entwickeln können und selbst da entdecken wir immer noch neue Möglichkeiten. Spiele sind so komplex, dass sie imho noch ziemlich am Anfang ihrer Ausdrucksmöglichkeiten stehen. Und kulturell "wertvolle" Spiele wie This War of Mine,Papers, Please!, das oft herangezogene Spec Ops: The Line oder von mir aus auch Inside sind ja erst in relativ jüngerer Zeit entstanden.

euph 23 Langzeituser - P - 41801 - 17. Februar 2017 - 17:51 #

Vielleicht ist man als Gamer nicht mehr der absonderliche Freak. Von in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind wir aber wohl noch weiter entfernt. Es gibt immer noch jede Menge Kollegen, Bekannte und Freunde, die zwar nicht die Nase rümpfen, weil ich spiele. Aber "dass du da so einen Spaß dran hast" höre ich doch schon öfter. Und wenn man neue Leute kennenlernt und erzählt, das man immer noch spielt, dann sind doch recht viele verwundert. Ein bisschen Wii-Gefuchtel haben zwar viele auch schon gemacht, sich vielleicht sogar eine Wii gekauft. Aber "so richtig spielen, stundenlang" - das verstehen doch immer noch weniger Leute, als man denkt.

Jac 14 Komm-Experte - P - 2090 - 17. Februar 2017 - 18:20 #

Im Prinzip gilt wie überall, es gibt "den Gamer" gar nicht. Die Community auf GG ist aus meiner Sicht eher nicht durchschnittlich, schon gar nicht im Bereich Gaming. Wenn man ehrlich ist, dann sind da draußen leider auch eine Menge Spieler, die zu den Vorurteilen beitragen.
Und dann gibt es den in der Menge nicht zu unterschätzenden Kreis von Gamern, der im wahren Leben steht, brav zur Arbeit geht und ab und an sogar mal ein Buch in die Hand nimmt. Natürlich auch mal stundenlang vor der Kiste sitzen bleibt, einfach weil es Bock bringt.
Ist halt ein wenig wie bei den Fußballfans. Die, die am lautesten schreien, prägen die Vorurteile aller anderen. Ist schade, ist aber so.
Freuen würde ich mich aber, wenn "der Gamer" irgendwann nicht mehr anders behandelt wird als z.B. "der Modell-Eisenbahner" ;)

euph 23 Langzeituser - P - 41801 - 17. Februar 2017 - 18:30 #

Es gibt viele Gamer, die im wahren Leben stehen und brav zur Arbeit gehen und trotzdem daddeln, es nur nicht an die große Glocke hängen bzw. es nicht wirklich erzählen.

Erst neulich auf unserem Betriebsausflug hat ein Kollege, den ich nur so flüchtig kenne, mitbekommen, dass ich auf den Switch-Event in Frankfurt gehen durfte. Ich wusste bis dahin schon einiges von ihm. Das er gerne bowlt, in welcher Fussball-Mannschaft er spielt usw. Das er ein absoluter Nintendo-Fan ist, hat er dann aber erst "im geheimen" preis gegeben.

Und das kommt gar nicht so selten vor, das Leute, nachdem man sich selbst "geoutet" hat auf einmal erzählen, dass sie ja dies und das auch gerne spielen bzw. früher gerne mal gespielt haben.

Melangel 15 Kenner - 3323 - 17. Februar 2017 - 18:34 #

Und ich habe das Gefühl, dass die Zahl derer stetig steigt. Ist doch schön! Und sorgt immer wieder für skurrile Momente. Kann da ein Lied von singen.

kommentarabo 14 Komm-Experte - 2329 - 17. Februar 2017 - 18:32 #

" der im wahren Leben steht, brav zur Arbeit geht und ab und an sogar mal ein Buch in die Hand nimmt."

haha. schöne bestätigung zu benjamins ausführugen oben. :)

TSH-Lightning 17 Shapeshifter - P - 7607 - 17. Februar 2017 - 19:29 #

Nein, ist es noch lange nicht in der Gesellschaft angekommen. Meiner Erfahrung nach ist es immer noch besser sein Hobby zu verheimlichen. Sobald du jemanden kennen lernst und sagst, dass du Spielst wirst du in eine Schublade gesteckt. Da ist es völlig unerheblich ob du gepflegt auftrittst, Abends mal ne Stunde die PS4 anschaltetest und einen normalen Körperbau hast. Was ankommt = ist ein Kind geblieben, zockt die ganze Nacht durch, achtet nicht auf seien Hygiene und hängt nur vor dem PC. RTL, "Killerspiele" usw. haben ganze Arbeit geleistet. Evtl. ist das bei den jungen Leuten anders, aber bei meiner Generation nicht.

Goremageddon 13 Koop-Gamer - 1260 - 20. Februar 2017 - 14:58 #

Naja, ich spiele schon gerne länger am Stück. Gerne auch mal die Nacht durch sofern es zeitlich passt, habe aber nahezu niemanden in meinem Freundeskreis der ebenfalls spielt.

Kritisch beäugt wurde ich dafür noch nicht. Unverständnis gibt es natürlich schon aber das ist doch völlig normal. Wenn mir einer meiner Kumpels erzählt das er das letzte WE nur unter seinem Auto gelegen hat um "was weiß ich" drunter zuschrauben stößt das bei mir auch auf Unverständnis, gibt mir aber keinen Grund das negativ zu bewerten.

Nahezu jedes Hobby hat halt seine Anhänger was für Außenstehende oft merkwürdig wirkt.

Gaming ist da meiner Meinung nach schon sehr weit hinsichtlich allgemeiner Akzeptanz. Fragt mal bei Leuten nach die im Alter 30 aufwärts zu Tabletop-Turnieren gehen. Fragt Leute die auf LARPS fahren und damit ihren Jahresurlaub verbringen oder auch Cosplayer.

Das sind in meinen Augen Hobbys die auf viel mehr Unverständis der breiten Masse treffen als beim Gaming.

Sollte ich eine neue Bekanntschaft machen die mich negativ abstempelt weil ich eben gerne, und auch mal ausgiebiger, zocke dann hat sich das mit der Bekanntschaft an dem Punkt schon erledigt.

-> Übrigens dusche ich auch gerne und ausgiebig ;)

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8188 - 17. Februar 2017 - 17:21 #

Netter Bericht, mal schauen ob es das irgendwann mal in einen Online-Streaming schafft ... fürs Kino ist es mir persönlich zu wenig, aber ich meide ja eh deutsche Filme auf der Kinoleinwand wie der Teufel das Weihwasser. :)

g3rr0r 14 Komm-Experte - P - 1874 - 17. Februar 2017 - 17:22 #

Also dass könnte seit langem wieder mal ein Kinobesuch für mich werden.

Kotanji 12 Trollwächter - 1098 - 17. Februar 2017 - 22:50 #

Stehst du nicht auf qualitative Sachen?

g3rr0r 14 Komm-Experte - P - 1874 - 17. Februar 2017 - 23:13 #

Doch wieso? Ich hatte leider nur noch nie einen Kinobesuch ohne Leute die mit popcorn geworfen haben oder irgendwelchen blödsinn getrieben haben... Da seh ich mir die Filme dann lieber auf Bluray mit freunden gemütlich zuhause an.

Noodles 22 AAA-Gamer - P - 34142 - 19. Februar 2017 - 3:44 #

Ich geh zwar nicht oft ins Kino, aber auch nicht selten und habs noch nie erlebt, dass da Leute mit Popcorn rumwerfen oder anderen Blödsinn machen. Was sind das denn für Leute? :D

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 23470 - 19. Februar 2017 - 4:49 #

Was sind denn das für Filme, in die solche Leute gehen?^^

Maverick_M 18 Doppel-Voter - 10658 - 19. Februar 2017 - 5:23 #

Der Kram, in den junge, pöbelnde Proleten reingehen. Meist zur Hauptvorstellung (Also 8 oder 10 Uhr Abends).

Noodles 22 AAA-Gamer - P - 34142 - 19. Februar 2017 - 21:09 #

Also ich hatte auch noch nicht in den Abendvorstellungen mit jungem Publikum Popcorn schmeißende Idioten.

Moriarty1779 15 Kenner - P - 3199 - 19. Februar 2017 - 17:45 #

Bei mir anders: ich hatte noch nie einen Kinobesuch, in dem Leute mit Popcorn geschmissen haben...

Maverick_M 18 Doppel-Voter - 10658 - 19. Februar 2017 - 3:55 #

Kino und Qualität geht hier bei uns in der Gegend leider nicht Hand in Hand...

Specter 16 Übertalent - 5743 - 17. Februar 2017 - 17:33 #

Schönes Format, danke dafür. Meine Erfahrungen mit Kinoproduktionen auf Basis von Games sind ganz gut: Zuletzt hat mir World of Warcraft gut gefallen - letztlich liegt es ja immer auch an einem selbst, mit welchen Erwartungen man in einen Film geht. Besonders freue ich mich auf "Ready Player One" - hier liegt zwar kein Videospiel zugrunde, aber die Buchvorlage handelt von einer Zukunft, die mittels VR-Technik quasi wie ein Videospiel aufgebaut ist.

thhko 11 Forenversteher - 578 - 17. Februar 2017 - 19:37 #

Was, das wird verfilmt? *google* naja, dauert ja noch, aber mal im Hinterkopf behalten.
Danach dann bitte eine Verfilmung von Extraleben ;)

Specter 16 Übertalent - 5743 - 17. Februar 2017 - 21:55 #

Ja, ist erst 2018 soweit. Ich bin unsicher, ob Steven Spielberg als Regiesseur gut ist...

Raubpferd 11 Forenversteher - 614 - 17. Februar 2017 - 17:49 #

"Um in leere Bierflaschen zu urinieren, ist er womöglich auch einfach noch zu jung." Bester Satz! :-)
Allerdings ist die Öffnung einer Bierflasche doch ziemlich klein...

euph 23 Langzeituser - P - 41801 - 17. Februar 2017 - 17:52 #

Man muss halt gut zielen, wenn man zu gut ausgestattet ist ;-)

Melangel 15 Kenner - 3323 - 17. Februar 2017 - 18:20 #

Bei sowas überlege ich immer, ob ich neidisch sein soll oder nur den Kopf schütteln soll. Am besten gar nichts sagen.
Mist, zu spät!

Deepstar 15 Kenner - P - 2803 - 17. Februar 2017 - 17:57 #

Also ein typisch deutscher Film.

Weitergehen, bitte Weitergehen. Es gibt hier nichts zu sehen.

Leider gibt es gute deutsche Filme seltener als den 29.02. Dieser Film ist also auch kein Bonustag.

Melangel 15 Kenner - 3323 - 17. Februar 2017 - 18:10 #

"Ralph reicht's" bekommt endlich bald Zuwachs in meinem DVD-Regal! Der wird sich freuen, denn Bewerber wie "Resident Evil", "Alone in the dark", "Dungeons & Dragons" und selbst "World of Warcraft" sind mit ihrer Bewerbung gescheitert.

euph 23 Langzeituser - P - 41801 - 17. Februar 2017 - 18:13 #

Und was ist mit Pixel? Hat es der in dein Regal geschafft?

Melangel 15 Kenner - 3323 - 17. Februar 2017 - 18:19 #

Der ist an mir vorbeigegangen. Schau ich mir mal genauer an.

Jürgen -ZG- 22 AAA-Gamer - P - 32209 - 18. Februar 2017 - 0:53 #

Tu's nicht.

Elfant 16 Übertalent - P - 4701 - 18. Februar 2017 - 10:46 #

Adam Sandler - Filme sind eigentlich immer interessant. Eine spannende Prämisse wird zu einem schlechten Film.

Pomme 17 Shapeshifter - P - 6091 - 18. Februar 2017 - 16:24 #

Adam Sandler ist so eine Art umgekehrter König Midas.

Jürgen -ZG- 22 AAA-Gamer - P - 32209 - 18. Februar 2017 - 21:58 #

Danke für den Lacher. Das war eine gute Beschreibung.

Jonas -ZG- 18 Doppel-Voter - P - 9230 - 19. Februar 2017 - 2:04 #

Ich fand ihn gut. Liegt auch daran das Sandler meistens mein Humor trifft und Kevin James sowieso immer geht. Wer natürlich gehaltvollere Kost erwartet ist bei denn beiden falsch.

Moriarty1779 15 Kenner - P - 3199 - 19. Februar 2017 - 17:47 #

Der Film, in dem Sandler die ganze Zeit Shadow of the Colossus spielt, war ganz OK...

Melangel 15 Kenner - 3323 - 20. Februar 2017 - 21:04 #

"Reign over me". Top! Aber weder wegen Sandler noch wegen des Spiels, sondern wegen Don Cheadle.

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 36211 - 17. Februar 2017 - 18:17 #

Was Gamer/Nerd-Filme angeht, ist "Scott Pilgrim versus the World" ein absoluter Pflichttitel im DVD-Regal. Daran erinnert mich Offline ein bisschen.

An echte Spieleverfilmungen haben es bei mir nur Hitman und Max Payne geschafft.

Faerwynn 17 Shapeshifter - P - 7343 - 17. Februar 2017 - 18:50 #

Japp, Scott Pilgrim muss man sich ansehen. Auch wenn die Comicvorlage um Meilen besser ist, ist der Film doch sehenswert.

euph 23 Langzeituser - P - 41801 - 17. Februar 2017 - 18:56 #

Scott Pilgrim war super, das stimmt.

TSH-Lightning 17 Shapeshifter - P - 7607 - 17. Februar 2017 - 19:19 #

Jup "Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt" ist ein toller Film. Ich sehe jetzt irgendwie bei "Offline" aber nix neues. Außerdem kann ich dem Deutschen Film nicht viel abgewinnen. Außer dem "Bader-Meinhof-Komplex" und "Das Boot" fällt mir da jetzt auf Anhieb nix ein was mich beeindruckt hätte.

jaws 15 Kenner - 3005 - 17. Februar 2017 - 19:33 #

Victoria und Oh Boy aus den letzten Jahren fand ich großartig. Das Problem mit "dem deutschen Film" in öffentlicher Wahrnehmung ist doch, dass die meisten erstmal an Til Schweiger und Konsorten denken.

TSH-Lightning 17 Shapeshifter - P - 7607 - 17. Februar 2017 - 19:47 #

"Victoria" hab ich noch nicht gesehen; dass werde ich nachholen. Mir fällt noch ein, dass "Der Nachtmahr" wenigstens mal was Neues und passables war.

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 36211 - 17. Februar 2017 - 19:36 #

Och, ein paar fallen mir schon ein. Der Untergang, Knocking on Heaven's Door, Bang Boom Bang...

TSH-Lightning 17 Shapeshifter - P - 7607 - 17. Februar 2017 - 19:43 #

Jo der "Der Untergang" war auch gut. Der rest war OK, aber nix außergewöhnliches IMHO.

Bruno Lawrie 16 Übertalent - P - 5466 - 17. Februar 2017 - 20:33 #

V.a. die Szene, wo Hitler erfährt, dass das neue iPhone keine Klinkenbuchse mehr hat!

EvilNobody 13 Koop-Gamer - P - 1796 - 18. Februar 2017 - 11:56 #

Einfach herrlich: https://www.youtube.com/watch?v=wUeqNIXxjBw

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 23470 - 18. Februar 2017 - 0:27 #

"Nebel im August" war eine erstklassige Produktion.

Despair 16 Übertalent - 4697 - 17. Februar 2017 - 18:58 #

Der erste "Silent Hill"-Film ist ganz gelungen. Ich weiß allerdings nicht, ob Kenner des Spiels das genauso sehen. ;)

Pomme 17 Shapeshifter - P - 6091 - 17. Februar 2017 - 18:19 #

Moooooment, die begründete Meinung hier hat ja gar nichts mit denen im Gewinnspiel-Artikel zu tun, wo sich doch fast alle einig waren, dass der Film ganz großer Mist sein muss. Ja, was denn nun??

Ähem.

kommentarabo 14 Komm-Experte - 2329 - 17. Februar 2017 - 18:55 #

ich für mein' teil muss sagen, dass benjamins text mehr befürchtungen bestätigt als zerstreut.

TheRaffer 15 Kenner - - 2717 - 17. Februar 2017 - 19:35 #

Der Film scheint halt nicht so mies wie sein Trailer zu sein.

Faerwynn 17 Shapeshifter - P - 7343 - 17. Februar 2017 - 18:49 #

Wie jetzt, keine Wertung für den Film? ;)

Elfant 16 Übertalent - P - 4701 - 17. Februar 2017 - 19:22 #

Doch eine 0 von 10 Spielspaßpunkten. Mich wundert eher die dann fehlende Kaufwarnung. ;-)

Sciron 19 Megatalent - P - 16757 - 17. Februar 2017 - 19:46 #

Schon der Trailer wirkt wie eine Mischung aus 90er-Teeniekomödie und dem Autobahnraser-Film. Ne, danke.

gamalala2017 (unregistriert) 17. Februar 2017 - 20:44 #

"""Der Sieg im Ragnarök-Turnier oder doch die Bindung zu Karo aka Gotrax? Wie sich Jan letztlich entscheidet, das können sich die meisten wohl denken."""

Also auf ein Sieg im Ragnarök-Turnier!

(objektiv betrachtet muss die Welt ja nicht unter gehen und es gibt ja nicht nur eine Frau auf der Welt die zu einem passt)

Labrador Nelson 27 Spiele-Experte - - 95702 - 17. Februar 2017 - 21:06 #

Danke für die Rezension. Werds mir dann wohl anschauen.

emoll94 16 Übertalent - 5006 - 17. Februar 2017 - 22:26 #

Kleiner Fehler: Der Youtuber heißt "Sarazar".

Muvon53 09 Triple-Talent - - 305 - 18. Februar 2017 - 0:31 #

Danke für den Bericht. Klingt ja gar nicht so uninteressant wie befürchtet, dieser Streifen. Muss ich mir mal überlegen.

Warwick 17 Shapeshifter - 6469 - 18. Februar 2017 - 1:41 #

Hinweis: Christopher Lambert ist übrigens kein Kanadier. Er ist gebürtiger New Yorker und somit US-Amerikaner, könnte aber sein, dass er auch die französische Staatsbürgerschaft hat.
Edit: hab noch mal nachgeschaut, er ist tatsächlich Franzose, wurde aber in den USA geboren.

Unregistrierbar 16 Übertalent - 5632 - 18. Februar 2017 - 5:25 #

Klingt interessant. Ich habe kein Problem mit einem augenzwinkerndem Blick auf Gamer, es sei denn, die Darstellung zeugt von klischeebeladenem Wissen aus zweiter Hand. Sowas spürt man, wenn man im Kinosessel sitzt.

Zur Frage des Angekommenseins in der Mitte der Gesellschaft:
neulich erzählt mir meine Tochter, sie habe sich einer Erzieherin im Hort gegenüber dafür rechtfertigen müssen, dass sie manchmal eine halbe Stunde lang Nintendo (also Yoshis Wolly World oder im Extremfall mal MK8) spielen darf. Dies sei schädlich. Ihre Töchter dürften unter der Woche überhaupt nicht fernsehen.
Diese aus medienpädagogischer Sicht längst überholte und nicht mehr haltbare Position hat sich hartnäckig in den Köpfen festbesetzt und es ist erst recht fatal, dass Computerspielen eine so verbreitete Freizeitbeschäftigung ist. Somit hat es einen ähnlichen Stellenwert wie das Rauchen: nein, sterben wirst du nicht sofort, aber auf Dauer ist es irgendwie schädlich und stinken tuts auch... und fast jeder machts.

Aber den Film schaue ich mir an, er scheint ein paar gute Momente zu haben :)

Maverick_M 18 Doppel-Voter - 10658 - 18. Februar 2017 - 6:48 #

Also ich sehe gerne und auch viel Arthaus-Kino oder allgemein Kino bzw. Filme weit abseits vom Mainstream. Vor allem im Europäischen Ausland gibt es immer wieder schöne Perlen, die sich qualitativ nicht vor Hollywood-Produktionen scheuen brauchen.

Solch Experimentalkino, wie dem Film hier, kann ich aber absolut nichts abgewinnen. Wenn ich dann auch noch sehe, dass Spielemente (Wippe beim Überqueren des Baumstamms) oder ganze Spielszenen (Aus Risen 3) verwendet werden, kann ich nur den Kopf schütteln. Ich konnte schon die Ego-Shooter Szene in Doom absolut nicht ausstehen.

Meines Erachtens nach gelten für einen Film einfach andere Regeln. Und der Versuch, Spiele in Filme zu bringen (oder auch umgekehrt) geht eigentlich immer schief.

Das sieht man auch an Filmen zu Spielen, die krampfhaft versuchen, das Spiel als Film zu präsentieren. Das klappt nicht, das Medium Film hat eben ganz andere Erfordernisse, da die Interaktion des Nutzers mit dem Medium komplett anders funktioniert.

Übrigens halte ich persönlich den Eingangs erwähnten Hitman mit Timothy Olyphant als eine der wenigen gelungen Spieleumsetzungen. Ein weiteres Beispiel wäre auch noch Prince of Persia mit Jake Gyllenhaal. Beide Titel sind freilich "nur" simples Popcorn-Kino, aber machen eben - genauso wie beide Spiele-Reihen - einfach Spaß. Die Blu-Rays drehen regelmäßig bei mir im Laufwerk des Players.

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 36211 - 18. Februar 2017 - 14:53 #

Du betrachtest das ernsthaft als Experimental-Kino, weil es ein paar spieleartige Einblendungen und Spielszenen gibt? Das ist eine ganz normale Mainstream-Komödie, die halt das Gamer-Thema aufgreift. Ist ja auch nicht der erste Film, der so etwas macht. Aber immerhin werden hier mal echte Spielszenen verwendet und nicht irgendwelche Phantasie-Grafiken, die mit echten Spielen nichts zu tun haben.

Maverick_M 18 Doppel-Voter - 10658 - 19. Februar 2017 - 2:17 #

Mangels einer anderen Bezeichnung... ja, warum nicht!?
Hat durchaus etwas experimentelles für mich. Ist schließlich klein klassisches Filmelement, also trifft es diese Definition schon irgendwie.

FEUERPSYCHE (unregistriert) 18. Februar 2017 - 8:03 #

Klingt durchaus interessant. Aber ich mag einfach keine deutschen Filme. Sie sind meistens deutlich schlechter produziert und haben einfach nicht diese "Lifestyle"-Qualität, die man von den US-Filmen gewohnt ist. Ähnlich eben, wie es auch bei dt. Spieleproduktionen (Eine Ausnahme: Anno 2205) oft ist. Und da ich im Herzen sowieso Wahl-Amerikaner bin, ist das bei Filmen und Spielen erst recht so. Das hier ist irgendwie dieses typische "Experimentalfilm-Dingens", wie ich es mehrheitlich in Deutschland erlebe - immerhin, der Schweiger ist nicht mit drin (oder hat er doch irgendwie eine kleine Gastrolle?).

Despair 16 Übertalent - 4697 - 18. Februar 2017 - 12:26 #

Also, unter "Experimentalfilm" verstehe ich etwas völlig anderes. :D

Dass in diesem Fall "Risen 3"-Grafiken verwendet wurden, dürfte vor allem finanzielle Gründe gehabt haben. Und natürlich sollen die Spielszenen im Film - im Gegensatz zu manch CGI-lastigem Blockbuster - auch nach Computerspiel aussehen.

Ansonsten bin ich immer wieder erstaunt über die grundsätzlich ablehnende Haltung dem deutschen Film gegenüber. Sicher, budgetmäßig sind deutsche Produktionen klar benachteiligt, aber das hat ja nur bedingt Einfluss auf die Qualität. Es muss ja nicht immer Bombastkino mit Effektfeuerwerk sein. Man schaue sich beispielsweise "Der Totmacher" an. Da schafft es allein ein genial aufspielender Götz George, den Zuschauer fast zwei Stunden lang bei Laune zu halten. Den deutschen Film nur auf Sonntags-Tatort, RTL-Eigenproduktionen und Til Schweiger-Komödien zu reduzieren, wird ihm nicht gerecht. Hollywoodkino besteht ja auch nicht nur aus Comicverfilmungen, obwohl man diesen Eindruck bei einem oberflächlichen Blick gewinnen könnte. ;)

Maverick_M 18 Doppel-Voter - 10658 - 19. Februar 2017 - 2:24 #

Recht viel mehr als die typisch deutsche Komödie, den Fernsehkrimi oder das eine oder andere Kriegsaufbereitungsdrama findet sich bei uns aber auch nicht im Kino.

Dann gibt es sicherlich noch den typischen "echten" Experimentalfilm. Das vielleicht eher als Objektstudie für Filmstudenten gut ist, aber sicherlich nicht als cineastisches Meisterwerk, welches ich mir, als Film-Gernseher, gerne und immer wieder ansehe.

Es gibt durchaus deutsche Filme, die gut sind. Ja auch Komödien, über die ich durchaus mal lachen kann. Aber Filmgeschichte schreiben die alle nicht. Zumindest gilt das für fast alle neueren Produktionen. Wenn man weiter zurück geht, findet man ja durchaus einige sehr gute, cineastisch relevante, Filme aus deutscher Produktion. (Das Boot beispielsweise. Oder einige Rühmann Streifen.) Aber das ist eben schon lange her.

Hat ja schon irgendwo seinen Grund, warum die, die wirklich was können, alle nach Hollywood gehen. Traurig, aber wahr.

Moriarty1779 15 Kenner - P - 3199 - 19. Februar 2017 - 21:11 #

Drei, Der Sommer Vorm Balkon, Halt Auf Freier Strecke, Das Wunder Von Bern, Homo Faber...
...was mir spontan einfällt. Deutscher Film muss nicht unbedingt schlecht sein...

Maverick_M 18 Doppel-Voter - 10658 - 19. Februar 2017 - 21:30 #

Tja, so unterscheiden sich die Meinungen.

EvilNobody 13 Koop-Gamer - P - 1796 - 18. Februar 2017 - 12:01 #

Filmszenen mit Spielszenen aus Risen 3?! Okay, da bin ich raus, habe das Spiel ja pur schon kaum ertragen, dann noch kombiniert mit einer zweitklassigen Filmproduktion und die Katastrophe ist komplett.

Bully3 15 Kenner - 2749 - 18. Februar 2017 - 12:37 #

Na ja, bei den zotigen Pennälerwitzen, die der Herr Braun mitunter hier zum besten gibt wundert mich nicht, dass ihm der Film gefällt.
Die Promo mit dem Gewinnspiel könnte vielleicht auch etwas nachgeholfen haben.

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 36211 - 18. Februar 2017 - 14:51 #

"Die Promo mit dem Gewinnspiel könnte vielleicht auch etwas nachgeholfen haben."

Lächerliche und unverschämte Unterstellung.

Bully3 15 Kenner - 2749 - 18. Februar 2017 - 15:19 #

Meinst du? Komisch, es gab schon viele Filme mit Spielebezug und gewiss waren relevantere dabei. Aber ausgerechnet bei diesem Machwerk geht GG unter die Filmkritiker und es wird an prominenter Stelle eine Lobeshymne platziert und ein Gewinnspiel gestartet. und dass GG chronisch Geld brauch sieht man ja an den Spendenaktionen, die regelmäßig gestartet werden.
Aber schon klar, es kann nicht sein, was nicht sein darf und alles Zufall.
Halte es aber auch nach wie vor für möglich, dass es nur mit dem persönlichen Geschmack des Schreibers zusammenhängt.

Hier mal eine realistischere Einschätzung des Streifens. http://www.spiegel.de/netzwelt/web/offline-das-leben-ist-kein-bonuslevel-rezension-zum-gamer-film-a-1131547.html

Elfant 16 Übertalent - P - 4701 - 18. Februar 2017 - 16:08 #

Natürlich darf man ohne jegliche Beiweise jemanden verunglimpften und die Berufsgrundlage entziehen... Nein.

Wie weit Dein geistiger Horizont reicht, kann man aber schon einordnen: Ein Meinungsartikel wird zu einer Filmkritik; Das ignorieren zahlreicher ähnlicher Inhalte; Interpretation der Meinung als Lobeshymne; Eine Filmkritik des Spiegels als realistischer Einschätzung;

Es durch die Berlinale gibt es für diesen Film deutlich weniger professionelle Filmkritiken als sonst und da ich den Film nicht gesehen habe, kann ich keine Bewertung abgeben oder ableiten. Was ich bis jetzt las, geht aber sehr Richtung: Es ist nicht scheiße. Es ist nicht gut. Es ist Mittelmaß.

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 36211 - 18. Februar 2017 - 16:14 #

Warum ist die Spiegel-Einschätzung realistischer? Weil sie mehr deiner vorgefassten Ansicht, ohne den Film gesehen zu haben, entspricht?

Maulwurfn Community-Moderator - P - 15102 - 18. Februar 2017 - 18:27 #

Kauf dir Alufolie und unterlasse diese Unterstellungen!

DomKing 18 Doppel-Voter - 9646 - 19. Februar 2017 - 0:15 #

Eine Frage interessiert mich aber doch: Warum eine Rezension gerade zu diesem Film, wenn Benjamin in der Einleitung sich (zurecht) über mittelmäßige Videospielfilme auslässt?

Beispiel bei mir: Ich habe vor einiger Zeit der Trailer gesehen und den Film direkt als "werde ich mir nicht anschauen" abgehakt (und ich finde z.B. den Warcraft-Film echt gut). Und wie man in den Kommentaren lesen kann, geht das vielen so. Warum also hat Benjamin sich den Film angeschaut?

steever 16 Übertalent - P - 5646 - 19. Februar 2017 - 0:19 #

Da er eventuell zu den verschenkten Tickets auch eins für sich hatte... und da es in dem Film um Videospiele geht, hat er hier nur mal seine Meinung zu geschrieben.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9646 - 19. Februar 2017 - 0:47 #

Würde mir als Antwort auch tatsächlich reichen.

Elfant 16 Übertalent - P - 4701 - 19. Februar 2017 - 4:56 #

Ich denke es sieht etwas anders aus. Der Film erscheint am ungünstigsten aller Termine: Am Ende der Berlinale, etwa eine Woche vor den Oscars und auch noch in einer recht starken Woche. Da das Werbebudget wahrscheinlich auch eher nicht vorhanden ist, verlässt man sich auf das übliche Kopplungsgeschäft Berichterstattung gegen Freikarten für Gewinnspiele.
Das stellt auch kein Problem da, solange man annehmen kann, daß die journalistischen Maßstäbe gewahrt bleiben und ist wie gesschrieben recht üblich.

Maulwurfn Community-Moderator - P - 15102 - 19. Februar 2017 - 8:12 #

Frag ihn doch einfach direkt, PN, oder als Userfrage für den MoMoCa.

Benjamin Braun Redakteur - 301226 - 20. Februar 2017 - 23:56 #

Die Frage ist doch viel eher: Weshalb sollte ich meine Meinung über diesen Film nicht kundtun? Nur deshalb nicht, weil Person X meint, dass andere Filme "relevanter" wären? Ich könnte Dir jetzt genau aufschlüsseln, wie es dazu kam, dass ich Offline vorab schauen und mir eine Meinung darüber bilden konnte. Letztlich ist das aber irrelevant. Diesen Film habe ich vorab gesehen, andere nicht und konnte deshalb schon vor dem offiziellen Kinostart etwas zu schreiben. Und ja, vielleicht hängt das auch damit zusammen, dass die am Film Beteiligten in diesem Fall mehr persönliches Engagement gezeigt und mich angesprochen haben im Gegensatz zu anderen. Und das genau so war es auch. Nur dass ich, was für mich auch normal ist, den betreffenden Personen bzw. der betreffenden Person (konkret einem am Film beteiligten Schauspieler), entgegen der vereinzelten, unverschämten Unterstellungen oder Andeutungen, natürlich kein "mildes Urteil" zugesagt habe, und auch nicht darum gebeten wurde, ja aufgrund der verfügbaren Zeit nicht mal Versprechungen gemacht habe, dass es dazu bei uns etwas geben würde. Wozu sollte ich auch?

Tatsächlich habe ich Offline letztlich in meiner privaten Zeit geschaut und (nebenher bemerkt) den Artikel auch in meiner privaten Zeit geschrieben. Andernfalls wäre der Meinungsartikel auch nicht entstanden und entsprechend wohl nie auf GamersGlobal erschienen. Habe ich was dafür bekommen oder GamersGlobal? Nein. Aber die Leute, die das Gegenteil unterstellen, wird man davon kaum überzeugen können. Ist aber auch nicht notwendig und nicht meine Aufgabe, gegen Leute anzukämpfen, die (ob mit oder ohne Intention) irgendwelchen an den Haaren herbeigezogenen Unsinn daherreden. Zum Glück haben wir hier ja eine Community, von der die allermeisten mitdenken wollen und vor allem auch können, anstatt sich in irgendwelchen Verschwörungstheorien zu verlieren.

Habe ich irgendwo geschrieben, dass Offline ein Must-See wäre? Nein, habe ich nicht. Aber selbst, wenn ich das getan hätte, wäre das eben mein Urteil und nicht das von irgendwelchen deutschen (Online-)Magazinen, die während des Dschugelcamps besonders aktivi sind. Es scheint für manche (die den Film selbst nicht gesehen haben) allgemein schwierig zu sein, andere Meinung zu akzeptieren. Aber ich habe auch gar keine Lust (zumal es keine Notwendigkeit dazu gibt), meine Einschätzung des Films zu rechtfertigen. Wer den Artikel gelesen (und verstanden) hat, weiß, dass er weder eine Lobeshymne, noch ein Verriss ist – genau das, was der Qualität des Films auch meiner Meinung nach angemessen ist.

Ich für meinen Teil unterschlage jedenfalls nicht, dass es sich um eine hochwertige und gut besetzte Produktion handelt, bloß weil jemand einzelne (auch von mir so benannte) peinliche Szenen oder ein paar aufgegriffene Gamer-Klischees manchem nicht in den Kram passen. Dass (nicht bezogen auf jeden Gamer) an vielen dieser Klischees etwas Wahres dran ist und der eine oder andere Gamer vielleicht auch mal mehr die Bereitschaft zeigen sollte, über "sich selbst" zu lachen anstatt eine vermeintliche Diskretierung der Spielenden zu wittern, dem kann ich auch nicht helfen.

Nicht, dass wir teils abwegige Diskussionen im Internet-Zeitalter noch nie erlebt hätten, aber die Unterstellungen Einzelner bei einem eindeutig als Meinungsartikel klassifizierten Artikels, ist bedenklich und traurig zugleich. Aber das wäre ein Kampf gegen Windmühlen...

Melangel 15 Kenner - 3323 - 21. Februar 2017 - 0:23 #

Hui, da steckt aber Wut hinter! Kannst dir sicher sein, dass das Gros diesen (und alle deine anderen) Artikel sehr zu schätzen weiß. Das wird nur wie immer nicht ausreichend gewürdigt. Es gibt mehr als genug andere und lebenswichtigere Dinge, über die man sich aufregen kann und soll und muss! Nicht rumärgern, mach weiter so!

Elfant 16 Übertalent - P - 4701 - 21. Februar 2017 - 13:24 #

Ich entschuldige mich bei Dir Benjamin, da auch ich eine falsche Unterstellung getätigt habe.

Benjamin Braun Redakteur - 301226 - 21. Februar 2017 - 22:04 #

Hast Du nicht, Du hast nur eine Frage gestellt, ohne irgendwas zu unterstellen.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9646 - 23. Februar 2017 - 0:43 #

Auf die Frage zu Beginn: Ne, weil hier (gefühlt) sonst nahezu nie Filmrezensionen erscheinen. Auch nicht zu Videospielthemen. Deswegen hat mich tatsächlich einfach der Grund interessiert, warum ausgerechnet dieser Film.

Nun konntest du den Film vorab sehen, ist auch kein Problem, da für Rezensenten normal. Das hätte mir genügt, vielleicht mit dem Nachsatz, warum man ausgerechnet bei diesem Film zu einer Presseaufführung darf. Das ist für mich nicht irrelevant, aus oben genanntem Punkt. Ich empfinde das Erscheinen einer Filmrezension hier einfach als ungewöhnlich.

An der Objektivität des Artikels habe ich keine Zweifel, Jörg preist die Unabhängigkeit und die nehme ich euch auch ab, auch wenn ich nicht immer einer Meinung bin.

Despair 16 Übertalent - 4697 - 23. Februar 2017 - 12:54 #

Der Film hat einen starken Computerspielebezug, ohne die Umsetzung eines bestimmten Titels zu sein. Sowas gibt's nicht allzu oft, und die Thematik ist speziell für Spieler (ohne "Deutscher Film-Phobie" ;)) interessant.

Maverick_M 18 Doppel-Voter - 10658 - 23. Februar 2017 - 16:43 #

> die Thematik ist speziell für Spieler interessant.

Sehe ich nicht so. Nur weil ich Spieler bin, muss mich dieses seltsame Konzept noch lange nicht ansprechen. Und die im Kern vorliegende Coming-of-Age-Komödie erst Recht nicht.

Despair 16 Übertalent - 4697 - 23. Februar 2017 - 17:31 #

Ich schrieb ja nicht, dass die Thematik für ALLE Spieler interessant sein muss. Es ist nur logischer, dass auf GG eher ein Film wie "Offline" besprochen wird als der neueste Bond.

kommentarabo 14 Komm-Experte - 2329 - 23. Februar 2017 - 19:29 #

irgendwie hängt das ja auch an risen und der pankratz spricht wohl einen charakter. und zu den risen-typen pflegt GG meinem eindruck nach einen guten kontakt. insofern ergibt das schon sinn.

Maverick_M 18 Doppel-Voter - 10658 - 23. Februar 2017 - 19:33 #

> Es ist nur logischer, dass auf GG eher ein Film wie
> "Offline" besprochen wird als der neueste Bond.

Das mag durchaus so sein. Aber als Spieler muss mich deswegen dieser Film noch lange nicht mehr interessieren als der neueste Bond.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8188 - 23. Februar 2017 - 20:30 #

Führt die Diskussion auch irgendwo hin?

Wenn hier Manga-3DS, Hüpf & Spring, MOBA, Mario, Zelda oder Adventures besprochen werden, intressiert mich das genausowenig wie ein Sack Reis der in China umfällt - und ich bin sowas von Gamer. So what? Dann liest man ggf. einen der Artikel nicht und ignoriert ihn, als sich rein zu setzen und zu sagen: "Der Artikel fischt mich nicht an.".

Es ist ein Gamer-Bezug und Benjamin wollte was drüber schreiben, where is the problem?

Maverick_M 18 Doppel-Voter - 10658 - 23. Februar 2017 - 21:23 #

Spiele =!= Filme.

Ging ja irgendwann ursprünglich mal drum, warum ausgerechnet eine Filmrezension zu diesem Film, schließlich ist das hier ja ein Spielemagazin, wie Du selbst so schön aufgezählt hast.

Ob die Diskussion zu was führt? Keine Ahnung. Muss sie das denn?

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8188 - 23. Februar 2017 - 23:28 #

Hier tauchen auch mal Filme oder Regisseure als Themen auf, und wenn Jörg ein Backfaible hätte, würde es wohl auch Halo-2-Cookies und Yakuza-Shushi-Pork Rezepte zum lesen geben.

Ist ja nun wie gesagt auch ein Film mit Spielbezug, davon gibt im Vergleich zu Spielen halt wirklich nicht sehr viele und gute gibt es noch viel weniger (oder überhaupt?).

Sowas nenn ich über den Tellerrand schauen, ist ja nicht so als das es gleich zu IMDB wird.

Despair 16 Übertalent - 4697 - 24. Februar 2017 - 12:50 #

Cronenbergs "eXistenZ" ist nicht übel. Besonders geeignet für Konsolenbesitzer. ;)

Despair 16 Übertalent - 4697 - 23. Februar 2017 - 20:32 #

Was ich auch nie behauptet habe. Ich bin selbst Spieler, aber mich interessieren weder "Offline" noch der neue Bond. Aber ich glaube, du hast schon verstanden, worauf ich hinauswollte. ;)

Maverick_M 18 Doppel-Voter - 10658 - 23. Februar 2017 - 21:22 #

Hab ich.

Als absoluten Bond Fan interssiert mich der aber zumindest garantiert :D

Rumi 17 Shapeshifter - 7652 - 19. Februar 2017 - 10:33 #

man man man, der Spiegel baut aber auch immer mehr ab

kommentarabo 14 Komm-Experte - 2329 - 19. Februar 2017 - 10:58 #

das stimmt natürlich, aber die kritik ist kein gutes beispiel dafür.

kommentarabo 14 Komm-Experte - 2329 - 20. Februar 2017 - 20:53 #

jo, das ist schon ein klarer interessenkonflikt, mit der promoaktion und dem artikel daneben. und man hätte ggf. in einem kurzen satz darauf hinweisen können.

dennoch hat benjamin den film jetzt nicht so gelobt, dass ich meinen würde, das sei nicht seine meinung. er fand den film ok, und dass man sich "nicht schämen" müsse, ist ja nun kein lobgesang.

advfreak 14 Komm-Experte - P - 2284 - 18. Februar 2017 - 13:18 #

Weiß eigentlich jemand was aus diesem Kinofilmprojekt vom Heini Lenhardt geworden ist?

Rumi 17 Shapeshifter - 7652 - 19. Februar 2017 - 10:27 #

immer wird mit dem Titelbild geworben, aber das ist, finde ich unvorteilhaft....

Janosch 21 Motivator - - 27136 - 19. Februar 2017 - 11:25 #

So wie dieser tolle Artikel geschrieben ist, muss ich unbedingt demnächst mal wieder ins Kino gehen...

kommentarabo 14 Komm-Experte - 2329 - 19. Februar 2017 - 11:48 #

in welchen film?

Janosch 21 Motivator - - 27136 - 19. Februar 2017 - 12:07 #

Offline, ich dachte, das wäre selbsterklärend...

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 23470 - 19. Februar 2017 - 23:25 #

War es.

kommentarabo 14 Komm-Experte - 2329 - 20. Februar 2017 - 19:13 #

sven ist das natuerlich sofort glasklar (keine frage), aber fuer normalsterbliche wie mich liest sich dein posting schon arg nach ironie; deshalb die, auch nicht ganz ernst gemeinte, nachfrage. :)

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 23470 - 21. Februar 2017 - 9:08 #

Die Ironie habe ich durchaus auch gewittert, was an der Eindeutigkeit des Filmes jedoch nichts geändert hätte :P

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8188 - 19. Februar 2017 - 16:07 #

Also ich hab mir mal den Trailer angeschaut, dachte nach dem Bericht kann man das schon mal machen. Da sind dann die fürcherlich schnellen Schnitte zum einen. die wohl sowas wie "Action" simulieren sollen aber mir eher den Eindruck geben: Wir konnten es nicht besser (man kann sich ja vieles von den Ami's abschauen wie man Filme/Trailer macht, aber warum gerade das?) und dann wirkte der Rest wie die typische deutsche Komödie ... inklusive Fremdschämfaktor.

Werd ich nen Bogen drum machen. Vielleicht irgendwann mal, auf einem verregneten, verschnupften Sonntag, über Netflix, beim Suppeschlüfen nebenbei guggen.

knusperzwieback 11 Forenversteher - 573 - 20. Februar 2017 - 0:06 #

TBBT in schlecht war mein Eindruck + dem üblichen Kitsch damits auch eine typisch deutsche Komödie wird.

Maverick_M 18 Doppel-Voter - 10658 - 20. Februar 2017 - 0:54 #

Schlechter als die neuen Staffeln?

knusperzwieback 11 Forenversteher - 573 - 20. Februar 2017 - 2:10 #

Ich würde sagen gleich schlecht.
Kann die neuen Folgen oft nicht mehr zu Ende schauen, weil sie einfach nur noch flach sind. Ist mir in der Zwischenzeit einfach zu viel Beziehungsdrama.

Maverick_M 18 Doppel-Voter - 10658 - 20. Februar 2017 - 3:20 #

Ich guck die neuen Folgen noch ganz gerne, aber ja, der Fokus hat sich... leicht... verschoben. Wenn das Niveau noch weiter sinkt, werde ich mir die folgenden Staffeln wahrscheinlich nicht mehr geben. Sofern es noch welche gibt.

Wunderheiler 20 Gold-Gamer - 20874 - 20. Februar 2017 - 10:26 #

Für mich war Big Bang Theory gestorben, als Sheldon seine Unschuld verloren hat. Ich fand den Fokus vorher auch schon ziemlich (und zu weit) verschoben, aber da war für mich dann Schluss, weil es einfach nur noch eine gewöhnliche Komödie war...

Elfant 16 Übertalent - P - 4701 - 20. Februar 2017 - 13:53 #

Ich finde die Wahrnehmung der Serie immer sehr interessant. Für mich war es schlicht immer eine gewöhnliche Komödie. Als Nerdkomödie fehlen mir einfach die Nerdwitze und spätestens bei Amis Wandlung war es für mich vorbei.

Noodles 22 AAA-Gamer - P - 34142 - 20. Februar 2017 - 15:59 #

Das hab ich schon gar nicht mehr gesehen, bin vorher ausgestiegen, war mir mittlerweile viel zu viel Beziehungskomödie und ich fands auch nicht mehr wirklich lustig.

Aladan 22 AAA-Gamer - - 33148 - 19. Februar 2017 - 23:32 #

Also ich empfehle John Wick Chapter 2, wenn man auf Action steht. Besser wird es dieses Jahr wahrscheinlich nicht mehr in diesem Genre :-D

JohnnyJustice 12 Trollwächter - 1007 - 20. Februar 2017 - 12:25 #

Christopher Lambert ist Amerikaner.

Wunderheiler 20 Gold-Gamer - 20874 - 20. Februar 2017 - 12:27 #

Ist er nicht (allerdings auch kein Kanadier)...

Tr1nity 27 Spiele-Experte - P - 90445 - 20. Februar 2017 - 14:09 #

Doch, da er in den USA geboren wurde, auch wenn er in Europa aufwuchs. Zumindest dürfte er daher eine doppelte Staatsbürgerschaft (USA/Frankreich) haben.

Mädchen 16 Übertalent - P - 4611 - 20. Februar 2017 - 14:17 #

Als Sohn französischer Eltern ist er genauso Franzose (Ius sanguinis) wie US-Amerikaner. Ist aber eigentlich völlig egal.

Tr1nity 27 Spiele-Experte - P - 90445 - 20. Februar 2017 - 14:22 #

Im Grunde schon, nur ist halt der Kanadier im Artikel falsch. Darauf wollte JJ hinweisen.

JohnnyJustice 12 Trollwächter - 1007 - 22. Februar 2017 - 9:40 #

Richtig.

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