Mick Schnelle über Games & Gesellschaft

Knapp neben der Mitte

Meinung von Mick Schnelle / 9. Februar 2016 - 19:00
Spiele sind als Massenphänomen etabliert und fester Bestandteil des kulturellen Alltags – oder vielleicht doch nicht? Spieleveteran Mick Schnelle hat sich umgehört und stellt fest, dass PC- und Videospiele längst nicht in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind und das Gaming immer noch mit vielen Vorturteilen behaftet ist.
Anfuehrung
Hurra! Endlich ist es so weit. Unser geliebtes Hobby ist endlich da angekommen, wo wir es schon immer verortet haben: In der Mitte der Gesellschaft! Wie? PC- und Videospiele? Echt? Seit wann das so ist? Schon seit mindestens 20 Jahren. Es hat nur niemand bemerkt. Obwohl, man hätte es durchaus merken können. Denn, wann immer die gamescom mal wieder Thema ist, erscheinen außerhalb der Fachpresse gern Artikel zum Thema mit just diesem Tenor. „Games haben die Mitte der Gesellschaft erreicht ist das Last Christmas der Gamescom und feiert heuer 20. Bullshitbingojubiläum“ twitterte im letzten August völlig zu Recht Kollegin Petra Fröhlich. Dabei reicht das Spektrum der Verbreiter der guten Nachricht vom ehemaligen Kölner Bürgermeister, über die FAZ, Focus und Zeit bis hin zu ausgewachsenen Staatssekretären. Das Ganze basiert stets auf Pressemitteilungen der einschlägigen Branchenverbände, die jedes Mal rechtzeitig zur in Köln beheimateten Messe erscheinen. In dem Zusammenhang wird gern auf florierende Umsätze verwiesen oder gar auf den positiven Einfluss von „Games“ auf Bildung und Kultur.


Ich bin immer noch bass, wie viele Vorurteile im Alltag existieren.
Nun, ich will mal die Motivation der diversen Lobbyisten und Würdenträger nicht weiter hinterfragen.  Wirtschaftliche Verflechtungen außen vorlassen. Stattdessen frage ich: Was ist die Mitte der Gesellschaft denn, wo die PC- und Videospiele mittlerweile angekommen sein wollen?

Dazu ein kleiner Blick zurück in die Vergangenheit. Als ich in den späten siebziger Jahren anfing, waren „Telespiele“ noch etwas Neues. Man konnte durchaus mit dem Besitz eines Pong-kompatiblen Systems angeben. War eben irgendwie Hightech. Allerdings nur im männlichen Freundeskreis. Ein „Darf ich dir mein neues Telespiel zeigen?“ als Einladung für ein erhofftes Rendezvous war schon damals wenig zielführend. Dafür eigneten sich die dufte Plattensammlung oder die Aussicht auf kollektives Flaschendrehen deutlich eher. Die Mitte der Gesellschaft oder auch nur der Tanzfläche waren also noch weit entfernt!

Was lustig klingt, wurde über die Jahre nicht besser. Ich habe in den ersten Jahren meines Redakteursdaseins für gewöhnlich behauptet im „digitalen Entertainment“ beschäftigt zu sein, um merkwürdige Blicke auf Partys zu vermeiden. Generell befand man sich schnell im gesellschaftlichen Abseits, sozusagen in Sonderlingen-Country, sobald die Sprache irgendwo auf Spiele kam. Und das nicht nur beim weiblichen Gegenüber oder älteren Herrschaften. Ich war und bin immer noch bass, wie viele Vorurteile und oft auch blanke Ablehnung bei ganz normalen Leuten im Alltag existiert. Ja, auch heute noch! Mag die Mitte der Gesellschaft also keine Spiele?

Um der Frage auf den Grund zu gehen, habe ich mir im Vorfeld dieser Kolumne ein Weilchen lang den Spaß gemacht, Leute zu befragen, mit denen ich einfach so zu tun hatte. Quasi die Mitte der Gesellschaft mitten im Leben gesucht. Ganz egal, wo immer ich auch hinging. Im Krankenhaus (keine Panik, war nur eine Kleinigkeit) bin ich Mitpatienten, wie auch Pflegepersonal und Ärzten gewaltig auf die Nerven gefallen. Die Personen waren so zwischen 30 und 60 Jahre alt. Von denen konnten gerademal zwei Leute ein richtiges PC- oder Videospiel mit Namen benennen. Das waren ein Arzt und ein Notarztwagenfahrer, wobei letzterer mich sogar von GameStar her kannte. Der Rest besaß immerhin meist ein Smartphone auf dem sich natürlich auch das eine oder andere Spiel befand. Doch jenseits von Candy Crush Saga, Angry Birds und Clash of Clans fand sich nur sehr wenig Interessant dabei: Sehr viele konnten die Namen ihrer Spiele aus dem Kopf heraus nicht nennen, so es sich nicht um die bereits erwähnten Platzhirsche handelte. Und noch ein weiteres Phänomen zeigte sich: Kaum jemand beschäftigte sich längere Zeit damit. Meist war spätestens nach zehn Minuten erstmal wieder Feierabend. Ansonsten interessierte sich die Mitte der Gesellschaft nicht fürs Thema und vergaß selbst neu heruntergeladenen Kram auch schnell wieder. Das galt vor allem für Free2Pay… pardon Free2Play-Zeugs. Der Respekt vor diesen Spielen tendierte bei den von mir Befragten gegen Null. Letztlich betrachtete man sie als Fastfood.

Wenn man den medizinischen Bereich verlässt, wird das Verhältnis nicht besser. Ich habe an der Wursttheke genauso gefragt, wie Film- und Medienmenschen oder den Kellner im Restaurant, was mein Lebens- und Bekanntenkreis eben so hergibt. Selbst meinen mittlerweile nicht mehr spieleaffinen Bruder quälte ich. In der Spielebranche Beschäftigte habe ich natürlich ausgelassen. Wenn man auf die Frage „Kennen Sie Xcom?“ oder „Das neue Anno schon gespielt?“ fragende Blicke erntet, wenn Lara Croft zwar mit Angelina Jolie in Verbindung gebracht wird, aber keiner auch nur einen der neuen Titel kennt, dann scheint das meine Zweifel mit der Mitte der Gesellschaft zu bestätigen. Und ja, natürlich spielen heute auch eine Menge Erwachsener vor PC oder Konsole. Aber das sind, wenn man mal nachfragt, für gewöhnlich Menschen, die das schon früher und in ihrer Jugend getan haben. Obwohl eine Ausnahme möchte ich nicht verschweigen. Ein Nachbar, bereits über 80, kannte sich extrem gut mit den Siedler-Spielen aus. Wobei er seinen PC ansonsten für die Ahnenforschung benutzt.

Es mögen mir jetzt bei meiner kleinen Stichprobe vielleicht die Massen an Sims-Aktivistinnen entgangen sein. Auch das Thema habe ich bei meinem Probanden nachgefragt, vor allem weil ich mich selbst gewundert hatte, dass der Titel so selten genannt wurde.

Die Sims scheint tatsächlich eher ein Spiel für die Töchter zu sein, denn die Muttis aus der Mitte. World of Warcraft ließ zwar latent die Erinnerungsglocken bei den Befragten läuten, doch so recht zuordnen was das war und worum es ging konnte kaum jemand. Die liebevoll von mir übersetzten Romane kannte übrigens niemand. Und Minecraft? DEN Megaseller? Was ist mit dem? Genau einmal wurde der Titel genannt, und zwar mit dem Hinweis „Das spielen meine Nichten und Neffen gern.“

Ein paar Worte zur Akzeptanz. Sehr vielen der Befragten waren Spiele nicht nur egal, sie waren „Gamern“ gegenüber, oder dem, was sie dafür hielten, nicht sonderlich gewogen. Vor allem das Argument der Zeitverschwendung kam oft vor.  Dagegen scheint Gewalt am Rechner mittlerweile kein so großes Thema mehr zu sein. Der Verweis auf Amokläufe, mit dem ich fest gerechnet hatte, kam überhaupt nicht vor. Dazu gesellte sich gern auch ein mitleidiges Lächeln, vor allem von weiblicher Seite. „Der arme Mensch hat wohl keine Freunde“ ist nach wie vor ein extrem verbreitetes Vorurteil. Da kann man sich den Mund über geselliges Multiplayer und eSports noch so fusselig reden. Apropos: eSports war bei niemandem ein Thema. Spielekenner wussten zwar was es ist, sich in dem Bereich engagieren tat aber niemand.

PC- und Videospiele sind bei weitem noch nicht in der Mitte der Gesellschaft angekommen, wie warme Brötchen oder Currywurst.
Natürlich ist meine Umfrage absolut nicht repräsentativ. Ich habe einfach nur jeden befragt, der mir vor die Nase gerannt ist. Weil letztlich ist unser Umfeld eben die Mitte der Gesellschaft. Und obwohl ich mich sehr bemüht habe, ist jede Befragung letztlich nicht frei von der Meinung des Befragers. Man hört halt gern, was man so meint.

Doch trotzdem war das Ergebnis ziemlich eindeutig. PC- und Videospiele sind bei weitem noch nicht in der Mitte der Gesellschaft angekommen, wie warme Brötchen oder Currywurst. Sie bleiben nach wie vor ein Thema für eine bestimmte Gruppe, die zugegebenermaßen heute natürlich deutlich größer als früher ist und weiter fröhlich wächst. Letztlich teilt sie sich dasselbe Schicksal, wenn auch auf höherem Niveau, mit Comics, Death Metall oder Linux. Und nein, liebe Liebhaber der erwähnten Themenbereiche, ihr müsst mich jetzt nicht mit Mails, Kommentaren oder PNs zum Thema bombardieren. Aber das alles und eben auch richtige PC- und Videospiele (von Marketingleuten gern als „Core-Games“ betitelt), sind Fanthemen, die auch in absehbarer Zeit nicht den Weg in die Allgemeinheit finden werden. Ist ja nicht schlimm. Schlimm finde ich dagegen die Bemühungen der Spielehersteller auf Teufel komm raus einen anderen Eindruck zu vermitteln. Fast, als wäre den Herrschaften die eigene Klientel peinlich. Oder als könnte man den Markt künstlich aufpumpen.

Liebe Spielehersteller, freut euch stattdessen an euren steigenden Umsätzen und schönen Gewinnen. Und vergesst bitte nicht, wem ihr eure guten Zahlen letztlich verdankt! Und für die nächste gamescom wäre ein anderer Slogan mal ganz schön. „Spielen macht schön“ etwa oder „Wir haben die besten Kunden der Welt!“…

Euer Mick Schnelle
Abfuehrung
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Mick Schnelle 9. Februar 2016 - 19:00
Bitte das falsche Wort/die falsche Phrase einkopieren, ohne Änderungen
Hier nur nötige inhaltliche Infos, nicht richtige Schreibweise oder Positionsangabe
Hendrik 23 Langzeituser - Abo - 38565 EXP - 9. Februar 2016 - 19:04 #

Schöner Artikel, der sich gut mit meinen eigenen Erfahrungen im Kollegen und Bekanntenkreis deckt.

jguillemont 21 Motivator - Abo - 25995 EXP - 10. Februar 2016 - 11:35 #

Geht mir ebenso. In meinem Umfeld kenne ich eigentlich niemanden, der regelmäßig Games spielt. Facebookspieler kenne ich ettliche Personen, aber das ist wohl nicht vergleichbar. Und wenn ich ich Small-Talk Gesprächen im Businessumfeld PC-Games als Hobby angebe, erlebe ich immer den Moment, dass ich plötzlich von Schweigen umgeben bin ... ;-)

Sciron 19 Megatalent - Abo - 14862 EXP - 9. Februar 2016 - 19:11 #

Ach, ob mein Stamm-Metzger jetzt zockt oder nicht ist mir wurscht, solange ich genug Stoff hab. Mit diesem "Mitte der Gesellschaft angekommen" meint man wohl eher, dass man nicht mehr gaaanz so schräg angekuckt wird, wenn man von seinem Hobby berichtet. Wenn keine Amok-Parallelen mehr gezogen werden, ist das ja schonmal ein gewaltiger Fortschritt.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - Abo - 7565 EXP - 9. Februar 2016 - 23:11 #

Freudscher verleser, hatte "Steam-Metzger" gelesen... ;)

Noodles 21 Motivator - Abo - 26559 EXP - 10. Februar 2016 - 0:33 #

Nicht nur du. :D

GhostKid 12 Trollwächter - 1048 EXP - 10. Februar 2016 - 8:20 #

xD da sollte ich mir doch gleich ein T-Shirt drucken lassen! ^^

Triforce (unregistriert) 9. Februar 2016 - 19:13 #

Leider ist da was dran. Die generelle Technikfeindlichkeit ist Standesdünkel und leider auch schon bei 30-Jährigen anzutreffen. Das iPhone wird zum telefonieren benutzt, vielleicht noch WhatsApp und bei Dropbox Bilder runterladen ist schon Schluss.

Das sieht man auch an TV-Serien. In House of Cards spielt der fiktive US-Präsident Call of Duty und Monument Valley, in Großstadtrevier vertickt ein Dealer Killerspiele auf dem Schulhof.

Wer beim Date mit einer Studentin oder Frau U30 zugibt gerne am Computer zu spielen, wird schräg angeschaut und sofort in eine Schublade gesteckt. Natürlich kenn ich auch junge Frauen mit PS4, aber keine davon studiert oder hat studiert.
Es wird als erwartet, dass man als Erwachsener aus dem Thema rauswächst, außer man muss sich beruflich damit beschäftigen.

rammmses 18 Doppel-Voter - Abo - 9782 EXP - 9. Februar 2016 - 19:17 #

In meinem Bekanntenkreis haben außer "die Nerds" tatsächlich fast alle weitgehend aufgehört, sich noch Ü20 mit Spielen zu beschäftigen. Die waren aber auch in jungen Jahren keine "Kenner". ;)

zfpru 14 Komm-Experte - Abo - 2491 EXP - 9. Februar 2016 - 19:25 #

Das mit dem fiktiven Präsidenten ist wahrscheinlich eine Cross Promotion. Da geht es um Business, nicht um die Gesellschaft.

DBGH SKuLL 12 Trollwächter - 1094 EXP - 9. Februar 2016 - 19:43 #

Ne das mit CoD usw. bekommst kaum mit. Das checken nur wir nerds ;)

zfpru 14 Komm-Experte - Abo - 2491 EXP - 9. Februar 2016 - 22:04 #

Hat einer gesehen welches CoD das war? Evtl. Advanced Warefare?

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - Abo - 71200 EXP - 9. Februar 2016 - 22:51 #

Ja, in Advanced Warfare lieh Spacey dem Protagonisten Jonathan Irons Stimme und Konterfei.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - Abo - 21589 EXP - 9. Februar 2016 - 19:59 #

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Monument Valley soviel abwirft dass die sich Product Placement in einer der beliebtesten Netflix-Serien leisten können.

Lorin 15 Kenner - Abo - 3304 EXP - 9. Februar 2016 - 19:53 #

Traurig aber wahr.

Jonesy 16 Übertalent - Abo - 4959 EXP - 9. Februar 2016 - 22:54 #

Pah, habe meine Frau übers zocken kennengelernt und die ist mittlerweile 37. Stimme aber zu in der Mitte der Gesellschaft sind Games (noch) nicht.

Blacksun84 17 Shapeshifter - Abo - 6054 EXP - 10. Februar 2016 - 8:14 #

Sicher spielen viele Leute weniger, wenn sie älter werden, was aber IdR der Zeit geschuldet ist. Viele hocken den ganzen Tag am der Arbeit, haben mit Ü30 Familie und teilweise Eigentum, oftmals noch im Bau, da muss die Zeit anders verwendet werden. Das trifft aber nicht nur das Spielen, sondern auch Hobbys wie Sport, Lesen oder Modellbau. Außerdem ist bei vielen auch die Luft raus, was mir ebenso geht. Das Hobby entwickelt sich wenig weiter, es muss erwachsener werden, um weiter in die Mitte der Gesellschaft vorzudringen.

Despair 16 Übertalent - 4164 EXP - 10. Februar 2016 - 12:35 #

Wie definierst du "erwachsen" in Bezug auf Spiele? Ich finde, es gibt genug erwachsene Spiele. Es gibt Spiele wie "The Cat Lady" oder "This War Of Mine", die sich hauptsächlich einer bestimmten (ernsten) Thematik widmen und bei denen das Gameplay nicht so wichtig ist. Es gibt strategische Komplexitätsmonster, für die Geschichtskenntnisse und eine abgeschlossene Feldherrenausbildung nicht schaden können. Es gibt Spiele wie "Life Is Strange", die einfach nur eine interessante Geschichte erzählen. Sogar Shooter wollen gelegentlich mal etwas mehr sein als nur Schießbuden ("Spec Ops - The Line"). Die Spielewelt ist extrem breit aufgestellt und vielfältig, da sollte für jede Altersklasse was zu finden sein.

Die Frage ist, ob diese Vielfalt für die breite Masse wirklich relevant ist. Wohl eher nicht, denn sie wird kaum wahrgenommen. Gelegentlich schafft es ein dicker Blockbuster wie "GTA V" mal bis in die Nachrichten und verleitet vielleicht den ein oder anderen "Nicht-Gamer" dazu, sich eine Konsole ins Wohnzimmer zu stellen. Nischentitel dringen erst gar nicht in die breite Öffentlichkeit vor (Ausnahmen wie "Minecraft" bestätigen die Regel). Ist wie beim Film: Die breite Masse guckt den neusten Blockbuster und hat die vielen kleinen Indieproduktionen im wahrsten Sinne des Wortes gar nicht erst auf dem Schirm.

CBR 19 Megatalent - Abo - 19427 EXP - 10. Februar 2016 - 12:43 #

> Das Hobby entwickelt sich wenig weiter, es muss erwachsener werden, um weiter in die Mitte der Gesellschaft vorzudringen.

Das könnte ich genauso über das Kino sagen, wenn ich mir mal wieder einen Blockbuster angesehen habe. Darum muss ich hier widersprechen. Wer heutzutage erwachsene Spiele vermisst, hat schlichtweg nicht gesucht. Genau so wie es anspruchsvollere Filme gibt, gibt es auch anspruchsvollere Spiele. Man darf dafür nur genauso wenig auf die Verkaufs-Top-10 beim Saturn schauen, wie auf die Filme mit den meisten Besuchern.

Zille 18 Doppel-Voter - Abo - 10568 EXP - 10. Februar 2016 - 18:52 #

Wahre Worte! Ein Spiel ist und bleibt ein Spiel. Entwickeln sich Brettspiele weiter? Müssen sie das? Das Angebot ist in allen Bereichen mittlerweile sehr vielfältig. Am Angebot kann es kaum liegen. Aber man selber verändert sich - sicher liegt darin viel eher die Ursache.

Man sollte vielleicht nicht immer anderen Dingen die "Schuld" geben, wenn man nicht mehr dieselbe Freude an etwas hat.

McSpain Community-Moderator - Abo - 26129 EXP - 10. Februar 2016 - 20:26 #

Kluge Dinge im diesem Kommentarstrang. Auch bei Brettspielen hast du Anspruch, Indien, Mainstream und Lizenzschrott.

Die unzähligen Cluedo, Monopoly und Risiko Varianten kann man auch gut mit den Remakes in Kino, TV und Games vergleichen.

In allem Bereichen ist die Auswahl mehr als riesig geworden und man muss lediglich etwas investieren und seine Ecke finden.

Daher halte ich auch eine "Mitte" wie hier im Artikel für nicht mehr existent oder wichtig.

Mclane 18 Doppel-Voter - Abo - 11221 EXP - 9. Februar 2016 - 19:15 #

Sehr schöner Artikel. Das Beste was ich zu dem Thema in letzter Zeit gelesen habe. Ich bin mit meinen 48 Jahren seit Sinclair Spectrum-Zeiten dabei und ehrlich gesagt ganz froh, dass Games noch immer nicht ganz Mainstream sind. Ich fühle mich seit 34 Jahren in meiner Nische ziemlich wohl.

rammmses 18 Doppel-Voter - Abo - 9782 EXP - 9. Februar 2016 - 19:18 #

Wäre natürlich interessant, wieviele denn zum Beispiel aktuelle Romane benennen könnten, sich mit Kunst beschäftigen oder sich wenigstens halbwegs mit Filmen auskennen und beispielsweise 5 Regisseure nebst Werken spontan aufzählen könnten. Ich vermute, dass das Ergebnis ganz ähnlich wäre. Wahrscheinlich ist nach Micks Definition am Ende nur Fußball, RTL und Helene Fischer "in der Mitte der Gesellschaft" angekommen. ;)

Namen (unregistriert) 9. Februar 2016 - 19:50 #

Zumindestens zu den Regisseuren muss ich sagen, ich kann zwar Filme nennen, habe aber meist keine Ahnung wer die Filme gemacht hat oder wer darin mitspielt.
Ich erkenne zwar einige Schauspieler, wenn ich sie sehe. Aber es ist mir einfach egal wer mit dem Film verbandelt ist.
Keine Ahnung wer den letzten Superman gemacht hat oder wer der Hauptdarsteller war. Mir egal wer bei Panem vor und hinter der Kamera steht (finde die Filme so oder so schlecht). Und wer jetzt garde am neuesten Star Trek sitzt. Es ist doch komplett egal.

Namen von Schauspielern und Regisseuren die mir was sagen sind eigentlich fast nur negativ besetzt. Bei Bay und Abrams bin ich grunsätzlich genauso raus wie bei Sandler. Wobei zumindestens Sandler eventuell auch mal in einem guten Film spielen könnte, der keine Komödie für Pubertierende ist.
Ich kann dir aber bei Sandler keine Filmtitel nennen und selbst bei Bay fällt mir spontan nur Transformers ein. Wobei ich mehr von ihm gesehen habe. Und auch das Gesammtwerk von Abrams kann ich nur mit Wikipedia rekapitulieren. Er ist für mich vorrangig der Lensflareguy, der alte Gerichte zerkocht wieder aufwärmt.

Es gibt auch ein paar gute Namen wie Burton (wobei sein Alice Mist war), Tarantino oder Jeunet. Nur könnte ich allenfalls bei den letzten Beiden Filme nennen. Was sicherlich auch aufgrund des eher geringen Gesammtwerkes möglich ist. Kann ich aber alle nennen? Glaube nicht.

Bei Litteratur ist es doch Ähnlich.
Muss ich wirklich wissen welcher Autor grade wieder eine mittelmäßige Liebesschmonzette geschrieben hat?
Muss ich Autor und Titel des neuesten Jugendromans kennen, der dann wieder in X Teilen in die Kinos kommt?
Muss ich wissen welchen Titel das neueste Buch der Harry Potter Autoren (Namen vergessen) trägt?

Auch da kenne ich wieder nur sehr negativ besetzte Namen. Ich mache z.B. einen sehr weiten Bogen um Dan Brown. Ich kenne aber das Werk meiner Lieblingsautoren auch nicht auswendig.

Hendrik 23 Langzeituser - Abo - 38565 EXP - 9. Februar 2016 - 20:06 #

Du solltest dringend was gegen dein Alzheimer tun :D

Goremageddon 12 Trollwächter - 929 EXP - 10. Februar 2016 - 14:13 #

"Frag Siri!" auf die Handinnenseite tätowieren geht auch ;p

Stonecutter 19 Megatalent - - 13942 EXP - 9. Februar 2016 - 20:13 #

Dafür hab ich meine Frau, die kennt jeden Schauspieler samt Lebensgeschichte. Das ist recht praktisch für die Weihnachtsgewinnspielaktionen auf GG. ;)

RobGod 14 Komm-Experte - 2293 EXP - 9. Februar 2016 - 20:18 #

Da ist er gewieft...
Hält sich extra eine Frau fürs GG Gewinnspiel. Ein Fuchs!

Stonecutter 19 Megatalent - - 13942 EXP - 9. Februar 2016 - 20:23 #

Ja, das hab ich auch damals in mein Eheversprechen eingebaut, "Lass uns den Rest unseres Lebens einmal im Jahr gemeinsam Jörgs und Benjamins wirre Gedankengänge entschlüsseln, um irgendwann eine Gamingmaus abzustauben!" ;)

RobGod 14 Komm-Experte - 2293 EXP - 9. Februar 2016 - 20:25 #

Das ist doch mal Einsatz! ^^

jguillemont 21 Motivator - Abo - 25995 EXP - 10. Februar 2016 - 11:37 #

Schon mal was gewonnen? Sprich: "Hat sich die Heirat gelohnt?"

rammmses 18 Doppel-Voter - Abo - 9782 EXP - 9. Februar 2016 - 21:05 #

Danke für das schöne Beispiel, die Art wie du dich über Film und Literatur äußerst und die "Expertise" dahinter ist doch sehr gut mit dem vergleichbar, was Mick beim Thema Videospiele begegnet ist.

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3142 EXP - 10. Februar 2016 - 9:36 #

Danke, ich bin nicht allein! ;)
Ich merke mir oft nicht mal Nummern oder Untertitel von Filmteilen. Irgendein Batman, Harry Potter oder Transformer, in dem dies und das vorkam. Hat für 2h mehr oder weniger unterhalten und gut. Bandmitglieder bei Bands? Meist kenne ich nicht mal die Interpreten von Liedern, die man täglich hört. Kennt jemand die Inhalte der ersten CoD Spiele? Ich weiß nicht einmal, ob es CoD oder MoH war…
Reboots, Spinoffs, Crossover und bei jedem zweiten Song steht ein „feat.“ Im Titel. Muss nicht schlecht sein, aber alles ist austauschbar geworden und wird in Massen auf den Markt geworfen.
Da muss wirklich schon etwas Außergewöhnliches erscheinen, damit ich mir Details merke.

Zille 18 Doppel-Voter - Abo - 10568 EXP - 10. Februar 2016 - 19:00 #

Geht mir ähnlich. Wenn etwas besonderes gut oder schlecht war, mehr ich mir das musst noch. Aber welcher Schauspieler das da gerade wieder war - keine Ahnung. Klar, manche kennt man irgendwann durch ihre Omnipräsenz. Aber darüber hinaus würde mir das nur die Geschichte stören, wenn ich parallel immer daran denken wurde, wer das jetzt wieder ist und ob der schmal mit dem zusammen... und so weiter.

Mit Computerspielen und Büchern verbringt man ja auch viel mehr Zeit. Bei filmen muss man diese Art Trivia schon wirklich interessant finden.

Lorin 15 Kenner - Abo - 3304 EXP - 9. Februar 2016 - 19:52 #

Wer ist diese Helene? ;)

Despair 16 Übertalent - 4164 EXP - 9. Februar 2016 - 20:40 #

Das ist die hier:
https://www.youtube.com/watch?v=FQniisyjpHo

;)

Lorin 15 Kenner - Abo - 3304 EXP - 10. Februar 2016 - 21:06 #

Das klick ich nicht an. Am Ende kommt da noch Ricky Martin oder so bei raus! ;)

Epic Fail X 15 Kenner - Abo - 2880 EXP - 9. Februar 2016 - 21:06 #

Der Unterschied ist: Wenn man bekannte Maler nicht kennt, ist das vielen peinlich. Wer keine bekannten Spieletitel kennt, ist häufig stolz darauf.

rammmses 18 Doppel-Voter - Abo - 9782 EXP - 9. Februar 2016 - 21:26 #

Da ist auch was dran, wobei es in dem Sinne vielen sicher auch peinlich ist, was sie so für Bücher lesen oder dass sie Transformers geil finden ;)

azzii (unregistriert) 9. Februar 2016 - 19:16 #

Ich glaube schon das sich beim Thema Akzeptanz viel getan hat, gerade in den letzten 5 Jahren. Zocken ist vor allem für die Generation der unter 30-40 jährigen ein normaler Zeitvertreib, der nicht groß der Rede wert ist. Schon längst ist man als Zocker nicht mehr der verpickelte Nerd mit dürren Ärmchen und auch gegenüber Mädels und Frauen kann man da mittlerweile offen zu stehn ohne gleich als Langweiler und Nerd abgestempelt zu werden. Viele Mädels zocken mittlerweile selbst irgendwas,oder sehen es als normal an, dass ihr Freund das eben in seiner Freizeit tut.

Nur in den Medien wird das Thema Internet und Zocken oft noch sehr seltsam und klischeehaft beleuchtet, wie ein Fremdkörper. Und halt meine Elterngeneration wird wohl auch nie so richtig damit warm werden. Aber wenn ich daran denke wie Zocken in meiner Schulzeit (Ende 90iger Anfang 2000er) noch belächelt wurde und wie normal das heute ist: Ein himmelweiter Unterschied.

Moriarty1779 15 Kenner - Abo - 2845 EXP - 10. Februar 2016 - 15:37 #

Weil die klassischen Medien - trotz junger Moderatorinnen für die Optik - eine biedere Altherrenriege sind, die ein Programm für die Noch-Kundschaft herrichtet. Und das sind sowohl bei klassischen Papierzeitungen als auch beim Fernsehprogramm aussterbende Generationen.

Zille 18 Doppel-Voter - Abo - 10568 EXP - 10. Februar 2016 - 22:04 #

Ich finde du liegst falsch. Vielmehr ist es dasselbe wie mit Brettspielen. Die sind schon länger da. Dennoch kommen sie nicht oft als Thema in den Medien dran. Und ich finde das auch nachvollziehbar. Warum sollte man im Fernsehen was über Spiele berichten? Spiele spielt man. Kultur ist doch nur ein Bruchteil.

Es gibt zwar Lets Plays, aber das wäre im Fernsehen doch wie Hugo früher... braucht kein Mensch. Und alle anderen gucken eh nur YouTube ;-)

Fliege 09 Triple-Talent - 317 EXP - 16. März 2016 - 17:46 #

Da bin ich auch ganz Deiner Meinung. In meinem Bekanntenkreis ist die Akzeptanz auch enorm gestiegen. Früher hat man es immer verheimlicht, wenn ältere Leute oder Mädchen gefragt haben, um nicht gleich abgestempelt zu werden. Heute sehen es die Leute in meinem Umkreis auch als "normales" Hobby und interessieren sich teilweise auch dafür. Früher war es undenkbar.

Beruflich bin ich auch viel unterwegs und habe viel Kundenkontakt. Sehr häufig höre ich wie sich welche über Spiele unterhalten (und nicht nur Männer, aber meistens). Ich sage dann auch mal wenn es angebracht ist, dass ich spiele und dann gab es bei mir noch nie Schweigen, sondern es entstand häufig ein kleiner Exkurs über diverse Spiele (auch wenn nicht alle selber gespielt haben).

Was ich auch sehr cool finde, ist das meine Mutter (61 Jahre) gerne Computer spielt. Dabei meine ich nicht Minesweaper und Solitaire, sondern Triple A Spiele. Schwerpunkt Rollenspiele (sogar viele verschiedene MMOs). Vor einem halben Jahr hat sie sich eine Xbox One gekauft und zockt regelmäßig am Wochenende mit mir, meinem Cousin und/oder unseren Freunden.

guapo 18 Doppel-Voter - 9286 EXP - 9. Februar 2016 - 19:17 #

Nicht dass ich zu einem anderen Fazit kaeme; ich hab Mick im Muenchner Umland auf dem Radar; fanden die Befragungen auch in Staedten statt? ;)

Mick Schnelle Freier Redakteur - Abo - 5319 EXP - 9. Februar 2016 - 19:22 #

Münchner Umland nicht falsch verstehen. Der Marienplatz ist nur 20 S-Bahnminuten entfernt. Das Krankenhaus etwa liegt mitten in Schwabing. Dazu kamen noch einige Leute per Facebook oder Mail, Münchner und Berliner Medienmenschen und ja, auch Leute vom Lande. Eben überall da, wo ich hin bin oder mit denen ich sonstwie in Kontakt stehe!

guapo 18 Doppel-Voter - 9286 EXP - 9. Februar 2016 - 21:27 #

Alles klar - Danke fuer die Beantwortung meiner Randnotiz :)
Wenn man's positiv sieht, ist zumindest das Killerspiel-Amok-Vorurteil weitgehend begraben!?!

NWebner 14 Komm-Experte - Abo - 1848 EXP - 10. Februar 2016 - 5:48 #

Aber bitte nicht zur Polizei am Prinzregentenplatz , da hört man doch eh nur : WER SIE SIND ? :-)

falc410 14 Komm-Experte - 2273 EXP - 10. Februar 2016 - 10:03 #

Vaterstetten ist nun auch nicht so weit draussen...

Sp00kyFox 17 Shapeshifter - 8721 EXP - 9. Februar 2016 - 19:18 #

danke für diese kleine studie. musste ich selbst auch schon feststellen. selbst wenn man in einem vermeintlichen umfeld ist wo man aufgrund gemeinsamen bildungshintergrund von vlt ähnlichen hobbies ausgeht, stößt man größtenteils auf desinteresse für videospiele.

Toxe 19 Megatalent - Abo - 18768 EXP - 9. Februar 2016 - 19:22 #

"Selbst meinen mittlerweile nicht mehr spieleaffinen Bruder quälte ich"

Nach dem letzten Spieleveteranen-Podcast habe ich den Eindruck, daß Dir das nicht besonders schwergefallen ist oder Überwindung gekostet habe dürfte. ;-)

Friedrich (unregistriert) 9. Februar 2016 - 19:25 #

Also ich habe in der aktuellen politischen Lage den Glauben an die Mitte verloren. Wenn nur 57% sich explizit dagegen aussprechen auf Flüchtlinge an der Grenze zu schießen, stimmt was nicht mit dem Land.

Die Intoleranz hört ja nicht bei Computerspielen, Comics, Heavy Metal und Anime auf, sondern existiert genauso bei anderen Themen. Was neu ist und Veränderung verspricht, wird argwöhnisch beäugt.

Das "Na ja" von Claus Kleber nach einem (gelungenen) Beitrag über Computerspiele im heute journal letzten Monat spricht Bände.

Walter Paddick 10 Kommunikator - 356 EXP - 9. Februar 2016 - 20:50 #

Wobei das auch an Dir liegen könnte, da Du scheinbar die Aussage nicht wirklich verstanden hast, auf die diese Frage kam.
Eventuell sollte man sich solche Vorgänge ganzheitlich (Originaltext) anschauen und dann auch mehrere Quellen nutzen, als die einseitig berichtenden.
Die hatten nämlich vergessen, dass kurz vorher ein grüner OB im Prinzip das Gleiche gesagt hat.
Zudem solltest Du Dir die Frage stellen, welche Gesetze dieser Sachlage zu Grunde liegen und warum die Sorte Politiker, die jetzt am meisten darüber schimpft, das Gesetz nicht geändert haben. Zum Beispiel letztes Jahr, als es nochmals bearbeitet wurde. Es ist übrigens der §11 UZwG.
Erst dann sollte man sich ein Urteil bilden, da man sonst den gleichen Populismus betreibt, den man anderen vorwirft. Danach kannst auch noch den Begriff "ultima ratio" nachschlagen, falls nicht geläufig.
Du brauchst Dich auch nicht bemüßigt fühlen, mir zu antworten, da mich diese Diskussion a)langweilt und b) sie hier nicht her gehört.
Ich wollte nur mal aufzeigen, dass nicht immer alles so einfach ist, wie es auf den ersten Blick scheint.
Ich bin wahrlich kein Anhänger der betroffenen Partei, aber diese einseitige und tendenziöse Berichterstattung gibt einem schon zu denken.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - Abo - 21589 EXP - 9. Februar 2016 - 22:31 #

Ohne mich groß einmischen wollen, die Frage der Umfrage war schon recht eindeutig:

"Halten Sie es für gerechtfertigt, unbewaffnete Flüchtlinge mit Waffengewalt am Grenzübertritt zu hindern, oder halten Sie dies nicht für gerechtfertigt?"

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-02/umfrage-waffen-grenze-fluechtlinge-yougov

McSpain Community-Moderator - Abo - 26129 EXP - 10. Februar 2016 - 9:23 #

1) Aus einem Posting eine "Berichterstattung" machen.
2) Grüne irgendwie mit in die Debatte bringen.
3) Populismus vorwerfen.
4) Lehrerhaftes auftreten.
5) Sich Antworten oder Diskurs verbitten.

Ja. Ein Post nach dem Lehrbuch.

Ich wollte dies überdem nur einfach aufzeigen. Für die Diskussion haben wir das Forum. Weitere Posts in diese Richtung werden als Offtopic entfernt.

Jonesy 16 Übertalent - Abo - 4959 EXP - 10. Februar 2016 - 11:16 #

Kommentarkudo! :)

rammmses 18 Doppel-Voter - Abo - 9782 EXP - 10. Februar 2016 - 0:26 #

Wobei das schon eine sehr seltsame Umfrage war, die eine komplexe "kommt drauf an"-Thematik einfach mal als Ja/Nein-Frage überspitzt hat. Was soll man da antworten.

McSpain Community-Moderator - Abo - 26129 EXP - 10. Februar 2016 - 9:19 #

Überspitzt was einem moralisch und ethisch als richtiger vorkommt?

rammmses 18 Doppel-Voter - Abo - 9782 EXP - 10. Februar 2016 - 14:41 #

Die Frage war ja nicht, ob es "moralisch und ethisch in jedem Fall richtig ist", sondern sehr verallgemeinert. Es ist auch nicht klar, ob nun die "ultima ratio" gemeint ist und "Waffengewalt" nicht-tödlich bzw. Warnschüsse sind oder ob man Scharfschützen an der grünen Grenze positionieren sollte. Will sagen, man muss die Frage erst einmal irgendwie interpretieren, um sie zu beantworten und je nach persönlicher Interpretation kommt da halt was anderes aus, was aber nur bedingt vergleichbar ist.

McSpain Community-Moderator - Abo - 26129 EXP - 10. Februar 2016 - 15:13 #

Klar. Aber es war halt auch nur ne Umfrage und keine Wahl. Daher kann man das Ergebnis eben so ernst nehmen wie man es gern ernst nehmen will.

So jetzt aber wirklich back 2 topic für alles weitere das Forum.

Toxe 19 Megatalent - Abo - 18768 EXP - 9. Februar 2016 - 19:31 #

Denke auch daß Computer- und Videospiele immer noch recht spärlich verbreitet oder bekannt/akzeptiert sind.

Bei der Verbreitung von Mobile-Spielen sieht die Sachen dann schon wieder ganz anders aus, aber im Gegensatz zu einigen Computer- und Videospielern, die sich ob ihres Hobbies gerne mal als "Gamer" bezeichnen, habe ich bei Mobile-Spielern deutlich den Eindruck, daß für diese die Apps eher ein kurzfristiger Zeitvertreib sind, zB. wenn man irgendwo warten muss. Aber von denen käme niemand auf die Idee, sich plötzlich das "Gamer"-Schild umzuhängen.

(Wobei ich diese Bezeichnung bzw. Identifikation mit dem Begriff "Gamer" eh albern finde.)

xan 14 Komm-Experte - Abo - 2677 EXP - 9. Februar 2016 - 19:33 #

Schöner Artikel, dem eigentlich nichts hinzufügen ist, was ja für ihn spricht. Immerhin sind solche "Nischen" wie Gaming mittlerweile, global gesehen, groß genug, um so viele Titel und Konsolen zu ermöglichen.

Smutje 14 Komm-Experte - Abo - 2196 EXP - 9. Februar 2016 - 19:40 #

Danke für den kuzweiligen Kommentar - deckt sich auch mit meiner persönlichen Wahrnehmung. In Sachen Vorurteile sind nach meiner nicht repräsentativen Erfahrung vor allem deutsche Lehrerzimmer bzw. deren Inhalt ganz weit vorne. Meine Kollegen haben nicht den Hauch einer Ahnung, was unsere Schüler da des Nachmittags vorm Bildschirm treiben aber dass es schlimm und außerdem noch suchtgefährdend ist, wissen sie ganz genau. Sehr anstrengend dagegen anzureden.

Lorin 15 Kenner - Abo - 3304 EXP - 9. Februar 2016 - 19:50 #

Oh ja, die Lehrer. Da kenne ich viele Kandidaten (fast alle meiner engeren Freunde sind Lehrer). Und dabei haben viele davon echt viel Zeit, was die alles spielen könnten, da wäre mitreden kein Problem.

guapo 18 Doppel-Voter - 9286 EXP - 9. Februar 2016 - 19:53 #

Sicher? :) -- hier klagen die Lehrer nur ueber Arbeit

RobGod 14 Komm-Experte - 2293 EXP - 9. Februar 2016 - 20:54 #

"Lehrer haben viel Zeit"

Wieder mal in ne Kryokapsel gestolpert und 30 Jahre später aufgewacht? ^^
Ich gehe mit gutem Grund nicht ins Referendariat, obwohl die Arbeit an sich echt toll ist. Aber der Workload den die Kollegen da schultern ist echt nicht mehr appetitlich.

Lorin 15 Kenner - Abo - 3304 EXP - 10. Februar 2016 - 21:27 #

Ich habe bewusst nicht "alle von Ihnen" sonder einige geschrieben, denn sie sind an sehr unterschiedlichen Schulformen und Orten. Was eine erhebliche Rolle spielt. Und es war auch konkret auf meinen Bekanntenkreis bezogen.
Wenn ich jetzt anfange über Lehrer zu philosophieren dann werde ich nicht mehr fertig. Ich mach es mal ganz kurz: Ich wertschätze sehr(!!!) was Lehrer im allgemeinen leisten, aber ich mag es nicht wenn sie selbst ihr Situation (nach Verbeamtung) nicht wertschätzen.

RobGod 14 Komm-Experte - 2293 EXP - 11. Februar 2016 - 0:05 #

Ich kann ja nur von meinen Leuten reden, und in meiner Altersstufe wäre eine Verbeamtung ein Ritterschlag. Die meisten die ich kenne, sind in schäbigen befristet Verhältnissen und alle nah am Burnout.
Insofern bin ich da voll bei dir ;)

Hübschi 09 Triple-Talent - Abo - 316 EXP - 9. Februar 2016 - 20:52 #

Ist sicher in den meisten Lehrerzimmern so. Aber auch da ändert sich was. Letztens mittags mit den Lehrerkollegen was essen gewesen und nach und nach kam raus, dass alle 6 Kollegen (männlich wie weiblich) ne Zockerkarriere hinter sich haben. 2 davon in CS-Clans gewesen, eine hat Siedler schon im Unterricht eingesetzt und der Schulleiter hat von Far Cry 2 geschwärmt. War ein sehr erhellendes Gespräch.

rammmses 18 Doppel-Voter - Abo - 9782 EXP - 9. Februar 2016 - 21:15 #

Nach meiner Erfahrung sind Spiele bei Schülern aber gar nicht so sehr im Trend, klar Lets plays, Minecraft, gta online und natürlich mobile kram, aber "richtige" Spiele sind irgendwie noch genauso nerdig wie zu meiner Jugend ;)

euph 21 Motivator - Abo - 27711 EXP - 10. Februar 2016 - 8:15 #

Mh, also mein Sohn (13) und mindestens vier seine Freunde fallen dann wohl aus dem Rahmen. Neben Minecraft spielen die auch "echte" Spiele. Aktuell Rocket League, Euro Truck Simulator 2, diverse Rennspiele und Action-Adventures. Alle haben auch einen 3DS auf dem sie spielen und Sohnemann noch eine WiiU.

usit64 10 Kommunikator - Abo - 430 EXP - 9. Februar 2016 - 19:40 #

Ich kann dir auch weitgehend zustimmen. Mit einer Einschränkung: als Papa zweier
mittlerweile +/- zwanzigjähriger Töchter, die durch meine bescheidene Hilfe früh
mit dem PC-Game-Virus infiziert wurden, kenne ich einigermaßen viele Vertreter dieser Generation "digital natives". Hier gehört das "zocken" durchaus zum Lifestyle. Bei den Mädels bevorzugt Sims u. Anno-Serie, aber auch gern mal Zombies o. Survival, bei den Jungs alles, was gerade so angesagt ist (hauptsache multiplayer!). Aber auch hier gibt es "Verweigerer".Was, wie ich festgestellt habe, manchmal davon beeinflusst wird, wie im Elternhaus generell mit den elektronischen Medien umgegangen wurde: wenns im Haushalt (also bei Pa u. Ma) keine Rolle spielte (nicht, dass es verboten war...) ist das Interesse später auch
nicht so ausgeprägt. Ich habe jdf., wie gesagt, meine Pflicht erfüllt und habe den
Virus weitergegeben. :)

Toxe 19 Megatalent - Abo - 18768 EXP - 9. Februar 2016 - 20:20 #

Guter Mann. :-)

usit64 10 Kommunikator - Abo - 430 EXP - 9. Februar 2016 - 23:54 #

THX! :-)

Stonecutter 19 Megatalent - - 13942 EXP - 9. Februar 2016 - 19:43 #

Woohoo, mein Foto hat es in einen Mick Schnelle Artikel geschafft! :D

Sehe es genauso, obwohl ich schon verdammt viele Leute in meinem Alter kenne, die Computerspiele zumindest benennen können, oder ne Konsole daheimstehen haben, die Mitte ist noch weit entfernt. Schon bei Leuten, die 10 Jahre älter sind als ich, findet das Thema Computerspiele praktisch keinen Anklang.

Lorin 15 Kenner - Abo - 3304 EXP - 9. Februar 2016 - 19:46 #

Deckt sich absolut mit meinen Erfahrungen. Ich bin der einzige Gamer in meinem erweiterten Bekanntenkreis. Einzig der ein oder andere Arbeitskollege oder Ehemann einer Kollegin spielt ab und zu mal FIFA. Die Leute reagieren mit Gleichmut oder Ablehnung, aber niemals positiv auf mein Hobby. (Das ich nicht mal exzessiv betreibe)

Frage an Mick: bist du mit den Leuten auf das Thema Zeitverschwendung näher eingegangen? Ist Bauer sucht Frau immernoch besser verbrachte Zeit als Videospiele? In meinem Umfeld wird der wöchentliche Tatort immernoch als kulturell wertvoller angesehen jedes Videospiel

Mick Schnelle Freier Redakteur - Abo - 5319 EXP - 9. Februar 2016 - 19:52 #

Das mit der Zeitverschwendung ist mir eher durch Zufall aufgefallen. Viele erwähnten das eher beiläufig, à la „Ich habe so viel besseres zu tun". Aufgeschlüsselt habe ich das nicht weiter, ich war schon froh, dass so viele kurz auf Zuruf mitgemacht haben.

Lorin 15 Kenner - Abo - 3304 EXP - 9. Februar 2016 - 19:56 #

Okay, danke! Für die nächste Marktforschungsrunde wäre das vielleicht mal eine Anregung :)

Stonecutter 19 Megatalent - - 13942 EXP - 9. Februar 2016 - 20:03 #

Tatort und Co., ja das kommt mir bekannt vor. Ich geh gern in die Oper und ins Theater, und vieles, was da auf der Bühne abgeht, ist für mich kulturell weniger wertvoll, als das, was sich auf meinem PC abspielt.

Captain Liechtenstein 16 Übertalent - Abo - 5183 EXP - 10. Februar 2016 - 11:52 #

Ja, das mit der Zeitverschwendung kenne ich von meinen Eltern - genauer: Meiner Mutter.
Meine Eltern hatten schon in den 80ern einen C-64 und eine Philips-Konsole, später wurde ein Super Nintendo angeschafft (welches noch existiert), nachdem ich mein eigenes SNES großteils durch den PC ersetzt hatte, und dann eine Wii. Dadurch bin ich auch selbst in den 80ern zum Spielen gekommen.
Mein Vater besitzt mit jetzt fast 60 Jahren auch eine PS4 und spielt teilweise sehr viel The Witcher 3, was meine (manchmal an der Wii spielende) Mutter verständlicherweise aufregt.
Gerade erst gestern kam aber die Äußerung meiner Mutter, dass Videospiele generell Zeitverschwendung seien.
Auf die Frage, welche Unterschiede denn da zu anderen kulturellen Gütern und Unterhaltungsmedien bestehen, die man dann auch generell als Zeitverschwendung betiteln könnte, bekam ich keine hinreichende Antwort. Für sie ist das eben (großteils) Zeitverschwendung.
Im Gegenzug wurde ich aber von meiner Mutter u.a. gefragt, warum ich denn kein Dschungelcamp gucken würde. ;)
Nachtrag: Da ich beruflich mit E-Learning / Blended Learning zu tun habe, sehe ich da auch Parallelen. Im beruflichen Umfeld werden spielerische Ansätze des (digitalen) Lernens von vielen Menschen argwöhnisch betrachtet. Daher gibt es in dieser Branche auch diese illustren Unterscheidungen und Begrifflichkeiten wie Serious Games, Game Based Learning, Gamification usw.

RobGod 14 Komm-Experte - 2293 EXP - 9. Februar 2016 - 20:29 #

Bin da mal anderer Meinung.

Spiele sind in der Mitte der Gesellschaft. Eventuell aber nicht so 100%ig in Deutschland. "Candy Crush Saga, Angry Birds und Clash of Clans" sind ja auch echte Spiele. Und meine Herren kann man Zeit und Mühe rein investieren. Dass Leute ab einem gewissen Alter PC Spiele nicht mehr für sich entdecken ist ja okay, aber man wird mittlerweile in der Schule, Uni oder auf der Arbeit nicht mehr komisch angeschaut, wenn man über Spiele, Lore oder einzelne Figuren fachsimpeln möchte.
Auch das war mal anders.

Dass Leute Spielen so negativ eingestellt sind, erlebe ich so auch nicht in meiner Umgebung.
Dass in einer Gesellschaft mit derart hohen Output an kulturellen Gütern man nur einige Megaseller kennt, finde ich jetzt auch nicht all zu wild.

Die Umfrage hätte man ebenso mit Serien machen können und auch hier hätten viele Fargo, True Detective, The Wire und andere Megaproduktionen nicht gekannt und nur Game of Thrones oder The Walking Dead nennen können.
Dann gibt es auch hier den Teil, der das als Zeitverschwendung sieht (besonders in Deutschland) und den Teil für den das eh alles nur Krach-Bumm-TV-Zeugs ist. Deswegen sind Serien trotzdem in der Mitte der Gesellschaft.

Zu guter Letzt darf man sich gerne die Umsätze anschauen. IRGENDWER muss doch das ganze Zeug spielen, dass da gekauft wird. ;)

edit: Mick, wohnst du nicht auf dem Land? Das würde vieles erklären :P

Hendrik 23 Langzeituser - Abo - 38565 EXP - 9. Februar 2016 - 20:08 #

"Die Umfrage hätte man ebenso mit Serien machen können und auch hier hätten viele Fargo, True Detective, The Wire und andere Megaproduktionen nicht gekannt und nur Game of Thrones oder The Walking Dead nennen können."

Da zeichnet der Serienthreat aber ein anderes Bild ;)
Edit: Verdammt, warum wurde das keine antwort auf RobGod ? Hab den richtigen Button geklickt !

RobGod 14 Komm-Experte - 2293 EXP - 9. Februar 2016 - 20:12 #

Macht nichts. Antworte ich halt hier ^^

Von welchem Serienthread redest du?
Und: wenn das eine Ecke im Internet für Serienjunkies ist, dann ist ja klar dass die sich auskennen. Ist ja hier nicht anders ;)
Wenn du aber Stationsarzt, Mitte 50 in einer Akutklinik bist, hast du halt aber keine Zeit für solchen Scheiß ^^
Ich versteh die Denke da schon.

Hendrik 23 Langzeituser - Abo - 38565 EXP - 9. Februar 2016 - 20:15 #

"Von welchem Serienthread redest du?"

Von diesem:
http://www.gamersglobal.de/forum/29508/welche-tv-serie-schaut-ihr-gerade

RobGod 14 Komm-Experte - 2293 EXP - 9. Februar 2016 - 20:22 #

Ja gut! Hier tummeln sich doch mit die medienaffinsten Leute, im deutschsprachigen Internet. ^^
Das gilt natürlich für andere Spielewebseiten auch.

Das ist so als würdest du im Feuilleton der Zeit Leute nach Kabarettisten fragen. Das sind glaube ich hohe Schnittmengen.

Interessanter wäre der Serienthread in einem Forum für Gartenarbeit. Gibt bestimmt auch solche Webseiten :P

Toxe 19 Megatalent - Abo - 18768 EXP - 9. Februar 2016 - 20:29 #

"Interessanter wäre der Serienthread in einem Forum für Gartenarbeit. Gibt bestimmt auch solche Webseiten"

Die schauen bestimmt nur Krimis oder Thriller und kommen sich dabei die ganze Zeit furchtbar schuldig vor – schliesslich ist der Mörderanteil unter Gärtnern besonders hoch, wie man munkelt...

RobGod 14 Komm-Experte - 2293 EXP - 9. Februar 2016 - 20:35 #

Sehr gewiefter Gedankengang! :D
Ich setz mal die Kripo drauf an.

Aber das mit dem schuldig vorkommen beim Entspannen oder Zeit verbringen, die erst mal nichts Produktives hervorbringt, ist ein besonders in Deutschland weit verbreitetes Gefühl. Nicht mal unsere von Kalvinismus getränkten anglikanischen Freunde haben das in der Ausprägung.

Ist wahrscheinlich auch ein Grund dafür, dass Deutschland eine PC Hochburg war/ist. Kann man halt noch mit Vokabeln lernen, arbeiten und so.
*Schielt auf die C64 Generation, die schweigend und etwas schuldbewusst zu nicken anfängt*

Hendrik 23 Langzeituser - Abo - 38565 EXP - 9. Februar 2016 - 20:42 #

Ich komm mir nie schuldig vor wenn ich zocke :)

RobGod 14 Komm-Experte - 2293 EXP - 9. Februar 2016 - 20:50 #

Ich auch nicht. Aber ich bin studierter Philologe. Ich WEIß, dass diese Zeit wichtig fürs Hirn ist ^^

Oder aber wir irren uns beide und schmoren eh in der Hölle. Aber das Restrisiko nehm ich in Kauf :P

Hendrik 23 Langzeituser - Abo - 38565 EXP - 9. Februar 2016 - 21:14 #

Ich auch :D

Christoph 17 Shapeshifter - Abo - 6447 EXP - 12. Februar 2016 - 18:58 #

Hey, Jungs, ich mag euch beide :-)

sich durch 148 neue Kommentare zu klicken, ist ja nicht immer lustig, aber hier war's amüsant und intelligent gleichzeitig; sehr schön. Akademiker, die spielen. Gamer, die sich nicht schuldig fühlen. Die Welt ist doch ganz okay, ich bin wieder ein bißchen beruhigter :-)

Hendrik 23 Langzeituser - Abo - 38565 EXP - 12. Februar 2016 - 19:21 #

Schöööön, ich werde gemocht...schnüff.. :)
Ich sprech mal für RobGod mit, wir mögen dich auch ! :D

RobGod 14 Komm-Experte - 2293 EXP - 12. Februar 2016 - 21:53 #

Wie er sich erdreistet, für mich zu sprechen! ^^
Hast aber natürlich Recht ;)

RobGod 14 Komm-Experte - 2293 EXP - 12. Februar 2016 - 21:53 #

Ach, so viel bedingungslose Liebe kann ich nur zurück geben!
Ich mag dich auch! :)

(Da aber Hendrik offenkundig eh Kameras bei mir aufgestellt hat, weißt du das freilich schon :P)

Hendrik 23 Langzeituser - Abo - 38565 EXP - 12. Februar 2016 - 22:16 #

Ich ? Kameras ? Also was denkst du nur von mir ? :D

clplrim (unregistriert) 9. Februar 2016 - 21:04 #

Wa davon kam schon im deutschen FreeTV?
Eine "Megaproduktion" bei Serien und bei Filmen kommt nur zur Geltung, wenn sie auch auf dem entsprechenden Markt verfügbar ist.
Oder kennst du die größte Franchise in Japan mit ihren 27 Filmen, 26 Weihnachtsspecials und knapp 1300 Episoden?

Einfach Wikipedia nach Anpanman durchsuchen.

Deepstar 14 Komm-Experte - Abo - 1919 EXP - 9. Februar 2016 - 20:09 #

Interessante Beobachtung. Bei mir ist das etwas anders...

Ein Kumpel von mir ist tatsächlich auch großer Zocker. Eine Bekannte entwickelt eigentlich nur noch Videospiele als das sie sie spielt. Und die anderen Frauen in meinem Bekanntenkreis spielen tatsächlich höchstens Sims oder eben auf Facebook. Tatsächlich habe ich da aber keine die überhaupt gar nichts spielt.
In meinem Familienkreis ist es eigentlich nur mein Cousin, der sich für Spiele interessiert, der ist aber halt auch U20. Mein Onkel hatte mal in seiner Studienzeit auch mal gezockt, ist aber mit Einstieg des Berufsleben und wegen Familie vollkommen raus. Mein anderer Onkel hatte dagegen mit Spielen nie soviel zu tun, hat aber seit der 360 trotzdem jede Konsole und jeden Handheld im Haushalt gehabt bzw. gekauft. Aber ich habe keinen Plan, wie es da ernsthaft mit dem Interesse aussieht, mir scheint zwar, dass er auch wegen mein Cousin durchaus auf den aktuellen Stand ist, und weil die halt Nahe Köln wohnen und daher auch mal zur Gamescom gehen, was Spiele angeht. Aber so wirklich reden kann man mit ihm darüber nicht.
Meine ganzen Cousinen, drei Stück an der Zahl, haben damit aber nicht wirklich was zu tun. Ich glaube die eine hatte mal auch ihre Wii-Phase, das war es aber auch.
Meine Großeltern sind nach wie vor der festen Überzeugung, dass Computer das Hexenwerk des Teufels sind. Spiele machen zu Amokläufern ^^. Und jeder der in ihrem Alter damit anfängt, ist ein Ungläubiger und Teufelsanbeter ^^.

Als letztes noch meine Eltern...
Mein Vater war mal der große Gamer, von dem habe ich das Gen wohl, ist da aber auch nicht mehr so mit Heißblut dabei. Damals musste jedes Spiel halt auf maximalen Details laufen (so ergeht es zumindest mir noch ^^) und daher musste bald auch eine neue Hardware her. Mittlerweile spielt er aber auch auf minimalen Details und wirklich auf aktuellen Stand ist er da auch nicht mehr. Der guckt sich vielleicht was an, wenn ihm was über den Weg läuft, durch Heftvollversionen und so. Mit Steam und so beschäftigt er sich hingegen überhaupt gar nicht. Also alles nur ohne Account und DRM-frei. Das ist da eigentlich eher eingeschlafen und hauptsächlich geht das auch nur noch in diese Facebook-Schiene.
Bei meiner Mutter vermute ich dagegen, dass da tatsächlich nach wie vor Begeisterungsfähigkeit steckt. Sie mag Sims 3, mag auch Anno 1602 und Siedler 3. Für die Nachfolger interessiert sie sich aber überhaupt gar nicht. Vor ein paar Jahren hatte sie mal den Wunsch, mal ein Rollenspiel zu spielen. Gothic erwies sich für sie aber als viel zu kompliziert, mit Dungeon Siege und Diablo 2 hatte sie aber wirklich Spaß.
Wegen WiiFit hatte sie auch Interesse für die Wii. Zockt darauf auch manchmal die verschiedenen Zelda-Teile, auch wenn sie da nie sehr weit kommt, oder auch Mario Kart oder Cooking Mama :D. Aber ehrlich gesagt, ich kann mir durchaus vorstellen, dass sie da eine Begeisterung entwickelt, wenn man ihr einfach das richtige Spiel vorsetzt, also ggf. auch das neuste Anno. Sie interessiert sich halt nicht selbst dafür, selbst zu recherchieren was so aktuell ist und was es so gibt, zockt daher auch hauptsächlich auf dem Smartphone und auch ihre BigFish/Deutschland Spielt Spiele Demos für je 1 Stunde, weil da eben der PlayStore wie auch diese Clients eben immer wieder neue Spiele empfehlen.

In meinem Bekannten-/Freundeskreis mit gleichaltrigen habe ich gar nicht das Problem mit Videospielen. Auch wenn nur einer wirklich die selbe Begeisterung dafür hat, wie ich. Darüber hinaus... wird das halt schon arg zwiegespalten.

Trax 14 Komm-Experte - 2431 EXP - 9. Februar 2016 - 20:14 #

Sehr schöne Kolumne, die sich mit meinem subjektiven Eindruck deckt.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - Abo - 21589 EXP - 9. Februar 2016 - 20:16 #

Wenn man sich anhört wie in den Leitmedien über das "Internet" geredet wird. als wäre das eine homogene Masse, wundert mich das Unbehagen gegenüber anderen technischen Errungenschaften kein Stück. Aber vielleicht entwickelt sich die Gesellschaft ja weiter. Beim Thema Homosexualität hat das auch Jahrzehnte gedauert.

Aladan 18 Doppel-Voter - Abo - 11361 EXP - 9. Februar 2016 - 20:25 #

Mein Eindruck ist komplett anders, liegt wohl am Umfeld ;-)

Walter Paddick 10 Kommunikator - 356 EXP - 9. Februar 2016 - 20:32 #

Das sie nicht gleichwertig rangieren, sieht man schon daran, dass Spiele nie wirklich heiße Eisen anfassen, oder Tabus brechen.
Und an den hysterischen Reaktionen der Außenwelt, wenn sie es mal im Ansatz tun.
Beispiel Hatred, welches ich übrigens für ein schlechtes Spiel halte. Was gab es für einen Aufschrei und Betroffenheitsjournalismus nach dem Motto "Wir haben lange überlegt und uns dann doch entschieden, darüber zu berichten.."
Ich hab herzlichst gelacht. Als Film oder Buch hätte kein Hahn danach gekräht.

Aber daran sind auch die Publisher Schuld, die jedem streitbaren Thema aus dem Weg gehen, um ja niemanden zu verprellen.
Was wäre der Film, ohne die großen Skandalwerke? Bestimmt nicht da, wo er heute ist.
Vom Buch brauchen wir gar nicht anfangen.
Zum anderen sind die Storys allgemein vom Niveau her niedrig angesiedelt. Auch die Spiele, die allgemein wegen ihrer guten Story gelobt werden, bewegen sich auf recht niedrigem Niveau.
Man braucht nur immer die Augen schließen und sich den jeweiligen Plot als Film, oder gar als Buch vorzustellen.
Dabei könnten Spiele sehr viel mehr machen, da man selbst involviert ist. Trauen tut sich das aber keiner und das andere Problem ist, dass die Story bei den Entwicklern scheinbar nur sehr niedrige Priorität genießt. Hauptsache tolle Grafik, irgendwelche Frames und Polygone.. Story klatschen wir danach drüber.

Auch solche gehypten Werke wie GTA werden dem nicht im mindesten gerecht. Angeblich ist das ja eine Satire auf die Gesellschaft..
Ich frage denjenigen, der mir das erzählen will immer, welche großartigen Erkenntnisse er denn beim spielen, über unsere Gesellschaft, gewonnen hat, die er vorher nicht hatte.
Welche Gedanken und Betrachtungsweisen, die ihm vorher noch nicht gekommen sind?
Denn das macht gute Satire aus. Facebook nehmen, es Live Invader nennen und dem Spieler erzählen, es sammle Daten und dient zur Selbstdarstellung.... welch bahnbrechende "Erkenntnis".
Über eine Persiflage kommt es nicht heraus, ist leider so..
Ich hoffe ja wir bekommen mal ein Spiel aus dem Figuren wie ein Walter White hervorgehen, oder eine Story wie A Song of ice and fire..
Wenn das passiert, dann kann man Spiele auch als gleichwertig ansehen und so werden sie dann auch wahrgenommen.
Aber die Industrie ist anscheinend damit zufrieden, belächelt zu werden. Und die Spieler irgendwie auch.

Womit ich nicht sagen will, es hätte sich nicht schon gebessert, was die Wahrnehmung angeht.
Macht halt viel Umsatz, deswegen wird es beachtet. Nur eben nicht, weil es viel Substanz hätte.

iUser 22 AAA-Gamer - Abo - 32257 EXP - 9. Februar 2016 - 20:31 #

Dasselbe Gefühl beschleicht mich bei Manga und Anime. Aber sind wir mal ehrlich. Es ist ein Hobby, mit dem man sich beschäftigt.

Was ist mit Modellbau? Ist das auch nicht in der Mitte der Gesellschaft weil Umfrageteilnehmer nicht in der Lage sind Modellhersteller zu nennen oder ein gutes von einem schlechten Modell oder einem Bootleg zu unterscheiden. Das trifft doch auch auf eine Menge andere Freizeitbeschäftigungen zu. Und bedeutet das jetzt im Umkehrschluss, dass diverse Sportarten und andere Hobbys, die ebenfalls reine Zeitverschwendung sind, auch nicht in der Mitte sind.

In der Mitte der Gesellschaft. Wo liegt das eigentlich? Wahrscheinlich im politisch noch wahrnehmbaren Randbereich des Horizonts eines Menschen der sich gern in seiner Toleranz gegenüber dem aus seiner Sicht andersartigen sonnt (Politiker).

tailssnake 12 Trollwächter - 1028 EXP - 9. Februar 2016 - 20:42 #

Ich frage auch ob die theoretische Mitte überhaupt real existiert oder ob der Querschnitt aller deutschen zu einer unmögliche Kombination führt.

Fliege 09 Triple-Talent - 317 EXP - 23. März 2016 - 11:53 #

Ich habe mich das auch schon gefragt. Eigentlich sind alle meine Hobbies nicht in der Mitte angekommen.

Meine Hobbies sind: Karate, tanzen, Brettspiele, wandern, Motorrad fahren und natürlich Computer spielen.

John of Gaunt Community-Moderator - Abo - 46529 EXP - 9. Februar 2016 - 20:48 #

Schöne Kolumne, ist sicher auch was dran, aber mir eigentlich schnuppe, ob Videospiele in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind. Keine Ahnung, warum das überhaupt wichtig sein soll.

Walter Paddick 10 Kommunikator - 356 EXP - 9. Februar 2016 - 20:56 #

Weil wir dann wahrscheinlich auch bessere Spiele bekommen würden. Dann müssten sich die Publisher nämlich nicht mehr so viele Sorgen machen "was man zeigen darf".
Und dann würde man Grenzen ausloten und wahrscheinlich ein paar sehr eindrucksvolle Werke erhalten.
Hat beim Film funktioniert, beim Buch sowieso. Warum also auch nicht hier?
Solange es aber alle tatsächlich als "Spielzeug" betrachten, wird es auf dem Stand bleiben.
Wer ernst genommen werden möchte, der muss auch bereit sein ernsthafte Werke zu erstellen.
Sogar damit anzuecken. Aber das ist allen Publishern zu heiß. Warum auch, dass 150 CoD und 75. Far Creed bringen doch gutes Geld.. Nur eben keine wirklichen Fortschritte.
Wer erwachsen sein will, muss eben auch erwachsen liefern. Und das wird mit den vorher genannten leider nicht klappen, Kevin Spacey hin oder her.

RobGod 14 Komm-Experte - 2293 EXP - 9. Februar 2016 - 20:59 #

Du bekommst doch gute Spiele. Ich wage mal zu sagen, dass die Spielequalität nie höher war, als jetzt.

Eindrucksvolle Werke die Grenzen ausloten hast du auch (Stanley Parable, Undertale etc.), genau so wie tolle Geschichten.

Dass der Mainstream halt aus Rotz besteht, ist nichts Neues. Das muss auch so sein, weil das traditionell die Produkt gewordenen Kompromisse sind und voll von Allgemeinplätzen. Das gilt für den Film wie fürs Buch genau so. Der Vorteil den das Buch hat: Die Production Values haben dort keine riesigen Auswirkungen.

Walter Paddick 10 Kommunikator - 356 EXP - 9. Februar 2016 - 21:04 #

Das die Indie Sparte da freier ist, will ich nicht bestreiten, aber wirklich vorwärts wird es erst gehen, wenn die namenhaften Hersteller, sprich Tripple A Produzenten mitziehen.
Und wie ich weiter oben geschrieben habe: Dann bekommen wir vielleicht auch mal den "Spiele Walter White" und das "Spiele Song of Ice and Fire".
Solange es nur in Indie Produktionen dahin dümpelt, bekommt es "da draußen" niemand mit.
Ich hab bisher jedenfalls noch keinen vergleichbaren Charakter in einem Spiel gefunden, von einer Story ganz zu schweigen.

RobGod 14 Komm-Experte - 2293 EXP - 9. Februar 2016 - 21:12 #

AAA wird nie oder nur selten mitziehen. Das ist aber auch okay, weil in deren Schatten die Indieproduktionen ihre Genialität entfalten können.
AAA zieht dabei den Markt als Ganzes und kann sich wenig außerordentlich Ungewöhnliches leisten, weil es dafür schlicht zu teuer ist.

Das ist bei den Filmen genau so.

Serien haben den Vorteil, dass sie beständig Einkommen haben. Was aber den aktuellen Serienmarkt angeht leben wir aber absolut in der goldenen Ära des Fernsehens, da gebe ich dir Recht. Ob das so anhält weiß ich nicht, aber ich würde es mir wünschen.
Klassischer Fall von "what a time to be alive" :)

Walter Paddick 10 Kommunikator - 356 EXP - 9. Februar 2016 - 21:11 #

Noch was: Bei Büchern und Filmen findest Du aber immer wieder Regisseure/Autoren, die auf Tabus und Konfessionen pfeiffen und es einfach machen.
Heute nicht mehr so viel wie früher, da die Grenzen entsprechend verschoben wurden, aber gerade in den 50-70ern, teilweise noch in den 80ern, findest Du jede Menge Werke, die zu ihrer Zeit Skandale waren.
Heute genießen diese oft Kultstatus. Und damals sind die Leute teilweise aus den Kinos gerannt. Und ich rede dabei nicht von dümmlichen Splatterfilmen.
Die haben es auch in Kauf genommen, finanziell nicht so erfolgreich zu sein und anzuecken.
Und gerade die großen Publisher könnten solche Projekte leicht quer finanzieren und verkraften.
Es macht nur keiner, da die Angst vor den Reaktionen zu groß sind.
Zudem rede ich auch nicht davon, ausschließlich Skandale zu produzieren, sondern gute Geschichten und ambivalente Charaktere.

RobGod 14 Komm-Experte - 2293 EXP - 9. Februar 2016 - 21:16 #

Nochmal: Das hängt mit den Produktionskosten zusammen.
Bei Büchern kannst du machen, was du willst. Das kostet lediglich deine Zeit.

Bei Filmen ist es, wie du richtig gesagt hast, nicht mehr ganz so der Fall. Hier ist nämlich auch alles teurer geworden. Und die Skandalregisseure haben ihre Wurzeln in früheren Dekaden.

Und wenn du meinst, dass Spiele keine Skandale mit guten Geschichten produzieren, darfst du gerne in ne News von gestern lugen:
http://www.gamersglobal.de/news/109389/the-binding-of-isaac-rebirth-apple-lehnt-ios-version-wegen-gewalt-gegen-kinder-ab

rammmses 18 Doppel-Voter - Abo - 9782 EXP - 9. Februar 2016 - 21:21 #

Das ist so auch falsch. Natürlich gibt es noch genügend mutige, Konventionen sprengende Filme, die laufen halt nicht im muktiplex. Durch den heimmarkt und Internet ist es sogar viel leichter geworden Independent zu produzieren, da man leichter ein Publikum erreicht. Vor Dekaden musste das halt doch irgendwie ins Kino.

RobGod 14 Komm-Experte - 2293 EXP - 9. Februar 2016 - 21:27 #

Dann hast du mich falsch verstanden. :)
Für mich ist der Filmmarkt sehr nahe am Spielemarkt.

Die AAA Sachen sind echt.....schwierig ^^
Es ist leichter als früher echt tolle Sachen zu veröffentlichen und es gibt sie in Hülle und Fülle, wenn man etwas Mühe mit dem Suchen macht.

Aber im MASSENMARKT, und darum gings mir, läuft halt der Medium gewordene Spielplatz der Kompromisse und Allgemeinplätze.

Hendrik 23 Langzeituser - Abo - 38565 EXP - 9. Februar 2016 - 23:07 #

Das der Mainstream aus Rotz besteht, ist imo eine absolut blöde Aussage.
Es gibt im AAA Segment sehr gute Spiele.
Tu doch bitte nicht immer so als ob Indies der heilige Gral sind.
Auch dort gibt es genug Mist.
In beiden Sparten findet der geneigte Gamer ordentliches Futter.
Solche Pauschalaussage nerven !

RobGod 14 Komm-Experte - 2293 EXP - 9. Februar 2016 - 23:39 #

Okay, ich gebe zu, das war überspitzt. Du als AAA Gamer....ach nee, hatten wir schon mal ^^

Da ist meine Meinung etwas mit mir durchgegangen. Aber ich muss echt gestehen, dass ich mit richtig großen Spielen in den letzten 2-3 Jahren absolut keinen Spaß hatte. Schwierig.

Noodles 21 Motivator - Abo - 26559 EXP - 10. Februar 2016 - 0:48 #

Genau, die Mischung machts. Nur auf Indie hätte ich kein Bock und nur auf AAA genauso wenig.

Sven Gellersen Community-Moderator - Abo - 17442 EXP - 10. Februar 2016 - 8:42 #

Genau meine Meinung. Es gibt in allen "Production Values" tolle und spielenswerte Games, ebenso wie Schrott, den keiner braucht.

Faerwynn 16 Übertalent - Abo - 5964 EXP - 9. Februar 2016 - 20:51 #

Da ich eine Diskrepanz zwischen meinen Meinungen, Interessen und Hobbies und denen "durchschnittlicher Menschen aus dem Umfeld" schon mein ganzes Leben kenne, wundert mich das nicht. Ein netter Vergleich ist aber der zu Faust: nur weil die meisten Menschen das nicht lesen, heißt das nicht, dass es nicht gut ist. Man braucht halt eine gewisse Vorbildung und Intelligenz um es genießen zu können. Und letztlich ist es mir gerade mal wurscht, ob die Mitte der Gesellschaft spielt oder nicht. Deren Interessen teile ich ja auch nicht (Fußball, Faschingssitzungen, Saufpartys...).

Claus 27 Spiele-Experte - - 83076 EXP - 9. Februar 2016 - 21:01 #

Wie immer lesenswert.

Ich mag die Meinungartikel wirklich sehr, sehr gerne.

iUser 22 AAA-Gamer - Abo - 32257 EXP - 10. Februar 2016 - 10:07 #

Enthält ja auch genug Vokabeln und Situationen, die einem selbst bekannt vorkommen, mit dem Kopf schütteln lassen und aufregen.

Despair 16 Übertalent - 4164 EXP - 9. Februar 2016 - 21:02 #

Computerspiele sind definitiv noch nicht in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Das sieht man allein schon daran, wie oberflächlich eine extrem erfolgreiche und gleichzeitig mit "heftigem Nerdfaktor" ausgestattete Sitcom wie "The Big Bang Theory" mit dem Thema umgeht. Da gibt's maximal ein paar WoW-Kalauer - für richtige Insider ist das Publikum noch nicht bereit.

Micks Death Metal-Vergleich wirkt irgendwie beruhigend auf meine Zockerseele. Death Metal war nie hip, hat sich in seiner Urform nicht verändert und existiert trotzdem seit über dreißig Jahren. Und selbst nach dieser langen Zeit lässt er vielen Leuten noch die Haare zu Berge stehen... :D

Labrador Nelson 26 Spiele-Kenner - - 74430 EXP - 9. Februar 2016 - 21:13 #

Auch wenn in The Big Bang Theory bereits Star Wars - The Old Republic, WoW, Tetris, PacMan und Space Invaders behandelt wurden, ja ein wenig oberflächlich aber immerhin, haste dennoch recht! ;)

Despair 16 Übertalent - 4164 EXP - 9. Februar 2016 - 21:58 #

Die genannten Spiele gehören - bis auf The Old Republic - aber auch für Nicht-Gamer schon fast zur Allgemeinbildung.^^

Toxe 19 Megatalent - Abo - 18768 EXP - 10. Februar 2016 - 16:54 #

Age of Conan gab es auch mal.

Mazrim_Taim 15 Kenner - 2997 EXP - 9. Februar 2016 - 21:05 #

Solange "die" auch ein Hobby haben (also ihre Zeit damit verschwenden anstelle mir auf dem Keks zu gehen) ist doch alles i.O.
Nervig sind nur die die sich nicht selbst beschäftigen können.

Labrador Nelson 26 Spiele-Kenner - - 74430 EXP - 9. Februar 2016 - 21:14 #

Diese Erfahrung teile ich auch. Sehenden Auges wurde seit meinem Einstieg ins Thema im Jahre 1984 zwar die Akzeptanz "in der Mitte der Gesellschaft" schleichend immmer höher, einen bestimmten Level hats jedoch nie überschritten. Auch wenn nun das Netz damit voll zu sein scheint und in Feuilletons darüber geschrieben wird und der Umsatz mehrere Milliarden sind, in der "Mitte" ist das Gaming noch lange nicht angekommen. So wie Bücher anfangs nicht jeder hatte, Kinogänger anfangs als durchgeknallte Cineasten betrachtet wurden, Comicleser tatsächlich weiterhin als Spartengruppe gelten trotz der Anerkennung als "neunte Kunst", die "zehnte Kunst", das Computer- und Videospiel hat noch einen langen Weg zu gehen, wenn es denn überhaupt ankommt und nicht auf dauer eine zwar große aber dennoch "nur" Sparte bleibt...
Jedenfalls, danke Mick für den tollen Beitrag! :)

immerwütend 21 Motivator - Abo - 25565 EXP - 10. Februar 2016 - 12:49 #

Es ist zwar traurig, aber Bücher hat keineswegs jeder. Nur ca. 30% der Bevölkerung liest überhaupt Bücher, und von denen wiederum nur ein Bruchteil mehr als zwei oder drei pro Jahr (Urlaub, Weihnachtszeit...).
Der durchschnittliche Verkauf eines Buches liegt unter 15.000 Exemplaren. Man kann also wahrhaftig nicht behaupten, Bücher wären "in der Mitte der Bevölkerung angekommen".

Pomme 16 Übertalent - Abo - 5568 EXP - 10. Februar 2016 - 13:10 #

Immerhin schaut dich heutzutage keiner mehr stirnrunzelnd an und sagt: "Was, du liest Bücher?!" ;-)

immerwütend 21 Motivator - Abo - 25565 EXP - 10. Februar 2016 - 13:19 #

Ich würde dir ja gerne zustimmen, aber ich erlebe immer wieder große Irritationen bei Leuten, die meine Wohnung betreten - ich habe wirklich sehr viele Bücher ;-)

Hendrik 23 Langzeituser - Abo - 38565 EXP - 10. Februar 2016 - 13:57 #

Deine Wohnung würd sich ich gern mal besichtigen. Wann passt es dir ?

Kirkegard 19 Megatalent - Abo - 13776 EXP - 10. Februar 2016 - 14:06 #

Ich komme auch. Ich bring sogar was für die Katze mit ;-)

immerwütend 21 Motivator - Abo - 25565 EXP - 10. Februar 2016 - 14:12 #

DAS ist die richtige Einstellung! ;-)

Hendrik 23 Langzeituser - Abo - 38565 EXP - 10. Februar 2016 - 16:19 #

Würd ich auch machen !

immerwütend 21 Motivator - Abo - 25565 EXP - 11. Februar 2016 - 14:27 #

Hm... Ich glaube, sicherheitshalber würde ich dich das Katzenfutter vorkosten lassen...^^

guapo 18 Doppel-Voter - 9286 EXP - 11. Februar 2016 - 16:54 #

Ist wahrscheinlich hochwertiger als so manche 0815-Menschenkost :-))

immerwütend 21 Motivator - Abo - 25565 EXP - 11. Februar 2016 - 17:04 #

Es ist eben die Frage, was Hendrik damit vorher anstellt...

Hendrik 23 Langzeituser - Abo - 38565 EXP - 11. Februar 2016 - 17:59 #

Nix Mensch. Ich wetter zwar gegen Katzen, ich mag sie nicht so, aber wenn sie ankommen kraul ich sie sogar ! So jetzt isses raus !

immerwütend 21 Motivator - Abo - 25565 EXP - 11. Februar 2016 - 18:10 #

Ich bin schockiert! Muss ich jetzt all meine Vorurteile neu gruppieren? O_O

Hendrik 23 Langzeituser - Abo - 38565 EXP - 11. Februar 2016 - 19:01 #

Jop. so isses halt. Werd Grumpy schon nix tun, eher werden wir die besten Freunde und ich nehm dir dat Viech weg !

immerwütend 21 Motivator - Abo - 25565 EXP - 10. Februar 2016 - 14:11 #

Das "Wann" ist gar nicht so wichtig, es kommt eher auf deinen Körperumfang an. Bücher nehmen nämlich schon arg viel Platz weg ;-)
Ach ja, meine Katze ist mit Höflichkeit zu behandeln :-)

Hendrik 23 Langzeituser - Abo - 38565 EXP - 10. Februar 2016 - 16:21 #

Das krieg ich hin..*unauffällig den Katzenpelzschal wegräum*
Und Körperumfang...wenn du sehen könntest in was für kleine Löcher ich mich auf der Arbeit zwängen kann, da ist deine Wohnung garantiert ein Stadion gegen!

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - Abo - 71200 EXP - 10. Februar 2016 - 14:15 #

Ehrlich gesagt kam das bei mir sowas ähnliches schon vor, als ich in einem Urlaub so ein altmodisches Buch aus Papier aus dem Koffer zog und hochgezogene Augenbrauen mich entgeistert anstarrten. Im Bekanntenkreis haben eigentlich alle so neumodische Kindles-Dinger und Konsorten, weil doch so praktisch, leicht und Platz sparend. An einem Faulenzia-Tag am Strand haben sie dann aber geflucht, daß man nichts auf dem Display erkennen konnte, während ich mir grinsend meinen Roman reinzog ^^.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 10652 EXP - 10. Februar 2016 - 17:29 #

Hä?

Komische Bekannte hast du.
Bei allen mir bekannten Leseratten ist es eher eine Mischung. Inzwischen hat auch der letzte Verweigerer einen eReader aber Papierbücher werden auch immer noch gekauft und gelesen.

Und das mit dem "Am Strand in der Sonne" nichts erkennen können ist quatsch. Das verwechselst du mit Smartphones und Tablets. eReader reflektieren das Licht genaus wie Papier. D.h. je heller es ist, desto besser lesbar wird es. Wobei alle aktuellen eReader (abgesehen von den günstigsten Einstiegsmodellen) noch eine Hintergrundbeleuchtung haben, sodass man - im Gegensatz zum Buch - auch bei schlechten Lichtverhältnissen noch sehr gut lesen kann.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - Abo - 71200 EXP - 10. Februar 2016 - 19:00 #

Ich denke doch schon, daß ich ein Kindle von einem Smartphone oder Tablet unterscheiden kann - vor allem wenn's auch noch draufsteht. Trotzdem danke für den Versuch, mir die Welt erklären zu wollen.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 10652 EXP - 10. Februar 2016 - 19:07 #

Tja, sorry, aber du hast dich nun mal als völlig ahnungslos bzgl. der Lesbarkeit bei Sonnenschein geoutet. Deine Bekannten hatten entweder keinen eReader oder deine Story war schlicht ausgedacht.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - Abo - 71200 EXP - 10. Februar 2016 - 19:16 #

Ich hab mich zu gar nix geoutet. Ich vernahm damals ein grummeliges "Scheiße, ich seh nix, die Sonne blendet" neben mir und der Kindle wurde schnaubend wieder in die Tasche gepackt und ich hab mein Buch weiter gelesen. Doch nochmals danke, daß du mich jetzt auch noch Lügen strafen willst. Geh doch bitte jemand anderen auf die Nerven.

euph 21 Motivator - Abo - 27711 EXP - 11. Februar 2016 - 8:27 #

Dann haben sie wohl ein Kindel Fire benutzt. Das ist ein Tablet und kein "echter" E-Book-Reader und hat somit auch das Problem, das man damit im Sonnenlicht nicht lesen kann. Reine E-Book-Reader haben in der Sonne nämlich tatsächlich keine Probleme.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - Abo - 71200 EXP - 11. Februar 2016 - 8:43 #

Keine Ahnung welcher Kindle-Typ das genau war, es stand halt nur der Kindle-Schriftzug drauf. Interessierte mich auch nicht besonders, weil ich old-school noch Papier lese ;).

euph 21 Motivator - Abo - 27711 EXP - 11. Februar 2016 - 8:54 #

Da bin ich auf deiner Seite, ich lese Hefte und Bücher auch nur in gedruckter Form. Was ich damit nur sagen wollte ist, dass es auch Geräte gibt, auf denen Kindel drauf steht und es trotzdem keins dieser neumodischen Geräte ist, mit denen man problemlos überall und zu jeder Tages- und Nachtzeit lesen kann.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - Abo - 71200 EXP - 11. Februar 2016 - 9:15 #

Vllt. war es ja auch noch ein älterer Typ. Der Urlaub ist schon wieder 2 Jahre her.

Hendrik 23 Langzeituser - Abo - 38565 EXP - 11. Februar 2016 - 9:32 #

Darf man fragen warum nur gedruckt ?
Ich persönlich war EBook Readern gegenüber auch lange skeptisch.
Jedoch überwiegen für mich mittlerweile die Vorteile.
Ein Beispiel: Ich lese auf der Arbeit immer in der Pause.
Da macht es zb bei einem 1000 Seiten Wälzer doch einen Unterschied ob man den schleppt oder nur den Reader dabei hat, der so gut wie nix wiegt.
Von der Platzersparnis ganz zu schweigen.
Zumal auf einem Reader ja auch x viele Bücher Platz haben.
Dazu entfällt das lästige Bücherkistenschleppen beim Umzug.
Das einzige was weiter auf Papier sein muss sind Comics.

euph 21 Motivator - Abo - 27711 EXP - 11. Februar 2016 - 9:40 #

Zum einen liegt das wahrscheinlich daran, dass ich eigentlich fast ausschließlich abends im Bett lese. Das Problem mit dem rumschleppen von Büchern stellt sich bei mir also quasi nur im Urlaub und mehr als zwei Bücher hab ich da auch nicht dabei.

Das Umzugs- und Platzargument zieht bei uns auch nur bedingt, da wir eigentlich fast alles Bücher aus der Bücherei ausleihen und wirklich nur besondere Bücher kaufen und ins Regal stellen.

An sich habe ich einfach gerne etwas in der Hand für mein Geld. Keine Ahnung warum, aber eine CD, ein Buch oder ein Spiel hat für mich mehr "wert" als nur ein Download.

Ich habe auch schon mal einen E-Reader getestet und irgendwie war das einfach nicht das gleiche Gefühl. Lässt sich schwer beschreiben und ist vielleicht auch nur eine Gewohnheitssache. Würde ich zum Beispiel mit dem Zug pendeln, könnte ich mir allerdings gut vorstellen, dann einen E-Reader zu verwenden.

Hendrik 23 Langzeituser - Abo - 38565 EXP - 11. Februar 2016 - 9:45 #

Es ist tatsächlich Gewohnheitssache.
Und auch m Bett ist ein Reader auf Dauer einfacher zu handeln.
Zumal er auch immer schön die Seite speichert, auf der du grad bist. ;)
Letzten Endes muss es ja aber jeder selbst wissen. Wir sind ja alle schon gross, gelle ?

euph 21 Motivator - Abo - 27711 EXP - 11. Februar 2016 - 9:47 #

Kann mich der Reader auch so schön wecken? Wenn ich mit nem dicken Wälzer in der Hand einnicke und mir das Ding runterfällt, bin ich sofort wieder wach.....

Hendrik 23 Langzeituser - Abo - 38565 EXP - 11. Februar 2016 - 9:52 #

Siehst du, und schon ist dein Schlaf im Anus.
Also ist der Reader auch noch schlaffördernd ! ;)

Noodles 21 Motivator - Abo - 26559 EXP - 11. Februar 2016 - 17:34 #

Bei Büchern und Musik bin ich auch noch altmodisch und will was in der Hand haben. Bücher leih ich aber wie du auch nur aus der Bücherei aus, da ich in der Regel eh nix doppelt lese, brauch ich mir auch nix ins Regal stellen. Und bei Musik will ich kein Streaming, sondern CDs, ich mag meine CD-Sammlung und ich mags, beim Hören in Booklets rumzublättern. Nur bei Spielen bin ich praktisch nur noch digital unterwegs, seh keinen Vorteil mehr darin, Spiele als Retail zu kaufen.

Hendrik 23 Langzeituser - Abo - 38565 EXP - 11. Februar 2016 - 17:52 #

Puh, Cds kauf ich schon locker 10 Jahre nicht mehr. Liegt aber eher daran das mein Musikkonsum im Vergleich zu früher sehr nachgelassen hat.
Beim Digitalen Kauf von Retail gehe ich mit dir am Pc konform, auf konsole jedoch lohnt sich der Disc Kauf durchaus.

Noodles 21 Motivator - Abo - 26559 EXP - 11. Februar 2016 - 17:57 #

Ich höre eigentlich immerzu Musik. Ob unterwegs mit MP3-Player oder wenn ich auf GG surfe oder zum Einschlafen, ohne Musik gehts bei mir einfach nicht. ;)

Ja, auf der Konsole hat Retail noch ein paar Vorteile, am PC praktisch keine mehr. Der einzige wäre eigentlich, dass man sich bei ner langsamen Leitung den Download spart, mehr fällt mir nicht ein.

immerwütend 21 Motivator - Abo - 25565 EXP - 11. Februar 2016 - 17:54 #

160 Regalmeter Bücher sind aber ein sehr angenehmer Anblick ;-)

Noodles 21 Motivator - Abo - 26559 EXP - 11. Februar 2016 - 17:57 #

Den Anblick hab ich ja dann immer, wenn ich wieder in die Bücherei gehe. ;)

Hendrik 23 Langzeituser - Abo - 38565 EXP - 11. Februar 2016 - 17:58 #

Oder in die Buchhandlung...

immerwütend 21 Motivator - Abo - 25565 EXP - 11. Februar 2016 - 18:13 #

Ich fürchte, die Buchhandlung hat weniger :D

guapo 18 Doppel-Voter - 9286 EXP - 11. Februar 2016 - 18:17 #

Sogar besser dort: die Suhrkamp-Meter

guapo 18 Doppel-Voter - 9286 EXP - 11. Februar 2016 - 16:56 #

Bei mir ist der Akku immer zu unguenstigen Zeiten alle :(

Wieviel Umzuege machst Du denn so im Quartal? :)

Hendrik 23 Langzeituser - Abo - 38565 EXP - 11. Februar 2016 - 17:53 #

Das war mehr rhetorisch gemeint :D

guapo 18 Doppel-Voter - 9286 EXP - 11. Februar 2016 - 18:18 #

Ich weiss, ab mitnehmen musste ich den trotzdem ^^

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 10652 EXP - 11. Februar 2016 - 14:27 #

Ja, vielleicht war es ein Fire, das fällt ja wie gesagt in die Tablet-Ecke und ist kein EBook-Reader. Mit einem eBook Reader, auch älteren, macht dein Erlebnis jedenfalls keinen Sinn.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - Abo - 71200 EXP - 11. Februar 2016 - 15:55 #

Ehrlich gesagt ist es mir scheißegal, was für ein Kindle das war. Wie ich schon sagte, interessierte mich das nicht die Bohne. Da stand halt Kindle drauf, mehr wollte und mußte ich nicht wissen. Ich war schließlich mit meinem Buch beschäftigt.

euph 21 Motivator - Abo - 27711 EXP - 11. Februar 2016 - 16:54 #

Warum so gereizt? Du wurdest doch hier nur darauf aufmerksam gemacht, dass es mit den meisten E-Book-Readern keinerlei Probleme macht, auch bei praller Sonne zu lesen. Dein Posting ob liest sich aber so, als ob man in der Sonne nur mit dem guten alten Buch seine Freude haben würde.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - Abo - 71200 EXP - 11. Februar 2016 - 17:17 #

Weil mich der Typ als Idiotin und Lügnerin bezichtigt hat und mir - obwohl ich ihn bat mich in Ruhe zu lassen - immer noch die Welt der eBooks erklären will, obwohl mich die Dinger nicht interessieren, um wohl weiter zu untermauen, ich wäre blöd und/oder ein Lügner. Das muß ich mir von dem nicht gefallen lassen. Ich war da, ich weiß was sich mit einem Kindle abspielte. Er nicht. Außerdem sprach ich nicht "von den meisten eBook-Readern", sondern von einem Kindle, der damals am Strand im Einsatz war. Und nein, ich will immer noch nicht wissen, was für ein Kindle das gewesen sein könnte und welches nicht. Es juckt mich schlichtweg nicht.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 10652 EXP - 11. Februar 2016 - 17:41 #

Tja, dass Problem ist aber eben, dass du dich entweder geirrt hast oder die Geschichte erfunden war, da eBook Reader sich genauso gut - wenn nicht gar besser - als Papierbücher in der Sonne lesen lassen.

Und du warst es eben, die eine falsche Behauptung aufgestellt hat, ich habe das nur gerade gerückt. Dass du dich dann so aufregst spricht schon Bände ...
Du wolltest da halt gerne was bashen und bist praktisch aus Unwissenheit voll aufgelaufen. Statt das selbst einzusehen wirst du aber pampig.

Und dass man auf einem Tablet oder Smartphone in der Sonne nicht sonderlich gut was erkennen kann ist klar, nur sind das eben keine eBook Reader sondern haben normale LCD Displays.

Maulwurfn Community-Moderator - Abo - 10457 EXP - 11. Februar 2016 - 17:46 #

Nachdem sie nicht von eBook Reader, sondern allgemein von Kindle, was ja ebenso ein fire sein kann, gesprochen hat, wäre es jetzt an der Zeit, es gut sein zu lassen und die Unterstellung einer erfundenen Geschichte einzustellen.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 10652 EXP - 11. Februar 2016 - 18:01 #

Es ging in ihrem Ursprungspost aber doch gerade darum, wie toll sich echte Bücher am Strand lesen lassen, was mit einem eBook Reader halt laut ihr nicht geht. Was eben quatsch ist. Dass es ein Kindle Fire tablet gewesen sein könnte ändert daran ja nichts. Hätte sie dann ja auch einfach in normalem Tonfall zugeben können, stattdessen stänkert sich gegen an.

Maulwurfn Community-Moderator - Abo - 10457 EXP - 11. Februar 2016 - 18:09 #

Das ist jetzt meine letzte Aussage dazu:
Es war vielleicht eine Verwechslung, ein EBook Kindle und ein 6Zoll Fire sehen sich sehr ähnlich, wenn man keinen Blick aufs Display wirft. Man könnte auch davon ausgehen und nicht gleich eine erfundene Geschichte vermuten, oder? Was hast du bitte für eine Reaktion erwartet, wenn du sowas behauptest?
Da kann man doch nicht wirklich davon ausgehen, dass jemand nicht patzig kontert.

Sven Gellersen Community-Moderator - Abo - 17442 EXP - 11. Februar 2016 - 18:09 #

Es reicht jetzt! Tr1n hat keinesfalls eine falsche Behauptung aufgestellt, fertig. Alles weitere von Dir wird offline genommen in diesem Strang.
Einen normalen Tonfall desweiteren sollte man nur dann einfordern, wenn man selbst dazu in der Lage ist.

kommentarabo 13 Koop-Gamer - 1363 EXP - 12. Februar 2016 - 19:12 #

da sprichst du einen interessanten punkt an. hat "Tr1n" eine falsche behauptung aufgestellt?

nehmen wir mal diese behauptung: "Ich denke doch schon, daß ich ein Kindle von einem Smartphone oder Tablet unterscheiden kann - vor allem wenn's auch noch draufsteht."

mittlerweile hat sich ja herausgestellt, dass es sich dabei bei dem genannten "kindle" wohl um ein tablet handelte. damit ergibt die behauptung natürlich keinen sinn mehr. Tr1n redet also offenkundig unsinn. da stellt sich also höchstens die frage: ist unsinn an sich notwendig falsch?

aber es gibt ja auch die möglichkeit, dass Tr1n den benannten "Kindle" für einen ebookreader hielt. das impliziert, dass Tr1n einen "Kindle" (in diesem sinne verwendet) nicht von einem tablet oder smartphone unterscheiden kann. also wäre die behauptung falsch.

insofern halte ich die behauptung " Tr1n hat keinesfalls eine falsche Behauptung aufgestellt, fertig." schon für sehr gewagt. Tr1n hat mindestens unsinn geredet.

Hendrik 23 Langzeituser - Abo - 38565 EXP - 12. Februar 2016 - 19:18 #

Ich kann nicht behaupten dass Tr1n meine beste Freundin ist, aber die Diskussion um ihre Aussage hier driftet mittlerweile komplett in übelsten Kindergarten Rechthab Scheiß ab ! :(

Toxe 19 Megatalent - Abo - 18768 EXP - 12. Februar 2016 - 19:28 #

Wohl wahr. Komme mir vor, wie vor Gericht oder sowas.

Maulwurfn Community-Moderator - Abo - 10457 EXP - 12. Februar 2016 - 19:29 #

Es ist jetzt endgültig Schluss mit dem Off-Topic Kindergarten, wenn es noch wichtigen Klärungsbedarf gibt, schreib PN bis die Finger glühen, aber hier ist Abspann ohne zusätzliche Szene!

euph 21 Motivator - Abo - 27711 EXP - 11. Februar 2016 - 18:09 #

dann les dir das oben noch mal genau durch, da wird von neumodischen Kindledingerm und Konsorten gesprochen.

Maulwurfn Community-Moderator - Abo - 10457 EXP - 11. Februar 2016 - 18:17 #

Und, wo steht da was von eBook Reader genau? Kindle ist eine Marke, unter die eben beides fällt, kann man auch verwechseln, kann man sogar nicht mal bemerken, das man das verwechselt. Passiert halt, muss man aber nicht weiterspinnen und von ausgedachter Story reden, oder?

Thema jetzt endgültig fertsch!

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - Abo - 21589 EXP - 12. Februar 2016 - 0:29 #

Aber wenn es konkret um das Lesen von Büchern geht, dann ist nur der eBook-Reader interessant. Das andere ist ja eher ein iPad-Ersatz. Das man mit dem bei Sonnenschein nicht viel erkennt, weiß man schon lange vor dem Urlaub. Außer man lebt 24/7 im Keller. ^^

Hendrik 23 Langzeituser - Abo - 38565 EXP - 11. Februar 2016 - 17:54 #

Ich seh nirgendwo das er dich als Idiotin oder Lügner hinstellt.....

Maulwurfn Community-Moderator - Abo - 10457 EXP - 11. Februar 2016 - 17:59 #

Er behauptet, sie habe entweder keine Ahnung, oder sich die Story nur ausgedacht. Das kann man dann schon so interpretieren mit Idiotin und Lügnerin. Beim Ersten muss man nicht so interpretieren, beim Zweiten würde ich es nicht anders interpretieren.
Insgesamt sollten wir es dabei auch bewenden lassen, wenn die zwei das noch vertiefen wollen, können sie ja PN austauschen.

Hendrik 23 Langzeituser - Abo - 38565 EXP - 11. Februar 2016 - 18:01 #

Ok, lassen wir es dabei bewenden.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 10652 EXP - 11. Februar 2016 - 18:02 #

Nun, ich habe weder Idiotin noch Lügnerin geschrieben. Wenn sie aber tatsächlich behauptet das war ein Kindle eBook Reader, dann ist das halt gelogen. Wenn es ein Kindle Fire war, dann hat sie sich geirrt. Nur will sie das halt nicht zugeben.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - Abo - 71200 EXP - 11. Februar 2016 - 20:52 #

Zum letzten Mal: Auf dem Ding stand einfach "Kindle" drauf. Fertig. Aus. Amen. Ich hab das Teil nicht seziert. Und mir ist immer noch scheißegal, welche Art von Kindle das war. Die Person laß damit ein Buch. Punkt. Und jetzt laß gefälligst endlich diese Unterstellungen und geh mir nicht weiter auf den Sack.

Toxe 19 Megatalent - Abo - 18768 EXP - 12. Februar 2016 - 16:35 #

Wenn man nicht bewusst auf das Gerät schaut sondern nur in einem flüchtigen Blick eines der Geräte von hinten oder eher die Kanten sieht dann, ja, denke ich schon daß man diese ziemlich schnell verwechseln könnte.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - Abo - 21589 EXP - 10. Februar 2016 - 22:46 #

Das Kindle Fire ist z.B. ein Tablet. Ein eInk-Display ist perfekt für Sonnenlicht geeignet. Hab mit meinem alten eBook-Reader von Sony schon sehr oft bei Sonnenschein gelesen. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass die eBook-Reader von Amazon so viel schlechter sind.

Olphas 24 Trolljäger - - 46162 EXP - 10. Februar 2016 - 23:00 #

Die ebook - Kindles sind sehr gut. Und da hat man das Problem mit dem Blenden nicht, weil es sich wie Papier verhält. Nur dass man bei den moderneren sogar noch mit der Beleuchtung den Kontrast anpassen kann.
Aber Kindle sind halt nicht mehr nur ebook-Reader, sondern auch Tablets. Und da hat man natürlich nicht viel Spaß beim Lesen, wenn das Licht ungünstig einfällt. Das hab ich neulich wieder im Zug feststellen dürfen. Hätte ich mal den Reader auch mitgenommen! Dann hätte ich auch lesen können ...

mihawk 18 Doppel-Voter - Abo - 12728 EXP - 10. Februar 2016 - 17:34 #

Ich hab bei meinem letzten 3-tägigen Urlaub 3 Bücher gelesen. War zwar nix hochtrabendes dabei (2 Perry-Rhodan-Silberbände und den 2. Teil von Endgame), aber das geht sich schon aus :)

Janosch 19 Megatalent - Abo - 13515 EXP - 9. Februar 2016 - 21:12 #

Natürlich ist das traurig, aber wirklich verwunderlich ist es nicht. Ich glaube wenn man mit diesem Experiment Bücher oder aktuelle Kinofilme abarbeitet, dürfte man auf ähnliche Erlebnisse machen. Die Illusion, dass das was man mag, schätzt, liebt auch von anderen gewürdigt wird ist so alt wie die Menschheit und der Wunsch danach wird sehr wahrscheinlich weiter fortbestehen. Ich glaube aber leider, dass die meisten Menschen kulturfern einen Großteil ihres Lebens fristen... Und selbst wenn ich mich irre, was würde sich ändern, wenn Spielen in der so genannten Mitte der Gesellschaft ankommen?

Dolochow 11 Forenversteher - 666 EXP - 9. Februar 2016 - 21:14 #

Die Frage ist doch auch, ob man überhaupt in der Mitte (wo immer die auch nun genau ist) ankommen will bzw. sollte.
Ich muss nicht unbedingt beim Bäcker zwischen Brot und Kuchen fragen, ob der Geselle seinen frühen Arbeitsbeginn gleich für den Midnight-Release vom neuem WoW-Addon genutzt hat oder ob mein Zahnarzt den Wassertempel geschafft hat. Ich finde, die Gamesbranche ist in den letzten Jahren im Allgemeinen auf einem ganz guten Weg gewesen. Einerseits die großen Labels, aber auch genug Platz für Indie-Entwickler u.Ä..
Ich befürchte, dass eine deutlich größere gesellschaftliche Präsenz hierbei eher weniger hilfreich wäre.
Die Wii war beispielsweise nach Erscheinen in aller Munde. Auf einmal stellten sich Leute eine nKonsole ins Wohnzimmer, deren Spieleerfahrungen vll bei Super Mario Land oder Snake aufgehört hatten. Und das Resultat war, dass anstatt das Potential der Steuerung zu versuchen auszunutzen, eionfach massenhaft Billig-Fuchtel-Kram produziert wurde um auf den Zug aufzuspringen.

Die Mitte der Gesellschaft muss es nicht sein. Ein wenig mehr Akzeptanz wäre mir schon genug. So wie man den Modellbauer Modelbauer sein lässt, den Briefmarkensammler, Briefmarkensammler und den Hobbygärtner Hobbygärtner. Und die kommt mit dem Älterwerden der verschiedenen Spielergenerationen schon von alleine.. hoffe ich zumindest ;-)

Sven Gellersen Community-Moderator - Abo - 17442 EXP - 9. Februar 2016 - 21:19 #

Interessanter Artikel. Bei mir ist es ein wenig anders. Die meisten Menschen aus meinem näheren Freundeskreis sind Videospielen nicht per se abgeneigt, haben allerdings auch in der Kindheit viel gedaddelt. Allerdings konzentrieren sich diese Freunde heute mehr auf altbekannte Marken von damals (ein Kumpel ist sehr großer MGS-Fan) oder spielen maximal ein oder zwei aktuellere Spiele dauerhaft (z.B. Hearthstone).
"Richtige Gamer" im Sinne von umfassende Kenntnisse über aktuelle Entwicklungen, Veröffentlichungen usw. gibt es so gut wie keine.

Wolfen 13 Koop-Gamer - Abo - 1614 EXP - 9. Februar 2016 - 21:19 #

Schöner Artikel, kann ich so durchaus unterschreiben! Ich treffe auch so in meinem Alltag gerne auf Leute, die Videospiele nach wie vor für Nerdkram halten und alles nur als Zeitverschwendung sehen, was ich sehr schade finde.

Kleiner Fehler im Text btw: Death Metal im Text mit "Metall" drin, denke das schreibt man nur mit einem "L".

Ansonsten gerne mehr vom "Dr. Test" Mick, mag seinen Schreibstil wirklich sehr!

Blacksun84 17 Shapeshifter - Abo - 6054 EXP - 9. Februar 2016 - 21:41 #

Je jünger, desto mehr wird gespielt und desto normaler ist das Ganze. Wobei Spiele auch oftmals wenig motiviert sind, mehr in die Tiefe zu gehen wie manche Filme, Serien oder Bücher.

Vendetta (unregistriert) 9. Februar 2016 - 22:14 #

Woher kommt dieser Wunsch unbedingt akzeptiert zu werden? Führt dies nicht dazu, dass Spiele immer mehr an den Mainstream-Geschmack angepasst und versimplifiziert werden? Als jemand der die ersten beiden Coldplay-Alben liebt, wünsche ich mir die Band hätte nie diesen Erfolg gehabt.

Ein bisschen mehr Selbstbewusstsein würde den Gamern nicht schaden, andere Gruppen wollen auch nicht in der Mitte der Gesellschaft ankommen. Jemand der als Ü40 jedes zweite Wochenende seinem Fußball/Eishockeyclub hinterherreist, erntet von Leuten, die ihre Freizeit "sinnvoller" nutzen auch nur Kopfschütteln.

Player One 12 Trollwächter - Abo - 966 EXP - 9. Februar 2016 - 22:47 #

Ein Bekannter von mir ist im Schützenverein und stellte mir mal ganz empört die Frage, wie ein erwachsener Mann seine Zeit mit Videospielen verbringen kann.
Da sind erwachsene Männer, die sich einmal im Jahr bescheuert anziehen und besaufen natürlich wesentlich reifer. Die schiessen außerdem mit unechten Gewehren auf Pappscheiben, das schult immerhin für den Ernstfall.
Was ich damit sagen will ist, dass es Spiele immer noch schwer haben, als normales Kulturgut akzeptiert zu werden.

thepixel 13 Koop-Gamer - Abo - 1309 EXP - 9. Februar 2016 - 23:00 #

Manche Dinge sollte man einfach machen, statt drüber zu reden oder dadurch seinen gesellschaftlichen Status festigen zu wollen. Die Mitte der Gesellschaft bewegt sich grade bedenklich in eine braune Richtung, so suggerieren es zumindest manche Medien, also will ich selbst mit der Mitte erst recht nichts zu tun haben. Heres to the crazy ones...

furzklemmer 15 Kenner - 2967 EXP - 9. Februar 2016 - 23:39 #

Gaming ist halt überwiegend eines von diesen reinen Konsumhobbies. So gesehen trifft „Zeitverschwendung“ schon zu. Genauso wie beim Lesen, Kino, TV, Fußballschauen, etc. Letztere sind bei den meisten Menschen aber reine Zeitvertreibe, die man an und an für einem enger begrenzten Zeitraum tut. Gaming nimmt da schon mehr Zeit ein.

Hätte ich meine mittlerweile wohl tausende von Gamingstunden mit Dingen in der Echwelt verbracht, wer weiß, was ich jetzt für ein toller Hecht wäre. Ach, schade. Aber es macht halt Spaß verdammt! Das ganze Leben ist doch Zeitverschwendung.

Ach Mist!

Sven Gellersen Community-Moderator - Abo - 17442 EXP - 10. Februar 2016 - 8:45 #

Nein, "Zeitverschwendung" trifft eben überhaupt nicht zu. Das ist ein Irrglaube, der dank der massiven Leistungsorientierung unserer Gesellschaft entstanden ist. Aber wie jedes andere Hobby auch ist "Zocken" enorm wichtig, um selbst im Gleichgewicht zu bleiben und im worst case z.B. das Burnout-Syndrom zu verhindern.

Hendrik 23 Langzeituser - Abo - 38565 EXP - 10. Februar 2016 - 8:59 #

Ebend. Nach einem stressgen Arbeitstag und meist nicht minder stressigem Kinderhüten kann ich mich abends beim Spiel wunderbar entspannen.

CBR 19 Megatalent - Abo - 19427 EXP - 10. Februar 2016 - 11:58 #

aktuell bei mir: Hard Reset

Mancher mag sich wundern, wo da die Entspannung herkommt ;-)

Hendrik 23 Langzeituser - Abo - 38565 EXP - 10. Februar 2016 - 13:59 #

Ich nicht. Ich hab es ja auch durch und es ist schön sinnfrei. Genau richtig um den Kopf freizubekommen.
Gefällt es dir ?

CBR 19 Megatalent - Abo - 19427 EXP - 10. Februar 2016 - 14:09 #

Jopps. Das macht richtig Laune. Gerade später, wenn die ersten Updates eingespielt sind, spielt es sich wesentlich schneller. Ich überlege, es im Anschluss gleich nochmal auf einem höheren Schwierigkeitsgrad durchzuspielen.

Lohnen eigentlich diese Energiewaffen? Ich bin mit MG, Shotgun und Raketenwerfer ziemlich konventionell eingestellt.

Hendrik 23 Langzeituser - Abo - 38565 EXP - 10. Februar 2016 - 16:23 #

Ich fand die Energiewaffen überflüssig.
Auf höchstem Schwierigkeitsgrad ist es auch nicht wesentlich schwerer. Die Doom Formel halt, mehr Gegner die viel mehr aushalten. Speziell die Gorillas nerven.

CBR 19 Megatalent - Abo - 19427 EXP - 11. Februar 2016 - 12:07 #

> Speziell die Gorillas nerven.

Jopp. Die sind auch das einzige 'Problem'. Derentwegen hatte ich in den Raketenwerfer investiert. Ansonsten ist alles gut machbar. Ich sollte allerdings auch weniger an der Umgebung hängenbleiben.

Dawn 09 Triple-Talent - 240 EXP - 9. Februar 2016 - 23:40 #

Bei mir... viele Bekannte sind allesamt Spieler und Spielerinnen, gibt nur sehr wenig Ausnahmen.
Aber man kann tatsächlich sagen, dass es nur wenig Leute gibt, die im späteren Alter zum zocken finden. Entweder gehts schon als Kind los oder gar nicht, könnte man fast behaupten. Wenn die Neugierde erst gar nicht vorhanden ist, bringt das glaub ich alles nichts.
Durch Facebook lernen die "jungfräulichen" Leute glaub ich dann noch hier und da ein Spiel kennen.

Bei Partnersuche kommt für mich auch nur eine Frau in Frage, die zumindest bisschen was davon kennt, weil sonst sind die Vorurteile teilweise übel.

>>Liebe Spielehersteller, freut euch stattdessen an euren steigenden >>Umsätzen und schönen Gewinnen.

Das Gegenteil ist leider der Fall. Steam war wirklich mal lukrativ, aber das hat sich auch geändert. Es gibt viel zu viele Spiele, die keine SAu kennt. Der Mobile Markt ist überschwemmt. Bei dem Markt scheint es fast mehr Spiele als Spieler zu geben. Und nur wer per Zufallslos von Apple gefeatured wird, kriegt ein bisschen kohle. 15-20 Verkäufe sind tatsächlich schon auf Platz 100 der Charts. Über die Zahlen nach Platz 200 gehen gen 0 weil keiner mehr nachguckt was es sonst noch gibt bei den tausenden Apps. xD
Und Steam geht auch so langsam in die Richtung, Die releases haben sich in ungeahnte Höhen multipliziert, momentan ist nur der Konsolenmarkt scheinbar etwas lukrativer, weil da nicht sofort jeder drauf kann mit seiner nahezu kostenfreien Engine. Wäre durchaus einen Artikel wert. ;)

Noodles 21 Motivator - Abo - 26559 EXP - 10. Februar 2016 - 0:35 #

In meinem Umfeld kenn ich zwar auch nicht ganz so viele Leute, die selber spielen, aber schräg angeguckt deswegen wurde ich eigentlich noch nie so wirklich. Nur für meine Mutter ist der PC schon immer nur "das blöde Ding", an dem mein Vater, mein Bruder und ich viel zu viel Zeit "verschwenden". Wie oft ich in meinem Leben den Satz "Geht doch mal raus, ist schönes Wetter" hören musste. :D

RobGod 14 Komm-Experte - 2293 EXP - 10. Februar 2016 - 0:48 #

Ein Leidensgenosse! ;)
Da wir gleich alt sind, denke ich dass das Methode hat ^^

Hendrik 23 Langzeituser - Abo - 38565 EXP - 10. Februar 2016 - 9:04 #

Was ihr nur habt. Opa hier bekam seine erste Konsole mit 17 ! An Pc war gar nicht zu denken ! Und durfte sich dann auch ständig anhören wie schön das Wetter ist. Wobei ich das auch zu hören bekam wenn ich in Prä Zockzeiten mich zulange in den Büchern verlor....

Janosch 19 Megatalent - Abo - 13515 EXP - 10. Februar 2016 - 11:57 #

Ich glaube Dein Vergleich mit den Büchern passt ganz gut, denn wenn man sich Argumentationen von so genannten Autoritäten aus dem 19. Jahrhundert anschaut hatten wir damals eine ähnliche Debatte. Damals ist vor allem vor dem Eskapismus der von Romanen ausgeht massiv gewarnt worden. Und es wurde die Meinung vertreten, dass vo allem junge Frauen durch das Lesen von ihrer wahren Bestimmung abgehalten werden, nämlich Mütter zu sein und damit gefährdet wären völlig falsche Vorstellungen vom Leben zu bekommen.
Auf der anderen Seite dürfte es heute noch schwierig sein sich im o.g. Schützenverein oder im Profifußball als Leseratte zu outen...
Und das Aussenstehende Dinge kritisch sehen, die sie nicht kennen, nach dem Motto "Wat de Bauer net kennt det frett er nicht.", ist wahrscheinlich nur allzu menschlich. Daher alles nicht so schlimm, viel Spass bei einem der abwechslungsreichsten und schönsten Hobbys denen man heute nachgehen kann...

Olphas 24 Trolljäger - - 46162 EXP - 10. Februar 2016 - 10:00 #

Hehe, bei "das blöde Ding" musste ich dran denken, wie meine Mutter früher immer sagte: "Spielt doch nicht immer dieses blöde Spiel!". Wobei sie mit "Spiel" den C64 oder welches System auch immer gerade dran war im allgemeinen meinte :D

Interessanter Weise war mein Opa, ihr Vater, immer sehr Computer-interessiert und hat sogar selbst kleine Spiele programmiert. Das fand ich immer beeindruckend. Ernsthaft selbst gespielt hat er nicht außer vielleicht Solitaire und Konsorten, aber das fand ich schon beeindruckend.

Lorion 17 Shapeshifter - 7385 EXP - 10. Februar 2016 - 0:51 #

Naja, finde ich jetzt bei der befragten Altersgruppe nicht überraschend, denn als ich (Ende 30) noch jung war, galt man als Sonderling, wenn man Videospiele als Hobby nannte.

Warum sollte sich jetzt 20+ Jahre später die Meinung der selben Leute plötzlich allumfänglich geändert haben? Wer damals nichts mit Spielen anfangen konnte, der ist auch heute nicht plötzlich auf wundersame Weise ganz begeistert davon.

Erfahrungsgemäss siehts dann allerdings ganz anders aus, wenn man sich mit jüngeren Leuten unterhält (18-25). Da zocken mitlerweile richtig viele, primär natürlich Männer, aber auch grade bei den Frauen bin ich immer wieder überrascht, wieviele auch da am zocken sind. Und nicht nur irgendwelche Handyspiele, sondern "Coregames" wie Assassins Creed, Dragon Age, MMOs usw..

Bin also definitiv der Meinung, das Spiele in der Gesellschaft angekommen sind, denn nur weil X Befragte selbst nicht zocken und keine Spieletitel nennen können, widerlegt das die Aussage noch lange nicht.

Und mal ernsthaft, wieviele Leute könnten von ihrem lokalen Bundesligaverein sämtliche Spieler aufzählen, den Trainer oder das letzte Spielergebnis nennen? Ein verschwindend geringer Anteil und trotzdem würde wohl niemand auf die Idee kommen zu behaupten, das Fussball in der Gesellschaft nicht angekommen wäre.

Christoph 17 Shapeshifter - Abo - 6447 EXP - 10. Februar 2016 - 1:52 #

Stimme dir völlig zu, Mick. Versuch mal, als Anwalt diese Umfrage zu machen, bei der Arbeit: bei Richtern, bei Staatsanwältinnen, bei Mandanten, die Unternehmer und Geschäftsführer irgendwelcher großen Autohäuser oder Bauunternehmen sind - da ist es vermutlich in der "Mitte der Gesellschaft" so, daß du innerhalb von ein paar Wochen meßbar fünfstellig Geld in Form von doch-nicht-Umsätzen verlierst, weil sich die abgeschreckte konservativere Hälfte der Mandanten unauffällig verabschiedet. Allerdings kenne ich eine sehr sympathische Kollegin aus einer sehr großen Kanzlei, die gerne auch in Vorstandssitzungen der Rechtsanwaltskammer mal den einen oder anderen Spielzug am iPad einschiebt... das ist aber quasi geheimer als die Gesellschaftsverträge dieser Kanzlei... :-)

Aber ich bin zuversichtlich, daß sich die Gamer-Gruppe noch weiter vergrößert. Gib uns mal noch eine halbe Generation, dann wird das schon...

euph 21 Motivator - Abo - 27711 EXP - 10. Februar 2016 - 8:20 #

Wenn ich mich in meine Umfeld umschaue, scheint was an der Sache dran zu sein. Abgesehen von den Freunden, die schon als Kinder gezockt haben, gibt es sehr viele, die damit gar nichts anfangen können. Da wird maximal auf dem Handy das übliche Candy Crush oder ähnliches gespielt. Aber eine Konsole oder Spiele für den PC hat fast keiner. Das ich gerne und viel zocke wird zwar mittlerweile "akzeptiert" und die Blicke sind lange nicht mehr so schief, wie noch vor Jahren. Aber wirklich verstehen können viele immer noch nicht, was man an Games so tolles finden kann.

Aber, es gibt dann doch immer wieder diese Aha-Erlebnisse, wenn man von Personen (bei denen man es selbst auch nicht unbedingt gedacht hat) erfährt, dass sie auch Zocker sind. Denn meist outen sich solche Leute erst dann, wenn man selbst sagt, das man eine Leidenschaft für Spiele hat.

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3142 EXP - 10. Februar 2016 - 9:02 #

Naja, Fußball oder Alkohol sind mitten in der Gesellschaft, trotzdem hört man auch viele negative Stimmen dazu.
Computerspiele mögen nicht so verbreitet und beliebt wie Filme sein, aber sie sind trotzdem in der "Mitte" angekommen. Ähnlich wie z.B. Radsport. Man weiß, dass es ihn gibt und kennt vielleicht 2 Rennen mit Namen, aber vom Doping im Radsport hat jeder gehört.

GhostKid 12 Trollwächter - 1048 EXP - 10. Februar 2016 - 9:05 #

Danke für den Artikel :) *thumbs up*

Drugh 14 Komm-Experte - Abo - 2611 EXP - 10. Februar 2016 - 9:20 #

Mir ist das völlig schnuppe, ob Spiele nun in der Mitte angekommen sind oder nicht. Zum Glück kann ich für mich entscheiden, wie ich meine Freizeit verbringe. Wie andere Leute ihre verbringen, ob mit Fußball, Konzerten, Kneipensaufen oder Dschungelcamp schauen, tangiert mich nicht.

aiwan4 10 Kommunikator - 470 EXP - 10. Februar 2016 - 9:48 #

Ich denke man muß schlussendlich dann doch auf die Verkaufszahlen gucken. Bricht man das dann auf die Bevölkerung herab ist man halt bei einer Minderheit die in der Politik die 5% Hürde wohl klar verfehlen würde.

Azrael0815 13 Koop-Gamer - Abo - 1295 EXP - 10. Februar 2016 - 10:06 #

Vielen Dank für den Artikel! Sehr interessant! :) Muss ehrlich zugeben ich selbst nehme das gar nicht so wahr, was aber auch daran liegen mag, dass in meinem Freundeskreis viele (aber auch schon seit Jahren) gerne zocken und wir das auch gerne zusammen machen. Ich selbst investiere gerne einen Großteil meiner Freizeit in mein liebstes Hobby und mir ist dann auch egal was andere davon halten, ich mach es ja schließlich weil es mir Spaß macht! :)

Ghusk 13 Koop-Gamer - Abo - 1238 EXP - 10. Februar 2016 - 10:23 #

Ich bilde mir immer ein, dass sich viel mehr Leute mit Spielen beschäftigen, als man auf der Straße denken würde. Nur bindet man nicht jedem sofort auf die Nase was man für Hobbies hat. Erst wenn man sich länger unterhält stellt man Gemeinsamkeiten fest, sei es nun ein Sport, Musik oder eine Serie. Und warum sollen alle oder viele plötzlich das Hobby Videospiele haben oder sich damit auskennen?

Olphas 24 Trolljäger - - 46162 EXP - 10. Februar 2016 - 10:34 #

Ich fühle mich beim Thema Spielehobby heute doch deutlich besser verstanden und weniger kritisch beäugt als noch vor 20+ Jahren, aber so richtig durchgedrungen und akzeptiert scheint mir das auch noch nicht zu sein. Das finde ich bei anderen Themen aber nach wie vor kritischer. Ich lese zum Beispiel sehr gerne Comics und da auch mit Vorliebe Marvel-Comics. Neulich hatte ich mir einen schönen Sammelband von einem meiner Lieblingszeichner, Michael Avon Oeming, bestellt und hab es mir ins Büro liefern lassen. Da lag das schöne Buch nun also auf dem Schreibtisch und hat für reichlich Verwunderung und schräge Blicke gesorgt. Sogar mein Chef hat es durchgeblättert und meinte nur: Sowas liest Du? Und irgendwie hatte ich den Eindruck, als wäre ich gerade mehrere Stufen im Ansehen heruntergepurzelt ... über Spiele hingegen wird sich häufiger unterhalten. Gut, ich arbeite auch in der IT-Branche was sicher etwas mehr Affinität mit sich bringt, aber auch hier sind es nicht so viele aktive Spieler. Trotzdem scheinen selbst die nicht spielenden Kollegen der Thematik relativ aufgeschlossen gegenüber zu stehen.

Hendrik 23 Langzeituser - Abo - 38565 EXP - 10. Februar 2016 - 11:14 #

Bei Comics liegt es aber auch daran dass sie immer noch als Kinderkram gelten, und ein Erwachsener sie gefälligst zu ignorieren hat.

Kirkegard 19 Megatalent - Abo - 13776 EXP - 10. Februar 2016 - 11:57 #

In Deutschland vielleicht. Ich habe schon in den 80ern belgische und französische Comics gelesen, die dort eindeutig der Erwachsenen Kultur zuzuordnen sind.

Hendrik 23 Langzeituser - Abo - 38565 EXP - 10. Februar 2016 - 14:03 #

Ja, ich meinte schon Deutschland speziell.
Ich les leidenschaftlich gern Comics, und da auch querbeet von jung bis erwachsen. Und da schauen einen die Leute schon manchmal ganz schön blöd an. :(
Da trau ich mich gar nicht zu sagen dass ich auch noch Kinderbücher aus meiner Jugend sammle und meine alten Kinderbücher immer wieder mal gerne rauskrame.

Lorion 17 Shapeshifter - 7385 EXP - 10. Februar 2016 - 14:14 #

Pat Mallets "Kleine grüne Männchen", wa? ^^

Kirkegard 19 Megatalent - Abo - 13776 EXP - 10. Februar 2016 - 14:39 #

Ach Gottchen, die gabs ja auch ^^
Solch ein Taschenbuch hatten einige Leute die ich kenne im Bücherschrank stehen. Ein damals beliebter Flohmarktartikel ;-)

Lorion 17 Shapeshifter - 7385 EXP - 10. Februar 2016 - 15:27 #

Hehe... hatte ich auch, ist aber im Laufe der Jahre leider verloren gegangen.

Borin 13 Koop-Gamer - 1264 EXP - 10. Februar 2016 - 16:41 #

Das mit den Comics kenne ich auch. Die sogenannten Graphic Novels lesen mittlerweile einige, die ich kenne. "Maus", "Watchmen" oder "Blankets" sind etabliert, Bebilderungen von Kafkageschichten werden in jeder unabhängigen Buchhandlung verkauft. Die frankobelgischen Comics, "Bone", "Peanuts" und "Calvin&Hobbes" gehen auch immer durch. In 'hipperen Kreisen' kann man noch mit "Saga" und "Wicked+Devine", vielleicht noch mit "Trillium" und "East of West" punkten. Für "Lustige Taschenbücher" soll man wohl ebenso wie für "Garfield" und "Häger" mal zu alt werden. Bei Marvel & DC hört es aber meist auf, da habe ich auch schon erstaunliche Blicke geerntet. Ganz schlimm wird es dann bei Mangas [zu denen ich auch keinen echten Zugang finde].

Pomme 16 Übertalent - Abo - 5568 EXP - 10. Februar 2016 - 11:16 #

Der letzte Absatz ließ mich kopfschüttelnd zurück. Das klingt wie die Forderung an die Spieleindustrie, sich auf der Gamescom möglichst weit abzuschotten und sich ausschließlich an Gamern wie uns zu orientieren. Warum sollen sie das machen?

Die Gamescom ist das eine Ereignis in Deutschland, dass von allen Medien beachtet wird. Eine Woche lang steht die Branche im Scheinwerferlicht, privates und öffentlich-rechtliches Radio berichtet, von Dudelfunk bis zur Infowelle, Zeitungen und Magazine berichten, von der Süddeutschen Zeitung über die Bild bis zu den Braunschweiger Nachrichten. Fernsehen berichtet, von der Tagesschau bis zu irgendwelchen Blöbla-Sendungen auf Pro7.

Gerade ist übrigens die Messe Jagd und Hund in Köln. Interessiert mich nicht, keine Ahnung, ob die Jagd in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. Und auch wenn das Ding ein paar Nummern kleiner abgefrühstückt wird als die Gamescom: Ich weiß trotzdem, was da los ist. Weil sich die Medien solche Veranstaltungen vorknöpfen, auch wenn sie das sonst alle anderen Tage im Jahr ignorieren.

Und in dieser Situation, wenn gefühlt alle auf unser Lieblingshobby blicken, sollen die Macher sich hinstellen und sagen: "Ey, wir machen das aber nicht für alle, wir machen das nur für die coolen Kids, die mehr als nur Candy Crush zocken!" Was wäre das für eine unprofessionelle Branche. Nein, wenn die Gamesindustrie schon überragend viel Aufmerksamkeit bekommt, dann soll sie das auch nutzen und erklären, warum sie die auch verdient hat. Alles andere wäre schlimm.

Ob der Typ im Supermarkt dann was mit "Assassins Creed" anfangen kann oder meine Nachbarin von unten weiß, dass es einen Unterschied zwischen Playstation und Xbox gibt, ist dafür herzlich egal.

Mal abgesehen davon, dass "in der Mitte der Gesellschaft angekommen" eine blöde Floskel ist und weder in journalistischen Artikeln noch in Pressemitteilungen etwas verloren haben sollte.

Kirkegard 19 Megatalent - Abo - 13776 EXP - 10. Februar 2016 - 11:52 #

Natürlich ist das "Gaming" in der Gesellschaft angekommen. Und das schon länger. Ein Meilenstein waren Internet Flatrates und Massentaugliche Online Spiele. Egal ob Browsergames oder WoW.
Man sollte auch Solitär nicht unterschätzen. Da wurde unfassbar viel Zeit mit verbracht.
Seit ein paar Jahren haben auch Branchenfremde Medien Bild/Computerbild Spiele verstanden dass sich damit Geld verdienen lässt. Heutzutage werden sogar auf Bild Computerspiele vorgestellt. Früher undenkbar.
Mittlerweile ertappe ich Menschen beim spielen auf Tablets, Handys oder Rechner denen ich das nie zugetraut hätte.
Die scheinbar einzige Person die nach wie vor null Interesse hat sich damit auseinander zu setzen ist meine Frau ;-)

CBR 19 Megatalent - Abo - 19427 EXP - 10. Februar 2016 - 12:06 #

Es kommt nicht unwesentlich auf den Personenkreis an, wie ich festgestellt habe. Die Yuppie-Bekannten bei mir sind eher auf beruflichen Erfolg und der damit einhergehenden Fassade fixiert. Wer da so etwas wie digitales Spielen - auch noch allein - anbringt, der wird bestenfalls müde belächelt und darf bestenfalls den Computer reparieren oder bei der nächsten Hardwarebeschaffung beratend zur Seite stehen.

Dann gibt es noch die Typen, die sich irgendwo noch das Kind im Manne bewahrt haben. Die sind nicht unbedingt leidenschaftliche Zocker, haben aber wenigstens ein gewisses Interesse. Da ist es dann eine Frage der Priorität bei der Verwendung der Ressourcen Geld und Zeit, ob Zocken irgendwo auf dem Plan steht. Von den beruflichen Familienvätern bin ich der einzige im privaten Umfeld, der recht regelmäßig zockt. Die gleiche Gruppe im beruflichen Umfeld ist da wesentlich stärker Richtung Zocker verschoben (IT-Firma). Da haben einige ihren Rückzugsraum und definierte Freizeit, die sie sich eben für das Zocken einrichten.

Tino128 09 Triple-Talent - Abo - 307 EXP - 10. Februar 2016 - 12:15 #

Sehr guter Artikel, der auch meine Meinung widerspiegelt.
Besonders im beruflichen Alltag, traue Ich mich nur selten mein wichtigstes Hobby zu nennen, um nicht auf Ablehnung zu stoßen.
Kurioserweise ist gerade mein Teamleiter im Besitz einer XBOX 360 und spielte auch schon zu Amiga & Atari Zeiten^^
Auch habe Ich mal einen Patienten während eines Krankenhausaufenthalts kennengelernt, welcher sich tatsächlich ein wenig mit Core-Games auskannte, aber das war wohl nur eine Ausnahme.

Im Bekannten/- Freundeskreis ist die Situation so, dass die Meisten welche früher sogar JRPG´s und Echtzeit-Strategie konsumiert haben, heute als Erwachsene natürlich andere Prioritäten haben und ebenfalls kaum zu ihrem Hobby stehen.

Bluff Eversmoking 11 Forenversteher - Abo - 786 EXP - 10. Februar 2016 - 12:42 #

A propos "Vorurteile": ich habe jedes Jahr das zweifelhafte Vergnügen, S-Bahnen und Nachverkehrsbahnhöfe in Köln-Deutz live erleben zu dürfen, wenn gerade die Gamescom-Messe stattfindet.

Und ich behaupte, alle Vorurteile über juvenile Gamer sind wahr und berechtigt. Das kann und darf nicht die Mitte der Gesellschaft sein.

Darth Spengler 17 Shapeshifter - 8995 EXP - 10. Februar 2016 - 17:47 #

Jo das weiß man ja. Aber viele kriegen mit fortschreitendem Alter dann doch noch die Kurve und investieren diesen kleinen Zeitaufwand der Hygene ^^

firstdeathmaker 17 Shapeshifter - Abo - 6358 EXP - 10. Februar 2016 - 12:59 #

Letzendlich sind Games eben ein Interessengebiet wie viele andere Hobbies auch. Bei Filmen und Serien weis ich auch, dass nur meine Freunde mitreden können. Schon meine Mutter hat da teilweise sehr andere Sehgewohnheiten und kennt vieles nicht was ich kenne als auch anders herum.

Und viele Leute interessieren sich auch einfach nicht dafür. Meine Freundin hat eine Weile die Sims und Age of Empires (1,2 & 3) gespielt. Aber das wars dann auch schon, in letzter Zeit garnix mehr.

Andere interessieren sich viel mehr für Musik. Tu ich zwar auch, aber wieder so speziell, dass ich nicht sagen könnte, welche Künstler gerade die Charts anführen.

Ich vermute, dass es überhaupt keine "Mitte der Gesellschaft" gibt. Es gibt viele Subkulturen die sich verschmischen aber nicht vollständig überschneiden. Und es gibt Subkulturen, die sehr weit am Rand stehen oder sehr isoliert stehen. Gaming würde ich schon eher zu derjenigen subkultur zählen, die etwas stärkere Überschneidungen mit anderen hat. Das sieht man auch an den Umsätzen der Branche, wenn man sie mit Kinofilmen vergleicht.

Übrigens scheint die Akzeptanz sehr unterschiedlich zu sein, wenn man sagt, dass man selbst Spiele entwickelt oder sich mit der Mechanik dahinter befasst. Da wird man gleich anders angeschaut, als wenn man sie "nur" spielt.

Tornado 17 Shapeshifter - Abo - 6586 EXP - 10. Februar 2016 - 14:19 #

Spiele sind überhaupt nicht in der "Mitte der Gesellschaft" angekommen. Ich kann anmerken, dass es etwas besser geworden ist: Also bei der Gamescom berichtet RTL nicht mehr über "Stinkende Gamer". Außerdem ist wie auch festgestellt, der "Killerspiele" erzeugen Amokläufer Vorwurf weg. Außerdem kenne ich schon ein paar jüngere Menschen, die Spielen aufgeschlossener gegenüber sind, obwohl sie keine Spielen.

Aber anderseits ist es immer noch quasi "Selbstmord" bei einem Date, einer Feier oder einer Party zu erwähnen, dass man auch gerne mal Spiele spielt. Dann werde zumindest ich von 80% der Leute sofort in die "Nerd-Schublade" gesteckt. Das ist nicht immer böse gemeint, denn meine PC-Fachkenntnisse weiß man zu schätzen. Aber man wird trotzdem mit diversen üblen Klischees in Verbindung gebracht. Das mit der Zeitverschwendung hab ich auch schon gehört.

Ich würde sagen, es hat sich nicht so viel verändert. Es gibt nur etwas mehr Gamer, vorallem jüngere und tolerantere Leute und Menschen die gemerkt haben, dass mit Spielen Geld verdient wird und Spieler auch eine Zielgruppe sind.

Obwohl ich persönlich gar nicht mehr so viel Spiele und auch andere Hobbys habe, verschweige ich bei neuen Bekanntschaften absichtlich, dass ich Spiele. Wenn man dann jemanden besser kennt, dann sieht das anders aus.

Borin 13 Koop-Gamer - 1264 EXP - 10. Februar 2016 - 16:31 #

Ich kann das eigentlich nicht bestätigen. In meinem großteils akademischen Umfeld mit Menschen im Alter zwischen 25 und 40 Jahren spielen viele. Die haben auch meist schon in jungen Jahren gespielt und machen es heute auch noch, nur wegen Job und Familie halt teilweise deutlich weniger oder nicht mehr am PC sondern an einer Konsole und mit mehr sogenannten Casual Games. Aber das kennen hier auf GG viele ja auch. Ich kenne mehrere Leute (auch Frauen), die sagen, dass sie ohne Shooter, WoW o.ä. ihre Abschluss- oder Promotionsarbeiten nie fertig bekommen hätten. Das abendliche Abschalten wäre einfach wichtig gewesen.
Nun mag mein Umfeld einfach nicht die Mitte der Gesellschaft repräsentieren. Aber die scheint es mir auch nicht wirklich (mehr?) zu geben, sondern ganz unterschiedliche Zentren. Einige verstehen darunter die berühmte schwäbische Hausfrau, andere den 35jährigen Prenzelberger, andere den Typen bei Ford in Köln am Band und wieder andere die Lehrerin im niedersächsischen Flachland. Die haben großteils aber wenig gemeinsam.

Q-Bert 10 Kommunikator - 480 EXP - 10. Februar 2016 - 17:07 #

Huch! :) Ich stelle gerade fest, dass mein gesamten Bekanntenkreis und ich mich abseits der Gesellschaftsmitte befinden. Ich kenne kaum jemanden, der NICHT zockt!

Ich bin 44 und Gamer seit Atari VCS Zeiten, ja selbst Pong hab ich noch live erlebt. Meine Freunde und Bekannten spielen eigentlich alle irgendwas. Polizeibeamter, 52, liebt AoE2 und pflanzt Gemüse im Browser. Unternehmensberater, 43, zockt Starcraft und andere RTS. Steuerprüfer, 44, spielt Skyrim und Fallout auf der PS4. Meine Freundin, 39, spielt Wii oder kloppt Monster in Diablo. Meine Mama, 84, liebt ihren Gameboy mit Tetris und das NintendoDings mit Dr. Kawashimas Gehirnjogging. Mit nem Familienvater von 3 Kindern liefere ich mir Quizduelle, meine Sekretärin,49, züchtet Drachen aufm iPhone. Die Kiddies um mich rum zocken FIFA oder streicheln virtuelle Pets aufm 3DS. Arbeitskollege 1 fährt Rally, Kollege 2 spielt online Skat. Minecraft ist ein riesen Ding! Vor Weihnachten musste ich 4 (vier!) befreundete Elternpaare intensivst beraten, welches Gamernotebook für den Sohn/Tochter zu empfehlen sein - alle wollen sie minecraften.

Auf meiner letzten Geburtstagsfeier kam ein Kumpel mit ner neuen Freundin an, die nach eigener Aussage "mit Spielen überhaupt nichts anfangen kann". Den Rest des Abends hat sie dann "You don't know Jack" gespielt... q.e.d.

Den Vorwurf "Zocken ist Zeitverschwendung" habe ich sehr lange nicht gehört. Aber wenn, dann kam das von Leuten, die ihre Freitzeit lieber im Fussballstadion, beim RTL-Gucken oder auf Facebook verbracht haben. Tjo. Mehr als breit grinsen muss man da ja kaum tun, damit der Fehler in der Argumentation offensichtlich wird... Letztlich ist Freizeit immer irgendwie Verschwendung, deswegen macht`s ja so viel Spaß! :)

Darth Spengler 17 Shapeshifter - 8995 EXP - 10. Februar 2016 - 17:44 #

Sehr guter Artikel, vor allem sehr interessant. Er deckt sich auch mit meinen Beobachtungen. Games ist eher was für kreative verspielte Leute mit Fantasie.

Randoms können damit nicht viel anfangen, dennoch wird oft behauptet irgendetwas zu spielen nur um mitreden zu können. Je nachdem um wen es sich handelt, lässt man sie natürlich nicht auflaufen und lässt es im Raum stehen.

Kirkegard 19 Megatalent - Abo - 13776 EXP - 10. Februar 2016 - 17:52 #

Zitat
"Games ist eher was für kreative verspielte Leute mit Fantasie."
Gewagte These, Darth.

Darth Spengler 17 Shapeshifter - 8995 EXP - 10. Februar 2016 - 21:05 #

Es ist natürlich alles relativ, aber das sind definitiv Faktoren denke ich.

Wortpirat 03 Kontributor - 16 EXP - 10. Februar 2016 - 19:19 #

Ab den 90gern hatten deutlich mehr Kinder PC und Konsole zuhause. Im Alter fängt kaum einer mit an zu zocken an, entsprechend ist in den Generationen Ü30~40 das Zocken deutlich rarer gesäht als bei den jüngeren. Und die Leute haben eben immer ihre eigene Sichtweise.

Das die Meinung von Ü50 und U30 stark auseinander geht, in allen möglichen gesellschaftlichen Themen ist nun nichts neues.

Klar, hat man durch die Familiengründung viel weniger Zeit für sich alleine, entsprechend geht die Zeit für Hobbys jeder art zurück auch zocken. In meinem erweiterten Umfeld und meiner Altersklasse (28) ist Zocken weitestgehend als völlig normal akzeptiert.
Sicher würde es mehr aufsehen erregen wenn ich Angeln, Schach spielen oder Wandern(!) würde.

Unregistrierbar 15 Kenner - Abo - 3863 EXP - 10. Februar 2016 - 19:53 #

Was würde es denn über Computerspiele aussagen, wenn sie tatsächlich in der Mitte der Gesellschaft angekommen wären? Welcher Art wäre denn diese Auszeichnung? Wieviel mehr würden Games denn Spaß machen?

Mir sind diese Auszeichnungen völlig wurscht.

Ein Spiel mit echten Menschen können und sollen sie nicht ersetzen. Ich habe kein Problem mit dem Vorwurf des Eskapismus, denn für mich steckt da kein Vorwurf drin. Andere Menschen haben ihre Eisenbahn, ich habe meine Games. Und zum Glück habe ich nicht nur die. Eine Runde Brettspiel-Siedler ziehe ich jedem Skyrim, jedem Zelda vor. Die können das nicht ersetzen.

Wobei... Baldurs Gate 2 war ziemlich nahe dran.

Also: Games sind nerdig, weniger als früher, aber eben immer noch. Na und? Solange ich nicht meine komplette Freizeit damit verbringe, isses doch wurscht.

cyco99 13 Koop-Gamer - Abo - 1401 EXP - 10. Februar 2016 - 20:56 #

Meiner Erfahrung aus dem Kollegen- und Bekanntenkreis nach sind lediglich kostenpflichtige Core-Spiele Zeitverschwendung. Dümmliche Handy-Games spielen fast alle. Wenn man jedoch Witcher oder Zelda erwähnt, wird man schief angeschaut.

Hanseat 12 Trollwächter - Abo - 980 EXP - 10. Februar 2016 - 22:11 #

Sehr schöner Artikel, ich denke Mick trifft den Nagel uf Kopp.

Sylar 12 Trollwächter - 1126 EXP - 11. Februar 2016 - 0:16 #

Erinnert mich stark an Mick's Kolumne "Lieber Christian Schmidt" von vor fünf Jahren

RobGod 14 Komm-Experte - 2293 EXP - 11. Februar 2016 - 13:23 #

Inwiefern?

JohnnyJustice 12 Trollwächter - 924 EXP - 11. Februar 2016 - 14:24 #

In meinem Freundeskreis befinden sich auch nur noch Leute die aufgehört oder nie angefangen haben zu spielen.

Allerdings ist die Selbstwahrnehmung von manchem Spieler auch stark verzerrt, da gibt es dann Leute die täglich eine Stunde FIFA spielen und einmal im Jahr die Kampagne des aktuellen CoD durch und sagen trotzdem immer wieder "Ich spiele ja nicht so viel." Auch kurios.

kurosawa 09 Triple-Talent - 240 EXP - 11. Februar 2016 - 22:50 #

...bin hier jetzt nur kurz reingesprungen, aber trotzdem die Frage.
Wann ist die Mitte bzw. wie wird die Mitte der Gesellschaft denn erreicht?
Ist z.B. "Bauer sucht Frau" die Mitte der Gesellschaft? "Dschungelcamp"?
Was wenn sich die ' mitte' eben eher für solche Ergüsse interessiert als zb. für Civilization? Muss die Branche also auf das 'Bauer sucht frau' Niveau sacken um im der Mitte anzukommen?

zfpru 14 Komm-Experte - Abo - 2491 EXP - 11. Februar 2016 - 22:58 #

Ich gucke gerne Dschungelcamp.

Hendrik 23 Langzeituser - Abo - 38565 EXP - 11. Februar 2016 - 23:43 #

Ich kenn da zufällig einen guten Psychologen.....

zfpru 14 Komm-Experte - Abo - 2491 EXP - 12. Februar 2016 - 0:12 #

Nicht nötig. Habe mich selbst erfolgreich ausdiagnostiziert. Bin geistig gesund.

kurosawa 09 Triple-Talent - 240 EXP - 12. Februar 2016 - 1:24 #

...aber evtl. bei RTL2 besser aufgehoben.

Ich frage mich in wie weit die Branche 'candi crush' werden muss um in der mitte an zu kommen?

Ich gebe zu, mich ganz gerne in der Nischen aufzuhalten.

Despair 16 Übertalent - 4164 EXP - 12. Februar 2016 - 13:09 #

Trash-TV-Gucker sind nicht die Mitte der Gesellschaft. Die beinhaltet eher die "Wer wird Millionär"-Gucker, die nach eigenen Aussagen den Dschungel niemals freiwillig einschalten würden (und dann erstaunlicherweise doch jede Einzelheit darüber wissen). ;)

Kirkegard 19 Megatalent - Abo - 13776 EXP - 12. Februar 2016 - 13:47 #

Das lesen sie dann in der Bildzeitung.

kurosawa 09 Triple-Talent - 240 EXP - 14. Februar 2016 - 2:12 #

...und wenn das die mitte ist, wollen wir wirklich dahin?

Ich bin ja ganz froh das sich die Branche ein wenig geteilt hat. Zum einen AAA das mittlerweile gröstenteils die 'mitte' bedient, zum anderen indie/ crowdfunding das eher progressiv daherkommt.

Um sich also weiter in Richtung Mitte zu bewegen, muss wohl der weg der BILD gegangen werden.

Ich muss allerdings sagen das ich AAA nicht grundsätzlich als schlecht empfinde.

Felix33 (unregistriert) 12. Februar 2016 - 18:57 #

Mobile Spiele helfen auch nicht gerade den Ruf zu fördern. Den ganzen Quatsch halte ich kaum 10 Minuten aus, Sammelaktionen empfinde ich als abschreckende, unnötige Qual statt als Anreiz, und das Ganze mutet eher wie etwas aus der Vorzeitig an als moderne Unterhaltung.

Christoph 17 Shapeshifter - Abo - 6447 EXP - 12. Februar 2016 - 19:12 #

Ich bin auch nicht Mitte der Gesellschaft. Ich gehe mit Oli P Abendessen, weil wir gemeinsame private Bekannte haben, und erkenne ihn nicht; den Namen kenne ich natürlich, aber sehe weder die Sendungen, noch höre ich die Musik. Was ich damit meine: generell sind Spiele natürlich schon in der Mitte der Gesellschaft angekommen, auch wenn nicht jeder überall alles kennt oder gar gut findet. Mein Sohn zum Beispiel hat einen Papa und eine Mama (!), die durchaus mal 30 Stunden die Woche zocken. Weiter oben hab ich hier im Thread gelesen, "meine Mutter sagt immer, wir sollen an die frische Luft gehen, wenn Papa, Bruder und ich spielen" - das hat mich schwer an die 80er erinnert, wo alle Jungs diese Debatte mit allen Eltern täglich hatten - aber die Quote spielender Papas war 0%.

Hendrik 23 Langzeituser - Abo - 38565 EXP - 12. Februar 2016 - 19:20 #

Ich kanns kaum erwarten dass mein Lütter das Pad halten kann..
MP ole ! GTA online...oder doch lieber Mario Kart ? :D

Christoph 17 Shapeshifter - Abo - 6447 EXP - 13. Februar 2016 - 9:53 #

Ja, endlich weg von "Helden der Stadt", hin zu Football, Tennis und irgendwann Diablo und MMOs... Kreuzritter statt Kasimir Krähe! :)

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