WoW: Enttäuschendes Finale?

Das Ende von Pandaria Meinung

WoW-Patch 5.4 schließt nicht nur die Pandarenkampagne ab, sondern bringt mit einem neuen Raid, der Feuerprobe, den virtuellen Servern und der zeitlosen Insel viele neue Inhalte auf die Server. Reicht das, um die Wartezeit auf die nächste WoW-Erweiterung zu überbrücken? Oder geht dem aktuellen Addon auf der Zielgeraden die Luft aus?
Karsten Scholz 6. Oktober 2013 - 11:51 — vor 3 Jahren aktualisiert
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Vor ein paar Wochen spielte Blizzard die wohl letzte große Inhaltserweiterung vor dem nächsten kostenpflichtigen WoW-Addon (das noch geraume Zeit auf sich warten lassen dürfte) auf die Server. Deshalb war ich wieder lange in Pandaria unterwegs; besuchte die "Zeitlose Insel", schlug mich wacker in der "Feuerprobe" und kämpfte in der "Belagerung von Orgrimmar" gegen die Vasallen von Garrosh Höllschrei. Außerdem brachte Patch 5.4 noch flexible Raid-Größen, die virtuellen Serververknüpfungen und unzählige weitere kleine und große Anpassungen und Neuerungen mit. Hab ich schon erwähnt, dass der neue Schlachtzug "Die Schlacht um Orgrimmar" der größte Raid seit Patch 3.1 ist? Damals begeisterte Ulduar ebenfalls mit 14 Bosskämpfen. Auf den ersten Blick könnte man also meinen, dass den Spielern in Azeroth gerade die Sonne aus dem Heldenhintern scheinen müsste – zumal die Verantwortlichen ihr Versprechen hielten und in Mists of Pandaria neue Inhalte im Quartalstakt lieferten.

Enttäuschend ist vor allem die neue Zone "Zeitlose Insel"
Dennoch sind viele Spieler enttäuscht vom letzten Inhaltsupdate des aktuellen WoW-Addons – ich auch, sonst würde ich ja diese Kolumne nicht schreiben! Das liegt weniger an der finalen Schlacht gegen Garrosh: Die 14 neuen Bosskämpfe sind gewohnt abwechslungsreich, so müsst ihr gefangene NPCs aus Gefängnissen befreien, nur um sie dann an einen Dinosaurier zu verfüttern. Ein anderes Mal nimmt ein Team Geschütztürme ein, um einen mächtigen Drachen vom Himmel zu holen, während ein zweiter Trupp angreifende Orc-Wellen zurückschlägt. Die Kämpfe machen Laune, auch wenn der Schwierigkeitsgrad im normalen Modus nicht hoch ist (mehr als 2.000 Gruppen haben den Endboss von 5.4 bereits besiegt). Nein, enttäuschend ist vor allem die neue Zone "Zeitlose Insel". In Interviews betonten die Entwickler immer wieder, dass sie dort Spieler mit den vielen versteckten Schätzen, den seltenen Kreaturen und den zufällig auftauchenden Ereignissen auf eine "einmalige Entdeckungsreise" schicken wollen. Dafür verzichteten sie darauf, die Insel mit wiederholbaren Missionen zuzupflastern, die Spieler zu sehr einschränken würden. Zudem wollten die Entwickler "Grinden" vermeiden. Dennoch oder gerade deswegen sollte das neue Gebiet für noch längere Zeit zum Besuch einladen, als es die Insel des Donners oder die Krasarang-Wildnis in den Monaten zuvor geschafft hatten.

Problem 1: Im Zeitalter von Wikis und Guides ist es nur extrem disziplinierten Spielern möglich, sich dem Entdeckungstrieb völlig hinzugeben. Bereits am Veröffentlichungstag gab es ausführliche Anleitungen für die gesamte Zone, und auch im Spiel selber wurden rund um die Uhr Koordinaten und Zeiten von Events mitgeteilt. Nur wer den allgemeinen Chat meidet oder auf einem Geisterserver unterwegs ist, hat die Chance, die Insel mit all ihren Ideen selber zu entdecken. Wer den Chat mitliest, mit dem großen Pulk an Spielern mitläuft und die wenigen Quests auf der Insel meistert, hat nach kürzester Zeit alle wichtigen Dinge entdeckt. Ab diesem Moment stellt sich dann schnell jenes Grind-Gefühl ein, das die Entwickler doch vermeiden wollten: Tausende Gegner müssen umgenietet werden, um den Ruf bei der neuen Fraktion auf "ehrfürchtig" zu steigern oder genug Münzen für die diversen Belohnungen zu besorgen. Das mag für längere Zeit beschäftigen, macht aber nur den wenigsten Spielern Spaß. Mir auch nicht.

Problem 2: Die Zeitlose Insel entwertet einen großen Teil des Inhalts bis einschließlich Patch 5.3. Denn auf der Insel gibt es an jeder Ecke epische Rüstung der Stufe 496 – genau jener Stufe also, die eure Ausrüstung im Schnitt erreichen muss, damit ihr die "Belagerung von Orgrimmar" betreten dürft. Es reicht, wenn ihr die ersten Quests auf der Insel meistert, sämtliche Schatztruhen, über die ihr stolpert, öffnet und ein paar feindliche Kreaturen erledigt: schon wird eine halbe Tasche mit epischem Krempel belegt sein. Wer fokussiert seinen Helden für den Dungeonbrowser vorbereiten will, schafft das auf der Zeitlosen Insel an einem Nachmittag. Vorher auf der Insel des Donners oder durch die Krasaranwildnis questen? Lohnt nicht mehr! Natürlich gibt es auch Spieler, die den Ruf-Grind auf der Insel bis "ehrfürchtig" durchziehen, die sich jedes Haus- und  Reittier besorgen wollen, die jeden Erfolg erlangen möchten und alleine mit diesen Dingen noch Wochen beschäftigt sind. Aber ich schaue auf der Zeitlosen Insel nur noch vorbei, um einmal pro Woche Weltboss Ordos zu fällen. Auch die neu eingeführte Feuerprobe ist kein Feature, das wochenlang Beschäftigung schenkt, die Aufgaben sind schnell gemeistert. Viel interessanter wäre es zudem, wenn die Entwickler die Prüfungen der Feuerprobe mit in die Level-Phase einbeziehen würden, damit Spieler bereits auf dem Weg zur maximalen Stufe den Umgang mit den verschiedenen Spielweisen ihrer Klasse erlernen.

"Die Schlacht um Orgrimmar" ist zu einfach, die "Zeitlose Insel" hält das Versprechen des Langzeitspielspaßes nicht
Zusammenfassend muss ich sagen: Der normale Modus von "Die Schlacht um Orgrimmar" ist für das Finale eines Addons zu einfach geraten, die Feuerprobe macht im aktuellen Zustand nicht viel her und die Zeitlose Insel hat ein paar gute Ideen, hält aber das Versprechen des Langzeitspielspaßes überhaupt nicht. Sollten sich WoW-Abstinenzler oder -Unkundige in diese Kolumne verirrt haben, fragen sie sich jetzt vermutlich: "Na und? Was ist das Problem? Content Patch 5.4 kostet doch nichts, sondern ist ein Service von Blizzard." Das Problem: WoW ist ein Abo-MMO und kostet monatlich 11 bis 13 Euro. Patch 5.4 ist laut Blizzard der letzte große Patch vor der nächsten WoW-Erweiterung. Einer Erweiterung, die erst auf der kommenden Blizzcon im November offiziell angekündigt wird, und für die es bisher noch nicht mal eine geschlossene Beta-Phase gibt, und bei der danach auch noch die offene Beta-Phase mehrere Wochen lang dauern dürfte. Es werden noch mehrere Monate vergehen, bis das neue WoW-A
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ddon in den virtuellen und echten Läden steht. Monate, die just Patch 5.4 in Sachen Content überbrücken sollte.

Auch in der letzten Phase von WoW: Cataclysm gab es fast ein halbes Jahr keine neuen Inhalte mehr. Gähnende Langeweile machte sich selbst bei den hartgesottensten Fans des Spiels breit, und einzig der Jahrespass sorgte dafür, dass die Abozahlen nicht vollends in den Keller fielen. Vielleicht dauert der Leerlauf dieses Mal kein halbes Jahr, aber dafür beschönigt auch kein Jahrespass die Zahlen am Quartalsende. Wem WoW am Herzen liegt, kann nur hoffen, dass auf der Blizzcon neben der Erweiterung auch ein sehr zeitnaher Termin für die Betaphase bekannt gegeben wird. Und sollte das Addon, wovon fast auszugehen ist, erst 2014 erscheinen, sollte Blizzard dringend noch einmal darüber nachdenken, ob sie nicht doch noch einen Content Patch 5.5, etwa im Dezember, bringen. Ansonsten verwette ich meine GamersGlobal-Medaille "MMO-Experte" darauf, dass die WoW-Abozahlen zum Jahresende auf unter sieben Millionen fallen werden,  und damit auf den niedrigsten Wert seit 2006.    

Euer Karsten Scholz
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Karsten Scholz 6. Oktober 2013 - 11:51 — vor 3 Jahren aktualisiert
Sok4R 17 Shapeshifter - P - 6332 - 6. Oktober 2013 - 12:14 #

Ich hab mit WoW schon vor einer Weile aufgehört, weil es mir einfach zu langweilig wurde nachdem ich Panderia komplett abgegrast hatte. Ich raide nicht und hab auch keinen Elan dafür, weshalb mir der neue Patch nichts bringt. Der Raid-Finder mag zwar keine schlechte Idee sein, für mich wurde er aber zur Geduldsprobe, weil er voll von Spielern ist die entweder nur durchrushen wollen um die Marken abzuräumen (was mir auch die Lust an Dungeons genommen hat) oder Leute, die einfach viel zu schlecht für einen Raid spielen (eine groß angekündigten Flammenwelle mehrfach abzukriegen nur weil man sich keinen Zentimeter bewegt und nur stupide bombt reicht halt nicht). Ich hätte nichts dagegen wenn man ihn wieder abschafft und Raids nur guten Spielern vorbehält.
Ich werde frühestens vor dem nächsten Addon wieder einsteigen, wenn überhaupt. Da auch meine Freunde nicht mehr spielen und teilweise damit komplett abgeschlossen haben ist für mich auch die Motivation entsprechend gering.
Und ich glaube auch nicht dass er WoW lange genug am Leben halten wird bis zum nächsten Add-On, die Abonnentenzahl wird noch einmal deutlich fallen, ich schätze auf so ~5Mio. Ist zwar immer noch mehr als jedes andere MMO, aber die Zeit von WoW ist einfach abgelaufen.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9922 - 6. Oktober 2013 - 12:16 #

Mir gefiel das Addon, gerade nach Cataclysm echt gut. Auch mit den Patches war ich eigentlich zufrieden. Aber du hast recht, der jetzige Patch ist schon ziemlich dürftig. Der Raid ist zwar ok, aber die Insel ist unglaublich lächerlich. Wer will denn noch ohne Ende Mobs farmen, um den Ruf zu steigern? Überhaupt, verstehe ich nicht, warum Blizzard das Ruffarmen über Tabards und Instanzen rausgeschmissen hat. Das wäre DIE Möglichkeit gewesen, blöde Dailyquests oder bei diesem Patch reinstes Grinden zu umgehen.

Wo sind die Einzelspielerszenarien wie auf der Insel des Donners? Wo ist die sonstige Entwicklung? Wo sind halbwegs innovative Worldbosse? Wo ist ein angenehmer Itemlevel-Anstieg? Wo ist eine sinnvolle Ruffraktion? Wo sind überhaupt mal (innovative) Quests, die nichts mit Grinden zu tun haben?

Ich finde, der Patch ist, bis auf den Raid, einfach nur dahingeklatscht. Als Abschlusspatch eigentlich echt erbärmlich.

bsinned 17 Shapeshifter - 7187 - 6. Oktober 2013 - 12:17 #

Ich hab zum Patch von Blizzard 7 Tage Gratis-Spielzeit bekommen und deswegen auch nochmal reingeschaut. Davon hab ich vielleicht höchstens 4 Tage genutzt. Die neue Insel fand ich schon nach 2 Stunden öde und über den neuen Raid hab ich von meinen alten Gildenkumpanen kein einziges positives Wort gehört.
Im Endeffekt hab ich die meiste Zeit damit verbracht, ein Wenig Pala und Schammi zu Leveln, bis die Langeweile mich dann endgültig wieder eingeholt hat.

kutschi201 11 Forenversteher - 605 - 6. Oktober 2013 - 12:19 #

Ich habe schon vor einer Weile aufgehört WoW zu spielen, jetzt sehe ich noch mehr Gründe dafür, meine Entscheidung nicht zu bereuen. WoW lag mir immer am Herzen und ich habe es echt gerne gespielt...aber es hat sich einfach zu viel zum Schlechten gewendet :/

Kainchen 13 Koop-Gamer - 1382 - 6. Oktober 2013 - 12:28 #

Ich muss ehrlich sagen das sich mir diese ganze MMORPG Wahn nie so nie so ganz erschlossen hatte. Ich habe WoW vielleicht mal einen Monat gespielt, aber es wurde doch recht schnell eintönig und diese Raids und das alles drumherum haben mich nie interessiert. Später habe ich mir dann nur die Umsetzung der Welt auf einen PServer angesehen, ohne Levelabsichten. Aber vom Grundprinzip her war es mir zu langweilig.

Koppler 10 Kommunikator - 406 - 6. Oktober 2013 - 12:42 #

Das kann ich so nicht stehen lassen

Für einen der in einer großen Gilde spielt und eben WOW als Zweitleben betrachtet dem mag es so gehen aber mir und meinen Freunden nicht

Ich hatte jetzt auch eine Pause gemacht aber nicht weil es mir zu langweilig war sondern weil mir die neuen Sachen zu schnell gekommen sind.

Ich bin einer der halt sehr viele Charaktere hat und immer versucht sie gut auszustatten und wenn man 8 90ziger hat und die auf Stand halten will ist das nicht mehr möglich heute.

Seit der Insel aber schon ;-))

Ich beschränke mich auf 3 Charaktere und das geht ganz gut.

Wenn man am Tag 8-10 Stunden mit Arbeit verbringt und am Abend so 2-4 Stunden Zeit hat kann es gar nicht sein das man jetzt schon alles durch hat und man nichts mehr zu tun hat außer man spielt nur einen Charakter dann kann es sein aber das ist nicht Blizzard Schuld sondern dein Spielverhalten und der nicht verwirklichbare Anspruch den du hast.

Und mal ehrlich wie kann man Blizzard dafür verantwortlich machen das es zu viele faule Menschen gibt die lieber Anleitungen lesen oder Videos anschauen als es selber zu entdecken.

Jeder schafft sich sein Spielgefühl wie er es haben will aber ich kann doch nicht ein Video des Betatests im Internet anschauen und mich dann ärgern das ich schon alles kenne wenn ich selber spiele.

Inso 15 Kenner - P - 3801 - 6. Oktober 2013 - 18:02 #

In der Kolumne liest sich das für mich eher als sei die lange Überbrückungszeit das Problem - sprich die nächsten vier Wochen mag das ganze noch lustig sein, aber was machst du die fünf Monate danach, das ist doch das Problem^^.
Ich kenn dazu auch wenige die nicht den Focus auf dem Equip haben, mal ehrlich, genau darauf ist das Spiel doch ausgelegt, das ist doch die Karotte die dich motiviert. Da davon auszugehen das die Spieler lieber den Chat abschalten und sich Quests und damit auch Equip durch die Lappen gehen lassen weil sie lieber selbst erkunden - wer macht sowas. Da muss Blizz doch eig klarsein das die Taktik nicht aufgeht. Genauso kannst du in die Patchnotes schreiben die Leute mögen pro Woche doch bitte nur einen Boss angehen, dann hätten sie länger was vom Spiel.
Faktisch zahlst du jeden Monat 13€, da macht es dann ja doch schon Sinn auch jeden Monat unterhalten werden zu möchten - und das bei der eigenen Spielweise. Den Schwierigkeitsgrad hat man ja anscheinend auch auf Casual gestellt, da braucht man sich dann über Beschwerden nicht zu wundern.

Karsten Scholz Freier Redakteur - P - 12152 - 7. Oktober 2013 - 6:40 #

Inso sagt es ganz richtig: Es geht in der Kolumne darum, dass die aktuellen Inhalte bis zur nächsten Erweiterung "aushalten" müssen - und das sehe ich sehr skeptisch. Dafür hört man jetzt schon aus zu vielen Richtungen, dass viele Spieler auf der zeitlosen Insel das Gefühl haben, schon alles gesehen zu haben. Dafür liefert die Feuerprobe zu wenig Langzeitpotenzial. Dafür ist der finale Raid in den für die Masse an Spielern wichtigen Schwierigkeitsgraden etwas zu einfach geraten.

Wobei man beim letzten Punkt differenzieren kann: Für das Klientel des LFR-Raids sind einige aktuelle Bosse anscheinend tatsächlich zu schwer geraten ;-) Gleiches gilt für die eine oder andere Flex-Raid-Gruppe, die vorher nie abseits des LFR geraided hat, die sich dort jetzt teilweise den Arsch wund wiped.

Wegen dem letzten Punkt: Es geht nicht nur um faul. Auf vollen Servern muss man aktiv den Chat meiden, wenn man noch irgendwas neu entdecken will. Zumal das mit dem Entdecken echt schwer ist, wenn jeder Rare-Gegner innerhalb von einer gefühlten Nanosekunde das Zeitliche segnet, weil sich gleich ein Dutzend und mehr Spieler drauf stürzen.

Koppler 10 Kommunikator - 406 - 7. Oktober 2013 - 8:37 #

Ja da hast du schon Recht aber die Frage ist doch wie sollen sie es machen.

Machen sie mehr Tagesquest dann geht das Geheule los das ihnen nicht mehr einfällt.

Machen sie mehr Fractionen wo man Ruf braucht muss man wieder grinden.

Machen sie es wie jetzt dann ist es den Leuten zu wenig weil es ja alles im Inet oder Chat steht.

Und im LFR sind die Shamanen unerträglich gewesen da Encounter wo sich Leute bewegen müssen schon immer ein graus waren.

Man glaubt es kaum aber es ist mit manchen Gruppen nicht mal das Event mit dem Drachen schaffbar.

Meine Meinung ist das es WoW gut tut wenn auch mal 3 Monate Lehrlauf zwischen Ende des Alten und Beginn des neuen Addon sind da man sonnst immer das Gefühl von nur mehr des Alten hat und nicht dieses jetzt gehts neu los lass es uns anpacken.

Karsten Scholz Freier Redakteur - P - 12152 - 7. Oktober 2013 - 8:54 #

Ich hab die "Pausen" zwischen den Erweiterungen auch immer genossen - im Progress raiden ist auf Dauer halt anstrengend.

Wobei die Übergänge sich interessanterweise immer anders angefühlt haben. BC kam für uns zu früh, wir waren gerade beim dritten Flügel in Nax und an den Twins in AQ40 vorbei. Das Ende von BC kam perfekt - wir hatten Kil´Jaeden down und noch ein paar ID´s bis zum nächsten Addon. Ähnlich sah es beim Lich King aus, nur fiel es uns hier sehr schwer, die Motivation für den Hero-Kill neu zu entfachen - schließlich hatten wir Arthas ja schon down. Ging aber dann doch gut. Cata war bisher der schlimmste Übergang, weil im letzten halben Jahr quasi gar nix mehr ging. In der Zeit hab ich auch kaum noch eingeloggt. Bin gespannt, wie sich der nächste Übergang anfühlen wird :-)

Mein Vorschlag für die nächsten Zonen: Auf eine gute Mischung setzen. Dynamische Events sind immer eine gute Sache. Weltbosse auch. Dailies finde ich erträglich, wenn man wie auf der Insel des Donners einen größeren Pool von Quests hat, von denen man immer eine andere Auswahl jeden Tag zur Verfügung hat - und wenn der Pool mit bestimmten Progress-Stufen der Zone nochmal durcheinandergewirbelt wird, hat man zumindest ein wenig das Gefühl von Abwechslung. Zusätzlich darf es aber auch ein Elite-Gebiet geben, in dem Gruppen ihren Ruf übers Grinding steigern können - vll verbunden mit einer wöchentlichen Quest. Und warum nicht wieder die Ruf-Wappenröcke einführen? Ich fand an der Insel des Donners übrigens super, dass man auswählen durfte, ob man PvP- oder PVE-Belohnungen haben mag.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9922 - 7. Oktober 2013 - 9:31 #

Warum denn immer nur eine Sache?

Man kann auch alles verbinden:

Mobs die Ruf bekommen für die Grinder.
Quests, damit man mehr Abwechslung beim Solospielen hat (siehe Insel des Donners).
Rufumhänge für Instanzen, damit Leute die weder Lust auf Grinden noch Dailys haben, ebenfalls Ruf bekommen.
Möglicherweise 5er-Instanzen bei denen das Killen der Mobs Ruf bringt (BC lässt grüßen).
Möglichkeiten den Ruf über Berufe oder andere Sammelsachen zu steigern.

Dann kann man sich die Frage stellen, ob Ruf farmen noch aktuell ist oder ob man nicht mal neue Mechaniken einführt (ich persönlich mag Ruffraktionen, wenn entsprechend was geboten wird).

Ist ja letztendlich nicht so, als hätte Blizzard nicht schon viele Möglichkeiten zum Ruffarmen drin gehabt. Nur wurden die immer wieder rausgeschmissen. Und auf der Zeitlosen Insel bleibt am Ende nur das Grinden übrig = kein Spaß für mich. Einerseits zum Ruffarmen, andererseits für das Equip mit dem Itemlevel 535. Weder normale Mobs, noch Rares abfarmen (die an ihren Positionen spawnen und nach 10 Sek. tot sind) ist sonderlich spaßig auf Dauer.

Azzi (unregistriert) 6. Oktober 2013 - 12:42 #

Hab schon kurz nach Cata aufgehört, WoW hatte da längst den Reiz verloren Alles war zu polished und zu linear, im Grunde ging es nur noch ums Markengrinden. Dazu kam die Community die leider zu nicht kleinen Teilen aus assozialem Gamerabschaum besteht.

Wenn ich heute noch MMO Spielen will kuck ich lieber ungezwungen in GW2 rein...

Koppler 10 Kommunikator - 406 - 6. Oktober 2013 - 12:50 #

Klar ist es so das bei einem Spiel das 8 Mill Menschen spielen mehr Idioten drin sind als in einem das zur Zeit 1 Mille spielen aber die Community als assozialem Gamerabschaum zu bezeichnen ist eine Beleidigung.

Auch wenn du nur einen nicht kleinen Teil meinst ist das so schon eine ganz große Anmaßung von die so etwas zu behaupten.

Azzi (unregistriert) 6. Oktober 2013 - 13:28 #

Ach Anmaßung son Quatsch, ich sag einfach wies ist, und es ist mir komplett egal welche Gründe das hat.
Bestenfalls wird man in WoW ignoriert, in 50% aller Dungeons wird geleaved, geflamt (oft aufs Übelste), es wird auf alles gewürfelt, Rücksicht gibts ganz selten, hauptsache ogogogo und möglichst viele Marken pro Zeit. Man kann sich auch alles schönreden, aber in meiner Freizeit verbringe ich keine Zeit mit solchen Subjekten.
Schade das die Nazis das Wort "Untermensch" damals so rassisstisch geprägt haben, denn es passt einfach perfekt auf viele Spieler in WoW ;)

Equi 14 Komm-Experte - 1912 - 6. Oktober 2013 - 14:01 #

Klar ist das so - MMO halt. Ein Tummeplatz für Dumme, Alte und Assoziale. Ich bin in jeglichen Onlinespiel-Genres sehr aktiv über die Jahre gewesen. In klassischen (!) MMOs trifft man aber mit Abstand die größten Heinis.

Aber umso besser kann ich solchen "Gamerabschaum" mit meinen Kumpels hart trollen. Man darf sich einfach nichts zu Herzen nehmen was irgendein Kind im Internet einem schreibt.

Last Unicorn (unregistriert) 6. Oktober 2013 - 15:30 #

Das ist doch mittlerweile in jedem Online-Spiel so. Bis 1999 war die Atmosphäre in den meisten Spielen und Communities super, dann hat die Unterschicht das Internet für sich entdeckt. Bei den Kommentaren auf den Websites der großen Nachrichtenseiten und Zeitungen rollen sich einem die Zehennägel hoch.

Da les ich doch lieber ein paar Bücher in meiner Freizeit und spiele Multiplayer-Modi nur noch gemeinsam mit Freunden auf der Couch.

supersaidla 16 Übertalent - 4129 - 6. Oktober 2013 - 16:02 #

Naja ich würde eher sagen das "Früher" 35jährige mit 10jährigen nicht soviel Zeit verbracht haben :D

Roland 18 Doppel-Voter - 10895 - 7. Oktober 2013 - 16:27 #

Sehr harte Worte. Ich würde das Wort Unterschicht durch "Masse" bzw. "Massenpublikum" ersetzen, denn auch reiche 12jährige oder 52jährige können sich ziemlich assi bzw. infantil benehmen. Und auf solches Verhalten verzichte ich gerne ... ansonsten haben die alten Römer die besten Erklärungen für sowas gehabt.

Zille 18 Doppel-Voter - P - 10841 - 7. Oktober 2013 - 7:54 #

Na du hast ja eine tolle Wortwahl drauf, da hilft auch der Smilie nicht wirklich.

Assoziales Verhalten ist in Onlinespielen oft eher die Regel, als die Ausnahme, insofern kann ich eine gewisse Wut nachvollziehen. Gerade deswegen sollte man aber doch ein wenig auf die eigene Bremse treten... es gibt nicht nur die Spielergruppen, die sich unsozial benehmen, zu denen man nicht gehören sollte.

Phin Fischer 16 Übertalent - 4278 - 6. Oktober 2013 - 16:48 #

Aber gerade bei Guild Wars 2 vermisse ich diese Polishing extrem. Bugs, massive Balance Probleme und unausgereifte Spielmechaniken. Es macht mir im Endeffekt trotzdem mehr Spaß als WoW, dass aber auch nur wegen der frischen Ideen.

Falk 14 Komm-Experte - 1899 - 6. Oktober 2013 - 12:48 #

Mir stinkt immer noch das sturzlangweilige Talentsystem. Ich hab' schon gerne bei jedem Levelaufstieg eine Entscheidungsmöglichkeit, auch wenn's nur eine kleine ist.

Für Leute wie mich, denen der Endgame-Content schnurz ist und die lieber viele Charaktere hochleveln wollen, bietet WoW nicht mehr viel. Ich hatte gehofft, diese Entwicklung würde sich irgendwann wieder umkehren, aber das wird wohl nix mehr. :[

Sancta 15 Kenner - 3168 - 6. Oktober 2013 - 12:58 #

Ich habe nach Cataclysm aufgehört, vorher war ich extrem aktiv, Gildenleiter einer erfolgreichen Gilde und ein echter WoW-Fanboy. Aber nach jedem Addon war alles, was man vorher erreicht hatte, komplett wertlos oder anders ausgedrückt: Alles außerhalb des Endgames ist nach kürzester Zeit belanglos. Als es nur 60 Lvl gab, war das noch überschaubar. Man levelte bis 60, hatte viel Spaß und das Endgame machte ebenso Spaß. Aber mit jedem neuen Addon war der Weg bis zum Endgame nicht etwa nur länger, er wurde nervig, weil auf dem Weg dorhin alles ausgestorben war. Man sieht auf der anderen Straßenseite eine Party, darf aber nicht hin, weil man noch zu klein ist. Wer neu anfängt oder eine Pause gemacht hat, kämpft sich mehr oder weniger alleine durch bis zur Party. Das hat einen immer mehr deprimiert aber ist wohl nur schwer zu vermeiden. Hauptproblem ist, dass das "Alleine Leveln" einfach nach einer Weile keinen Spaß mehr macht oder schlicht nahezu unmöglich ist. Da haben Single-Player RPGs einfach große Vorteile. Da gibt es viele Spannungsmomente, man fühlt sich nicht alleine und die Inszenierung ist spannend. Inzwischen habe ich aufgegeben. Ich warte auf einen Nachfolger oder auf die große, neue Idee, wie man dieses Problem des "sich in einem MMO alleine fühlens" beseitigen kann. Evtl. mit bezahlten Profi-Spielern, die die welten künstlich auffüllen? Oder aber man bindet alle alten Zonen in das Endgame mit ein, so dass diese nicht ausgestorben wirken.

eksirf 15 Kenner - P - 3145 - 6. Oktober 2013 - 21:15 #

Ich kann das nicht ganz nachvollziehen. Noch nie hatte ich einen Charakter so schnell auf maximal Level und raid tauglich wie mit MoP. Quests habe ich fast keine erledigt - ich habe mich einfach als Tank für die diversen Instanzen gemeldet. Wenn man will geht es also sehr schnell.

Aber auch der Weg über Quests ist erheblich einfacher geworden als zu Classic Zeiten. Zu Classic gab es einige Quest-Strang Enden die tatsächlich nicht so einfach alleine zu lösen waren. Das ist mit beim Quest leveln mit Cataclysm fast gar nicht mehr untergekommen.
Die Gebiete sind tatsächlich etwas leer gewesen. Ich kann das Gefühl nachvollziehen. Seit ich aktiv MMOs spiele geht es mir aber auch in vielen Einzelspieler Titeln so - mir fehlt einfach die Interaktion mit echten Menschen - und wenn es nur das Quatschen im TS ist. In WoW ist die "Leere" aber etwas gefüllter seit die Gebiete zusammengelegt wurden.

Aber ich gebe Dir recht, man könnte einiges besser machen ein Mentorensystem, dass Charaktere im level angleicht wäre ein Weg.

kOnsinger (unregistriert) 6. Oktober 2013 - 13:27 #

und wieder eine wow-schwarzmalerei...
ich bin sicher kein wow fanboy mehr, habe 2011 nach 7 jahren aufgehört, aber finde dennoch das dieser bericht dem aktuellen content nicht ganz gerecht wird. sicher ist es alles "nicht mehr so wie früher", dennoch sehe ich wow zusammen mit eve und gw2 zu den mmorpgs, die beim spieler am meisten ankommen und gespielt werden.
man nehme nur aktuellen kram wie final fantasy oder secret world, was ja nun beides arg für die mülltonne ist.

und mal ganz ehrlich...selbst wenn es NUR noch sieben millionen sind, genug um noch lange lange lange existent zu bleiben.

Karsten Scholz Freier Redakteur - P - 12152 - 7. Oktober 2013 - 6:45 #

Wieso schwarzmalerei? Ich sehe den aktuellen Content zu schlecht?

Meine beiden MoP-Tests hier auf der Seite zeigen doch deutlich, dass ich WoW in der aktuellen Erweiterung sehr positiv einschätze:

http://www.gamersglobal.de/test/wow-mists-of-pandaria

http://www.gamersglobal.de/test/wow-mists-of-pandaria-0

Tatsächlich schreibe ich im 5.3-Test, dass MoP eine der rundesten Erweiterungen der WoW-Geschichte sein könnte.

Und ich schreibe nirgendwo, dass WoW tot ist (wie es oft anderswo beschrieben ist), noch werte ich die 7 Millionen Abos zu negativ. Ich sage nur, dass das der niedrigste Wert seit 2006 halte und dass dieser Wert in Griffreichweite ist.

Und das nicht, weil Feuerprobe, zeitlose Insel, neuer Raid total scheiße sind, sondern nur, weil die neuen Features es nicht schaffen werden, die Spieler über Monate bis zur nächsten Erweiterung zu binden.

NedTed 18 Doppel-Voter - - 11850 - 6. Oktober 2013 - 13:32 #

Super Artikel! Danke!

DocRock 13 Koop-Gamer - 1339 - 6. Oktober 2013 - 13:38 #

Hab mit 5.4 mal wieder reingeschaut und finde es gut. Wer 10 90er Twinks durch die Gegend schleppt, freut sich über 496er Sachen. Klar, wer einen Main in einer Progressgilde spielt, für den ist das nichts. Aber warum sollte es den stören, wenn jetzt wenigstens alle 496er Gear haben?

Die Feuerprobe ist also einfach und schnell gemacht. Da muss ich ja wirklich schlecht sein, hänge noch immer an den 30 Wellen Endless für Damage. Bei Heilung und Tank bin ich noch lange nicht soweit. Und soviele mit dem Titel hab ich auch noch nicht gesehen. Um seine Klasse zu lernen, sind die Dinger da definitiv nicht gemacht, denn ab Gold wird es schon recht anstrengend und erfordert recht viel (spaßigen!) Aufwand.

WoW hat immer noch seine großen Schattenseiten. Aber ich finde es auch etwas komisch, dass im Artikel kein Flex Mode erwähnt wird. Den finde ich nun gerade gut. Vielleicht solltest du einfach mal dazuschreiben, dass du vom Stand einer aktiven Raidgilde ausgehst. Für die ist Flex natürlich egal. Für alle anderen ist es mehr als interessant.

Karsten Scholz Freier Redakteur - P - 12152 - 7. Oktober 2013 - 6:48 #

Flex-Raid wird am Anfang erwähnt, hat aber 0 Auswirkungen auf die Langzeitmotivation. Spieler, die sich jetzt im Flex statt (oder zusätzlich zu den) im LFR oder im normalen Modus austoben, werden in den seltensten Fällen ihr Abo nur deswegen für einen längeren Zeitraum verlängern als sie es ohne Flex tun würden. Ganz im Gegenteil: Gilden, die nur einmal Garrosh down sehen wollen und denen der normale Modus zu schwer ist, kommen jetzt noch früher ans Ziel.

Deswegen gehe ich in der Kolumne nicht weiter darauf ein.

Cyberworm 10 Kommunikator - 430 - 6. Oktober 2013 - 13:39 #

Habe in Cata vor den Feuerlanden-Patch aufgehört. Habe dann in der Zwischenzeit auf einem Classic Server nochmal gespielt. Das war schön.

rausgenommen (unregistriert) 6. Oktober 2013 - 13:40 #

Blizz hat WoW selbst gegen die Wand gefahren. Der Drang danach jedem alles in den Arsch zu schieben hat komplett alles an Komplexität und Spaß rausgenommen.

Equi 14 Komm-Experte - 1912 - 6. Oktober 2013 - 13:51 #

Es ist so dermaßen unsinnig über den Schwierigkeitsgrad der Raids zu lamentieren. Gerade wenn man über den Normal-Modus redet. Dieser Modus ist genau dafür gedacht, dass wirklich jeder alles sehen kann. Natürlich ist das einfach. Das tolle an Blizzard ist aber, dass sie es schaffen möglichst viele Spielertypen zufrieden zu stellen.

Und so bietet der heroische Modus, und nur auf den kommt es an, wiedermal knallharte Encounter. Garrosh haben erst 3 Gilden weltweit bezwingen können. Danach gibt es noch die Achievement-Jagd nach ,,Glory of the Orgrimmar Raider" (oder wie auch immer sie es mittlerweile nennen) - eine noch härtere Herausforderung! WoW ist so anspruchsvoll wie eh und je. In erster Linie entwickelt es sich aber zu einem Spiel für Raider. Blizzard will möglichst viele Leute möglichst schnell in die Raids bekommen, und das nicht ohne Grund. Daher auch die vielen epischen Belohnungen. Dort fängt dann der beste Part des Spiels an - und dieser ist nach wie vor ziemlich gelungen designt.

Raidet man nicht gern, hat man am Endgame auch nicht lange Spaß. Aber warum sollte man in diesem Falle ein "WoW-Like"-MMO spielen?

Inso 15 Kenner - P - 3801 - 6. Oktober 2013 - 18:24 #

Ich würde eher sagen sie stellen die Masse an Leuten zufrieden. Genauso kannst du hingehen und die Bild als Zeitung für die Massen hinstellen die jeden glücklich macht, weil sie die höchste Auflage hat.
So ziemlich alle die ich aus Classic kenne haben irgendwann aufgehört weil ihnen das zu doof war das die Core-Gamer nur die Heroic-Raids bekamen anstatt Raids die einfach nur mit einem gewissen Skill zu meistern waren. Sorry aber das ist einfach nicht das gleiche. Du kannst immer sagen WoW hat genug Content, denn alle Klasen hochzuspielen, die überall auf Ehrfürchtig zu grinden und das Endequip mit allen zu haben beschäftigt dich ja lange genug, und danach kannst du den Schwierigkeitsgrad der Raids doch hochsetzen, aber das ist doch Augenwischerei.
Mit der Tatsache das man den unfähigsten weil lernresistenten unter den MMO-Spielern mit der aktuellen Taktik noch Rückenwind gibt fang ich jetzt gar nicht groß an, allein damit was man sich da an Community zusammengezüchtet hat könnt man Seiten füllen. Aber überleg dir mal ein CoD in dem der schlechte Spieler einfach die doppelte HP bekommt, weil er sonst zusammengeschossen wird. Ein NFS in dem bei MP der schlechtere nen Gummiband bekommt um mithalten zu können. Ein Starcraft in dem der Noob einfach schneller Einheiten bauen kann usw, und der bessere Spieler bekommt dafür nen andersfarbigen Namen als Ausgleich oder sowas. Sorry aber anstatt die Leute zu motivieren ihre Klasse richtig zu spielen einfach mit dem Kram um sich werfen und den Easy Mode Marke Let Bots Do It zu bringen kann es doch echt nicht sein. Erst drei Gruppen haben den Heroic-Garrosh gelegt - frag dich mal warum. Die richtigen Core-Raider ham WoW doch mittlerweile lange hinter sich gelassen..
Versteh mich nicht falsch, ich will dir WoW nicht mardig machen, aber diese Weichspültaktik mit niedrigem Schwierigkeitsgrad für Raids die dann noch 4-5 Monate interessant bleiben sollen konnt ich schon damals nicht nachvollziehen, und noch schlimmer find ich wenn man es dann auch noch "gutredet".

BruderSamedi 16 Übertalent - P - 4845 - 6. Oktober 2013 - 18:40 #

Was haben all diese Vergleiche mit WoW zu tun? In den WoW-Raids kämpfen keine Spieler gegeneinander, sie kämpfen miteiander. Und was spricht dagegen, die "KI", möchte ich es mal nennen, auf 4 Schwierigkeitsgraden anzubieten? Da beschwert sich beim SP-Shooter auch keiner, dass ja jeder die Kampagne schaffen kann, wenn er sie auf "einfach" stellt.
Ich glaube nicht, dass man die Leute zum richtigen Spielen ihrer Klasse motivieren muss, eher müsste Blizzard die Leute motivieren, andere Hobbies und Spiele aufzugeben und sich primär mit WoW zu beschäftigen, wenn sie das Ziel hätten, alle durch heroischen Content (oder Content mit entsprechendem Schwierigkeitsgrad) zu ziehen. Das ist Arbeit, da gibt es viele Rückschläge und irgendwer muss alle Leute auch zusammenhalten. Ich denke nichtmal Blizzard wird das wirklich vorhaben. Vielmehr ist es so, dass der Content ja gemacht wurde, groß angekündigt wird, und früher hat ihn nur ein Bruchteil der Spieler sehen können. Heute ist das anders, sehen kann ihn jeder, ohne viel Zeit dafür aufzuwenden, aber ernsthaft angehen (normal oder heroisch) ist schon was anderes.

Inso 15 Kenner - P - 3801 - 6. Oktober 2013 - 19:53 #

Es geht bei Contentraids doch nicht nur um das legen der NPCs an sich, sondern um den Progress. Du wertest die Leistung der guten Spieler in dem Moment ab, wo du annährend das gleiche für die Casuals im Easy-Mode verfügbar machst, ob Gegen- oder Miteinander. Bei Sp-Spielen geht es nicht um Highscorelisten, nicht um den "Vergleich" untereinander, sondern um das Spielerlebnis, die Aufmachung, die Story. MMOs hingegen leben halt vom Multiplayer.
Die Klasse beherrschen brauchst du heute auch nicht mehr wirklich, Dungeonfinder, entweder mit durchgezogen werden oder flamen und raus, das ist doch die Devise, und das zieht sich durch das komplette Spiel.
Dein Ansatz ist das der Content ab der Woche für jeden halbwegs schaffbar sein muss der zahlt und Maxlevel hat, und man den Leuten das Equip im Zweifelsfall einfach nachwerfen muss um sie zu pushen, die guten Spieler solln halt Hardcore gehen wenn ihnen langweilig ist. Meiner ist das es erstmal so schwer ist das die guten Spieler weiterkommen, die schlechteren dann am Equip arbeiten, aber halt ohne entsprechende Fähigkeiten in den Inis erstmal kein Land sehen. Klar spornt das einige dann ganz anders an, der Rest kann anch gewisser Zeit ja dann auch durch die Raids wenn man sich das Equip erarbeitet hat das dem Raid nen Teil der Schwierigkeit nimmt, aber irgendwo muss doch auch ne ordentliche Abstufung da sein, und die sehe ich aktuell nicht. Klar werden Vielspieler dadurch bevorzugt, aber warum denn auch nicht? Warum sollte ein MMO wiklich alles am Day One auf 10h Spielzeit die Woche abstimmen, und die Raids so aufziehen das man nebenher noch genüsslich Fernsehen kann während ein Finger in der Nase bohrt. Ist doch kein Wunder das die ernsthafteren Spieler nach und nach die Kurve kratzen..

BruderSamedi 16 Übertalent - P - 4845 - 6. Oktober 2013 - 20:16 #

Highscorelisten spielen in WoW auch nur für den Wettlauf um den ersten Hero-Kill eine Rolle. Vom "Spielerlebnis" leben MMOs genauso, dieses wird halt durch Multiplayer erreicht.
Exklusiven Content, wie du ihn anscheinend forderst, gibt es nicht mehr. Naxxramas war so gesehen exklusiver Content, das hat Blizzard neu aufgegossen, weil es so exklusiv war, dass es kaum jemand je betreten hatte.
Die Abstufung erfolgt halt nicht mehr nach ganzen Instanzen oder einzelnen Bossen, sondern nach Schwierigkeitsgrad. Und wenn du zwischen LFR und Heroisch keine Abstufung erkennst, dann weiß ich auch nicht. Ich behaupte, deine Foderungen werden allesamt auf Heroisch noch immer erfüllt; das machen die Top-Gilden halt in Woche 2, alle anderen 2 Wochen vor dem nächsten Content-Patch. Trotzdem sehen alle mal die Bosse und die Raids, nur halt ohne die Herausforderung dazu. Wird die Leistung dadurch abgewertet, nur weil alle mal vor Garrosh standen? Ich denke nicht, aber ich sehe ein, dass es Leute gibt, die nur "einmal" die Bosse sehen wollen; das können sie jetzt fast ohne Zeitaufwand wenige Wochen nach dem Patch.

Inso 15 Kenner - P - 3801 - 7. Oktober 2013 - 4:52 #

Das mit Naxx hab ich hier drunter nochmal genauer erläutert, aber ja, ich finde das es krass abgewertet wird, kannst du da auch rauslesen. Im Großen wird man natürlich mehr Leute finden die Heroic für absolut ausreichend halten - das sind aber in erster Linie die die daraus den Nutzen ziehen, nicht die die´s wirklich spielen. Die große Motiavation besteht eben darin das so´n Boss nach viel Arbeit mit talentierten Spielern und einigen guten Aktion dann irgendwann liegt, _da_ kommt dann der große Kick, das eigene Schulterklopfen, das Gefühl das man sich da was erarbeitet hat usw. Wenn ich das im LFG-Mode fix durchziehen kann, und Heroic mir ausser Archievement und nem Haustier nix bietet, ist das nen absoluter Motiavationskiller.

BruderSamedi 16 Übertalent - P - 4845 - 7. Oktober 2013 - 6:19 #

Na genau das fehlt ja im LFR, die Arbeit, die Kooperation mit talentierten Spielern, Taktik im Teamspeak. Das ist auch heute auf normal und heroisch noch so. Davon kannst du auch nichts im LFR erleben, das einzige was du dort genauso kriegst ist die Todesanimation des Bosses und das Wissen, wie der Gang danach weitergeht. Und man kommt beim nächsten Boss halt nicht völlig jungfräulich an, sondern kennt den Kampf schon, was für den Fortschritt natürlich nur gut ist, aber ein wenig das Gefühl des "neuen Bosses" dämpfen kann, ok.

Larnak 21 Motivator - P - 26073 - 7. Oktober 2013 - 10:18 #

"Wenn ich das im LFG-Mode fix durchziehen kann, und Heroic mir ausser Archievement und nem Haustier nix bietet, ist das nen absoluter Motiavationskiller."
Sehr schön beschrieben. Genau deshalb funktioniert auch das Argument "Ist euch zu einfach? Macht' halt auf Hero!" nicht.

BruderSamedi 16 Übertalent - P - 4845 - 7. Oktober 2013 - 10:46 #

Wenn man natürlich die zusätzlichen Bossmechaniken, das dadurch einsetzende Umdenken und die steigende Herausforderung durch steigenden Schwierigkeitsgrad unter den Tisch fallen lässt, dann bleibt wohl tatsächlich nichts übrig, was einen noch zu normalen oder heroischen Raids treibt. Wer LFR gemacht hat, hat vielleicht mal die Bosse gesehen, aber verstanden hat er sie dabei noch lange nicht. Wem das alleine ausreicht, der hätte auch sonst nicht lange geraidet.

Larnak 21 Motivator - P - 26073 - 7. Oktober 2013 - 16:28 #

Es geht um die Motivation, neue Ecken der Welt und Geschichte zu entdecken. Die ist weg, wenn man die erstens schon erlebt hat und zweitens die Erfahrung durch die miese Atmosphäre im LFR zerstört wurde. Da helfen ein paar geänderte Abläufe und neue Epixxe nicht viel, dadurch ist es immer noch der gleiche Boss im selben Kontext.

BruderSamedi 16 Übertalent - P - 4845 - 7. Oktober 2013 - 16:51 #

Wie gesagt, dann hättest du auch ohne die Möglichkeiten von LFR wohl nur bis zum ersten Kill des letzten Bosses geraidet und danach nicht mehr. Oder vielleicht nur genau dann, wenn wieder ein neuer Boss angegangen wird? Wenn es nur ums Entdecken und nicht ums Raiden geht, reicht das ja schließlich aus. Dann ist doch LFR optimal: einmal rein und in insgesamt vielleicht 2 Stunden die gesamte Instanz kennen gelernt.
Ich sehe halt eher das Teamerlebnis im Vordergrund, das ist bei LFR nicht gegeben, darüber schon eher (je nach Zusammenstellung der Gruppe). Ob man die Story kennt oder nicht spielt für mich eher eine untergeordnete Rolle. LFR hat den Vorteil, dass man auch ohne Raidgilde storymäßig nichts verpasst, wie es vielen beispielsweise in BC passiert ist.

Inso 15 Kenner - P - 3801 - 7. Oktober 2013 - 17:13 #

Ich nehm den LFR da jetzt mal raus und geh von Easy-Mode aus. Früher hat nen Boss dich echt Nerven gekostet, bist ne Zeitlang dran rumgewiped, bist beim Fight absolut hochkonzentriert, und dann kippt der Drecksack endlich irgendwann nach Wochen, _das_ ist nen Erlebnis. Da gehst du dann das nächste mal auch nicht so nur nebenbei hin, sondern trotz besserem Equip bist du noch voll dabei. Der Boss stellt für dich wirklich was dar, so´n High-Level-Hoggar halt, und nicht nur nen kerzenklauenden Trashmob. Entsprechend ist der Loot dann auch was das nicht nur im Vorbeigehen gefallen ist, sondern was du dir erarbeitet hast. Und letztendlich ist ein Boss damit auch in der Geschichte ein Boss, ein würdiger Abschluss usw. In dem Moment wo der Easy-Mode zum fixen durchrushen existiert, ist das alles für mich erstmal Tonne. Schonmal erwähnt, will ich es einfach nur schwer, kann ich auch nackt raiden, aber das ist doch bei weitem nicht das gleiche. Und vor allem ist der Archievementlollypop absolut kein Ersatz für anspruchsvolle Raids ohne Easymode, das sind zwei völlig unterschiedliche Welten.
Mal so interessehalber, wann hast du mit WoW angefangn, und in welchem Bereich bist du Raidaktiv?

BruderSamedi 16 Übertalent - P - 4845 - 8. Oktober 2013 - 6:28 #

Was ist denn Easy-Mode? Flex? Oder nennst du das aktuelle Normal so? Jedenfalls in meiner Gilde brauchen wir auch für normale Bosse manchmal Wochen, bis er zum ersten Mal liegt.
Ich spiele seit BC in einer raidenden 10er-Gilde, die ich aber nicht als Raidgilde bezeichnen würde. Daher stammt auch mein Trauma von zu exklusivem Content, denn in BC ging ja ohne ordentliche 25er-Gruppe gar nix.

Larnak 21 Motivator - P - 26073 - 7. Oktober 2013 - 18:30 #

Natürlich ist das Teamerlebnis auch wichtig. Trotzdem wird das Erlebnis, es endlich (im Team) geschafft zu haben, stark entwertet, wenn quasi der gleiche Fortschritt auch einfach so zu haben ist. Es entsteht dadurch ein Gefühl, das alles doch schon mal gesehen zu haben, was ja auch so ist. Mit der Story muss das also nicht einmal zwingend etwas zu tun haben, wenngleich der Effekt bei Story-betonenden Spielern natürlich noch stärker ist.

Deine Analogie zum Farmstatus passt deshalb auch aus zwei Gründen nicht.
Erstens schwingt beim Boss selbst im Farmstatus dann immer noch die Erinnerung an die gemeinsame Leistung und das Entdecken des Neuen mit, wodurch der Kampf dennoch eine ganz andere Atmosphäre aufweist als ein einfaches Umklopfen von irgendeinem Heini – und auch eine ganz andere als beim Besiegen von Bossen auf Normal oder Hardcore, nachdem man sie im LFR schon gesehen hat, da dadurch eben die Initial-Erfahrung der Begegnung abgeschwächt ist und daher auch nicht so stark nachhallen kann.
Zweitens dient das Farmen von Bossen ja in der Regel dem Zweck, an anderer Stelle wiederum Fortschritt zu erleben und Neues zu entdecken, jedenfalls aus Raid-Perspektive.

Nebenbei: Wenn man das Ziel hat, von der Story etwas zu passen oder wenn man sie sich versauen möchte, ist man im LFR richtig. Wenn man etwas von der Story mitbekommen will, sollte man sich andere Wege suchen ... Das Story-Argument (also das "Damit können dann alle die Story erleben") ist Unfug, auch von Blizzard. Blizzard hat den LFR so eingestellt, dass er dazu taugt, schnell an Epixx zu bekommen. Er taugt nicht dazu, die Story zu erleben. Dazu ist das Geschehen dort viel zu schnell, zu hektisch, zu wirr, zu getrieben.

BruderSamedi 16 Übertalent - P - 4845 - 8. Oktober 2013 - 6:36 #

Ja es ist etwas komisch, wenn man eigentlich einen Boss zum ersten Mal legt, aber hinter ihm schon war. Trotzdem ist es noch was neues, wenn er schwer war wird auch viel gejubelt dabei.
Was genau verändert LFR an der Story? Man sieht die selben Bosse (und ihre Fähigkeiten erzählen keine Story), hat dieselben NPCs und Videos. Abgesehen davon, dass es meistens eh nur um den Endboss geht und der Rest eher Füllwerk ist. Der Trash wird vielleicht nicht so organisiert umgehauen und es gibt keine lange Taktikbesprechung, aber sonst?

Larnak 21 Motivator - P - 26073 - 8. Oktober 2013 - 14:54 #

Natürlich ist es für sich immer noch etwas Neues, das sage ich ja nicht. Dennoch verliert das Erlebnis einen Teil seiner Faszination. Für den einen ist der wichtiger, für den anderen unwichtiger. Für mich ist das ein sehr wichtiger Teil, durch diese Schwierigkeitsgrad-Spielereien verliert die gesamte Welt für mich an Glaubwürdigkeit. Wenn ich durch Bosse schneide wie ein Messer durch Butter, dann kann ich mir einfach nicht mehr so recht vorstellen, dass dieser Boss eine große Bedrohung ist, selbst wenn ich später auf "schwer" zurückkehre. Dann mag zwar der Kampf an sich schwer sein, aber die Atmosphäre fehlt.
Wenn das für dich nicht so wichtig ist, ist das natürlich legitim, aber ich kann nichts daran ändern, dass die Gesamtatmosphäre eines Spiels für mich immer eine sehr große Rolle spielt. Und die reagiert auf solche Design-Tricks, die nicht auf Ebene der dargestellten Spielwelt, sondern irgendwo in den Endgame-Regularien eines MMOs darüber stattfinden, sehr empfindlich.

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Der LFR an sich verändert die Story natürlich nicht, die Mitspieler und die Art, wie er gespielt wird, tun es aber. Eine gute Story darf nicht gehetzt erzählt werden, sie muss sich Zeit nehmen, um zu wirken, und muss verständlich sein, muss dem Rezipienten also wiederum Zeit geben, überhaupt zu verstehen, was Personen sagen, was sie tun, wo sie sind. Kurz: Das Tempo, in dem etwas erzählt wird, ist ungemein wichtig für die Gesamtwirkung.
Im LFR ist all das nicht gewährleistet: Durch das hohe Rush-Tempo der Gruppe kann sich die Story (ebenso wie der Spieler) keine Zeit nehmen, sie wirkt dadurch gehetzt erzählt, wodurch sie an wichtigen Momenten auch mal ihre Wirkung verliert. Darüber hinaus wird dem Spieler kaum die Zeit gelassen, die Szenerie und seine Umgebung zu erfassen, Texte zu lesen, nachzudenken, einzuordnen oder schlicht einem Dialog zu folgen, weil sofort Kampfeslärm und komisches Geschrei von Epixx-Jägern alles zerstören. Daher: Das, was der LFR am wenigsten kann, ist Story. An zweiter Stelle kommt Teamplay. Das, was er am besten kann, ist Epixx Verteilen.
Und genau deshalb kann ich auch Blizzards Beteuerungen, der sei doch vor allem dazu da, allen Spielern die Geschichte zugänglich zu machen, nicht ernst nehmen. Blizzard ist nicht unfähig, dass ihnen so eine Fehlausrichtung "aus Versehen" passiert. Das ist Absicht.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9922 - 8. Oktober 2013 - 14:58 #

Sorry, aber Raids hatten noch nie viel Story. Das höchste der Gefühle waren Karazhan und Ulduar und da gab es eigentlich auch kaum etwas, wofür man Zeit bräuchte.

Gerade die Raids der letzten beiden Addons sind so gar nicht auf Story oder "erleben" ausgelegt. Selbst ICC hatte nur Nostalgiefaktor für mich, war vom Erlebnis aber nichts Tolles.

Der "Geschichte" folgen heißt, die Bosse sehen. Und nicht, weil es da tolle Storyrelevante Zwischensequenzen oder Texte gibt.

Deswegen kann ich den gesamten Diskussionszweig irgendwie nicht nachvollziehen.

PS: Die Story (Lore) ist eh seit WotLK, spätestens Cataclysm so weit vom eigentlich Warcraft entfernt, dass es mich teilweise schon erschreckt.

Larnak 21 Motivator - P - 26073 - 8. Oktober 2013 - 19:18 #

Das ist ja gerade der Punkt: Die Geschichte springt einen oft nicht an. Sie findet sich in kleinen Details, am Rand des ausgetretenen Boss-zu-Boss-Pfades, bei NPCs, die eigentlich unwichtig sind, in der Atmosphäre, die eine Instanz transportiert. Die Geschichte muss in Ruhe genossen werden und bedarf der eigenen Fantasie, um die Anhaltspunkte und Hinweise, die einem die Szenerie, NPCs, Dialoge oder Geräusche liefern, zu entfalten.
Das bemerkt man nicht, wenn man einfach nur durch rennt. Genau das habe ich ja gemeint.

Natürlich ist WoW kein Faust, über dessen Geschichte man sich noch hunderte Jahre nach ihrem Entstehen unterhält. Aber dennoch liefert es (zumindest in der Theorie) genug, um in die Welt einzutauchen. Und die Stärken sind auch keine große, epische Geschichte, die sich über alles legt, sondern eher die vielen kleinen, die sich immer wieder am Wegesrand auftun und verfolgt werden können. Und vieles von diesen Dingen gipfelt natürlich dann in den Geschehnissen in den Raidinstanzen, die gerade deshalb auch eine besondere Bedeutung für die Geschichten des jeweiligen Gebietes haben. Wenn mir dann dort die Erfahrung zerstört wird, bedeutet das mehr, als dass ich einfach nur die in dieser Instanz isoliert erzählte Geschichte verpasse. Mir wird auch die Auflösung vieler anderer Entwicklungen versaut, die sich in den Stunden des Questens in den jeweiligen Regionen der Spielwelt zuvor ergeben haben.

Aber, zugegeben: Blizzard fährt diese Elemente tatsächlich zurück, da hast du schon auch recht.

Dass die Details einer Geschichte so indirekt erzählt werden, muss aber grundsätzlich nicht schlecht sein, gerade in den alten östlichen Pestländern hat Blizzard mehrmals gezeigt, dass sie das sehr gut können, wenn sie wollen. Nur leider passt eben dieser Stil nicht zu dem Spielstil, den sie ihren Spielern gleichzeitig in Raids und im LFR antrainieren.

Über die Geschichte an sich kann man sich sicher auch streiten, gerade, wenn es die Rahmenhandlung betrifft. Ich bin da auch kein Fan von allem, gerade in Cataclysm hat mich auch die Geschichte selbst häufiger rausgerissen, aber dennoch will ich sie und die Welt, in der ich dann meine Rolle spiele, erleben. Sonst brauche ich kein Rollenspiel spielen. Und ja, mir ist klar, dass das für sehr viele andere nicht zutrifft und sie nicht nachvollziehen können, dass es auf dieser Welt Spieler gibt, die viel Wert auf Geschichte, Atmosphäre, Rollenspiel und/ oder das Erleben einer Welt legen. Mir ist das wichtig und ich brauche die Geschichte nicht zwingend per Holzhammermethode eingeprügelt.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9922 - 8. Oktober 2013 - 19:24 #

Wo stehen denn "sinnlos" NPCs in einer Raidinstanz rum? Ab und zu wird ein wenig erzählt, aber das ist doch wirklich spärlich oder gar nicht vorhanden. Nochmal: In Raidinstanzen gibt es so gut wie keine Lore (außer die Bosse selbst). Gab es aber auch nie wirklich. Die einzigen Instanzen um die eine etwas nettere Geschichte gesponnen wurde, waren, wie gesagt, Karazhan und Ulduar. Beim Rest Fehlanzeige.

Natürlich gibt es Hinleitungen zu den Raidinstanzen. Die sind i.d.R. auch besser, als der "Abschluss" über die Raidinstanz.

Das liegt natürlich auch am LFR. Aber nicht, weil die Geschichte innerhalb der Instanz verpasst wird, sondern die ganze Geschichte drumherum. Beim aktuellen Addon wäre z.B. die Brauerei-Instanz so ein Fall. Bis man die Quests, die dahinleiten gelöst hat, war man schon 5x über die Gruppensuche drin.

Das ist wirklich schade. Da fehlen halt die zwingenden Vor-/Zugangsquests.

Larnak 21 Motivator - P - 26073 - 8. Oktober 2013 - 19:58 #

Ja, der frühe Zugang und/ oder fehlende Zugangsquests sind auch ein Problem.
Trotzdem widerspreche ich dir, denn Story, Lore oder Geschichte ist nicht nur das, was einen dick und fett als Story, Lore oder Geschichte anspringt, sondern auch das, was einem die eigene Fantasie erzählen kann. Ob das, was dabei rauskommt, dann die Geschichte trifft, wie Blizzard sich das an der Stelle vorstellt, ist eine andere Frage, aber das ist meiner Meinung nach auch nicht wichtig. Und wenn du da nicht der Typ für bist, sei dir das unbenommen, aber ich werde deshalb nicht aufhören, Geschichten zu erleben, wo andere keine erleben ;)

Aber egal, was man hier als Story wahrnimmt oder nicht, im LFR gehen alle Aspekte davon verloren. Selbst die "großen" Zwischensequenzen wirken nach dem Durchgeschnetzel nicht.

"Wo stehen denn "sinnlos" NPCs in einer Raidinstanz rum?"
Mit "sinnlosen" NPCs meine ich Statisten. Die haben natürlich schon einen Zweck, sind aber für den Raid als Epic-Generator nicht von Bedeutung, daher "sinnlos" bezogen aufs Gameplay. Und die gibt's schon hin und wieder mal, als Arbeiter, die irgendwo rumarbeiten oder Soldaten, die von irgendwas großem, dickem gegrillt werden.
Beispielsweise gibt's die in der Eingangshalle der Eiskronezitadelle.

Equi 14 Komm-Experte - 1912 - 6. Oktober 2013 - 18:57 #

Ich spiel übrigens kein WoW mehr (seit fast 3 Jahren), bin aber kurz davor wieder anzufangen. Muss nur noch die alten Raidbuddys überzeugen mitzuziehen ;).

Natürlich ist es um einiges wünschenswerter wenn Raids ausschließlich einer bestimmten Sorte von Spielern vorbehalten sind. Aber ganz ehrlich, ich versteh Blizzard da vollkommen - hätte auch kein Bock monatelang Content zu designen, den dann 3 % aller Spieler zur Gänze sehen. Insofern ist das meiner Meinung nach ein guter Kompromiss.

Sicherlich wird WoW auch von Lownubs überschwemmt sein durch LFR/Normal Schwierigkeitsgrade. Aber man kann sich dennoch in seiner Progressgilde seinen Elfenbeinturm schaffen und muss sich mit dem ganzen Gekröse höchstens beim Leveln abgeben.

Deine Vergleiche hinken aber, man bekommt ja keine Vorteile weil man schlecht spielt. Eher spielen so viele schlecht, dass für alle leichtere Modi zur Verfügung stehen. Dennoch sind die schwersten Modi so schwer, dass nach wie vor nur die besten 3-4% die damals auch Naxx 40 durchbekommen haben alles sehen. Für Progressraider gibt es nichts besseres auf dem Markt. Rift kommt nah ran, ist aber ekelhaft grindlastig, neuer Content sehr verbuggt und das ganze Spiel relativ ungeschliffen. Dafür ziemlich harte Bosse!

Inso 15 Kenner - P - 3801 - 6. Oktober 2013 - 20:04 #

Naxx 40-Release ist für mich jetzt aber auch ´ne Ausnahme. Zu der Zeit haben viele erstmal schnallen müssen was MMOs so bieten, es kamen sauviele neue Spieler dazu, da musstest nur in Full-T1 oder T2 in der Stadt stehen und hattest durchgehend Chats mit Leuten die wissen wollten was das denn für´n Gear ist und wie man da rankommt. Bis die dann alle equipped waren kam dann halt schon das Addon. Heute steht nen sehr großer Teil ja schon in den Startlöchern und hat das Maxgear an und will sich auf ´ne neue Ini stürzen.
Heroic und "Normal" ist für mich kein Ersatz für schwere Inis, das ist einfach nicht dasselbe. Ich kann auch nackt raiden gehen und sagen hey jetzt ist es mir schwer genug, aber ich finde schon das Progress mit Motivation und Skill steigen sollte, und mir nicht nur hinterher für drei Monate Ar*** aufreißen nen Haustier oder Flugtier oder nen Archivment bieten sollte.
Wie gesagt, von dem was ich an Eindrücken mitnehme gehen viel Progressspieler weil es ihnen zu blöd ist, wäre mal interessant zu wissen wo die Spieler Progresstechnisch so waren die ihr Abo kündigten.

enton (unregistriert) 7. Oktober 2013 - 1:58 #

kann dir nur zustimmen. das einzig tolle an wow war das raiden...dank dem stumpfen bc ruf grinden hörte ich aber gerne auf(war u.a. beim 3.eu ragna sieg dabei), mit wotlk kam ich wieder dazu, nur um den lichking zu töten...aber eines hat wow seit vanilla nicht mehr geschafft: mich an raids zu binden.
allein schon durch die möglichkeit, dass jeder mmo-vollpfosten den endboss im normal modus legen kann hat für mich jedes "das können wir schaffen" gefühl an motivation zerstört. warum auch wochen an bossen wipen, wenn man es in ein paar stunden ganz easy so schaffen kann?
jedenfalls sieht mich wow erst wieder, wenn raids wieder für jene gedacht sind, die gerne aus ihren fehlern lernen...v.a. wenn 39 andere auch fehler machen können :)

Apple (unregistriert) 7. Oktober 2013 - 2:59 #

Heroischer Modus?

MfG

Karsten Scholz Freier Redakteur - P - 12152 - 7. Oktober 2013 - 7:06 #

Der Schwierigkeitsgrad macht in der Kolumne gerade 2 Sätze aus. 2 Sätze. Ist das lamentieren? I guess not.

Ich betone sogar noch, dass der aktuelle Raid noch die wenigste Schuld daran hat, dass in ein paar Wochen die Spielerzahlen einbrechen werden. Und wie du lobe ich die wieder einmal sehr gut designte Bosskämpfe.

Aber wenn wir gerade schon mal so nett plaudern: Die große Masse an Spielern zockt nicht den heroischen Modus. Die meisten Spieler zocken normal, LFR und jetzt neu auch Flex. Viele "Normal-Mode"-Gilden probieren nach dem Kill des Endbosses vll auch noch die ersten Hero-Modes, aber wie viele von denen ziehen dann wirklich bis zum Hero-Endboss durch? Gerade vor einer neuen Erweiterung war es doch bisher immer so, dass - vor allem die kleinen - Gilden dann irgendwann ihren Progress mangels Anmeldungen einstellen müssen, sich mit dem normalen "Clear" zufrieden geben und auf das nächste Addon warten.

Was ich sagen will: Der Hero-Modus ist schön knackig und wird einige Gilden noch ordentlich lange beschäftigen - aber für den großen Teil der Spielerschaft ist das schlicht nicht relevant. Daran sind die Spieler zum einen sicherlich selber schuld, zum anderen ist das aber auch nix neues.

PS: WoW entwickelt sich zu einem Spiel für Raider? Haustierkämpfe? Farmerama-Klonerei? Feuerprobe? Kampfgilde? Herausforderungsmodus? Solo-Player hatten noch nie so viel Beschäftigung wie mit MoP. Die Entwickler selber sagten auf der Gamescom, dass sie in MoP sogar einen zu großen Schwerpunkt auf die Casuals gelegt haben und die Intensiv-Spieler zu stark vernachlässigt haben.

Larnak 21 Motivator - P - 26073 - 7. Oktober 2013 - 10:20 #

"Die Entwickler selber sagten auf der Gamescom, dass sie in MoP sogar einen zu großen Schwerpunkt auf die Casuals gelegt haben und die Intensiv-Spieler zu stark vernachlässigt haben."
Mal wieder :D

Equi 14 Komm-Experte - 1912 - 7. Oktober 2013 - 14:58 #

Ok, du steckst da eher drin. Ich betrachte das bislang nur aus der Ferne. Und mir kam es halt so vor, als würde sich WoW mehr an Raider richten, weil man sehr schnell auf max Level kommen kann und vor allem sehr sehr schnell an Ausrüstung kommt, mit der man in den Raids durchstarten kann.

Den ganzen Casualkram da außenrum hab ich bis jetzt gar nicht wirklich registriert. Aus meiner Sichtweise ist Raiden der einzig lohnenswerte Spielinhalt von WoW, von daher habe ich da wohl etwas die Scheuklappen aufgezogen.

Ich bin aber ganz sicher, dass das asiatische Setting und die eher kindgerechte Aufmachung des neuen Kontinents wirklich viele Spieler abgeschreckt hat. Wenn sie im nächsten Add-On ein düsteres, schmutziges, bedrohliches Szenario anbieten (ist nunmal derzeit "In"), vielleicht mit ein paar versprenkelten Bastionen des Lichts in der Landschaft für die Abwechslung, dann muss sich keiner mehr dumm vorkommen mit Pandas zu spielen und WoW wird noch einmal einen immensen Popularitätsschub erleben.

Wie "cool" ein Szenario ist, hat meines Erachtens nach einen kaum zu überschätzenden Einfluss auf die Spielerzahlen.

Larnak 21 Motivator - P - 26073 - 7. Oktober 2013 - 16:35 #

"Und mir kam es halt so vor, als würde sich WoW mehr an Raider richten, weil man sehr schnell auf max Level kommen kann und vor allem sehr sehr schnell an Ausrüstung kommt, mit der man in den Raids durchstarten kann."
Das ist eines der merkwürdigen Paradoxen in Blizzards Content-Politik. Auf der einen Seite bemüht man sich, irgendwoher noch neue SP-Inhalte aufzutreiben, auf der anderen Seite arbeitet man selbst kräftig daran, die zu verkürzen und alles auf den Raid zuzuspitzen, sodass es im SP-Bereich kaum noch so etwas wie "Progress" gibt – während die Raids selbst gerade für die SP-Spieler (also LFR-Zielgruppe) ebenfalls stark verkürzt sind.

Hyperbolic 16 Übertalent - P - 4578 - 6. Oktober 2013 - 14:02 #

Klingt ja eigentlich wie immer. Alle jammern das alles Wiederholung ist und viel zu einfach. ;-)

Das nächste AddOn ist noch nicht mal angekündigt, das heisst es dauert noch mindestens ein Jahr bis dahin.

Ich kann mir nicht denken das da nicht noch ein grosser Patch kommt.

Jassir 11 Forenversteher - 738 - 6. Oktober 2013 - 14:15 #

Korrekt. Was lernen wir daraus? Keine längeren Abos mehr abschließen, und direkt einfrieren wenn Leerlauf ist. Erst wieder aktivieren, wenn was passiert...fertich.
Wer nicht von diesem Spiel lassen kann dem wird es ja scheinbar dank Gratislootautomaten à la Zeitlose Insel leichtgemacht, direkt wieder in den aktuellen Content einzusteigen. Scheinbar das neue Geschäftsmodell...

Larnak 21 Motivator - P - 26073 - 6. Oktober 2013 - 15:53 #

Am besten tageweise abonnieren, jeder Tag könnte der letzte sein! :D

Blacksun84 17 Shapeshifter - P - 7342 - 6. Oktober 2013 - 18:43 #

So agiere ich bereits seit 2005. Hatte, abgesehen vom schnell bereuten Jahrespass 2011, nie mehr als vier Wochen ein Abo abgeschlossen.

Apple (unregistriert) 6. Oktober 2013 - 15:54 #

Heroischer Raidmodus
Feuerprobe Gold / 30 Wellen Erfolg
[Herausforderungsmodus]
[PvP Gladiator oder ähnliche Ränge] [aber hier gehts ja um 5.4]

Klar, WoW ist zu einfach.

Es wäre schön, wenn wenigstens die Autoren die rosorote Vergangenheitesbrille ablegen könnten und zu einer nüchternen Analyse tendieren könnten.

WoW ist 8 (bald 9) Jahre alt. Natürlich werden die Spielerzahlen unter 7mio fallen. Wahrscheinlich in Richtung 5 bis zum Anfang von 6.0. Wieviele Spiele, gerade im MMO Markt, existieren a) für 8+ Jahre und b) mit koninuierlich steigenden Nutzerzahlen in c) Millionenhöhe.

Es gibt viele Dinge in WoW zu verbessern. Sich zu beschweren, daß der Raid zu einfach ist, weil im normalen Modus Garrosh oft genug getötet wurde, während im heroischen Modus 2 oder 3 Gilden weitweit einen Kill geschafft haben, ist dafür unnötig.

*kopfschüttel*

MfG

Phin Fischer 16 Übertalent - 4278 - 6. Oktober 2013 - 16:51 #

Das hab ich auch nie verstanden. Schwierigkeitsgrade und Erfolge sind genau dazu da, um alle Spielergruppen zu bedienen. Wieso man dann als Profi meint die Messlatte bei Leicht oder Normal anzusetzen, erschließt sich mir einfach nicht.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 346495 - 6. Oktober 2013 - 17:01 #

Es ist doch nicht der Schwierigkeitsgrad Hauptkritikpunkt, sondern die mangelnde Langzeitmotivation. Und die wiederum wird größtenteils mit der schwachen Zeitlosen Insel begründet, und zum kleineren Teil mit dem Schwierigkeitsgrad. Und sorry: Wenn ein Content Patch (vermute ich mal) mindestens sechs Monate reichen soll, und nach nicht einmal einem haben bereits 3 Gilden auf Legendär und 2.000 auf Normal den finalstmöglichen Bosskampf von Pandaria geschafft, scheint mir das als Uneingeweihtem nicht gerade Langzeitmotivation zu versprechen.

klopskalle (unregistriert) 6. Oktober 2013 - 17:28 #

Der Autor beschwert sich aber AUCH über den leichten Normalmodus des neuen Schlachtzuges. Den sollte er mal mit durchschnittlichem 522er Gear anstelle des heroischen oder donnergeschmiedeten Zeugs, welches viele Raidgruppen in TDD angesammelt haben, besuchen. Oder aber er geht heroisch raiden.

BruderSamedi 16 Übertalent - P - 4845 - 6. Oktober 2013 - 18:27 #

Aber was sind schon 2000 Gilden? Das mag nach viel klingen, aber man kommt damit umgerechnet auf 30 000 Leute (mal grob mit 15 als Durchschnitt gerechnet) bei 8 Millionen Spielern. Wieviele es davon gerade versuchen, ist schwer zu schätzen, aber eine Million doch bestimmt. Also 3% haben's schon nach einem Monat. Diese Zahl halte ich als Argument für kurzlebigen Content für nicht aussagekräftig.

Inso 15 Kenner - P - 3801 - 6. Oktober 2013 - 18:36 #

Naja zieh bei den 8Mio nochmal die Inaktiven, die Haustiersammler, die Twinker und die Nichtraider ab, da hast dann schon ganz andere Zahlen.
Die Frage im eigentlichen Sinne ist doch wie der Autor den Schwierigeitsgrad im Gegensatz zu den Raids die 3 Monate (also die Hälfte der Zeit) halten mussten, einschätzt. Wenn der Grad jetzt ca auf dem gleichen Niveau liegt, ist das doch schon ein Zeichen dafür das da bald Langeweile aufkommen wird. Für mich scheint er da schonmal richtig zu liegen, da man sonst die Blizzforen voll von Leuten hätte die auf nen Nerf warten, weil´s ihnen zu schwer ist - spätestens darauf kann man sich bei der WoW-Com immerhin immer verlassen^^.

BruderSamedi 16 Übertalent - P - 4845 - 6. Oktober 2013 - 18:44 #

Ich habe ja schon nur eine Million angesetzt.
Die drei Monate sind falsch, der letzte Raid kam bereits mit 5.2, das dürfte im März gewesen sein, der Raid hielt also auch ein halbes Jahr.

Inso 15 Kenner - P - 3801 - 6. Oktober 2013 - 20:11 #

Ah sorry das mit der Mille hab ich voll überlesen.
Mit 5.3 kamen jedoch dann die Szenarien nach, der die Leute dann nach nem Vierteljahr wieder bei Laune gehalten haben, sprich als letzten Endcontent musste der Raid trotzdem nur ~3 Monate herhalten..

Karsten Scholz Freier Redakteur - P - 12152 - 7. Oktober 2013 - 7:28 #

Ich schreibe nirgendwo, dass WoW zu einfach ist. Ich gehe in zwei Sätzen auf den Schwierigkeitsgrad vom normalen Modus der Schlacht um Orgrimmar ein. Von den zwei Sätzen auf den gesamten Schwierigkeitsgrad zu schließen, halte ich für gewagt.

Gehen wir mal auf deine Punkte ein:

Heroischer Raidmodus: Wie ich weiter oben schon geschrieben habe: Ja, der Hero-Modus ist schön knackig, ist aber für den großen Teil der Spielerschaft nicht relevant. Wenn nur die Spieler ihr Abo verlängern, die Hero-Garrosh besiegen wollen, kann sich Blizz auf ein paar schlechte Monate einstellen. Die meisten Spieler raiden im LFR, im Flex oder im normalen Modus. Vielen Spielern reicht es eben, den Endboss einer Erweiterung einmal tot zu sehen, die Geschichte bis zum Ende erlebt zu haben und machen dann bis zum nächsten Addon Pause. Über den Schwierigkeitsgrad von LFR und Flex brauchen wir nicht reden - die sind beide einfach ausgerichtet. Im normalen Modus ist die Schlacht um Orgrimmar von einer durchschnittlichen Normal-Mode-Gilde schneller zu meistern als der Thron des Donners und das, obwohl der Raid mehr Bosse hat. Deswegen finde ich den normalen Schwierigkeitsgrad für einen finalen Raid etwas zu gering. (Das "etwas" wurde mir übrigens aus der Kolumne raus-redigiert.)

Feuerprobe Gold / 30 Wellen Erfolg: Hast Recht, gerade der 30-Wellen-Erfolg ist richtig knackig. Nur ist auch diese Herausforderung für die wenigsten Spieler relevant. Warum? Es gibt keine Epixxe. Und so läuft der Hase in einem MMO leider: Aufwand ohne eine passende Belohnung? Wird von der Masse an Spielern ignoriert. Finde ich das gut? Nein. Sieht so die Realität aus? Ja.

Herausforderungsmodus: Ist kein Patch-5.4-Content, aber auch hier hast du Recht: Wenn man mit um die besten Zeiten spielen will, kann man hier Monate an Übung und Fein-Tuning investieren. Nur gilt hier dasselbe wie bei der Feuerprobe: Für die Masse an Spielern nicht relevant und das Feature alleine wird niemanden davon abhalten, das Abo zu kündigen.

Was die Vergangenheitsbrille angeht: Ich vermisse zwar das Gefühl aus Classic-Zeiten, aber wenn die Entwickler heute den alten Zustand wieder herstellen würden, wäre ich weg. Ich habe schlicht nicht mehr die Zeit um ein Classic-WoW zu spielen. Mir würden zu viele Komfort-Funktionen fehlen. Und ganz ehrlich: Ich finde MoP eine der besten und rundesten WoW-Erweiterungen überhaupt. Das hat aber überhaupt nix mit der Aussage meiner Kolumne zu tun.

Apple (unregistriert) 6. Oktober 2013 - 17:24 #

Langzeitmotivation ist aber sehr unterschiedlich in der Wahrnehmung. Die heroischen Gilden haben den Boss hunderte von Malen auf den PTRs bereits im Voraus geübt - Wipeorien im Bereich von 100+ Wipes auf den Liveservern sind da auch keine Seltenheit, insofern sollte man als normale Raidgruppe nicht davon ausgehen, Garrosh in 3 oder 4 IDs zu töten - oder man ist heroischen Raiden gewöhnt und geht zum üben in den Flex oder Normalmodus zurück.

Ah, darf ich fragen: woher kommt die Angabe der 2000 Gruppen? WoW Progress? Wenn ja, das sind 2355 und damit 13% der Gilden, die im T16 nromalmodus unterwegs sind. Und umgekehrt: die Raids waren wochenlang testbar auf den PTRs und viele der prprofessionelleren" Gruppen haben dort geübt. Dennoch haben nur 13% der Gilden Garrosh im normalen Modus gekillt - und 0,02% im heroischen Modus.

13% klint schon ein wenig anders als "2000 Gilden haben ihn gekillt, also ist er zu einfach", wenn man bedenkt, daß er theoretisch bereits an Tag 1 bekannt war samt Videos, Guides und Wiki-Einträgen und der kampf bereits wochenlang im Voraus studierbar war.

Aber gut, Langzeitmotivation.

Aber was ist mit anderen Dingen der Langzeitmotivation, jetzt, wo sich in den nächsten Monaten der Raidstreß legen kann (nachdem SoO so einfach sein soll)

Challenge Modes?
Flex Raid für Twinks
Allgemeine Achievments
Letzte PvP Saison für Mounts und Titel
Achievements in Raids für Titel, Achievements und Mounts
Feuerprobe Gold und Welle 30 Erfolg?
Generelles Schätze/NPC Sammeln auf ganz Pandaria, nicht nur auf der Insel
Haustierkämpfe, Mounts und Pets sammeln (wers mag)

In einem Artikel, in dem es um Langzeitmotivation von WoW geht, wird dies nicht mal ansatzweise angesprochen? Fehlt dann nicht noch etwas?

MfG

Larnak 21 Motivator - P - 26073 - 6. Oktober 2013 - 18:22 #

Das fehlt da wohl aus gutem Grund, das meiste von dem, was du aufzählst, ist schließlich stumpfe Beschäftigungstherapie. Wer mag, kann das ja gern "Motivation" nennen, ich würde da aber schon eher vernünftigen Content bevorzugen :)

Apple (unregistriert) 6. Oktober 2013 - 19:27 #

Und was genau ist für Dich vernünftiger Content? Etwas konkreter kannst Du gerne werden.

MfG

Larnak 21 Motivator - P - 26073 - 6. Oktober 2013 - 19:40 #

Erfolge und das Vervollständigen von irgendwelchen Abhak-Listen sind's jedenfalls nicht, und darunter fällt schon ein Großteil deiner Liste. Dazu kommt dann noch Wiederholung, was ich auch nicht als wirklich motivierend bezeichnen würde. Man kann schließlich jedes Spiel immer und immer wieder spielen, die wenigsten würden das im Normalfall als "Langzeitmotitavion" bezeichnen, schon gar nicht, wenn es kaum Unterschiede gibt. Der PvP-Punkt wiederum ist für viele keine Option, weil sie sich nicht für PvP interessieren, so wie viele PvPler sich nicht für PvE interessieren. Ist für die PvPler also schön, dass es das gibt, für die anderen aber nicht weiter motivierend, zumindest nicht für lange Zeit.

Damit bleiben von der Liste nur der Challenge Mode und mit gutem Willen noch die Feuerprobe übrig.

Apple (unregistriert) 6. Oktober 2013 - 19:55 #

Ich habe nicht gefragt, was Du von meiner Liste als "Content" ansiehst, sondern was für Dich "vernünftiger Content" ist.

Und wie Du selber festgestellt hast: nicht alles ist für jeden "vernünftiger Content" - aber für Leute, welche gerne PvP Spielen, ist es Content (solange der PvP Teil an sich vernünftig ist).

MfG

Larnak 21 Motivator - P - 26073 - 6. Oktober 2013 - 20:03 #

Richtig, und ich habe das beantwortet, indem ich aufgeführt habe, was in dem Zusammenhang keiner ist :)
Denn was soll in WoW schon als Content durchgehen, die Frage beantwortet sich doch angesichts des Spielprinzips von selbst: Gebiete, Quests, Raids.

Apple (unregistriert) 6. Oktober 2013 - 20:05 #

Das heißt also nur Quests, Gebiete und Raids bieten Langzeitmotivation an? Und alle anderen Dinge, die man in WoW machen kann, nicht? Ist das die Essenz Deiner Aussage?

MfG

Larnak 21 Motivator - P - 26073 - 6. Oktober 2013 - 20:15 #

Die Essenz meiner ursprünglichen Aussage ist, dass stumpfe Beschäftigungstherapie keine Langzeitmotivation im positiven Sinn darstellt.

Karsten Scholz Freier Redakteur - P - 12152 - 7. Oktober 2013 - 7:39 #

Vieles von dem, was du erwähnst, hab ich im Kommentar direkt über deinem kommentiert.

Zum Rest: Ja, die Zahlen stammen von WoWProgress.

1) Die wenigsten Gilden schauen sich die Kämpfe extra auf dem PTR an, um schneller im Progress zu sein. Meist Gilden, die um World- oder Server-Firsts mitspielen. Das sind weit weit weniger als die mittlerweile 14% der Gilden, die den Content im normalen Modus jetzt schon durch haben.

2) Die Schlacht um Orgrimmar ist der größte Raid seit Ulduar, Patch 5.4 ist jetzt gerade einen Monat alt, es gab also erst 4 ID´s und dennoch haben jetzt schon mittlerweile 2500 Gilden Garrosch besiegt. Klar, auf die gesamte Raid-Population gesehen, sind 2500 Gilden eben nur 14% aller Gilden, aber der Patch muss noch wie viele Wochen und Monate aushalten? ("muss" immer im Sinne von, wenn Blizz die aktuellen Abo-Zahlen halten will)

Und natürlich gibt es die ganzen Punkte, die du im weiteren nennst - und nicht erst seit Patch 5.4 (Feuerprobe mal abgesehen). Doch wie viele Spieler interessieren sich gleichzeitig für all diese Punkte? Du kannst das (wers mag) hinter alles setzen. Und sind das Key-Feature, wegen denen der große Teil an Spielern das Abo nicht kündigt, wenn zeitlose Insel, Raids und Co. langweilig werden? Ich bezweifel es.

Apple (unregistriert) 6. Oktober 2013 - 17:35 #

Meine persönliche Vermutung über den Unmut, den ich von vielen alten Spielern höre ist schlicht und ergreifend:

- WoW ist 8+ Jahre alt.
- Die Mechanismen sind die gleichen wie vor 8 Jahren.
- Niemand kann einem das Gefühl zurückgeben, zum allerersten Mal den 63er Kernriesen an der ersten Brücke in MC im 40er Raid gekillt zu habe.

Und hierfür können sich die "alten" nicht mehr wirklich begeistern -und für die CoD-Generation sind andere MMOs mehr geeignet.

MfG

Larnak 21 Motivator - P - 26073 - 6. Oktober 2013 - 18:21 #

Mich als "alten" stören vor allem neue Mechanismen, nicht die alten :)

wldron (unregistriert) 7. Oktober 2013 - 2:02 #

ebenso.

Karsten Scholz Freier Redakteur - P - 12152 - 7. Oktober 2013 - 7:40 #

Ich gehöre zu den "Alten" und unterm Strich ist für mich MoP eine der besten und rundesten Erweiterungen der WoW-Geschichte. Soviel zu deiner Theorie.

Pitzilla 18 Doppel-Voter - - 11552 - 6. Oktober 2013 - 17:45 #

Wie ich Blizzard kenne, muss der Patch nicht nur ein halbes Jahr bis zum Erscheinen des nächsten AddOns überbrücken sondern eher ein Ganzes!

Baran 12 Trollwächter - 826 - 6. Oktober 2013 - 17:59 #

Eieiei. Anhand der Augenringe waren es wohl diverse Nachtschichten, die sich Carsten da wohl hat um die Ohren schlagen müssen.

maddccat 18 Doppel-Voter - 11660 - 7. Oktober 2013 - 6:11 #

So muss ein "MMO-Experte" aussehen! =)

Karsten Scholz Freier Redakteur - P - 12152 - 7. Oktober 2013 - 7:43 #

Die Medaille "MMO-Experte" erhält man nur mit ausreichend ausgeprägten Augenringen - muss ja auch authentisch sein.

Btw. it´s Karsten :-)

maddccat 18 Doppel-Voter - 11660 - 7. Oktober 2013 - 8:29 #

Wer dich für das Teaserbild freigestellt hat, hätte da auch ruhig mal eben drübershoppen können.^^

Karsten Scholz Freier Redakteur - P - 12152 - 7. Oktober 2013 - 8:34 #

So ist es viel lebensechter :-)

Baran 12 Trollwächter - 826 - 13. Oktober 2013 - 10:10 #

"MMO-Tests - auch nach fast 10 Jahren immer noch nur echt, wenn das Teaser-Bild in realistischer, ebenso alter Handy-Foto-Qualität aufgenommen wurde (Oder war "das" geradezu die Bearbeitung? Hm.) um von etwaigen weiteren Augenringen und grauen Haaren abzulenken. Und mit professionellen Kommentaren voller Hass und Liebe, die den doch Namen des Autors falsch schreiben. \o/"

Blacksun84 17 Shapeshifter - P - 7342 - 6. Oktober 2013 - 18:38 #

Ich stimme zu, dass die Zeitlose Insel völlig an mir vorübergeht. Ich habe lieber eine überschaubare Anzahl an Dailys, so habe ich am Ende von WotLK zwei Routen abwechselnd abgefarmt (Tag 1 Eiskrone, Tag 2 Zul'drak, Tag 3 Pause usw.). Aber ja, bei MOP auf Stand 5.0 war es zu extrem mit den täglichen Quests, da hat es Blizzard übertrieben. Genauso übertrieben wurde aber auch bei der Zeitlosen Insel. Ein stupideres Gegrinde habe ich seit Classic in Tyr's Hand oder beim AQ-Event nicht mehr erlebt und das war beides damals schon nicht schön. Ich kenne F2p-Asiagrinder, die nicht negativer auffallen.

Was aber, neben erwähntem, stupidem Grinden, noch negativ auffällt, ist die vollkommen fehlende Story. Blizzard hat alles auf MOP auf die Insel geworfen und fertig. Wie genial war Quel'danas, dort hat man gerne knurrend die Dailys gemacht, weil die Gegner nur für den angreifenden Spieler markiert war. Aber die Story dort war echt klasse, hier die Reste der Geißel, dort die Teufelselfen und andere Dämonen. Selbst die Insel des Donners war gegen die Zeitlose Insel um Längen besser, auch wenn mich die Story rund um den Donnerkönig weniger angesprochen hat.

Ich habe daher selbst mit meinem 496er-Main keine Lust auf einfaches Itemfarmen und hoffe auf einen Übergangspatch 5.5., der uns storytechnisch mit 2-3 normalen Instanzen ordentlich auf das kommende Addon vorbereitet. Unterm Strich war MOP in der Levelphase mit dem neuen Kontinent klasse, hat danach aber für mich rapide gegen Wrath, BC und Classic verloren.

PS: Und bitte, im neuen Addon nicht noch einmal so eine überlaufende Grindinsel!

Apple (unregistriert) 6. Oktober 2013 - 18:45 #

[ Ein stupideres Gegrinde habe ich seit Classic in Tyr's Hand oder beim AQ-Event nicht mehr erlebt u]

Und gleichzeitig wird Schneesturm in den Foren kritisiert, weil alte Spieler Dinge wie Tyrs Hand vermißen, wo man gemütlich nach eigenem Tempo spielen konnte.

MfG

Blacksun84 17 Shapeshifter - P - 7342 - 6. Oktober 2013 - 21:35 #

Deswegen schreibe ich schon seit BC im Forum, dass der Ruf nach Classiczeiten nur der Nostalgie geschuldet ist, nicht mehr. Ich will die Zeiten nicht wiederhaben.

Larnak 21 Motivator - P - 26073 - 6. Oktober 2013 - 22:22 #

Wenn ich wählen dürfte zwischen jetzt oder damals, würde ich damals nehmen. Wenn ich mischen dürfte, würde ich mir das beste von damals nehmen und die Probleme von damals mit den Lösungen von heute lösen ;)

Die Aussage, dass da "nur" Nostalgie drin steckt, ist mit Sicherheit falsch. "Auch" Nostalgie bestimmt, ja, aber nicht "nur".

Faith 16 Übertalent - - 4447 - 6. Oktober 2013 - 18:46 #

Warum grindest du denn überhaupt so extrem? Man kann die Insel auch einfach täglich besuchen, die 20-Kill-Daily machen, dabei nach paar Truhen und Events ausschau halten und nebenher an der weekly arbeiten.

Ganz entspannt und genau so hat sich das Blizzard imho auch gedacht.

Karsten Scholz Freier Redakteur - P - 12152 - 7. Oktober 2013 - 7:45 #

Und genau das ist für viele Spieler schon stupides Gegrinde.

Faith 16 Übertalent - - 4447 - 6. Oktober 2013 - 18:44 #

Die Langzeitmotivation (6 Monate++ ) ist sicherlich kritisch zu sehen, aber aktuell kann von langeweile keine Rede sein. Und für "Normalo-Raidgilden" hat der Normal-Modus schon einiges zu bieten. Und danach kommt ja noch der Heroishce Modus.

Ich finde übrigends den Flex-Modus sehr positiv, so bekommt man endlich wieder größere Gruppen einfach zusammen, für kleine Server auch Serverübergreifend :-)

Das ein kleiner Teil der Community nach einer Woche mit allem "durch" ist hat man in jedem Game.

Karsten Scholz Freier Redakteur - P - 12152 - 7. Oktober 2013 - 7:46 #

Hast Recht, aktuell ist noch alles gut. Die Insel ist auf vollen Servern noch gut besucht, viele Raids sind mitten im Progress. Die Kolumne beschäftigt sich mit den kommenden Wochen und Monaten bis zur nächsten Erweiterung.

BruderSamedi 16 Übertalent - P - 4845 - 6. Oktober 2013 - 19:07 #

Ich stimme dem Autor insofern zu, als das ich auch die Haltbarkeit des Patches als kritisch einschätze. Ich habe die genauen Termine nicht mehr im Kopf (das hätte der Autor vielleicht mal rausfinden können), aber ich glaube das ist der erste finale Contentpatch, der noch vor Ankündigung einer Erweiterung erschien. Daher fürchte ich auch, dass wir den Raid noch eine ganze Weile vor uns haben werden.

Die Zeitlose Insel sehe ich mit gemischten Gefühlen: die Kisten sind schnell gefunden, aber wenigstens eine von ihnen benötigt doch einen interessanten und nicht ungefährlichen Zugangsweg (von einem Seil auf's nächste springen). Die fehlenden Dailies sind eher ein Vorteil, denn so kann man sich immerhin das am wenigsten nervigste aussuchen und erhählt trotzdem seine Bonuswürfe (um mehr geht es da ja eigentlich nicht). Viel mehr als "Grinden" sind Dailies ja auch nicht, nur etwas strukturierter. Diese Grind-Ruffraktion mit recht heftigen Mobs finde ich auch sehr dürftig. Dass das Gear von der Insel vorhergehenden Content entwertet ist für die Twinks nur gut; wer will schon wieder ganz von vorne anfangen in Raids, bei denen er froh ist, sie hinter sich gelassen zu haben? Das war auch früher schon so, selbst zu BC-Zeiten bekam man Ausrüstung auf T-Niveau am Ende durch Heros. Neu ist eher, dass die Mains das alles farmen können und die Twinks nicht selbst ranmüssen, dafür sind die Mobs auch schon recht knackig.

Von der Feuerprobe hätte ich mir mehr versprochen, wirklich beigebracht bekommt man da nichts. Von den Anforderungen, die dort in höheren Stufen gestellt werden, ist der Content weit entfernt. Und ich glaube man bekommt auch kein Gear gestellt, so dass man ohne weitere Vorbereitung mal eine neue Rolle ausprobieren kann.

Ich bin eigentlich ganz froh, dass man nicht dauernd gezwungen wird, neue Ruffraktionen zu grinden oder viele Bosse zu legen, sondern sich auf die Raidabende beschränken kann. Wenn man immer so viel zu tun hätte, wie die ersten Wochen nach einem Patch, das wäre auf Dauer ja viel zu viel, die eine oder andere Teil-Auszeit für andere Spiele muss halt sein.

Apple (unregistriert) 6. Oktober 2013 - 19:24 #

Feuerprobe: man bekommt in der Tat keine Ausrüstung in der Feuerprobe gestellt (was durchaus wünschenswert wäre), allerdings kann man über Gerechtigkeitspunkte, Tapferkeitspunkte, PvE und PvP Gegenstände, zeitlose Gegenstände etc, schnell das benötigte Itemlevel von 463 zusammenkriegen (die Feuerprobe wird ja auf diese Stufe zurückskaliert).

MfG

Daywalk3r 10 Kommunikator - 490 - 6. Oktober 2013 - 20:31 #

Wenn ich schon lese das nhc zu einfach wäre, 99% dieser Leute reissen dann auf HC doch nix.
Abgesehn davon haben die Casual Gilden im Schnitt jetzt noch nicht nhc clear.
Auf meinem Server gibt es gerade mal 4 Gilden die HC raiden, davon eigentlich nur 2 ambitioniert, die anderen werden über die ersten Bosse nie hinaus kommen ohne harte nerfs oder extremes outgearen.
Für viele ist LFR ja schon zu schwer, wenn man sich mal anschaut was dort größtenteils für ein Elend geschieht.

Maximilian John Community-Event-Team - 9978 - 6. Oktober 2013 - 22:18 #

Ohne das jetzt in irgendeiner Form schnippisch oder böse zu meinen, aber könntest du vielleicht für die Unkundigen mal kurz zusammenfassen, was die ganzen Fachbegriffe bedeuten? Ich bin gerade ehrlich gesagt nicht ganz durchgestiegen was du damit meinst.

SaRaHk 16 Übertalent - 4550 - 6. Oktober 2013 - 22:51 #

In den Kommentaren einer nerdigen Kolumne eines MMO-Addons verirrt sich aber nun doch niemand, der nicht Ahnung von diesen Spielen hat. :P
(ja, klar ... es sei denn natürlich man gehört irgendwie zur Moderation oder Event-Team) :D

Maximilian John Community-Event-Team - 9978 - 7. Oktober 2013 - 11:20 #

Ich habe halt ein bisschen Ahnung, nur reicht die halt nicht für alles aus :D Außerdem interessiert mich das Thema tatsächlich.

Apple (unregistriert) 7. Oktober 2013 - 2:56 #

Ich versuche es mal:

nhc: non heroic raiden - das sind Instanzen, wo man gegen Bosse im Normalmodus kämpft, meist in 10er oder 25er Gruppen auch "raids / Schlachtzüge" genannt

HC / HC raids: heroic raids: das gleiche, nur im heroischen Schwierigkeitsgrad. Wenn Du vorher gegen einen schlecht gelaunten Türsteher gekämpft hast, kämpfst Du jetzt gegen Klitschko und Tyson. Gleichzeitig. Nachdem sie schlecht geschlafen haben und der Kaffee versalzen war.

Casual Gilden: Gilden (Spielerzusammenschlüsse, die einen bestimmten Namen haben. Eine ganz grobe Unterteilung sind Hardcore Gilden und Casual Gilden.
=> Casual Gilden bestehen aus Tante Aganta und Onkel Wilfred, für die es schon eine technische Meisterleistung ist, den Rechner zum starten zu bringen. Sie sind furchtbar schlechte Spieler, die aber dennoch glauben, auf alles ein Recht zu haben, jetzt, hier und sofort. Falls man sie bittet, sich etwas mehr mit ihrer Klasse oder den Kampftaktiken zu beschäftigen, kriegt man meist etwas wie "Ich bin doch kein Hartz 4 Emfänger und habe ein Reallife an den Kopf geworefen.
=> Hardcore Gilden sind professionelle Spieler, die 164 Stunden am Tag nur zocken, dafür aber besser spielen als das ein Computer je könnte. Sie kennen meist die Spieler besser als die Entwickler und ihre Ansprüche sind ungefähr so hoch die die Erwartungshaltung Deiner Eltern am ersten Schultag. Ihre Sozialkompetenz ist ungefähr mit der einer Jauchegrube zu vergleiche.

Achtung, das obige ist leicht übertrieben. Im Schnitt: Casualgilden/Spieler sind Gelegenheitspieler, die nicht ganz so viel Zeit und Energie ins Spiel investieren wie Hardcore/Pro-Gilden/spieler. An den jeweiligen Extremen gibt es natürlich auch Spieler,l die den übertreibungen entsprechen. ;-)

nhc clear: eine nicht heroische Instanz komplett leer machen, sprich alle Bosse darin töten. Bosse in Raidinstanzen in WoW spawnen meist nur 1x pro Woche.

harte nerfs: praktisch ausgedrückt: die Entwickler treten dem Boss mit Stahlkappenstiefeln zwischen die Beine. Technisch ausdgedrückt: der Boss ist zu schwer, also werden mechanische Eigenschaften des Bosses verschlechtert, damit er leichter besiegbar wird. Zb weniger Leben, weniger ausgeteilter Schaden, weniger Spezialattacken. Nerfs in WoW sind so sicher wie das Amen in der Kirche.

extremes outgearen: vom englischen "Gear = Ausrüstung". Raids und generall fast alles sind in Stufen unterteilt. Man ist zb Stufe 90 und "raidet" (geht in Gruppen in Instanzen) Stufe 16 Instanzen "man raided T16 content". Logischerweise, wenn man mit Ausrüstung aus Stufe 16 Instanzen (die dann eine Gegenstandsstufe von 553 haben zb), in Stufe 14 Instanzen spaziert, ist alles sehr viel leichter. Das ist so, als wenn man sich einen neuen Sportwagen holt und sich wundert, daß man auf einmal schneller als ein Trabbi ist.

LFR: "Looking for Raid" ist theoretisch die Kuschelwohlfühlpackung von Blizzard für Tante Agatha und Onkel Wilfried Spieler. Du meldest Dich an, und das System stellt automatisch den Raid zusammen, samt einer passenden Kombination von Rollen, Klassen etc und portet Dich sogar in die Instanz. Praktisch gesehen ist es das Sammelbecken für 2 Arten von Leuten: Leute, die einfach nur etwas Pech haben mit den normalen Raids (zb ich, da Spätschicht im Hotel, ergo kein normales Raiden für m ich) und Leute, von denen man nicht möchte, daß sie aus der psychatrischen Klinik entlassen werden, weil sie die spielerischen Fähigkeiten von Tante Agatha und die sozialen Fähigkeiten einer Jauchegrube kombinieren. *seufz*

Brauchst Du weitere Fachbegriffe erklärt? :-)

MfG

supersaidla 16 Übertalent - 4129 - 7. Oktober 2013 - 4:09 #

möhöhöhö, mach ruhig weiter, liest sich gut ;)

Drugh 15 Kenner - P - 3073 - 7. Oktober 2013 - 7:35 #

Du vergisst bei LFR die dritte Gattung: Spieler, die keinen Bock auf rumgeflame im TS durch studentische Raidleiter mit Elitegilden-Anspruchsniveau haben, die "mal eben" in ihren 2 Stunden abends einen Raid machen möchten und trotzdem leidensfähig genug sind, mit 24 anderen zusammengewürfelten Tante Agathas und 12jährigen Erstspielern zusammen den Raid durchzustehen. LFR ist in 60% der Fälle schwer, weil die Spieler unbeholfen sind. Als Ausgleich sind die Bosse leichter.

Larnak 21 Motivator - P - 26073 - 7. Oktober 2013 - 10:37 #

In meinen LRF-Raids war die Stimmung dort deutlich gereizter als in jedem "normalen" Raid, an den ich mich erinnern kann, weil da ständig jeder Angst hat, dass der jeweils andere es halt einfach mal überaupt nicht drauf hat (Und zwar deshalb, weil das in sehr vielen Fällen zutrifft), was dazu führt, dass eigentlich jeder permanent alle seine Felle (also Epixxe) davonschwimmen sieht (Ebenfalls deshalb, weil das oft zutrifft). Und was mit einem WoW-Spieler passiert, der seine Felle davonschwimmen sieht, muss ich ja nicht groß erklären, der sieht dann natürlich rot.

Das gilt natürlich besonders für die LRFs, die du hier so freundlich mit "schwer" umschreibst, was meiner Meinung nach ein Euphemismus für die katastrophalen Zustände dort ist.

Gut, der Vorteil ist natürlich, dass man sich den ganzen Müll beim LFR nicht auf die Ohren geben muss, da hast du Recht. Das wäre aber auch nicht auszuhalten. Ich nehm da jedenfalls lieber den studentischen Raidleiter, dem wird dann der Elitegilden-Anspruch ausgetrieben und dann ist das wunderbar ;)

@Apple: Schöne Erklärungen, das lädt ja fast zu einem User-Artikel von dir ein :D

Apple (unregistriert) 7. Oktober 2013 - 20:25 #

Zu einem was?

MfG

Maximilian John Community-Event-Team - 9978 - 7. Oktober 2013 - 11:19 #

Tatsächlich wusste ich noch ein bisschen was von meiner aktiven Zeit, aber das was ich nicht kannte hast du super erklärt, danke :) (Und für die Schmunzler nochmal ein großes Danke oben drauf :D)

Karsten Scholz Freier Redakteur - P - 12152 - 7. Oktober 2013 - 7:54 #

Der große Teil der Spieler will auch gar nicht auf heroisch raiden. Ist das ein Problem der Spieler? Wenn sie sich zeitgleich über den zu leichten Schwierigkeitsgrad beschweren, ja. Sind die Spieler daran selber schuld? Ja.

Wenn viele Spieler nach dem Sieg über den normalen Garrosch aber ihr Abo kündigen und auf das nächste Addon warten, wird das gleichzeitig auch zu einem Problem für Blizz. Zumindest wenn sie die Abozahlen deutlich über 7 Millionen halten wollen. Und dann interessiert die Zahlendreher bei den kalifornischen Entwickler auch nicht das Balancing des Hero-Modes, den nur die wenigsten Spieler bis zum Ende durchziehen, sondern dann wird das Langzeitpotenzial der zeitlosen Insel hinterfragt, der Schwierigkeitsgrad der Bosse im normalen Modus und vll auch die neue Feuerprobe.

Easy_Frag 14 Komm-Experte - P - 2356 - 6. Oktober 2013 - 22:33 #

Seit Cata ist wow für mich irgendwie gestorben...es kam nichts grundlegend neues und das Spiel hat seinen Zenit überschritten. Ich habs seit classic gespielt und irgendwie wurde alles viel zu einfach und man musste rein garnichts mehr tun.

SaRaHk 16 Übertalent - 4550 - 6. Oktober 2013 - 23:04 #

Irgendwie ist es schon erstaunlich, dass viele MMOs ihr hohes Level auf Dauer nicht halten können. Woran liegt das?
Ich hab letztens mal wieder in Doofus reingeschaut: katastrophale Verschlimmbesserung - und das schon direkt im Stargebiet.
Auch HDRO ist im Laufe der Zeit nicht besser geworden. Da gibt's so viele unzählige Dinge, die mir vor Jahren noch besser gefallen haben, die aber der Schere (wohl zum wohle der Casual-Gamer) zum Opfer gefallen sind. (obwohl ich's letztendlich immer noch als "gut" bezeichnen würde - aber der Weg nach unten ist absehbar und droht wie das Auge am Horizont von Mittelerde :( )

Das Ganze ist schon Diskussionswürdig. Denn ich merke an mir selbst, dass meine Ansprüche immer weiter steigen, je länger ich in einem MMO drinne bin. Also ist es am Ende gar nicht die Schuld der Entwickler, die ständig neuen Content liefern, sondern nur meine eigene Erwartungshaltung, die Jahr für Jahr immer größer wird!? Bis sie dann so groß ist, dass die Entwickler da automatisch nciht mehr mithalten können und ich anfange rumzumaulen? Hmmm...
Ich kenne so einige Leute, die haben immer noch Spaß mit WOW, auch mit diesem neuen Pandabären-Addon. :P Und das gejammere kommt meistens wirklich nur von Leuten, die schon Jahrelang dabei sind.

Apple (unregistriert) 7. Oktober 2013 - 3:07 #

Das ist aber nichts WoW spezifisches.

Nehmen wir Civilisation 2. Also das ganz alte unter DOS. Ich nehme an, es kennen viele hier. Es war ein Computerspiel,l welches den Begriff "Computerspiel" mitdefiniert hat. Gerade ältere Spieler werden sich mit wohligem Schauern an die nächtelangen Sessions erinnern, nur ein Zug, mit Kavallerie Sschlachtschiffe versenken, und zusehen wie Atombomben alles plattmachen. Es ist eines der wichtigsten Computerspiele, welche jemals programiert wurden, es hat Genren beeinflusst und Computerspiel-Celebrities erschaffen, die auch heute noch fast die Götter verehrt werden. Der Herr Langer kann da sicherlich mal eine Kolumne drüber schreiben. ;-)

Nur: heute spielt es kaum noch jemand. Es gibt zwar noch eine eisenharte Minicommunity, aber ansonsten ist es es das Ford T-Model der Computerspiele: die Welt sähe anders aus ohne Civ und Ford.

Warum? Wei es eben ... alt ... geworden ist. Neue Technlogien, eine andere Einstellung der Bevölkerung, Weiterentwicklungen, andere Interessen. WoW kann dies nicht mehr komplett bedienen, eben weil es im Kern mittlerweile 13 Jahre alt ist (die Entwicklugn startete ja 2000, es kam im November 2004 in den USA raus).

Früher mußte sich WoW mit solch phantastischen MMOs wie "WAR IS COMING" Warhammer oder Star Wars Galaxy auseinandersetzen. Heute aber kommen so einflußreiche Spiele wie die Guild Wars Serie oder auch League of Legends hinzu, welche einfach neue und/oder anders/weiterentwickelte Spielwünsche und Spielgefühle bedienen.

Und das gilt quasi für jedes Computerspiel. Es wird alt. Und irgendwann spielt man es nicht mehr. Was aber nicht heißt, daß es ein schlechtes Spiel deswgen ist.

MfG

SaRaHk 16 Übertalent - 4550 - 9. Oktober 2013 - 7:22 #

hmmm....also quasi eine Art Sättigungsgrad, der höher steigt, je mehr und je öfter man den (einstmals geliebten) Titel spielt...

Ja, das kann gut sein. Erklären kann ich es mir trotzdem nicht.
Aber deinen Vergleich mit Civ kann ich zumindest bei mir mit "Heroes of Might & Magic" ableiten, da ist es ähnlich; bin einfach nicht mehr richtig hungrig auf den nächsten Teil. Bis einschließlich Teil 4 war das noch immens vorhanden. Teil 5 war gefühlt ebenfalls sehr, sehr gut - aber konnte mich zum allerersten Mal nicht mehr bis zum Ende fesseln. Den aktuellen 6. Teil: gekauft und nur 2 Stunden gespielt, gegähnt und wieder deinstalliert. Wie wird das erst mit dem nächsten HOMM aussehen?

Civ hat natürlich noch (wie von dir beschrieben) eine ganz andere Bedeutung unter den Computerspielen. Um so schlimmer, wenn sich da ein ähnliches "gelangweilt" nach 'ner Zeit einstellt. :(

Daywalk3r 10 Kommunikator - 490 - 7. Oktober 2013 - 13:13 #

Was das Endgame raiden angeht, gibt es momentan einfach keine Konkurrenz für WoW.
Thron des Donners und aktuell Schlacht um Orgrimmar sind bei den besten Raids ganz vorne dabei (wobei Garrosh HC leider etwas enttäuschend ist im Vergleich zu Lei Shen, welcher sehr gut balanced war). Ich rede hierbei von HC, denn alles andere ist quasi nur Vorspiel. Jeder der sich mal 5 Minuten mit seiner Klasse und den Bossmechaniken vertraut macht kann innerhalb kürzester Zeit NHC clearen. Interressant wird es doch erst im HC, dort trennt sich dann die Spreu vom Weizen.

BruderSamedi 16 Übertalent - P - 4845 - 7. Oktober 2013 - 13:28 #

"Jeder der sich mal 5 Minuten mit seiner Klasse und den Bossmechaniken vertraut macht kann innerhalb kürzester Zeit NHC clearen"
Meine Güte, das nenn ich mal Arroganz! Du unterstellst also allen außer den genannten 2000 Gilden weltweit, sie hätten sich nicht 5 Minuten mit ihrer Klasse beschäftigt?
Korrekt wäre der Satz so: Jeder, der ToT-Full-HC-Equip hat, jeden neuen Boss bereits auf dem PTR studiert hat und natürlich Mitglied einer gut organisierten, häufig spielenden Raidgilde ist, kann NHC mit dieser Gilde in kürzester Zeit clearen.

Daywalk3r 10 Kommunikator - 490 - 7. Oktober 2013 - 17:07 #

Was hat die Wahrheit mit Arroganz zu tun?
Wenn man davon ausgeht das jeder in einem 10er Raid seine Klasse beherrscht (25er kann man auch paar Leute durchziehn) und die Gear Vorraussetzung für den jeweiligen Raid erfüllt (sprich Gear aus der vorigen hat), kann man durchaus annehmen das es möglich ist in relativ kurzer Zeit (sprich 1-3 Wochen, selbst Garrosh ist möglich ohne ToT HC Gear, aber hart) die Ini zu clearen.
Wenn man natürlich Opa Heinz mit einer Reaktionszeit wie ein Kühlschrank als Tank oder Healer hat wird das natülich nix ohne overgeared zu sein.
Dann ist man allerdings selber Schuld und sollte nicht behaupten es wäre zu schwer.
Ich betone nochmal, wir reden hier von NORMAL MODE, nicht von HC.
Jeder der nicht zwei linke Hände hat oder dauernd brainafk ist kann diesen Mode zügig clearen.
Wobei ich noch erwähnen sollte, dass die aktuellen HC Bosse in SoO eine sehr gute Schwierigkeitskurve haben im Gegensatz zum Thron vorher.

BruderSamedi 16 Übertalent - P - 4845 - 8. Oktober 2013 - 10:53 #

Na dann für dich nochmal von vorne: Im Artikel sind 2000 Gilden genannt, die jetzt nach 3-4 Wochen den ach-so-einfachen Normal-Mode clear haben. Laut WoWProgress sind es derzeit immerhin 15% der dort erfassten Gilden, was, wie ich zugeben muss, mir schon recht viel vorkommt. Umgekehrt heißt das, dass 85% der Gilden aus "Opa Heinz" bestehen - von einem "jeder cleart es in 3 Wochen" sind wir hier noch weit entfernt.
Die Statistik zeigt, dass Norushen (11% Abstand) und Galakras (14% Abstand) neben Garrosh selbst (10% Abstand) zu den schwierigen Normal-Bossen gehören; auf HC sieht das jedoch schon sehr stetig aus.

Weryx 18 Doppel-Voter - P - 10728 - 6. Oktober 2013 - 23:49 #

Das nächste Addon wird doch frühestens Sommer/Herbst 2014 rauskommen... MoP ist erstn Jahr draussen.

RoT 18 Doppel-Voter - 10112 - 7. Oktober 2013 - 0:46 #

top die wette gilt :)

Drugh 15 Kenner - P - 3073 - 7. Oktober 2013 - 7:30 #

Zuerst - ich denke, MoP ist die beste Erweiterung überhaupt. Nostalgiebrille ab, Burning Crusade und Wrath waren bockschwer und nur für Leute etwas, die sich über Gebühr in größeren 5er Gruppen und Raids da durchbeissen wollten. Als leidenschaftlicher Duo-Spieler gab es zu viele Barrieren. MoP bietet eine fantastische Breite.
Der neue Patch ist zwiespältig in meinen Augen. Der Schlachtzug ist gar nicht so leicht, wenn man dem im LFR macht denn - da rennen die ganzen raidunerfahrenen mit dem 496er Krams der Insel herum. Das fanf ich eine absolute Fehlentscheidung. Besser wäre es gewesen, dass die Insel 476er Ausrüstung gibt, dann hätten die ganzen Spieler erst mal den Tempel der Stürme usw. machen und somit erst mal Raiderfahrung sammeln müssen. So fehlen den Spielern die einfachsten Dinge und Erfahrung, da rennen dann Tanks mit 550k HP herum (ein guter hat 800k bis 1 Mio Lebenspunkte).
Ob der Patch bis zum nächsten Addon hält wage ich auch zu bezweifeln. Ein dreiviertel Jahr überbrückt der auf keinen Fall. Ich denke, da wird noch ein Contentpatch kommen, der wie üblich die Klassen auf die nächsten Skillungen ändert, so dass man da wie üblich das Gefühl bekommt, sehr gute Fähigkeiten zu haben, als Möhre vor der Nase. War die letzten beiden Male auch schon so. Vielleicht noch eine Endfraktion dazu, ich glaube da aber nicht dran.

BruderSamedi 16 Übertalent - P - 4845 - 7. Oktober 2013 - 7:43 #

Sprichst du dann von Patch 6.0? Der kommt ja üblicherweise nur ein paar Wochen vor der Erweiterung und bietet höchstens ein Übergangsevent als neuen Content, und natürlich das Rumexperimentieren mit den neuen Dingen, welche auch immer es sein werden.
LFR ist einfach noch recht hoch getuned ab Teil 2, nicht umsonst gab es letzte Woche etliche Hotfixes nach unten. Irgendwer sagte mal, es sei auch ein Problem, dass man den Boss im LFR nicht erklärt bekommt, von Seiten Blizzards aus. Erklärungen der Spieler bleiben ja oft erfolglos, da sie den Raidchat eh nicht lesen.

Karsten Scholz Freier Redakteur - P - 12152 - 7. Oktober 2013 - 7:59 #

Ein Übergangspatch ist sogar schon angekündigt. Der wird aber eben nur ein Event beinhalten, das auf die kommenden Dinge einstimmt plus natürlich diverse Änderungen in der Klassen- und Spielmechanik. Das lädt dann natürlich zu diversen Test- und Schnupperrunden ein, mehr aber auch nicht.

Maximilian John Community-Event-Team - 9978 - 7. Oktober 2013 - 11:24 #

Wrath of the Lich King zu schwer? Da bin sogar ich damals raiden gegangen und ich habe nur so circa 7 - 8 Stunden in der Woche gespielt. Und ich habe mit 16 FPS gespielt (weil Rechner aus dem letzten Jahrtausend) und wir haben es trotzdem geschafft :D

Keppel 12 Trollwächter - P - 1016 - 7. Oktober 2013 - 8:54 #

Generell teile ich schon die Bedenken des Autors. Für ein Überbrücken von 6 Monaten wird der Patch nicht reichen. Ich gehöre selbst mittlerweile zu den Spielern, die auf den LFR angewiesen sind, weil ein zeitliches Planen von Raidterminen nicht machbar ist. Auch wenn man dafür auf anderen Seiten als Fallobst bezeichnet wird, wenn man zugibt LFR-Spieler zu sein ;) Aber im gehobenen Alter will man sich auch mit pubertären Jungspunden im TS nicht mehr abgeben, wie so schön in einem obigen Kommentar erwähnt. Da nimmt man schlechte Spieler im LFR doch lieber in Kauf und auch mal einen Raidabbruch vorm 2.Boss kurz vor 22 Uhr, weil sich die Gruppe auflöst :(
Im Endeffekt will man das Ende von Garrosh doch live sehen. Ohne die Möglichkeit dies per LFR zu machen, wäre ich und viele andere auch schon weg und die Abozahl sehr weit unten. Aber dies nur am Rande.

Ein Problem was sich nämlich ergibt, wenn man raidet, nur um den Content zu sehen. Es ist der letzte Raid des Addons und ich muss nicht mehr wegen dem benötigten Itemlevel des nächsten Raids Woche für Woche Items farmen. Heißt also, wenn man die Items nicht um der Items Willen haben möchte, gibt's nach dem Legen vom Endboss keinen Grund da rein zu gehen. Achievements mal ausgenommen.
Es bleibt die Zeitlose Insel. Und diese bietet neben all dem Grind einfach viel zu wenig Story.
Somit dürfte sich die Spielerzahl wirklich merklich bis zum nächsten Addon reduzieren.

MoP war ein super Addon, hat sehr viel Spaß gemacht. Aber einen sauberen Übergang zum nächsten Addon schafft Blizzard leider wohl wieder nicht...

erasure1971 14 Komm-Experte - 2199 - 7. Oktober 2013 - 10:00 #

Ich finde 5.4 sehr gelungen. Karsten hat all die Inhalte aufgezählt und wenn man die Featureliste neben die so ziemlich jeden anderen Patches stellt, dann steht 5.4 verdammt gut da.

Karsten, einer Deiner Kritikpunkte ist, dass der Raid auf normal zu leicht ist. Da halte ich dagegen. Ich freue mich. Endlich kann unser Raid, der zweimal die Woche für etwa 3 Stunden unterwegs ist, den Normalmodus in relativ überschaubarer Zeit abhandeln. Und dann kommen wir zu den Hardmodes und hoffen, dass wir uns an denen noch lange die Zähne ausbeißen und diese erarbeiten können. Warum sollte der Normalmode denn schwerer sein? Was hätte das für einen Sinn? Man farmt sich monatelang durch den Normalmodus und hat, wenn man die ersten Hardmodes sieht, schon keinen Bock mehr auf die Instanz. So gings uns im Thron des Donners und auch davor. Für Euch Profiraids ist der Normalmodus sicher zu leicht. Dazu kann ich nur sagen: Für Euch ist er auch nicht gedacht. Ihr solltet da in zwei drei IDs durch sein und dann gefälligst Hardmodes machen. Wir folgen nach 5-7 IDs in die Hardmodes und selbst schwächere Raids haben eine gute Chance, den Normalmodus irgendwann zu beenden. Alles richtig gemacht Blizzard.

Zur Zeitlosen Insel: Auch hier verstehe ich das Gemecker nicht. Was habt Ihr auf der Insel des Donners gemacht? Mobs gehauen in Dailies und mit X Items interagiert oder sie gesammelt. Nicht viel anderes passiert jetzt auf der Insel des Donners. Nur hat Blizzard die blauen Ausrufezeichen rausgenommen und sagt Euch: Geht, wohin Ihr wollt, haut, was Ihr wollt und so lange Ihr wollt. Wenn Ihr grinden wollt, fein. Wenn Ihr Rätselchen und Geheimnisse wollt, fein, wenn Ihr keinen Bock drauf habt, auch fein. Jeder SPieler kann mit der Insel so glücklich werden, wie er das mag. Aber ein Teil der Spielerschaft scheint darauf zu stehen, dass sie genau vorgegeben kriegt, was sie in ihrer Spielzeit tun soll. Und irrt dann irritiert in der Gegend herum, wenn das nicht passiert. Auf der Insel des Donners geben die Ausrufezeichen das Gefühl, man müsste jeden Tag irgendwas machen, auch wenn man vielleicht gar keine Lust darauf hat. Das fällt nun weg und schon ist den Spielern langweilig? Dann hätten sie vielleicht schon viel früher aufhören sollen.

Meinen Glückwunsch hat Blizzard jedenfalls, dass sie diese Insel gewagt haben. Ideal ist sie sicher noch nicht, aber es ist sicher ein wichtiger Lernschritt für die Designer. Im nächsten Addon wünsche ich mir dann die Kombination aus allen in MoP gelernten Lektionen. Dailies: Ja, aber nicht so viele wie zum Start. Gerne mit einer guten Storyline verbunden wie in 5.2 durch die One-Time-Quests und die Soloinstanzen. Dazu etwas Insel des Donners mit neuer Zone und Zonenfortschritt und dazu eine dicke Prise Zeitlose Insel mit ihren Rätselchen.

Hält der Patch nun bis 6.0? Keine Ahnung, aber meines Erachtens ist das kein Problem von Patch 5.4. Den betrachte ich, nach dem was er mir JETZT liefert und wie er mich JETZT unterhält. Wenn dann in 3-4 Monaten nicht 6.0 kommt, dann wird der Patch natürlich langweilig, so wie es jeder andere Patch auch werden würde, wenn die Spielerschaft ihn monatelang abgespielt hat. Kann ja gar nicht anders sein. Aber ist der Patch deswegen schlecht? Sicher nicht.

Goldfinger72 15 Kenner - 3140 - 7. Oktober 2013 - 9:57 #

Vielleicht muss man so langsam mal akzeptieren, dass auch einem Spiel wie WoW so langsam aber sicher, wenn auch langsam, mal die Luft ausgeht...

Ich habe WoW 7 Jahre intensiv gespielt und vor Pandaria aufgehört. Ich habe seit dem nicht das Gefühl, irgendwas verpasst zu haben. Es ist so, wie es schon immer war: Irgendwie ist alles immer dasselbe. Es hat nur eine andere Farbe und heisst anders. Aber letztendlich fühlt sich alles gleich an. Irgendwann hat man, denke ich, auch als Entwickler einen Punkt erreicht wo es immer schwerer wird die Spieler bei Laune zu halten.

Aber so ist das halt. Alles verliert irgendwann seinen Reiz. Ist ja in der Ehe nicht anders. :o)

Marco Büttinghausen 19 Megatalent - P - 19331 - 7. Oktober 2013 - 11:01 #

Das eigentliche Problem von WoW, oder eigentlich allen MMOs ist ja das keiner mehr Questtexte ließt aber alle jammern das der Content so schnell durchgespielt ist.
Keiner erkundet mehr sondern alle rennen nur noch dem Questpfeil hinterher.

Das ist natürlich eine unmögliche Situation, wenn neuer Content da ist, wird durchgerannt als würde er Morgen wieder vom Netz genommen und danach wird gejammert das es so kurz war und keine Atmosphäre auf kam...tja, warum wohl.

wolverine 16 Übertalent - P - 4355 - 7. Oktober 2013 - 11:24 #

So sieht's aus. Und wenn die Questtexte durch vertonte Videosequenzen ersetzt werden, damit niemand mehr lesen muss um was von der Storyline mitzubekommen (siehe SWTOR) dann wird geschimpft, dass der Spielfluss so arg unterbrochen wird weil man immer warten muss, bis das Video "endlich" vorbei ist, bevor man weiterspielen darf. Fakt ist: Man kann es unmöglich allen Spielern recht machen und eine der vielen Fraktionen findert immer was zu meckern. Ich gebe da inzwischen nix mehr drauf und versuche jegliche Diskussion zum Thema zu vermeiden. Jeder soll spielen, wonach ihm gerade der Sinn steht und wenn jemand ein Spiel nicht mehr mag, soll er sich doch bitte ein neues suchen über das er ein paar Monate später meckern kann... ;-) Ich spiele "World of WarCraft" immer noch sehr gerne und aus meiner persönlichen Warte war "Mists of Pandaria" bislang das beste Addon. Ich mag Pandas! Ich mag den Asia-Style! Und ich liebe den Soundtrack! So... :D

Marco Büttinghausen 19 Megatalent - P - 19331 - 7. Oktober 2013 - 11:56 #

Ja SWTOR war eigentlich die Antwort auf diese Unlust Texte zu lesen, aber wie du schon gesagt hast, gemeckert wurde trotzdem.

Das witzige an der Aussage dass das Spiel dadurch unterbrochen wird ist, wenn man Dinge wie Gearscore und Co. mal weg läßt die mit jedem neuen Addon eh wieder nutzlos sind - dann sind die Quests und ihre Texte das Spiel...wenn man das skipped muss man sich ja nicht wundern wenn es keinen Spass macht.

Stonecutter 19 Megatalent - - 15939 - 7. Oktober 2013 - 22:12 #

hm, konnte mir die Änderungen im neuen Patch noch nicht anschauen, bin gespannt, was da auf mich zukommt. Bin übrigens auch eher Pandaphil! :)

BruderSamedi 16 Übertalent - P - 4845 - 7. Oktober 2013 - 11:40 #

Na wenn das Problem nur die Questtexte wären, ginge das ja schnell zu ändern :)

Das Problem mit den Quests ist mittlerweile die Existenz eines offiziellen Questpfeils. Weil niemand die Questtexte lesen wollte, haben die Entwickler sie quasi abgeschafft und ersetzt durch Punkte, markierte Zonen und Tooltips an den betreffenden Mobs. Letzteres ist noch eine gute Änderung, weil man manchmal nicht sicher sein konnte, ob die gerade gekloppten Mobs wirklich das Questitem fallen lassen können oder nicht. Der Rest hat zu Faulheit beim Schreiben der Questtexte geführt: mittlerweile heißt es nur noch "Töte Gegner X" bzw. "Gehe in Gebiet Y", aber Ortsangaben stehen gar nicht mehr im Text. Folglich kann man nur noch Pfeilen hinterherrennen, da der Questtext nur noch selten irgendwelche nützlichen Informationen enthält. Und wen er welche enthält, liest man sie nicht, weil man nicht damit rechnet, dass er welche enthält.

Allerdings krankt die Zeitlose Insel keinesfalls an den Questtexten und auch nicht an den Quest-Markierungen, es gibt ja schließlich kaum Quests...

Faerwynn 17 Shapeshifter - P - 7624 - 7. Oktober 2013 - 22:44 #

Alles hat seine Zeit und mit WoW hatte ich ein paar schöne Jahre. Ich vermisse es immer wieder, aber irgendwie schaffen es die Berichte und Screens nicht mich dazu zu locken es doch nochmal zu spielen. Die Zeit ist einfach vorbei und es gibt so viel anderes zu spielen :)

PatrickH. 17 Shapeshifter - 6171 - 8. Oktober 2013 - 8:18 #

Als langjähriger, meistens begeisterter WoW Spieler finde ich auch mittlerweile das Spielsystem insgesamt altbacken. Auch finde ich die Herabsetzung des Schwierigkeitsgrades durch IMO zu viele Questhilfen, wie Pfeile und genaue Gebietsangaben, als zu viel des Guten.
Allerdings hat hier Blizzard nur Funktionen von Addons übernommen, also quasi den Willen der Community umgesetzt. :)

gar_DE 16 Übertalent - P - 5965 - 8. Oktober 2013 - 9:23 #

Tja, die breite Masse bringt das Geld...
Genau genommen hätte Blizzard ja auch gegen die Addons vorgehen können (weil man das auch als ganz streng als Cheating auslegen könnte), sind sie aber nicht.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9922 - 8. Oktober 2013 - 11:13 #

Wär ja auch Blödsinn, da Blizzard diese Schnittstelle eingebaut hat, damit eben Spieler ihr Spiel selbst einstellen können.

Apple (unregistriert) 8. Oktober 2013 - 12:21 #

Das Questhelfersystem von WoW kann man abcshalten, Pfeile gibt es nur mit eigens dafür programmierten und heruntergeladenen Addons. Wenn es Dir zu einfach ist: Questhifle abschalten und keine Questhelfer Addons herunterladen.

*seufz*

MfG

BruderSamedi 16 Übertalent - P - 4845 - 8. Oktober 2013 - 12:33 #

Wie ich weiter oben ausführte, hat man damit heutzutage ein Problem, da in den neuen Questtexten keinerlei Richtungen oder Wegbeschreibungen mehr drinstehen.

Bahamut 13 Koop-Gamer - P - 1599 - 8. Oktober 2013 - 8:50 #

Gut gebrüllt Karsten. ;)

Xyyytt (unregistriert) 4. Dezember 2013 - 9:46 #

Habe nur den Anfang gelesen, mehr wollte ich mir nicht antun… aber ernsthaft? Der raid ist mir zu leicht… bei der neuen Fraktion Krieg ich nichts geschenkt, sondern muss lange Farnen… dir kann man es auch nicht recht machen, ne?

Karsten Scholz Freier Redakteur - P - 12152 - 4. Dezember 2013 - 10:32 #

Komplett lesen und verstehen hilft :-)

Darinostk 09 Triple-Talent - 327 - 5. August 2014 - 19:40 #

ich sag Warlords of Draenor ist ein come back in Wow auch wenn es nicht so viele Instanzen hat wie Wotlk oder Bc hätte ja erwartet das die zwar genau so viele Instanzen haben wie Bc oder 2-4 weniger da es ja in der Vergangenheit spielt aber das direkt 8 oder 10 weniger instanzen gibt

Apo 06 Bewerter - 50 - 5. April 2015 - 16:55 #

Ich habe seit Cataclysm nicht mehr gespielt,und wollte nun wieder anfangen aber höre viel schlechtes drüber.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 24564 - 5. April 2015 - 17:44 #

Herzlich willkommen bei uns!

NedTed 18 Doppel-Voter - - 11850 - 5. April 2015 - 23:32 #

Hallo :)

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