Cheaten ist super Meinung

Mick Schnelles Aufruf: Warmduschen!

Mick Schnelle / 17. Januar 2016 - 13:43 — vor 1 Jahr aktualisiert
Mick Schnelle testet seit ungefähr 75 Jahren Computerspiele, und ohne eines hätte er nie so lange durchgehalten. Nein, nicht Skill, Kompetenz, Erfahrung oder Beharrlichkeit, wir reden vom Cheaten! In seiner heutigen Kolumne bricht der Spieleveteran eine Lanze für die kleinen Tricks und Glitches, die ihm das Testerleben erleichtern.
Anfuehrung
Im Spielebereich hat das Wort „cheaten“ in etwa den gleichen Klang wie „Schimmelpilz“ bei Sanitärfachleuten. Das tut niemand, der auch nur einen Funken Ehre im Leib hat! Und wer im echten Leben nicht betrügt, tut das beim Spielen schon gar nicht! So die landläufige Meinung.

Doch genau, wie jedermann schon mal mit Schimmelpilz zu tun hatte, so hat jeder, und damit meine ich wirklich jeden, schon mal Cheats benutzt. Bei mir geschah das gleich in meinem allerersten Spiel, das ich je besessen habe. Das Telespiel von der Quellemarke Universum hatte ich mir 1978 von meinem Ferienarbeitgeld geleistet. Darauf drei Pongvarianten und zwei Schießspiele. Für die lag eigens ein Lichtgewehr bei. Über den Bildschirm huschte ein weißer Punkt vor schwarzer Fläche auf erratischer Bahn. Recht schnell fand ich heraus, dass Treffer auch gutgegeben wurden, wenn man, statt auf den Punkt, auf die Wertungsanzeige zielte. Und die bewegte sich ja nicht! Blöderweise gab‘s nicht mal eine Bestenliste. Und meinen herbeigerufenen Bruder konnte ich mit meiner sensationellen Trefferquote nur schlappe fünf Minuten lang beeindrucken. Dann wurde er misstrauisch und hatte schnell meinen Trick durchschaut.

Was mein kleiner Exkurs in graue Vorzeit zeigen soll ist, dass der Mensch, und nicht nur ich, dazu neigt, sich Vorteile zu verschaffen, wenn nötig und möglich. Ob man das immer gleich cheaten nennen will, sei dabei mal dahingestellt. So klemmten wir uns früher den Joystick zwischen die Beine, damit wir bei Hyper Olympics schneller den Steuerknüppel rütteln konnten. War das schon cheaten? Oder nur eine bedenkliche Beischlafersatzhandlung?

Oder als ich mir einen Competition Pro Stick kaufte, der der Plastikmechanik des Standardknüppels atarianischer Bauart um Lichtjahre überlegen war. War das cheaten? Etliche Jahre später erlebte ich einen Kollegen, der den Mausknopf mit Tesafilm festklebte, damit sein Avatar bei Ultima Online auch Erfahrungspunkte sammeln konnte, während er selbst im Meeting saß. War das cheaten? Wenn Nein die Antwort ist, was ist mit einem kleinen Skript, das den Helden dasselbe tun lässt?

Wer kennt noch die Tastenkombination Hoch-hoch-runter-runter-links-rechts-links-rechts-unten-oben-unten-oben-B-A? Wer jetzt wissend lächelt, hat in seiner Jugend garantiert das eine oder andere Spiel von Konami gespielt. Jahrelang ließen sich so, von Gradius bis Dance Dance Revolution, die unterschiedlichsten Vorteile freischalten. Vielen Dank von meiner Seite an Kazuhisa Hashimoto, der den Code das erste Mal einbaute! Seien wir ehrlich: die meisten Spieler wären bei Gradius nicht weit gekommen, hätte Herr Hashimoto nicht vergessen den Code aus der NES-Fassung zum Release wieder zu entfernen. Der nächste Pionier in der Geschichte des Cheatens und mein ganz persönlicher Held ist Brian Reynolds. Noch heute ist er stolz auf das offizielle Cheatmenü in Civilization 2, das auf seine Initiative zurückgeht.

„Moment“, höre ich jetzt die Vertreter der reinen Lehre rufen, „das sind dann doch keine Cheats.“ Nur sieht man am Fall Civilization 2 sehr deutlich, dass der Übergang vom Cheat zum Schwierigkeitsmenü frei fließend, ich sage sogar nicht existent ist. Wenn ich etwa den Fog of War einfach abschalte, verändere ich ja das eigentliche Spiel nicht. Ich erspare mir nur die langatmige Aufklärung der Karte. Wie, trotzdem Betrug? Wie sieht es dann mit völlig autark agierenden Scouts aus, die die Karte selbsttätig nach und nach aufklären? Sind mittlerweile in der Civilization-Reihe Standard. Besagter Brian Reynolds setzte diese Möglichkeit später sogar in seinem Echtzeitstrategiespiel Rise of Nations ein.

Aber richtiges Cheaten beginnt ja erst mit der eigenen Unsterblichkeit. Oder zumindest der, der eigenen Spielfigur. Spätestens dann, so werden informierte Kreise nicht müde zu behaupten, beginnt der verachtenswerte Teil der unschönen Angelegenheit. Denn wer unsterblich ist, lässt jeglichen Respekt vor dem Spieleentwickler missen, der sich ja Mühe gegeben hat, ein überwältigendes Spiel zu erschaffen.

Aber was, wenn nicht? Wenn es Levels oder Spielabschnitte gibt, bei denen man sich des Verdachts nicht erwehren kann, dass die Gegnerzahl nur deshalb an Unlösbarkeit grenzt, weil dem Entwickler die Kreativität ausgegangen ist oder die Spieldauer künstlich verlängert werden sollte? So ein Fall ist für mich der Schlusskampf in Curse of the Azure Bonds, SSIs an sich hervorragendes Rollenspiel in der AD&D-Welt. Ich habe nicht wenig dumm aus der Wäsche geguckt, als ich meine liebevoll hochgezüchtete Heldengruppe kurz vor Finale einem mit Monstern vollgepfropften Bildschirm gegenüberstehen sah. Damit nicht genug, konnte jedes der Biester gleich dreimal pro Runde zuhauen. Ich glaube die waren auch noch giftig oder sowas. Keine Ahnung, wie oft ich das probiert habe, ohne auch nur den Hauch einer Chance gehabt zu haben. Schließlich habe ich meinen Hexeditor angeschmissen und meinen Jungs und Mädels je 255 Hitpoints verpasst. Mehr ging nicht. Und selbst damit hat genau ein einziger meiner Recken den finalen Kampf überlebt.

Viel später habe ich mir den späteren SSI-Boss Chuck Kroegel vorgeknöpft, der seinerzeit die Projektleitung innehatte. Gelacht hat er… gelacht!
„Siehst du, also doch richtig gecheatet“, sagen die mittlerweile mehrfach erwähnten Kritikerkreise jetzt endlich. Aber auch hier frage ich, inwiefern unterscheidet sich mein aus der Not geborenes Hexeditieren vom ganz offiziellen Schwierigkeitsmenü in Skyrim, wo ich einstellen kann, dass jeder Gegner nach einem Treffer tot umfällt?

Die Frage, die man sich einfach stellen muss ist, versaue ich mir den Spielspaß dabei? Denn das ist letztlich die einzige Währung, die die Qualität eines Spiels und letztlich des Spielens selber ausmacht. Ich muss zugeben, dass ich entsetzt war, wie sehr ein Spiel wie Final Fantasy VII leidet, wenn man seine Heldentruppe so stark macht, dass ihnen jeder Gegner unterlegen ist. Zumindest in der PC und iOS-Fassung ist das sogar ganz offiziell möglich. Fieserweise kann man anders als bei Oblivion und Skyrim in diesem Fall seinen Fehler nicht wieder rückgängig machen. Was reichlich unverständlich ist.

Wem angesichts meiner kleinen Kolumne mittlerweile die Schnappatmung den Schlaf raubt, wer all seine hehren Ideale verraten sieht, schon immer wusste, dass wir Spielefuzzis allesamt Betrüger sind, die richtig schwere Spiele einfach nicht verstehen oder nicht verstehen wollen – dem sei gesagt, dass es natürlich kein Manko ist, wenn man auf Cheats verzichtet und dafür fünf Jahre lang versucht, Gannon von der Plattform zu stoßen. (Ich kenne tatsächlich jemanden der das so lange geübt hat). Aber genauso wenig ist man gleich ein „Betrüger“, wenn man sich das Leben etwas vereinfacht oder Designfehler ausgleicht.

Und ja, das gilt natürlich stets nur für Solospiele. Wer gegen echte Menschen antritt sollte sich tatsächlich schämen, wenn er schummelt. Das gilt für Onlineshooter genauso wie für Mensch ärgere dich nicht!

Euer Mick Schnelle
 
 
Abfuehrung
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Mick Schnelle 17. Januar 2016 - 13:43 — vor 1 Jahr aktualisiert
Jörg Langer Chefredakteur - P - 346558 - 17. Januar 2016 - 13:44 #

Viel Spaß beim Lesen!

xan 16 Übertalent - P - 4537 - 17. Januar 2016 - 13:54 #

Ach, ja. Recht hat er, der Mick Schnelle. Wobei ich, ähnlich wie im Artikel, die meisten wirklichen Cheats auf ältere Spiele zurückführe, bzw. mich daran erinner. Die Cheats von Age of Empire mussten allein für die lustigen Bezeichnungen ausprobiert werden. Oder die Absurdität des Autos in einer sonst historischen Welt. Gut in Erinnerung ist auch noch Theme Hospital mit der geheimen Telefonnummer, die man wählen konnte, falls zu vielen Patienten zu schlecht wurde und alles im heillosen Chaos versank.
Und tatsächlich musste ich ein paar Mal cheaten, um überhaupt weiterzuspielen. In Rune hing ich irgendwo bei 2/3 des Spiels per Bug fest und kam nur weiter durch einen No-Clip-Cheat.
An aktives Cheaten innerhalb der letzten Jahre kann ich mich tatsächlich nicht erinnern. Liegt es eher an mir oder an den Spielen?

Sylar 13 Koop-Gamer - 1332 - 17. Januar 2016 - 14:36 #

Das erinnert mich daran, wie man in Rollercoaster Tycoon den Besuchern einen Namen geben konnte und wenn man ihn "Michael Schuhmacher" genannt hat ist er nur noch mit den Gokarts gefahren :D

marshel87 16 Übertalent - 5700 - 17. Januar 2016 - 23:31 #

Haben die heutigen Spiele denn noch geheime Cheats, welche per Tastenkombination im Startbildschirm eingegeben werden können? Mir ist sowas ewig nicht mehr untergekommen. Sowas sind für mich ja Cheats, Sachen, die halt nicht frei um Menü für alle ersichtlich sind :)
Ich denke bei dem Thema immer gerne an GTA und Flugzeuge und Panzer oder Command&Conquer um sich Geld und Luftangriffe zu verschaffen :D

Wortpirat 06 Bewerter - 71 - 18. Januar 2016 - 0:39 #

Interessant, ist mir auch gerade aufgefallen das Cheaten schon länger nicht mehr nötig war.
Mag zum einen nicht mehr nötig sein, da die Spiele weniger frustpotential Bieten das übersprungen werden will.

Punisher 19 Megatalent - P - 15905 - 17. Januar 2016 - 13:57 #

Sehr schön, fast ein wenig nostalgisch, wenn ich an meine Hex-Editor-Orgien in diversen Rollenspielen (Might and Magic z.B.) denke... ich persönlich finde Cheats immer dann nicht schlimm, wenn kein anderer dadurch einen Nachteil erlangt oder der Spielspaß drunter leidet. Letztlich muss jeder selbst wissen, was ihm Spaß macht und was für ihn Spielspaß bedeutet.

ArchangelSK 12 Trollwächter - 874 - 17. Januar 2016 - 14:21 #

Ja, das ist auch aus meiner Sicht der Unterschied. Wenn ich im Single Play das Spiel erleichtern will rut das m.E. Kein Problem.

Problematisch ist Cheaten aus meiner Sicht eigentlich nur, wenn ich mir im Multiplayer dadurch einen Vorteil verschaffe und anderen den Spielspass verderbe.

Hermann Nasenweier 15 Kenner - P - 3087 - 17. Januar 2016 - 16:38 #

Ich finds im Singleplayer auch ok. Ob und wieviel man cheatet kann ja jeder selbst entscheiden. Aber bevor ich ein Spiel in die Ecke werfe nur weil ich an einer Stelle nicht weiterkomme, suche ich mir lieber einen Cheat um weiterzukommen. Bedeutet ja nicht dass man dann den Rest des Spiels auch nur mit Cheat spielt.

Gute und schwere Spiele spiele ich normalerweise so. Z.b. habe ich Nemesis ohne Cheat am C64 durchgespielt und dafuer musste ich wirklich ewig ueben.

Das muss halt wirklich jeder Wissen wie er das haelt. Mich nerven nur Leute die sich durch Spiele cheaten und dann andere dann runtermachen die ehrlich scheitern.

Und Online zu cheaten ist eh das letzte. Wobei ich da Vorsagen in CS als Ghost schon als cheaten empfand. Halt alles was einen unfairen Vorteil gegenueber den anderen Spielern bringt.

Als, meiner Meinung nach lustige, Randnotiz noch. CS mit Grafiktablett viel meiner Meinung nach auch unter Cheaten, weil es den Recoil ignoriert hat ;)

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 24564 - 17. Januar 2016 - 20:57 #

Das ist allerdings dank Achievements in der heutigen Zeit auch nicht mehr so klar zu definieren. Viele Spieler messen sich ja auch mit ihren Erfolgen in diesen Systemen und sehr viele Achievements, Trophäen usw. werden ja im Singleplayer errungen. Da gibt es dann auch klare Regeln, was erlaubt ist und was nicht.

Noodles 22 AAA-Gamer - P - 36836 - 18. Januar 2016 - 1:07 #

Machen viele Spiele dann doch so, dass die Achievements automatisch deaktiviert werden, sobald gecheatet wird.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 24564 - 18. Januar 2016 - 1:11 #

Zumindest auf Konsolen wäre mir das neu. Das Einzige, was mir dazu einfällt sind die Assassin's-Creed-Spiele, die ingame die Möglichkeiten diverser Cheats bieten. Da werden Achievements tatsächlich dekativiert, aber sonst habe ich davon noch nix gehört.

Noodles 22 AAA-Gamer - P - 36836 - 18. Januar 2016 - 1:14 #

Ich hab sowas schon öfter in den Steam-Foren gelesen, dass manche Spiele das so machen. Kann aber nicht verifizieren, ob es auch wirklich so ist. ;)

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 24564 - 18. Januar 2016 - 1:17 #

Hab mir schon gedacht, dass Du vom PC sprichst^^

Larnak 21 Motivator - P - 26075 - 18. Januar 2016 - 7:43 #

Wenn man es darauf anlegt, lässt sich das aber sicher umgehen. Das wird ja auch bei Mods gern so gemacht und ich kenne Spiele, bei denen es dann extra noch Mods dafür gibt, um das Abschalten abzuschalten. Würde sicher auch für Cheats funktionieren.

Noodles 22 AAA-Gamer - P - 36836 - 18. Januar 2016 - 16:09 #

Naja, wenn man es so dringend nötig hat, soll man es halt machen. :D Mich beeindruckt man eh nicht mit Achievements. Ich sammel sie zwar selber gern, aber was andere Spieler so für Achievements erreichen, interessiert mich null. ;)

Onwine 12 Trollwächter - P - 960 - 17. Januar 2016 - 14:01 #

Das musste mal gesagt werden, sehe ich genauso.

maddccat 18 Doppel-Voter - 11660 - 17. Januar 2016 - 14:01 #

"Mick Schnelle testet seit ungefähr 75 Jahren Computerspiele [...]"

Schöne Einleitung.^^

Marulez 15 Kenner - 3466 - 17. Januar 2016 - 14:04 #

Habe mich auch etwas gewundert ;)

steever 17 Shapeshifter - P - 6515 - 17. Januar 2016 - 14:07 #

"Wer kennt noch die Tastenkombination Hoch-hoch-runter-runter-links-rechts-links-rechts-unten-oben-unten-oben-B-A?"

"unten-oben-unten-oben" am Ende müsste zu viel sein, oder? Kenne den klasssichen Code jedenfalls nur ohne dieses.

Ansonsten absolute Zustimmung. Cheaten in online Multiplayer Partien geht gar nicht... alle anderen Cheats: Immer her damit!

UUDDLRLRBA ist auch mein AllTime Status in diversen Foren. ;)

Grumpy 16 Übertalent - 5388 - 17. Januar 2016 - 14:49 #

jup, der konami code ist ohne die letzteren "unten oben unten oben"

Jadiger 16 Übertalent - 5347 - 17. Januar 2016 - 16:11 #

idkfa. iddqd,

Moriarty1779 15 Kenner - P - 3232 - 17. Januar 2016 - 19:27 #

das hat sich eingebrannt...

SPrachschulLehrer 10 Kommunikator - 358 - 17. Januar 2016 - 20:43 #

Idscotty / idclip :-) die vergisst man nie

Cubi 17 Shapeshifter - 6113 - 17. Januar 2016 - 22:08 #

Bei mir hat sich "idspispopd" eingeprägt. Der klang für mich immer so nach "Piss-Pot" ^^

thoros 11 Forenversteher - 595 - 18. Januar 2016 - 7:23 #

"colinwashere": Cheat für Wings Of Fury auf dem Amiga. Seltsam dass ich das noch weiss.

Cubi 17 Shapeshifter - 6113 - 18. Januar 2016 - 12:47 #

There is no cow level / Starcraft ;-)

Volle Zustimmung (unregistriert) 17. Januar 2016 - 14:08 #

Kann da nur zustimmen. Mein klassischer Cheat-Einsatzzweck sind nervtötende Action-Spiel-Endgegner der Güteklasse 'Erst vierzig Mal das linke Ohrläppchen treffen, dann auf den großen Zeh treten und schließlich mit dem Gummihammer auf die Nase'.

Ich verstehe schon, dass viele es spannend finden, herauszufinden wie solche Endgegner zu besiegen sind, mir geht es aber oft eher auf die Nerven. Also weg damit, wenn nach ein paar Versuchen der Spaß anfängt in Arbeit auszuarten.

Sebastian -ZG- 27 Spiele-Experte - P - 77675 - 17. Januar 2016 - 17:03 #

Das sehe ich ähnlich. Schlimm auch, wenn man in einem Spiel nur der hauptstory folgt und am Ende zu schwach ist im Endkampf zu bestehen, eben weil ein das nebenher überhaupt nicht interessiert.

Bruno Lawrie 16 Übertalent - P - 5708 - 17. Januar 2016 - 17:38 #

Endgegner sind ja eigentlich auch schlechtes Spieldesign, da sie meistens überproportional schwerer als alles davor sind. :-)
Ich finde die Ausnahmen dieser Regel waren dann auch mit die besten Endgegner:

Doom: der Cyberdemon und die Spinne haben nur enorm viel ausgehalten, aber waren nicht wirklich schwer, mir haben sie Spaß gemacht

Zelda: Phantom Hourglass: die Endgegner waren mit die originellsten ihrer Gattung und mehr Rätsel als bockschwer

Super Mario Bros/Land: die meisten Endgegner kann man austricksen, indem man sie umgeht und auf einen Schalter springt, hat auch einen gewissen Schadenfreude-Bonus

Interessant ist auch FarCry. Da ist eher der letzte Level der Endgegner, während der Endgegner selbst wohl der schwächste Gegner im ganzen Spiel ist. Den "Endlevel" fand ich aber supernervig.

Punisher 19 Megatalent - P - 15905 - 17. Januar 2016 - 19:30 #

Was mich noch annervt ohne Ende - mehrere Endgegner in Folge. Immer wenn man denkt "DAS wars jetzt" kommt noch einer hinterher... und am Besten noch einer dahinter... grausiges Gamedesign sowas. Wenn ich da nicht cheaten kann brech ich das Spiel schon auch mal ab. Leider haben heute die wenigsten Konsolengames noch Cheats...

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 24564 - 17. Januar 2016 - 21:01 #

Das mit den zig Endgegnern können vor allem JRPGs wie Final Fantasy leider sehr gut. Sowas stinkt mir auch immer. Vor allem, wenn wie z.B. in FFIX nach zwei oder drei Kämpfen gegen "Kuja" plötzlich noch ein Endboss auftaucht, der bis dahin niemals Erwähnung im Spiel gefunden hat. Das ist wirklich fürchterlich.

Walter Paddick 10 Kommunikator - 370 - 5. Februar 2016 - 15:15 #

Das hab ich mal bei Ninja Gaiden durch. Nach dem x-ten Anlauf den Endgegner besiegt und schon am jubeln gewesen. Doch die Freude war nur von kurzer Dauer, noch kürzer als meine HP Leiste.
Dann transformierte sich der Gegner und blies mir mit einer Aktion das Licht aus.
Als ich wiederbelebt wurde, durfte ich den ganzen Abschnitt vorher nochmal machen, wenn ich mich richtig erinnere.
Ninja Gaiden 2 hat mich auch einen Controller gekostet.. Trotzdem liebe ich das Spiel irgendwie.
Wobei ich mich nie durchringen konnte, es nochmal zu spielen.

SaRaHk 16 Übertalent - 4550 - 17. Januar 2016 - 14:11 #

Was? Rumfriemeln in Hex-editoren? Bäh, wie umständlich! Meine Cheats (wenn nötig) konnte ich schon im Intro so einiger Spiele bequem ein- und ausschalten. Unlimited Lifes? Yes! Unlimited Energy? Yes! War echt nett von Rainbow Arts, Bitmap Brothers, Team 17 und co mir solch ein nützliches Tool vor ihre Spiele zu basteln! *frech-grins*

Akki 12 Trollwächter - 884 - 17. Januar 2016 - 21:09 #

Na wenn das mal nicht die "Schoolyard"-Editionen waren ;)

rammmses 19 Megatalent - P - 13003 - 17. Januar 2016 - 14:33 #

Cheats sind doch ein Relikt aus vergangenen Tagen. Heute kauft man ja XP-Boosts, Karten und bessere Items direkt über Mikrotransaktionen... Benutze weder das eine noch das andere und vermisse nichts. Wenn das Spiel so schlecht ausbalanciert ist, dass ich betrügen müsste, lasse ich es lieber sein.

Sylar 13 Koop-Gamer - 1332 - 17. Januar 2016 - 14:33 #

Diese Kolumne trifft den Nagel auf den Kopf, ich kann jedes Wort unterschreiben.
Für Gothic 2 habe ich eine Cheatliste auf 16 A4 Seiten ausgedruckt beim Spielen vor mir liegen gehabt, die verschiedenste Werte ändern konnten um diese an meine Vorstellungen anzupassen.
Heutzutage mache ich das bei Spielen wie Skyrim genauso, sogar viel umfangreicher, nur heisst das da nicht mehr cheaten, sondern modden...

Hendrik -ZG- 26 Spiele-Kenner - P - 65881 - 17. Januar 2016 - 14:37 #

Recht hast du Mick.
Mag es Zeitgenossen geben, die wirklich glücklich dabei sind, eine Stelle erst beim 2000sten Versuch zu schaffen, ich gehöre definitiv nicht dazu.
Anders sieht es tatsächlich online aus, wer dort cheatet, gehört mit der Tastatur oder dem Pad verkloppt!

Skotty 12 Trollwächter - 909 - 17. Januar 2016 - 14:39 #

Sehr schöner Artikel

Ich cheate bei Solotiteln auch öfters, wenn ich partout nicht weiterkomme. Mir fehlt einfach die Gelduld und die Zeit ein und dieselbe Mission immer und immerwieder zu versuchen. Mir ist es wichtig, die Story zu erleben. Da nehme ich die ein oder andere Mogelei in Kauf, sei es auch nur an bestimmten Stellen. Auch Dinge, die mir das Spieleleben ein wenig erleichtern (z.B. bei Stalker die Gewichtsbeschränkung) und mich unnötigerweise blocken, weil ich mein Warenlager nur mit einem Dutzend mal Hin und Hergerenne verlegen kann, mache ich gern. Ich lasse mir durch Frustmomente das Spielerlebnis nicht vermiesen. Wie "realistisch" und wie "hart" ich das haben möchten, würde ich gern selbst entscheiden.
Ich kann mich noch gut an Schulhofstreitereien erinnern: "Was, Du spielst immer mit Poke xyz? Wie blöd!!!" Das hat mich vor 30 Jahren schon nicht interessiert ;-) Hab ich nie verstanden, wieso man sich mit sowas profilieren will.

NoGo ist das natürlich im Multiplayer. Da bin ich aber selten zu sehen, da ich als Gelegenheitsspieler eh zu schlecht bin für die ganzern Nerds, die 24 Stunden nichts anderes machen. ;-)
Da wird man dann auch gern mal gekickt, wenn man zu schlecht ist.
Ich kann damit leben.....

Walter Paddick 10 Kommunikator - 370 - 5. Februar 2016 - 15:20 #

Aber glaubst Du nicht, dass Du Dir dadurch viele Spiele zerstört hast? Gerade bei den heutigen Spielen ist das doch sowieso kaum noch notwendig.
Ich spiele, in letzter Zeit, fast immer gleich auf schwer. Nicht weil ich so übermäßig gut bin, sondern weil die Spiele allgemein sehr sehr leicht geworden sind.
Manchmal ist es selbst auf Schwer noch ein Spaziergang. Von Zeit zu Zeit verrechnet man sich allerdings auch mal. Wobei dann ein runterschrauben für mich auch nicht in Frage kommt.
Ich finde es aber ein klein bisschen vermessen, allen die das so handhaben zu unterstellen, sie wollten sich nur profilieren.
Es ist eher so, dass manche Leute eben eine Herausforderung suchen und eine Spiel als diese ansehen.
Weil der Sieg dann umso süßer ist.

Deepstar 15 Kenner - 3018 - 17. Januar 2016 - 14:44 #

Auf dem Amiga hatte mein Vater damals einen Freezer gekauft... das war damals eine Hardwareversion in der Form, was heutzutage Programme wie beispielsweise Artmoney oder CheatEngine machen.
In Zeiten wo es Multitasking noch nicht gab, hat man einfach den Freezer angeschmissen um trotzdem während des laufenden Spiels die Werte zu verändern.

Aber ich persönlich muss auch sagen... das Cheatmenü in Civilization II ist für mich nach wie vor eines der Highlights der Reihe. Aus diesem Grund steht auch Call to Power bei mir recht oben in meiner Civilization-Rangliste. Da konnte man einfach so herrlich absurde Dinge mit machen. Einfach mal nach Lust und Laune den Meeresspiegel anheben und senken und damit die feindlichen Länder überfluten. Eine Atombombe in einem der historischen Szenarien im Mittelalter hochjagen lassen und all sowas.

Und dann gab es halt auch manche Spiele, die hat man auch hauptsächlich wegen ihrer Cheats gespielt. Need for Speed II war für mich so ein Titel.
Ohne den Cheat, dass mit der Hupe alle Gegner einen Unfall bauen hätte ich es wohl ebenso wenig ausführlich gespielt, wie mit dem Cheat, auch mit einem Trabbi, der Ente von Citroen oder sogar einem T-Rex Rennen zu fahren :D.

Desotho 16 Übertalent - P - 4240 - 17. Januar 2016 - 15:09 #

Soso, zu Amiga-Zeiten gab es kein Multitasking :)

Deepstar 15 Kenner - 3018 - 17. Januar 2016 - 15:17 #

Abgesehen das man in der Workbench 1.3 und 2.0 tatsächlich nicht raustabben kann um mehrere Programme zur selben Zeit zu nutzen, konnte man dieses Gerät zumindest mit der handelsüblichen Amiga 500 auch gar nicht zeitgleich mit einer Festplatte betreiben. Die hatte nämlich nur eine Vorrichtung für solche Erweiterungen und da gab es entweder nur das eine oder das andere.

Pitzilla 18 Doppel-Voter - - 11552 - 17. Januar 2016 - 14:43 #

Ist eventuell aufh eine Frage des fortgeschrittenen Alters:
Früher als Schüler/Student habe ich sowas verpönt, heute, als berufstätiger Familienvater bin ich froh, wenn ich eine Chance habe, Spiele durchzuzocken. Da kommen mir Cheats eher gelegen.

zfpru 16 Übertalent - P - 4094 - 17. Januar 2016 - 14:44 #

Wenn jemand beim Solospielen vor der Herausforderung kneift und Cheats benutzt, soll er machen. Beim Onlinespielen geht es natürlich nicht.

Carerdale 13 Koop-Gamer - P - 1726 - 17. Januar 2016 - 14:54 #

Sehr schön, dass Spieleveteran Schnelle in letzter Zeit wieder häufiger auf Gamersglobal aktiv ist.

Stromsky 16 Übertalent - 4819 - 17. Januar 2016 - 14:57 #

Cheats in Singleplayer spielen sind nicht verpönt - meiner Erfahrung nach. Sondern lediglich in onlinespielen ! :)

Wunderheiler 20 Gold-Gamer - 21879 - 17. Januar 2016 - 15:02 #

Cheaten in Solospielen ist natürlich völlig legitim. Persönlich würde es mir trotzdem nur in absoluten Ausnahmefällen und nur in storyintensiven Spielen in den Sinn kommen. Zu oft haben ich mir das Spielgefühl durch zu große Überlegenheit zerstört...

Larnak 21 Motivator - P - 26075 - 17. Januar 2016 - 15:03 #

Als Kind / Jugendlicher habe ich auch viel gecheatet. Aber irgendwann habe ich gemerkt, dass jedes Spiel, in dem ich cheate, genau dadurch seine Faszination verliert. Klar, das Cheaten ist dann 5-10 Minuten lustig, dafür ist das Spiel danach aber komplett entzaubert. Seitdem habe ich es glaube ich nur noch genutzt, wenn ich irgendwas testen wollte. Wenn mir ein Spiel zu schwer ist, spiele ich stattdessen einfach was anderes.

Atomsk 16 Übertalent - 4878 - 17. Januar 2016 - 15:32 #

Das mit dem Entzaubern stimmt. Schlimmstenfalls degradiert man durchs Cheaten ein von den Designern absichtlich so geschaffenes Spielerlebnis zu einem reinen Konsumgut. Heute sorgen die Designer selbst dafür, indem sie Unverwundbarkeitstränke und Tränke zum Aufleveln der Charaktere per Microtransaktion verkaufen.

Bruno Lawrie 16 Übertalent - P - 5708 - 17. Januar 2016 - 18:47 #

Es kann aber auch neue Spielerlebnisse schaffen. In GTA III den Panzer hercheaten und mit höchstem Fahndungslevl damit durch die Stadt zu heizen war ein ganz anderes Erlebnis als das normale Spiel. Und kein unspaßiges. :-)

DomKing 18 Doppel-Voter - 9922 - 17. Januar 2016 - 20:52 #

Sehe ich genauso und fasst es perfekt zusammen. Früher ja, heute nicht mehr, da sonst der Spaß flöten geht.

Inuit (unregistriert) 17. Januar 2016 - 15:15 #

Hab als Jugendlicher viel bei Counterstrike gecheatet, aber seit zehn Jahren bin ich clean. Will meine Erfolge und Trophäen "legal" erreichen.

Unregistrierbar 17 Shapeshifter - P - 6382 - 17. Januar 2016 - 15:19 #

Darksiders:
wenn der Schwierigkeitsgrad die ganze Zeit so vor sich hinplätschert und dann plötzlich ein unbesiegbarer Gegner auftaucht; und wenn man dann merkt, dass die 3 Spielstände zuvor ebenfalls innerhalb des Boss-Areals angelegt worden sind; und wenn dieses Areal auch nicht mehr verlassen werden kann, um den Helden wenigstens noch etwas zu pimpen, bevor man einen Hauch von einer Chance hat; und wenn zuletzt die Anvisier-Funktion des Bumerangs so dermassen grottig auf dem XBox-Gamepad gelöst ist wie hier, dann zucke ich nicht mit der Wimper, einen Cheat zu benutzen.

Bruno Lawrie 16 Übertalent - P - 5708 - 17. Januar 2016 - 18:50 #

Das würde ich schon machen, wenn ich den Gegner beim dritten Versuch nicht geschafft habe. Ich weiß mit meiner Zeit Sinnvolleres anzustellen, als überproportional schwere Stellen in Spiele wieder und wieder zu versuchen.

Wenn ich sowas will, spiele ich Bloodborne. Ab und an hat das ja durchaus seinen Reiz, aber halt nur, wenn man als Spieler das auch wirklich will.

Punisher 19 Megatalent - P - 15905 - 17. Januar 2016 - 19:33 #

Jaaaa, Darksiders hab ich damals genervt aufgegeben, klingt nach der gleichen Stelle. Gabs da Cheats? Dann müsste ich das eventuell nochmal rauskramen.

Unregistrierbar 17 Shapeshifter - P - 6382 - 17. Januar 2016 - 20:41 #

Tiamat. Um mir einen Lebenstrank zu kaufen, müsste ich die letzten respawnenden Gegner 50 mal abwechselnd töten und die Gegend neu betreten. Das ist einfach zu viel.

Just my two cents 16 Übertalent - 4824 - 17. Januar 2016 - 21:04 #

Ich habe immer nur gehört, dass Tiamat sauschwer sein soll. Ich habe zwei Versuche gebraucht - vermutlich Glück... ;)

Larnak 21 Motivator - P - 26075 - 17. Januar 2016 - 22:02 #

Die hab ich auch noch relativ gut geschafft, ich bin dann irgendwann später hängen geblieben. Weiß gar nicht mehr genau wo und warum ... Ich glaub es war weniger wegen der Schwierigkeit, als dass ich einfach genervt war.

Noodles 22 AAA-Gamer - P - 36836 - 18. Januar 2016 - 1:12 #

Ich fands auch nicht schwer, wir habens wohl einfach drauf. ;) Ich mochte die Bossgegner in Darksiders, die waren ja mehr eine Art Rätsel, dass man herausfinden musste, wie sie zu besiegen sind und nicht einfach Monster mit Millionen HP. Im zweiten Teil waren die Bosse dann aber leider ziemlich enttäuschend.

Atomsk 16 Übertalent - 4878 - 17. Januar 2016 - 15:23 #

Als Konsolero hatte ich damals statt eines Hexeditors das Action Replay fürs SNES, das funktionierte ähnlich. Unendlich Leben waren damit schnell herbei gecheatet, mit etwas Geduld konnte man aber auch andere Parameter so ändern, dass es die seltsamsten Auswirkungen hatte. Praktischerweise konnte man es auch als Adapter für Importe nutzen.

Am PC habe ich auch viel gecheatet. Einfach mit Noclip durch die Wände eines ungeliebten Levels fliegen oder die Party bei BG direkt zum Ziel porten, statt minutenlang durch die leere Pampa zu stapfen, das war schon praktisch. Überhaupt fand ich es immer gut, wenn es in Spielen "console commands" gab, da ließen sich immer witzige Sachen mit anstellen.

WizKid 14 Komm-Experte - 2568 - 17. Januar 2016 - 15:32 #

Jedem wie es ihm gefällt.
In Singleplayer Titel völlig ok, in Multiplayer Spielen alles andere als ok.

idkfa
iddqd
idclev

Das sind meine cheatcodes die ich mir bis heute gemerkt habe :)

Hanseat 13 Koop-Gamer - P - 1632 - 17. Januar 2016 - 15:41 #

Geht mir genauso. Schöne Kolumne, obwohl cheaten für mich immer etwas Anrüchiges haben wird. Es verletzt meinen ureigenen Stolz, da knall ich das Spiel lieber wutentbrannt in die heute leider nur noch digitale Ecke.

Golmo 16 Übertalent - P - 4722 - 17. Januar 2016 - 15:36 #

/rosebud

Polonaise Blankenese (unregistriert) 17. Januar 2016 - 17:47 #

Die Sims, oder?

McSpain 21 Motivator - 27549 - 17. Januar 2016 - 19:47 #

Jepp. Und Cititzen Kane. ;)

ganga Community-Moderator - P - 16961 - 18. Januar 2016 - 13:16 #

Ah ganz vergessen. Stimmt das hab ich auch mal benutzt, aber das normale Spielprinzip hat man dadurch natürlich auch ein wenig zerstört, da das Geld ja quasi die Belohnung war mit der man sich tolle Sachen kaufen konnte.

Aladan 23 Langzeituser - - 38180 - 17. Januar 2016 - 15:50 #

Bei den Arcade Spielen damals war das echt lustig, Glitches etc auszunutzen oder direkt zu cheaten. Heute gar nicht mehr, spiele aber auch fast keine Spiele mehr, wo ich das überhaupt machen wollen würde.

Bruno Lawrie 16 Übertalent - P - 5708 - 17. Januar 2016 - 18:55 #

Bei mir umgekehrt, ich versuche immer (oft auch unbewusst) Schwächen der Gegner-KI zu finden und dann schamlos auszunutzen. Hab mich bei Skyrim immer gefreut, wenn ich eine Stelle gefunden habe, wo die KI nicht hinkam und dann einen überschweren Gegner mit 200 Pfeilen besiegt habe. :-)

Nur so hab ich auch den ersten Endgegner in Deus Ex Human Revolution überhaupt schaffen können. Meine Figur war auf Schleichen optimiert und vor dem Director's Cut waren die Endgegner da extrem schwer. Beim ersten hab ich eine Stelle gefunden, wo er mich nicht schädigen konnte, aber ich ihn.

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3322 - 17. Januar 2016 - 16:07 #

Offline soll jeder schummeln bis er schwarz wird, er versaut sich schließlich nur den eigenen Spielspaß. In den 90ern habe ich einmal einen Cheat benutzt, weil ich nicht weiter kam. Danach war der Spielspaß für den Rest des Spiels dahin. Seit dem habe ich nie wieder einen Cheat genutzt.

Online Cheater hingegen haben mir schon so manches Spiel versaut, da ist meine Toleranzschwelle gleich Null. Da gibts ähnliche Ausreden:
„Ich kaufe kein Gold, ich erkaufe Spielzeit. Farmen macht keinen Spaß. Andere haben keine Nachteile durch Bots. Aimbot, weil ich mir keine 1 Million DPI Lasermaus leisten kann. Macht eh jeder.“ etc.

azzii (unregistriert) 17. Januar 2016 - 16:08 #

Cheaten in Solospielen halte ich für legit, auch wenn ich persönlich danach meist keine Motivation mehr hatte weiter zu spielen.

In Multiplayerspielen dagegen ist das ne echte Seuche, gerade CS Go, wo man quasi keinerlei Konsequenzen hat, denn selbst wenn man erwischt wird, hey den neuen Account gibts für 6-8€ und weiter gehts. Nervig sind auch in MMOs die Cheats die man sich quasi für Echtgeld vom Hersteller kauft, in Form von Instant-Endlevel oder Ausrüstung oder Reitviechern, für die man als ehrlicher Spieler lange "arbeiten" musste.

Claus 30 Pro-Gamer - - 133850 - 18. Januar 2016 - 0:20 #

Curse of the Azure Bonds habe ich - GOG sei Dank - erst vor einigen Wochen durchgespielt.

Der Endkampf kann eigentlich dabei nicht so schwer gewesen sein.

Es gab aber eine -nicht zur Haupthandlung- gehörende Challenge-Quest, bei der man gegen irre viele Beholder und sonstige Schergen kämpfen konnte (aber nicht musste):
http://www.gamersglobal.de/screens/104957

Hierzu gab es einen In-Game "Cheat", der den Kampf zu einer reinen ungefährlichen Fleißarbeit werden ließ.
Relativ früh am Anfang der Geschichte findet man Staub, der die gesamte Party unsichtbar werden lässt. Der war aber nur einmal im Spiel, und nur für ein Gefecht nutzbar. Nahm man den für diesen Kampf gegen die Beholder (die wirklich oft schlagen, giftig und mit Zaubersprüchen um sich werfend waren), dann konnte man einen nach dem anderen erschlagen, ohne selber in größere Gefahr kommen zu können.

Mittlerweile bin ich in der Reihe bei Pools of Darkness angekommen, dass ich jetzt hoffentlich bald durch habe.
Bei allen Titeln habe ich NATÜRLICH das offizielle Cluebook verwendet, was durchaus unter die Rubrik cheaten fällt. Stört mich aber nicht die Bohne.
Zum einen, da ich die Titel vor über 20 Jahre alle schon mal Hardcore durchgespielt habe und jetzt nur eine Wiederholung zelebriere, zum anderen da herumgeirre nur repetive Zufallskämpfe generiert, für die ich im gehobenen Alter echt keine Zeit mehr habe (Life is short, was immer du vor hast, tu es bald, oder so ähnlich).

:)

edit:

Mick, ich vermute, dass du die letzte(n) Schlachten von Pools of Darkness meinst.

Drei Wellen von Angreifern ohne Speichermöglichkeit, dass dazu absurd schwer, da es in zumindest in den ersten zwei Wellen (die dritte habe ich noch nicht gesehen) vor Poison, Flesh to Stone, Disintegrate, Lightnings etc. nur so wimmelt. Ich spiele jetzt auf dem "Novice" Lelvel weiter, um ggf. doch noch das Ende zu sehen.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 11698 - 17. Januar 2016 - 16:42 #

cheaten kann schön spaßig sein. insbesondere wenn man mal RL-frust schiebt, kann man sich seinen abend versüßen indem man online anderen ihr spiel damit kaputt macht. ja, schadenfreude ist doch immer noch die beste ;)

Unregistrierbar 17 Shapeshifter - P - 6382 - 17. Januar 2016 - 17:56 #

Ja, solche Leute gibts tatsächlich.

rammmses 19 Megatalent - P - 13003 - 17. Januar 2016 - 18:46 #

Hängt ihn! ;)

Excutor (unregistriert) 18. Januar 2016 - 2:29 #

Cheater an die Wand!

endymi0n 17 Shapeshifter - P - 6250 - 17. Januar 2016 - 16:44 #

Offline gerne, online nicht

Labrador Nelson 28 Endgamer - - 103124 - 17. Januar 2016 - 16:49 #

Jawohl! Ganz deiner Meinung Mick! Oft musste ich mich auch früher rechtfertigen, nur weil ich mir die Charakterattribute erhöht, Fähigkeiten angepasst oder schlicht mehr Gold per Editor verpasst habe. Mir ging es immer um die Steigerung des Spaßfaktors und nicht ums Betrügen. Wenn ich gemerkt habe, dass die Veränderungen dem Spiel schaden oder das ganze irgendwie witzlos geworden ist, hab ichs wieder rückgängig gemacht. Ansonsten habe ich früher zahlreiche Spiele im Code verändert, wo es eben ging, aber auch nicht als Selbstzweck, sondern weil an sich Spaß gemacht hat und ich dadurch ein viel schöneres Spielerlebnis hatte. Yes, ich steh dazu, ich bin ein Cheater. Wirklich verwerflich ist das ganze ja nur im Multiplayer oder Online...

guapo 18 Doppel-Voter - 10805 - 17. Januar 2016 - 17:08 #

Koennt gerade einen gebrauchen. Endgegner Tomb Raider, 2. Teil
Shotgun Ammo

Sebastian -ZG- 27 Spiele-Experte - P - 77675 - 17. Januar 2016 - 17:14 #

Gab es da nicht nur die zwei bewegungslastigen Cheats? Der eine, um ein Level zu überspringen und der andere, um alle Waffen zu bekommen?

Wunderheiler 20 Gold-Gamer - 21879 - 17. Januar 2016 - 17:17 #

Tatsächlich? Ich hab den als ziemlich einfach in Erinnerung. Ich hab den beim zweiten Durchlauf ohne Medipack zu benutzen gespielt um etwas Herausforderung zu bekommen...

Freylis 20 Gold-Gamer - 21791 - 17. Januar 2016 - 17:42 #

Ich cheate nie! Das ist so ziemlich das Einzige neben schlechtem Difficulty-Balancing, das mir den Spielspass vollends zerstoeren wuerde. Ich wuerde einen Titel eher ad acta legen, wenn ich nach 100 Versuchen an einem von der Schwierigkeit verhunzten Level/Boss scheitere als cheaten. Wenn ein Spiel es so dermassen verhaut, dass selbst wirklich gute Spieler wie ich (sorry, aber da muss ich mich mal loben) es nicht packen, verdient es nicht, gespielt zu werden.

Claus 30 Pro-Gamer - - 133850 - 17. Januar 2016 - 17:54 #

Ab wo fängt cheaten denn für dich persönlich an?

Freylis 20 Gold-Gamer - 21791 - 17. Januar 2016 - 18:11 #

Ich bin da sehr rigoros. Ich empfinde schon das Ausnutzen eines naturgegebenen Exploits als Cheaten und werde sofort einen vorherigen Spielstand laden, falls z.B. eine Gegner-KI versagt und er in der Geometrie steckenbleibt, etc.. Gleiches gilt fuer overpowered weapons, magic etc. Bei Risen 3 habe ich bestimmte Demon Hunter Spells, die ich mir sauer erarbeitet hatte, nicht mal mit der Kneifzange angefasst, sowie mir klar war, wie unbalanced sie sind, weil ich sonst ueberhaupt keinen Thrill mehr empfunden haette. Insofern lehne ich sogar dieses quasi-legale passive Cheaten ab: "passive exploits" eben.

rammmses 19 Megatalent - P - 13003 - 17. Januar 2016 - 18:46 #

Das finde ich zu extrem; Balancing-Probleme und KI-Fehler ausnutzen geht schon noch in Ordnung, wenn das zu viel geht, ist es aber ein schlechtes Spiel.

Cubi 17 Shapeshifter - 6113 - 18. Januar 2016 - 10:40 #

Vor allem ist es ja oft in Rollenspielen so, dass du am Ende schlicht eh overpowered bist. Ich bin zum Beispiel der typische Taktiker bzw. Sparer, der gute Waffen oft nur für später aufhebt und nichts unnötig verbrauchen will "Das könnte man ja beim Boss brauchen".
Das hat dann meist zur Folge, dass ich am Ende viel zu krasse Waffen haben und eben overpowered bin. Ich sehe das aber nicht als Cheaten, weil a, mir das Spiel offiziell die Möglichkeit gibt und b, ich am Anfang (für ein gutes Rollenspiel imho wichtig) underpowered war und sich das Blatt einfach gegen Ende nur gedreht hat.

Kirkegard 19 Megatalent - 15812 - 18. Januar 2016 - 9:57 #

Spießer!

DeepBlue550 09 Triple-Talent - 307 - 19. Januar 2016 - 16:15 #

Da bin ich deiner Meinung. Ich habe kein Problem damit, wenn jemand anderes im Solomodus cheatet, für mich ist es ein no-go. Es würde mir einfach den Spielspaß nehmen. Einer meiner wenigen Cheats, die ich vor vielen Jahren mal ausprobiert habe, war in AoE den Knight Rider zu spawnen. War kurz witzig und danach hat mich das Spiel bis zur Neufassung nicht mehr interessiert.

Polonaise Blankenese (unregistriert) 17. Januar 2016 - 17:45 #

Das erinnert mich an einen der ersten Spieleveteranen-Podcasts, Stichwort "Jörg cheatet bei WiiFit.".

Berthold 15 Kenner - - 3010 - 17. Januar 2016 - 17:55 #

Hach, cheaten.... Ich weiß noch, wie ich am C64 mit dem Action Replay den Code durchforstet habe, um an die Speicherstellen zu kommen, um unendlich Energie o.ä. zu bekommen (ohne den Pokefinder, der hat ja meistens nur bei Leben funktioniert...). Bei manchen Spielen hat es dazu geführt, dass ich sie auch wirklich mal durchspielen konnte... Bei Neuromancer kann ich mich erinnern, dass manche AIs im Cyberspace ziemlich schwer zu knacken waren.... Als ich mir dann endlich unendlich (höhöhö....) Energie "ercheated" habe, konnte ich die endlich platt machen. Ohne den Cheat hätte ich Neuromancer frustiert im Regal verstauben lassen!

firstdeathmaker 17 Shapeshifter - P - 6835 - 17. Januar 2016 - 17:57 #

Hmm, natürlich darf man in singleplayer-spielen cheaten. Aber dann darf man seine Leistung nicht mit anderen Spielern vergleichen.

Im Multiplayer darf man auch cheaten. Solange es beide machen und man sich darauf verständigt hat. Ich habe z.B. früher mal mit meinem Bruder ein Age-Of-Empires 1 Cheatduell gemacht. Das war, bevor wir die Bedeutung von Ctrl+C und Ctrl+V kannten ;)

Aber grundsätzlich nutze ich eigentlich keine Cheats mehr. Nicht nur im Multiplayer nicht, sondern auch im Singleplayer. Ich gehe für mich selbst sogar so weit, dass ich eher ein Spiel weglege wenn ich nicht weiter komme, als dass ich einen Cheat nutze um ein verunglücktes Balancing-Problem zu umgehen. Nur wenn mein Singleplayer-Spiel einen deutlichen Bug aufweist, würde ich einen Konsolenbefehl nutzen um diesen zu umgehen. Wie andere das machen ist mir ehrlich gesagt ziemlich egal, ich hab nur herausgefunden, dass mir Spiele so viel mehr Spaß machen.

Blacksun84 17 Shapeshifter - P - 7345 - 17. Januar 2016 - 18:06 #

In Solospielen hab ich gerade früher bei Strategiespielen gerne mal gecheatet, allen voran eben bei Civ 2 oder AoE, da gab es dann ja die coolen Einheiten. In Rollenspielen fallen mir nicht wirklich Cheats ein und bei Nintendos Titeln sind mir sowieso keine bekannt. Allgemein sind aber vor allem Schwierigkeitscheats nicht mehr notwendig, seitdem Spiele allgemein leichter wurden in den letzten Jahren, was heute oft bedeutet, dass der Modus Leicht nur einen Easystorymodus darstellt.

vetterka 12 Trollwächter - 887 - 17. Januar 2016 - 18:34 #

Es heisst glitch und nicht glidge... das ist leider etwas anderes aus dem Fundus der Beschreibung von Geschlechtsteile -> Quelle urbandictionary.

Admiral Anger 24 Trolljäger - P - 49660 - 17. Januar 2016 - 21:46 #

Darauf bin ich beim Googlen auch gestoßen O.o

Unregistrierbar 17 Shapeshifter - P - 6382 - 17. Januar 2016 - 22:54 #

"googlen" heisst das heutzutage also... :)

ganga Community-Moderator - P - 16961 - 18. Januar 2016 - 13:19 #

"googlen" hat doch schon seit Jahren Einzug in den normalen Sprachgebrauch erhalten.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9922 - 18. Januar 2016 - 14:21 #

Reparier mal deinen Ironiedetektor ;)

ganga Community-Moderator - P - 16961 - 18. Januar 2016 - 14:41 #

Die Andeutung ist mir wohl entgangen.

Moriarty1779 15 Kenner - P - 3232 - 17. Januar 2016 - 18:39 #

Verlust der "Gamerehre" durch Cheaten - aber gegenüber wem? Der geständige Cheater beichtet unter Tränen seinen Gamerfreunden seine Verfehlungen und diese wenden sich von ihm ab?

Letztlich interessiert es doch keinen, wie jemand seine Spiele spielt, oder? Daher - netter Artikel - aber zu einem Thema das gar keines ist, irgendwie...

DocRock 13 Koop-Gamer - 1339 - 17. Januar 2016 - 19:07 #

Ich finde cheaten scheisse. Früher auf dem C64 hab ich es auch gemacht, meistens war es ja liebevoll im Intro integriert. Das lag aber daran, dass Spiele wie Ghost n Goblins einfach unspielbar schwer waren. Curse fand ich auch nicht so schlimm, da gab's in Pool schlimmere Kämpfe. Von Bards Tale will ich gar nicht anfangen.

Mit der Einstellung ist es ehrlich gesagt kein Wunder, dass Dark Souls und Co hier so mittelmäßig bewertet werden. Da muss man sich halt reinknien. Und das macht mir Spaß. Mir geht dieses ganze "Ich will was spielen, wo ich mich nicht anstrengen muss" ehrlich gesagt ziemlich auf die Nerven. Das ist der Nährboden für diesen mobile Trash und Weichspülrichtungen, wie sie z. B. WoW einschlägt. Ich will Spiele, die fordern. Wo man sich Strategien zurechtlegen muss. Und bei denen es keine Cheats gibt.

Larnak 21 Motivator - P - 26075 - 17. Januar 2016 - 19:24 #

Ich glaube nicht, dass Mick bei der Redaktion angerufen und sich für eine niedrige Dark-Souls-Wertung ausgesprochen hat :p

Mick Schnelle Freier Redakteur - P - 6161 - 17. Januar 2016 - 20:04 #

Doch habe ich... tagelang. Die wollten ursprünglich ne 90 geben...

jguillemont 21 Motivator - P - 30821 - 17. Januar 2016 - 20:47 #

Hat jemand abgenommen? ;-) Zum Thema: Heute gibt es für mich zwei Gründe zu cheaten - erstens, wenn ich nicht weiterkomme oder nicht die Geduld habe. Das ist dann meistens nervig bzw. frustrierend. Bspw. habe ich das beim neuen Wolfenstein am Ende darauf zurück greifen müssen. Den Endlevel fand ich total doof. Als zweiten Fall gibt es für mich den Fall, bei dem ich im Spiel bestimmte Sachen ausprobieren möchte, die beim Normalspiel nicht gehen oder zu lange dauern. So habe ich bei Xcom mir dann schon mal einen Soldaten gepimmt und dann den Anblick zerbretzelter Aliens genossen. Das passiert aber normalerweise erst nach dem Durchspielen.

DocRock 13 Koop-Gamer - 1339 - 17. Januar 2016 - 21:44 #

Die Meinungskolumne wird doch wahrscheinlich nicht so hier stehen. wenn der Rest der Redaktion der Meinung ist, das sei Unfug. Oder?

Na jedenfalls komme ich am besten mit Schwierigkeitsdifferenzierungen a la Civ 5 klar. Spiel ich Polen, Korea, Maya und mach mir nen ruhigen Abend oder doch lieber Indonesien oder die Irokesen und hab ein Problem an der Backe? Das ist ok! Aber selbst da gibts Leute, die brauchen Cheats! Und danach wird dann fröhlich gespoilered oder sich beschwert, dass das Spiel zu einfach ist. Fallout 4 war dafür das perfekte Beispiel. "Oh Moment, also ich brauch ZWINGEND unendlich Muni, Tragekapazität, die besten Waffen und den Wasser Exploit für unendlich Geld". Um dann einen Thread weiter rumzupöbeln, dass man das Spiel ja wohl nur auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad spielen könne, so einfach wie das sei.

Für mich sind verschiedene Schwierigkeitsgrad eine gangbare Lösung. Aber eben keine Cheats.

Larnak 21 Motivator - P - 26075 - 17. Januar 2016 - 22:01 #

Das ist eine persönliche Meinung von Mick. Wieso sollte der Rest der Redaktion der gleichen Meinung sein? Es ist doch gerade der Zweck von Meinungsartikeln, dass es sich dabei nicht um Redaktionsmeinungen handelt. Dann könnte man ja auch einfach einen Artikel schreiben.

Hermann Nasenweier 15 Kenner - P - 3087 - 17. Januar 2016 - 22:02 #

Konntest Du Dich durchsetzen, oder musstest Du da auch cheaten ? ;)

ganga Community-Moderator - P - 16961 - 18. Januar 2016 - 13:22 #

Nur weil das dir Spaß macht, muss es ja nicht allen Spaß machen. Für mich wäre das eher ein Kritikpunkt. Geschmäcker sind halt verschieden, der eine liebt es sich an einem Level oder Gegner die Zähne auszubeißen und der andere hat lieber entspannt Spaß.

stylopath 16 Übertalent - 4470 - 17. Januar 2016 - 21:00 #

Absolut richtig! Schöne Kolumne! :)

Drapondur 26 Spiele-Kenner - - 72079 - 17. Januar 2016 - 21:01 #

Sehe und mache ich genauso. Ich will mich unterhalten und nicht frustieren lassen. Hab nicht mehr so viel Zeit wie früher zum spielen und wenn ich dann mal Zeit habe, muss das Spiel fluppen, denn meistens bin ich mehr an der Handlung und der Story interessiert. Wer es schwer haben möchte, kann ja gerne den Schwierigkeitsgrad hochdrehen. Generell sollten alle Spiele die Möglichkeit haben zum cheaten. Leider sind viele Spiele auf "Leicht" nämlich schon zu schwer bzw. habe keine Lust entsprechend Zeit zu investieren (s.o.).

Walter Paddick 10 Kommunikator - 370 - 5. Februar 2016 - 15:36 #

Ich beobachte eher das Gegenteil. Meistens sind die modernen Spiele auf normal so einfach, dass es sich gar nicht lohnt.
Das Zeit Argument hört man öfter. Ich würde mir dann die Frage stellen, ob Zocken noch ein wirkliches Hobby ist, oder ich es lieber lasse.
Ich gehe auch in 3 Schichten arbeiten und habe 2 Kinder. Trotzdem finde ich immer wieder Zeit dazu. Einfach weil ich sie mir organisiere, aus dem einfachen Grund, dass es wichtig für mich ist.
Meine Frau macht auch ihre Sachen und ich übernehme dann solange. Ab und an ist es zwar auch mal mit wenig Schlaf verbunden, aber mir ist es das immer noch wert.
Das soll jetzt kein Angriff sein, denn jeder mag das anders sehen, aber für mich klingt das Zeit Argument immer danach.

Akki 12 Trollwächter - 884 - 17. Januar 2016 - 21:15 #

Ich spiele heute gerne alte Konsolenspiele im Emulator, weil ich da den ROM-Status speichern kann... einfach weil ich nicht mehr den Nerv für schlecht gesetzte Speicherpunkte habe.

Mazrim_Taim 15 Kenner - 3288 - 17. Januar 2016 - 21:25 #

Die Frage was Cheaten ist bzw. wo es anfängt finde ich da schon interessanter (schon jemand was dazu geschrieben...habe ich wohl überlesen)
Fette CPU+GPU+SSD+120+Hz TFT und schon hat man Vorteile bei BF (wer als erster auf der Map ist kann sich Ausrüstung auswählen bzw. schon mal die ersten Punkte einnehmen).
oder
Maus+Tastatur für XBox / PS3 (gibt es garantiert auch für XBone / PS4)
oder
jemmand der ~ 16 Jahre alt ist gegen mich alten Sack (40 Jahre)
sind alles Möglichkeiten die jedem (mehr oder weniger) offen stehen und wo VAC / Punk Buster & Co nicht greifen.
.
ABER viel nerviger als Cheater sind immer noch die ganzen Besserwisser / Flamer / Trolle und Co.

Mike H. 14 Komm-Experte - 2305 - 17. Januar 2016 - 21:50 #

Nichts für ungut, aber ich habe das Lesen schon nach der Einleitung abgebrochen. Wenn der Kolumnist (noch dazu ein Veteran wie Mick) nicht mal das Wort "glitch" kennt bzw. korrekt schreiben kann, kann man sich den Artikel auch gleich sparen. Da kann ich mir genauso gut ein Video eines der hier so viel kritisierten Youtube-Doofies zum gleichen Thema anschauen.

Akki 12 Trollwächter - 884 - 17. Januar 2016 - 21:55 #

Gut, dass es hier lebende Glossare gibt, um den Unwissenden das Licht zu bringen.

Mick Schnelle Freier Redakteur - P - 6161 - 17. Januar 2016 - 22:05 #

Ich würde dieses Wort nie benutzen, geschweige denn schreiben. Eventuell ist dir aufgefallen, dass die Einleitung in der dritten Person verfasst ist. Was darauf hinweisen könnte, dass ich die vorstellende Einleitung natürlich gar nicht selbst geschrieben habe. Wäre ja auch albern. Aber eine ganze Kolumne nicht zu lesen, weil dir ein einziges Wort nicht passt, ist nicht weniger drollig...

Sylar 13 Koop-Gamer - 1332 - 18. Januar 2016 - 8:09 #

ja zuerst habe ich Mick in allen Punkten zugestimmt, aber jetzt wo du mich darauf hinweist dass er tatsächlich nichtmal glitch schreiben kann, muss ich doch einsehen dass es nur ein Haufen Mumpitz ist... die Enttäuschung sitzt so tief :(

komm mal wieder runter von deinem hohen Ross

Jörg Langer Chefredakteur - P - 346558 - 18. Januar 2016 - 10:10 #

Da habe ich schlechte Neuigkeiten für dich: Der Fehler stammte von mir. Da ich Chefredakteur bin, kannst du jetzt vermutlich die ganze Website nicht mehr genießen, denn ich meine, wer so einen dummen Fehler macht, ist doch offensichtlich komplett inkompetent, und das strahlt auf sämtliche Bereiche ab. Ist natürlich schade für uns, aber da solltest du konsequent sein.

floppi 22 AAA-Gamer - P - 34294 - 18. Januar 2016 - 10:15 #

Kühlschrank!

Edit: ich meinte Kudos! Grml, SwiftKey, brummel.

ganga Community-Moderator - P - 16961 - 18. Januar 2016 - 13:24 #

Auch du, mein Chefredakteur Jörg?

RoT 18 Doppel-Voter - 10112 - 17. Januar 2016 - 21:58 #

ich finde auch, dass es um seinen eigenen spielspaß bzw anspruch geht, daher stimme ich mick da vollkommen zu. dennoch nehmen mir dinger wie damals IDCLIP, IDKFA, IDDQD etc. eher den spielspaß.

bei civilisation hab ich als ichs geschnallt hab aber auch immer die städte, die ab einer gewissen städteanzahl keinen unterhalt für ihre einheiten mehr verlangten immer als durchzugspunkt für meine armeen um die unterstützung von dieser stadt zu erhalten...
mit den eisenbahnen damals war das ja auch super möglich :)

Goldfinger72 15 Kenner - 3140 - 17. Januar 2016 - 22:19 #

Ich finde es eigentlich ganz einfach: Wer für sich alleine spielt darf soviel cheaten wie er gerne möchte. Jeder definiert für sich selbst Spielspaß. Cheats zum Erlangen von Vorteilen im Multiplayer oder in Wettbewerben (es sei denn es ist nach irgendwelchen Regeln erlaubt) sind unterste Schublade.

zuendy 14 Komm-Experte - 2319 - 17. Januar 2016 - 22:55 #

Ist mir egal. ;) Aber wenn Mick schreibt lese ich es, Klasse Schreibe.

Maulwurfn Community-Moderator - P - 15457 - 18. Januar 2016 - 0:27 #

Nö, dagegen! *Schild hochhält*

Janosch 21 Motivator - - 29836 - 18. Januar 2016 - 0:42 #

Wieder ein sehr guter Artikel, über den ich mich sehr gefreut habe. Jedes Mal, wenn ich hier einen von Micks Artikeln lesen darf, werden alte Erinnerungen wach. Und auch dieses Mal mußte ich ganz automatisch an vergangene Zeiten denken und gute Spiele Momente Revue passieren lassen. Ohne Cheat hätte ich zum Beispiel Prince of Persia und Rebel Assault nicht gemeistert. Danke für die wieder bewußten schönen Erinnerungen. Bitte mehr davon.

Noodles 22 AAA-Gamer - P - 36836 - 18. Januar 2016 - 1:22 #

Ich hab schon ewig nicht mehr gecheatet, aber wenn dann hab ich es eher selten gemacht, um eine schwere Stelle zu schaffen, sondern hauptsächlich, um ein wenig Blödsinn auszuprobieren. Panzer in GTA, lustige Autos in Need for Speed, bekloppte Einheiten in Age of Empires usw. :D

Das letzte Mal, dass ich gecheatet hab, um voranzukommen, war die allerletzte Mission von Scarface. Da werden einem so viele Gegner entgegen geworfen und in der ganzen Mission gibt es keinen Checkpoint, ich habs einfach nicht geschafft. Aber da ich das Ende sehen wollte, hab ich mich halt unsterblich gemacht und mich einfach durchgeballert. War dann erstaunt, wie lang die Mission noch war nach dem Punkt, an dem ich dauernd gestorben bin. Hätte ich wohl wirklich niemals ohne Cheat geschafft. :D

Skeptiker (unregistriert) 18. Januar 2016 - 3:01 #

Ich habe stundenlang bei FF VII hochgelevelt, nur damit mich der Endgegner dann statt einmal gleich mehrfach mit dem Meteor-Zauber angreift und meine Gruppe noch schneller vernichtet. Habe es dann nie wieder versucht und die Videodateien umbenannt, um das letzte Video zu sehen.

Drakhgard 12 Trollwächter - 996 - 19. Januar 2016 - 17:54 #

Bei FF7 könnte ich mich nicht daran erinnern, dass einer der Endbosse mehrmals Meteor castet bzw. überhaupt Meteor verwendet.

Das klingt eher nach FF8. Da trifft Meteor öfter als einmal. Nur der Punkt hier ist: Je höher man levelt, desto schwerer werden die Gegner, weil sie mitskalieren. Blöde Mechanik (meiner Meinung nach) aber joah. Das würde das erklären.

Jonas -ZG- 18 Doppel-Voter - P - 10820 - 18. Januar 2016 - 3:27 #

glittering prizes

Gamaxy 19 Megatalent - P - 14319 - 18. Januar 2016 - 3:36 #

Hach, eins meiner Lieblingsthemen :-)

Ich bin da genau Micks Meinung. Von mir aus darf jeder ein Spiel so spielen, wie er will, solange es andere nicht betrifft. Und wenn er sich nur lauter Spiele-DVDs kauft, um sie als Taubenabschreckung oder Radarfallenschutz aufzuhängen.

Was den Gamerscore angeht, ist es natürlich unfair, sich einen Vorteil durch Cheaten zu verschaffen. Wobei ich das nicht beurteilen kann, denn ich hab mich noch nie darum gekümmert, wie man auf der Konsole cheatet. Ich wusste gar nicht, dass das überhaupt geht. Dadurch erscheint natürlich der Gamerscore von so manchem in einem anderen Licht...

Wobei die Grenzen da fließend sind. Es gibt ja auch Leute, die Quicksaves als Cheaten betrachten. Oder, wenn man mal in einem Walkthrough spickt. Versuche ich beides zu vermeiden, aber wenn es gar nicht anders geht, nutze ich auch mal solche Mittel. Wobei ich z.B. bei einem Walkthrough immer nur ein kleines Stück lese oder anschaue und dann wieder versuche, alleine weiterzukommen.

Wenn man das nicht mag oder meint, dass dadurch die Herausforderung verloren geht, dann soll man es halt nicht machen, aber ich finde, man sollte anderen auch nicht vorschreiben, wie sie ihr Spiel zu spielen haben ;-) Es gibt Spiele, die haben so nervig gesetzte Speicherpunkte, dass sie mir einfach keinen Spaß machen, wenn ich mich vor einem Zwischenboss erst mal zehn Minuten durch immer dieselben Standardgegner kämpfen muss, um dann doch wieder durch eine falsche Bewegung zu scheitern. Wenn jemand z.B. an einer solchen Stelle cheatet, weil es einfach irgendwann extrem nervt, dann kann ich das absolut verstehen. Oder wenn das Spiel zwar an sich Spaß macht, man an einer Stelle aber partout nicht weiterkommt. Bei Adventures gerne genommen - wieso soll ich stundenlang rumprobieren, nur um auf irgendeine Lösung zu kommen, wenn diese einfach nur abstrus und unlogisch ist? Vielleicht ist der Rest des Adventures ja total genial und ich würde ihn nicht erleben, wenn ich an der einen Stelle nicht "cheaten" würde?

Letztlich muss man sich ja vor niemandem verantworten. Wenn jemand meint, dass er ein besseres Spielerlebnis hat, indem er _nicht_ cheatet und es als Herausforderung begreift, jede Stelle im Spiel ohne Hilfe zu bewältigen, dann soll er das tun. Ich habe Respekt davor, aber für mich ist es nichts. Ich gebe dann eher entnervt auf, wenn ich den Eindruck habe, dass mir meine Freizeit dafür zu schade ist. Wenn jemand meint, er braucht an der einen oder anderen Stelle Hilfe und verschafft sie sich durch einen Cheat - auch gut. Und wenn jemand ein Spiel komplett im God-Mode durchzockt... solange es ihm Spaß macht...

Ich hab auch noch nicht erlebt, dass sich Leute, die cheaten, über andere lustig machen, die nicht cheaten und deswegen ein Spiel nicht schaffen. Von daher kann ich dazu nichts sagen. Letztlich würde ich sie deswegen aber auch nicht als "besser" bewerten oder ihnen mehr Respekt entgegenbringen. Ich würde es nur als extrem unreif empfinden, wenn sich jemand über so etwas definiert.

Und mein eigenes Spielerlebnis leidet auch nicht darunter, dass jemand anders gecheatet hat und er sich deswegen mir gegenüber als was Besseres fühlt.

btw., muss es in der Einleitung nicht "Glitches" heißen?

Gamaxy 19 Megatalent - P - 14319 - 18. Januar 2016 - 3:42 #

Bei allen "er"s sind die "sie"s auch mit gemeint ;-)

Sorry, wollte den Kommentar editieren, aber das ging nicht.

Gothmog19 11 Forenversteher - 733 - 18. Januar 2016 - 5:08 #

Ich mache es immer so, dass ich ein Spiel ohne Cheats einmal durchgespielt haben muss. Beim den nächsten Malen cheate ich nach Lust und Laune. Meistens aber um mir zum Beispiel langes grinden zu ersparen.

Kirkegard 19 Megatalent - 15812 - 18. Januar 2016 - 10:04 #

Ich habe gerne früher ein Rollenspiel einmal ohne Cheat durch gespielt. Wenn das RPG gut war dann noch mal mit gecheateten Werten. Weil man bei kampfoptimierten Helden gerne mal die Social Werte vernachlässigt ;-)
Ich habe das gemacht um zum Beispiel alle Dialog/Beziehungsoptionen auszutesten. Wenn ich mir überlege welche Dialoghighlights allein bei Vampire-Bloodlines, KotOR 1&2, BG 2, PT ect. an mir sonst vorbei gegangen wären ^^

Timmäää 13 Koop-Gamer - 1745 - 18. Januar 2016 - 10:03 #

Schöne Kolumne Mick!

Also ich hatte großen Spaß daran meine FF VII Truppe durch stunden- wenn nicht gar tagelanges Hochleveln (noch zu PS Zeiten) zu Stärken, mit sämtlich erdenklichen Substanzen wie 4x Schlag, Konter etc. so weit zu bringen, dass ich sogar die Weapons größtenteils ohne Ritter der Runde u.Ä. besiegen konnte ;). Da konnte der olle Sephiroth schon lange einpacken ;)

Jörg Langer Chefredakteur - P - 346558 - 18. Januar 2016 - 10:13 #

Ich glaube, die Grammatik verrät hier das Wesentliche: Du schreibst in der (ferneren) Vergangenheit :-)

Hatte den Fall erst kürzlich bei Final Fantasy Tactics: Vor 20 Jahren hätte ich gesagt, was soll's, als ich in der einen Mission hing (siehe Spielemonat), und direkt nen alten Spielstand geladen, um einige Stunden hochzuleveln. Heute brauche ich da erst mal ein paar Wochen Pause bzw. würde sofort einen "Gewinne diese Mission sofort"-Cheat benutzen. Weil's einfach kein gutes Spieldesign ist.

Timmäää 13 Koop-Gamer - 1745 - 18. Januar 2016 - 12:46 #

Jetzt fühle ich mich wieder alt :(. Aber du hast ja recht, heute hätte ich für sowas auch keine Zeit und kein Verständnis mehr ;).

Tr1nity 28 Endgamer - 101075 - 18. Januar 2016 - 10:22 #

Ich habe bisher alles aus eigener Kraft geschafft, ohne Cheats zu benutzen. Das würde mir das Erfolgserlebnis (und natürlich den Spielspaß) erheblich nehmen. Fun-Experimente mit Cheats brauche ich auch nicht. Wenn ich an einer Stelle partout nicht weiterkam, legte ich das Spiel 1-2 Tage zur Seite, spielte was anderes und nahm den Gegner/Mission o.ä. neu in Angriff. Dann klappte das auch, die "Blockade" war weg.

Das einzige Mal, wo ich einen Konsolenbefehl benutzen mußte, war in Skyrim, als ein Questgeber mit seinem Wegpunkt im "Zwischenraum" hing, ich ihn somit nicht erreichen und die Quest abschließen konnte. Mit dem Befehl teleportiere ich den Charakter zu mir und er war wieder in der richtigen Skyrimwelt. Cheaten ist das für mich nicht, sondern ein Walkaround eines Bugs.

Wenn jemand in einem reinem SP-Spiel Cheats benutzt, bitte, es ist sein Spielspaß der flöten geht. In einem MP-/Online-Spiel ist das jedoch ein absolutes NoGo und denen würde ich den Spieleaccount am liebsten auf Lebenszeit sperren. Zuviele von diesen Typen haben da mir schon den Spielspaß versaut.

floppi 22 AAA-Gamer - P - 34294 - 18. Januar 2016 - 10:25 #

"bitte, es ist sein Spielspaß der flöten geht. "
Ergänzung:... oder gewonnen wird.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 24564 - 19. Januar 2016 - 8:35 #

Ha, an den Questgeber erinnere ich mich auch noch! Hatte exakt das gleiche Problem (war glaube ich in irgendeiner Burg im Keller), nur leider auf der PS3. Und Konsoleros können ja leider keine Konsolenbefehle eingeben^^

Tr1nity 28 Endgamer - 101075 - 19. Januar 2016 - 9:12 #

Bei mir war's Brynjolf, gleich mit seiner ersten Mission in Rifton auf dem Markt (die Sache mit dem Ring und er lenkt alle ab). Hatte sie nicht sofort gemacht, nachdem er mich ansprach, sondern erst noch eine andere abgeschlossen und somit den Bereich wieder verlassen. Hätte ich diese nicht abschließen können, wäre mir die ganze Diebesgilde verwehrt geblieben. Und die hatte mitunter die besten Quests, abgesehen vom schicken Outfit ;). Auf Konsole ist so ein Bug natürlich doof, wenn du da nichts machen kannst und hoffen mußt, das wird mit einem Patch behoben. Mich hätte das, wenn ich mich nicht im Internet schlau gemacht hätte, wie ich den Bug "beheben" kann, sonst tierisch angenervt.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 24564 - 19. Januar 2016 - 17:13 #

Ah, da hatte ich ja nochmal Glück. Bei mir war es irgendeine der unwichtigen Quests, die mir nichts versperrt haben.

Olipool 16 Übertalent - 4185 - 18. Januar 2016 - 10:44 #

Lustig, grad vorhin im TIGSource Forum dazu diskutiert...

Meiner Ansicht kann jeder cheaten wie er möchte (im Singleplayer!). Aber man bringt sich so um eine ganze Menge Erfahrung. Allerdings auch nur, wenn der Game Designer nicht geschlampt hat.
Will heißen: jemand, der ein Spiel herstellt, hat zumeist eine ganz bestimmte Absicht, eine ganz bestimmte Erfahrung zu vermitteln. Und er wird alles tun, dies auf bestem Wege zu ermöglichen. Dazu wird die Grafik, der Sound und eben auch das Gameplay so gewählt, dass es "optimal" ist. Die Balance der einzelnen Elemente werden fein abgestimmt. Kommt nun ein Cheat ins Spiel, bricht dieses Gefüge auseinander. Natürlich hat es jeder selbst in der Hand, einen Cheat zu nutzen, aber Menschen tendieren nun einmal dazu, den leichten Weg zu wählen.

Ich möchte nicht ohne Beispiele enden, daher:
1. System Shock 2: habe ich damals gespielt und fand die Atmosphäre super, hab mich gegruselt, mich vosichtig durchgeschlichen, dann Zombies, geschossen, nicht getroffen, Munition alle. Weg gerannt, in Abstellkammer versteckt. Und nun? Ich fand es unfair, ich hatte doch geschossen...vielleicht hatte ich falsch geskillt? Vielleicht fehlte mir Übung? Naja, vermutlich muss ich nochmal neu starten. Es besser angehen, ich weiß ja jetzt was mich erwartet. Aber letztlich, wenn ich alles besser mache, komme ich ja wieder an diese Stelle hier, dauert nur drei Stunden, aber dafür habe ich dann mehr Munition. Gibts da nicht Cheats...? Oh, es gibt sogar n Cheat für ne Shotgun. Genau überlegt... wenn ich jetzt wieder daneben schieße mit der Pistole, hab ich ja wieder das gleiche Problem. Nehm ich also die Shotgun. Und gleich viel Munition. Die Folge: SS2 spielte sich fortan für die nächsten 20 Minuten wie ein simpler Shooter. Die Atmosphäre war dahin. Ich hab es nie durchgespielt.

2. Skyrim: zwei Arten von Cheat habe ich genutzt, einer war sogar im Spiel vorgesehen. Einmal habe ich meine Tragfähigkeit erhöht auf 8000kg. Ich kann nun mal nichts liegen lassen, dachte mir, ist ja Schuld vom Spiel, wenn es nicht wie Gothic funktioniert. Und ich könnte ja auch einfach immer zur nächsten Stadt rennen, alles verkaufen und wieder her kommen. Ich spare jetzt nur Zeit. Was mir entging, war das Erlebnis seine "Expeditionen" wohl vorzubereiten, nicht alles im Arsenal zu haben und der Authentizität der Welt näher zu sein.
Als zweites habe ich irgendwann angefangen, die Schnellreise zu verwenden. Ja, kein Cheat in dem Sinne, aber danach war die Welt kaputt. Zu Beginn lange Strecke zu Fuß abgeklappert, versteckte Orte entdeckt, den Mondscheinsee um Mitternacht gefunden, die Weite der Welt erlebt, gespürt. Mit der Schnellreise fiel die Welt in ein "globales Dorf" zusammen. Hierzu muss allerdings gesagt werden, dass der Fehler in der räumlichen Verteilung der Quests lag, es gab einfach zu viel hin und her.

3. Spelunky: seit 56h versuche ich nun den einfachen Endboß zu besiegen. Es war ein großartiges Ereignis, die Abkürzung zu Welt 4 endlich auf zu tun. Was habe ich geflucht, über die Unfairniss des Spiels und auf meine Unfähigkeit. Aber nach und nach wurde der Skill, um den es im Spiel geht, von ganz alleine besser. Cheats habe ich nie verwendet, das hätte das Spiel ad absurdum geführt. Man kann Spelunky mit Klavierspielen vergleichen. Mit viel Übung kann man auch ein neues Stück anhand der Noten spielen. Cheaten wäre dort dann, wenn die Tasten, die zu spielen sind, leuchten würden.
Ähnliches gilt übrigens auch für Dark Souls...

So viel zu meiner Meinung, warum man in einem gut designten Spiel auf Cheaten vezichten sollte. Was schlecht gemachte, unfaire Spiele angeht, sehe ich es ähnlich wie Mick. Aber die sollte man ja eh nicht spielen ;P

Sylar 13 Koop-Gamer - 1332 - 18. Januar 2016 - 11:35 #

Mir geht in der Kolumne und der folgenden Comments ein wichtiger Punkt ab:
Es wird hier nur über Cheats, Befehle und Tools (wie Hex-Editoren) diskutiert die dem Spieler einen Vorteil verschaffen, aber man muss sich auch bewusst sein dass viele Spieler (mich eingeschlossen) diese Hilfsmittel verwenden um sich Nachteile sprich zusätzliche Herausforderungen zu geben.
Gerade Modifikationen für Skyrim oder Fallout bieten hier eine schier endlose Möglichkeit, zusätzliche Constraints in die Spielerfahrungen einzubauen um das "Roleplaying" zu vereinfachen wie z.B.:
Regelmässige Nahrungsaufnahme, Entfernen der Schnellreisefunktion, Langsameres Leveln, Realistische (sprich kleinere) Rucksackgröße...
Oder wie wärs mit der Realism Survival Mod für Minecraft, die aus einem gemütlichen Legoabend eine richtige Herausforderung macht.
Gerade diese umfangreichen Möglichkeiten in die Spielbedingungen einzugreifen zeigen, dass es nicht darum geht unfair zu sein sondern das Spiel seinen eigenen Vorlieben anzupassen (ich nenne es immer "Taylored Experience" weil sich diese Spiele dann anfühlen wie ein Maßanzug).
Gerade wenn man schon viel Erfahrung mit einem Spiel gemacht hat (z.B. Strategiespiele) will man bestimmte Constraints wie z.B. die Stärke bestimmter Gegner oder Zeitlimits für Siegbedingungen dem eigenen Geschmack anpassen, diese Änderungen können dann sowohl das Spiel erschweren als auch vereinfachen.
Cheaten wird einfach nicht nur dort angewendet wo sich Spieler untereinander messen, sei es direkt (in einem Onlinespiel) oder inderekt (sprich z.B. wenn man sich im Schulhof trifft und darüber austauscht wer Spiel XY schon geschafft hat). Hier geht es schon lange nicht mehr nur um "Hab ich dieses Spiel ganz alleine und ohne Hilfe geschafft" auch wenn das hier der Konsens ist der sich durch die Kommentare zieht

Olipool 16 Übertalent - 4185 - 18. Januar 2016 - 12:34 #

Oh danke für den Hinweis, so hab ichs noch gar nicht betrachtet. Ich finde das Problem bestünde für mich alledings daran, dass ich gar nicht wüsste, ob irgendeine Beschränkung zum Gamebreaker wird (klar, man kann ja auch wieder zurück cheaten).
Z.B. Entfernen der Schnellreise, möglicherweise hat ein Entwickler die ja reingebaut, weil man sie doch braucht (wegen mangelhaftem Questdesign). Oder aber man bechränkt sich, nur ein 5kg Schwert tragen zu können, den meisten Gegnern kann das aber gar nichts anhaben etc.

Sylar 13 Koop-Gamer - 1332 - 18. Januar 2016 - 13:14 #

Ich schau mir natürlich zuerst die Vanilla Version an und ändere erst dann etwas wenn ich das Spiel schon besser verstehe.
Das Problem nicht zu wissen was ein Gamebreaker ist hatte ich übrigens letztens auch bei einem unmodifizierten Spiel, nämlich als ich vor dem Start einer Partie "Master of Orion 2" dass ich zuvor noch nie gespielt hatte eine Galaxiegröße wählen musste, da merkt man erst nach vielen Runde ob man richtig oder falsch gewählt hat.
Vor nem Monat hab ich mir ein Indie-TBS namens "Unity of Command" geholt weil es angeblich so Anfänger-freundlich sei, das hat dann aber nur auf die Komplexität der Regeln zugetroffen. Als ich das erste Level nach dem 20. mal immernoch nicht geschafft habe weil man den Gegner in 8 Zügen besiegen muss hab ich das Spiel aufgegeben. Grade eben habe ich aber doch noch eine Mod gefunden die einen Learning-Modus einführt der das Limit aufhebt... jetzt hab ich wieder Lust es zu spielen :)

DomKing 18 Doppel-Voter - 9922 - 18. Januar 2016 - 14:27 #

Tailor ;)

Aber sonst ein guter Einwand.

Sylar 13 Koop-Gamer - 1332 - 18. Januar 2016 - 14:47 #

Danke :D
Andere hätten nach so einem groben Schreibfehler garnicht mehr weitergelesen (ohne jetzt Namen zu nennen)

bluemax71 13 Koop-Gamer - P - 1444 - 18. Januar 2016 - 12:04 #

Das letzte Mal habe ich bei Wasteland2 bei meinen Charakteren die Basiswerte kräftig erhöht. Ich hatte einfach keinen Bock ständig zu wenig Punkte für die Fähigkeiten zu haben und damit die hälfte der Türen und oder Tresore nicht auf zu kriegen.
Und das man dann irgendwann Begleiter bekommt die bestimmte Talente schon hoch haben nutzt einem am Anfang des Spiels nur wenig.
Das hat mich total genervt. Da ich eh wenig Zeit habe, geniesse ich das Spiel lieber auf die Art als zich mal an bestimmen Stellen zu scheitern...

Freylis 20 Gold-Gamer - 21791 - 18. Januar 2016 - 16:39 #

Cheaten ist oftmals auch nur ein Eingestaendnis dessen, dass wir alle(!) aelter, reaktionsaermer, ungeduldiger, erfolgssuechtiger, herausforderungsscheuer oder schlicht fauler werden - und nicht viel mehr. Vielleicht sollte man das auch mal ganz offen zugeben, statt die Warmduscherei irgendwie zu entschuldigen oder schoenzureden. ;)

http://www.gamersglobal.de/user-artikel/nur-die-harten

Lorion 17 Shapeshifter - 7647 - 18. Januar 2016 - 17:27 #

Ich würde ja eher sagen, das man sich, je älter man wird, immer mehr seiner eigenen Sterblichkeit bewusst wird und seine Freizeit dementsprechend nur noch mit Dingen verbringen möchte, an denen man auch wirklich Spass hat. ^^

Und Restlebenszeit mit dämlichen Designentscheidungen zu verschwenden, die ohne jeden Mehrwert einzig der Spielzeitstreckung dienen, fällt für mich nicht in die Kategorie "Spass", wodurch ich heutzutage bspw. absolut nicht mehr gewillt bin bei JRPG XY 10+ Stunden mit herausforderungslosen Kämpfen zu verbringen, nur um XP, Gold oder Aufwertungsmaterial zu bekommen. Da fliegt das Spiel dann entweder auf den Stapel und wart nie wieder gespielt oder starte halt das Cheattool und gebe mir die XP, Gold, Aufwertungsgegenstände, überspringe so den langweiligen Grind und witme mich dann wieder den restlichen Spielelementen, an denen ich auch weiterhin Spass habe.

ganga Community-Moderator - P - 16961 - 18. Januar 2016 - 17:50 #

Das würde ich auch so sehen, weswegen ich auch nicht mehr bereit bin irgendwelche Spiele zu Ende zu spielen nur um das Beendens Willen.

Freylis 20 Gold-Gamer - 21791 - 18. Januar 2016 - 19:48 #

Das ist auch wahr. Wenn Grinding zum Selbstzweck verkommt, macht es keinen Spass mehr - da hat man Besseres zu tun. Aber da ueberlege ich mir lieber im Vorfeld, ob ich mir das geben will oder nicht - und ziehe es dann auch im Ernstfall rigoros durch, auch wenn es schmerzt. Es ist einer der Gruende, weshalb mir JRPGs nicht mehr ganz so zusagen wie frueher, es raubt einfach spielmechanisch viel zu viel Zeit mit gefuehlt wenig spielerischem Fortschritt. - Aber das ist auch nur eine Seite der Medaille. Auf der anderen Seite stehen Dutzende von AAA-Produkten, die es den Leuten derart leicht machen, dass es bei aller Liebe keine Probleme geben sollte, den Abspann zu Gesicht zu bekommen. Wer da noch cheaten will, sollte sich mal ueberlegen, weshalb er stattdessen nicht einfach den Playthru auf Youtube schaut - auch kein Verbrechen, eigentlich die logische Alternative. :)

Lorion 17 Shapeshifter - 7647 - 18. Januar 2016 - 21:50 #

Wobei jemandem beim spielen zuzuschauen und selbst spielen ja, auch mit Cheats, nochmal zwei gänzlich unterschiedliche Paar Schuhe sind, da das eine passiv und das andere aktiv geschieht.

Und im Vorfeld absehbar sind Designmängel oder Spielelemente, die man selbst als solche empfindet, ja auch nicht immer. Bei Fallout 4 fand ich den Basenbau bspw. super und zu Beginn hatten die Ressourcen, die man beim erkunden von Ruinen & Co. gefunden hat, auch noch ausgereicht. Später dann allerdings, als die Bauten grösser und aufwändiger wurden, sind mir diverse Ressourcen andauernd ausgegangen. Anstatt nun also stundenlang Ruinen abzusuchen, worauf ich überhaupt keinen Bock mehr hatte, da ich das schon 60+ Stunden zuvor gemacht hatte, habe ich einfach die Entwicklerkonsole geöffnet und mir die fehlenden Ressourcen per Konsolenbefehl gegeben, um direkt damit weiter machen zu können, worauf ich Bock habe.

Oder bei Wasteland 2, bei dem man so lange speichern und neu laden konnte, bis der Skillcheck zum Schloss öffnen geklappt hat. Da habe ich dann irgendwann beim einem Charakter den Schloss knack-Wert maximiert, was meinen Spielspass dramatisch erhöht hat, da ich mir das speichern und neuladen sparen konnte.

Im Endeffekt nutze ich Cheats ausschliesslich, um Spielelemente, die mir keinen Spass machen, so zu verändern das sie mir Spass machen bzw. meinen Spielspass nicht weiter beeinträchtigen.

Freylis 20 Gold-Gamer - 21791 - 18. Januar 2016 - 21:57 #

Das, was du oben mit dem Fallout 4 Entw.-Konsolencheat beschreibst, macht Sinn. Allerdings deutet es m.E. auf einen gravierenden Designmangel hin, wenn das Grinding so extrem ist. Aber Fallout 4 wurde ja ohnehin ein paar Monate vor dem Q/A Abschluss releast, da wundern mich solche Unzulaenglichkeiten nicht. Hoffentlich haben sie das in der GOTYE etwas ausbalanciert.

Olipool 16 Übertalent - 4185 - 18. Januar 2016 - 23:24 #

Nachvollziehbar bei Fallout 4, aber da wirst du doch sicher auch gemerkt haben, wie dir die Basis nicht mehr ganz so lieb und teuer war wie zu Beginn.
So wie du es beschreibst, klingt es tatsächlich nach Designmangel. Ich habs nicht gespielt, aber vielleicht hätte man später das teurere Baumaterial von bestimmten Leuten als Questbelohnung bekommen können oder so.

Lorion 17 Shapeshifter - 7647 - 20. Januar 2016 - 9:10 #

Nö, ganz im Gegenteil, denn von da an konnte ich endlich "schön"-bauen, meiner Kreativität also freien lauf lassen, ohne ständig der Ressourcen wegen Kompromisse eingehen zu müssen und schlussendlich nur zweckmäßig zu bauen. Mit dem Endergebnis war ich also viel zufriedener und hatte auch beim bauen viel mehr Spaß.

Kirkegard 19 Megatalent - 15812 - 19. Januar 2016 - 8:59 #

Gut formuliert. It depends on...
Ich vermeide mittlerweile einfach Spiele wo Grind, oder andere repetive Spielmechanismen notwendig sind. MMOs zum Beispiel. Cheaten bei Sologames ist da eine Alternative. Aber im Normalfall eher nicht.

Lorion 17 Shapeshifter - 7647 - 20. Januar 2016 - 9:31 #

Wobei für mich dabei auch immer wichtig ist, das ich den Zeiteinsatz als verhältnismäßig empfinde.

Dragon's Dogma hat mitunter ja auch grindlastige Elemente, wenns um das Material zur Gegenstandsaufwertung geht. Da störts mich dann allerdings nicht, da mir das Kampfsystem genug Spaß macht, das Ganze zeitlich auch überschaubar bleibt und vor allem die Verbesserungen dann so gut sind, das es sich auch lohnt.

Kirkegard 19 Megatalent - 15812 - 20. Januar 2016 - 9:49 #

Genau, kommt auf das persönliche Spaß empfinden an.
DD hab ich damals nicht als Grind empfunden, da irgendwie meistens genug Material für die Aufwertungen beim normalen Questen rum kam.
Was ich nicht als Spaß empfinde ist stundenlanges Faction/Ressourcen farmen, wie es in vielen MMOs notwendig ist. Da kommt dann deine Argumentation ins Spiel, Alter - Lebenszeit - Alltagsprioritäten. ;-)

Despair 16 Übertalent - 4963 - 18. Januar 2016 - 18:45 #

Ich habe damals "Wing Commander" und "Interstate '76" zusammen mit 'nem Freund gespielt - einer fliegt/fährt, der andere ballert. Ist das auch schon cheaten..? ;)

Zu C64-Zeiten habe ich gerne gecheatet, um überhaupt mal das Ende eines Spiels zu Gesicht zu kriegen. Heutzutage nutze ich Cheats nur, wenn ich an einer fiesen Stelle partout nicht weiterkomme. Normalerweise reicht es aber, kurz den Schwierigkeitsgrad runterzudrehen. Allerdings befasse ich mich aktuell mit "Alien: Isolation", und die Anzahl meiner Tode erinnert schon fast an die alten Zeiten... :D

Faerwynn 17 Shapeshifter - P - 7624 - 18. Januar 2016 - 20:41 #

Ich habe früher auch gecheated, bis ich mit ca. 14 oder 15 gemerkt habe, dass ich mir den Spaß damit verderbe. Es ist auch mal wieder völlig sinnlos generell "Cheaten ist böse/gut" zu verkünden, das muss jeder einfach für sich selbst entscheiden. Ich hab halt festgestellt, dass ich mir das Erfolgserlebnis raube, es irgendwann doch geschafft zu haben und besser geworden zu sein.

Das Einzige, wo ich es nicht akzeptiere ist im Multiplayer. Wer da cheated verdient Steinigung, öffentliche Brandmarkung und im Internet verteilte Fotos, die seinen kleinen Pimmel belegen. ;)

Der Marian 19 Megatalent - P - 19394 - 19. Januar 2016 - 0:16 #

Cheats are neat, and you can buy em relatively cheap...

Bluff Eversmoking 14 Komm-Experte - P - 2169 - 19. Januar 2016 - 0:55 #

Cheats? Trainer!

Calmon 13 Koop-Gamer - 1283 - 19. Januar 2016 - 10:37 #

In meiner Jugend spielte ein Freund und mein Bruder eine Partie Master of Orion 2 im multiplayer.

Gleich am Start bekam mein Bruder die Meldung "XXX (der Freund) has Cheated". Anscheinend gingen dort die Cheat Codes auch im Multiplayer. Die nächsten Jahre war er als "Der Cheater" gebrandmarkt und das Thema wurde als Anekdote immer wieder erzählt.

Falkenfreund87 11 Forenversteher - 717 - 20. Januar 2016 - 6:28 #

/motherload :D

Moriarty1779 15 Kenner - P - 3232 - 20. Januar 2016 - 9:11 #

Ich kann auch nach knapp einer halben Woche das Problem nicht ganz erkennen...

Entweder ich spiele im Multiplayer, dann begebe ich mich in ein kompetitives Feld ähnlich einer Sportart. Bei solchen "Turnieren" muss halt ein verbindliches Regelwerk für alle Beteiligten gelten.

Oder ich spiele für mich allein - dann ist es völlig egal und interessiert aber auch so wirklich niemanden, wie ich diese Spielzeit ausgestalte.

Jetzt ist Mick Spieleredakteur und leitet daraus die Problemstellung ab, dass seine Leserschaft seine spielerischen Qualitäten als vermindert ansehen könnte, weil er cheatet. Sozusagen ein Schaden in der Reputation als Spieletester. Mich beschleicht allerdings auch hier das Gefühl, dass hier ein Sachverhalt zum Thema einer Kolumne gemacht wurde, der für sich genommen kaum der Rede wert ist. Im letzten Absatz fasst ja selbst Mick alles zuvor gesagte nochmal zusammen: "Solospiel OK, Multiplayer Pfui". Mehr kann man darüber wirklich nicht schreiben...

Jörg Langer Chefredakteur - P - 346558 - 20. Januar 2016 - 12:12 #

Ich finde die Kolumne jetzt auch eher deskriptiv als bewusstseinserweiternd, aber die Zahl der Kommentare zeigt mir, dass das Thema offensichtlich eines ist.

Sylar 13 Koop-Gamer - 1332 - 20. Januar 2016 - 12:21 #

Für mich verschwimmt diese Grenze des "kompetitiven Feldes" als dass die Antwort so einfach wäre. Ist nicht ein Achievementvergleich bei Singleplayer Spielen auch kompetitiv, oder wie sieht es aus wenn man sich am Pausenhof trifft und darüber redet wie weit man ein Singleplayer Spiel schon gespielt hat. Andererseits muss nicht jedes Multiplayer Spiel zwingend kompetitiv sein, auf Minecraft Servern z.B. schliesst das Regelwerk des Hosters das Cheaten auch nicht immer aus, vielleicht einigt man sich auch auf eine Liste "erlaubter" Cheats und cheatet miteinander statt gegeneinander

joker0222 28 Endgamer - - 100699 - 20. Januar 2016 - 13:04 #

Dann geht es ja nicht nur mir so. Wen juckt es was man mit seinen SP-Spielen anstellt?

Nokrahs 16 Übertalent - 5811 - 21. Januar 2016 - 0:48 #

Bevor ich zum letzten Absatz des Artikels kam, wollte ich schon loswettern und dagegen halten. Aber da es sich nur auf das "Solo Spiel" bezieht, bin ich wieder versöhnt.

Mir persönlich ist bei Spielen immer die Herausforderung wichtig. Egal welches Spiel ich kaufe, es wird erst mal der Schwierigkeitsgrad auf Anschlag gedreht und dann gezockt.

Cheaten in Videospielen kann ich nicht nachvollziehen. Ich verdiene mir das Spielende eben durch meine Leistungen und ziehe mir nicht quasi passiv einen Film rein ohne mich mit dem Spiel selbst tatsächlich beschäftigen zum müssen um es bis zum Ende zu packen.

X-COM auf Hardcore und Ironman Modus? Lecker! Schwächere Gegner und übermächtige Spielerfiguren? Pfui!

So bin ich eben, aber deswegen verurteile ich Leute nicht, die sich mit Cheats über Wasser halten um Spaß zu haben.

Entscheidend ist, dass jeder Gamer die für ihn bestmögliche Unterhaltung aus dem Spiel zieht und überhaupt Spaß an Videospielen hat.

Aber nie nie NIEMALS cheaten im Multiplayer! Die Vögel gehören übers Knie gelegt, egal wie alt sie sind. :)

FastAllesZocker33 14 Komm-Experte - 1933 - 22. Januar 2016 - 18:52 #

Ich bin selbst Spielefuzzi seit annodazumal. Cheaten ist meiner Meinung nach alles, was über das normale Spiel-Benutzen hinausgeht: eine Komplettlösung ist cheaten, einen Walkthrough teilweise schauen auch, Hex Editoren und spezielle Tastenkombinationen sowieso. Ein Dauerfeuer auf dem Joystick übrigens auch.

Was normal eingebaut ist im Spiel (Schwierigkeitsgrad) ist kein cheaten, aber eben dann der Warmduschermodus. :D

Wie weit man mit Spielhilfen geht muss man selbst entscheiden. Wenn ich merke, dass ich die Maus oder den Controller nun gleich an die Wand knalle, weil ich nicht weiterkomme oder einfach das Spiel links liegen lasse, dann helfe ich ein Stückchen weiter, um den Spielspass zu erhalten. Denn ohne Spielspass ist ein Spiel nichts mehr Wert.

Mit Cheats dauerhaft zu spielen ist in etwa so interessant wie eine Pizzapackung nur anzuschauen und dann ins Bett zu gehen, anstatt den Inhalt auch tatsächlich zu essen. Man verpasst einfach 95%.

Im MP ist cheaten tatsächlich ein großes Pfui! Als Spieletester zig Games evtl. langweilige durchspielen... naja, Cheaten gestattet. :D

Olipool 16 Übertalent - 4185 - 25. Januar 2016 - 11:59 #

Mit dem Controller an die Wand hauen kommts aber auf das Spiel an. Klar, bevor ich es gar nicht mehr anpacke...aber ich zieh als BEispiel mal wieder Spelunky ran, da hab ich mehrfach wütend beendet. Aber dann immer wieder versucht und je mehr Skill man anhäuft, desto mehr Spaß macht es. Das ist wirklich wie beim Klavierspielen, man muss sich einfach durchbeißen. Natürlich nur, wenn das Spielsystem darauf ausgelegt ist.

Das Problem ist doch, wenn ich einmal einen Cheat benutze, sinkt einfach die Hemmschwelle. Neulich bei Gothic 2 fehlte mir ein Lernpunkt um Geschicklichkeit aufzuleveln und dann den tollen Degen benutzen zu können. Grinden und so wollt ich dann nicht, also einen Punkt hergecheatet...ist ja nur Zeitersparnis...aber danach habe ich gemerkt, ich würde in ähnlicher Situation sicher wieder was herbeizaubern und seitdem liegt das Spiel rum.

Noodles 22 AAA-Gamer - P - 36836 - 25. Januar 2016 - 16:25 #

Ähnlich ist es bei mir bei Adventures mit dem Schauen in die Komplettlösung. Ich mache das nur sehr selten und ungern, aber wenn ich es dann bei einem Spiel einmal gemacht habe, dann neige ich bei diesem Spiel danach viel schneller dazu, einfach wieder reinzuschauen, wenn ich eine gewisse Zeit nicht vorankomme.

Olipool 16 Übertalent - 4185 - 25. Januar 2016 - 17:35 #

Stimmt, da ist es auch so. Ich denke bei Adventures ist es aber auch deshalb so, weil man ja einmal gelernt hat, dass die Lösung, die man nicht gefunden hat, evtl. total blöde war und da will man nächstes mal nicht wieder ewig rätseln. Zudem ist das 100% selber schaffen Achievement ja eh schon weg :)

rammmses 19 Megatalent - P - 13003 - 25. Januar 2016 - 17:55 #

Ja, mit Lösungen ist das noch mal eine ganz andere Problematik^^ Spiele gerade Resident Evil 0 und habe ab und zu tatsächlich mal nachgeguckt, weil das Spiel keinerlei Spielerführung hat und man teilweise einfach was Wichtiges übersehen hat oder auch einige Aktionen/Rätsel so absurd sind, dass man nicht ohne Weiteres drauf kommt. Aber das hat mir jedes Mal auch etwas den Spaß genommen, ganz besonders, wenn dann auch noch drin steht, dass die Aktion einen Bossgegner triggert und der Effekt dahin war :( Ist auf jeden Fall besser alles selbst herauszufinden, aber wie gesagt, bin ich mir bei einer Stelle zumindest nicht scher, ob ich da jemals drauf gekommen wäre... und dann besser so als gar nicht oder ewig rumzuirren (keine Zeit für sowas).

Sylar 13 Koop-Gamer - 1332 - 26. Januar 2016 - 8:22 #

Ich spiele sowieso nur einhändig im Kopfstand, alles andere ist Warmduscherei

hcm77 (unregistriert) 1. Mai 2016 - 2:45 #

Ich weiß nicht ob das schon jemand angesprochen hat...
Man kann die PC Version von FF VII nach dem "versehentlichen" Gebrauch des Cheatbuttons wieder zurückstellen...
Man muß nur mit einem Hexeditor zurückcheaten^^
Cheat Engine würde auch funktionieren.
Und um auf das Hauptthema zurück zu kommen ist es auch cheaten wenn man bei seinem 10. oder 20. Durchgang durch ein Spiel sich dieses schwerer cheatet?
Es kommen ja manche auf so Ideen um sich das Spiel schwerer zu machen z.B. FF9 auf Lvl 1 durch zu spielen...jetzt mal ehrlich ich spiel doch kein RPG um nicht zu kämpfen...da kann ich doch lieber nen Cheatprogram benutzen und meine XP auf 0 feststellen...
Ich cheate gern und oft meist um Spiele herausfordernder zu gestalten manchmal auch aber auch um sie zu erleichtern.
Wie auch immer es ist eine persönliche Meinung^^

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