Lenhardts Ode an Solospiele

Auch Singles wollen Spaß Meinung

GamersGlobal-Kolumnist Heinrich Lenhardt fühlt sich wunderbar in der Single-Bar. Die Veröffentlichung von Skyrim ist ein Triumph klassischer Solisten-Tugenden, denn diese Fantasy-Welt hat alles, was ein gutes Spiel braucht - und ist dabei 100% Multiplayer-frei. Manchmal ist es halt schön, vom Rest der Menschheit unbehelligt zu sein.
Heinrich Lenhardt 19. November 2011 - 20:55 — vor 5 Jahren aktualisiert
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Singles von den Vorzügen dauerhafter zwischenmenschlicher Beziehungen zu überzeugen, war noch vor wenigen Jahren im wesentlichen Eheberatern und gutmeinenden Müttern vorbehalten. Doch selbst deren Eifer verblasst gegenüber den Verkupplungsanstrengen der modernen Spieleindustrie, deren soziale Ader in besorgniserregendem Ausmaße geschwollen ist. Kaum ein Titel kann mehr angefasst werden, ohne dass ein Auto-, Battle- oder sonstiges Log veröffentlicht wird, Statistiken und Status-Spam angeblicher "Freunde" das Internet zumüllen oder von Xbox Live bis Steam Penislängen in Form von Achievement-Anhäufungen abgeglichen werden.
 
Wir Spiele-Singles werden vernachlässigt
Die soziale Ader ist in besorgniserregendem Ausmaße geschwollen
Wer sich vor allem für Solo-Spielspaß interessiert, kommt sich allmählich wie eine soziale Randgruppe vor – eine zunehmend genervte soziale Randgruppe. Bei immer mehr Neuerscheinungen wandern die Prioritäten des Entwicklungsaufwands Richtung Multiplayer – Warnsticker für Spielepackungen wären langsam angebracht: "Wir gehen davon aus, dass Sie ausreichend Zeit und Nerven haben, den Genuss des Spielerlebnisses von ihrem Mitmenschen abhängig zu machen". Oder: "Die Marketing-Abteilung hat uns davon überzeugt, einen Großteil des Entwicklungsbudgets in Multiplayer zu stecken. Die Einzelspieler-Kampagne ist entsprechend kurz, aber dafür dürfen Sie bald ordentlich DLC nachkaufen."
 
Der besondere Reiz des Spielens mit oder gegen menschliche Mitstreiter ist mir keinesfalls fremd. Aber wenn man den Tag überwiegend mit Terminen, Stress und Verpflichtungen verbracht hat, möchte man abends die Menge an Rücksichtnahme und Geduldproben in Grenzen halten. Also her mit einem Vertreter der Gattung Einzelspieler-Opus, die irgendwie unter dem Ansturm der Multiplayer-Produktionen zur bedrohten Art wird. Selbst in Mittelerde liegt der Fokus neuerdings auf Koop, wie das neue Der-Herr-der-Ringe-Spiel zeigt.
 
Skyrim ohne Solofokus? Halb so gut
The Elder Scrolls: Skyrim ist das Fanal der Hoffnung für die untergebutterten Einzelspieler, sich stolz zu ihrer Vorliebe für einsame Abenteuer zu bekennen. Ein teures Großprojekt, das sich ganz darum dreht, eine schicke Fantasywelt möglichst sorgfältig und unterhaltsam zu realisieren. Und vor allem: Ich bin der Mittelpunkt dieser Welt! Wo eine saftige Story serviert wird, in der man sich verlieren kann, ohne von irgendwelchen Pappnasen belästigt zu werden. Wie viele liebevolle Details wären wohl dem Rotstift zum Opfer gefallen, wenn man das Entwicklungsteam gezwungen hätte, die Kampagne Koop-freundlich zu machen? Oder - schauder! - rauflustigen Halbstarken in einer Online-Arena Deathmatch-Gelegenheiten zu geben?
 
Das Rollenspiel-Genre liefert noch ein anderes gutes Beispiel für die Wichtigkeit des Solo-Spielerlebnisses. Ein ganz wesentlicher Grund, warum World of Warcraft aus dem Nischen-Genre "MMORPG" einen weltweiten Millionenknüller machte, war und ist die enorme Einsteigerfreundlichkeit. Dazu gehört es, Solospieler zu unterhalten und vorankommen zu lassen. WoW erschien 2004 nahezu zeitgleich mit dem technisch imposanteren EverQuest 2, das aber ähnlich wie sein Vorgänger die Spieler relativ bald dazu nötigte, sich in Gruppen zusammen zu tun. Blizzard designte dagegen das einsteigerfreundlichste MMO der Welt, in dem man allein prima bis zur Level-Höchststufe aufsteigen konnte. Dass WoW so lange so erfolgreich war, lag natürlich auch am steten Nachschub an kniffligen Endgame-Herausforderungen für Gruppen. Aber ohne den Unterbau des Quest-reichen, locker-leichten, Solisten-freundlichen Hochlevelens hätte das Spiel niemals eine solche Masse an Instanzgängern herangezogen.
 
Multiplayer wäre toll – ohne die anderen Spieler
Kollege Fränkel beklagte in seinem Dark-Souls-Wutschrei unter anderem, dass zu schwere Spiele oft Kritikergnade finden, weil es uncool sei, die eigene Schwäche einzugestehen. Ähnlich nachsichtig werden aus meiner Sicht oft Multiplayer-Spielmodi beurteilt und überbewertet. Die Einzelspieler-Kampagne ist kurz und mittelmäßig – halb so wild. Aber wehe, es mangelt einem neuen Spiel an Multiplayer-Features! Wenn es nicht gerade ein Promi-Schwergewicht wie eben Skyrim ist, sind empörte Aufschreie obligatorisch. Denn die Hardcore-Zocker, die in den Foren am lautesten schreien, legen nun mal Wert darauf, sich im Wettkampf gegen den Rest der Welt messen zu können.
 
            Schlechte Einführung, rauer Umgangston, dubiose Designprinzipien
Mit den zeitgenössischen Multiplayer-Offerten in modernen Shootern stehe ich ganz besonders auf dem – pardon – Kriegsfuß. Schlechte Einführung, rauer Umgangston, dubiose Designprinzipien: Meine Kurzerfahrung mit Battlefield 3 bestätigte liebevoll gehegte Vorurteile. Als wären die ganzen Freischaltsysteme nicht schon einsteigerfeindlich genug (wer neu ist und lernt, hat die mieseste Ausrüstung), werde ich schnell angemault, weil ich die Karte noch nicht ausreichend auswendig kenne oder die Fahrkünste meiner ersten Panzerversuche zu wünschen übrig lassen. Moderne militärische Shooter kommen mir vor als ein Club der Eingeweihten, die mit viel Freizeit, guten Reflexen und weitaus weniger guten Manieren gesegnet sind. Genervt und verwirrt sind da tröstlicherweise auch andere Beobachter, von Penny Arcade bis SPIEGEL Online. Vielleicht sollte es für Online-Shooter-Spieler neben Waffenverstärkern auch mal einen digitalen Knigge als Freischalt-Belohnung geben.
 
Kurze Feigenblatt-Kampagnen als Lockmittel
Ansatzweise philosophisch werden dann Diskussionen über die Qualität der Einzelspieler-Offerten von Shootern. "Das spielt man ja eh' nur wegen Multiplayer" ist ein nur bedingt taugliches Argument, denn ich bin nicht "man". Die Spieleanbieter nehmen solche Alleinstehenden wie mich gerne als Kundschaft mit, also werden kurze effekthascherische Feigenblatt-Kampagnen als Lockmittel aufs Fact Sheet gesetzt. Warum nicht auf das Gedöns einer "Hollywood Blockbuster"-Story verzichten und statt dessen eine Art Solisten-Aufbauprogramm anbieten, das Kanonenfutter-Kandidaten wie mich besser auf den rauen Online-Spielbetrieb vorbereitet? Und vielleicht mal klar sagen: "Jawoll, das ist primär ein Multiplayer-Titel. Es gibt zwar auch ein bisschen was zu tun, wenn man unbedingt alleine spielen will, aber das ist nur Nebensache."
 
Vereinzelte Sichtungen geglückter Hybriden in freier Wildbahn
Im Regelfall profitieren Spiele von Fokussierung und klaren Verhältnissen. Es gab nur vereinzelt Sichtungen von geglückten Hybriden in freier Wildbahn. Blizzard hat bereits vor WoW vorgemacht, wie man ein stimmiges und umfangreiches Einzelspielererlebnis mit Multiplayer ergänzen kann, siehe Warcraft 3 oder Diablo 2. Und dann wäre da noch das neue Experiment von Bioware – und ich meine nicht das extrem Einzelspieler-freundliche Star-Wars-MMO The Old Republic. Ich meine das kommende Mass Effect.
 
Mass Effect mit Multiplayer: Kann das gutgehen?
Biowares Rollenspiele waren in der Vergangenheit dann am besten, wenn das Team sich ganz auf die Einzelspieler-Story konzentrieren konnte. Man vergleiche die Kampagnenqualität des Multiplayer-zentrischen Neverwinter Nights mit der von Baldur's Gate oder Dragon Age. Der Action-Rollenspiel-Hybrid Mass Effect 3 soll erstmals in der Seriengeschichte eine Mehrspieler-Komponente verpasst bekommen, die völlig optional, aber zugleich nicht völlig irrelevant für die Spielstory sein soll. Biowares Ansatz für diese Quadratur des Kreises: Mit Erfolgen in kooperativen Ballerlevels soll man ein weniger gründliches Durchspielen der Kampagne kompensieren können. Der Story-Fan kann nach wie vor die Handlung bis zur letzten Crewmitglied-Gefälligkeitsquest auslutschen. Wer sich dagegen weitgehend mit den Hauptmissionen begnügt, schaltet durch Multiplayer-Erfolge (quasi auf dem zweiten Bildungsweg) noch die bestmögliche Schlussvariante frei. Das klingt soweit gut, aber Bioware möge sich bewusst sein, dass wir Kampagnen
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-Liebhaber Mass Effect 3 mit entsicherter Stoppuhr spielen werden – und wehe, die Story wurde im Vergleich zum Vorgänger reduziert oder abgebaut, weil die Designer Zeit in den Multiplayer-Bereich stecken mussten!
 
Ich glaube, dass Einzelspieler- und Multiplayer-Glück auf gleichwertig hohem Niveau friedlich nebeneinander existieren können – in ganz seltenen Fällen. Denn die dazu nötigen Ausmaße an Entwicklungsaufwand und Designqualität sind nicht bei jeder Budget- und Zeitplan-geplagter Produktion machbar. Mögen die Erfolgszahlen von Skyrim mehr Publisher dazu inspirieren, den Fokus eines Produkts ganz auf das Einzelspieler-Erlebnis zu richten! Rund 7 Millionen Einheiten des Rollenspiels lieferte Bethesda bei der Veröffentlichung aus, davon wurde über die Hälfte binnen 48 Stunden verkauft – ganz schön viele Alleinspieler! Wer diese Zielgruppe nur halbherzig bedienen will, sollte seine Vermarktungsbotschaft entsprechend klar gestalten. Wenn die Single-(Player-)-Portion zur kalorienarmen Sättigungsbeilage verkommt, will ich wenigstens entsprechend vorgewarnt sein.

Euer Heinrich Lenhardt
 

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Open-World-RPG
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11.11.2011
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Heinrich Lenhardt 19. November 2011 - 20:55 — vor 5 Jahren aktualisiert
Jörg Langer Chefredakteur - P - 324282 - 19. November 2011 - 21:13 #

Also irgendwie spricht mir Heinrich aus dem Munde. Muss das Alter sein...

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 20742 - 19. November 2011 - 21:21 #

Bist net allein ;) Ich will auch lieber viele Singleplayerspiele wie Wing Commander, System Shock, Bioforge, Dark Forces, Freespace, Mechwarrior, Strike Commander usw. Aber danke an die ganzen Copy Kids bekommen wir auf PC entweder schlampige Konsolenumsetzungen von Singleplayer Spielen oder nur noch F2P und MMO. Leider sind die beiden letzt genannten anscheinend wirklich die einzige Hoffnung, weiter auf die Plattform PC zu setzen. Die wenigsten Spieler kaufen sich reine Single Player Games (sieht man ja an den Tauschbörsen was da so kopiert wird) :( Leider haben wir die Nachkommen der Amiga User bekommen...Insider wissen was das heißt ;)

ThomasThePommes 13 Koop-Gamer - 1350 - 19. November 2011 - 21:39 #

Ja der Trend mit dem Kopieren ist mir besonders in den letzten Monaten auch traurig aufgefallen. Ich höre ständig "Das ist nur ein Singleplayerspiel, das kauf ich mir doch nicht!" Da wundert es eigentlich nicht wirklich wenn die Hersteller immer mehr Multiplayer-Komponenten als indirekten Kopierschutz in ihre Spiele stecken. In gewisserweise haben es sich die Spieler also auch selbst verbaut :(

*seine gekauften Spiele streichelt und eine Träne vergießt*

Horselover Fat 09 Triple-Talent - 301 - 20. November 2011 - 5:24 #

"Leider haben wir die Nachkommen der Amiga User bekommen...Insider wissen was das heißt ;)"

Klar. Da hat sich keiner ein Spiel gekauft. Die haben das doch damals erfunden mit den Raubkopien. Eigentlich war es ja die Schuld von Commodore. Was bauen die auch einen Rechner, der so erfolgreich wird? Bin ich froh, dass die pleite sind. Ich denke, in 20 Jahren trägt das erste Früchte, wie z.B. Weltfrieden usw.

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 20742 - 20. November 2011 - 8:03 #

In etwa :D Damals gabs ein Spezial in der PC Joker über den Amiga Joker und den Untergang von Commodore. Kannst auf Kultpower.de nachlesen. Hab hier die 3. Seite von 6 mal rein:

http://www.kultpower.de/images/amigajoker/special/amigajoker_special_seite3.jpg

Statement von Julian Eggebrecht. 30.000 Turrican 2 die sich auf dem Amiga allgemein verkauft haben - gehabt hat das Spiel jeder 2. Amiga User. Und dann gleich noch der Seitenhieb das sich Super Turrican gleich mal am Start 250.000 mal auf dem SNES verkauft hat.

Kennen wir das nicht (in anderen Dimensionen) aus heutiger Sicht: PC 1 Million Verkaufter Spiele - 6 Millionen Kopien und als Seitenhieb 12 Millionen Konsolenverkäufe. Wie sich manches aus der Vergangenheit wiederholt...

Horselover Fat 09 Triple-Talent - 301 - 20. November 2011 - 16:50 #

Ich erinnere mich, das damals auch gelesen zu haben und gehörte zu den 30.000. Insofern: ja, das wiederholt sich. Schade nur, dass Konsolen nicht regulär mit Maus & Keyboard zu steuern sind und meist nur 30 fps zeigen.
Klar, je leichter ein System Raubkopien ermöglicht, desto mehr wird das ausgenutzt. Gabs ja überall von 8 bis 32 Bit. Das ist aber ein Verhalten der Menschen allgemein, nicht speziell des Amiga Users.

Anonymous (unregistriert) 20. November 2011 - 22:46 #

Turrican ist nur ein Beispiel. Es gab damals tonnenweise Spiele, die jeder besessen, aber niemand gekauft hat. Eins davon war Monkey Island 2. Vor ein paar Jahren erschien in der EDGE ein Interview mit Tim Schafer, einer der Macher der ersten Monkey Island-Spiele:

"Interestingly, however, despite arguably being the best-known adventure series of all time, Monkey Island and LeChuck's Revenge sold very poorly on release, especially in comparison to rival Sierra's King's Quest titles. "People like to go on about declining adventure game sales," Schafer notes, "but in my experience it only got better after that. Monkey 2, they said, sold about 25.000 copies; King's Quest was selling something like 100.000 units at the time. Management came down on us and told us Monkey was a failure and that we should make something else. [...] So I think it is funny that everyone thinks Monkey Island was a big success, because at the time, at least, it wasn't. I don't know, maybe it was just pirated a lot."
(EDGE 204, August 2009, Seite 85)

25.000 Exemplare für ein Spiel wie Monkey Island 2 - das muß man sich mal vorstellen.

DoubleA (unregistriert) 20. November 2011 - 9:29 #

Damals wurde auf allen Plattformen kopiert, nicht nur am Amiga. Und heute ist es genau so, nur ist die Anzahl der Spieler massiv angestiegen und daher auch die absoluten Verkaufszahlen.

Angenehmer Nebeneffekt für die Hardwarehersteller damals wie heute: Sind am System Kopien möglich, steigert das den Geräteabsatz nachhaltig.

Je größer der Marktanteil, umso mehr Softwareproduzenten gibt es dafür und um so mehr legal gekaufte Spiele.

Leider ist dieses "schräge Gleichgewicht" jetzt schon länger gestört, weil sich die Kopierschutzmaßnahmen der Industrie eigentlich nur mehr gegen den zahlenden Kunden wenden und damit das eigene Grab geschaufelt wird. Dazu kommen Aussagen wie "Gebrauchtkäufer sind Diebe" und bewusst halbfertige Spiele, um danach den Kunden mit DLC abzuzocken.

Es wird sich zeigen, wo all das hinführt ...

PapaMosh 12 Trollwächter - 1029 - 20. November 2011 - 12:22 #

Daran merke ich, dass ich noch einen Tag älter bin. Die Raubkopiererei wurde bereits vor der Amiga Zeit auf der Brotdose C64 betrieben.

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 20742 - 20. November 2011 - 12:41 #

Joa da hats angefangen. Hatte auf meinen C64 mehr originale als meine ganzen Kumpels zusammen, die nen Amiga hatten. Aber man braucht heute nur hier oder im Gamestar Forum nachsehen:

Singleplayer - bahh - zieh ich mir
Multiplayer - need - kaufen

Ich glaub bin einfach zu alt mit meinen Forderungen nach guten Singleplayerspielen die mehr als 20 Std gehen und ne gute Story haben :(

WILL ORIGIN WIEDER :( :( :(

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29504 - 20. November 2011 - 13:48 #

WILL ORIGIN WIEDER :( :( :(

Kannst du haben - sammelt aber inzwischen Daten ;)

Jörg Langer Chefredakteur - P - 324282 - 20. November 2011 - 16:11 #

Genau genommen fing es sogar mit dem VC20 an, dem kleinen Bruder des C64.

DELK 16 Übertalent - 5488 - 20. November 2011 - 14:55 #

Das Problem für die Konsolenhersteller ist halt, dass sie ja unbedingt die Hardware billiger machen müssen, und die Konsolen daher mit Verlust verkaufen und sich über die Spiele mehr schlecht als recht quersubventionieren. Da wundert es mich dann auch nicht, dass sie versuchen, die Gebrauchtkäufe so gut wie möglich zu unterbinden.

DoubleA (unregistriert) 20. November 2011 - 17:29 #

Da ist sicher was dran (vor allem zu Beginn einer neuen Hardwaregeneration). Momentan dürfte aber jede stationäre Konsole mit Gewinn verkauft werden.

Auf die Gebrauchtkäufer zu prügeln halte ich aber für den falschen Weg. Auch der Onlinepass wird wahrscheinlich nur für niedrigere Gebrauchtpreise und schlechte Propaganda sorgen (also genau das Gegenteil vom Erwünschten erreichen).

Ah ja, und Origin auf der PC-Seite dürfte beim halbwegs aufgeklärten Spieler auch nicht gerade für Freudentränen sorgen. Ob man damit neue Kundenschichten gewinnen kann, bezweifle ich stark ...

Maximilian John Community-Event-Team - 9978 - 19. November 2011 - 21:22 #

Nope, ich und viele aus meinem Freundeskreis sehen es ähnlich. Und wir sind alle deutlich jünger als ihr beiden Veteranen^^

Simulacrum 17 Shapeshifter - P - 6531 - 19. November 2011 - 21:30 #

Ich geselle mich auch in die Runde. ;-)

Anonymous (unregistriert) 19. November 2011 - 21:45 #

Ich bin noch weit von der großen 3 entfernt. Und die einzigen Sachen, die ich bisher etwas mehr im Multi gespielt habe waren CoD4, Flatout 2 und Quake 3.

Und schon bei ersterem hat mich extrem genervt, dass ich nicht meine Spielfigur so abstimmen konnte wie ich am besten spiele sonder erstmal so spielen mußte wie es die unlocks mir freigeben.
Bei Quake gehörte ich zwar mangels Zeit für das Auswendiglernen der Spawnzeiten der einzelnen Items nie zu den besten, aber mit guten Reaktionen und einem passablen Orientierungsinn kann man da doch recht gut auch Pros ärgern.
Gegen einen besseren Spieler zu unterliegen ist allerdings etwas anderes als gegen einen Spieler zu verlieren, der einfach bessere Ausrüstung hat. Teilweise sogar richtig Spielrelevante wie bessere Zielsysteme oder weniger wackeln als Cam... - Sniper, mehr Durchschlagskraft oder Lebensenergie. Ich spiele einen Shooter und kein verdammtes MMO in dem Zeit gewinnt.
Der Umgangston in den Jahren ist aber auch immer rauer geworden. Wünschte man sich am Ende einer Partie in Quake noch einen schönen Abend oder feixte schon einmal darüber wie man selbst sehr glücklich durch jemand anderen abgeschossen wurde, werden heute fast nurnoch Beleidigungen und Verdächtigungen durch den Chat geworfen. Mein absoluter Liebling, jemand der mich des Cheatens bezichtige und nur wenigen Sekunden später für das nutzen eines Wallhacks vom Admin vom Server gebannt wurde.

Und auch sonst möchte ich mich nicht mit anderen Menschen auseinandersetzen, wenn ich Abends denn endlich mal etwas Zeit finde. Ich will eine Geschichte erleben, aber keine für die sich selbst Bay schämen würde in weniger Zeit als einer seiner Filme, ich will der Held sein, oder zumindestens Jemand, der etwas erreicht. Ich will einfach meine Ruhe und genießen als würde ich ein gutes Buch lesen.
Statt dessen bekomme ich heute im SP irgendwelche aufploppenden Meldungen was jemand anders erreicht hat oder das wer anders grade irgendwas spielt. Als ob mich das irgendwie interesieren würde.
Und so ganz nebenbei erscheinen die meisten Spiele heute auch noch ohne Bots für Instandaction. Wie sonst soll man in BF denn das Fliegen üben? Ach ja, im Multiplayer mit einem Ass in seiner aufgelevelten Maschine am Arsch.

Danke, ich verzichte. Multiplayer ist für mich mitlerweile gestorben. Früher konnte ich mal kurz nebenbei vorbeischauen. Heute muss ich viel mehr Zeit investieren als ich habe.

Olphas 24 Trolljäger - - 47006 - 19. November 2011 - 21:54 #

Mir aber auch. Ich glaube ein nicht unwesentlicher Grund dafür, dass mich Skyrim gerade so begeistert ist, dass ich tatsächlich einfach mal wieder allein ein richtig großes Abenteuer erleben kann. Ganz ohne dass mir irgendwelche Social-Features angeboten werden oder ich das Gefühl habe, dass ich was verpasse, wenn ich nicht auch die Koop-Kampagne spiele.
Klar macht mir Multiplayer auch mal Spaß, aber ich spiele meistens abends zum Abschalten, wenn sich andere Leute den Fernseher anmachen. Da bin ich einfach lieber allein unterwegs. Und da beobachte ich auch schon eine Weile wenig begeistert den hier erwähnten Trend. Ich hatte schon des öfteren den blöden Eindruck, dass ich mir ein Spiel gekauft habe, welches ich dann nur halb spiele - obwohl ich den Singleplayer-Part beende. Aber den anderen Teil brauche ich einfach nicht und hab damit eigentlich nur einen Teil des Produkts wirklich benutzt. Dazu kommt ja noch, dass die Story immer öfter nicht mehr allein im Solo-Part stattfindet. Ich finde es jetzt schon blöd, dass ich vermutlich nie das ganze Spiel spielen werde, wenn mein heißerwartetes Mass Effect 3 rauskommt. Das mögen keine elementaren Abschnitte sein, aber trotzdem bleibt das Gefühl, nicht alles erlebt zu haben, wenn man sich diese Multiplayer-Parts nicht anschaut.

Ich habe mich nach einigen Jahren MMORPGs hauptsächlich deshalb vom Online-Spielen abgewandt, weil es mir zu viel wurde, dass man zum Spielen Termine machen oder sich mit irgendwelchen Problemchen rumschlagen muss, wenn man einfach nur gern ein bisschen spielen möchte.

Daher - Danke Heinrich! Unterschreib ich so.

Cupp (unregistriert) 19. November 2011 - 21:58 #

Würde mich ebenfalls zu den Singleplayerfreunden zählen, auch wenn ich ab und zu mal eine Partie StarCraft 2 oder Space Marine online spiele. Mein Fokus bleibt auf Einzelspieler und ich kann Heinrich nur zustimmen. Aus eben den genannten Gründen gehen die meisten Shooter komplett an mir vorbei und interessieren mich nicht die Bohne.

Wegen der Alterssache: die "heutige Jugend" ist komplett vernetzt mit DSL aufgewachsen und hat daher einen ganz anderen Bezug zum online spielen, als etwas ältere Semester. Man spielt das gerne, was man gewöhnt ist und lieben gelernt hat. Ich hatte jahrelang keine schnelle Internetleitung und online spielen war mir daher nicht möglich. Also habe ich mich mit dem Einzelspieler prächtig vergnügt und will das daher nicht mehr missen. Ähnlich geht es vermutlich älteren Veteranen, die an den 90ern vor ihren Computern saßen und außer Singleplayer (eventuell noch Koop) nichts kannten.

Faxenmacher 15 Kenner - 3981 - 19. November 2011 - 22:04 #

Stimme zu. Mal zur Abwechslung ein bissl MP Gekloppe (bei mir BC2) aber dann schnell wieder zu einer spannenden, wenn möglich dynamischen SP Erfahrung. Mass Effect und das geniale Skyrim machen es vor und haben damit großen und verdienten Erfolg! So, bitte nun fix ein neuen "Forgotten Realms" SP RPG gemacht liebe Entwickler =).

joker0222 26 Spiele-Kenner - P - 70318 - 19. November 2011 - 22:36 #

Ich kann auch jedem Wort zustimmen.

Tommylein 14 Komm-Experte - P - 1920 - 19. November 2011 - 23:15 #

Das vermute ich auch.....Was gibt es schöneres als stressfrei, ungehetzt durch die Spielewelten zu ziehen.
Leider hat Singleplayer nicht mehr den Stellenwert wie früher.
Z.B ein "Die Siedler" im Multiplayer.... Macht für mich persönlich den Sinn des Spiels kaputt.

Wuslon 18 Doppel-Voter - - 9858 - 20. November 2011 - 0:01 #

Mir spricht er sogar aus der Seele. Endlich mal jemand, der's auf den Punkt bringt.

Bernd Wener 19 Megatalent - 13635 - 20. November 2011 - 8:18 #

Geht mir größtenteils ähnlich, ich bin auch ein absoluter Einzelspiel-Fanatiker. Finde aber, es gibt schon auch heute noch viele sehr gute Solospiele. Spontan muss ich da an Enslaved und Nier denken. Ok, beide nicht brandneu. Aber ich komme mit all den guten Spielen eh nicht hinterher, spiele aber quasi nie online. Ergo gibt es in meiner Wahrnehmung bei weitem noch ausreichend gute SP-Erfahrungen ;)

volcatius (unregistriert) 20. November 2011 - 0:50 #

Ab 30 lassen eben die Reflexe nach, die Hände werden zitterig und die Augen trüb...

Mick Schnelle Freier Redakteur - P - 5838 - 20. November 2011 - 8:34 #

absolut. Endlich sagt mal einer, was ich meine. Ist selten genug, aber klar, das konnte nur Heinrich sein. Ich will Solospiele, die für mich designt sind und keinen Multiplayer-Abklatsch. Und ja, auch ich genieße es ganz allein und ungestört spannende Welten zu erforschen.

McSpain 21 Motivator - 27019 - 20. November 2011 - 8:56 #

Ich schließe mich meinen Vorrednern und dem Artikel uneingeschränkt an.

Claus 28 Endgamer - - 108720 - 20. November 2011 - 12:35 #

Amen!

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 23. November 2011 - 17:53 #

Für koreanische Starcraft 2 Spieler ist man mit 22 schon zu alt. Da die Finger und Gelenke nichtmehr so schnell sind wie bei einem 17jährigen^^ Immer in Übung bleiben !

Anonymous (unregistriert) 20. November 2011 - 11:00 #

Ich bin noch lange keine 30 und fühle genauso...

Amco 18 Doppel-Voter - P - 10708 - 20. November 2011 - 11:54 #

Ich kurz vor 30 sehe das aber genau so wie die Schreiber über mir.

vicbrother (unregistriert) 20. November 2011 - 18:37 #

Strategiespiele ohne Mitspieler? Undenkbar, dank der oft schwachen KI.

Und Koop-Spiele für zwei Personen - finde ich gut, einen Mitspieler im engsten Beziehungskreis ;) findet man doch immer :)

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 23. November 2011 - 18:06 #

Vielleicht spricht er uns ja nach dem Munde ^^ In der aktuellen Gamestar hat er Me3 getestet, und findet die Einführung des Multiplayers gut. Ich könnte das Wertungskästchen natürlich jetzt zitieren, aber ich denke er weiß selber ganz gut was er geschrieben hat ^^

adson 16 Übertalent - - 4006 - 19. November 2011 - 21:14 #

Vielen Dank für diese ausgezeichnete Kolumne!
Heinrich Lenhardts Ansichten über Multiplayer möchte ich mich uneingeschränkt anschließen.

heini_xxl 15 Kenner - P - 3151 - 20. November 2011 - 13:18 #

Si!

Guldan 17 Shapeshifter - P - 8309 - 20. November 2011 - 17:02 #

ich mich auch ich spiele einfach lieber alleine.

Maximilian John Community-Event-Team - 9978 - 19. November 2011 - 21:18 #

Mal abgesehen von den Erfolgen, die ich wirklich gerne sammel, stimme ich vollkommen zu. Bin eher der Einzelspieler-Typ, will eine Geschichte erleben und ein "berechenbares" Spielerlebniss haben. Sind mir die Gegner zu schwer, stell ich sie einfach auf einfach. Das heißt nicht das ich Mehrspieler garnicht spiele, aber offen gestanden nicht so gerne und bei weitem nicht soviel wie SP. Ich denke allerdings, das ME 3 trotzdem eine SP-Granate wird, trotzdem Mehrspielermodus.

Sebastian Schäfer 16 Übertalent - 5544 - 20. November 2011 - 14:38 #

Ich denke ebenfalls, dass ME3 nicht schlechter wird, als wenn es ohne Multiplayer-Modus daher kommen würde. Assassin's Creed: Brotherhood war ja auch nicht schlechter, weil ein Multiplayer dabei war. Mass Effect und Assassin's Creed kommen eben über die Story. Bei den meisten Spielen merkt man ja auch an, dass der Multiplayer stark aufgesetzt wirkt. Siehe Bioshock 2. Sehr gutes Spiel, aber der Multiplayer kann nicht lange motivieren.

Novachen 18 Doppel-Voter - 12754 - 19. November 2011 - 21:29 #

Ich persönlich finde es auch schade, dass der MP immer mehr Überhand nimmt. Ich stimme zu, der Reiz sich gegen andere Spieler zu messen ist natürlich durchaus vorhanden. Aber ich selbst muss ehrlich sagen, mit der Faszination einer packenden Geschichte zum selber Spielen hat Multiplayer trotz aller Coop Modi nichts zu tun, auch wenn ich viele Jahre EVE-Online spiele oder jahrelang sogar im Multiplayer Modus in FreeSpace2 und StarLancer Geld verdient habe, das ist einfach ein komplett anderes Spielgefühl und -erlebnis. Vor Jahren gab es den Wahn nach interaktiven Filmen, der Grundgedanke war schon nicht schlecht, litt aber natürlich an der recht kurzen Spieldauer und dem recht starrem Handlungsgefüge. Mir fehlt irgendwie der Drang nach einer Art interaktivem Buch. Denn wirklich packende Geschichten in Videospielen haben für mich die Faszination eines guten Buches. Und das wird in meiner Sicht viel zu sehr vernachlässigt.

ThomasThePommes 13 Koop-Gamer - 1350 - 19. November 2011 - 21:45 #

Auch wenn es jetzt mit Sicherheit nicht das ist auf was du hinaus willst aber besonders in Japan sind ja die Buchähnlichen Adventures wie Hotel Dusk oder Another Code sehr beliebt. Zumindest im ersten Beispiel kommt auch recht viel, extrem spannende Geschichte dabei raus.

Ich nehme aber an du meinst das allgemein ehr in Richtung traditionelle Spiele mit umfangreicher und spannender Geschichte. Also mehr in Richtung Baldurs Gate oder Final Fantasy.

Retrofrank 11 Forenversteher - 750 - 19. November 2011 - 21:35 #

Die übersättigung mit Multiplayer-Titeln ist wirklich ärgerlich.
Schade das es im High-Budget Bereich abgesehen von wenigen Ausnahmen so wenige Spiele gibt,die sich mit mehreren vor einer Konsole spielen lassen.
Das war nämlich seit den alten C64er Zeiten eine Form des Multiplays die mir erheblich mehr zugesagt hat.

Janpire 14 Komm-Experte - P - 2622 - 19. November 2011 - 21:36 #

Ich finde das ganze hat einen witzigen Wandel genommen. Vor einigen Jahren musste krampfhaft an jeden Singleplayer-Titel noch ein Multiplayer-Modus gemurkst werden und jetzt wird an Multiplayer-Titel ein Singleplayer-Modus hinzu gebastelt. Ich verstehe das auch nicht wirklich. Aber wahrscheinlich ist das ganze wirklich eine Art Lockfalle um noch die Singleplayer-Spieler mitzunehmen welche nach der Kampagne und 3 Stunden Sterben im Multiplayer das Spiel nie wieder anfassen.

Anonymous (unregistriert) 19. November 2011 - 21:49 #

Call of Duty 8 (auf einem gesharten Steamaccount) 4.35min. Ziehe ich die Zeit ab die ich wiederholt habe wegen einiger Tode kommen 4h hin. Im Vorfeld wurde von einem größeren und längeren Einzelspielererlebnis gesprochen. Sie meinten wahrscheinlich nur Explosionen/Minute.
Und ich bin nun wirklich weder Ass noch pro und habe mir sogar Zeit für Sightseeing genommen.

ganga Community-Moderator - P - 15588 - 20. November 2011 - 1:03 #

Ich hab knapp 7 Stunden gespielt. Zeit für Sightseeing genommen? Wohl kaum.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23298 - 19. November 2011 - 21:42 #

Ich spiel auch lieber alleine als Online mit Wildfremden.
Um mit den anderen mithalten zu können, müsst ich mehr Zeit in die Spiele investieren, als mir lieb ist.
Nur bei Mario Kart Wii hab ich Online ständig gewonnen, obwohl ja alle gemeckert haben, dass das Spiel zu zufallsabhängig sei. ^^
Haben auch mal in einem Forum ein kleines Mario Kart Wii Online-Turnier veranstaltet, das war auch sehr unterhaltsam (vor allem weil ich als Sieger 500 Nintendo Points abstauben konnte).
PES spiel ich auch zwei, drei Mal im Jahr online, aber so ganz überzeugt bin ich davon nicht.
F-Zero mit 29 Konkurrenten stell ich mir Online spaßig vor, aber die Serie ruht leider auf Eis. Bei normalen Rennspielen stört mich meist die rambohafte Spielweise der Online-Gegner, aber bei F-Zero gehört diese ja zum guten Ton.

Anonymous (unregistriert) 19. November 2011 - 21:51 #

So lange eine solche Fahrweise auch noch durch Punkte für den Spieler belohnt wird...

OtaQ 16 Übertalent - 4359 - 20. November 2011 - 14:00 #

Alte Zeiten hinter sich lassen, Wipeout HD auf der PS3 spielen. Online gegen den Rest der Welt. Ruckelfrei und spaßig, doch unglaublich anspruchsvoll.

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 23. November 2011 - 18:04 #

Bei Mario Kart musst du nur die Strecke kennen. Ein wenig Skill sowie Routine führt dich dann immer zum Sieg ^^ Immerhin spielst du gegen kleine Kinder... Schäm dich !

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8037 - 19. November 2011 - 21:45 #

Sehr treffend formuliert das ganze. Meine Kudos an den Herrn L.

Crizzo 18 Doppel-Voter - P - 11025 - 19. November 2011 - 21:46 #

Sehe ich, wohl auch meiner langsame Internetanbindung mitverschuldet, ziemlich ähnlich. Den MP bei AC: Brotherhood hätten sie von mir aus gut und gerne behalten können, dem hab ich keine Minute gewidmet.
Ähnlich bei Bioshock 1, einen MP hab ich da nicht vermisst, aber trotzdem hat der Entwickler bei der Fortsetzung unbedingt einen einbauen müssen.
Und das ich bei den neusten Demos (!) von EAs Need for Speed meine Friendlist zu spamen muss, um mir in der einer Demo Features freizuschalten, ist ja auch ganz klasse... ._.
Aber der nächste Shooter ohne MP...ich glaube den wird es nicht geben. Selbst Spiele wie Crysis 2, die kein Land gegen CoD und BF sehen, bekommen unbedingt einen verpasst.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12273 - 19. November 2011 - 21:52 #

Ja das unterschreibe ich so!
Irgendwie wird seit Jahren in alles erdenkliche ein Multiplayer reingezwengt und meistens läuft er genau eine Woche gut und das ist die Woche nach dem Release danach sind die Server halb leer.

Dazu hab ich das Onlinespielen mittlerweile sehr eingeschränkt da die meisten Leute eh nicht wissen was anstand/respekt ect bedeutet....

bin auch wieder für mehr Soloabenteuer!

Casa 12 Trollwächter - P - 1037 - 19. November 2011 - 21:58 #

Club der anonymen Solisten?

Gorny1 16 Übertalent - 4719 - 19. November 2011 - 22:06 #

Neverwinter Nights ist Multiplayer-zentrisch???
Hab ich irgendwie bei meinem ziemlich langem Solodurchgang nicht bemerkt. ^^

Die Gedankengänge an sich kann ich aber gut nachvollziehen und stimme da zu 100% überein, mehr ordentlich auf Singleplayer-fokusierte Spiele bitte!
Dann am besten noch in der Qualität von Skyrim und alles ist shiny :D .

Anonymous (unregistriert) 19. November 2011 - 23:42 #

Es hat einen sehr umfangreichen Multiplayermodus, der selbst persistente Welten ermöglicht. Und es hat einen Dungeonmastermpodus. Sowas wie eine echte P&P-Runde.
Und natürlich kann jedes Modul im MP gespielt werden.

Und die Hauptkampange von NWN war jetzt wirklich nicht das Gelbe vom Ei.
Allerdings war sie sehr umfangreich und die Addons waren um einiges besser bei auch sehr langer Spiellänge.

PCEumel 13 Koop-Gamer - 1436 - 20. November 2011 - 9:21 #

die NWN Hauptkampagne dürfte der peinlichste Mist sein, den Bioware je fabriziert hat, das Spiel war bei Erscheinen nichts anderes als ein Multiplayer/Modding-Baukasten. Dagegen ist sogar DA2 ein Meisterwerk. Zum Glück haben aber die Addons die Qualität des Spielerlebnisses deutlich erhöht.

Elton1977 19 Megatalent - P - 14662 - 19. November 2011 - 22:11 #

Weise Worte von Heinrich Lehnhardt. Der ganze Trend zum dauerhaften vernetzten Spielen wird langsam bedenklich.
Nichts gegen eine Runde Battlefield oder World of Tanks, aber richtige Entspannung kommt nur bei genialen Einzelspieler-Titeln auf.

bsinned 17 Shapeshifter - 6831 - 19. November 2011 - 22:11 #

Also außer WoW (und stattdessem demnächst Old Republic) spiele ich eigentlich auch lieber solo. In Blizzards MMO sind es aber tatsächlich die sozialen Kontakte, die mich überhaupt noch im Spiel halten und würden diese nicht demnächst auch zu Bioware überlaufen, würde ich an MMOs kaum Spaß haben.

Ich erlebe lieber eine ordentliche Geschichte statt mich nach einem Multiplayer-Match an irgendwelchen K/D-Raten oder Statistiken zu ergötzen.

Jonas -ZG- 17 Shapeshifter - - 6916 - 19. November 2011 - 22:13 #

Was mich am meisten stört an MP ist das man da Pseudolevelaufstiege brauch um bessere Waffen zu haben.

Vergleichen wir mal CoD UO mit CoD 4... der Hammer, UO auf einen Server gehen sich die gewünschte Waffe auswählen und ab die Post.

CoD 4 haste 5 Waffenpakete zu beginn mit na ja bescheidenen Waffen musst erst Level 10000 werden damit du die Superduper Waffe benutzen kannst.

So ein Quatsch und das würde ja von CoD zu CoD Spiel immer schlimmer, mittlerweile zieht da jedes MP Spiel nach und baut solche unötigen Levelaufstiege an.

Dann bekommt man von AB zuhören ja das ist Mehrwert und Motvation und bla bla blubb.

Ich selber gehe dem ganzen aus dem Weg, CoD 4 spiele ich nur den Promod und sonst Mount & Blade Warband.

Skyrim ist ein tolles Spiel 40 Stunden gespielt und und noch soviel zu tun und zu entdecken, schön :-)

Choplifter (unregistriert) 19. November 2011 - 22:13 #

Ich gehöre doch nicht zu einer aussterbenden Spezies?! Danke für die klaren Worte Heini, das empfinde auch ich schon gefühlte 10 Jahre so.

floppi 22 AAA-Gamer - - 32779 - 19. November 2011 - 22:38 #

Heinrich, dieser Text da oben könnte genauso auch von mir stammen.

I DONT THINK SO (unregistriert) 19. November 2011 - 22:39 #

Offline Zeug = Casual Shit ;)

Wobei ich das "Shit" jetzt nicht unbedingt so negativ meine wie es da steht. Aber so ist es nunmal:

Fehler machen ohne ausgelacht zu werden
Fehler machen ohne geflamed zu werden
je nach Gameplay in aller Ruhe Pausen machen und
nebenbei noch ein Guide oder Lösung offen haben
Cheaten mit Trainer und co
Keine Verpflichtungen in Sachen Termine (Clanwar, Raid, Meeting).

usw..

Offline halt. Ich find es könnten ruhig wieder bissle mehr in gute SP Spiele investiert werden. MP haben wir ja in den letzten Jahren auch ne rasante Entwicklung durch gemacht.

Desotho 15 Kenner - P - 3204 - 20. November 2011 - 2:17 #

"casual" ist ein absolutes Unwort. Spiele dienen doch erstmal dem Spass, dementsprechend ist jeder Spieler anders gestrickt darin was ihm Spass macht.
Ein Spiel bei dem der Spieler garantiert in den ersten 10 Sekunden stirbt, er sich dafür aber rühmen kann ein Spiel für echte Kerle zu spilen - das würde wohl niemandem ernsthaft Spass machen ;)

Faxenmacher 15 Kenner - 3981 - 20. November 2011 - 2:34 #

Was zählst Du denn da für Eigenschaften auf?! Spiel es einfach drauf los und guck was passiert. Mir scheint dein Spielstil ist arg unentspannt und stressig (egal ob MP oder SP), vielleicht willst du ja überall jedem beweisen das man alles ausreizen kann, aber he, das ist nur ein Spiel! Man sollte doch den Spass an vorderste Front stellen. Natürlich kann das alles wunderbar im MP harmonieren und jeder machen was er will, trotzdem, locker bleiben und genießen ;).

I DONT THINK SO (unregistriert) 20. November 2011 - 12:22 #

Es ist und bleibt halt so:

Singleplayer-Spieler wählen den einfacheren Weg. Multiplayer, sprich mit anderen Menschen etwas "unternehmen", ist immer anspruchsvoller, stressiger.

Da kannst du dir psychologische Profile aus den Fingernägeln ziehen, wie du willst.

OtaQ 16 Übertalent - 4359 - 20. November 2011 - 13:50 #

"Singleplayer-Spieler wählen den einfacheren Weg"

Blödsinn, nicht seitdem es Achievements gibt :)

ThomasThePommes 13 Koop-Gamer - 1350 - 20. November 2011 - 15:03 #

Auch davor schon nicht...

Wer sagt denn, dass ich ein Singleplayerspiel mit allen Sachen spielen muss die mir das Internet bietet? Das kann ich genauso gut auch im Internet machen. Da kann ich auch Cheaten, Privatserver erstellen oder ähnliches. Macht das spielen so Spaß? Nein! Weder im Singleplayer noch im Multiplayer.

Es ist mir auch noch kein Multiplayerspiel untergekommen welches mir ein ähnliches Spielerlebnis bieten konnte wie zB. aktuell Zelda. In keinem musste ich bis jetzt Rätsel mit anderen Leuten lösen oder durfte mich durch vollkommen unterschiedliche Dungeons kämpfen. Schau ich dagegen zu WoW oder vielen anderen MMOs dann gibt es dort zwar auch Dungeons aber die laufen in den meisten Fällen gleich ab. In der Regel wird nicht mal versucht selber eine Taktik zu finden sondern einer war schon mal dort oder man studiert Videos aus dem Internet... *yay* Die Multiplayer-Spieler sind echte Helden!

Von echten Singleplayer Herrausforderungen für echte Männer (nicht zu ernst nehmen) wie zB. Ninja Gaiden, Megaman oder "I wanna be the guy" wollen wir gar nicht erst anfangen.

Elysion 14 Komm-Experte - 1907 - 21. November 2011 - 12:34 #

"In der Regel wird nicht mal versucht selber eine Taktik zu finden sondern einer war schon mal dort oder man studiert Videos aus dem Internet... *yay* Die Multiplayer-Spieler sind echte Helden!"
Dann möchte ich dir die Verantwortung und Koordination einer Gruppe von 40 bzw 30 Mann (oder Frauen^^) anvertrauen. Die untereinander in ihren Eigenschaften des jeweiligen MMOs harmonisieren und gegenseitig von Fähigkeiten profitieren müssen um bestimmte Dungeon Ziele zu erreichen. Das ist ein Schwierigkeitsgrad den man in keinem Singleplayer hinbekommt ... wie auch.
Aber das ist ja ok, schließlich funktioniert das nunmal nicht so. Aber was Taktiken und Rätsel angeht, das funktioniert bei einem MMO nunmal genauso wenig. Man macht in der ersten Woche einen Dungeon und löst das Rätsel, in der zweiten Woche bereist man wieder den Dungeon und kennt ja die Lösung: also ... einfach dasselbe nochmal. Ein dynamisches Rätsel was immer neu ist und auch Spaß macht gibts da wohl eher nicht.
Ich sage nicht das Multiplayer die absoluten Helden sind oder Singleplayer "noobs / casuals".
Doch muss ich aus meinen Erfahrungen für mich selbst sagen das ein Multiplayer Titel um ein vielfaches schwerer ist, einfach die ganze Organisation. Soviele Interessen unter einen Hut zu bekommen ist sau schwer und so dann gewisse Taktiken zu verfolgen erst recht. Im Singleplayer lädst du dein Spiel ... daddelst ne Runde und wenn du 10 Minuten später fort musst stört sich keiner dran.
Ich stimme also in gewisser Weise dem anonymen Poster zu. Aber was letztlich mehr Spaß macht muss jeder selber wissen, ich für meinen Teil halte eine gesunde Mischung zwischen beiden am besten. Je nach Lust wie einem gerade ist. :)

Larnak 21 Motivator - P - 25589 - 21. November 2011 - 18:03 #

Da musst du aber unterscheiden. Zunächst: Nicht in jedem MP muss man dafür sorgen, dass 30 oder 40 Personen zusammenarbeiten und klassisches Team-Work betreiben. Bei kleineren MP-Titeln wie Koop-Spielen schon gar nicht, aber auch nicht bei Shootern wie MW3. Bei BF2 hätte man diese Möglichkeit durch den Commander gehabt, wirklich intensiv ist das aber auch dort im normalen Spiel nicht.

Das, was du beschreibst, bezieht sich im Wesentlichen auf MMOs oder besser MMORPGs. Wer da einen Schlachtzug mit der entsprechenden Menge an Leuten leitet, hat schon ordentlich zu tun. Aber das sind eben auch nur einige wenige Personen pro Schlachtzug. Ich erinnere mich beispielsweise noch an die 40er-Raids in WoW, damals hatten wir 8 Klassen-Leader und einen Raid-Leader, also insgesamt 9 Personen von 40, die mit der Leitung beauftragt waren. Vielleicht noch stellvertretende Ansprechpartner, aber die haben ja idR nichts zu tun gehabt. Die restlichen Personen (deutlich mehr als 31, ist ja nicht jeder immer da) konnten prinzipiell einfach nur draufhauen.

Der Multiplayer, auf den du dich beziehst, ist wirklich nicht der normale MP, der die Massen fasziniert. Das geht eher in Richtung E-Sport. Auch eine (raidende) WoW-Gilde ist ja im Prinzip nichts anderes als eine Art Clan, Verein oder wie auch immer.
Wobei dem Beobachter im Beispiel WoW auch auffällt, dass der Organisationsanspruch stark absinkt. Nur noch 25 Leute im Raid, optional auch 10, viele Ingame-Organisationsmöglichkeiten und auch viele Möglichkeiten, solche Instanzen mit Random-Raids zu besuchen, die dann so eine umfassende Organisation gar nicht mehr benötigen.

Nochmal zu diesem Satz:
"Im Singleplayer lädst du dein Spiel ... daddelst ne Runde und wenn du 10 Minuten später fort musst stört sich keiner dran."
Das ist bei den meisten MP-Spielen doch ebenso. Selbst bei WoW: Schau dir doch da mal an, wie die normalen 5er-Instanzen ablaufen. Da wird oft nicht einmal eine Begrüßung in den Chat geschrieben, die komplette Instanz wird wortlos bestritten, nach 30 Minuten ist man wieder draußen. Die Suche findet automatisiert über ein Tool statt – Interaktion nicht vorhanden, da könnten auch Bots spielen, wenn sie denn schlau genug wären. Und dieses Phänomen findet man bei praktisch allen großen MP-Spielen. Auch bei MW3 wird einfach irgendwo auf einen Server gejoint, eine Runde geballert und wieder ausgeloggt. Dass dort keine Bots spielen merkt man nur an deren Spielweise und vielleicht hin und wieder mal an einer wüsten Beschimpfung. Aber das, was den MP aus meiner Sicht eigentlich stark machen *sollte*, die Interaktion, gibt es dort nicht. Diese Form von MP hat doch ihren Sinn einzig darin, Gegner oder Mitspieler bereit zu stellen, die besser sind als die KI. Dass das nun auch tatsächlich andere Menschen sind, ist doch Nebensache.

Wenn es genau um solche Spiele steht, bin ich auch voll Heinrichs Meinung. Ich habe gerade auch wieder mal in WoW hereingeschaut und sehe das bei diversen Shootern auch immer wieder: Das macht einfach keinen Spaß. Da habe ich lieber eine gute SP-Kampagne, die mich wenigstens unterhält. Wenn ich MP spiele (und das mache in prinzipiell sehr gern), dann möchte ich entweder mit einem guten Freund (wichtig, anonyme Internet-Typen funktionieren natürlich nicht) ein Koop-Spiel spielen (Wenn da die Chemie stimmt, schlägt das in meinen Augen keine SP-Kampagne. Auch nicht bei Skyrim ;) ) oder eben die von dir angesprochenen anspruchsvollen Formen des MMO-Prinzips erleben. Wobei letzteres leider enorm viel Zeit frisst, eben weil die Organisation sehr anspruchsvoll sein kann.

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 23. November 2011 - 22:22 #

Teste mal Baldurs Gate 2 im Multiplayer. Der Wahnsinn sag ich dir. Sowas gibts heute garnicht mehr.

Larnak 21 Motivator - P - 25589 - 21. November 2011 - 17:49 #

Anspruchsvoll sind die üblichen Verdächtigen der stressigen MP-Spiele doch in der Regel nicht, weil es prinzipiell auf nichts ankommt. Da achten die Hersteller schon drauf, sonst würde man sich große Zielgruppen aussperren, was dem finanziellen Aspekt nicht zuträglich wäre. So sind die "größten" MP-Spiele auch die mit dem niedrigsten Anspruch im "Genre". Modern Warfare beispielsweise. Auch WoW ist ein Beispiel dafür, dass der MP-Anspruch immer weiter zurückgefahren und dadurch auch weniger stressig wird. Gerade im Vergleich mit Schwergewichten wie Eve.
Zudem ist das von Spiel zu Spiel sehr unterschiedlich, viele Spiele sind im MP auch einfach nur leichter als im SP. Inklusive weniger Anspruch und weniger Stress. Und viele reine SP-Spiele sind vom Anspruch und hin und wieder auch vom Stress-Faktor weit über jeder BF3-Partie angesiedelt – und wer in solchen MP-Spielen erst mal "drin" steckt, erlebt dort auch keinen besonderen Anspruch oder Stress mehr.

Single mit Niveau (unregistriert) 19. November 2011 - 22:59 #

Die Kolumne spricht mir aus der Seele. Ich komme mir sogar fast ein bisschen betrogen vor, weil ich schon seit Beginn meiner Spielerkarriere ein eisenharter Verfechter des Soloerlebnisses bin. ;)

Man musste lange Zeit befürchten, dass Einzelspielertitel eine aussterbende Art sind, aber der soloverzehrende Trend zum Multiplayertitel ist glücklicherweise schon ein Weilchen zumindest verlangsamt, wenn nicht gar gestoppt. Der Verkaufserfolg von Skyrim ist dafür ein schlagender Beweis und der vorläufige Höhepunt. Mich hat es trotzdem überrascht, dass die Nachfrage nach einem klassischen Einzelspielertitel derart groß ist, wobei natürlich auch die Bekanntheit der Reihe eine große Rolle spielt.

Für Multiplayerfreunde mag es weiterhin Multiplayerfreuden geben, aber Skyrim dient hoffentlich allen als endgültiger Beweis, dass der Markt für Solotitel ebenso groß genug ist, um entsprechende Spiele zu entwickeln. Skyrim zeigt, dass der Solo-Fokus kein wirtschaftliches Risiko (mehr) darstellt.

Nicht wünschenswert sind dagegen solche Kampagnenbeigaben wie im jüngsten Battlefield, die wohl eher eine Lockfunktion erfüllt. Auch "Quickies" wie die CoD-Reihe kaufe ich schon länger nur noch zum Budgetpreis. Einzelspieler ja, aber bitte richtig!

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9912 - 19. November 2011 - 23:09 #

ist mir persönlich auch eine zu große flut an mp-spielen. ich kaufe mal ganz selten ein spiel wo ich auch vorhabe den mp zu spielen und das hält dann auch jahre vor. habe zB in den letzten jahren nur quake live, doom und sf4 (bzw jetzt vor kurzem ssf4) im mp gespielt, ansonsten ausschließlich sp-games.

ich selbst will beim spielen geschichten erleben und in gewisser weise dinge schaffen, mp-erlebnisse sind mir oft zu repetitiv und eintönig. da verliere ich schnell die lust dran.
und wenn ich mir den markt so angucke, hab ich nicht wirklich lust da einzusteigen.
ein neuzeit-militär-shooter nach dem anderen und ständig gibts einen neuen noch besseren. nein danke.

NickHaflinger 16 Übertalent - 5176 - 19. November 2011 - 23:12 #

Lieber Heinrich ich stimme Dir zu. Das liegt vielleicht aber auch daran, dass ich hier noch Zeitschriften liegen habe, in denen Bilder von Dir mit Brille und Schnurrbart zu sehen sind. Aber sind die 7 Millionen Skyrim-Käufer wirklich alle über 40? Da besteht doch Hoffnung, dass nicht alle ein Elder Scrolls Online MMO wollen, denn MMOs sind langweilig und werden nicht weniger langweilig dadurch, dass man gemeinsam etwas langweiliges tut.

Andy2600 06 Bewerter - 64 - 19. November 2011 - 23:54 #

Da muss ich voll und ganz zustimmen. Der Trend verdirbt mir langsam mein Hobby.

Das Ganze hat mit Assasins Creed angefangen, wobei ich immer noch nicht weiß, warum da ein MP-Part sinnvoll ist. Bei Shootern schon eher.

Ich war schon enttäuscht als es von U3 nur eine Beta des MP gab und man fast nur davon gesprochen hat. Aber noch größer war die Enttäuschung als ich vom MP in ME3 gehört habe. Da ist das Spiel enorm bei mir gesunken.

Ich denke viele Publisher wollen halt nicht, dass der Titel zu früh im Gebrauchtmarkt landet.

Vipery (unregistriert) 20. November 2011 - 0:15 #

Ich glaub ich bin einer der wenigen hier, der den Trend begrüßt.
Solo-Spielzeit von mir bei BF3: nicht 1 Sekunde
MP-Spielzeit von mir bei BF3: Über 60 Stunden mit Trend weiter nach oben

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29504 - 20. November 2011 - 14:06 #

Klar, weil der Singleplayer hingerotzt und uninspiriert ist. Mit einer KI die ihren Namen verdient und einer guten Story wäre ein Singleplayer ähnlich fordernd wie der Multiplayer - aber ohne das geflame der l33t-kiddies auf den Servern.

Vipery (unregistriert) 20. November 2011 - 21:51 #

Ich denke nicht, dass mich das dann mehr interessieren würde.
Ich spiele einfach lieber mit anderen Leuten zusammen.
Natürlich kann ich verstehen, dass es langweilig ist, wenn man nur allein gegen Fremde spielt. Aber in einem kleinen Grüppchen find ich es sehr angenehm.
Auch Skyrim interessiert mich nicht die Bohne und ich werd es wohl auch nie spielen.

Nevi7 (unregistriert) 20. November 2011 - 0:10 #

Kann mich der Grundaussage des Artikels nur anschließen.

furzklemmer 15 Kenner - 3109 - 20. November 2011 - 0:27 #

So wahr, so wahr. Multiplayer = Sport, Singleplaver = Spiel & Unterhaltung. So sehe ich das. Beides hat seine Daseinsberechtigung. Ich möchte allerdings primär unterhalten werden und die (virtuelle) Welt verändern. Letzteres ist Online quasi unmöglich.

Ich verlasse mich da auf Magazine wie dieses, um mir zu sagen, ob ein Spiel für Solisten und Entspanner wie mich geeignet ist oder nicht. Könnte man vielleicht ne neue Checkbox im Wertungskasten einführen.

Guthwulf 15 Kenner - P - 3755 - 20. November 2011 - 0:40 #

Schöne Kolumne. Tja, so ändern sich die Zeiten. Hängt vielleicht auch mit der (Wahn-)Idee zusammen, dass Multiplayer die Lebenszeit eines Produktes verlängert, bis der Nachfolger im Laden steht. Skyrim beweist, dass man sich auch ohne Multiplayer in einem Spiel verlieren kann. Und dabei denke ich noch nicht mal an die rege Modding Community rund um Bethesda Rollenspiele. Habe nun auch ohne Mods schon über 40 Stunden in Skyrim "versenkt" und weder Hauptstory, noch Gilden noch Imperiale/Rebellen-Quests groß verfolgt. Die Freude an einer Welt, in der ich ganz ohne störende Mitspieler - die mich entweder meucheln oder mich mit unpassenden Aktionen aus der Atmosphäre herausreißen - Abenteuer finden kann, ist ungebrochen.

volcatius (unregistriert) 20. November 2011 - 0:52 #

Die englische Version bitte per Einschreiben an Bioware schicken!

NedTed 18 Doppel-Voter - - 11729 - 20. November 2011 - 0:58 #

Der digitale Gamerknigge... *nachdenk*

rAmbAzAmbA 17 Shapeshifter - 7388 - 20. November 2011 - 2:58 #

Wie wahr wie wahr. Gerade gestern heulte mir noch ein PS3 User wegen NFS The Run einen vor ( hatte ihn gewarnt, kauf es nicht :D ), 2h12m Solomodus durch ( er ist ein nicht so guter Gamer, aber das Spiel ist so lächerlich einfach, besonders der "Endkampf", den kann man fast nicht verlieren, bin mit 50km/h durch den Hafen geeiert und hab gewonnen LOL ), danach war nur noch alles Online hier Online da. Daher liebe ich meine Wii, auch wenn es da nicht viele Titel gibt, aber die es gibt, sind fast 100% Sologamerfreundlich :)

Anonymous (unregistriert) 20. November 2011 - 3:14 #

Meiner Meinung nach wird in den letzten Jahren einfach viel zu wenig wert auf die Programmierung einer vernüftigen KI gelegt. Ich spiele CIV4 immer noch so leidenschaftlich gerne - einfach mein Spiel schlichthin. Nr.5 war eher enttäuschend, fand ich.
Ich habe auch Battlefield (Nr.1) geliebt, aber für mich waren das zwei völlig verschiedene Spielerlebnisse. Für beide habe ich auch gerne Geld ausgegeben. Als alter Sack der ich wahrscheinlich nun mehr bin und der immer noch alle Spiele aus dem Veteranen Podcast früher selbst gespielt hat frage ich mich - bin ich einfach alt geworden oder ist eine Aufteilung in SP und MP nicht einfach sinnvoller. Im Augenblick hoffe ich das meine Einschätzung das letzteres besser wäre nicht falsch ist.
Ich denke das eine anständige KI zu programmieren viel schwieriger ist und vor allem viel mehr Kosten bringen würde. Ich finds schade. Kein Wunder das der MP mehr Beachtung findet, wenn man die rein finanziellen Aspekte mit einschließt. Aber genau aus diesem Grund und weil man mehr hinterfragen sollt wer Spiele wirlich KAUFT (sorry dafür), finde ich diesen Artikel von Heinrich wirklich genial.

Anonymous (unregistriert) 20. November 2011 - 3:17 #

Die Rechtschreibfehler im letzten Post sind der Uhrzeit geschuldet. Entschuldigung dafür. :)

FrEEzE2046 10 Kommunikator - P - 529 - 20. November 2011 - 7:36 #

Mass Effect 3 bereitet mir leichte Magenverstimmungen. Zu widersprüchlich waren die offiziellen Statements zum Einfluss des Multiplayer auf den Solo-Part ...

Ich kann mich grundsätzlich für Spiele aus (fast) jedem Genre begeistern. Ich spiele Rollenspiele genauso gerne wie Ego-Shooter und Sport-Spiele. Entscheide ich mich an einem meiner (seltenen) freien Abende für ein Rollenspiel, muss ich jedoch feststellen, dass mich bei vielen Spielen dieser Art die Kämpfe deutlich weniger unterhalten, als die Dialog-Momente. Mass Effect gehört bei mir genau zu dieser Gattung. Während ich die Story mit Hochspannung verfolge, bin ich nach jeder Action-Sequenz froh sie hinter mich gebracht zu haben.
Deshalb reizt mich die Baller-Orgie, welche der Koop-Part zu werden scheint, nicht im geringsten und die Angst, dass ich dafür Einschnitte in meinem Einzelspieler-Erlebnis hinnehmen muss wächst.

Die Produktion von AAA-Titeln verschlingt Unsummen an Geldern. Selbstverständlich möchten die Publisher eine möglichst Breite Masse ansprechen und nur so wenig Spieler wie möglich von vornherein ausschließen. Als Spieler selbst betrachte ich diese Entwicklung mit sehr viel Skepsis und Befürchtungen bald nur noch auf Einheitsbrei zu stoßen wächst ...

Shinji Messiah 13 Koop-Gamer - 1353 - 20. November 2011 - 8:31 #

Mit zunehmendem Multiplayer Part eines Spieles verringert sich die Haltbarkeit des Spiels. Wer garantiert mir denn, das ich das Spiel dann auch im vollem Umfang in 3 Jahren zocken kann. Sind die Server erstmal abgeschaltet dann ist der Ofen aus.

Derumiel 13 Koop-Gamer - 1395 - 20. November 2011 - 8:35 #

Sehr schöner Artikel!
Der Meinung kann ich mich voll anschließen.

Starslammer 15 Kenner - P - 2745 - 20. November 2011 - 8:43 #

Ich als langjähriger MMO-Spieler spiele in letzter Zeit auch wieder vermehrt Solokampagnen und meine kleinen Ausflüge in den Bereichen des Multiplayers werden in den letzten Monaten immer mehr von den anderen Spielern vergellt, entweder ist wird man als "Einstern"-Abfänger in Battlefield 3, der noch mit den Waffenteilen experementiert von einem anderen Spieler unter anderen spontan "als ein Stück Scheisse" beschimpft! oder von Spawnkillern gleich in der ersten Sekunde nach dem Auftreten im Spiel abgeschossen, bevor man sich orientieren kann. So fühlt man sich manchmal fast schuldig, dass man sich auf den Server mit den "Giganten des Multiplayers" eingeloggt hat um mal entspannt nach Feierabend eine Runde zu spielen.

Auch werden die Squads bei vielen Spielen in letzter Zeit immer wieder neu zusammengewürfelt, bzw. Leute hinzugefügt, die man nicht kennt, obwohl man da eigentlich nur mit den bekannten, lässigen Freunden zusammenspielen möchte.

Bei MMOs muss man immer zeitlich festgelegt bei seiner Stammgruppe sein, um mitzuleveln ansonsten verliert man schnell den Anschluß durch den Levelabstand und steht schnell dann alleine da. Es soll auch Leute geben, die nicht so an konzentriertes Spielen von HighLevel-Raids, bei dem man die Wege und Macken der Gegner auswendig kennen muss, interessiert sind und sich da wieder von der Gilde mehr in den Aussenseiterbereich gedrängt wird.

So verliert man schnell die Lust daran wieder und zieht sich auf den Einzelspiele zurück oder bestreitet Spiele nur noch mit Gleichgesinnten (bei mir zum Beispiel die XBLSenioren) ohne fremde Spieler, die dann einem auch mal die Spielfehler nachsehen.

Denn niemand beginnt als perfekter Spieler und trainiert 24h nur für dieses eine Spiel um unfehlbar zu sein. Nur habe ich in den letzten Monaten das Gefühl, dass ich mit der Meinung wohl in Multiplayer alleine da stehe und dort die intensive Arbeit zum Gewinner wohl Vorrang hat, als der Spielspass und Entspannung nach einem anstrengenden Tag!

Die Multiplayerentscheidung in ME3 stimmt mich auch eher traurig! Gerade, wenn es dem Gerüchten nach storyentscheidend sein soll. Da hätten sie lieber ein eigenes MP-Spiel aus dem ME-Universum auf dem Markt bringen können.

vicbrother (unregistriert) 20. November 2011 - 18:48 #

Gerade MMOs machen mir wegen der massiven Anzahl unbekannter Mitspieler keinen Spaß. Fantasyspiele mit Massen von Lebewesen und Elfen mit den Namen "Klaus" - die Atmosphäre ist da eher dünn.

Robokopp 12 Trollwächter - 1072 - 20. November 2011 - 9:42 #

Danke Heinrich, du nimmst mir die Worte aus dem Mund.
Ich verbringe meine Freizeit lieber alleine in virtuellen Welten. Schließlich will ich mich dort von der realen Welt entspannen. Hektisches Multiplayerdeathmatchgedöhns macht mir keinen Spaß.
Zu guten Koop-Spielen wie Borderlands, Dead Island oder Portal 2 sage ich natürlich nicht nein. Aber z.b. bei Uncharted 3 die Story links liegen zu lassen und nur den Multiplayer zu spielen ist mir unverständlich.

MachineryJoe 16 Übertalent - P - 4299 - 20. November 2011 - 9:52 #

Absolute Zustimmung auch meinerseits.

Allerdings kann ich ein sehr positives Beispiel nennen: Left4Dead (1 und 2).
Hier wird man natürlich auch im Versus-Modus von Kids vollgenölt, wenn man noch lernt. Aber die Koop-Kampagne ist ein Inbegriff der Hilfsbereitschaft. Wir haben eigentlich fast immer, wenn ein Neuer dazukam, ihm den Rücken freigehalten, ihm hochgeholfen, erklärt und mal einen Defi gesucht, wenn er ganz down war.

Interessant ist auch, dass früher Multiplayer-Spiele noch eine Art Lernmodus hatten. In Quake3 konnte man erst gegen Bots alle Maps durchspielen. Das ging in allen Unreal-Tournament Spielen ebenso und im oben erwähnten L4D2, wo die Kameraden beliebig durch sehr gute KI ersetzt werden können. UT3 und L4D2 haben sogar eine rudimentäre Story. Quake Wars habe ich eigentlich nur gegen Bots gespielt, weil ich das Bunny-Hopping und Geflame der Kids satt hatte. Ein BF3 würde ich auch kaufen, wenn ich gegen KI spielen könnte. Aber was ich in den Videos bisher gesehen habe, war in Sachen Teamplay weit entfernt von dem, was ich an Kameradschaft bei L4D2 erlebt habe.

Müssen wir also auf Valve hoffen, ein neues, echtes und für alle einsteigerfreundliches Teamplay-Spiel zu bekommen?

Azzi (unregistriert) 20. November 2011 - 10:11 #

Ich persönlich spiele beides gerne, und zugegeben die Spieldauer und damit das Preis-Leistungs-Verhältnis eines Titels ist bei Multiplayer-Spielen einfach deutlich größer. Trotzdem finde ich es aber schwer lange am Stück kompetitive Multiplayer Titel zu spielen, es ist einfach anstrengend auf Dauer.

Auch kann ein Entwickler mit MP mehr Geld machen, als Beispiel hier mal DLCs. IM MP-Modus ist doch der Druck wettberwerbsfähig zu sein viel grösser, wenn man den Singleplayer eines Spiels durchgezockt hat, kaufen sich doch viele gar keine DLCs mehr. Als Beispiel hier die glänzende Verkaufszahlen der Map-DLCs in CoD.

Und WoW als Beispiel hier zu nehmen ist leider ziemlicher Fail. Gerade dieses Egospiel und nahezu alles Solo machen zu können, hat mit Abstand die assozialste Community hervorgebracht, von einem Zusammenhalt wie in anderen MMOs kann keine Rede sein, man zervleischt sich stattdessen lieber selbst. Das ist halt die andre Seite der Medallie wenn man auf andre nicht angewiesen ist und Spieler nur noch austauschbare NPCs sind.

Gamaxy 19 Megatalent - P - 13346 - 20. November 2011 - 12:23 #

Also ich kaufe mir lieber einen DLC zu einem Solospiel, wenn mir das eigentliche Spiel gefallen hat.

Bei einem Multiplayer-Titel sehe ich das nicht ein. Ich wollte mal mit einem Freund CoD 4 spielen und wir kamen auf einen Server, bei dem man irgendein Map-Pack brauchte, um mitmachen zu dürfen. Da hatte ich schon gleich keine Lust mehr.

Bei Counterstrike kann man sich die Maps selbst erstellen, warum gibt es sowas für aktuelle Shooter nicht? Ich glaube, die Titel hätten noch viel längerfristig Erfolg, wenn man das Modden (oder auf der Konsole zumindest das Mappen) ermöglichen würde.

Wie ein langfristig erfolgreiches Multiplayer-Spiel aussieht, das machen solche Klassiker wie Counterstrike, Starcraft 1 oder Trackmania vor. Aber sowas wollen die Hersteller heutzutage ja anscheinend kaum noch, da es ja genügend Leute gibt, die jedes Jahr das neue CoD kaufen.

Fozzie 12 Trollwächter - 1015 - 20. November 2011 - 10:29 #

Kann mich Heinrich ebenfalls nur anschließen. "Social Gaming" heißt für mich, dass ich mich mit meiner Frau zusammen vor einen Rechner setze und wir ein Adventure, Rollenspiel oder auch gern mal ein Städtebauspiel der Impressions Reihe zocken.

Für mich war der "Multiplayermodus" von Baldur's Gate 1&2 höchstens eine Möglichkeit, als (A)D&D-Powergamer die komplette Party für die Solokampagne selbst erstellen zu können... ;-)

Rubio The Cruel 12 Trollwächter - 1078 - 20. November 2011 - 10:51 #

+1 internets for mister lenhardt. :)

Anonymous (unregistriert) 20. November 2011 - 11:18 #

Ganz abgesehen davon, dass, wenn man schon einen Multiplayer-Titel semi-gut spielt, man eigentlich überhaupt keine Zeit hat, andere Multiplayer-Spiele zu spielen (wegen der Einarbeitungszeit). Dagegen kurz Singleplayer einwerfen - perfekt für zwischendurch.
Mir grausts davor, jedes neue Spiel im Multiplayer spielen zu müssen.

John of Gaunt Community-Moderator - P - 58797 - 20. November 2011 - 11:21 #

Der Artikel spricht mir mal wirklich aus der Seele. Tolles Ding, Herr Lenhardt!

Mir graut es übrigens jetzt schon vor Mass Effect 3. Seit der Ankündigung des (meiner Meinung nach völlig überflüssigen) Mulitplayermodus bin ich mir nicht mehr sicher, ob uns da das erwartete Erlebnis ins Haus flattern wird.

NickHaflinger 16 Übertalent - 5176 - 20. November 2011 - 12:25 #

Also mir ist mit Mass Effect 2 schon etwas Unerwartetes ins Haus geflattert. Das war so überhaupt nicht spannend.

Vaedian (unregistriert) 20. November 2011 - 22:06 #

Bioware v2.0 ist halt schon längst keine Referenz mehr in Sachen anspruchsvoller Singleplayerunterhaltung.

larzarus.de 09 Triple-Talent - P - 329 - 20. November 2011 - 11:22 #

Ich sehe jeden Punkt genauso wie Heinreich. Erstaunlich, wie viele hier zustimmen. Die Publisher müssten doch mal merken, dass nicht jeder nur Multiplayer möchte. Wir brauchen mehr erstklassige reine Solotitel wie Skyrim, die sich hervorragend verkaufen. Denn leider führen wohl erst die nackten Verkaufszahlen zu einem Umdenken.

Reverend 12 Trollwächter - 1049 - 20. November 2011 - 11:26 #

Heinrich, ich kenne Dich nun in schriftlicher Form seit es Spielemagazine mit Disketten gab.
Daher wird es an der Zeit mal folgendes zu sagen: Danke.
Für all die Jahre Tests und Kommentare aber vor allem auch für diesen neuesten Beitrag.
Ich bin froh und dankbar, dass es wenigstens bei GG noch Leute gibt, die wider den Stachel löcken und fernab vom Mainstream Meinungen vertreten.
Auch wenn wir alle wohl zu einer aussterbenden Art gehören, die alsbald von den Social-Games- und Multiplayer-Wellen weggespült werden, haben wir trotzdem noch unsere Daseinsberechtigung.
Der (hoffentlich) überwältigende Erfolg von Skyrim (Danke an Bethesda !!) wird den Intelligenzverfall der Spielebranche zwar nicht aufhalten aber wenigstens so lang verzögern, bis wir aufgrund gichtgeplagter Gelenke sowieso nicht mehr spielen können.
Dann hockt man zusammen bei einem Lindenblütentee und schwärmt von den alten Zeiten:

" He Heinrich, erinnerst Dich noch an das erste Siedler, Bioforge und Fate of Atlantis ? *hust*",

"Klar Jörg, aber nichts geht über ne gepflegte Runde Missionforce Cyberstorm .... *ächz*".

Rheumatismus ist der Muskelkater des Lebens ..

.. in diesem Sinne, Servus.

Robokopp 12 Trollwächter - 1072 - 20. November 2011 - 12:12 #

Achja Bioforge, habe ich damals bestimmt 3-4 mal durchgespielt und warte heute noch auf eine Fortsetzung :)

direx 16 Übertalent - - 5247 - 20. November 2011 - 12:22 #

Vielen, vielen Dank Herr Lenhardt,

das musste mal auf den Tisch. ich fühle mit Ihnen. Ich spiele schon etwas länger am Computer (AMIGA) und ich war und werde es immer sein, ein Einzelspieler.
Es ist ja nicht so, dass ich es nicht versucht hätte. So habe ich mir das MMO "Herr der Ringe Online" (verbilligt) gekauft und gespielt. Ich bin nicht über den kostenlosen ersten Monat gekommen, weil mich die Spielmechanik so angeödet hat. Es geht nur um das Aufleveln, man macht ständig irgendwelche Hol- und Bringquests. Laaaaaaaaaaaaaaaangweilig!!!!

Das schlimme ist, dass so ziemlich jedes MMO diese Spielmechanik durchzieht, vermutlich auch die große Hoffnung "The Old Republic". Und was diese sogenannten "sozialen Netzwerke" anbelangt - die sind, vermutlich wegen meines fortgeschrittenen Alters komplett an mir vorbeigegangen. Kein Interesse. Um so bedauerlicher finde ich es, das auf diese verzichtbare Komponente digitalen Lebens mittlerweile so viel Wert gelegt wird.

Es lebe "Skyrim". In diesem Spiel kann man sich verlieren. Und es ist beruhigend, dass dieses Spiel mir nicht vorschlägt, mein eben erworbenes Achievement meinen "Freunden" bei Facbook, Google+ und Twitter mitzuteilen ...

Grüße vom Solisten Direx

Keppel 12 Trollwächter - P - 974 - 20. November 2011 - 12:33 #

Sehr schöner und treffender Artikel!

Früher habe ich auch gerne ein paar Partien Unreal Tournament gespielt oder auch mal ein Fifa online. Heute tu ich mir Shooter schon mal gar nicht an und bei Fifa nervt es wenn man 1000sten mal gegen Barcelona spielen muss...Da macht der Multiplayer deutlich mehr Spaß mit nem Kumpel auf der Couch nebeneinander :)

Aber da man hin und wieder doch Lust auf ein bisschen miteinander spielen hat, habe ich recht lange WoW die Stange gehalten. Doch mit jedem Addon wurde das Leveln hektischer, weil es eigentlich nur noch darum ging Maxlevel zu erreichen, beste Items, schnell durch Instanzen etc. und nicht um das Questen und Miteinander ansich. Das war bei Spielstart noch anders...
Hoffe in dieser Hinsicht doch inständig an SWTOR und geniesse solange die guten Singelplayers, die es immer noch gibt. Sei es Uncharted 3, Batman Arkham City oder auch Skyrim...

canuck97 11 Forenversteher - 669 - 20. November 2011 - 12:45 #

Volle Zustimmung. Genau die Gründe, warum ich auch seit nunmehr einigen Jahren kein Online-Multiplayer mehr spiele...

Anonymous (unregistriert) 20. November 2011 - 12:45 #

Videospiele sind ein geniales Hobby, dem ich mich widmen kann, wenn ich Lust und Laune habe. Spiele mit Pflicht-MP zwingen mich in ein Zeitkorsett, das ich gerade nicht will. Da kann ich mich ja gleich wieder den Trainingszeiten von Sportvereinen unterwerfen, oder mir eine Arbeit mit festgelegten Zeiten suchen. Ne Leute, ohne mich ...

-Stephan- 12 Trollwächter - P - 982 - 20. November 2011 - 12:46 #

Schöner Beitrag, dem ich mich als Solospieler nur anschließen kann. Allerdings fühle ich mich nicht unbedingt benachteiligt. Gute Singlplayerspiele gibt es doch, neben dem bereits genannten Skyrim kann man auch mit den Falloutspielen beispielsweise viel Einzelspiel fürs Geld bekommen. Oder auch mit Xenoblade Chronicles auf der Wii sowie dem oft totgeredeten aber immer noch existierenden klassischen Adventure Genre.

Im Endeffekt geht die Industrie aber nun mal auch den Weg, der ihnen am meisten Geld bringt. Wenn sich eine Call of Duty oder Battlefield Reihe zum absoluten Goldesel herauskristallisiert, dann wird man diesen Weg halt auch weitergehen, denn scheinbar ist die Masse ja absolut zufrieden mit dem Gebtotenen. Ich habe bisher keines der beiden Spiele, ganz einfach weil mir die Solokampagne allein den vollen Preis nicht wert ist. Oder Homefront, welches mich im Vorfeld von der Story richtig begeistert hat, bis ich die ersten Testberichte dazu gelesen habe. Sicherlich alles gute Multiplayerspiele, da ich diesen Teil der Spiele jedoch nicht nutze wären es höchstens Titel die ich als Low Bugdet oder gebraucht (bööööse) kaufen würde.

Bei Mass Effect 3 bin ich mal spannt und beobachte den Multiplayer Modus da auch mit ein wenig Sorge. Die Reihe mochte ich ganz gerne, aber halt auch weils viel zu entdecken gab und die Story mich interessiert hat. Bleibt abzuwarten.

Solange Einzelspielerspiele wie Skyrim sich gut verkaufen wirds denke ich aber auch genügend Hersteller geben, die sich auf gute und interessante Spiele für Einzelspieler konzentrieren. Skyrim bietet viel fürs Geld, und scheinbar schlägt es sich in hinsichtlich Verkaufszahlen ja auch nicht schlecht :)

memphis 12 Trollwächter - 866 - 20. November 2011 - 12:49 #

Find es auch nicht gut, dass Mass Effect jetzt kein SP onl Spiel mehr ist.
Bei Battlefield und Co weiß ich ja was mich erwartet aber als man Mass Effect 1 (und 2) gekauft hat war es eben noch eins von diesen chilligen SP only spielen...

Grobi75 (unregistriert) 20. November 2011 - 13:13 #

Es liest sich schon etwas einseitig. Das Solo-Abenteuer wertet einen schlechten SP nicht auf und einen schlechten Umgangston dem BF3-Spiel anzulasten ist auch nicht ganz fair. Trotz angestaubter Motorik - 36 Jahre! - ist es mir möglich, auch an wenig erfolgreichen BF3-MP-Partien sehr großen Gefallen finden. Eine zehnmal höhere Spielzeit verglichen mit dem durchaus gelungenem SP stehen da wohl auch bei anderen Mitspielern in einem ähnlichen Verhältnis. Ein guter MP *ist* Mehrwert.

Larnak 21 Motivator - P - 25589 - 21. November 2011 - 18:06 #

"Ein guter MP *ist* Mehrwert." nur, wenn man ihn nutzt. Für die, die das nicht tun, ist er ein Nachteil.

Severian 17 Shapeshifter - P - 7090 - 20. November 2011 - 13:28 #

Dem kann ich mich uneingeschränkt anschliessen. Als fast ausschliesslich Solospieler hat man es immer schwieriger ein adäqutes Preis-Leistungsverhältnis im Solopart eines Spiels zu finden.
Dadurch dass der MP-Modus auch immer mehr zum Kopierschutz wird, gehe ich davon aus, dass es in naher Zukunft auch nicht besser wird.
Daran angelehnt sind natürlich auch die freischaltbaren Gerätschaften in den verschiedenen Spielen. Man kann sich nicht mehr einfach einloggen und drauflos zocken, sondern man muss erst mühsam Waffen und sonstigen Kram freischalten.
Das ist natürlich auch eine tolle Unternehmensstrategie um seine Spieler weiter und länger an sein Spiel zu binden. Dadurch, dass man erst alles freispielen muss hat man auch viel weniger Zeit um die Spiele der Konkurrenz zu spielen, also zu kaufen.

Lichtgeschichte 08 Versteher - 155 - 20. November 2011 - 13:39 #

Stimme voll und ganz zu.

Ich muss aber zugeben, dass ich die Kampagne von Neverwinter Nights damals recht gut fand und das Einzelspielererlebnis von Diablo II im Gegenzug recht mau fand. Da hab ich bloß weitergespielt um die nächste Zwischensequenz zu sehen.

Ich denke aber auch, dass man sich mit dem Beifügen eines Multiplayer Teils, für den ja häufig auch eine Anmeldung bei einem Online Service Pflicht ist, man sich eine Art Kopierschutz verspricht. So ja auch zum Beispiel beim neuen Anno 2070. Zwar kann man das Spiel offline spielen doch muss man dann auf die ganzen neuen Multiplayer- oder zumindest Onlinefeatures verzichten. Als Kunde sieht man einer Anmelde- und Onlinepflicht bei einem (zumindest teilweise) Multiplayertitel (selbstverständlich) etwas entspannter entgegen als bei einem reinen Solospiel.

MichaelK. (unregistriert) 20. November 2011 - 14:20 #

Ich finde den Multiplayer Wahn auch nicht gut, besonders weil man ganz offen merkt, dass es garnicht um Multiplayer geht, sondern um Kundenbindung über Onlineplattform. Wenns denn wirklich nur um Multiplayer gehen würde, warum hat man heute kaum noch einen normalen Netzwerkmodus für lokale LANs? Warum muss alles über das Internet gehen?

Auch macht Multiplayer nur in solchen Spielen Sinn, wo keine Story im Vordergrund steht. Wie zum Beispiel bei Sportspielen oder echten Multiplayer Shootern, wo es um den Wettbewerb geht wie Quake 3 oder Counterstrike oder die Battlefield Reihe.

Solo Spielestories und Maps für Multiplayer zu missbrauchen finde ich ganz schlimm. Ich würde auch kein Buch mit mehreren lesen wollen. Oder Interaktive Filme. Ein Multiplayer Spiel kann auch nie so gut eine Geschichte erzählen wie ein Single Player spiel. Und ich WILL auch garnicht mit irgendwem anonymen im Internet spielen.

vicbrother (unregistriert) 20. November 2011 - 19:00 #

Strategiespiele machen auch im Multiplayer spaß - vorausgesetzt man ist in etwa gleichstark.

Multiplayer ist aber am besten mit Freunden und Bekannten. Man hat einfach eine weitere Beziehungsebene im Spiel, die für Spielspaß sorgt.

Koop ein RPG spielen geht und macht auch Spaß - müssen ja nicht gleich acht Leute sein mit denen man das "Buch liest" ;)

Larnak 21 Motivator - P - 25589 - 21. November 2011 - 18:09 #

Gibt es eigentlich "richtige" Rollenspiele mit gut funktionierendem Koop-Modus? Sprich Spiele, bei denen man wirklich die Möglichkeit hat, zusammen eine Geschichte zu erleben und nicht einfach nur nebeneinander Monster zu kloppen?
Die großen Rollenspiele, die mir gerade so einfallen, haben alle keinen MP. Hat das jemand mal versucht und ist gescheitert, dass es keiner probiert? Oder traut man sich einfach nicht an diese Herausforderung (das umzusetzen ist sicher nicht leicht) in Anbetracht der Tatsache, dass wohl nur wenige Käufer einen so guten Freund/ eine so gute Freundin haben, dass das "gemeinsam Geschichten erleben" überhaupt in Frage kommt?

Anonymous (unregistriert) 22. November 2011 - 0:43 #

Ja nachdem wie dir die offiziellen und die Fanmodule gefallen gibt es NWN(2). Da kann alles im Koop gespiel werden. Und es funktioniert ziemlich gut.

Larnak 21 Motivator - P - 25589 - 22. November 2011 - 15:36 #

Stimmt, das ist mir gestern auch noch eingefallen. Aber besonders vielfältig ist das Angebot dann insgesamt nicht xD
Muss ja nicht so gut angenommen worden sein, sonst hätten das sicher auch andere gemacht/ probiert ...

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73397 - 20. November 2011 - 14:26 #

Auch mir spricht Heinrich aus der Seele. Ich finde es auch bedenklich und schade, daß bald jedes Spiel mit einem Multiplayer daherkommt (der meist mit Levelsystemen viel Zeit frißt) und der Singleplayer meist vernachlässigt wird. Der Grund ist jedoch offensichtlich: Kundenbindung, Accounts, kein Weiterverkauf etc. Wenn ich mich allen MPs der sagen wir mal letzten 3 Spiele widmen sollte, käme ich ja zu gar nix mehr. Seit jeher bevorzuge ich den Singleplayer, kann spielen wie ich will und mir auch meine Zeit entsprechend einteilen. Ich genieße auch gerade Oblivion wieder umso mehr. Ich spiele dennoch gerne Koop mit den sog. Online-Freunden. Da weiß ich, wir haben den gleichen Flow. Zeitfressende Multiplayer dagegen, für spannende Matches zwischendurch, suche ich mir gezielt aus. In den letzten beiden Jahren schenkte ich dafür Bad Company 2 meine Zeit, weil mich da der MP am meisten ansprach und unterhielt. Ansonsten spiele ich ungern gegen fremde Spieler (die dann unter Umständen ständig Anfragen und Gedöns an mich senden, was mich wieder im Spielablauf stört), oder quassel via Headset drauf los. Wenn, dann gibt es kurze schnelle Infos/Kommandos untereinander. Ich mags aber nicht, wenn man mich dann im Spiel mit irgendwas zutextet oder noch schlimmer volllabert. Das stört mich in meiner Konzentration bzw. höre "mein Umfeld" im Spiel nicht mehr. Daher mag ich z.B. auch keine Let's Plays anschauen, weil mir da die Leute viel zu viel belangsloses Zeug quatschen und keine 10 Sekunden die Klappe halten können ;).

Die liebste Art zu spielen bleibt für mich der Singleplayer, gerade in Rollenspielen, Action-Adventures oder Open World-Spielen.

DER MIKE (unregistriert) 20. November 2011 - 15:19 #

Wenn ich so viele Befürworter hier sehe, frag ich mich ob Gamer überhaupt noch gesellschaftsfähig sind.

Kein Wunder warum immer später geheiratet wird, wieso erst mit 35-40 die ersten Kinder kommen. Jeder will "alleine" sein.

Olphas 24 Trolljäger - - 47006 - 20. November 2011 - 15:23 #

Das ist eine etwas eingeschränkte Sichtweise. Viele hier sind verheiratet, so einige haben Kinder.

Ich hab den ganzen Tag Leute um mich rum. Was ist so falsch daran, wenn ich abends einfach mal zwei Stunden mein eigenes Ding machen will?

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73397 - 20. November 2011 - 15:34 #

Wenn jetzt jemand ein Buch liest, was man ja alleine macht, ist der dann auch weniger gesellschäftsfähig?

MichaelK. (unregistriert) 20. November 2011 - 16:17 #

Wenn unter der Woche die Leute mit ihren PC Problemen zu einem kommen, hat man genug Multiplayer und braucht das nicht noch wenn man sich am PC abends mal kurz entspannen will. ;)

Stuessy 14 Komm-Experte - 2512 - 20. November 2011 - 20:13 #

Ich bin verheiratet und habe ein Kind und *genau deshalb* spiele ich ausschließlich Singleplayer. Ich habe schlicht keine Zeit für Multiplayer. Und nun?

Anonymous (unregistriert) 20. November 2011 - 23:17 #

Nö, da liegst du leider voll daneben. Soll nämlich noch Leute geben, die sich im realen Leben gesellschaftlichlich betätigen - jenseits von Facebook, Twitter, Call of Duty und Battlefield. Mit drei Gören und dem weiblichen Oberkommando bin ich jedenfalls gesellschaftsmäßig vollends ausgelastet. Warum soll ich mich dann noch in meiner spärlichen Freizeit von irgendwelchen Multiplayer-Halbstarken aufs übelste beschimpfen lassen?

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 23. November 2011 - 22:27 #

Weil Multiplayer auch ein Mehr Gewinn sein kann. Man braucht eben nur bekannte oder Allies mit denen man gepflegt zocken kann. Random Asis die einen flamen brauch natürlich keiner. Ausser ein paar Leidige ^^

Larnak 21 Motivator - P - 25589 - 21. November 2011 - 18:11 #

Schau dir doch mal den üblichen MP-Modus von den üblichen MP-Spielen an und dann sag mir, was daran irgendetwas mit "Gesellschaft" zu tun hat. Wie ich schon oben geschrieben habe: Die heutigen großen MP-Titel nutzen die jeweils anderen Spieler als KI-Ersatz, nicht als (soziale) Interaktionspartner.
Klar, auf LANs hat man so was, aber die sind ja (gefühlt) auf dem Rückzug. Gibt ja auch nur noch wenige neue LAN-Spiele, die meisten können das gar nicht mehr.

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 20. November 2011 - 15:20 #

Ich wurde ausgelacht, weil ich vor gar nicht allzu langer Zeit, alleine in meinem Zimmer mit Kästchenpapier, Bleistift und Radiergummi gesessen und Karten zum Spiel The Bard`s Tale gezeichnet habe. Dann wurde ich vor kurzem ausgelacht, weil ich in Skyrim (auf der PS3 anstatt dem PC) anstatt "richtig zu spielen", lieber Bücher gesammelt und diese auch gelesen habe. Im Dezember 2012, wenn alle ihre neuen Megahits spielen und für jede Meng Geld Spiele gekauft haben, werde ich ausgelacht weil ich The Bard's Tale und Skyrim immer noch nicht durchgespielt habe.
Immerhin bin ich ein Singleplayer und habe eine Menge Spaß dran. :)

Faxenmacher 15 Kenner - 3981 - 20. November 2011 - 16:15 #

Jo ich hab auch schon einige Stunden mit Bücher lesen verbracht. Sind aber auch toll und teils sehr witzige Geschichtchen dabei! :D

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 23. November 2011 - 22:28 #

Hörbücher sind noch geiler, dabei kann man nämlich zocken ^^

DER PETER (unregistriert) 20. November 2011 - 16:48 #

Du bist einfach der Uber-Visionär.

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 20. November 2011 - 18:31 #

Und gutaussehend. Da kann selbst Heinrich nicht mithalten. :D

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 23. November 2011 - 22:30 #

Dumm ist der dummes tut. Lass dich nicht entmutigen! Bleibe ein Individium!

Markus 13 Koop-Gamer - 1323 - 20. November 2011 - 15:58 #

Toller Kommentar! Da unterschreib ich jedes Wort.

Thomas_de_Ville 13 Koop-Gamer - 1660 - 20. November 2011 - 16:26 #

Sehr gute Kolumne und sie sprich mir, wie meinen Vorrednern, aus der Seele.
Viele Spiele haben nur noch einen "Feigenblatt" Einzelspielermodus (banale Story, blasse Charaktere, kurze Spieldauer) der Fokus liegt eindeutig auf den Multiplayer Teil.
Ich persönlich spiele lieber Singelplayergames, da spielen für mich Entspannung und Unterhaltung bedeutet, und ich mich nicht andauernd in einem Wettkampf mit jemanden befinden möchte, der/die halb so alt ist wie man selbst (Sie sind Schneller(Aber auch schneller Beleidigt ;)).
Wenn ich ein Multiplayergame Spiele, dann lieber über Lan mit Freunden (zwecks Schadenfreude), aber auch hier haben die Spielehersteller leider den Rotstift angesetzt, kein Lan und somit Multiplayer nur über das Internet.
Also danke Heinrich, für diese Kolumne, und ich hoffe das Sie auch von jemanden aus der Gamebranche gelesen wird.

Karsten Scholz Freier Redakteur - 10953 - 20. November 2011 - 17:26 #

Ich zocke Multiplayer ja immer noch am liebsten auf die altmodische Art: Freunde kommen vorbei, ich drück denen Controller in die Hand und dann wird sich gebattled. So hab ich als kleiner Junge damals auch meine ersten Ladys ins Bett bekommen - Mario Kart sei Dank!

Ich habe dieses Jahr fast jeden wichtigen Titel gespielt, mir viele davon aber "nur" in der Online-Videothek eine Woche ausgeliehen. Warum? Mich interessiert oftmals nur die Kampagne - was soll ich mit dem Multiplayer von Dead Space 2, Homefront 2, Bulletstorm und Co.? Hab ich eh keine Zeit für. Und für 4-9 Stunden Spielzeit gebe ich keine 45 Euro + aus.

Was ich mir aber gerne vorbestellt habe:

Battlefield 3 - wegen dem Multiplayer

Skyrim - wegen dem Potenzial des Spiels

Keines der ausgeliehenen, aber durchgespielten Titel wird auch nur annähernd ein 1/10 der Spielzeit der beiden oben genannten Spiele ausmachen - so lohnt sich der Kauf.

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 23. November 2011 - 22:32 #

Jo beide Titel sehr geil, kaum Schnitzer, kann man nur empfehlen.

Drapondur 25 Platin-Gamer - - 55852 - 20. November 2011 - 17:55 #

Jep. Dem kann ich voll und ganz zustimmen. Top!

Soulman 14 Komm-Experte - P - 2323 - 20. November 2011 - 18:14 #

Großartige Kolumne, Herr Lenhardt! Volle Zustimmung von mir, ich spiele auch zu 99% nur die Singleplayer-Kampagnen, eine Zeit lang habe ich Bad Company 2 und Super Street Fighter 4 online gespielt, aber ich will in Videospielen eben lieber eine packende Geschichte erleben, mit Cutscenes und so weiter. Klingt jetzt ein wenig doof, aber in MP-Modi habe ich meistens das Gefühl, dass ich Zeit verschwende, nach der laufenden Runde gehts ja eh wieder von vorne los, ein richtiger Fortschritt ist für mich nicht spürbar, dabei ist dieser für mich wichtig.

Bunte Burger (unregistriert) 20. November 2011 - 19:37 #

Der Artikel sagt all das, was schon längst mal auf den Tisch musste.
Vorallem das angesprochene wir machen nen Multiplayer und die Leute, die Wert auf eine große, lange und epische Kampagne legen den bieten wir DLCs an. *kopfschüttel*

Andreas 16 Übertalent - 4622 - 20. November 2011 - 21:10 #

Hier gehen viele auch davon aus, dass Multiplayer = "Mit vielen Menschen über das Internet zocken" meinen. Bis vor ein paar Jahren war für mich und Freunden Multiplayer = "Jeder bringt seine Kiste mit und es wird im LAN gezockt"! LAN-Spiele, kennt die noch wer? ^^
Heute gibt es Leistungsstarke Laptops, aber kaum neue LAN-Fähige Titel. Wenn wir uns einmal treffen, dann werden alte Klassiker gedaddelt und dies manchmal sehr umständlich über IPX. Kennt das noch wer? :)
Bis jetzt gibt es nur zwei MMORPG's die mir gefallen: Ultima Online und EVE Online. Und der HotSeat ist auch noch lange nicht tot, wie zum Beispiel bei Hollywood Pictures, Bundesliga Manager Professional oder Master of Orion II. Es gibt halt keine neuen Spiele mehr für den angewärmten Stuhl(Damit meine ich eine Sitzgelegenheit ^^). Ach Scheiße, die Nostalgieader ist wild am pochen. :D

SNES 11 Forenversteher - 665 - 21. November 2011 - 2:33 #

Dem kann ich nur Zustimmen. LAN Partys sterben mehr und mehr aus. Egal ob große oder die kleinen gemütlichen im Keller eines Kumpels. Früher haben wir uns einmal im Monat getroffen um ein Wochenende zusammen zu zocken. Heute hat leider kaum ein aktuelles Spiel einen LAN-Modus. Das letzte an das ich mich erinnere war Anno 1404 und ist damit fast schon eine Ausnahme.

Früher hieß Multiplayer vor allem auch vor der Konsole sitzen und gegeneinander auf dem Split Screen spielen. Wenn es sein musste auch abwechselnd.

Ich spiele eigentlich auch überwiegend Multiplayershooter, das muss ich gestehen, aber ich zocke sie dann doch hauptsächlich wegen der sozialen Komponente. Man verabredet sich mit Freunden aus dem Internet oder aus dem realen Umfeld zum zocken und unterhält sich dabei per Skype über alles mögliche. Da wird das spielen fast schon zur Nebensache.

Zur Einsteigerfreundlichkeit von aktuellen Militärshootern wurde im Beitrag eigentlich schon alles gesagt. Wenn man denkt man kann mal eben ein paar Runden gemütlich vor sich hin daddeln und dabei vielleicht sogar was reißen, der hat sich geschnitten. Man startet mit der ziemlich schlechter Ausrüstung und muss sich jedes noch so kleine Fitzelchen freischalten. Vor allem bis zu den ersten paar Unlocks die wirklich etwas bewirken ist viel Frust angesagt, sei es in der BF- oder COD-Reihe.

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 23. November 2011 - 22:35 #

Fangt bei Bf 3 als Sniper an, dann habter nicht soviel Frust ^^

Aber ist ja beim Sport nicht anders. Kommst in ne neue Fußballmannschaft, und merkst das es Ihnen garnicht in erster Linie um "Fußballspielen" geht sondern der gleiche Ehrgeiz Faktor zieht und Konkurenzdenken wie bei Online Games.

Arno Nühm 15 Kenner - - 2758 - 20. November 2011 - 20:36 #

Heinrich, ich verfolge deine Schreiber-Karriere (fast) von Anfang an.
Dein schöner Starflight-Test in der guten, alten Powerplay hat mich damals dazu bewogen, mir von meiner knappen Ausbildungsvergütung mein erstes "richtiges" Amiga-Spiel zu kaufen :-)
Selten hast du etwas Wahreres geschrieben, als in deiner Ode an die Solospiele!

Paxy 13 Koop-Gamer - P - 1277 - 20. November 2011 - 21:39 #

Das Titelbild ist einfach super getroffen ^^

wo kann ich mich anmelden um dir eine privatnachricht zu hinterlassen?
Treffen in Vancouver HBF ich hab ne rote Rose in der Hand

Rommsen 08 Versteher - 208 - 20. November 2011 - 23:08 #

Ich kann zu dem ganzen Thema nur eins sagen:
AMEN!

Herr Hartz 11 Forenversteher - 789 - 20. November 2011 - 23:45 #

Ich kann Heinrich auch nur vollends zunicken. Diese ganzen Multiplayer-Ramsch geht mir zunehmenst auf die Nerven. Aber zum Glück ist nicht nur Skyrim eines dieser Ausnahmen, auch Batman-Arkham City ist ein pures Singleplayer-Erlebnis, was mich als "Single" sehr freut.

Eine wirklich schöne kleine Ode, welche viel Wahrheit beinhaltet.

Anonymous (unregistriert) 21. November 2011 - 1:11 #

Also wuerde Skyrim wesentlich lieber im Koop Modus mit Freunden spielen als so ganz alleine dort umherzulaufen. Bei Singleplayer Spielen hab ich immer das Gefuehl meine Zeit zu verschwenden. Ich habe einfach immer im Hinterkopf das alles nur gescriptet ist und nichts wirklich, waerend bei einem Multiplayer Spiel wenigstens echte Intelligenz (meistens jedenfalls) dahinter steckt.
Wenn ich beim Multiplayer jemanden umhaue dann aergert sich wenigstens irgend jemand auf der Welt waerend ein Singleplayer Kill ueberhaupt keine Auswirkungen hat.
Meine Meinung :)

Gronka 12 Trollwächter - 874 - 21. November 2011 - 7:45 #

Mit anderen Worten: Du spielst nicht weil das Spiel gut ist oder weil es dir eine Geschichte erzählen will, sondern um primär vor deinen Freunden anzugeben oder mit deinem Char prahlen zu können.
Ich glaube dann bist du bei Skyrim falsch. Wenn ich das falsch verstanden habe, sorry. Kommt zumindest so rüber.

DONT LIKE (unregistriert) 21. November 2011 - 9:09 #

Ja, es scheint so als ob du etwas mit deiner primitiven Denkweise falsch verstanden hast. Ich versteh den o.g. Text nämlich etwas anders.

MachineryJoe 16 Übertalent - P - 4299 - 21. November 2011 - 9:35 #

Ganz so "primitiv" ist seine Meinung nicht. Anonymous betont ja extra den Fakt, dass sich "dann wenigstens jemand ärgert". Er will also schon andere Leute mit seinen "Skills" beeindrucken. Das macht ihm Freude. Und wenn es keiner sieht in einem Singleplayer-Shooter, fühlt es sich wie verschwendete Zeit an.

Allerdings gibt es auch SP Shooter wie Hard Reset, die am Ende in einem Leaderboard die Daten speichern, wo man einen virtuellen Schwanzvergleich hat. Dann war es vielleicht keine "verschwendete Zeit"?

Aber dem Autor dieses Artikels und vielen Kommentatoren hier geht es eben darum, in einer SP-Welt abzuschalten und zu entspannen, Geschichten zu erleben und Spaß zu haben und nicht primär, andere (echte) Leute zu "fraggen".

Übrigens hatte ich auch in Multiplayern schon das Gefühl, Lebenszeit verschwendet zu haben. Also ist dieses Gefühl wirklich nur eine Auswirkung der eigenen Präferenzen.

Anonymous (unregistriert) 21. November 2011 - 21:58 #

Das hat nichts mit Leute beeindrucken zu tun, dafuer spiel ich BF3 (und da bin ich wirklich beeindruckend :) ).
Bei nem Rollenspiel geht es mir einfach drum echte Intelligenz hinter Charakteren zu haben. Es reicht ja schon wie gesagt ein Koop Modus bei dem ich mich beim Spielen mit jemandem unterhalten kann. Ich brauch einfach den sozialen Aspekt beim Spielen sonst wird mir schnell langweilig. Ich haette auch als Beispiel bringen koennen das wenn ich jemanden heile sich irgendjemand auf der Welt freut.

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 23. November 2011 - 22:39 #

Ich glaube eher er meint, das seine Aktionen eine Reaktion hervorrufen. In Offline Games erhälst du halt nicht die gleichen Reaktionen wie bei Multiplayer Titeln.

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 23. November 2011 - 22:37 #

Ich weiß was du meinst. Aber ich glaube anstatt Zeit zu verschwenden hast du eher die Angst währendessen du Offline zockst etwas zu verpassen ^^ Das ist halt leider die Konditionierung die das Internet mitbringt ;(

Kirkegard 19 Megatalent - P - 15113 - 21. November 2011 - 9:16 #

Danke HL, meine Rede.
Ich habe weder was gegen SP noch MP. Was ich einfach nicht abkann sind Alibi Lösungen. Wenn ein SP klasse ist, und der Entwickler meint noch nen MP drauf packen zu müssen, ok. Aber bitte keine ich mach es allen Recht und beide Modi sind wischiwaschi Games.

Satyrias83 11 Forenversteher - 809 - 21. November 2011 - 10:40 #

Schönes Beispiel von Herrn Lenhrdt mit Warcraft 3. Super Einzelspielerkampagne und Spitzen- Multiplayer. Sowas ist selten.
Ich persönlich spiele gern online, dann meist Titel die nur dafür gemacht sind, wie etwa HON.
Ich spiele aber auch gern single player Spiele, wie eben Skyrim oder Assassins Creed. Das ist mal eine schöne Abwechslung ohne Flames ;) Gerade bei Hero-Arena Spielen wie Dota, Hon und LoL gibts ja nur geflame. Selbst wenn ich nicht der geflamte bin nervt das tierisch, jedes Spiel finden sich ein paar die sich gegenseitig beschimpfen müssen^^ Das tut es schon gut einmal single player zu spielen ;)

Labrador Nelson 27 Spiele-Experte - - 86525 - 21. November 2011 - 15:35 #

Bravo! Hut ab! Ich dachte schon, ich wär allein... ;)

Henke 15 Kenner - 3636 - 21. November 2011 - 23:38 #

Gott sei Dank gibt es noch (berühmte) Menschen, die dem Multiplayer-Gedöns ebenso wenig abgewinnen könne wie ich...

Danke, Heinrich... Du sprichst endlich mal aus, was viele von uns denken...

SirDalamar 14 Komm-Experte - 2035 - 22. November 2011 - 15:04 #

Gut, ich dachte schon das geht nur mir so... Kudo!

Poledra 18 Doppel-Voter - 12230 - 22. November 2011 - 17:21 #

Zitat "Aber wenn man den Tag überwiegend mit Terminen, Stress und Verpflichtungen verbracht hat, möchte man abends die Menge an Rücksichtnahme und Geduldproben in Grenzen halten. Also her mit einem Vertreter der Gattung Einzelspieler-Opus, die irgendwie unter dem Ansturm der Multiplayer-Produktionen zur bedrohten Art wird. "

Genauso ist es, Heinrich du sprichst mir aus der Seele.

Ole122 12 Trollwächter - 925 - 23. November 2011 - 3:08 #

Kann man nur unterschreiben. Ab und zu hüpf ich ja ganz gerne mal in den Panzer und knalle sinnfrei andere Spieler ab, aber wenn ich mir ein Spiel kaufe, dann mag ich eigentlich eine Story haben, die mich fesselt. Ich will nicht nur spielen, ich mag das ganze auch erleben. Und das schaffen ja leider nur die wenigsten Spiele - ganz davon abgesehen, dass die Singleplayer-Titel, selbst wenn sie denn mal auf den SP ausgelegt sein sollten (selten genug heutzutage), immer kürzer werden :(

Passatuner 14 Komm-Experte - P - 2086 - 23. November 2011 - 16:02 #

Durch L.A. Noire & Skyrim am PC sowie Heavy Rain und Killzone 3 auf der PS3, habe ich den Spaß an Singleplayer auf aktuellen Systemen neu entdeckt.

Aber ich mag auch gerne wenigstens ein COOP haben, da trifft man sich gut im TS oder sonstigem Sprachchat mit Freunden, die einige Hunder Kilometer weit weg wohnen und kann dann gemeinsam knobeln (Portal) oder eine Story erleben (NWN).

Aber den x.sten Shooter mit Alibi-SP statt einer guten packenden Inzenierung im SP muss ich nicht haben.

Anonymous (unregistriert) 23. November 2011 - 16:43 #

Ich möchte aber noch einwerfen, dass es nicht für jeden Solisten um Story geht! Ein Total War macht mir Solo viel mehr Spaß als ein Popcorn Shooter und im MP ist Starcraft 2 eh viel besser. Und ich kann auch sagen das mir ein klarer fairer Zweikampf, in dem jeder das Gleiche hat, Grundvoraussetzungen für einen guten MP Shooter sind! Ich werde ein Counter Strike oder einen mit Liga Mod ausgestatteten CoD jederzeit dem Public Gehopse vorziehen. Die meisten Leute, die heutzutage Shooter MP spielen, sind total verblendet und meinen das es etwas mit Skill zu tun hat Max-Level zu haben, dabei hat es nur etwas mit Zeit zu tun.

Sher Community-Event-Team - 3634 - 6. Dezember 2011 - 17:03 #

Volle Zustimmung :D

Cubi 17 Shapeshifter - 6113 - 21. Dezember 2011 - 0:20 #

Ein toller Artikel, Herr Lenhardt!

Francis 14 Komm-Experte - 2551 - 5. Juni 2012 - 18:17 #

kann man nur unterschreiben!

Endamon 15 Kenner - 3900 - 14. April 2013 - 19:54 #

Da findet sich auch der Spätleser-Solist wieder. Daumen Hoch!

immerwütend 21 Motivator - P - 28959 - 17. Oktober 2013 - 17:22 #

Besser zu spät als gar nicht: Prima Artikel, stehe zu 100 Prozent dahinter.

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