Müssen Spiele "spielbar" bleiben, oder darf es auch "etwas mehr" sein?

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(Neuling, 0 EXP)
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Okay, ich gebe zu: Der Threadtitel ist etwas gewagt formuliert. Aber ich möchte einfach mal eure Meinung zu einem Thema wissen, was mich persönlich schon längere Zeit beschäftigt.

Seid ihr der Meinung, dass Computerspiele-Spiele in erster Linie ein "Spiel" bleiben, d.h. mit leicht zu verstehender Steuerung und moderater, aber nicht übertriebener Komplexität ausgestattet sein, und eine möglichst weite Zielgruppe ansprechen sollen? Oder sollte es mehr Spiele geben, die sich an professionelle Spieler richten?

Außenvorlassen möchte ich hierbei den Aspekt, dass unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten eine breite Zielgruppe natürlich in der Regel sinnvoller ist. Auch unberücksichtigt soll bleiben, dass es selbstverständlich nicht nur Hardcore-Spiele/-Spieler gibt und daher der Markt (natürlich!) auch andere Spieler (auch die sog. Casual-Gamer) ansprechen muss. Es geht vielmehr um eure (!) Meinung: Spielt ihr lieber Komplexitätsmonster (z.B. Hearts of Iron 3) und haltet ihr es für besser, wenn ein Spiel auch besonders viel Tiefgang erhält, oder sollten auch Shooter nicht nur per Hardcore-Modus jeden Treffer sofort mit dem Tod des Protagonisten bestrafen, sondern "casual" bleiben, wie etwa die Unreal Tournament-Serie?

Ich persönlich finde z.B., dass gerade Shooter ruhig realistischer sein sollten. Deswegen macht mir ein ArmA 2 auch mehr Spaß als jede UT-Partie. Zur Strategie: StarCraft soll ruhig wenig Automatikfunktionen haben, denn erst das geschickte und gut getimte Einsetzen von Spezialfähigkeiten ist für mich "Taktik" bzw. "Strategie". Ein Freund von mir sieht das hingegen komplett anders.

Wie ist eure Meinung? (Die oben genannten Spiele sind übrigens nur Beispiele, d.h. ihr müsst/sollt euch jetzt nicht nur auf diese einschießen!)

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Vin (18 Doppel-Voter, 11829 EXP)
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Ich habe auf jeden Fall nichts dagegen wenn Titel eher simpel gehalten sind, übertreiben sollte man es aber auch nicht. Mir macht z.B. Dawn of War mehr Spaß als Hearts of Iron, MySims ist dagegen schon wieder zu simpel (doofer Vergleich, ist aber das erste was mir eingefallen ist)
Ich will nicht erst einmal 4 Stunden Tutorials spielen und Handbücher oder Spielhilfen lesen um ein Spiel zu verstehen. Ich spiel nicht immer ein Spiel und wenn das fertig ist das nächste sondern das worauf ich gerade lust habe, da stört es nur wenn ich mich immer wieder einlesen muss
Am besten wäre mmn. eine Mischung, wer will kann sich in alles Einarbeiten aber man sollte das Spiel auch einfach mal so spielen können. Besonders gut gelungen fand ich das bei WoW. Wer wollte konnte über Skillungen, Stats oder Critchancen philosophieren, aber man konnte auch einfach so raiden oder leveln.

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SynTetic (Neuling, 0 EXP)
Beigetreten: 1.1.1970
Vin schrieb:

Ich will nicht erst einmal 4 Stunden Tutorials spielen und Handbücher oder Spielhilfen lesen um ein Spiel zu verstehen.

Ein Falcon 4.0 wäre also ganz dein Fall? razz wink

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Vin (18 Doppel-Voter, 11829 EXP)
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war dass nicht das Spiel mit einem Handbuch im Herr der Ringe Format lol

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raumich (16 Übertalent, 4673 EXP)
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Eine interessante Frage aber eigentlich nicht so pauschal zu beantworten. In erster Linie soll mir ein Spiel Spaß machen. Bei relativ einfacher und eingängiger Steuerung fällt es mir persönlich oft leichter, Gefallen an einem Game zu finden. Ich bin schnell genervt wenn ich in bestimmter Reihenfolge eine gewisse Anzahl an Buttons drücken muß.

Aber es gibt auch Ausnahmen. Ich habe letztes Jahr kaum ein Spiel so lange und oft gespielt wie "skate". Habe mir inzwischen sogar Teil zwei gekauft.

Dieses Spiel belohnt den Spieler geradezu, wenn er es schafft, an bestimmter Stelle, im richtigen Timing, bestimmte Tasten in gewisser Reihenfolge zu drücken und dabei den Controller entsprechend zu bewegen. Aber dieses unheimliche Glücksgefühl, wenn Tricks funktionieren, bekommt man nur dadurch, das es eben nicht so pauschal zu steuern ist. Und es ist ein Spiel, das einen unheimlichen Lerneffekt hat. In der ersten Stunde klappt fast gar nichts (oder nicht viel). Nach einer gewissen Spielzeit schafft man Dinge, die man nie für möglich gehalten hätte. "skate" wäre meiner Meinung nach nur halb so gut, wenn es einfacher zu steuern gewesen wäre.

Das Problem ist also meiner Meinung nach nicht, wie schwer oder leicht ein Spiel zu bedienen ist, sondern wie es den Spieler motiviert, sich mit der Bedienung auseinanderzusetzen.

Mich hat "skate" fasziniert, obwohl ich noch nie auf einem Board gestanden habe, und ich Skater eigentlich nicht besonders leiden kann, weil ich sie für sehr elitär halte.

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ja, skate hat echt einen klasse Lerneffekt wobei es ja eine ganz andere komplexität als HoI oder so hat.
Sowas find ich dann auch viel besser wenn zwar die Spielmechanik komplex ist man aber trotzdem nicht von den Funktionen erschlagen wird. Fifa und PES wären auch solche Kandidaten.

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SynTetic (Neuling, 0 EXP)
Beigetreten: 1.1.1970
Vin schrieb:

war dass nicht das Spiel mit einem Handbuch im Herr der Ringe Format lol

Ja, aber einbändig. wink

Floyd Ryan (Neuling, 0 EXP)
Beigetreten: 1.1.1970

Naja Falcon 4.0 war vielleicht etwas heftig! Aber Spiele sollten mehr sein als einfaches "Weiter"-Klicken. Es sollte immer etwas nichttriviales neben der Haupthandlung(sei es ein Adventure,Rpg,Shooter oder Rennspiel) zu entdecken geben. Dabei muss nicht (umbedingt) die Bedienung komplexer werden, sondern der Denkaufwand, i.e. ich finde nur etwas heraus wenn ich mich in die Story hineindenke.

Klassische Beispiele: DeusEx, Planescape Torment

Es gist auch genug Spiele die nur von der Bedienung aufwaendig sind, vom Gesammtkonzept aber eher banal, z.B. Anno1X0X *wegduck*
Dagegen wuerde ich sowas wie SupremeCommander oder Civ stellen, hervorragende Usability und anspruchsvolles Strategiekonzept.

BTW: Gutes Thema!

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Quillok (12 Trollwächter, 860 EXP)
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Ich persönlich mag komplexe Games lieber... aber auch nur wenn der Spielspaß trotzdem erhalten bleibt und alles nicht in Arbeit ausartet. Ich will zwar für meinen Erfolg arbeiten, der soll dann aber auch so eintreten das ich sagen kann das es sich gelohnt hat... .

Ich bin da auch eher so der Typ der sich in das Spiel reinfrisst und immer wieder in die Luft springt wenn ne neue Funktion entdeckt habe (bin nich so der PDF-Leser und richtige Handbücher gibt es heutzutage ja nicht mehr wirklich). Das letzte Handbuch was ich hoch und runter gelesen habe (auch bedingt weil das Spiel nicht starten wollte) war damals EF2000 auf meinem 486... Ich war so scharf auf das Spiel das ich das Handbuch fast auswendigt konnte, obwohl es auch nicht gerade dünn war lol

Also auf HOI3 freue ich mich schon riesig, dass wird aber erst gezockt wenn der Patch die Performance stark verbessert hat, was man bisher so liest is ja nich berauschend.

Bei Shootern hab ich es auch eher Richtung realistisch, aber Dinge wie ArmA2 sind mir dann wieder zu krass... habe mich zwar tierisch drauf gefreut und es dann gezockt, aber ich komme mit dem schießen nich klar... und wenn man nix trifft machts auch keinen Spaß lol

aber Simpelspiele sind auch nicht schlecht, da kann man abschalten ohne groß die Birne anzustrengen smilie

SynTetic (Neuling, 0 EXP)
Beigetreten: 1.1.1970
Quillok schrieb:

Also auf HOI3 freue ich mich schon riesig, dass wird aber erst gezockt wenn der Patch die Performance stark verbessert hat, was man bisher so liest is ja nich berauschend.

Es ist schon besser geworden, zumindest in der englischen Version (die sich ja auch auf eine deutsche umstellen lässt). Ansonsten: Patch v1.2 kommt in Kürze.

On Topic: Ich spiele lieber komplexere Spiele, was aber auch daran liegt, dass ich nicht 20 Titel im Jahr durchspiele, sondern nur sehr wenige. Die dürfen dann aber auch gerne etwas schwieriger sein (auch: schwieriger zu verstehen/lernen/begreifen sein).

Floyd Ryan (Neuling, 0 EXP)
Beigetreten: 1.1.1970
SynTetic schrieb:

On Topic: Ich spiele lieber komplexere Spiele, was aber auch daran liegt, dass ich nicht 20 Titel im Jahr durchspiele, sondern nur sehr wenige. Die dürfen dann aber auch gerne etwas schwieriger sein (auch: schwieriger zu verstehen/lernen/begreifen sein).

Aber warum? Wegen des Anspruchs oder wegen des In-die-Welt-eintauch-Gefühls?

Ich finde beides wichtig, wobei letzteres überwiegt, und spiele auch nur sehr wenige Spiele durch. Das Letzte was ich komplett durchgespielt habe dürfte Fallout3 gewesen sein. Es kommen einfach zu wenige gescheite Spiele raus. Selbst ein Spiel wie Empire:TW ist auf der schwierigsten Stufe sehr leicht. Und ich bin wahrlich kein Strategie-Meister! Irgendwie finde ich das enttäuschend.
Die Spiele werden zwar immer umfangreicher, aber eben auch (dadurch?) simpler zu durchschauen. Ich bezweifle, dass das alleine an den "Casual"-Gamern liegt. Mit wachsender Komplexität der Spiele wächst eben auch der Anspruch an KI-Systeme und Spielentwickler stehen eher unter dem Druck innovative Grafik als KI abzuliefern.

SynTetic (Neuling, 0 EXP)
Beigetreten: 1.1.1970
Floyd Ryan schrieb:

Aber warum? Wegen des Anspruchs oder wegen des In-die-Welt-eintauch-Gefühls?

In erster Linie deswegen, weil ich längerfristig an einem Spiel Spaß haben möchte. Was nützt es mir, wenn ein Titel in wenigen Stunden durch ist und auch im Multiplayer kaum Herausforderungen bietet, weil ihn jeder sofort und vollständig beherrscht und/oder durchschaut hat? Ich will doch gerade die Herausforderung, dass ich auch nach Stunden noch das Gefühl habe, hier und da noch besser zu werden oder noch etwas Neues zu entdecken, was man eben erst nach längerer Zeit bemerkt und versteht.

Ein Hearts of Iron 3 etwa bietet mir so viele Möglichkeiten, dass es allein schon deswegen Stunden dauert, bis ich sie überhaupt entdeckt habe. Bis ich dann alles beherrsche und beachte, vergehen locker nochmal mehr. Anderes Genre, anderes Spiel: ArmA 2. Hier ist (auf entsprechenden Servern) im Multiplayer echte Taktik gefragt, d.h. strategisches Vorgehen, Absprachen usw. Eine Partie dauert so gut und gerne mal 2-3 Stunden. Aber das Spielgefühl ist dafür auch unerreicht. Im Singleplayer taugt das Spiel natürlich (nicht zuletzt wegen der vielen noch vorhandenen Bugs) nur deutlich weniger...

Auch ein schönes Beispiel ist der Klassiker StarCraft 1 von 1998. Den hat man in ca. 1-2 Stunden verstanden. Wer im Singleplayer die Kampagnen durchspielt, ist dann auch einigermaßen fit was Einheitenbau und -koordination angeht. Aber es geht weiter: Im Multiplayer die ersten Partien gegen die KI gehen bestimmt daneben. Und warum? Weil man eben auch nach Stunden noch nicht stets korrekt die Spezialfähigkeiten der Einheiten anwendet (eine Automatikfunktion wie etwa in Spellforce 2 bietet das Spiel nicht!). Weil man Truppenzusammenstellungen (von begrenzter Größe, 12 Einheiten maximal je Gruppe) genau durchdenken muss. Weil man diese dann auch noch präzise bewegen muss (Nahkämpfer vorne, Distanzkämpfer hinten). DAS finde ich herausfordernd und das ist es auch, was ich von einem guten Spiel (langfristig) erwarte. Gleichwohl muss der Einstieg einfach sein, aber das Beispiel StarCraft zeigt in etwa, wie so etwas aussehen kann.

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*Ich mag IL-2 Sturmovik und schalte dabei die Außenansicht ab.
*Ich halte Morrowind für eins der besten Rollenspiele Spiel und suche nach Möglichkeiten, die Karte auszuschalten, damit ich mich endlich verlaufen kann
*Ich habe Ewig und drei Jahre auf Fallout 3 gewartet, und als ich hatte hab ich nach 10 Minuten spielen einen Mod geholt, der den Kompass abstellt.
*Ich spiele jetzt noch X-COM UFO, weil es so abartig schwer ist.
*Wenn MMORPG, dann Rollenspiel-Server
*Ich fange auch beim ersten start immer aufm fast-höchsten oder höchsten Schwierigkeitsgrad an. Leichter kann man später noch machen.
*Ich habe einen Flightstick, einen FF-Stick, ein Lenkrad und möchte eigentlich noch den NIA kaufen. Gebts mir so nah an der Realität wie möglich.

von daher
-> Tod den Casual-games!

SynTetic (Neuling, 0 EXP)
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bolle schrieb:

*Ich halte Morrowind für eins der besten Rollenspiele Spiel und suche nach Möglichkeiten, die Karte auszuschalten, damit ich mich endlich verlaufen kann
*Ich habe Ewig und drei Jahre auf Fallout 3 gewartet, und als ich hatte hab ich nach 10 Minuten spielen einen Mod geholt, der den Kompass abstellt.

Du stehst auf das Sichverirren, stimmt's? wink

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Ne, auf das suchen müssen danach. Ich will nicht einfach nur gesagt kriegen "Lauf dahin, das ist genau da zwischen dem Baum und der Hütte." Da fühlt man sich doch wie der Hund an der Leine.

Ich hab auch kein Navi im Auto. Ist langweilig. Erst wenn man sich verirrt findet man wirklich interessante Sachen, die man sonst nie gefunden hätte smilie

SynTetic (Neuling, 0 EXP)
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bolle schrieb:

Ich hab auch kein Navi im Auto. Ist langweilig. Erst wenn man sich verirrt findet man wirklich interessante Sachen, die man sonst nie gefunden hätte smilie

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass du den Ironie-Mode an hast... mr.green

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Das Gefühl haben viele meiner Mitmenschen. Ne, ehrlich. In einer fremden Stadt stehen "hmm, ich habe keine Ahnung wo ich bin, aber schauen wir mal was wir so finden"
Das ist total cool...

Floyd Ryan (Neuling, 0 EXP)
Beigetreten: 1.1.1970
bolle schrieb:

Das Gefühl haben viele meiner Mitmenschen. Ne, ehrlich. In einer fremden Stadt stehen "hmm, ich habe keine Ahnung wo ich bin, aber schauen wir mal was wir so finden"
Das ist total cool...

Dann empfehle ich irgendeine italienische Großstadt. Mailand ist toll, da gibts auch keine Schilder.

SynTetic (Neuling, 0 EXP)
Beigetreten: 1.1.1970
Floyd Ryan schrieb:
bolle schrieb:

Das Gefühl haben viele meiner Mitmenschen. Ne, ehrlich. In einer fremden Stadt stehen "hmm, ich habe keine Ahnung wo ich bin, aber schauen wir mal was wir so finden"
Das ist total cool...

Dann empfehle ich irgendeine italienische Großstadt. Mailand ist toll, da gibts auch keine Schilder.

Oder einfach in asiatische, arabische oder russische Gefilde entfliehen; solange man der Sprache und Schrift nicht mächtig ist, nützen einem die Schilder nichts. wink

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Liam (13 Koop-Gamer, 1222 EXP)
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Nur um mal zum Thema zurückzukommen (btw ich empfehle Mongolei da hilft selbst die Sprache nicht allzuviel)
glaub das Thema ist schwer einfach zu beantworten, weil Komplexität in Spielen sich auf viele unterschiedliche Faktoren bezieht und die je nach Genre ganz unterschiedlich sein können.

Als kleines Beispiel, für einen Egoshooter ist eine komplexe Story im allg rel irrelevant, für ein Adventure hingegen sehr vorteilhaft.

Dann gibts auch noch Unterschiede in dem Schwerpunkt der Komplexität. Um eines deiner Beispiele aufzugreifen, Arma 2 mag taktisch gesehen komplexer sein als UT, aber Bewegungstechnisch ists dafür erheblich simpler(btw UT ist in keinster Weise casual, sicher du kommst wieder wenn du stirbst, aber gegen pros haste dann am Ende 0:150 stats).

Floyd Ryan (Neuling, 0 EXP)
Beigetreten: 1.1.1970
Liam schrieb:

Nur um mal zum Thema zurückzukommen (btw ich empfehle Mongolei da hilft selbst die Sprache nicht allzuviel)
glaub das Thema ist schwer einfach zu beantworten, weil Komplexität in Spielen sich auf viele unterschiedliche Faktoren bezieht und die je nach Genre ganz unterschiedlich sein können.

Als kleines Beispiel, für einen Egoshooter ist eine komplexe Story im allg rel irrelevant, für ein Adventure hingegen sehr vorteilhaft.

Dann gibts auch noch Unterschiede in dem Schwerpunkt der Komplexität. Um eines deiner Beispiele aufzugreifen, Arma 2 mag taktisch gesehen komplexer sein als UT, aber Bewegungstechnisch ists dafür erheblich simpler(btw UT ist in keinster Weise casual, sicher du kommst wieder wenn du stirbst, aber gegen pros haste dann am Ende 0:150 stats).

Hmm, da würde ich nicht ganz zustimmen. Beispiel STALKER: Das Spiel hat eine umfangreiche Story und komplexe Spielwelt. Aber beides geht Hand in Hand. Das macht das Spiel anspruchsvoller und zugleich atmosphärischer.(Abgesehen von den Bugs)

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Gucky (22 AAA-Gamer, 33916 EXP)
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Floyd Ryan schrieb:
Liam schrieb:

Nur um mal zum Thema zurückzukommen (btw ich empfehle Mongolei da hilft selbst die Sprache nicht allzuviel)
glaub das Thema ist schwer einfach zu beantworten, weil Komplexität in Spielen sich auf viele unterschiedliche Faktoren bezieht und die je nach Genre ganz unterschiedlich sein können.

Als kleines Beispiel, für einen Egoshooter ist eine komplexe Story im allg rel irrelevant, für ein Adventure hingegen sehr vorteilhaft.

Dann gibts auch noch Unterschiede in dem Schwerpunkt der Komplexität. Um eines deiner Beispiele aufzugreifen, Arma 2 mag taktisch gesehen komplexer sein als UT, aber Bewegungstechnisch ists dafür erheblich simpler(btw UT ist in keinster Weise casual, sicher du kommst wieder wenn du stirbst, aber gegen pros haste dann am Ende 0:150 stats).

Hmm, da würde ich nicht ganz zustimmen. Beispiel STALKER: Das Spiel hat eine umfangreiche Story und komplexe Spielwelt. Aber beides geht Hand in Hand. Das macht das Spiel anspruchsvoller und zugleich atmosphärischer.(Abgesehen von den Bugs)

Ich denke sogar das der Trend bei Egoshootern sogar in die Richtung mehr Story und Rollenspielelemente hingeht. Das solche Genrehybriden sogar sehr erfolgreich sein können, hat Fallout 3 ja erst kürzlich unter Beweis gestellt...

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Liam (13 Koop-Gamer, 1222 EXP)
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Hab ja auch nicht gesagt, dass Egoshooter keine Storyline haben dürfen (auch wenn die meißten dürftig sind), aber es ist für das Spiel zumindest bisher nicht wirklich innewohnend wichtig. Stört sich einer wirklich an den simpel Stories von Crysis? Halo? Doom? Red Faction? etc.
Wenn eine gute Story dazu kommt, ists sicher von Vorteil, aber die meißten Spiele mit Storyline und Egoshooterkomponenten kommen nicht nur rel. klar eher aus dem Rollenspielbereich, sondern sind auch noch Shootertechnisch nicht grad als das hoch ihres Genres bekannt.

Worauf ich aber eigentlich hinauswollte, es gibt in einem Spiel mehrere unterschiedliche Ebenen die Komplexität aufweisen und die nicht notwendigerweise gleich gewertet werden können.
Graphik, Audio, Handhabung, Spielmechanik, Atmosphäre, Spielhandlung usw. alle können furchtbar simpel sein oder wahnsinnig komplex und je nach Genre ist manches vielleicht wichtiger als anderes.
Daher finde ich ein einfaches "ja es sollte alles komplexer werden" oder ein "nein alles muß den kleinsten gemeinsamen Nenner bedienen" eine nicht wirklich vornehmbar Einteilung.

Floyd Ryan (Neuling, 0 EXP)
Beigetreten: 1.1.1970
Liam schrieb:

Worauf ich aber eigentlich hinauswollte, es gibt in einem Spiel mehrere unterschiedliche Ebenen die Komplexität aufweisen und die nicht notwendigerweise gleich gewertet werden können.
Graphik, Audio, Handhabung, Spielmechanik, Atmosphäre, Spielhandlung usw. alle können furchtbar simpel sein oder wahnsinnig komplex und je nach Genre ist manches vielleicht wichtiger als anderes.
Daher finde ich ein einfaches "ja es sollte alles komplexer werden" oder ein "nein alles muß den kleinsten gemeinsamen Nenner bedienen" eine nicht wirklich vornehmbar Einteilung.

Ja, da stimme ich auch zu. Eine Verallgemeinerung kann man dann aber doch machen: Komplexität ist die Anpassungsfähigkeit des Spiels an den Stil des Spielers. Das setzt voraus, dass man einen individuellen Stil entwickeln kann. Diese Komplexität zu ermöglichen ist meiner Meinung nach das erstrebenswerteste Ziel für Spielentwickler.

@Gucky:
Das hoffe ich sehr. Vor fünf Jahren war der Trend aber eher rückläufig. Siehe DeusEx 1 -> DeusEx 2

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Liam (13 Koop-Gamer, 1222 EXP)
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Das ist aber dann schon wieder des Teufels liebste Kind "Definition".
Die meißten Spiele die als komplex gelten (siehe Hearts of Iron), sind in vielerlei Hinsicht überhaupt nicht anpassungsfähig, sicher der Spieler kann im vorgegebenen Rahmen des Spiels in gewißem Umfang variieren, aber dieser Rahmen ist streng definiert und bedarf einiges an Lernarbeit.

Spiele die sich wirklich an den Spieler anpassen sind quasi nichtexistent.
Sicher einige wie Deus Ex versuchen den Eindruck zu erwecken, indem sie mehrere alternative Wege anbieten, aber eine wirkliche Anpassung findet auch hier nicht statt. Du kannst zwar versuchen zu schleichen oder lieber dich durchschießen, aber das ändert das Spiel nicht oder wie es auf dich reagiert. Du änderst deine Vorgehensweise und mit Glück erlaubt dir das Spiel verschieden Arten, aber es passt sich nicht wirklich an.

Die Verschmelzung verschiedener Genres zu Mischvarianten ist sicherlich interessant und in mancher Hinsicht auch Komplex, aber um dies zu verwirklichen wird auch vieles versimplifiziert. Siehe Fallout 3 es ist weder als Shooter noch als Rollenspiel sonderlich anspruchsvoll. Atmosphärisch ja, Spaß machend sicher auch, aber die Story ist banal, das Kampfsystem lächerlich einfach und die meißten Charaktere und Quests haben den Tiefgang eine Grundschulaufsatzes.

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Oberpanda (07 Dual-Talent, 110 EXP)
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Grundsätzlich darf ein Spiel alles sein, was auch gekauft wird.
Es gibt immer potenzielle Käufer für bestimmte - ich nenne sie mal so - Nischenprodukte.
Bei einem bekannten Online-Versandhandel war zu meinem Erstaunen beim Stöbern einmal der "Landwirtschafts Simulator 2009" auf dem ersten Platz, auch wenn der sicher weder technisch noch inhaltlich sonderlich überzeugend sein dürfte.

Bei Realismus vs. Einfachheit bevorzuge ich meist den Realismus, doch trotzdem muss Zugänglichkeit irgendwo erhalten bleiben, am besten learning-by-doing ohne viel Handbuchstudium. Die Herausforderung eines Spiels sich nicht dadurch begründen, dass man eine elendig lange Einarbeitungszeit benötigt, sondern mit seinen Spielinhalten Geschick und Geist fordern oder - wie bei der Wii - sogar noch zusätzlich den Körper.

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--- Ich hänge mich erst auf, wenn alle Stricke reißen ---

GottfriedBenn (05 Spieler, 46 EXP)
wartet aufs neue Devo-album und den ersten guten Deus Ex 3 Trailer.
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Wieso muss ein komplexes Spiel immer schwer sein? Die schwierigsten Spiele sind doch an sich die simpelsten z.b. Megaman oder Ghost n Goblins.

Komplexität an sich ist ja auch nur schlimm wenns aufgesetzt wirkt und das ist sie ja leider meistens.

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"Wer ist eigentlich der Busfahrer?"
Richard Bandler

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Ich würde mich selbst auf keinen Fall als Casual-Gamer bezeichnen, habe aber nur selten wirklich Lust mich richtig in einen Titel einzuarbeiten.
Spiele sollten schon Komplex sein, finde ich, sie sollten Komplexität aber nicht mit Einsteiger-Feindlichkeit verwechseln.
Ein Spiel sollte mich am Anfang an die Hand nehmen, und mir erst später alles in die Hand geben.
Habe deswegen auch Morrowind nie richtig gespielt, Oblivion dafür aber umso lieber.

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Henke (15 Kenner, 3636 EXP)
arbeitet auf die Scheidung hin...
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Ich denke schon, das es einen Heidenspaß machen kann, sich in komplexe Wirtschaftssimulationen oder realistische Kriegsszenarien(ArmA2 - aber bitte bugfrei) reinzufuchsen, auch wenn ich es lieber etwas simpler mag - intuitive Steuerung zum Beispiel.

All jene allerdings als Casual-Gamer abzustrafen, die sich nicht durch telefonbuchdicke Handbuch wälzen oder in Excel-artigen Menüs verlieren möchten, finde ich schon etwas hart.

Auch eine Ingame-Karte, die ich nach und nach aufdecken soll (Morrowind oder Fallout3) hat schon was für sich.

Die Geschmäcker sind (gottseidank) verschieden, und so gibt es sicher für jeden Spieler und jede Vorliebe das entsprechende Spiel. Wir können also alle froh sein über die Vielfalt, die uns von den netten Herren Spieleentwicklern spendiert wird... auch wenn ich niemals so etwas wie den Bauernhofabbruchslandmaschinenfernfahrer-Simulator 09 spielen würde...

MfG Henke

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