Gibt es Latenzen bei USB-Hubs?

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Hallo Leute,
da meine USB-Ports am Notebook langsam zur Neige gehen hatte ich überlegt, mir ein Hub zu besorgen. Neben Drucker, Gamepad & Co. wollte ich ebenfalls ein externes Mischpult, ein USB-Midi-Keyboard sowie einen Controller für Ableton anschließen.

Jetzt frage ich mich allerdings, ob es dadurch zu Verzögerungen bei der Eingabe beziehungsweise Latenzen beim Sound kommt. Sämtliche Geräte unterstützen soweit ich weiß USB 2.0, ich würde sie aber über ein 3.0er Hub und einen 3.0er Anschluss mit dem Notebook verbinden.

Kann mir vielleicht jemand weiterhelfen?

Beste Grüße,

A.A.

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Mit sind keine spürbaren Latenzen bekannt. Aber: Vermeide es, USB 2.0-Geräte an USB 3.0 anzuschließen. Gibt immer mal wieder Probleme. Und: USB-3.0-Hubs sind noch alles andere als ausgereift. Lieber einen billigen 2er-Hub nehmen.

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Alles klar, danke für die Antwort. Ich dachte es wäre zukunftssicherer, wenn ich gleich ein 3.0er Hub kaufe, allerdings hab ich mich noch nicht über die Preise informiert. Bisher haben sämtliche Geräte übrigens problemlos am 3.0-Port funktioniert.

Da ich ja immer noch mehr oder weniger mit dem Raspberry Pi liebäugele, wäre es wahrscheinlich besser, wenn ich gleich ein Hub mit eigener Stromversorgung nehme, oder?

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Ist generell sinnvoll. Zumindest 4er Hubs mit eigener Stromversorgung funktionieren oft auch ohne den extra Stromstecker - wenn man sie mal unterwegs nutzen will. Und für den Pi ist ein aktiver Hub schon sinnvoll.

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Die Frage nach aktivem oder passivem Hub, also mit oder ohne eigene Stromversorgung, ist eine Frage der angeschlossenen Geräte und ihrem Strombedarf.

Ein USB 2-Anschluß darf nach Spezifikation maximal mit 500 mA belastet werden. Schließe ich einen Hub an, so braucht der auch etwas Energie, also bleibt für die dort angeschlossenen Geräte entsprechend weniger. Haben diese eine eigene Stromversorgung, so fallen sie aus der Rechnung praktisch raus. Ein aktiver Hub kann auch passiv betrieben werden - bei Hubs mit mehr als vier Ausgängen ist es dann aber wahrscheinlich, daß nur einige funktionieren.

Gerade bei Notebooks würde ich den Anschluß nicht überlasten, denn ein überlasteter Port kann zu einem Hardwareschaden führen, der wirtschaftlich nicht behoben werden kann. Es gab (gibt?) Hersteller, die eine Überlastungssicherung auf dem Board angebracht haben - in Form von SMD-Sicherungen, die praktisch nicht wechselbar sind und somit einen zweifelhaften Schutz bieten: brennt die Sicherung durch, ist der Port dauerhaft abgeschaltet.

Gewisse Zusatzlatenzen dürften zwar auftreten, aber aller Wahrscheinlichkeit sind sie so klein, daß sie selbst im zeitkritischen Musikbereich irrelevant sind - rein theoretisch wirken sich schließlich sogar die Kabellängen aus.

Bei USB 3 wurde das Stromlimit auf 900 mA angehoben. Und - beim Notebook aber eher ungewöhnlich - sind die Hochstromports, die das Laden von Geräten mit höheren Strömen erlauben, das aber über Widerstände zwischen den Leitungen "aushandeln" müssen.

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