Managed Service im SoHo-Bereich

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Hallo,

gerade auf Arbeit eine Diskusion gehabt ob das Internet ein sicherer Ort wäre, wenn auch Privatpersonen auf ManagedServices* "upgraden" würden.
Was meint ihr dazu, ich finde die Idee gar nicht verkehrt, das könnte - sofern klever gemacht auch ein Motor für kleine IT-Firmen sein.

*MangedService = Bereitstellen von Infrastruktur und Hard- und Softwarediensten durch einen Dienstleister. Zum Beispiel die Bereitstellung UND überwachung eines aktuellen Antivirus-Clients, Windowsupates oder allgemeine Hardware-Fehler (HDD low, Toner alle etc)

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eQuinOx (Neuling, 0 EXP)
Beigetreten: 1.1.1970

Moin Kewl,

meine IT-Firma bietet Managed Services und Hosted Managed Services (auf Mietservern) seit vielen Jahren an.
Als Tools hatten wir dazu folgende Produkte durchgetestet:
Kaseya (www.kaseya.de)
GFIMax (www.gfimax.com)
n-Able (www.n-able.com)
und uns letztlich für n-Able entschieden, weil es für uns am flexibelsten einsetzbar ist.

Seit einigen Jahren beackere ich damit nun den SMB- und Privatkundenmarkt. Während SMB serverseitig ein Selbstläufer ist (zu 24/7-Serverüberwachung sagt fast jeder Kunde "ja"), ist es clientseitig schon verhaltener. Managed Services soll für uns ein Zusatzgeschäft sein und Gewerbekunden in unserem Bereich (bis ca. 100 Arbeitsplätze) sind sehr zurückhaltend, wenn es um Extra-Kosten für etwas geht, was bisher "ja auch immer so funktioniert hat". Bisher verdeckte Kosten werden durch Managed Services sichtbar und obwohl die Firmen Geld sparen könnten, ist das ne psychologische Hürde. Es geht schon, aber es ist kein Selbstläufer wie bei Servern.

Das Privatkundengeschäft ist in dem Bereich für mich aber echt tot. Selbst wenn einer meiner Techniker im Monat nur 10 Minuten pro Privatkunde aufwendet (und das braucht man schon zum Check, ob der MaSe-Client auf dem PC noch korrekt läuft mr.green), dann muss ich dafür mindestens 9,- EUR netto pro Monat abrechnen. Das sind 108,- EUR netto = 128,52 Euro brutto im Jahr für den privaten Endkunden. Da haben die zum Großteil echte Bauchschmerzen mit. Für weniger als 9,- EUR netto pro 10 Minuten/Monat lohnt sich das Geschäft einfach nicht, das ist selbst bei Vollauslastung 54,- EUR netto pro Stunde. Klingt viel, aber abzüglich der Bereitstellungskosten für das Managed Service System (Software + eigene Server + eigene Wartung) deckt das kaum das Gehalt eines IT-Servicetechnikers.

Als Freelancer mit extrem schlanker Kostenstruktur könnte es sich vielleicht rechnen.

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Ich hätte gedacht, das Managed Services für den Endkunden gerade interessant sind, für ein kleines Endgeld muss er sich keine sorgen mehr um Windows Updates und Virenscanner machen...
Als Virusscanner hätte ich da an die Endpoint Protection von Symantec gedacht, die mittlerweile ziemlich gut geworden ist im vergleich zu ähnlichen Lösungen der Konkurenz

// Edit: Das GFI Max sieht, interessant aus. Ich selbst kenne ja nur die 3 großen. Tivolli, für mich das Non-Plus-Ultra sowie SCOM/SCCM und natürlich Nagios

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Alter Haudegen: Ist seit mindestens 5 Jahren bei GG.de registriertGold-Jäger: Hat 75 Erfolge erreicht -- Wahnsinn!Gold-Gamer: Hat den GamersGlobal-Rang 20 erreichtFROGG: Als "Friend of GamersGlobal" darf sich bezeichnen, wer uns 25 Euro spendet.GG-Gründungsfan: Hat in 2009 einmalig 25 Euro gespendetAlter Haudegen: Ist seit mindestens 3 Jahren bei GG.de registriertReportage-Guru: Hat 10 Reportagen oder FAQ-Previews geschriebenDebattierer: Hat 5000 EXP durch Comments erhaltenIdol der Massen: Hat mindestens 10.000 Kudos bekommenSilber-Jäger: Hat Stufe 10 der Jäger-Klasse erreichtSilber-Schreiber: Hat Stufe 10 der Schreiber-Klasse erreichtSilber-Reporter: Hat Stufe 10 der Reporter-Klasse erreichtDieser User hat uns zur TGS 2016 Aktion mit einer Spende von 5 Euro unterstützt.Dieser User hat uns an Weihnachten 2015 mit einer Spende von 5 Euro unterstützt.Dieser User hat uns an Weihnachten 2014 mit einer Spende von 10 Euro unterstützt.Dieser User hat uns an Weihnachten 2013 mit einer Spende von 5 Euro unterstützt.
Dennis Ziesecke (Freier Redakteur, 29502 EXP)
Es wird empfohlen, Betrug, Hieb, Roboter und Heldentat zu vermeiden.
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Inhalte: 396

Kaum jemand (im Privatbereich) wird für etwas zahlen "was er ja locker selbst machen kann". Zumal man von fehlenden Antivirenupdates und so ja lange nichts mitbekommt - und selbst infizierte Rechner arbeiten oft Jahrelang so vor sich hin, ohne dass der Nutzer das jemals feststellt. Auch wenns doof ist: Warum also zahlen für eine Leistung, die man "gar nicht braucht"? Wo die Leute ja schon zu geizig sind, 30 Euro im Jahr für ne Sicherheitssoftware auszugeben?

Wie oft hatte ich es, dass ich Kunden, deren PC ich hardwaretechnisch durchgecheckt habe, auch einen Softwarecheck angeboten habe und sie nur "nee, das lohnt sich nicht, mir passiert nix und außerdem kann ich das selbst" geantwortet haben. Vom Jugendlichen bis zum kleinen Selbständigen, zahlen will da keiner für.

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Bundes-Trojaner. Killerspiele. Stoppschilder. Streetview. JMStV. Deutschland. Wir können alles. Außer Internet.

eQuinOx (Neuling, 0 EXP)
Beigetreten: 1.1.1970

Ich kann da Dennis Aussage nur bestätigen. Zumal Windows- und AntiVirus-Updates ja nun wirklich auch weitgehend vollautomatisch laufen und der User davon in der Regel nur 1x im jahr was mitbekommt.

Die Verkaufsargumente von Managed Services auf Clients (bei Firmen) sind daher auch automatisierte Lizenzverwaltung (heftig, wenn Notebooks regelmäßig von Mitarbeiter zu Mitarbeiter vererbt werden), Hardare-Invetarisierung (für Bilanzen), Deployment von Treibern, Flash und Java.

All diese Argumente treffen auf Einzel-PCs von nem Privatkunden natürlich nicht zu. Der weiss in der Regel, was er sich an Hard- und Software gekauft hat mr.green. Und Treiber, Flash und Java veralten dann halt, oder der "Nachbar machts für nen Händedruck".

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