Browsergames statt Disks - dauerhaft besser?

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(Neuling, 0 EXP)
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Browsergames werden immer bedeutender, allein schon deswegen, weil sie immer häufiger im Internet anzutreffen sind (z.B. Quake Live, Battlefield Heroes). Deswegen scheint bei Publishern und Entwicklern immer mal wieder das Gespräch aufzukommen, ob sich in Zukunft Spiele durchgängig nur noch auf einer Online-Plattform (im Browser) realisieren lassen (siehe nur ein Artikel in der aktuellen GameStar 09/09).

Klar, dafür sind sicherlich noch bessere Internetverbindungen nötig, aber das wird kommen. Und dann? Wie sieht es aus: Ist das Spiel, das jedermann im Laden auf Datenträgern kaufen kann, überhaupt noch erforderlich?

Wie sieht es mit Vorteilen bzw. folgenden Ideen aus, etwa:
1.) hardwareunabhängiges Spielerlebnis, weil alle Dateien auf Rechnern und Servern der jeweiligen Hersteller ganz (oder überwiegend) berechnet werden können
2.) keine illegalen Vervielfältigungen mehr, da maximal noch "etwas" Download-Inhalt heruntergeladen werden müsste
3.) Cheaten wird unmöglich oder zumindest deutlich schwieriger, wenn man nicht mehr an die essentiellen Spieledateien rankommt
4.) Kostenersparnis bei Verpackung, Datenträgerpressung, Datenträgerhüllen usw.
5.) Freigabe des Inhalts nach einer gewissen Zeit (ein paar Jährchen) für alle Kunden zum Full-Download, wenn der Käuferansturm eh vorbei ist oder falls der Publisher pleite geht
6.) modifizierbares Preissystem, da man ggf. nur noch für seine tatsächliche Nutzung zahlen müsste (= günstigere Spiele).
7.) Patchen entfällt, da der Publisher direkt die aktualisierten Inhalte integrieren könnte (= kein Versionswirrwarr im Multiplayer)

Die Liste ließe sich bestimmt noch ordentlich erweitern. Insbesondere Punkte 1, 2 und 3 halte ich aber für ernsthaft diskussionswürdig.

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Bibliothekar (11 Forenversteher, 770 EXP)
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Zu 1) Ich glaube da noch nicht dran. Zumindest nicht in den nächsten 3 - 5 Jahren. Allein ein Rechenzentrum hochzuziehen welches sowas für einen erfolgreichen Titel leisten kann UND dann auch noch die Latenzen gering hält ist ein enormer Aufwand. Dazu kommt dann noch dass ein Rechenzentrum in der Welt nicht reicht (siehe Latenzen)

Zu 2) Das kann gut sein. Außer jemand bekommt den Quellcode / Binärdateien der Serversoftware in die Finger. Dann gibts fix private Server. Allerdings wird der Rechteinhaber besser gegen sowas vorgehen können.

Zu 3) Muss nicht sein. Wenn derartige Spiele einen Singleplayer haben wird man sicherlich weiter cheaten können. Das ist ja meist auch so vorgesehen. Im Multiplayer kommt es drauf an. Ein Quake Live unterscheidet sich nicht so sehr von einen Installierten Spiel. Der eigene Rechner macht immer noch die Arbeit und da kann ein Bot ansetzen.

Zu 4) Du glaubst auch noch an den Weihnachtsmann oder? Nichts dergleichen wird kommen

Zu 5) Siehe "Zu 4)"

Zu 6) Es wird sicherlich neue Bazahlmodelle geben. Das ist ja auch schon im kommen. Aber günstiger wird es für die wenigsten da in allen Modellen sicherlich die Sammelwut und Gier mach noch cooleren Sachen ausgenutzt wird.

Zu 7) Dafür kommen halt Wartungsarbeiten am Server.

Was mir noch einfällt: Keine Mods mehr? Oder werden die Anbieter entsprechende Schnittstellen schaffen?

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BFBeast666 (14 Komm-Experte, 2062 EXP)
Na, dann mach mal einen Rettungswurf!
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Mal davon abgesehen, daß ich dieses ominöse "F2P" für vollkommenen Bullshit halte, denke ich, daß Browsergames den vollwertigen Retail-Produkten in näherer Zeit nicht den Rang ablaufen werden. Zumal das Label "Browsergames" nur bedingt zutrifft, da ein Großteil der Daten ja per "Plugin" runtergeladen werden muß. (Man siehe z.B. den Angetestet-Artikel zu Parabellum auf GG). Und wenn der Rechner nicht genug Dampf hat, nützt die ganze Plattformunabhängigkeit nicht. Fakt: Browsergames wie Quake Live oder BF Heroes brauchen erheblich mehr Dampf als ein vergleichbarer Stand-Alone-Titel, da die ganzen Frameworks und VM's noch ordentlich Saft abziehen. Und wenn dann noch in Java programmiert wird. *rollseyes* Mein IT-Prof meinte damals, daß man zeitkritische Sachen lieber in einem C-Derivat machen sollte, da Java einfach zu langsam ist.

Für mich als Traditionalisten ist das nix. Ich bevorzuge meine Spiele halt nach wie vor auf physikalischen Medien - die kann ich auch noch in den kommenden Jahren/Jahrzehnten spielen, wenn die Server der Betreiber schon den Bach runtergegangen sind.

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Viel Gelaber über Spiele und Musik: www.bfbeast.de

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Olphas (24 Trolljäger, 47020 EXP)
I want to ride my Chocobo all day
User ist offline. Zuletzt gesehen vor 1 Stunde 36 Minuten Offline
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Vorsicht, hier werden zwei grundlegend unterschiedliche Dinge vermischt.
Auf der einen Seite die Browser-Games, die eben im Browser spielbar sind, aber dennoch Inhalt downloaden müssen und auf der eigenen Hardware laufen, auf der anderen Seite das Video-Streaming. Das ist die Technologie, mit der gerade experimentiert wird, bei der das Spiel tatsächlich auf einem Server läuft und der Spieler das ganze quasi als interaktiven Film sieht, der per Videostream im Browser läuft. OnLive bietet sowas z.B. schon an. Das große Problem hierbei ist nur: Zwar berechnet nicht mehr mein PC das Spiel, allerdings muß jede Eingabe zum Server geschickt, dort umgesetzt und im Stream wieder zurückgeschickt werden. Ohne kleine Verzögerungen wird das nicht möglich sein.

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Ohne Arme keine Kekse!

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Vin (18 Doppel-Voter, 11829 EXP)
unterwegs im Township
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so kleine spielehappen wie Quake live oder Battlefield Heroes sind mmn. die einzigen wirklichen Spielkonzepte die ich mir im Browser vorstellen kann. so hab ich die Möglichkeit in der pause auch auf der Arbeit zu spielen (vielleicht auch nicht nur dann lol )
Ein Spiel wie Anno oder Crysis passen einfach nicht dazu, was passiert z.B. wenn mein Internet einmal für ein paar sec ausfällt.
Reine Multiplayerspiele würden vielleicht sogar sehr gut funktionieren, mehr aber auch nicht.

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SynTetic (Neuling, 0 EXP)
Beigetreten: 1.1.1970
Olphas schrieb:

Vorsicht, hier werden zwei grundlegend unterschiedliche Dinge vermischt.
Auf der einen Seite die Browser-Games, die eben im Browser spielbar sind, aber dennoch Inhalt downloaden müssen und auf der eigenen Hardware laufen, auf der anderen Seite das Video-Streaming.

Ähm, nein. Gemeint ist erstmal beides, also sowohl die (in meinen Augen) Vorstufe - der teilweise Download via PlugIn - als auch der echte Stream. Beide Entwicklungen bedingen, dass ein reiner Online"handel" entsteht.

Olphas schrieb:

Das große Problem hierbei ist nur: Zwar berechnet nicht mehr mein PC das Spiel, allerdings muß jede Eingabe zum Server geschickt, dort umgesetzt und im Stream wieder zurückgeschickt werden. Ohne kleine Verzögerungen wird das nicht möglich sein.

Aber wie sieht es mit in Zukunft technisch sicherlich weiter verbreiteten Hochleistungsleitungen (DSL 16000 und mehr) aus? Leitungen, die diese heute noch oftmals theoretischen Werte tatsächlich erreichen? Sind die "Lags" dann noch relevant? Oder gar nur noch messbar, aber nicht mehr spürbar?

Bibliothekar schrieb:

Zu 4) Du glaubst auch noch an den Weihnachtsmann oder? Nichts dergleichen wird kommen

Ich habe nicht unbedingt darauf abgezielt, dass der Kunde (!) eine Kostenersparnis erfährt. Das war halb neutral gemeint. Halb deswegen, weil die tatsächliche Ersparnis natürlich beim Publisher verbleiben dürfte.

Vin schrieb:

Ein Spiel wie Anno oder Crysis passen einfach nicht dazu, was passiert z.B. wenn mein Internet einmal für ein paar sec ausfällt.

Was passiert, wenn bei dir der Stromkreis mal einen Kurzen hat? Dann ist halt kurz ( wink ) mit dem Spiel.

Noch etwas Allgemeines: Die o.g. Liste verführt natürlich dazu, dass man versucht, Gegenargumente für die einzelnen Punkte zu finden. So war/ist das aber gar nicht gemeint bzw. gedacht. Das sind lediglich die Vorteile, die mir spontan zu diesem Thema einfallen. Keine Ahnung, ob es noch mehr gibt. Interessiert wäre ich aber mal an einer (davon unabhängigen!) Liste mit Negativpunkten gegen Browsergames/Videostreams. Allerdings bitte unter Berücksichtigung des Aspekts, dass wir von Zukunftsmodellen sprechen und sinnvollerweise einfach mal davon ausgehen, dass rein technisch (!) eine Realisierung möglich ist.

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Bibliothekar (11 Forenversteher, 770 EXP)
User ist offline. Zuletzt gesehen vor 1 Jahr 49 Wochen Offline
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Inhalte: 5
Zitat:

Aber wie sieht es mit in Zukunft technisch sicherlich weiter verbreiteten Hochleistungsleitungen (DSL 16000 und mehr) aus? Leitungen, die diese heute noch oftmals theoretischen Werte tatsächlich erreichen? Sind die "Lags" dann noch relevant? Oder gar nur noch messbar, aber nicht mehr spürbar?

Ich hab ne 100 Mbit Leitung hier in Köln mit 10 Mbit Upload. Die Werte erreiche bzw den Upload übertreffe ich auch deutlich. Musste sogar nen schnelleren Router kaufen um die Bandbreite auszunutzen. Lags sind kein Problem, war aber auch schon kein Thema mit der 6Mbit Leitung vorher. Die Frage ist nur wenn dann noch TV over IP dazukommt und weitere Dienste einfach da sind muss der Router das ganze mittels gutem QoS handhaben und der Kunde hat eigentlich keine Ahnung was passiert (das ist bei mir jetzt nicht der Fall). Will sagen: Wahrscheinlichkeit auf Lags etc. wird geringer, aber passieren kann es immer.

Zitat:

Ich habe nicht unbedingt darauf abgezielt, dass der Kunde (!) eine Kostenersparnis erfährt. Das war halb neutral gemeint. Halb deswegen, weil die tatsächliche Ersparnis natürlich beim Publisher verbleiben dürfte.

Laut aussagen von der Firma Gameforge(?) haben deren Spiele ein extrem gutes Kosten / Gewinn Verhältnis. Ein MMO wie wow und so ist immer schwer zu sagen. Blizzard gehts prima, Mythic eher nicht. Es führt jedoch dazu das die Verkaufskette immer weniger aus Herstell -> Verkäufer -> Kunde besteht und viel mehr aus Hersteller -> Kunde. Das ist für den Verkäufer natürlich vorteilhaft. Der Kunde wird das gut annehmen weil ich mit der DVD im Regal eh nix mehr anfangen kann wenn der Herstller die Server abschaltet. In sofern ist ein reiner Onlinevertrieb praktisch.

Spannend wirds wenn das erste "Singleplayer-MMO" auf den Markt kommt. Die Chancen, dass sowas passiert stehen gut glaub ich.

Aber das Videostreams sich durchsetzen glaube ich nicht. Der Hersteller hat nichts davon außer mehr Arbeit für seine Server.
Der Markt wird sicher immer Online-bezogener aber wo das endet und welche Entwicklungen sich noch ergeben an die wir jetzt nicht denken? Keine Ahnung!

EDIT: Aber der Browser wird zentrales Programm auf dem Rechner. Das hat mittlerweile fast jede Firma gerafft.

SynTetic (Neuling, 0 EXP)
Beigetreten: 1.1.1970
Bibliothekar schrieb:

Wahrscheinlichkeit auf Lags etc. wird geringer, aber passieren kann es immer.

...wie auch jetzt in jedem Online-Game.

Bibliothekar schrieb:

Aber das Videostreams sich durchsetzen glaube ich nicht. Der Hersteller hat nichts davon außer mehr Arbeit für seine Server.

Gutes Argument. Vor allem würde die ganze Hardware-Industrie nichts mehr verdienen, wenn der Endverbraucher (also der Kunde) sein System nicht mehr aufrüsten muss, um neue Spiele zocken zu können.

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@SynTetic: Verdienen würden die schon. Nur das der Kunde der Serveranbieter wäre und nicht mehr der Spieler. Aber genau da ist der Hund vergraben: Warum sollte der Hersteller sich die Kosten antun wenn die Kunden es doch auch machen würden?

SynTetic (Neuling, 0 EXP)
Beigetreten: 1.1.1970
Bibliothekar schrieb:

Warum sollte der Hersteller sich die Kosten antun wenn die Kunden es doch auch machen würden?

Um mehr Spiele zu verkaufen? Der vorherige Investitionsverlust ließe sich damit aber wahrscheinlich in der Tat nicht wieder einfahren.

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Ja aber warum nicht den Kunden die Rechenarbeit übernehmen lassen? Kann ja ein MMO sein was ausschließt das illegale Kopien genutzt werden. Aber wieso noch eine riesige Rechenfarm hinstellen welche unmengen an Strom verbraucht? Abgesehen davon das du schon wirklich investieren musst um überhaupt den Strom zu bekommen welcher benötigt wird um .... 50.000 Leute gleichzeitig spielen zu lassen. Da muss man schon Kapazitäten haben. Und es bringt dem Hersteller nix. WOW beweist das die Kunden bereit sind wirklich richtig viel Geld über lange Zeit auszugeben ohne Cutting Edge Grafik anzubieten. Und ich habs probiert: WoW läuft auf wirklich fast jedem System im Umlauf. Kundenverlust durch die Anforderungen droht da nahezu kaum.

Was ich mich aber frage ist: Könnte ein aktuelles MMO (irgendeins) welches neben WOW etwas untergeht besser leben wenn die monatlichen Kosten nicht etwa 13 Euro sondern ... 8 Euro betragen?

Soviel zu den großen Vollpreis-MMOs und so aus meiner Sicht wink

SynTetic (Neuling, 0 EXP)
Beigetreten: 1.1.1970
Bibliothekar schrieb:

Was ich mich aber frage ist: Könnte ein aktuelles MMO (irgendeins) welches neben WOW etwas untergeht besser leben wenn die monatlichen Kosten nicht etwa 13 Euro sondern ... 8 Euro betragen?

Guild Wars etwa kostet monatlich ja nix, sondern nur beim Kauf der Software. Unter anderem deswegen hat es viele Fans, die sich nicht zu monatlichen Zahlungen verpflichten wollen.

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Jetzt wo du es sagst. Wie viele Leute spielen denn Guild Wars? Gibts da Infos zu?

SynTetic (Neuling, 0 EXP)
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Bibliothekar schrieb:

Jetzt wo du es sagst. Wie viele Leute spielen denn Guild Wars? Gibts da Infos zu?

Da ich selbst kein MMO-Spieler bin, kann ich es dir nicht genau sagen. Aber zumindest in den Monaten nach Release habe ich häufig gelesen, dass das Spiel voll sein soll und da entsprechend die Luzi abging. wink Ist wahrscheinlich immer noch so; es gab ja zig Addons.

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