Warum wird ein Genre nur am Zustand alter Marken definiert?

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Novachen (18 Doppel-Voter, 12747 EXP)
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Heyya,

mal wieder ein neuer Thread von mir zu einem Thema, welches mich die letzten Tage nur mal wieder aufregt mr.green.

Es geht hier um, angeblich, tote Genres.

Jahrelang muss ich in Foren und auf Spieleseiten lesen "Adventures sind tot", "Weltraumsimulationen sind tot" etcetera und pp. Ihr kennt dieses Gesülze ja sicherlich.

Ich frage mich wirklich wieso in einer Zeit, wo wirklich seit Jahren zahlreiche Adventures und Weltraumsimulationen erscheinen, ein Genre aber von Spielern und nahezu jeder Spieleseite weltweit totgeredet wird, obwohl da jährlich teilweise mehr Spiele erscheinen als zur Zeit als das Genre noch als "lebendig" galt.

Warum wird eine Lebendigkeit eines Genre darauf beschränkt wann die "Genregrößen" in Form spezieller Firmen/Unternehmen oder Personen das letzte Mal einen entsprechenden Titel veröffentlicht haben?

Und wieso gibt es in diesem Zusammenhang auch so ein großes Problem neue "Genregrößen" zu definieren? Wieso ist das so, dass Daedalic nie an LucasArts und Sierra heranreichen wird? An den Marken scheint es ja auch nicht zu liegen, Telltale hilft in dieser Hinsicht Sam & Max und Monkey Island und der Beibehaltung des entsprechenden Humors ja auch nicht.

Bei Weltraumsimulationen ist quasi genau das selbe. Das ganze Genre wird nur an David Braben, Chris Roberts und LucasArts festgemacht. Nur weil zwei der drei Beteiligten jetzt wieder neue Spieleprojekte machen, wird auch gleich wieder die große "Wiederbelebung" des gesamten Genres bei diesen Seiten angerührt. Ich verstehe es nicht, wieso da so ziemlich einäugig durch die Genres gestolpert wird. Nicht links oder rechts gucken, sondern nur auf die Namen achten, die seit Anfang des Genres umherspuken, alle anderen sind bedeutungslos und gibt es quasi auch gar nicht.

Zählt da wirklich nur das Motto "Die waren zuerst da" oder hat das wirklich einen tieferen Grund?

Oder man kann es vielleicht auch anders fragen: Ab wann gilt für euch denn ein Genre als "tot"?

Würde mich mal interessieren, was Ihr zu dieser Thematik denkt mr.green.

Gibt sicherlich noch ein paar andere Genres die als "tot" gelten, da kenne ich mich allerdings nicht so aus..., könnt ihr aber natürlich auch mit in diese Diskussion nehmen smilie.

Chefkoch (Neuling, 0 EXP)
Beigetreten: 1.1.1970

Naja, spiele Genres sterben nicht wirklich aus.
Als damals alle meinten, der PC (als Spieleplattform) würde aussterben, war ich nach erster Skepsis recht freudiger Erwartung, da ich davon ausging, dass es endlich mal wieder "Randgruppenspiele" geben werde (also Flugsimulatoren, Stategie, RPG´s OHNE Fantasy usw.).

Leute, die heute noch meinen, Adventures sein ausgestorben, hab ich noch nicht erlebt O_o
" Wieso ist das so, dass Daedalic nie an LucasArts und Sierra heranreichen wird? " << Das wird einfach der Mythos sein. Denn so toll waren die Adventures damals auch nicht (außer vielleicht Indy 4). Als Adventures so extrem populär waren, gabe es auch eigentlich kein Genre, welches schöne und fesselnde Geschichten erzählt hätte (außer Rollenspiele vielleicht, aber die waren auch recht komplex).
Letzten Sommer habe ich Monkey Island 1 nach bestimmt 20 Jahren mal wieder durchgezockt. Die zweite Hälfte war echt müßig und enttäuchend.
Mythos zerstört.
Ich denke einfach, dass wenn ein Entwickler, der ein Genre prägte, weg ist, oder was anderes macht, ein Genre gerne voreilig für tot erklärt wird.

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Ganon (22 AAA-Gamer, 33743 EXP)
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Wer sagt, dass Adventures tot sind? Doch höchstens amerikanische Medien. Und selbst da stimmt es nicht, wie Telltale und Double Fine zeigen. In Europa ist nicht erst seit dem Aufstieg von Daedalic bekannt, dass das Genre sehr lebendig ist (und ehrlich gesagt finde ich deren Spiele auch besser als Monkey Island).
Was Weltraumsimulationen anght, kenne ich mich nicht so aus. Es sieht für mich so aus, als kommen immer mal wieder Titel, die aber nicht so richtig groß rauskommen, eher im Indie-Bereich oder Nischenspiele bleiben. Deswegen wird das Genre nicht so wahrgenommen wie noch zu Zeiten von Wing Commander oder X-Wing, die damals bekannte Toptitel waren.

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Azzi (Neuling, 0 EXP)
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-Anzahl der erschienenen AAA-Titel eines Genres
- marktwirtschaftliches Potential/Umsatz eines Genres

Und die sind halt bei manchen altgediegenen Genres kaum nennenswert. Die von dir genannten Weltraumsimulationen gehören sicherlich dazu. Dann sicherlich noch Flugsimulationen, die mal vor den 2000ern durchaus verbreitet waren und wo man nochn Joystick für gekauft hat. Heute findet in beiden eigentlich kaum noch etwas statt, vielleicht noch im Indie bereich aber das ist halt ne Niesche weit ab der großen Gamerplattformen.

Adventures sind so semi erfolgreich. Gab ja einige kleinere und ich glaube das man hier durchaus noch einige Käufer erreichen kann.

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Azzi schrieb:

Dann sicherlich noch Flugsimulationen, die mal vor den 2000ern durchaus verbreitet waren und wo man nochn Joystick für gekauft hat. Heute findet in beiden eigentlich kaum noch etwas statt, vielleicht noch im Indie bereich aber das ist halt ne Niesche weit ab der großen Gamerplattformen.

Oh da findet ne Menge statt. Geh mal in einen Saturn und guck dir die Regale voller FSX-Addons an. Wie du schon richtig sagst ist es aber natürlich eine Niesche und der Gelegenheitsspieler kriegt davon nichts mit bzw. ist es auch nicht für ihn Gedacht. Gleiches sind die wunderbaren Indie-Adventures.

So richtig Tot ist eigentlich nie ein Genre. Eigentlich ist es nur ein marktwirschaftlicher Ausdruck für: Kann man im Moment keine riesen Gewinne mit machen.

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- Benjamin Franklin

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