Petition gegen das Verbot von ihr-wisst-schon-was-für-Spielen

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BAZINGA!
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Hi,

ich weiß, es ist schon spät (früh), aber dieses "Killerspiele"-Thema und der ignorante Umgang der Politiker damit hat mich dermaßen beschäftigt, dass ich mich mal hingesetzt habe und einen Text für eine Petition verfasst habe. Den wollte ich mal vorstellen und euch fragen, was ihr davon haltet.

Wie sagt Gottschalk immer: "Es klingt unglaublich, aber ich trage es einfach mal vor."

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Text der Petition:
Die Petenten fordern den Deutschen Bundestag auf, die Verwendung des diskriminierenden Begriffs "Killerspiele" zu unterlassen und die Diskussion über ein Verbot der Herstellung und des Vertriebs von Spielen einzelner Gattungen zu unterlassen. Des Weiteren möchten wir darauf drängen, dass eventuelle Sperrmechanismen, die zur Erschwerung des Zugangs zu Kinderpornographie im Internet eingerichtet werden, nicht auf Internetseiten ausgedehnt werden, die sich mit Computerspielen befassen.

Begründung:
1. Diskriminierender Begriff
Das Genre der "Killerspiele" als solches gibt es nicht. Es handelt sich um eine Begriffsschöpfung unbekannter Herkunft, die undifferenziert und diskriminierend ist. Der Begriff "Killerspiele" impliziert eine Vorverurteilung, gegen die sich die Petenten wehren. Es kann nicht angehen, dass unter diesem Begriff eine Stimmung gegen mehrere Millionen erwachsene, mündige Bürger geschürt wird, die nichts anderes tun, als ihrem Hobby nachzugehen.

2. Fehlender kausaler Zusammenhang
Ein Kausalzusammenhang zwischen dem Konsum von gewalthaltigen Computerspielen und dem tatsächlichen Vorkommen von Aggressivität ist nicht vorhanden. Ein PC ist heutzutage in jedem Haushalt vorhanden; dass Jugendliche und junge Erwachsene derartige Spiele konsumieren, ist nicht ungewöhnlich - somit ist auch bei jugendlichen Attentätern die Wahrscheinlichkeit hoch, dass diese sich zuvor mit Computerspielen beschäftigt haben. Hieraus einen Kausalzusammenhang abzuleiten (und nur ein solcher würde ein solches Verbot rechtfertigen), ist aus statistischer Sicht nicht haltbar.

3. Funktionierender Jugendschutz
Die Bundesrepublik Deutschland verfügt über das strengste Jugendschutzgesetz aller demokratischen Staaten der Welt. Dieses wurde im vergangenen Jahr noch einmal verschärft. Die Unterhaltungssoftware-Selbstkontrolle (USK) sorgt dafür, dass gewaltverherrlichende Computerspiele im Sinne der Definition nicht in die Hände von Kindern und Jugendlichen gelangen dürfen. Durch die Vertreter der Obersten Landesjugendbehörden ist die Objektivität dieses Prüfverfahrens sichergestellt. Spiele, deren Inhalt gegen die Wahrung der Menschenwürde verstoßen, erhalten keine Kennzeichnung und sind somit sowohl für Erwachsene als auch erst recht für Jugendliche nicht zugänglich. Ein Verbot würde daher nur erwachsene Konsumenten betreffen und hätte somit mit "Jugendschutz" nichts zu tun.

4. Fehlende Rechtssicherheit
Das Verbot der Herstellung und Verbreitung von gewalthaltigen Computerspielen würde eine Situation heraufbeschwören, in der sowohl Hersteller als auch Händler von Computerspielen keine Rechtssicherheit mehr hätten. Da nicht eindeutig durch gesetzliche Formulierungen geregelt werden kann, welche Spiele unter diesen Begriff fallen und welche nicht, befänden sich sowohl Hersteller als auch Händler immer mit einem Bein im Gefängnis. Vermieden werden kann dies nur durch eine objektive Kontrollinstanz, die die Hersteller berät. In Form der USK gibt es diese Instanz jedoch bereits, es ist daher kein Bedarf für eine Gesetzesänderung gegeben.

5. Keine Notwendigkeit der Sperrung von Inhalten
Es besteht keine Notwendigkeit, den Zugang zu einzelnen Internetseiten, die sich mit Computerspielen beschäftigen, zu erschweren. Jede Internetseite in Deutschland muss über ein Impressum verfügen - befinden sich auf einer Seite strafrechtlich relevante Inhalte, können die betreffenden Betreiber dafür haftbar gemacht werden. Die Sperrung einzelner Seiten würde damit eine Zensur darstellen, die dem Grundrecht auf freie Meinungsäußerung widersprechen würde.

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Ich finde, wir sollten mal den Mund aufmachen als Gamer. Teilweise ist es unerträglich, was für diffamierendes, undifferenziertes Zeug man aus politischen Kreisen über unser Hobby hören muss...

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Hmm, wenn ich so an der Beachtung der Petition gegen Internetsperren durch die Regierung denke, glaube ich nicht das hier noch jemand von denen da oben auf das Volk hört und wenn es eine halbe Millionen Unterschriften gibt !

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Und die Justizminister spinnen fröhlich weiter vor sich hin. Man gucke hier:

http://www.heise.de/newsticker/Justizminister-wollen-Aufruf-von-Kinderporno-Seiten-deutlicher-kriminalisieren--/meldung/141171

--snip

In einem weiteren Beschluss (PDF-Datei) drängt die Justizministerkonferenz auf eine bessere Kontrolle jugendgefährdender Computerspiele, obwohl der Gesetzgeber auch in diesem Bereich bereits mehrfach Verschärfungen durchgesetzt hat. Für weiter korrekturbedürftig halten die Minister die Altersfreigabe durch die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK), deren Beirat sich aus Vertretern verschiedener Gruppierungen von Bund, Ländern, Gesellschaft, Kirchen und Wirtschaft zusammensetzt. Nach einer Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsens (KFN) habe die Einrichtung in vielen Fällen das Mindestalter zu niedrig angesetzt.

Die Konferenz fordert daher eine Stärkung der Rolle der Länder im Freigabeprozess und eine Überprüfung der Kriterien für die Alterseinstufung. Der USK, die sich selbst um Nachjustierungen bemüht, sollte zudem mehr Zeit als die derzeit vorgesehenen zehn Tage zum Durchspielen eingeräumt werden. Die Minister versprechen sich davon einen besseren Schutz Minderjähriger vor jugendgefährdenden Games. (Stefan Krempl) / (jk/c't)

--snap

War ja klar, daß man zu solchen Beschlüssen kommt, wenn Pfeiffer involviert ist. Ich bekomme echt einen persönlichen Hals auf den Mann.

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Viel Gelaber über Spiele und Musik: www.bfbeast.de

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was geht mit denen denn ab, daß die in letzter zeit so durchdrehen?
ich meine.. das kann ja nicht das wahljahr alleine sein. da muss doch sonst noch was anderes los sein.
webseiten altersregulieren, das internet absperren, games verbieten in herstellung, verkauf und besitz. wollen die alle computeruser verknacken, nur weil sie selber keine sind?

und die jugendlichen wollen nicht geschützt werden vor jugendgefährdenden spielen. wenn sie das wollten, würden sie die nicht aktiv spielen. es würde reichen, wenn die eltern mal sich etwas informieren würden, damit die jugendlichen das nicht so EINFACH könnten. aber da scheinen ja die politiker hinterher zu sein: sich und andere vor einem informationszwang schützen, denen diese ganze branche zu schnell, zu modern und zu neu ist.

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"Wenn ist das Nunstruck git und Slotermeyer? Ja! Beiherhund das Oder die Flipperwaldt gersput!"
"Hermits United. We meet up every ten years and swap stories about caves. It's good fun. For a hermit."
"Santa Christ, Santa Christ, We all love Santa Christ. He is Santa and Jesus, Goddamn he's Santa Christ!"

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Die Idee an sich scheint dann wohl doch nicht so interessant für die meisten zu sein...

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