Spiele als Episoden - Fluch oder Segen

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CosmicBlue (04 Talent, 22 EXP)
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Beigetreten: 13.6.2009

Wir alle kennen sie, wir alle lieben und hassen sie: Fortsetzungen.
Schön, wenn unser Lieblingsspiel eine Fortsetzung erhält.
Wehe, wenn das Spiel nichts neues bietet.

Dabei hat das Fortsetzungsprinzip an sich für Spieler, Hersteller und Publisher Vorteile:
Man baut auf einem schon bekannten Spiel auf, man kann abschätzen, wie gut es sich verkaufen wird und man kann sich sicher sein, das die erzählte Geschichte in sich abgeschlossen ist.

Doch irgendwann ist irgendwer auf die katastrophal-geniale Idee gekommen, Spiele im Episodenformat zu veröffentlichen.
Das berühmteste Beispiel ist sicher Half Life 2, wo dieses Prinzip auf Grund des Erfolgs funktioniert.
Aber schon ein anderes Beispiel auf der Steam-Plattform zeigt, das es für den Spieler nicht unbedingt erfreulich sein muß: Sin Episodes: Emergence. Die Fortsetzung zum Egoshooter Sin sollte in mehreren Episoden erscheinen. Es gab nur diese eine, danach nie wieder, weil das Studio zwischenzeitlich die Türen dicht machen mußte.
Aber das ist nur ein Beispiel.

Natürlich freut man sich als Spieler, wenn man nicht X Jahre auf eine Fortsetzung, sondern nur ein paar Monate auf eine weitere Episode warten muß. Aber mal ehrlich: Half Life 2 Episode 3 läßt nun auch schon wieder auf sich warten, gut eineinhalb Jahre sind seit der Orange-Box vergangen. Und wenn man überlegt, wieviel Zeit seit dem Release von Half Life 2 vergangen sind, wenn dann endlich die Episode 3 erscheint, die dann die Triologie beendet, die quasi Half Life 3 darstellen soll, dann hat man zeitlich nichts gewonnen. Wahrscheinlich eher im Gegenteil. Und mehr ausgegeben hat man als Spieler auch, kostet doch jede Episode 20 bis 30€, ein Half Life 3 hätte vielleicht 50 gekostet.

Mir persönlich bleibt daher nur eine Bitte an die Hersteller:
Produziert Episoden nur, wenn Ihr die Geschichte auch zu Ende erzählen könnte und nicht vorher pleite macht.
Produziert Episoden nur, wenn Ihr dem gerecht werdet, was viele mit dem Wort verbinden: ein weiteren Abschnitt der Geschichte in regelmäßigen, kurzen Abständen präsentiert zu bekommen.
Nichts ist schlimmer, als eine Geschichte, die kein Ende findet.

Im übrigen gibt es auch Fortsetzungen, die eine Geschichte nicht zu Ende erzählen. Ich warte seit Jahren auf Freespace 3...

Und nun meine Frage an Euch:
Wie steht Ihr zu dem Thema?
Kauft Ihr Euch lieber Episoden?
Stört es Euch auch, wenn eine Geschichte nicht zu Ende erzählt wird, nur weil der kommerzielle Erfolg fehlt?

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Taller Ghost Walt (15 Kenner, 3210 EXP)
ist auf Dienstreise... schon wieder :-(
User ist offline. Zuletzt gesehen vor 5 Tagen 12 Minuten Offline
Beigetreten: 16.5.2009
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Das ist ja fast schon eine User-Kolumne, vielleicht könnte man das Ganze (etwas angepasst) auch als News einstellen ?!

Zu den Fragen: Ich kenne Spiele im Episodenformat eigentlich nur von den Telltale'schen Adventures. Da gefällt mir das wirklich gut, ist halt wie eine Fernsehserie: Kurze, in sich abgeschlossene Handlungen, aber auch ein größerer Handlungsbogen, der die Folgen miteinander verbindet.

Nicht, dass ich das jetzt nur noch so will. Große Spiele, die einen lange fesseln können, muss es weiterhin geben. Aber für zwischendurch, mal ein paar Tage, sind Episoden sehr nett.

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"Never pay more than 20 bucks for a computer game." - Guybrush Threepwood, The Secret of Monkey Island

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Betatester: War bei der Closed Beta von GamersGlobal (März bis Mai 2009) dabeiAlter Haudegen: Ist seit mindestens 5 Jahren bei GG.de registriertGG-Gründungsfan: Hat in 2009 einmalig 25 Euro gespendetAlter Haudegen: Ist seit mindestens 3 Jahren bei GG.de registriertBronze-Archivar: Hat Stufe 5 der Archivar-Klasse erreichtLoyalist: Ist seit mindestens einem Jahr bei GG.de dabeiBronze-Reporter: Hat Stufe 6 der Reporter-Klasse erreichtDatenbank-Geselle: Hat 100 Steckbriefe angelegtVerlinker: Verweist nennenswert auf GamersGlobal.deVorbild: Hat mindestens 100 Kudos erhaltenSammler: Hat mindestens 50 Spiele in seiner SammlungProfiler: Hat sein Profil komplett ausgefüllt
Tom (15 Kenner, 2998 EXP)
ist im E3-Fieber
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Beigetreten: 16.3.2009
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Episoden haben einen ganz einfachen Vorteil für Entwickler: Sie können ein kurzes Spiel entwickeln und neue Formate testen, ohne ein großes finanzielles Risiko einzugehen. Gäbe es dieses Format nicht, dann hätten wir heute mit Telltalte Games vielleicht keinen so tollen Adventure Entwickler. Hätte Valve Half Life 3 nicht in Episoden aufgeteilt, würden wir bis heute wahrscheinlich noch gar kein neues Half Life haben. Und wenn man das Episodenformat nicht mag oder keine nicht-endende Geschichte anfangen will, dann wartet man bis alle Episoden erschienen sind und spielt das "komplette" Spiel.

Ich hab nichts gegen das Episodenformat, ich denke es bietet tolle Gelegenheit für Entwickler. Gerade kleinere Entwicklerstudios können so auch eher größere Projekte verwirklichen. Außerdem sind Episoden noch für Spieler interessant, die nicht sofort 50€ für ein Spiel ausgeben wollen.

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Alanar (13 Koop-Gamer, 1441 EXP)
hätte gerne mehr Zeit.
User ist offline. Zuletzt gesehen vor 1 Woche 2 Stunden Offline
Beigetreten: 15.5.2009
Inhalte: 24

Richtig durchgeführt habe ich eigentlich nichts gegen ein Episoden-Format. Wenn man sich gerade die Adventures von Telltale ansieht: Die nutzen das Episoden-Format ganz gut. Zwar bauen die Einzelstücke natürlich aufeinander auf, man könnte aber auch einfach eine beliebige Folge herausgreifen, für sich spielen und trotzdem ein vollständiges Erlebnis haben. Auf diese Weise muss man dann auch nicht allzu große Angst vor einem plötzlichen Abbruch des Spiels haben, finde ich.

Ein Problem, das ich persönlich jedoch in dem Erfolg des Episoden-Konzepts sehe, ist die Auswirkung auf Vollpreis-Titel. Kann sein, dass ich mir alles nur einbilde und noch nicht lang genug (bewusst) mit Videospielen verkehre. Außerdem passt es jetzt nicht so ganz zum Thema. Mir kommt es aber so vor, als würden heutzutage viel mehr storytechnisch unvollendete Spiele auf den Markt geworfen, die am Ende mit einem dicken "Fortsetzung folgt" auf den irgendwann kommenden Nachfolger verweisen. Sei es "Assassin's Creed", "God of War 2" oder das aktuelle "Prince of Persia" - sie enden alle mit Cliffhangern, die mich hinter einfach nur aufregen. Klar kann so ein Vorgehen auch bei Vollpreis-Titeln wirken und sich eventuell auf die Qualität der Nachfolger auswirken (indem Kritik an den Vorgänger direkt in die Entwicklung einbezogen werden kann). Dennoch hätte ich für gut 50 bis 70 Euro gerne ein vollständiges Spiel in der Hand.

Und ich denke mal, das ist auch ein wichtiger Faktor, mit dem ein Episoden-Spiel steht und fällt: Der Preis. Sofern sich der in einem angemessenen Rahmen bewegt und nach Vollendung der Reihe nicht großartig die Kosten eines Vollpreis-Titels überschreitet, geht das meiner Meinung nach in Ordnung.

Betatester: War bei der Closed Beta von GamersGlobal (März bis Mai 2009) dabeiAlter Haudegen: Ist seit mindestens 5 Jahren bei GG.de registriertGold-Gamer: Hat den GamersGlobal-Rang 20 erreichtArtikel-Schreiber: Hat 15 redaktionelle Artikel geschriebenAlter Haudegen: Ist seit mindestens 3 Jahren bei GG.de registriertReportage-Guru: Hat 10 Reportagen oder FAQ-Previews geschriebenMeister-Antester: Hat 10 Angetestet-Artikel geschriebenMeister-Tester: Hat 10 Spiele-/Technik-Tests veröffentlichtIdol der Massen: Hat mindestens 10.000 Kudos bekommenMissionar: 3 Neu-User für GamersGlobal.de anwerbenBronze-Archivar: Hat Stufe 5 der Archivar-Klasse erreichtLoyalist: Ist seit mindestens einem Jahr bei GG.de dabeiBronze-Cutter: Hat Stufe 5 der Cutter-Klasse erreichtBronze-Schreiber: Hat Stufe5 der Schreiber-Klasse erreichtReportage-Schreiber: Hat 5 Reportagen oder FAQ-Previews geschriebenAntester: Hat 5 Angetestet-Artikel geschrieben
Tim Gross (Freier Redakteur, 23836 EXP)
REGEN! Schön :-)
User ist offline. Zuletzt gesehen vor 4 Wochen 1 Tag Offline
Beigetreten: 16.3.2009
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Ich schließe mich da auch mal an. Nichts gegen Episodenspiele, wie Telltale sie präsentiert. Relativ gute Qualität (die Technik beiseite) und oft neue Spiele zum kleinen Preis. Sehr gut. Beim genannten Beispiel Half-Life bin ich aber auch recht pessimistisch mittlerweile, besonders nach dem Ende von Episode 2.

Aber wenn ich ganz ehrlich bin, bevorzuge ich doch eher echte Vollpreisspiele, wo ich auch gerne länger auf eine Fortsetzung warte. Egal wie sehr ich mich auf das neue Monkey Island freue, ein großes Spiel wäre mir viel lieber gewesen. Zwar ist das Episodenspiel besser als nichts, aber naja, wäre einfach toll gewesen.

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Je mehr Käse, desto mehr Löcher.
Je mehr Löcher, desto weniger Käse.
Ergo: Je mehr Käse, desto weniger Käse!

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Liam (13 Koop-Gamer, 1229 EXP)
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Beigetreten: 6.6.2009
Inhalte: 1

Hmm ich bin ziemlich zwiegespalten was das Thema angeht, da es für mich ein perfektes Beispiel ist von toll klingendes Prinzip mit meißt schwacher Umsetzung.
Mein großes Problem damit ist, dass die meißten Entwickler sowiso schon Probleme haben eine halbwegs interessante Geschichte auf die Beine zu stellen, die nach mehr wirkt als eine seichte Rahmenhandlung.
Sicher für einen Egoshooter mag das alles problemlos sein (immerhin ist IDs altes Shareware Prinzip ja quasi die uralt Version von Episodenformat), sobald ich aber etwas mehr erhoffe wird es meiner Meinung nach sehr schwer.

Es gibt im Prinzip ja nur 2 Varianten der inhaltlichen Umsetzung, entweder ich mache es wie z.b. eben Sin und erzähle immer einen Teil der Handlung und hoffe genug Folgen zu produzieren, dass es ein großes Ganzes am Ende ergibt oder ich versuche es wie Telltale und mache lauter kleine in sich abgeschlossene Geschichten und verbinde sie dann irgendwie als großes Ganzes.

Ritual hat mit Sin aufgezeigt was das Problem mit seiner Variante ist, wenn nicht von vorneherein die Finanzierung des ganzen gesichert ist (und wozu dann noch Episodenformat) und es verkauft sich nicht gut genug von Anfang an oder die Entwickler werden aufgekauft, stehen die Spieler am Ende mit Fetzen einer Handlung da und erleben nie ein Ende.
Half-life 3 zeigt grad perfekt das andere Spektrum an Problemen in dieser Variation. Wenn ich eine zusammenhängende Geschichte erfolgreich in Episoden erzähle und mit der Produktion nicht nachkomme wegen anderen Projekten, lasse ich die Spieler sehr lange warten, worunter dann die Bindung zur Figur und der Geschichte stark leidet. Gut man kann sicherlich die ersten beide Teile wenn ein dritter rauskommt nochmal spielen, aber dann kann ich auch direkt warten bis alle Episoden draussen sind (und dann meißt auch im günstigeren Komplettpaket kaufen).

Telltale geht momentan wohl recht erfolgreich den anderen Weg, aber zumindest meiner Meinung nach nicht wirklich besser. Ich kann mich in der Beurteilung eigentlich vielen der offiziellen Kritiken anschließen, dass es zwar durchaus amüsant ist, aber sehr kurz, sehr leicht und mit sehr vielen Wiederholungen.
Die kleinen Geschichten sind rel. inhaltslos, mehr darauf aufgebaut hübsche Variationen für Gags zu liefern und der Gesamtrahmen war nicht wirklich viel überzeugender und wirkte mehr gewollt als notwendig. Zumindest ich hatte die ganze Zeit das Gefühle es waren nicht Scherze um die Geschichte zu erzählen, zu bereichern sondern eine Geschichte die dem Spaßfaktor und dem Episodenformat unterworfen wurde. Ähnlich wie eine täglich ausgestrahlte Comedyserie die jede Folge ein anderes Grundthema hat, aber im Humor gleich bleibt und gewisse Gags liefert die sich wiederholen, weil sie eben dazu gehören (Sybil und Brosco in dem Fall).

Im Endeffekt bleibt bei mir die Frage, ist das Format grundsätzlich schlecht? Meiner Meinung nach ist es vor allem eines, noch ganz am Anfang. Ich habe die verschiedenen Episoden durchaus ganz gern gespielt, nur im Gegensatz zu den meißten Vollpreisspielen, hatte ich eigentlich nie das Gefühl wirklich was beendet oder erreicht zu haben. Sicher der Preis wirkt auf den ersten Blick unschlagbar (auch wenn man am Ende meißt nicht viel weniger bezahlt), doch ich für meinen Teil werde vorerst auf weitere Serien verzichten, da ich einfach die Geschlossenheit der Handlung, die Figuren, die Dichte des Spiels nicht in dem Umfang vorfinde, wie sie für mich einfach relevant sind, damit mir ein Spiel wirklich ans Herz wachsen kann.

Alter Haudegen: Ist seit mindestens 5 Jahren bei GG.de registriertAlter Haudegen: Ist seit mindestens 3 Jahren bei GG.de registriertLoyalist: Ist seit mindestens einem Jahr bei GG.de dabeiBronze-Reporter: Hat Stufe 6 der Reporter-Klasse erreichtStar: Hat 1000 Kudos für eigene News/Artikel erhaltenKommentierer: Hat 100 EXP mit Comments verdientVorbild: Hat mindestens 100 Kudos erhaltenTop-News-Schreiber: Hat mindestens 5 Top-News geschriebenSammler: Hat mindestens 50 Spiele in seiner SammlungProfiler: Hat sein Profil komplett ausgefüllt
Junkfoot (13 Koop-Gamer, 1533 EXP)
spielt mehr Brett- als PC-Spiele momentan
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Liam spricht hier im Grunde genommen das Kernproblem an, gerade bei den Tell-Tale Spielen. Man bekommt kurze amüsante Happen, aber ein großes "Gesamtkunstwerk" wie Sam und Max 1 kommt dabei nicht rum (auch nicht, was die Komplexität angeht, immerhin hatte man dort die ganzen USA als "Spielort" zur Verfügung).
Andererseits entsprechend diese Episodenformate einem generellen Trend unserer Zeit, der in Richtung völligen Konzentrationsverlust geht, sprich, alles muss immer schneller gehen und kürzer sein. Man liest das ja atm auch überall, Formate wie youtube etc. sind der Knüller, weil die Filmchen dort nur ein paar Minuten dauern, was in etwa der Aufmerksamkeitsspanne des durchschnittlichen Teenagers ( wink ) entsprechen dürfte.
Gut finde ich das nicht gerade, aber was will man machen? Ich werde mich jetzt erstmal weiter durch Moby Dick kämpfen... Hammerharte Lektüre, gerade im englischen Original... ugh

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It's time to leave the electronic store!

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Starslammer (15 Kenner, 2765 EXP)
Kerbalnauten forever!
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Ein Vorteil von Episoden- oder auf mehreren Downloads aufgeteilten Spielen (wie TR Anniversery auf der 360): Man bezahlt nur für den Teil, welches man gerade aktuell spielt. Sollte man sein Interesse daran verloren haben oder einfach die Zeit mal nicht reichen, dann ärgert man sich in dem Fall nicht zu Tode, dass man Geld für ein Vollpreisspiel ausgegeben hat.

Allerdings sollten dann die Preise darauf abgestimmt sein: Nicht das man im Endeffekt dann das doppelte für den ganzen Zyklus bezahlt, welches man für eine komplette Geschicht im Vollpreis bezahlt hätte. Und die Episoden sollten auch regelmässig erscheinen, damit man nicht zu lange heraus ist.

Ich vergleiche ein wenig die Episodenspiele mit der Literatur: Heftromane und Bücher.

Bei den einen nimmt man sich viel Zeit für eine Geschichte und bei den Heften ist man jede Woche in seinem Universum.

Aber wie gesagt, dass Preis/Leistungsverhältnis sollte da dann auch stimmen und nicht nach einer Geldmaschine nach aussen hin wirken.

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ckrenz (05 Spieler, 56 EXP)
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Sofern es preislich stimmt kann da auf jeden Fall was draus werden. Dramaturgisch kann man da wirklich einiges reissen und sogesehen auch großartige Geschichten erzählen. Da müssen sich die Herren Spieleentwickler ein wenig bei den Machern der großen TV Serien abgucken. Wenn man so ein Prinzip für Spiele aufgreift, wird das auch auf lange Sicht ein Erfolg werden.

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"Frieden schaffen, durch überlegende Feuerkraft"

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BFBeast666 (14 Komm-Experte, 2062 EXP)
Na, dann mach mal einen Rettungswurf!
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Wenn ich mir angucke, wie unglaublich überteuert grade auf der 360 gewisse Episodenspiele (Penny Arcade, Watchmen) sind, kriege ich einen ziemlichen Hals. Das muß jetzt nicht gegen die Entwickler gehen, ich vermute da eher die Hand der Publisher dahinter. Nervig für mich als Endverbraucher ist es schon. Da bin ich froh, daß die gesamte Season 1 von Sam&Max soviel kostet, wie EINE Episode von PA oder Watchmen.

Naja, diese Konsolengeneration ist ja eh die "Generation DLC-Abzock". Für jedes gute Stück Add-On-Kram (z.B. die Fallout-3-Sachen oder einiges von Burnout Paradise) gibt's halt zwei Need-For-Speed-Unlocks oder Ace-Combat-Skins.

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Viel Gelaber über Spiele und Musik: www.bfbeast.de

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ckrenz (05 Spieler, 56 EXP)
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Ja der Preis ist wirklich das größte Problem. Da ist der Ansatz von Telltale mit Sam&Max eigentlich schon recht gut. Allerdings handeln die in den USA auch als Eigenvertrieb was eventuell auch die Kosten drückt.

Die Konsolen DLC`s muss man sich ja nicht kaufen, aber Du hast schon Recht. Viele Dinge sind dort wirklich einfach nur nen Hohn. Bestes Beispiel scheint wohl der RE5 DLC zu sein, der ja nicht in D angeboten werden darf. Aber Geld dafür zu bezahlen, das ein Feature auf der BluRay freigeschaltet wird ist schon ziemlich mies.

Dabei könnte man gerade RE5 super mit Addons füttern und so das Game auch länger am Leben halten.

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"Frieden schaffen, durch überlegende Feuerkraft"

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Wobei ganz ehrlich, die Leute sinds auch selber Schuld.
Wenn die Hersteller mitbekommen würden, für den Preis kaufts keiner oder absurde DLC wie Bethesdas berühmte Pferderüstung, würden sies als unlukrativ lassen. Es bezahlen aber anscheinend doch noch genug viel Geld für nichts.
Ebenso schönes Beispiel die Preise im Sims3 online Laden, wo du für Möbel und Hausausstattung nochmals horrende Preise zahlen sollst und sowiso alle von Benutzern hochgeladene, erstellter Inhalt laut den Benutzerbestimmungen von da an EA gehört.

Gold-Jäger: Hat 75 Erfolge erreicht -- Wahnsinn!Alter Haudegen: Ist seit mindestens 3 Jahren bei GG.de registriertVielspieler: Hat 250 Spiele in seine Sammlung eingetragenLoyalist: Ist seit mindestens einem Jahr bei GG.de dabeiFleißposter: Hat 200 EXP mit Forumsposts verdientKommentierer: Hat 100 EXP mit Comments verdientSammler: Hat mindestens 50 Spiele in seiner SammlungProfiler: Hat sein Profil komplett ausgefüllt
KingPott (17 Shapeshifter, 7272 EXP)
wieder da.
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Ob es Fluch oder Segen ist hängt sehr stark von dem Spiel und deren Tauglichkeit es in Episoden zu Unterteilen ab. Wenn ich mir ein Spiel anschaue, welches eine starke Kapitelstruktur hat so ist eigentlich ein aufgeteiltes Publizieren durchaus angebracht. Unter der Voraussetzung, dass die Episoden zusammen einen ähnlichen Preis/Leistungs-Quotienten zusammenbringen wie ein herkömmlicher Vertrieb.

Ähnliches würde ich für zusätzliche Downloadinhalte als Möglich empfinden. Wobei hier die die Konkurrenz mit Mods kurz in Betracht gezogen werden muss. Da eben Solche im Grunde das Selbe sind, in der Art und Weise nachträglich als Zusatz installiert zu werden.

Mich spricht ein episonaler Vertrieb nicht an, da ich Lieber ein Spiel als ganzes erlebe. Ich verstehe Entwickler die ein solches System zwecks gesicherter Finanzierung ausprobieren, doch habe ich bis jetzt kaum ein Spiel gesehen bei dem dies auch Sinn gemacht hätte.
Ok. Meine Erfahrung sind gerade mal Telltale's "Back to the Future Ep.1" welches mir als Spiel schon nicht gefallen hat und SEGA's "SONIC THE HEDGEHOG 4 Episode I" wo meines Wissens nach keine Ep.2 herausgekommen ist. Erfahrungen mit DLC's habe ich keine, da ich mir bei Spielen bei denen davon auszugehen ist das DLC's kommen ich auf eine GotY Version warte oder auf die DLC's verzichte.

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Lernmechanismus Spiel. Spielmechanismen lernen.

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TheNextDoor (12 Trollwächter, 1058 EXP)
Sniper durch Spam, im not proud :/
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Also mir gefallen Episoden jetzt nicht unbedingt gut, aber bei manchen Spielen bin ich bereit sie zu akzeptieren wink Also Spiele wie Mafia 2 die in dem Sinne eh keine zusammenhängenden Levels haben (also schon, aber halt auch getrennt) können auch ruhig in Episoden erscheinen

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