ACTA, SOPA, PIPA,...wer blickt durch?

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heini_xxl (15 Kenner, 3152 EXP)
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User ist offline. Zuletzt gesehen vor 2 Tagen 2 Stunden Offline
Beigetreten: 12.7.2009

Hallo,
auch unter hinweis auf den thread :
ACTA hat ja deutlich weniger Öffentlichkeit als z.B. SOPA. Ich selber schwanke zwischen dem Verlangen nach neutralen Meinungen ( oder ) hin und her. Den Gesetzestext in Gänze zu studieren und zu begreifen, mag mir intelektuell nicht gelingen (s.a. Forumsbeitrag), die Simplifizierung gerade auch im bekannten Erklärvideo erscheint mir , gerade im Vergleich zum Text einfach zu platt.
Ich stelle mir verschiedene Fragen:
- ist ACTA zu komplex für eine breite Öffentlichkeit? In den non-internet-Nachrichten kam das nicht?
- warum ist für z.B. wikipedia ACTA kein Protest wert, für SOPA schon?
- warum braucht die USA noch SOPA, wenn sie ACTA hat?

Wordsmyth (Neuling, 0 EXP)
Beigetreten: 1.1.1970

Soweit mir bekannt sah es mit Berichterstattung in den alten Medien (Corporate Media, Tv, Radio) bis zum Blackout Day am 18.ten Januar sehr bescheiden aus. Nur ein Sender, CNN soll vorher an einem Abend über SOPA berichtet haben. (Quelle: Mediamatters).

Erklärt wurde dies dadurch, dass von den fünf Medienmonoplisten (GE, Time Warner, Disney, News Corp, CBS/Viacom) die meisten als PIPA/SOPA Unterstützer geführt werden, nur CBS/Viacom (gehört der Redstone Familie) war unsicher (steht aber auch auf der Supporterliste (gerade nachgesehen)). Online wurde allerdings durchaus berichtet, auch von den Großen Fünf.

Selbst nach dem Blackout Day führte die SOPA-Empörung nicht auf allen Sendern zu seriöser Berichterstattung, man erinnere sich nur an die Aussagen von Rupert Murdoch oder Lamar Smith, Google "würde sein enormes Monopol ausnutzen um naiven Bürgern seine Meinung aufzuzwingen", Google würde "unsinnige Panikmache" betreiben, und Arbeitsplätze in der IT-Branche zerstören wollen. (So etwas kann man sich nicht ausdenken. Google wollte also die eigenen Arbeitsplätze vernichten).

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