Herangehensweise an neue Spiele

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CBR (20 Gold-Gamer, 20276 EXP)
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Da ist endlich der Zeitpunkt gekommen, das lang erwartete Spiel anzugehen. Doch wie geht Ihr dabei vor? Habt Ihr überhaupt so etwas wie ein Ritual? Wie bringt Ihr Euch in ein neues Spiel? Hat sich Euere Herangehensweise im Laufe der Zeit geändert?

Zu Beginn wollte ich aus der großen Investition, die ein neues Spiel für mich bedeutete, das Maximum an Spielerlebnis herausholen und wollte ein neues Spiel grundsätzlich in jedem Schwierigkeitsgrad spielen. Mein erstes Spiel, bei dem es mehrere Schwierigkeitsgrade gab, hieß Quake 2 und auf Seite 3 des nicht eingedeutschten Handbuches stand:
"difficulty easy - This is for grandmas only."

Damit war der Irrsinn mit den Schwierigkeitsgraden schnell aus der Welt geschafft. Bis heute ist es aber dabei geblieben, dass ich mir für die erste Session eines neuen Spieles Zeit nehme. Viel Zeit. Zumindest relativ viel Zeit.

Je älter das Spiel, desto früher wird das Handbuch gelesen. Bei ganz alten Spielen kommt die Handbuchlektüre grundsätzlich vor dem ersten Spielstart. Hier wird die Hintergrundgeschichte sowie die grundlegende Spielmechanik erläutert, so dass ich mir bereits hier eine Strategie zur Entwicklung entwerfen kann. Alte Spiele verzeihen keine Fehler.

Der erste Programmstart beginnt für mich mit den Trailern der Herstellerlogos, die ich beim ersten Start nie wegklicke. Einige sind auf das Spiel bezogen (nVidia) und schaffen so schon einiges an Atmosphäre. Meine erste Zeit im Spiel ist immer von einer zurückhaltenden Orientierungsphase geprägt. Was gibt es zu sehen? Womit kann ich interagieren? Welche Grenzen habe ich? Welche Dinge werden belohnt und welche bestraft? Je nachdem wie faszinierend das Spiel für mich ist und wie stark es mich daher in den Bann ziehen oder überraschen kann bzw. ich dies auch zulasse, hält diese Phase länger oder kürzer an. Im Laufe der Zeit ist diese Phase immer kürzer geworden, da es immer weniger Neues gibt. Vieles habe ich schon einmal gesehen - aus Vorgängern oder vergleichbaren Spielen.

Erst danach beginnt für mich die Phase des Spielens, in der ich zielorientiert vorgehe. Dann sehe ich nicht mehr die grafische oder atmosphärische Hülle eines Spiels sondern nehme die Spielmechanik als Gegner, gegen die ich die gesteckten Ziele - meist das Erreichen des Abspanns - erreichen will.

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Dem kann ich im großen und ganzen zustimmen, wobei ich zwischen früher(vor 5+ Jahren) und heute unterscheiden muss. Ein Handbuch verdient mittlerweile nicht mehr diesen Begriff. Zutreffender ist wohl ein Begriff wie "Flyer" oder "Broschüre". Mit den dicken Wälzern von einst hat das nichts mehr tun, deswegen schaue ich i.d.R. nicht mehr rein.

Das erste Intro inklusive Werbefilmchen ist Pflicht, schon allein deswegen, weil einige Spiele das Überspringen beim ersten Spielstart verbieten. Danach gehts in die Grafikeinstellungen und generell werden erstmal alle möglichen Menüpunkte inspiziert und entsprechend meiner Vorlieben festgelegt. Gerade wenns um die Steuerung geht, muss man, je nach Titel, mehr Zeit mitbringen.

Beim eigentlichen Start des Spiels teste ich dann penibel jedes mögliche interaktive Objekt. Wie reagiert die Physik. Wie bewegt sich die Figur. Wie funktioniert das Schießen, wenns ein Actiontitel ist. Die ersten Minuten gehen also beim Experimentieren flöten.

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