Altersgruppen und ihre Einstellung zu Videospielen

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McSpain (21 Motivator, 27019 EXP)
Keine Normalisierung von rechtem Gedankengut. Wie blöd kann man sein?
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Ich möchte in diesem Thread mal ein bisschen über eure Erfahrungen mit der Wahrnehmung und Nutzen von Videospielen in verschiedenen Altersklassen erfahren.

Ausgangslage ist ein Seminar zur Medienkompetenz von Pädagogen vom letzten Wochenende bei dem ich und meine Freundin einen Vortrag zu Computer und Videospielen in der Kinder- und Jugendarbeit gehalten haben. Während und nach dem Vortrag ist eine heftige Debatte entstanden welche zeigt das Vorurteile und Hämmungen von Nicht-Spielern immernoch ein großes Problem sind. Schockiert hat mich lediglich die Rollenverteilung:

Die Gruppe der 40-55 Jährigen hat schon regelmäßig Strategie,Arcade und Adventurespiele konsumiert und war voll bei der Sache und vertratt die extreme Pro-Spiele-Haltung.
Die Gruppe der 20-25 Jährigen hingegen unterbrach den Vortrag mehrmals mit den üblichen Klischeekommentaren und vertrat auch am Ende die Meinung das Videospiele ja "Quatsch sind und niemandem etwas bringen" und sie in ihrer weiteren Pädagogischen Laufbahn "sowas konsequent verbieten" wollen. Sogar der Spruch: "Da schmeiß ich die lieber vor die Tür damit sie mal auf nen Baum klettern und nicht vor sowas bescheuert und ohne Freunde enden" kam aus dem Lager der 20jährigen.

Mit einem der 60jährigen Seminarleiter konnte ich dagegen stundenlang über LucasArts-Adventures schwadronieren und wie er sie früher mit seiner Frau gespielt hat und sie gemeinsam Stundenlang über die Lösungen für die Rätsel gesprochen haben.

Das ganze ist natürlich nicht maßgeblich oder repräsantiv. Würde aber gerne von euch wissen wie eure Beobachtungen sind: Lehrer, Schüler, Großeltern, Studenten? Welche Meinungen und Ansichten schlagen euch da so entgegen? Beobachtet ihr auch in der neuen "konservativen" Welle der Jugendlichen erste Anzeichen eines Rückfalls in die Spieledemonisierung? Oder sind es nur die üblichen Menschen die alles wieder so wie Vorgestern haben wollen, weil da alles besser war?

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People willing to trade their freedom for temporary security deserve neither and will lose both.

- Benjamin Franklin

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DerDani (15 Kenner, 3681 EXP)
Alt...
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Beigetreten: 15.1.2011

Oh je, da sprichst du was an, was ich mir auch schon gedacht habe - wir Spieler gehen ja gerade davon aus, dass es doch in ein paar Jahren alles besser wird: Die Leute, die noch nie was mit Spielen am Hut hatten und sowieso keine Ahnung vom Internet haben, die Bild lesen und blödsinn erzählen sterben aus.
Aber ich denke, so viel wird sich da nicht ändern. Es wird immer nicht-Spieler geben. Spieler werden wahrscheinlich immer etwas "Nerdig" sein. Und es wird immer viele Leute geben, die sich nicht wirklich mit einem Thema beschäftigen, aber trotzdem lauthals verkünden, dass sie die ultimative Wahrheit sprechen (gerade wenn es um die eig. Kinder geht, sind Eltern alles andere als Kompromissbereit. Warum soll man etwas ändern, was evtl. allen helfen könnte, wenn man nicht sieht, was es dem eigenen Kind bringt?
Nach dem "Amok-Lauf in Winnenden" hat z.B. eine Mitschülerin meiner Freundin eine Unterschriftenaktion für das Verbot von Gewalthaltigen Computerspielen gestartet (es geht um eine schulische Ausbildung im sozialen Bereich). Die hat wirklich die vorschnellen Argumente geglaubt. Und sie war knapp über 20. Und arbeitet später mit Kindern. Und hat einige Mitschülerinnen zum Mitmachen überredet. Glücklicherweise war meine Freundin da so entschieden dagegen (*stolz*), dass sie ihre Argumente mal überdacht hat (einfach, weil sie einige Spieler solcher Spiele kennt, die zu den netteren und hilfsbereiteren zählen).

Leider gibt es genügend Leute, die keine Ahnung haben, aber dann z.B. mit euren Kindern arbeiten und evtl. etwas über Medienkompetenz vermitteln sollen. Es kann nur besser werden, wenn die Eltern verstehen (und vor allem verstehen wollen), was die Kinder da so treiben. Ich glaube z.B. nicht, dass die Kinder von jemanden, der hier im Forum aktiv ist, mit 11 Jahren Rage oder Dead Space spielen werden.

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Novachen (18 Doppel-Voter, 12752 EXP)
Demokratie? Wählt sich aktuell selbst ab :'(. #alleskommtwiederauch1933
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Beigetreten: 25.1.2011
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Ohje, ein leidiges Thema.

Da meine Eltern mich aber immer bei den Wunsch unterstützt haben, den Beruf als Spieleentwicklerin nachzugehen, gerade vom finanziellen Standpunkt, kann ich durchaus sagen, dass sie damit nie ein Problem hatten. Selbst mein "Pro-Gaming" damals bei FreeSpace2 haben die sofern es nötig war immer unterstützt. (Organisation zu Fahrten zu Turnieren und so weiter), die waren da nie schlecht drauf zu sprechen und in meiner Verwandschaft ist diesbezüglich auch nie ein schlechtes Wort gefallen. Und auch wenn ich seit dem ich damals mit 18 aus dem Haus bin nur noch höchst sporadischen Kontakt nach Hause habe, ich glaube die haben weiterhin kein Problem damit.

Wirklich mit Videospielen hatten aber sowohl meine Eltern als auch die nahe Verwandschaft nie was am Hut. Videospiele ist also erst was sich erst in meiner Familiengeneration entwickelt hat. Selbst 2002 nach dem Amoklauf in Erfurt wo die "Killerspieldebatte" erstmals richtig hoch kam, gab es niemanden der mir irgendwie diesen Berufswunsch oder mein Hobby ausreden wollte, daher kenne ich kein Kontra innerhalb meiner Familie was das angeht. Die sind einfach vollständig Neutral dazu eingestellt.

Wenn ich dagegen an die Großeltern von meinem Freund denke, die hassen mich wie die Pest, weil sie der festen Überzeugung sind, dass ich mit Videospielentwicklung gleichzeitig dabei helfe Amokläufer zu trainieren. Die nehmen das "Videospieler = Amokläufer" absolut beim Wort. Und das geht soweit, dass die nicht nur versuchen ihm regelrecht sein Hobby auszutreiben, sondern versuchen überdies unsere Beziehung scheitern zu lassen oder ihm einzureden sich von mir zu trennen, allein schon deswegen weil ich Videospielentwicklerin bin und daher automatisch einen schlechten Einfluss auf ihn ausübe...
Seine Eltern sind da schon anders, sein Vater hat damit eh kein Problem, da er von ihm seine Spielleidenschaft hat, seine Mutter sieht das etwas differenzierter, sie weiß zwar das Videospiele nicht gleich jemanden in einen hirnlosen Amokzombie verwandeln, wird aber auch nicht müde ihn bei Gesprächen per Telefon o.ä. ihn an die mögliche Gefahren zu erinnern, also versucht schon ihn regelmäßig daran zu erinnern ja nicht "zuviel Zeit vor der Kiste zu verbringen".
Also da kann ich zumindest sehr wohl sagen, je älter desto unvernünftiger.

Und sonst bin ich nur von Leuten umgeben denen Videospiele mindestens egal sind, aber immerhin auch schonmal welche gespielt haben, und wenn es nur Singstar, Sims oder irgendein Social-Network Game gewesen ist.

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Gucky (22 AAA-Gamer, 33916 EXP)
freut sich auf Rome 2 - Total War...
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Hmmm, ich halte solche Vorträge schon seit gut 10 Jahren und muss sagen, dass Spiele immer wieder anders wahrgenommen werden.

Generell kann ich sagen, dass Spiele eine immer größere Akzeptanz finden und das vor 10 jahren die Vorurteile noch größer waren als heute. Immer in den Phasen wenn das Fernsehen groß und unreflektiert über Spiele, zu 95% Ego- oder Taktikshooter berichtet, dann neigen auch einige Eltern und Lehrer dazu sich den Meinungen der Sensationsjournalisten anzuschließen.

Da aber ein Herr Pfeiffer in seinem "Kollegen"-Kreis intern beschmunzelt wird glaube ich schon, das Computerspiele immer mehr zu dem wahrgenommen was sie eigentlich sind: ein Kulturgut. Denn viele seriöse Spieleforscher wie Klimmt oder Aufenanger, wobei ich hier gerade Letzteren sehr schätze, berichten sehr aufgeschlossen über das Thema.

Allerdings sollten USK-Bestimmungen, die ich übrigens für eine Rundherum gelungene Behörde erachte, eingehalten werden.

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Larnak (21 Motivator, 25579 EXP)
..,-
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Dazu fällt mir nur ein, das ich erst kürzlich mit einer Lehramtsstudentin über das Thema gesprochen habe, die in deine (McSpain) Gruppe der 20-Jährigen sehr gut hinein passt. Kurz zusammengefasst ihre Ansicht: Videospiele sind böse.
Naja ...
Ich kann dazu allerdings sagen, dass mir das bisher sonst bei niemandem sonst, den ich persönlich kenne, in einer derart absoluten Ablehnung begegnet ist.

Großeltern und Eltern habe ich da auch im Verwandtenkreis nie ein ernst gemeintes schlechtes Wort reden hören (Von den typischen Eltern-Kind-Auseinandersetzungen abgesehen), von den Großeltern gibt es da eher schon aufrichtige Bewunderung einer Technik wie der Wii (Die ist in der Hinsicht immer noch sehr anschaulich).

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Henke (15 Kenner, 3636 EXP)
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Naja, ich gehe mal davon aus, dass ein (Groß-)Teil der User hier unter die Kategorie 30+ fällt, ergo das Aufkommmen der ersten Heimcomputer zumindest noch am Rande mitbekommen hat. Ich zumindest kam damals aus dem Staunen nicht mehr heraus, als meine Eltern eine Pong-Konsole nach Hause brachten und wir stundenlang dieses monotone Spiel spielten. Heutzutage lockst du damit keinen Jugendlichen mehr hinter dem Ofen hervor; die erachten den technischen Fortschritt als Selbstverständlichkeit und wissen die Bemühungen von Größen wie Nolan Bushnell, Bill Gates oder auch die eines Steve Jobs einfach nicht zu würdigen...

Die jüngeren unter uns hatten diesbezüglich eigentlich keinerlei Chance, sich selbst eine Meinung zum Thema Videospiele zu bilden, da dieses Medium schon seit ihrer Geburt Bestandteil des elterlichen Hauses ist. Demnach gab es in dieser Hinsicht keinerlei Berührungsängste zu überwinden.

Verschärfend kommt hinzu, das heutzutage meiner Meinung nach ein Überangebot an (Video)Spielen herrscht; klar, es gibt Highlights wie z.B. ein Diablo 3, auf das sich die ganze Welt(?) freut wie ein paniertes Schnitzel. Dennoch ist es zunehmend schwerer, in der schieren Flut des medialen Angebotes die Highlights auszumachen (an dieser Stelle großen Dank an Herrn Langer und seine Mitstreiter, die uns an die virtuelle Hand nehmen und sagen, was uns gefallen könnte). mr.green

Interessant wäre in diesem Zusammenhang übrigens eine Umfrage zum Thema : Altersgruppen und ihre Einstellung zu Facebook und Co - Wieviel gebe ich von mir preis?

Ich denke, hier wären die Umfragewerte das genaue Gegenteil zur obigen Diskussion; die jüngeren User nehmen eigentlich garnicht wahr, wie sehr sie schon im Netz präsent sind, da selbstverständlich, während viele der Älteren (dazu zähle ich mich auch) dem ganzen eher skeptisch gegenüberstehen.

Aber wer weiß, vielleicht wendet sich die kommende Generation ja auch komplett ab von den "bösen" Videospielen und geht wieder raus in den Park... Bäume umarmen oder so'n Scheiß... nur um es dann zu twittern nutty

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Nordwin (14 Komm-Experte, 2200 EXP)
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Beigetreten: 22.7.2011

Ich, obwohl erst 23 Jahre alt, fühle mich irgendwie der 30+ Gruppe zugehörig. Das liegt ganz einfach daran, das ich als kleiner Bengel zusammen mit meinem großen Bruder diese tollen Spiele wie Civilisation, Legend of Faerghail oder diverse andere Schöne spiele gezockt habe, obwohl ich grade so Lesen konnte. Selbst was die "Überpräsenz" im Netz angeht bin ich da eher der Skeptische.

Ich denke schon das man eine andere Einstellung zu Computerspielen im allgemeinen hat wenn man die Entwicklung der Spiele vollends oder wenigstens etwas mitverfolgen konnte.

Die einteilung in den Altersgruppen und ihre entsprechende Einstellung zum Thema ist auf jeden Fall nicht unwahr. Es ist leider nicht so selbstverständlich mit einem 20 Jährigen über Amiga oder diverse "Klasische" Spielekonsolen zu reden.

Das ist meine subjektive Wahrnehmung zu dem Thema smilie

Dieser User unterstützt GG seit einem Jahr mit einem Abonnement.Alter Haudegen: Ist seit mindestens 5 Jahren bei GG.de registriertFROGG: Als "Friend of GamersGlobal" darf sich bezeichnen, wer uns 25 Euro spendet.Alter Haudegen: Ist seit mindestens 3 Jahren bei GG.de registriertDieser User hat uns an Weihnachten 2016 mit einer Spende von 50 Euro unterstützt.Silber-Jäger: Hat Stufe 10 der Jäger-Klasse erreichtDieser User hat uns an Weihnachten 2015 mit einer Spende von 25 Euro unterstützt.Dieser User hat uns an Weihnachten 2014 mit einer Spende von 25 Euro unterstützt.Dieser User hat uns an Weihnachten 2013 mit einer Spende von 25 Euro unterstützt.Dieser User hat uns an Weihnachten 2012 mit einer Spende von 12 Euro unterstützt.Dieser User hat uns an Weihnachten 2011 mit einer Spende von 11 Euro unterstützt.GG-Supporter: hat einmalig 10 Euro gespendetBronze-Jäger: Hat Stufe 5 der Jäger-Klasse erreichtVielspieler: Hat 250 Spiele in seine Sammlung eingetragenBronze-Archivar: Hat Stufe 5 der Archivar-Klasse erreichtLoyalist: Ist seit mindestens einem Jahr bei GG.de dabei
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https://robertsspaceindustries.com/enlist?referral=STAR-S3VL-3ZF2
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Beigetreten: 2.7.2011
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Das, was der Threadersteller hier schildert ist bei den angesprochenen Personen vielleicht weniger ein Problem mit Videospielen an sich, sondern eher genereller Natur, dass man sich über Themen, von denen man wenig versteht, ein Urteil anhand der Berichterstattung von Bild und co. bildet. Das Schöne ist, dass man diesen Schwarz-Weiss-Standpunkten sehr einfach die widersprüchlichen Aspekte aufzeigen kann (ob das dann auch begriffen wird sei mal dahin gestellt). Sätze wie: "Quatsch sind und niemandem etwas bringen" - wir reden von Spielen... jeder Mensch spielt gerne, egal ob Kind oder Erwachsener. Dabei werden künstlich Probleme geschaffen, die einer mehr oder weniger kreativen Lösung bedürfen. Warum man deshalb einen Teufel an die Wand malt ist mir schleierhaft.

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Im Geschäftsleben sind Computerspiele noch nicht wirklich akzeptiert, besonders in größeren Firmen. Man kann über aktuelle Kinofilme besser reden als über Spiele. Wenn man über das neueste GTA schwärmt, läuft man eher Gefahr, von seinen Vorgesetzten als kindisch abgestempelt zu werden. Auf der Metaebene kann man sich zwar mittlerweile darüber unterhalten (Altersfreigaben, Gewalt in Spielen, sowas in der Art), man braucht aber nicht erwarten, auf tiefgehende inhaltliche Kenntnisse zu stoßen. Sich über einzelne Spielaspekte auszutauschen ist nahezu unmöglich und die manchmal durchaus tiefgehenden Aspekte einer Spielehandlung braucht man gar nicht auszupacken. Manchmal bekommt man das Gefühl, dass selbst über Sexualität mehr gesprochen wird als persönliche Spielerlebnisse.

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blubb

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