Christian Schmidt (Ex stellvertretender Chefredakteur der Gamestar) über deutsche Spielemagazine

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Johannes Mario Simmel (13 Koop-Gamer, 1597 EXP)
What can change the nature of a man?
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http://www.spiegel.de/netzwelt/games/0,1518,784531,00.html

Sehr interessanter Artikel. GamersGlobal wird zwar nicht direkt genannt, aber der ein oder andere Seitenhieb zielt in die Richtung.

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Maximilian John (Community-Event-Team, 9978 EXP)
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Naja, GamersGlobal ist nicht die einzige Seite, die sehr viel von "Laien" befüllt wird. Aber ganz im Ernst, ich verstehe zwar was er meint mit "Nicht nur Summe" einzelner Teile, aber irgendwie verstehe ich nicht ganz wie man das umsetzen sollte...

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Azzi (Neuling, 0 EXP)
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Er hat schon Recht mit dem was er sagt. Ich denke auch das man ein Spiel beschreiben kann ohne es zu zerpflücken, vor allem weil die meisten achso tollen Wertungskategorien eh keine objektiven Fakten sind sondern lediglich das subjektive Empfinden des Testers.

Aber es bieten halt auch nicht längst alle Spiele ein Ansatzpunkt mit dem man auch über den Spiele-Tellerrand hinaus Vergleiche ziehn, und das Spiel im größeren Kontext diskutieren kann.

Aber gerade ein Deus Ex, Black'nWhite etc. bieten für so etwas durchaus Stoff.Ich fände es durchaus mal interessant ein Artikel zu lesen, bei dem der Autor beschreibt was er beim Spielen fühlt und denkt und wo er aus dem Spiel eine "Story" macht. Und nicht ein Kunstwerk seziert und damit die Faszination des Spiels zerstört.

Azzi (Neuling, 0 EXP)
Beigetreten: 1.1.1970

Unter dem Artikel war noch ein wie ich finde sehr passender Kommentar, ich zitiere mal eine Stelle:

"Spielerezensionen sind platt und ideenlos, weil es die meisten Spiele sind. Es geht um Millarden, oben sitzen schon längst nicht mehr die kreativen Köpfe die das Genre geprägt haben, sondern Zahlenschieber. Erbsenzähler bekommen von Wörten wie "neu", "kreativ" und "innovativ" Albträume, daher wird dem x-ten Aufguss eines Blockbusters eher der Vorzug gegeben als einer Neuproduktion. Und wenn schon Neuproduktion, dann soll er bitte wieder so sein wie Blockbuster XY. "Story"? Verkauft sich nicht. Hauptsache Eye-Candy und viel Bumm.

Mehr "Geist" würde unter anderem bedeuten, die Qualität von Spielen zu hinterfragen, die wir vorgesetzt bekommen, aber welches Spielemagazin wagt schon, sich kritisch über Spiele von EA, Ubisoft & Co. zu äußern? Wer auf Anzeigekunden und Vorab-Betas, Interviews und sonstigen Leckerchen für die Presse verzichten kann, mag das gerne tun. "

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Maximilian John (Community-Event-Team, 9978 EXP)
I Am Error
User ist offline. Zuletzt gesehen vor 7 Wochen 6 Tagen Offline
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Azzi schrieb:

"Spielerezensionen sind platt und ideenlos, weil es die meisten Spiele sind. Es geht um Millarden, oben sitzen schon längst nicht mehr die kreativen Köpfe die das Genre geprägt haben, sondern Zahlenschieber. Erbsenzähler bekommen von Wörten wie "neu", "kreativ" und "innovativ" Albträume, daher wird dem x-ten Aufguss eines Blockbusters eher der Vorzug gegeben als einer Neuproduktion. Und wenn schon Neuproduktion, dann soll er bitte wieder so sein wie Blockbuster XY. "Story"? Verkauft sich nicht. Hauptsache Eye-Candy und viel Bumm.

Mehr "Geist" würde unter anderem bedeuten, die Qualität von Spielen zu hinterfragen, die wir vorgesetzt bekommen, aber welches Spielemagazin wagt schon, sich kritisch über Spiele von EA, Ubisoft & Co. zu äußern? Wer auf Anzeigekunden und Vorab-Betas, Interviews und sonstigen Leckerchen für die Presse verzichten kann, mag das gerne tun. "

Das was die Spielehersteller machen, ist das was ein Großteil der Spielerschaft fordert. Und das sind, ich zitiere den Zockersalat-Podcast, keine Heiligen, die machen das nicht aus Jux und Dollerei, die wollen da auch schwarze Zahlen sehen... und das möglichst hoch.

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Frohgemuet (13 Koop-Gamer, 1319 EXP)
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Guter Stoff, allerdings finde ich, Berichte (wie der, den er zu MW2 aufführt), die in gewisser Weise von der "objektivierten" Zerpflückung weggehen, sollte man kritisch betrachten. Denn dort geht die Objektivität dann doch eher flöten. So meine Meinung jedenfalls.
Tests, die mehr auf die subjektiven Eindrücke zielen, also "Wie hat es mir gefallen?", "Boaaaah, Mega Effekte!", sind für eine größere Zielgruppe sicherlich leichter verdaulich. Ob das immer besser ist, sei dahingestellt. Eine Unterscheidung von "subjektiv" schreibenden Journalisten von "Laien" finde ich jedoch schwerer, gerade weil ich denke, dass viel von der Autorenmeinung vom Leser unreflektiert bleiben könnte. Ein User-Artikel und ein "offizieller Test" sind jedenfalls schon an der Form unterscheidbar.

Aus meiner Sicht wäre durchaus ein Mittelweg am besten: Mich interessiert auch nicht, ob es nun 5 oder 8 oder 12 Waffen gibt, allerdings schon, wie lange die Spieldauer ist oder was es sonst an Besonderheiten gibt. Schließlich lese ich ja den Test, um das Spiel nicht extra kaufen und selbst zerpflücken zu müssen.

Aber ich merke ja selbst, dass ich seit einigen Jahren schon keine GameStar mehr kaufe und ich die Stunde der Kritiker unterhaltsamer und eben manchmal aufschlussreicher finde als einen Test selbst.

Azzi (Neuling, 0 EXP)
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Maximilian schrieb:

Das was die Spielehersteller machen, ist das was ein Großteil der Spielerschaft fordert. Und das sind, ich zitiere den Zockersalat-Podcast, keine Heiligen, die machen das nicht aus Jux und Dollerei, die wollen da auch schwarze Zahlen sehen... und das möglichst hoch.

Nein, der Hersteller kann auch neue Ideen und Marken schaffen, die alten Sachen kamen schließlich auch nicht aus dem Nichts.

Wenn die Spieleindustrie als Kunstform ernstgenommen werden will muss man halt auch aufhören nur die Zigste Auflage eines leichtverdaulichen Shooters für pupertierende 16 Jährige zu machen die es geil Finden wenn Blut spritzt und sinnlos provoziert wird. Provozierendes Beispiel aber ich glaub ihr wisst was ich damit meine.

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Frohgemuet (13 Koop-Gamer, 1319 EXP)
Strike the Earth!
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Azzi schrieb:

Wenn die Spieleindustrie als Kunstform ernstgenommen werden will muss man halt auch aufhören nur die Zigste Auflage eines leichtverdaulichen Shooters für pupertierende 16 Jährige zu machen die es geil Finden wenn Blut spritzt und sinnlos provoziert wird. Provozierendes Beispiel aber ich glaub ihr wisst was ich damit meine.

Wie recht du damit hast wink

Aber das Problem ist halt die "Professionalisierung". Früher, als "Randerscheinung" oder abstruses Hobby konnte sich ein Spiel noch erlauben anders zu sein, damals gingen auch schon Studios pleite, so is es ja nicht wink
Doch heute wenn ein zig Millionen Budget nur für PR da ist, dann ist ja schon vorgegeben wie das Spiel werden muss. Und klar, das kommt auch vom Konsumenten.
Nur welche "Kunstform" hat es nötig so auf PR und Marketing zu setzen? Ich denke, auch bei Filmen und Blockbustern, die den Anspruch erheben, "Kunst" zu sein, steht das Marketing nicht in der ersten Reihe. Anders als bei manchen Games.

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Spezieh (18 Doppel-Voter, 9409 EXP)
DarkSouls2 SotFS auf Platin durch. Hippie
User ist offline. Zuletzt gesehen vor 1 Tag 14 Stunden Offline
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Mhh grad selbst bei Spiegel gesehen. Hatte mir schon fast gedacht dass es hier nen Thread zu gibt. mr.green
Aber der Artikel ist ganz nett. Im Endeffekt aber auch nur EINE Meinung von jemanden zu einem Thema mit einiger Wahrheit, etwas Übertreibung und dazu Kritik in mehrere Richtungen. Kurzum man versucht jeden anzusprechen.

EDIT:

Zitat:

An den Autoren
Vielen Dank für Ihren Artikel, der sich problemlos auf alle Journalisten in technischen Fachbereichen ausweiten läßt. Einen Absatz habe ich eben einem Kollegen vorgelesen und dieser dachte ich spreche von unserer Branche.

Lustige Antwort auf den Artikel. Aber das mein ich ja. Irgendwo hat der Recht.

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vetterka (12 Trollwächter, 885 EXP)
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Im Prinzip hat Christian Schmidt recht. Auf zeit.de erscheinen seit einiger Zeit ja auch Spiele Reviews ohne Prozent/Sterne/Daumen hoch etc. Ich muss aber sagen dass viele Spiele für diese Art des Feuilletonsstils nicht taugen. Der 8. shooter einer Reihe ? Das neunte Rennspiel ? Derr Landwirtschaftssimulator ? Seiner Forderung nach mehr journaistischer Qualität in puncto Einordnung, etc .finde ich aber völlig gerechtfertigt.

Avrii (Neuling, 0 EXP)
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Als gutes Beispiel kann man da teilweise die Videotests von GameOne ranziehen. Die konzentrieren sich auf das Wesentliche - den Spielspaß. Ich meine allerdings eher die Tests bei MTV und weniger auf deren Seite (kenne ich nicht) - das hat mir immer sehr gut gefallen.

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Vault Boy (07 Dual-Talent, 121 EXP)
macht sich noch mit den Funktionen der Seite vertraut.
User ist offline. Zuletzt gesehen vor 5 Jahren 17 Wochen Offline
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Ich habe den Artikel gelesen, aber irgendwie nicht die Zeit und das Interesse mich tiefergehend mit dieser Thematik auseinander zu setzen. Frei nach dem Motto: Muss man denn zu alles eine Meinung haben?

Wenn ich Herrn Schmidt aber richtig verstehe, dann wünscht er sich eine Fachpresse, die Spiele nicht bis ins kleinste Detail auseinandernimmt und bewertet, sondern sie als Kunstwerk anerkennt. Das Kunstwerk würde seine Magie verlieren, sobald ein böser, kritischer Spieletester seine Fühler danach ausstreckt und darüber schreibt.

Diese Spiele - Kunst Analogie ist nicht geglückt, wie ich finde. Herr Schmidt irrt gewaltig, wenn er glaubt, dass es in der Kunst keine kritische Auseiandersetzungen gibt. Darstellungen werden bis ins kleisnte Detail auseinander genommen. Es werden Figuren, Farben, Formen, Linien identifiziert. Es wird bis ins kleinste Detail analysiert und in einen übergeordneten, gesellschaftlich historischen Kontext eingeordnet (Stichwort: ikonographische Analyse).

Ich denke schon, dass die von Herrn Schmidt verschmähte Berichterstattung eine Daseinsberechtigung hat. Vor allem möchte ich als Core Spieler schon gerne wissen, ob Waffe X besser funktioniert als Waffe Y. Oder ob der sogenannte "Competetive Modus" das hält, was er verspricht.

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cool_zero (12 Trollwächter, 1129 EXP)
A Dramatic Turn Of Events
User ist offline. Zuletzt gesehen vor 3 Jahren 37 Wochen Offline
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Vault Boy schrieb:

.
Ich denke schon, dass die von Herrn Schmidt verschmähte Berichterstattung eine Daseinsberechtigung hat. Vor allem möchte ich als Core Spieler schon gerne wissen, ob Waffe X besser funktioniert als Waffe Y. Oder ob der sogenannte "Competetive Modus" das hält, was er verspricht.

Das ist, glaube ich, der springende Punkt. Er kritisiert ja gerade, dass sich die Branche auf die Core-Gamer spezialisiert und die komplette Casual-Gruppe nicht beachtet. Ob sich Casual-Spieler aber eine Fachzeitschrift kaufen würden, steht auf einem anderen Blatt.
Aber gerade bei Spielen mit modernen Kriegsszenarien würde ich mir auch mal eine (kritische) Einordnung seitens des Testers wünschen.

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brundel74 (14 Komm-Experte, 1975 EXP)
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In meinen Augen hat er nicht recht. Gut, habe von seinen Ergüssen nicht alles gelesen da eher ziemlich öde und in der Branche doch sehr sehr ausgelutscht. Zuletzt hat Boris Schneider Johne das "Testverfahren" kritisiert, irgendwie natürlich zurecht.

Dennoch, der Herr Schmidt meint ja, die Test wären immer mehr auf Hardcore Gamer zugeschnitten, was so gar nicht der Fall ist. Ich schimpfe mich Hardcoregamer, und gerade von seinem Ex Arbeitgeber kommen in diesem Bereich kaum Infos rüber die ich nicht bereits über ein Spiel kenne. Das ist schwach.

Das er kaum über echte Erfahrung verfügt, er hat ja bisher nur bei der Gamestar gearbeitet, lässt mich ihn nicht wirklich ernst nehmen. Ich als Hardcore Spieler habe festgestellt dass es das beste ist, Wertungen in der Regel links liegen zu lassen und auf Texte bzw Inhalte zu achten.

Schenkt den Jungen also bitte nicht soviel Beachtung. Hier bei Gamersglobal hat eine Legende etwas vpn für Spieler aufgezogen, was sicherlich mehr Substanz hat als Herr Schmidt bei einer Seite von sich gibt, die nicht mit Kompetenz gekrönt ist. Schön natürlich, dass sein Artikel soviel Resonanz findet - mehr wollte er damit sicherlich nicht erreichen. Irgendwo muss er ja seine Gelder nun beziehen, als Ex Redakteur.

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Desotho (15 Kenner, 3630 EXP)
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Worum geht es denn in Spiletests? Der Leser soll anhand des Tests entscheiden können ob ein Spiel für ihn persönlich den Kauf wert ist.
Ich gebe zu dass ich bei Tests oft einiges überlese und mich interessiert auch in der Tat nicht wieviele verschiedene Waffen es gibt.
Aber am Ende gibt es eigentlich immer sowas wie ein Fazit und wer es kurz mag kann ja das lesen wink
Es ist jedenfalls lange her dass ich bei einem test gesagt hätte "Ohje die lagen aber sowas von daneben" oder "Da kann ich jetzt aber nicht rauslesen ob mir das Spiel nun gefallen könnte".

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Anym (16 Übertalent, 4962 EXP)
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brundel74 schrieb:

Das er kaum über echte Erfahrung verfügt, er hat ja bisher nur bei der Gamestar gearbeitet, lässt mich ihn nicht wirklich ernst nehmen. [...] Schenkt den Jungen also bitte nicht soviel Beachtung. [...] Hier bei Gamersglobal hat eine Legende etwas vpn für [sic] Spieler aufgezogen, was sicherlich mehr Substanz hat als Herr Schmidt bei einer Seite von sich gibt, die nicht mit Kompetenz gekrönt ist.

DAS musst du mir jetzt aber erklären. Inwiefern sind über zwölf Jahre, davon über sechs in leitender Position, "nur" bei der GameStar kaum "echte Erfahrung"?! Zum Vergleich: Die von dir aufgeführte "Legende" hat auch "nur" rund drei Jahre bei PC Player und rund sieben Jahre bei der GameStar gearbeitet, wo er nebenbei bemerkt auch der Chef "des Jungen" war. 2010 sagte er über ihn:

Jörg Langer schrieb:

Ich halte aber Christian [Schmidt] für einen der, sagen wir mal, fünf besten Schreiber in der Branche.

Inhaltliche Kritik ist eine Sache, aber Schmidt seine Kompetenz absprechen zu wollen finde ich doch etwas gewagt.

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arbeitet fleißig ...
User ist offline. Zuletzt gesehen vor 14 Wochen 15 Stunden Offline
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Als Ergänzung auch nett ein Beitrag dazu von Gunnar Lott, der ja auch auf ein paar Jahre Erfahrung zurückblicken kann!

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McSpain (21 Motivator, 27197 EXP)
Kein Nährboden für Populisten und Rechtsausleger. Nirgends.
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Inhalte: 121

Ich will dem guten Mick seine Meinung ja nicht verbieten. Aber dieser Konter auf der Hauptseite kotzt mich an. Da wird blindlinks zurückgedroschen statt einfach drüberzustehen. Und einige Kommentare schlagen natürlich gleich voll in die Flame-Wars-Ecke ein. Ich habe Christian Schmidt als letzten guten Spielejournalisten bei der Gamestar in Erinnerung und verstehe dieses ganze Hickhack nicht. Als Herr SchneiderJohne sich vor Jahren negativ gegenüber dem Spiele-Teste und bewerten geäußert hat, haben ja auch nicht alle die Heugabeln rausgeholt.

@Topic zietiere ich mal meinen Kommentar zu Micks "Brief":
Ich will keine trockenen Kaufberatungen. Ich weiß schon sehr früh ob ein Spiel mir persönlich Spaß machen wird oder nicht. Daher kann ich schon länger auf Prozentpunkte und der Gleichen verzichten. Das war früher bei mir anders und es wird auch weiterhin Zocker geben die eine "Beratung" in diesem Sinne brauchen.
Daher finde ich beides gut und machbar. Gibt halt unterschiedliche Zielgruppen.

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People willing to trade their freedom for temporary security deserve neither and will lose both.

- Benjamin Franklin

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Falk (14 Komm-Experte, 1888 EXP)
Spielt doch wieder LOL... macht einfach süchtig
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McSpain schrieb:

Ich habe Christian Schmidt als letzten guten Spielejournalisten bei der Gamestar in Erinnerung und verstehe dieses ganze Hickhack nicht.

Wir wissen halt nicht, was zwischen den Herrschaften schon so vorgefallen ist. Christian Schmidts Artikel ist stellenweise sehr polemisch und da liegt es doch nahe, dass sich darin einige Spitzen gegen bestimmte Exkollegen finden, die wir vielleicht nicht als solche erkennen. Ganz abgesehen von denen, die wir leicht erkennen (betreffs Gamestar und diesem Dings, äh, diesem "ersten Chefredakteur"...).

Ich persönlich mag ja Polemik, aber das ist auch leicht, wenn man nicht Ziel derselben ist.

Inhaltlich unterschreibe ich aber fast alles in Christians Artikel und nur sehr wenig in Micks Antwort.

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Trax (14 Komm-Experte, 2514 EXP)
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McSpain schrieb:

Ich will dem guten Mick seine Meinung ja nicht verbieten. Aber dieser Konter auf der Hauptseite kotzt mich an. Da wird blindlinks zurückgedroschen statt einfach drüberzustehen. Und einige Kommentare schlagen natürlich gleich voll in die Flame-Wars-Ecke ein.

Kann man so unterschreiben.
Auch sehr passend finde ich die Anmerkungen von Herrn Lott zu dem Thema.

Irgendwie ist das Ganze aber typisch deutsche Kultur. Jemand sagt seine Meinung und dann fallen die Kritiker wie ein Wespenschwarm darüber her ohne wirklich auf das Gesagt einzugehen, aber man kann ja erst mal kräftig kontern und dagegen schreiben.

Sicherlich hat der Herr Schmidt nicht in allen Dingen Recht, aber das der deutsche Journalismus (und das braucht man nicht mal auf den Spielejournalismus beschränken) immer schlechter und belangloser wird, ist nun mal leider wahr.

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Thou seeketh soul power, dost thou not?
Then touch the Demon inside me.
(Demon's Souls)

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"First things first,but not necessarily in that order." - Doctor Who (4)
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Ich finde diesen offenen Brief auch nicht gut. Es gibt ganz offenbar, böses Blut zwischen beiden Parteien (wie man sehr gut in dem Blog von Gunnar sehen kann)...

Ich bin gerade ein wenig die Kommentare drüben bei GS am Lesen und dort ist ein recht umfangreicher Thread mit einigen sehr interessanten Fragen gewachsen:

- Kann man von einem Spiele-Journalisten erwarten, Transhumanismus und wichtige Cyberpunkt-Autoren zumindest auf Wikipedia-Niveau zu kennen, wenn er über die Geschichte von Deus Ex schreiben will?
- Müssen sich Spielemedien immer noch so pubertär verorten und die (wahrscheinlich zahlungskräftigere) Zielgruppe der Mittzwanziger bis -dreißiger außen vor lassen?

Ich finde beides sind sehr berechtigte Punkte, die wir am besten auch hier im GG-Forum mal diskutieren sollten (und nicht in insgesamt über 800 Comments zu den News und Artikeln).

Ich habe kein Problem dabei, von einem Artikel noch etwas zu lernen, sei es über Cyberpunk oder über Transhumanismus. Ob das in einem Test geschehen muss, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Generell sind mir Tests (und da muss ich Mick widersprechen), aber auch ziemlich nebensächlich, weil meine Kaufentscheidung bei Release entweder schon gefallen ist oder aber aufgrund des Genres noch einige Monate Zeit hat und oder günstiger ausfallen wird als der Vollpreiskauf(Budget, Steam-Sale, UK-Import, etc.).

Den zweiten Punkt der pubertären Ausrichtung hat die GS offenbar stärker als GG. Aber auch hier meinen Menschen, das beste 'Messe-Babe' prämieren zu müssen. Das wirkt auf erwachsene Menschen seltsam und dürfte der Gewinnung neuer Leser und (vor allem) Leserinnen eher entgegenwirken. Aber auch diese Grafik-Vergleiche haben oft so etwas pubertäres: "Mein PC ist viel leistungsfähiger als deine Konsole." - letzteres weiß doch inzwischen jeder, dafür braucht es keine Vergleiche, sondern ein einfacher Satz, ob das Spiel für eine bestimmte Plattform optimiert ist oder nicht, reicht doch wirklich aus.

Und über das Problem der vielen kleineren Titel, die halt nicht das AAA-Budget aufweisen, ist in der Debatte noch viel zu wenig gesprochen worden. An diesen scheitern die etablierten Testmodelle nämlich verhältnismäßig oft. Einerseits, weil der Preis ohnehin geringer ist, eine Wertung als weniger kritisch ist; andererseits weil sie oft nur ein, zwei Gameplay-Aspekte wirklich gut erkunden, dafür aber halt eben vieles fehlt oder nicht besonders ausgetüftelt ist, was der Tester sonst erwarten muss.

EDIT: Mich stört insbesondere dieser Anti-Intellektualismus von Mick. Der einfache und ehrliche Test-Arbeiter gegen den schwafelnden Elfenbein-Kritiker, der am liebsten das philosophische Spielequartett begründen würde? Das ist eine grobe Vereinfachung, die unterstellt, das letzterer gar nicht richtig arbeitet oder testet.

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ich habe den artikel nicht gelesen. aber wenn ich glaube zu wissen worum es geht , wenn nicht und ich kaggi labere ...na dann laßt mich auch mal lol razz
also für mich sind die heutigen gametests überhaupt nicht mehr aussagekräftig, ich kann mich kaum noch drauf verlassen. öfters beschleicht mich das gefühl, das eine wertung zu spiel xy doch irgendwie gekauft sein muß. professionelität fehlt , der test in magazinen deckt sich nicht mehr mit meinen erfahrungen mit spiel xy.

ganz anders als in den 80er und90er wo es noch dinger wie asm, power play, pc player anfänge von gamestar (seit Jörg Langers weggang geht es mit der Gamestar katastrophal bergab was die glaubwürdigkeit der tests angeht) usw gab. da konnte ich meist nach den tests gehen, konnte mir schlüsse ziehen zu spiel xy und die haben sich meist gedeckt.

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Es ist sehr schade, dass nicht hier im Forum in übersichtlicher Form über das Thema diskutiert wird, sondern in Hunderten von Comments zu News / Artikel, die schnell unübersichtlich werden, spätestens, wenn es auf Seite 2 geht und sich im klein-klein von bspw. Wertungsdiskussionen verlieren.

Einiges was Mick geschrieben hat, finde ich diskussionswürdig, abseits vom aggressiven Stil.

Zitat:

Der Schlüssel zum erfolgreichen Spielejournalismus heißt: „Von Freunden für Freunde.“ Die Freunde sind dabei aber nicht etwa die Industrie-Heinis, sondern die Leser.

Ja ja, die böse Industrie. Klar, als Redakteur schreibt man ja aus reiner Freundschaft für seine Kumpels, die Leser und nicht um des schnöden Mammons willen (der witzigerweise von den bösen Industrie-Heinis kommt).

Am Ende des Tages zählt für euch auch nur das Geld. Und das ist ok so! Nur sehr wenige können sich Altruismus leisten. Aber dann bitte wenigstens Ehrlichkeit.

Zitat:

Für die meisten Spieler sind 40 bis 70 Euro kein Pappenstil. Und wer kauft schon gern einen hochgradig beworbenen Mist, bei dem der Marketingabteilung mal wieder der Gaul durchgegangen ist? Und genau da sind Fachmagazine nach wie vor unendlich wichtig. Von uns werden gute und vor allem über Jahre verlässliche Wertungen erwartet, die den Test of Time überstehen.

Uhm ... na ja. Oft genug wird "hochgradig beworbener Mist" aber mit übertriebenen Wertungen hochgejubelt.

Und abseits von AAA Titeln - seien wir ehrlich - sind viele Tests lächerlich. Abgesehen von Blockbustertiteln wird doch kaum ein Spiel mehr als 2-3 Stunden gespielt (oder gar durchgespielt), bevor dann der Test geschrieben wird (Fällt mir vor allem bei Printmagazinen auf, bei GG bisher nicht so). "Verlässliche Wertungen" sind da eher blanker Hohn.

Zitat:

Wir alle erinnern uns an The Witcher, das Silent Hunter 5-Debakel oder die Gothic 3-Lobhudelei, um nur einige zu nennen.

Besonders Gothic 3 hat mich damals geärgert, vor allem, wenn man dann noch ein lustiges Bug-Video hinterher schiebt! Aber ... ich finde zu jedem Tester ein paar unausgewogene Tests, der Seitenhieb hätte in dem Zusammenhang jetzt nicht unbedingt sein müssen.

Zitat:

Was ich nicht verstehe: Bis vor wenigen Wochen warst du selbst Teil dieses Systems und als Mitglied der Chefredaktion von GameStar an einer Stelle tätig, wo du dich über Jahre hinweg für Änderungen hättest einsetzen können. Vielleicht ein höheres Budget für freie Autoren erstreiten.

Da fehlt mir das Hintergrundwissen, aber ich würde sagen in einer großen Verlags-AG hat man als Chefredakteur (oder gar nur Stellvertreter) wenig zu melden. Aber weißt du denn, ober sich nicht dafür eingesetzt hat?

Zitat:

Und zum Schluss das, was mich am meisten an deinem Artikel stört: Du arbeitest damit nur den "Elitären" zu, die unsere Branche schon immer für Kinderkram gehalten haben und mit ihrer kollektiven Arroganz auf uns Spieleheimer herabsehen. Spiegel Online ist eines der führenden deutschen Leitmedien. Was man dort veröffentlich, verschwindet nicht in irgendwelchen Fanblogs, sondern bleibt und beeinflusst tatsächlich die Mitte der Gesellschaft. Weil daraus zitiert werden wird. Schon allein deswegen, weil die "allgemeinen Medien" schon Blödsinn wie "Killerspiel World of WarCraft" unrecherchiert voneinander abschreiben.

Da sind wir auch bei deinem eigentlich Hauptpunkt. Letztlich kotzt es dich an, dass sich der Herr Schmidt über seine ehemaligen Kollegen auskotzt und das nicht im stillen Kämmerlein, sondern für alle deutlich sichtbar.

Aber dann wäre das, was ihm wichtig ist, verpufft. Ich wage zu behaupten, dass niemand einen Blogeintrag von ihm in dieser Form als News aufgenommen hätte. Die GS beispielsweise hat es bis heute "versäumt" dazu eine News zu verfassen. Soviel zur Selbstreflexion.

Ach ja, wenn dich aber der Angriff auf die Spieletesterzunft so zur Weißglut bringt, dann bin ich auf deine Reaktion zu Frau Fröhlichs Auslassungen gespannt, die unserem Hobby mit einer stimmungsvollen Headline wie "Nicht die Kritiken sind platt, aber viele Spiele" tausend mal mehr schadet als es der Artikel von CS schafft.

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Ganesh (16 Übertalent, 4985 EXP)
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Noch kurz ein Zitat aus den Kommentaren von Gunnars Blog zur Petra Foehlichs Artikel:

Zitat:

Nicht ganz uninteressant ist übrigens die Erwiderung von Petra Frölich auf Spiegel Online.

“Die meisten Games sind viel zu platt für kluge Texte”

Soll eine Rechtfertigung sein. Klingt für mich aber eher wie eine persönliche Bankrotterklärung.

Wenn diese zweifelsfrei so feststehende Tatsache und ähnliche Aspekte doch nur endlich einmal Teil der Spielekritik würden und entsprechend in die Wertung einflössen, anstatt dass man sie unter dem Hinweis auf angebliche Objektivität prinzipiell ausblendet. Dann wäre schon viel gewonnen. Für viele (ganz sicher für mich) dürfte so etwas nämlich einen mindestens so hohen Stellenwert für die persönliche Spielspaßwertung haben wie die allertollste neue Grafikengine

Tiefgründig intellektuelle Metabetrachtungen ganz beiseite.

Das sehe ich ähnlich. Wenn man zugibt, dass die meisten Spiel strunzdumme Reaktionsabfragen darstellen, muss man sie leider auch entsprechend bewerten.

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Ganesh schrieb:

Wenn man zugibt, dass die meisten Spiel strunzdumme Reaktionsabfragen darstellen, muss man sie leider auch entsprechend bewerten.

Warum? Ein Spiel soll mich unterhalten.
Wenn es das mit "strunzdummen Reaktionsabfragen" schafft, dann ist das doch in Ordnung.

"Crank" ist auch "platt", trotzdem ein Film, der mich gut unterhalten hat.

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patchnotes schrieb:

Wenn es das mit "strunzdummen Reaktionsabfragen" schafft, dann ist das doch in Ordnung.
"Crank" ist auch "platt", trotzdem ein Film, der mich gut unterhalten hat.

Du solltest aber bedenken, daß du von dich nicht auf die allgemeine Leserschaft schließen kannst. Was dich gut unterhält muß nicht für alle gelten. Und um bei deinem Beispiel Crank zu bleiben: Da habe ich nach 15 Minuten weggeschalten, weil er mich überhaupt nicht unterhalten hat.

Wenn ein Spiel derartige Mängel von z.B. Eintönigkeit, ermüdend-nervige Wiederholungen, erhebliche technische Mängel oder eben diese "strunzdummen Reaktionsabfragen" aufweist, will ich das abseits des Spielspaßes als Leser erfahren und sollte entsprechend auch in die Wertung einfließen. Denn bleibt aufgrund dessen der Spielspaß immer wieder im Spiel auf der Strecke, unterhält mich ein Spiel auch nur bedingt.

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Ganesh (16 Übertalent, 4985 EXP)
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patchnotes schrieb:

Wenn es das mit "strunzdummen Reaktionsabfragen" schafft, dann ist das doch in Ordnung.
"Crank" ist auch "platt", trotzdem ein Film, der mich gut unterhalten hat.

Was aber nicht für alle Menschen gilt. Mir geht es nur darum, dass viele (unter anderem Petra Froehlich) behaupten, dass es keine oder nur wenige Spiele gibt, die eine intelligentere Berichterstattung zuließen, weil sie einfach zu simple Machnismen hätten. Nun stimmt das zwar schon nicht (man muss halt bloß mal jenseits des Mainstreams schauen), aber selbst wenn es stimmen würde, kann es auch eine intelligente Berichterstattung zu simplen Mechanismen geben.

Dir mag Crank gefallen, vielen gefällt sicherlich auch CoD - ist doch in Ordnung. Nur diese stellen nicht das alleinige Publikum von Spielemedien da, vor allem nicht von denjenigen, die Geld kosten.

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DerDani (15 Kenner, 3931 EXP)
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Ganesh schrieb:

Das sehe ich ähnlich. Wenn man zugibt, dass die meisten Spiel strunzdumme Reaktionsabfragen darstellen, muss man sie leider auch entsprechend bewerten.

Also z.B. jeder neuen Iteration eines jeden Spieles z.B. 5-10% abwerten (bzw. wenn es das gleiche macht, aber ein bisschen besser, maximal noch gleich bewerten)?
Ich glaube, z.B. gerade bei einem CoD kann man entweder nur die Technik bewerten (die funktioniert wie eh und je), oder die Innovation - aber dann dürfte man eig. fast keinem Shooter mehr > 50% geben. Fifa 2012 wäre schlechter als Fifa 98.
Die Leute wollen doch weitere Iterationen (und Detailverbesserungen) - gut, nicht jeder, aber der Erfolg gibt ihnen doch recht.
Oder soll es jetzt z.B. wie bei Filmen sein, wo man sich schon fast schämen muss, wenn man einem Michael Bay-Film gut findet?

Gut, andersrum fände ich es okay, wenn man z.B. einem CoD nur 75% geben würde; aber kann doch Nachvollziehen, dass es besser bewertet wird (ich spiel's nicht - es steht auch jedem frei CoD durch eine andere Serie zu ersetzen).

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DerDani schrieb:

Ich glaube, z.B. gerade bei einem CoD kann man entweder nur die Technik bewerten (die funktioniert wie eh und je), oder die Innovation - aber dann dürfte man eig. fast keinem Shooter mehr > 50% geben. Fifa 2012 wäre schlechter als Fifa 98.
Die Leute wollen doch weitere Iterationen (und Detailverbesserungen) - gut, nicht jeder, aber der Erfolg gibt ihnen doch recht.
Oder soll es jetzt z.B. wie bei Filmen sein, wo man sich schon fast schämen muss, wenn man einem Michael Bay-Film gut findet?
Gut, andersrum fände ich es okay, wenn man z.B. einem CoD nur 75% geben würde; aber kann doch Nachvollziehen, dass es besser bewertet wird (ich spiel's nicht - es steht auch jedem frei CoD durch eine andere Serie zu ersetzen).

Hmm, ja, ich würde die Iterationen einer Serie schon abwerten, wenn es nichts neues gibt. Vor allem vor dem Hintergrund der von Mick und anderen propagierten Produkttests macht das doch Sinn, jemanden zu sagen, dass er sich das Geld sparen kann, wenn er den Vorgänger schon hat.
Viel mehr geht es mir (und Frau Fröhlich) allerdings um Flachheit in den Spielen. Um Spiele, die mit Effekthascherei verstecken müssen, dass ihre Geschichten und Settings direkt einem Klischee entspringen und ihr Gameplay nichts Neues bringt (da wäre dann der Platz der Innovation).

Also für mich müsste CoD inzwischen nicht mal mehr getestet werden: Größtenteils ist das jedes Jahr Ähnliches. Sinnvoll kann man eigentlich nur noch dazu schreiben, was sich im Vergleich zum letzten Jahr verändert hat. Und ich glaube halt, vielen dürfte es ähnlich gehen: Wie viele Leute kaufen ein Spiel wie CoD aufgrund eines Tests? Wie groß ist deren Anteil an der Leserschaft von Magazinen wie GG? Ich weiß es nicht - vermute aber, dass ein Großteil derjenigen, die es kauft, es ohnehin kauft, während ich als Nicht-Spieler dieser Serie höchstens marginale Unterschiede (vor allem im Setting) bemerke.

Wenn man unbedingt Wertungen da stehen haben will (und das will Jörg ja), dann würde ich die Einfallslosigkeit hier schon abwerten, meinetwegen mit 10%. Viel wichtiger ist doch aber, dass es in Tests und anderen Texten Erwähnung findet. Und das der Platz, der zur erneuten Besprechung des CoD-Spielprinzips notwendig ist, demnächst lieber mal einem interessanteren, kleinen Spiel zukommt.

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Tr1nity schrieb:

Du solltest aber bedenken, daß du von dich nicht auf die allgemeine Leserschaft schließen kannst. Was dich gut unterhält muß nicht für alle gelten. Und um bei deinem Beispiel Crank zu bleiben: Da habe ich nach 15 Minuten weggeschalten, weil er mich überhaupt nicht unterhalten hat.
Wenn ein Spiel derartige Mängel von z.B. Eintönigkeit, ermüdend-nervige Wiederholungen, erhebliche technische Mängel oder eben diese "strunzdummen Reaktionsabfragen" aufweist, will ich das abseits des Spielspaßes als Leser erfahren und sollte entsprechend auch in die Wertung einfließen. Denn bleibt aufgrund dessen der Spielspaß immer wieder im Spiel auf der Strecke, unterhält mich ein Spiel auch nur bedingt.

Klar, Geschmäcker sind verschieden.

Vielleicht habe ich auch ein falsches Spiel vor Augen, wenn ich "strunzdumme Reaktionsabfragen" lese. Ich vermute dahinter sowas wie MW(2) oder Battlefield (X). Ich kann zugegebenermaßen damit (mittlerweile) wenig anfangen, aber die Verkaufszahlen sprechen doch dafür, dass die Mehrheit das anders sieht und sich offensichtlich damit gut zu unterhalten weiß.

Edit

Ganesh schrieb:

Viel mehr geht es mir (und Frau Fröhlich) allerdings um Flachheit in den Spielen. Um Spiele, die mit Effekthascherei verstecken müssen, dass ihre Geschichten und Settings direkt einem Klischee entspringen und ihr Gameplay nichts Neues bringt (da wäre dann der Platz der Innovation).

Nicht, dass ich dir nicht recht geben würde, aber zeigt der Verkaufserfolg nicht, dass es genau das ist, was die Spieler wollen? Macht es für eine Redaktion denn Sinn ein CoD mit 70% abzustrafen, wenn es offensichtlich viele Menschen zu schätzen wissen?

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Ganesh schrieb:

Hmm, ja, ich würde die Iterationen einer Serie schon abwerten, wenn es nichts neues gibt. Vor allem vor dem Hintergrund der von Mick und anderen propagierten Produkttests macht das doch Sinn, jemanden zu sagen, dass er sich das Geld sparen kann, wenn er den Vorgänger schon hat.
Viel mehr geht es mir (und Frau Fröhlich) allerdings um Flachheit in den Spielen. Um Spiele, die mit Effekthascherei verstecken müssen, dass ihre Geschichten und Settings direkt einem Klischee entspringen und ihr Gameplay nichts Neues bringt (da wäre dann der Platz der Innovation).
Also für mich müsste CoD inzwischen nicht mal mehr getestet werden: Größtenteils ist das jedes Jahr Ähnliches. Sinnvoll kann man eigentlich nur noch dazu schreiben, was sich im Vergleich zum letzten Jahr verändert hat. Und ich glaube halt, vielen dürfte es ähnlich gehen: Wie viele Leute kaufen ein Spiel wie CoD aufgrund eines Tests? Wie groß ist deren Anteil an der Leserschaft von Magazinen wie GG? Ich weiß es nicht - vermute aber, dass ein Großteil derjenigen, die es kauft, es ohnehin kauft, während ich als Nicht-Spieler dieser Serie höchstens marginale Unterschiede (vor allem im Setting) bemerke.
Wenn man unbedingt Wertungen da stehen haben will (und das will Jörg ja), dann würde ich die Einfallslosigkeit hier schon abwerten, meinetwegen mit 10%. Viel wichtiger ist doch aber, dass es in Tests und anderen Texten Erwähnung findet. Und das der Platz, der zur erneuten Besprechung des CoD-Spielprinzips notwendig ist, demnächst lieber mal einem interessanteren, kleinen Spiel zukommt.

Im Prinzip sehe ich das ähnlich - bin auch selbst kein Freund davon, dass dieses Jahr zwar wohl viele gute Spiele kommen, aber die meisten davon Fortsetzungen sind. Aber andersrum gibt es ja viele Leute, die die Spiele kaufen werden und sich da auch bestätigen lassen wollen.
Fände es aber auch schöner, wenn auf neue Spiele positiver eingegangen wird (wobei auch neue Ideen schlecht sein können und Wiederholungen spaß machen können).
Ob es direkt abgewertet wird (zumindest leicht) oder ob man am Ende eine Empfehlung ausgibt wie "Ein tolles Spiel, jedoch wer die letzten beiden Vorgänger hat, braucht diesen nicht (trifft z.B. auf die ganzen Sportspiele zu).

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patchnotes schrieb:

Vielleicht habe ich auch ein falsches Spiel vor Augen, wenn ich "strunzdumme Reaktionsabfragen" lese. Ich vermute dahinter sowas wie MW(2) oder Battlefield (X). Ich kann zugegebenermaßen damit (mittlerweile) wenig anfangen, aber die Verkaufszahlen sprechen doch dafür, dass die Mehrheit das anders sieht und sich offensichtlich damit gut zu unterhalten weiß.

"Strunzdumme Reaktionsabfragen" kann man zu einem Shooter zuordnen, aber auch für z.B. Quicktime-Events, wo ich entweder meine Tastatur oder die Buttons eines Controllers matretiere und im Spiel nur dabei bin, statt mittendrin wink.

Um meine weiteren Beispiele noch etwas zu vertiefen: "Eintönigkeit" könnte man auf Shooter in Serien-Produktion ohne große weitere Entwicklung zugestehen. Aber auch einem x-ten Bejeweled-Klon o.ä. Bei "ermüdend-nervige Wiederholungen" denke ich z.B. an ein Far Cry 2, wo ich bei jedem Wachposten dieses Gefühl hatte, der - gerade erst ausgelöscht - nach wenigen Metern weiter in voller Blüte wieder gespawnt war. "Erhebliche technische Mängel" wie z.B. bei einem Silent Hunter 5 oder einem Gothic 3 sollte man explizit erwähnen, damit der Leser weiß, er kriegt da im Grunde Mangelware für das Geld.

Das kann für den einen egal sein, für den anderen sind aber solche Punkte in Tests - und ob sie in die Note einfließen - essentiell wichtig. Und da gibt es eben Unterschiede. Tester/Magazin A legt da wenig wert darauf, denn ihn stört es nicht am Spielspaß und läßt es kaum in die Wertung einfließen. Tester/Magazin B ärgert sich über solche Aspekte und Mängel im Spiel, sagt das auch klipp und klar, weil es den Spielspaß drückt und benotet daher erheblich strenger. Tester/Magazin C läßt das alles kalt, geht erst gar nicht drauf ein und schreibt geschwollen drum rum, denn es ist ein AAA-Titel, es hat automatisch 100% Spielspaß und da drückt man beide Augen zu wink. Da fragt man sich dann schon, welcher Tester bzw. welches Magazin ist da das bessere.

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patchnotes schrieb:

Vielleicht habe ich auch ein falsches Spiel vor Augen, wenn ich "strunzdumme Reaktionsabfragen" lese. Ich vermute dahinter sowas wie MW(2) oder Battlefield (X). Ich kann zugegebenermaßen damit (mittlerweile) wenig anfangen, aber die Verkaufszahlen sprechen doch dafür, dass die Mehrheit das anders sieht und sich offensichtlich damit gut zu unterhalten weiß.

Klar, verkaufen, die sich prächtig. Wahrscheinlich gerade wegen den ewigen Wiederholungen. Aber es sollte doch Spiele-Medien geben, die damit kritisch umgehen können. Vor allem weil ich sehr ernsthaft bezweifle, dass der durchschnittliche Spieler dieser Serien in der Mehrheit bereit ist, für Spielejournalismus echtes Geld zu bezahlen.

Zitat:

Nicht, dass ich dir nicht recht geben würde, aber zeigt der Verkaufserfolg nicht, dass es genau das ist, was die Spieler wollen? Macht es für eine Redaktion denn Sinn ein CoD mit 70% abzustrafen, wenn es offensichtlich viele Menschen zu schätzen wissen?

Und nur weil die Spieler es wollen, muss es hochgejubelt werden? Ist die Bild eine Qualitätszeitung, weil sie die höchste Auflage hat?
Diese Spieler würden CoD auch kaufen, wenn es es nur 40% von GamersGlobal bekommen würde.

DerDani schrieb:

Im Prinzip sehe ich das ähnlich - bin auch selbst kein Freund davon, dass dieses Jahr zwar wohl viele gute Spiele kommen, aber die meisten davon Fortsetzungen sind. Aber andersrum gibt es ja viele Leute, die die Spiele kaufen werden und sich da auch bestätigen lassen wollen.
Fände es aber auch schöner, wenn auf neue Spiele positiver eingegangen wird (wobei auch neue Ideen schlecht sein können und Wiederholungen spaß machen können).
Ob es direkt abgewertet wird (zumindest leicht) oder ob man am Ende eine Empfehlung ausgibt wie "Ein tolles Spiel, jedoch wer die letzten beiden Vorgänger hat, braucht diesen nicht (trifft z.B. auf die ganzen Sportspiele zu).

Das ganze ist doch ein Platzproblem. Wenn hier vier Seiten zu Resistance 3 produziert werden, fehlt halt der Platz für einen kleineren Titel, dem man sonst vielleicht ein oder zwei Seiten hätte widmen können.

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Ganesh schrieb:

EDIT: Mich stört insbesondere dieser Anti-Intellektualismus von Mick. Der einfache und ehrliche Test-Arbeiter gegen den schwafelnden Elfenbein-Kritiker, der am liebsten das philosophische Spielequartett begründen würde? Das ist eine grobe Vereinfachung, die unterstellt, das letzterer gar nicht richtig arbeitet oder testet.

Stimme dir tausendprozentig zu.

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Ganesh schrieb:

Klar, verkaufen, die sich prächtig. Wahrscheinlich gerade wegen den ewigen Wiederholungen. Aber es sollte doch Spiele-Medien geben, die damit kritisch umgehen können. Vor allem weil ich sehr ernsthaft bezweifle, dass der durchschnittliche Spieler dieser Serien in der Mehrheit bereit ist, für Spielejournalismus echtes Geld zu bezahlen.

Zum Einen scheinen die Zeitschriften das mit den durchschnittlichen Spielern anders zu sehen, ansonsten würden sie diesen Titeln kaum Previewseiten über Monate und Jahre in diesem Maße zur Verfügung stellen. Zum Anderen würden die Fans dieser Serien doch Sturm laufen, wenn du jetzt dem nächsten Teil nur noch 40% gibst, weil er nichts Neues bietet. Unerwähnt sollte auch nicht bleiben, dass du dich nach einer miesen Wertung von (Exklusiv)Previews und Werbeverträgen wahrscheinlich verabschieden kannst.

Ganesh schrieb:

Und nur weil die Spieler es wollen, muss es hochgejubelt werden? Ist die Bild eine Qualitätszeitung, weil sie die höchste Auflage hat?
Diese Spieler würden CoD auch kaufen, wenn es es nur 40% von GamersGlobal bekommen würde.

Die Krux an Wertungen. Ohne Wertungen würdest du wohl damit davonkommen, wirklich Kritik zu üben. Aber wenn du eine Wertung verteilst, ist es doch unsinnig, dass diese an deiner Zielgruppe vorbeigeht. Wenn du Diablo 3 wegen mangelnden Neuerungen mit 70% abstrafst, aber die Spieler (und damit deine Leser) es für ein Topspiel halten, dann werden die sich zwangsläufig fragen, was du beim Testen geraucht hast.

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patchnotes schrieb:

Zum Einen scheinen die Zeitschriften das mit den durchschnittlichen Spielern anders zu sehen, ansonsten würden sie diesen Titeln kaum Previewseiten über Monate und Jahre in diesem Maße zur Verfügung stellen. Zum Anderen würden die Fans dieser Serien doch Sturm laufen, wenn du jetzt dem nächsten Teil nur noch 40% gibst, weil er nichts Neues bietet. Unerwähnt sollte auch nicht bleiben, dass du dich nach einer miesen Wertung von (Exklusiv)Previews und Werbeverträgen wahrscheinlich verabschieden kannst.

[...]

Die Krux an Wertungen. Ohne Wertungen würdest du wohl damit davonkommen, wirklich Kritik zu üben. Aber wenn du eine Wertung verteilst, ist es doch unsinnig, dass diese an deiner Zielgruppe vorbeigeht. Wenn du Diablo 3 wegen mangelnden Neuerungen mit 70% abstrafst, aber die Spieler (und damit deine Leser) es für ein Topspiel halten, dann werden die sich zwangsläufig fragen, was du beim Testen geraucht hast.

Klar, es wird immer Mainstream-Medien mit entsprechenden Wertungen geben. Natürlich gibt CoD-Spieler, die nach dem Erscheinen des letzten Teils sich auf den nächsten vorbereiten wollen und diesen nachher auch mit keiner Wertung unter 90% beurteilt haben wollen. Wie groß ihr Anteil ist, ist eine Frage, die ich nicht beantworten kann. Aber zu Christian Schmidts Kritik haben ja viele gesagt (ich gehöre dazu), dass sie sich eine andere Art von Journalismus wünschen. Im englischsprachigen Raum ist so was ja schon einige Zeit möglich, siehe die Reviews und Berichte von RPS.

Gerade heute habe ich wieder so einen Text (http://www.brainygamer.com/the_brainy_gamer/2011/09/games-arent-clocks.html) gelesen, der exzellent war, passenderweise eine Meta-Kritik an Wertungen bezüglich eines Spiels von dem ich noch nie gehört hatte: El Shaddai. Allein der Artstyle dieses Spiels macht es wert darüber zu berichten. Diese Metakritik macht also darauf aufmerksam, dass man diesem Spiel durch das Sezieren des Gameplays angeblich nicht gerecht würde. Ob das stimmt oder nicht, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Aber trotz dieser Metakritik gibt ein Mainstream-Medium wie GameTrailers dem Spiel eine gute Wertung und stellt es ausführlich da.
Blickt man jetzt nach Deutschland haben nur wenige Seiten das Spiel angefasst. 4Players hat es gerade auf dem Titel. GG und so viele andere haben für ein solches Spiel offenbar keinen Platz - es ist ja in der Nische (Japan, abgefahrenes Artdesign) und wird nur wenige Leute interessieren.

Die Spiele-Medien bringen, was die Mehrheit interessiert und versuchen nicht, Spieler für Neues zu begeistern. Das finde ich nicht gut, auch von einem reinen Produkttest-Standpunkt, wie ihn Mick hat, weil mir als Käufer einfach der Marktüberblick fehlt, wenn ich nicht einmal weiß, dass so was wie El Shaddai existiert.

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Ganesh schrieb:

Die Spiele-Medien bringen, was die Mehrheit interessiert und versuchen nicht, Spieler für Neues zu begeistern.

Kann ich so unterschreiben. Man hechelt der Masse hinterher in der Hoffnung auf mehr Leser und damit mehr Profit.

Und ich stimme Christian Schmidt auch in vielen Punkten zu, ich sehe nur keinen Sinn darin, Blockbuster plötzlich als innovationslos abzuwerten. Aber gut, ich bin ohnehin gegen schnöde Zahlen am Ende eines Tests! smilie

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Johannes Mario Simmel schrieb:

GamersGlobal wird zwar nicht direkt genannt, aber der ein oder andere Seitenhieb zielt in die Richtung.

Finde ich gar nicht. Auf GamersGlobal schreiben die User bzw. "Laien" ja nur News und keine richtigen Spieletests und wieso sollten sich "echte Redakteure" jetzt mit Newskleinscheiß beschäftigen, wenn sie stattdessen an richtigen Artikeln arbeiten könnten. Vor allem sind die News jetzt auch nicht so fett wichtig, dass da jemand mit 1337 Schreibskills alles auf die Tastatur hacken müsste.

Was die Userartikel angeht: Die sind ja entsprechend zu erkennen und werden auch vorher noch von mehreren Leuten korrekturgelesen, was auch noch mal eine zusätzliche Qualitätsebene ist.

Von daher verstehe ich den Wind darum bzgl. GamersGlobal nicht, der u.a. in den entsprechenden Newskommentaren, etc. aufgekommen ist.

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Das hier ist meine Signatur. Es gibt viele andere Signaturen, aber dies hier ist meine.

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Wär schön wenn Herr Schmidt mal hier schreiben würde. Aber ich glaube da kann ich lange träumen smilie

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