Online Zwang , DMR , Werbe Spionage

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Spitter (13 Koop-Gamer, 1316 EXP)
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Beigetreten: 8.6.2009

Irgendwie dreht sich seit Tagen das Gamersglobal Rad im Kreis. Jeden Tag die News zum Selben Thema immer die gleichen Pro + Kontro sprüche zu Themen wie Online Zwang , DMR und neuerdings Ausspionioeren durch Werbung. In den Kommentaren kann man Teils schlecht darüber Disskutieren , da bei 100 Post immer mal noch dazwischen editiert wird.

Online Zwang / DMR :
Nach den Etlichen Kommentaren der Dauernörgler kann ich wirklich nur noch ein Fazit ziehen :
Kauft euch die Spiele einfach nicht wenn ihr Etwas dagegen habt. Online Zwang im Singleplayer muss nicht sein , da Stimme ich jedem zu . Wenn das Studio oder der Puplisher aus welchen Gründen auch immer dieses entscheidet , muss ich entweder a.) Damit Leben oder b.) Dieses Spiel meiden. Es ist ja immernoch deren Produkt und deren Entscheidung. ´Theoretisch müssten sie Überhaupt keine Gründe nennen. Der Pubplisher / das Studio selbst muss ja dann mit den Enstsprechenden Einbußen leben. Zudem mal abgesehen von den Instabilen Internetleitungen die hier ja jede Menge Leute zu haben scheinen : WO liegen denn die unzähligen Nachteile? Der Online - Zwang ist doch im Grunde eine neue Art des Kopierschutz , der in der heutigen Zeit des Internets wie ich Finde durchaus angebracht ist. Die Firmen wissen doch ganz genau das Fast 95 % ihrer Käufer Internet haben.
So ist in der Heutigen zeit einfach der Stand der Dinge ! Die Meisten die einen PC daheim haben haben NETZ ob lahm oder Schnell oder Instabil.
Ich verstehe einfach diese Verbissenheit Heutzutage nicht mehrsich gegen alles neue so Entgegen zu stellen.Oder das in Allem was eingeführt wird den Teufel in Mediengestallt zu sehen.

Sicherlich tun mir die Leute Leid die das Spiel gerne hätten , aber die Internetverbindung schlecht ist. Aber ich versuche auch hier mal einen Vergleich : Nehmen wir mal Crysis 2 . Das Spiel braucht einfach Gute Hardware um in Guten Details zu Laufen , auch hier Ist Crytek das Szenario bewusst das nicht jeder Spieler einen High-Ende Rechner besitzt , ganz im gegenteil. Nun könnte mann doch auch hier Aufschreien und sagen : EY Seid ihr deppert 10% der in frage Kommenden Leute könne das Spiel mit ihren Mittel.Klasse PC´s nicht spielen ! Macht gefälligst die Grafik durchschnittlicher. Muss ein Spiel solche Grafik haben !

Evtl Äpfel Birnen Prinzip , aber theoretisch das Gleiche. Die 10% mit mit schlechter Leitung ereilt das Gleiche Schicksal.

Ich PERSÖNLICH habe mich mit dem Online -Zwang angefreundet und wie ich schon Öfters verfasst habe bin ich sowieso sobald der Rechner an ist Online. Es ist einfach der Wandel der Zeit in einer Total Vernetzten Welt !

Zu den Sachen Server : Natürlich können die Server durch Firmenpleite oder 'Sonstwas , abgeschaltet werden oder mal Ausfallen. Gerade letzteres. Genau so gut kann es aber auch sein das bei EUCH zu Hause Stromausfall herrscht , oder Euer PC kaputt geht. Ärgerlich ist es schon wenn man genau in diesem Moment nicht Spielen kann. für mich Persönlich gibt es aber Schlimmere dinge im Leben.
Beispiel früher : C&C Generals , lief nur mit CD . Meine Nichte hatt die Cd in die Finger bekommen (darmals 3 Jahre) und danach war sie Kaputt. Tja damals gab es Noch keien Version zum Downloaden die ohne Cd Online erforderten , Ich musste mir das Spiel neu Kaufen die Lebensdauer der CD , 6 Monate.
Zur not muss eben der NO-CD Patch später mal rann wenns einen Gibt und die Server sind off. Bei Irgend einem Spiel vor gar icht all zu langer Zeit , wurden die Server Abgeschaltet und es kam ein Patch der die CD abfrage usw deaktiviert hatt (weiss nicht mehr Welches) . Wenn dies immer so gehandhabt wird , ist auch das Kein Problem mehr ! Mann kann den DMR ja evtl Nachträglich auspatchen.
Fand ich von Blizzard Z.B Super die Späteren PAtches haben bei diablo 2 und Warcraft III sowieso Starcraft 1 die Cd Abfrage entfernt quasi nen Legalen No-CD Crack. Meine CD´s waren auch hier schon durch Dauereinsatz geschädigt. Toller Service ! Also auch für dieses Problem gäbe eine Theoretische Lösung.

Deus EX Werbeverhalten :
Das in Spielen Werbung einfließt und Product Placement herrscht ist ja nun Wirklich nichts neues. Jeder TV und Kinofilm hatt dies. Meistens auch passend zum Scenario also in der Hinsicht sollte sich doch keiner mehr Aufregen. Das das Spiel jetzt Lokale Werung schalten will und dadurch Nach Hause Telefoniert bzw meine IP-Adresse ermittelt stört mich garnicht. Das mein Rechner in DE steht erkennt das Spiel auch an meiner Windowsversion , da benötigt es nichtmals mehr die IP . Aber anhand der IP das Land zu ermitteln ist ja Heutzutage Kinderleicht.
Was mich vielmehr erschreckt hatt sind die ganzen Verschwörungstheorien die Aufgestellt werden bis hin zur Verletzung der Privatsphähre .

Das hier Benutzerprofile aufgestellt werden , kann mir doch Egal sein. Der Firma Hilft es auch nicht wenn die Wissen ich kaufe mir immer das Maximenü mit Big MäC , Pommes Majo und ner Sprite. Dann Werben se eben in dem Spiel damit. Aber das ist doch keine Verletzung meiner Privatsphäre.
Ich definiere meine z.b. in Meinem zu Hause , in Meinem Haus . Dort muss nicht jeder Wissen was ich mache oder über was ich mich mit meiner Frau unterhalte.
Da finde ich auch Finanzämter Schlimmer , weil die schon ALLES über dich wissen. Ausser deinem Gedankengut smilie .
Wie gesagt hier verstehe ich die Hexenjagt ähnlichen Argumente überhaupt nicht. So schlimm wie es angespriesen wird ist es nun bei Weitem Nicht !
Allerdiings enbrennt ja nun schon eine Cookie diskussion für die GG Umfrage welche ja Anonym ist. Ich habe Persönlich meinen Namen mit MFG Spitter in den Kommentar gesetzt und auch mein Gehalt angegeben (Wohlgemerkt meins , das meienr Frau kommt noch hinzu) .

Ich sehe das Scheinbar auch alles zu Locker. Ich Verstehe nicht was Schlimm daran sein soll wenn Leute wissen wie viel ich Verdiene (in der Firma bin ich da auch sehr offen) oder wenn mein Neugieriger Nachbar weiss wann ich Nach Hause komme , oder Steam weiss welche Spiele ich gerne Spiele. Was haben se davon , Speziell der Nachbar. Rein Garnix , ausser seine Neugierde befriedigt die mich nicht Interessiert. Dadurch lebe ich mein Leben nicht anders. Das einzigste womit Steam mich nerven könnte wäre Gezielte Werbepost für Speiel die ich mir trotzdem nicht kaufen will. Landet diese eben im Müll.

Mein Fazit : Online Spielen sei es Single oder Multiplayer wird Standart ganz eibnfach weil die Welt Online IST , so ist der Lauf der Zeit daran haben alle mitgewirkt.
Die Werbung ist ein Schritt des gleichen und Stört mich nicht !

MFG
Spitter

P.s.: Wenn mein Deutsch oder Meine Rechtschreibung nicht Perfekt sind : Das weiss ich , nobody is Perfekt .bin auch gerade auf der Arbeit und wurde Ständig unterbochen smilie

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KingJames23 (15 Kenner, 3250 EXP)
Firefly 4 ever
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Hi,

Größtenteils denke ich genauso wie du. Onlinezwang, so what? Bin ja eh online, da macht das auch keinen Unterschied.
Ebenso in Bezug auf Serverausfall bzw. Pleite: Serverausfall kann passieren, aber das geht heutzutage relativ fix die Server wiederherzustellen. Bei einer Firmenpleite wird die Firma vorher aber sicherlich den Kunden entgegenkommen, indem sie den Onlinezwang entfernen etc. Wobei heutzutage eh fast alle Spiele über die großen Publisher distributiert werden, und das die Pleite gehen, ist sehr unwahrscheinlich.

Ingamewerbung find ich grundsätzlich auch ok, das hat mich bei Splinter Cell: Chaos Theory schon nicht gestört (da hab ichs kaum gemerkt). Nur dass man dann die IP ausliest geht mir etwas zu weit, obwohl das bei Google-Suchergebnissen etc. kaum anders ist.

Gruß

KingJames

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Maulwurfn (Community-Moderator, 15729 EXP)
Back in Black
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Da nunmal eine grosse Anzahl der Spieler da draussen erzkonservative Standpunkte zu ihrem Hobby vertreten, kommt es zwangsläufig zu heftigen Diskussionen mit dem Rest der Spielergemeinschaft. Würden die Spieler die spuckend und tretend und um sich schlagend ihre Argumente vortragen auch so konsequent diese Spiele meiden, das wäre ein kleine Revolution.
Aber leider wird viel geredet und der Finger erhoben und am Ende landet doch das begehrte Stück Software auf dem Rechner.

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Azzi (Neuling, 0 EXP)
Beigetreten: 1.1.1970

Das Problem, und nicht nur in Spieleumfeld, ist das immer mehr Freiheiten verloren gehn und die Menschen das mitmachen. Sogar nicht nur mitmachen, sie rennen wie die Lemminge voraus und veröffentlichen im Web ihr halbes Leben und kaufen Produkte die sie bevormunden und ausnutzen.

Das fängt an bei der immer stärker zunehmenden Kontrolle im realen Leben mit der Rechtfertigung durch Sicherheitsaspekte,durch der zunehmenden Kontrolle des Internets und wird schließlich im gläsernen Bürger münden. Und das ist keine Fiktion wir sind schon längst auf dem Weg dorthin.

Spiele konkret haben im Laufe der letzten Jahre eine ähnliche Entwicklung genommen. Hat man früher noch ein Stück Software besessen, mietet man es mittlerweile nur für einen bestimmten Zeitraum. Endet der Serversupport einer Firma verfällt quasi dein Recht auf Nutzung, Weiterverkauf gibt es schon länger nicht mehr und ist quasi verboten.
Dazu kommen noch diverse Bevormundungssysteme und Ausspionierung der Nutzer. Mittlerweile in Deux Ex noch Werbung, wer sagt mir nicht das dies irgendwann keine unterbewusste Werbebeinflussugn wird?

Das gleiche mit dem Internetzwang: Dem User wird nur erlaubt sein gemietetes Produkt unter bestimmten Situationen und Umständen zu nutzen. Mir persönlich ist das relativ egal da ich eh nur zu Hause zocke und da als alter MMO-Veteran eh an Dauer-Internet gewöhnt bin, aber faktisch schränkt das die Freiheit des Nutzers schon sehr ein.

Ich bin über die Entwicklung doch sehr besorgt, der Bundesbürger scheint seine Freiheiten breitwillig aufzugeben und sich quasi wieder zu einem unmündigen Individuum hinzuentwickeln, das unter Kontrolle von Firmen und dem Staat steht. Ich verstehe schon viele Amerikaner die auf ihren Liberalen Werten beharren und diese verteidigen wollen...

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Korbus (15 Kenner, 3189 EXP)
Wipe bei WoWs, und wieder alles von vorne grinden :/
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Ja so ist das eben mit uns Menschen. Die überwiegende Mehrheit ist eben glücklich damit als Konsumschaf Richtung Schur zu trotten. Das man dort bis auf die nackte Haut ausgezogen wird ist egal. Weil das Futter auf dem Weg dahin ja so lecker ist. Die wenigen mahnenden Stimmen gehen da halt im allgemeinen Blöken unter.

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Sciron (19 Megatalent, 17759 EXP)
WW2, da binsch dabei...
User ist online Online
Beigetreten: 10.5.2010
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Bei mir ist es rein technisch gar nicht möglich, dass ich permanent Online bin. Und selbst wenn es das wäre würde ich es gar nicht sein wollen. Die Konsequenz daraus ist ganz einfach. Spiele - und in Zukunft wahrscheinlich auch Konsolen - mit Online-Zwang werden einfach nicht mehr gekauft. Da gibt es für mich gar keine Diskussionsgrundlage. Falls sich die gesamte Branche in diese Richtung bewegt und mir irgendwann die (Offline)Alternativen ausgehen, werd ich das Hobby eben abschreiben müssen. Hab ich wenigstens wieder mehr Zeit zum Lesen und Sport machen.

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Age (19 Megatalent, 14053 EXP)
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Spitter schrieb:

Irgendwie dreht sich seit Tagen das Gamersglobal Rad im Kreis. Jeden Tag die News zum Selben Thema immer die gleichen Pro + Kontro sprüche zu Themen wie Online Zwang , DMR und neuerdings Ausspionioeren durch Werbung. In den Kommentaren kann man Teils schlecht darüber Disskutieren , da bei 100 Post immer mal noch dazwischen editiert wird.

Vielleicht liegt es ja daran, dass die Publisher momentan am Rad drehen und wöchentlich mit einer neuen Idee glänzen, die nur auf ihren eigen Profit und die Beschneidung des Verbrauchers aus ist?

Spitter schrieb:

Online Zwang / DMR :
Nach den Etlichen Kommentaren der Dauernörgler kann ich wirklich nur noch ein Fazit ziehen :
Kauft euch die Spiele einfach nicht wenn ihr Etwas dagegen habt. Online Zwang im Singleplayer muss nicht sein , da Stimme ich jedem zu . Wenn das Studio oder der Puplisher aus welchen Gründen auch immer dieses entscheidet , muss ich entweder a.) Damit Leben oder b.) Dieses Spiel meiden. Es ist ja immernoch deren Produkt und deren Entscheidung. ´Theoretisch müssten sie Überhaupt keine Gründe nennen. Der Pubplisher / das Studio selbst muss ja dann mit den Enstsprechenden Einbußen leben. Zudem mal abgesehen von den Instabilen Internetleitungen die hier ja jede Menge Leute zu haben scheinen : WO liegen denn die unzähligen Nachteile? Der Online - Zwang ist doch im Grunde eine neue Art des Kopierschutz , der in der heutigen Zeit des Internets wie ich Finde durchaus angebracht ist. Die Firmen wissen doch ganz genau das Fast 95 % ihrer Käufer Internet haben.

Nach etlichen Kommentaren von euch Dauerschönrednern kann ich wirklich nur noch ein Fazit ziehen:
Ihr habt schlicht keine Argumente, die einen Benefit für den Verbraucher durch diese Maßnahmen zeigen. Wo liegen den die Vorteile für den Verbraucher? Eure einzigen Rechtfertigungen sind das Eh-Da- und das Wird-schon-nicht-passieren-Prinzip, und das sind keine. Statt euch als freie Menschen vor beschneidenden Eingriffen zu verteidigen, wiegelt ihr einfach nur ab. Dabei ist eure Denke bezogen auf den Spielemarkt auch recht harmlos, allerdings übertragt ihr sie auch auf andere Bereiche des Lebens.

Spitter schrieb:

So ist in der Heutigen zeit einfach der Stand der Dinge ! Die Meisten die einen PC daheim haben haben NETZ ob lahm oder Schnell oder Instabil.
Ich verstehe einfach diese Verbissenheit Heutzutage nicht mehrsich gegen alles neue so Entgegen zu stellen.Oder das in Allem was eingeführt wird den Teufel in Mediengestallt zu sehen.
Sicherlich tun mir die Leute Leid die das Spiel gerne hätten , aber die Internetverbindung schlecht ist. Aber ich versuche auch hier mal einen Vergleich : Nehmen wir mal Crysis 2 . Das Spiel braucht einfach Gute Hardware um in Guten Details zu Laufen , auch hier Ist Crytek das Szenario bewusst das nicht jeder Spieler einen High-Ende Rechner besitzt , ganz im gegenteil. Nun könnte mann doch auch hier Aufschreien und sagen : EY Seid ihr deppert 10% der in frage Kommenden Leute könne das Spiel mit ihren Mittel.Klasse PC´s nicht spielen ! Macht gefälligst die Grafik durchschnittlicher. Muss ein Spiel solche Grafik haben !
Evtl Äpfel Birnen Prinzip , aber theoretisch das Gleiche. Die 10% mit mit schlechter Leitung ereilt das Gleiche Schicksal.

Ah, selbst erkanntes Apfel-Birnen-Prinzip. Dann muss ich ja gar nicht weiter drauf eingehen. Du hättest allerdings auch noch anbringen können, dass man eine Internetverbindung braucht um MMOs zu spielen.

Spitter schrieb:

Ich PERSÖNLICH habe mich mit dem Online -Zwang angefreundet und wie ich schon Öfters verfasst habe bin ich sowieso sobald der Rechner an ist Online. Es ist einfach der Wandel der Zeit in einer Total Vernetzten Welt !

Du suchst dir falsche Freunde.

Spitter schrieb:

Zu den Sachen Server : Natürlich können die Server durch Firmenpleite oder 'Sonstwas , abgeschaltet werden oder mal Ausfallen. Gerade letzteres. Genau so gut kann es aber auch sein das bei EUCH zu Hause Stromausfall herrscht , oder Euer PC kaputt geht. Ärgerlich ist es schon wenn man genau in diesem Moment nicht Spielen kann. für mich Persönlich gibt es aber Schlimmere dinge im Leben.
Beispiel früher : C&C Generals , lief nur mit CD . Meine Nichte hatt die Cd in die Finger bekommen (darmals 3 Jahre) und danach war sie Kaputt. Tja damals gab es Noch keien Version zum Downloaden die ohne Cd Online erforderten , Ich musste mir das Spiel neu Kaufen die Lebensdauer der CD , 6 Monate.
Zur not muss eben der NO-CD Patch später mal rann wenns einen Gibt und die Server sind off. Bei Irgend einem Spiel vor gar icht all zu langer Zeit , wurden die Server Abgeschaltet und es kam ein Patch der die CD abfrage usw deaktiviert hatt (weiss nicht mehr Welches) . Wenn dies immer so gehandhabt wird , ist auch das Kein Problem mehr ! Mann kann den DMR ja evtl Nachträglich auspatchen.
Fand ich von Blizzard Z.B Super die Späteren PAtches haben bei diablo 2 und Warcraft III sowieso Starcraft 1 die Cd Abfrage entfernt quasi nen Legalen No-CD Crack. Meine CD´s waren auch hier schon durch Dauereinsatz geschädigt. Toller Service ! Also auch für dieses Problem gäbe eine Theoretische Lösung.

Das heißt du rechtfertigst das Einfügen einer weiteren, allerdings im Vergleich zu Strom und Hardware für das Spielen unnötigen, Komponente, die zu Problemen führen kann, damit, dass andere (notwendige) Komponenten ja auch zu einem Problem führen können?

Du weißt, dass man früher CDs auf Kulanz bei Publishern austauschen konnte? Selbst wenn man sie durch eigenes Verschulden etwas ramponierte?

Du empfiehlst also den Spielern im Zweifelsfall den Gang in eine rechtliche Grauzone und verkaufst das als Rechtfertigung warum DRM nicht schlimm ist?

Spitter schrieb:

Deus EX Werbeverhalten :
Das in Spielen Werbung einfließt und Product Placement herrscht ist ja nun Wirklich nichts neues. Jeder TV und Kinofilm hatt dies. Meistens auch passend zum Scenario also in der Hinsicht sollte sich doch keiner mehr Aufregen. Das das Spiel jetzt Lokale Werung schalten will und dadurch Nach Hause Telefoniert bzw meine IP-Adresse ermittelt stört mich garnicht. Das mein Rechner in DE steht erkennt das Spiel auch an meiner Windowsversion , da benötigt es nichtmals mehr die IP . Aber anhand der IP das Land zu ermitteln ist ja Heutzutage Kinderleicht.

Mich stört offensives Produktplacement auch in Filmen oder Serien. Das in einem Spiel mit Zukunftsszenario, Werbung aus der heutigen Zeit deplatziert wirken könnte und die Immersion zerstören kann, ist sogar ziemlich ätzend. Das dir deine Privatsphäre egal ist, behandeln wir dann gleich noch.

Spitter schrieb:

Was mich vielmehr erschreckt hatt sind die ganzen Verschwörungstheorien die Aufgestellt werden bis hin zur Verletzung der Privatsphähre .
Das hier Benutzerprofile aufgestellt werden , kann mir doch Egal sein. Der Firma Hilft es auch nicht wenn die Wissen ich kaufe mir immer das Maximenü mit Big MäC , Pommes Majo und ner Sprite. Dann Werben se eben in dem Spiel damit. Aber das ist doch keine Verletzung meiner Privatsphäre.
Ich definiere meine z.b. in Meinem zu Hause , in Meinem Haus . Dort muss nicht jeder Wissen was ich mache oder über was ich mich mit meiner Frau unterhalte.
Da finde ich auch Finanzämter Schlimmer , weil die schon ALLES über dich wissen. Ausser deinem Gedankengut .
Wie gesagt hier verstehe ich die Hexenjagt ähnlichen Argumente überhaupt nicht. So schlimm wie es angespriesen wird ist es nun bei Weitem Nicht !
Allerdiings enbrennt ja nun schon eine Cookie diskussion für die GG Umfrage welche ja Anonym ist. Ich habe Persönlich meinen Namen mit MFG Spitter in den Kommentar gesetzt und auch mein Gehalt angegeben (Wohlgemerkt meins , das meienr Frau kommt noch hinzu) .

Das du ein Datenexhibitionist bist, ist schön für dich. Das du deine Gewohnheiten und dein soziales Milieu überall freiwillig hin verschleuderst sei dir unbenommen. Welche Konsequenzen sich daraus im Zweifelsfall für dich ergeben, wirst du sicher auch entsprechend einschätzen können (ich führe jetzt mal nur beispielhaft die Kreditvergabe von Banken auf Grund der Wohngegend an). Datensparsamkeit hat einen Grund, denn im Zweifelsfall wird es immer jemanden geben, der die Daten missbrauchen will und wird - Beispiele gibt nicht nur in den letzten Monaten zur genüge.

Spitter schrieb:

Ich sehe das Scheinbar auch alles zu Locker. Ich Verstehe nicht was Schlimm daran sein soll wenn Leute wissen wie viel ich Verdiene (in der Firma bin ich da auch sehr offen) oder wenn mein Neugieriger Nachbar weiss wann ich Nach Hause komme , oder Steam weiss welche Spiele ich gerne Spiele. Was haben se davon , Speziell der Nachbar. Rein Garnix , ausser seine Neugierde befriedigt die mich nicht Interessiert. Dadurch lebe ich mein Leben nicht anders. Das einzigste womit Steam mich nerven könnte wäre Gezielte Werbepost für Speiel die ich mir trotzdem nicht kaufen will. Landet diese eben im Müll.
Mein Fazit : Online Spielen sei es Single oder Multiplayer wird Standart ganz eibnfach weil die Welt Online IST , so ist der Lauf der Zeit daran haben alle mitgewirkt.
Die Werbung ist ein Schritt des gleichen und Stört mich nicht !

Ja, du reihst dich einfach in die konsumfreudige, kritiklose Maße ein, die ihre eigene Freiheit, Unabhängigkeit und persönliche Rechte gerne dafür opfert um nicht vom Konsum ausgeschlossen zu werden. Über Verknüpfungen von Daten und einem Persönlichkeitsprofil, das daraus entsteht, machst du dir einfach keine Gedanken, da du dich als belangloses Individuum siehst. Es ist mir ein Rätsel wie man die persönliche Freiheit unter Konzerninteressen stellen kann und damit Allmachts-Phantasien befeuert, die den Menschen nur noch als Konsument und Ressource begreifen. Jeder dieser Dinge scheint einzeln nicht so schlimm zu erscheinen, deswegen wird auch so agiert. Der Blick auf die Gesamtheit seit der Jahrtausendwende gibt allerdings ein düsteres Bild.

Die Welt ist online, da hast du Recht. Aber anstatt die Möglichkeiten zu nutzen um diese Welt transparenter, offener und gerechter zu gestalten, scheint es vielen nur ein geeignetes Mittel zu sein, den eigenen Narzissmus auszuleben, Aufmerksamkeit um jeden Preis zu erhaschen und den Konsum, koste es was es wolle, noch einfacher ausleben zu können.

Ein Wort zum Abschluss. Dass sich viele von euch, mit dieser Meinung, knapp unterhalb meines Altersbereich bewegen, ist für mich ein ziemlicher Schock. Ich weiß nicht woran es liegt, vielleicht weil ihr im goldenen Zeitalter des sorglosen Überangebots der BRD aufgewachsen seit, aber die Sorglosigkeit dieser Generation ist für mich schlicht erschreckend und einfach nicht nachvollziehbar. Das ihr mir eurer Einstellung auch mein Leben direkt beeinflusst, interessiert euch natürlich nicht, denn für euch gibt es ja nichts negatives, deswegen könnt ihr auch die Gedanken von Menschen wie mir nicht nachvollziehen. Und ja ich bin moralische mit meiner Meinung über eurer angesiedelt, denn mein Interesse gilt dem menschlichen Individuum, seiner Freiheit, seiner Entfaltung, Dinge die dauerhaft verteidigt werden müssen auch und gerade in einer Land wie diesem, während ihr für die Einschränkung, Fremdsteuerung und Degradierung der Persönlichkeit den Steigbügel haltet, nicht nur im Bereich der Computerspiele. Deswegen spreche euch übrigens auch nicht das Recht hab so zu agieren wie ihr agiert, nur werde ich es nie kritiklos akzeptieren.

Und nun dürft ihr wieder auf mich einschlagen und auf Azzi. Viel Spaß!

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stupormundi (13 Koop-Gamer, 1576 EXP)
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Inhalte: 4
Zitat:

Ja, du reihst dich einfach in die konsumfreudige, kritiklose Maße ein, die ihre eigene Freiheit, Unabhängigkeit und persönliche Rechte gerne dafür opfert um nicht vom Konsum ausgeschlossen zu werden.

Wer sich ein Spiel mit Internetzwang kauft, opfert doch keine Rechte. Oder hat hier jeder in Deutschland einen einklagbaren Anspruch darauf, Spiele auch ohne Internetzwang erwerben zu können?
Die richtige Betrachtungsweise ist: Publisher bieten Spiele zu bestimmten Konditionen (Preis, Nutzungsbedingungen, Umfang, was weiß ich) an. Niemand zwingt dich, Spiele zu diesen Konditionen zu erwerben. Stört dich Internetzwang für Singleplayer-Spiele, kaufe es einfach nicht. Ich z.B. vermeide grundsätzlich Spiele mit begrenzter Aktivierbarkeit. Das hat seinen Grund darin, dass ich ca. alle 6 Monate mein Betriebssystem neu aufsetze und anschließend Spiele neuinstallieren muss. Ich bin nicht bereit, für ein Spiel 50 Euro auszugeben, wenn ich sicher weiß, dass ich sie nach zwei, drei Jahren schon nicht mehr nutzen kann. Manchmal bilde ich dazu aber auch Ausnahmen, z.B. im Falle von Gears of War für den PC: Erstens wusste ich dort nicht, dass die Anzahl der Aktivierungen beschränkt ist. Aber zum anderen hat mir das Spiel so gut gefallen, dass ich über den Malus hinwegsehen hätte können.
Internetzwang in Spielen gefällt mir auch nicht, aber bei Diablo 3 stört er mich nicht so sehr. Probleme vom Internetzwang sehe ich hauptsächlich in Serverinstabilität und dem Abschalten der Server ab einem gewissen Zeitpunkt. Da das Spiel von Blizzard kommt, habe ich aber in beiden Fällen keine Bedenken. Käme das Spiel von einem weniger seriösen Spielehersteller oder Publisher - ich würde es vielleicht nicht kaufen. Diablo 3 werde ich mir aber vermutlich auch nicht zulegen, ich bin kein großer Freund von Rollenspielen.

Zitat:

Über Verknüpfungen von Daten und einem Persönlichkeitsprofil, das da raus entsteht, machst du dir einfach keine Gedanken, da du dich als belangloses Individuum siehst. Es ist mir ein Rätsel wie man die persönliche Freiheit unter Konzerninteressen stellen kann und damit Allmachts-Phantasien befeuert, die den Menschen nur noch als Konsument und Ressource begreift. Jeder dieser Dinge scheint einzeln nicht so schlimm zu erscheinen, deswegen wird auch so agiert. Der Blick auf die Gesamtheit seit der Jahrtausendwende gibt allerdings ein düsteres Bild. Und nein du hast daran mitgewirkt, ich nicht.

Es stellt doch keiner hier seine persönlichen Freiheit unter Unternehmensinteressen. Spitter sagt doch letztlich, dass die ganze "DRM-" und "Always-On"-Diskussion vollkommen außer Proportion ist: Internetzwang ist kein großes Problem. Wer sich dennoch daran stört, soll es einfach nicht kaufen.

Wer es doch kauft, richtet auch nicht die Welt zugrunde oder muss sich schuldig fühlen, anderen ihr "DRM-freies"-Hobby vermiest zu haben. Wenn du ein Gut nachfragst, steigt bei gleichem Angebot dessen Preis gegenüber dem Zustand, in dem du nicht nachfragst: Das führt zu einer Verteuerung des Gutes und hat negative Folgen für all die, die das gleiche Gut wie du nachfragen, denn sie müssen höhere Preise zahlen.
Natürlich wirst du einwenden: Der Preis steigt bei Massengütern dann doch nur minimal, kaum oder gar nicht messbar. Aber genauso verhält es sich doch auch mit all denen, die Diablo 3 kaufen: Die guten Verkaufszahlen in Millionenhöhe verstehen Publisher vielleicht - für deren Interpretation von Ereignissen kann sowieso niemand der Käufer etwas - als Zeichen der Akzeptanz für Internetzwang. Aber wie sehr hat dann der einzelne dazu beigetragen, der sich eines von vier Millionen Diablo 3-Spielen gekauft hat? Nicht mehr, als der, der sich Käse im Supermarkt gekauft hat, zur Verteuerung von Käse.

Zitat:

Die Welt ist online, da hast du Recht. Aber anstatt die Möglichkeiten zu nutzen um diese Welt transparenter, offener und gerechter zu gestalten, scheint es vielen nur ein geeignetes Mittel zu sein, den eigenen Narzissmus auszuleben, Aufmerksamkeit um jeden Preis zu erhaschen und den Konsum, koste es was es wolle, noch einfacher ausleben zu können.

Wie soll man das Internet zur Verbesserung der Welt einsetzen und wie steht Spitter dem im Weg?

Zitat:

Ein Wort zum Abschluss. Dass sich viele von euch, mit dieser Meinung, knapp unterhalb meines Altersbereich bewegen, ist für mich ein ziemlicher Schock. Ich weiß nicht woran es liegt, vielleicht weil ihr im goldenen Zeitalter des sorglosen Überangebots der BRD aufgewachsen seit, aber die Sorglosigkeit dieser Generation ist für mich schlicht erschreckend und einfach nicht nachvollziehbar. Das ihr mir eurer Einstellung auch mein Leben direkt beeinflusst, interessiert euch natürlich nicht, denn für euch gibt es ja nichts negatives, deswegen könnt ihr auch die Gedanken von Menschen wie mir nicht nachvollziehen.

Egal ob 1965 oder 2005: Jeder hier in Deutschland, der nach 1960 geboren ist, ist im sorglosen Überangebot aufgewachsen - von einzelnen Härtefallen abgesehen.

Zu der indirekten Beeinflussung deines Lebens, s. o. Bedenke: Damit jemand schuldig handelt, müssen ihm die negativen Folgen seines Handelns entweder bewusst sein oder sie hätten ihn bewusst sein müssen. Ersteres trifft auf jeden Fall nicht zu, letzteres halte ich auch nicht für zutreffend - s.o.

Zitat:

Und ja ich bin moralische mit meiner Meinung über eurer angesiedelt, denn mein Interesse gilt dem menschlichen Individuum, seiner Freiheit, seiner Entfaltung, Dinge die dauerhaft verteidigt werden müssen auch und gerade in einer Land wie diesem, während ihr für die Einschränkung, Fremdsteuerung und Degradierung der Persönlichkeit den Steigbügel haltet, nicht nur im Bereich der Computerspiele. Deswegen spreche euch übrigens auch nicht das Recht hab so zu agieren wie ihr agiert, nur werde ich es nie kritiklos akzeptieren.
Und nun dürft ihr wieder auf mich einschlagen und auf Azzi. Viel Spaß!

DRM- und Kopierschutzdiskussionen würde ich nicht zu moralischen Problemdiskussionen hochstilisieren - vollkommen "out of proportion". Niemand hier hat böse Intentionen und niemand tut jemand anderem etwas Böses, nur weil er sich Diablo 3 im Laden kauft. Ansonsten kannst du ja auch den deutschen Supermarkteinkäufer für die hohen Lebensmittelpreise und daraus entstehender Lebensmittel-Armut anderer verantwortlich machen.

P.S.: Age, wir hatten früher unsere Differenzen. Aber auch wenn du meiner Meinung nach manchmal etwas über das Ziel hinausschießt und der Tonfall in unseren Diskussionen manchmal nicht der beste war, halte ich dich für einen vernünftigen Gesprächspartner und kann deine Standpunkte grundsätzlich verstehen. Ich glaube nur, dass du manches zu extrem siehst.

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cool_zero (12 Trollwächter, 1129 EXP)
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Das Dann-kaufs-halt-nicht Argument kann man so nicht stehen lassen. Wenn sich Diablo 3 mit Onlinezwang durchsetzt, muss man in paar Jahren nicht auf ein oder zwei Spiele verzichten, sondern kann sein ganzes Hobby an den Nagel hängen. Dass man, nur weil man selbst die technischen Voraussetzungen(verlässliche Internetleitung) erfüllt, davon ausgehen, dass auch alle Anderen diese erfüllen, ist sehr kurz gedacht.

Das da solche Disussionen drum entstehen liegt aber, glaube ich, nicht nur an dem Spiel selber. Das Konsumverhalten wird immer stärker von Konzernen bestimmt und da es ein Großteil der Nutzer kritiklos an nimmt, wird es dem Rest aufgezwungen. Spiele-DRM ist da noch ein Sache die man verschmerzen könnte.
DRM von Ebooks schreibt dir teilweise vor, auf welchen Geräten du sie lesen darfst und auf welchen nicht.

Wenn man sich noch weiter umschaut siehts auch noch düsterer aus:
Apple diktiert z.B. schon, was Zeitungen auf dem iPad enthalten dürfen und keinen (Vorsicht: Verallgemeinerung!) stört es.

Da kann ich Age verstehen,wenn er so hitzig diskutiert. Man kommt zu keiner schönen Zukunftsvision, wenn man ein bischen weiter denkt.

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stupormundi (13 Koop-Gamer, 1576 EXP)
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cool_zero schrieb:

Das Dann-kaufs-halt-nicht Argument kann man so nicht stehen lassen. Wenn sich Diablo 3 mit Onlinezwang durchsetzt, muss man in paar Jahren nicht auf ein oder zwei Spiele verzichten, sondern kann sein ganzes Hobby an den Nagel hängen.

Die These halte ich für nicht zutreffend. Genauso wie es heute Spiele ohne DRM gibt, wird es auch in Zukunft Spiele ohne DRM und ohne Internetzwang geben. Den Gamingforen nach zu urteilen, gibt es einen Markt für DRM- und Internet-freie Spiele.

Zitat:

Dass man, nur weil man selbst die technischen Voraussetzungen(verlässliche Internetleitung) erfüllt, davon ausgehen, dass auch alle Anderen diese erfüllen, ist sehr kurz gedacht.

Verallgemeinern sollte man Einzelfälle natürlich nicht. Das einzig Sinnvolle ist, sich an Statistiken zu halten wie der ARD/ZDF-Onlinestudie oder des Statistischen Bundesamtes: Nach diesen verfügen über 80% der unter 49-Jährigen über einen eigenen Anschluss und von diesen wiederum über 80% über einen Breitbandanschluss.

Es ist daher, argumentierend auf Basis von Studien, tatsächlich so, dass die meisten Diablo 3-Interessenten Diablo 3 auch trotz Internetzwang nutzen können werden. Ansonsten würde Blizzard wahrscheinlicherweise auch über Always-On nicht nachdenken, schließlich geht es ihnen um Profit und dieser sinkt bei geringerer Anzahl von Käufern. Mit Datamining, das unter Umständen erfolgen könnte, diese Verluste auszugleichen, halte ich für unmöglich: Dafür geben Diablo 3-Spieler zu wenig marketingrelevante Daten preis.

Zitat:

Das da solche Disussionen drum entstehen liegt aber, glaube ich, nicht nur an dem Spiel selber. Das Konsumverhalten wird immer stärker von Konzernen bestimmt und da es ein Großteil der Nutzer kritiklos an nimmt, wird es dem Rest aufgezwungen.

Die Einflussnahmemöglichkeiten von Unternehmen auf das Konsumverhalten halte ich für beschränkt. Zunächst einmal hat jedes Unternehmen Einfluss auf die angebotenen Güter: Mercedes könnte sich entscheiden, zukünftig keine Großraum-Limousinen mehr herzustellen. Die Auswahl an Großraum-Limousinen am Markt würde damit schrumpfen. Die Unternehmen richten sich aber in der Wirklichkeit nach den Wünschen der Kunden und diktieren ihnen nicht einen bestimmten Geschmack: Die zahlreichen "Call of Duty"-ähnlichen Shooter werden nicht gekauft, weil sie so zahlreich hergestellt werden. Sondern sie werden so zahlreich hergestellt, weil sie so oft gekauft werden. Ein Geschmacksdiktat durch Unternehmen halte ich selbst dann für unmöglich, wenn alle Konzerne an einem Strang zögen: Selbst wenn alle Pharmakonzerne sich gemeinschaftlich dazu entschieden, Acetylsalicylsäure-haltige Produkte vom Markt zu verbannen, gebe es kleinere und unter Umständen neugegründete Unternehmen, die eben diese vermarkten würden. Schließlich hat der Verbraucher die Vorteile von Apsirin erkannt und fragt es nach.

Ansonsten können Unternehmen nur durch Werbung auf das Konsumverhalten einwirken. Je nach Werbung kann das relativ erfolgreich sein, aber als Voraussetzung dafür gilt üblicherweise, dass ein gewisses Grundinteresse vorhanden sein muss: Produkte, die mir nicht einmal theoretisch einen Nutzen stiften können, kaufe ich nicht, egal wie gut die Werbung ist.

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stupormundi schrieb:

Wer sich ein Spiel mit Internetzwang kauft, opfert doch keine Rechte. Oder hat hier jeder in Deutschland einen einklagbaren Anspruch darauf, Spiele auch ohne Internetzwang erwerben zu können?
Die richtige Betrachtungsweise ist: Publisher bieten Spiele zu bestimmten Konditionen (Preis, Nutzungsbedingungen, Umfang, was weiß ich) an. Niemand zwingt dich, Spiele zu diesen Konditionen zu erwerben. Stört dich Internetzwang für Singleplayer-Spiele, kaufe es einfach nicht. Ich z.B. vermeide grundsätzlich Spiele mit begrenzter Aktivierbarkeit. Das hat seinen Grund darin, dass ich ca. alle 6 Monate mein Betriebssystem neu aufsetze und anschließend Spiele neuinstallieren muss. Ich bin nicht bereit, für ein Spiel 50 Euro auszugeben, wenn ich sicher weiß, dass ich sie nach zwei, drei Jahren schon nicht mehr nutzen kann. Manchmal bilde ich dazu aber auch Ausnahmen, z.B. im Falle von Gears of War für den PC: Erstens wusste ich dort nicht, dass die Anzahl der Aktivierungen beschränkt ist. Aber zum anderen hat mir das Spiel so gut gefallen, dass ich über den Malus hinwegsehen hätte können.
Internetzwang in Spielen gefällt mir auch nicht, aber bei Diablo 3 stört er mich nicht so sehr. Probleme vom Internetzwang sehe ich hauptsächlich in Serverinstabilität und dem Abschalten der Server ab einem gewissen Zeitpunkt. Da das Spiel von Blizzard kommt, habe ich aber in beiden Fällen keine Bedenken. Käme das Spiel von einem weniger seriösen Spielehersteller oder Publisher - ich würde es vielleicht nicht kaufen. Diablo 3 werde ich mir aber vermutlich auch nicht zulegen, ich bin kein großer Freund von Rollenspielen.

Nein dieses Recht sicher nicht. Aber es gibt Verbraucherrechte die für ein erworbenes Produkt gelten, allerdings sind diese gerichtliche nicht abschließend für den Videospielmarkt geklärt - etwa den unterbundenem Weiterverkauf. Mein Problem ist in dieser Hinsicht auch ein grundlegend anderes, denn ich kaufe den Kram ja nicht. Nur führt die Akzeptanz der Masse dazu, dass auch unter diesen Einschränkungen "leiden" muss, im Zweifelsfall wie hier plump durch die Zerstörung eines Hobbys.

stupormundi schrieb:

Es stellt doch keiner hier seine persönlichen Freiheit unter Unternehmensinteressen. Spitter sagt doch letztlich, dass die ganze "DRM-" und "Always-On"-Diskussion vollkommen außer Proportion ist: Internetzwang ist kein großes Problem. Wer sich dennoch daran stört, soll es einfach nicht kaufen.
Wer es doch kauft, richtet auch nicht die Welt zugrunde oder muss sich schuldig fühlen, anderen ihr "DRM-freies"-Hobby vermiest zu haben. Wenn du ein Gut nachfragst, steigt bei gleichem Angebot dessen Preis gegenüber dem Zustand, in dem du nicht nachfragst: Das führt zu einer Verteuerung des Gutes und hat negative Folgen für all die, die das gleiche Gut wie du nachfragen, denn sie müssen höhere Preise zahlen.
Natürlich wirst du einwenden: Der Preis steigt bei Massengütern dann doch nur minimal, kaum oder gar nicht messbar. Aber genauso verhält es sich doch auch mit all denen, die Diablo 3 kaufen: Die guten Verkaufszahlen in Millionenhöhe verstehen Publisher vielleicht - für deren Interpretation von Ereignissen kann sowieso niemand der Käufer etwas - als Zeichen der Akzeptanz für Internetzwang. Aber wie sehr hat dann der einzelne dazu beigetragen, der sich eines von vier Millionen Diablo 3-Spielen gekauft hat? Nicht mehr, als der, der sich Käse im Supermarkt gekauft hat, zur Verteuerung von Käse.

Ich finde schon, dass wenn man sich davon abhängig macht, dass ein Publisher einem das gekaufte Produkt im Nachhinein unzugänglich machen kann, dies die eigene Freiheit einschränkt und man mit der Akzeptanz dieses Verhaltens, diese Freiheit unter das Firmeninteresse stellt.

Doch er darf sich meiner Meinung nach schuldig fühlen dieses System etabliert zu haben. Wenn ich eine Partei wähle, die am Ende groteske politische Entscheidungen trifft, sollte man sich auch schuldig fühlen. Das Schuldgefühl regt nämlich dazu an, über die Thematik nachzudenken. Entsprechend hat jeder Einzelne mit seinem Kauf dazu beigetragen. Unter dem Blickwinkel des "Einer von Millionen" betrachten ja auch viele Mitbürger mittlerweile z.B. auch politische Wahlen. Und das stellt auch so schön die Relation zwischen dem Agieren bei Computerspielen und dem im restlichen Leben dar, was meine persönlichen Beobachtungen übrigens unterstreichen.

Die Konzerne satteln das Pferd übrigens meiner Meinung nach von der anderen Seite. Sie nutzen Titel wie diesen, der eine hohes Verkaufspotential verspricht, um solche Maßnahmen einzuführen oder zu etablieren. Die einzige Chance Paroli zu bieten ist Verzicht, denn Schmerz erleben Konzerne hauptsächlich durch den Entzug von liquiden Mitteln, deswegen sehe ich dein ökonomisches Prinzip hier auch an der falschen Stelle.

stupormundi schrieb:

Wie soll man das Internet zur Verbesserung der Welt einsetzen und wie steht Spitter dem im Weg?

Er steht dem nicht im Weg. Das war auch eher eine allgemeine Ergänzung zu der Aussage. Das komplette Potential zur Verbesserung, werde ich dir natürlich hier nicht nennen können, sicher denke ich auch nicht an alle Sachen, deswegen will ich nur ein paar Beispiele nennen, wie die transparente Darstellung von politischen Systemen und Entscheidungen von Regierungen für deren Bürger oder etwa die Einbeziehung der Menschen in die Gestaltung des eigenen Staates.

Mit zweiten Beispiel komme ich dann auch wieder auf meinen Ursprung zurück. Petitionen an den deutschen Bundestag kann man online Zeichen. Millionen deutsche können jeden unwichtigen Mist in Facebook liken aber selten schaffen es 50.000 Deutsche einer Petition die Möglichkeit zu geben in den Petitionsausschuss zu gelangen, liegt vielleicht auch an der fehlenden Transparenz des Staates, dass es die Möglichkeit gibt. wink Ich hoffe es verdeutlicht worauf ich hinaus will.

stupormundi schrieb:

Egal ob 1965 oder 2005: Jeder hier in Deutschland, der nach 1960 geboren ist, ist im sorglosen Überangebot aufgewachsen - von einzelnen Härtefallen abgesehen.
Zu der indirekten Beeinflussung deines Lebens, s. o. Bedenke: Damit jemand schuldig handelt, müssen ihm die negativen Folgen seines Handelns entweder bewusst sein oder sie hätten ihn bewusst sein müssen. Ersteres trifft auf jeden Fall nicht zu, letzteres halte ich auch nicht für zutreffend - s.o.

Dann bist du in einem anderen Teil von Deutschland geboren worden als ich oder es gab bei deiner Geburt nur noch ein Deutschland... Das andere sehe ich ähnlich wie Recht bei uns angewandt wird: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Das erwachsene Menschen ihrer Handlung nicht bewusst sind in einem Zeitalter wo man sich binnen Sekunden informieren kann, ist schlicht keine Ausrede sondern hängt einfach mit Desinteresse zusammen.

stupormundi schrieb:

DRM- und Kopierschutzdiskussionen würde ich nicht zu moralischen Problemdiskussionen hochstilisieren - vollkommen "out of proportion". Niemand hier hat böse Intentionen und niemand tut jemand anderem etwas Böses, nur weil er sich Diablo 3 im Laden kauft. Ansonsten kannst du ja auch den deutschen Supermarkteinkäufer für die hohen Lebensmittelpreise und daraus entstehender Lebensmittel-Armut anderer verantwortlich machen.

Ich hab es nur angebracht, da so oft erzählt wird, dass wir die Moralkeule raus holen und das ich mich dafür auch nicht schämen muss. razz Und nur weil man nicht die Intention hat etwas Böses zu tun oder zu unterstützen, bedeutet es nicht, dass man es damit tut oder unterstützt, das hat die Geschichte oft genug bewiesen. Wir reden hier nur über PC-Spiele, ich gebe dir recht, auf die kann ich im Zweifelsfall auch verzichten. Nur was ich sehe und hier auch deswegen öfters direkt so geschrieben habe, ist, dass der Typ von Mensch der hier so sorglos agiert auch im Bezug auf andere Dinge agiert. Und da geht es eben nicht nur noch um Spiele.

Und zum Lebensmittelbeispiel ist es ähnlich, der Verkäufer hat damit nix zu tun, aber wenn ein Konzern Lebensmittel auf höchst verwerfliche Weise darstellt, kann ich auch nur durch Konsumverzicht eine Änderung herbeiführen. Einfaches Beispiel von meiner Seite, seit dem ich bewusst selber einkaufe, sind nie mehr Eier von Legehennen aus Käfigen in meinem Einkaufswagen gelandet. Am Ende musste allerdings doch ein Gesetz her, weil Geiz eben geiler war...

stupormundi schrieb:

P.S.: Age, wir hatten früher unsere Differenzen. Aber auch wenn du meiner Meinung nach manchmal etwas über das Ziel hinausschießt und der Tonfall in unseren Diskussionen manchmal nicht der beste war, halte ich dich für einen vernünftigen Gesprächspartner und kann deine Standpunkte grundsätzlich verstehen. Ich glaube nur, dass du manches zu extrem siehst.

Das liegt daran, dass mich diese unbekümmerte Ignoranz und Schönrederei ziemlich schwer nervt. In einer Welt die sich durch diese Art etabliert, möchte ich nie aufwachen, denn dann fehlt nur noch das Soma. Und die Akzeptanz, dass Konzerne über die Verwendung ihre hergestellten Produkte auch nach dem Kauf in dieser massiven Weise bestimmten kann, ist ein Puzzlestück neben vielen weiteren. Aber danke fürs Verständnis, ich werde mich mühen, in Zukunft nicht immer direkt in die Tasten zu hauen. wink

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Zitat:

Das heißt du rechtfertigst das Einfügen einer weiteren, allerdings im Vergleich zu Strom und Hardware für das Spielen unnötigen, Komponente, die zu Problemen führen kann, damit, dass andere (notwendige) Komponenten ja auch zu einem Problem führen können?

Du weißt, dass man früher CDs auf Kulanz bei Publishern austauschen konnte? Selbst wenn man sie durch eigenes Verschulden etwas ramponierte?

Du empfiehlst also den Spielern im Zweifelsfall den Gang in eine rechtliche Grauzone und verkaufst das als Rechtfertigung warum DRM nicht schlimm ist?

Ich Empfehle garnichts. Sagte nur Zur NOT . Aber egal . Ich betone "WENN" die Puplisher solche Patches herrausbringen sollte die Server für Singeplayer Spiele abgeschaltet werden , wäre das doch O.k und das Spiel verfällt dann nicht zur Nutzlosigkeit.

Age schrieb:

Ja, du reihst dich einfach in die konsumfreudige, kritiklose Maße ein, die ihre eigene Freiheit, Unabhängigkeit und persönliche Rechte gerne dafür opfert um nicht vom Konsum ausgeschlossen zu werden. Über Verknüpfungen von Daten und einem Persönlichkeitsprofil, das daraus entsteht, machst du dir einfach keine Gedanken, da du dich als belangloses Individuum siehst. Es ist mir ein Rätsel wie man die persönliche Freiheit unter Konzerninteressen stellen kann und damit Allmachts-Phantasien befeuert, die den Menschen nur noch als Konsument und Ressource begreifen. Jeder dieser Dinge scheint einzeln nicht so schlimm zu erscheinen, deswegen wird auch so agiert. Der Blick auf die Gesamtheit seit der Jahrtausendwende gibt allerdings ein düsteres Bild.

Was hatt das mit der Aussage zu tun? Worauf Stützt du deine Aussage die ja schon fast Paranoid ist auf meine Konsumgewohnheiten?
DLC´s mag ich z.b, nicht und Kaufe sie auch nicht. ICh VERZICHTE dort auf den Konsum.
Letztes Wochenende war hier Kirmes. Paar Freunde sind Karusell gefahren . 3 Minuten im Kreis für 3 € . Bin nicht mitgefahren , war mir zu Teuer , sehe ich auch nicht ein und habe auch Öffentlich Kritik an den Preisen geäusert. Gebe mich also in Diesem Fall der Allmachts-Phanasie das Massengewinns nicht Her.

Wo gebe ich meine Persönliche Freiheit auf ? Oder meine Unabhängigkeit? . Und nein ich sehe mich auch nicht als Belangloses Individuum. Ich Lebe mein Leben wie es mir gefällt , übe Kritik aus und Kaufe das was ICH für richtig halte und nicht was mir jemand Aufzwingt. Wenn ich dies dann Kaufen will muss ich mich z.b. mit den AGB´s bereiterklären.
Natürlich sind wir für Unternehmen KONSUMENTEN bzw eine Ressource . Ohne Konsumenten kann ein Unternehmen das etwas verkauft nicht überleben. WIE ein Unternehmen seine WARE anpreist und Verkauft ist nunmal die Sache des Unternehmens. Wenn keiner mehr Etwas Kauft , aus welchen seiner PERSÖNLICHEN entscheidungen , geht die Firma Bankrott und kann keine Weiteren Allmachts-Phantasien ausüben. Ihr hättet gewonnen . Ok die evtl 278 von 300 Mitarbeitern die nicht zur Entscheidungsrige gehört haben und damit nichts zu tun hatten sind dann Arbeitslos , wäre in unserem Sozialstaat der Konsumüberfluss hatt ja garkein Problem.

Age schrieb:

Das ihr mir eurer Einstellung auch mein Leben direkt beeinflusst

Ahja . Dies kann ich anhand des Beispiels Oben doch genau so Total ÜBERTRIEBEN auflisten. Wenn du als Beispiel Diablo 3 und viele anderen nicht kaufen würden , generell Blizzard meiden und der Konzern macht Pleite kommen keine Spiele mehr von Blizzard , die ICH gekauft hätte oder auf die ich mich gefreut Hätte. Auch du beeinflusst mein Leben Indirekt.

Kann da nur Stupo zitieren

stupormundi schrieb:

Ansonsten kannst du ja auch den deutschen Supermarkteinkäufer für die hohen Lebensmittelpreise und daraus entstehender Lebensmittel-Armut anderer verantwortlich machen.

Zum schluss noch

Age schrieb:

Du empfiehlst also den Spielern im Zweifelsfall den Gang in eine rechtliche Grauzone und verkaufst das als Rechtfertigung warum DRM nicht schlimm ist?

Ich verkaufe garnichts als Rechtfertigung. Aber wir könnne ja auch warten bis die Piraten Partei mal gewinnt . Dann sind No-CD cracks wenigstens nicht mehr in einer Grauzone sondern Legal smilie

Wenn ich mir deinen Gesammten Post durchlese könnte ich auch die Behauptung aufstellen , da du auf alles so achten musst und generell viele gedanken an solche Bösen sachen hasst , ICH der Glücklichere Mensch bin. Natürlich totaler Blödsinn.

MFG
Spitter

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stupormundi schrieb:

Zitat:
Wer sich ein Spiel mit Internetzwang kauft, opfert doch keine Rechte. Oder hat hier jeder in Deutschland einen einklagbaren Anspruch darauf, Spiele auch ohne Internetzwang erwerben zu können? Die richtige Betrachtungsweise ist: Publisher bieten Spiele zu bestimmten Konditionen (Preis, Nutzungsbedingungen, Umfang, was weiß ich) an. Niemand zwingt dich, Spiele zu diesen Konditionen zu erwerben. Stört dich Internetzwang für Singleplayer-Spiele, kaufe es einfach nicht.

Moment mal. Bisher war es so das die Publisher dem Spieler das Recht eingeräumt haben selbst zu wählen ob sie online oder offline zocken wollen. Dieses Wahlrecht soll in Zukunft mit einem OnlineZWANG komplett abgeschafft werden. Ohne Gegenleistung. Aus dem Besitz am Spiel wird eine stark eingeschränkte Nutzunglizenz. Wieder ohne Gegenleistung. Mit IG Werbung will ich gar nicht erst anfangen. Das sind ausschließlich die Interessen der Unternehmen. Nur wo sind die Gamer mit ihren Interessen? Statt einen Ausgleich zu fordern lassen sie sich sauber über den Tisch ziehen. Schlimmer noch, sie springen mit lautem Hurra freiwillig auf den Tisch über den sie gezogen werden sollen. Hauptsache die Entertainment Kost stimmt. Da kann man schonmal mit dem Kopf schütteln wenn man da von der Seite aus dem Treiben zuschaut.

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Zitat:

Ich finde schon, dass wenn man sich davon abhängig macht, dass ein Publisher einem das gekaufte Produkt im Nachinein unzugänglich machen kann, diese die eigene Freiheit einschränkt und man mit der Akzeptanz dieses Verhaltens, diese unter das Firmeninteresse stellt und doch er darf sich meiner Meinung nach schuldig fühlen, dieses System etabliert zu haben. Wenn ich eine Partei wähle, die am Ende groteske politische Entscheidungen trifft, sollte man sich auch schuldig fühlen. Das Schuldgefühl regt nämlich dazu an, über die Thematik nachzudenken. Entsprechend hat jeder einzelne mit seinem Kauf dazu beigetragen. Unter dem Blickwinkel des "Einer von Millionen" betrachten ja auch viele mittlerweile z.B. politische Wahlen. Und das stellt auch so schön die Relation zwischen dem Agieren bei Computerspielen und dem restlichen Leben dar, was meine persönlichen Beobachtungen unterstreicht.
Die Konzerne satteln das Pferd übrigens meiner Meinung nach von der anderen Seite. Sie nutzen Titel wie diesen, der eine hohes Verkaufspotential verspricht, um solche Maßnahmen einzuführen oder zu etablieren. Die einzige Chance Paroli zu bieten ist Verzicht, denn Schmerz erleben Konzerne hauptsächlich durch den Entzug von liquiden Mitteln, deswegen sehe ich dein ökonomisches Prinzip hier auch an der falschen Stelle.

Wenn man auf keinen Fall eine Verbreitung von Internetzwang in Videospielen will, sollte man den Kauf von Diablo 3 zu vermeiden versuchen, da gebe ich dir definitiv Recht. Hohe Verkaufszahlen für Diablo 3 kann Blizzard kaum anders interpretieren denn als "Ok" für Internetzwang. Blizzard werfe ich aber auch nichts vor, es liegt in ihrem Interesse, Profit zu machen. Und anscheinend glauben sie, ihren Profit durch "Always-On" vergrößern zu können: sei es durch Eindämmung von Raubkopien und der Hoffnung auf zusätzliche Verkäufe oder Datamining. Die offizielle Begründung halte ich für (unwahres) Marketing.

Am Ende ist es die Gesamtheit der Kunden, die über Internetzwang in Spielen entscheidet. Aber: Ich halte es dennoch für schwierig, einem einzelnen Kunden Schuld nachzuweisen. Schließlich mutmaßen wir ja nur, dass hohe Verkaufszahlen von Diablo 3 als Akzeptanz für "Always-On" gedeutet werden wird und andere Publisher Activision Blizzard folgen werden. Und wenn es so kommt, ist fraglich, ob man es vorhersehen hätte müssen. Oder ob man nicht berechtigterweise anderer Meinung hätte sein können: Nur weil Diablo 3 als AAA-Titel trotz Internetzwang gut verkauft wird, heißt das nicht, dass sich der Titel ohne Internetzwang nicht vielleicht besser verkauft hätte. Oder dass, was für Diablo 3 gilt, auch für andere Titel gilt.

Als besonderes Problem für die Frage nach der Schuld sehe ich aber folgendes: Wenn sich Diablo 3 schlecht verkauft, wäre das ein Dämpfer für "Always-On"-Bestrebungen anderer Publisher und von Activision Blizzard. Diejenigen, die sich dann dennoch Diablo 3 gekauft hätten, hätten somit mit ihrer Kaufentscheidung den "Always-On"-Gegnern nichts Böses getan, schließlich würde "Always-On" dann wahrscheinlich als gescheitert gelten. Die negativen Folgen der Kaufentscheidung des einzelnen hängen damit von den Kaufentscheidungen Millionen anderer ab. Vorwerfen kann man dem einzelnen Diablo 3-Käufer damit eigentlich nur, das Risiko der Förderung von Internetzwang in Spielen eingegangen zu sein.

Zitat:

Er steht dem nicht im Weg. Das war auch eher eine allgemeine Ergänzung zu der Aussage. Das komplette Potential zur Verbesserung, werde ich dir natürlich hier nicht nennen können, sicher denke ich auch nicht an alle Sachen, deswegen will ich nur ein paar Beispiele nennen, wie die transparente Darstellung von politischen Systemen und Entscheidungen von Regierungen für deren Bürger oder etwa die Einbeziehung der Menschen in die Gestaltung des eigenen Staates. Mit zweiten Beispiel komme ich dann auch wieder auf meinen Ursprung zurück. Petitionen an den deutschen Bundestag kann man online Zeichen. Millionen deutsche können jeden unwichtigen Mist in Facebook liken aber selten schaffen es 50.000 Deutsche einer Petition die Möglichkeit zu geben in den Petitionsausschuss zu gelangen, liegt vielleicht auch an der fehlenden Transparenz des Staates, dass es die Möglichkeit gibt. Ich hoffe es verdeutlicht worauf ich hinaus will.

Transparenz ist die eine Sache, Aufklärung die andere: Es ist transparent, dass man Petitionen in den Bundestag einreichen kann. Aber wer nicht besonders politikinteressiert ist, wird wohl davon nicht hören. Und wer davon nicht hört, schaut auch nicht im Grundgesetz danach.
Das Internet könnte man zur Stärkung der Demokratie benutzen, aber das wird wohl noch eine Weile dauern. Wahrscheinlich wird man noch eher seine Steuererklärung über das Internet erledigen können, als dass man über das Internet wählen oder nach einer Grundgesetz-Reform zur Stärkung plebiszitärer Elemente abstimmen kann.

Zitat:

Dann bist du in einem anderen Teil von Deutschland geboren worden als ich oder es gab bei deiner Geburt nur noch ein Deutschland... Das andere sehe ich ähnlich wie Recht bei uns angewandt wird: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Das erwachsene Menschen ihrer Handlung nicht bewusst sind in einem Zeitalter wo man sich binnen Sekunden informieren kann, ist schlicht keine Ausrede sondern hängt einfach mit Desinteresse zusammen

Geboren bin ich schon im vereinigten Deutschland, ja. Die Güterversorgung in der DDR war in puntco Luxusgüter, worunter Videospiele wohl auch fallen würden, nicht gut, das stimmt. Da kann man von Überangebot nicht wirklich sprechen.

Zitat:

Ich hab es nur angebracht, da so oft erzählt wird, dass wir die Moralkeule rausholen und das ich mich dafür auch nicht schämen muss. Und nur weil man nicht die Intention hat etwas Böses zu tun oder zu unterstützen, bedeutet es nicht, dass man es damit tut, das hat die Geschichte oft genug bewiesen. Wir reden hier nur über PC-Spiele, ich gebe dir recht, auf die kann ich im Zweifelsfall auch verzichten. Nur was ich sehe und hier auch deswegen öfters direkt so geschrieben habe, ist, dass der Typ von Mensch der hier so sorglos agiert auch im Bezug auf andere Dinge agiert. Und da geht es eben nicht nur noch um Spiele. Und zum Lebensmittelbeispiel ist es ähnlich, der Verkäufer hat damit nix zu tun, aber wenn ein Konzern Lebensmittel auf höchst verwerfliche Weise darstellt, kann ich auch nur durch Konsumverzicht eine Änderung herbeiführen. Einfaches Beispiel von meiner Seite, seit dem ich bewusst selber einkaufe, sind nie mehr Eier von Legehennen aus Käfigen in meinem Einkaufswagen gelandet.

Es ist schwierig, ausschließlich bewusst einzukaufen. Konsequenterweise müsste man eigentlich auch auf einen großen Teil von in China hergestellten Elekrotinartikeln verzichten: Gift- und Schadstoffen sind chinesische Arbeiter bei deren Produktion oftmals ungeschützt ausgesetzt. Aber wie will man als bloßer Konsument die den "guten" MP3-Spieler von dem "schlechten" unterscheiden? Nur von einzelnen wenigen Produkten weiß man explizit, in welcher Umgebung sie hergestellt werden; ich erinnere mich z.B., dass Greenpeace in einer seiner Veröffentlichungen Nintendo für die Produktion der Wii schwer kritisiert hat.

Ähnlich wie es uns mit den chinesischen Elektronikartikeln geht, geht es dem einfachen Spieler, der sich nicht auf Videospielseiten informiert, mit PC-Spielen im Kaufhaus. Der steht dann vor dem Regal und liest vielleicht etwas von "dauerhafter Internetverbindung", "TAGES" oder "SecuROM". Was diese Begriffe aber genau beschreiben, weiß er nicht. Sich vor jedem Kauf genau zu informieren, ist schwierig und zeitaufwendig. Deshalb halte ich es für fraglich, ob man das unbedingt von einem Verbraucher erwarten kann.

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Spitter schrieb:

Zitat:
Ich Empfehle garnichts. Sagte nur Zur NOT . Aber egal . Ich betone "WENN" die Puplisher solche Patches herrausbringen sollte die Server für Singeplayer Spiele abgeschaltet werden , wäre das doch O.k und das Spiel verfällt dann nicht zur Nutzlosigkeit.

Ist da trotzdem kein fader Beigeschmack, wenn man eigentlich ohne Not jemanden dadurch in diese Grauzone treibt? Aber nur weil es für dich OK ist, und pflichtige dir grundlegend bei, dass NoCD-Patches grundlegend legal sein sollten, heißt es ja nicht, dass du im Zweifelsfall nicht auch dafür rechtlich belangt werden kannst.

Spitter schrieb:

Was hatt das mit der Aussage zu tun? Worauf Stützt du deine Aussage die ja schon fast Paranoid ist auf meine Konsumgewohnheiten?
DLC´s mag ich z.b, nicht und Kaufe sie auch nicht. ICh VERZICHTE dort auf den Konsum.
Letztes Wochenende war hier Kirmes. Paar Freunde sind Karusell gefahren . 3 Minuten im Kreis für 3 € . Bin nicht mitgefahren , war mir zu Teuer , sehe ich auch nicht ein und habe auch Öffentlich Kritik an den Preisen geäusert. Gebe mich also in Diesem Fall der Allmachts-Phanasie das Massengewinns nicht Her.
Wo gebe ich meine Persönliche Freiheit auf ? Oder meine Unabhängigkeit? . Und nein ich sehe mich auch nicht als Belangloses Individuum. Ich Lebe mein Leben wie es mir gefällt , übe Kritik aus und Kaufe das was ICH für richtig halte und nicht was mir jemand Aufzwingt. Wenn ich dies dann Kaufen will muss ich mich z.b. mit den AGB´s bereiterklären.
Natürlich sind wir für Unternehmen KONSUMENTEN bzw eine Ressource . Ohne Konsumenten kann ein Unternehmen das etwas verkauft nicht überleben. WIE ein Unternehmen seine WARE anpreist und Verkauft ist nunmal die Sache des Unternehmens. Wenn keiner mehr Etwas Kauft , aus welchen seiner PERSÖNLICHEN entscheidungen , geht die Firma Bankrott und kann keine Weiteren Allmachts-Phantasien ausüben. Ihr hättet gewonnen . Ok die evtl 278 von 300 Mitarbeitern die nicht zur Entscheidungsrige gehört haben und damit nichts zu tun hatten sind dann Arbeitslos , wäre in unserem Sozialstaat der Konsumüberfluss hatt ja garkein Problem.

Es stützt sich auf meine Beobachtungen, allerdings nicht auf dich persönlich, das ist eher allgemein angehaucht. Die gibst in diesem Fall z.B. die Freiheit auf, dass Spiel zu nutzen wann und wo du willst und dein Recht ein Gut eigentlich wieder verkaufen zu können.

Die Unternehmen sollten aber den Konsument als Menschen sehen und nicht als Geldschein hinter dem man auch immer einen potentiellen Gefährder für sein Hab und Gut sieht. Bevor ein Laden wegen Verzicht pleite geht, wird er erst mal analysieren, was die Gründe für das Scheitern des Produkts sind und es entsprechend anpassen um damit auf dem Markt eine Chance zu haben. Deine Argumentation erinnert mich deshalb auch an: Ihr gründet einen Betriebsrat und ich schließe den Betrieb.

Spitter schrieb:

Ahja . Dies kann ich anhand des Beispiels Oben doch genau so Total ÜBERTRIEBEN auflisten. Wenn du als Beispiel Diablo 3 und viele anderen nicht kaufen würden , generell Blizzard meiden und der Konzern macht Pleite kommen keine Spiele mehr von Blizzard , die ICH gekauft hätte oder auf die ich mich gefreut Hätte. Auch du beeinflusst mein Leben Indirekt.

Wenn Blizzard deswegen pleite geht, haben sie an einer Strategie festgehalten, die der Verbrauchen nicht akzeptiert und sich nicht entsprechend angepasst.

Spitter schrieb:

Kann da nur Stupo zitieren
stupormundi schrieb:
Ansonsten kannst du ja auch den deutschen Supermarkteinkäufer für die hohen Lebensmittelpreise und daraus entstehender Lebensmittel-Armut anderer verantwortlich machen.
Zum schluss noch

Ich kann den Vergleich mit essentiellen Verbrauchsgütern nicht komplett nachvollziehen. Die Faktoren, die die Lebensmittelpreise beeinflussen sind doch um einiges vielfältiger als die reine Kaufgewohnheit. Zumal es hier auch gesetzliche Regelungen und Subventionen durch Steuergelder gibt. Schlussendlich beschwere ich mich auch nicht darüber, dass Preise für Spiele steigen. Der Vergleich würde dann Punkten wenn die Molkerei Wiesemann mir beim Kauf ihres Landkäses vorgibt den Käse nur dann essen zu dürfen wenn ich mir ihr Werbevideo auf der mitgelieferten DVD anschaue.

Spitter schrieb:

Ich verkaufe garnichts als Rechtfertigung. Aber wir könnne ja auch warten bis die Piraten Partei mal gewinnt . Dann sind No-CD cracks wenigstens nicht mehr in einer Grauzone sondern Legal
Wenn ich mir deinen Gesammten Post durchlese könnte ich auch die Behauptung aufstellen , da du auf alles so achten musst und generell viele gedanken an solche Bösen sachen hasst , ICH der Glücklichere Mensch bin. Natürlich totaler Blödsinn.
MFG
Spitter

Gerne, du weißt ja wie du diesen Zustand der Glückseligkeit unterstützen kannst. wink Ja ich achte auf sehr viel, mach mir viele Gedanken, stelle Zusammenhänge her, bewerte Entwicklungen und leite mir daraus und meinen Erfahrungen Konsequenzen ab, dass du deswegen der glücklichere Mensch von uns beiden bist, halt ich deswegen nicht einmal für unwahrscheinlich, was nicht heißen soll, dass du so was nicht machen würdest.

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stupormundi schrieb:

Wenn man auf keinen Fall eine Verbreitung von Internetzwang in Videospielen will, sollte man den Kauf von Diablo 3 zu vermeiden versuchen, da gebe ich dir definitiv Recht. Hohe Verkaufszahlen für Diablo 3 kann Blizzard kaum anders interpretieren denn als "Ok" für Internetzwang. Blizzard werfe ich aber auch nichts vor, es liegt in ihrem Interesse, Profit zu machen. Und anscheinend glauben sie, ihren Profit durch "Always-On" vergrößern zu können: sei es durch Eindämmung von Raubkopien und der Hoffnung auf zusätzliche Verkäufe oder Datamining. Die offizielle Begründung halte ich für (unwahres) Marketing.
Am Ende ist es die Gesamtheit der Kunden, die über Internetzwang in Spielen entscheidet. Aber: Ich halte es dennoch für schwierig, einem einzelnen Kunden Schuld nachzuweisen. Schließlich mutmaßen wir ja nur, dass hohe Verkaufszahlen von Diablo 3 als Akzeptanz für "Always-On" gedeutet werden wird und andere Publisher Activision Blizzard folgen werden. Und wenn es so kommt, ist fraglich, ob man es vorhersehen hätte müssen. Oder ob man nicht berechtigterweise anderer Meinung hätte sein können: Nur weil Diablo 3 als AAA-Titel trotz Internetzwang gut verkauft wird, heißt das nicht, dass sich der Titel ohne Internetzwang nicht vielleicht besser verkauft hätte. Oder dass, was für Diablo 3 gilt, auch für andere Titel gilt.
Als besonderes Problem für die Frage nach der Schuld sehe ich aber folgendes: Wenn sich Diablo 3 schlecht verkauft, wäre das ein Dämpfer für "Always-On"-Bestrebungen anderer Publisher und von Activision Blizzard. Diejenigen, die sich dann dennoch Diablo 3 gekauft hätten, hätten somit mit ihrer Kaufentscheidung den "Always-On"-Gegnern nichts Böses getan, schließlich würde "Always-On" dann wahrscheinlich als gescheitert gelten. Die negativen Folgen der Kaufentscheidung des einzelnen hängen damit von den Kaufentscheidungen Millionen anderer ab. Vorwerfen kann man dem einzelnen Diablo 3-Käufer damit eigentlich nur, das Risiko der Förderung von Internetzwang in Spielen eingegangen zu sein.

Das Blizzard Profit machen will, Kreide ich ihnen auch nicht an. Zeigt aber das hier die Brechstange vom Kunden angesetzt werden kann. Ansonsten stimme ich dir in deinen Ausführungen zu und deswegen muss man die Menschen auf diese, eine Möglichkeit aufmerksam machen, immer wieder und zur Begründung kann man nur die potentiellen Negativen Folgen aufführen - eine Glaskugel hat ja leider niemand von uns. wink

stupormundi schrieb:

Transparenz ist die eine Sache, Aufklärung die andere: Es ist transparent, dass man Petitionen in den Bundestag einreichen kann. Aber wer nicht besonders politikinteressiert ist, wird wohl davon nicht hören. Und wer davon nicht hört, schaut auch nicht im Grundgesetz danach.
Das Internet könnte man zur Stärkung der Demokratie benutzen, aber das wird wohl noch eine Weile dauern. Wahrscheinlich wird man noch eher seine Steuererklärung über das Internet erledigen können, als dass man über das Internet wählen oder nach einer Grundgesetz-Reform zur Stärkung plebiszitärer Elemente abstimmen kann.

Ich stimme dir zu. Die Frage ist woher kommt das fehlende Interesse, wenn man Demokratie mit einem Mausklick beeinflussen kann anstatt immer nur zu meckern? Aber das wird dann doch etwas themenfremd. wink

stupormundi schrieb:

Geboren bin ich schon im vereinigten Deutschland, ja. Die Güterversorgung in der DDR war in puntco Luxusgüter, worunter Videospiele wohl auch fallen würden, nicht gut, das stimmt. Da kann man von Überangebot nicht wirklich sprechen.

Das bezog sich tatsächlich nicht nur auf Luxusgüter sondern auch auf ganz alltägliche Sachen und Nahrungsmittel.

stupormundi schrieb:

Es ist schwierig, ausschließlich bewusst einzukaufen. Konsequenterweise müsste man eigentlich auch auf einen großen Teil von in China hergestellten Elekrotinartikeln verzichten: Gift- und Schadstoffen sind chinesische Arbeiter bei deren Produktion oftmals ungeschützt ausgesetzt. Aber wie will man als bloßer Konsument die den "guten" MP3-Spieler von dem "schlechten" unterscheiden? Nur von einzelnen wenigen Produkten weiß man explizit, in welcher Umgebung sie hergestellt werden; ich erinnere mich z.B., dass Greenpeace in einer seiner Veröffentlichungen Nintendo für die Produktion der Wii schwer kritisiert hat.
Ähnlich wie es uns mit den chinesischen Elektronikartikeln geht, geht es dem einfachen Spieler, der sich nicht auf Videospielseiten informiert, mit PC-Spielen im Kaufhaus. Der steht dann vor dem Regal und liest vielleicht etwas von "dauerhafter Internetverbindung", "TAGES" oder "SecuROM". Was diese Begriffe aber genau beschreiben, weiß er nicht. Sich vor jedem Kauf genau zu informieren, ist schwierig und zeitaufwendig. Deshalb halte ich es für fraglich, ob man das unbedingt von einem Verbraucher erwarten kann.

Ja, das würde eine komplette Änderung der Gesellschaft erfordern. Weg vom massenhaften Billigramsch, hin zum bewussten Konsum von Waren, deren Wert man erfasst und diesen auch entsprechend honoriert. Aber auch hier driften wir zu sehr ab.

Ich hoffe unser gemeinsamer Kuschelkurs irritiert jetzt nicht die Leser. mr.green

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Novachen (19 Megatalent, 13156 EXP)
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Naja bei Themen wie Online-Zwang und so weiter verhält es sich für meine Begriffe wie etwatige Diskussionen über Kürzungen bei der USK. Die breite Masse interessiert das nicht.

Es gibt tausende an deutschen Kunden die nicht einmal wissen das ein F.3.A.R stark gekürzt ist. Es gibt tausende an Kunden die bald in den Läden ein Gears of War 3 sehen und dann noch nie von Teil 1 und 2 gehört haben und deswegen denken die Reihe taugt nichts, weil Teil 1 und 2 offenbar keinen guten Bekanntheitsgrad erreicht haben, sonst würde man das ja kennen.
Die meisten Kunden wissen nicht einmal von diversen Online-Zwang Methoden, weil sie sowieso online sind und sich daher das ganze für sie im Hintergrund abspielt. Der 0815 Kunden installiert sich ohne zu murren den EA Loader bei C&C 4, den UbiLoader bei Silent Hunter 5, Steam bei Duke Nukem Forever und den Rockstar Social Club bei GTA IV. Man muss bedenken, dass eigentlich nur ein sehr kleiner Teil der Käufer sich wirklich Spielemagazine kauft oder sich auf Spieleseiten tummelt. Ich selbst kaufe auch keine Filmmagazine oder bin auf Filmseiten und kaufe trotzdem DVD und BluRays. Bei Filmen bin ich also genauso ein 0815 Kunde wie andere bei Spielen. Ich interessiere mich nur für den Film und etwatige Kopierschutzsysteme die so eine DVD/BluRay mittlerweile beinhalten interessieren mich einfach null. Genauso denkt auch der normale Kunde bei Spielen. Er will einfach ein gutes Spiel haben, nicht mehr und nicht weniger. Was interessieren da irgendwelche Kopierschutzsysteme? Vor 15 Jahren in Handbüchern geblättert zu haben um eine Codeabfrage zu beantworten ginge diesem Kunden wohl eher auf die Nerven als sich irgendein zusätzliches Programm zu installieren, was dann nie wieder rummeckert.

Ob man die Methodik des "Zwangs" dahinter gut heißen sollte, denke ich mal nicht. Das aber ständig auf "Ich habe eine zu schwache Internetleitung" zu schieben finde ich aber eher bei den Haaren herbei gezogen. Es gibt Millionen an Leute die MMOs mit einer Verbindung auf ISDN Niveau spielen... und denen macht es trotzdem Spaß, trotz Lags oder eben Updatevorgängen die ein paar Stunden dauern. Allgemein sind Updates doch heutzutage ziemlich groß die man sich so oder so ziehen müsste um ein fehlerfreies Spiel genießen zu können. Da spielt es doch überhaupt keine Rolle ob der Kopierschutz verlangt online zu gehen oder nicht, die Updatedauer verringert sich ja nicht. Allgemein sehe ich gerade da die Stärke von Online Systemen, das Spiel eben aktuell zu halten, diese 0815 Kunden hatte ich ja schon erwähnt, viele von denen wissen nicht einmal, dass es Updates zu Ihren Spielen gibt. So kann man eben sicher gehen, dass jeder Kunde die aktuellste Version besitzt und muss sich eventuell nicht mit Bugs rumärgern die vielleicht schon längst behoben wurden. In Zeiten wo selbst Betriebssysteme auf Handys von diesem System profitieren finde ich das bei Spielen eigentlich absolut in Ordnung. Sicherlich, den Kunden wirklich zu "zwingen" ist sicherlich der falsche Weg. Das System dahinter hat aber seinen Sinn und begünstigt gerade die Leute die von PCs keine Ahnung haben sondern einfach darauf spielen möchten. Allerdings verstehe ich auch, wenn man die Funktion "optional abschaltbar" verzichtet, denn wenn man es abschaltet hat man doch wieder nur mit Bugs zu kämpfen die es vielleicht gar nicht mehr gibt.

Man muss lernen das ganze aus der Sicht vom Ahnungslosen Kunden zu sehen, welchen es eben im Markt hauptsächlich gibt und da machen diese Kopierschutzsysteme allesamt durchaus Sinn und haben mehr Vorteile als Nachteile. Mehr Nachteile ergeben sich erst, wenn man sich eben mehr mit dem Thema beschäftigt. Aber selbst bei BluRays gibt es umstrittene Kopierschutzmethoden und ich kann als Ahnungslose nicht sagen was daran so schlimm sein soll, denn ich kann doch ohne weiteres meine Filme gucken?

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Entwicklerin des Weltraum-Taktik-Managementspiels "Athena - Squadron Leader". Zu finden im App, Play- und Windows Store (dort auch für PC) smilie
Verantwortlich für "FreeSpace2 und Mods"-Übersetzungen im Rahmen von "FreiRaum". - Abgeschlossene Übersetzungen: 4 - (GG-Thread) - Neu: Silent Threat: Reborn.

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Novachen hatt das ganze auch gut erkannt.

Wir paar die hier Diskutieren über Pro und Kontra und Allmacht mr.green usw. Sind doch nur ein Bruchteil der Käufer.

Ich weiss WoW beispiele nerven aber : Von den 10 Millionen Abonenten die nach Jedem PAtch die AGB´s erneut Akzeptieren lesen Maximal 3 % die AGB´s und Nutzungsbestimmungen durch. Und selbst diese Drücken dann auf OK.
Und die WoW AGB sind Teilweise Haarsträubend . Bei anderen MMO´s aber meist nicht viel anders.

Wobei man hier dann Age zustimmen muss , Diese Breite Masse bestimmt indirekt auch sein Spielen da er diese AGB auch akzeptieren muss. Würden 50% lesen und dagegen sein wäre es unter Umständen anders.

Nochmal auf den Firmen zu kommen von wegen Konsumentensklave , Freiheit Stehlen , DLC:
Wenn man jetzt Politisch werden will und Böse , kann man sagen es ist die Schuld der Kapitalismus. Viele der Firmen sind Börsenorientiert und natürlich ob börse oder nicht Gewinnorientiert. Es ist doch in der Gesellschaft immer mehr so : Alles muss Wachsen , immer mehr Umsatz muss her immmer Mehr Gewinn damit die Brieftasche immer fetter wird. Wenn E-On im JAhr 2009 8,5 Milliarden € "GEWINN" macht und 2010 nur 8,4 Millarden dann ist das kein Wachstum mehr und alles geht zu Grunde. Dabei muss mann sich 8,5 milliarden mal auf der Zunge zergehen lassen.
Aber all das würde jetzt den Ramen Sprengen smilie

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killin' Nazis.
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@Splitter: Oh, bitte. In dem Bereich werden noch viel zu wenige Rahmen gesprengt.

@Topic:
Ich will nur nie wieder das Argument "Raubkopierer" in diesem Zusammenhang hören. Raubkopierer geben in der Tat einen Scheiß auf Always-On-Beiträge, weil bisher noch kein Spiel erschienen ist, dass nicht nach spätestens einem Monat ohne jeglichen DRM auf irgendeiner Tauschbörse erschienen wäre.

Raubkopien sind nicht der Grund für Always-On. Die Industrie weiß, dass sie die Raubkopien NIE loswerden. Was mit Always-On, DRM und CO. gemacht wird ist a) der Gebrauchthandel trockenlegen und b) die totalitäre Kontrolle über den Nutzer (ehemals Kunde).

a) Spiel kann nicht weiterverkauft werden -> Jeder Kunde muss das Spiel neu im Laden kaufen. -> Mehr Gewinne.
Wird jetzt noch der Einzelhandel rausgenommen, weil man das ganze ja auch Online verkaufen kann. Um so besser. Dann gibt es nichtmal bei Neutitel einen "Werteverfall" durch Lagerabverkäufe und Sonderangebote. (Wer z.B. sich die Preise für Games-On-Demand bei der Xbox anschaut, weiß was ich meine)

b) Kontrolle, leute. Die wollen die Kontrolle. Die wollen nichtmal wissen wann, wo, wie lange ihr spielt. Informationen verschleudert ihr durch Facebook, Payback-Karten usw. eh mehr als die Konzerne je wissen wollen. Ich hab letztes Jahr ein Projekt für eine Kundenanalyse von RWE mitbegleitet. Euch würde schlecht werden, was die alles für Daten von Kunden und nicht Kunden haben.

Nein. Die Kontrolle die ich Meine lautet: Wenn Diablo 4 rauskommt drehen wir den Server für Diablo 3 ab und alle müssen auf den neuen Teil wechseln. Ich genieße es mal einen oder zwei Monate ein altes SNES oder uraltes PC-Spiel rauszukramen und zu spielen. Dieses Verhalten will natürlich jeder Konzern loswerden. Den in den Monaten kaufe ich keine neue Software. Und warum? Weil ich alte Spiele spielen kann Wann und Wo ich will. Nicht Wann und Wo der Spielehersteller will.

Fazit: Wir haben wohl ein unlösbares Generationenproblem. Die Hauptzielgruppe der Spiele (zu der ich mich mit meinen bald 27 nichtmehr zählen darf) ist in einer so Medial-Konsum-Versklavung aufgewachsen, dass es unmöglich ist zu vermitteln, wie "anders" in unserer Jugend soetwas ablief.

Und das blinde Vertrauen in den oh-so-mächtigen Kapitalismus und selbstregulierenden Markt verblendet dann leider auch noch die Mehrheit der älteren nicht weiseren Mitmenschen.

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