machen Spiele noch Spaß?

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speedy110 (11 Forenversteher, 601 EXP)
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Beigetreten: 6.7.2010

Hi,

ich weiß nicht wie es euch geht, aber in letzter Zeit habe ich immer mehr das Gefühl, dass mir die heutigen Spiele viel weniger Spaß machen wie vor einigen Jahren.

Ich bin jetzt knapp über 30 (Spieleoldie smilie ) und spiele bestimmt schon seit über 20 Jahren Computer und Videospiele. Früher hat man monatelang mit einem einzigen Spiel verbracht und hat auch nie die Lust daran verloren. Immer wieder durchgespielt, immer Spaß gehabt. Man hat in den Spielezeitschriften Vorabberichte gelesen, auf das Spiel hingefiebert und den ganzen Hype mitgemacht. Ich hab dann meine paar Kröten zusammengekratzt und gleich bei Release das Spiel gekauft. Verkauft hab ich sowieso nie eins. "Man spielt es ja bestimmt nochmal durch!".

Heutzutage hat sich die Situation irgendwie verändert. Vielleicht bin ich auch zu alt geworden, dass mich die Spiele nicht mehr so reizen. Vielleicht hab ich aber auch einfach schon zuviele Spiele gezockt, so dass ich alles schon mal gesehen hab.

Jedenfalls hab ich seit langem kein Spiel mehr gesehen, das mich so richtig geflasht hat. Es wird meiner Meinung nach alles nur noch aufgewärmt. Durchgespielt hab ich schon lange kein Game mehr. Behalten tue ich sie nur noch selten. Meistens werden die Games sofort wieder bei Ebay verkauft, falls es denn funktioniert (Stichwort: Steam).

Das erste Anno hab ich z.B. damals monatelang gezockt. Bei den Nachfolgern hatte ich jedoch ganz schnell Langeweile, da es im Großen und Ganzen immer das gleiche Spiel war. Und nur aufgrund des Grafikupdates hat mich kein Nachfolger längerfristig gehalten.

Ein anderes Beispiel sind die Multiplayer Modi bei Ego Shootern. CoD 4 fand ich online super! Herausforderungen bestehen und EP´s und Perks sammeln war mal was Neues. Aber warum soll ich Modern Warfare 2, Black Ops oder das neue Medal of Honor online spielen? Im Grunde genommen genau die gleichen Spiele wie CoD 4. Vielleicht minimal bessere Grafik, etwas andere Herausforderungen und Perks, aber sonst???

Ich könnte jetzt noch über viele andere Spiele schreiben, aber das reicht erst mal. Vielleicht bin ich ja auch im Moment "spieledepressiv" smilie und sollte mir ein anderes Hobby suchen wink

Insgesamt hab ich aber die Hoffnung, dass irgendwann nochmal ein neues Genre erfunden wird. Oder ist wirklich schon alles erfunden worden? Kann nix Neues mehr kommen?

Naja, das sollte jetzt kein "weinerlicher" Beitrag sein, ich wollte einfach mal ne Diskussiongrundlage geben. Die heutige Spieleindustrie ist halt ein Milliarden Geschäft aber irgendwie wird kein Herzblut mehr in die Spiele gesteckt. Ich finde einfach, die heutigen Spiele sind viel zu "steril" geworden. Sie sind alle austauschbar.

so long....

Dieser User unterstützt GG seit fünf Jahren mit einem Abonnement.Alter Haudegen: Ist seit mindestens 5 Jahren bei GG.de registriertGold-Jäger: Hat 75 Erfolge erreicht -- Wahnsinn!Alter Haudegen: Ist seit mindestens 3 Jahren bei GG.de registriertDebattierer: Hat 5000 EXP durch Comments erhaltenSilber-Jäger: Hat Stufe 10 der Jäger-Klasse erreichtDieser User hat uns an Weihnachten 2015 mit einer Spende von 10 Euro unterstützt.Dieser User hat uns an Weihnachten 2012 mit einer Spende von 12 Euro unterstützt.GG-Supporter: hat einmalig 10 Euro gespendetBronze-Jäger: Hat Stufe 5 der Jäger-Klasse erreichtVielspieler: Hat 250 Spiele in seine Sammlung eingetragenLoyalist: Ist seit mindestens einem Jahr bei GG.de dabeiBronze-Reporter: Hat Stufe 6 der Reporter-Klasse erreichtVeteran-Poster: Seine Forumsposts brachten ihm 2000 EXPDiskutierer: Hat 1000 EXP durch Comments erhaltenStar: Hat 1000 Kudos für eigene News/Artikel erhalten
Sciron (19 Megatalent, 15780 EXP)
At least I will go down as a president...
User ist offline. Zuletzt gesehen vor 32 Minuten 45 Sekunden Offline
Beigetreten: 10.5.2010
Inhalte: 35

Ich verstehe was du meinst, mir geht es da manchmal ähnlich. Bin zwar noch knapp vor den 30ern, hab aber auch schon 22 Jahre Zockerei hinter mir.

Früher ging ich irgendwie mit einer grösseren (fast kindlichen) Euphorie an einen neuen Titel ran und konnte mich auch oft mehr und auch längere Zeit für ein Spiel begeistern. Dieses Gefühl der Spannung und "Aufgeregtheit" hab ich heut eher selten, selbst wenn ich weiss, dass ich mir einen potentiellen Topkracher holen werde.

Es hat sich grade durch das Internet vieles geändert. Heut sieht man sich vor dem Kauf eines neuen Spiels erst mal 15 Gameplay-Videos an und liest fast genausoviele Tests dazu. Man bekommt oft das Gefühl schon das meiste zu kennen, ohne auch nur selbst eine Sekunde gezockt zu haben. Natürlich wird keiner gezwungen sich sowas anzukucken, aber versuch mal die Finger von neuem Hype-Material zu lassen, wenn du auf einen kommenden Titel richtig scharf bist. So erging es mir z.B. bei Metal Gear Solid 3. Als grosser Fan der Vorgänger hab ich nach jedem neuen Schnippsel gelechzt und wollte so viel Information wie möglich sammeln, was dann dazu führte, dass ich schon das meiste der Story und Locations kannte als ich's mir dann endlich geholt hatte. Natürlich war es trotzdem ein sehr gutes Spiel, aber mir fehlte das Gefühl, dass Teil wirklich komplett selbst zu entdecken.

Früher gab es halt alle paar Monate mal ein Preview und dann eben den Test, mit Videos war da auch noch nix. Du hast das Spiel wirklich erst dann zum ersten mal in bewegten Bildern gesehen, wenn's bei dir zu Hause lief. Da war der AHA-Effekt (bzw. OHA-Effekt) natürlich um einiges grösser.

Das ist jetzt jedenfalls mal ein Grund, warum mich die ganze Sache nicht mehr so sehr fasziniert wie "damals".

Die Sache mit der Spieleindustrie ist natürlich wieder ein Thema für sich. Ungewöhnliche und sehr gute Spiele wie z.B. Shadow of the Colossus oder Beyond Good and Evil kommen zwar immer mal wieder raus, verkaufen sich dann aber meistens sehr schlecht. Dadurch wird die Branche natürlich immer risikoscheuer und bringt lieber den x-ten Gewalt-Pr0n ala Call of Duty 4. Da könnte ich jetzt natürlich noch Seitenweise weiterschreiben, mach nu aber (erst mal) Schluss.

Jedenfalls würd ich die Hoffnung auf "neue Genres" oder ähnliches nicht aufgeben, das Medium "Videospiele" steckt quasi noch in den Kinderschuhen und es ist wohl noch nicht abzusehen wie es in 10, 20, 50 Jahren etc. mal aussehen wird.

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Alter Haudegen: Ist seit mindestens 5 Jahren bei GG.de registriertAlter Haudegen: Ist seit mindestens 3 Jahren bei GG.de registriertVielspieler: Hat 250 Spiele in seine Sammlung eingetragenLoyalist: Ist seit mindestens einem Jahr bei GG.de dabeiSammler: Hat mindestens 50 Spiele in seiner Sammlung
Prismendrache (11 Forenversteher, 755 EXP)
User ist offline. Zuletzt gesehen vor 6 Stunden 7 Minuten Offline
Beigetreten: 30.7.2010
Inhalte: 1

Hey ho,

meine Vita umfasst noch nicht so viele Spielejahre wie eure, aber ich denke, ich kann trotzdem etwas beitragen.

Wenn ich Spiele für mich oder andere näher bringe, kategorisiere ich sie nach drei Gesichtspunkten: Story, Gameplay und Atmosphäre. Alle drei Punkte sind ausbaufähig und haben viel Spielraum für Innovationen. Aber bekannte Wege sind leichter zu folgen.

Story.
Feind verursacht Böses. Held (Du, ja du wirst immer eine Art Held sein) hält Feind auf. Ende.
Das Muster wird aus zwei Gründen angewandt. Zum Einen muss das Spielen des Helden einen Zweck erfüllen. Der Spieler darf nicht das Gefühl haben, nur zu handeln ohne Ziel. Sonst wird die Story unbedeutend. Zum Anderen braucht der Spieler ein klar definiertes Ziel. Hierfür eigent sich der Antagonist, weil er eine Identifikationsfigur bildet und man als Spieler seine Gefühle gegen ihn richten kann. Was auch gleich wiederum bedeutet, dass man Sympathie mit dem Helden entwickelt. Deshalb ist es nützlich, dieses Paar als Charaktere zu behalten und nicht durch Abstrakta zu ersetzen.
Die detailliertere Ausschmückung des Konfliktes ist hingegen variabel. Gefährliche Aliens gegen Militärs, Orks gegen Menschen, undefinierte Monster gegen Dich. Stereotype sind einfach, denn die Spieler haben bereits eine Vorstellung und damit auch schon eine emotionale Grundeinstellung. Dies nutzen Autoren aus.
Aber es gibt auch Neuinterpretationen, die mit Stereotypen brechen oder ihnen neue Bedeutungen verleihen. Hier möchte ich nur Mass Effect, Bayonetta oder God of War nennen. Story ist schwierig in einem Spiel zu handhaben, weil die Erzählung dem Selbstspielen immer wieder weichen muss. Aber Half Life zeigte auch, dass man beides parallel laufen lassen kann. Die Verknüpfung von Story und Gameplay ist wichtig, aber nicht unmöglich, wie Heavy Rain, Alan Wake oder Braid beweisen.

Gameplay.
Ein Spiel muss interaktiv sein. Es muss den Spieler animieren, selbst Teil zu nehmen. Er kann mitdenken (z.B. knobeln in Braid oder die Handlung rekonstruieren in Alan Wake) oder aktiv seine Umgebung verändern (z.B. Feinde töten in Half Life oder Städte bauen in Anno). Und jetzt überlegen wir mal, zu welchen Spielen es Fortsetzungen gibt. Für Coregamer, die einem Franchise folgen, ist die zweite Kategorie wichtiger. Sie wollen in der digitalen Welt physisch aktiv sein. Damit reduzieren sich die Möglichkeiten für Spieleentwickler enorm, was unterschiedliche Interaktionsmöglichkeiten betrifft.
Aber ist schon alles erfunden? Nein, gerade der Downloadmarkt dank PSN, XBLA, Steam o.ä. zeigt neue Möglichkeiten. Flower und Braid sind zwei Meisterwerke der Kreativität und zugleich spielerisch höchst abwechslungsreich. Und dass Innovationen auch zu AAA-Spielen werden können beweist Valve mit Portal 2. Die Grundlage des ersten Teils bildete das Projekt Narbacular Drop und Erweiterungen im zweiten Teil sind unter anderem auf Tag zurück zu führen. Beides ursprünglich aus der Independentszene.

Atmosphäre.
Es hilft nichts, hier muss der Spieler mitarbeiten. Shadow of the Colossus kann noch so einsam sein, wenn der Spieler die Musik durch's Radio ersetzt oder mit nem Kumpel quatscht, während er durch die Einöde reitet, sind alle Gefühle dahin. Der Spieler muss ein Werk auf sich wirken lassen. Frag einen Halo Spieler nach dem Soundtrack oder den Rez Fan nach Form und Farbe und du wirst einen Monolog ernten, der für Tage in deinem Kopf umhergeistert.
Aber wenn ein Spiel es schafft, Atmosphäre zu erzeugen, dann kann das Spielen zur Nebensache werden, kann die Story irrelevant werden. Alles was dann zählt, ist das Erlebnis.
Limbo hat keine Story und das Gameplay ist nett. Aber setz dich um dunkeln hin und spiele es über Kopfhörer...

Die große Herausforderung ist etwas Neues zu erschaffen. Und im besten Fall, alle drei Komponenten zu bedienen.
Aber es geht. Auch heute noch. Meine letzte Erfahrung diesbezüglich hatte ich mit Heavy Rain. Ebenso wie sein Quasivorgänger Fahrenheit hat es eine detaillierte Story mit tiefgezeichneten Charakteren, die einem ans Herz wachsen und nachvollziehbar sind. Das Gameplay passt sich realen Handlungen an. Und das Spiel versucht mehr als nur Angst zu erzeugen. Es bietet eine Fülle von Emotionen wie Angst über Freude, Liebe, Mitgefühl und Trauer bis Zorn.
Ein anderes Beispiel ist Alan Wake. Die Story orientiert sich an Mysteryserien und konstruiert aus derer Versatzstücke die Frage nach dem: wie alles begann. Das Gameplay ist mit der Suche nach Licht und dem Nutzen von Taschenlampe und Waffe keine Neuerfindeung, aber unterhaltsam bis fordernd. Und die Atmosphäre wird immer unheilvoller, sodass du dir wünschst, es möge bald Tag werden.

Ich denke also nicht, dass Videospielentwickler ihre Kreativität verloren haben. Aber es haben sich Strukturen entwickelt. Es ist leicht, ihnen zu folgen und viele Spieler sehnen sich nach dieser Klarheit. Doch es gibt noch diese eigenständigen Spiele. Auch wenn sie sehr rar geworden sind. Aber behalten wir die Augen offen...

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speedy110 (11 Forenversteher, 601 EXP)
User ist offline. Zuletzt gesehen vor 1 Woche 5 Tagen Offline
Beigetreten: 6.7.2010

@Sciron + Prismendrache

Danke für eure tollen Beiträge. Vielleicht sehe ich alles ein bisschen zu schwarz. Hin und wieder kommen ja wirklich noch ein paar "Perlen" und frische Ideen auf den Markt. Dennoch finde ich es schade, dass sich solche Spiele nur selten gut verkaufen.

Leider ist der Mensch ein "Gewohnheitstier" und man hat es ziemlich schwer mit neuen Ideen. Nicht nur im Spielesektor sondern auch im Arbeitsleben ist es leider so (erlebe ich täglich neu smilie ). Daher müssen wir uns wohl weiterhin mit jährlichen CoD Updates und Co. rumschlagen.

volcatius (Neuling, 0 EXP)
Beigetreten: 1.1.1970

Man wird älter, routinierter, anspruchsvoller.
Vor 10 Jahren fand ich Final Fantasy X sehr faszinierend - als ich kürzlich FF XIII gespielt habe, war ich ziemlich enttäuscht. Das Charakterdesign kam aus dem Baukasten, der Einstieg und Mittelteil war ermüdend und einige Sachen waren beinahe schon lächerlich. Das Spiel wirkt auf mich, als hätte man wirklich nur auf den Mainstream geschielt und hat teilweise unterstes Soapniveau.
Ich habe nichts gegen leichte Zugänglichkeit im Allgemeinen, aber will auch nicht ständig an der Hand durch ein Spiel geführt werden.

Die andere störende Entwicklung ist die Accountbindung und die DLC-Lawine.
Wenn ich Dragon Age 2 kaufe, weiß ich schon jetzt, dass ich kein vollständiges Spiel mehr erwerbe, sondern wieder mit einem halben Dutzend DLCs überschwemmt werde. Und ich bin mir leider sehr sicher, dass dieses Prinzip, Inhalt auszulagern, immer weiter ausgebaut wird.

Das Spiel, was mich zuletzt am meisten beschäftigt hat, war übrigens Defense Grid. Keine tolle Grafik, Sound oder Story, aber ein sehr unterhaltsames und spannendes Spielprinzip.

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Anym (16 Übertalent, 4962 EXP)
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Klar wird man, wenn man schon viel gesehen hat, anspruchsvoller. Früher hatte ich oft das Bedürfnis jedes Spiel in das ich schon signifikant Zeit investiert hatte, auch durchzuspielen und ich hatte auch insgesamt weniger Auswahl, so dass ich öfters Spiele mehrmals durchgespielt habe. Heutzutage habe ich viel weniger Geduld mit Spielen und wenn ich mich langweile, egal ob bei ersten oder beim x-ten Durchgang, spiele ich halt was anderes. Wie gesagt, wenn man viel gesehen hat. Wer jetzt aber meint, es gäbe nichts neues mehr oder man habe alles schon gesehen, spielt hingegen eindeutig die falschen Spiele. razz

Wenn man sich die ganze Vorberichterstattung zu einem aktuellen Big-Budget-Titel antut, wird da soviel Hype aufgebaut, dass man fast zwangsläufig enttäuscht wird, wenn er (wieder einmal) hinter den Erwartungen zurückbleibt, völlig ungeachtet der Tatsache, dass die großen Publisher bei großen Entwicklungskosten natürlich entsprechend riskioscheu sind und auf das setzten, was sich in der Vergangenheit schon gut verkauft hat. Anstatt das zehnten Previews zu einem sehr bekannten aber noch nicht erschienenen Spiel lieber mehr Reviews zu bereits erschienen Spielen, von denen man noch nichts gehört hat zu lesen und sich dabei auch von einer Wertung unterhalb der 8.8 nicht abschrecken zu lassen, wenn es interessant und innovativ klingt. Und anstatt sich jedes Call of Duty zu kaufen und sich dann zu beschweren, dass sich alle neuen Spiele wie Call of Duty anfühlen und sich "Perlen" dafür nur selten gut verkaufen, lieber öfters mal zu Titeln wie Psychonauts oder Beyond Good & Evil greifen. Schließlich zwingt einen ja niemand dazu sich mit dem x-ten Aufguss einer erfolgreichen Serie oder eines erfolgreichen Prinzips "rumzuschlagen".

Wenn du konkret etwas suchst, was du so vielleicht noch nicht gespiel hast, würde ich zuerst mal World of Goo vorschlagen. Oder wenn du bisher nur BioWare- oder Bethesda-Rollenspiele kennst, kann ein Troika-Rollenspiel (wie Arcanum oder Bloodlines) auch eine augenöffnende Erfahrung sein. Neue Genres entstehen auch laufend, nur dass man meistens erst nach ein paar Jahren sieht, was wirklich ein dauerhaftes Genre und was nur eine Eintagsfliege ist. Aktuell scheinen sich beispielsweise Tower Defense und Defense of the Ancients in eigene Genres zu entwickeln. So was schon gespielt? Und umgekehrt gibt es Genres, die schon ewig existierten aber schon lange nicht mehr im Rampenlicht stehen und so auf ihre Weise und in ihren Traditionen völlig anders als andere Spiele sind, wie Interactive Fiction (z.B. Photopia) oder Roguelikes (z.B. Dungeon Crawl Stone Soup). So was schon gespielt? Ansonsten kann man, wenn du noch mehr schreibst, sicher auch noch passendere Empfehlungen finden. wink

Alter Haudegen: Ist seit mindestens 5 Jahren bei GG.de registriertGG-Gründungsfan: Hat in 2009 einmalig 25 Euro gespendetAlter Haudegen: Ist seit mindestens 3 Jahren bei GG.de registriertBronze-Jäger: Hat Stufe 5 der Jäger-Klasse erreichtVielspieler: Hat 250 Spiele in seine Sammlung eingetragenLoyalist: Ist seit mindestens einem Jahr bei GG.de dabeiFleißposter: Hat 200 EXP mit Forumsposts verdientKommentierer: Hat 100 EXP mit Comments verdientSammler: Hat mindestens 50 Spiele in seiner SammlungProfiler: Hat sein Profil komplett ausgefüllt
Knight (13 Koop-Gamer, 1307 EXP)
Spielt derzeit mehr Boardgames als Videogames
User ist offline. Zuletzt gesehen vor 3 Jahren 38 Wochen Offline
Beigetreten: 17.11.2009

Ich werde in den nächsten Wochen mein 28-jähriges feiern, was Spieleerfahrung anbetrifft. Nein, ich gehöre nicht zu den geklonten Pong-Spielern - meine Karriere begann dank meines Dads in einer Kneipe. Da stand dann so ein Arcade-Spielautomat mit Xevious und ein anderer mit Pengo. Und weil ich die ganze Zeit eh hin und her lief und mein Malzbier nicht schmeckte hat man mich dann vor der Kiste gestellt, eine DM reingeworfen und ich durfte dann dran.

Damals waren die Spiele einfach nur allein aufgrund des elektronischen Reizes und der Musik die dabei spielte toll. Da konnteste mir also alles hinstellen, ich hätte alles toll gefunden. Später kamen dann weitere Arcade-Automaten und damit schon, selbst für mich als Knirps, erste Ermüdungserscheinungen: "Ey das hab ich doch schon mal gesehen, das hat doch nur nen anderen Hintergrund und andere Geräusche". Aber es gab auch Arcade-Automaten mit neuen Games, die wieder richtig gut waren, die eine neue Spielkomponente hineingebracht haben, die mich einfach wieder neu gefesselt haben.

Diese Entwicklung geht über all die Schritte von Heimcomputern und Konsolen bis heute. Und so ergeht es auch grundsätzlich allen anderen die auch später (oder auch früher) mit Videogames in Berührung gekommen sind.

Auch heute sage ich zu den meisten Games "na das kommt mir aber bekannt vor", und ich fühle mich schnell gelangweilt. Aber es gibt auch immer wieder echte Perlen und auch Quasi-Nischenspiele und Genres, die mir speziell gefallen. Aber dazu benötigt es Selbstdisziplin ein Spiel wirklich als Belohnung für getane Arbeit spielen zu dürfen, und es benötigt die Fähigkeit anhand von Testbeschreibungen (um Gottes willen niemals der Endnote!) für sich entscheiden zu können ob das Spiel für dich gut ist oder nicht.

Denn heute hast du das "Problem", das die Entwicklung von Videogames in der Marktwirtschaft Fuß gefasst hat: Das Gewinne erwirtschaftet werden müssen. Das Triple A Spiele möglichst viele Gamer ansprechen sollen und damit ausgiebig auch das Konsumverhalten der Gamer erfasst werden muss. Das ist dann so wie mit Kino-Blockbustern: sicherlich lassen die VKZ irgendwo Rückschlüsse auf die Qualität zu. Nur um das zu erreichen, werden die Spiele vielfältiger und auch gehaltvoller (nicht unbedingt komplexer), Genres vermischen sich und es fliessen immer mehr Neuerungen mit ein. Dazu werden komplexe psychologische Mechanismen angewandt die an deine Urinstinkte greifen und dich das Spiel "mittendrin" erleben lassen. Damit empfindest du ein Game als subjektiv hochwertiger als es nach kurzer Zeit der Eingewöhnung ist. Der Abnutzungseffekt greift dann aber auch immer früher zu da du aufgrund der Reizüberflutung der vielen einzelnen Mechanismen die du (möglicherweise?) im Unterbewusstsein wahrnimmst das Gefühl bekommst, dass du einfach Müde bist von diesem einem Spiel.

Und dann gibt es noch diese Achievements, die, wie ja Harald Fränkel auch schon konstatierte, irgendwo ziemlich sexy sind. Du beginnst nicht mehr das Spiel als Spiel zu spielen, sondern spielst es immer wieder mit Blick auf die kleinen Symbole die da dieses "Plop" und "Bling"-Geräusche machen. Was kann ich noch auf dem Weg zum nächsten Level erreichen? Also ich würde ja jetzt einfach nur geradeaus laufen. Wenn ich aber noch links und rechts des Weges entlanggucke, dann bekomme ich 20 Punkte. Oder diese Bronze-Medaille. Und dann spielst du das Spiel nicht mehr des Spieles wegen sondern nur noch der dämlichen Achievements. Wenn diese doch wenigstens wie bei PayBack in Wertgegenstände umgewandelt werden können (deine Adresse haben die eh)! Aber nein es sind einfach nur "Punkte" und zeigen allen anderen, dass du viel mehr Zeit mit einem Spiel investierst als beim Liebesspiel mit deiner Freundin/Frau. Mal überspitzt formuliert.

Es liegt also an dir wie du ein Spiel empfindest. Nimm dir Zeit und die Ruhe dafür. Dann wirst du auch wieder Spaß an Spielen haben.

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Mir fällt kein Arm ab - Ich hab noch Energie! smilie

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Beigetreten: 30.7.2010
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Hey ho nochmal,

mir geht dieser Thread nicht aus dem Kopf. Das Thema, brilliante neue Spiele zu finden/entdecken, beschäftigt mich auch immer wieder. Oben habe ich schon meine Gedanken zu Innovationen dargelegt, wie schwierig es für Entwickler ist, etwas zu konstruieren, und wie schwierig es für Spieler ist solche Titel zu finden unter all den Serienfortsetzungen und gutgemeinten aber bugverseuchten Schnellschüssen. Aber ich glaube an Innovation im Kleinen.

Nur wieso fühlt sich das dann doch nach so wenig an?
Weil wir Erfahrung haben. Zwei Beispiele:

Vor kurzem habe ich mein SNES rausgekramt und Starwing gespielt. Ich bin in einem Zug durchgekommen, ohne einmal zu sterben. Was habe ich früher geflucht und geübt, um bis zum Endgegner vorzudringen. Voller Euphorie habe ich den Supergameboy eingesteckt und Super Mario Land durchgespielt. Wieder am Stück, wieder ohne ein virtuelles Leben zu verlieren.
Auf der anderen seite wollte ich für Fallout 3 mich in die Welt einarbeiten und die beiden Vorgänger spielen. Habe sie mir ausgeliehen und nach 5 Minuten wieder ausgeschlatet. Zu pixelig, zu sperrig, zu viel Arbeit. Mittlerweile bin ich einen anderen Komfort gewöhnt. Aber mit Diablo 2 verbringe ich immernoch meine Nächte.

Ich denke, ihr könnt alle diese beiden Beispiele nachvollziehen. Ich spreche hier von Klassikern. Und doch konnte ich Fallout nichts abgewinnen. Warum?
Die Antwort ist, denke ich, einfach: ich habe es nicht zu seiner Zeit gespielt. Ich bin spielerisch einige Schritte weiter gegangen. Dass ich die alten Titel noch spielen kann, die ich zu ihrer Zeit genossen habe, liegt eben genau daran. Ich war noch jünger und es gab nichts besseres. Deshalb habe ich sie damals gespielt. Und das Gefühl an meine Vergangenheit kommt wieder mit hoch, wenn ich sie spiele. Würde ich heute ihre spielerische Qualität bemessen wollen, dürfte ich sie nicht anrühren. Aber ich erinnere mich, wie toll ich mich damals gefühlt habe. Und genau diese Erinnerung ist es auch, an der sich nicht nur diese Spiele heute messen lassen müssen, sondern auch alle neuen Titel. Ich spiele heute kein Little Big Planet zum ersten Mal. Ich hatte schon Mario. Torchlight ist für mich ein alter Hut, ich habe schon Diablo besiegt. Und gegen dieses Gefühl, dass dieses Spiel in seiner Zeit das höchste der Gefühle war, müssen alle Nachfolger ankommen. Wir haben schon eine Erwartungshaltung. Denken wir nur an Matrix Reloaded oder Kill Bill 2. Sie waren anders als ihre Vorgänger. Aber alle Zuschauer haben mehr vom Gleichen erwartet. Deshalb wurden sie zunächst unterschätzt.

Ein anderer Punkt, den ich hier gern mal zur Diskussion in die Runde werfen möchte, ist, wie speedy110 erwähnt hatte, das wiederholte Spielen. Ist es wirklich ausgestorben? Oder nach welchen Gesetzmäßgkeiten läuft es ab? Starwing und Super Mario Land konnte ich nur deshalb ohne zu sterben durchspielen, weil ich sie früher beinahe auswendig gelernt hatte. Damals musste man es auch, weil die Spiele keine Speicherfunktion hatten. Wer das Ende sehen wollte, musste das Spiel immer wieder holen. Denn nur selten hat man ein Spiel beim ersten Mal durchspielen können.
Abgesehen von Endlosmodi und Multiplayer, welche Spiele spielt man heute noch wiederholt? Das einzige Spiel, das mich so gefesselt hat in letzter Zeit, ist Bayonetta. Hier versuche ich mich immer wieder in höheren Schwierigkeitsgraden. Es ist ein Spiel zwischen Herausforderung und Frustration. Immer, wenn ich kurz davor bin aufzugeben, komme ich doch weiter und habe ein Erfolgserlebnis.
Aber wenn Spiele heutzutage immer leichter werden, worin liegt dann der Reiz es erneut zu spielen? Ich kann speichern und muss es nicht am Stück spielen, also auch nicht kurz vorm Endgegner noch mal von vorn beginnen. Die Spiele sind leichter geworden. Früher war zehn Mal sterben an einer Stelle normal. Heute zweifle ich an meinem Lösungsansatz, wenn ich drei Mal sterbe.
Viele neueren Spiele lassen die Herausforderung vermissen. Deshalb liebe ich das Speichersystem von Diablo 2. Für alle, die es nicht kennen: du kannst zu jedem Zeitpunkt speichern, verlässt dann aber das Spiel. Beim erneuten Starten beginnst du in der letzten Stadt. Es gibt Teleporter, aber alle Monster sind wieder da und du musst teils wieder lang umherirren bis zu deinem letzten Wegpunkt. Dadurch kannst du nicht einfach vor einem Endgegener speichern und nach dem Tod das Spiel zurücksetzen. Nach dem Tod startest du wieder in der Stadt. Aber deine vorherige Leiche liegt noch an der Stelle, wo du gestorben bist. Mit dem Gear, deinem Loot, deinem Gold. Also musst du vorsichtig zurück, um deine Items einzusammeln. Und das bedeutet gern mal Nervenkitzel. Quickload macht solch einen Nervenkitzel kalkulierbar.

Die geringere Herausforderung und das ältere Spiele für uns Referenzen darstellen, denke ich, trägt dazu bei, dass wir die alten Titel den heutigen für überlegen halten. Aber wie gesagt, es gibt Innovation. Auch die Technik bringt neue spielerische Möglichkeiten. C64, Gameboy, Playstation, Wii. Nach dem Eyetoy und der Wii Remote erleben wir gerade mit Heavy Rain für Move und Child of Eden für Kinect neue Spielerfahrungen mit der Bewegungssteuerung. Und jetzt stellen wir uns mal Kinect mit 3D vor... Wir kommen dem Holodeck der Enterprise näher. Und mit neuen Technologien kommen neue Anwendungsgebiete. Halten wir Ausschau nach ihnen...

Account gesperrt aufgrund von drei Verwarnungen oder besonders schwerem Verstoß gegen unsere Regeln.2. Verwarnung (Wiederholter Verstoß gegen Nutzungsbedingungen oder Kommentar-Regeln)1. Verwarnung (Verstoß gegen Nutzungsbedingungen oder Kommentar-Regeln)Vielspieler: Hat 250 Spiele in seine Sammlung eingetragenLoyalist: Ist seit mindestens einem Jahr bei GG.de dabeiDiskutierer: Hat 1000 EXP durch Comments erhaltenFleißposter: Hat 200 EXP mit Forumsposts verdientKommentierer: Hat 100 EXP mit Comments verdientSammler: Hat mindestens 50 Spiele in seiner Sammlung
Porter (05 Spieler, 2981 EXP)
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äh also wenn ich mir je die Fragen stellen müsste ob mir das Zocken von Videospielen noch Spass macht dann sollte ich denke ich spätestens zu dem Zeitpunkt damit aufhören.

das einzige was ich bemerkt habe ist dass ich im gegensatz zu früher die Spiele nichtmehr so ausgiebieg durchzocke, hängt aber einfach auch damit zu sammen dass ich das intresse verliere wenn was neue interessantes rauskommt denn im gegensatz zu früher könnte ich mir jedes Spiel direkt kaufen welches mich auch nur im Ansatz interessiert, früher konnte ich mir vielleicht 2-3 Spiele im Jahr leisten, diese hab ich dann bis zum erbrechen durchgezock und ansonsten mit Kumpels getauscht...

aber es gibt immernoch alltime favorites welche ich immerwieder xmal durchgespiele, neu erkunde oder ausgereize, die letzten Jahre waren das Company of Heroes, Fallout 3, Modern Warfare/Battlefield oder auch mal ein Fußballspiel, allerdings gibt es auch genügend Spiele welche ich nur einmal mit Genuß gespielt habe aber danach auch genug hatte bzw. welche zwar sich anfangs gut präsentiert haben aber bei denen ich irgendwann doch wieder die Lust verlor...
heute kann ich mir einfach aussuchen was ich zocken will, und gegenüber früher wechselt meine Lust auf Genre XY ständig durch je nach Gemütszustand und was sonst noch so im Privatleben abegeht smilie da kann es auch mal passieren dass mich mal monatelang kein Shooter oder MMO mehr interessiert selbst wenn die ganzen Kumpels dran hängen wie an der Nadel...

ich werd mit sicherheit noch Zocken bis mich der Tod im hohen Alter? holt, und sicherlich nicht aus Gewohnheit sondern aus Spass am Spiel!

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"Don't worry the operation wont take long and you'll feel much better in the morning"

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Amco (18 Doppel-Voter, 10708 EXP)
zieht wieder um. Ich freue mich riesig.
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Also mir persönlich macht es immer noch Spass, wobei sich einfach die Vorlieben verschoben haben und ich persönlich stecke einfach nicht mehr soviel Zeit ins Spielen. Früher hab ich nach der Schule sofort angefangen zuzocken meistens Echtzeitstrategie vorallem Command and Conquer. Mit der Berufschule wurde es schon weniger und ging mehr in die Richtung Shooter. Heute sind es vorallem Rollenspiele die mich am Bildschirm fesseln. Es ist einfach angenehmer eine schön verpackte Story zugenissen als sich durch zig Levels zuballern. Und die Zeit ist weniger geworden andere Dinge stehen im Vordergrund Freundin, Freunde, Arbeit, Familie.

Aber wenn die Zeit da ist macht es auf jeden Fall noch Spass und ich hab lange nicht vor aufzuhören

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Ganon (22 AAA-Gamer, 33799 EXP)
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Beigetreten: 6.7.2009
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Klar wird man mit der Zeit anspruchsvoller und das ist ja auch gut so. Man muss ja nicht jeden CoD-Aufguss kaufen und spielen. Picke dir die Rosinen raus. Such dir raus, was dich fasziniert, spiele das und ignoriere den Rest. Wer braucht schon fünf Toptitel jeden Monat? Klasse statt Masse heißt das Zauberwort! Also so mache ich es. Und man sollte sich nicht zu sehr von Trends und Meinungen anderer beeinflussen lassen, sondern persönlichen Vorlieben nachgehen. Das neue CoD kann noch so sehr der 90er-Überhit sein, ich werd's nicht spielen, weil mich diese Serie eher abschreckt. Dafür hab ich mich Anfang des Jahres total auf das neue AvP gefreut und auch Spaß damit gehabt, trotz der Schwächen. Einfach, weil mich das thematisch mehr interessierte.
Also, das ist meine Methode, den Spaß an der Sache nicht zu verlieren: Mehr auf das achten, was mich persönlich anspricht (dabei aber trotzdem etwas auf die Wertungen gucken, den totalen Schrott muss man ja dann doch nicht kaufen), statt nur den Hypes der Spielemagazine hinterherzurennen. So spielt man vielleicht weniger, aber man hat mit dem Alter ja eh nicht mehr so viel Zeit dafür.

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"On my business card I am a corporate manager. In my mind I am a game developer. But in my heart I am a gamer."
(Satoru Iwata, 1959 - 2015)

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