Hallo,
ich habe am Freitag in der LMS Saarland einen Workshop mit 10 bis 15 jährigen Jungs über Computerspiele für Jungs begleitet. Dabei habe ich von den ersten kommerzielen Spielen gesprochen zu denen bekanntermaßen ja auch die guten alten Textadventures zählen.
Die Kinder und Jugendlichen waren dabei total erstaunt als ich von diesen "Textadventures" berichtete.
Erste Reaktionen waren: "Spiele ohne Bilder geht doch gar nicht!". Bis dann ein Teilnehmer gesagt hat: "Das ist ja dann wie ein interaktives Buch".
Wie recht er doch hatte und das im Alter von 13 Jahren glaube ich. Solche ein Formulierung würden viele Erwachsene und noch weniger Pädagogen wohl finden. Daher mache ich mir weniger um die Medienkompetenz unser Kinder, sondern vielmehr um die Meidenkompetenz der Eltern Sorge.
So ganz ist mir der Sinn jetzt nicht klar...
Textadventures sind ausgestorben wie die Dinosaurier. Wieso die ollen Dinger jetzt noch aus der Mottenkiste holen?
Moooment mal. So tot sind Textadventures auch nicht. Sehr viele freie Entwickler arbeiten immer noch fleißig an neuen Projekten, die meist auch die Qualität der alten Spiele erreichen, manchmal sogar besser sind. Passend hierzu die Kolumne von Anatol.
http://www.gamersglobal.de/meinung/neue-textadventures-bitte
Kurioserweise gibt es sogar noch eine Preisverleihung für Textadventures, die "XYZZY Adwards". Von tot kann also keine Rede sein ![]()
Ruhrgebiet - Woanders is' auch scheiße!
Dann lieber ein richtiges Buch - das ist Bildungswissenschaftlich um einiges wertvoller und schont zudem die Augen.
Das müsste man mal ausprobieren, ob zum Beispiel ein Englischlerner nicht lieber zum Lexikon greift, wenn er Zork spielt als beim Lesen von Shakespeare. Man sollte das in der Schule mal testen. Ich z.B. weiß, dass es bei mir sehr gut gewirkt hat. Ich habe durch Zork und Co erst den richtige Gusto auf Englischlernen bekommen.
It's time to leave the electronic store!
Textadventures finde ich schon ziemlich Interessant, besonders weil es dort meist viele Möglichkeiten gibt! Solch ein Spiel kann sogar jeder Programmieren, der nur wenige Grundlagen in einer Programmiersprache kennt - Von daher Top! =)
"Das Wesen des kreativen Prozesses ist, das Vertraute als fremd zu betrachten."
Soso, tot sollen sie also sein... Dann ziehe ich meinen Hut vor der GEE-Redaktion, die in der aktuellen Ausgabe (mit Alan Wake auf dem Titel) mal eben einen Fünfseiter zum Thema IF (Interactive Fiction) raushaut. Sehr lesenswert, hat mich nach ewiger Abstinenz mal wieder dazu gebracht, ein Textadventure anzugehen. Himmel, was hatte ich "Colossal Cave Adventure" damals gezockt... *seufz*
Viel Gelaber über Spiele und Musik: www.bfbeast.de


So ganz ist mir der Sinn jetzt nicht klar...
Textadventures sind ausgestorben wie die Dinosaurier. Wieso die ollen Dinger jetzt noch aus der Mottenkiste holen? Dann lieber ein richtiges Buch - das ist Bildungswissenschaftlich um einiges wertvoller und schont zudem die Augen.
Trotzdem denke ich das grade durch das Ipad schon in naher Zukunft eine abgewandelte Form der Textadventures wieder in Mode kommt - das wird dann aber wohl, wie schon in der Thread Überschrift steht, eher "Interactive eBook" heißen und den Leser die Geschichte selbst beeinflussen lassen.
Esst WENIGER Fische!