Wird die Spielepresse immer mehr zu einer Werbemaschine für Videospiele?

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Hallo Leute,

ich hoffe der Titel dieses Threads sorgt nicht direkt für einen Aufschreib aber ich habe mir schon länger Gedanken zu diesem Thema gemacht und möchte es heute endlich mal ansprechen.

Es mag an meinem Alter liegen, aber spätestens seit Launch der Playstation 4 und Xbox One änderte sich meine Einstellung zu Videospielen oder der Spielepresse mehr und mehr. Mir gefällt GamersGlobal und ich unterstütze diese Seite gerne mit einem Abo. Meine Frage bezieht sich aber eher allgemein auf die Spielepresse.
Ich gehöre zu der Generation die mit der Gamestar, PC Games und PC Action aufgewachsen ist und habe mir damals teilweise sogar alle drei Zeitschriften pro Monat gekauft. Dieses "damals" ist sicher auch etwas verklärt aus heutiger Sicht, aber ich habe mich damals einfach anders gefühlt beim Lesen einer Zeitschrift. Ich war informiert über die neuesten Dinge und die Tests von Spielen waren für mich noch etwas besonderes.

Heute im Internet-Zeitalter fühlt sich auf vielen Webseiten die Berichterstattung über Spiele oft so an, wie Werbung.

Der erste Punkt der mich stört ist, dass reddit mittlerweile wohl wirklich als offizielle Quelle gilt. Vor ein oder zwei Wochen wurde der neueste Trailer zum Addon, das abends eine eigene Twitch-Show bekommen hat "geleaked". Mich stört auch dieses Wort: "geleaked". Angeblich hat irgendjemand den Trailer bei reddit geteilt, ein "Insider". Viele Seiten schreiben eine News über diesen "Leak" und verkaufen es so, als hätte da jemand, um Bungie zu schaden, diesen Trailer ins Netz geworfen. Ich glaube allerdings eher, dass so Aktionen entweder ein Versehen von Webseiten sind, die den Trailer erst zu einem anderen Zeitpunkt hochladen sollten oder aber dass in diesem Fall Bungie selbst den Trailer irgendwo hochgeladen hat, extra in schlechter Qualität. So oder so: die Spieleseiten bringen News dazu, jeder liest und kommentiert sie und mehr Leute schauen abends den Twitch-Stream zu Destiny. Hat das Bungie geschadet? Sicher nicht.
Ich verstehe daher nicht, wieso Spieleseiten News veröffentlichen, die beim Leser so rüberkommen sollen, als glaube der Autor der News der Quelle und hinterfragt kaum kritisch.

Der zweite Punkt ist, dass mittlerweile jeder Entwickler oder Mitarbeiter einer Firma irgendwie und irgendwo per Twitter irgendetwas schreibt, kommentiert oder anderes tut. Dies wird sofort zerhackstückelt und zitiert. Jörg hat sich ja demletzt schon darüber geärgert, dass ein Kommentar von ihm in einer News zur Praktikantenfrage falsch aufgefasst und ohne Zusammenhang zitiert wurde.
Ich frage mich hier auch: Wieso passiert es in letzter Zeit so häufig, dass irgendjemand irgendetwas gesagt hat, was er so nicht gesagt hat und irgendjemand anderes findet es wichtig genug, es tausenden von Menschen mitzuteilen. Wenn dieser jemand noch einen reddit-Account hat und zum Beispiel zufällig den Nachtwächter des Firmengebäudes von Microsoft bei Twitter als Follower hat, zählt er auch noch als "offizielle Quelle". Zu Zeiten, in denen ich die Gamestar und die PC Action gelesen habe, waren es oft Interviews mit einem der wenigen Entwickler-Köpfe eines Spiels. Diese Interviews wirkten authentisch und gut geschrieben. Man fühlte sich informiert und konnte nachvollziehen, woher die Informationen kamen. Heute klicke ich bei jeder News, die ich seltsam finde auf die Quelle, nur um dort dann festzustellen, dass es sich zum Beispiel um einen franzözischen Blogger handelt, der kaum Leser hat.

Der dritte Punkt ist eigentlich keiner, der mit der Spielepresse an sich zu tun hat, doch ich fand es erschreckend, als ich vor Release von Dark Souls 3 nach Videos gesucht habe. Ich fand auf gamestar.de einen Artikel, in dem der Autor von Dark Souls 3 schwärmt und berichtet, dass er in einer Kirche das Spiel gespielt hat, aber leider kein Video hochladen durfte und auch keine eigenen Screenshots posten darf. Trotzdem las sich der Artikel interessant. Dann sehe ich auf Youtube ein Video von Pietsmiet, die zu zweit in besagter Kirche auf diesem Event sitzen und stolz einen Stream zu Dark Souls 3 zeigen. Sie wählen als erstes bei der Charaktereinstellung einen dunkelhäutigen Charakter aus und machen sich eine halbe Minute lang über dessen Hautfarbe lustig...
Ich verstehe hier einfach nicht, wieso From Software der Gamestar nicht erlaubt, ein Video zu erstellen, während Pietsmiet ein Video überträgt und dabei noch Witze für 14jährige macht.

Der vierte und letzte Punkt ist eine subjektive Wahrnehmung von mir: Spiele, die von kleineren Studios oder Publishern kommen oder einfach mal etwas neues ausprobieren möchten werden gefühlt öfter schlecht bewertet als Spiele von größeren Studios. Aktuell gibt es auf Gamestar.de über Die Gilde 3 mit der Überschrift "Es gibt noch viel zu tun!". Vor kurzem wurde sehr lange über Hearts of Iron 4 debattiert, ob sich das Spiel zum Vollpreis lohnt, dass es Mängel hätte usw.
Ein Fallout 4 zum Beispiel, das für mich wie eine Mod zu Fallout 3 wirkt, bekommt nahezu überall seine 80%. Dann wird der Season Pass im Preis erhöht und es gibt zwar wieder üble Internet-Kommentare, doch nun erscheinen die einzelnen DLCs und über jeden wird ständig berichtet. Wann der Release ist, was alles enthalten ist, wie gut das Preis-Leistungs-Verhältnis ist usw.
Endless Legend ist beispielsweise ein weiteres Spiel, dass in Tests gerade zu zerpflückt wird, was es alles besser machen könnte. Ende dieses Jahres kommt Civilization 6 raus und es hat eine Neuerung: Städte können ausgebaut werden. Dies gab es schon in Endless Legend, doch ich könnte jetzt schon wetten, dass in Tests der Städteausbau in Civ 6 so behandelt wird, als hätte es ihn noch nie in einem anderen Rundenstrategiespiel gegeben.

Wie schreibt der Amerikaner immer? tl:dr?

Es tut mir leid, dass es wieder ein etwas längerer Beitrag von mir geworden ist, aber meine vier Kritikpunkte bringen mich zu folgendem Fazit:
Über große Spiele gibt es ständig News-Schnippsel, weil irgendjemand irgendetwas auf reddit postet. Let's Player, die sich teilweise benehmen wie kleine Kinder und laut herumschreien bekommen die Plattform geboten, Spiele ausführlicher darzustellen als renommierte Journalisten und kommt es dann zu Tests, so passiert es selten, dass große Spieleproduktion, auch wenn sie klare Kritikpunkte aufweisen, wirklich mal unter der 8.0 bewertet werden.

Meine Fragen daher an euch:
Wird die Spielepresse immer mehr zu einer Werbemaschine für Videospiele?
Kann sie sich Kritik eher noch bei den kleineren Studios erlauben, weil diese noch mehr zulassen?
Oder sehe ich die Sache einfach zu kritisch und bin einfach zu entstirnig und sollte lieber wieder eine Runde Overwatch spielen gehen? smilie

Ich freue mich auf eure Beiträge

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Der vierte Punkt lässt sich ganz leicht erklären. Natürlich werden bekannte AAA-Marken mit mehr News bedient, immerhin werden diese auch wesentlich öfter gelesen und letztendlich geht es bei einer Professionellen Spiele-Webseite ums Geldverdienen. Natürlich werden auch kleinere Spiele bedient, aber man muss eben Prioritäten setzen, wenn nur begrenzt Mitarbeiter zur Verfügung stehen.

Zu den Bewertungen: Das sind immer subjektive Bewertungen und deine Beispiele zeigen quasi durchgehend, dass die verschiedenen Tester weltweit sich nicht einig sind. Und viele AAA-Spiele haben zumindest eine gewisse Qualität, welche man nicht unterschätzen darf. Auch wenn Fallout 4 für dich nur eine Mod von Fallout 3 ist, kann man dem Spiel seine Stärken nicht absprechen. Es macht das Spiel nicht schlechter. Und ein Civ 6 wird natürlich mit seinen direkten Vorgängern verglichen, da spielen andere Spiele erst einmal überhaupt keine Rolle. DIe Spieler dieser Franchises wollen wissen, was ist neu und nicht, was andere Spiele machen.

Punkt drei hat einfach mit Prioritäten für das Marketing der Publisher zu tun. Das hat sich einfach gewandelt und YouTuber sind viel wichtiger geworden für das junge Publikum und dort liegt nach wie vor das Hauptaugenmerk. Da gibt es viele Beispiele, in denen YouTuber Marketing durch frühe Let´s plays übernehmen.

Auch die Rocketbeans stellen immer öfter Spiele vor und haben auch die Entwickler am Mikro bzw. im Studio. Die Jungs und Mädels sind alterstechnisch eher in den 30igern und erwarten ähnliches wie ich von Spielen, von daher kann ich da sehr wenig dagegen sagen.

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Desotho (15 Kenner, 3800 EXP)
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Da die Spielepresse über Spiele berichtet ist es eigentlich immer eine Art Werbung.
Heute hat man als Spieler aber doch so viele Quellen zur Information.

Bei einem Dark Souls weiß ich, dass das Spiel kein Spiel für mich ist. Bei einem Fallout 4 weiß ich dass Witcher 3 viel eher was für mich ist. Unabhängig von der Wertung ist da der Text wichtig für mich.
Einen Fehlkauf hatte ich schon ewig nicht mehr.

Was ich ein wenig bedauere ist, dass viele interessante Spiele abseits des Mainstreams bei den größeren Seiten gar keine Berichterstattung bekommen. Aber die Macher müssen halt auch gucken wie sie überleben. Da bekommt das neueste The Division Video vom kackenden Hund zig mal mehr Klicks.
Und auch hier bekomme ich dann eben die gewünschten Infos auf kleinen Seiten die sich der Nische widmen.

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Tja, so eine richtige Meinung habe ich dazu eigentlich nicht. Die Zeiten ändern sich halt und ich versuche eigentlich immer, nicht in die "früher war alles besser" Falle zu tappen.

Für die PR Abteilungen sind heute Youtuber und Streamer halt extrem wichtig geworden, weil man damit mit minimalem Aufwand eine extrem breite Menge von Spielern erreichen kann. Im Falle von Dark Souls 3 hat der Publisher das aber ganz schön mies gemacht.

Wenn es allgemein um Tests geht, finde ich mich bei GG aber auch immer weniger wieder. Aber das liegt auch daran, daß ich Tests mit Bewertungen mittlerweile für nicht mehr zeitgemäss halte. Aber okay, das ist eine andere Diskussion. Ich suche mir meine Meinungen zu Spielen jedenfalls lieber woanders und der HOI4 Test unterstreicht das nur wieder.

Ganz allgemein gesagt habe ich erstmal nichts gegen Insider Berichte von zB. Reddit oder Neogaf. Oft genug kommen diese Infos tatsächlich aus verlässlichen bzw. bekannten Quellen. Aber natürlich nicht immer. Und speziell wenn es um Leaks geht, glaube ich auch nur in den wenigsten Fällen, daß das ein Versehen war. Vieles davon wird heute von den Publishern selbst gestreut worden sein.

Daß Web-Seiten über diese Leaks und Gerüchte berichten, kann ich ihnen aber nicht wirklich vorwerfen, denn irgendetwas müssen sie ja jeden Tag finden, um noch irgendwie relevant zu bleiben.

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Bei den meisten Spielen interessieren mich die Leaks oder auch was der Publisher raushaut nicht.
Bei z.B. Mass Effect Andromeda wird EA bis zum Release ohne Ende Sachen raushauen. Das will ich alles gar nicht wissen. Kleiner Trailer, der grobe Plot - das reicht. Und vorm Kauf ev. ein Test der mir sagt dass es nicht die totale Grütze ist.

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Nicht nur die Spielepresse, sondern auch die YouTuber und Streamer, von dem was ich von einem Kumpel, der recht erfolgreicher Youtuber ist, so mitbekomme. Jetzt kaufen sich die großen Firmen auch in den eSport ein, Hauptsache sie können auf allen Ebenen kontrollieren, wie und wo die Werbung für ihr Produkt "geleakt" wird. Es hat ja nicht mal mehr einen Sinn sich dagegen zu wehren, es ist völlig egal auf welcher Ebene man sich über ein Spiel interessiert, selbst die kleinen Blogs "bezahlen" ihre "guten Verhältnisse" zu Entwicklern und Publishern mit gekauften Advertorials.

Für den Spielejournalismus wünsche ich mir, dass in Zukunft ein anderes Konzept entwickelt wird, ähnlich wie Krautreporter und Perspective Daily es machen, unabhängiger Journalismus der von Mitgliedern mit einem Jahresbeitrag von 60€ bezahlt wird, dafür ein Thema von allen Seiten betrachtet und konstruktiv ran geht.

Aber so etwas wollen zu wenige, also bleibt es bei Überschriften wie "Dieses Spiel kommt 2017, werdet ihr es noch spielen?". Also einen Niveau, auf das sich nicht einmal die Bild runter traut, aber denen geht es auch nicht so miserabel, wie dem einem weiteren Arm der Spiele-Industrie, dem Spiele-Journalismus. Denn wird dieser zu unabhängig, senkt man einfach die Ausgaben für die ausgelieferte Werbung, um alle im Endeffekt in die Abhängigkeit zu treiben.

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Major_Panno schrieb:

Wird die Spielepresse immer mehr zu einer Werbemaschine für Videospiele?

Vielleicht. Vielleicht war es mit der kritischen Distanz aber immer schwierig, solange die Medien von Informationen abhängen, die PR-Abteilungen halt auf dem ein oder anderen Wege kontrollieren. DAs hängt aber auch damit zusammen, was die Leute lesen/schauen wollen. Gerüchte, Previews und Tests zum Releasetag sind halt nur möglich, wenn jemand anders ein paar Brotkrumen vorher fallen lässt.
Würden sich die Medien stärker in die von mir gewünschte Richtung bewegen, und mehr Spielekritik betreiben, würde es mehr um individuelle Spielerlebnisse gehen und nicht um einen Prozess, an dessen Ende letztlich eine Kaufentscheidung steht. Solange die Kaufentscheidung im Zentrum steht, kann man maximal Stiftung-Warentest-Objektivität anstreben - die ist aber für die meisten Leser dann doch nicht spannend genug.

Zitat:

Kann sie sich Kritik eher noch bei den kleineren Studios erlauben, weil diese noch mehr zulassen?

Schwierig. Viele Indie-Spiele haben deutlich geringere Ansprüche, auch was ihr Verkaufsvolumen angeht. Problematisch finde ich eher, dass die viele Spielemedien (GG eingeschlossen) hier unkritisch sind, was ihre eigene Wirkung auf den Markt angeht. Wenn ich einen mehrseitigen Test zum Launch des neuen TW mache, dann verstärkt der die Werbebemühungen von Sega. Insbesondere, wenn man diese Behandlung nicht allen zukommen lassen kann, ist das problematisch.

Zitat:

Oder sehe ich die Sache einfach zu kritisch und bin einfach zu entstirnig und sollte lieber wieder eine Runde Overwatch spielen gehen?

Einfach was spielen ist immer eine hervorragende Idee. smilie Grundsätzlich teile ich ja deine Besorgnis, habe aber persönlich keine Probleme damit. Auf GG bin ich hauptsächlich wegen der vertrauten Community, Tests lese ich ohnehin selten. Statt der News, die auf reddit basieren, lese ich halt direkt da gelegentlich. Und wirklich gute Spielekritiken gibt es dann halt bei RPS oder in Podcasts - wo keine Note am Ende steht, sondern das Spielerlebnis im Zentrum steht.

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Ganesh schrieb:

Einfach was spielen ist immer eine hervorragende Idee. Grundsätzlich teile ich ja deine Besorgnis, habe aber persönlich keine Probleme damit. Auf GG bin ich hauptsächlich wegen der vertrauten Community, Tests lese ich ohnehin selten. Statt der News, die auf reddit basieren, lese ich halt direkt da gelegentlich. Und wirklich gute Spielekritiken gibt es dann halt bei RPS oder in Podcasts - wo keine Note am Ende steht, sondern das Spielerlebnis im Zentrum steht.

Dem kann ich mich vollständig anschliessen.

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Ganesh schrieb:

Wird die Spielepresse immer mehr zu einer Werbemaschine für Videospiele?
Vielleicht. Vielleicht war es mit der kritischen Distanz aber immer schwierig, solange die Medien von Informationen abhängen, die PR-Abteilungen halt auf dem ein oder anderen Wege kontrollieren. DAs hängt aber auch damit zusammen, was die Leute lesen/schauen wollen. Gerüchte, Previews und Tests zum Releasetag sind halt nur möglich, wenn jemand anders ein paar Brotkrumen vorher fallen lässt.
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Die Sache mit der eigentlichen Spielekrtik ist glaube ich auch ein Problem bei den Lesern von Tests: Die meisten möchten zum Releasetag wissen (mich übrigens eingeschlossen), ob es sich lohnt ein Spiel zu kaufen. Richtige Kritik kann man aber nur üben, wenn man sich auch nach Release, gerade bei Multiplayer- oder auch MMO-Titeln, noch mit den Spielen befasst.
Aktuell kommen mir Spieleberichterstattungen so ähnlich vor wie Webseiten über Kinofilme. Hier und da tauchen Bilder vom Dreh auf, es gibt ein Sneak Peak aus dem Studio und gelegentlich schwärmt einer der Darsteller über die gute Zusammenarbeit. Direkt nach oder sogar vor Filmstart gibt es eine Kritik und dann war es das mit dem Film und die Bilder vom Dreh des nächsten Films werden präsentiert.

Ganesh schrieb:

Und wirklich gute Spielekritiken gibt es dann halt bei RPS oder in Podcasts - wo keine Note am Ende steht, sondern das Spielerlebnis im Zentrum steht.

Und auch da stimme ich dir zu. Wirklich gute Spielekritik muss sich umfassend, auch mit dem sogenannten "Spielegefühl" beschäftigen. Ein 8.0 bei einem Test entscheidet sicher bei dem ein oder anderen, ob er den Preis für ein Spiel zahlt, aber ob es sich wirklich lohnt, viel Zeit und vielleicht auch Nerven in einen Titel hineinzustecken, wie die Community sich in einem Multiplayerspiel entwickelt und anderes entsteht erst nach einiger Zeit. Und hier wäre eine wirklich Kritik notwendig. Ansonsten haben wir wirklich nur noch das Verarbeiten und übersetzen von Brotkrümeln, die ein Entwickler gezielt streut.

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VikingBK1981 (19 Megatalent, 14054 EXP)
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Neu ist das ja nicht. Spielepresse an sich hat viele Probleme. Ich finde das es letztens in dem Podcast auf ein Bier gut dargestellt wurde. Ich hätte gerne eine kritische Presse. Die auch mal Hintergründe beleuchtet und auch wirklichen Journalismus betreibt. Aktuell ist es ja ehr reine Kaufberatung, in einer Zeit in der Totalausfälle selten sind. Es wird jede News ungefiltert übernommen, egal wie unwichtig sie auch ist.
Was Tests zum Release angeht, wer kauft denn noch nach Tests? Man möchte doch nur die eigene Meinung bestätigt haben.

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Glück auf!!!

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VikingBK1981 schrieb:

Was Tests zum Release angeht, wer kauft denn noch nach Tests? Man möchte doch nur die eigene Meinung bestätigt haben.

Da gab es im Januar eine schöne Pressemitteilung der BIU:

Einflussnahme: Die wichtigsten Kriterien für den Kauf von Computer- und Videospielen
Persönliche Empfehlungen: 40%
Bekannte Marke: 23%
Attraktive Preise: 21%

"Computer- und Videospiele sind auch deswegen so beliebt, weil man sie miteinander und vor allem mit seinen Freunden spielt - daher haben Freunde und Bekannte einen so großen Einfluss auf die Kaufentscheidungen der Spieler", sagt BIU-Geschäftsführer Dr. Maximilian Schenk. "Das Weihnachtsgeschäft hat darüber hinaus gezeigt, dass Spieler gerne in liebgewonnene Spielewelten zurückkehren und deshalb Fortsetzungen bekannter Blockbuster-Reihen weiterhin hoch im Kurs stehen. Die Bedeutung von Rabatt-Aktionen und attraktiven Bundle-Angeboten ist bei der Kaufentscheidung ebenfalls nicht zu unterschätzen."
http://www.pcgames.de/Bundesverband-Interaktive-Unterhaltungssoftware-Firma-120240/News/Studie-40-Prozent-hoeren-beim-Spielekauf-auf-Freunde-1183856/

Spieletests sind nun wirklich mit das unwichtigste Kriterium.

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VikingBK1981 (19 Megatalent, 14054 EXP)
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Ich finde halt die Spielepresse hat den Absprung nicht geschafft, als es Zeit war. Früher war reine Kaufberatung gut und wichtig. Nicht jedes Spiel lief und schon gar nicht wie versprochen. Das ist heute aber anders. Deswegen müssen sie sich auch nicht wundern wenn immer weniger Leute Zeitschriften kaufen oder im Internet für Leistungen bezahlen wollen. Das was sie bieten bekommt man auch kostenlos.

Dabei bietet unsere Hobby so viel mehr. Reportagen, Interviews, Historisches und und und. Aber nein es kommen nur Tests und Ersteindrücke.

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Thomas Barth (21 Motivator, 27682 EXP)
ist wieder voll auf dem Retro-Trip
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Das liegt aber auch sehr stark mit an den Lesern. Gucken wir uns mal Krautreporter und Perspective Daily an, zwei deutsche Websites die alternative Medien ausschließlich für Mitglieder anbieten. Beide konnten nur über Crowdfunding gestartet werden, Krautreporter brauchte 15.000 Mitglieder zu 60€, Perspective Daily 12.000 Mitglieder zu 48€. Beide haben das Crowdfunding mit Ach und Krach in der Verlängerung und können heute vernünftig arbeiten.

GamersGlobal hat als Mitmach-Magazin gestartet, das ursprüngliche Konzept hat halt vorgesehen, das die User die News schreiben und die Redaktion die Einnahmen nutzt, um sich um Reportagen und Interviews zu kümmern. Das Konzept ist gescheitert, die User haben weniger News geschrieben und im Endeffekt hängt hier alles an ein paar sehr wenigen, während die Community hier abhängt und die Seite finanziert, um hier weiter abhängen zu können.

Jetzt ist die Frage, was würde passieren, wenn Jörg eine neue Website mit dem Konzept gründet, dass es täglich eine Reportage, Interview oder Historisches ganz ohne News gibt, per Crowdfunding aber 15.000 Menschen benötigt, die 60€ für ein Jahr investieren, damit die Website auch frei von Werbeeinnahmen existieren kann. Würde das Crowdfunding erfolgreich sein?

Es liegt ganz allein an uns Lesern die Medienlandschaft zu verändern, hier zahle ich auch nur noch um die Community am Leben zu erhalten, die Tests und News sind nur noch dazu da um zu diskutieren, was dagegen für ein Fazit und Wertung unter einem Test steht, ist mir persönlich völlig egal. Ein GamersGlobal mit dem Konzept von Krautreporter und Perspective Daily wäre mir viel lieber, aber dazu fehlen noch 14.999 mal 60€.

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blobblond (19 Megatalent, 18260 EXP)
Überall versteckte Codes! Stecken die Illuminaten dahinter?
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Major_Panno schrieb:

Der zweite Punkt ist, dass mittlerweile jeder Entwickler oder Mitarbeiter einer Firma irgendwie und irgendwo per Twitter irgendetwas schreibt, kommentiert oder anderes tut. Dies wird sofort zerhackstückelt und zitiert.

Ist wohl den "journalistischen Standard" geschuldet, Zitate werden geglättet, um den Kern der Aussage herauszuarbeiten.

VikingBK1981 schrieb:

Neu ist das ja nicht. Spielepresse an sich hat viele Probleme. Ich finde das es letztens in dem Podcast auf ein Bier gut dargestellt wurde. Ich hätte gerne eine kritische Presse. Die auch mal Hintergründe beleuchtet und auch wirklichen Journalismus betreibt. Aktuell ist es ja ehr reine Kaufberatung, in einer Zeit in der Totalausfälle selten sind. Es wird jede News ungefiltert übernommen, egal wie unwichtig sie auch ist.

Die Spielepresse ist auch teilweise abhängig von Publishern, sei es Previewevents, Testmustern undund.
Man sieht ja 4players was passiert wenn man allzu kritisch ist.

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Blobblond spielt

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Das sie abhängig ist ist doch quatsch. Ja sie bekommt Testmuster und? In anderen Bereichen schafft es die "Presse" auch kritisch zu sein obwohl sie auf Testmuster angewiesen ist. Schau dir die Automobilpresse an, die können ja wirklich nicht jedes Auto kaufen um es zu Testen. Und ist die Spielepresse wirklich abhängig? Wenn sie endlich aufhören würde nach der Industrie zu agieren könnten sie die Spiele Notfalls auch selber kaufen. Nach 2-3 Monaten kosten die deutlich weniger und man könnte sehr viel kritischer sein. Und diese Previewevents sind für mich eh dummes Zeug. Entweder das Spiel wird gut, dann brauche ich keine Vorabinfos oder es wird schlecht und das Preview lügt. Für jedes Mal wo ein Redakteur geschrieben oder gesagt hat, dass die Fehler bis zum Start beseitigt werden sollen hätte ich gerne nen Euro!!

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Major_Panno schrieb:

Wie schreibt der Amerikaner immer? tl:dr?

Weil sie keine Texte lesen wollen wink

Zitat:

Wird die Spielepresse immer mehr zu einer Werbemaschine für Videospiele?

Finde ich nicht, in der Tat kommt mir vor wir haben einen gegenläufigen Trend, weshalb Publisher inzwischen gern mit Youtubern zusammenarbeiten anstatt mit Magazinen. Ein Dolm wie KSI hat eine größere Reichweite als die meisten Magazine und macht kein Hehl draus das er gern von EA bezahlt wird. Leute schauen sein Zeug weiter an und keinen kümmerts. Wir kriegen die Medien die wir verdienen wink

Zitat:

Kann sie sich Kritik eher noch bei den kleineren Studios erlauben, weil diese noch mehr zulassen?

Nein, ich finde sogar das kleine Studios teilweise mit mehr davonkommen als AAA. Fragwürdiges Spieldesign wird in einem AAA-Titel angeprangert, in einem Indie-Titel gehört es hingegen zum Konzept... wink

Zitat:

Oder sehe ich die Sache einfach zu kritisch und bin einfach zu entstirnig und sollte lieber wieder eine Runde Overwatch spielen gehen?

Wenn du Overwatch spielst bist du Teil des Problems! lol Nein, im ernst: ich hab mehr oder minder aufgehört Reviews zu lesen und hör mir lieber Podcasts an wo bisschen ausführlicher über Spiele geredet wird als X Zeichen und ne Zahl drunter. Auf GG schau ich z.B. immer gern die User-Artikel und User Galerie an, da mich das des öfteren auf Perlen aufmerksam macht die ich sonst übersehen würde. Und dann kommt halt dazu das ich Genres mag die nicht wirklich im Mainstream Platz haben, z.B. Racing Sims. Einem Spieletester trau ich nicht unbedingt über den Weg ein Assetto Corsa, pCARS oder rFactor zu bewerten, da sie als "Spiele" teilweise Grütze sind aber als Rennsimulationen große Klasse.

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Makariel schrieb:

Und dann kommt halt dazu das ich Genres mag die nicht wirklich im Mainstream Platz haben, z.B. Racing Sims. Einem Spieletester trau ich nicht unbedingt über den Weg ein Assetto Corsa, pCARS oder rFactor zu bewerten, da sie als "Spiele" teilweise Grütze sind aber als Rennsimulationen große Klasse.

Das alte Dilemma der Flugsimulationen. Ein DCS verdient ohne Wenn & Aber eine 10/10. Aber natürlich wird es wie ein massentaugliches Spiel bewertet und bekommt dann nur eine 7/10 oder was auch immer, was natürlich vollkommen lachhaft ist. Aber so ist das halt.

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Was heißt eigentlich "Immer mehr"?

Ich persönlich sehe da jetzt keinen Unterschied zu früher, ganz ehrlich.
Auch damals gab es die Titel da haben Spielezeitschriften alle 2-3 Monate ein 4-5 seitiges Preview zu einem Spiel gemacht. Ich erinnere nur an Black & White, Doom 3 oder Freelancer. Da wurde über mehrere Jahre hinweg ständig mit größeren Artikeln berichtet. So ganz ohne Internet.

Schon damals konnte man sagen, über ein Spiel worüber die Zeitschriften viel berichtet haben, konnte man darauf wetten, dass der Test auch am Ende eine 90+ raushaut, oder zumindest einen extrem hohen 80er.
Dabei spielte es auch keine Rolle, was da am Ende in den Händlerregalen stand.

Schon da hatte man sich schon zum Sklaven der Publisher/Entwickler gemacht. Damals wurde man auch schon zu Events eingeladen, die Entwickler kamen sogar zu den Zeitschriften für eine exklusive Vorführung oder man bekam exklusive Previewversionen spendiert. Die waren immer super und toll und man war begeistert... eigentlich war man da schon total beeinflusst. Und man stelle sich vor, einer dieser Zeitschriften hätte dann die Releasefassung eines Spiel ernsthaft objektiv getestet und für seine zahlreichen Unzulänglichkeiten gerecht abgestraft, wo man sich noch mehrere Monate zuvor total begeistert von der Previewfassung zeigte... das wäre doch auch ein totaler Gesichtsverlust gewesen, dem sich niemand zumuten will, wenn er es nicht muss.

Bei jeweilige AddOns zu Black & White und Doom 3 hatten die Entwickler dann nicht mehr so die Werbemaschine angeworfen und die Tests waren dann überraschenderweise deutlich näher an der Realität des Spiels.

Das sich manche der Forderung einer guten Note beugen, um weiterhin Testmuster zu erhalten, ist halt ein extremes Ärgernis. Das gibt es aber wahrscheinlich schon seit 20 Jahren und ist alles andere als eine neue Entwicklung. Das gibt es auch bei Filmen und Musik, da wesentlich länger.
Bedauerlicherweise kann man sogar sagen, dass diese Abhängigkeit der Gunst von Publishern vielleicht heutzutage sogar noch mehr nötig ist... allein durch Videoportale wie YouTube mit ihren Spielevideos kann man sich ja mittlerweile einen ausführlichen Einblick eines Spiels gönnen, sogar über mehrere Stunden, ohne nur einen Cent auszugeben. Und das auf Wunsch ja sogar ohne Let's Player Gebrabbel wink.
Da ist die Konkurrenzsituation doch schon eine ganz andere mittlerweile, nur mit diesen Testmustern können Spielezeitschriften halt noch vor tausenden anderen Leuten ihre Tests und Einblicke veröffentlichen.

Ich persönlich muss gestehen, ich lese überhaupt keine Tests mehr. Bin aber auch zugegeben keiner dieser Release-Spieler mehr, weil ich mehr als genug Spiele auf meiner Liste habe. Mittlerweile reicht da halt einfach nur ein kurzer Einblick in ein (un)kommentiertes Spielevideo um zu sehen ob das Spiel was für mich ist oder nicht.
Aber solche Videos gäbe es ja selbst bei Spielen die heute erscheinen schon seit (vor)gestern.

Und Vorbestellen tue ich eigentlich auch nur Spiele wenn ich entweder Fan einer Serie bin oder vielleicht auch vom Entwickler.

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