Angetestet: Bericht der Betajedi

Star Wars - The Old Republic

Der Mix aus Star Wars, Bioware-Storykompetenz und Großprojekt-Ressourcen klang von Beginn an elektrisierend. Aber wird angesichts all der Hoffnungen, Befürchtungen und Marketing-Versprechungen wirklich ein Hit aus The Old Republic? Oder wird es ein MMO-Strohfeuer wie so viele? GamersGlobal hat sich wochenlang in der Beta ausgetobt.
Karsten Scholz 20. Oktober 2011 - 18:00 — vor 4 Jahren aktualisiert
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Dass auch in einer Demokratie das Recht der Redefreiheit kein unantastbares Gut ist, erleben Redakteure im PC- und Videospiele-Bereich dann, wenn sie mal wieder ein NDA (Non Disclosure Agreement, Verschwiegenheitsvereinbarung) unterzeichnen müssen. Und so verständlich und rechtlich zulässig  der Wunsch der Firmen ist, die Informationen – nicht aber deren Bewertung – über unveröffentlichte Spiele zu steuern, so sehr ärgert das im Einzelfall den Redakteur. Etwa dann, wenn er seit insgesamt sechs Wochen Star Wars - The Old Republic im Betastadium erleben konnte, bislang aber kein Wort drüber schreiben durfte. Erst seit heute ist der NDA-Knebel zumindest teilweise weg. Bestimmte Features und Story-Entwicklungen zu beschreiben, ist uns immer noch untersagt, wir dürfen im Detail nur über die Jediritter, nicht ihre Gegenpartei, die Sith schreiben, müssen euch verschweigen, dass wir im Verlaufe unserer Beta-Abenteuer ein XXXXX bekommen haben, und dass wir danach damit YYYYY und ZZZZZ konnten. Aber egal: Auch so können wir euch sehr umfangreich von dem MMO erzählen, dessen Macher sich offensichtlich in den Kopf gesetzt haben, die klare Nummer 2 hinter World of Warcraft zu werden.

Möge die Macht mit uns sein
Wie spielt sich der Jedi-Ritter?
Der Jedi-Ritter ist in Star Wars - The Old Republic ein reiner Nahkämpfer, der sich mit einem oder zwei Lichtschwertern in den Kampf stürzt und als Tank (Schaden auf sich ziehen) oder reiner Schadensausteiler fungiert. Mit einigen Angriffen baut er im Gefecht bis zu zwölf Fokuspunkte auf, die er wiederum in noch mächtigere Lichtschwert-Attacken investieren kann.

Zusätzlich verfügt der Jedi über weitere Fähigkeiten, die zwar keine Ressourcenzähler verbrauchen, dafür aber über eine Abklingzeit verfügen. So starten wir via "Meisterschlag" eine toll animierte Angriffskette, in der wir uns auch mal mit dem Rücken zum Gegner drehen und in bester Filmmanier das Lichtschwert an unserem Körper vorbei nach hinten stoßen. Auch die weiteren Kampfanimationen unseres Helden sehen in Bewegung geschmeidig aus. Wir blocken feindliche Blasterschüsse ab, schlagen spektakuläre Salti oder stürzen uns per "Machtsprung" in einen ganzen Pulk von Widersachern.

Einige der Angriffe vermitteln dabei das Gefühl, dass eine sehr große Kraft hinter den Schlägen steckt – das kennen wir so von den wenigsten Rollenspielen. Spätestens wenn wir unser Lichtschwert in Richtung eines Opfers schleudern, einen Feind mit einem Machtgriff aus dem Kampf nehmen und immer das selige Geräusch von schwingenden Lichtschwertern im Gefecht vernehmen, geht uns als Star-Wars- und RPG-Fan das Herz auf. Kämpfen mit dem Jedi macht einfach Spaß!

Auf Stufe 10 kann sich unser Jedi-Ritter zwischen der Karriere des Hüters (eine der Tank-Spezialisierungen im Spiel) oder der des Wächters (ein reiner Nahkampf-Spezialist) entscheiden und damit drei spezielle Talentbäume freischalten. Der Fokus-Baum ist bei beiden Ausrichtungen zu finden und aufgrund der Verbesserungen für Mobilität und Kontroll-Möglichkeiten wohl besonders gut für den Kampf gegen andere Spieler geeignet.
Dass wir uns zuerst einen Jedi-Ritter erstellen, ist klar wie Kloßbrühe. Han Solo war zwar eine coole Socke, aber dafür hatte er kein Lichtschwert! Deshalb verzichten wir darauf, einen Schmuggler zu spielen, die beiden anderen Charakterklassen (die sich später noch spezialisieren lassen) wären der Soldat und der Jedi-Gelehrte gewesen. Klar, wir dürfen auch das Geschlecht und einige Details des Aussehens unseren künftigen Helden verändern.

Unser frisch gebackener Kämpfer der Republik ist freilich nicht von Beginn an ein ausgebildeter Jedi. Als Padawan kommt er nach Tython, wo er auf dem Trainingsgelände einen neuen Meister erhalten soll. Doch schon bei seiner Ankunft wird er Zeuge eines Notrufs: Fleischräuber, eigentlich feige, unterentwickelte und unorganisierte Bewohner des Planeten, greifen die Basis an und stellen dank Blasterpistolen und einer ungewohnten Disziplin selbst für die Jedi eine Bedrohung dar. Wir greifen zum Übungsschwert und helfen bei der Verteidigung des Camps. Kaum sinkt der erste Gegner auf den Boden, erhalten wir den optionalen Auftrag, weitere Fleischräuber zu erledigen. Diese Bonus-Quests gibt es in fast jeder Zone und werden nicht nur automatisch ausgelöst, sondern auch genauso automatisch abgeschlossen, sobald ihr das Ziel erledigt habt – Belohnung inklusive. Manche dieser Missionen bestehen aus mehreren Stufen, bis ihr es letztendlich mit einem besonders starken Anführer aufnehmen müsst.

Mit der aktuell noch überschaubaren Server-Population der Beta-Phase (größtenteils aus Journalisten bestehend) war es kein Problem, diese Aufgaben nebenbei zu erledigen, ohne Ehrenrunden in einer Zone drehen zu müssen. Auf dem Live-Server wird deutlich mehr los sein, doch sind die Gebiete meist sehr weitläufig und die Gegner weit verteilt. Während der Verteidigung des Camps stoßen wir natürlich auch auf normale Quests. Wir retten andere Padawane aus Käfigen und finden sogar einen ganzen Trupp von vermissten Schülern wieder, von denen einer im Kampf böse verletzt wurde. An dieser Stelle erhalten wir das erste Mal die Möglichkeit, im Gesprächsverlauf eine Entscheidung zu treffen. Schicken wir die Gruppe zurück ins Lager, sodass der Verletzte versorgt werden kann, oder unterstützen wir die Rache-Gelüste der Jugendlichen und hetzen alle zurück an die Front? Neben Machtpunkten für die helle oder dunkle Seite winkt in dem Fall auch eine zusätzliche Quest als Belohnung. Diese Aufgabe gibt es aber nur für einen der beiden Lösungswege...
Schlagt mit eurem Schmuggler als Spezialisierung entweder die Karriere des Revolverhelden ein (siehe Screenshot), oder folgt dem Pfad des Schurken, der wider Erwarten sogar als Heiler einsetzbar ist.

Spannender Auftakt
Bereits nach den ersten Herausforderungen zieht die Geschichte spürbar an. Schnell stellen wir fest, dass hinter dem Angriff der Räuber eine größere Kraft stecken muss. Jemand, der mit einer bewaffneten und ausgebildeten Armee von Fleischräubern den neu errichteten Jedi-Tempel auf Tython zerstören möchte. Dabei ist dieser Kraft scheinbar jedes Mittel recht: Die heimischen Kreaturen wurden durch ein Serum stärker und intelligenter gemacht, und können dank des Tranks sogar im Ansatz Machtfähigkeiten nutzen. Wir sind schnell von der Handlung gefesselt und loggen nur mit sehr großem Widerwillen aus, um Schlaf zu tanken und offene Artikel-Deadlines einzuhalten.

"Schuld" daran ist vor allem die Art und Weise, wie die Geschichte unseres Helden und die zugehörigen Missionen präsentiert werden. Ihr wisst sicher bereits, dass alle Texte in The Old Republic vertont wurden. Was wir euch aber jetzt sagen können: Die deutschen  Synchronsprecher halten locker mit denen von Mass Effect und Co. mit. Natürlich kommt es alleine aufgrund der wahnsinnig großen Menge an Charakteren vor, dass nicht jede Stimme hundertprozentig zur Figur passt. Hier und da hört man in einer Nebenrolle auch "den Studenten von nebenan". Aber im Großen und Ganzen liefert Bioware in diesem Bereich ganz großes Kino ab. Zumal die Gespräche, wie auch in den älteren Titeln des Entwickler-Teams, durch wechselnde Perspektiven dynamisch dargestellt werden. Die Gesprächspartner stehen nur selten einfach nur da und reden. Oft bewegen sie sich und unterstreichen ihre Emotionen durch ihre Mimik und Gestik. Das haben wir in vielen Offline-Rollenspielen schon deutlich schlechter gesehen!

Übrigens: Diese "Origin Story" des Jedi-Ritters bleibt natürlich dieser Klasse vorbehalten. Hätten wir beispielsweise einen Soldat gewählt (wie ein interner GamersGlobal-Redakteur), wären wir zur Niederschlagung eines Aufstands auf einem Bürgerkriegsplaneten gerufen worden – ebenfalls mit voll vertonten, aber eben ganz anderen Multiple-Choice-Gesprächen. Genauso beim Schmuggler, der dritten Klasse, die wir für dieses Angetestet spielen. Da es auf beiden Seiten je vier Charakterklassen gibt, erwarten euch im fertigen Spiel also acht solcher "Einführungsgeschichten". Und nicht nur das: Durchs ganze Spiel (wobei wir nicht wissen, wie lange wirklich) ziehen sich die acht unterschiedlichen Handlungsfäden.
 
Dialog mit Tiefgang
Gleichzeitig stimmt aber auch der Inhalt der Gespräche. Der rote Geschichtsfaden unserer Klasse, mit seinen vielen Überraschungen und Twists, ist grandios gut erzählt und erinnert uns stark an die Faszination, die wir damals bei Star Wars - Knights Of The Old Republic empfanden. Vergessen dürfen wir natürlich auch nicht die unzähligen Nebenschauplätze, in denen wir die Machenschaften von Senatoren ans Licht führen, unschuldige Kinder aus den Fängen von militanten Gruppen retten oder einer Roboter-Vereinigung hilfreich zur Seite stehen, die in mathematischen Metaphern sprechen. Die Entscheidungen, die wir während solcher Missionen zu treffen ha
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ben, sind dabei nicht immer auf den ersten Blick in Gut oder Böse einzuordnen. So müssen wir mit unserem Schmuggler auf Ord Mantell einen Piraten aus den Fängen von Separatisten befreien, der auf die Seite der Republik übergelaufen ist und angeblich die Kämpfe mit seinem Wissen beenden kann. Bei einem Gespräch mit einem hiesigen Soldaten erfahren wir, welche Greueltaten dieser Bandit in seiner Vergangenheit begangen hat. Unser Gesprächspartner hat durch diesen Mann seine komplette Familie verloren und wir verstehen seinen Wunsch nach Rache. Als unerschütterlicher Jedi hätten wir diesem Wunsch auf keinen Fall entsprochen und das Lichtschwert schweigen gelassen. Doch unserem Schmuggler platzt die Hutschnur, als wir den Piraten aus seinem Gefängnis befreien und dabei nur arroganten Spott ernten. Die Exekution des Verbrechers liegt uns noch einige Zeit wie ein schwerer Stein in der Magengegend. Natürlich hatte er für seine Taten Bestrafung verdient und wenn wir ihn in die Freiheit eskortiert hätten, wäre er von seiner Schuld befreit worden. Doch jetzt sterben wegen unserer Tat in der näheren Zukunft vielleicht unschuldige Zivilisten. Held zu sein ist nicht leicht.
In den Kämpfen greift euer Jedi immer wieder auf besondere Macht-Fähigkeiten wie diesen telekinetischen Griff zurück.
Jörg Langer Chefredakteur - P - 318080 - 20. Oktober 2011 - 18:04 #

Viel Spaß beim Lesen! Teilt uns doch bitte Rechtschreibfehler (einfach das falsche Wort schreiben, sonst nichts) durch Antwort auf diesen Comment mit.

Z 12 Trollwächter - 1009 - 21. Oktober 2011 - 11:48 #

Seite 2, Absatz 3, erste Zeile: instanziert, fehlt ein "i" -> instanziiert ist richtig.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 318080 - 21. Oktober 2011 - 13:11 #

Das möchte ich bezweifeln. Begründe doch bitte, wieso instanziert mit zwei i geschrieben werden sollte.

Z 12 Trollwächter - 1009 - 21. Oktober 2011 - 14:28 #

Frag die Leute vom Duden
http://www.duden.de/rechtschreibung/instanziieren

Ist das gleiche Prinzip wie bei "initiieren" oder noch besser "assoziieren". Muss was mit dem z-Laut am Ende zu tun haben. Reicht das oder brauchst du noch eine wissenschaftliche Ausarbeitung? .)

Jörg Langer Chefredakteur - P - 318080 - 21. Oktober 2011 - 15:52 #

Wenn du dazu willig und in der Lage bist, sehr gerne!

Scherz -- aber das muss ich mir mal auf duden.de anschauen. Widerspricht meinem Sprachgefühl doch erheblich: Assoziation -> assoziieren / Initiation -> initiieren klingt korrekt, Instanz -> instanziieren nicht...

DarthTK 13 Koop-Gamer - P - 1496 - 24. Oktober 2011 - 11:17 #

Also instanzieren und instanziieren hört sich beides richtig an. Da es im Duden aber wohl auch mit zwei "i" drin steht, ist das wohl das "richtigere" :)

Z 12 Trollwächter - 1009 - 24. Oktober 2011 - 18:57 #

Was will man machen? Da habe ich mir so viel Mühe gegeben mit Hinweis auf den Fehler, Link zum Duden und (versuchter) sprachwissenschaftlicher Begründung und der Knauser gönnt mir einfach den XP-Punkt nicht. Ist er nicht Schwabe? Das würde einiges erklären ;)

Jörg Langer Chefredakteur - P - 318080 - 26. Oktober 2011 - 9:51 #

Naja, es wären ja sogar 2 EXP. Aber zur Sache: Ich habe nachgeschaut im Duden, steht da tatsächlich. Instanziieren. Aber für mich hört sich das falsch an: Ich sehe einfach nicht, wofür man das zweite i brauchen könnte (bei deinen anderen Beispielen braucht man es, um sie vernünftig aussprechen zu können). Muss ich nun gegen mein eigenes Gewissen entscheiden, sozusagen? Auch wenn dann ein offenbar klarer Fehler stehenbleibt?

Na gut, ich ändere es. Kommentiere doch bitte nochmal, dann kann ich auf "Löschen+EXP" klicken :-)

Z 12 Trollwächter - 1009 - 26. Oktober 2011 - 11:02 #

Kauf dir ein beliebiges Buch über objektorientierte Programmierung. Da wirst du mit dem Wort regelrecht totgeschlagen, so oft wird es verwendet.

Silberdrache (unregistriert) 29. Oktober 2011 - 2:00 #

Pfeif auf den Duden ! Gegenbeispiel: "Strapaze" -> "strapaziert" und nicht "strapaziiert". Der Unterschied scheint das "ti" gegenüber dem "z" zu sein. "ti" wird z.B. in "Initiation" wie ein "zi" aus gesprochen. Würde man nun "initiieren" nur "initieren" schreiben, fehlt der "z"-Laut. Bei "Instanz" ist es aber ein reines "z", es muss kein "i" erhalten bleiben, damit "ti" weiterhin als "zi" gesprochen wird. Warum es nun im Duden nicht so steht, entzieht sich meinem Verständnis. Und vor allem...wir Schwaben müssen zusammenhalten, gell Jörg ? ;-)

Anonymous (unregistriert) 1. November 2011 - 9:13 #

Die folgende Antwort hab ich aus h t t p : //w w w .wer-weiss-was.de/theme143/article1456170.html und finde die Erläuterung sehr nachvollziehbar. So ist instantiieren wohl richtig laut Duden, aber instanzieren wäre logischer. Übrigens, auch der Duden kann sich irren.

"instanziieren" ist ja nicht direkt von Instanz abgeleitet, sondern von engl. "to instantiate", einem Kunstwort für: eine Instanz bilden.

Insofern ist die Schreibweise "instantiieren" nicht von vorneherein verkehrt. Meiner Beobachtung nach ist die Schreibweise "instanziieren" aber am weitesten verbreitet.

Mit der Schreibweise "instanzieren" andererseits löst man sich von der Fremdwort-Herkunft, und leitet das Verb (nachträglich) doch von "Instanz" her - was natürlich im Sinne der neuen deutschen Rechtschreibung wäre.

Fazit: bis das Wort in den Duden Eingang findet, kannst du es dir wohl aussuchen.

Ben_Delat 09 Triple-Talent - 265 - 20. Oktober 2011 - 18:15 #

Das Lesen macht mir irgendwie mehr Lust auf ein neues Solo-Star-Wars-RPG à la KOTOR :-(

kutschi201 11 Forenversteher - 605 - 20. Oktober 2011 - 18:52 #

dito! :(

Anonymous (unregistriert) 20. Oktober 2011 - 19:22 #

Wenn ihr jedesmal die Augen zu macht wenn ein Player kommt, könnt ein sehr sehr großes Kotor bei swtor erleben.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 318080 - 20. Oktober 2011 - 19:25 #

Nicht ganz falsch, allerdings hast du halt schon die typischen, naja, mal positiv formuliert, Standardelemente von MMOs (töte X Y, sammle Y Z), die dann doch von der Solo-Illusion ablenken. Aber durch die Gefährten ist es vermutlich wirklich eines der solotauglichsten MMOs, die es bislang gab -- und es hat halt wirklich alles und jedes vertont, du führt Multiple-Choice-Gespräche etc.

Lorion 17 Shapeshifter - 7483 - 20. Oktober 2011 - 19:35 #

Wobei die reinen "Sammel XY"- und "Töte YZ"-Quests ja nun mit Dragen Age 1 & 2 auch schon vor nen paar Jahren Einzug in BioWares Solo-RPGs gefunden haben. Oder die Ressourcen- und Medalliensammelei in Mass Effect.

Mr. Tchijf 14 Komm-Experte - P - 2026 - 20. Oktober 2011 - 19:56 #

Ich habe die Beta gespielt und mich bislang mit Äußerungen dahingehend zurückgehalten.

Als WoW Spieler der ersten Stunde (allerdings nur für paar Wochen) muss ich sagen, dass ich, trotz meiner riesigen Vorfreude, ziemlich enttäuscht war.

Ja, die Dialoge sind spitze!

Ja, die Quests sind abwechslungsreicher als sie es damals bei WoW waren.

Ja, das Star Wars - Feeling ist beizeiten vorhanden

Ja, die Klassen sind nett (habe den Schmuggler gespielt).

Aber:

Es ist aus meiner Sicht ein 08/15-MMORPG mit *. Wer genau das sucht, der wird sehr zufrieden sein. Ich persönlich hatte mit mehr Flair, mit etwas besserer Grafik, ja mit mehr Stimmung gerechnet.

Alles in allem bleibt es ein: Gehe dorthin und töte X Seperatisten, gehe hierhin und töte Y Rebellen. Dazwischen aufgepeppt mit: Hacke Z Computer (was ein Anklicken des Computers bedeutet).

Vielleicht wird das Spiel im Verlauf besser, ich persönlich habe es mit einer Stufe <10 beendet. Da muss ich gestehen, hat mich WoW damals gerade am Anfang sogar mehr gereizt, was aber vielleicht auf die etwas buntere Grafik zurückzuführen ist.

Von daher kann ich mich dem GG Fazit eigentlich (fast) komplett anschließen.

Edith sagt: Doch nicht ganz anschließen ich mich kann. Ich würde es nicht mehr spielen wollen, falls es nicht aus meinen Zeilen deutlich wurde ;-) Ich bin aber wahrscheinlich auch eher der Singleplayer-KOTOR-Skyrim-Risen-Whatever-Spieler :)

Brucienator (unregistriert) 25. Oktober 2011 - 13:33 #

Und du hast wahrscheinlich keinerlei BetaBerichte an Bioware geschickt richtig?

Hallo es ist nach wie vor in der Betaphase und du scheinst das prinzip einer Beta nicht recht zu verstehen, oder?

Kritik und dergleichen wird von jedem entwickler geschätzt, insbesondere in einer Beta.

Scheint so als bist du auch einer von diesen Typen die die Beta spielen damit sie das spiel früher als andere Spielen können!!!

ich wünsche dir noch viel spaß beim WOW Grinden BetaNoob

mfg Brucienator

Anonymous (unregistriert) 29. November 2011 - 14:23 #

Ich habe gerade das Betaevent hinter mir. Bin zwar als hart arbeitender Mensch nicht weit gekommen (Sith-Hexer lvl 17) aber für mich ist dieses Spiel definitiv ein Grund mir wieder einen oder 2 Abende die Woche zum Zockerabend zu machen.
Ich habe WoW aufgehört weil mich die Community genervt hat, und mir der Anspruch fehlte, war am Ende nach 5 Jahren mit 2 Chars (Baum und Schutzpala) im Endcontent, habe Erfolge gefarmt und das ganze zusatzzeug gemacht, dennoch ging der Reiz verloren.
Einen großen Anteil daran hatte, wie bereits erwähnt die Community.
Zack rein, hauen looten raus, ogogog, ich hab doch keine Zeit (obwohl ich den ganzen Tag nix anderes mache).
Da kann man noch so schöne Landschaften programmieren und Instanzen wenn sie keienr anschaut, noch so toll Skillbäume implementieren, wenn sie keine nutzt (Stichwort CC in Cataclysm)
Insofern wundert mich dein Fazit nicht, nach dem was ich gelesen habe bist du der "typische WoW Spieler".
Und swtor ist definitiv nix für den typischen WoW Spieler, und das ist auch gut so.
Es ist etwas für Fans von Rollenspielen in denen sie mehr erleben als "zeihe los und hacke Mobs". Es ist etwas für Spieler die eine Geschichte erleben wollen, in einer interessanten Welt, deren ausgang sie zumindest gefühlt beeinflussen können.
Ic bin ganz sicher, dass die Erfolgsspieler, denen es darum geht nach einer Woche maxlvl und die beste Ausrüstung zu haben schon sehr bald wieder zu WoW zurück gehen werden, und am Ende (so hoffe ich zumindest) eine Community bleibt der es darum geht das Starwarsuniversum zu erleben, einen Character zu spielen der eine Geschicht hat und nicht ein natürlich gesteuerter Farmbot ist und die auch einmal herzlich Lachen wollen.
Zumindest mir ging es so, gleich zum Anfang der Startquests:
Wie herrlich ist es doch, wenn mich eine junge Trooperin anfleht doch den Leichnahm des armen tugendhaften Akolyten zu bergen, der gerade seinen Tod im Grabmal fand, und ich ihr Anliegen komplett ignoriere, um sie anzuflirten. Solche Momente sind es, die meiner Meinung nach den entscheidenden Reiz dieses Spieles gegenüber WoW ausmachen. Statt eines gnadenlosen Farm- und Hackwettkampfes kann ich hier selbst bei den Dialogen schon Spaß haben und einen Character entwickeln.
Ich habe nach dem Betaevent meinen immer noch laufendes aber ungenutztes WoW Abo gekündigt und swtor vorbestellt.
Ich habe beste Hoffnungen für das Spiel, und hoffe das es nicht von Spielern kaputt gemacht wird denen es darum geht sich über einen Char, dessen Ausrüstung und dessen Skills zu definieren.
Apropos Skills, ich habe bereits auf dem ersten Planeten CC Skills benutzen müssen, ganz wie in den guten alten Tagen, als WoW noch ein Blizzardspiel war und kein Lobbyregiertes Communityspiel.

Nokrahs 16 Übertalent - 5659 - 20. Oktober 2011 - 18:13 #

Bildunterschrift "Diese Jedi-Gelehrte hat es an den Schauplatz von Episode 5, Das Imperium schlägt zurück, verschlagen: Tatooine."

Ist das nicht Hoth?

Zum Preview: Danke für den schönen Einblick. Grafik könnte trotzdem besser sein. Wer besitzt denn heutzutage noch so eine alte PC Möhre um solche Grafik 2011 zu rechtfertigen?

Jörg Langer Chefredakteur - P - 318080 - 20. Oktober 2011 - 18:21 #

Das war die eine BU, die ich geschrieben habe. Asche über mein lichter werdendes Haupt :-)

Vaedian (unregistriert) 20. Oktober 2011 - 18:22 #

Die Lokalisierung tut ja mal wieder richtig weh!

"Hey, ich bin ein Level 20 Knochenflicker! Damit mach ich deinen Level 23 Schädling mit links platt!"

*schauder*

Jörg Langer Chefredakteur - P - 318080 - 20. Oktober 2011 - 18:23 #

Also über Übersetzungen von Begriffen und Titeln kann man natürlich immer streiten, aber ich hab's auch gespielt: Die Übersetzung ist wirklich gut gelungen, alles in allem (Text und Dialoge).

Herms 10 Kommunikator - P - 456 - 20. Oktober 2011 - 21:52 #

Nachfrage, falls das ausprobiert werden konnte und nicht unter NDA liegt: Wie gut vertragen sich unterschiedliche Sprachvarianten auf einem Realm-Server? Kann man Gegenstände im Chat aus dem enGB-Client verlinken und wie kommt so etwas bei einem deDE-Client an?

Warhammer Online wäre jetzt ein abschreckendes Beispiel auf der einen Seite und WoW auf dem anderen Ende der Skala.

Karsten Scholz Freier Redakteur - 10746 - 21. Oktober 2011 - 6:05 #

Man kann aktuell leider weder Quests, noch Gegenstände im Chat verlinken - von demher können wir dir hier leider kein Feedback geben.

Anonymous (unregistriert) 20. Oktober 2011 - 18:28 #

wenn sie die masse nicht gleich nach start durch ein unausgereiftes spiel verschrecken könnte es ja was werden ( damit ist kein wow erfolg gemeint, sondern eher kein untergang wie conan oder warhammer ). auf content kann man nach dem release auch warten und das machen die meisten auch, wenn es vorher spaß gemacht hat.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12064 - 20. Oktober 2011 - 18:40 #

Bin zwar immernoch skeptisch was den Titel angeht aber es liest sich schon mal ordentlich!
Auch wenn "Überwiegend 08/15-MMO-Gameplay" für mich der größte Abschreckpunkt ist. Da hilft auc eine tolle inszenierung nichts ^^

magnuskn 10 Kommunikator - 413 - 20. Oktober 2011 - 18:57 #

Vielleicht bin ich einfach zu anspruchslos was die Grafik angeht, aber was ich bisher aus vielen Videos und Screenshots gesehen habe, das lässt sich schon sehen. Die Charaktermodelle sind nicht 100% mein Ding ( ich hätt da lieber eher diejenigen aus Mass Effect gehabt ), aber die Landschaften sehen dramatisch besser aus.

Naja, ich falle offensichtlich nicht in die Sparte "Grafik-Purist". ^^

Sehr gutes Preview.

Virus_666 10 Kommunikator - 385 - 20. Oktober 2011 - 19:05 #

Ich sag nur gekauft. Ich freu mich drauf.

SoloMorasso 06 Bewerter - 72 - 20. Oktober 2011 - 19:17 #

Nie wieder MMO....egal wie toll das Spiel auch sein mag.

brundel74 14 Komm-Experte - 1975 - 20. Oktober 2011 - 19:26 #

Gibt es mittlerweile verlässliche Aussagen was so die Minimal-Hardwarevorraussetzungen sind?

Anonymous (unregistriert) 20. Oktober 2011 - 19:54 #

Vielen Dank für den Artikel.
Wie sind die offenen Gebiete denn so ausgelegt? Also alles hochoptimiert und somit ein Questhub am nächsten oder auch mal etwas Leerlauf was das Gefühl etwas verstärkt nicht in einer synthetischen Welt zu sein?

Karsten Scholz Freier Redakteur - 10746 - 21. Oktober 2011 - 6:08 #

Die Regionen sind riesig und es gibt nicht immer nur einen großen Quest-Hub in dem man 10 Aufgaben einsammelt und sich dann von a nach b und dann nach c durch arbeitet. Dafür sind die Ziele zu weit gestreut und man trifft auch in der Welt immer mal wieder Quest-Geber.

Weepel 16 Übertalent - 4175 - 20. Oktober 2011 - 19:58 #

Puh, nach 5 Jahren WoW war ich der Meinung vom MMO-Virus geheilt zu sein. Aber TOR klingt einfach zu verführerisch... Verdammtes virtuelles Crack.

Benny (unregistriert) 20. Oktober 2011 - 19:59 #

Bitte, bitte, liebe Leute von GamersGlobal, verfallt nicht auch dem Wahn, diese Spiele als MMOs zu bezeichnen. Besonders grotesk wird das, wenn man Überschriften "Story-RPG oder MMO?" nennt. Also entweder sind das Story-RPs oder MMOGs. Und nur, weil es viele Magazine so schändlich entstellt schreiben, muss man das nicht auch übernehmen.

DarthTK 13 Koop-Gamer - P - 1496 - 20. Oktober 2011 - 20:12 #

Right! Es ist ein MMORPG, definitiv :)

BriBraMuc 14 Komm-Experte - 2322 - 20. Oktober 2011 - 20:31 #

Also ich durfte am 2. Beta Wochenende teilnehmen und bin wirklich begeistert. Habe WoW schon seit 2 Jahren zu den Akten gelegt aber SWTOR könnte mich echt nochmal dazu bringen wieder einzusteigen in den MMO Wahn. Der Artikel spiegelt mein Erlebnis voll und ganz wieder!

heini_xxl 15 Kenner - P - 2951 - 20. Oktober 2011 - 20:36 #

Ich finde es immer noch schade, dass es ein MMORPG (oder was auch immer!) ist und kein echtes Solospiel. (Vielleicht ne Einzelmeinung...)

McStroke 14 Komm-Experte - 2294 - 20. Oktober 2011 - 21:00 #

Was mich interessieren würde, da ihr ja nun auch mit mehreren aus der Redaktion an der Beta teilnehmt...

wie gut klappt das zusammenspiel mit Real Life Freunden? Besonders wenn man zwei unterschiedliche Klassen spielt?

Als Beispiel:

Ich möchte einen Soldaten spielen, ein Freund den Jedi Ritter...muss man nun erst mal 20 Stunden Storymissionen machen bevor man zusammenspielen kann oder geht das auch früher? Meine Referenz wäre hierbei WoW, wo man ja fast alles zusammen machen kann, sogar zusammen anfangen kann, egal welche Klasse man hat, Einzig der Klassenquests gehen nicht, bzw ich kann mir immer noch von einem Freund helfen lassen. Wie ist das bei TOR gelöst?

troglodyt 12 Trollwächter - 900 - 20. Oktober 2011 - 22:54 #

Also in WoW hatte doch jedes Volk ein eigenes Startgebiet. Erst wenn man in die nächste Hauptstadt kam, konnte man in andere Startgebiete reisen.

McStroke 14 Komm-Experte - 2294 - 21. Oktober 2011 - 5:40 #

Du konntest aber ganz easy in das Startgebiet der anderen Völker latschen und da ebenso die Quests machen und hattest keinen Nachteil dadurch, konntest also von Level 1 an mit deinem Kumpel zusammen questen.

Beispielsweise bin ich mit meinem Trollmagier damals ins Startgebiet der Untoten gelaufen (hat ca. 15min gedauert) und hab mit da mit Kumpels die alle Untote gespielt haben gequestet.

Mich würds halt interessieren inwiefern zusammenspiel mit Freunden in TOR möglich ist. Die Beta wurde ja auch in einer Gilde gespielt...macht man da jetzt wirklich viel zusammen, Quests etc... oder kann man sich eigentlich nur für Instanzen verabreden?

Karsten Scholz Freier Redakteur - 10746 - 21. Oktober 2011 - 6:16 #

Also: Du kannst theoretisch auch in den Startgebieten bereits mit deinen Freunden zusammen spielen....und dich bei fast allen Quests mit Freunden zusammen tun - es gibt auch bereits recht früh Zonen für 2+ Spieler...die gehen entweder mit einem Gefährten oder eben einem anderen Spieler - alleine sind sie meist nur mit großem Level-Vorsprung zu schaffen. (Aber da man bereits recht früh den ersten Gefährten erhält, ist das ja kein Problem, auch wenn man keinen anderen Spieler findet.)

Nur: Es gibt immer wieder instanzierte Regionen, in denen die Klassen-Story weiter erzählt wird. Hier kann euch euer Freund meist folgen, nur wird er nur mit euch mit kämpfen können, von eurer Geschichte aber nichts erleben, wenn es eben nur für den einen Helden gedacht ist. Einige wenige Bereiche sind sogar nur von euch alleine betretbar.

McStroke 14 Komm-Experte - 2294 - 21. Oktober 2011 - 12:49 #

Danke, das wollte ich wissen!

Gibt es für instanzierte Bereiche eigentlich die Möglichkeit sich gegenseitig zu porten, so wie in WoW, oder muss ich jedesmal hinlaufen?

Karsten Scholz Freier Redakteur - 10746 - 21. Oktober 2011 - 12:51 #

Bisher gibt es so eine Funktion noch nicht.

Martin Lisicki Redakteur - P - 34627 - 20. Oktober 2011 - 21:42 #

Danke für den Bericht :) Bin ehrlich gesagt froh, dass nur zur guten Seite geschrieben wurde, sonst wäre viel zu viel gespoilert worden :D Gerade wo ich doch nen Sith Warrior Tank spielen möchte ;) Ich freu mich.

@Cookieminee: man kann sich bei Klassenquests jederzeit von Freunden helfen lassen, die XP etc. wird dabei geteilt, nur machst halt nur du die Quest.

Reverant 10 Kommunikator - 370 - 20. Oktober 2011 - 21:47 #

"Aber egal: Auch so können wir euch sehr umfangreich von dem MMO erzählen, dessen Macher sich offensichtlich in den Kopf gesetzt haben, die klare Nummer 2 hinter World of Warcraft zu werden."

*hust* WoW-Fanboy

DarthTK 13 Koop-Gamer - P - 1496 - 20. Oktober 2011 - 22:23 #

Naja, Fanboy hin oder her. Aber gegen über 10 Mio. User "anzustinken", das wird schon wirklich schwer.

Azzi (unregistriert) 21. Oktober 2011 - 0:45 #

WoW hat aber "nur" etwa 5 Mio Accounts von klassischen Abonnenten, der Rest sind Asiaten die nicht monatlich nen festen Betrag an Blizzard überweisen. Blizzard hat dort das Spiel an Drittanbieter verpachtet.

Denke SWToR wird nahe an die 5 Mio kommen und so ein Abo-Modell ist schon mit deutlich weniger Leuten sehr rentabel.

volcatius (unregistriert) 21. Oktober 2011 - 12:10 #

Worauf gründet sich diese optimistische Prognose?
Star Wars Galaxies hatte nicht mal ein Zehntel der Abonnenten.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 318080 - 20. Oktober 2011 - 23:13 #

Das ist nur realistisch. Ein WoW würde es heutzutage nicht mehr geben, ich glaube auch nicht, dass es nochmal ein Spiel schaffen kann, in diese Regionen vorzustoßen. Also mit Abo-Modell.

McStroke 14 Komm-Experte - 2294 - 22. Oktober 2011 - 18:06 #

EA hat doch selbst bekannt, dass das Spiel schon ab 500.000 Spielern rentabel ist. Ich denke alleine dafür sollte die Lizenz sorgen können.

Melecatius 11 Forenversteher - P - 690 - 20. Oktober 2011 - 22:27 #

Reizt mich gar nicht!
Leider kann ich mit ScFi Settings nix anfangen.
War schon bei MassEffect so und geht über Starwars/StarTrek weiter.

Vor 20 Jahren haben alle meine Freunde die Figuren etc. gesammelt.
Ich fand Warhammer schöner! :) Mit selber anmalen, huiiiii!

Dennoch denke ich, dass es seine Nische finden wird.
Außerdem darf sich Blizzard nicht zu sehr aussruhen.
Die brauchen endlich mal wieder nen echt Kontrahenten!

Azzi (unregistriert) 20. Oktober 2011 - 22:32 #

Erstmal danke für den Artikel. Es fehlen allerdings zwei essentielle Bestandteile:
- wie wird man sich im Endgame beschäftigen?
- wie wird das Genre des MMOs effektiv genutzt, heisst macht die Masse der Spieler etwas zusammen oder beschränkt es sich WoW mässig darauf das man in Minigruppen agiert?

Karsten Scholz Freier Redakteur - 10746 - 21. Oktober 2011 - 6:21 #

Über Endgame-Erfahrungen dürfen wir nicht reden, deswegen findest du dazu nichts im Artikel.

Zum zweiten Punkt: In den von der NDA freigegebenen Level-Bereichen hatten wir bisher die größte Spieler-Ansammlung, die zusammen gearbeitet hat, während einer Warzone (8 Spieler) oder während dem Kampf gegen einen World-Boss (rund 10 Spieler). Für letzteren Gegner hätten aber auch ein paar weniger gereicht. Deutlich mehr Leute werden wohl nur in den großen Warzones und in den Operations zusammen treffen.

Daddelkopp 10 Kommunikator - 417 - 20. Oktober 2011 - 22:34 #

Yea,endlich NPCs die Reden,der Wahnsinn,wenn das komplette Spiel vertont ist,ist allein das ein Grund es zu Spielen,in Gruppenquests sehe ich aber schon wieder die Nörgler,wenn die den Text scho kennen,kommt bestimmt sowas wie "Mach mal hinne ey",tja,da wird die Igno liste voll werden.Also ich freu mich schon,08/15 Quests nehm ich gern an,wenn das drumherum so stimmig ist,stört mich das herzlich wenig wenn der 10 Blumenpötte aus den Krallen der Sith haben will ^^

P.S.Wie gross ist eigentlich der Client,der muss ja riesig sein,allein die Sprachdateien !

Jörg Langer Chefredakteur - P - 318080 - 20. Oktober 2011 - 23:14 #

Also ich habe gerade einfach mal die Directory-Größe des SWTOR-Verzeichnisses bei mir geprüft: 21,9 GB :-)

Henke 15 Kenner - 3636 - 21. Oktober 2011 - 0:58 #

21,9 GB? Wahnsinn, wobei ich dann nicht wirklich wissen will, auf wieviel das irgendwann dank Patches und Support angewachsen ist...

Großartiger Artikel ! Kudos dafür !

Und vielleicht das erste MMORPG, das ich mir als eingefleischter Solospieler antun würde...

Karsten Scholz Freier Redakteur - 10746 - 21. Oktober 2011 - 6:22 #

Die Clientgröße ändert sich auch von Beta-Phase zu Beta-Phase....am Anfang waren es noch 38 GB :-)

Benny (unregistriert) 21. Oktober 2011 - 10:53 #

Jungs, NDA lesen. Die Größe des Betaclients darf weder angegeben noch kommentiert werden, auch für uns Presseleute. ;)

magnuskn 10 Kommunikator - 413 - 21. Oktober 2011 - 1:00 #

Spiel auf nem Rollenspielserver, so wie ich es vorhabe. Da muss man wenigstens nicht gegen vier Leute anreden, wenn man die Cutscene zum fünften Mal sehen will, sondern das Verhältnis ist eher andersrum. :D

Jadiger 16 Übertalent - 4738 - 21. Oktober 2011 - 5:02 #

Spiel gerade selber die Beta und ihr habt es sehr gut beschrieben. Die Story ist echt Bioware like was mich aber gerade richtig stört ab morgen gibts einen char reset und bin schon Level 30 Sith-Hexer wie es so schön in er deutschen Version heist. Wollt sogern die Geschichte weiter erleben naja und neuen Client runterladen echt gemein.

senzeo 10 Kommunikator - 452 - 21. Oktober 2011 - 5:29 #

Ich freue mich total auf das Spiel. Wenn es stimmt, dass man wegen der Story spielt wird es genau das was ich an wow vermisst habe.

Kirkegard 19 Megatalent - P - 14751 - 21. Oktober 2011 - 8:39 #

Klingt prima, bestellt hatte ich es schon.
Ich denke wenn man sich auf die Story einlässt, die scheinbar gut vertont ist, kann man auch mit dem üblichen Anteil von 08/15 Quests leben. Da ja genug anspruchsvolle Quests vorhanden sind. So hat man sein Kotor 3 bis xxxx. Das hatten die Entwickler auch auf die Nachfrage nach Kotor 3 angekündigt.
Ich bin mal als klassischer MMORPGler der ersten Stunde und Kotor Fan auf die Mischung gespannt.

Sau-im-Weltall (unregistriert) 21. Oktober 2011 - 10:37 #

Na hoffentlich wird die story dann auch ordentlich weitergeführt wenns abgesehen davon wieder standard mmo kram wird...

volcatius (unregistriert) 21. Oktober 2011 - 12:14 #

Ich hätte es noch schöner gefunden, wenn man mehrere Gefährten gleichzeitig in der Gruppe haben könnte. Dann wäre es tatsächlich ein KOTOR 3 gewesen.
Aber auch so klingt es besser als erwartet, auch wenn die Grafik immer noch ein Stimmungskiller ist.

PapaMosh 12 Trollwächter - 1029 - 21. Oktober 2011 - 13:43 #

Also für mich klingt das absolut vielversprechend. Sehr guter Artikel, für meinen Geschmack allerdings schon etwas zuviel *gespoilert*.

Mich würde noch interessieren, wie sich das Spiel als absoluter MMO-Neuling anfühlt. Wird man im Spiel "mitgenommen", oder ist der Einstieg etwas sperrig?

Jadiger 16 Übertalent - 4738 - 21. Oktober 2011 - 14:45 #

Das Spiel ist sehr einsteiger freundlich es gibt sogar einen umfangreichen Kodex.

KingPott 17 Shapeshifter - 7272 - 21. Oktober 2011 - 17:05 #

sehr netter Text.
so ein bisschen allein darin KOTOR spielen hört sich cool an. Nur muss ich passen da ich mir aus Risikogruppenzugehörigkeit solche Spielsysteme verkneifen muss.

Radiation 13 Koop-Gamer - 1272 - 21. Oktober 2011 - 17:17 #

ich freu mich schon so unglaublich auf dieses spiel :D könnte mich nach herr der ringe online endlich mal wieder fesseln! vorbestellt ist's schon =)

Siak 13 Koop-Gamer - P - 1260 - 21. Oktober 2011 - 18:06 #

Vielen Dank für den wirklich sehr lesenswerten und informativen Artikel!

Die Vorfreude steigt mit jeder Woche die vergeht und mit jeder neuen Info die über das Spiel durchsickert.
Ein MMORPG mit Schwerpunkt auf Story und Zusammenspiel in eher kleinen Gruppen, ist genau mein Ding und wird mich hoffentlich eine Weile beschäftigen.

Etomi 15 Kenner - P - 3836 - 21. Oktober 2011 - 19:04 #

Vielen Dank für diesen schönen, lesenswerten Artikel. Ich freu mich schon.

Henry Heineken 15 Kenner - 3569 - 22. Oktober 2011 - 23:07 #

Kleine Frage (Entweder hab ichs überlesen, oder es liegt daran, dass ich nicht groß Ahnung von MMORPGs habe): Was ist "das Aggro"?

Jadiger 16 Übertalent - 4738 - 23. Oktober 2011 - 2:23 #

Aggro ist das Ziel was der Mob (das Monster) angreift.
Man sagt auch der Tank hält gut die aggro. Sprich die Mobs laufen nicht rum und hauen andere Klassen die das nicht lange aushalten.
Hoffe habs einigermassen erklärt.

Henry Heineken 15 Kenner - 3569 - 23. Oktober 2011 - 13:18 #

Gegner suchen sich also zuerst den Spieler, der die größte Menge an Schaden verkraftet?

Siak 13 Koop-Gamer - P - 1260 - 23. Oktober 2011 - 15:21 #

Normalerweise ist es so, dass jede Aktion der Spieler mehr oder weniger viel persönliche Aggro erzeugt. Die Monster (Gegner) greifen jeweils den Spieler an, der die meisten Aggro erzeugt hat.

Eine Schadensklasse erzeugt zum Beispiel relativ viel Aggro, weil sie eben viel Schaden an den Gegnern macht und dadurch für den Gegner besonders "bedrohlich" erscheint.
Da die Schadensklassen als Gegenpart zu ihrer Angriffsstärke normalerweise schlechter in der Verteidigung sind, ist die Spielergruppe bestrebt den Gegner von den verteidigungsschwachen Spielern wegzulocken und auf die verteidigungsstarken Spieler zu lenken.

So sind "Tanks" Spieler, deren Spielfigur zum einen verteidigungstark ist und die zum anderen spezielle "Fähigkeiten" haben, mit denen man Aggro erzeugen kann ohne direkt Schaden anzurichten.
Ein Beispiel wäre, dass ein Tank den Gegner "vespottet" oder "beleidigt" und ihn damit von anderen Spielern ablenkt und auf sich selbst zieht.

firstdeathmaker 17 Shapeshifter - P - 6499 - 28. November 2011 - 15:07 #

"Aggro" = Agression [Zahlenwert]

Wenn man bei WoW-Ähnlichen Spielen ein Monster angreift, macht man es agressiv und es greift einen zurück an. Wenn das Monster gleichzeitig von mehreren Spielern angegriffen wird, dann geht es auf denjenigen los, der es am meisten agressiv gemacht hat.

Meistens ist die Menge an Agressivität welche man bei einem Monster verursacht an den Schaden gekoppelt den man diesem Monster angetan hat. Es gibt aber auch Zaubersprüche und Fähigkeiten, welche die Menge an "Aggro" veringern oder erhöhen damit man in etwa steuern kann auf wen das Monster losgeht. Wenn man in einer Gruppe spielt, möchte man meistens, dass die Gegner alle auf den am stärksten gepanzerten Spieler (Tanks) losgehen und nicht auf die schwachen aber viel Schaden verursachenden Fernkämpfer (Magier etc.). Die Tanks haben meistens spezielle Fähigkeiten wie "Verspotten" mit denen sie besonders viel "Aggro" bei den Gegnern erzeugen können oder die Aggro von anderen Spielern auf sich übertragen können.

Anonymous (unregistriert) 26. Oktober 2011 - 19:44 #

Ich will ein Kotor 3. MMos sind sooooo öde. Da gehts doch immer um wer mehr spielt - nicht wer besser spielt. gäääähn.

Ultrabonz 14 Komm-Experte - 2316 - 16. Dezember 2011 - 14:39 #

Tut mir leid, aber das kommt daher wie ein StarWars-Addon für World of Warcraft.

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