Verfrühter Nachfolger?

Left 4 Dead 2 Preview

Entwickler Valve ist für seine Detailverliebtheit bekannt und hat sich einen sehr guten Ruf in der Community erarbeitet. Aber jetzt geht ein Aufschrei durch die Fangemeinde: Nur ein Jahr nach Left 4 Dead kommt ein Nachfolger, obwohl noch nicht alle Versprechen für Teil 1 eingelöst wurden. Ist die Aufregung gerechtfertigt?
Name 11. Juli 2009 - 12:51 — vor 7 Jahren aktualisiert
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38.000 – das ist die Zahl, die gegen Left 4 Dead 2 steht. 38.000 Fans haben eine Petition unterschrieben, die den Boykott des Titels fordert. Die Spieler riechen Abzocke und wünschen sich mehr Inhalte für das erste Left 4 Dead, anstatt Geld für einen aus ihrer Sicht verfrühten Nachfolger auf den Tisch legen zu müssen.

Wir konfrontieren den Valve-Marketingdirektor Doug Lombardi mit den Anschuldigungen der Fangemeinde. Doch der bleibt ruhig und zeigt sich selbstbewusst: „Bevor ihr gleich die Schrotflinte auspackt, spielt es doch erst mal. Natürlich verstehe ich die Bedenken der Fans; sie glauben wir würden ein unfertiges Produkt auf den Markt werfen, damit schnelles Geld verdienen und den Support für den ersten Teil einstellen." In der Tat, das ist ja auch ein naheliegender Gedanke angesichts des Timings! Lombardi fährt fort: "Es ist schade, dass man uns kein Vertrauen schenkt. Wir haben fünf neue Kampagnen, also rund 20 neue Missionen, vier neue Superinfizierte, jede Menge neue Waffen, verschiedene Trefferzonen bei Zombies, die ihr taktisch nutzen könnt. Brandmunition, um sie abzufackeln, Tag-Nachtwechsel und einen noch geheimen Modus.“ Große Worte, aber wir sind noch immer skeptisch. In dieser Stimmung schauen wir uns Left 4 Dead 2 erstmal selbst an.

Auch in Left 4 Dead 2 attackieren euch wieder Hunderte von Zombies, die diesmal variantenreicher auftreten.


Die Faszination hinter den Lebenden Toten

Wir sitzen vor dem Monitor und verfolgen mit gedämpfter Spannung den Ladebildschirm der ersten Mission: The Parish. Wie der Name schon andeutet,  handelt es sich um eine kleine Gemeinde, und zwar in Savannah im Bundesstaat Georgia. Es ist Karnevalszeit, Festzelte stehen um einen palmengesäumten Boulevard,  Kinderkarussels verstrahlen eine verdächtige Idylle. Auf den ersten Blick denken wir eher an einen Urlaubssimulator als ein Spiel voller fieser Zombies. Aber Lombardi beruhigt unsere Actiontriebe: "Das ist nur jetzt so. Eine Vielzahl der Missionen wird nachts spielen.“ Gut so, denn die helle Optik will nicht so recht zu Left 4 Dead passen.

Left 4 Dead 2 spielt kurz nach Ausbruch der Pandemie. US-Kampfjets versuchen der Lage Herr zu werden.
Dafür fügt sich das Spielgefühl den Erwartungen, denn viel hat sich im Gegensatz zum Vorgänger nicht geändert. Ein Virus ist ausgebrochen, der die Bevölkerung infiziert und zu gefährlichen Zombies macht. Und das sind auch in Left 4 Dead 2 nicht die schlurfenden Vertreter aus George A. Romero Streifen, sondern schnelle und in Massen auftretende Gegner, die eine echte Gefahr stellen. Sie werden durch sogenannte Superinfizierte ergänzt, zum Beispiel dem Smoker, der bereits aus dem ersten Teil bekannt ist und Opfer vorzugsweise mit seiner überlangen Zunge zu sich heranzieht und erstickt. Doch wo Zombies sind, können die "Überlebenden" nicht weit sein, also unser Team. Vier neue Recken kämpfen ums Überleben; vier Menschen, wie du und ich, keine Soldaten mit moderner Ausrüstung.

Bewährtes Prinzip

Left 4 Dead 2 richtet sich genau wie sein Vorgänger ganz klar an Multiplayer-Freunde mit Hang zum taktisch angehauchten Dauerballern. Eine echte Einzelspieler-Kampagne fehlt genauso wie eine tiefgreifende Geschichte. Trotzdem denkt man beim Spielen sofort an einen Film, einen Horrorfilm um genau zu sein, denn genau so fühlt sich Left 4 Dead 2 noch immer an. Ihr übernehmt einen von vier Überlebenden, die anderen Charaktere werden im Idealfall auch von menschlichen Spielern kontrolliert. Sollte kein Mitspieler auffindbar sein, springt die gute Künstliche Intelligenz ein. In allen Missionen geht es darum, ein Fluchtvehikel am Levelende zu erreichen und damit dem Tod zu entrinnen. Nur wenn es der gesamten Gruppe gelingt, das Vehikel zu erreichen, gilt die Mission als geschafft.

Damit ist klar, dass Teamwork auch im zweiten Left 4 Dead groß geschrieben wird. Schafft ihr es dann bis zum Ende einer Kampagne, wird die Flucht dramatisch inszeniert: Da müssen beispielsweise in kürzester Zeit die Leinen eines Schiffs gelöst und der Anker gelichtet werden, damit das Quartett wegtuckern kann. Spannung pur, besonders wenn immer neue Massen an Untoten auf euch zu rennen.

Es soll zwar wieder Nachtmissionen geben, aber bisher wirkt die Umgebung eher idyllisch. Naja, bis auf die Zombies...


Left 4 Dead 2 macht nicht viel anders als sein Vorgänger. Trotzdem ist nicht alles gleich. Die Geschichte macht beispielsweise einen Sprung rückwärts, und zwar an den Anfang der Pandemie, was die kaum  zerstörte Umgebung der ersten Levels erklärt. Der Kampf gegen die Zombiehorden ist noch nicht verloren, es gibt noch einige lebende US-Soldaten, die verzweifelt versuchen, der Lage Herr zu werden. Das ist sehr atmosphärisch gemacht, immer wieder tauchen F16-Kampfjets am Himmel auf. In der Mission „The Bridge“ bombadieren sie sogar geskriptet eine Brücke, vernichten 50 Zombies auf einen Schlag und erleichtern dem Quartett so den Marsch in Richtung sichere Zone. Dort verteidigen US-Marines einen Black Hawk, der unsere Flucht garantieren soll.

Idee und Inszenierung sind dabei zwar toll, aber irgendwie kratzt die Anwesenheit der Soldaten auch ein wenig an der Atmosphäre. Denn in Left 4 Dead waren die Spieler noch komplett auf sich allein gestellt und mussten ständig Angst vor neuen Zombiewellen haben. Da gab es niemanden, der unerwartet mit Hilfe aufwarten konnte.

Left 4 Dead 2 rüttelt nicht am Spielprinzip. Es noch immer ums Teamwork, um widrigsten Umständen zu trotzen.

sLaSh3r 04 Talent - 22 - 11. Juli 2009 - 15:01 #

Ich persöhnlich denke nicht das dieses Spiel zu früh kommt,weil es doch scheinbar viele neuerungen bring die ich im ersten Teil vermisst habe.

Thuril 10 Kommunikator - 445 - 11. Juli 2009 - 15:26 #

50 Euro ists mir trotzdem nicht wert. Da warte ich lieber auf einen Steam-weekend-Deal. Bis dahin halte ich mich mit L4D-1 über Wasser.

Zachrid 07 Dual-Talent - 119 - 11. Juli 2009 - 16:01 #

Viel, viel zu früh. Es hat schon einen Grund warum die Fans sich aufregen. Sie hätten das Spiel als Expansion herausbringen sollen, dann hätte keiner sich beschwert und ich denke die Player hätten sich sogar gefreut.

So wirkt das Ganze nur wie ein Versuch den Fans mit das Geld aus der Tasche zu ziehen mit etwas, dass man auf einer Arschbacke "runterprogrammiert" hat oder vielleicht schon zu L4D 1 Zeiten fertig hatte. Das mag natürlich nicht so sein, aber im Endeffekt kommt es nur darauf an wie es in der Öffentlichkeit aussieht.

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 34995 - 11. Juli 2009 - 16:10 #

Die Sache ist: Nach dem vorbildlichen Support von TF2 mit regelmäßig neuen Maps, Modi und Waffen hat man das eben auch von L4D erwartet. Die neuen Kampagnen, Waffen und Modi in L4D2 hätte man auch nach und nach als Updates für Teil 1 rausbringen können. Bei der Ankündigung von Teil 2 war ich deshalb auch ziemlich sauer... jetzt warte ich mal ab, Valve will ja bald neue Inhalte für den ersten Teil ankündigen.

Anti 11 Forenversteher - 751 - 11. Juli 2009 - 19:34 #

Mh schöner Test aber ohne mehr Infos über WIRKLICHE NEUERUNGEN ist L4D2 für mich gestorben.

Creasy (unregistriert) 11. Juli 2009 - 19:54 #

Der lächerlichster Nachfolger aller Zeiten.
Selbst Teil 1 war nur ne simple Mod. Teil 2 ist noch weniger... vielleicht ein DLC.

Ein normales Bigbudget Spiel (GTA 4 o.ä.) kostet im Normalfall (über amazon.uk oder ähnliches) neu am Erscheinungstag ca. 25-30 Eur. Mehr geb ich auch nicht für Spiele aus.
Sowas wie L4D ist nicht mehr als 5 Eur wert.

Und das alles hat nichts damit zu tun, dass "Valve ja nur das Geld den Fans aus den Taschen ziehen will"... Das ist mir herzlich egal. Es ist einfach ein Schrottspiel, genau wie Teil 1. Valve ist eh der wohl überbewerteste Spieleentwickler aller Zeiten (HL2 das wohl überbewerteste Spiel ever)

Achja, was genau soll das hier "Entwickler Valve ist für seine Detailverliebtheit bekannt"?
Häh? Gerade Details gibt es in keinem Valve Spiel, was auch der Grund ist, warum alle Valve Spiele so steril sind.

Anti 11 Forenversteher - 751 - 11. Juli 2009 - 20:56 #

Nach deinen aussagen frage ich mich doch ernsthaft ob du jemals ein Valve Spiel gespielt hast?!

Shaleya 05 Spieler - 49 - 12. Juli 2009 - 23:58 #

Ich finde deine Ignoranz bemerkenswert, aber nehmen wir doch einfach mal an ich erhöre deinen Schrei bestehend aus Provokation und vollkommen unbegründeter Kritik gar nicht.

Ehrlich interessieren mich die Preise, die du da für Spiele angibst. Ist das nur ein kurzer Gedankenschub oder sind das tatsächlich belegbare und gut recherchierte Preise am ersten Verkaufstag der besagten Spiele?

syL 13 Koop-Gamer - 1629 - 11. Juli 2009 - 20:11 #

Aus den versprochenen gartis Inhalten für Teil 1 macht man jetzt einfach mal ein neues Spiel und verlangt dafür den Vollpreis. Ja Doug, ihr habt unser Vertrauen echt verdient.

Kolenga (unregistriert) 12. Juli 2009 - 10:16 #

syL du hörst einfach nicht zu. Valve hat schon ungefähr 10000000 mal gesagt, dass es immernoch gratis Inhalte geben WIRD. Und es kamen sogar schon welche. Sie haben bisher noch keins ihrer Versprechen gebrochen(jetzt werden mir viele widersprechen aber es stimmt!) und ich bin mir scher das werden sie auch nicht tun.

Zu Creasy: Erstens: Bigbudget Spiele gibt es über amazon.uk nur so billig, weil der britische Pfund gearde so niedrig ist(aausserdem ist das Ersparnis nicht wirklich so hoch, denn dazu kommen noch Versandskosten etc., ich hab das ja auch schon probiert und das Ergebnis war eher ernüchternd!). Im normalfall kostet ein Spiel 40€-50€ beim Release(ja, auch in England!), das war immer so und das wird auch erst mal so bleiben.
Zweitens ist L4D keine Mod, nur weil sie die gleiche Engine benutzt. Das ist wie zu behaupten, dass Aion: Tower of Eternity eine FarCry Mod ist, weil es die CryEngine benutzt.
Drittens ist Left 4 Dead kein Schrottspiel. Ich glaube das muss ich hier nicht weiter erläutern. Wenn es dir nicht gefällt spiel halt was anderes aber mehrere Millionen zufriedener Kunden sprechen eine adnere Sprache, oder?
Viertens: Zu deiner letzten Aussage bruache ich glaube ich nichts zu sagen, jeder, der mal ein Valve Spiel gespielt hat wird dir das Gegenteil sagen.

Ich weiss nicht, wie du zu solchen Aussagen kommst aber ich kann keine davon bestätigen.

Wi5in 14 Komm-Experte - 2686 - 12. Juli 2009 - 13:12 #

Guter Test. Nur ich gebe auf keinen Fall den vollen Preis für Left 4 Dead 2 aus, ist ja fast das gleiche wie Left 4 Dead 1 und das alles hätte man in ein schönes Add On packen können. Naja.

syL 13 Koop-Gamer - 1629 - 12. Juli 2009 - 14:46 #

[quote]syL du hörst einfach nicht zu. Valve hat schon ungefähr 10000000 mal gesagt, dass es immernoch gratis Inhalte geben WIRD. Und es kamen sogar schon welche. Sie haben bisher noch keins ihrer Versprechen gebrochen(jetzt werden mir viele widersprechen aber es stimmt!) und ich bin mir scher das werden sie auch nicht tun.[/quote]

Es wurden monatliche (!) Updates im Stil von TF2 versprochen und zwar von Gabe Newell persönlich.
Davon ist L4D meilenweit entfernt.

Edit:
Hier mal etwas, das ich auf die schnelle gefunden habe:
http://www.youtube.com/watch?v=SQWylFmqnwM

In mehreren Interviews wurde aber noch deutlicher von monatlichen Updates gesprochen.

Shaleya 05 Spieler - 49 - 13. Juli 2009 - 0:07 #

Interessant wie man sich so über ein Spiel aufregen kann über das man eigentlich noch gar nicht viel weiß.
Ich kann den Ärger zwar sehr gut als Besitzer des ersten Teils nachvollziehen, aber ich kann nicht verstehen, wieso dieser Ärger nach so viel gelungenen Support von Valve schon jetzt, vor Erscheinen des Spiels, ausbricht.
Ich muss mich da auch den offiziellem Statement von Valve anschließen. Ihr habt das Game nicht fertig gesehen und motzt jetzt schon herum? Es ist lediglich eine Alpha!

Ich würde jedem, der sich ernsthaft für diese Diskussion interessiert raten, sich erst einmal selbst davon zu überzeugen wie das Spiel denn nun wirklich ist. Zu diesem Zeitpunkt redet man sich da einfach nur um Kopf und Kragen. Wieder einmal: Dem Spiel eine Chance geben.

syL 13 Koop-Gamer - 1629 - 13. Juli 2009 - 10:30 #

Naja, mir als L4D Käufer nützt Valves (unbestreitbar guter) Support für andere Spiele nun mal nichts.
Und ich denke es ist besser sich jetzt zu beschweren, als wenn es zu spät ist.

Shaleya 05 Spieler - 49 - 13. Juli 2009 - 21:57 #

Auch wenn nicht klar ist, ob es überhaupt einen Grund für Beschwerden gibt?

syL 13 Koop-Gamer - 1629 - 13. Juli 2009 - 22:57 #

Gibt es doch. Nämlich die Versprechen die im Bezug auf L4D1 nicht eingehalten wurden.
Die Community war ja im allgemeinen sehr geduldig, aber die Ankündigung von L4D2 hat dann halt für viele das Fass zum überlaufen gebracht. Unter anderem wurden auch Dinge gesagt wie: "Die Updates für L4D haben sich verspätet, weil wir bereits kurz nach Release an L4D2 zu arbeiten begonnen haben". Das sowas nicht wirklich gut ankommt, sollte jedem klar sein.

Was mich auch stört ist, dass es definitiv ein eigenständiger Vollpreistitel wird. Mit einem Addon für 30 Euro könnte ich leben.

Es gibt noch viele Kritikpunkte mehr, aber das würde hier wohl den Rahmen sprengen.

peo 07 Dual-Talent - 128 - 13. Juli 2009 - 9:41 #

Also ich kann die Diskussion verstehen aber so kritisch kann ich das auch nicht sehen. Nehmen wir das Beispiel EA, die bringen jedes Jahr ein neues FIFA, NHL, NBA und auch NFS heraus. Und was hat sich gezeigt. Über die Jahre hinweg hat jeder Fan sich das neue FIFA gekauft weil er nicht mit den alten Mannschaften spielen wollte, genau das gleich war auch bei NFS so. Die letzten Teile von NFS waren richtig Schrott aber Sie haben sich trotzdem gut verkauft. Wenn Valve herausgefunden hat das L4D so ein gutes Spiel geworden ist und vor allem die Fangemeinde so groß geworden ist, dann wollen sie auf jeden Fall ein Vollspiel herausbringen, damit die für die Zukunft nachlegen können. Es wird viel von den Inhalten gesprochen und kostenlosen Features die nachkommen sollten - aber die kommen leider nur wenn man weiter mit dem Spiel Geld machen kann.

Ich habe L4D nicht wirklich gespielt aber ich habe das Spiel immer beobachtet und ich fand es schon damals so das das Spiel nicht mit allen Features auf den Markt geworfen worden ist, die habe einfach wissen wollen ob das Spiel von den Usern angenommen wird.

Valve ist eine Firma die auf die Fangemeinde hört, das war auch bei Half Life 2 so und ich glaube das Spiel wird sich trotzdem gut verkaufen - früher oder später.

Den Bericht finde ich jetzt nicht so toll. Vielleicht auch weil es schon viel über L4D2 im Internet gegeben hat. Solide aber nicht toll :-)

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 74505 - 15. Juli 2009 - 7:22 #

Ich versteh die Aufregung mit dem ganzen Boykott-Gedöns auch nicht so recht. Da gibt es z. B. Spiele, bei denen kommt JEDES Jahr eine neue Version raus (z. B. FIFA, PGA Golf etc.). Die haben meist "nur" aktuelle Spielerdaten, evtl. eine neue Location und minimale Grafikverbesserungen. Die werden auch zum Vollpreis auf den Markt geworfen und die entsprechenden Game-Fanboys heulen deswegen auch nicht rum :).

Zudem wird niemand gezwungen Spiele am Release-Tag zu kaufen. Aus Erfahrung warte ich immer so ca. 6 Monate, a) wegen evtl. Bugs und Patches zur Behebung und b) weil da die Spiele bis dahin meist um 50% günstiger zu haben sind.

Ich würde sagen, warten wir doch erstmal ab, bis das Teil offiziell raus ist und man sich nicht auf die ersten (wenigen) Infos festbeißt, die nur einen kleinen Teil des Contents zeigen. Als die ersten Beispielvideos im Netz waren, wurde gleich gegen L4D2 geschossen, weil man gerade mal etwas aus "einer" Map von "einer" Kampagne zeigte, die am Tag spielt (was zur Abwechslung zwischendrin meiner Meinung nach eigentlich auch mal ganz nett ist). Da kam denen nicht in den Sinn, daß die anderen Kampagnen düster sind bzw. sein werden.

Also abwarten, Tee trinken und dann erst meckern, wenn's draußen ist.

0dysseus 06 Bewerter - 63 - 15. Juli 2009 - 23:01 #

Ich fände es fair würde Valve das Spiel als Addon rausbringen. Wenn es dann noch eine Menge guter Neuerungen gibt, bin ich gerne bereit auch 30 Euro dafür auszugeben.

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