Rollenspielwelt mal anders

DSA – Satinavs Ketten Preview

Mit Das Schwarze Auge – Satinavs Ketten geht Entwickler Daedalic neue Wege. Das große deutsche Rollenspieluniversum hatte es bislang noch in keinem klassischen Adventure gegeben. Ziel ist eindeutig eine größere Käufergruppe, der sich die Hamburger sichtlich anbiedern – manchmal auch zu Lasten der Genre-Fans.
Benjamin Braun 20. Februar 2012 - 17:00 — vor 4 Jahren aktualisiert
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Alle Screenshots im Artikel stammen von GamersGlobal.

Da staunten viele Spieler nicht schlecht als Daedalic auf der Rollenspielausstellung Dreieichcon im Jahr 2010 ein neues Point-and-Click-Adventure ankündigte. Satinavs Ketten heißt es und es spielt im Universum des großen deutschen Pen-and-Paper-Rollenspiels Das Schwarze Auge. Das erste Mal ist es indes nicht, dass das Fantasy-Reich Aventurien in einem Spiel auftaucht. Drakensang basiert auf dieser Lizenz und schon Anfang bis Mitte der 90er Jahre fühlten sich Rollenspieler in der Nordlandtrilogie in ihrem Element. Ein klassisches Adventure hatte es bislang aber noch nicht gegeben. Vielleicht war die Spielwelt dafür zu komplex. Vielleicht hatte bisher aber auch einfach niemand den Mut, das teutonische Rollenspiel von Ulrich Kiesow in dieser Form in ein Spiel umzusetzen. Und welches deutsche Entwicklerstudio wäre eigentlich besser geeignet als die Macher von Spielen wie The Whispered World?

Im Spiel übernehmt ihr den Part des Vogelfängers Geron. Der ist nicht unbedingt ein Ausgestoßener. Seitdem ein Seher vor Jahren aber prophezeite, dass er großes Unglück bringen wird, haben ihn viele Bewohner seiner Heimatstadt Andergast auf dem Kieker. Andere meiden ihn einfach aus Angst, er könne ihnen den Tod bringen. Dass der Seher bereits vor Jahren von den Andergastern auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde, hat daran wenig verändert. Aber es gibt auch einige Menschen, die seine Anwesenheit zu schätzen wissen. Händlerin Hilda scheint zum Beispiel gar nicht mal uninteressiert am jungen Mann aus dem Ledererviertel zu sein. Und auch sein Mentor Gwinnling pflegt zwar einen rauen Umgangston, hat dem Burschen Geron nach dem Tod seiner Eltern aber ein neues Heim gegeben.

Das Spiel zeigt die Charaktere während der Dialoge in einer Nahansicht mit einer sehr detaillierten Mimik.
Bei all diesem dörflichen Kleinklein geht der Besuch aus dem benachbarten Königreich Nostria beinahe unter. Nach vielen Jahren scheint es tatsächlich möglich, dass die Königin von Nostria und der König von Andergast das Kriegsbeil begraben und sich aussöhnen. Deshalb richten die Bewohner die Stadt her und König Efferdan ruft zur Eichblatt-Queste auf, um einen würdigen Vertreter Andergasts mit einer wichtigen Aufgabe zu betrauen. Die Stadt wird in diesen Tagen nämlich von einer mysteriösen Krähenplage heimgesucht, die den Friedensbesuch aus Nostria gefährdet. Und Geron will die Queste unbedingt für sich entscheiden…

Eine Fee könnte helfenGeron mag nicht der beliebteste Bewohner Andergasts sein, aber er ist zumindest auch einer der cleversten. Nachdem er geschickt Olgierd, seinen Kontrahenten bei der Eichblatt-Queste, in die Schranken weist und den Wettbewerb für sich entscheidet, wird er tatsächlich zum König vorgelassen. Zu seinem Auftrag, die Krähenplage zu beseitigen, kommt er aber gar nicht erst. Stattdessen findet sein Mentor Gwinnling heraus, was die Krähen überhaupt nach Andergast gebracht hat. Denn der Seher scheint nicht wirklich auf dem Scheiterhaufen verendet zu sein. Die Krähen sind lediglich seine Vorboten und nur eine Fee wäre in der Lage, ihn aufzuhalten. Und Geron wird schnell fündig: Nuri entspricht zwar nicht wirklich seiner Vorstellung von einer Fee, aber beim nahenden Weltuntergang ist man nicht wählerisch. Dummerweise hat die naturliebende Schönheit einen nicht unerheblichen Teil ihrer Zauberfähigkeiten eingebüßt. Nur ein Feenforscher kann jetzt noch helfen – zuletzt gesehen wurde er mitten im Blutzinnengebirge. Mitten im Orkgebiet.
Der Markt von Andergast: Die Schauplätze strotzen nur so vor Details und animierten Hintergrundobjekten.


Details en masse
Die Zwischensequenzen im Spiel sind zwar nicht irrsinnig aufwändig, aber sehr atmosphärisch präsentiert.
Anders als bei den bisherigen Spielen von Daedalic, hat der Hamburger Entwickler diesmal etwas ganz neues bei den Charakteren probiert. Nein, keine Sorge, auch Satinavs Ketten ist ein reines 2D-Adventure. Für die Erstellung der einzelnen Bewegungsphasen allerdings haben die Entwickler diesmal ein mit gezeichneten Texturen versehenes 3D-Modell verwendet. Das diente aber lediglich bei der Erstellung der einzelnen Bewegungsphasen und ist nicht direkt im Spiel enthalten. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Geron bewegt sich größtenteils sichtlich flüssiger über den Bildschirm und schiebt sich nicht so stark über den Boden wie es besonders bei A New Beginning der Fall war.

Das Ergebnis ist einmal mehr ein hübsches 2D-Adventure, das mit einem hohen Detailgrad und vergleichsweise vielen Hintergrundanimationen daherkommt. Hier suhlen sich die Schweine im Dreck, dort flattert ein Schwarm Vögel vorbei. Auf dem Markplatz fiedelt ein Geigenspieler, während der Schmied ein Schwert schleift. Und an der Wäscheleine flattern ein paar Kleidungsstücke im Wind. Sehr schön sind auch die Zwischensequenzen. Die teilanimierten Videos sorgen mit ihrer Kupferstichoptik für Stimmung, während der Sprecher die Geschichte vorantreibt. So richtig teuer war deren Herstellung wohl eher nicht, aber sie wirken nicht etwa so billig wie die aus Lost Chronicles of Zerzura.

Das Highlight bilden aber definitiv die besonders detailliert ausgearbeiteten Charaktere. Eine solch ausdrucksstarke Mimik haben wir bisher noch in keinem reinen 2D-Adventure gesehen. Die Charaktere sind aber nicht nur bereits in zahlreichen Szenen aus näherer Entfernung zu sehen. Während der Dialoge zoomt das Spiel auch fast immer an die Spielfiguren heran und zeigt Geron oder Nuri in einer Close-Up-Ansicht. Sehr schön ist auch, dass Daedalic häufiger andere filmische Kniffe einsetzt. So zeigt euch das Spiel etwa Gerons Reaktion auf die Aussage seines Gesprächspartners oder Dinge, die gerade um ihn herum passieren anstatt ihn selbst. Auch die Soundkulisse macht viel her: Das Laub der Blätter raschelt im Wind, dort knarz
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t der Schleifstein beim Schärfen. Im Wald singen die Vögel und am Rastplatz von Gauklerin Isilda knistert heimelig das Lagerfeuer. Die Sprachausgabe ist überwiegend sehr gelungen. Mit Sascha Draeger (Tim aus der Hörspielreihe TKKG), Jürgen Holdorf (Bent Svensson aus A New Beginning) oder Stephanie Kirchberger als Nuri ist der Cast gut ausgestattet.

Aber wo (ausdrücklich viel) Licht ist, da gibt es bekanntlich auch Schatten. Die ersten fünf Minuten des Spiels sind nämlich äußerst zäh inszeniert und genau dort begegnet uns mit dem Sprecher von Ulfried der wahrscheinlich mieseste Sprecher, den man für Geld kaufen kann. Schade ist bei der aufwändigen Mimik der Spielfiguren aber vor allem, dass die Lippenbewegungen nicht so recht zum gesprochenen Wort passen wollen. Dem können auch die besten Sprecher nichts mehr entgegensetzen. Der von Violinen, Gitarren und anderen Zupf- oder Streichinstrumenten beherrschte Soundtrack stammt übrigens wieder von Daniel Pharos, der schon für den beim Deutschen Entwicklerpreis prämierten Score zu A New Beginning verantwortlich zeichnete.
Die Reise führt Geron und Nuri bis in die Blutzinnnen und damit direkt ins Land der Orks. Ob die Orks wohl deshalb Schwarzpelze genannt werden, weil sie auf Metal-Musik stehen und einmal im Jahr "wacken" gehen?
Snackeater 16 Übertalent - P - 5931 - 20. Februar 2012 - 17:17 #

Sehr schön ich freu mich schon echt auf das Spiel. Ich bin ein großer DSA-Fan und daher schön was neues aus der Richtung komme.

Thomas Barth 21 Motivator - 27449 - 20. Februar 2012 - 17:18 #

Ich drücke Daedalic ganz fest die Daumen, dass das Spiel einschlägt wie eine Bombe. Sie haben es sich verdient.

Ultrabonz 14 Komm-Experte - 2316 - 20. Februar 2012 - 17:28 #

+1 sehr schöne Comic-Grafik

Gorny1 16 Übertalent - 4719 - 20. Februar 2012 - 18:07 #

lusig ich geb +1 wegen der nicht so comichaften Grafik ^^

hoschi 13 Koop-Gamer - 1465 - 20. Februar 2012 - 21:26 #

Comic-Grafik wäre zB Edna bricht aus. Mir gefallen die Zeichnungen auch, aber als Comic würde ich es nicht bezeichnen.

mihawk 18 Doppel-Voter - P - 12982 - 20. Februar 2012 - 17:31 #

Die ersten beiden Teile der Nordland-Trilogie hab ich damals sehr viel gespielt, ich finde auch nach wie vor, dass sie die bisher besten Spiele in der DSA-Welt waren.

Der Adventure-Ansatz gefällt mir ganz gut, mal schauen, ob sie die paar Kleinigkeiten, die im Artikel angesprochen werden, noch hinkriegen. Dann könnte es wohl mein erstes DSA-Spiel seit ... äh ... "Sternenschweif" werden :)

CBR 20 Gold-Gamer - P - 20297 - 20. Februar 2012 - 19:08 #

Schatten über Riva war auch super. Endlich Gegner, die größer waren als nur ein Feld!
Leider war Sternenschweif auf einmal unverhältnismäßig komplexer als Schicksalsklinge, so dass ich da kein Land gesehen habe.
Egal - ich freue mich, wenn das Spiel die Atmosphäre von DSA einfängt und gut wiedergeben kann. Drakensang fand ich in der Hinsicht übrigens auch sehr gut.

Sleeper1982 14 Komm-Experte - 2485 - 21. Februar 2012 - 14:51 #

Stimmt, ich hatte die DSA Triologie damals mit Teil 3 - Schatten über Riva begonnen und fand ihn absolut genial.
Habe mir dann erst ein oder zwei Jahre später noch den 1 und 2 Teil zugelegt. Allerdings hatte ich den ersten Teil nur ein paar Stunden gespielt aber grade der zweite Teil mit seiner riesigen Masse an Aufgaben und Orten war sehr genial. Teil zwei und drei zähle ich zu meinen liebsten Rollenspielen.
Die Drakensang Teile fand ich hingegen nur mittelmäßig.

DarthTK 13 Koop-Gamer - P - 1578 - 20. Februar 2012 - 17:57 #

Ja, wenn man Andergast kennt, kommt einem das Bild vom Markt in Andergast durchaus vertraut vor. Ich werde dem Spiel wohl eine Chance geben. Zumal es das erste Adventure wieder seit sehr langer Zeit sein wird.

Anonymous (unregistriert) 20. Februar 2012 - 18:52 #

man will wohl etzt die wimmelbild verdummten amis mit diesen adventure light ansprechen

Zid 13 Koop-Gamer - 1586 - 20. Februar 2012 - 19:02 #

Naja - ob DSA bei den "Amis" nun so bekannt ist vermag ich zu bezweifeln. Aber ja, es wäre schade, wenn dieses Advenure ein eher untypisches Deadalic-Adventure wird :/

sw4pf1le 18 Doppel-Voter - 10771 - 21. Februar 2012 - 0:31 #

Es gab mal eine englischsprachige Regelwerksausgabe und natürlich haben sowohl die alte DSA-Trilogie (Realms of Arkania) als auch die Drakensang-Teile ihre Fans. Von riesiger Popularität kann man vielleicht nicht sprechen, aber unbekannt ist es auch nicht.

fightermedic (unregistriert) 20. Februar 2012 - 18:58 #

hammer, sieht das gut aus
also zeichnen können die jungs und mädels, hut ab!

Nordwin 14 Komm-Experte - 2200 - 20. Februar 2012 - 19:02 #

Ich finde die Bilder auch absolut super, aber die Animationen der beiden Figuren kommt mir ein wenig hölzern vor. Stimmt es das die beiden Hauptfiguren diesmal 3D-Modelle sind?

CBR 20 Gold-Gamer - P - 20297 - 20. Februar 2012 - 19:06 #

Steht doch im Text:
Beim Design wurden 3D-Modelle verwendet, auf welche die Texturen gelegt wurden. Die Modelle sind aber nicht im Spiel enthalten.

Nordwin 14 Komm-Experte - 2200 - 20. Februar 2012 - 19:09 #

Ah okay, habe ich wohl überlesen...

BruderSamedi 16 Übertalent - P - 4666 - 20. Februar 2012 - 19:06 #

Werden hier im Test Feen und Elfen durcheinandergeworfen, oder ist das auch im Spiel so: Eine Fee wird gesucht, eine Elfe gefunden, die vom Feenforscher behandelt werden muss?
Und wenn eine Elfe dann einem (normalen?) Menschen Zaubersprüche beibringt, scheint man es mit der DSA-Vorlage nicht allzu genau zu nehmen, schade drum.
Ich hatte mich sehr auch ein DSA-Adventure gefreut, aber trotz des "sehr gut" stimmt mich diese Vorschau nicht gerade optimistisch.

Gorny1 16 Übertalent - 4719 - 20. Februar 2012 - 19:20 #

Sind Magier nicht auch normale Menschen?
Zudem können Magier ja auch Sprüche der Elfen erlernen, wie die Heilzauber und so was.
Das mit den Feen hat mich aber auch verwirrt, da mir solche Wesen im DSA Universum gar nicht bekannt sind...

BruderSamedi 16 Übertalent - P - 4666 - 20. Februar 2012 - 21:16 #

Man braucht ja eine magische Begabung, um Zaubern zu können. Wird diese entdeckt und entwickelt wird man Magier und kann dann auch Elfenzauber lernen. Wird die Begabung nicht entdeckt, bleibt man Magiedilettant, der nicht bewusst irgendwelche Zauber erlernen kann.

Anonymous (unregistriert) 20. Februar 2012 - 19:36 #

Nein, hier hat der Autor der Preview nur nicht richtig aufgepasst. Wenn man den Artikel mit den anderen bisher veröffentlichten Previews vergleicht gibt es mehrere Inhaltliche Fehler wie die Sache mit den Elfen.
Im Spiel geht es um die Fee Nuri und sie bringt dem Spieler auch keinen Zauber bei sondern der Spieler hat die Möglichkeit ihre Magie einzusetzen. Soweit alles Regelkonform.

BruderSamedi 16 Übertalent - P - 4666 - 20. Februar 2012 - 21:14 #

Vielen Dank für die Aufklärung, damit klingt das ganze schon deutlich besser.

Melecatius 11 Forenversteher - P - 692 - 20. Februar 2012 - 19:34 #

Ich freu mich drauf und bin gespannt wie Daedalic mit der gut erklärten Kritik umgeht.

Die DSA Gemeinde ist groß und eine gute Umsetzung im Bereich "echtes" Adventure fehlt seit Langem.

patchnotes 13 Koop-Gamer - 1740 - 20. Februar 2012 - 20:03 #

Hmm, obwohl mir eigentlich die Daedalic Adventures bisher sehr zugesagt haben, werde ich mit Satinavs Ketten so gar nicht warm. Selbst die Grafik gefällt mir nicht so gut, wie in den Spielen davor.

Na ja, mal die Tests abwarten :)

Anonymous (unregistriert) 20. Februar 2012 - 23:26 #

Die Grafik ist im DSA-typischen Stil gehalten, von daher voll passend.

MicBass 19 Megatalent - 14265 - 20. Februar 2012 - 20:17 #

Dank großem DSA-Bonus würde ich mich auch über weniger tolle Rätsel freuen wenn die Atmosphäre stimmt. Freue mich einfach darauf eine schön gezeichnete Geschichte in Aventurien zu erleben.

Poledra 18 Doppel-Voter - 12230 - 20. Februar 2012 - 21:19 #

DSA-Nachschub, immer her damit :)
Die Nordland-Trilogie habe ich geliebt und auch das eine oder andere P&P-Rollenspiel durch-/er-/ge-lebt, ich freue mich darauf.

Drapondur 25 Platin-Gamer - - 55852 - 20. Februar 2012 - 23:21 #

Sieht interessant aus. Bin gespannt.

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 33821 - 20. Februar 2012 - 23:53 #

Sieht sehr hübsch aus, aber wenn es wirklich so einfach ist wie beschrieben, würde ich wohl abwarten mit dem Kauf. Mit DSA kenne ich mich nicht aus, aber die Fee/Elfe-Geschichte hat mich auch etwas verwundert. Wenn man sowas durcheinanderbringt, kann man von Hardcore-Fantasy-Fans gelyncht werden, glaube ich. ;-)

maddccat 18 Doppel-Voter - P - 11219 - 21. Februar 2012 - 0:50 #

Endlich mal wieder ein Adventure, bei dem ich nicht aufgrund der Optik oder des Szenarios davonlaufe. Ich freu mich drauf. DSA geht sowieso immer und wird leider viel zu selten verwendet.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 21. Februar 2012 - 8:26 #

Dito! Sieht sehr schön aus und erinnert vom Stil her wirklich an späte 90er Klassiker wie Lure of the Temptress oder Legend of Kyrandia.

CBR 20 Gold-Gamer - P - 20297 - 21. Februar 2012 - 13:16 #

Oha! Da klingt die CE doch mal interessant. Es sollte nur bitte nicht als PDF zum selber Ausdrucken beiliegen.

Anonymous (unregistriert) 21. Februar 2012 - 22:13 #

Absolut, wenn nur nicht dieses blöde Steam dabei wäre :(

Kommentarshadowwarrior 08 Versteher - 152 - 21. Februar 2012 - 14:53 #

Die Schriftart gefällt mir leider nicht ^^

Gabriel Gore 05 Spieler - 37 - 22. Februar 2012 - 11:53 #

Das mit der Linearität überrascht mich persönlich. Rollenspiele (und besonders DSA) zeichnen sich ja dadurch aus, dass man den Spielern sehr viele Möglichkeiten lässt, ein Problem anzugehen. Und wenn es so linear ist, sollte die Geschichte umso überzeugender sein.
Das erkauft man sich ja letztlich durch Linearität: Planbare Handlungsverläufe ...sagt der beginnende DSA-Abenteuerschreiber und Spielleiter ;-)

sw4pf1le 18 Doppel-Voter - 10771 - 22. Februar 2012 - 12:41 #

Ich glaub, Benjamin meint eine andere Linearität. Bei Adventures geht es nicht um unterschiedliche Lösungswege im Sinne von Quatschen, Bestechen oder Draufhauen bzw. gut/böse. Es geht darum, in welcher Reihenfolge die Locations aufgesucht werden können, ob man die Szenen wechseln, ob es Rätsel gibt, die Parallel zueinander laufen und gelöst werden können. Das erhöht natürlich den Schwierigkeitsgrad fürs Knobeln, weil man kein eindeutiges Feedback hat, ob man noch auf der richtigen Spur ist. Aber sonst ist die Handlung von Adventures normalerweise immer linear.

Gabriel Gore 05 Spieler - 37 - 22. Februar 2012 - 13:03 #

Sicher! Es ging mir da auch mehr um den groben Geist der Dinge, vielleicht etwas flach formuliert. Rollenspiel und Computerspiel durcheinanderwerfen ist ja durchaus fatal. Und es geht ums Adventure!

Was mir aber wichtig war: Wenns etwas eingleisiger ist, würde ich persönlich mehr Story erwarten. Also letztlich Inhalts-Gewichtung: Weniger Knobelei, dafür mehr Erzählung!

maddccat 18 Doppel-Voter - P - 11219 - 22. Februar 2012 - 12:58 #

Wieso jetzt Rollenspiel? Das Spiel wird ein Adventure...

Gabriel Gore 05 Spieler - 37 - 22. Februar 2012 - 13:04 #

Richtig! Zu kurz formuliert meinerseits! Entschuldigung!

McFareless 16 Übertalent - 5556 - 23. Februar 2012 - 20:18 #

Ich liebe den Look :D

bolle 17 Shapeshifter - 7613 - 6. März 2012 - 13:57 #

Bin ich der einzige, der beim Markt von Andergast an Monkey Island denken muss? :)

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